Axel-Retz-Archiv

Sie wollen wissen, inwieweit Axel Retz’ Einschätzungen sich bewahrheitet haben? Dann können Sie sich hier im Archiv seiner Newsletter informieren. Viel Spaß!

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Auszug Newsletter 21.04.2018

DES PUDELS KERN

Liebe Leserinnen und Leser,
wussten Sie eigentlich, dass Bundesaußenminister Heiko Maas seine beiden kleinen, süßen Zwergpudel
umgebracht hat? Nicht? Und dennoch ist es so!

Sagt mein Nachbar. Und wenn ich‘s mir so überlege, könnte er Recht haben. Oder haben Sie Heiko Maas in
der letzten Zeit jemals mit zwei Zwergpudeln gesehen – nein! Und warum wohl nicht? Eben!

Die mutmaßliche Gräueltat muss der frühere Justizminister zur Verschleierung dieser Straftat schon von langer
Hand geplant haben. Denn auch früher hat man ihn nicht ein einziges Mal in Begleitung seiner Zwergpudel
auf der Straße gesehen. Er ist also folgerichtig mit den possierlichen Tierchen nur im Schutze der Dunkelheit
ins Freie gegangen. Oder er hat sie, was an Tierquälerei grenzt, tatsächlich niemals vor die Türe gelassen.

So oder so mutmaßlich mit der Absicht, die geplante Tat gegen das Leben der Tiere zu vertuschen. Denn
wer ihn niemals mit seinen Pudeln gesehen hat, wird auch nie fragen, wo sie denn plötzlich geblieben sind.
Wie perfi de ist es, seine Zwergpudel über Jahre hinweg vor der Öffentlichkeit zu verstecken, nur um sie später
unentdeckt ihres Lebens berauben zu können? Sie sehen mich sprachlos!

Mein anderer Nachbar behauptet sogar, über handfeste Beweise für die Tat zu verfügen. Vor allem macht es
ihn stutzig, dass die sterblichen Überreste der beiden Kläffer nie gefunden wurden. So oder so:
Der Außenminister muss der Täter gewesen sein. Schon allein, weil es keinerlei andere plausible Erklärung
dafür gibt, dass die beiden Hündchen wie vom Erdboden verschluckt sind. Und: Gerade das völlige Fehlen
aller Beweise unterstreicht mit argumentativem Zwang, mit welch hohem Ausmaß an krimineller Energie der Außenminister vorgegangen sein muss!
Hinzukommt, dass niemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg irgendein Außenminister auf Europäischem
Boden eine solch verabscheuungswürdige Tat begangen hat. Das heißt:

Meine Nachbarn und ich, aber auch Sie, liebe Leser, müssen im Namen unserer unverbrüchlichen Wertegemeinschaft
jetzt in engstem Schulterschluss eine robuste Antwort an Herrn Maas senden. Eine Antwort,
die er versteht und die ihm unsere Entschlossenheit vor Augen führt, jeden weiteren Verstoß gegen die
UN-Charta der Pudelrechte mit voller Härte zu ahnden. Jedes Zeichen, das wir uns in dieser Angelegenheit
auseinander dividieren ließen, wäre fatal und würde von Herrn Maas als Zeichen der Schwäche ausgelegt
werden. United we stand.

Diese Botschaft sollte aber auch von Moskau gehört werden. Schließlich wurde auch Waldimir Pudlin noch
nie mit Zwergpudeln gesehen. Und das, obwohl sowohl Vor- als auch Nachname des russischen Präsidenten
bei genauerem Hinsehen glasklare Indizien transportieren!

In diesen eigenartigen Zeiten ist es vielleicht angezeigt zu betonen, dass die obenstehende Story frei erfunden
ist und ich keinesfalls davon ausgehe, dass der Erfi nder des Meinungsfreiheitsvernichtungsgesetzes
tatsächlich kein Hunde- oder Tierfreund wäre. Aber das, was ich in „Des Pudels Kern“ beschrieben habe,
entspricht exakt dem wirrem Argumentations- und Handlungsstrang des Westens im Fall der Skripals und
des Giftgasangriffs in Douma. Beim Bruch des Völkerrechts scheinen die meisten (nicht alle) westlichen
Politiker nun auch die letzten Hemmungen abgelegt zu haben. Und jeder sieht es, abgesehen einmal von
einigen wenigen, derer ich mich nachher noch annehmen werde.

Vive la Trance!
Das eigentlich Erschreckende dabei ist nicht nur das unverblümt völkerrechtswidrige Vorgehen des Westens,
noch viel schlimmer mutet der dabei zur Schau getragene Dilettantismus an.
Besagter Heiko Maas beispielsweise machte sich verbal für eine diplomatische, langfristige Lösung des
Syrien-Konfl ikts stark, betonte aber, dass eine derartige Lösung nur ohne Präsident Assad denkbar sei. Man
muss es sich auf der Zunge zergehen lassen:

Deutschlands ranghöchster Diplomat fordert in aller Öffentlichkeit, demokratische Wahlen eines souveränen
Staates nur dann anzuerkennen und mit der aus ihr hervorgegangenen Regierung zu kooperieren, wenn
ihm deren Ergebnis genehm ist. Ich frage Sie: Darf solch ein Mann allen Ernstes Außenminister sein? Rund
11.000 Mitarbeiter hat das Auswärtige Amt. Und darunter, da bin ich mir sehr sicher, auch mehr als nur eine
Handvoll sehr fähiger, redlicher Leute. Einmal jemanden an die Spitze eines Ministeriums zu setzen, der sein
Haus und dessen Aufgaben von der Pike auf kennt, darüber redet man ja bei uns nicht einmal.

Eine phantastische Performance zeigte auch der französische Präsident Macron. Vor dem Luftangriff auf
Syrien hatte er als einziger verkündet, B e w e i s e für den Giftgasanschlag in Douma und die Verantwortung
der syrischen Regierung in Händen zu halten. Am Dienstag nun ließ der Elysée-Palast wissen, dass
man davon ausgehe, dass Syrien vor der Untersuchung des Falls in Douma durch die Experten der OPCW
sämtliche Beweise vernichtet habe.

Aber aber, lieber Monsieur, das wäre gar nicht schlimm, zeig uns doch bitte einfach Deine! Oder sind die
irgendwie abhandengekommen? Kann ja passieren, jeder verlegt mal was.

Mayday, Mayday …
Dumm nur, dass bereits den Briten, die tatsächlich noch über solch ein anachronistisches Relikt wie eine
freie Presse verfügen, nun ausgerechnet vom „THE INDEPENDENT“ der Wind scharf ins Gesicht bläst.
Auch Großbritannien war ja am Angriff auf Syrien beteiligt – als Vergeltung für einen Giftgaseinsatz, den es
vermutlich nie gegeben hat. Lesen Sie selbst: https://www.independent.co.uk/voices/syria-chemical-attackgas-
douma-robert-fi sk-ghouta-damascus-a8307726.html

Zunehmend in die Bredouille gerät Downing Street 10 aber auch mit der vor allem von Außenminister Boris
Johnson betriebenen Hetzkampagne gegen Russland im Falle der in Salisbury vergifteten Skripals. Denn
der russische Außenminister Lawrow präsentierte die der OPCW vom schweizerischen Spiez-Institut vorgelegten
Untersuchungsergebnisse des gegen Vater und Tochter Skripal eingesetzten Giftstoffs. https://www.
epochtimes.de/politik/europa/schweizer-labor-das-skripal-gift-besteht-aus-zwei-teilen-einer-davon-kommtin-
nato-bestaenden-vor-a2400860.html

Danach fanden sich im untersuchten Material zwei Kampfstoffe. Eines [in nicht tödlicher Konzentration] aus
NATO-Beständen und ein anderes (Nowitschok) in absolut tödlicher Konzentration. Nowitschok verfl üchtigt
sich allerdings sehr schnell, was im Schweizer Institut die Frage aufwarf, wieso es denn in den ihm übergebenen
Proben überhaupt in so hoher Dosierung nachgewiesen werden konnte und die Skripals trotzdem leben.

Ich bin kein ABC-Experte, schon einmal gar nicht jenseits des Schreibens. Aber letztlich bleibt hier nur eine
einzige Erklärung: Die den Anschlag ja überlebt habenden Skripals wurden mit dem NATO-Kampfstoff vergiftet,
das gefundene, auf Russland deutende Nowitschok wurde den Proben erst später beigemischt. Ansonsten
wären Vater und Tochter Skipal noch erheblich toter als Heiko Maas‘ putzige Zwergpudel.

Bezeichnend hierzu ist dreierlei:

Erstens: Die niederländische OPCW, deren politische Unabhängigkeit ich
ja schon in der letzten Ausgabe dieses Newsletters in Zweifel gestellt hatte, unterschlug in ihrem offi ziellen
Bericht die Erkenntnisse des Schweizer Spiez-Instituts. Warum? Steht man etwa unter Druck?

Zweitens: Das Spiez-Institut wollte sich zu den Aussagen des russischen Außenministers Lawrow nicht
äußern. Warum? Immerhin hatte man den Bände sprechenden Mut, kein Dementi von sich zu geben.

Drittens: Schon das britische auf militärische Kampfstoffe spezialisierte Forschungslabor Porton Down hatte
wissen lassen, dass eine russische Herkunft des eingesetzten Kampfstoffs nicht bewiesen werden könne.
Dass die Giftschmiede Porton Down nur einen Steinwurf vom Anschlagsort auf die Skripals entfernt liegt,
darauf hatte ich Sie ja hier im Newsletter bereits unmittelbar nach dem Attentat aufmerksam gemacht.
Auch die britische Premierministerin, bei deren Beurteilung ich mich nach ihrem Amtsantritt mit Maximaleinsatz
an deutscher Gründlichkeit verschätzt habe, scheint sich in die Falle höchst hässlicher internationaler
Ereignisse begeben zu haben, deren wahre Hintergründe nun ins junge Frühlingslicht streben.

Heiko Maas‘ Meinungsfreiheitsvernichtungsgesetz, das beste Chancen hat, in Kürze vom EuGH kassiert zu
werden, zielte einfach vorbei. Und nicht etwa investigative Journalisten oder überraschende Enthüllungen
waren es, die den Spuk der westlichen Politik enthüllten.

Nein, es waren, wie ich bereits oben schrieb, Dilettanten in höchsten Ämtern, die heute nicht mehr zu wissen
scheinen, was sie gestern sagten. Politiker, Banker, Unternehmer und Medienvertreter, die sich einmal
ein entspanntes Wochenende zur Wiederherstellung ihres Langzeitgedächtnisses gönnen sollten anstatt
Veranstaltungen des gemeinunnützigen Vereins „Atlantikbrücke e. V.“ zu besuchen.
Dieser gesellige Verein ist lustig, seine Mitgliederliste (Stand Mai 2016) fi nden Sie hier: https://de.wikipedia.
org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke#Mitglieder_(Auswahl)

Wen Sie hier finden, das dürfte Sie teilweise überraschen. Oder auch nicht.
Mitglieder dieses hehren Clubs dieser Auserwählten durchsetzen auch den öffentlich-rechtlichen, zwangsfi
nanzierten Rundfunk. Bis heute. Und natürlich ein Zufall: http://meedia.de/2018/04/16/drei-stuehle-einemeinung-
anne-will-laedt-gleich-drei-mitglieder-der-atlantik-bruecke-zum-thema-syrien-ein-erwaehnt-es-imtv-
aber-nicht/

Ein Zufall auch, dass die Atlantikbrücke e. V. in Berlin unter der Adresse „Am Kupfergraben 7“ residiert. Am
Kupfergraben 9 wohnt Frau Dr. Angela Merkel. Vielleicht hat man sich ja schon mal gesehen. Gewiss hat
man. Sie ist ja ebenfalls Mitglied.

Die neuen Hetzer
Dass sich irgendjemand vergaloppiert, das kann passieren. Und das ist verzeihlich. Dass er danach einfordert,
alle anderen sollten ihm gefälligst solidarisch folgen, das ist schon ein Stück abenteuerlicher. Und wenn
diese anderen das dann auch tatsächlich tun, dann sind wir mitten in der Manege des heutigen Politzirkus‘.

Aufgabe der Medien wäre es, derlei gefährliche Abwege der Politik nicht nur zu benennen, sondern sie auch
zu kritisieren. Davon ist in unserem Land nicht viel zu sehen. Ganz im Gegenteil: Der glasklar völkerrechtswidrige
Luftschlag gegen Syrien ging einigen Vertretern unserer „Hochleistungspresse“ nicht weit genug.
Und dabei hatte es, der Irakkrieg lässt grüßen, doch wieder so schön angefangen mit nicht bewiesenen
Behauptungen, kruden Schuldzuweisungen und dem schon damals bewährten Argument von Massenvernichtungswaffen.
Giftgas zieht immer. Egal, ob es existiert oder nicht.

Abgesehen von wenigen Ausnahmen zog sich wie ein roter Faden durch den Blätterwand das „Argument“,
der syrischen Regierung könne es nicht gestattet sein, „weiter“ Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen.
Ob sie das nun überhaupt hat oder nicht hat, um diese Frage windet man sich mehr oder weniger
ungeschickt herum. Präsident Assad ist schon allein deswegen abgrundtief schlecht, weil er sich einfach
nicht von den USA „vom Acker machen lassen“ will und auch noch von Moskau unterstützt wird.

Das Hetzen gegen Russland und fast jeden, der nicht auf Regierungslinie marschiert, hat sich in den vergangenen
Jahren leider als neuer Markenkern vieler Medien herauskristallisiert. Die ureigenste Aufgabe
des Journalismus, (auch) die eigene Regierung zu beobachten und ihr nötigenfalls mit mehr oder weniger
freundlichen Worten auf die Finger zu klopfen – Fehlanzeige. Deutschland steht heute m. E. nicht mehr das
Recht zu, andere Länder wegen angeblich fehlender Meinungsfreiheit und gleichgeschalteter Presse zu
kritisieren. Die unbändige Lust an der Selbstabschaffung zeigt Früchte, betrachtet man die Auflagenzahlen
der Flaggschiffe der größten deutschen Zeitungen und Magazine. Und der rasante Aufstieg anderer Medien
beweist, dass zumindest der noch wache Teil der Bevölkerung unabhängige Medien haben will.

Beinahe Lob verdient hätte sich die deutsche Bundeskanzlerin, die eine deutsche Beteiligung am Waffengang
gegen Syrien ausschloss, auch wenn sie ihn prinzipiell für „erforderlich und angemessen“ erklärte. Richtig,
Frau Merkel, aber erst nachdem festgestanden hätte, ob es einen Giftgasangriff überhaupt gab und von
wem er ausgeführt wurde. So oder so: Dass der Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs völkerrechtswidrig
war, bestätigt auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages: https://www.epochtimes.de/
politik/welt/bundestagsgutachten-angriffe-von-nato-verbuendeten-in-syrien-voelkerrechtswidrig-a2405706.
html Er war auch demzufolge weder „erforderlich“ geschweige denn „angemessen“.

Schengen, Dublin, Grund- und Asylgesetz und nun auch noch Völkerrecht – was will diese Regierung denn
eigentlich noch alles brechen?

Nein zu einer deutschen militärischen Beteiligung zu sagen, drängte sich auch aus rein pragmatischen
Erwägungen auf. Denn womit hätte die Bundeswehr den Angriff unterstützen sollen? Mit kaputten Panzern,
nicht einsatzfähigen Jagdflugzeugen, für den Seeeinsatz ungeeigneten Marinehubschraubern, die bei hohen
Außentemperaturen nicht einmal mehr als Ventilatoren taugen – was also hätte die Bundeswehr in die
Waagschale zu werfen gehabt, was sich nicht gerade irgendwo sonst auf der Welt im Einsatz gegen den
„internationalen Terrorismus“ befindet?

Streitsache Horst . / . Horst
Da diejenigen, die schon länger hier leben, der auch nach dem Urteil namhafter Verfassungsrechtler gesetzwidrigen
Massenzuwanderung von Migranten laut statistischer Erhebungen immer kritischer gegenüberstehen,
brüllt ja nun der bayerische Löwe im Innenministerium.
Dass die im Koalitionsvertrag verschwurbelte Obergrenze für Asylbewerber von 180.000 – 220.000 ihrerseits
völlig neben der Spur von Artikel 16a (2) GG fährt, haben die verantwortlichen Streithähne auch in Monaten
nicht verstanden.

Unser Horst aber wird das alles gerade biegen. Lehnen Sie sich einfach zurück. Der unkontrollierten Zuwanderung
wird er Einhalt gebieten, einen „Masterplan“ entwickeln, „Ankerzentren“ einrichten, die Asylverfahren
verkürzen und Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber forcieren.

„Horst Seehofer hat als Einziger verstanden“, titelte die WELT am 05. April. https://www.welt.de/debatte/
kommentare/plus175207958/Islam-und-Migration-Horst-Seehofer-hat-als-Einziger-verstanden.html

Die WELT irrt, bestenfalls. Denn Super-Horsti weiß auch sehr genau, dass der Handel mit angeblich verlorenen
Pässen seitens anerkannter „Flüchtlinge“ ein neues Geschäftsmodell ist. http://www.spiegel.de/
panorama/justiz/fl uechtlinge-in-facebook-gruppen-wird-mit-deutschen-ausweisen-gehandelt-a-1201153.html
Haupt-Dreh- und Angelpunkt für die Identitätsverschleierung oder -änderung ist seit Jahren das mit Hunderten
von Milliarden aus der EU-Kasse künstlich am finanziellen Überleben gehaltene Athen.

In Griechenland besteigen also heute „Flüchtlinge“ mit offi ziellen, aber nicht auf sie ausgestellten deutschen
Ausweisen den Flieger und kommen zu uns. Asylerschleicher, arme (offensichtlich aber nicht fi nanziell
arme) Schweine, Terroristen, Hasardeure. Und unser doppelter Horsti?
Sein Bundesinnenministerium [Insidermeldungen bekam ich schon am 30.03.] verfügte, die erst im vergangenen
Jahr verschärften Kontrollen der Flüge aus Griechenland auf Stichprobenkontrollen zu reduzieren.
Nachzulesen hier https://www.epochtimes.de/politik/europa/seehofer-faehrt-deutsche-grenzkontrollen-imschengenraum-
zurueck-a2403574.html

Also: Hereinspaziert, hereinspaziert! Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Das meinte vorgestern auch EUMigrationskommissar
Dimitris Avramopoulos, der die Abschaffung der deutschen Grenzkontrollen (welcher
Grenzkontrollen?) forderte und ankündigte, sie nicht auf Dauer zu genehmigen. „Wenn Schengen kollabiert,
ist dies das Ende der EU, wie wir sie kennen.“, meine der Kommissar. Falsch, Herr Avramopoulos! Wenn
die Grenzen weiter offen bleiben, ist das das Ende der EU, wie wir sie kennen! Und das Ende Deutschlands
ist es, wenn wir wie von Ihnen befürwortet, Jahr für Jahr zwei Millionen Migranten aufnehmen – auch wenn
diese Idee ja nicht von Ihnen stammt.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Wer beim Lügen leicht rot wird, sollte Grün tragen.“
Yves Saint Laurent, franz. Modeschöpfer (1936 – 2008)

„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von allein aufrecht.“
Thomas Jefferson, 3. US-Präsident (1743 – 1826)

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der
ist ein Verbrecher.“
Bertolt Brecht, deutscher Schriftsteller (1898 – 1956)
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Auszug Newsletter 14.04.2018

WIEDER MAL BOMBENSTIMMUNG

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist schon ein paar Jahrzehnte her, da besuchte ich gemeinsam mit einer Freundin abends einmal zwei
junge Palästinenser, die meine Freundin bei einem Aushilfsjob im Brühler Phantasialand kennengelernt hatte
und die uns zum Essen eingeladen hatten.

Das aufgetischte Abendessen war für unseren Geschmack ungewöhnlich, aber alles andere als ungenießbar.
In den sich anschließenden Stunden drifteten die Gespräche sehr schnell in den Nahen Osten ab. Und bei
unseren Gastgebern offenbarte sich ein Hass, wie ich ihn bis dahin noch nie erlebt hatte. Nicht gegenüber
uns, sondern wie zu erwarten gegenüber Israel.

Mit Argumenten brauchte man gar nicht erst anzufangen, sie ließen unsere Gastgeber ganz im Gegenteil zu
noch phantastischerer Hochform aufl aufen. Ich denke, beide Seiten trennten sich an diesem Abend frustriert.
Sehe ich mir heute an, wie sich ausgerechnet Großbritannien aufführt, das in der Vergangenheit zusammen
mit den USA schon so viele Kriege herbeigelogen und mit gefälschten „Beweisen“ vom Zaun gebrochen hat,
erinnert mich das an den damaligen Abend. Mit einem Unterschied:

Heute versucht Londons Theresa May nicht einmal mehr, gegen Russland irgendwelche false fl ag-Aktionen
zu inszenieren oder handbemalte Zettelchen als Beweise für die Verantwortung Moskaus im Falle der Skripals
in die Kameras zu halten; heute werden Urteile gefällt, weil man keine andere „plausible Erklärung“ hat. Und
das, obwohl selbst britische Experten 10 Downing Street von Beginn an immer wieder darüber informierten,
dass es keinerlei Beweise für eine Täterschaft Moskaus gebe.

Dieser Drops ist noch nicht gelutscht. Und die einzige Seite, der ernsthaft an der Aufklärung des Giftanschlags
gelegen zu sein scheint, ist die russische, deren Kooperationsangebote von London als „pervers“ zurückgewiesen
wurden. Eine Haute Cuisine hat Großbritannien nicht zu bieten. Die englische Gerüchteküche
hingegen gilt zu Recht als eine der besten der Welt. Und Wahrheit als Gewürz hat da einfach nichts verloren.

Theresa May und den refl exartig zu ihr ins Kanonenboot gesprungenen EU-Staaten sowie der NATO, die
bereits den Duft eines Verteidigungsfalls schnuppern zu können glaubte, kann diese Chose noch ganz
gewaltig auf die Füße fallen.

Vorgestern veröffentlichte die OPCW ihr Untersuchungsergebnis des gegen Vater und Tochter Skripal eingesetztes
Giftes. Danach soll es aus Russland stammen. Glaubt tatsächlich irgendjemand, dass Moskau als Täter
so dumm gewesen wäre, ausgerechnet einen Kampfstoff einzusetzen, der einzig Russland zuzuordnen ist?
Ob die Expertise des Falls in den Niederlanden tatsächlich gut aufgehoben war, vermag ich nicht zu beurteilen.
MH17 lässt diesbezüglich grüßen. Und der Rücktritt des früheren niederländischen Außenministers Zijlstra,
der von einem nie stattgefundenen Treffen mit dem russ. Präsidenten fabuliert hatte, ebenfalls https://www.
tagesschau.de/ausland/niederlande-aussenminister-101.html

lmmerhin NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kam am 03. April zu Sinnen, als er twitterte:
„Wenn man fast alle NATO-Staaten zur Solidarität zwingt, sollte man dann nicht sichere Belege haben? Man
kann zu Russland stehen wie man will, aber ich habe im Studium des Völkerrechts einen anderen Umgang
der Staaten gelernt.“

Bleiben für mich nur noch zwei Fragen, Herr Laschet: Wer ist dieser andere zu Solidarität zwingende „man“?
Und warum beugt sich irgendjemand mit Rückgrat diesem Zwang?
Kurzer Prozess? Nein, gar kein Prozess!

Genau des gleichen Strickmusters wie beim Fall Skripal befl eißigte sich der Westen nun auch gegenüber
Syrien. Nach einer „mutmaßlichen“ Giftgasattacke griffen die USA, Großbritannien und Frankreich in der
vergangenen Nacht Ziele in Syrien an, obwohl die OPCW dort erst heute ihre Untersuchungen beginnen
will. Erst die Strafe, dann die Ermittlungen? Ja, das scheint leider zum neuen Markenkern der westlichen
Außenpolitik geworden zu sein. Eine Frage bleibt unabweisbar:

Warum sollte die Assad-Regierung, wohl wissend, dass die USA nur darauf warten, beim Einsatz von
Chemiewaffen loszuschlagen, in Douma solche Waffen eingesetzt haben, obwohl die Stadt komplett von
„Rebellen“ gesäubert worden war und Syrien „am Rande des Friedens“ stand?

Diese und andere Fragen stellte am Mittwoch auch der Mainzer Uni-Professor Günter Meyer, Leiter des
Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt. Unbedingt sehenswert – und erstaunlicherweise in der ARD
gesendet: https://www.youtube.com/watch?v=wjzg1_2bK-E Demnach besteht der Verdacht, dass die vom
Westen unterstützten, umstrittenen „Weißhelme“ den Giftgasanschlag inszeniert haben – was nicht das erste
Mal wäre, wie die Organisation selbst zugeben musste. Googeln Sie einfach einmal nach den Weißhelmen!
Die einzige Seite, die eine unabhängige Untersuchung des Falles durch Experten forderte, war Damaskus.
Im Oval Offi ce scheint man daran nicht einmal interessiert zu sein und kündigte Russland in Syrien „schöne,
neue und smarte Raketen“ an. Wie verpeilt ist das denn? immerhin:

Jeder Staat der Welt, in dem London oder Washington für etwas „mutmaßlich“ Passiertes einen noch viel
„mutmaßlicheren“ Verursacher benennt, weiß nun, dass es seitens der USA, Großbritanniens und Frankreich
dafür Raketen regnen kann, falls Donald Trump in der Nacht zuvor schlecht geschlafen haben sollte.
Gegen diese Art amerikanischer „Außenpolitik“ ging 1968 der linke Aktivist und Studentenführer Rudi
Dutschke auf die Straße. An diesem Mittwoch jährte sich zum 50. Mal das Attentat auf ihn auf dem Berliner
Kursfürstendamm. Dutschke „rebellierte“ gegen die Kriegstreiberei der USA in Vietnam und forderte mehr Meinungsfreiheit und Demokratie. Damals galt er dem Staat als verhassteste Symbolfi gur der linken Szene.

Heute würde man ihn wegen dieser Ansichten als rechtsaußen bezeichnen. So ändern sich die Zeiten.
Mein damaliges Abendessen mit den jungen Palästinensern kommt mir aber auch in den Sinn, wenn ich die
verquere Zuwanderungspolitik der GroKo betrachte. In Israel betonte Neu-Außenminister Maas Deutschlands
unverbrüchliche Treue bei der Bekämpfung des Antisemitismus, seit September 2015 aber lässt die Regierung
Hundertausende ausgewiesener Antisemiten ins Land, auf deren Konto der Großteil von Anschlägen
gegen jüdische Einrichtungen geht.

Die Antisemiten partout unter Deutschen lokalisieren zu wollen, das hat ja fast schon paranoide Züge angenommen.
Wie die Faust aufs Auge passt dazu das Statement von Rabbi Meyer H. May vom jüdischen
Wiesenthal-Center: http://www.freiewelt.net/nachricht/simon-wiesenthal-center-schlaegt-vor-zunehmendenarabischen-
antisemitsmus-in-deutschland-alarm-10073934/ .

Und Politik und Medien? Sie tun geradewegs so, als ob sie von alldem nichts hätten ahnen können und
wollen nun statistische Erhebungen durchführen, Arbeitsgruppen oder Kommissionen einsetzen, um das
„Phänomen“ zu erforschen. https://www.welt.de/politik/deutschland/plus175051219/Antisemitismus-Dermuslimische-
Judenhass-muss-erforscht-werden.html

Der Exodus von Juden aus Frankreich https://www.nzz.ch/international/mehr-angriffe-auf-juden-in-frankreichld.
1353237 hat sich seit 2014 beschleunigt. Aus den dargestellten Gründen. Und „wir“ haben das gar nicht
mitbekommen? „Wir“? Gibt es das überhaupt noch, dieses Wir? Oder hat die Merkel-Politik die Republik
nicht auch schon so tief gespalten, dass nur noch Hass und fehlende Gesprächsbereitschaft das Zepter
schwingen? „Wir“ sollten uns kein Beispiel an Großbritannien nehmen, keines an der EU und schon einmal
gar keines an den USA.

Gewiss: Sich mit Leuten auf der argumentativen Ebene duellieren zu wollen, die intellektuell unbewaffnet
sind, wäre unfair. Wird dieses fehlende Waffenarsenal durch einen vermeintlichen Hypermoralismus ersetzt,
mag es hilfreich sein, den ideologisch Verblendeten einfach wieder einmal dieses Video in Erinnerung zu
rufen, das genau die Fakten offenbart, die bei den Gutmenschen zu offenen Mündern führen: https://www.
youtube.com/watch?v=YsRQNu9Jg7k

Wie weit der politische Irrsinn und die Meinungsdiktatur hierzulande mittlerweile gediehen sind, das lässt sich
mit einem ganz einfachen Beispiel auf den Punkt bringen: Merkel-Deutschland importiert massenhaft illegale
muslimische Zuwanderer, von denen ein Großteil ganz offen antisemitisch ist und fährt schwerste Geschütze
gegen all diejenigen auf, die das kritisieren. Dass Israel seinerseits mit extrem harter Kante gegen dort als
„Eindringlinge“ bezeichnete afrikanische Migranten vorgeht, also einen völlig konträren Kurs fährt, wird nicht
zu kritisieren gewagt. Berlin, ja was denn nun? Und der Wähler? Man mag es kaum glauben, aber er scheint
trotz der rundum „brennend“ interessanten Gemengelage am Geschehen entweder desinteressiert zu sein
oder bereits die Hoffnung auf Besserung zu Grabe getragen zu haben.

Nach der langen Hängepartie der offenkundig in nicht ferner Zukunft schon wieder auseinanderfl iegenden
Neuaufl age der GroKo scheint eine gewisse Politikverdrossenheit zwar nachvollziehbar zu sein, aber wenn
42 Prozent aller erwachsenen Deutschen keinen einzigen Minister der Regierung zu benennen vermögen,
sollte sich Berlin die Frage stellen, wie weit man die Entfremdung zwischen Politik und Bürgern denn noch
vorantreiben will https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/umfrage-42-prozent-der-deutschen-kennenkeinen-
einzigen-minister-a2391232.html

Nur zwei Prozent der Befragten kannten Gerd Müller (CSU). Schade. Der einzige Minister im neuen und
alten Kabinett (Ressort wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), dem ich gerne Kompetenz und
international akzeptiertes Know-how attestiere. Guter Mann.

Gerd Müller ist es auch, der nicht müde wird zu betonen, was man mit dem hierzulande nach dem Gießkannenprinzip
aus dem Steuersäckel auf die Asylsuchenden niederregnen lässt, in deren Heimatländern
bewerkstelligen könnte. Aber:

Die „Gutmenschen“ wollen das nicht hören. Und das teilweise aus ungeheuer trivialen Gründen. Es ist (ich
habe wirklich gestaunt) dem WDR zu verdanken, diesen Irrsinn einmal zumindest ausschnittweise dokumentiert
zu haben https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-fl uechtlinge-miete-boardinghaus-100.html
Danach zahlt die Stadt Köln (ein Beispiel von vielen) einem Vermieter für eine gut 30 qm große Einzimmerwohnung
in der Kölner Südstadt, in die er eine sieben-, bald achtköpfi ge syrische Familie hineingepfercht
hat, eine Monatsmiete von 6.720 Euro. Richtiger: Nicht die Stadt Köln bezahlt diese Hyper-Wuchermiete,
sondern letztlich der Steuerzahler. An einen Vermieter, der vermutlich seine humanitäre Gesinnung wie eine
Monstranz vor sich her trägt. Und m. E. einen Platz hinter schwedischen Gardinen verdient hätte. Ebenso
wie diejenigen Behördenmitarbeiter, die diese Wuchermiete aus Steuermitteln bezahlen.

Etwas einfacher strukturierte Zeitgenossen reagieren auf derartige Vorgänge unter Umständen so, als ob
die Asylsuchenden die Täter wären. Sie sind es aber nicht. Es sind die, die die Not anderer zu Lasten der
Gesellschaft schamlos ausnutzen und jedwede Kritik daran als rechtspopulistisch oder rassistisch bezeichnen.
Dieser Fall dürfte pars pro toto für all das stehen, was heute unter dem Begriff der Asylindustrie zusammengefasst
wird: Einzeltäter und Organisationen (inkl. der beiden großen Kirchen) verdienen sich die sprichwörtliche
goldene Nase mit der größtenteils illegalen Zuwanderung. „Kollateralschäden“ werden da gerne
in Kauf genommen, solange man nicht selbst ins Messer läuft.

Wie im wahrsten Wortsinn pervers es dabei zugeht, unterstreicht die geniale Neuerfi ndung der „Safe Shorts“,
einer Art HighTech-Keuschheitsgürtel, mit denen sich Joggerinnen gegen Vergewaltigungen wappnen können.
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/peter-haisenko-joggen-nur-noch-mit-keuschheitsguerteldanke-
frau-merkel-a2397167.html?meistgelesen=1

Abschließend zu diesem Thema ein aus 2008 stammendes Zitat des damaligen CIA-Direktors Vincent Hayden:
„Deutschland ist spätestens im Jahr 2020 nicht mehr regierbar. Der Werteverfall, die Islamisierung, die
Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich rechtsfreie, ethnisch
weitgehend homogene Räume selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere kerndeutsche
Probleme werden sich in einem Bürgerkrieg entladen.“

„Werteverfall“ und „Islamisierung“ sind unverkennbar, „Massenarbeitslosigkeit“ ist ebenfalls richtig, aber wie
auch in den USA versteckt. Wobei Arbeit zu haben und auch davon leben oder gar eine Familie versorgen zu
können, noch nie seit Gründung der Bundesrepublik zwei so unterschiedliche Paar Stiefel waren wie heute.
Der „fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer“ ist nicht neu. Schon in seiner Zeit als Oppositionschef
urteilte Bundeskanzler Kohl über die größte Gastarbeitergruppe, die Türken: „Nicht integrationsfähig und
auch im Übrigen nicht integrationswillig“. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kohl-wollte-jeden-zweitentuerken-
in-deutschland-loswerden-a-914318.html

„Rechtsfreie, ethnisch weitgehend homogene Räume“ schafft man u. a. durch Familiennachzug für nicht
anerkannte, subsidiäre Asylsuchende. Diese Menschen sind ausreisepfl ichtig, sobald die Gründe ihres subsidiären
Schutzes nicht mehr vorliegen. Haben sie erst einmal ihre „Familie“ nachgeholt, die i. d. R. „etwas“
größer ausfällt als bei uns, fördert genau das die Clanbildung und die Entstehung von Parallelgesellschaften.
Zu besichtigen in Schweden, Dänemark, Frankreich oder den Niederlanden. Oder auch in Berlin, Hamburg
oder Duisburg.

EU: Der Riss wird immer tiefer
„Insbesondere ein Recht auf eine Familienzusammenführung, das nicht in das Ermessen der Mitgliedstaaten
gestellt ist.“ hat der EuGH am Donnerstag in einem Urteil (AZ C-550/16) für minderjährige, unbegleitete
Flüchtlinge festgestellt, selbst wenn sie während des Asylverfahrens volljährig wurden. Weder inhaltlich noch
hinsichtlich der zu erwartenden Konsequenzen will ich das Urteil kommentieren. Wohl aber die politischen
Folgen:

In gut einem Jahr, am 26. Mai 2019, fi nden die Europa-Wahlen statt. Und der erdrutschartige Wahlsieg Viktor
Orbáns am vergangenen Wochenende dürfte signalisieren, wohin die Reise geht: Die osteuropäischen EUStaaten
machen Front gegen den von der Bundeskanzlerin und dem französischen Präsidenten favorisierten
Kurs einer zunehmenden Zentralisierung. Und Front gegen ein als diktatorisch auftretend empfundenes
Brüssel.

Wenn der EuGH mit einem Urteil die Souveränität der EU-Mitgliedsstaaten negiert, spielt er damit diesem
Lager direkt in die Hand.

„Die EU ist nicht in Brüssel, die EU ist in Berlin, in Budapest, in Warschau, in Prag, in Bukarest. Sie ist
das Ensemble der nationalen Hauptstädte“, erklärte der ungarische Präsident am Morgen nach seinem
Wahlsieg. Und diese Einschätzung scheint EU-weit mehrheitsfähig zu werden. Sie richtet sich gegen den
unausgesprochenen Machtanspruch der Hinterzimmer-Politik von Deutschland und Frankreich und gegen
die Pläne Jean-Claude Junckers und Jean Asselborns, den Nationalstaaten ideologisch durchgefärbte
Handlungsanweisungen unter Drohungen und Sanktionen aufs Auge drücken zu wollen.

Die EU wird nur unbeschadet überleben, wenn sie sich der Probleme der Menschen annimmt anstatt sie mit
einer Politik zu malträtieren, die erkennbar gegen ihren demokratisch legitimierten Mehrheitswillen auftritt,
egal ob beim Thema Zuwanderung, Islamisierung oder Russland.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Der Botschafter und der General informierten mich darüber – die überwältigende Mehrheit der Iraker möchte
in einer friedlichen, freien Welt leben. Und wir werden diese Menschen fi nden und zur Rechenschaft ziehen.“
(„The ambassador and the general were briefi ng me on the – the vast majority of Iraqis want to live in a
peaceful, free world. And we will fi nd these people and we will bring them to justice.“)
George W. Bush, Washington D.C. – 27. Oktober 2003

„Wissen Sie, einer der schwierigsten Aspekte meines Jobs ist es, den Irak mit dem Krieg gegen den Terror
in Verbindung zu bringen.“
(„You know, one of the hardest parts of my job is to connect Iraq to the war on terror.“)
George W. Bush, CBS News, Washington D.C. – 6. September 2006

„Wird „Wetten, dass…?“ abgesagt, wenn die Bomben fallen?«
BILD, 20. März 2003, zu Beginn der Irak-Invasion
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Auszug Newsletter 31.03.2018

OSTEREIER ODER GOLDDUKATEN DER SCHWARZEN KOBOLDE

Liebe Leserinnen und Leser,
was den öffentlich-rechtlichen Unfug betrifft, scheint es so langsam an der Zeit zu sein, das „rechtlich“ in
diesem Namen zu überdenken. Denn immer häufi ger verbreiten die Sender Volkserziehung (leider schon in
Kindersendungen), Hetze und Verunglimpfungen. Und es nähert sich wirklich der Grenze des Erträglichen.
B5 aktuell beispielsweise berichtete vor zwei Wochen von der Leipziger Buchmesse. Und brandmarkte in
seinem Beitrag „radikal rechte Verlage“, die sich u. a. mit der Forderung hervorgetan hätten, „die rechtsstaatliche
Ordnung an unseren Grenzen wieder herzustellen.“

Wie bitte – das ist „rechts“? Das Recht ist rechts? Wie link ist das denn? Grenzsicherung und Grenzkontrollen
gehören zu den elementaren Aufgaben eines jeden Staates. Nicht mehr und nicht weniger. Einen Antrag
der AfD, umgehend wieder umfassende Grenzkontrollen einzuführen, lehnten im Bundestag in namentlicher
Abstimmung 544 Abgeordnete aller Parteien (mit Ausnahme der AfD natürlich) geschlossen ab. Gemessen
an Artikel 16a (2) des Grundgesetzes stimmten CDU/CSU, SPD, FDP, die Die Grünen und DIE LINKE mithin
gegen die grundgesetzkonforme Zurückweisung nicht Asylberechtigter an den Grenzen. Schön zu wissen.

Ähnlich verquer verlief die Kommentierung des Nervengift-Attentats im britischen Salisbury. Während die nun
mit der Untersuchung des eingesetzten chemischen Kampfstoffs befasste OPCW darauf verwies, dass man
die Ergebnisse ihrer Analysen abwarten und niemanden vorverurteilen solle, reihten sich unsere Medien, die
EU, die USA und Australien fast lückenlos hinter der an Ignoranz kaum noch zu überbietende Einschätzung
des neuen Bundesaußenministers Maas ein, der die Ansicht vertritt, dass für Verbrechen, deren Täter zugegebenermaßen
unbekannt sind, logischerweise irgendwie nur Russland verantwortlich sein könne.

Das Prinzip ist alt: Hängt den Ganoven, Beweise suchen (oder konstruieren) wir später. Westliche Werte,
Herr Özdemir?
Einzig Ex-EU-Kommissar Verheugen stemmte sich der Hetze gegen Russland vehement entgegen https://
www.welt.de/politik/ausland/article174925864/Ex-EU-Kommissar-zu-Skripal-Verheugen-ruegt-Europas-
Vorgehen-gegen-Russland.html

Und weil Russland-Bashing so geschmeidig im Trend liegt, spielte die „vierte Gewalt im Staat“ auch nach
der Präsidentschaftswahl in Russland gleich wieder volles Hetzwerk. Moskau habe auf die Wähler „Druck
ausgeübt“, zu den Urnen zu gehen. Aha. Wie denn? Und wenn, warum haben dann trotzdem über drei Viertel
der Stimmberechtigten in der Wahlkabine für den alten und neuen Präsidenten gestimmt? Hand aufs Herz:

Die OSZE hat bestätigt, das die Wahlen bis auf kleine Unregelmäßigkeiten (wie sie auch in westlichen Staaten
vorkommen) nach internationalen Standards abgelaufen sind. Von über 75 Prozent Ja-Stimmen und einer
Wahlbeteiligung von über 67 Prozent können westliche Politiker nur träumen. Hätte die Bundeskanzlerin jemals
einen solchen Erfolg erzielen können, wäre von den Medien ein phantastisches Feuerwerk der Lobhudelei
abgebrannt worden. So aber wird die Sache von ihnen so lange gedreht und gewendet, bis gegen Moskau
der nächste, kräftige Sprühstoß aus der Giftspritze verschossen werden kann. Die Bürger sehen es anders:
Wählerwillen ausgebremst

Nicht verstanden von den Medien und erst recht von den Volksvertretern wird dabei, dass sich die Mehrheit
der Deutschen eine Annäherung an Russland wünscht und nicht die Konfrontation. Diese Einstellung wird von
den Anhängern fast aller Parteien vertreten, am stärksten von den Wählern der AfD. Mehrheitlich für einen
distanzierten Umgang mit Russland sprachen sich einzig die Anhänger der Die Grünen aus https://www.merkur.
de/politik/umfrage-zufolge-wuenscht-sich-mehrheit-deutschen-annaeherung-an-russland-zr-9703489.html
Eine Ausnahme spielten die Die Grünen – zusammen mit SPD und DIE LINKE – auch bei einer Umfrage der
WELT, die die Aussage des neuen Bundesinnenministers Horst Seehofer zum Inhalt hatte, derzufolge der
Islam nicht zu Deutschland gehört. 76 Prozent der Deutschen stimmten dieser Aussage zu (Unionsanhänger
88 Prozent, AfD 95 Prozent, FDP 91 Prozent). https://www.merkur.de/politik/islam-deutschland-horst-seehoferbundesinnenminister-
debatte-umfrage-zr-9707804.html

Aber: Die Kanzlerin juckt das nicht. Weder interessiert sie die sehr deutliche Mehrheitsmeinung in der Gesamtbevölkerung
noch jucken sie 88 Prozent der Wähler der Union. Und fast der gesamte deutsche Bundestag
steht schweigend nickend hinter dieser demokratiefeindlichen Attitüde. Länder, in denen sich das Parlament
ähnlich verhält, werden von deutschen Politikern und Medien meist mit ausgesprochen unfreundlichen Vokabeln
belegt und gemeinhin als Diktaturen oder Scheindemokratien bezeichnet.

„Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir
in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“, hatte die Bundeskanzlerin
Mitte September 2015 formuliert. https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_angela_merkel_thema_menschlichkeit_
zitat_36844.html

„Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir wie
vom OLG Koblenz festgestellt die rechtsstaatliche Ordnung an unseren Grenzen abgeschafft und Millionen
nicht asylberechtigter Menschen ins Land gelassen haben, die auf immer in unseren Sozialsystemen hän-
genbleiben werden und dafür, dass wir mit unseren Waffenexporten und Militäreinsätzen künftige Terroristen
heranzüchten, dass wir Frauen raten, nicht mehr alleine joggen oder nach Einbruch der Dunkelheit auf die
Straße zu gehen und wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass mir und der
Mehrheit des Bundestages das Grundgesetz und andere Gesetze ebenso egal sind wie der Mehrheitswille
der Bevölkerung oder der Wähler meiner Partei, dann ist das nicht mehr mein Land.“

Das müsste die Kanzlerin heute ausführen, wenn sie denn schon mit „Ich muss ganz ehrlich sagen“ beginnt.
Dringend weglassen sollte sie die Aussage „dann ist das nicht mein Land“. Denn das versteht sich von
selbst. Kein Bundeskanzler ist der Eigentümer Deutschlands, auch wenn Frau Merkel das von sich offensichtlich
zu glauben scheint.

Stellt sich die Frage, warum es im Parlament nicht längst eine Vertrauensfrage gab – sinnigerweise von der
CDU selbst gestellt. Stellt sich die Frage, warum die Wähler (wenn man den Wahlergebnissen trauen kann)
den ganzen Spuk immer noch mittragen. Und stellt sich vor allem die Frage, wer die Bundeskanzlerin auf
ihren deutschlandfeindlichen Kurs eingeschworen hat und ggf. mit welchen Mitteln.

Stellt sich zu guter Letzt die Frage, ob sich weder Politiker noch Journalisten in den vergangenen Jahren
jemals damit auseinandergesetzt haben, warum denn nur die Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage des
renommierten Nürnberger GFK-Vereins (zur Gesellschaft für Konsumforschung gehörend) diese beiden
Berufe in der Beurteilung ihrer Vertrauenswürdigkeit ganz hinten platziert hat https://www.presseportal.de/
pm/80428/3896941

Wenn diejenigen, die sich derzeit in der Minderheit wähnen, wüssten, bei Themen wie Russland, Zuwanderung
oder Islam-Debatte längst die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung auszumachen, hätte es sich
ausgemerkelt. In der Politik und auch in den ihr ergebenen Medien.

„Hätte“ ist Konjunktiv. Und noch befl eißigen sich die Medien auch des Intransitivs: „Es existiert“ eine zunehmende
Spaltung und Polarisierung der Bevölkerung.“ Ja, sie existiert, aber sie gehört grammatikalisch in
den Transitiv. Und der lautet: Frau Dr. Merkel hat das Land und die gesamte EU gespalten und polarisiert.
„Es“ existiert nicht, sondern die Kanzlerin hat dieses Kind zur Welt gebracht.
Der „Rechtsruck“ in der Bevölkerung bereitet vielen Sorgen. Und „rechts“ ist vor allem, wer sich gegen die
ungebremste und seit Herbst 2015 auch unkontrollierte Zuwanderung richtet. Aber wie stark hat dieses Lager
denn eigentlich in den vergangenen Jahren zugenommen?

Gar nicht! Sehen Sie sich das von der EU-Kommission in Auftrag gegebene und im Februar 2015 (also gut
ein halbes Jahr vor der Merkelschen Grenzöffnung) veröffentlichte „Eurobarometer“ an: https://www.welt.
de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article137613333/Mehrheit-lehnt-Einwanderung-aus-Nicht-
EU-Laendern-ab.html

Danach sprachen sich schon vor Beginn der Massenzuwanderung 61 Prozent der Bundesbürger gegen die
Einwanderung aus Ländern außerhalb der EU aus. Und 81 Prozent forderten bereits damals zusätzliche
Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Zuwanderung aus diesen Ländern. Der Standpunkt der Deutschen
hat sich also praktisch nicht geändert. Bekommen haben sie das gdegenteil. Und erst diese gegen
die Mehrheit gerichtete Politik der GroKo hat AfD, Pegida etc. den Boden für ihre heutigen Erfolge bereitet.

Hop is de laatse die sterft
Am Mittwoch vergangener Woche fanden in den Niederlanden die Kommunalwahlen statt. Da das Land seit
Jahrzehnten mein bevorzugtes Urlaubsziel ist, weiß ich auch, dass diesen Wahlen dort eine ungleich höhere
Bedeutung zukommt als hierzulande. Das Ergebnis war absehbar und manifestierte sich in einem Erstarken
konservativer / “populistischer“ Parteien.

Lange hatte man in den Niederlanden geglaubt, eine multikulturelle Gesellschaft ließe sich ohne Verwerfungen
umsetzen. Mittlerweile bricht sich mehr und mehr die Erkenntnis Bahn, dass das sehr blauäugig
war, sich Ghettos und Parallelgesellschaften gebildet haben und die Stimmung zwischen Niederländern und
Migranten von zunehmenden Spannungen geprägt ist.
Exakt das gleiche Bild zeigt sich auch in Dänemark https://www.epochtimes.de/politik/europa/integration-
gescheitert-zwangsmassnahmen-geplant-daenische-regierung-verteidigt-umstrittenen-getto-plan-a2381204.
html

Nach Jahren des Schönfärbens und des Nichtwahrhaben-Wollens räumte der dänische Ministerpräsident
Lars Løkke Rasmussen ein: „Nun müssen wir realisieren, dass Menschen hier in zweiter oder dritter Generation
leben und nicht integriert sind.“ Herr Løkke, um das zu erkennen, hätte der Blick nach Schweden genügt.
Populisten, wohin das Auge fällt

Die Grünen und die DIE LINKE und weite Teile der SPD treiben derweil ganz andere Probleme um. Hintergrund:
In einer schwäbischen Kindertagesstätte hatte man geplant, Ostern wegen „religiöser Neutralität“
durch den St. Patrick‘s Day und die Ostereier durch „die Golddukaten der schwarzen Kobolde“ zu ersetzen.
Übersehen wurde, dass St. Patrick ein katholischer Heiliger ist, also nicht religiös neutral. https://www.merkur.
de/politik/kein-osterfest-im-kindergarten-heftige-auseinandersetzung-im-landtag-9718125.html

Als am Donnerstag vergangener Woche daraufhin im bayerischen Landtag von der CSU vorgeschlagen
wurde, dass Ostern in Kindertagesstätten auch künftig gefeiert werden solle, zeigten sich SPD, Grüne und
Freie Wähler empört, sprachen von einem ungeheuerlichen Vorgang und warfen der CSU „populistische
Stimmungsmache“ und den Versuch vor, Themen der AfD zu besetzen. Merke:

Ostern ist populistisch, die in jedem Land der Welt außer Deutschland stattfi ndenden Grenzkontrollen sind
populistisch, Kritik an der fehlenden Integrationsbereitschaft vieler Zuwanderer ist populistisch, der Wunsch
mit einem kooperativen Umgang mit Russland ist populistisch. Populistisch ist auch die Kritik an Waffenexporten
in Krisenregionen, den interventionalistischen Kriegszügen der USA/NATO, der allzu engen Allianz
von Regierung und öffentlich-rechtlichem Rundfunk und an der zunehmenden Kriminalität im Lande. Ist es
da überspitzt zu sagen, dass heute die politische Vernunft als populistisch gilt?

In welche Höhen (oder Niederungen) sich grünes/linkes Gedankengut mittlerweile verstiegen hat, dazu ein
beredtes Beispiel:
Am Donnerstag vergangener Woche berichtete B5-Aktuell über das Freiburger Urteil gegen den Mörder
der 19-jährigen Studentin Maria Ladenburger, der sein Opfer überfallen, bewusstlos gewürgt und gebissen,
vergewaltigt und dann im Fluss Dreisam abgelegt hatte. Der Sender blendete dann einige Stellungnahmen
von Freiburger Bürgern zum Urteil (lebenslänglich) ein. Ein junger Mann bedauerte das Urteil zutiefst, da es
„rechte Ressentiments bediene“. Offen bleibt, welche Stellungnahme er abgegeben hätte, wenn der Täter ein
Deutscher (idealerweise in der AfD) und das Opfer eine Zuwanderin gewesen wäre. Erahnen lässt es sich.

Jubelperser und Lückenpresse
Heute vor einer Woche gingen im pfälzischen Örtchen Kandel wieder zahlreiche Menschen auf die Straße.
Auf der einen Seite „Kandel ist überall“, auf der anderen Seite „Wir sind Kandel“.
Zusammenfi nden werden diese beiden Gruppen kaum. Denn denjenigen, die nach dem Mord der minderjährigen
Mia durch einen afghanischen Asylbewerber für die Wiederherstellung der rechtsstaatlichen Ordnung
an den Grenzen und der inneren Ordnung demonstrieren, weht von einem breiten Bündnis der CDU, SPD,
FDP, Grünen, Linken, Gewerkschaften und Kirchen der Vorwurf des Rassismus, der „Instrumentalisierung“
des Mordes und der rechten Stimmungsmache entgegen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu
Dreyer, selbst anwesend, kündigte an, prüfen zu lassen, ob man die Demonstrationszüge von „Kandel ist
überall“ nicht verbieten könne.

Halten wir fest: Hier machen Menschen in einer friedlichen, angemeldeten und genehmigten Demonstration
Gebrauch von Ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung und fordern nichts anderes als eben die Einhaltung
der rechtsstaatlichen Ordnung. Denn die ist laut Urteil des OLG Koblenz durch die Regierung außer Kaft
gesetzt:

„Die rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik ist in diesem Bereich [illegale Einreise] jedoch seit rund
eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt und die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto
nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“ (OLG Koblenz 13 UF 32/17 vom 17.02.2017).

Jeder, jeder Bürger, der auf dem Boden des Grundgesetzes steht und unsere rechtssatliche Ordnung bejaht,
sollte Verstöße gegen beides anprangern und dagegen auf die Straße gehen können, ohne dabei von teils
von SPD und DGB herangekarrten Demo-Söldnern und Antifanten bedroht zu werden, die sich am letzten
Wochenende schlussendlich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten.

Dass vom Staat bezahlte „Jubelperser“ https://de.wikipedia.org/wiki/Jubelperser, die ein verzerrtes Bild
von Demonstrationen liefern sollen, tatsächlich existieren, dafür gibt es mittlerweile zahlreiche Belege.
Beispielsweise das hier: https://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specifi c/Thueringen-Anreise-zur-Demogegen-
Rechts-zahlt-der-Staat-509507162

Frau Dreyers Ansatz, die rechtsstaatliche Ordnung gleich noch auf einem weiteren Feld außer Kraft setzen
zu wollen, zeugt von einem höchst bedenklichen Demokratieverständnis, das paradoxerweise sie und
Gleichgesinnte inkl. der Kirchen genau denen unterstellen, die für diese rechtsstaatliche Ordnung streiten.
Am Rande: Wenige Stunden nach dem Ende des Gewaltexzesses der von Malu Dreyer ausdrücklich Willkommen
geheißenen Schläger der Antifa gegenüber der Polizei stachen minderjährige Syrer im niedersächsischen
Burgwedel eine 24-jährige nieder, die nur knapp dem Tod entkam. Die FAZ berichtete erstaunlicherweise
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mehrere-messerattacken-am-wochenende-15512360.html

Und nicht nur das ist erstaunlich. Erstaunlich ist auch, dass sich zumindest in der Zeitung mit den großen
Buchstaben (BILD) und in der „Welt“ neuerdings Texte fi nden lassen, die auf eine Abkehr der sklavisch anmutenden
Unterwürfi gkeit vor der Kanzlerin schließen lassen https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
welt-chefredakteur-zuwanderer-muessen-unser-land-in-jeder-hinsicht-bereichern-a2386976.html Sehr, sehr
späte Einsicht der „Qualitätspresse“, die sich jetzt einmal den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vornehmen sollte!

Die Ergebnisse der Politik der Willkommenskultur hatte ich schon 2015 skizziert: Eine Spaltung der Gesellschaft
und Europas, zunehmende Kriminalität und die Gefahr, dass Straftaten von Migranten genau denjenigen
schaden, die tatsächlich unter das Asylgesetz fallen und Hilfe sowohl benötigen als auch verdienen.
Eine gesetzeskonforme Handhabung der Zuwanderung, Hilfe vor Ort und ein geschlossenes Nein Europas
zur Destabilisierung der Herkunftsländer der Flüchtlinge sowie eine Beendigung der wirtschaftlichen Ausbeutung
dieser Länder würden Wunder bewirken.

Emigs Ecke
Immer an dieser Stelle kommt, wie bekannt, der positive Ausklang meines Newsletters, von dem ich immer
noch hoffe, dass sich das alles einmal wendet und ich nach sehr viel Positivem nur zum Abschluss etwas
Negatives schreiben zu müssen:

In der vergangenen Woche wurde der katalonische Ex-Präsident nach dem Grenzübertritt aus Dänemark von
der Autobahnpolizei Schleswig-Holsteins verhaftet. Und am nächsten Tag zur Feststellung seiner Identität
einem Amtsrichter vorgestellt.

Die Sache an sich mag ich nicht kommentieren. Aber: Die angeblich gar nicht mehr durchführbaren Grenzkontrollen
funktionieren also doch! Und die Identitätsfeststellung auch! Dass Herr Puidgdemont vergaß, rechtzeitig
seinen Pass zu entsorgen, ist grenzwertig dumm, liegt vermutlich nur am fehlenden Wissen darüber, dass
es nur Nachteile bringt, mit Papieren nach Deutschland einzureisen. Denn hier ticken die Uhren nicht erst
seit der Umstellung auf die Sommerzeit ganz anders als in der gesamten EU.

Viel Erfolg und beste Grüße – und FROHE OSTERN ohne die Golddukaten der schwarzen Kobold*innen!!

Axel Retz

„Toleranz ist gut, nicht aber gegenüber den Intoleranten.“ (Wilhelm Busch)

„Modernes Toleranzverständnis – Feigheit vor der Wirklichkeit der Unterschiede.“ (Elmar Kupke)
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Auszug Newsletter 17.03.2018

ALBTRÄUME

Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Woche wurde ich von einigen Albträumen heimgesucht. Alpträume, die dermaßen absurd waren,
dass sie sich kein noch so phantasiebegabter Mensch ohne Zuhilfenahme „bewusstseinserweiternder“
Drogen auszudenken vermöchte.

Mir träumte, im englischen Salisbury habe es einen Giftgasangriff auf einen aus Russland stammenden Doppelagenten
und seine Tochter gegeben, woraufhin die britische Premierministerin, ohne auch nur den Hauch
eines Beweises in Händen zu haben, Moskau dafür verantwortlich gemacht habe. Mir träumte dann, dass sich
die EU, der US-Präsident, die Bundeskanzlerin und die NATO, in der Sache im Rahmen des Möglichen noch
viel ahnungsloser als Theresa May, dem Vorwurf aus Downing Street 10 angeschlossen hätten, während
London russische Diplomaten des Landes verwies.

Dann träumte mir, dass der Anschlag auf den russischen Doppelagenten und seine Tochter in Salisbury
praktisch in Sichtweite der britischen Chemie- und Biowaffenforschungsanlage Porton Down stattgefunden
hätte, wo seit dem ersten Weltkrieg u. a. an Giftgas geforscht wird. Und wie Alpträume nun einmal so sind,
kamen in dem meinigen sogar Versuche der Forscher an über 20.000 eigenen Soldaten vor, von denen viele
glaubten, an der Entwicklung eines Medikaments gegen Schnupfen teilzunehmen. Zudem träumte mir, dass
London die Existenz der Forschungsstation, auf der in eigenen Farmen Tiere für die Tierversuche mit Massenvernichtungswaffen
gezüchtet wurden (und werden?) bis 1960 bestritt. Weitere Details meines Alptraums
finden Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Porton_Down

Dass es sich um einen gar bösen Traum handeln musste, auch das wurde mir sonderbarerweise während
meines Traumes klar. Denn die Anschuldigung gegen Russland fußte darauf, dass die Attacke (angeblich) mit
einem in den siebziger Jahren in der damaligen Sowjetunion entwickelten Nervengas durchgeführt worden
sei und Moskau deswegen entweder selbst den Angriff durchgeführt haben oder aber ihn in Auftrag gegeben
haben müsse.

Die Logik dieser „Beweisführung“ wirft zwangsläufig die Frage auf, warum die USA nach der Ermordung John
F. Kennedys Italien kein Ultimatum gestellt haben, seine Unschuld an diesem Attentat zu belegen. Denn
schließlich wurde JFK mit einem italienischen Mannlicher-Carcano-Gewehr (Fucile Mod. 91/38) erschossen.
Erst vorgestern führte Jürgen Hardt, der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag zum
Fall des russischen Doppelagenten und seiner Tochter aus: „Unabhängig von der Frage, ob die russische
Regierung selbst den Auftrag zu diesem Mordversuch gegeben hat, hat Russland im Rahmen internationaler
Verträge – nämlich des Chemiewaffen-Übereinkommens – die Pflicht dafür zu sorgen, dass ein solcher
Kampfstoff, sollte er in der Sowjetunion einst entwickelt worden sein, weder hergestellt noch gelagert, noch
weiterverbreitet wird.“

Dieser Logik folgend, stellte ich mir im Tiefschlaf die Frage, was denn mit den Hunderttausenden von Toten
ist, für deren Ermordung nachweislich – und nicht nur mutmaßlich – Waffen aus Deutschland, Großbritannien
oder den USA verantwortlich sind. Sind dann, werte Frau May, werter Herr Hardt, Berlin, London und
Washington Agressoren oder haben sie diese Morde nur in Auftrag gegeben? Und warum können sie das
straflos tun? Warum dürfen Großbritannien oder die USA chemische und biologische Waffen entwickeln,
herstellen, lagern und weiterverbreiten? Gilt für sie das Chemiewaffen-Übereinkommen nicht?

Mir träumte auch, dass aus dem Nahen Osten eine nie gesehene Flüchtlingswelle über Deutschland hereingebrochen
sei, während unser Land in den vergangenen fünf Jahren seine Waffenexporte lautdorthin
gegenüber den fünf Vorjahren verdoppelt und damit diesen Exodus maßgeblich mit angeschoben habe.
Aber es kam noch krasser, denn plötzlich wurde ich gewahr, dass die Bundestagsabgeordneten, die diese
Exporte und die deutschen Militäreinsätze dort abgesegnet hatten, nicht einmal ansatzweise wussten, was
sie taten https://www.youtube.com/watch?v=0vfAdFuR6uM. Mittlerweile wurde dieses Dilemma erkannt und
das Nichtwissen dank des größten Bundestages aller Zeiten auf noch mehr Schultern verteilt.

Eine Frage trieb mich in meinem Alptraum auch noch um: Wenn so gut wie jeder „Geheimdienst“ dieser Welt
ad libitum unliebsame Zeitgenossen aus der Welt oder in irgendwelche Geheimgefängnisse verschafft, ohne
dass ein Hahn danach kräht, warum unterstellt man dann dem angeblich so durchtriebenen und gewieften
Russland, so strunzdämlich gewesen zu sein, Sergej Skripal und seine Tochter ausgerechnet mit einem
Nervengift zu attackieren, das angeblich aus Beständen der früheren Sowjetunion stammt? Wenn Moskau
jemanden verschwinden lassen will, dann lässt es ihn hocus pocus fidibus einfach verschwinden. So wie der
israelische Mossad, die amerikanische CIA, der britische SIS (besser bekannt als MI6) oder der deutsche
BND das auch täte.

Halten wir fest: In Salisbury wurden zwei Menschen mit einem Nervengift angegriffen. Vom Täter fehlt jede
Spur. Das hindert weder Theresa May noch die USA, die Bundesregierung oder die bereits vom Verteidigungsfall
faselnde NATO daran, Russland die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Krone schoss gestern
der britische Außenminister Boris Johnson ab, der sich sogar dahingehend verstieg, dem russischen Präsidenten
Putin persönlich die Schuld für den Anschlag in die Schuhe zu schieben. Der besondere Witz dabei:

Russland könnte ja tatsächlich hinter der Attacke stehen. Aber wenn dem nicht so war, wie sollte es denn
überhaupt die geforderten Beweise liefern können, mit alldem nichts zu tun zu haben? Mit gleichem (Un-)
recht hätte Moskau auch London bezichtigen können, die Skripals selbst vergiftet zu haben (S. Skripal war
schließlich Doppelagent) und von Theresa May ultimativ Beweise ihrer Unschuld einfordern. Ich meine:
Selbst bei der Dämonisierung anderer Staaten, dem wieder hochmodernen Schüren von Feindbildern und
der Volksverhetzung sollten die dafür Verantwortlichen der Öffentlichkeit ein Mindestmaß an Intelligenz
zutrauen und ihre Aktionen nicht gar so plump initiieren.

Jemanden aus dem Blauen heraus des zweifachen Mordversuchs zu bezichtigen, ohne über handfeste
Beweise zu verfügen und ihn dann in einem Aufwasch zu verurteilen und zu bestrafen – was hat das mit
Rechtsstaatlichkeit oder auch nur mit zivilisiertem völkerrechtlichem Umgang zu tun? Nichts. Es ist lächerlich,
paranoid und zutiefst unseriös. Und von seinen „Freunden“ hätte London auf diesen Lapsus hingewiesen
werden müssen. Stattdessen reihten sie sich lückenlos in die Russlandhetze ein. Es beginnt, gewaltig zu
nerven. Schon allein, weil hinlänglich bekannt ist, wie sich die USA ihre Kriegsgründe gegen Vietnam (Tonkin-
Zwischenfall) und den Irak (gefälschte Beweise) herbeigelogen haben.

Gut und gerne
Es bedurfte erst der zeitweiligen Nichtaufnahme neuer Bedürftiger durch die Essener „Tafel“, um das zunehmende
Armutsproblem in unserem Land ins Bewusstsein der teils immer noch schlafenden Bevölkerung
vordringen zu lassen.

Natürlich gibt es in Deutschland gar keine Armut, denn die Menschen leben ja gut und gerne hier. Manche
haben ja schließlich sogar drei Jobs und selbst viele Bundestagsabgeordnete verdienen sich noch fleißig
etwas nebenbei. Na also, geht doch.

Richtig hochgekocht hat unmittelbar vor seiner Krönung zum neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
(CDU) mit seiner Äußerung, in unserem Land „habe jeder das, was er zum Leben brauche“.
Der Aufschrei war vorprogrammiert, vor allem aus Reihen der SPD und der Die Grünen, deren Fraktionschef
Anton Hofreiter ausführte: “Hartz IV bedeutet, dass man ein Kind ernähren soll mit einem Satz von 2,77
Euro pro Kind pro Tag. Das soll man mir mal zeigen, wie das richtig gut funktionieren soll und das bedeutet
schlichtweg Armut für eine betroffene Familie. Wer all dies leugnet, verhöhnt die Menschen, die davon betroffen
sind.“ SPD-Vize Ralf Stegner ließ wissen, Herr Spahns Äußerungen seien „völlig daneben“.

Das ist wohl wahr, Herr Hofreiter und liebe, empörte SPD. Bedauerlicherweise haben Sie dabei eine entscheidende
Kleinigkeit übersehen, an die ich mich Sie zu erinnern erlaube: Sie, gerade Sie und niemand sonst,
haben Hartz IV im Schröderkabinett II im Jahre 2003 im Rahmen der sgn. Agenda 2010 beschlossen und auf
den Weg gebracht. Falls Ihnen das Gedächtnis mit oder ohne eigenes Zutun verlustig ging, darf ich Ihnen
mit einem Artikel aus der „DIE ZEIT“ auf die Sprünge helfen: http://www.zeit.de/2010/43/DOS-Agenda-2010,
aus dem ich einen Passus zitierte:

„Die Agenda 2010, Schröder sagt „zwanzichzehn“, das sind gesenkte Lohnnebenkosten, liberalisierte Zeitarbeit,
Minijobs, Privatrente. Das sind zehn Euro Praxisgebühr und das Herzstück der Reform: Hartz IV, die
Verschmelzung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe auf dem niedrigen Niveau der Sozialhilfe.“

Und weiter: „Die Grünen haben alles mitgetragen. Doch genau genommen war die Agenda die Sache einer
Riege von Männern in der SPD, die während des Zweiten Weltkriegs geboren wurden und in der Wirtschaftswunderzeit
der Adenauer-Ära aufgewachsen sind, Männern, die die Aufstiegsmöglichkeiten der sechziger
und siebziger Jahre genutzt und sich nach ganz oben gearbeitet haben. Gerhard Schröder, Franz Müntefering,
Walter Riester, Wolfgang Clement, Hans Eichel, die Berater Bert Rürup und Peter Hartz und ein paar
Vertraute Schröders, die im Hintergrund mitgedacht haben, vor allem sein Kanzleramtschef: Frank-Walter
Steinmeier, die nächste Generation.“

Nur: Jens Spahn hat bewiesen, dass es sich mit dem Regelsatz von Hartz IV trefflich auskommen lässt.
Zumindest in einer wunderbaren Glosse des satirischen „Der Postillon“, die Sie hier nachlesen und sich
wirklich gönnen sollten: http://www.der-postillon.com/2018/03/spahn-IV.html

Dumm gelaufen. Ebenso dumm wie die neuerliche Russlandhetze im Falle des Nervengift-Angriffs im britischen
Salisbury. Oder wie die Angriffe der CDU/CSU, der SPD und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
auf die Aussagen der AfD zur Zuwanderung in ihrem Wahlprogramm, die fast 1 : 1 dem der CDU von 2002
entsprechen. Nachzulesen in einer früheren Veröffentlichung von mir hier: https://www.epochtimes.de/politik/
deutschland/axel-retz-wieso-gilt-die-afd-eigentlich-als-rassistisch-ein-blick-ins-wahlprogramm-der-cdu-von-
2002-a2102032.html

Bleibt die Frage, warum die Wähler Parteien wählen, die ihre Positionen je nach Windrichtung des Zeitgeistes
ins Gegenteil verkehren und diejenigen verteufeln, die ihre eigenen früheren Werte hochhalten.

Die Digitalisierten
Digitalis, Jahrzehnte lang in der Kardiologie zur Bekämpfung vor allem des „Altersherzens“ (Herzinsuffizienz)
eines der führenden Medikamente rückt mittlerweile therapeutisch mehr und mehr aus dem Fokus. Bei der
Digitalisierung ist es umgekehrt, wiewohl sie medizinisch wohl mehr Schaden als Nutzen anrichtet.

Am vergangenen Sonntag, dem ersten richtigen Frühlingstag, unternahm ich mit meiner Familie unmittelbar
nach dem Mittagessen einen Ausflug an den wunderschönen Weißenstädter See. Ich mag es ruhig und
einsam, aber das war es beileibe nicht – eine kleine Völkerwanderung hatte sich auf den Weg gemacht, um
die Sonne und das laue Lüftchen zu genießen. Das Erschreckende:

Geschätzt rund ein Drittel der Naturfreunde stammte aus dem Lager der Innovations-Opportunisten. Nicht nur
alleine wandelnde Spaziergänger, sondern ganze Familien schienen unverbrüchlich an ihren Smartphones
festmontiert zu sein. Vater, Mutter und die pubertierende Tochter gaben sich einmütig mit gesenktem Blick
ihren vermutlich sehr verschiedenen Andachten hin, Gruppen junger Leutchen ebenfalls.

Unbedingt sehens- bzw. lesenswert dazu ist ein Statement des früheren Facebook-Vizepräsidenten Chamath
Palihaitiya, das ich gar nicht weiter kommentieren muss, da es für sich selbst spricht. https://www.epochtimes.
de/technik/ex-manager-von-facebook-warnt-wir-zerstoeren-die-gesellschaft-a2368788.html
Ebenfalls Ihrer Aufmerksamkeit wert!

Meine Gedanken dazu: Wenn einige der Erfinder von Facebook etc. wie Mike Zuckerberg sich explizit dagegen
aussprechen, dass ihre Kinder jemals die „Social Media“ nutzen dürfen, warum tun Sie das, falls Sie es tun?

GroKo: Offenbarungseid am ersten Tag
Das geht ja richtig lustig los! In ihrer Antrittsrede bekundete Deutschlands ewige Kanzlerin, dass es keineswegs
ein „Weiter so!“ geben könne. Was sie damit begründete, dass sich die Probleme gründlich geändert hätten.
Werte Frau Bundeskanzlerin, formulieren wir es doch sachlich: Nicht die Probleme haben „sich“ geändert,
Sie und ihre Regierung haben neue Probleme geschaffen, deren Wegbereiter teilweise aber zweifellos auch
schon von Ihrem Vorgänger zu verantworten sind.

Wo also soll es künftig kein „Weiter so!“ mehr geben? Richtig: Unter anderem bei der Frage, die den Bürgern
am meisten auf den Nägeln brennt, bei der unkontrollierten Zuwanderung!
Im GroKo-Koalitionsvertrag heißt es dazu so schön, dass künftig zwischen 180.000 und 220.000 Migranten
ins Land gelassen werden sollen. Nur:

Als die AfD gestern im Bundestag den Antrag stellte, künftig wieder rigorose Grenzkontrollen einzuführen
https://www.youtube.com/watch?v=wQsEf3TVtGY, wurde dieser Vorschlag in namentlicher Abstimmung von
allen(!) anderen im Bundestag vertretenen Parteien abgelehnt, als „völkisch“, als „Frontalangriff auf die EU,
die Freizügigkeit und die Reisefreiheit“ und als „rassistische Stimmungsmache“ tituliert. Nur:

Wenn es keine Grenzkontrollen gibt, wer sollte wie die Zahl von 180.000 bis 220.000 feststellen, kontrollieren
oder gar steuern können? Kommen statt 220.000 drei Millionen, dann kommen sie eben. Und spazieren ins
Land wie bisher. Teils mit gefälschten oder „verlorenen“ Pässen, teils mit einer Handvoll oder mehr Identitäten,
teils mit düsteren und düstersten Absichten, alle aber mit dem Anspruch auf Vollversorgung.
Das ist nichts anderes als das „Weiter so!“ Das gewollte „Weiter so!“, das außer der deutschen Regierung
weltweit keine einzige Regierung ihrer Bevölkerung zumutet.

Wer wirklich den offiziellen Zahlen glaubt, denen zufolge immer weniger Flüchtlinge nach Deutschland
kommen, der hat vermutlich lange nicht mehr das Haus verlassen. Mit meiner Familie war ich gestern Nachmittag
in Bayreuth im „Einkaufsparadies“ Rotmain-Center. Was wir sahen: In der Gruppe der (geschätzt)
14 – 21-jährigen männlichen Jugendlichen stammte die Hälfte, wenn nicht mehr, erkennbar aus dem Nahen
bzw. Mittleren Osten.

Diesen Zustrom von „Flüchtlingen“ (ganz überwiegend jung, männlich) will ganz offensichtlich niemand eindämmen.
Und blickt man in die ethnische Zusammensetzung der Klassen sehr vieler Grundschulen, dann
erschließt sich, mit welcher Dynamik sich der Bevölkerungsaustausch künftig vollziehen wird.

Dass das finanziell zu stemmen ist, ist kaum vorstellbar. Welche Probleme es hingegen auf dem Wohnungsmarkt
verursachen wird, ist schon heute zu besichtigen. Denn wie das Statistische Bundesamt vorgestern
mitteilte, ging die Anzahl der Baugenehmigungen 2017 gegenüber dem Vorjahr um satte 7,3 Prozent nach
unten https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_095_31111.
html Gemessen am Bedarf, vermittelt der Immobilienmarkt vor allem bei der Bereitstellung bezahlbarer
Wohnungen derzeit ein Besorgnis erregendes Bild. Nur:

Solange die öffentliche Hand für die Wohnung eines Zuwanderers aufkommt, wird sich daran nichts ändern
– zu Lasten vor allem von Arbeitnehmern, die sich die Mieten schlichtweg nicht leisten können.
Konkurrenz- und Verdrängungseffekte auf dem Arbeitsmarkt sind aus heutiger Sicht, wenn überhaupt,
allenfalls im Bereich von Jobs zu erwarten, die keine oder eine nur geringe Qualifikation erfordern. Warum
auch sollte jemand arbeiten, der sein Leben auch ohne Beschäftigung führen kann?

Abenteuerlich mutet in diesem Zusammenhang der Vorschlag des Ökonomens und Migrationsexperten Thomas
K. Bauer an, für Migranten neue Berufsbilder wie etwa das des Hilfsgärtners oder des Hilfsschweißers
zu schaffen https://www.welt.de/politik/deutschland/article174072612/Integration-von-Fluechtlingen-Mankoennte-
Berufe-wie-Hilfsgaertner-schaffen.html. Denn zum einen dürften sich all die zu uns gekommenen
Raketenforscher, Ärzte, Architekten, Biochemiker und Ingenieure damit heillos unterfordert fühlen, und zum
anderen möchte ich von einer Schweißnaht etwa an meinem Wagen, einer Brücke oder einer Dachkonstruktion
sicher sein können, dass sie auch hält.

Wie die DIHK zuletzt immer öfter beklagte, nimmt der Mangel an Fachkräften in Deutschland immer weiter
zu und rangiert bei vielen Unternehmen nun auf Platz 1 der als existenzbedrohend angegebenen Entwicklungen.
Das Land braucht Kräfte, die die Hochtechnologie, die Robotik, die Industrie 4.0, die Vernetzung,
die Digitalisierung und die Breitbandversorgung voranbringen. Keine Hilfsgärtner oder Hilfsschweißer.

Geringqualifizierte hat Deutschland mehr als genug. Und die sich abzeichnenden Perspektiven der schulischen
Ausbildung lassen erwarten, dass es künftig immer mehr werden, was dem sich abzeichnenden
Bedarfsrückgang an Geringqualifizierten diametral entgegensteht. Ehrlicherweise sollten die migrationsbesessenen
Ideologen dem ins Auge blicken und uns wissen lassen, wer den stark wachsenden Pool der
Un-, Gering- und Fehlqualifizierten finanzieren soll. Und sie sollten auch erkennen, dass die Zuwanderer in
Summe nicht unsere Renten zahlen werden, sondern umgekehrt.

Was die sozialen Verwerfungen betrifft, die die Massenzuwanderung mit sich bringt, bedarf es meinerseits
keiner weiteren Ausführungen. Selbst das, was als Spitze des Eisbergs davon in den Medien und Statistiken
etwa der BPOL oder des BKA auftaucht, lässt mit Schauer über den Rücken laufen. Wieso wird eigentlich
nicht öffentlich darüber debattiert, warum die meisten Herkunftsländer der Migranten ihre Bürger partout
nicht wieder zurücknehmen wollen? Die Antwort erschließt sich m. E. intuitiv.

Emigs Ecke
Nun zum Positiven dieser Woche: Neben der Bank, auf der in Salisbury der russische Doppelagent und
seine Tochter aufgefunden wurden, lag nicht Wladimir Putins Pass. Nordkorea und Südkorea scheinen ein
echtes Tauwetter zu erleben.

Der neue deutsche Außenminister hat noch keinen Schaden angerichtet. Im Bundestag gibt es nach vielen,
vielen Jahren wieder eine Opposition, die diesen Namen verdient. Die GroKo beginnt wenige Tage nach
ihrem Start, nach Kräften an ihrer Selbstzerstörung zu arbeiten.

Die Frage, ob der Islam nun zu Deutschland gehört oder nicht, wird wieder diskutiert. Die Anzahl der Bürger,
die für Demokratie, Rechtsstaat und Meinungsfreiheit auf die Straße gehen, nimmt sprunghaft zu. Und für
die endlosen Verzögerungen beim Bau des Flughafens BER ist niemand schuld.

Ihnen ein gutes Wochenende und beste Grüße!

Axel Retz

„Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das
zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

„Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe
und glaubt sich immer im Recht.“ (Ludwig Feuerbach)

„Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als
einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter
ihre Geschäfte zu betreiben. (…) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße
Existenzminimum – ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen.“ (Franklin D. Roosevelt)

Trennstrich2

Auszug Newsletter 03.03.2018

RUSSENPEITSCHE

Liebe Leserinnen und Leser,
schon im September 2015 hatte ich in meinem „offenen Brief“ an die Regierung und die Medien darauf hingewiesen,
dass gegen Deutschland das eingesetzt wird, was die amerikanische Politikwissenschaftlerin Kelly
M. Greenhill in ihrem 2010 erschienenen Buch „Weapons of Mass Migration“ (Massenmigration als Waffe)
untersucht und veröffentlicht hatte. In eben diesem Brief hatte ich auch den US-Militärstrategen Thomas P.
Barnett zitiert, der in Europa eine „hellbraune Mischrasse“ beheimaten möchte und dazu riet, alle, die sich
gegen diese Art von Globalisierung zur Wehr setzen, umzubringen. Wer meinen offenenBrief noch nicht kennt,
findet ihn hier: https://publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/

Spätestens seit der Rede des früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy https://www.youtube.com/
watch?v=dY3xECUi-aQ musste jedem halbwegs wachen Mitmenschen klar sein, dass die „Rassenvermischung“
erklärtes Ziel der sgn. Eliten ist. Zitat aus Herrn Sarkozys Rede: „Wenn das vom Volk nicht freiwillig
getan wird, dann werden wir staatliche, zwingende Maßnahmen anwenden.“
Ins gleiche Horn stieß der Frans Timmermans, stellvertretender Vizepräsident der EU-Kommission, der in der
EU „monokulturelle Staaten ausradieren“ möchte http://quer-denken.tv/vizepraesident-der-eu-kommissionmonokulturelle-
staaten-ausradieren/

Das alles hatte ich Ihnen hier im Newsletter bereits vor langem mitgeteilt und auf die Quellen verwiesen. Und
wer sich dennoch immer noch in einer Mischung aus Hoffnung und Zweifel daran klammerte, dass es sich
bei alldem doch wohl nur um Verschwörungstheorien handeln könne, der wurde spätestens am 20.02. in den
ARD-Tagesthemen eines Besseren belehrt: https://www.youtube.com/watch?v=aP2F6brrJXQ

Summa summarum: Es ging nie und es geht auch heute nicht um „Flüchtlinge“, sondern um einen von
Psychopathen inszenierten Austausch der europäischen Bevölkerung, den diese „Elite“ kraft vom Zaun gebrochener
Kriege und Waffenexporten selbst befeuert. Und das ist Rassismus in Reinkultur. Rassismus im Sinne etwa des von Politik und Medien hofierten „Welt“-Journalisten Deniz Yücel, der es so formulierte: „Der
baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“

Nun ja: Auf dem EU-Gipfel vergangener Woche zeigten alle anderen EU-Staaten unserer „Gottkanzlerin“ die
kalte Schulter, was die Verteilung von „Flüchtlingen“ betraf. „Es war nicht Frankreich, das gesagt hat: Kommt“
führte der französische Premier Manuel Valls aus – womit er für alle außer der Kanzlerin sprach.

Zum neuen Aufreger „Essener Tafel“ muss ich mich nicht weiter verbreiten. Wenn ehrenamtlich tätige Helfer,
die sich um die von der Regierung zu verantwortende Armut kümmern, als Nazis geschimpft werden, nur
weil sie sich dagegen zur Wehr setzen, dass ältere Menschen und alleinerziehende Frauen nicht mehr in
ihre Einrichtung kommen mögen, weil sich dort einige mit dem Faustrecht liebäugelnde, Frauen verachtende
und rundumversorgte „Flüchtlinge“ nicht an irgendwelche Regeln zu halten müssen glauben, dann sollten
diese „Grünen“ und „Linken“ endlich zugeben, defintiv gegen die Rechte alter (deutscher) Menschen und die
Rechte von Frauen zu sein. Spät, aber nicht zu spät, äußerte sich nun der Chef der „Tafeln“ Jochen Brühl:“
“Wir lassen uns nicht von der Kanzlerin rügen, denn die aktuelle Entwicklung ist eine Konsequenz ihrer Politik“.

Russland: Es will nicht aufhören mit der Volksverhetzung
Fahren russische Militärschiffe durch den Ärmelkanal in Richtung Norden(!), sehen einige deutsche Medien
darin eine neu geplante Eskalation des Syrienkonflikts. Ein wenig „Geometrie“ oder wie das noch heißt, stünde
auch Focus-Redakteuren gut zu Gesicht.

Am 13.02. trat der niederländische Außenminister zurück, der sich diffamierende Aussagen über den russischen
Präsidenten „geborgt“ hatte und aus einem niemals stattgefunden habenden Gespräch mit Herrn
Putin zitierte. Das kam immerhin einmal in der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/ausland/niederlandeaussenminister-
101.html

Am Mittwoch dieser Woche nun wurde veröffentlicht, dass (wer sonst?) russische Hacker in die Rechner
deutscher Ministerien eingedrungen seien. Beweise. Am Donnerstag relativierte Wirtschaftsministerin Zypries
diese Beschuldigung, heute „mutmaßen“ unsere Qualitätsmedien wieder, dass es doch die Russen waren.
Noch einen drauf setzten die Meteorologen. Im Winter kann es kalt werden. Ja, das wussten wir. Warum der
nun zu Ende gegangene Februar aber so bitterkalt endete, das erklären uns unsere Medien, wobei die BILD,
die Zeitung mit den großen Buchstaben und Titten, leider keine Ausnahme war: Es lag an der „Russen-Peitsche“
https://www.bild.de/news/inland/kaeltewelle/russen-peitsche-bringt-uns-dauerfrost-54881162.bild.html

Morgen, Kinder, wird‘s was geben!
Morgen, Kinder, ist es also soweit: Wir werden erfahren, wie die „Genossinnen und Genossen“ der sgn.
Volkspartei SPD über die Neuauflage einer GroKo entschieden haben. Um 09:00 Uhr übrigens.
Dass viele geschweige denn alle dieser nun zum Zünglein an der Waage einer ganzen Bundestagswahl gewordenen
Kleingruppe den immerhin 177 Seiten umfassenden Koalitionsvertrag auch bis zum Ende gelesen
haben, ist realistischer Weise kaum anzunehmen. Man selbst kennt das Dilemma ja schon von fünfseitigen
AGB her. Zeit ist ein kostbares Gut. Aber: Aus vermutlich gutem Grund finden sich erst auf der drittletzten
Seite (175) dieses wortreichen Elaborats entscheidende Schlüsselsätze. Dort heißt es:

„Im Bundestag und in allen von ihm beschickten Gremien stimmen die Koalitionsfraktionen einheitlich ab.
Das gilt auch für Fragen, die nicht Gegenstand der vereinbarten Politik sind. Wechselnde Mehrheiten sind
ausgeschlossen.“

Ja, liebe Genossinnen und Genossen, haben Sie das gelesen? Und falls ja, auch verstanden?
Hier steht im Koalitionsvertrag, dass die Bundestagsabgeordneten der CDU, der CSU und der SPD – falls es
denn zu einer neuen GroKo kommt – einheitlich abzustimmen haben. Und das sogar bei Themen, die nicht
einmal Gegenstand dieses Vertrages waren.

Dem geneigten Leser empfehle ich die Herkulesaufgabe, diesen Unfug ins Benehmen zu setzen mit Artikel
38 (1) des Grundgesetzes. Denn dort steht geschrieben:
„Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und
geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden
und nur ihrem Gewissen unterworfen.“

Die Vorgabe des Koalitionsvertrages ist also zum einen klar grundgesetzwidrig. Zum anderen richtet er sich
nicht nur an eine Partei, was ja unter dem Begriff des Koalitonszwangs bzw. der Koalitionsdisziplin bekannte
Übung im Parlament ist, sondern belegt mit seinem Bannstrahl gleich drei Parteien. Eingebunden das Votum
zu Themen, die im Vertrag überhaupt nicht vorkommen. Das bedeutet in der Konsequenz:

Was immer die Kanzlerin vorgeben und was von CDU/CSU wie gehabt reflexartig abgenickt werden wird,
das hat auch die SPD mit zu tragen. Wollen die Genoss/innen das? Oder wollen sie zurück auf den Boden
des Grundgesetzes, zurück zu einer parlamentarischen Demokratie, die ihren Namen verdient? Und hin zu
einer Rundum-erneuerung der einstigen Volkspartei.

Denn man kann sie nicht mehr als solche bezeichnen, ohne dieses Attribut dann auch der AfD zuzugestehen,
die die SPD bundesweit in den ersten Umfragen zur Wählergunst überrundet hat.
Grundgesetz – was kümmert es die Regierung?

Wenn nun schon im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist, das Grundgesetz in die Tonne zu treten, mag ich
es mir nicht verkneifen, noch ein Spitzlicht auf einige der Meisterleistungen der autokratisch regierenden
Bundeskanzlerin und der scheinbar zu mittelmäßig bezahlten Statisten degradierten Parlamentarier zu
werfen. Sie werden – wie ich – ins Grübeln kommen.

GG Artikel 1 (2): Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten
als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Was macht die Bundeswehr in all ihren Auslandseinsätzen, abgesehen davon, völkerrechtswidrige Interventionskriege
der NATO und der USA zu unterstützen?

GG Artikel 2 (2), Satz 1: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Warum schützt die Bundesregierung dann angemeldete Frauendemonstrationen nicht, bei denen eben dieses
Recht eingefordert wird? Warum tut sie nichts gegen die zunehmenden Verstöße gegen dieses Recht
und fördert sie sogar noch? Warum lockt sie Menschen ins Land, die nach allen Statistiken weitaus häufiger
Straftaten gegen Leib und Leben der Bürger begehen als die, „die schon länger hier leben“?

GG Artikel 3 (3) Satz 1: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner
Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen
benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wie kann es dann sein, provokativ gefragt, dass Obdachlose, die in Dortmund an der „falschen Stelle“ schlafen,
mit 20 Euro Bußgeld belegt werden, während einem syrischen Zuwanderer und seinen zwei Frauen
und sechs Kindern ein Haus und die Vollversorgung gewährt werden, obwohl er nach eigener Aussage gar
nicht arbeiten will und von vier Frauen und bis zu zwanzig Kindern träumt? Wie kann es sein, dass eine im
Bundestag vertretene Partei und ihre Wähler „benachteiligt“ und einer öffentlichen Hetze ausgesetzt werden,
Sportvereine Mitglieder oder Sympathisanten dieser Partei ausschließen und selbst die Kirchen munter bei
der Verunglimpfung dieser Menschen mitmischen, die das Grundgesetz noch ernst nehmen?

GG Artikel 4 (1): Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen
Bekenntnisses sind unverletzlich.
Wie kommt es dann dazu, dass die Freiheit des Gewissens im Koalitionsvertrag durch einen parteiübergreifenden
„Beschluss“ ad absurdum geführt wird? Wie kommt es, dass die Freiheit des weltanschaulichen
Bekenntnisses vehement bekämpft wird, wenn es nicht innerhalb der Leitplanken der Regierungspolitik liegt?

GG Artikel 5 (1): Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten
und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die
Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Wäre es nicht so traurig, dürfte laut gelacht werden. Menschen verlieren heute ihre Jobs, wenn sie ihre
Meinung äußern, sie werden als asozial, rechts, populistisch oder als Nazis bezeichnet. Und in den „sozialen
Medien“ wird in unserem Land „Maas-los“ mehr zensiert als irgendwo sonst auf diesem Globus https://
sciencefiles.org/2016/09/30/land-der-ahnungslosen-deutschland-ist-zensurweltmeister/

GG Artikel 6 (4): Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
Wie alle Statistiken besagen, sind alleinerziehende Mütter von diesem Anspruch weitgehend ausgegrenzt.
Neuerdings auch bei Besuch einer „Tafel“, da sie dort von einigen Neubürgern wie Freiwild behandelt werden.

GG Artikel 7 (2): Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht
zu bestimmen.
Nun ja. Wollen Eltern nicht, dass ihr Kind im Rahmen des Religionsunterrichts in eine Moschee geht, ist es
vorbei auch mit diesem Recht – bis hin zur Androhung von Haftstrafen.

GG Artikel 8 (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne
Waffen zu versammeln.
Ach ja? Gefährlich scheint es derzeit vor allem dann zu werden, wenn sie es mit Anmeldung und Erlaubnis tun.

GG Artikel 16 a (1) und (2)
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften
oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung
der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt
ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes
1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen
des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten
Rechtsbehelf vollzogen werden.
Widerrechtlich seit Herbst 2015 außer Kraft gesetzt durch die Bundesregierung, wie das OLG Koblenz am
14.02.2017 festgestellt hat.

GG Artikel 18: Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die
Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das
Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a)
zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte.
Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.
Ach was. Der Missbrauch des Asylrechts zum Kampf gegen die freiheitliche, demokratische Grundordnung
– wer könnte wohl gemeint sein? Und was haben wir bis jetzt vom BVerfG dazu gehört?

GG Artikel 19 (4), Satz 1: Wird jemand durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm
der Rechtsweg offen.
Diese Rechtsverletzungen gibt es mannigfaltig. Sie betreffen alle von mir bis jetzt genannten und noch folgenden
Artikel des Grundgesetzes.

GG Artikel 20: (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch
besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung
sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum
Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Alle Staatsgewalt geht vom GroKo-Koalitionsvertrag bzw. der dort auf Seite 175 nachzulesenden Abtretungserklärung
an die Bundeskanzlerin aus, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung haben de facto ein
Zwei-Klassen-System geschaffen. Und (noch) nutzt niemand das Recht zum Widerstand gegen die bereits
gerichtlich attestierte Aushebelung des Rechtsstaats durch die Bundesregierung bei der Zuwanderung.

GG Artikel 26 (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche
Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind
verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
Wie ist das vereinbar mit all den illustren Auslandseinsätzen der nur zur Landesverteidigung berechtigten
Bundeswehr, wie mit den Waffenexporten in offenkundige Kriegsgebiete und Waffenverkäufen an Staaten,
die selbst von der Bundesregierung in als völkerrechtswidrig eingestufte Konflikte verstrickt sind? Wenn
deutsche Leopard 2-Panzer mit deutschen Milan-Panzerabwehrraketen beschossen werden, ist das …?
Genau: Es ist eine Win-win-Situation für die deutschen Waffenschmieden.

GG Artikel 38 (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier,
gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen
nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
Den Artikel hatte ich ja bereits eingangs erwähnt. Parlamentarier, die dem auf Seite 175 des GroKo-Vertrages
skizzierten Diktat folgen, vertreten aber nicht das Volk geschweige denn ihr Gewissen, sondern sind expressis
verbis an „Aufträge und Weisungen“ gebunden. Krasser kann gegen das Grundgesetz kaum verstoßen
werden.

GG Artikel 87a (2) Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses
Grundgesetz es ausdrücklich zuläßt.
Afghanistan, Kosovo, Italien, Syrien, Irak, die Ägäis, Mali, Libanon, Somalia, Sudan, Südsudan, Marokko
und das Mittelmeer und Litauen: Bekanntermaßen alles Länder bzw. Regionen, die an Deutschland grenzen
und sich allesamt so aggressiv gegenüber uns verhalten, dass wir uns dagegen militärisch wehren müssen.

GG Artikel 88: Der Bund errichtet eine Währungs- und Notenbank als Bundesbank. Ihre Aufgaben und Befugnisse
können im Rahmen der Europäischen Union der Europäischen Zentralbank übertragen werden,
die unabhängig ist und dem vorrangigen Ziel der Sicherung der Preisstabilität verpflichtet.
Wenn die EZB ihr definiertes Inflationsziel von zwei Prozent p. a. erreicht, werden aus 100 Euro Kaufkraft
bzw. Erspartem in zehn Jahren 81,71 Euro. Was hat das mit Preisstabilität zu tun? Die Bundesbank sollte
sich von der grundgesetzlich möglichen (nicht zwingenden!) Übertragung ihrer Aufgaben und Befugnisse an
die EZB besser heute als morgen verabschieden.

GG Artikel 97 (1) Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen.
Wie kommt es dann dazu, dass bei der Anwendung der Gesetze die Juristerei nicht längst gegen die Aushebelung
derselben durch die Bundesregierung rebelliert und Rechtstreue eingefordert hat?
Wie kommt es, dass bei der Strafbemessung Bagatelldelikte Deutscher (etwa GEZ-Verweigerung) teils drakonisch
verfolgt werden, Wiederholungstäter mittelschwerer und schwerer Straftaten immer wieder auf freien
Fuß gesetzt werden, falls sie einen Migrationshintergrund haben und auch im Alter von 30 noch 17 sind?
Wie kommt es, dass gerade aus den Reihen derer, die sich am besten damit auskennen, niemand i. S. Artikel
20 (4) das Heft des Handelns in die Hand nimmt, um die rechtsstaatliche Ordnung wiederherzustellen und
ihre Gegner anzuklagen?

GG Artikel115a: (1) Die Feststellung, daß das Bundesgebiet mit Waffengewalt angegriffen wird oder ein
solcher Angriff unmittelbar droht (Verteidigungsfall), trifft der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates.
Die Feststellung erfolgt auf Antrag der Bundesregierung und bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der
abgegebenen Stimmen, mindestens der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages.
Siehe Artikel 87a: Wo ist ein Verteidigungsfall eingetreten, der den Einsatz der Bundeswehr im Ausland
rechtfertigen würde?

GG Artikel 116 (1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher
Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher
Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach
dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.
Gaaanz falsch! Denn die Kanzlerin hat entschieden „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt.“ Was impliziert,
dass man die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt, sobald man einen Fuß über die nicht mehr vorhandenen
Grenzen setzt, selbst wenn man vom Mars oder vom Jupiter kommt.

GG Artikel 117 (2): Gesetze, die das Recht der Freizügigkeit mit Rücksicht auf die gegenwärtige Raumnot
einschränken, bleiben bis zu ihrer Aufhebung durch Bundesgesetz in Kraft.
Uups. Komme doch, wer wolle, heißt es heute, obwohl diese Gesetze nie aufgehoben wurden.

GG Artikel 119: In Angelegenheiten der Flüchtlinge und Vertriebenen, insbesondere zu ihrer Verteilung auf
die Länder, kann bis zu einer bundesgesetzlichen Regelung die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates
Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen. Für besondere Fälle kann dabei die Bundesregierung
ermächtigt werden, Einzelweisungen zu erteilen. Die Weisungen sind außer bei Gefahr im Verzuge an die
obersten Landesbehörden zu richten.
Wurden mit Zustimmung des Bundesrats Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen? Nein. Wurde die Bundesregierung
ermächtigt, Einzelweisungen zu erteilen? Nein.
______________

Mag sein, dass Sie mir nicht in allen Punkten zustimmen. Aber in vielen werden Sie das tun. Und wenn Sie
das tun, kommen Sie nicht um die Erkenntnis herum, dass die jetzige Bundesregierung sich einen feuchten
Kehricht um das Grundgesetz schert. Sie verstößt dagegen, wo immer es ihr beliebt. Und versucht, diejenigen
zu kriminalisieren oder zum Schweigen zu bringen, die [..].

Und nimmt es sich, frenetisch beklatscht von der „Die Grünen“ und der „DIE LINKE“ auch noch heraus, die
AfD als inkompatibel mit dem Grundgesetz zu diffamieren. Wiederum beklatscht von Massenmedien, deren
Mitarbeiter mehrheitlich zu lupenreinen Hofberichterstattern verkommen sind.
146 Artikel hat das Grundgesetz. Kann man salopp an einem Tag lesen. Hängenbleiben wird man in der
Konsequenz bei Artikel 20, Absatz 4.

Hoffen wir, dass die SPD-Basis eine weise Entscheidung trifft. Und dass wir über diese Entscheidung nicht
belogen werden. Hoffen wir auf den Wahlentscheid der Italiener, den wir ja ebenfalls morgen erfahren werden.
Hoffen wir auf die Kräfte, die Europa nicht spalten, zerstören und in einen großen Krieg führen wollen.
Hoffen wir, dass sich eine multipolare Weltordnung gegen die jetzige durchsetzen wird. Hoffen wir, dass die
Verblendeten erleuchtet werden, die Presse wieder zur vierten Gewalt in Deutschland wird und die wahren
Volksverhetzer/-verdummer und Demagogen auf taube Ohren treffen.

Hoffen wir, dass die Umvolkungs- und Volkssterben-Freunde in der Politik und den „Eliten“ für ihre rassistische
Ideologie zur Rechenschaft gezogen werden. Und das bald!

Hoffen wir, dass sich Juristen finden, die dem mannigfaltigen, unverfrorenen Putsch der Regierung gegen das
Grundgesetz und der das tolerierenden Agonie des Bundestages ein Ende bereiten. Hoffen wir, dass es nicht
so lange dauert wie bei Dornröschen, bis die Bevölkerung aufwacht und ihren grundgesetzlich verbrieften
Status als Souverän in die Hände nimmt – ggf. mit Hilfe von Art. 20 (4) des Grundgesetzes.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

“Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.” (Abraham Lincoln)

“In Russland wird das Volk durch die Partei verdummt, in den Vereinigten Staaten durch die Television.” (Friedrich Dürrenmatt)

“Ein großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.” (Otto von Bismarck)

“Erst gewahrten wir vergnüglich
Wilden Wesens irren Lauf;
Unerwartet, unverzüglich
Trat ein neuer Kaiser auf.
Und auf den vorgeschriebnen Bahnen
Zieht die Menge durch die Flur;
Den entrollten Lügenfahnen
Folgen alle. – Schafsnatur!” (Johann Wolfgang von Goethe)
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Auszug Newsletter 10.02.2018

SPD: DIE HOHE KUNST DER SELBSTVERNICHTUNG

Liebe Leserinnen und Leser,
Wer ab und an einmal Bahn fährt, kennt diese Szenen: Auf einem abgetrennten Teil des Bahnsteigs wetteifern
Nikotinfreunde regelrecht darum, wer sich bis zum Einfahren des Zugs am meisten Rauch in die Lungen
pfeifen kann. Am Ziel angekommen, steht diese Klientel meist schon mit der Zigarette in der Hand vor der
Zugtür, um die mehr oder minder lange Phase des Nichtraucherdaseins beenden zu können.

Eine andere Sucht hat den Nikotinkonsum allerdings mittlerweile weit ins Abseits gedrängt. Haben Sie schon
einmal beobachtet, was ein/e Spätpubertierende/r nach einer zehn- oder gar fünfzehnmimütigen Autofahrt
tut, wenn er/sie an seinem Ziel angelangt ist? Er/sie schaltet den Motor ab und bleibt erst einmal fünf oder
zehn Minuten im Auto sitzen. Warum?

Weil er/sie unsagbare zehn oder fünfzehn Minuten von seinem Smartphone getrennt war. Das wühlt die
Eingeweide auf, treibt den Adrenalinspiegel ins Unerträgliche und führt zu Entzugserscheinungen, wie sie
sich selbst die schlimmsten Drogen-Junkies nicht vorzustellen vermögen.

Glaubt man all den abendlichen sgn. politischen Talkshows, die wir vor dem Ende der GroKo-Koalitionsverhandlungen
über uns ergehen lassen mussten, treibt die Deutschen aber angeblich kein anderes Thema
stärker um als die „Digitalisierung“. Die CDU will sie vorantreiben, die SPD ebenfalls. Schnelles, flächendeckendes
Internet für alle und die Bevölkerung ist wieder glücklich. Und damit sie noch glücklicher wird, sollen
die digitalen Helferlein großen Datenkraken wie Google, amazon etc. künftig alles, wirklich alles über uns
erfahren, bis hinein ins Privateste. Wie das in der Praxis aussehen könnte, das erfahren Sie in einem sehr
lesenswerten Beitrag der „Neue Zürcher Zeitung“: https://www.nzz.ch/feuilleton/alexa-spiel-mir-das-lied-vomwahren-
lauschangriff-ld.1354235

Der hochnotpeinliche Versuch, die den Bürgern tatsächlich auf den Nägeln brennenden Probleme totzuschweigen
und ihnen ganz andere politische Schwerpunktsetzungen zu unterstellen, nimmt in der Tat absurde
Züge an. Welches Thema dabei vor allem in den Hintergrund gerückt werden soll, ist klar. Und es wird noch
viel klarer werden, wenn die von CDU und SPD in Brüssel befürwortete(!) Änderung des Dublin-Abkommens
umgesetzt wird, was einen millionenfachen Zustrom weiterer „Flüchtlinge“ bedeuten würde. Aber:

Neuerdings auf AfD-Kurs …
Selbst den Befürwortern der rechtswidrigen Grenzöffnung durch die Bundeskanzlerin beginnt so langsam zu
schwanen, was da auf Deutschland zukommt. So mahnte CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach, die Grenzen
zu sichern und unterstrich: Andernfalls „geben wir unser Land auf“!
Herr Bosbach, Herr Bosbach: Jetzt, wo Sie nicht mehr in Amt und Würden sind, da kommen Ihnen diese
Erkenntnisse über die Lippen. Warum nicht vorher, warum nicht im Bundestag? Sie hatten das Standing und
das Renommee, um das Schweigen der Lämmer und des Kanzlerinnenwahlvereins aufzubrechen. Aber leider
wohl nicht den Mumm, so sehr ich Sie schätze.

Wenn eine Partei, in die man einmal wegen der von ihr vertretenen Werte und Überzeugungen eingetreten
ist, sich um 180 Grad dreht (so wie Ihr CDU – siehe Wahlprogramm von 2002), dann sollte man dieser Partei
den Rücken kehren. Und sich eine neue Heimat suchen. Und wenn der Verrat an den wertkonservativen
Wahlaussagen einer Partei so eklatant ist wie heute man aus diesem Sollen ein Müssen machen.

Eine fast völlige Rolle rückwärts vollzog sogar Ex-Bundespräsident Joachim Gauck am 31. Januar bei einer
rede an der Düsseldorfer Heinrich-Heinie-Universität. Den Redetext finden Sie hier: http://www.rp-online.
de/nrw/staedte/duesseldorf/joachim-gauck-an-heinrich-heine-uni-duesseldorf-mich-erschreckt-der-multikulturalismus-
aid-1.7360493 Einen Auszug möchte ich Ihnen aber nicht vorenthalten, wobei ich die Aussagen
absatzweise kommentiere:

J. G.: „Ein Nationalstaat darf sich nicht überfordern. Wer sich vorstellt, quasi als imaginierter Vertreter eines
Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates hinwegzunehmen, überfordert nicht nur die materiellen,
territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates, sondern auch die psychischen Möglichkeiten
seiner Bürger. Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem
kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen.“

Ich meine: Was meinen Sie mit „Wer sich vorstellt […] alle Grenzen des Nationalstaates hinweg zu nehmen“,
Herr Gauck? Das wurde sich nicht nur vorgestellt, nein, das wurde gemacht und wird heute immer noch gemacht.
Von der Bundeskanzlerin, vom scheidenden Bundesinnenminister, von einem zu Statisten degradierten
Parlament. Warum drücken Sie sich um diese Aussage herum? Und warum haben Sie genau diejenigen, die
diese Hinwegnahme der Grenzen frühzeitig kritisierten, als „Dunkeldeutschland“ verunglimpft. Die Menschen,
die das damals in Ostdeutschland taten, waren die einzigen hellen Kerzen im tobenden Multikulti-Wahn!

J. G.: „Einen großen Einfluss in der Integrationspolitik hat lange Zeit die Konzeption des Multikulturalismus
gehabt: Was sich auch immer hinter den einzelnen Kulturen verborgen hat – Vielfalt galt als Wert an sich. Die
Kulturen der Verschiedenen sollten gleichberechtigt nebeneinander existieren, für alle verbindliche westlichliberale
Wertvorstellungen wurden abgelehnt. Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen
anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber
tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt.“

Ich meine: Ach, lieber Herr Gauck, wie konnte Sie das erschrecken? Schweden ist uns im wahnhaften Multikulti
rund zwei Jahrzehnte voraus, wie ich hier seit Jahren betone. Und die „Ergebnisse“ waren und sind für jeden
Interessierten zu bewundern: Staatsversagen, Kontrollverlust, explodierende Kriminalität, Zunahme von Nogo-
Areas, Pläne der Regierung, Arbeitnehmer zur Finanzierung der Sozialkassen länger arbeiten zu lassen.
Haben Sie das alles nicht mitbekommen? Wissen Sie nicht, dass die schwedische Polizei Anzeigen wegen
Vergewaltigung teilweise gar nicht mehr nachgehen kann, weil sie mit der Aufkärung von Morden und Messerstechereien
mehr als ausgelastet ist?

Sie selbst gehörten doch zu denen, die die verbale Keule gegen jeden schwangen, die auf genau die Folgen
des Multikulturalismus hinwiesen, die Ihnen nun den Schrecken in die Knochen treiben.

J. G.: „So finde ich es beschämend, wenn einige die Augen verschließen vor der Unterdrückung von Frauen
bei uns und in vielen islamischen Ländern, vor Zwangsheiraten, Frühheiraten, vor Schwimmverboten für
Mädchen in den Schulen. Wenn Antisemitismus unter Menschen aus arabischen Staaten ignoriert oder mit
Verweis auf israelische Politik für verständlich erklärt wird. Oder wenn Kritik am Islam sofort unter den Verdacht
gerät, aus Rassismus und einem Hass auf Muslime zu erwachsen. Sehe ich es richtig, dass in diesen
und anderen Fällen die Rücksichtnahme auf die andere Kultur als wichtiger erachtet wird als die Wahrung
von Grund- und Menschenrechten?“

Ich meine: Alles richtig, Herr Gauck. Aber sehr, sehr späte Erkenntnisse. Von „Grund- und Menschenrechten“
kennt die Bundesregierung einzig das Asylrecht, das heute entgegen allen Gesetzestexten auf jeden
Anwendung findet, der einen Fuß über die ungeschützten Grenzen unseres Landes setzt. Und: Aus dem
Asylrecht wurde faktisch ein um- bzw. ungeschriebenes Recht zur lebenslangen Alimentierung durch deutsche
Arbeitnehmer gemacht, das von einer „richtigen“, rechtstreuen Regierung hoffentlich wieder vom Kopf auf
die Füße gestellt werden wird. Eine neue „GroKo“ hat dieses Potential zur Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit
aber wohl kaum. Zur „Kritik am Islam“:

Der Islam gehört zu Deutschland
Von was reden wir da eigentlich? Die Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehöre, aus der Taufe gehoben
zu haben, wird ja gemeinhin Ex-Bundespräsident Wulff zugeschrieben. Tatsächlich aber stammt sie vom
heutigen Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble, also dem Mann, der heute als oberster Wächter
über Parteispenden tätig ist, selbst aber „vergessen“ hat, woher er denn einmal eine sechsstellige Summe
bekam. Ist ja jedem von uns schon mal passiert. Von Herrn Dr. Schäuble also, der auch die Ansicht vertrat,
dass Europa „im Inzest degenerieren“ werde, falls wir nicht Tür und Tor öffnen.

Bei nur gut 500 Millionen Europäern, sehr geehrter Herr Bundestagspräsident, kann das wirklich bitzschnell
passieren. Und ich mag gar nicht darüber nachsinnen, in welchen Familien es bereits passiert sein könnte.
http://www.deutschlandfunkkultur.de/die-geschichte-eines-satzes-der-islam-gehoert-zu-deutschland.1895.
de.html?dram:article_id=308696

Aber zurück zum Islam: So wie zu einem Automobil ein Motor, Bremsen, ein Chassis, Sitze und all das gehören,
was der TÜV so kontrolliert, so gehören zum Islam auch die Scharia, die Zurücksetzung von Frauen, die
Kinderehe, die Vielehe, die bis zur Tötung reichende Missachtung anderer Religionen, die Kinderehe, Hidjab,
Burka, Schaila, Chimar, al-Amira, Tschador etc. Aber mit Automobilen muss man sich ja nicht auskennen.
Wenn also der Islam laut Herrn Dr. Schäuble, Herrn Wulff, Frau Merkel und fast flächendeckend „unserer“
Volksvertreter von den „Die Grünen“ und der „DIE LINKE“ zu Deutschland gehört, dann ist das nicht mehr
und nicht weniger als ein Frontalangriff auf das Grundgesetz.

Bis jetzt galt es gemeinhin als etwas unschicklich, Menschen wegen anderer religiöser Überzeugungen den
Kopf abzuschneiden, Frauen und Mädchen als zweite Wahl der Schöpfung zu diskreditieren oder eine Neunjährige
als weitere Frau im Harem aufzunehmen. Aber wie fragte Ex-Bundespräsident in seiner Düsseldorfer
Rede (s. o.) doch so richtig: „Sehe ich es richtig, dass in diesen und anderen Fällen die Rücksichtnahme auf
die andere Kultur als wichtiger erachtet wird als die Wahrung von Grund- und Menschenrechten?“

Die „Die Grünen“ und die „Die Linke“, genau sie sind und waren es, die ausgerechnet all das, was sie bis
September 2015 erreicht hatten, danach ihrem Multikultiwahn zum Fraß vorwarfen. Und nicht die Bohne
Mitleid für diejenigen zeigten, die das bisweilen mit dem Leben zu bezahlen hatten. Verstehen kann ich es
nicht. Und erklären kann mir es niemand.

Erklären kann mir auch niemand, auf welchem Trip sich eigentlich die RK und EKD befinden. Sicher: Caritas
und Diakonie haben in der Asylindustrie so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau entdeckt – da kann
man dann auch einmal mit 50 Millionen Euro Kirchensteuer am US-Immobilienmarkt spekulieren. Schwerer
wiegt die regelrechte Unterwerfung der Kirchen vor dem Islam. „Allahu Akbar, Allah ist größer als alles. Ich
bezeuge, dass es keine Gottheit außer Allah gibt […] Es gibt keine Gottheit außer Allah.“ So der Wortlaut
des Muezzin-Rufs.

„Ich habe selbst schon erfahren, wie berührend und bereichernd es sein kann, wenn man sich vom Ruf des
Muezzins mit hineinnehmen lässt in dessen Gottesdienst“, mein Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender
Bedford-Strohm https://michael-mannheimer.net/2016/04/01/herr-bedford-strohm-sie-stehen-auf-der-seitedes-
islam/

„Berührend“ und „bereichernd“? Grundgesetzwidrig, die Scharia über unser Rechtssystem stellend, gegen
die Religionsfreiheit gerichtet, Andersgläubige als Ungläubige bekämpfend, Frauen verachtend, in sich selbst
tief gespalten, zutiefst antisemitisch – das ist der Islam. Herr Bedford-Strohm, Sie sind in der falschen Kirche,
falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten. Der Muezzin, Herr Bischof, nimmt Sie übrigens nicht hinein in
„seinen Gottesdienst“. Er ist kein islamischer Würdenträger, sondern lediglich ein Angestellter.

SPD: Schulz-Zuweisungen
Die Hoffnung stirbt angeblich zuletzt. Aber die SPD schickt sich an, dieses Credo zu durchbrechen. Was
da in der einst großen Partei der politischen Mitte los ist, versteht kein Mensch mehr. Es ist ein Kurs der
Selbstabschaffung.

Erst ersetzen die Genossen ihren Parteivorsitzenden und (Noch-)Bundesaußenminister Gabriel durch den
im EU-Parlament ungeliebten Martin Schulz. Mit einer Zustimmung von 100 Prozent. Danach fährt die neue
Lichtgestalt die Partei frontal gegen die Wand. Und wieder danach bekennt sich eben dieser Herr Schulz
nach der Bundestagswahl klipp und klar dazu, dass die SPD nun in die Opposition gehen werde und es völlig
ausgeschlossen sei, dass er als Minister in eine neue Regierung unter Kanzlerin Merkel eintreten werde.
Danach wiederum drehte der SPD-Pirouettenmeister seine Prinzipen gleich zweifach um schlappe 180 Grad
herum und wollte die SPD wieder in der Regierung und sich selbst als Außenminister sehen.

Das brachte nun wieder den amtierenden Außenminister Gabriel auf die Barrikaden, der in Umfragen derzeit
als beliebtester deutscher Politiker gilt. Vorgestern wurde er dafür von der SPD-Spitze gemaßregelt, am
Nachmittag bejubelten die gleichen Leute die erneute Kehrtwende des Martin Schulz, der nun doch wieder
keinen Ministerposten bekleiden wollte.

Das unsere Hängepartie in der Regierungsbildung seit September beäugende Ausland dürfte längst verstanden
haben, wie es um die Glaubwürdigkeit Herrn Schulz‘ bestellt ist. Und die SPD-Basis, die vom 20.02. bis
zum 02.03. über eine evtl. neue Koalition abzustimmen hat?

Hat auch sie verstanden, in welch katastrophale Lage ihre Spitzenleute die Partei gebracht haben – und dass
es mit der im Charisma nur mit Claudia Roth oder Anetta Kahana zu vergleichenden „Bätschi“-Parteivorsitzenden
Andrea Nahles noch schneller nach unten gehen wird? Weiß die Basis, dass sie eine komplette
personelle Runderneuerung braucht – ebenso wie die CDU? Und weiß sie, dass eine neue Allianz mit der
CDU/CSU ihren sicheren Weg in die politische Bedeutungslosigkeit bedeutet?

Zwischen dem 20.02. und dem 02.03. werden die Parteimitglieder darüber abzustimmen haben, ob sie dem
neuen GroKo-Vertrag nun zustimmen oder nicht. Mit 17 Prozent der Wählerstimmen ist die SPD am vorletzten
Wochenende in der INSA -Umfrage über die Ziellinie geschritten, die AfD mit 15 Prozent.

Die sgn. Basis einer Partei, deren Noch-Vorsitzender von 100 Prozent ins Nirgendwo abstürzt, seine Versprechen
weder hinsichtlich der GroKo noch an einem Ministeramt hält und einen durchaus beliebten Sigmar
Gabriel einfach so vom Außenministeramt zu schubsen versucht, muss nun Farbe bekennen. Neuwahlen
werden immer wahrscheinlicher. Und weder CDU/CSU und SPD werden davon profitieren.
Denn sowohl die innerparteilichen Querelen als auch das sofort nach dem bejubelten Abschluss des Koalitionsvertrages
ausgebrochene, neue Gegeneinander lassen erahnen, was eine Fortsetzung der GroKo für
Deutschland bedeuten würde.

Von Paula zu Saula
Rebecca Sommer ist eine international bekannte deutsche Künstlerin, Journalistin, Fotografin und preisgekrönte
Filmemacherin. Sie lebt seit 2012 in Berlin und war bis zur Rückkehr nach Deutschland in die
Verteidigung der Menschenrechte involviert und hatte einen Sonderstatus als Beraterin beim ECOSOC
(Wirtschafts- und Sozialrat) im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf.

Sie spezialisierte sich auf die Rechte indigener Völker und das Völkerrecht. Sie arbeitete über ein Jahrzehnt
lang mit UNHCHR (Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte) und UNPFII (Ständiges
Forum der Vereinten Nationen für indigene Völker) sowie mit Flüchtlingen und UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar
der Vereinten Nationen) zusammen.

Sie nahm an Verhandlungen über die Erklärung der Rechte der indigenen Völker teil, die unter anderem
Aufgrund ihrer Unterstützung wurden sie 2007 von fast allen Ländern übernommen. Sie besuchte auch
zahlreiche indigene Völker auf der ganzen Welt, was dazu beitrug, die Dokumentation der Menschenrechte
in den Vereinten Nationen zu bereichern.

Darüber hinaus organisierte sie verschiedene Kampagnen und machte Menschenrechtsverletzungen gegen
die Ureinwohner durch zahlreiche UN-Berichte und ihre Gemälde, Filme und Publikationen bekannt.
Als anerkannte Menschenrechtsexpertin produzierte sie im Auftrag der UNO den Film „Indigenous and UN
Populations“.

Ferner nahm sie an Klimaverhandlungen (UNFCCC) teil und ist weiterhin Mitglied von Climate Justice Now.
Sie arbeitete als Redakteurin in großen britischen Magazinen wie „Scene“, „The Face“ und „Spirit“ sowie
in den amerikanischen Magazinen „Black Book“ und „Madison“. Sie lebte und arbeitete in Indien, Großbritannien,
Südafrika und den Vereinigten Staaten. Seit 2012 engagiert sie sich für die Menschenrechte von
Flüchtlingen in Europa und gründete die Gruppe Flucht + Menschenrechte (AG F + M), ein Netzwerk zur
Unterstützung von Flüchtlingen in Berlin.

Sie war und ist also seit Jahren so etwas wie eine Ikone des „Multikulti“. Und sie mag nun nach Polen auswandern,
da ihr fünf Übergriffe ihrer arabischen Schützlinge zu viel des Guten waren. https://translate.google.
de/translate?sl=pl&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=https%3A%2F%2Feuroislam.pl%2Fwywiad-zrebecca-
sommer-reaktywacja%2F&edit-text=

Langer, aber sehr lesenswerter Text einer von der Wirklichkeit eingeholten Galionsfigur des Multikulti! Quintessenz:
Für Deutschland ist es ein klein wenig später als fünf vor zwölf!

Italien: Beben voraus
Am 04. März, also fast zeitgleich zum SPD-Mitgliederentscheid der SPD zum GroKo-Koalitionsvertrag, wird
in Italien zum Urnengang gebeten. Wie es laut aktueller Wahlumfragen aussieht, wird das Mitte-/Rechts-
Lager rund 67 Prozent der Stimmen abräumen, der sozialdemokratische Ministerpräsident Paolo Gentiloni
(nur noch amtsführend wie die Bundeskanzlerin) danach in der Versenkung verschwinden.

Aufgemischt wurde der Wahlkampf durch einen rechtsorientierten Italiener, der aus seinem Auto heraus mit
einer Schusswaffe hirn- und wahllos auf Afrikaner schoss. Als Begründung für seine Tat gab er an, eine zuvor
von einem nigerianischen „Flüchtling“ ermordete und in 20 Teile zerlegte, junge Italienerin rächen gewollt zu
haben.

Wie auch immer diese Wahl ausgehen wird, sie wird richtungweisend für Europa sein! Das irgendwo zwischen
sicherlich gut gemeintem Weltretten, dunklen Plänen, Alptraum und Schönreden angesiedelte alltägliche
Geschehen bricht sich seine Bahn. Mag man begrüßen oder auch nicht. Viva Italia! Viva Europa! Aber so,
wie es sich die Menschen wünschen!

Mit besten Grüßen und Wünschen!

Axel Retz
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Auszug Newsletter 03.02.2018

VON MOHREN UND TOREN

Liebe Leserinnen und Leser,
die weltweit einzigen Länder, so ein derzeit in Großbritannien beliebter Witz, in denen man sich der Auslandsmedien
bedienen müsse, um etwas über die Zustände im eigenen Land zu erfahren, seien Nordkorea und
Deutschland.

Wer sich einmal in den österreichischen, schweizerischen, ungarischen oder auch russischen
oder britischen Medien ungesehen hat, der stößt in der Tat auf ein ganz anderes Bild als dasjenige, das
allabendlich von deutschen Sendern feilgeboten wird. Auf ein Bild, das wohltuend häufig Schnittmengen mit
den eigenen alltäglichen Beobachtungen und Erfahrungen aufweist. Und von „unseren“ Medien so gerne
unterdrückt oder als irgendwie „rechts“ (heutzutage = nicht regierungskonform) darzustellen versucht wird.

Nach dem unsäglichen Medienversagen um die Silvesterereignisse 2015 war kurz die Hoffnung aufgekeimt,
dass sich das Kartell des Vertuschens, Verschweigens, Verdrehens und Manipulierens in Luft auflösen würde.
Kurz währte die Hoffnung, die Enttäuschung besteht fort.

Die stereotyp anmutenden „Wahrheiten“ von ARD und ZDF und weitestgehend auch der sgn. Qualitätspresse
lassen sich vereinfacht so zusammenfassen: Russland verhält sich aggressiv und stellt die größte Gefahr für
den Weltfrieden dar, die AfD bewegt sich am Rande der Verfassungsfeindlichkeit, die EU ist ein Segen, der
Euro ebenfalls, die Zuwanderung ist unter Kontrolle und eine unschätzbare Bereicherung, die Bürger wollen
eine Neuauflage der GroKo und stehen mehrheitlich hinter der Kanzlerin, souveräne Staaten innerhalb Europas
sind antiquiert und direkte Demokratie ist obsolet und eine dumme, populistische Forderung.

Jeder, der an diesen zu Dogmen erhobenen Glaubenssätzen seine Zweifel hegt, macht sich wie weiland in
der römisch-katholischen Kirche der Häresie schuldig und ist der mehr oder minder öffentlichen Inquisition
zu unterziehen. Der Bürger bedarf der Leitung, der Formung, der Führung und vor allem der Erziehung.
Bei der Wahrnehmung dieses Erziehungsauftrags besonders arg in die Nesseln gesetzt hatte sich der Kinderkanal
von ARD und ZDF (KiKa) mit dem an seine drei- bis dreizehnjährige Klientel gerichteten Beitrag „Malvina, Diaa und die Liebe“ (ich berichtete). Den Kinderkanal konnte das nicht aus der Bahn werfen. Flugs
fertigte er für seine kleinen Zuschauer einen neuen Beitrag, in dem drei Jungs mit Migrationshintergrund unter
Zuhilfenahme der Schaufensterpuppe „Tiffany“ das Öffnen eines BH‘s erklärt wird. https://www.rosenheim24.
de/netzwelt/kika-sorgt-busen-memory-lehrvideo-bh-oeffnen-entsetzen-9567443.html

Das Rollenbild, das hierbei dem männlichen und dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben wird, ist fatal
mittelalterlich. Propagiert wird es mehrheitlich von rot-grünen Herrschaften, die unfähig sind zu begreifen,
dass sie all das, was sich Frauen in Europa in den letzten Jahrzehnten gegen teils massive Widerstände an
Emanzipation erkämpft haben, nun von ihnen selbst auf dem heiligen Altar des Multikulti wieder zu Grabe
getragen zu werden droht.

Der große Aufruhr vom 27. Januar in Moskau
Auch sonst schrieb der öffentlich-rechtliche Rundfunk in den vergangenen Tagen wieder Geschichte. In Moskau
fand am letzten Wochenende eine Demonstration gegen Präsident Putin statt. Und die uns übermittelten
Bilder und Kommentierungen hinterließen den Eindruck, dass halb Moskau auf den Beinen gewesen sein
muss. Keine Nachrichtensendung, die nicht davon berichtete. Nur:

Wie mir mein geschätzter Leser Prof. Christoph B., der selbst zu diesem Zeitpunkt (wie so oft) in Moskau war,
am Montag schrieb, handelte es sich tatsächlich um knapp 1.000 Demonstranten, was bei einer Einwohnerschaft
der Stadt von (Wikipedia) zwölf Millionen Menschen rund 0,008 Prozent entspricht.
Fast gleichzeitig zu dieser Demo gingen im rheinlandpfälzischen Kandel ebenfalls rund 1.000 Bürger auf
die Straße, um der kürzlich von einem angeblich fünfzehnjährigen Flüchtling erstochenen, selbst tatsächlich
fünfzehnjährigen Mia zu gedenken. Initiiert wurde diese Demonstration vom „Frauenbündnis Kandel“, das
mit diesem Gedenken auch ein Zeichen gegen die zunehmende Bedrohungssituation im Land setzen wollte.
https://www.tz.de/welt/nach-tod-von-mia-1000-menschen-demonstrieren-in-kandel-zr-9565294.html

Kandel hat ca. 9.000 Einwohner. Womit sich der Prozentsatz der hier ihre Meinung Kundtuenden nicht auf
0,008, sondern auf 11,11 Prozent belief. Warum aber brachten „heute“ und „Tagesschau“ hierüber nichts?
Ich sage es Ihnen: Weil „Putin-Bashing“ viel wichtiger ist als die mittlerweile alltäglichen Gewalttaten von
Zuwanderern. Und weil jedwede Kritik an diesen Missständen „rassistisch“ ist. Eine Frage sei mir in diesem
Zusammenhang gestattet:

Wenn Deutschland wirklich so rassistisch ist, wenn die neuen Nazis wie die Pilze aus dem Boden schießen
und unser Land wirklich so stark nach rechts gerückt und von Fremdenfeindlichkeit zerfressen ist – warum
wollen und kommen denn dann die Migranten ausgerechnet so gut wie alle ausgerechnet hierher? Auch das
sage ich Ihnen: Weil sie wissen, dass all das nicht wahr ist und es nirgends sonst auf der Welt ein Land gibt,
in das man nach wie vor ungehindert illegal einwandern kann und dafür nicht etwa bestraft, sondern mit einer
lebenslangen Rundumversorgung belohnt wird. Ist das rassistisch? Nein, das ist idiotisch!

Man darf gespannt sein, ob und was unsere Medien vom für den 17. Februar geplanten „Frauenmarsch zum
Kanzleramt“ berichten werden, den die frühere Muslimin, Frauenrechtlerin und AfD-Politikerin Leyla Bilge ins
Leben gerufen hat. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/frauenmarsch-zum-kanzleramt-wir-wollenkeine-
schwedischen-verhaeltnisse-in-deutschland-a2325594.html

Frau Bilge verdient meine Hochachtung. Vor 30 Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet, setzt
sie sich für jesidische und christliche Flüchtlinge im Nahen Osten ein und hält Vorträge über den Islam,
Kinderehen und Frauenrechte. Seitdem erhält sie Drohungen von Islamisten. Und nach ihrem Eintritt in die
AfD endete auch ihre bisherige Beliebtheit in unseren Medien. Sie finden Sie unter http://www.leyla-ev.com/
Frau Bilge sieht in beide Richtungen. Und kritisiert in beide. Und wird, so ist der Zug der Zeit, dafür heute
von beiden Seiten nicht mehr gemocht.

Ein klein wenig einseitiger präsentierte sich am Mittwoch Bundestagspräsident Schäuble. https://www.merkur.
de/politik/wolfgang-schaeuble-spricht-zum-gedenken-an-holocaust-zr-9573971.html in seiner Rede zum
Holocaust-Gedenktag im Deutschen Bundestag. Er führte aus:

„Es muss uns beunruhigen, wenn jeden Tag Menschen angegriffen werden, nur weil sie anders aussehen.“
Damit hat Herr Schäuble zweifellos völlig Recht. Was mir – und ganz gewiss nicht nur mir – dabei völlig fehlt,
ist der klitztekleine Hinweis, dass es tagtäglich seitens der „anders Aussehenden“ ein Vielfaches von Angriffen
untereinander und auf Einheimische gibt als umgekehrt.

Diese Gemesserten, Bedrohten, Vergewaltigten, Zusammengeschlagenen oder Ermordeten sind unserem
Bundestagspräsidenten kein Sterbenswörtchen wert. Ich werde mich bemühen, das einmal statistisch von
einem Fachmann aufbereiten zu lassen. Das Ergebnis an Herrn Schäuble oder unsere Medien weiterzuleiten,
wird sich erübrigen. Denn ihr Feindbild ist unerschütterlich. So wie das der Gutmenschen, die sich nach
jeder Attacke auf einen Zuwanderer in Empörungsritualen ergehen, bei Trauerbekundungen für die Opfer
ihrer Lieblinge aber so gut wie immer nur als Gegendemonstranten in Erscheinung treten. Ihnen täte eine
Therapie gut, wären sie denn nicht therapieresistent.

Die Mohrenapotheke – ein wenig Aufklärung tut Not
Zuletzt in Frankfurt und in Kassel gab es nun wieder Vorstöße von „Antirassisten“ gegen die teils seit Jahrhunderten
bestehenden „Mohren-Apotheke“. Hier in Bayreuths Flaniermeile in der Maximilianstraße haben
wir auch eine solche Apotheke. Nun soll der Name weg und gleichsam mit dem Mohrenkopf und dem Zigeunerschnitzel
aufs Schafott der political correctness gelegt werden.

Diejenigen, die das fordern und auch die, die sich dem beugen, sind geschichtsblind bis zum Abwinken.
Gestatten Sie mir, den Begriff der „Mohren-Apotheke“ ein wenig zu beleuchten; er geht ins Mittelalter zurück:
Wikipedia führt aus:

„Die arabische Medizin baute direkt auf den antiken Vorläufern auf. Die griechischen und lateinischen Texte
wurden teils im Original tradiert, teils ins Arabische übersetzt. Im arabischen Raum erfuhr die Antike Medizin
noch einmal eine Blüte, da arabische bzw. arabischsprachige orientalische Mediziner auf ihr aufbauend auch
zu Erkenntnissen kamen, die seit den Kreuzzügen im 11. Jahrhundert durch rückkehrende Kreuzfahrer auch
im Abendland eine verstärkte, über die christlich geprägten Nachbarregionen der Iberischen Halbinsel und
Süditaliens hinausgehende, Verbreitung[1] fanden. Die Araber entwickelten Spezialistentum und z. B.
auch Krankenhäuser von einer Qualität, wie sie im Westen erst im 19. Jahrhundert wiederzufinden
waren.“ Nachzulesen hier, https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Medizin#Mittelalter, aber auch in
jedem gescheiten Lehrbuch der Medizingeschichte.

Unsere dienstbeflissenen Kreuzritter verfrachteten ihr Staunen über die dortige medizinische Expertise zu
uns. Wobei aus Mauren Mohren wurden, dunkelhäutige Menschen halt. Was damals nicht als diskriminierend
empfunden wurde. Und es heute m. E. nur für Menschen ist, die a) zwanghaft nach Diskriminierungen
suchen und b) keinerlei Ahnung von Geschichte haben.

Marketing gab es auch damals schon. Und eine „Mohren-Apotheke“ suggerierte alsbald, dass man hier besonders
fortschrittliche Medizin erhalten könne. Die Trennung zwischen Arzt und Apotheker erfolgte im 13.
Jhdt. durch Stauferkaiser Friedrich II. Die Gründung des Deutschen Apothekervereins 1872, der seit 1992
Deutscher Apothekerverband (DAV) heißt.

Der Terminus „Mohrenapotheke“ ist also, historisch betrachtet, eine hochwohllöbliche Reminiszenz des damaligen
Vorsprungs der Medizin in Nordafrika und dessen, was wir heute als den Nahen Osten bezeichnen.
Warum weg damit? Diejenigen, die das fordern, blenden den sehr positiv besetzten Ursprung des Begriffs
aus. Oder haben, weitaus wahrscheinlicher, schlichtweg keinerlei Ahnung davon.
Und wer dennoch partout darauf beharrt, dass die „Mohrenapotheke“ ein historischer Wurmfortsatz der
Sklaverei und des Kolonialismus sei, der müsste sich die Frage gefallen lassen, warum denn alle Symbole,
die an diese düstere Zeit erinnern, auf einmal entfernt werden sollen. Gerade in einem Land, das die Erinnerung
an dunkle Kapitel der eigenen Geschichte so beharrlich kultiviert wie in Deutschland [Diesen Hinweis
verdanke ich Herrn Dr. Paul, dem Eigner der Bayreuther Mohren-Apotheke].

Avenidas – der Lackmustest der Doppelmoral
Im rot-grünen Berlin schlug das schwarz-weiße Weltbild der Doppelmoralisten gerade wieder Purzelbäume.
Denn die „Studierende-Vertretung ASta“ stieß sich seit Monaten an dem seit 2011 an der Südfassade der
Alice-Salomon-Hochschule angebrachten, auf Spanisch verfassten Gedicht des Schweizer Lyrikers und
Wahl-Rehauers Eugen Gomringer, das nun von der Fassade entfernt werden soll.

Stein des Anstoßes für diese Gutmenschen war die letzte Zeile des Gedichts, die übersetzt so lautet: „Alleen
und Blumen und Frauen und ein Bewunderer“. https://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/umstrittenesgomringer-
gedicht-thema-im-rehauer-stadtrat-100.html

Darin erkannten unsere durchgegenderten Sprachkastraten und Weltverschlechterer eine sexuelle Belästigung
in Gedichtform. Dieser zwanghaft anmutenden Suche nach etwas Hassenswertem könnte mehr oder
minder die halbe Kunst der Menschheit zum Opfer fallen. Man halte fest:
„Frauen und ein Bewunderer“ nehmen rot-grüne „Studierende“ zum Anlass, um von Sexismus zu phantasieren.
Wird wieder einmal ein Mädchen oder eine Frau vergewaltigt und/oder ermordet und gibt es danach einen
Trauermarsch oder eine Gedenkveranstaltung, findet sich die gleiche Klientel auf der Seite der Gegendemonstranten.

Wie man überhaupt auf die bizarre Idee kommen kann, gegen eine um einen hingemordeten
Angehörigen trauernde Menschenansammlung auf die Straße zu gehen, das erschließt sich mir nicht. Aber
wie es aussieht, sind unsere Universitäten zu Brutstätten verquerer Ideologien geworden, die im Guten das
Böse und im Bösen das Gute suchen – und dazwischen auch nichts kennen.

Allein im Keller sitz ich hier …
Dass das Vertrauen der Bürger in die Politik in den vergangenen Jahren schneller als im freien Fall in den
Keller gesaust ist, scheint nur eine einzige Spezies von Menschen nicht verstehen zu können – die der Politiker
selbst. Der Wähler hingegen mag bald gar nicht mehr hinschauen, was ihm da von den so genannten
Volksvertretern tagtäglich zugemutet wird.

Keine Beteiligung an einer neuen GroKo. Punkt. Und kein Ministeramt im Kabinett Merkel. Punkt. So tönte
SPD-Kanzlerkandidat Schulz nach der Bundestagswahl. Was ist davon geblieben? Das Gegenteil!
Was soll der Bürger davon halten, wenn die Beteiligten in den GroKo-Gesprächen irgendwelche willkürlichen
Obergrenzen der Zuwanderung definieren, während jeder im Land weiß, dass es völlig irrelevant ist, ob die
Politik mit Zahlen spielt oder nicht, da ohnehin jeder ins Land kommt, der das will? [Allein in den ersten beiden
Tagen des Monats kamen über 6.000 Migranten übers Mittelmehr – deutlich mehr als 2016 und 2017]. Und
was ist von derartigen Beschlüssen zu halten, wenn ausgerechnet die Vertreter von CDU und SPD in Brüssel
für die Änderung der Dublin-Verträge gestimmt haben, die Deutschland so gut wie sicher weitere Millionen
von Zuwanderern bescheren würden? http://www.bento.de/politik/fluechtlinge-die-eu-will-die-obergrenzeder-
groko-aushebeln-2014314/ Für wie dumm will man uns denn noch verkaufen?

Wie, meinen die Spitzen der politischen Elite, denkt das Wahlvolk über die vollmundigen Ankündigungen,
„Fluchtursachen bekämpfen“ zu wollen, während gleichzeitig die deutschen Waffenexporte auf einen neuen
Rekord klettern und dem Vernehmen nach beispielsweise im Jemen beide gegnerischen Kriegsparteien mit
deutschem Gerät versorgt werden?

Und wie dächten die Wähler über den Auftritt der Bundeskanzlerin in Davos, wo sie sich gegen Donald
Trump und als Hüterin des freien Welthandels präsentierte, wenn sie wüssten, dass die Bundesregierung
allein gegen 53 chinesische Produkte Strafzölle installiert hat, die sich beispielsweise bei Stahl- und Stahlprodukten
auf bis zu 91 Prozent belaufen?

„Die Entscheidung von Präsident Trump, Schutzzölle auf Waschmaschinen und Solaranlagen zu verhängen,
sehe ich daher mit großer Sorge.“, ließ Bundeswirtschaftsministerin Zypries nach dem Weltwirtschaftsforum
wissen. Tja, Frau Zypries, Sie vergaßen zu erwähnen, dass die Bundesregierung bei Solaranlagen einen
Schutzzoll von 65 Prozent gegenüber China durchgesetzt hatte. http://www.theeuropean.de/frank-schaeffler-
2/13439-trumps-america-first-politik-und-die-eu, der Solarworld aber auch nicht mehr gerettet hat.
Ich meine: Die Glaubwürdigkeit vieler in Regierungsverantwortung stehender oder diese Verantwortung
anstrebender Politiker bewegt sich bei genauerem Hinsehen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, um es
halbwegs neutral zu formulieren. Aber durch die routinierte und praktisch lückenlose Verbreitung von „Fake
News“ wird den Menschen eine sehr selektive „Wahrheit“ aufgetischt.

Und wer nicht ausschließlich von den
dort stehenden Tellerchen und den Becherchen essen und trinken mag, der ist in Personalunion ein Populist,
ein Europa-Feind, ein Rassist, ein Rechter oder gar ein Nazi. Wie einfach die Welt doch geworden ist!
Tun Sie sich, um zum Anfang dieses Newsletters zurückzufinden, doch einfach einmal den Gefallen, in die
Medien Großbritanniens, Österreichs, der Schweiz, Ungarns oder auch Russlands hineinzuspitzen.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Die Öffentlich-Rechtlichen machen sich in jede Hose, die man ihnen hinhält, und die Privaten senden das,
was darin ist.“
Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist (1927 – 2013)

„Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durchs Fernsehen noch machen werden.“
Hans-Joachim Kulenkampff, dt. Fernsehmoderator (1921 – 1998)

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Auszug Newsletter 20.01.2018

RECHSSTAATLICHE ORDNUNG AUSSER KRAFT

Liebe Leserinnen und Leser,
vorab einmal mein grundsätzlicher Standpunkt zum leidigen Thema der Zuwanderung. In den Jamaika-
Sondierungen wurde es weitgehend kaschiert, bei den Sondierungen zu einer Neuauflage der GroKo zur
Posse degradiert. Obwohl es ja nun bekanntermaßen genau das Thema ist, das den bösen Bürgern am
meisten auf den Nägeln brennt. Also:

Wenn Deutschland den Islam importieren möchte, habe ich rein gar nichts dagegen. Wenn wie im Islam
die Trennung zwischen Staat und Religion aufgehoben werden soll, habe ich auch nichts dagegen. Wenn
unsere Frauen künftig bodenlang verhüllt mit vergitterten Augenschleiern durch die Straßen wabern, soll es
mir recht sein. Und wenn sie dabei zu dritt oder zu viert fünf Meter hinter ihrem Gatten herlaufen, ebenfalls.
Gegen eine Steinigung ehebrüchiger Frauen habe ich auch nichts einzuwenden. Auch nicht gegen Sure
4 des Korans, wonach weiblichen Menschen bei der Erbfolge nur die Hälfte dessen zugestanden wird wie
männlichen Verwandten. Frauen sind halt, was sie sind.

Handabhacken oder Kopfabschlagen geht für mich auch in Ordnung. Das Umbringen nicht dem Koran folgender
Menschen – warum nicht? Juden ausrotten – klar, muss sein. Christen am besten gleich mit. Kinderehen oder
der sexuelle Missbrauch minderjähriger Mädchen (und Jungs) haben ja eh bereits eine gewisse Tradition bei
uns erlangt. Womit wir uns dank des Islams ja auch von all diesen unsäglichen Vorwürfen etwa gegen die
katholische Kirche entledigen könnten.

Bürgerkriege unterschiedlicher Interpreten der heiligen Lehre des Propheten – es wäre nicht zeitgemäß, sie
nicht auch auf deutschem Boden auszutragen!
Die Scharia statt der deutschen, weichgespülten Justiz – viele unserer Opfer von „Einzelfällen“ würden es
sich wohl heute schon wünschen.

WIR SIND DAS VOLK
Wenn das alles also so sein soll, dann liegt das einzig und allein in der Entscheidungskraft unseres Volkes,
des Souveräns dieses unseres Staates! Nicht in den Händen der Regierung, nicht in denen der US-Regierung
oder eines George Soros, nicht in denen unserer zu ideologischen Zeitgeistverstärkern gewordenen Kirchen,
nicht in denen anderer an undifferenziertem(!) Multikulti irre Gewordener.

WIR sind das Volk, keine Verfügungsmasse Berlins oder anderer. Wir bestimmen, was wir wollen. Wir haben
die Macht. Wir haben nach Absatz (4) des Artikels 20 des Grundgesetzes (das ja bis heute jur. keine Verfassung
ist) das Recht, auch gegen die Regierung aufzustehen. Im Wortlauf Artikel 20 nachstehend:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere
Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung
sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum
Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Bemerkenswert zu Absatz (4) ist insbesondere ein Urteil des OLG Koblenz, in dem es um die Klärung der
Zuständigkeit für die Anordnung der Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ging http://
www.landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/7qe/page/bsrlpprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&d
oc.id=KORE242742017&doc.part=L

Unter Punkt 58 stellt das Gericht richtigerweise fest: „Die rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik
ist in diesem Bereich jedoch seit rund eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt und die illegale Einreise
ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“
WER die rechtsstaatliche Ordnung außer Kraft gesetzt hat und gegen wen alle Deutschen laut Artikel 20 Abs.

(4) ein Recht zum Widerstand haben, bedarf keiner weiteren Erörterung. Es war und ist die Bundeskanzlerin
höchst selbst.

Pflichtlinge für Flüchtlinge
Die sozialromantische Idee der Inklusion, in den Schulen ursprünglich an den Start gegangen mit dem Vorhaben,
auch geistig behinderte Menschen in den sgn. Regelschulzug zu integrieren anstatt sie ihren Bedürfnissen
entsprechend gezielt zu fördern, wurde und wird in vielen meist rot-grün regierten Bundesländern auch heute
noch praktiziert, obwohl es die Einen bremst und den Anderen ihr Weiterkommen erschwert.

Hier in Bayern (als in NRW sozialisierter Bube habe ich über dieses Bundesland früher immer nur gelacht)
gibt es für Kinder aus Familien der „Schutzsuchenden“ schon noch sinnvolle Unterscheidungen. Den schulpflichtigen
Kindern (teils aus der dritten Generation!) von Migranten, die kein schulfähiges Deutsch sprechen
können, werden zur Nachbesserung sgn. Übergangsklassen angeboten.

In anderen, vom Multikulti beseelten Bundesländern sitzen teilweise nur noch Zuwandererkinder in den
Schulen. Nur: Wer soll sie unterrichten können? Wer will und soll künftig vor allem diejenigen dieser Schüler
unterrichten, denen vom Elternhaus die Ablehnung unserer „Werte“ implantiert wird?

Unsere Werte? Ja, welche denn? Der KIKA-Beitrag „Malvina, Diaa und die Liebe“, ausgestrahlt zuerst am
26.11.2017 vom GEZ-zwangsfinanzierten Staatsfunk https://www.kika.de/schau-in-meine-welt/sendungen/
videos/video50144.html schlug hohe Wellen. Herr Diaa, mit richtigem Namen Mohammed, präsentierte sich
dort mit seiner minderjährigen deutschen Freundin. Einfach einmal ansehen!

Dass man aus einem Mohammed in den deutschen Medien etwas anderes macht, weckt Erinnerungen. Das
Münchener Attentat von 2016 am Olympia-Einkaufszentrum wurde, erst gestern habe ich‘s noch einmal auf
B5 aktuell gehört, von „David S.“ begangen. David S. tötete vornehmlich Menschen mit Migrationshintergrund.
Alles klar? Nein, denn „David S.“ hieß mit richtigem Namen Ali Doud Sunbuli. Aber wer es beim Konsum der
öffentlich-rechtlichen Medien oder der gängigen Hochleistungspresse beließ, musste den Eindruck gewinnen,
der nette Junge aus der Nachbarschaft sei auf Ausländerjagd gegangen.

Aber zurück zum Kinderkanal: Erst nach zahlreichen Protesten von Eltern gegen die Sendung kam heraus,
dass Herr „Diaa“ älter war als angegeben. Geschenkt, heute normal. Und dass er auch den islamistischen/salafistischen
Hassprediger Pierre Vogel https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Vogel „gelikt“ hat. Auch geschenkt.

Weitere Details zu Herrn Diaa wollte KIKA später nicht mehr mitteilen, da es gegen Herrn „Diaa“ Morddrohungen
gegeben habe, da er seine Lebensgefährtin nicht hinlänglich im Sinne des Islams erziehe. Immerhin:
Den lieben Kleinen wurde vom Kinderkanal vorgeführt, wie der Prinz aus dem Morgenland die minderjährige
Malvina davon abgebracht hat, Schweinefleisch zu essen oder kurze Röcke zu tragen. Und dass er es gar
nicht mag, wenn sie mit anderen Jungen redet oder sich mit ihnen trifft. Da „Diaa“ zudem der Ansicht ist,
dass Malvina „ihm gehört“, bedrängt er sie, sich auch mit dem Gedanken an ein Kopftuch anzufreunden
und zum Islam zu konvertieren.

Man merke auf: KIKA = Kinder- und Jugendkanal von ARD und ZDF, also durch Sie und mich zwangsfinanziert.
Und dann unterwegs mit einer Kindersendung, die den kleinen Zuschauern kommentarlos vor Augen
führt, wie sich ein minderjähriges deutschen Mädchen Stück für Stück den Moralvorstellungen und der
Lebensweise eines erwachsenen moslemischen Mannes unterwirft, der nach eigener Aussage nicht dazu
bereit ist, an seinen „Werten“, seiner muslimischen Sozialisierung und deren Rollenbildern irgendwelche
Abstriche zu akzeptieren.

Nach „Tatort“, Nachrichten und stets nach dem gleichen 5 : 1-Strickmuster gewebten „Talkshows“ hat der
der zu dichten Staatsnähe verdächtige öffentlich-rechtliche Rundfunk nun mit seiner Volkserziehung auch
endlich der kleinsten und gegen Verblödung und Manipulation Wehrlosesten angenommen.

Wer der Meinung ist, dass es eine Regierungsnähe des ÖRR gar nicht gäbe, der sollte sich fragen, wer
denn ab dem 01.01.2018 auf dem Sessel des Geschäftsführers der ARD sitzt. Es ist Ulrich Wilhelm, von
2005 – 2010 Chef des Bundespresseamtes und Regierungssprecher.

Ansonsten: Im bayerischen Miesbach nahm ein Richter im Verfahren gegen einen afghanischen „Flüchtling“,
der einen christlichen Landsmann wegen seines Glaubens mit dem Tode bedroht hatte, im Sitzungssaal das
Kreuz von der Wand. Und im schönen Dresden wird die Volkshochschule in ihrem Sommerprogramm einen
Kurs über „Kleiderordnungen“ im Islam anbieten. Inkl. der Möglichkeit, auch einmal in eine Burka zu schlüpfen.
„Farbenfrohe Kopfbedeckungen machen neugierig auf ihre Trägerinnen“, heißt es in der Kursbeschreibung.
http://www.bild.de/regional/dresden/burka-verbot/burka-anprobe-in-der-volkshochschule-54488220.bild.html
Die Volkshochschulen, das am Rande, werden zu über 60 Prozent aus öffentlichen Finanztöpfen, also über
Steuern auch von Ihnen und mir finanziert.

Die Berichte des BAMF, der Wirtschaft und der auf die Ausbildung von „Schutzsuchenden“ spezialisierten
Unternehmen sind in der Summe so eindeutig, dass ich auf Quellen verzichte. Jeder, der noch in der Lage
ist, seine rosaroten Scheuklappen abzulegen, kennt sie ohnehin.

Blicken wir stattdessen wieder einmal ins Multikulti-Musterländle Schweden. Auch dort hatte man sich der
Illusion hingegeben, durch Zuwanderung die [angesichts der Digitalisierung der Arbeitsplätze ja sogar zu
erwartende] Schrumpfung der Arbeitnehmerschaft durch hochqualifizierte Migranten auszubalancieren.
Dass das ein voller Schuss in den Ofen werden würde, hatte ich im Herbst vorletzten Jahres in einem Interview
für Schrang TV bereits avisiert https://www.youtube.com/watch?v=EPV05txS8-o

„Nicht die Migranten werden unsere Renten bezahlen, sondern wir ihre“, führte ich damals aus. Aufgrund
dessen, was sich bereits damals erkennen ließ, was den Bildungsstand und vor allem auch die fehlende Bereitschaft
der Zuwanderer betraf, sich hier zu integrieren oder gar zu arbeiten bzw. die [de facto keineswegs
schlimme] Ausdünnung der heimischen Bevölkerung zu kompensieren. Denn der Bedarf an nicht bzw. niedrig
qualifizierten Arbeitnehmern wird dank Digitalisierung und Robotik massiv abnehmen. Und „Facharbeiter“
im weitesten Sinne sind unter den Migranten bis jetzt definitiv die Ausnahme. Selbst das BAMF zeigt sich
erschüttert über die hohe Quote von Analphabeten unter den Zuwanderern.

Aus Schweden http://www.guidograndt.de/2017/12/21/schweden-laenger-arbeiten-wegen-steigender-sozialkosten-
fuer-fluechtlinge/ kamen nun neue Vorschläge von Finanzministerin Magdalena Andersson. Demnach
müsse sich die schwedische Bevölkerung künftig auf eine längere Lebensarbeitszeit einstellen, unter anderem
weil der Sozialstaat angesichts der Kosten für die Migranten ansonsten nicht mehr finanzierbar wäre.

„Pflichtlinge“, die ihr Leben lang gearbeitet haben, sollen demnach in Schweden künftig noch länger arbeiten,
um für „Flüchtlinge“ aufzukommen? Während die Anzahl der Morde. der No go-Areas und vor allem der
Vergewaltigungen schwedischer Frauen durch „Schutzsuchende“ durch die Decke geht? Malmö gilt heute
als heimliche Hauptstadt der Vergewaltigungen in Europa.

Klicken Sie nachfolgenden Link nur dann an, wenn Sie hartgesottener sind als das, was ich morgen Mittag
aus meinem Backofen zu holen gedenke. https://philosophia-perennis.com/2017/12/27/schweden-rape/
Schweden gilt, was eine „liberale“ Zuwanderungspolitik betrifft, weltweit als führend. Aber unsere Gutmenschen,
die Grünen, die Die Linke, die Kirchen und all die von Sozialromantik beseelten Kulturvermischer,
wollen dort lieber gar nicht hinschauen. Täten sie es, könnten sie sich Deutschlands Zukunft an weniger als
fünf Fingern anzählen – falls sie mit einer neuen GroKo auf Kurs bleiben.

Und wer zu kurzsichtig ist, um bis nach Schweden zu schauen, kann seinen Blick auch auf das weniger
enfernt liegende Dänemark richten, wo sich über zwei Drittel langjährige Haftstrafen verbüßender Strafgefangener
nicht aus der eigenen Bevölkerung rekrutieren.

Morgen, Kinder, wird‘s was geben …
… nur was? Auf ihrem Sonderparteitag will die SPD entscheiden, ob sie in erneute Koalitionsverhandlungen
mit der CDU/CSU eintreten will oder nicht.

Schon die Sondierungsgespräche waren geeignet, aufmerksamen Betrachtern die Nackenhaare aufzustellen.
Da wurde allen Ernstes darüber fabuliert, die Zuwanderung künftig auf 180.000 – 220.000 Migranten p. a.
zu begrenzen. SPD-Spitzenmann Schulz interpretierte das ein wenig anders und vertrat die Ansicht, wenn
mehr kämen, dann kämen eben mehr.

Von was reden diese Leute? Offene Grenzen sind offene Grenzen. Denn – siehe Urteil des OLG Koblenz
oben – die rechtsstaatliche Ordnung wurde außer Kraft gesetzt.

Den Vertretern der SPD, der Die Grünen und der Die LINKE allerdings noch nicht weit genug. Besonders
schlimm metastasierte der Gutmenschenwahn beim Thema der Altersüberprüfung angeblich minderjähriger
Migranten. Und das, obwohl aus dem Saarland und Hamburg bekannt ist, dass über 30 Prozent der „Minderjährigen“
erwachsen sind. Aber was nicht sein darf, das kann nicht sein. Wie die berühmten drei Affen
versuchen SPD, die Grünen und die Die Linke geradezu verzweifelt, verpflichtende Altersfeststellungen zu
umgehen. Natürlich erst recht, weil die AfD genau das fordert.

Aber nicht nur sie, sondern auch der schon wiederholt durch Herz und Hirn aus dem grünen Rahmen gefallene
Oberbürgermeister Tübingens, Boris Palmer, der dafür eintritt, alle Zuwanderer, die ihr Alter nicht belegen
können, automatisch als erwachsen einzustufen (natürlich nicht, wenn es augenscheinlich um Kinder geht).
PRO ASYL, für viele betroffene Zeitgenossen mit dem provozierend enmutenden Slogan „Der Einzelfall
zählt“ auftretend und Ärzteverbände hantierten flugs mit der zu hohen Strahlenbelastung bei der Röntgenuntersuchung
etwa des Handgelenks von „Minderjährigen“.

Aber, aber, liebe Ärzteverbände: Besuchen Sie doch bitte einfach einmal wieder eine der Messen, auf denen
neue Diagnoseverfahren vorgestellt werden. Wie etwa der völlig unbedenkliche, mobile Ultraschall-Scanner,
den das Fraunhofer-Institut entwickelt hat https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2017/
oktober/medica-2017-fraunhofer-zeigt-ultraschall-handscanner.html

Der morgige SPD-Parteitag wird letztlich darüber zu entscheiden haben, wie weit er die von der Kanzlerin
außer Kraft gesetzte rechtsstaatliche Ordnung noch weiter pervertieren möchte.
Vielleicht gibt es selbst unter den Sozialdemokraten noch einige, an denen die trotz all der Vorgänge seit
Herbst 2015 um sich greifende Lernbehinderung vorbeigegangen ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mit besten Grüßen und Wünschen!

Axel Retz

„Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist Ehrlichkeit“
Albert Camus, französischer Schriftsteller und Philosoph (1913 – 1960)

“Sieh zu, dass Du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst Du dafür, dass es einen Schurken weniger
auf der Welt gibt.“
Thomas Carlyle, schottischer Essayist und Historiker (1795 – 1881)

Buchtipp: Im Zeichen der Wahrheit
„Wir sehen die Welt mit anderen Augen“ springt einem entgegen, wenn man die Webseite des Verlags „Macht
steuert Wissen“ aufruft. https://www.macht-steuert-wissen.de/
„Wir“. Ja, wir! Heiko Schrang, mit dem ich mich spätestens im Mai mit handverlesenen Gästen treffen werde,
hat nach der „Die Jahrhundertlüge, die nur wenige kennen“ nun ein neues Buch auf den Markt gebracht, das
sich laut amazon auch schon wieder verkauft wie geschnittenes Brot:
Im Zeichen der Wahrheit. „Ein Lichtblick in einer Welt, die viele als immer dunkler empfinden“, heißt es auf
der Verlagsseite. Und ich kann das nur unterstreichen!
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Auszug Newsletter 06.01.2018

POLITISCHE MITTE ENTDECKT, GAR NICHT RECHTS ZU SEIN

Zum Jahreswechsel trat das zensurverdächtige Netzwerkdurchsetzungsgesetz Maas‘scher Prägung voll
in Kraft. Aber auch das wird nicht verhindern, dass „ungefakte“ Daten und Zahlen an die Öffentlichkeit
gelangen. Beispielsweise, dass bei im Saarland obligatorischen Altersfeststellungen von „minderjährigen“
Asylbewerbern 35 Prozent falsche Angaben machen. Oder dass vom in Niedersachsen zwischen 2014 und
2016 registrierten Anstieg von Straftaten um 10,4 Prozent 92,1 Prozent auf das Konto von „Flüchtlingen“
gingen. Oder dass Dänemark ab sofort gar keine Migranten mehr ins Land lassen will. Grund u. a.: Über zwei
Drittel aller langfristigen Gefängnisinsassen im Land stammen nicht aus Dänemark.

Wirklich überrascht hat das die Meisten wohl kaum. Ich hoffe dementsprechend, Sie hatten entspannende,
besinnliche, harmonische Festtage und wurden reich beschenkt, wobei ich weniger das Materielle meine.
Von meinen schönsten „Weihnachtsgeschenken“ hatte ich Ihnen ja schon am 21. Dezember berichtet. Sie
bestanden in den deutlichen Worten der RK und der EKD zu den die Fluchtursachen befeuernden, deutschen
Waffenexporten und in der umfassenden Kritik am widerstandslos entmachteten deutschen Bundestag und an
den Demokratiedefiziten der EU durch Herrn Professor Kirchof, den Vizepräsidenten des höchsten deutschen
Gerichtes, das nicht Gänsebraten, sondern Bundesverfassungsgericht heißt.

So gut wie immer wurden dadurch einmal mehr die von mir in den vergangenen Jahren zuvor an den Pranger
gestellten Fehlentwicklungen in Politik, Kirchen, Medien und Gesellschaft zu guter Letzt aus diesen Institutionen
selbst heraus thematisiert. Und bis es soweit war, wurde diese Kritik nur allzu oft mit einer „rechten“ Gesinnung
in Verbindung zu bringen versucht. Die Kirchen und das Bundesverfassungsgericht begradigen das, wenn
auch wie gewohnt spät.

Wobei man sich fragt, warum es bei dem dort versammelten Know-how eigentlich immer externer Anstöße
bedarf – und warum es stets am Eingeständnis mangelt, selbst allzu lange ins falsche Horn geblasen und
die Auswüchse gegen die so inflationär beschworenen „Werte“ nicht nur geduldet, sondern sie auch noch
gehegt und gepflegt zu haben. Sei‘s drum!

Einer der zentralen Werte, der von offizieller Seite immer und immer wieder beschworen wird, ist die
Demokratie. Und ihr liegt in sgn. Rechtsstaaten westlicher Prägung der Wille des Volkes zugrunde, der sich
in freien Wahlen manifestiert. Theoretisch zumindest.

In der EU, aber auch im Kanzleramt und vielen europäischen Regierungen scheint man sich von diesem
Prinzip meilenweit entfernt zu haben. Denn all überall stoßen wir heute auf Kritik bis Ablehnung gegenüber
demokratisch herbeigeführten Wahlergebnissen, wenn sie nicht einer als „alternativlos“ und „human“
genannten Agenda entsprechen, die von ihren Gegnern abschätzig als „links-grün“ bezeichnet wird. Die Wahlen
in den USA, Ungarn, Polen oder auch jüngst Österreich sind „schlecht“, der Brexit war noch schlechter und
am schlimmsten war der Einzug der AfD als drittstärkste Kraft in den deutschen Bundestag.

Die Lokomotive dieses aus den Gleisen gesprungenen Demokratieverständnisses findet sich in der EUKommission
unter Jean-Claude Juncker, die sich nach eigenem Verständnis als eine Art supranationaler
Regierung und als „Hüterin der Verträge“ (von Lissabon/Maastricht) versteht. Selbst nicht aus Wahlen
hervorgegangen und durch permanente Vertragsbrüche auf sich aufmerksam machend, hat sie sich nach
meiner Meinung zum größten Widerstandsnest gegen das entwickelt, was dem Volkswillen der EU-Bürger
entspricht. Herr Prof. Kirchof vom BVerfG greift m. E. zu kurz, wenn er nur von Demokratiedefiziten spricht.
Tatsächlich scheint Brüssel die Demokratie etwa im Sinne des Grundgesetzes regelrecht zu fürchten. Und
was man fürchtet, das bekämpft man.

Am deutlichsten ans Licht befördert hat den Dissens zwischen demokratisch gewählten Regierungen und
der demokratisch nicht gewählten Brüsseler Beamteria die Flüchtlingsthematik. Die Visegrád-Gruppe (Polen,
Tschechien, Slowakei, Ungarn) stemmen sich – dem Wählervotum folgend – mehr oder weniger stringent
gegen die Aufnahme von Migranten. Und in Österreichs neuer Regierung haben sie einen politisch potenten
Unterstützer gefunden. Nach den für das Frühjahr terminierten Parlamentswahlen in Italien, wo die „Fünf-
Sterne-Bewegung“ in allen Umfragen unangefochten vorne liegt, wird das Lager der EU-Kritiker so gut wie
sicher weiteren Zulauf bekommen. Wobei all diese Kritiker, soweit ich es überblicke, ganz und gar keine
Feinde eines funktionierenden Europas sind. Wohl aber Kritiker einer sich verselbständigt habenden EU.

Die EU scheint die Zeichen der Zeit noch nicht verstanden zu haben oder sie in eklatanter Überschätzung ihrer
eigenen Macht gar nicht verstehen zu wollen. Diese Zeichen, ich schrieb es Ihnen bereits vor gut eineinhalb
Jahren, stehen auf Zerfall. Leserin Ann McL. schrieb mir kurz vor Weihnachten „I think the EU is slowly falling
apart and we may return someday to the EWG.“. Genau das denke ich auch. Für die offenkundig weder
reformfähige noch -willige EU wäre das fatal, für ein gemeinsames Europa der Völker und die Demokratie
hingegen die Rückbesinnung auf ihre Fundamente.

Das Migrationsthema wird auch im neuen Jahr dominant bleiben. Aber ich bin mir sehr sicher, dass sich die
Erkenntnis Bahn brechen wird, dass der allgegenwärtige Missbrauch des Asylbegriffs 2018 aufgedeckt werden
wird. Asylanten sind per Gesetzesdefinition klar umrissene Gruppen von Menschen, die auf Zeit(!) Schutz
vor dem genießen, was ihnen den Asylstatus einbringt. Alle Einwanderer in die Sozialsysteme, denen es an
jedwedem Asylrecht mangelt, kann kein Staat dieser Welt aufnehmen, ohne erst die Sozialsystems und dann
den inneren Frieden an die Wand zu fahren. Oder, wie es ein geflügeltes Wort beschreibt: Wer gegenüber
allem offen ist, ist nicht ganz dicht.

Und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ganz bewusst eine Migrationsagenda zu verfolgen wie etwa
die der UN von 2000 (Replacement Migration), die einem Bevölkerungsaustausch das Wort redet, um den
vorbelasteten Begriff der „Umvolkung“ zu vermeiden. Eine Zusammenfassung dessen sehen Sie unter
nachstehendem Link: http://www.freiewelt.net/reportage/replacement-migration-wie-uno-und-think-tankseuropas-
bevoelkerung-austauschen-wollen-10069318/

Gegen diese UN-Pläne gab und gibt es Widerstand. Sehr schön formuliert finden Sie es im nachstehenden
Zitat.
„Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die
rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von
Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine
solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb
werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.“

Auf die hier genannte Gefahr der Bildung von Parallelgesellschaften hat am 27. Dezember auch der
Verfassungsschutz von NRW hingewiesen, was selbst der Tagesschau der ARD einen objektiven Beitrag
wert war: https://www.tagesschau.de/inland/salafistinnen-103.html

Um Sie nicht länger auf die Folter zu spannen, von wem denn das im vorletzten Absatz wiedergegebene Zitat
stammt: Nicht von der AfD. Es stammt von Frau Dr. Angela Merkel. Vom Parteitag der CDU 2003 in Leipzig.
Nachzulesen hier: http://www.zeit.de/reden/deutsche_innenpolitik/200349_merkelcduparteitag/seite-12
Werte geschäftsführende Frau Bundeskanzlerin: Was ist denn nun der Gipfel der Verlogenheit und welches
Kartenhaus der Scheinheiligkeit wird vor den Menschen in sich zusammenbrechen? Das uns von Ihnen
damals präsentierte oder doch lieber das heutige des elften Gebotes „Wir schaffen das“?

Und warum rücken Sie und Ihr Hofstaat heute genau diejenigen in die rechtsextreme Ecke, die ihren damaligen
korrekten Erkenntnissen die Treue gehalten haben? Irgendwer leidet an Realitätsverlust und/oder ist eine
gespaltene Persönlichkeit. Und ich bin mir sehr sicher, dass nicht ich das bin.

1984 reloaded
Eric Arthur Blair, gemeinhin besser bekannt als George Orwell, zählt für mich neben Franz Kafka, Max
Frisch und Erich Kästner, der ja nicht nur Kinderbücher schrieb, zu den bedeutendsten Schriftstellern des
vergangenen Jahrhunderts. Schon 1949 veröffentlicht, gehört sein Meisterwerk „1984“ heute vielleicht zu
den unbedingten „must reads“ und vor allem in den Lesestoff jeder höheren Schule.

„Krieg ist Frieden“, Freiheit ist „Sklaverei“ und „Unwissenheit ist Stärke“ waren die wichtigsten Slogans der
in diesem dystopischen Roman beschriebenen sozialistischen, alle Fakten nach Belieben verdrehenden
Diktatur eines totalen Überwachungsstaats.

Nähern wir uns diesem Gesellschaftsbild, haben wir es schon erreicht oder eventuell gar überschritten? Ich
denke, das Letztere ist der Fall. Jedes „like“, das Sie auf einer Internetseite anklicken, wird von Facebook
und Konsorten gespeichert und ausgewertet. Registriert wird dort aber auch schon jeder Besuch einer
Webseite, auf dem sich ein derartiger Button befindet, egal ob Sie ihn überhaupt zur Kenntnis nehmen,
anklicken oder nicht.

„Smarte“ Spielzeuge horchen die Kinderzimmer ab und übertragen die dortige Kommunikation, Ihr
Staubsauger-Roboter filmt Ihre Wohnung und leitet die Daten weiter, Ihr „smarter“ Stromzähler lässt erkennen,
ob und wann Sie sich daheim befinden, Ihr TV-Gerät sieht und hört mehr von Ihnen als Sie in ihm, irgendwelche
Bonuskarten im Supermarkt zeichnen auf, was Sie gekauft haben.

Und die „schöne“ Vision des selbstfahrenden Automobils ist der klebrige Wunschtraum aller Überwachungssüchtigen,
fertigen sie doch ein perfektes Bewegungsprofil jedes Bürgers, was durch die
Abschaffung des Bargeldes und letztlich die Implantation von RFID-Chips gekrönt werden würde.
Den Vogel abgeschossen hat nun eine über die Bildschirme flackernde Werbung von O2, die die in 1984
kolportierte Pervertierung der Werte perfekt in Szene gesetzt hat: http://www.horizont.net/marketing/
nachrichten/freiheitist-O2-praesentiert-neuen-Markenauftritt-163126

„Freiheit ist, wenn ihr nur noch in Euer Handy starrt […] wenn Ihr Euch ständig ablenken lasst […] wenn Du
überall online sein willst […] wenn Du blind auf Dein Navi vertraust […] wenn Ihr Tag und Nacht erreichbar
sein müsst“, heißt es dort.

Das Traurige ist, dass diese arbartige Art von Werbung bereits digital Hypnotisierte in ihrem Tun noch bestärkt
und den noch nicht Gehirngewaschenen den Weg zum Online-Vollpfosten anpreist und dabei ausgerechnet
mit den negativen Auswüchsen der immer rasanter ausufernden Smartphonitis zu trumpfen versucht.
„Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!“, waren wie erwähnt die drei Slogans der
diktatorisch herrschenden Staatspartei in „1984“, die die Bürger einer allgegenwärtigen Überwachung und
über die Staats-Medien einer permanenten Gehirnwäsche unterzog.

Wenn Sie jetzt überlegen, an was Sie das irgendwie erinnert, werden Sie rasch dahinterkommen! Die
schöne neue Welt der „Digitalisierung“, deren Förderung ja den im Wahlkampfmodus steckengebliebenen
Jamaika- und GroKo-Sondierer so sehr ans Herz gewachsen ist, stellt schon heute sicher, dass so gut wie
jede Ihrer Aktivitäten im Internet, Ihre Telefonkontakte, Ihre E-Mails oder Skype-Konversationen und Ihre
online-Kommunikation aufgezeichnet und ausgewertet werden.

Dass wir das heute wissen, haben wir dem immer noch in russischem Exil lebenden Whistleblower Edward
Snowden zu verdanken, der wegen seines Einsatzes für die Freiheit so etwas wie der Staatsfeind Nr. 1 für
die USA geworden ist. Was Bände spricht.

PRISM, Mainway, Marina und Nucleon lauten die Überwachungsprogramme der NSA, zusammengefasst
unter dem Namen „Stellar Wind“. Zugearbeitet wird diesem digitale Schnüffelspuk laut Washington Post
durch die großen Internetkonzerne Microsoft (u. a. mit Skype), Google (u. a. mit YouTube), Facebook, Yahoo,
Apple, AOL und Paltalk. https://archive.is/20130615061900/http://www.washingtonpost.com/investigations/
us-intelligence-mining-data-from-nine-us-internet-companies-in-broad-secret-program/2013/06/06/3a0c0da8-
cebf-11e2-8845-d970ccb04497_story.html?hpid=z1

Der heutige Unterschied zu „1984“ besteht darin, dass sich die Menschen in George Orwells Dystopie der
Überwachung zu entziehen versuchten, heute hingegen gilt es als Zeichen lobenswerter Fortschrittsaffinität,
jeden neuen Hype mitmachen zu müssen.

Teilweise liegt das sicherlich daran, dass die Allermeisten noch gar nicht verstanden haben, wie gläsern
sie sich mit eigenem Zutun gemacht haben. Oder daran, dass sie der Ansicht sind, nichts zu verbergen zu
haben. Oder aber daran, dass sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben, warum denn eigentlich
Geheimdienste absolut alles über sie wissen wollen.

Die neuen Rechten
Sind Sie ein Terrorist? Ein Krimineller, ein Geldwäscher oder Steuerhinterzieher? Planen Sie einen
Staatsstreich? Nein? Vielleicht aber sind Sie etwas noch viel Schlimmeres. Ein Demokrat beispielsweise.
Oder ein Mensch, der seine verbrieften Grundrechte wahrnimmt. Oder jemand, der political correctness
nicht für die allergrößte Errungenschaft hält. Ungünstigstenfalls könnten Sie gar mit den Attributen „rechts“,
„populistisch“ oder einer Kombination aus beiden belegt werden.

Der rechten Gesinnung verdächtig ist heute jeder, der zu vielen politischen Themen die rechte Gesinnung
hegt, wenn Sie wissen, was ich meine.

Un-recht bedeutet dabei aber keineswegs links. Unrecht bedeutet, dass im laut ökonomischer Daten
wirtschaftlich prosperierendsten Deutschland aller Zeiten die Altersarmut den höchsten Stand seit dem
Zweiten Weltkrieg erreicht hat, Unrecht ist, dass immer mehr Menschen trotz vollschichtiger Arbeit so gut
wie sicher im Alter auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden, Unrecht ist, dass auch immer mehr
Kinder von Armut betroffen sind und das Bildungsniveau an unseren Schulen in den Keller rauscht, Unrecht
ist, dass Wohnen für eine zunehmende Zahl von Bürgern zum nicht mehr finanzierbaren Luxus wird.

Unrecht ist, dass Großunternehmen unter der schützenden Hand des Staates und der EU Steuerzahlungen
umgehen, Unrecht ist, dass Deutschland und die EU mit Waffenexporten und Beteiligungen an nicht dem
Verteidigungszweck dienenden NATO-Interventionen an Kriegsursachen und Flüchtlingsursachen mitwirken.

Unrecht ist, dass die EU mit Lebensmittelexporten zu Dumpingpreisen nach Afrika den dortigen Aufbau
eines eigenen Marktes untergräbt. Unrecht ist, dass die EU so gut wie jeden Artikel der Maastricht-Verträge
gebrochen hat und fortgesetzt weiter bricht. Unrecht ist, wenn Regierungen in Wahlen zwar den Volkswillen
abfragen, danach aber die Agenda nicht etwa der Wähler umsetzen, sondern eine eigene oder die Dritter.

Unrecht ist, wenn Regierungen die Massenmedien unterwandern, Unrecht ist, wenn sich Kirchen zum
verlängerten Arm der Politik machen lassen und den Zeitgeist über den „heiligen Geist“ stellen.

Unrecht ist auch, ein Land dem Zustrom aller Einreisewilligen zu öffnen, die Grenzsicherung auszusetzen und
den Bürgern die Alimentation dieser Migranten aufs Auge zu drücken, ihnen die exorbitant hohe Kriminalität
eines nicht unerheblichen Teils der angeblich Schutzsuchenden zuzumuten und von Zuwanderern begangene
Straftaten zu vertuschen, zu bagatellisieren und nicht oder nur halbherzig zu ahnden.

Unrecht ist, die eigenen Bürger unter Antisemitismusverdacht zu stellen und gleichzeitig Hunderttausende
Hardcore-Antisemiten ins Land zu laden. Unrecht ist es, den integren Ruf wirklich Schutzsuchender und
Asylbedürftiger durch den unkontrollierten Zustrom eben auch von Wirtschaftsmigranten, Asylbetrügern,
Identitäts- und Altersverschleierern, Gewalttätern, Islamisten und nicht integrationswilligen Menschen in die
Sozialsysteme zu unterminieren.

Unrecht ist, nicht von den Neuankömmlingen, sondern von den Bürgern Integrationsleistungen einzufordern
und aus einer Bringschuld eine Holschuld zu machen. Unrecht ist, Menschen wegen der Taten ihrer Vorfahren
in der Vergangenheit das Recht auf eine selbstbestimmte Zukunft abzusprechen. Und was sagt die Kanzlerin
zu alldem? Sie kann nicht erkennen, was sie hätte anders machen müssen!

Und Unrecht ist vor allem, wenn diejenigen, die zu Recht kritisieren, dass als das nicht mit rechten Dingen
zugeht und vom Rechtsstaat die Rückkehr zum Recht einfordern, als rechts bezeichnet, diffamiert und
verfolgt werden.

Emigs Ecke
Vor Monaten hatte Leser Emig nachgefragt, ob ich den Newsletter stets mit etwas Positivem ausklingen lassen
könne. Aber gewiss doch: In den vergangenen Monaten haben immer mehr Menschen verstanden, dass nicht
sie es sind, die gegen das Grundgesetz oder geltendes Recht verstoßen, dass nicht sie es sind, die radikale,
menschenverachtende Politik betreiben, dass nicht sie es sind, die „Einigkeit und Recht und Freiheit“, die
Demokratie, die soziale Marktwirtschaft , die innere Sicherheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung und
objektive Information bedrohen. Und unter denen, die das verstanden haben, sind Bürger aus wirklich allen
Gesellschaftsgeschichten. Bürger, die für die politische Mitte stehen. Bürger wie auch der Vizepräsident des
Bundesverfassungsgerichts Kirchof, EX-BND-Chef Hanning oder vielleicht Sie. 2018 dürfte die Quote der
Verstehenden zur Mehrheit werden!

Mit besten Grüßen und Wünschen für ein friedvolles, gesundes und erfolgreiches Jahr!
Axel Retz
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Auszug Newsletter 16.12.2017

„ALLE PSYCHO HIER“

Liebe Leserinnen und Leser,
noch gut eine Woche und es weihnachtet. Am Heiligabend, so die Überlieferung, wurde Jesus geboren. Mal
sehen, wie lange man ihn überhaupt noch Jesus heißen lässt, bevor die Gender-Enthusiasten darin eine
patriachalische Diskriminierung der Frau reklamieren.

Auf dem Kirchentag zum 500. Jubiläum der Reformation war ja bereits die EKD durch eine m. E. unerträgliche
Anbiederung an den Zeitgeist aufgefallen; die Texte Jahrhunderter Jahre alter Kirchenlieder wurden
„gegendert“, Menschen „mit zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern“ von der ehemaligen
EKD-Ratsvorsitzenden Käßmann mit einem „braunen Wind“ in Verbindung gebracht.

Nun zog die römisch-katholische Kirche nach. Adam, wenn es nach dem Willen der Gender-Katholiken
geht, soll künftig „Mensch“ heißen, Gott JHWH. Und eine Apostelin soll es künftig auch geben: https://www.
blickamabend.ch/news/statt-mann-heisst-er-jetzt-geschlechtsneutral-mensch-katholiken-streichen-adam-ausder-
bibel-id7704459.html Sich ob dieser Verirrungen „seiner“ Kirchen heute nicht im Grabe herumdrehen zu
müssen, allein das würde m. E. die österliche Auferstehung Jesus‘ im Nachgang rechtfertigen.

Von selbsternannten Weltverbesserern werden mittlerweile die Eingeweide nahezu aller gesellschaftlichen
Bereiche daraufhin durchwühlt, angeblich diskriminierende Begrifflichkeiten ans Licht der neuen Aufklärung
zu zerren, zu zerschlagen und durch irgendeinen Hokuspokus zu ersetzen. Und wenn ein Land dafür an den
Universitäten sogar Lehrstühle ins Leben ruft, dann scheint es ja keine anderen Problem*innen zu haben.
„Lass uns nach Hause fahren, alle psycho hier.“, schrieb einer der aus Schleswig Holstein stammenden
Jamaika-Verhandler während der Sondierungsgespräche an den FDP-Vize Wolfgang Kubicki, nach dessen
Aussage in der „Neue Zürcher Zeitung“ die Sondierungsgespräche keineswegs an seiner Partei, sondern an
fehlendem Vertrauen und bis zuletzt völlig gegensätzlichen Standpunkten der Teilnehmer gescheitert sind.
https://www.nzz.ch/international/fdp-wolfang-kubicki-man-versucht-uns-in-die-naehe-der-afd-zu-ruecken-
ld.1332482

Die Aussagen von CDU/CSU, SPD und den Grünen, man habe sich kurz vor dem Durchbruch
befunden, bezeichnete Herr Kubicki als „Wintermärchen“.

Es stimmt alles andere als hoffnungsvoll, wenn sich die Beteiligten einer derartigen Veranstaltung, aus der
nicht mehr und nicht weniger als eine neue Regierung hervorgehen sollte, im Nachgang ganz frank und frei
der Verbreitung von „fake news“ bezichtigen. Das mutet in der Tat ein wenig „psycho“ an!
Das tut auch die Äußerung des (geschäftsführenden) Bundesministers des Inneren, Herrn de Maizière, der
vor der bundesweiten Eröffnung der Weihnachtsmärkte verlautbaren ließ: „Die Weihnachtsmärkte sehen heute
anders aus als vor einigen Jahren und das ist auch gut so.“ Denn, so weiter „Die Terrorgefahr ist einfach sehr
hoch. Jederzeit. Überall.“

Was ist denn daran so gut, Herr de Maizière? Dass Sie im ganzen Land mittlerweile als „Merkel-Klötze“ oder
„Placebo-Poller“ verspottete Betonklötze aufstellen lassen, die die Bürger vor Angriffen schützen sollen, die
es nicht oder nur in geringerem Umfang gäbe, wenn die Regierung endlich den seit September 2015 aus
einer als „Ausnahmesituation“ deklarierten Rechtsbruch beenden und die Grenzen schützen würde? Und
was die Betonsperren betrifft, Herr de Maizière, sehen Sie doch einmal hier: https://www.merkur.de/politik/
terror-auf-weihnachtsmaerkten-sicherheitsexperte-warnt-vor-betonpollern-zr-9398582.html

Ihren Zynismus, dass das alles „gut so“ ist, Herr de Maizière, können Sie ja einmal Auge in Auge den Hinterbliebenen
und Verletzten des LKW-Angriffs von Anis Amri in Berlin erklären.

„Psycho“, um bei diesem Wort zu bleiben, ist auch die gesamte Glyphosat-Geschichte. Deutschlands Stimme
bzw. die Herrn Bundeslandwirtschaftsministers Schmidt hat uns fünf weitere Jahre des Einsatzes dieses
Unkrautvernichters beschert. Sicherlich ist davon auszugehen, dass die EU ansonsten ähnlich entschieden
hätte. Aber darum geht es gar nicht.

Es geht darum, dass es Menschen mit einem Rest gesunden Menschenverstandes kaum vermittelbar ist, dass
man ein Totalherbizid durchwinkt, das zum einen alle nicht zuvor entsprechend gentechnisch veränderten
Pflanzen abtötet, damit den Lebensraum vieler Insekten und ihrer Nachfolger in der Nahrungskette zerstört
und zu guter Letzt im begründeten Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Ein Pflanzenvernichtungsmittel und gleichzeitig gegen dieses Mittel resistentes, gentechnisch verändertes
Saatgut zu vermarkten, ist der perfekte Weg hin zu einer Monopolstellung in der Lebensmittelproduktion.
Monsanto geht diesen Weg. Und die Bundeskanzlerin befürwortet ihn. Das zu tun und gleichzeitig von Umweltund
Artenschutz zu reden und die Gesundheit auch von Menschen zu gefährden, ja, auch das ist „psycho“.

Wenn die Hälfte der „Experten“ von einer karzinogenen Wirkung des ja auch längst im Trinkwasser nachweisbaren
Pestizids ausgeht und die andere Hälfte nicht, was wäre dann wohl der einzig vernünftige Weg? Apropos:
Pro Jahr importiert die EU rund 25 Millionen Tonnen Soja und Sojaschrot als Eiweißfutter für das liebe Vieh.
Summa summarum landen so mittelbar rund 79 Kg meist gentechnisch veränderter Sojabohnen auf dem Teller
jedes einzelnen EU-Bürgers, obwohl sich drei Viertel dieser Bürger gegen gentechnisch veränderte Lebens-
mittel aussprechen. Danke, Frau Merkel, danke, EU! https://www.wasserklinik.com/glyphosat-im-trinkwasser/

„Psycho“ daran ist auch, dass es den zwischen Union und SPD demonstrativ ausgetragenen Streit um die
Glyphosat-Zustimmung des Bundeslandwirtschaftsministers das Thema gar nicht gab. Denn nach Aussage
von FDP-Chef Lindner hatten sich in den Jamaika-Sondierungen ausnahmslos alle Parteien inkl. der SPD
und auch der Grünen für eine Verlängerung des Glyphosat-Einsatzes ausgesprochen. https://www.presseportal.
de/pm/30621/3802135

Die empörte Allianz der Einäugigen
Ende letzten Monats hallte ein Aufschrei durch die Medien. Im sauerländischen Altena hatte ein angetrunkener
Mann in einer Dönerbude den Bürgermeister der Stadt mit einem Messer angegriffen und am Hals verletzt.
Nach allem, was darüber zu erfahren war (Neues hört man nicht mehr), aus Wut und Frust darüber, dass
man ihm wegen säumiger Zahlungen das Wasser abgestellt hatte.

Dass ein derartiger Übergriff nicht entschuldbar und indiskutabel ist und fernab von Gut und Böse liegt, bedarf
keiner weiteren Ausführungen. Insofern ist es gerechtfertigt, dass Deutschlands Medien die Messerattacke
zum Thema des Tages machten – bis hin zu abendlichen Talkshows.

Ganz erheblich an Glaubwürdigkeit gewonnen hätte diese Empörung allerdings, wenn eben diese Medien
parallel dazu auch darüber informiert hätten, dass es am gleichen Tag vier Messerattacken von „Flüchtlingen“
gab, die nicht mit einem vier Zentimeter langen Schnittchen ausgingen, sondern einen Toten und drei
Schwerverletzte forderten. Wobei vier Messerangriffe an einem Tag in Deutschland mittlerweile erfreulich
weit unterhalb des heutigen Durchschnitts (rund zehn) liegen.

Aber all das wird seit 2015 als „Einzelfälle“ bezeichnet. Eine unappetitliche Liste, die das Gegenteil dieser
Behauptung beweist, finden Sie hier: https://einzelfallinfos.wordpress.com/. 2017, das am Rande, belegt
hinsichtlich mit Messern begangener Körperverletzungen und Tötungen im Lande schon jetzt den Spitzenplatz
seit Bestehen der Bundesrepublik. Woran es nur liegen mag?

Noch weiter vom Verdacht unseriöser, selektiver Berichterstattung hätten sich die Medien mit dem Hinweis
befreit, dass das Absperren des Wasser- (oder auch Strom-) anschlusses offenkundig nur deutsche Bürger,
nicht aber Migranten betreffen kann. Rein rhetorisch gefragt: Was meinen Sie, welch gewaltiger Donnerhall
der Entrüstung das Land erschüttert hätte, wenn ein Bürgermeister einem „Flüchtling“ die Wasserversorgung
abgesperrt hätte?

Dass es vielen Bürgern sauer aufstößt, wenn pro Migrant nach Berechnungen des Bundesentwicklungsministers
Müller und zweier Wirtschaftsforschungsinstitute vom Steuerzahler (gemittelt) 45.000 Euro pro Jahr zu
zahlen sind, selbst wenn ihr Asylantrag abgelehnt wurde, sie aber einfach nicht ausreisen, und dann parallel
dazu einem Bürger die Grundversorgung mit Wasser verwehrt wird, kann ich bestens nachvollziehen. Nicht
nachvollziehen kann ich hingegen, wenn Noch-Bundesinnenminister de Maizière nun zusätzliche finanzielle
Anreize schaffen will, um ausreisepflichtige Migranten für ein rechtskonformes Verhalten auch noch finanzieell
zu belohnen. Natürlich auch auf Kosten des Steuerzahlers. Ich meine:

Dem Eindruck, dass von Zuwanderern begangene Straftaten vorsätzlich und systematisch im Rahmen des
irgend Möglichen unterdrückt oder kleingeredet werden, gesellt sich durch eine dermaßen intensive Kommentierung
wie im Falle des Altenaer Bürgermeisters der Verdacht zur Seite, dass die Medien geradewegs
darauf lauern, einen „richtigen Deutschen“ ins Feuer stellen zu können, den man auf Biegen und Brechen
mit der Vermutung der Fremdenfeindlichkeit oder des Rechtsextremismus in Verbindung bringen könnte.
Welch abstruse Blüten das bisweilen treibt, zeigte sich vor Eröffnung des Weihnachtsmarktes in der oberfränkischen
Stadt Hof. Ein Unbekannter hatte dort einen sieben Meter hohen Christbaum angesägt, der am
nächsten Tag umfiel – glücklicherweise ohne Personenschäden anzurichten.

In den sgn. sozialen Netzwerken kursierten daraufhin zahlreiche Posts, die als Täter einen oder mehrere
Flüchtlinge vermuteten. Was sich aber als falsche Beschuldigung erwies. Der „Baumsäger von Hof“ war ein
Deutscher. Und was für einer! Lesen Sie selbst, was der Bayerische Rundfunk dazu veröffentlichte:
https://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/polizei-fasst-christbaum-saeger-hof-100.html Sie haben
richtig gelesen. Es handelte sich laut BR um einen „46-jährigen, blonden Deutschen“. Die unterschwellige
Konnotation zum Rassenwahn des Dritten Reiches ist unverkennbar, nur halt in die andere Richtung.

Was soll diese Art von Berichterstattung vermitteln? Was löst es bei den Bürgern aus, wenn der Innenminister
es „gut“ findet, dass sich unsere Weihnachtsmärkte verändert haben? Was löst es aus, wenn die Messerattacke
eines Deutschen bei Frau Maischberger zu der verallgemeinernden Frage führt, ob „die Gesellschaft“
verroht, die Straftaten von Migranten aber mit exhibitionistischem Schweigen vertuscht oder als Einzelfälle
von psychisch Verwirrten bezeichnet werden, was bewirkt es, wenn ein „blonder“ Deutscher wie eine Trophäe
präsentiert wird, um uns bitteschön was nahezulegen?

Zwei besonders schöne Beispiele für die doppelten Standards von Politik und Medien verdienen ebenfalls,
erwähnt zu werden.

In der letzten Woche setzten sich Bayern und Sachsen dafür ein, den Abschiebestopp für „Flüchtlinge“ nach
Syrien aufzuheben, die massive Straftaten begangen haben oder als sgn. Gefährder eingestuft werden. SPD,
Linke und Grüne gingen dagegen auf die Barrikaden, da die Sicherheitslage in Syrien das nicht zulasse.
https://www.merkur.de/politik/keine-baldigen-abschiebungen-nach-syrien-zr-9406470.html Also:

„Gefährder“ (von rund 1.900 wird derzeit ausgegangen), denen man einen Anschlag in Deutschland zutraut
und Schwerstkriminelle sollen im Land verbleiben, weil sie selbst evtl. im mittlerweile weitgehend befriedeten
Syrien gefährdet sein könnten. Der Schutz von Tätern vor potentieller Gefährdung ist nach dieser
Lesart gegenüber dem Schutz Deutscher vor Gefährdung durch diese Täter das höhere Rechtsgut. Auch
das ist nach meiner Meinung einfach „psycho“ und die perverse Manifestation eines völlig aus dem Ruder
gelaufenen Gutmenschen-Dogmas.

Eines scheint mir unabweisbar: Es ist nicht die AfD, die die Gesellschaft spaltet. Die AfD ist ein Produkt der
Spaltung der Gesellschaft. Einer Spaltung, die von den Altparteien und den Medien immer unverhohlener
betrieben wird und denjenigen, „die schon länger hier leben“, den Eindruck vermittelt, dass sie im Gegensatz
zu Zuwanderern Menschen zweiter Wahl sind. Und von diesem Status aus noch weiter abrutschen könnten,
wenn sie sich gegen diese (rassistische!) Klassifizierung wehren. Psycho!

„Deutsch“ als Schimpfwort ist längst hoffähig geworden. Auch im Bundestag. Wie sonst ist es zu erklären,
dass die Forderung der AfD, die Regierung solle mit einer familienfreundlicheren Politik für mehr Nachwuchs
im eigenen Land sorgen anstatt die demographische Lücke durch Migration schließen zu wollen, von der
Mehrheit der Parlamentarier mit einer Mischung aus Lachen und Empörung beantwortet wird? Sehen Sie
sich die ersten eineinhalb Minuten dieser Rede an: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/afd-politikercurio-
milliarden-fuer-unsere-familien-statt-alimentation-und-integration-a2280782.html

Wer sitzt denn da eigentlich heute als „V o l k s v e r t r e t e r“ im Bundestag? Leute, die es trotz der seit
Jahren lauthals beklagten demographischen Entwicklung lächerlich bis abartig finden, deutsche Familien
mit Kinderwunsch zu fördern? Wie „psycho“ ist das denn? Kennen Sie irgendein Land auf der Erde, einmal
abgesehen von Chinas bis Ende 2015 praktizierter Ein-Kind-Politik, in dem es eine solche, von Staat und
Medien beklatschte Form von suizidalem „Autorassismus“ gibt? „Psycho“!

Die neuen Söhne Mannheims
https://www.youtube.com/watch?v=24dNUcsz008 Dieses kurze Video des Mannheimer Oberbürgermeisters
Dr. Peter Kurz (SPD) entstand im Januar 2015. Er propagierte das, wovon die Bundeskanzlerin, die Grünen,
Die Linke und alle Gutmenschen auch heute noch reden: „Weltoffenheit“, „Toleranz“, „Willkommenskultur“,
„friedliches Zusammenleben“ etc.. Eigentlich muss man das Video nicht gesehen haben, es ist ja bis heute
allgegenwärtiges Narrativ.

Jetzt aber wusste eben dieser Oberbürgermeister Dr. Kurz offensichtlich keinen
anderes Ausweg mehr, als einen Brandbrief an den baden-württembergischen Innenminister Strobel zu
verfassen, da die Stadt sich gegen ein paar „unbegleitete minderjährige Ausländer“ nicht adäquat zur Wehr
setzen könne, in der Bevölkerung der Eindruck des „Staatsversagens“ zunehme und die Feindseligkeit auf
dem Vormarsch sei. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mannheim-oberbuergermeister-sendethilferuf-
ans-innenministerium-gewalttaetige-junge-marokkaner-terrorisieren-die-stadt-a2282988.html
Bisweilen schlägt die Wirklichkeit eine Schneise der Verwüstung in die Weltrettungs-Euphorie. Das ist traurig,
keine Frage. Aber es ist leider auch genau das, was diejenigen, gegen die Oberbürgermeister Kurz Anfang
2015 noch Stellung bezog, schon damals vorausgesagt hatten. Nicht weil sie besonders weise gewesen
wären, sondern weil sie sich nicht den von Politik und Medien gepredigten Illusionen hingeben wollten.

Und diese Illusionen übersehen beispielsweise, dass sage und schreibe 52 Pozent aller im vergangenen
Jahr zugewanderten Algerier innerhalb von zwölf Monaten straffällig wurden. Einzelfälle natürlich. Und sie
übersehen auch, was sich zunehmend an unseren Schulen ausbreitet. Erst am Mittwoch wurde ein neuer
„Hilferuf“ einer Gesamtschule bekannt: https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/dramatischerhilferuf-
von-saarbruecker-lehrern_aid-6939844

HH Hamburg
Geplatzt sind in der vorletzten Woche auch noch andere Illusionen. Mit Millionen an Steuergeldern hatten die
Hamburger Behörden 2015 das Programm „W.I.R“ (Work and Integration for Refugees) ins Leben gerufen,
mit dem ausgewählten Flüchtlingen der Weg ins Arbeitsleben geebnet werden sollte. Das Ergebnis dieser
Integrationsmaßnahme liest sich wie folgt:

Von 1.067 betreuten Migranten konnten bis jetzt 20 in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt werden, bei 98,3
Prozent der Klientel gelang das nicht. Wie viele der 20 Auszubildenden ihre Ausbildung abschließen und dann
auch ein Arbeitsverhältnis aufnehmen, steht erfahrungsgemäß noch einmal auf einem ganz anderen Blatt.
Das ist das genaue Gegenteil dessen, was den Bürgern über die Zuwanderer vorgelogen wurde (Facharbeiter,
Ärzte, Ingenieure, Architekten etc.). Die Mehrheit der Migranten ist schlecht oder gar nicht ausgebildet
und hat keinen oder nur einen geringen Schulabschluss.

Summa summarum lassen sich an alldem bis jetzt heute Geschriebenen die Erfolge der Großen Koalition
der vergangenen Legislaturperiode besichtigen. Wollen wir das wirklich noch einmal verlängern? Ich bin
der Ansicht, dass man das nur wollen sollte, wenn die Koalitionäre ihre Absurditäten, den dadurch angerichteten
Schaden, die verursachte Spaltung der Gesellschaft, die Unterdrückung der freien Presse und die
Abschnürung der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit sofort in die Tonne träten. Aber um Fehler
zu beheben, muss man sie erst einmal sehen und dann auch als Fehler anerkennen.

Die wiederholte Aussage der Bundeskanzlerin, nicht zu wissen, was sie hätte anders machen sollen, wirft
für mich die Frage auf, was ich eigentlich schlimmer fände: Eine Regierungschefin, die ihre mannigfaltigen
Fehlentscheidungen und Rechtsbrüche tatsächlich nicht erkennen kann – oder eine Kanzlerin, die nur so
tut, als ob sie das nicht könnte? Wobei das Flüchtlingsthema ja nur eines von vielen ist, wenn ich an die
unselige konfrontative Außenpolitik gegenüber Russland, die Bildungs-, Renten- oder Familienpolitik denke.

Deutschenhasser auf dem Vormarsch
Deniz Yücel, in der Türkei in fortdauernder Untersuchungshaft, genießt eine intensive, wohlmeinende Zuwendung
der Bundesregierung. Gehen seine Hoffnungen in Erfüllung, könnte diese Unterstützung bald ein
Ende finden. Denn eben dieser Journalist der WELT hat zu Deutschland bzw. den Deutschen eine durchaus
bemerkenswerte Einstellung. Zitat: „Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten
Seite.“ (TAZ vom 04. August 2011)

Bitte stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in Bezug auf welches Volk dieser Welt auch immer von einem
„Völkersterben von seiner schönsten Seite“ fabulieren. Sie hätten zu Recht am nächsten Morgen noch vor
dem Klingeln des Weckers ein SEK oder MEK im Schlafzimmer stehen und eine Anklage wegen Volksverhetzung
unter dem Weihnachtsbaum liegen. Deniz Yücel hingegen ist „everybodies darling“, weil er vom
Abgang der Deutschen träumt. Psycho! Und Rassismus vom Allerfeinsten noch dazu.

„There ist no German Future“, lasen wir am vorletzten Wochenende auf Transparenten der gegen den AfDParteitag
in Hannover protestierenden „Antifaschisten“, denen das „Völkersterben von seiner schönsten
Seite“ ebenfalls innigste Herzensangelegenheit ist. Ebenso wie führenden Vertretern der „Die Grünen“,
die hinter Plakaten wie „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“, „We love Volkstod“ oder „Deutschland,
verrecke!“ herlaufen. „Psycho“!

Einer Republik, in der ideologisch Vernagelte mit solchen Sprüchen unbehelligt durchs Land touren können,
sollten die Freunde des Volkstodes besser nicht den Untergang wünschen. Sie könnten in einer anderen aufwachen,
die mit ihnen kurzen Prozess macht. Davon aber gibt es auf diesem Globus schon mehr als genug.

Neues aus dem Tollhaus
Artikel 16 a (2) des Grundgesetzes zurrt fest, dass Personen, die aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen
Gemeinschaft in die Bundesrepublik einreisen wollen, kein Asylrecht zusteht.

§ 3 (1) des AufenthaltG legt fest, dass Ausländer nur dann ins Bundesgebiet einreisen dürfen, wenn sie einen
gültigen Pass oder Passersatz haben. Abgewichen werden von dieser Vorgabe darf nach Absatz 2 dieses
Gesetzes nur in begründeten Einzelfällen.

In § 16 (2) AsylG ist nachzulesen, dass einem Ausländer die aus einem sicheren Drittstaat (§ 26a) einreisen,
die Einreise zu verweigern ist, wobei nach § 11 UZwG schlimmstenfalls auch der Schusswaffengebrauch in
Betracht zu ziehen ist.

Die deutsche Gesetzeslage, untermauert durch Dublin III, lässt also keinerlei Interpretationsraum.
Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche ging es im Bundestag dennoch hoch her. Grund: Die AfD hatte die
Wiedereinführung umfassender Grenzkontrollen beantragt, um die Durchsetzung der gerade zitierten Gesetze
sicherzustellen. https://www.focus.de/politik/deutschland/bundestag-live-jetzt-diskutieren-die-abgeordnetenueber-
grenzkontrollen-und-linksextreme-gewalttaeter_id_7974874.html

Dass es überhaupt einmal notwendig werden könnte, dass eine im Parlament vertretene Partei die anderen
Fraktionen auf die Einhaltung von Gesetzes drängen muss, hätten sich die Meisten von uns nie träumen
lassen; die Bürger müssten sich darauf verlassen können, dass zumindest das völlig selbstverständlich ist.

Noch verrückter aber ist es, dass CDU/CSU, FDP, die Grünen und DIE LINKE den Antrag der AfD mit der
neuen Tugend der Empörung geschlossen ablehnten. Anders gesagt: Die Forderung, endlich wieder die
bestehenden Gesetze anzuwenden und systematisch zu prüfen, wer ins Land will und auch darf, treibt den
Altparteien die Zornesröte ins Gesicht. „Psycho!“ Locker-flockig stellt man sich gegen bzw. über die Gesetze,
vor allem dann, wenn der Ruf nach ihrer Einhaltung von der verhassten AfD kommt. Das kann ja noch lustig
werden, vor allem, wenn die AfD solche Querschüsssee konsequent auf dem Klageweg beantwortet.

Empörte Brandstifter
Nicht minder verquer ist der Aufschrei in Berlin angesichts der antisemitischen Ausschreitungen in mehreren
deutschen Städten, bei denen Moslems israelische Flaggen verbrannten. Auch der Bundeskanzlerin dürfte
doch bekannt sein, welche Stellung Juden im Islam einnehmen und das Israel von vielen Moslems als „der
kleine Teufel“ bezeichnet wird (dessen großer Bruder sind nach dieser Lesart die USA sind).
Erst Hundertausende Moslems ins Land zu holen und dann die Entrüstungsrakete zu zünden, wenn kommt,
was kommen musste, auch das absolut „psycho“.

Die Liste der Absurditäten ließe sich fast beliebig lange fortführen. Nicht Volkssouveränität, Demokratie,
Rechtsstaatlichkeit oder die anderen Messlatten des Grundgesetzes kommen zur Anwendung. Stattdessen
scheinen sich fast alle Parteien, die Kirchen und die meisten Medien dem Diktat einer naiven political correctness
gebeugt zu haben, der zu huldigen sie als ihre oberste und edelste Aufgabe betrachten.

Momentan – das kann sich durchaus ändern – weidet die AfD im Bundestag diese Steilvorlage des Irrsinns
genüsslich und mit in den vergangenen Jahren im Bundestag nur selten aufflammen wollender Sachkompetenz
aus.

Man kann sich gar nicht mehr daran erinnern, wann es im Parlament zuletzt eine richtige Oppositionspartei
gegeben hat. Vermeiden es die Newcomer, sich von rechtsradikalen Kräften unterwandern zu lassen, werden
sie bei der nächsten Bundestagswahl vermutlich mindestens die zweitstärkste Fraktion stellen. Die Altparteien
können das durchaus verhindern, müssten dafür aber die für sie anscheinend schmerzvolle Rückbesinnung
auf Recht und (Grund-)Gesetz zustande bringen. „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ heißt es im Grundgesetz.
Und mehr will das Volk ja auch gar nicht. Aber eben auch nicht weniger!

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

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Auszug Newsletter 25.11.2017

GRUNDGESETZ – ACH VERFLIXT!

Liebe Leserinnen und Leser,
Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass die im Studio anwesenden Zuschauer der so genannten
Talkshows etwa bei Anne Will, Sandra Maischberger etc. so gut wie immer nach politischen Aussagen
applaudieren, die Sie selbst eher ablehnen? Und ist Ihnen auch schon einmal bewusst geworden, dass bei
Umfragen von Meinungsforschungsinstituten zu politischen Themen die Mehrheit ebenfalls so gut wie immer
anderer Ansicht ist als Sie selbst?

Vor langer Zeit, als sich allabendlich noch viele Menschen vor einem der seltenen Fernsehgeräte einfanden,
wäre das eigenartige Applausverhalten der im Studio anwesenden Zuschauer natürlich aufgeflogen. Aber
da es heutzutage ja so gut wie keinen Haushalt mehr ohne TV-Gerät gibt, fühlt sich jeder Einzelne, als ob
er ein Außenseiter wäre.

Das ist er aber vermutlich nicht. Denn wenn Sie glauben, die Zuschauer im Studio würden irgendwie nach
dem Zufallsprinzip eingeladen, befinden Sie sich auf dem Holzweg. Diese Gäste werden „gecastet“, handverlesen
sozusagen. Und, schlimmer noch: Im Publikum sitzt ein sgn. „Anklatscher“. Ein Mensch mit einem
Knopf im Ohr, über den ihm die Redaktion mitteilt, wann er einen Applaus in Gang setzen soll. Und das ist
fast immer dann der Fall, wenn eine Aussage der “political correctness“ entspricht.

Das glauben Sie nicht? Dann sehen Sie sich bitte folgendes Video an, das auch noch viele andere, interessante
Erkenntnisse transportiert https://www.youtube.com/watch?v=VqBfHwKpkbA

Wer als Fernsehzuschauer darauf vertraut, dass Talkshows einen Beitrag zur demokratischen Willensbildung
leisten, sollte sich fragen, warum die dort verbreitete Meinung und die durch Applaus verstärkten Ansichten
nahezu immer vom Gutmenschentum beseelt sind, nicht aber die den Menschen tatsächlich auf den Nägeln
brennenden Probleme ansprechen. Die Antwort ist verblüffend einfach. Und nicht minder erschreckend:
Weil diejenigen, die diese Sendungen produzieren oder sie moderieren, im Falle nicht regierungskonformen
Verhaltens vermutlich schneller ihren Job los wären als sie Piep sagen können. Und das gilt keineswegs nur
für die Medienlandschaft; es ist zum flächendeckenden Phänomen geworden. Zuletzt „erwischte“ es den an
der Universität Leipzig lehrenden Jura-Professor Dr. Thomas Rauscher http://www.epochtimes.de/politik/
deutschland/jura-professor-in-deutschland-wird-die-systematische-berufliche-vernichtung-als-waffe-gegenandere-
meinungen-eingesetzt-a2273857.html?meistgelesen=1

Zumindest bei etwas älteren Bürgern in den neuen Bundesländern dürfte diese Entwicklung ein unangenehmes
Déjà-vu-Erlebnis auslösen. Die Inquisition ist wieder auferstanden. Und den Stein vor ihrer Gruft
weggerollt haben ausgerechnet diejenigen, die sich gar nicht genug an den Worten Weltoffenheit, Toleranz,
Meinungsvielfalt und -freiheit berauschen können, tatsächlich aber jede andere Meinung mit der ideologischen
Unterwerfung bekämpfen, wobei der Zweck tatsächlich alle Mittel zu heiligen scheint. Der Witz:

Objektiv betrachtet, dürfte die Klicke der Hardcore-Gutmenschen relativ überschaubar sein. Aber nicht zuletzt
dank gesteuert und gleichgeschaltet erscheinender Medien verstehen sie sich selbst als höchste moralische
Instanz des Landes. Meistens endet der Wahn erst, wenn die Realität ihre Fußabdrücke bei den Moralisten
selbst hinterlässt. So wir in der vorletzten Woche in Augsburg in der „linken“ Szenekneipe Kreuzweise, wo
rund 25 aus Gambia stammende Asylbewerber bei der Wirtin das Fass zum Überlaufen brachten http://www.
augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eine-Bar-hat-Aerger-mit-einer-Gruppe-von-Fluechtlingen-id43309926.
html

Ist in Gambia Krieg? Nein. Terror? Nein. Gibt es politische motivierte Verfolgungen? Nein. Hat das Auswärtige
Amt eine Reisewarnung für das Land ausgesprochen? Nein. So what?
Die Wirtin des „Kreuzweise“ hat nach eigenem Bekunden „die Schnauze total voll“ von ihrer Klientel. Und
sie fordert dringend eine bessere Betreuung der Migranten. Was mich spontan an einen alten Witz erinnert:
Zwei Sozialarbeiter kommen nächtens aus einer Kneipe und finden auf dem Bürgersteig ein bewusstlos
geprügeltes, vergewaltigtes Mädchen vor. Sofort quillt es aus dem einen heraus: „Du, wir müssen unbedingt
den finden, der das getan hat – der braucht dringend unsere Hilfe!“

Dass das Gutmenschentum Züge eines totalitär auftretenden Dogmas aufweist und sich die Welt nach der
eigenen Ideologie zurechtbiegt, hat sich am Freitag vergangener Woche erneut bewiesen. Der Bayerische
Innenminister Herrmann stellte in Ingolstadt das neue Polizeikonzept vor, das der stark steigenden Zahl von
durch Migranten begangene Straftaten Einhalt gebieten soll. Prompt meldete sich der „Bayerische Flüchtlingsrat“
zu Wort, der in der Maßnahme eine „Kriminalisierung von Flüchtlingen“ zu erkennen glaubt.

Liebe Freunde: Die Menschen, vor denen die Allgemeinheit hier geschützt werden soll, sind bereits kriminell,
sie müssen nicht erst „kriminalisiert“ werden, sondern entkriminalisiert. Aber ich verstehe mittlerweile, dass
Sie das nicht verstehen können. Und vor allem auch gar nicht wollen

Verantwortung übernehmen ….
Potzblitz! Wenn das mal kein Hammer ist! Die Bundeskanzlerin ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Auch die SPD möchte das. Und die Grünen ebenfalls.

Aus welchem Grund auch immer beschleicht mich die Frage, wer denn bis jetzt Verantwortung übernommen
hat. Wer steht dafür gerade, dass sich Hundertausende nicht identifizierte, faktisch nicht Asylberechtigte
im Land befinden? An wen dürfen sich vergewaltigte Frauen, die Hinterbliebenen ermordeter Bürger oder
die Opfer von Gewalttaten aller Art durch „Schutzsuchende“ richten? An wen können wir uns halten, wenn
wir unsere Volksfeste oder Weihnachtsmärkte so sorglos wie früher besuchen möchten, wer ist zuständig,
um sicherzustellen, dass Frauen wieder bedenkenlos zum Joggen gehen, Bus oder Bahn fahren können?
Der Gesetzgeber hat uns einen Bärendienst erwiesen, als er die Abgeordneten des Deutschen Bundestags
und der Bundesversammlung mit der parlamentarischen Immunität segnete, die sie vor Strafverfolgung
schützt. Ginge es nach mir, würde diese Extrawurst geschreddert.

Keine Immunität genießt, rechtlich betrachtet, der Bundeskanzler. Ebenso wenig wie die Mitglieder der
Regierung. Aber da sie in aller Regel eben auch Parlamentarier sind und durch diese Hintertür dann doch
wieder Schutz vor Strafverfolgung genießen, hat dieser Tiger nur wenige Zähne. Im noch amtierenden, geschäftsführenden
Kabinett genau zwei, da es dort nur zwei Minister/innen gibt, die kein Bundestagsmandat
innehaben: Heiko Maas (Justiz und Verbraucherschutz) und Johanna Wanka (Bildung und Forschung).

Herrn Maas nicht vor Strafverfolgung gefeit zu wissen, gehört keineswegs zu den Gedanken, die geeignet
wären, mich um den Schlaf zu bringen. Wir befinden uns da ja sozusagen auf Augenhöhe. Aber:
Die Immunität aller Parlamentarier bezieht sich nur auf die Strafverfolgung, nicht aber auf das Zivilrecht.
Schadenersatzansprüche können Betroffene also sehr wohl justiziabel machen, wobei mir insbesondere §
823 I BGB in den Sinn kommt, der als Schutzgüter Leben, Körper, Gesundheit und Freiheit benennt.

Die Liste der Gesetze, gegen die die nach wie vor unkontrollierte Masseneinwanderung verstößt, ist lang,
sehr lang. Und ihre unerfreulichen Begleiterscheinungen sind offenkundig. Dafür „Verantwortung übernehmen“
dafür sollten endlich diejenigen, die sich herzlich wenig um Gesetze geschweige denn den Volkswillen
scheren. Und als i-Tüpfelchen des Dilemmas in Regierungsverantwortung stehen.

Apropos: 1990, man hat es vergessen, verurteilte die UNO anlässlich des Einmarsches des Irak in Kuwait
den Versuch, ein Volk durch Massenzuwanderung an den Rand zu drängen. Und:
In der Bundestags-Entschließung 13/ 4445 vom 23.4.1996 verurteilte
die Bundesrepublik die chinesische
Zuwanderungs-Politik in Tibet, weil dadurch die tibetische
Identität „zerstört“
wird:

(…) Im Hinblick darauf,
dass die Tibeter sich in der gesamten
Geschichte eine eigene ethnische,
kulturelle
und religiöse
Identität bewahrt haben, verurteilt
der Bundestag die Politik der chinesischen
Behörden, die
im Ergebnis in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität der Tibeter führt, insbesondere
mit Ansiedlung
und Zuwanderung von Chinesen in großer
Zahl, Zwangsabtreibungen, politischer,
religiöser
und kultureller
Verfolgung und Unterstellung des Landes unter eine chinesisch
kontrollierte
Administration. (…)
…fordert
die Bundesregierung auf, sich verstärkt
dafür einzusetzen,
daß … die chinesische
Regierung jede
Politik einstellt,
welche
die Zerstörung der tibetischen
Kultur zur Folge haben kann, wie z. B. die planmäßige
Ansiedlung von Chinesen in großer
Zahl, um die tibetische
Bevölkerung zurückzudrängen,
und die Verfolgung
der Vertreter der tibetischen
Kultur…

Nachzulesen alles hier: http://unser-mitteleuropa.com/2016/08/25/unmerkels-
asylpolitik-ist-vorsaetzlich-betriebener-genozid-am-deutschen-volk/

Die Postdemokraten
So so, wie lustig ist das denn? Gar nicht lustig, leider. Verantwortung übernehmen kann nur, wer dazu auch
in der Lage ist. Bei CDU/CSU, SPD, den Die Grünen und der Die Linke sehe ich – vielleicht irre ich – nur
sehr wenige, die dazu heute das Zeug hätten. Bei FDP und auch der AfD sieht es anders aus. Denn um
Gesetze umzusetzen und die Füße auf das Grundgesetz zu stellen, muss man Beides erst einmal kennen.

Boris Palmer von den Die Grünen, Herrn Lafontaine und seine Gattin, Frau Dr. Wagenknecht nehme ich
von meiner Schelte erneut aus. Ihre Standpunkte sind konträr, was ja das Lebenselexir jeder Demokratie ist.
Ganz und gar in die Binsen gegangen sind Gespür und Verständnis für Demokratie bei all jenen im Bundestag
vertretenen Parteien, die sich aktuell jedem Dialog mit der AfD verweigern und angekündigt haben, jedem
Gesetzesvorschlag dieser Partei die Zustimmung zu verweigern, selbst wenn er ihre eigenen Standpunkte
vertritt. Leute, Leute, ihr betretet vermintes Gelände!

Über die AfD, deren Wahlprogramm ja wie bereits mehrfach ausgeführt in weiten Teilen dem der CDU von
2002 entspricht, mag man denken, wie man will. Aber welche Auffassung von Demokratie legen Parteien
zutage, die der per Bundestagswahl zur drittstärksten Kraft im Parlament gewählten Fraktion nicht nur Gehör,
sondern auch jede Kooperation verweigern, selbst wenn sie genau das von ihnen selbst Geforderte verlangt?

Mit der AfD, so der immer unüberhörbarer werdende Tenor, redet man nicht geschweige denn unterstützt
man deren Gesetzesvorlagen. Weil? Nun, da wird es etwas schwammig. Am häufigsten zu hören ist, das
die Partei nicht auf dem als Verfassung geltenden Grundgesetz fußt. Ach nein? Warum hat denn dann der
Verfassungsschutz alle Versuche, die AfD unter Beobachtung zu stellen, als völlig unbegründet abgewiesen?
Anders herum stellt sich die Frage, ob denn CDU/CSU, SPD, FDP, Die Grünen und die Linke auf dem Boden
der Verfassung operieren. Die Antwort darauf findet sich eben im Grundgesetz und zwar im ersten Satz des
3. Absatzes von Artikel 3. Dort heißt es:

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner
Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder
bevorzugt werden.“

Im Wesentlichen entspricht diese Rechtsnorm Artikel 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention
(Diskriminierungsverbot).

Wenn die im Bundestag vertretenen Alt-Parteien die AfD eben wegen ihrer politischen Ansichten in ihrer
parlamentarischen Arbeit ausgrenzen, verstoßen Sie klipp und klar gegen das Grundgesetz und stellen damit
en passant 12,6 Prozent der Wähler der letzten Bundestagswahl aufs Abstellgleis. Zur Erinnerung: Mit diesen
12,6 Prozent lag das Wahlergebnis der AfD vor dem der FDP, dem der Grünen, der Die Linke und dem der
CSU. Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Diskriminierungsverbot, das Recht auf eine politisch abweichende
Meinung – zu alldem müssten die Altparteien vielleicht noch einmal einen VHS-Kurs besuchen. Oder halt
einfach im Grundgesetz blättern. Am besten, bevor die AfD vors Verfassungsgericht zieht

Besprechen oder verdrängen
Was Deutschland dringend braucht, ist eine politische Streitkultur. Im Parlament, in den Medien, auf der Straße.
Aber genau diese Kultur wurde mit der Populismus- und Nazikeule zum Verstummen gebracht. Bis hin
zu (s. o.) handfesten Sanktionen für alle, die sich dem eindeutig linkslastigen Mainstream nicht anschließen
mögen oder ihm gar Paroli bieten.

Die Mehrheit der Bürger ahnt zumindest im stillen Kämmerchen, dass die AfD nicht rechtsradikal ist. Genauso
wie sie ahnt, dass die CDU/CSU nicht christlich und die SPD nicht sozial ist – wenn man einmal vom
Namen absieht.

Die Politik wiederum weiß, dass die Mehrheit der Bürger gegen die unbegrenzte Zuwanderung ist. Weswegen
sie dieses Thema wegstigmatisiert und eine Volksbefragung zu diesem Thema noch mehr fürchtet als der
Teufel das Weihwasser. Und noch etwas fürchtet die Regierung: Neuwahlen. Vermutlich, weil ihr schwant,
dass sich das Ergebnis stark zugunsten von AfD und FDP verschieben würde.

Die Zeit arbeitet für einen Regierungswechsel, so oder so. Denn mit jedem Bericht über neue Prügeleien,
Messerattacken, Amokläufe oder -fahrten, mit jeder neuen Vergewaltigung erhöht sich der Druck im Kessel.
Und das schürt die Gefahr, dass tatsächlich wieder einmal der Ruf nach einem „starken Mann“ salonfähig
werden könnte. Das Vertuschen, Verdrängen und Beschönigen wirkt dabei kräftig mit – dieser Schuss geht
also nach hinten los.

Hat sich die Offenheit der Medien und Behörden nach dem Totalversagen seit Silvester 2015/2016 verbessert?
Man hätte es sich gewünscht. Und die nachstehend verlinkte Sendung „Hart aber Fair“ von Januar 2016
hatte auch fast schon eine Wende erwarten lassen. Sehen Sie sich den kleinen Ausschnitt dieser Sendung
bitte einfach einmal an: https://www.youtube.com/watch?v=gJ8oPd3WLv4 Heute, so mein Gefühl, würde
selbst das nicht mehr gesendet werden. Denn die Meinungsdiktatur ist mächtiger denn je.

Wenn Sie einmal Zeit und Muße finden, fragen Sie doch einmal einen schon länger hier lebenden Türken,
Syrer, Italiener oder Afrikaner oder einen anderen Mitbürger ausländischer Herkunft, wie er über die Merkelsche
Zuwanderungspolitik denkt. Sie werden sich wundern, das verspreche ich Ihnen! Diese zumeist
bestens integrierten Migranten haben sich hier durch ihre Arbeit Ansehen, Wohlstand, Anerkennung und
Wohlstand erworben. Und damit Hervorragendes auch dazu beigetragen, Ängste und Vorurteile der heimischen
Bevölkerung abzubauen.

Es ist vielleicht um die 15 Jahre her, da gab es hier in Bayreuth einen Griechen, der seit Jahren die Gaststätte
„Zur Linde“ nebst des angeschlossenen Biergartens bewirtschaftete. Seine Kinder besuchten Beyreuther
Schulen, seine Frau kümmerte sich nachmittags um die Kinder. Denn der Vater hatte dazu keine Zeit, da
der vornehmlich von jüngerem Publikum besuchte Laden regelrecht brummte.

Eines Tages kam heraus, dass der Wirt zwar Grieche war, aber zur ethnischen Minderheit dieser Volksgruppe
aus Albanien gehörte und 1990 nach dem Sturz der dortigen Regierung mit gefälschten Papieren nach
Deutschland eingereist war. Den ebenso traurigen wie abstrusen Rest können Sie sich denken:

Obwohl sich gefühlt halb Bayreuth in Unterschriftenlisten eintrug, um der Familie ein Bleiberecht zu sichern,
zeigte sich der „Rechtsstaat“ unnachgiebig. Wie gesagt, das ist vielleicht 15 Jahre her. Und heute? Na, das
wissen und sehen Sie ja selbst. In welch kurzer Zeit es Politik und Medien gelungen ist, ein als in Stein gemeißelt
erscheinendes Wertesystem in sein Gegenteil zu verkehren, ohne dass das den meisten Menschen
überhaupt bewusst ist, das nötigt mir widerwilligen Respekt ab.

Mit besten Grüßen und Wünschen
Axel Retz

„Wenn zwei verantwortlich sind, ist keiner verantwortlich.“
Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 – 1898)

„Es gibt keine Handlung, für die niemand verantwortlich wäre.“
Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 – 1898)
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Auszug Newsletter 18.11.2017

SELTSAM IST DES PROPHETEN LIED, DOPPELT SELTSAM, WAS GESCHIEHT

Liebe Leserinnen und Leser,
die meisten von uns kennen die Geschichte vom Frosch im Topf. Gießt man plötzlich heißes Wasser hinein,
springt das Tier sofort aus dem Topf, erhöht man die Wassertemperatur hingegen langsam, wird die Amphibie
keine Anstalten machen, den Topf zu verlassen – und schließlich den Hitzetod sterben.

Die schleichende Verschlechterung ihrer Lage klanglos hinzunehmen, gehört allerdings keineswegs zum
Verhaltensrepertoire von Amphibien, die Geschichte stimmt also nicht. Beim Menschen scheint die Sache
anders auszusehen. Geht eine negative Entwicklung langsam genug vor sich, wird sie meistens nicht einmal
wahrgenommen. Und wenn doch, setzt die Krone der Schöpfung Kommissionen und Expertengruppen ein,
die in der Regel so lange beraten, bis die behandelte Misere irreparable Ausmaße angenommen hat.

Ein schönes Beispiel dafür ist der sgn. Klimawandel. Ob er nun wirklich menschengemacht ist oder nicht, kann
ich nicht beurteilen. Vieles spricht dagegen, zumal extreme klimatische Veränderungen schon seit Bestehen
der Erde nachweisbar sind.

Aber da die meisten „Experten“ heute den Menschen als Urheber der Klimaerwärmung ausgemacht zu haben
glauben, fanden sich in Bonn in den vergangenen zwei Wochen über 20.000 Entscheidungsträger zusammen,
um über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu beraten. Der „ökologische Fußabdruck“
dieser Massenveranstaltung dürfte gewaltig gewesen sein.

So einfach, so effektiv …
Bei den Jamaika-Sondierungen spielten Umweltschutz, Klimawandel und Energie ebenfalls eine große Rolle.
Ein Thema – ausgerechnet das Nächstliegende – spielte dabei überhaupt keine Rolle. Vermutlich, weil es im
prall gefüllten neuen Bundestag noch mehr Lobbyisten mit Hausausweis gibt als Parlamentarier. Ich spreche
von der deutschen Automobilindustrie bzw. der deutschen Verkehrspolitik.

Ja, meine Fahrzeuge liegen beide deutlich oberhalb des PS-Durchschnitts der Republik. Das allein ist aber
kein Maßstab.
Vor zwei Wochen belegten neue Studien, dass sich heute neu zugelassene PKW im Schnitt rund 40 Prozent
mehr Treibstoff genehmigen als vom Hersteller angegeben. Sonderbar. In meinem Leben habe ich bis jetzt
acht verschiedene Wagen gefahren. Und bei wirklich keinem einzigen ist es mir nicht gelungen, den vom
Hersteller ausgewiesenen Durchschnittsverbrauch einzuhalten. Aber:

Viel zentraler ist die Frage der gefahrenen Geschwindigkeit. Der SPIEGEL hatte einmal getestet, was ein
Testfahrzeug (BMW X3 20D) im gemischten Verkehr (Autobahn/Landstraße/Stadt) auf 700 km verbraucht
http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/spritverbrauch-im-test-so-viel-kostet-uns-der-bleifuss-a-787848.html
Ergebnis: Bei moderater Fahrweise kam der Testwagen mit 7,2 l/100 km aus, bei „sportlicher“ Bewegung
wurden 12,2 l/100 km aus dem Tank gesogen. Das entspricht einem Mehrverbrauch – auch bei den ausgestoßenen,
angeblich klimaschädlichen Gasen – von 69,9 Prozent.

Dass selbst die Grünen gar nicht auf die Idee kommen, nach einem Tempolimit von 120 oder 130 km/h zu
rufen, wie es in allen unseren Nachbarländern gilt, spricht m. E. Bände über die Effektivität der Lobbyisten.
Wem würde etwas genommen mit einem solchen Tempolimit? Homogene Geschwindigkeiten minimieren sehr
stark das Unfallrisiko. Rasen und im unfallbedingten Stau zu stehen, erhöhen Verbrauch und Emissionen.
Und führt allzu oft nicht zu kürzeren, sondern zu längeren Fahrzeiten. Wer häufiger in der Schweiz oder in
den Niederlanden unterwegs ist, weiß die dortige Gelassenheit zu schätzen.

Moralische Geiselnahme
Juristisch wurde ja entschieden https://www.welt.de/regionales/hamburg/article162442610/Deutsche-duerfenungestraft-
Koeterrasse-genannt-werden.html, dass die Deutschen ungestraft als Köterrasse bezeichnet
werden dürfen. Wenn da kein Rassismus durchblinzelt, wo dann?

Deutschlands dunkle Vergangenheit, rund drei Generationen liegt sie hinter uns, ist heute wieder aktueller
denn je. Japans Kriegsverbrechen, die der USA in Vietnam, Iran, Irak, Libyen, Syrien, die innerafrikanischen
Völkermorde, der Kosovo-Krieg, die vom Westen destabilisierte Ukraine, die Kriegstreiberei gegenüber Russland
(fast täglich fahren von meinem Haus aus sichtbar endlos lange Züge mit schwerem Kriegsmaterial
gen Osten – das alles ist nicht eines Wortes wert.

Reue, Buße und tiefe Schuldgefühle werden hingegen den heutigen Bürgern unseres Landes (nur denen,
die „schon länger hier leben“) eingeimpft. Die juristisch legitimierte Köterrasse muss büßen. Menschen, die
sich selbst in keiner Weise für Deutschland von 1933 – 1945 zu verantworten haben.

Dass Deutschland ein Demographie-Problem hat (andere Länder wie z. B. Japan haben es noch viel schlimmer),
ist bekannt. In Zeiten der Digitalisierung des Arbeitslebens, der zunehmenden Bedeutung der Robotik
und einer seit Jahren gerade von der Regierung forcierten Niedriglohnpolitik mit Freifahrtschein zur Altersarmut
kann die Lösung des Problems aber zweifellos nicht darin bestehen, Millionen nicht- oder nur minimal
qualifizierter junger Männer ins Land zu locken. Erste und dringlichste Aufgabe des Staates wäre es, für
die eigene Bevölkerung Bedingungen zu schaffen, unter der mehr Kinder geboren würden. Die klassische
Ehe oder auch nur die Partnerschaft Mann/Frau werden allerdings heute zunehmend als überholt diffamiert,
Schwule und Lesben oder Menschen, die sich angeblich ihres biologischen Geschlechts nicht so ganz sicher
sind, hingegen geradezu vergöttert.

Wer als Staat die Familie und die Mutterschaft nicht fördert und die Kindererziehungszeiten nicht nur nicht
vergütet, sondern letztlich auf die Grundsicherung anrechnet, betreibt nach meiner Meinung ein perfides
Verhütungsprogramm. Werden parallel dazu Millionen Kulturfremder mit erheblich höheren Geburtenraten
eingeladen http://unser-mitteleuropa.com/2017/11/14/erdogan-ruft-die-muslime-auf-vermahlt-und-vermehrteuch/,
läuft das Projekt schlussendlich – und schneller als von den Meisten erwartet – auf genau das hinaus, was
man heute nicht aussprechen darf: Auf einen Bevölkerungsaustausch im Sinne etwa des US-Militärstrategen
Thomas P. Barnett, den ich ja bereits vor zwei Jahren in meinem „offenen Brief“ thematisiert hatte. Sie finden
diesen offenen Brief hier: https://publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/

Die Grünen und die meisten Anleger der DIE LINKE zeigen hinsichtlich der unbegrenzten Zuwanderung
nach wie vor ein regelrechtes Suchtpotential. Mit 1,2 Millionen Obdachlosen rechnet die Bundes-Arbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe für 2018 (explodierende Entwicklung), die Mieten explodieren, die Gerichte
brechen unter Asylklagen zusammen, viele Kommunen pfeifen aus dem letzten Loch, Arbeitsplätze für die
Migranten gibt es kaum. Und ja, da gibt es auch noch ein Thema: Die Bildung!

Über den Niedergang der Leistungen von Viertklässlern hatte ich ja bereits berichtet. Aber das sind Studien.
Heute veröffentliche einmal etwas aus einer Zuschrift einer Mutter aus einer überschaubar kleinen oberfränkischen
Kreisstadt. Ihr Mann ist Zahnarzt. Und unlängst begleitete sie ihn zum alljährlich anstehenden
zahnärztlichen Aufklärungstermin in die Schule. Hier ein Auszug aus der E-Mail:

„War heute mit meinem Mann bei der Schuluntersuchung als Assistenz dabei (zum Zahnputzbecher austeilen).
Wir waren in 7 Klassen, bunt gemischt. Davon dreimal Ganztagesklasse. Wow! 2. Klasse: 14 Ausländer, 2
deutsche Kinder. Klasse 4 (übertritt Jahrgang!!!) 17 Ausländer 1 Deutscher. Klasse 1: 22 Ausländer und 2
Deutsche.
Es war entsetzlich! Mein Mann erzählt jeweils 25 Minuten in jeder Klasse über Zahngesundheit, Ernährung,
Zähneputzen und beantwortet Fragen. In diesen drei Klassen unmöglich. Hatten unsere Assistenzärztin
dabei, die war danach fertig mit den Nerven, als ein Vortrag von ihr gehalten wurde.
Umso älter, umso aufmüpfiger waren die Kinder. Nur arabisch gesprochen in der 4. Klasse, und es hängt ein
riesen Plakat vom Staat in der Klasse mit der Aufschrift: WIR SPRECHEN DEUTSCH!!! Auch die Großschrift
reißt das nicht mehr raus. Die können gar kein Deutsch!

Und die Lehrer sind maßlos überfordert, sowas freches habe ich noch nicht erlebt, in dem zarten Alter.“
Vielleicht sollten sich die Grünen einfach einmal einen Tag in eine solche Grundschule setzen. Aber in diese
Biotope des alltäglichen Wahnsinns trauen sie sich nicht – ihr Weltbild könnte ja ins Wanken geraten. Ich
meine: Bildung und Know-how sind zwei der Schlüsselelemente der deutschen Geschichte. Wer die Axt
daran legt, hat sich noch nie Gedanken über die Folgen gemacht. Für die neuen Herausforderungen wurden
die Lehrer nicht ausgebildet. Und dass der Beruf künftig den dringend benötigten Zulauf bekommen wird,
ist so gut wie auszuschließen. Aber auch dieses Thema spielte bei den Jamaika-Sondierungen keine Rolle.
Stattdessen stritt man sich darum, ob es eine Begrenzung der Zuwanderung geben solle oder nicht.

Offen gestanden halte ich das für eine weitere gewaltige und realitätsferne Spiegelfechterei. Denn die Praxis
lehrt – das gilt übrigens auch für den Bonner Klimagipfel – dass die Politik bisweilen zwar kluge Entscheidungen
trifft, es danach dann aber auch dabei bewenden lässt. Selbst Deutschland hinkt seinen Zielen zur
Begrenzung des CO2-Außstoßes um Längen hinterher.

Und was die Zuwanderung betrifft, ist es m. E. völlig irrelevant, ob die Politik eine Grenze von 0, 200.000
oder 1.000.000 Migranten pro Jahr beschließt, solange sie keine Anstalten macht, diese Ziele auch tatsächlich
umzusetzen. Denn wenn es keine Grenzkontrollen gibt – und bis auf etwas Symbolpolitik existieren
sie nicht – kommt und geht jeder nach Lust und Laune. Und wer bleiben will, der bleibt einfach, ob er einen
Ausreisebescheid in der Tasche hat oder nicht.

Und dass das so ist und dass Deutschlands Strafermittlungs- und -verfolgungsbehörden einen Kuschelkurs
mit kriminell gewordenen Migranten fahren, hat sich herumgesprochen. Und es stellt einen Lockruf für all
jene an, die keinerlei Asylberechtigung haben und/oder in ihren Heimatländern im Visier einer in der Regel

ungleich härteren Justiz stehen oder standen.
Niemand weiß, wie viele Zuwanderer sich überhaupt im Land befinden und meist auch nicht, wer sie wirklich
sind. Und niemand weiß, wie viele tatsächlich jeden Tag neu ankommen. Nur in den Städten sieht man, dass
das progagierte „immer weniger“ unmöglich stimmen kann. Und wenn Städte wie Ingolstadt ihre Polizeipräsenz
ausbauen, weil die von Migranten begangenen Straftaten von 150 im Jahr 2014 über 550 in 2015 im
letzten Jahr auf 950 zugelegt haben, gebietet es die innere Sicherheit, dass daraus Konsequenzen gezogen
werden! Und zwar vorbeugende Konsequenzen, d. h. letztlich Grenzsicherung und akribische Überprüfung
jedes Asyl Beantragenden. Vor allem aber:

Niemand der Jamaika-Sondierer scheint einmal auf die Idee gekommen zu sein, dass alle dort Versammelten
Volksvertreter sind, also das Volk zu vertreten haben und nicht irgendwelche Ideologien – weder rechte noch
linke. Und blickt man auf die Umfragen der Vorwahlzeit zurück, stand das Thema Migration mit all seinen
Folgen ganz oben auf der Sorgenskala der Deutschen. Mindestens eine der an den Jamaika-Gesprächen
beteiligten Parteien interessiert der Volkswille allerdings nicht die Bohne. Und das, obwohl neben durchaus
vorhandenen, positiven Beispielen der jenseits der Gesetze ablaufenden Asylpolitik eben auch die negativen
Folgen flächendeckend zu erkennen sind.

Was sich zu wandeln beginnt, ist der Umgang mancher Medien mit dem Thema der Flüchtlingskriminalität.
Diesen Wandel hatte man zwar bereits nach der unsäglichen Silvesternacht 2015/2016 versprochen, aber
erst jetzt scheinen die ersten Mainstreammedien aus der selbstgewählten Schweige- und Vertuschungsspirale
auszubrechen und zumindest teilweise zu einer objektiven Berichterstattung zurückzufinden.

So gab es in dieser Woche neben der Berichterstattung über die explodierende Migrantenkriminalität in
Ingolstadt auch einen Bericht des Bayerischen Rundfunks über die große Kontrollaktion der Polizei am Münchener
Hauptbahnhof am Donnerstag. Grund: Die Gesamtkriminalität am Bahnhof hat 2016 um 50 Prozent
zugenommen. Der Bonner Generalanzeiger veröffentlichte, dass die Stadt im Ausländeramt Anfang Dezember
am Eingang Handscanner einsetzen will, um die ausufernden Übergriffe auf die Mitarbeiter einzudämmen.
Na, na: Die Beamten werden sich doch hoffentlich nicht ihre freie Art zu leben nehmen lassen wollen …

Renten: Ein Land, in dem wir arm und ungern altern
Als Antwort auf Teil A dieses Newsletters antwortete mir am vergangenen Sonntag Leserin Gudrun O. Ich
gebe Ihre E-Mail hier weiter:

„Im Newsletter vom 5.11. schreiben Sie, dass sich Leistung wieder lohnen muss, wie wahr!!!
„Es kann doch nicht sein, dass Menschen, die ihr ganzes Leben nicht gearbeitet haben, die gleiche Grundsicherung
erhalten wie Berufsgruppen, die hart arbeiten, in ihrem Berufsleben einen geringen Lohn erhalten
und dann nach bis zu 45 Jahren Arbeit in die Altersarmut fallen, bei Frauen wird für die Erziehung von
Kindern die Mütterrente noch auf die Grundsicherung angerechnet, wie kaputt ist denn das?
Ich lese gerade das Buch „Die große Rentenlüge“ von Holger Balodis und Dagmar Hühne. Das Buch liest
sich fast wie ein Krimi.

Es ist schon skandalös wie unsere Volksvertreter die Bürger für dumm verkaufen. Die Betriebsrenten, die
nun so ausgebaut und vehement angepriesen werden, wirken sich auf das gesamte Sozialsystem zerstörerisch
aus, da den Rentenkassen, Krankenkassen und der Agentur für Arbeit Milliarden an Einnahmen durch
die Entgeltumwandlung verloren gehen. Zudem wird immer mehr die Zweiklassengesellschaft ausgebaut.
Auf der einen Seite Beamte, Selbständige, Ärzte. Anwälte etc. mit hohen Pensionen (männlicher Beamte im
Schnitt ca. 3.100€ im Monat), auf der anderen Seite Arbeiter und Angestellte, im Schnitt Durchschnittsrente
ca. 1.350 € für Männer. Wann wacht Berlin endlich auf und natürlich auch die Bevölkerung!!!
Ich finde es sehr gut, dass Sie diese Dinge ansprechen, vielleicht können Sie auch das Buch zum Lesen
empfehlen.“

Das will ich gerne tun. Das Buch, das sehr schlüssig den politisch gewollten Weg von der Rentenlüge zur
Rentenlücke beschreibt, ist ein m. E. ein Muss für jeden, der sich immer noch der Illusion der sicheren,
auskömmlichen Altersrente hingibt. Auch als E-Book erhältlich, finden Sie die Printausgabe unter der ISBN
3864891779.

Auch in diesem Buch wird wieder deutlich, wie massiv der Staat die Unterstützung deutscher Mütter unterminiert.
„Unsere Kinder sind unsere Zukunft“, heißt es immer so schön in politischen Sonntagsreden. Von
Montag bis Samstag scheinen die Verantwortungsträger vorsätzlich oder grob fahrlässig aber alles zu tun,
um die Mutterschaft deutscher Eltern zu konterkarieren. Die Geldströme fließen, immer mehr Kommunen vor
allem in den alten Bundesländern müssen sich immer tiefer verschulden. Wegen plötzlich massiv steigender
„Sozialausgaben“ http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=466465 Ja, wo kommt das denn her?

Ein Staat bzw. eine Regierung, die ihrer eigenen Bevölkerung nicht erst seit Ex-Bundeskanzler Schröder
immer mehr Steine in den Weg legt, um sich für ein Kind oder auch zwei, drei, vier zu entscheiden und
gleichzeitig eine gegenleistungslose Vollversorgung für statistisch betrachtet erheblich reproduktionsfreudigere
Zuwanderer garantiert, muss sich die Frage gefallen lassen, welche Ziele er verfolgt.

Leider keine Verschwörungstheorie
Und das gilt erst recht, wenn eine Regierung auch noch versucht, solche Fragen zu unterdrücken und als
„rechtsradikal“ zu verunglimpfen. Welche Phantasien brüten unsere Volksvertreter da eigentlich aus? Ich
hatte es Ihnen ja bereits vor über zwei Jahren geschrieben: Das Ziel ist die Vermischung der Rassen, wie sie
vom US-Militärstrategen Thomas P. Barnett oder Barbara Lerner Spectre gefordert wird. Damit Sie nicht auf
die Idee kommen, dass es sich dabei um „Verschwörungstheorien handelt, finden Sie hier eine kurze Übersicht
der Protaginsten dieses Bevölkerungsaustauschs https://www.youtube.com/watch?v=sCQGRv-ZfkU
Sehr aufschlussreich!

Die Ansicht des früheren Bundesfinanzministers Schäuble, dass Europa (immerhin rund 510 Millionen Einwohner)
ohne Zuwanderung „in Inzucht degenerieren“ werde oder die Aussage des Noch-Bundesjustizministers
Maas, die Forderung nach mehr Kindern deutscher Eltern entspringe „völkischen Fruchtbarkeitsphantasien“
zeigt, dass die Saat dieses verqueren Umvolkungsgedankens ihre Tentakel längst in die Hirne vieler Politiker
vorangetrieben hat.

Wer‘s immer noch nicht glaubt (man will es ja nicht wirklich glauben), mag sich vom französischen Ex-Präsidenten
Sarkozy wach küssen lassen: https://www.youtube.com/watch?v=3GW7dAya5Y0 Dauert auch nur
eine Minute, bringt es aber auf den Punkt: Die Rassenvermischung ist laut Sarkozy für die Europäer keine
Option, sondern eine Verpflichtung, die vom Staat ggf. mit Zwang gegen den Widerstand der Bevölkerung
durchgesetzt werden muss. Die Perspektiven entnehmen Sie bitte dem PS auf Seite 7 …

Sie können all diesen Irrsinn nennen, wie Sie wollen. Für mich steht vor allem eines dahinter: Ein ausgeprägter
Rassismus gegen die indigenen europäischen Völker, vertreten und praktiziert durch eine politische
„Elite“, die nicht müde wird, andere des Rassismus zu bezichtigen.

EMIGS ECKE
Vor Monaten hatte Leser Emig angeregt, jeden Teil A des Newsletters mit etwas Positivem zu beschließen.
Eine Bitte, der ich sehr gerne nachkomme.
Heute ist zwar nicht das Thema an sich erfreulich, wohl aber der Druck, mit dem es an die Öffentlichkeit
drängt. Ich rede von den „Eliten“ in Politik, Wirtschaft, Film- und Unterhaltungsindustrie und natürlich von
den Kirchen.
Was in den letzten Wochen an Steuerbetrug, sexuellen Übergriffen, Kindesmissbrauch und anderen Perversitäten ans Licht der Öffentlichkeit kam, spottet jeder Beschreibung. Und das Ausmaß dieser Verfehlungen
sprengt, obwohl wir bis jetzt so gut wie sicher nur die Spitze des Eisbergs kennen, auch meine persönliche
Erwartung, obwohl mir „Insider“ bereits Storys erzählt haben, die weit über das jetzt Veröffentlichte hinausgingen
und Dinge offenbarten, die ich nicht überprüfen und daher logischerweise auch nicht weitergeben kann.

Dass im Netz viel Müll unterwegs ist, steht außer Frage. Aber das von Heiko Maas initiierte, bei einer Anhörung
im Bundestag von fast allen Experten für verfassungswidrig gehaltene Netzwerkdurchsetzungsgesetz, auch
von „Reporter ohne Grenzen“ und einem UN-Sonderberichterstatter massiv kritisiert https://de.wikipedia.org/
wiki/Netzwerkdurchsetzungsgesetz legt den Verdacht nahe, ein justiziables Mäntelchen des Schweigens über
all jene ausbreiten zu wollen, die durch angebliche Fake News enttarnt werden könnten.

In der „Elite“ brennt die Hütte wie ein vertrockneter Weihnachtsbaum. Der Sumpf, der sich hier gerade auftut,
wird viele verschlucken, die sich heute noch als Ikonen der sgn. westlichen Werte exhibitionieren. Offen
gestanden, wird es mich nicht betrüben, dabei zuzusehen!

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

PS Apropos Rassenvermischung: Lesen Sie einmal, was BND-Chef Bruno Kahl am Mittwoch dazu sagte und
wie er die Merkel-Regierung abgewatscht hat http://www.journalistenwatch.com/2017/11/16/bnd-praesidentwarnt-
vor-einer-milliarde-fluechtlingen/

„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um
die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
Egon Bahr

„ Man darf niemals ‚zu spät‘ sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer
Zeit für einen neuen Anfang.“
Konrad Adenauer

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Auszug Newsletter 04.11.2017

ALLE UNTER VALIUM?

Liebe Leserinnen und Leser,
Deutschland hat gewählt, Österreich hat gewählt, Tschechien hat gewählt. Und in allen drei Ländern kam
es zu einer deutlichen Rechtsverschiebung des politischen Spektrums. Der wichtigste Grund dafür liegt auf
der Hand. Der zweitwichtigste dürfte darin zu suchen sein, dass die im Kontinent lange kaum hinterfragte
Tendenz, Europa und die EU irgendwie als das Selbe anzusehen, mehr und mehr hinterfragt wird.

Natürlich versucht Brüssel, EU-Kritiker als Europaskeptiker oder gar Europafeinde zu stigmatisieren, aber
das verfängt seit geraumer Zeit nicht mehr recht. Und die Aussage, dass die EU Europa eher gespalten statt
geeint habe, scheint mir durchaus diskussionswürdig zu sein. Wie geht es weiter?

Der Versuch, die Tschechen, die Ungarn, die Polen, die Österreicher, die Kroaten, die Slowaken und Slowenen
allesamt in die rechtspopulistische Ecke zu stellen, dürfte erstens falsch sein und zweitens dazu führen,
dass die so Verunglimpften noch mehr Zulauf erhalten.

Erkennbar scheint, dass sich die genannten Länder in Richtung stärkerer Grenzsicherungen, eingeschränkter
Zuwanderung und Ablehnung einer Islamisierung bewegen und in dieser Bewegung den Schulterschluss
suchen werden. Im September 2015 zog die Bundeskanzlerin den Stöpsel aus der Flasche, seitdem sind
über zwei Jahre ins Land gegangen, ohne dass es der EU gelungen wäre, ihre Außengrenzen zu schützen.
Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz gar nicht erst zu reden.

Jedes unter der Flagge der Demokratie segelnde Volk (früher einmal auch das deutsche) hat das Recht,
selbst über seine Zukunft zu entscheiden, festzulegen, ob und wie viele Kriegsflüchtlinge, politisch Verfolgte
und Schutzbedürftige, aber eben auch Wirtschaftsmigranten, islamistische Gefährder, Salafisten, IS-Kämpfer,
Selbstmordattentäter, Christen- und Judenhasser, Kriegsverbrecher, Vergewaltiger, Messerstecher, Räuber,
Identitätsverschleierer, Homophobe, Männer mit einem archaischen Frauenbild, Gegner der geltenden
Staatsordnung und Leistungserschleicher es ins Land lassen möchte. Theoretisch zumindest. Denn in der
Praxis haben die EU und die Bundeskanzlerin dieses Recht nicht nur ausgehebelt, sondern einen Zustand
geschaffen, der mit Hilfe der „political correctness“ und der Nazikeule jeden zum Schweigen zu bringen
versucht, der dieses recht auf Souveränität und Selbstbestimmung wahrnehmen will. Parallel dazu räumt
Kanzleramtsminister Altmaier ein, dass die Regierung nicht wisse, wie viele kriminelle Ausreisepflichtige
sich im Land befinden.

Die nach wie vor so gut wie unkontrollierte Zuwanderung, der bekannt lasche Umgang mit straffällig gewordenen
Migranten, die hohe Sogwirkung gegenleistungslos erbrachter Zuwendungen und das nahezu
komplette Staatsversagen beim „Flüchtlingsmanagement“ haben in Deutschland zu Zuständen geführt, die
das allgegenwärtige Mantra, dass wir uns unsere freie Art zu leben, nicht nehmen lassen werden, als blanken
Zynismus erscheinen lassen, der auch durch ständiges Wiederholen nicht glaubhafter wird.

Innere Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, ist eine der vorrangigen Aufgaben der Staatsorgane. Dass
alle derzeit um eine Jamaika-Koalition ringenden Parteien das verstanden haben, wage ich (siehe Vorausgabe)
zu bezweifeln. Der Bundesinnenminister mag die am Montag erfolgte Verhaftung eines in Schwerin
lebenden 19-jährigen syrischen „Flüchtlings“, der einen schweren Bombenanschlag plante, als Erfolg zu
verkaufen versuchen. Fakt ist, dass die Sicherheitsbehörden heute nach der sprichwörtlichen Nadel im
Heuhaufen suchen und die Politik Tag für Tag über die hohe Gefährdungslage schwadroniert, aber so gut
wie nichts unternimmt, um die laut Grundgesetz und Asylverfahrensgesetz rechtswidrige Flutung des Landes
mit (größtenteils) nicht asylberechtigten Migranten zu stoppen. Die Rolle der Bürger als des grundgesetzlichen
Souveräns der Bundesrepublik wurde und wird konterkariert, die Bürger gegenüber den ausufernden
Rechtsbrüchen von Zuwanderern praktisch schutzlos gestellt. Innere Sicherheit und Ordnung des Gemeinwesens
existieren mehr und mehr nur noch auf dem Papier. Und das macht die Menschen zu Recht wütend.

Babylonische Denkverwirrung
Römisch-katholische und evangelische Kirche und die Grünen sowie DIE LINKE (mit Ausnahme Boris Palmers
hier und Frau Wagenknecht/Herrn Lafontaines dort) haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu
Multiplikatoren des sgn. Zeitgeistes eindampfen lassen, für den Gender-Speech, die Toleranz auch gegen
abgrundtief Intolerante, die Marginalisierung der klassischen Familie und die grenzenlose Zuwanderung die
wichtigsten Maximen sind.

Wie weit dieser vom Weg abgekommene Hyper-Moralismus bisweilen reichen kann, dazu zwei Beispiele:
Vom Flughafen Leipzig/Halle wurden in der vergangenen Woche 14 Asylbewerber abgeschoben. Ihnen zur
Last gelegt wurden u. a. Totschlag, sexueller Missbrauch Minderjähriger, Diebstahl, gefährliche Körperverletzung,
Urkundenfälschung und Betrug.

Claudia Roth (Die Grünen) kann das so gar nicht verstehen und ließ wissen, dass die Abschiebung „in
deutlichem Widerspruch zu unserer humanitären Schutzverantwortung“ stehe.
Da kann einem schon einmal der Atem stocken. Aufgabe des Staates ist die Wahrnehmung nicht nur der
humanitären, sondern auch der ordnungspolitischen Schutzverantwortung seiner Bürger, nicht der Kniefall
vor illegal eingewanderten, massiv straffällig gewordenen Migranten. Wer nicht fähig ist, das einzusehen,
der gehört in keinerlei politisches Amt geschweige denn ist er geeignet, die Worte Moral und Verantwortung
auch nur in den Mund zu nehmen.

Aber es geht noch abstruser: Im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg soll am 21. November die
Ausstellung „Andere Heimaten“ eröffnen, in der über die Herkunft und die Migrationsrouten von in Berlin
operierenden, afrikanischen Drogendealern berichtet wird.
Im Exposé des Veranstalters heißt es dazu, dass diese Drogendealer trotz rassistischer Anfeindungen
„unerschrocken und tapfer im öffentlichen Raum arbeiten.“ http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
berlin-gruenes-dealer-paradies-feiert-seine-afrikanischen-helden-ausstellung-ist-ausdruck-der-verkommenheit-
dregger-cdu-a2251171.html.

Stimmt, so habe ich‘s noch gar nicht gesehen! Aber eine Frage müssen sich die Grünen und die diese
Ausstellung unterstützenden „DIE LINKEN“ und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nach meiner Meinung doch
gefallen lassen:
Ist es nicht zutiefst diskriminierend und ausgrenzend, hier nur die Drogendealer zu feiern? Vergewaltiger,
Totschläger und Einbrecher arbeiten doch ebenfalls „unerschrocken und tapfer im öffentlichen Raum“ und
auch sie sind teilweise „rassistischen Anfeindungen“ ausgesetzt. Hier sollten die Gutmensch*innen m. E.
dringend nachbessern!

Sechs Wochen nach der Bundestagswahl, in der der Volkswille unmissverständlich kundtat, was den Wählern
am meisten auf den Nägeln brennt, sind die meisten der Jamaika-Willigen wieder in die weichen Kissen
der political correctness zurückgesunken und auf einem Erfolg versprechenden Weg, das bis jetzt fast
ausschließlich Frau Dr. Merkel zuteilwerdende (noch) stille Dankeschön der Bevölkerung für jeden Mord,
Totschlag, jeden Überfall und jede Vergewaltigung künftig mit der Kanzlerin teilen zu können, die in dieser
Woche von Forbes erneut zur „mächtigsten Frau der Welt“ gekürt wurde.
Österreichs anderer Weg

Am 18. Oktober hat der österreichische Musiker und Songwriter Peter Cornelius der „Krone“ ein Interview
gegeben, in dem er mir teilweise aus dem Herzen sprach. Zitat:
„Es gibt derzeit eine Art kollektive Bewusstlosigkeit, die nicht wirklich ihr Ende findet. Man kann nicht davon
ausgehen, dass die ganze Menschheit in Europa mit Valium im Trinkwasser beeinflusst wird, aber es wirkt
oft so.“

Mehr zu diesem sehr lesenswerten Interview finden Sie hier: http://www.krone.at/594509
Nichts mit diesem Interview und auch nichts mit dem „Rechtsruck“ bei den österreichischen Wahlen zum
Nationalrat hat die am Mittwoch in Kraft getretene Gesetzesänderung zu tun, die bereits von der zuletzt
regierenden Großen Koalition von ÖVP und SPÖ auf den Weg gebracht wurde.

Nach diesem zum 1. Oktober geltenden Gesetz dürfte sich – falls es sich als umsetzbar erweist – die illegale
Zuwanderung in die Alpenrepublik drastisch einschränken: Ausreisepflichtige, abgelehnte Asylbewerber
können bis zu 18 Monate in Haft genommen werden, wer der Aufforderung zur Ausreise nicht nachkommt,
dem droht eine viermonatige Beugehaft, 15.000 Euro Strafe gelten für alle, die xxx und 5.000 Euro werden
fällig für jeden, der eine falsche Identität vorspiegelt oder bei der Feststellung seiner Identität nicht kooperiert.
Ebenfalls beschlossen wurde eine sgn. Residenzpflicht, der zu Folge ein Asylbewerber in dem Bundesland
bleiben muss, dem er zugeteilt wurde.

Ist das „schlimm“? Ich meine, nein. Für tatsächlich vor Tod, Verfolgung oder Krieg geflohene Asylbewerber
ändert sich so gut wie nichts. Und sie werden heilfroh sein, endlich von denen unterschieden zu werden, die
rechtsmissbräuchlich nach Österreich kamen, straffällig wurden und über reflexhafte Verallgemeinerungen
Ressentiments gegenüber einer liberalen Flüchtlingspolitik schüren.
Bleibt die eher rhetorische Frage, welches Ziel Migranten wählen werden, wenn Österreich sein neues Gesetz
wirklich umsetzt. Nach meiner Einschätzung könnte das nur ein Land sein, in dem es Kräfte gibt, die
eine regelrechte Verherrlichung von Zuwanderern und eine Ignoranz gegenüber der eigenen Bevölkerung
pflegen – und damit eine eindeutig rassistische Politik betreiben. Wohin aber auch immer ich in Deutschlands
Nachbarländer schaue, kann ich ein solches Land nicht erkennen. Wo mag es nur liegen?
Reichsbürger – und ihre Idole

Nachdem der sgn. Reichsbürger Wolfgang P. aus Georgensgmünd in der letzten Woche wegen des Mordes
an einem SEK-Beamten zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, wurde das Thema wieder prioritär. Andere,
mittlerweile viel häufiger gewordene Tötungsdelikte gehen derweil unter.

Was sind das für Vögel, diese „Reichsbürger“? Laut Wikipedia entstand die nicht organisierte Szene dieser
Bewegung in den 80er Jahren https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsb%C3%BCrgerbewegung. Danach geht
das Bundeskriminalamt bundesweit von rund 15.000 Anhängern aus, von denen 800 (5,33 Prozent) als
rechtsextrem eingestuft werden.

Ich weiß nicht, wie hoch das BKA den Anteil von Rechtsextremisten an der Gesamtbevölkerung einschätzt,
die „Reichsbürger“ aufgrund eines Anteils von 5,33 Prozenten als „rechts“ zu stigmatisieren, erscheint mir
allerdings dümmlich. Die „Reichsbürger“ deswegen gleich generell als gewaltbereit einzustufen, ist noch
ein wenig abstruser.

Würde man eine solche Statistik einmal auf die Anhänger der „DIE LINKE“, der Grünen und der organisatorisch
den Reichsbürgern ähnlich diffusen „Antifa“ anwenden, was käme dann heraus? Was käme erst heraus,
wenn irgendjemand auf die Idee käme, diese statistische Routine auf „Flüchtlinge“ anzuwenden und daraus
vergleichbar generalisierende Schlüsse zu ziehen?

Hier wird – wieder einmal – mit zweierlei Maß gemessen. Was aber treibt die „Reichsbürger“ um? Nun: Laut
Wikipedia vertreten sie die Meinung, dass das Deutsche Reich nie untergegangen sei und Deutschland
völkerrechtlich kein souveräner Staat sei.
Nun darf man ja in unserem Land (wiederum rein theoretisch) denken oder meinen, was man will. Einmal
abgesehen eben von beispielsweise der Einschätzung der sgn. Reichsbürger. Das zaubert mir ja fast ein
Lächeln ins Gesicht.

Sehen Sie sich einmal die Aussagen des EX-Bundesfinanzministers Theo Waigel, Carlo Schmids, eines der
Väter unseres Grundgesetzes, und Wolfgang Schäubles an.


Jede Zuschrift, die mir und den Lesern irgendwie erklären kann, warum Theo Waigel, Carlo Schmid und
Wolfgang Schäuble nicht als Reichsbürger denunziert werden, wohl heute aber alle, die sich ihren Aussagen
anschließen, werde ich hier gerne veröffentlichen!
Letztlich geht es hier um Artikel 146 des Grundgesetzes:

„Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche
Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen
Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

Diese Entscheidung steht bis heute aus. Deutschlands offizielle Wiedervereinigung fand am 03. Oktober
1990 statt. Eine Neufassung des Grundgesetzes bzw. ein überfälliger Entwurf einer „echten“ Verfassung
wurde den Deutschen aber seit 27 Jahren nicht zur Entscheidung vorgelegt. Es gilt daher bis heute das von
den Siegermächten des zweiten Weltkriegs entworfene Verfassungs-Provisorium „Grundgesetz“, an dessen
Entstehung deutsche Politiker vermutlich nur bei der Zeichensetzung hilfreich gewesen sind.

Die Herren Schäuble, Waigel und Schmidt haben mit ihren Aussagen also völlig Recht: Deutschland ist kein
souveräner Staat. Und das ist der Kernpunkt dessen, was auch die „Reichsbürger“ vortragen. Daraus militante
Operationen ableiten zu wollen, ist zweifellos der verkehrte Weg. Wir brauchen eine „von dem deutschen
Volke in freier Entscheidung beschlossen“(e) Verfassung, wie in Artikel 146 GG festgelegt.

Irrungen und Wirrungen
Während man nach Angaben des Bundesinnenministeriums vom Donnerstag von mindestens 30.000 sofort
ausreisepflichtigen, abgelehnten Asylbewerbern überhaupt nicht wisse, wo sie sich aufhalten https://www.
stern.de/politik/deutschland/tausende-abgelehnte-asylbewerber-koennten–untergetaucht–sein–7683318.
html , und die Polizei in immer mehr Großstädten Alarm schlägt, der ausufernden Migrantenkriminalität nicht
mehr Herr zu werden, streiten sich in den Jamaika-Sondierungen CDU/CSU und FDP auf der einen und die
Grünen auf der anderen Seite darüber, wie viele Zuwanderer künftig ins Land kommen sollen.

Dass CDU, vor allem aber CSU und FDP dabei in aller Stille die Standpunkte der AfD übernommen haben
(die ja dem Wahlprogramm der CDU von 2002 entsprechen), ist unverkennbar. Die Grünen hingegen können,
bestärkt von den beiden großen deutschen Kirchen und den Gewerkschaften, gar nicht genug Migranten
bekommen, stehen mit diesem Standpunkt aber, wie FDP-Chef Lindner richtig formulierte, gegen die
Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. Hielte sich die Merkel-Regierung an Grund- und Asylgesetz, sähe das
anders aus. So aber verschiebt sich der öffentliche Fokus trotz aller euphemistischen Darstellungen in den
Medien zunehmend auf die dunkle Seite der unkontrollierten Zuwanderung: Importierte Gewalt, importierten
Hass, importierten Terrorismus.

Wie die Jamaika-Freunde diesen Graben überwinden wollen, steht in den Sternen. Kommt es zu einer
Wischi-Waschi-Formulierung wie etwa: „Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass wir unseren humanitären
Verpflichtungen nachkommen, ohne die Integrationsfähigkeit Deutschlands überzustrapazieren“, wird sich an
der Massenmigration rein gar nichts ändern. Und die AfD wird zweitstärkste Kraft im nächsten Bundestag,
zuvor aber schon bei den Landtagswahlen weiterer der neuen Bundesländer.

Leistung muss sich wieder lohnen
Dass die meisten Zeitgenossen Guido Westerwelle für den Schöpfer dieses Slogans halten, liegt daran,
dass er ihn am häufigsten verwendet hat. Geschaffen hat er ihn nicht.
Falls unter Leistung Arbeit verstanden wird – was m. E. so sein sollte – ist der flotte Spruch mittlerweile
zur Farce verkommen. Die Wirtschaft brummt, die Börse befindet sich auf Rekordniveau und vorgestern
präsentierte die Bundesregierung mit vor Stolz geschwellter Brust die niedrigste Arbeitslosenquote seit der
Wiedervereinigung. Aber:

Rund 21 Prozent der Kinder wachsen in Deutschland in Armut auf und nach sich häufenden Berechnungen
wird mehr als die Hälfte der heutigen Arbeitnehmer im Ruhestand von der Altersarmut betroffen sein. Die
Forderung der Politik, diese Menschen sollten doch bitte selbst für ihr Alter vorsorgen, ist an Zynismus kaum
zu überbieten, wenn man bedenkt, dass die betreffende Klientel größtenteils mit dem Verdienten kaum noch
über die Runden kommt.

Der sich in den Jamaika-Sondierungen abzeichnende Kompromiss scheint auf die Formel herauszulaufen,
dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, im Alter eine oberhalb der Grundsicherung liegende
Rente beziehen müssten.

Offen gestanden, halte ich das für einen Skandal. Denn es bedeutet, dass Zeitgenossen, die ihr ganzes Leben
hindurch bereits vom Staat (= der arbeitenden Bevölkerung) durchgefüttert wurden, bis jetzt so ziemlich genau
das erhalten wie diejenigen, die sie mit ihren Steuern und Sozialabgaben durchgefüttert haben. Ich meine:
Schon der, der auch nur ein einziges Jahr in seinem Leben gearbeitet hat, muss höhere Altersbezüge erwarten
dürfen als derjenige, der das nicht getan hat. Und wer zehn, 20, 30, 40 Jahre und mehr gearbeitet
oder sich der Kindererziehung gewidmet hat, dürfte über diese Frage erst gar nicht nachdenken müssen!
Den Rententopf durch Zuwanderung ganz überwiegend selbst lebenslang zu alimentierender Migranten
füllen zu wollen, ist ein irgendwo zwischen dumm und pervers angesiedelter Gedanke.

Eine Mikrotransaktionssteuer (ich bin ja bereits mehrfach darauf eingegangen) wäre das Erste, was ich als
Finanzminister ins Parlament einbringen würde. Das Zweite wäre, die sgn. Abgeltungssteuer (bis 2009 Kapitalertragsteuer)
zu reformieren. Zinserträge (haha), Dividenden, Erträge aus Zertifikaten oder Fonds und
Wertzuwächse zwischen Kauf und Verkauf von Aktien werden seit 2009 pauschal mit einem Steuersatz von
25 Prozent abgegolten (daher der Name Abgeltungssteuer). Würden die Finanzbehörden all diese Gewinne
dem persönlichen Einkommensteuersatz unterwerfen, so würde das erstens die Kleinanleger entlasten und
zweitens zu massiven Steuereinnahmen von denjenigen führen, die Hauptnutznießer der verqueren EZBPolitik
sind. Dass „Die LINKE“ oder die Grünen noch nicht darauf gekommen sind, wundert mich.

Denn die Grünen, das abschließend, kritisieren die sich abzeichnende Abschaffung des „Soli“, da er Reiche
mehr entlaste als Arme. Ach Ihr lieben Grünen: Die Reichen wurden durch den Soli doch auch viel stärker
belastet als die Armen. Wollt oder könnt Ihr das nich sehen?

Mit Dank und besten Grüßen!
Axel Retz
„Asylanten flüchten zu uns vor den Folgen unserer Politik.“
Michael Richter, dt. Zeithistoriker

„Türken demonstrieren gegen Asylbewerber.“
http://unser-mitteleuropa.com/2017/10/29/turken-demonstrieren-gegen-asylwerber/

Warnung: Dieser Newsletter enthält eigene Meinungen des Verfassers nach Art. 5 des Grundgesetzes. Ihn zu lesen oder weiterzuverteilen,
kann zu einer unerwarteten Erweiterung des eigenen Horizonts oder dem Dritter führen. Ihn nicht zu lesen oder weiterzuverbreiten, wird Sie
und Andere von der Bürde befreien, selbst zu denken. Besonders rasch kommen Sie auf diesem Weg voran, wenn Sie jede Ausgabe nicht
nur einmal, sondern gleich drei- oder fünfmal nicht lesen. Aber denken Sie daran: Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf!
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Auszug Newsletter 21.10.2017

DAS EXPERIMENT

Liebe Leserinnen und Leser,
wer von Ihnen vermutet hat, dass ich angesichts der gewählten Überschrift nun auf den sehr sehenswerten, gleichnamigen Film aus dem Jahre 2001 zu sprechen komme, den muss ich enttäuschen. Wenn Sie seiner habhaft werden, sehen Sie ihn sich an!
Nein, mir geht seit geraumer Zeit ein anderes Experiment durch den Kopf. Ich frage mich, was ein vor nur 30 Jahren eingefrorener und jetzt aufgetauter, politisch interessierter Mensch über das Zeitgeschehen denken würde.

Ich bin mir recht sicher, dass er sich gewaltig die Augen darüber reiben würde, wie dramatisch sich unsere Gesellschaft in nur einer Generation verändert hat. Und bei vielem würde er sich fragen, ob während der Zeit seines Tiefschlafes irgendein mysteriöser Virus einen kollektiven Wahn verursacht hat, gegen den nur wenige immun gewesen sind. Wundern würde er sich noch viel mehr, warum die Allermeisten die Um- bzw. Entwertung aller Werte gar nicht realisiert haben und die neue, „verkehrte“ Welt für die Fortsetzung des sgn. Normalzustandes halten.

Es ist aber nicht „normal“, wenn eine gehbehinderte Rentnerin wegen des aus Not geborenen Flaschensammelns am Münchener Hauptbahnhof zu 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt wird https://www.tz.de/muenchen/stadt/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/rentnerin-76-am-hauptbahnhof-beim-flaschensammeln-erwischt-jetzt-ist-sie-vorbestraft-8697128.html, während die öffentliche Hand für Hundertausende nicht identifizierter, illegaler Zuwanderer pro Kopf 45.000 Euro pro Jahr ausschüttet (s. Vorausgabe).
Es ist auch alles andere als normal, wenn sich keine der um eine „Jamaika-Koalition“ ringenden Parteien bei der Migrationsfrage für geltendes Recht einsetzen, sondern nur darüber streiten, ob man es ggf. 200.000 Mal oder öfter brechen oder gleich ganz ignorieren will.

Es ist nicht normal, von einer Fortsetzung der Grenzkontrollen zu sprechen, die faktisch so gut wie gar nicht bestehen. Wer mittig auf einem Fußballfeld einen Türrahmen mit dem Schild „Kontrolle“ aufstellt und sich dann wundert, dass von eintausend über das Feld laufenden Menschen nur einer durch die Türe gehen mag und der Rest einfach daran vorbei, der kann sich diese Symbolpolitik auch gleich ersparen.

Es ist zwar real, aber durchaus nicht normal, dass immer mehr Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und/oder Kinder aufgezogen haben, im Ruhestand den Gang zum Sozialamt antreten müssen. Noch unnormaler ist es, dass die Merkel-Regierung es in einem einzigen Jahr schafft, für über eine Million meist illegal ins Land geströmter Menschen alles zu tun, es ihr aber in zwölf Jahren nicht gelingt, den in Stein gemeißelten Weg in die Altersarmut für immer mehr Arbeitnehmer zumindest einmal in Angriff zu nehmen.
Am meisten würde sich unser vor 30 Jahren Tiefgefrorener aber wohl über etwas ganz Anderes wundern. Erstens darüber, dass Menschen, die die bestehenden Missstände beim Namen nennen, gesellschaftlich stigmatisiert werden und zweitens, dass die Mehrheit der Wähler den Verursachern der Missstände ihre Stimme verleiht.

Islamische Bundesrepublik Deutschland?
Insbesondere die sgn. Identitären und die Mehrheit der AfD-Anhänger und der PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) weisen immer wieder auf eine nach ihrer Einschätzung drohende Überfremdung und die angeblich bevorstehende Islamisierung Europas und natürlich insbesondere Deutschlands hin.
Wohl kaum jemand hierzulande möchte die Scharia als Rechtssystem haben, Ehrenmorde, die Frauen in Vollverschleierung zwingen oder den Koran über dem Grundgesetz angesiedelt sehen. Und die, die all das wollen, müssen sich fragen lassen, warum sie nicht längst in ein islamisch geprägtes Land umgesiedelt sind.
In der letzten Ausgabe hatte ich mich mit den ökonomischen Folgen der unbegrenzten Zuwanderung beschäftigt, die insbesondere dann sehr schnell kritisch werden könnten, falls die Bundesregierung den umstrittenen Familiennachzug durchwinkt, der die Sozialsysteme unausweichlich in den Kollaps treiben würde – und mit der Grundidee der Asylgesetzgebung oder der Genfer Flüchtlingskonvention rein gar nichts mehr zu tun hat.

Heute nun zur nächsten Frage: Ist die Angst der AfD-Anhänger und ähnlich Denkender überhaupt gerechtfertigt? Oder entspringt sie tatsächlich einer dumpfen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, Islamophobie und einer „rechten“ Gesinnung?
Morgen auf den Tag genau vor 30 Jahren, am 21. Oktober 1987, hatte das Bundesverfassungsgericht der Politik folgende, bindende Verpflichtung auferlegt:
„Das Festhalten an der deutschen Staatsangehörigkeit in Art. 116 (1), 16 (1) GG und damit an an der bisherigen Identität des Staatsvolkes des deutschen Staates ist normativer Ausdruck dieses Verständnisses und dieser Grundentscheidung. Aus dem Wahrungsgebot folgt insbesondere die verfassungsrechtliche Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten.“
Quelle: Neue Juristische Wochenschrift, Heft 2, S. 1313 f., 1988

Die Grünen, DIE LINKE, aber auch Teile der SPD und die faktische Politik einer auf Frau Merkel reduziert erscheinenden CDU verhalten sich damit eindeutig verfassungswidrig, da sie versuchen, diese sgn. Identität des deutschen Staatsvolkes aus der Welt zu schaffen bzw. durch eine neue zu ersetzen.
Dass das auch gelingen wird, falls die Masse der Bundesbürger in ihrem Gutmenschentum weiterhin ihrer eigenen Marginalisierung Vorschub leistet, steht für mich außer Frage. Lassen wir die Zahlen sprechen [Für die statistisch sachkundige Aufarbeitung danke ich Frau Kathrin S. und ihrem Lebensgefährten herzlich]:
2016 lebten in der BRD rund 81,9 Millionen Menschen, davon 63,4 Mio. Deutsche und 18,5 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. Geburten je deutscher Frau 1,31, je Frau mit Migrationshintergrund 1,98.

Vorausgesetzt, diese Geburtenzahlen blieben konstant und es kämen keine weiteren Zuwanderer ins Land, würde sich die Anzahl der hier lebenden Menschen bis 2107 auf gut 30 Millionen verringern. Und in diesem Jahr 2107 würden die „Deutschen“ erstmals zur Minderheit im eigenen Land werden.
Vorausgesetzt, es kämen keine weiteren Zuwanderer ins Land, aber die Geburtenrate der Frauen mit Migrationshintergrund stiege auf die der Hauptherkunftsländer neuer Migranten aus Afghanistan (5,22), Syrien (2,55), Irak (4,06) und Somalia (5,89), wären die „Deutschen“ bereits in rund einer Generation (30 Jahre) in der Minderheit. Und das Land würde so gut wie sicher ein islamisches sein. Nur:

Dass keine weiteren Zuwanderer ins Land kommen, ist eine Illusion. Es wird so gut wie sicher auch nicht bei 200.000 pro Jahr bleiben. Kommt es zum Familiennachzug, reden wir möglicherweise jedes Jahr über eine siebenstellige Zahl.
Den „Die Grünen“ und der „DIE LINKE“ (Tübingens pragmatisch denkenden Bürgermeister Boris Palmer, vor dem ich den Hut ziehe bei den Grünen und das Ehepaar Lafontaine/Wagenknecht bei DIE LINKE) einmal ausgenommen, scheint der sich abzeichnende Austausch der Bevölkerung und damit der Kampf gegen den oben zitierten Spruch des Bundesverfassungsgerichts aber einfach nicht schnell genug zu gehen. Hier arbeiten sich um die Regierungsverantwortung streitende Parteien aktuell an der Frage ab, wie es gelingen wird, die „Identität des deutschen Staatsvolkes“ (Bundesverfassungsgericht) so flott wie möglich vernichten. Der Clou an der Geschichte ist, dass es sich diese Leute erlauben, andere des Rassismus zu bezichtigen.

Bleibt die Frage nach dem Warum. Bleibt die Frage, warum ausgerechnet unsere beiden großen Kirchen diesen Kurs unterstützen. Bleibt die Frage, warum wir „tolerant“ gegenüber Menschen sein sollen, die selbst zutiefst intolerant sind. Bleibt die Frage, warum wir unsere Abschaffung auch noch selbst finanzieren sollen. Bleibt die Frage, ob unsere Politiker bis auf lobenswerte Ausnahmen einfach nur unqualifiziert sind oder doch einem Plan im Sinne Thomas B. Barnetts, Barbara Lerner Spectres oder Coudenhove-Kalergis folgen. Wobei Letztgenanntem zugute zu halten ist, dass er nie einen „Plan“ formuliert, sondern nur seine Gedanken skizziert hat. Bei den anderen beiden Herrschaften sieht das schon etwas anders aus. Frau Dr. Merkel erhielt übrigens 2010 den Preis der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergie.

Googeln Sie einfach einmal nach Thomas B. Barnett, Barbara Lerner Spectre und Nicolaus Coudenhove-Kalergi, um sich selbst ein Bild zu verschaffen. An Ideen, den heutigen Zustand einer migrationsgesteuerten Destabilisierung Europas und insbesondere Deutschlands hervorzurufen, hat fürwahr kein Mangel bestanden.

Wer das heute nun bewusst umsetzt oder dem Ganzen aus verblendeter, sich humanitär nennender Verblödung einfach nur hinterherläuft, weiß ich nicht. Es entspricht auch nicht meinem Naturell, in Problemen herumzustochern – ich löse sie lieber.

Abschließend zu diesem Thema eine kürzlich gemachte, denkwürdige Erfahrung. Mit meiner Tochter (6) saß ich unlängst fast drei Stunden beim Kinderarzt meines Vertrauens. Im Wartezimmer gibt es dort eine große Spielburg, über eine Treppe zu besteigen und über eine Rutsche zu verlassen.
Das Ganze klappte bis auf die üblichen Scharmützel auch leidlich gut, bis Hamza (geschätzt 2) und Mehetan (geschätzt 7 – 8) auftauchten. Der Ältere der Brüder setzte sich auf die Treppe und verweigerte allen Kindern abgesehen von seinem jüngeren Bruder den Zugang. Meine Tochter Karla reklamierte, dass diese Spielburg doch für alle Kinder da sei. Antwort. „Jetzt nicht mehr. Jetzt sind wir da.“ Die Gesichter der anwesenden Mütter wären ein Foto wert gewesen.

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen
Am Freitag vergangener Woche hat die Kultusministerkonferenz den „IQB-Bildungstrend 2016“ vorgestellt, an dem rund 30.000 Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe teilnahmen. Abgefragt wurden u. a. die Fertigkeiten im Lesen, Schreiben, Zuhören und Rechnen.
Verglichen mit den Ergebnissen der vorherigen Studie aus 2011 zeigte sich ein deutlicher Rückgang der Grundkenntnisse in Deutsch und Mathematik. Als Hauptgrund für diese Besorgnis erregende Entwicklung wurde der Lehrermangel an den Grundschulen genannt. Da ist durchaus etwas dran, denn anders als an Realschulen und Gymnasien herrscht an Grund- und Hauptschulen ein sich ausweitender Engpass an Lehrkräften.
Ein anderer Grund für das absinkende Bildungsniveau der Viertklässler wird leider nur selten thematisiert, weil er nicht der „political correctness“ entspricht. Aber nennen wir das Kind beimNamen:

Die Verteilung der heutigen Viertklässler nach Herkunftsländern sieht ganz anders aus als etwa vor 20 Jahren. 2011 veröffentlichte das Statistische Bundesamt den Bericht „Bevölkerung nach Migrationsstatus regional“, der sich auf Zahlen aus 2009 bezog. Untersucht wurde u. a., wie groß der Anteil an unter sechsjährigen Kindern mit Migrationshintergrund in deutschen Großstädten war. Hier die Zahlen:

Hamburg 48,94 %, Hannover 46,67 %, Bremen 57,58 %, Berlin 43,83 %, Duisburg 57,14 %, Dortmund 53,33 %, Köln 50,98 %, Düsseldorf 50,00 %, Essen 50,00 %, Darmstadt 52,76 %, Stuttgart 56,67 %, Nürnberg 51,85 %, München 58,44 %, Augsburg 61,54 %,Frankfurt: 75,61 %.
Wie gesagt: Diese Daten stammen aus 2009. Verringert haben dürften sie sich seitdem wohl kaum. Dass der hohe und steigende Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund mitursächlich für den starken Rückgang der schulischen Leistungen ist, ist wahrscheinlich, da es in vielen Fällen einfach einen sprachlichen Nachholbedarf gibt.

Und noch etwas deutet daraufhin, dass es zwischen Migration und sinkendem Bildungsniveau einen Zusammenhang gibt: Bundesweit am besten schnitt bei der IQB-Studie Bayern ab, die Schlusslichter waren Bremen, Baden-Württemberg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen – alles Bundesländer mit einem hohen Migrantenanteil. Verschärft wird die Situation durch sehr unterschiedliche Anerkennungsquoten von „Flüchtlingen“ in den verschiedenen Bundesländern. Im Stadtstaat Bremen beispielsweise werden 63 Prozent aller Afghanen und 94 Prozent aller Iraker als Flüchtlinge anerkannt, in Bayern belaufen sich die entsprechenden Prozentsätze auf 33,7 bzw. unter 50.

Die Quote der unter Sechsjährigen mit Migrationshintergrund von über 50 Prozent in den vom Statistischen Bundesamt 2009 untersuchten Großstädten lässt sich nicht auf die gesamte Bundesrepublik übertragen, da Städte und insbesondere Großstädte eine viel höhere Anziehungskraft auf Migranten ausüben als ländliche Regionen. Aber:
2015 hatten bereits 35,9 Prozent aller unter Fünfjährigen einen Migrationshintergrund. Oder anders ausgedrückt: Bei der Reproduktion waren Migranten bei den unter Fünfjährigen 2,21 x so effektiv wie die Deutschen.

Wir schaffen das … Bildungssystem ab
Wohin die Reise geht, kann man sich unschwer ausmalen. Eine immer heterogener werdende Schülerschaft aus völlig unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen erfordert eine Lehrerspezies, die erst noch erfunden werden muss.

Als ich 2015 die Entwicklung unseres Bildungssystems prognostizierte, ging das in der damals noch vorherrschenden „Wir schaffen das“-Ideologie unter. Heute, um es salopp zu formulieren, haben wir den Salat bzw. das Präludium zu einer bildungspolitischen Bruchlandung.
Bundesländer, in denen über 50 Prozent der Grundschullehrer keinerlei pädagogische Qualifikation haben, gibt es bereits einige. Und die Attraktivität des Lehrerberufs dürfte sich durch die laufenden Entwicklungen kaum erhöhen.

Lassen wir – meine Prognose – maximal zehn Jahre vergehen, und Zustände, wie sie im nachfolgend verlinkten Leserbrief einer österreichischen Mutter an „Unser Mitteleuropa“ geschildert werden, werden zum Standard geworden sein. http://unser-mitteleuropa.com/2017/10/13/leserbrief-mutter-packt-uber-die-unfassbaren-zustande-an-wiener-schulen-aus/
Die Kultusministerkonferenz, das am Rande, hatte vor Veröffentlichung der neuen IQB-Studie eine Verbesserung des Leistungsstandards der Viertklässler gegenüber 2011 erhofft. Und wurde nun mit einem herben Schlag ins Kontor konfrontiert. Ich staune, dass die Koryphäen unseres Bildungssystems nicht spätestens ab 2015 erfassen konnten, was ich als bildungspolitischer Laie kommen sah.

Die Bildung von Kindern ist ein Pfund, mit dem jedes zukunftsorientiertes Land wuchern sollte. Deutschland tut es gerade. Der katastrophale Absturz im Länderranking als „sicheres Reiseland“ auf Platz 51 (zwischen der Mongolei und Gambia) war die erste Quittung, die die Willkommens-Fanatiker feiern konnten. Ruanda lag übrigens unter den Top Ten. http://www.theeuropean.de/egidius-schwarz/12572-sicherheitsranking-deutschland-faellt-um-31-punkte Der nächste Absturz wird das Bildungssystem betreffen. So sicher wie das Amen in der Kirche. Und das ist sehr sicher!

„Wir haben verstanden.“ Nein, das habt Ihr nicht.
Glaubt man Umfragen – aber wer tut das schon noch – befürwortet die Mehrheit der Wähler eine Regierungskoalition zwischen CDU/CSU, FDP und den Grünen. Aber wie soll das werden, ohne dass die potentiellen Koalitionäre das verraten, wofür sie gewählt wurden?

Die Grünen wollen das Land mit Zuwanderern fluten und über den Familiennachzug den Hebel dafür noch einmal potenzieren. Und sind sich nach der Wahl nicht einmal zu schade, dafür „urchristliche Werte“ und den Begriff der „Heimat“ wieder aus der Schublade des bis jetzt Unaussprechlichen zu holen.
CDU/CSU haben einen zum Himmel stinkenden Formel-Kompromiss gefunden, in dem das Wort „Obergrenze“ zwar nicht vorkommt, wohl aber die von der CSU geforderte Zahl von 200.000. Ausnahmen wurden gleich mitgeliefert – womit der Status quo faktisch zementiert wurde. Garniert wurde dieses Blendwerk durch den von mir ja wiederholt geäußerten, jetzt von der Gewerkschaft der Polizei bestätigten Hinweis, dass das Gerede von angeblichen Grenzkontrollen so gut wie jeder Grundlage entbehrt: https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/964366/polizeigewerkschaft-grenzen-sind-offen-wie-ein-scheunentor

Herrn Seehofers Ende in der CSU dürfte vorprogrammiert sein. Zu lange hat er immer wieder nur gebellt, aber nie gebissen. „Wir haben verstanden“, formulierte der bayerische Ministerpräsident nach der Bundestagswahl. Nein, Herr Seehofer, Sie haben nicht verstanden, Frau Merkel hat nicht verstanden und den allermeisten Grünen und Linken fehlen die Voraussetzungen dafür.
Die FDP setzt derweil durchaus positive Duftmarken, wird aber mit ihrer Forderung nach einem kanadischen Einwanderungsmodell so gut wie sicher an den Grünen scheitern. Sowohl Parteichef Lindner als auch Vize Kubicki taten sich zuletzt allerdings mit der Forderung hervor, wieder die Nähe zu Russland zu suchen und die unselige, vor allem die deutsche Wirtschaft selbst betreffende Sanktionspolitik zu beenden. Eine Forderung, die sich sonst nur bei „Die Linke“ und der AfD findet.

Just zu Beginn des Versuchs, eine „Jamaika-Koalition“ zu schmieden, wiederholte die Bundeskanzlerin ihre Aussage, dass sie nicht wisse, was man in der Flüchtlingsfrage anders machen müsse. Gut, da ist wohl nichts mehr zu retten.
Die Grünen entdecken aus heiterem Himmel Begrifflichkeiten wie „Heimat“ und „Patriotismus“ wieder, während hochrangige Vertreter der CDU/CSU und der FDP wie selbstverständlich vor laufenden Kameras darüber parlieren, dass man nicht Asylberechtigte und Wirtschaftsmigranten konsequent abschieben müsse. Und sie sagen es so, als ob sie es immer schon so gesagt hätten.
Das haben sie aber nicht. Ganz im Gegenteil. Bis zum 24. September haben sie, flankiert von den Massenmedien, erbarmungslos auf jeden eingedroschen, der Begriffe wie Volk, deutsche Kultur, Identität, Souveränität, Asylmissbrauch, explodierende Kriminalität, Einwanderung in die Sozialsysteme, Islamisierung, Abschiebung oder Wiedereinsetzung des geltenden Rechts auch nur in den Mund zu nehmen wagte.

Asylgesetz, Sicherung der Grenzen, Feststellung der Identität von Zuwanderern, Verfolgung und vor allem auch Verurteilung von durch „Flüchtlinge“ begangenen Straftaten, Festsetzung sgn. Gefährder etc. – das alles haben sie gemeinsam in die Tonne getreten und parallel dazu das Recht auf freie Meinungsäußerung durch eine schleichend metastasierende Gesinnungsdiktatur ersetzt und eine massive Verfolgung Andersdenkender in Gang gebracht, deren Geschwüre zuletzt bei der Frankfurter Buchmesse aufbrachen. So ganz weit scheint der Weg zur Bücherverbrennung gar nicht mehr zu sein. …

Meine Hoffnung gründet sich auf die Erkenntnis, dass immer mehr Menschen aufzuwachen beginnen und die ihnen geraubte Rolle als einzigem Souverän unseres Staates zurückfordern. Tun sie es nicht, werden die Zustände in Frau Merkels offensichtlichem Musterländle Schweden auch bei uns die Oberhand gewinnen. Auf den besten bzw. schlechtesten Weg dorthin sind wir bereits. Mit nachfolgendem, kurzem Video von Juli 2012 darf ich Sie mit besten Wünschen ins Wochenende belasten entlassen:

Mit Dank und besten Grüßen!
Axel Retz

„Im Geisteszustand der Verblendung befinden wir uns immer dann, wenn wir nicht in der Lage sind, die Dinge so zu sehen, wie sie sind.“ Gendün Rinpoche, buddh. Lama (1918 – 1997)
„Niemals begeht man das Böse so gründlich und so freudig, als wenn man es aus Gewissensgründen tut.“ Blaise Pascal, franz. Mathematiker, Physiker und christl. Philosoph (1623 – 1662)
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Auszug Newsletter 07.10.2017

NACH DER WAHL IST VOR DER WAHL

Liebe Leserinnen und Leser,
im letzten Newsletter, erscheinen einen Tag vor der Wahl, hatte ich Ihnen für die Wahlnachlese im TV „lange Gesichter“ versprochen, konkret die längsten Gesichter nach einer Wahl seit Bestehen der Bundesrepublik!

Eine Jahreszahl wurde am Abend des 24.09. besonders oft erwähnt, um das Ausmaß der Stimmenverluste von CDU/CSU und SPD zu verdeutlichen: 1949. Nicht erwähnt wurde, dass in diesem Jahr die Bundesrepublik gegründet wurde. Meine „langen Gesichter“ habe ich also liefern können.
Was mir im Nachgang der Wahl aufstößt, ist schnell skizziert: Zum einen die Art und Weise des Abgangs der SPD, die ihr eigenes Desaster bei der Bundeskanzlerin abzuladen versucht, an deren Politik sie doch selbst vier Jahre munter mitgewirkt hat. Für ihre Stimmenverluste darf sich die Partei getrost an die eigene Nase fassen.

Noch schräger ging es bei der AfD zu. Dass sich in der Führungsebene der „Alternative“ einige Leute befin- den, deren Äußerungen durchaus zu dem düsteren Bild passen, das die anderen Parteien und die Medien fälschlicherweise der gesamten Partei überstülpen, das dürfte Frauke Petry nicht erst am Tag nach der Bundestagswahl bekannt gewesen sein. Und vermutlich sind es diese „einigen Leute“, die es verhindert haben, dass die CDU/CSU noch mehr Stimmen an die AfD verlor. Denn mit den meisten Punkten ihres Wahlprogramms hat die AfD die Positionen besetzt, die CDU/CSU durch eine Linksverschiebung geräumt haben – aber sie hat eben auch einige, wenige Menschen in ihren Reihen, die auf klassische konservative Wähler abschreckend wirken.

Sieht man sich die Hochburgen der AfD-Wähler an, fallen zuerst die ostdeutschen Bundesländer ins Auge, gefolgt von einigen niederbayerischen Städten und Gemeinden.
Im „rot“ regierten NRW erzielte die AfD im Brennpunkt Duisburg Marxloh einen Stimmenanteil von 30,4 Prozent, währ. Der Stadtteil hat einen Bevölkerungsanteil von 64 ohne deutschen Pass und hier können Sie besichtigen, falls Sie sich hin trauen, wohin ein Kurs der unbegrenzten Zuwanderung nach grünem Gedan- kengut führt. Die von der Bundeskanzlerin rigoros verweigerte „Obergrenze“ ließ in Duisburg-Marxloh den Stimmenanteil für die CDU auf 13,8 Prozent abstürzen, den der Grünen gar auf 2,37 Prozent.

Was die Wählerstimmen und die Wählerwanderung betrifft, scheinen sich die Multikulti-Protagonisten und Obergrenze-Verweigerer selbst also ganz und gar keinen Gefallen zu tun. Aber leider merken sie nicht einmal das!
Dass CDU/CSU und SPD jetzt wirklich verstanden haben, wo die Bürger der Schuh drückt, bedarf erst noch des Beweises. Bis jetzt haben die (ehemals) großen Parteien, aber auch die Grünen und die Linke den Sorgen vieler Menschen nicht nur die kalte Schulter gezeigt, sondern den „besorgten Bürger“ als verunglimpfenden Kampfbegriff gegen jeden Kritiker der Folgen der unbegrenzten, unkontrollierten und gesetzeswidrigen Zuwanderung, der ausufernden EU-Dominanz und des maladen Euros eingesetzt.

Die Sorgen der besorgten Bürger
Dabei hätten es die Verantwortlichen nicht nur besser wissen können, sondern müssen. Denn seit 26 Jahren fragt die R+V-Versicherung alljährlich die größten Ängste der Deutschen ab. https://www.morgenpost.de/ politik/article211854151/Zuwanderung-bereitet-Berlinern-grosse-Sorgen.html
In diesem Jahr lag die Angst vor einem Terroranschlag mit großem Vorsprung vor allen anderen Sorgen auf Platz 1, gefolgt von der Furcht vor politischem Extremismus und dann der Sorge, dass der Zuzug von Aus- ländern zu Spannungen in der Gesellschaft führen könne. Platz vier belegte die Angst vor einer Rückkehr der Euro-Schuldenkrise.

Genau diese Ängste hatten die Bürger auch 2016 schon als ihre größten angegeben. Und die Politik? Sie hat sich dieser Ängste nicht etwa angenommen, sondern die, die sie öffentlich zu äußern wagten, in die rechte Ecke verbannt, sie als Populisten oder gar als Pack beschimpft.
Dafür gab es am 24. September die Quittung. Und hätte sich die AfD vor der Wahl einer gründlichen Selbst- reinigung unterzogen, sich vom Verdacht des Rechtsradikalen befreit und in aller Breite publik gemacht, dass ihre Programmatik zum Thema Zuwanderung deckungsgleich ist mit der des Wahlprogramms der CDU von 2002, wäre ihr Triumph wahrscheinlich noch viel größer ausgefallen. Aber:

Der gesamte politische Rahmen der Republik hat sich in den vergangenen Jahren dermaßen weit nach links verschoben, dass sich selbst diejenigen, die früher einmal als „links“ bezeichnet wurden, mit ihren Standpunkten heute als „rechts“ wahrgenommen werden. Ein Beispiel:
Sehen/hören Sie sich einmal Reinhard Meys Lied „Sei wachsam“ von 1996 an. https://www.youtube.com/ watch?v=CdBo34ycvkw  Damals wurde er dafür als eine Art linksromantischer Spinner belächelt, heute würde er so gut wie sicher als rechtspopulistischer Systemkritiker gebrandmarkt werden. So ändern sich die Zeiten. Zumindest für die, die ihr Weltbild nicht ins Fähnchen des Zeitgeistes hängen.

Ab morgen kriegen sie in die Fresse!
Wie weit die Linksverschiebung des politischen Spektrums mittlerweile gediehen ist, zeigte sich am Wahl- abend in Berlin. Vor dem Ort der Wahlparty der AfD fanden sich spontan einige Hundert Demonstranten ein. Vielleicht haben Sie‘s selbst gesehen: Auf den mitgebrachten Plakaten standen so schöne Sätze wie „Wir sind bunt, Ihr seit Scheiße“, „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“, „We ♥ Volkstod“, „Deutschland, verrecke!“  etc..

An Absurdität ist das kaum noch zu überbieten: Leute, die ein ganzen Volk als „Scheiße“ oder ein ganzes Land als „mieses Stück Scheiße“ bezeichnen, dessen „Volkstod“ lieben, Andersdenkenden die Fensterschei- ben einwerfen, die Autos anzünden und Schlimmeres, nennen sich selbst ausgerechnet „Antifaschisten“.

Stellen Sie sich einmal vor, die sgn. Rechten träten mit Ähnlichem auf den Plan – es würde nicht gut für sie ausgehen. Oder: Alexander Gaulands wenig glückliche Äußerung vom Wahlabend, ab jetzt die Kanzlerin „jagen“ zu wollen. Aufschrei! 1994, kurz ist der Menschen Gedächtnis, blies Grünen-Sprecher Ludger Volmer zur „Jagd“ auf Kanzler Kohl. Andrea Nahles‘ (SPD) Ankündigung an CDU/CSU vom Mittwoch letzter Woche „Ab morgen kriegen sie in die Fresse“ löste aber in den Medien keinerlei Empörung aus.

Wie war das doch: Sind es nicht gerade die Politiker, die immer wieder die Verrohung der Debatten und der politischen Umgangsformen beklagen?
Berlin, ich darf es nachtragen, zeigte sich in der o. g. Angststudie der R+V als angstfreieste Stadt Deutsch- lands. Aber: Hier lag die Furcht vor sozialen Spannungen aufgrund der Zuwanderung nicht wie bundesweit auf Platz 2, sondern auf dem ersten Platz.
Die sgn. Aktivisten der „Antifa“ – die Jungs, die zum G20-Gipfel in Hamburg ihr Verständnis des politischen Diskurses eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben und die sich einen feuchten Kehricht um das Ergebnis demokratischer Wahlen stören, haben aber auch das ignoriert. Ebenfalls, dass mittlerweile jeder zweite Strafverdächtige in Berlin ausländische Wurzeln hat. Nachvollziehbar, woher die größten Ängste der Berliner rühren. Nachvollziehbar aber nur für die Berliner, schon lange ignoriert von der Bundeskanzlerin und ihrem glücklosen Herausforderer.

Die Quadratur des Kreises
Unsere Bundeskanzlerin trägt ja einen Doktortitel der Physik. Da sollte man halbwegs solide Kenntnisse wenn auch nicht unbedingt der höheren Mathematik, so aber doch der Grundrechenarten unterstellen können, was natürlich erst recht für Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums gilt. Dann rechnen wir einmal ein wenig:

Jeder „Flüchtling“ schlägt für den Steuerzahler, ausgehend von den Zahlen von Entwicklungsminister Müller, mit 2.500 Euro zu Buche. Monatlich, wohlgemerkt. Legt man die Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft und des Sachverständigenrats zu Grunde, sind es 4.167 Euro pro Monat und nach den Berechnungen des Kieler Instituts für Wirtschaftsforschung 4.583 Euro.
Natürlich bekommt der einzelne „Flüchtling“ diese Summe nicht auf die Hand. Offizielle Daten zu den pro Kopf-Kosten eines Zuwanderers, wenn man sie überhaupt bekommt, verschweigen aber die Summen, die beim BAMF entstehen, die Gesundheitskosten, die explodierenden Kosten der ausufernden Klagewelle, der Polizeieinsätze, der Aufstockung der Sicherheitsbehörden, der Sprach- und Integrationskurse etc. etc.
Darum geht es aber gar nicht. Es geht schlicht und ergreifend um die Frage, wie das finanziert werden soll. Ausgehend vom Mittelwert der o. g. Berechnungen des Ministeriums und der Wirtschaftsforscher, fallen pro Kopf der „Flüchtlinge“ 45.000 Euro p. an an. Macht bei einer Million Zuwanderer 45 Mrd. Euro/Jahr.

Wie viele Zuwanderer es seit 2015 wirklich gab, ist ebenso wie die Identität in den meisten Fällen unklar. Gehen wir einmal von rund zwei Millionen aus. Und täglich werden es mehr, da es ja eine Obergrenze nicht geben darf und die behaupteten Grenzkontrollen, abgesehen von sporadischer Schleierfahndung, ja nur an drei von insgesamt 82 Grenzstationen von Österreich nach Deutschland stattfinden.

Kommt es ab März zum umstrittenen Nachzug von Familienangehörigen, dürfte inkl. des in keiner Weise real erfassten Zuzugs weiterer „Asylsuchender“ über kurz oder lang von Zahlen im Bereich von sechs, acht oder zehn Millionen „Flüchtlingen“ auszugehen sein. Um es abzukürzen:
329,1 Mrd. Euro beträgt der Staatshaushalt der Bundesrepublik für das laufende Jahr. Würde jeder der geschätzt zwei Millionen hier eingetroffenen „Flüchtlinge“ im Rahmen eines Familiennachzugs auch nur einen weiteren nachholen, würden die dann fälligen Kosten über die Hälfte des gesamten Staatshaushaltes aufzehren. Und bei 7,33 Millionen Neuankömmlingen ginge der Staatshaushalt komplett drauf. Natürlich wird es auch Zuwanderer geben, die eine Arbeit finden. Aber Erfahrungen aus Schweden oder der Schweiz belegen, dass dieser Anteil vernachlässigbar klein ist.

Ich stelle mir die Frage, zu welchem Zweck Bundesentwicklungsminister Müller und unsere Wirtschaftsfor- schungsinstitute eigentlich Analysen und Berechnungen anstellen, wenn diese weder ins politische Tages- geschäft geschweige denn in den Wahlkampf vordringen – nicht einmal bei der AfD.
Die Antwort auf diese Frage kann ich Ihnen auch gleich geben. Wer es wagt, mit dem Rechnen zu beginnen, muss fürchten, sofort eine Empörungswelle der sgn. Gutmenschen loszutreten, die ihm vorwerfen werden, dass man Menschenleben nicht gegen Geld aufrechnen dürfe, die Humanität „nicht verhandelbar“ sei usw.

Ich für meinen Teil kann das nicht mehr hören. Denn hätten die idealistischen Gutmenschen auch nur einen Funken Sachverstand oder auch nur einen rudimentären Rest an Bereitschaft, sich auf Argumente einzulassen, dann müssten sie allererst einmal folgende Fragen beantworten – wie gesagt, nicht einmal die „radikale“ AfD hat sie bisher gestellt:

1. Sind es wirklich die „Ärmsten der Armen“, die hier als sgn. Schutzsuchende ankommen? Nein. Im Gegen- teil. 5.000, 10.000 oder mehr Euro oder US-Dollar an Schleuserkosten sind ein unerreichbares Vermögen für Menschen, die wie in weiten Teilen Afrikas von weniger als zwei US-Dollar pro Tag leben müssen. Wer sich das leisten kann, gehört eben i. d. R. nicht zu den Hilfebedürftigsten. Und:  Frauen und Kinder, man kennt es aus jedem Kitschfilm, sind diejenigen, die zuerst der Rettung bedürfen. Aber > 90 Prozent junger, gesunder Männer aus dem islamischen Raum sitzen auf den Schiffen der NGOs. Warum?

2. Wenn die Kosten für einen „Schutzsuchenden“ sich hierzulande auf 45.000 Euro p. a. belaufen, wie vielen der wirklich armen, von unter zwei US-Dollar pro Tag lebenden Menschen könnte damit massiv geholfen werden, beispielsweise, indem man ihren „Lebensstandard“ verdoppelt oder verdreifacht?

3. Wenn der komplette Bundeshaushalt ab einer Zahl von 7,33 Millionen „Flüchtlingen“ für deren Unterhalt aufgewendet werden muss, womit wollen Sie danach argumentieren? Und mit welchen Szenarien der Be- völkerung und auch der Zugewanderten wird dann wohl zu rechnen sein?

4. Glauben Sie wirklich, mit der Aufnahme von ein oder zwei Millionen „Armen“ irgendetwas Essentielles bewirken zu können? Dann träumen Sie weiter. Oder lassen Sie sich sehr anschaulich eines Besseren belehren: https://www.youtube.com/watch?v=0FLCkUolzlQ

5. Wenn es wirklich gelänge, gut ausgebildete, junge Zuwanderer nach Deutschland zu holen, um die an die Wand gemalten, demographischen Horrorszenarien abzuwenden, meinen Sie nicht, dass Sie damit den Herkunftsländern der Migranten den Todesstoß versetzen? Wer aus Dritte Welt-Ländern die Akademiker und die Facharbeiter absaugt, verschlimmert deren Situation nur noch – und leiert damit weitere Migration an.

6. Warum drängen nicht gerade die, die unter dem Anspruch segeln, das grundgesetzlich verbriefte Men- schenrecht auf Asyl umzusetzen, darauf, dass dieses Recht auch akribisch genau umgesetzt wird, um all denen einen Strich durch die Rechnung zu machen, die sich seiner missbräuchlich bedienen und so wirklich Schutzbedürftigen zuvorkommen und Ressentiments gegen sie schüren?

7. Warum brocken die Idealisten den Realisten ein Suppe ein, die sie selbst nicht auszulöffeln bereit sind, die im überwiegenden Teil der Bevölkerung (s. o.) ganz offenkundig zu massiven Ängsten führt, zur Lösung der Probleme von Hunger, Armut und Flucht aber nicht nur nicht beiträgt, sondern sie sogar massiv konterkariert (s. das kurze Video unter Punkt 4)?

8. Woher rührt dieser grenzenlose Hass, dieser gegen die eigene Bevölkerung gerichtete Rassismus, die in oben zitierten Plakaten wie „We ♥ Volkstod“ oder „Deutschland, verrecke!“ kulminiert? Was steht denn dahinter wenn nicht eine faschistidiotische Eugenik [Teil der Humangenetik, die die Ausbreitung von Genen mit angeblich ungünstigen Eigenschaften verhindern soll]?

9. Last but not least: Ist es den Gutmenschen bewusst, wie Deutschland in spätestens fünf Jahren aussehen wird, wenn es keine „Obergrenze“ gibt? Und fragt sich wirklich niemand von ihnen, warum kein anderes Land auf diesem Globus einen auch nur ansatzweise vergleichbaren Kurs der Selbstzerstörung verfolgt?

Der Wettlauf der Selbstdemontage
Jeder, der die Zeichen der Zeit richtig einschätzte, hat für den 24. September das größte politische Erdbe- ben seit Bestehen der Bundesrepublik kommen sehen. Aber Politik und der überwiegende Teil der Medien waren davon weit entfernt.
Anstatt die den Bürgern erkennbar am meisten am Herzen liegenden Probleme aufgreifen und zu lösen, wur- de die Nazikeule ausgepackt und jede noch so berechtigte Kritik als populistisch oder rechts gebrandmarkt.

Und wer seine Ängste nicht mehr öffentlich artikulieren darf, der tut das halt in der Wahlkabine. Ebenso wie derjenige, der seinen Standpunkten in der politischen Mitte seit Jahrzehnten treu geblieben ist, sich jetzt aber deswegen in der rechten Ecke abgestellt sieht.
Jetzt, zuletzt am Tag der Deutschen Einheit, ist die Stunde der Wendehälse gekommen. Ausgerechnet Bundespräsident Steinmeier tat in seiner Festrede kund, dass man besser zwischen denen unterscheiden müsse, die als politisch Verfolgte zu uns kommen und denen, die das aus rein wirtschaftlichen Gründen tun. Gewiss, Herr Steinmeier, aber wer das vor lange Ihnen forderte, der wurde dem „Pack“ zugerechnet.
Bayerns Innenminister Herrmann hatte zuvor darauf hingewiesen, dass nur rund ein Prozent der „Flüchtlin- ge“ auch wirklich Flüchtlinge i. S. des Grundgesetzes sind. Herr Herrmann, hätten Sie in den vergangenen Jahren meinen Newsletter gelesen, wäre Ihnen diese Erkenntnis zweifellos früher gekommen.

Auf was die Regierungsbildung letztlich auch hinauslaufen mag: Solange geltendes Recht unter den Augen aller möglichen Koalitionäre tagtäglich tausendfach mit Füßen getreten wird, wird sich das durch die „Willkom- menskultur“ politisch tief gespaltene Land nicht mehr befrieden lassen. Und noch eines  scheint klar zu sein:

Jede bis zu den von mir erwarteten Neuwahlen bekannt werdende Vergewaltigung, jeder Überfall, jede Messerstecherei und jeder Terroranschlag arbeitet in Herz und Hirn der Wähler gegen die Fortsetzung der „Willkommenskultur“ und wird die Forderung nach der Durchsetzung der Obergrenze stärken.

Wer das Asylrecht so instrumentalisiert, dass es als Zuwanderungsrecht für die ganze Welt missbraucht werden kann (und wird), dem scheint es in Wahrheit nicht (wenn überhaupt) um den Schutz wirklich Asylbe- rechtigter zu gehen. Nein, der setzt sich dem Verdacht aus, in Wirklichkeit ganz andere Ziele zu verfolgen.  „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe“, fabulierte etwa der Noch-Bundesfinanzminister: https://www.youtube.com/watch?v=KqSGKI7zq3o  Da ist der heute sgn. Verschwörungstheoretikern angelastete Begriff der „Umvolkung“ zum Greifen nahe. Und wer sich Herrn Schäubles Vorstellungen zur Souveränität der europäischen Nationalstaaten innerhalb der EU anschauen möchte, der wird hier fündig: https://www.youtube.com/watch?v=KqSGKI7zq3o
„Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten.“, meinte die Bundeskanzlerin am 24. September in Bezug auf den von der CDU geführten Wahlkampf. Frau Dr. Merkel, dazu gerne ein paar Tipps von mir:

Nehmen Sie die Sorgen und die Befindlichkeiten der Bürger ernst! Und belügen Sie das Volk nicht. Geben Sie dem Bürger die von Ihnen geraubte Rolle als Souverän des deutschen Volkes zurück! Richten Sie sich nach Gesetzen anstatt sie zu brechen! Dann ist das Thema Obergrenze vom Tisch.

Führen Sie Volksbefragungen nach Schweizer Vorbild ein! Hören Sie auf, sich an völkerrechtswidrigen Kriegseinsätzen der USA/NATO zu beteiligen! Ober erklären Sie, warum Sie unsere Soldaten in Länder schicken, deren junge Männer zu Hundertausenden bei uns in den Kaffees sitzen und eine Rundumversorgung genießen. Suchen Sie die Radikalen, die Volksverhetzer und die Rassisten dort, wo sie zu finden sind! Schaffen Sie ein Einwanderungsrecht nach kanadischem oder australischem Vorbild! Investieren Sie die Unsummen für die „Flüchtlinge“ in deren Heimatländer!

Sichern Sie die Grenzen! Wenn das beim G20-Treffen ging, warum geht es denn angeblich jetzt nicht? Investieren Sie in Bildung und tragfähige Konzepte der Altersvorsorge! Schaffen Sie die GEZ-Zwangsgebühren für eine immer offensichtlichere Staatspropaganda ab! Und: Hören Sie auf, den Bürgern der neuen Bundesländer ein Demokratiedefizit zu unterstellen!

Wenn Sie diese Punkte beachten, werte Frau Bundeskanzlerin, wird Ihre Partei in vier Jahren sehr locker die 50 Prozentmarke überspringen können und Sie werden sich nicht länger mit der CSU herumplagen müssen. Und mit der AfD schon einmal gar nicht. Eine Partei der Mitte braucht und will unser Land.

Axel Retz
„Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem.“  John Galsworthy (1867 – 1933)
„Ein Übel gedeiht nie besser, als wenn ein Ideal davorsteht.“ Karl Kraus (1874 – 1936)

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Auszug Newsletter 23.09.2017

LANGE GESICHTER VORAUS!

Liebe Leserinnen und Leser,
gleich zu Beginn eine Richtigstellung: Der in Hessen lebende Syrer, der mit vier Ehefrauen mtl. über 30.000 Euro an Unterstützung erhält und gerne 100 Kinder hätte, hat bis jetzt nicht wie von mir zuletzt angegeben, 33, sondern „nur“ 23 Kinder. Dazu passend wie die Faust aufs Auge:
Im Wahlprogramm der AfD steht u. a., dass sich die Partei dafür stark machen will, dass deutsche Paare wieder mehr Kinder bekommen und verstärkt finanziell entlastet werden sollten. https://www.afd.de/wahlprogramm/

Bundesjustizminister Heiko Maas betrachtet so etwas als „völkische Fruchtbarkeitsphantasien“. Irgendwie mehr als nur ein wenig daneben. Familien, die sich dazu entscheiden (falls sie es sich als Deutsche überhaupt leisten können), mehr als zwei oder drei Kinder in die Welt zu setzen und zu erziehen, werden damit in eine Ecke gerückt, die die Grenze des Erträglichen überschreitet.

Überschritten hat diese Grenze auch die Bundestagskandidatin der „DIE LINKE“, Sarah Rambatz, die in einem Facebook-Eintrag nach (Zitat) „antideutschen“ Filmempfehlungen suchte und wörtlich weiter nach „grundsätzlich allem, wo Deutsche sterben.“ http://www.shortnews.de/id/1230452/linke-politikerin-rambatz- sucht-fi lme-in-denen-deutsche-sterben#

Frau Rambatz wurde daraufhin von ihrer Partei zur Rücknahme ihrer Bundestagskandidatur bewegt.
Die Liste des Unfassbaren ließe sich beliebig verlängern. Googeln Sie einfach einmal nach einer beliebigen deutschen mittelgroßen oder großen Stadt. Die Tage, an denen Sie dort nichts von Vergewaltigung, Massen- schlägerei, Mord oder Totschlag durch sgn. Schutzbedürftige finden werden, sind die absolute Ausnahme geworden. Mittlerweile – oh Wunder – kommt das zumindest auch vermehrt in der Tagespresse vor.

Und es wird noch lustiger werden, da der IS nach Angaben des BKA über 11.000 syrische Blanko-Pässe erbeutet haben soll http://www.n-tv.de/politik/IS-erbeutet-11-100-syrische-Blanko-Paesse-article20025737. html Was aber auch schon fast egal ist, da es sich nach Deutschland am leichtesten ganz ohne Papiere einreist und (s. Vorausgabe) die von Regierung und Medien immer wieder betonten „Grenzkontrollen“ nur an drei von insgesamt 82 Grenzübergängen von Österreich stattfinden, um von der über 800 km langen „grünen Grenze“ erst gar nicht zu reden. Und „abgeschoben“ wird so gut wie nicht. Wer kommt, der bleibt.

Die Krone dessen, was mich an das Aussterben des gesunden Menschenverstandes bei den Grünen / DIE LINKE und der sgn. Antifa zweifeln ließ, fand ich allerdings im Zusammenhang mit dem zweiten Verhand- lungstag gegen Hussein K., der in Freiburg die 19-jährige Medizinstudentin Maria L. ermordete und voll geständig war. Zur Erinnerung: Die Studentin hatte sich aktiv für Flüchtlinge eingesetzt, ihr bei der EU tätiger Vater ebenfalls. Hussein K., angeblich aus Afghanistan stammend, ohne Papiere eingereist und mittlerweile erwiesenermaßen deutlich älter als angegeben, wirkte umfangreich an der Aufklärung des Tathergangs mit.

Vor dem Gerichtsgebäude gab es zwei Demonstrationen https://www.youtube.com/watch?v=lFgtnE05Hok Die eine Seite: Die AfD, auf der anderen Seite: Gegendemonstranten.
Das sehr kurze Video muss man einfach gesehen haben. Eine der Gegendemonstrantinnen beschuldigt die AfD-Sympathisanten dabei u. a., „antifeministische Hetze“ zu betreiben.

So so. Lassen wir das Emotionale einfach einmal außen vor. Hussein K. gab an, Maria L. vom Fahrrad getreten, sie dann mit einem Schal gewürgt, zu Tode gebissen, sie dann wegen zu starken Alkohol- und Drogenkonsums ausbleibender Erektion mit den Fingern vaginal und anal vergewaltigt und hernach kopfüber im Wasser abgelegt zu haben. Die Frage des Gerichts, ob es ihn nicht gestört habe, mit einer Toten Sex zu haben, verneinte er.
„Linke“ (mit politisch links hat das m. E gar nichts zu tun, sondern einzig und allein mit totaler ideologischer Verblendung) folgern daraus, dass die AfD-Demonstranten – und nicht etwa Hussein K. – „frauenfeindlich“ eingestellt seien. Ich weiß beim besten Willen nicht, ob es irgendeine Therapie gibt, die hier noch helfen könnte.

Schon wieder: Besser spät als nie!
Im April wies sich hier im Newsletter darauf hin, dass das Parteiprogramm der AfD und das Parteiprogramm der CDU von 2002 bzgl. der Zuwanderung inhaltlich so gut wie völlig deckungsgleich sind. Dieser Beitrag, soweit ich sehen kann (ich bin kein IT-Nerd) hat sich rasend schnell verbreitet. Dennoch dauerte es volle fünf Monate, bis er auch von unseren „Qualitätsmedien“ nicht mehr unter der Decke gehalten werden konnte. Verschiedene Webseiten empfahlen ihnen der Politik „zur Aufklärung“, seit letzter Woche geistert mein Statement durch die Medien. Beispielsweise hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/article168419031/ Die-bemerkenswerte-Wende-der-CDU-Migrationspolitik.html
Was Sie aus alldem morgen in der Wahlkabine machen werden, weiß ich nicht. Niemand schaut Ihnen dort über die Schulter. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien gehe ich einfach davon aus, dass die Bürger weder Bevormundung noch Denkverbote verdient haben.

Sie haben gesehen, wie sich unser Bildungssystem (zwölf Prozent aller Berufstätigen können nicht mehr richtig lesen oder schreiben), der Wohnungsmarkt, die Alterssicherung, die Entwicklung „prekärer“ Arbeits- verhältnisse, die Kriminalität bei Einbrüchen und der Gewalt gegen Leib und Leben, die Meinungsfreiheit und die Teilhabe des Bürgers am politischen Geschehen in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Abschließend zu diesem Thema und Justizminister Heiko Maas‘ subgenialer Äußerung der „völkischen Fruchtbarkeitsphantasien“:
Mit immerhin zwei Kindern aus seiner ersten Ehe hat Herr Maas, statistisch betrachtet, seine „völkischen Fruchtbarkeitsphantasien“ auch schon weit über den von ihm reklamierten Mittelwert hinaus ausgelebt.

„Wir sind das Volk“
Das war die 1989/1990 im Sprechchor gerufene Parole der Montagsdemonstrationen in der ehemaligen DDR. Gefeiert, bejubelt. Spätestens seit Bundeskanzlerin Merkels Aufweichung des „Deutschseins“ durch die sprachliche Neuschöpfung derer, „die schon länger hier leben“, ist „Volk“ zum Unwort geworden. Zwar akzeptiert und betont die Bundesregierung immer wieder das russische, amerikanische, syrische, iranische, afghanische, französische, ukrainische etc. Volk, bei uns hat sie um dieses Wort eine rote Demarkationslinie gezogen. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160933639/Was-es-heute-heisst-deutsch-zu-sein. html

„Wir sind das Volk“ – daran ist heute nicht nur das „Volk“, sondern auch schon das „Wir“ verdächtig. Und die wohl bekannteste Zeile des Deutschlandslieds –  „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vater- land“ – wie ist es um sie bestellt? Einigkeit: Ich kann mich nicht erinnern, die Bürger schon einmal gespaltener gesehen zu haben. Recht: Wird permanent gebrochen. Von der Regierung, von der EU, von der EZB. Freiheit: Wird immer stärker einge- schränkt bis hin zur berühmten „Schere im Kopf“, der vorauseilenden Selbstzensur. Das deutsche Vaterland: „Deutsch“ ist zum Unwort verkommen, „Volk“ gilt als rassistisch. Ein bemerkenswerter Umschwung. Geht das so weiter, wird der Text ganz sicher bald verändert werden! Vorreiter der political correctness: Die EKD.

Erfahrungen
In der vergangenen Woche kam ein UPS-Paket bei mir an. Der Fahrer, optisch aus dem Nahen Osten stammend, sprach ein perfektes, wenn auch nicht akzentfreies Deutsch. Das tun die Bayern, Sachsen oder Schwaben auch nicht. Beim Besuch des real-Marktes meines Vertrauens fiel mir ein Dunkelhäutiger auf, der die Obst- und Gemüseregale auffüllte. Und den Türken meines Vertrauens wie auch das exzellente Asien- Lokal in Bayreuth oder den Italiener meiner Wahl im nahen Kemnath besuche ich sehr gerne. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie es diesen Leuten und all den sich an unser Grundgesetz haltenden Zuwanderen, ob nun kurz oder länger bei uns lebend, bestens integriert oder sich integrierend, heute geht?

Es geht ihnen miserabel, was sonst! Weil die Bundesregierung entgegen ihres haltlosen Geredes von „Grenzkontrollen“ eben faktisch alles dazu beiträgt, über ihre Politik der unkontrollierten Zuwanderung genau eben auch die Banausen ins Land zu lassen, die ich am Anfang des Newsletters skizziert habe. So vergiftet man die Bereitschaft der Bevölkerung zur Hilfe, so schürt man Ressentiments, so spaltet man die Gesellschaft.

Warum denn so viele Zuwanderer aus Afghanistan, Syrien und dem Irak zu uns kommen, das habe ich hier erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=EPV05txS8-o Mein TV-Interview dauert 30 Minuten lang, das Thema kommt aber schon in den ersten fünf Minuten.
Ändert man die Sprache, ändert man die Welt. Ein sehr schönes, positives, kurzes Video dazu hatte ich Ihnen bereits vor zwei Jahren einmal präsentiert https://www.youtube.com/watch?v=Hzgzim5m7oU

Doppelmoral der Güteklasse 1
Dass Alexander Gauland gut beraten war, als er davon sprach, die türkischstämmige Staatsministerin und Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özuguz, in Anatolien „entsorgen“ zu wollen, darf bezweifelt werden. Es war  weder besonders weise geschweige denn eines zur Wahl antretenden Kandidaten angemessen. Und nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn. Nur:
Als sich der Europaabgeordnete der Grünen, Sven Giegold, 2010 dafür aussprach, gleich ganz Schwarz- Gelb  „rückstandsfrei zu entsorgen“, regte sich darüber niemand auf geschweige denn schaltete sich die Staatsanwaltschaft ein. http://www.tagesspiegel.de/politik/interview-schwarz-gelb-rueckstandsfrei-entsor- gen/1690148.html

Offensichtlich gefiel unserem heutigen Außenminister das „rückstandsfreie Entsorgen“ von gleich ganzen Parteien dermaßen gut, dass er sie 2012 selbst verwendete https://www.welt.de/newsticker/news3/artic- le110962815/Gruene-erteilen-Schwarz-Gruen-Absage.html
Weder das noch Frau Rambatz‘ (s. o.) Wunsch, Filme empfohlen zu bekommen, in denen „Deutsche sterben“, führt zu einem konzertierten Aufschrei der Medienwelt oder gar dem Anwerfen der Justizmaschinerie. Vergreift sich hingegen ein Vertreter des neuen Angstgegners der Blockparteien ähnlich krass und dumm im Ton, sieht das ganz anders aus.

Dass die AfD tatsächlich zum Angstgegner von CDU/CSU, SPD und FDP geworden ist, zeigt sich am besten darin, in welcher Geschwindigkeit diese Parteien zuletzt Positionen der „Alternative“ adaptiert haben, nicht ohne sich danach gegenseitig dieses Umschwenken vorzuwerfen.
Erfahrungen aus früheren Wahlen zeigen, dass so etwas für den eigenen Wahlerfolg eher ab- als zuträglich ist. Denn im Zweifelsfall entscheiden sich die Wähler in der Kabine dann meist lieber für das „Original“ als für Trittbrett fahrende Plagiate. Die im Bundestag vertretenen Parteien hätten m. E. gut daran getan, sich mit der AfD argumentativ auseinanderzusetzen anstatt sie nur zu diffamieren. Eine nun verpasste Chance.
Leser, die vor ihrem morgigen Kreuzchen immer noch unentschlossen sind, empfehle ich zum Abgleich der Wahlprogramme der antretenden Parteien folgenden Link: https://bundestagswahl-2017.com/wahlprogramm/

Nicht mehr zum Aushalten
Mit diesen Worten drückte sich in der letzten Woche in einer Zuschrift eine Leserin aus, bei der die die tagtäglich erlebte Wirklichkeit und deren Darstellung in den öffentlich-rechtlichen Medien mittlerweile einen Zustand ausgelöst haben, den sie nach eigenen Angaben nur noch durch den Einsatz von Psychopharmaka bewältigen kann. Damit steht sie nicht allein. In den vergangenen vier Jahren ist der Verbrauch an Psychopharmaka in diesem Land um sage und schreibe 46 Prozent gestiegen.

Vielleicht liegt es ja am Einsatz dieser Stimmungshelfer, dass sich die Deutschen nach einer Studie des John-Stuart-Mill-Instituts angeblich „so frei fühlen wie schon lange nicht mehr“. http://www.mill-institut.de/ praesenz/publikationen/freiheitsindex-2017/
Aber klar doch: Wenn sich entgegen dieser Studie immer mehr Menschen aus Furcht vor Repressionen, Ausgrenzung und der „Nazi-Keule“ nicht mehr trauen, von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen, größere Menschenansammlungen, einen Spaziergang oder das Joggen durch einen Park oder Wald meiden und tagtäglich von den Medien mit einem gigantischen Illusionstheater und „betreutem Denken“ versorgt werden – ja, dann müssen sie sich ja frei fühlen!

Die Studie wirkt auf mich verwirrend. 39 Prozent der Bürger vertreten demnach die Ansicht, dass Politiker keine Ahnung von ihrer Arbeit hätten, 43 Prozent sind der Ansicht, Politiker handelten nur im eigenen oder im Interesse Dritter, 33 Prozent vertraten den Standpunkt, „dass Deutschland auf eine ganz große Krise zusteuert“, die ohne eine drastische Veränderung der Politik nicht mehr verhindert werden könne und fast jeder Zweite(!) befürchtet gar eine heraufziehende Katastrophe.
Die Zahlen sind rundum erschreckend, aber angesichts der hohen angegebenen Prozentzahlen sicherlich ganz und gar nicht als Aussagen verwirrter Einzelgänger zu bezeichnen.

Eines scheint mir in Anbetracht dieser Studie unabweisbar zu sein: Entweder sie selbst ist falsch oder aber die Wahlumfragen sind es! Denn allein die 33 Prozent, die ohne ein grundlegendes Umschwenken der Politik Deutschland auf eine große Krise zusteuern sehen, dürften so gut wie sicher eben nicht mehr die Parteien wählen, deren Politik sie zu dieser Einschätzung hat kommen lassen und die für ein „Weiter so!“ stehen.
Die Visionen des Jean-Claude Juncker

Am Mittwoch vergangener Woche trat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker seine dritte große Rede zum Zustand der EU. Drei Zitate dieser politischen Koryphäe sind Ihnen vielleicht noch in Erinnerung:

1. „Wenn es ernst wird, muss man lügen.“

2. „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlos- sen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

3. „Ich habe gesehen und gehört, dass Führer anderer Planeten beunruhigt sind, weil sie sich dafür interessieren, welchen Weg die Europäische Union künftig einschlagen wird. Und deshalb sollten wir die Europäer und jene, die uns von außen beobachten, beruhigen.“

Jetzt hat der EU-Kommissionspräsident noch einmal nachgelegt. Er stellte fest, dass es der EU erstaunlich gut gehe und sie sich erfreulich verbessert habe. Ist das so? Sieht man sich das immer tiefer werdende Milliardengrab der Hilfszahlungen für Griechenland, die versagende Sicherung der EU-Außengrenzen, die desaströse Zinspolitik der EZB, die Zunahme des Terrors und der Kriminalität, die nur durch die Explosion sgn. prekärer Arbeitsplätze kaschierte, sichere Einwanderung heutiger Arbeitnehmer in die Altersarmut und die durch die unkontrollierte Zuwanderung bedingten, keineswegs positiven Perspektiven für die europäischen Sozialsysteme an – oder auch die von der Bundeskanzlerin im Alleingang betriebene Einladung an „den Rest der Welt“, deren Folgen sie nun mit Unterstützung des EUGh zu „solidarisieren“ = anderen aufzuzwingen versucht und die Abschaffung der freien Presse – dann frage ich mich schon, ob Herr Juncker wieder eine der Pillen eingeworfen hat, die ihm zu den oben drei zitierten Statements verhalfen.

Mit dem Euro mag der Kommissionspräsident nun die ganze EU beglücken. Und obwohl das Totalversagen des Schengenabkommens so offensichtlich ist, möchte er auch Bulgarien und Rumänien in die europäische Freizügigkeit aufnehmen.
Der Euro hat wahrlich genügend ungelöste Probleme aufzubieten. Und die werden nicht kleiner, nur weil man die Anzahl der Euro-Länder vergrößert. Vielleicht wäre es sinnvoller, die bestehenden Probleme des Euro zu lösen und die unter seiner Fehlkonstruktion leidenden Staaten von ihm zu befreien anstatt immer weitere, unsichere Kantonisten an Bord zu holen.

Was Schengen betrifft, darf daran erinnert werden, dass fast zeitgleich zu Jean-Claude Junckers Rede bekannt wurde, dass sich gerade Rumänien und Bulgarien immer klarer zur neuen Fluchtroute entwickeln. Und dass osteuropäische Banden bundesweit führend bei Wohnungseinbrüchen und KFZ-Diebstählen sind, ist seit langem bekannt. 17 „Neuzugänge“ gab es in der JVA Bayreuth in der letzten Woche, vierzehn von ihnen stammten aus Rumänien. Und da will Herr Juncker diese Länder in den Schengenraum aufnehmen?

Die neuen Visionen des EU-Kommissionspräsidenten sind ja an sich keineswegs schlecht. Sie muten jedoch an, als hätte er wieder einmal zu viel Kontakt mit Außerirdischen gehabt anstatt sich ausnahmsweise einmal mit der europäischen Wirklichkeit zu beschäftigen.
Als Wahlunterstützung für die amtierende deutsche Regierung war Herrn Junckers Vorstoß wahrlich völlig untauglich, da er Wasser auf die Mühlen all derer ist, die nicht auf Biegen und Brechen „mehr Europa“ fordern, sondern ein anderes Europa. Beispielsweise eines, dass es nicht als seine Hauptaufgabe versteht, gegen möglichst viele Artikel der Maastricht- und Lissabon-Verträge, des Schengen-Abkommens und des Dubliner Abkommens zu verstoßen, sondern sie durchzusetzen.

Emigs Ecke
Leser Emig regte vor einigen Monaten an, den Newsletter immer mit etwas Positivem zu beschließen. Viel lieber wäre mir, mein gesamtes Geschreibsel könnte für Vertrauen, Zuversicht und Frohsinn sorgen. In Anbetracht der sgn. Lügen- bzw. Lückenpresse sehe ich es aber bis auf weiteres als vordringlich an, der Phalanx der dortigen „Fake News“ etwas entgegenzusetzen. „Investigativ“ muss man dazu ganz und gar nicht sein, es reicht, Blödsinn als Blödsinn zu enttarnen und einfach nur das weiterzuführen, was ehedem einmal das Handwerk jedes unabhängigen Journalisten war. Dazu ein hervorragendes Zitat:

„Journalismus ist der Scheinwerfer der Aufklärung oder, eine Nummer kleiner, zumindest die Taschenlampe des mündigen Bürgers. Journalismus bedeutet, unbequeme Fragen zu stellen, unangenehme Wahrheiten auszusprechen, Verdecktes aufzudecken – Licht an Dinge bringen, die im Dunklen bleiben sollten.

Journalismus bedeutet auch Streit, Polemik, Debatte – und damit geistige Anregung und ein beharrliches Ringen um die richtige Sicht der Dinge, die ewige Suche nach dem richtigen Weg. Journalismus informiert, unterhält und bildet – und prägt damit letztlich den wahren Souverän der Demokratie: den mündigen Bürger.

Nur dieser mündige Bürger und nicht etwa der bevormundete oder durch monopolistische Plattformen unmündig gemachte Bürger kann auf Basis von richtigen und relevanten Informationen und Erkenntnissen richtig entscheiden, was er will.

Auf dass die von ihm gewählten Politiker dann die Weichen richtig stellen. Oder selbstbewusster werdende Gesellschaften ihre Autokraten entmachten. Genau deshalb fürchten Diktatoren nichts mehr als freie Presse.“

Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, beim dieswöchigen Treffen des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Und ich unterschreibe jeden dieser Sätze. Wen Herr Döpfner mit „monopolistischen Plattformen“ und mit „Autokraten“ meinte, unterstelle ich Ihrem eigenen Urteil.
Beste Grüße!
Axel Retz
PS Hier folgt nun meine „Wahlprognose“: Ab morgen Abend 18:00 Uhr werden Sie nach den ersten Hoch- rechnungen im TV mehr lange Gesichter zu sehen bekommen als jemals zuvor in einer Wahlanalyse seit Bestehen der Bundesrepublik. Zudem rechne ich mit einer sehr, sehr hohen Wahlbeteiligung.

„Und wählen Sie die Parteien, die sich unserem Grundgesetz zu hundert Prozent verpflichtet fühlen.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag
Das, liebe Frau Dr. Merkel, meinen Sie jetzt bitte wie? Sollten Sie nicht lieber für die CDU werben?
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Auszug Newsletter 09.09.2017

GUT UND GERNE

Liebe Leserinnen und Leser,
ob man es nun will oder nicht: Manchmal drängt sich einem der Gedanke auf, dass dieses Land am Ende
ist. Einmal ganz kurz ein kleiner Überblick:

Ein Anhänger der Sikh-Religion klagt sich nun durch die Instanzen, um sich von der Helmpflicht beim Motorradfahren
befreien zu lassen, da er aus religiösen Gründen einen Turban tragen müsse.

Mit so etwas haben sich heute also deutsche Gerichte zu befassen. Man fragt sich, wann die erste Klage
erfolgt, aus religiösen Gründen auch „Ungläubige“ ermorden zu dürfen. Ob es auch einmal zu einem Verfahren
mit dem syrischen Mann kommt, der zusammen mit seinen vier Ehefrauen und 33 Kindern in Hessen
monatlich über 30.000 Euro an Steuergeldern bezieht und der nun angekündigt hat, 100 Kinder haben zu
wollen, bleibt abzuwarten. Die von diesem „Extremfall“ ausgehende Sogwirkung in die deutschen Sozialsysteme
dürfte vermutlich immens sein.

Im Frühjahr und damit aus gutem Grund erst nach der Bundestagswahl wird über den Familiennachzug für die
Angehörigen der Flüchtlinge entschieden. Laut BILD könnten allein 390.000 Syrer davon Gebrauch machen.
Selbst bei defensiver Herangehensweise bedeutet allein das, dass die Zahlen aus 2015, die sich „ja niemals
mehr wiederholen dürfen“, 2018 locker getoppt werden könnten. Denn die Annahme des Bundesinnenministers,
dass pro Zuwanderer mit nur einem Familienmitglied zu rechnen sei, widerspricht jeder Erfahrung.

Deutsche Industrieverbände haben in der letzten Woche erneut die sich zuspitzende Verknappung von Fachkräften
beklagt. Sonderbar, da doch so viele Ärzte, Architekten, Forscher, Ingenieure und Chemielaboranten
zu uns geströmt sind. …

Jeder fünfte Heranwachsende unter 18 Jahren, so das Statistische Bundesamt in der letzten Woche, ist hierzulande
trotz boomender Konjunktur von Armut bedroht – der höchste Wert seit 2005. Am 22. November 2005,
das zur Erinnerung, wurde Frau Dr. Merkel erstmals zur Bundeskanzlerin gewählt. https://www.derwesten.
de/politik/jedem-fuenften-kind-in-deutschland-droht-die-armut-id211744251.html

So weit die Statistik. Ich denke, jeder Regierung, gleich welchen Staates und gleich welcher Couleur, müsste
es Herzensanliegen und Pfl icht sein, genau diese Entwicklung zu stoppen und umzukehren und eine fördernde
Familienpolitik für die eigene Bevölkerung zu betreiben statt immer mehr Menschen ins Land zu locken, die
zum Teil(!) überhaupt nicht integrationswillig sind, keinen Asylanspruch haben und es sich hier in der vom
zur neuen Religion gewordenen Multikultilarismus aufgespannten sozialen Hängematte bequem machen.

Wie groß dieser Teil ist, kann ich nicht beurteilen. Aber der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts,
Ferdinand Kirchhof, führte gegenüber der FAZ aus: „Den Wenigsten, die zu uns kommen, steht das Grundrecht
auf Asyl zu.“ http://www.mmnews.de/vermischtes/27840-verfassungsrichter-77

Was leider neben den echten Schutzsuchenden auch unkontrolliert ins Land strömte und strömt, sind
Kriminelle, IS- oder Al Nusra-Kämfer und sg. Gefährder, von denen es nach Angabe ausgerechnet des
Bundesinnenministers niemals zuvor so viele gab wie heute: http://www.focus.de/politik/videos/thomas-demaiziere-
zahl-der-gefaehrder-so-hoch-wie-nie-zuvor_id_5919932.html

Eines steht daher so sicher fest wie das Amen in der Kirche: Brüssel und Berlin können so viele Solidaritätsappelle
ausbrüten, wie sie mögen – schon allein die Aussagen Herrn Kirchhofs und Herrn de Maizières sind
angetan, die harte Haltung unserer Nachbarländer in der Frage der Aufnahme von Migranten zu verstärken.
Und sollte Brüssel auf den Gedanken kommen, jetzt etwa Ungarn mit Sanktionen zu belegen, könnte die EU
schneller auseinanderfliegen als sich die EU-Kommission das offensichtlich vorzustellen vermag.

Sollte Deutschland im kommenden Jahr durch Familiennachzug und weitere Asylsuchende tatsächlich zwei
bis fünf Millionen weitere Zuwanderer aufnehmen, dürfte der Zeitpunkt gekommen sein, an dem sich die
Visegrad-Staaten komplett aus den EU-Umverteilungsplänen verabschieden. Man mag halt keine „deutschen
Verhältnisse“ haben. Und jedem souveränen Staat sollte es m. E. auch zustehen, das für sich entlang der
Mehrheitsmeinung der Bevölkerung zu entscheiden. So etwas nennt man übrigens Demokratie.

Leser Thomas H., mit dem ich vor Jahrzehnten die Schulbank drückte und der mich über den Newsletter
„wiedergefunden“ hat, brachte es in einer E-Mail so auf den Punkt: „Ja, unsere Lage und vor allem unsere
Zukunft – damit meine ich selbstverständlich auch die unserer Nachkommen – scheinen desaströs. Gab es in
der Geschichte schon einmal eine vergleichbare Situation, in der allein aus ideologischen Motiven und auch
aus einem wirklichkeitsfremden Gutmenschentum alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der Anthropologie
und vergleichbarer Naturwissenschaften über den Haufen geworfen wurden? Mir ist keine bekannt.“

Mir auch nicht, lieber Thomas. Mir erschließt sich auch nicht, wie der Vizepräsident des BVerfG und der
Bundesinnenminister ihre Statements abgeben können und die BKA-Kriminalitätsstatistik für 2016 schlimmste
Alarmsignale aussendet, ohne dass die Politik darauf mit etwas anderem als Floskeln, Beschwichtigungen,
Symbolpolitik und immer neuen Absichtserklärungen reagiert.

Ein Hoffnungsschimmer scheint sich aber aufgetan zu haben: Unter der Federführung des neuen französischen Präsidenten kommen Bemühungen in Gang, Asylanträge von Afrikanern in Afrika zu bearbeiten und
zu entscheiden. Der Gedanke hat Charme. Allerdings nur, wenn die Länder, in denen das passieren soll,
halbwegs stabil und sicher sind. Für Libyen (auch eines der Länder, in das der Westen seine „Werte“ exportiert
und dass er mit einem „humanitären Krieg“ beglückt hat) gilt das ganz gewiss nicht. Apropos:

2011, als die NATO/USA das Völkerrecht in Libyen überstrapazierten, fand SPIEGEL ONLINE hierzu noch
kritische Worte: http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-einsatz-und-voelkerrecht-glueckwunsch-natoaber-
bitte-leise-jubeln-a-783548.html Redakteure, die heute Ähnliches verfassen würden, hätten nach meiner
Meinung beste Chancen, ihren Lebensunterhalt bald danach von HARTZ IV bestreiten zu müssen.

Mit spitzem Finger
Wer A sagt, muss auch B sagen, angeblich. Und wer Doping im Spitzensport sagt, der muss auch Russland
sagen, angeblich, da die Russen ja dopen wie die Weltmeister. Diese uns über Jahre hinweg eingebläute
Story ist nun auch ins Walhalla der Fake News eingegangen. Nicht dass russische Athleten nicht dopten –
aber andere tun es nicht minder, wie eine jetzt veröffentlichte Studie der Universitäten Tübingen und Harvard
ans Licht brachte. http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping-studie-iaaf-raeumt-hohe-dunkelzifferein-
15175813.html

Danach waren bei den Leichtathletikmeisterschaften mindestens 30 Prozent und bei den Panarabischen
Spielen 2011 mindestens 45 Prozent aller Teilnehmer gedopt. Jahrelang wehrten sich ausgerechnet die
Leichtathletikverbände gegen die Veröffentlichung der Studie – möglicherweise auch, um den Mythos der
„bösen Russen“ kultivieren zu können. Heute, so Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes,
könnte die Quote dopender Spitzensportler vielleicht sogar doppelt so hoch sein wie 2011.

Und? Haben Sie von irgendeinem Sender, von irgendeiner Zeitung bzgl. des einseitigen Herumhackens
auf Russland eine Richtigstellung gehört oder gelesen? Nein. Und warum nicht? Wahrscheinlich, weil sich
niemand die Früchte der über Jahre hinweg betriebenen Russlandhetze nehmen lassen will, die in den
Köpfen der noch verbliebenen, unkritischen Medienkonsumenten tatsächlich gereift sind. Ein wenig mehr
Selbstkritik und Objektivität stünde den Verantwortlichen gut zu Gesicht. Der Verdacht, dass unsere Medien
statt Journalismus mehrheitlich Propaganda und Volkserziehung betreiben und Feindbilder errichten anstatt
sie abzubauen, drängt sich da regelrecht auf. Dazu später mehr.

Emil und die Detektive
1929 erschien Erich Kästners berühmter Kinderroman „Emil und die Detektive“. Ausgerechnet ein Leser
namens Emil D. betätigte sich nun ebenfalls als Detektiv und spürte etwas auf, das ich Ihnen hier weitergebe:
„Google hat einen einen “Transparenzbericht“ [veröffentlicht] und der hat mich schockiert. An Google und
YouTube gibt es Anfragen von Ländern, Inhalte zu löschen und diese Anforderungen werden in diesem
Bericht festgehalten. Ich dachte immer, „Hate Speech“ ist unser großes Problem. Offensichtlich nicht, denn
von Amts wegen, also von staatlichen Stellen, werden die meisten Löschungen wegen „Nationaler Sicherheit“
durchgeführt.

Mit Auskunftsersuchen und Löschungen pro Hunderttausend Menschen im Land kommt Deutschland auf
22,9 Anfragen. Die USA auf 8,6 Anfragen zur Löschung. Die große Überraschung ist ein Staat, den wir als
Unrechtsstaat mit eingeschränkter Meinungsfreiheit kennen.

Ein Bruchteil dessen was unser Staat bei YouTube an Löschungen fordert, wird von Russland gefordert.
Schauen Sie sich die Fakten an, wie gut es um die deutsche Meinungsfreiheit bestellt ist. https://m.youtube.
com/watch?v=T_Yv7GRO6oM&feature=share

Wer es nicht glauben mag, für die eigene Recherche https://transparencyreport.google.com/governmentremovals/
by-country/DE“

Danke, lieber Herr Emil D.. Denn das ist durchaus bemerkenswert und mehr als das. Denn was Googles
Transparenzbericht hier klarstellt ist, dass in unserem Land auch bzgl. der Darstellung von Meinungsfreiheit,
Überwachung und Zensur eine ausgeprägte Desinformationstendenz besteht. Unter 108 von Google
untersuchten Staaten gab es weltweit, bezogen auf je 100.000 Einwohner, kein Land, aus dem mehr Löschanfragen
und Ersuchen um Identitätsdaten kamen als aus Deutschland!

22,9 solcher Vorgänge gab es pro
100.000 Einwohnern bei uns, in Russland waren es 0,33. Andersherum: Bei uns wurden die Behörden beim
Zensieren/Ermitteln 69,67 Mal so häufi g tätig. Welches Land unterdrückt noch mal die Meinungsfreiheit?
Es würde mich sehr wundern, wenn Sie von diesem „Transparenzbericht“ bereits erfahren hätten, obwohl
Google ihn ja selbst öffentlich gemacht hat. Sicherlich:

Das Nichtveröffentlichen solcher Nachrichten lässt sich kaum als „Fake News“ bezeichnen, es fällt aber sehr
wohl unter den berechtigten Vorwurf der „Lückenpresse“.

Fake News vom Feinsten scheint sich hingegen wieder einmal CNN geleistet zu haben. Und das ausgerechnet
im vom Hurrikan Harvey verwüsteten Texas. Das Vor-Ort-Team um Korrespondent Drew Griffi n nahm eine
„dramatische Rettungsaktion“ eines aus einem im Wasser treibenden Pickups auf, bei dem der CNN-Mann
den Retter gab. http://n8waechter.info/2017/09/neue-raeuberpistole-cnn-inszeniert-live-rettung-in-texas/
Sehen Sie sich das Video einmal an: CNN-Korrespondent Griffi n wird vom dramatischen Geschehen überrascht
und läuft beherzt los, um spontane Hilfe zu leisten. Bekleidet mit einer roten Jacke und einer kurzen,
Hose. Als er dem „Verunglückten“ aus dem Pickup hilft, trägt er zwar immer noch die rote Jacke, aber auf
einmal eine lange Hose und Gummistiefel. Schneller wechseln konnte seine Kleidung nur Spiderman.

Wenn US-Präsident Bush den einst berühmten Sender massiv der Fake News bezichtigt, dürfte er hier
wahrscheinlich einen weiteren Beweis für seine Beschuldigungen auf dem Silbertablett serviert bekommen
zu haben. CNN scheint im Kampf um Einschaltquoten die ganze Story inszeniert und gedreht zu haben. So
kann man seine Glaubwürdigkeit auch ohne hohe Kosten ruinieren.

Auf diesem Weg scheint auch die ARD wieder ein Stückchen weitergekommen zu sein. Regisseur Claus
Hanischdörfer und Journalist Thomas Reutter hatten in der vom SWR gesendeten Reportage „Im Netz der
Lügen – Der Kampf gegen Fake News“ schwere Geschütze gegen den seit 1977 in Deutschland lebenden,
libanesischstämmigen Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalisten Imad Karim aufgefahren, der mit
seiner Islamkritik nicht hinter dem Berg hält und den Islam und die sgn. westliche Kultur für unvereinbar hält.

Diese hetzerische, verunglimpfende, Fakten verdrehende und verleumderische Sendung hat Herr Karim
nun seinerseits zum Anlass genommen, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen, die einem hinsichtlich
des Vorgehens unseres zwangsfi nanzierten öffentlich-“rechtlichen“(?) Rundfunks wirklich die Nackenhaare
aufstellt. Sie finden diesen unbedingt sehenswerten Beitrag hier: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
imad-karim-vielleicht-wird-das-mein-letztes-video-sein-a2203259.html?meistgelesen=1

Sollte sich der Link nicht öffnen lassen, googeln Sie einfach nach den drei Suchworten Imad Karim Video.
Und machen Sie sich auf starken Tobak gefasst! Sich als Fake-News-Jäger auszugeben und dabei Menschen
zu diffamieren und auch durchaus in Lebensgefahr zu bringen, die eben keine Fake-News verbreiten,
sondern nur nicht dem Gesinnungsmonopol folgen – und sich das dann auch noch aus dem GEZ-Topf von
uns fi nanzieren zu lassen, das lässt für die ARD einen Platz in der ersten Reihe auf dem Olymp der Fake
News erwarten.

Eine späte Genugtuung
Wie Sie wissen, kritisiere ich hier seit Jahren die militärischen bzw. geheimdienstlichen Operationen der
USA in Syrien. Damit habe ich mir nicht nur Freunde gemacht, gerade auch im Kreis politisch interessierter
oder auch tätiger Menschen.

Aber es hilft ja nichts. Wie schon mehrfach ausgeführt, gibt es nach dem Völkerrecht außer der syrischen
Armee nur eine einzige „Streitmacht“, die sich rechtens auf syrischem Boden bzw. in der Luft befi ndet. Und
das ist die russische, da Präsident Assad Russland als Verbündeten um Unterstützung ersuchte. Alle anderen
Streitkräfte haben in dem Land rein gar nichts verloren.

Wie lange es gedauert hat und wie viele Tote, Krüppel, Waisen und Flüchtlinge es gekostet hat, bis diese
Erkenntnis auch in Washington ankam, darüber will ich gar nicht nachdenken. Aber jetzt ist es so weit:
Der Leiter des „Kommandos Spezialoperationen“ der USA, General Raymond A. Thomas führte auf einer
Fachkonferenz des Aspen Security Forums auf Frage eines Journalisten der Washington Post aus, dass die
US-Präsenz in Syrien völkerrechtswidrig sei http://www.epochtimes.de/politik/welt/us-general-us-praesenzin-
syrien-ist-voelkerrechtswidrig-nach-sieg-ueber-is-kann-russland-die-usa-ausladen-a2205041.html

Ohne voreilig urteilen zu wollen, kann man das wohl als das Wetterleuchten eines Abzugs amerikanischer
Streitkräfte aus Syrien bezeichnen. Die Tragödie aber bleibt: Alle Staaten, die die USA bei ihrem Einsatz in
Syrien unterstützt haben (auch Deutschland) wussten von Beginn an, dass sie damit gegen das Völkerrecht
verstießen und maßgeblich am syrischen Exodus nach Europa mitwirkten. Mitgemacht aber haben sie alle. …

Es ist mir eine späte Genugtuung. Vielleicht kommen einige meiner Kritiker am Syrieneinsatz der USA nun
doch so langsam ins Grübeln. Die „Vorgaben“ einer sgn. Weltmacht können nicht das Recht ersetzen. Und
das darf und muss auch gesagt werden, bevor diese Weltmacht das selbst einräumt.

Altkanzler Schröders und Frankreichs Präsidenten Chiracs klares Nein zur Beteiligung des US-Angriffs auf
den Irak (die sgn. Koalition der Willigen) setzte 2002 da Maßstäbe. Die damalige Opposition im Bundestag
unter Führung der heutigen Bundeskanzlerin stand einem Angriff hingegen wohlwollend gegenüber. Dass
dieser Angriff nur aufgrund von (wie man heute sagen würde) Fake News zustandekam, ist bekannt. Der
Irak besaß keinerlei Massenvernichtungswaffen (die zuvor ausgerechnet von den USA gelieferten hatte er
längst vernichtet) und die sgn. Beweise waren allesamt gefälscht bzw. frei erfunden.

Technik – der Schlüssel zum glücklicheren Leben
Die Erfindung des Rades, des Buchdrucks oder auch des elektrischen Stroms hat das Leben der Menschen
tatsächlich entlastet und bereichert. Ob ein Fernsehgerät, ein Smartphone oder ein „Wearable“ das auch
tut, sei einmal dahingestellt. Immerhin aber wage ich zu behaupten, dass der Buchdruck, das Rad oder der
elektrische Strom kein Suchtpotenzial auslösten und den Menschen mehr Zeit schenkten anstatt sie ihnen
zu rauben. Aber der Run auf neue Technologien und „Must haves“ ist nicht aufzuhalten. Zumal er durch
sozialen Druck (man will „dazugehören“) und auch anderes durchaus gefördert wird.

Die geplante und vor allem in Schweden bereits hohe Akzeptanz genießende Abschaffung des Bargeldes,
die zwangsweise Ausstattung aller Menschen mit RFID-Chips und die unter dem Totschlagargument der
Bekämpfung des internationalen Terrorismus‘ vorangetriebene Videoüberwachung inkl. Gesichtserkennungssoftware
wie auch der neue Hype hin zu selbstfahrenden Automobilen werden im Ergebnis zu nichts
anderem führen als zur totalen Überwachung im Namen des Fortschritts und der Sicherheit. Falls sich die
Masse tief schlafender Zeitgenossen das gefallen lässt.

Mit Videoüberwachung und Gesichtserkennung oder RFID-Chips lässt sich ggf. gewiss treffl ich ermitteln,
wer sich wann wo zusammen mit Hunderten Unschuldiger in die Luft sprengt oder den Kölner Dom oder die
Dresdner Frauenkirche pulverisiert. Aber erst im Nachhinein – verhindern lässt sich das nur durch Grenzkontrollen
und noch einmal Grenzkontrollen!

Dazu noch einmal Fake News vom Allerfeinsten: Brüssel und die Kanzlerin wie auch Herr Seehofer streiten
medienwirksam darum, ob die Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze ab November wieder abgeschafft
werden sollen oder nicht. Und im 15-Minutentakt informiert der Nachrichtensender des Bayerischen
Rundfunks, B5 aktuell, seine Zuhörer darüber, wie lang die Wartezeiten an der Grenze bei der Einreise sind.

Was für ein Blödsinn ist das denn? „Kontrolliert“ wird nur auf der A3, der A8 und der A93. Es gibt aber 63
weitere Grenzübergänge auf Straßen/Wegen, zehn Grenzübergänge per Bahn und sechs sgn. „sonstige“
Grenzübergänge. Und es gibt eine 815,9 km lange „grüne Grenze“ zu Österreich. Alle Politiker und Medien
wissen das – und alle versuchen, die Bevölkerung auf dreisteste Weise hinters Licht zu führen.

Emigs Ecke
Leser Emig hatte vor einiger Zeit angeregt, dass ich mich ausgangs meiner Newsletters doch auch einmal
etwas Positivem zuwenden solle.

Positiv, Sie werden es in dieser Ausgabe bereits gemerkt haben, fi nde ich meine Absicht, mich vom Mono-
Thema „Flüchtlinge“ zu lösen und auch andere politisch dringliche Themen zu beleuchten, den auch von
mir meist als „Staatsfunk“ und Propagandamaschinerie empfundenen Medien etwas Ausbalancierendes
entgegenzusetzen und im Rahmen des mir Möglichen konstruktive Hinweise zu geben, wie der scheinbar
in fast allen Lebensbereichen um sich greifende Wahnsinn eingedämmt und zurückgedrängt werden kann.
Unsere Demokratie und unsere Freiheiten und Rechte im Sinne des Grundgesetzes sind es wert, verteidigt
zu werden. Ganz gleich, ob sie von außen, innen, oben oder aus Brüssel angegriffen werden.

Morgen in einer Woche fi nden die Bundestagswahlen statt. Dass der Wähler nach der Wahl so gut wie nie
das bekommt, was im Wahlprogramm „seiner“ Partei stand, wissen wir.

Wer wollte den Konflikt mit Russland? Wer wollte die alles übertreffenden Rettungsmaßnahmen für Banken,
die bald mehr Anwälte als Fachkundige beschäftigen müssen? Wer wollte die Auslandseinsätze der
Bundeswehr, wer die Waffenexporte? Wer die Kürzung der Renten, die Explosion der Zahl trotz boomender
Konjunktur von Armut bedrohter Menschen, wer den Niedergang des Bildungssystems und der Infrastruktur,
wer die unkontrollierte Massenzuwanderung, wer die nahezu völlige Gleichschaltung der Medien, den Gang
in den Überwachungsstaat, den Kampf gegen Selbstdenker, die Abgabe der grundgesetzlich verbrieften
Volkssouveränität an Brüssel, die Haftung für die Schulden anderer Euro-Länder?

Sie nicht, ich nicht. Aber wir haben all das bekommen, wofür wir eben nicht gestimmt haben. Nicht zu wählen,
heißt für mich dennoch, zu resignieren statt auf eine überfällige Rückkehr zu den viel beschworenen, aber
über Jahre hinweg mit Füßen getretenen „Werten“ zu setzen! Denn unter diesen Werten hatten wir wirklich
einmal „gut und gerne“ gelebt! Ich für meinen Teil will das Grundgesetz zurück.

Beste Grüße!
Axel Retz

„Man kann einen Sozialstaat haben – und man kann offene Grenzen haben. Aber man kann nicht beides
gleichzeitig haben.“
Milton Friedman, Wirtschaftsnobelpreisträger 1976

„Bei Vorbildern ist es unwichtig, ob es sich dabei um einen großen toten Dichter, um Mahatma Gandhi oder
um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gegebenen Augenblick ohne
Wimpernzucken gesagt oder getan hat, wovor wir zögern.“
Erich Kästner (1813 – 1863)

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Auszug Newsletter 26.08.2017

DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER

Liebe Leserinnen und Leser,

Barcelona, Cambrils, Turku oder gestern Abend Brüssel und London: „Nun sind sie einmal da“, würde unsere Kanzlerin angesichts der Anschläge vermutlich lapidar mit vorgehaltener Raute formulieren. Das sollte sie bitte einmal Auge in Auge den Angehörigen der Allahu Akbar-Opfer ins Gesicht sagen! Aber nein: Europas und Deutschlands Grenzen bleiben offen, man senkt theatralisch die Flaggen der Bundesbehörden auf Halbmast, spult die gewohnten Betroffenheitsfl oskeln herunter, und der Bundesinnenminister hofft weiter inständig darauf, dass ihn niemand der m. E. zweifellos vorliegenden Strafvereitelung im Amt (§ 258a StGB) bezichtigt, nachdem er trotz der rund 700 Festnahmen per Haftbefehl gesuchter Strafverdächtiger bei den Grenzkontrollen im Umfeld des G20-Gipfels diese verschärften Kontrollen danach sofort wieder aufs heutige Symbolische reduzierte.

Am vorletzten Sonntag hörte ich ab 11:00 Uhr, bevor ich dann zu einer CD wechselte, in B5 aktuell, im Nach- richtensender des Bayerischen Rundfunks das „Dossier Politik“. Von einem gar grässlichen Land, in dem die Medien staatlich kontrolliert werden und sich der Selbstzensur unterwerfen, war dort die Rede. Und davon, dass die Realitäten der Regierung nicht unbedingt die der Bevölkerung seien. Ferner wurde reklamiert, dass es im Parlament keine starke Opposition gebe und die Bürger ihre Meinung nicht frei äußern könnten.

Stimmt ja alles, dachte ich mir. Die Crux nur: Es ging nicht um Deutschland wenige Wochen vor der Wahl, sondern um Russland! Medienvertreter, die all das an Russland kritisieren und sich sehr wohl im Klaren dar- über sind, dass sich all ihre oder aus ihren handverlesenen Interviewpartnern hervorgelockten Statements auch auf die Zustände in unserem Land beziehen lassen, haben in der Tat schon etwas Demagogisches. Und wer die Bevölkerung nicht seriös informiert und sie mit solchen Beiträgen manipuliert, um sie gegen andere aufzustacheln und von Fehlentwicklungen im eigenen Dunstkreis abzulenken, der betreibt Propaganda bis hin zur Volksverhetzung, aber keinen Journalismus. Oder sind unsere Medien in etwa unabhängig, haben wir eine starke Opposition, ist die Realität der Regierung die der Bevölkerung, trauen sich unsere Bürger, ihr Recht auf Meinungsfreiheit zu nutzen?

Der Niedergang der Verkaufszahlen der einst „großen“ deutschen Tageszeitungen unterstreicht, dass der ehedem geneigte Leser dieser Gazetten mittlerweile auch verstanden hat, dass diese Medien ihre einstige (und überaus wichtige) Rolle als vierte Gewalt im Staat längst selbst an den Nagel gehängt haben. Nun einmal ein paar Zitate:

„Das demokratische System, zu dem unser Staat sich bekennt, beruht auf der Überzeugung, daß man den Menschen die Wahrheit sagen kann.“, meinte Alt-Bundespräsident Carl Friedrich von Weizsäcker.

Und er meinte auch (sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin): „Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zum Kompromiß und überh aupt zum Zusammenleben; er würde kein Mitbürger, sondern ein Tyrann. Wer das Mehrheitsprinzip aufl ösen und durch die Herr schaft der absoluten Wahrheit ersetzen will, der löst die freiheitliche Demokratie auf.“

Und schließlich noch. „Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen.“
In Deutschland hat es sich wurde eingebürgert, jede Kritik an der Bundesregierung mit der rechten Keule mundtot zu machen. Mit unseren europäischen Nachbarn klappt das nicht.

Allerdings halten sich unsere Politik und Medien auch weitgehend zurück, die Nazikeule ebenfalls über der Gesinnung der dortigen Bevölkerungen kreisen zu lassen. Die zunehmende europäische Ablehnung des Merkelschen Alleingangs in der ungebremsten und unkontrollierten Zuwanderung müsste andernfalls ja zu der Schlussfolgerung führen, dass die letzte europäische Oase der Demokratie, der Freiheit und der Volkssouveränität, Deutschland, von gleich neun rechtslastigen, fremdenfeindlichen und rassistischen Ländern umzingelt ist.

Frau Merkel – Ungarns Viktor Orbán hatte es schon 2015 thematisiert – hat ein Problem geschaffen, das einzig Deutschlands Problem ist, nicht das Europas. Wer wollte wie widersprechen? http://www.spiegel.de/ politik/ausland/viktor-orban-erklaert-fl uechtlinge-zu-europaeischem-problem-a-1051197.html

Was die „Flüchtlinge“ betrifft, gilt es, bei deren Migration zwischen sgn. Push- und Pull-Faktoren zu unter- scheiden. Push-Faktoren sind die, die Menschen aus ihren Heimatländern vertreiben: Krieg, Verfolgung, Hunger. Pull-Faktoren sind die, die sie anlocken: Frau Merkels „Es gibt keine Obergrenze“ oder Herrn „Dreh- hofers“ Aussage, wer einmal hier ist, der wird eh nicht mehr abgeschoben werden können. Und natürlich die weltweit einzigartige Sogwirkung eines Sozialsystems, das dank des permanenten Rechtsbruchs der Bundesregierung gegen das AsylG und §95 AufenthaltG jedem die gegenleistungsfreie Vollversorgung im Bundesgebiet zur Verfügung stellt, der sich in Nordafrika absichtlich „schiffbrüchig“ macht.
Dass Afrika und nicht der Nahe Osten zur größten Herausforderung in der „Flüchtlings“-Thematik werden würde, hatte ich Ihnen bereits vor gut eineinhalb Jahren angekündigt.

Ein Schiffbruch zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er ein ungewolltes, unvorhersehbares Ereignis ist, das die Betroffenen in Seenot bringt. Diese Situation unter dem Einsatz von einigen Tausend Dollars selbst herbeizuführen oder zu simulieren, um eine Rettungs- Schleuser-Maschinerie in Gang zu setzen, die die Aufgenommenen statt in den nächsten Hafen (so schreibt es das internationale Seerecht vor) ins Land ihrer Träume bringt, das ist alles andere als ein Schiffbruch. Das ist ein hochlukratives Schleusergeschäft.

Den ganzen, historischen gewachsenen Riesenberg an Verantwortung und Schuld, den Europa und die USA für die neue Völkerwanderung haben, habe ich hier im Newsletter wiederholt thematisiert. Aber einige wenige Leser nehmen das nicht zur Kenntnis und wollen mich partout in politische Lager drücken.

Nach links, weil ich Frau Dr. Wagenknecht und Herrn Gysi für weitsichtige, sehr kluge Politiker halte und daraus auch nie einen Hehl machte, nach rechts, weil ich die Willkommenskultur der Kanzlerin für einen autokratisch beschlossenen Irrweg halte, der nicht nur unser Land bis hinein in die Familien, sondern ganz Europa spaltet. Und weil ich den ganzen Gender-Hype für einen aufgeblähten Blödsinn halte, der von den auf den Nägeln brennenden Problemen ablenkt.

Beispielsweise vom von Politik und Medien geschürten Russlandhass, der in der Bevölkerung noch viel weniger mehrheitsfähig ist. Aber ich will nicht abschweifen: Wie eine sehr deutliche Mehrheit der Deutschen über den im Alleingang gegen ein entmachtet wirkendes Parlament durchgedrückten Willkommenswahn der Bundeskanzlerin tatsächlich  denkt, das hat eine von der WELT in Auftrag gegebene, repräsentative Umfrage ergeben, die Sie hier fi nden https://www.welt.de/politik/deutschland/article167673517/7-von-10-Deutschen- wollen-Mittelmeerfl uechtlinge-zurueckschicken.html
So gut wie sicher dürfte das Ergebnis sogar noch deutlicher ausgefallen sein, da viele Menschen lieber entlang des politisch Korrekten antworten anstatt ihre tatsächliche Meinung kundzutun. „Doxophobie“ nennt sich das.

Nur die Anhänger einer einzigen Partei, deren Einzug in den nächsten Bundestag zunehmend ungewisser wird, entschieden sich mehrheitlich anders. Es ist die Partei, die durch eine ganz besondere Zuneigung zu Kindern, Rauschmitteln, veganer Verköstigung und Bevormundung der Bevölkerung und durch einen star- ken Einsatz für Menschen auffällt, die sich um ihre Art des diskiriminiationsfreien Urinierens in öffentlichen Toiletten sorgt.
Das ist der Stand der Dinge. Und das Ergebnis der Politik einer Bundesregierung, die fast pausenlos die Segnungen unserer Demokratie beschwört und sie mit erhobenem Zeigefi nger von anderen Staaten anmahnt, sich aber de facto einen feuchten Kehricht selbst um überwältigende Mehrheitsmeinungen der Bevölkerung schert. Es grenzt nichts ans Absurde, es defi niert das Absurde geradezu neu.

Im nicht weit von hier entfernt liegenden Hof haben Kommunalpolitiker in der vergangenen Woche vor einer „dramatischen Verschärfung“ der Lage gewarnt, wenn immer mehr „Flüchtlinge“ zuziehen. Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU) führte aus, wenn in einer Grundschulklasse fast ausschließlich Kinder aus Flücht- lingsfamilien unterrichtet würden, drohe sich eine Parallelgesellschaft herauszubilden.

Bundesweit liegt die Zuwanderungsdichte in Hof allerdings „nur“ auf dem zweiten Platz. Spitzenreiter ist diesbezüglich das niedersächsische Salzgitter. Und von dort übersandte mir ein Leser (ebenfalls in der vergangenen Woche) einen Zeitungsartikel, in dem die Grundschüler der Klasse 1b der „Grundschule am See“ vorgestellt wurden. Hintergrund: Der Leser hat selbst eine Tochter, die nun schulpflichtig wird. Und er macht sich so seine Gedanken, was ich ihm nicht verdenken kann. Und ehrliche Lehrer gewiss auch nicht.

Die Vornamen der neuen Schulanfänger: Selim, Muaz Nuri, Cahit, Daris, Kayra, Kaan, Muhammet, Laser, Muhammed, Berat, Sahin, Masa, Abdallatif, Nisa, Arij, Meyra, Rojbin, Hafi ze-Ceylin, nochmal Nisa und Yimiayo Vanessa. Niemand muss Angst vor Überfremdung und/oder der Islamisierung Deutschlands haben, betont die Bundeskanzlerin so gerne. Manche werden diese Angst dennoch haben.

Ein bundesweites Konzept, wie Lehrer mit dieser neuen Herausforderung umgehen können, die durchaus das Prädikat „Herkulesaufgabe“ verdient hätte, gibt es nicht. Kann es auch nicht geben, da hier nicht der Bund, sondern die Länder zuständig sind. Ein Curriculum (Lehrplan) gibt es ebenfalls nicht.

-nie neluhcsdnurG ned na hcafrheL sla hcsibarA ,nessolhcseb nun tah )}ﺓﺱﺍﻱﺱ{ ﺭﺍﺱﻝﺍ ﺓﻱﺍﻝﻭ( dnalraaS saD zuführen.

Ja, das wird die Lösung sein! Oder doch nicht? Wenn ich nach Tralalaland auswandern würde, um mich dort mit einem Rundum-Sorglos-Paket versehen zu lassen, würde ich mich selbstverständlich befl eißigen, Tralalaländisch zu lernen. Am besten mit dem Sprung ins kalte Wasser – so geht‘s am besten!

Das heute hierzulande anzumahnen, wird mittlerweile auch schon in die Nähe der Fremdenfeindlichkeit gedrängt. Warum eigentlich? Weil die „political correctness“ scheinbar das Regime des Denkens übernom- men hat!
Wenn selbst hochrangige Vertreter der Wirtschaft, des Bildungssystems, der Polizei oder der Bundeswehr in einer Art Duldungsstarre Furcht haben, sich öffentlich kritisch zu äußern, leben wir dann a) eigentlich noch in einem auf dem Grundgesetz fußenden, demokratischen Rechtsstaat oder b) bereits in einer Diktatur?

Antwort a bekommt diesmal leider keinen Preis. Und ob Antwort b einmal zutreffen wird, das liegt in unser aller Hände. Nur müssen streitbare Demokraten diese Hände halt auch einmal aus den Hosentaschen bzw. von ihren Smartphones wegbemühen. Und zwar bald! Denn das Zitat „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“, hat mehr als nur das berühmte Körnchen Wahrheit in sich.
Dass die Rassismus- und Hate-Speech-Jäger auf einem Auge blind sein müssen, liegt auf der Hand. Sicher: Im Netz stößt man bei einigen Blogs auf teils wirklich unterirdische Kommentare, die auch m. E. zwingend die Strafverfolgungsbehörden auf den Plan rufen müssen. Rassisten gibt es dort durchaus!
A

ber wo sind die eifrigen Rassismusjäger, wenn selbst das Zentralkomitee der Juden beklagt, dass sich Jüdischgläubige in der Öffentlichkeit an vielen Orten besser nicht mehr als Juden zu erkennen geben sollten, wo sind sie, wenn die Mehrheit islamischer Zuwanderer aus ihrem Judenhass gar keinen Hehl macht, wo sind sie, wenn Zuwanderer eine abgrundtiefe Verachtung gegenüber „Weißen“ hegen, Araber lamentieren, nicht mit Afrikanern unter einem Dach leben zu wollen, weil sie diese „für Tiere“ halten, wo sind sie bei den mittlerweile tagtäglich gewordenen Messerstechereien zwischen den Angehörigen verschiedener zugewan- derter Ethnien?

Viele „Flüchtlinge“, das lässt sich leider kaum ernsthaft bestreiten, hegen gegenüber Menschen einer anderen Religion oder auch nur einer anderen Spielart (Sunniten gegen Schiiten), einer anderen Volkszugehörigkeit, einer anderen sexuellen Orientierung oder auch des weiblichen Geschlechts massivste Vorbehalte oder auch ganz offenen Hass. Anders formuliert: Sie sind im weitesten Sinne offen rassistisch, frauenfeindlich und homophob.

Dass Deutschland ein über das anderer Länder hinausgehendes Rassismusproblem hat, glaube ich nicht. Aber ich fürchte, dass Deutschland dieses Problem gerade importiert! Und damit auch die böse Saat legt, in der eigenen Bevölkerung Ressentiments aufkeimen und wachsen zu lassen.
Probleme, die mit psychologischem Druck, allgegenwärtiger Meinungsmanipulation und der Nazikeule aus dem öffentlichen Diskurs ausgegrenzt werden, pfl egen deswegen ja nicht zu verschwinden. Im Gegenteil: Sie wachsen und gedeihen in aller Ruhe.

Surprise, surprise …
Gestern Früh bin ich, ausgerüstet mit einem Ausdruck des Wahlprogramms der CDU von 2002, zu einem Wahlkampfstand der CSU (die CDU ist ja in Bayern nicht wählbar) gegangen und habe dort aus diesem Wahlprogramm zitiert. Es kam, wie es kommen musste: Freundlich, aber bestimmt gab man mir zu verstehen, dass ich eine „rechte Gesinnung“ hätte. Als ich meinen Diskussionspartnern mitteilte, lediglich aus einem Wahlprogramm der CDU zu zitieren, herrschte erst Ungläubigkeit und dann betretenes Schweigen. Aber: Auch am Stand der AfD wollte man mir zuerst gar nicht glauben, dass das von mir vorgelegte Wahlprogramm nicht aus ihrer Feder stammt.

Eine Partei, die ihren Inhalt in wenigen Jahren um 180 Grad gedreht hat, malträtiert nun eine andere Partei, die sich ihrer ureigenen, ehemaligen Programmatik angenommen hat. Und blinde und blindwütige Medien, die diesen faulen Zauber gar nicht mitgekommen haben, sind sich nicht zu schade, sich dabei zu den verbalen Dreschflegeln machen zu lassen.

Bei vielen Wählern dominiert hingegen „das Schweigen der Lämmer“, oftmals getragen von einer Mischung  aus einem „politisch korrekten“ Schuldkomplex, eines um sich greifenden Fatalismus‘ und schierer Verzweiflung. Eine gesellschaftliche Verfasstheit, wie ich sie seit dem ersten Knospen meines politischen Interesses vor knapp 50 Jahren noch nicht erlebt habe. Und die Gefahr, dass daraus einmal etwas sehr Ungutes er- wachsen könnte, ist nicht von der Hand zu weisen.

Das große Säbelrasseln
Ob eine Regierung zu den Guten oder den Bösen, schlimmstenfalls gar zur „Achse des Bösen“ gehört, dass lässt sich am besten daran ablesen, ob sie eben als Regierung oder aber als „Regime“ bezeichnet wird. Die USA, die Türkei, Saudi-Arabien und erstaunlicherweise selbst Russland haben in diesem sprach- lichen Hütchenspiel „Regierungen“, Nordkorea, der Iran und erst recht Syrien haben ein „Regime“ und ihre Regierungschefs, selbst wie in Syrien aus demokratischen Wahlen hervorgegangen, sind „Despoten“ oder „Diktatoren“, die den Hass und alle verfügbaren Dolche verdient haben – wenn es denn nach der offi ziellen Lesart ginge.

Nordkoreas Kim Jong-Un wurde bis jetzt noch nicht mit dem Attribut eines „lupenreinen Demokraten“ geadelt, was gewiss auch unangemessen wäre. Seine ostentativen Drohgebärden gegenüber den USA balancieren Donald Trumps Twitter-Gewitter allerdings sehr schön aus. Solche Menschen (ich meine beide!) an der Spitze von Regierungen wünscht man sich wahrlich nicht. Erst recht nicht, wenn sie über Atomwaffen verfügen!

Dass Pjöngjang tatsächlich in der Lage wäre, mit Hilfe ausgerechnet aus der „demokratischen“ Ukraine gelieferten Raketentechnologie einen militärischen Konfl ikt gegen die USA zu „gewinnen“, erscheint mehr als zweifelhaft. Aber:

Einmal unterstellt, dass niemand bei einer Eskalation des schwelenden Konfl ikts tatsächlich zu nuklearen Waffen greifen würde, sollte sich Washington an den 1950 „ausgebrochen wordenen“ Korea-Krieg erinnern. Die USA gingen nicht als Sieger vom Feld. Auch nicht im Irak, nicht in Afghanistan, nicht in Vietnam und ganz gewiss auch nicht in Syrien.

STRATFOR-Gründer George Friedman, Ihnen ja aus meinem „offenen Brief“ von September 2015 https:// publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/ bestens vertraut, rechnet zwar damit, dass die USA Nordkorea angreifen werden, ich glaube das aber nicht.
China, das Japan nun wieder als weltgrößter Eigner von US-Staatsanleihen abgelöst hat und in der aktuellen Krise glücklicherweise mit ruhiger Hand auftritt, sitzt auf einem 1,5 Billionen hohen Berg von Dollars, verfügt also theoretisch über einen mächtigen Hebel, die Vereinigten Staaten ökonomisch zu malträtieren, was allerdings bis jetzt unwahrscheinlich erschien, da China ja für die USA das wichtigste Importland ist.

Noch schneller als Donald Trump seine Meinungen ändert – von Überzeugungen kann man ja kaum sprechen – sind einzig das Licht und das Stühlerücken im Weißen Haus. Das Tempo, in dem sich der Präsident gerade erst ernannter Mitarbeiter entledigt oder von ihnen verlassen wird, ist alarmierend. Stephen Bannon als „Chefstrategen“ Donald Trumps erwischte es in der letzten Woche. Bemerkenswert ist sein Statement zu China, dem der US-Präsident zu folgen scheint:  http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/ steve-bannon-trumps-chefi deologe-sieht-usa-im-handelskrieg-mit-china-a-1163372.html

Das bedeutet Handelskrieg, wie es aussieht. Auch den können die USA nicht gewinnen. Und ob sie es wahr- haben wollen oder nicht: Der Bedeutungsverlust der Supermacht zeigt sich an allen Ecken und Enden. Ein neuer, militärischer Großkonflikt könnte allenfalls Amerikas militärische Stärke belegen, die aber doch wirklich keines weiteren Beweises bedarf. Und wann wo zu einem weltpolitisch positiven Ausgang geführt hätte?

In Afghanistan wurstelt die US-Armee nun schon im siebzehnten Jahr herum. Erfolge? Fehlanzeige. Auch nach dieser langen Zeit und unzähligen Opfern hat die Regierung in Kabul nicht einmal 60 Prozent des Landes unter Kontrolle.

Mit der Entscheidung vom Dienstag, nun noch mehr US-Truppen an den Hindukusch zu verlegen, hat der Dr. Jekyill/Mr. Hyde im Oval Offi ce eine weitere seiner mittlerweile zu zweifelhaftem Ruhm gelangten 180 Grad-Wenden vollzogen. Was soll es bringen außer die Rüstungsfi rmen reich zu machen, weitere Tausende von Toten und Verletzten zu verursachen, den Hass auf den Westen zu schüren und den Flüchtlingsstrom nach Europa weiter anzuheizen? Immerhin: Für seine abrupte Kehrtwende hat Donald Trump etwas bekommen, das ihm sonst zunehmend seltener zuteil wird: Lob und Anerkennung. Von der NATO, aber auch von der Bundesregierung. Ganz ähnlich war das, als der US-Präsident aufgrund einer bloßen Vermutung knapp 60 Tomahawk-Missiles auf einen syrischen Militärstützpunkt abfeuern ließ.

Migrationswaffe im Einsatz: Es gibt sie also doch!
Wie allgemein bekannt, sind amerikanische bzw. NATO-Bomben gute Bomben, russische hingegen nicht. Getreu dieser unumstößlichen Binsenweisheit stellte NATO-Oberbefehlshaber Philip Breedlove, US-Vier- Sterne-General, nun fest, dass russische Bomber dazu beigetragen hätten, die Flüchtlingsströme zu ver- stärken, unter denen sich nach seiner Aussage getarnte IS-Kämpfer und Kriminelle verstecken.
Russland und das „Assad-Regime“, so Breedlove weiter, würden Migration als Waffe benutzen, um Europa zu stabilisieren. Näheres lesen Sie hier: http://www.krone.at/welt/nato-general-der-is-breitet-sich-wie-krebs- aus-terror-import-story-584629

Die Dinge so „seitenverkehrt“ zu sehen, zeugt nicht unbedingt von dem Realitätssinn, den  ich mir von einem NATO-Oberbefehlshaber wünschen dürfte. Ich darf noch einmal zu bedenken geben, aus welchen Staaten die meisten Flüchtlinge zu uns kommen: Aus Syrien, dem Irak und Syrien, also aus Ländern, die zuvor von den USA/der NATO unter Beteiligung Deutschlands angegriffen und zumindest teilweise dem Boden gleichgemacht wurden. In Afghanistan legt Donald Trump nun noch einmal eine Schippe drauf.

Bundesaußenminister Gabriel kommentierte den Beschluss Donald Trumps, die militärische Intervention in Afghanistan jetzt weiter hochzufahren, am Dienstag sehr richtig mit dem Hinweis, dass die USA darauf achten sollten, die Flüchtlingsströme nach Europa nicht noch weiter anzufachen. Wo er Recht hat, hat er Recht.

Manchen Lesern dürfte der Begriff der „Migrationswaffe“ fremd sein oder evtl. „verschwörungstheoretisch“ erscheinen. Gründliche Abhilfe schafft Frau Professor Kelly M. Greenhills Buch „Massenmigration als Waffe“, deutsche Fassung unter der ISBN 978-3-86455-271-0. Dem ersten Leser, der sich bei mir meldet, schicke ich mein Exemplar gerne zu.

Mit besten Grüßen für ein wunderschönes Wochenende!
Axel Retz
Du verleugnest dich selbst? Warum denn? „Ich will mich behaupten, / und man duldet mich nicht, zeig‘ ich mein wahres Gesicht!“ / Aber behauptest du dich, indem du dich heuchelnd vernichtest? / Lebst du noch selber? Es spukt dann ja ein Schatten für dich!
Christian Friedrich Hebbel (1813 – 1863)
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Auszug Newsletter 12.08.2017

EINE FRAGE VON WEIT WEG …

Liebe Leserinnen und Leser,
ein Leser aus Thailand stellte mir in der vorletzten Woche eine berechtigte Frage [Übersetzung durch mich]: „Wie krank muss eigentlich eine Regierung sein, die illegale Zuwanderer ohne alle Ausweisdokumente ins Land lässt, von denen sie genau weiß, dass sie sie später aufgrund eben dieser fehlenden Papiere nie mehr loswerden wird und lebenslang alimentieren muss, selbst wenn sie wiederholt straffällig werden und die Kultur und Lebensart ihres Gastlandes zutiefst verachten und sich auch dementsprechend benehmen?“

Diese Frage stellen sich auch viele Menschen hierzulande. Wie ein ruderloses Schiff treibt die Politik derweil zwischen Gesetzesverschärfungen, Abschiebe-Ankündigungen, Fußfesseln usw. umher – Maßnahmen, über die sie gar nicht nachdenken müsste, wenn sie sich an die geltende Asylgesetzgebung hielte und, wie von CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach gefordert, niemanden ohne Ausweispapiere überhaupt ins Land ließe.
Den erkennbaren Rückzug vieler Bundesbürger von der Willkommenskultur haben Politik und Medien selbst zu verantworten. Tagtäglich geistern nun die von „Schutzsuchenden“ begangenen Morde, Attentate, Überfälle oder Vergewaltigungen durchs Netz. Menschen, die angesichts dessen mehr als verunsichert sind und nichts weiter als die Einhaltung der Verfassung und eine an den geltenden Gesetzen ausgerichtete Politik fordern, fi nden nicht nur kein Gehör, sie werden auch als Rassisten oder Nazis verunglimpft. Nur:

Eine gesetzeskonforme Politik, die Schutz nur denen gewährt, die nach dem AsylG auch dazu berechtigt sind, würde m. E. auch heute von nahezu 100 Prozent der Bevölkerung unterschrieben werden. Was ich toll fi nde. Nicht aber die unkontrollierte Flutung des Landes und die Masseneinwanderung in die Kriminalitätsstatistik und ins deutsche Sozialsystem. Wie dessen Perspektiven aussehen, das werde ich weiter unten im heutigen Newsletter erörtern. Mit Fakten statt mit einem zwangsfi nanzierten Fake- und Unterdrückungs-Journalismus.
Zuständig für die Überwachung der Zuwanderung ist das von Thomas de Maizière geführte Bundesministerium des Inneren (BMI). Und was das auf seiner Homepage schreibt, wird Ihnen die Tränen in die Augen treiben.

Vor lauter Lachen allerdings kaum. Denn was das BMI schreibt und was es tatsächlich tut, könnte selbst für sehr phantasiebegabte Menschen wie mich einfach nicht gegensätzlicher sein: http://www.bmi.bund.de/DE/ Themen/Migration-Integration/Aufenthaltsrecht/Einreise-Aufenthalt/einreise-aufenthalt_node.html  Unbedingt lesen, ist ganz kurz! Theorie und Praxis dieser Regierung in wenigen Sätzen …

Dass Italien in der vergangenen Woche das Schiff Iuventus der deutschen NGO „Jugend rettet“ auf Anord- nung der Staatsanwaltschaft festgesetzt hat, da der Besatzung Beihilfe zur illegalen Migration vorgeworfen wurde, ist nur folgerichtig (s. vergangene Ausgabe). Am Freitag vergangener Woche tauchten weitere Beweise auf, dass „Jugend rettet“ keineswegs eine Rettungsaktion Schiffbrüchiger durchzuführen scheint, sondern mit den Schleppern kooperiert: http://unser-mitteleuropa.com/2017/08/04/italien-ngo-hatte-im-mittelmeer- haeufi g-kontakte-zu-schleppern/  Vorgestern reichte es auch Libyen, das nun gegen die NGOs Front macht.

Fake News vom Feinsten
In NRW wurde nahe einer Moschee ein Waffenlager mit schwerem Kriegsgerät ausgehoben wie ARD und ZDF nicht berichteten. Aber EpochTimes: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/nrw-waffenlager-mit- schweren-kriegswaffen-nahe-moschee-ausgehoben-a1337983.html?meistgelesen=1 Wahrscheinlich gibt es von diesen Waffenlagern Hunderte oder sogar Tausende. Niemand weiß es, da Deutschlands Grenzen de facto nicht mehr existieren. Dass mit den „Schutzsuchenden“ – wie vom IS ja immer wieder angekündigt – auch eine unbekannte Anzahl von Attentätern und Kriminellen ins Land strömen würden, war von Beginn an jedem klar, in dessen Oberstübchen noch ein wenig Licht brannte. Nur gesagt werden durfte es nicht. Zumindest solange nicht, bis auch BKA, Bundesinnenministerium und Kanzleramt ihre Fake News nicht mehr durchhalten und die Tatsachen nicht mehr leugnen konnten. Seitdem darf man.

Die Hälfte der Deutschen rechnet nach einer repräsentativen Umfrage von YouGov https://www.derwesten. de/politik/jeder-zweite-deutsche-rechnet-mit-neuer-fl uechtlingskrise-id211391133.html mit einer weiteren Flüchtlingskrise. Immerhin. Gingen diese Menschen allerdings mit offenen Augen durch unsere Städte, wä- ren sie sich sehr wohl bewusst, dass diese Zuwanderung der „Schutzbedürftigen“ seit 2015 entgegen aller offi ziellen Verlautbarungen niemals aufgehört hat, sondern nur gezielt aus der Berichterstattung verdrängt wurde. Im Stadtbild hingegen scheint die Quote der „Schutzsuchenden“ regelrecht explodiert zu sein. In der Kriminalitätsstatistik des BKA für 2016 leider ebenfalls, wie bereits berichtet. Kurzum: Die Aussage, dass „immer weniger kommen“, ist mit dem Augenschein schlichtweg nicht mehr kompatibel.

Ungeachtet all dieser unschönen, Besorgnis erregenden Entwicklungen hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid der Funke-Mediengruppe am 1. August eine repräsentative Umfrage veröffentlicht, in der die Teilnehmer nach ihren größten Ängsten befragt wurden https://www.welt.de/politik/deutschland/ article167244122/Wovor-die-Deutschen-am-meisten-Angst-haben.html

Das Ergebnis dieser Umfrage, bei der Mehrfachnennungen möglich waren, ist einfach köstlich: Die Angst vor der Zuwanderung von „Flüchtlingen“ landete mit 49 Prozent auf dem vorletzten Platz, auf Platz 1 – mit einer Zustimmungsrate von 72 Prozent – schaffte es der Klimawandel.  Ach ja? Hören Sie sich einfach einmal in Ihrem persönlichen Umfeld um! Dieses Umfrageergebnis, mutmaße ich einmal, stand schon fest, bevor die Umfrage überhaupt gestartet wurde – oder aber es ist das Ergebnis eines „gesellschaftlichen Klimawandels“, der die Menschen in unserem „freien“ Land dazu gebracht hat, ihre Meinung nicht mehr kundtun können zu glauben. Was ich selbst übrigens nicht glaube, wie Sie ja in diesem Newsletter mitbekommen. Dennoch:

Sollten die Bundesbürger am 24. September ihr Kreuzchen gemäß ihrer größten Ängste machen, müssten 49 Prozent ihre Stimme bei der einzigen Partei machen, die sich dem mittlerweile institutionalisierten Bruch europäischen und deutschen Rechts in der Asylpolitik entgegenstemmt.
Und es geht nicht nur darum. Als der Bundespolizei zum Schutz der Teilnehmer des G20-Treffens vom 12. Juni bis zum 10. Juli ausnahmsweise wieder einmal (etwas) sorgfältigere Grenzkontrollen erlaubt wurden, gingen ihr als „Beifang“ nebenbei 782 per Haftbefehl gesuchte Strafverdächtige ins Netz.

Bundesinnenminister de Maizère, so heißt es in Polizeikreisen laut Angabe der Funke-Mediengruppe, habe die Beamten angewiesen, den Bericht nicht zu veröffentlichen. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ de-maiziere-will-hohe-migranten-zahl-an-oesterreichs-grenze-verschweigen-keine-debatte-ueber-vorteile- von-grenzkontrollen-a2182572.html Ein Bundesinnenminister, der solche Berichte der Bundespolizei zu unterdrücken versucht, leistet Beihilfe für neue Straftaten per Haftbefehl gesuchter Strafverdächtiger und versucht, das auch noch zu vertuschen. Ja Leute, wo leben wir denn?

Herr de Maizière sollte das einzig Ehrenhafte tun: Zurücktreten und die Gründe dafür der Öffentlichkeit gegenüber auch in Klartext darlegen. Eine geeignete Formulierung: „Ich bin nicht länger bereit und kann es vor meinem Gewissen nicht mehr verantworten, gegen meinen Amtseid zu verstoßen und der permanent geltendes Recht brechenden Bundeskanzlerin weiterhin Folge zu leisten.“

Lieber Thomas, falls Du zeitlich gerade etwas eng unterwegs bist, weil Medientermine anstehen, bei denen Du etwas von der vollen Härte des Rechtsstaats, unseren unveräußerlichen Werten und Deutschland als einem sichersten Land der Welt von Dir geben musst, gib‘ mir einfach Bescheid. Ich formuliere Dir auch gerne den ganzen Text zu Deinem Rücktritt.

Zur Erinnerung: Das renommierte Weltwirtschaftsforum aus der Schweiz, das in Davos alljährlich so etwas wie ein kleines G20-Treffen zelebriert und über jeden Verdacht der Fremdenfeindlichkeit erhaben sein dürfte, hat schon im April ein neues Länderranking vorgelegt, in dem die Sicherheit von Reiseländern bewertet wurde. Unter den 136 untersuchten Staaten stürzte Deutschland von einem der vorderen Ränge auf Platz 51 ab – stärker als jedes andere Land. Unter Druck kamen hinsichtlich der inneren Sicherheit aber auch andere europäische Länder, die damit Opfer der bis heute geltenden Einladung der Bundeskanzlerin an alle „Schutz- suchenden“ der Welt wurden.

„Schutzsuchende“, vor denen mittlerweile Teile der europ.  Bevölkerung Schutz suchen und die dafür sor- gen, dass die Bereitschaft der Menschen, denen zu helfen, den wirklich des Schutzes bedürfen, im Sog explodierender Kriminalitätsraten und einer beispiellosen Einwanderung in die Sozialsysteme mit in den Orkus gespült wird. Die Grünen betonen zwar immer wieder, dass man die Themen Flüchtlinge, Kriminalität und Terror nicht miteinander vermischen dürfte, verschweigen dabei aber sehenden Auges, dass man sie gar nicht vermischen muss, da ihr Zusammenhang statistisch ja nun einmal eindeutig vom BKA belegt ist. Die Quittung für ihre Realitätsblindheit erhielten die Grünen in den neuesten Wahlumfragen: http://www. huffi ngtonpost.de/2017/08/10/grune-umfrage-yougov-_n_17715434.html d

Gesinnungsdiktatur vs. Realismus
Echter Humanismus sieht anders aus. Auch die Menschen in Europa haben Menschenrechte, die es zu ver- teidigen und zu schützen gilt. Und laut ihres Amtseids der Bundeskanzlerin diese Rechte (die des „deutschen Volkes“) zu schützen  und über die der vom Bundesinnenministerium selbst als unrechtmäßig bezeichneten Zuwanderer (s. o.). zu stellen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/sichere-reiselaender-deutschland-rutscht- im-ranking-ab-wegen-terror-a-1143691.html

Trotz all des vorstehend Geschriebenen tischte die innenpolitische Sprecherin der „Die Linke“, Ulla Jelpke, in der letzten Wocha nach dem Vorgehen der ital. Staatsanwaltschaft gegen das vermutlich mich Schleppern kooperierende Schiff von „Jugend rettet“ wieder ihre Lieblingsformulierung vom „Abschottungswahn Europas“ auf.

Bei aller Sympathie und meiner wegen ihres Wissens und ihrer Brillanz etwa für Frau Wagenknecht und Herrn Gysi gehegten Hochachtung für „DIE LINKE“ ist für mich nicht nachvollziehbar, mit welcher ideolo- gisch verbrämten Blindheit gegenüber dem tagtäglichen Geschehen, der Nachrichtenlage (jenseits ARD und ZDF) und den Rechtsbrüchen der Regierung zahlreiche Mitglieder der „Die Linke“ und von „Bündnis 90/Die Grünen“ jeden Bezug zur Wirklichkeit mit einer Beharrlichkeit verweigern, die mit einem auch nur halbwegs gesunden Menschenverstand unvereinbar erscheint. Seht Ihr nichts, lest Ihr nichts, hört Ihr nichts? Lebt Ihr überhaupt noch in diesem Land oder lebt Ihr in der Welt Eurer von Schuld- und Opferkult beherrschten Multikulti-Doktrin? Dann schaut doch einmal nach Schweden, nach Frankreich oder nach Italien!
Wegen Frau Dr. Wagenknecht und Gregor Gysi würden einige am 24. September ihr Kreuzchen gerne bei „Die Linke“ machen. Nachvollziehbar. Und wegen Boris Palmer, des jungen, seit 2007 residierenden Oberbürgermeisters von Tübingen, bei den Grünen. Auch nachvollziehbar! Unbedingte Lese-Empfehlung:

Boris Palmer: „Wir können nicht allen helfen“, ist am 7. August im Siedler-Verlag erschienen. Eine griffi ge Vorbesprechung des Buchs, deren Inhalt ich unterschreiben würde, fi nden Sie hier: http://www.faz.net/aktuell/ wirtschaft/afrika-im-umbruch/boris-palmer-veroeffentlicht-buch-er-kann-nicht-allen-helfen-15128326-p4.html

Realpolitiker wie Frau Wagenknecht und Gregor Gysi (bd. DIE LINKE) und Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) können gegen die Realitätsverweigerer, Idealisten und Gesinnungsdiktatoren in ihren Parteien leider keinen Blumentopf gewinnen. Noch regiert hinsichtlich der Zuwanderung in beiden Parteien der unumstöß- liche, weltfremde, gesetzeswidrige Imperativ: „Wir müssen sie alle nehmen.“
„Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“, hat  der von mir sehr geschätzte, m. E. beste Journalist der letzten Jahrzehnte, Peter Scholl-Latour formuliert. Heute, da bin ich mir sicher, dürfte er im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht einmal mehr auftreten.

Jetzt aber: Fußballer vor!
http://www.pi-news.net/ex-bundesligatrainer-uwe-rapolder-wollt-ihr-wirklich-krieg-in-den-strassen/
Wie bereits mehrfach mitgeteilt, kann ich dem Fußball wie der gesamten Sportberichterstattung nichts abgewinnen, schon einmal gar nicht dem, was das „Fans“ bisweilen abliefern. Aber für viele ist dieser Sport nun einmal das Größte. Es sei ihnen gegönnt.

Diese – und vermutlich auch nur diese – Klientel kann sich unter dem Namen Uwe Rapolder etwas vorstellen. Wo und wann er als Fußballer in welchen Ligen gespielt hat oder welche er danach in der Schweiz oder in Deutschland trainiert hat, weiß ich nicht. Entgegen der Masse der sgn. Promis, die politisch Refl ektoren und wirksame Multiplikatoren des Regierungskurses sind,  hat er aber den Mut gehabt, Fragen zu formulieren, die kein einziger dieser sgn. Promis beantworten kann und wird. Hier ein Auszug aus seinem Beitrag:

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„Warum schreibe ich das alles?
Weil ich u.a. mit meinen türkischen Freunden hier wieder in Frieden leben will.

Weil ich Angst um dieses Land habe, in dem Fremde eindeutig mehr Rechte genießen als Einheimische.

Weil hier die Medien sagen, daß 5 gerade ist und alle „Hurra“ schreien.

Weil hier die innere Sicherheit zweitrangig ist.

Weil hier der Täter mehr Schutz genießt als das Opfer.

Weil hier über viele Jahrzehnte erreichte Werte einfach ausgelöscht werden.

Weil hier die Ideologie über die Realität bestimmt.

Und weil ich, wie viele andere auch, Kinder und Enkel habe.

Weil hier nicht nur KEINE Antwort gegeben wird, nein, weil hier die entscheidende Frage nach dem WARUM nicht einmal ansatzweise beantwortet wird.

Weil es SO dieses Land in der bisherigen Form nicht mehr lange geben wird.

WARUM diese unkontrollierte Massenzuwanderung??

WARUM wird dieses Land in seinen Grundfesten erschüttert??

WARUM herrscht hier NULL soziale Gerechtigkeit??

WARUM kann hier eine Frau alleine bestimmen, und KEIN EINZIGER wagt es aufzustehen??

WARUM gibt es keinen vernünftigen Mittelweg??

WARUM wird das Volk bis auf’s Blut provoziert??

Wollt Ihr wirklich den Krieg in den Straßen, wie in Frankreich oder Schweden?? Äußert Euch doch bitte mal, sagt, worauf alles hinauslaufen soll!! Es ist genau 12 Uhr, und Ihr tut so, als liefe alles bestens… Alle anderen sind nationalistisch und protektionistisch, nur Ihr seid im Recht.
So geht dieses Spiel nicht, und wir alle werden den Preis bezahlen.“
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Hier kommen wir genau an den wunden Punkt: Während die meisten Menschen die Ausführungen des EX-Bundesligatrainers genauso unterschreiben würden, scheinen die Sätze Herrn Rapolders für die regie- rungstreue CDU/CSU-SPD-DIE LINKE-Die Grünen-Klientel wie in einer für sie unverständlichen Sprache verfasst; sie begreift überhaupt nicht, um was es da geht. Geschweige denn wissen oder versteht sie, dass der heutige Kurs der AfD (ich berichtete) nahezu exakt dem Wahlprogramm der CDU von 2002 entspricht.

Und weil sie es nicht versteht und sich auch nicht die Mühe machen will, es zu verstehen, verortet sie alle, die sich nicht dem Regierungs- und Mediensprech anschließen, im rechten Lager. Denn jede Kritik am Kurs der Kanzlerin gilt heutzutage per se als rechts. Mit solcher Kritik hat man sich nicht auseinanderzusetzen, sie hat man zu verdammen und zu bekämpfen. Streitkultur, nein danke!

Drei Sätze des „aufmüpfigen“ Grünen Boris Palmer aus seinem neuen Buch „Wir können nicht allen helfen“, sollten sich die sich moralisch überlegen fühlenden Gutmenschen m. E. aber auf jeden Fall einmal durch den Kopf gehen lassen: „Europa aufzugeben, um Flüchtlingen zu helfen, das ist ein schlechtes Tauschgeschäft. Zumal es nicht mal funktioniert. Denn ohne Europa wird Flüchtlingen noch weniger geholfen.“

Frei nach Adam Riese
Rund 918 Mrd. Euro hat die öffentliche Hand (Bund, Länder, Kommunen) im vergangenen Jahr für Sozial- ausgaben aufgewendet – rund ein Drittel des gesamten erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukts. Tendenz, wie zu erwarten, stark steigend. Rund 40 der insgesamt 80 Millionen in der BRD lebenden Menschen gehen einer steuerpflichtigen Arbeit nach, aber wegen staatlicher Transferleistungen an Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen („Aufstok- ker“ etc.) sind nur 27 Millionen Arbeitnehmer als Netto-Steuerzahler einzustufen. Ca. zwölf Millionen dieser Arbeitnehmer wiederum beziehen ihr Salär direkt oder indirekt aus öffentlichen Töpfen. Bleiben summa summarum rund 15 Mio. Arbeitnehmer, die hier das erwirtschaften, was wir unseren Wohlstand nennen.

Mit der nebenstehendstehend abgebildeten Briefmarke [Anm. Jubiläum Rentenkasse 2000] möchte ich nun einmal den Blick in die Zukunft wagen, was Deutschland in Haus steht. Dass die Marke aus 2000 stammt, tut diesem Unterfangen keinen Abbruch.

Von der so genannten Bevölkerungspyramide, wie wir sie 1889 hatten, ist heute nur noch der Name geblieben. De Facto haben wir es, nicht zuletzt wegen der beiden Weltkriege, heute mit einer etwas  amorph wirkenden Bevölkerungsstruktur zu tun.

Zum Jahrtausendwechsel fiel vor allem eines auf: Das ständig durchs Dorf getriebene Horrorszenario, dass immer weniger Jüngere für immer mehr Ältere aufzukommen hätten, entsprach in keiner Weise der Wirklichkeit, da die „Bevölkerungspyramide“ nach oben sehr schlank war. Gleichzeitig zeichnete sich aber auch die Ausdünnung bei der Reproduktion der Deutschen ab, die sich ebenfalls zunehmend verschlankte.

Der breiteste Teil dieser „Bevölkerungspyramide“ von 2000 (die damals etwa 35-jährigen) befi ndet sich nun im 52. Lebensjahr. In spätestens fünfzehn Jahren werden diese Menschen selbst zu Rentnern werden, während sich die Anzahl o. g. fünfzehn Millionen Arbeitnehmer, die derzeit unseren Wohlstand erwirtschaften, drastisch ausdünnt und die Bundesregierung, wenn es so weitergeht, immer mehr nicht selbst für ihren Unterhalt sorgen könnende/wollende Menschen ins Land lockt, die sich zudem ungleich stärker reproduzieren als „die, die schon länger hier leben“. Weiterrechnen, liebe Leserinnen und Leser, können Sie ja selbst!

Die Abwanderung Qualifi zierter gefährdet letztlich auch die Versorgung Unqualifi zierter. Und je mehr der zweiten Kategorie ins Land kommen, umso höher wird  so gut wie sicher auch der Exodus der Menschen der anderen Kategorie. Still und leise hat sich Deutschland in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von Platz 6 auf Platz 12 verabschiedet. Und das, ich versichere es Ihnen, ist erst der Anfang.

Denn „billige Arbeitskräfte“, auf die die Industrie hofft, sind nicht die Lösung. Deutschland fehlt es nach wie vor an Facharbeitern und hochqualifi zierten Akademikern – aber nicht denen, die schon zum Abitur getragen werden mussten. Kanada, Australien und in Kürze auch die USA fahren den richtigen Kurs: Sie lassen ins Land, wer entweder wirklich asylberechtigt ist oder wer dem Land nutzt, wobei es keine Rolle spielt, ob der Asylbewerber oder „Wirtschaftsmigrant“ ist. Wer heute als junger Ingenieur aus Europa nach Kanada auswandert, ist schließlich auch ein „Wirtschaftsmigrant“. Denn es geht nicht um die Etikette, sondern um den Inhalt! Offiziell hingegen gibt es nur „Flüchtlinge“ und „Schutzsuchende“ – was einfach nicht stimmt!

Die „Erfolge“ der unbehelligt quasi autokratisch regierenden Bundeskanzlerin hat Ex-Bundesliga-Trainer Uwe Rapolder (s. o.) recht gut zusammengefasst.  Hinzuzufügen bleibt, dass wir heute einen Zustand erreicht haben, in dem nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa mit einem Spaltpilz durchsetzt ist, den es in diesem Format bis jetzt nur im Vorfeld des ersten und des zweiten Weltkriegs gab.

Gegen das permanente Russland-Bashing (die Hälfte der Deutschen hält die neuen US-Sanktionen gegen Russland für falsch – https://www.onvista.de/news/umfrage-haelfte-der-deutschen-ist-gegen-us-sanktionen- gegen-russland-68785081) hat nun immerhin FDP-Chef Lindner einmal Front gemacht und richtigerweise darauf hingewiesen, dass Frieden und Fortschritt in Europa nur mit und nicht ohne Moskau funktionieren werden. Ein gar nicht mehr so einsamer Mahner in der Wüste. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ christian-lindner-zur-ukraine-russische-krim-als-dauerhaftes-provisorium-ansehen-a-1161494.html

Leser M. Schick hatte mich nach meinem letzten Newsletter gebeten, einmal auf das Recht jedes Bundesbürgers hinzuweisen, als Wahlbeobachter tätig zu werden. Was ich durchaus befürworte. Die Rechtsgrundlagen finden Sie (gekürzt) hier https://www.bundeswahlleiter.de/service/glossar/w/wahlhelfer.html

Ergänzend dazu merke ich an, dass jeder Wahlberechtigte das Recht hat, die Auszählung der Stimmen zu beobachten, angemeldet oder nicht. Verweigert man es Ihnen, bitten Sie einfach um Rücksprache mit dem zuständigen Wahlleiter.

Mit besten Grüßen für ein wunderschönes Wochenende!
Axel Retz
„Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlands verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist.“
Otto Fürst von Bismarck (1815 – 1898)

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Auszug Newsletter 29.07.2017

ACH WIE GUT, DASS NIEMAND WEISS, …

Liebe Leserinnen und Leser,
keine zwei Monate mehr und die Bürger werden zum Urnengang gebeten. Wähler, die den Werten der CDU von 2002 die Treue halten, müssten (ich berichtete) heute geradezu zwangsläufig die AfD wählen. http://www. documentarchiv.de/brd/2002/wahlprogramm_cdu_2002.html
Dass die CDU bei der Bildung, beim „Vorrang für Familien“, bei der „Sicherheit für alle“, bei der „Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung“, bei der „Stärkung der transatlantischen Partnerschaft“ heute den genau entgegengesetzten Kurs zu 2002 fährt, scheint den Wählern der Partei und auch ihren Mitgliedern größtenteils abhandengekommen zu sein.
Bemerkenswert ist auch eine Umfrage unter Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren, die sie hier finden: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/jugendliche-fuehlen-sich-von-parteien-nicht-vertreten-viele- wuerden-merkel-waehlen-a2169182.html
Danach sehen die Jugendlichen ihre Interessen, die sie insgesamt durch die Parteien nur als schwach vertreten betrachten, noch am meisten von der CDU vertreten. Was ein wunderbares Paradoxon ist, da sie gleichzeitig das Thema „Innere Sicherheit“ zu 91 Prozent für das wichtigste Thema halten. Und wie die Kriminalitätsstatistik des BKA für 2016 ausgewiesen hat, hat die massenhafte illegale Zuwanderung hinsichtlich der inneren Sicherheit die Büchse der Pandora geöffnet. Vorbei die Zeiten, als sich von Politik und Medien ungestraft behaupten ließ, dass die Migranten nicht krimineller als die Deutschen seien.
Nachrichten, wie wir sie tagtäglich sehen (und sie dürften nur die Spitze des Eisbergs sein), scheinen zu den heranwachsenden Smartphone-Zombies gar nicht durchzudringen. Dankenswerterweise berichteten die „Stuttgarter Nachrichten“ darüber. Allein bei den sexuellen Übergriffen durch „Schutzsuchende“ hat sich das Deliktaufkommen in Baden Württemberg 2016 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Sieht die Jugend das nicht? Sieht sie nicht die vorwöchigen, an Silvester in Köln erinnernden Ereignisse in Schorndorf, Reutlingen und Böblingen? Oder hält sie das für „innere Sicherheit“? Sie selbst wird am meisten vom Wahn (oder Plan?) der Kanzlerin betroffen sein, immer und immer mehr Migranten ins Land zu locken.
Dass der Grenzübertritt eines „Asylsuchenden“ aus dem ersten Land, das er in Europa betreten hat, illegal ist und er in diesem Land seinen Asylantrag zu stellen hat, das hat in dieser Woche der EuGH höchstrichterlich verkündet, wobei er sogar so weit ging, festzustellen, dass ein illegales Überschreiten einer Grenze auch dann gegeben ist, wenn ein Mitgliedsstaat Asylsuchenden die Einreise in sein Hoheitsgebiet aus humanitären Gründen und unter Abweichung von den für sie grundsätzlich geltenden Einreisevoraussetzungen gestattet.

Die Bundeskanzlerin setzte und setzt sich also glasklar über geltendes EU-Recht hinweg, wie auch der stellvertretende EU-Parlamentspräsident Alexander Graf Lambsdorff (FDP) richtigerweise konstatierte https://www.contra-magazin.com/2017/07/lambsdorff-zu-eugh-urteil-merkel-hat-eu-fl uechtligspolitik-ruiniert/

Besonders pikant dabei: Für ihren mit den europäischen Partnern nicht abgesprochenen Rechtsbruch fordert Frau Merkel nun „Solidarität“ ein, unterstützt von der EU, die ihre eigenen Dublin II- und Dublin III-Verträge vergessen zu haben scheint. Ungarn hingegen, das sich genau an diese Verträge hält und eine weitgehend effektive Grenzkontrolle etabliert hat, wird in die zu stattlicher Bekanntheit gekommene „rechte Ecke“ gestellt.
Die Wahrheit, die EU-Verträge, das Grundgesetz und das Recht sind mittlerweile weitgehend aus dem öffentlichen Raum verdrängt worden – und die, die das reklamieren, sehen sich massiven Angriffen bis hin zu Diffamierung und Berufsverboten ausgesetzt. Jüngster Fall: die Schauspielerin Silvana Heißenberg http:// www.epochtimes.de/politik/deutschland/silvana-heissenberg-berufsverbot-im-freiesten-staat-den-es-je-auf- deutschem-boden-gab-a2174453.html?meistgelesen=1

Die Mehrzahl der Medien und so gut wie alle Politiker werden derweil nicht müde zu betonen, dass der Zustrom von Migranten seit dem sgn. Schließen der Balkanroute deutlich nachgelassen habe. Das Bild in unseren Städten spricht eine ganz andere Sprache. Und wenn Italien nun damit droht, ggf. 200.000 Not- Visa auszustellen, um Zuwanderern die Weiterreise zu ermöglichen und Österreich Gewehr bei Fuß steht, um die Brennerroute und die „grüne Grenze“ im Fall des Falles durch Militär zu sichern, dann wird es dafür ja wohl Gründe geben.

Diesen Gründen ist JF-TV nachgegangen. Unter dem nachstehenden , etwas sperrigen Link können Sie sich selbst ein Bild machen: https://www.youtube.com/watch?v=Fwx3To-KcD0&utm_source=LZM+Newsletter&utm_ medium=email&utm_campaign=15-07-2017+Neu+bei+JF-TV%3A+Die+Fl%C3%BCchtlingsl%C3%BCge+2 017+%E2%80%93+Und+es+wiederholt+sich+doch%21&utm_content=Mailing_11562140

Die sgn. Seenotretter der NGOs werden Sie nach Betrachten dieses Filmbeitrags evtl. mit anderen Augen sehen. Die Schiffe dieser Organisationen kreuzen nach eigenen Angaben im Mittelmeer, um Schiffbrüchige „aus Seenot“ zu retten. Tatsächlich aber scheinen diese Boote entlang bzw. sogar innerhalb der libyschen Zwölfmeilenzone zu operieren. Und bei dieser Gelegenheit ihre Transponder auszuschalten, mit deren Hilfe ihre Schiffe jederzeit zu orten sind.
Das ist schlichtweg verboten. Und lässt nur die Schlussfolgerung zu, dass die Schiffe der NGOs tatsächlich mit Schleppern kooperieren, um so nahe wir möglich an Libyens Küste massenhaft Menschen vorwiegend aus Afrika aufzunehmen und sie dann nach Malta oder Sizilien zu verbringen. Und dieses Vorgehen zu verschleiern. Denn nach geltendem Seerecht sind Schiffbrüchige an die nächste Küste bzw. in den nächsten Hafen zu bringen. Auch hier wird ganz klar Recht gebrochen. Und es wird der Anreiz gesetzt, sich an Afrikas Nordküste in ein Boot zu setzen. Womit die „Retter“ selbst maßgebliche Verantwortung für diejenigen tragen, die ihren Aufbruch ins gelobte Land mit ihrem Leben bezahlen. Wobei es hierbei geht: Um Geld!

Das oben angegebene Video von JF-TV kann ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen. Denn es zeigt, dass hier ein durchorganisierter Menschenschmuggel blüht, der von der Politik nach Kräften vor der Öffentlichkeit verborgen wird, da die „Flüchtlinge“ nicht mehr in die großen, bekannten Aufnahmelager, sondern in geheime Lager im Nirwana gebracht werden, von wo aus die Reise weitergeht. Ins gelobte Land.
Die Bilder der Menschenströme an den Bahnhöfen, der überfüllten Aufnahmelager hat man bewusst aus der Welt geschafft, die Berichterstattung über die laufende Migrationswelle wird unterdrückt – selbst mit der Androhung von Verhaftung und Gefängnis https://philosophia-perennis.com/2017/07/27/sizilien-peter-sweden/

Kurzum: Die Bevölkerung, der man das Lied der sinkenden Zuwanderungsraten vorsäuselt, soll mit allen Mitteln daran gehindert werden zu erkennen, dass das, was die Regierungen behaupten und das, was sie wirklich tun, in diametralem Gegensatz zueinander steht. Vor Libyens Küste schalten die „Retter“ die Transponder ihrer Schiffe aus, in den Häfen, wo die „Flüchtlinge“ in Europa an Land gehen, wird die Berichterstattung unterdrückt. Sowohl die NGOs als auch die Regierungen wissen also offenkundig sehr genau, dass sich mit ihrem Treiben fernab von Recht und Gesetz bewegen – sonst würden sie ihre Machenschaften nicht zu verbergen versuchen.

Aus Wikipedia: „Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist eines der Grundrechte des Völkerrechts. Es besagt, dass ein Volk das Recht hat, frei über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden.“ Europas Völkern wird dieses Recht vorenthalten. Über Viktor Orbán mag jeder denken, wie er mag, in diesem Punkt aber scheint er mir Recht zu haben: http://www.epochtimes.de/politik/europa/orban-wirft-eu-und-milliardaer-soros-muslimisie- rung-europas-vor-a2174283.html

Nicht weniger, sondern mehr Zuwanderer als 2015 wird es nach meiner Überzeugung in diesem Jahr geben. Die meisten von ihnen, auch damit scheine ich Recht zu behalten, kommen aus Afrika. Aus Nigeria, Somalia, Ghana, Eritrea, Angola, Guinea, Elfenbeinküste, Niger etc.. Kaum jemand aus diesen Ländern ist in Europa asylberechtigt oder fällt unter die Regularien der Genfer Flüchtlingsresolution.

Aber jeder der Migranten weiß, dass das Betreten eines Schlauchbootes vor der libyschen Küste so gut wie sicher den lebenslangen Aufenthalt in Europa garantiert. Und die Vollversorgung, den Familiennachzug und einen laschen Umgang mit Straftaten. Ein Haus, ein Auto, eine Arbeit und eine Frau warten in aller Regel allerdings nicht auf die Migranten, auch wenn ihnen das von den Schleppern angeblich versprochen wird. Was ich mir allerdings nicht vorstellen kann, da die bereits in unserem Land angekommenen „Flüchtlinge“ ja allesamt bestens mit ihren Herkunftsländern vernetzt sind.
Das Erwachen aus diesem Traum wird erst für die Zuwanderer selbst und danach für die angestammte Bevölkerung mehr als unschön sein. In Italien fehlt meines Erachtens nur noch ein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und in Frankreich sieht es keinen Deut besser aus.
Sieht man sich die weltweite Bevölkerungsentwicklung an, stammen die zehn Länder mit der höchsten Fertilitätsrate allesamt aus Afrika https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_und_Territorien_nach_ Bev%C3%B6lkerungsentwicklung

Das Allererste, was die Politik dringend angehen müsste, ist eine Drosselung der Geburtenrate in Afrika. Alles andere ist Kosmetik und vor allem ein Festhalten an einer Entwicklung, die den Afrikanern gar keine andere Chance lässt, als sich auf den Weg zu machen. Die Errichtung von Auffanglagern in Afrika halte ich für reine Augenwischerei. Den Menschen muss dort geholfen werden, wo sie leben. Und zwar nicht mit Waffenex- porten, sondern mit Bildung(!) und der so oft zitierten, aber nicht wirklich umgesetzten Hilfe zur Selbsthilfe. Europa hat nicht mehr viel Zeit, sich des Themas anzunehmen. Die Menschen auf Dauer darüber zu belügen, wie sich die Migration derzeit und in Zukunft abspielt, wird nicht gelingen. Und dann droht der Bürgerkrieg.

Europa kann nicht halb Afrika aufnehmen, ohne sich selbst aufzugeben. Und ein funktionierender Sozialstaat und offene Grenzen schließen sich gegenseitig aus. Aber die Bundeskanzlerin, unbehelligt weit über Recht und Gesetz thronend, hat es für uns anders beschlossen.
Das Programm zur verdeckten Flutung Europas mit nicht asylberechtigten Migranten (s. Video von JF-TV oben) läuft erkennbar bestens. Und mit vollem Wissen und unter Führung der Regierungen (auch Italiens), die ja mit Ärzten, Polizei und anderen Beamten in den neuen, verborgenen Aufnahmezentren ganz offenkundig vor Ort sind und die Berichterstattung über das Ablaufende behindern. Wer immer noch glaubt, dass alldem kein planvolles Handeln zugrunde liegt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Überraschung!
Wenn das nicht mal ein völlig unvorhersehbarer Knaller war! Die Bertelsmann-Stiftung hat herausgefunden, dass die Schülerzahlen – seit 20 Jahren kontinuierlich sinkend – künftig entgegen aller Prognosen der „Experten“ steigen werden. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-07/lehrermangel-steigende-schuelerzahlen- bertelsmann-studie-zehntausende-lehrer-fehlen

Als Gründe für die unerwartete Wende macht die Studie zum einen aus, dass in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden und zum anderen, dass die Migranten zum Bevölkerungswachstum beitragen.
Nun suchen Sie einmal, wo der Fehler in dieser Argumentation liegt! Er liegt hier: Wie viele Lehrer in der Zukunft jeweils benötigt werden, das lässt sich sehr bequem und mit sattem zeitlichem Vorsprung daran ablesen, wie viele Kinder geboren werden. Denn jedes das Licht der Welt erblickende Kind wird ja bei uns erst rund sechs Jahre später eingeschult. Da sich die die Geburtenrate „biodeutscher“ Frauen aber nur ganz minimal erhöht hat, liegt der Erwartungs-Fehltreffer der „Experten“ so gut wie ausschließlich auf der Seite der Migranten.

Insofern haben sie sich, was ihre Prognosen betrifft, nichts vorzuwerfen. Fragwürdig ist allerdings das Vorgehen, die relativ zu deutschen Geburtenraten ungleich höhere Reproduktionsrate der Migranten vertuschen zu wollen. Unserem Bildungssystem, von einigen bereits als „Kevinisierung des Abendlandes“ bezeichnet, wird das nicht guttun. Wer sich heute einmal die Beiträge in Blogs ansieht, wird unschwer feststellen, dass die Anzahl der Kommentare, deren gewollte Aussage man auch mit viel Phantasie und Wohlwollen nicht mehr erfassen kann, rasant steigt. Die deutsche Sprache erlebt einen beispiellosen Niedergang.

Zusammen mit dem sich abzeichnenden „Braindrain“ Deutschlands (der Abwanderung sowohl vieler Betuchter als auch der nachrückenden Schicht gut ausgebildeter Fachkräfte und Akademiker) bedeutet für die sich abzeichnende Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung in unserem Land Einschneidendes.

Verübeln kann man es unseren fertigen Bachelor- oder Master-Studenten nicht, wenn Sie ihrem Heimatland vermehrt den Rücken kehren. Sie mögen nicht immer mehr für den Staat berappen, während anderswo mehr Geld winkt. Und mehr innere Sicherheit. In diesem Jahr fiel der „Steuerzahler-Gedenktag“ auf den 19. Juli (03:27 Uhr). Bis zu diesem Zeitpunkt haben die deutschen Arbeitnehmer ihr Jahreseinkommen rechnerisch an den Staat abgeben müssen (Steuern, Sozialbeiträge, GEZ-Zwangsabgabe etc.) Damit hat die Abgabenquote in unserem Land ein neues Allzeithoch erreicht. Trotz bester Wirtschaftslage, wie die Regierung ja zu betonen nicht müde wird. http://www.bz-berlin.de/deutschland/ab-3-27-uhr-gehoert-ihr-geld-komplett-ihnen

Wie sich das weiterentwickeln wird, lässt sich an fünf Fingern abzählen. 43 Prozent aller von der Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierten Arbeitslosen hatten in der letzten Erhebung einen Migrationshintergrund. http:// www.germandailynews.com/bericht-92169/43-prozent-der-arbeitslosen-haben-migrationshintergrund.html

Zu zahlen haben dafür die Arbeitnehmer. Der der seit Jahrzehnten bekannten demographischen Entwicklung, gegen die keine Bundesregierung seit 1960 außer in Wahlprogrammen mit einer wirklich familienfreundlichen Politik vorgegangen ist, wird nun eine zuwanderungsbedingte Kostenlawine aufgepfropft, über deren Ausmaß nur spekuliert werden kann, an deren Eindämmung die Kanzlerin aber nicht im Traum denkt. Im Gegenteil.
CDU bei 40 Prozent, aber fast 30 Prozent „Populisten“!

Kritik an alldem wird nicht gerne gesehen. Und findet in den zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien und der sgn. Qualitätspresse so gut wie überhaupt nicht statt. Warum das so ist, das lesen Sie hier: http:// www.epochtimes.de/politik/deutschland/journalisten-packen-im-wochenblick-sonderheft-aus-warum-wir- nicht-die-wahrheit-sagen-duerfen-a2175904.html

Wer dennoch Kritik zu äußern wagt, ist ein Populist, ein Rechtspopulist. Auch dazu hat die Bertelsmann- Stiftung in dieser Woche eine Studie veröffentlicht, derzufolge gut 29 Prozent der Deutschen Populisten sind. Der Mehrheit von ihnen wird allerdings ein moderater Populismus unterstellt, der sich nicht grundsätzlich gegen den Staat, die EU und die Demokratie richte, sondern nur deren mangelndes Funktionieren beklage. Zu diesen Menschen zähle ich mich auch, verwahre mich aber dagegen, deswegen als Populist oder gar rechts bezeichnet zu werden.
Wie weit die „political correctness“ mittlerweile das Denken selbst der Forscher der Bertelsmann-Stiftung durchsetzt und verbogen hat, lässt sich daran ablesen, welche Statements des Fragebogens bei Zustimmung des Befragten zur Klassifizierung als „Populist“ reichten. Zwei Beispiele:

1. „Wichtige Fragen sollten nicht von Parlamenten, sondern in Volksabstimmungen entschieden werden.“ Wenn Sie das auch so sehen, sind Sie nach dem Urteil der Bertelsmänner ein Rechtspopulist. Die Schweizer sind demnach gleich zu 100 Prozent Rechtspopulisten.
2. „Die Politiker im Bundestag sollten immer dem Willen des Volkes folgen.“ Auch diese Aussage reicht nach Ansicht der Sozialforscher der Bertelsmann-Stiftung aus, um eine rechtspopulistische Gesinnung dingfest zu machen. Nur:

Selbstverständlich sollten die Parlamentarier dem Willen des Volkes folgen. Dafür wurden sie ja gewählt. Und das Volk, liebe Bertelsmänner, ist laut Artikel 20 Abs. 2 der Souverän: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“, heißt es dort. Das Parlament und erst recht die Regierung halten sich nur nicht daran. Und das zu kritisieren, ist Bürgerrecht und Bürgerpflicht, nicht aber ein Hinweis auf ein rechtspopulistisches Gedankengut!

Bildungsnotstand ante portas
Der Lehrerverband sieht die Entwicklung an den Schulen kritisch. http://www.n-tv.de/panorama/Lehrerverband-Schueler-versagen-beim-Lesen-article19948121.html Selbstverständliche Fertigkeiten wie Lesen und Schreiben scheinen sich auf dem Rückzug zu befinden. Beim Rechnen sieht es nicht anders aus. Unlängst hatte ich es mit einer jungen Dame mit Realschilabschluss zu tun, die zur Berechnung von 3 x 2,50 Euro auf einen Taschenrechner zurückgreifen musste. Kein Einzelfall, leider.

Nun ziehen in die Schulklassen vermehrt Migrantenkinder verschiedenen Alters ein. Oft Analphabeten und der deutschen Sprache  nicht mächtig. Einen Lehrplan (Curriculum) für diese Schüler gibt es nicht; die Lehrer werden mit der Bewältigung der neuen Herausforderung sich selbst überlassen, obwohl sie selbst natürlich nicht über die vielen verschiedenen Muttersprachen der Neuankömmlinge verfügen.
Das Bildungsniveau wird, es kann gar nicht anders sein, drastisch nach unten gehen. Warten wir die PISA- Studien der kommenden Jahre ab: Deutschland wird dabei in erst langsamem, sich dann aber drastisch beschleunigenden Tempo abrutschen.

Emigs Ecke
Leser Herr Emig regte vor einiger Zeit an, in diesen sich verdüsternden Zeiten doch im Newsletter abschließend auch einmal Positives zu berichten. Eine Idee, der ich sehr gerne folge.
Das positive Highlight seit meiner urlaubs- und sommerfestbedingten Newsletterpause ist zweifellos die sich verbessernde Lage in Syrien. Am 20. Juli berichtete die Washington Post, dass US-Präsident Donald Trump  die Einstellung von Waffenlieferungen der CIA an „moderate Rebellen“ in Syrien und die Ausbildung dieser Kämpfer angeordnet habe.

Bedenkt man, dass es a) völlig egal ist, ob ein Be- bzw. Getroffener von einem „moderaten“ Rebellen oder einem „richtigen“ erschossen wird, bedenkt man b), dass man bis vor kurzem noch als Verschwörungstheoretiker verunglimpft wurde, wenn man auf die Verstrickung der USA in den Syrienkonflikt hinwies und bedenkt man schließlich c), dass die USA völkerrechtlich betrachtet in Syrien rein gar nichts verloren haben und einzig Russland nach diesem Recht dort legal operiert, dann ist das ein Fortschritt der besonderen Güte. Und vielleicht sogar der Beginn eines Waffenstillstandes in Syrien. Ein Wermutstropfen bleibt:

Das einst blühende Syrien wurde wie Libyen vom militärisch-industriellen Komplex der USA aka NATO in Schutt und Asche gelegt. Die Herrschaften werden sich aber neue Ziele aussuchen. Wehe dem, den es als nächsten trifft! Und die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
Mit besten Grüßen für ein wunderschönes Wochenende!
Axel Retz

ZITATE:
„Wenn das so weitergeht, gibt‘s Mord und Totschlag, denn es sind zu viele Ausländer bei uns.“

Helmut Schmidt, Frankfurter Rundschau 28.11.1994

„Wenn es zu viele Zuwanderer gibt, muss man auch einmal den Mut aufbringen zu sagen, dass es genug ist.“

Dalai Lama

„Falls sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“

Milos Zeman, Präsident der Tschechischen Republik

„Die Afrikaner, die ich in Italien sehe, sind der Abschaum und der Müll Afrikas. Ich frage mich, weswegen Italien und andere europäische Staaten es tolerieren, dass sich solche Personen auf ihrem nationalen Territorium aufhalten.“

Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf am 08. Juni in einem offenen Brief an die italienische Webseite „Julienews“
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Auszug Newsletter 28.06.2017

BERLINS KOPIE MACRONS: LA RÉPUPLIQUE AM ARSCH

Liebe Leserinnen und Leser,
heute verabschiede ich mich sozusagen. Nicht für immer, aber für die kommenden drei Wochenenden. Als
Selbständigem geht es bei mir im Urlaub etwas anders zu als bei Arbeitnehmern, d. h. einen Teil meiner
Börsendienste werde ich unverändert weiter verfassen, andere wie auch dieser Newsletter werden für drei
Wochen pausieren.

Ich werde diese Zeit auch nutzen, um mich intensiver mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die sich abzeichnenden
Perspektiven es meiner Familie und mir erlauben werden, in diesem wunderschönen Land alt
zu werden oder nicht. Aus heutiger Sicht hält sich mein Optimismus sehr in Grenzen.

Die Flutung Europas mit Migranten – hier ist m. E. rein gar nichts „reduziert“ worden – wird von „No borders,
no nations“-Phantasten mit Hilfe professioneller Schleuser (NGOs, aber auch Frontex) immer stärker forciert,
geltende Gesetze des Asylrechts werden von der Regierung boykottiert, eine wirkliche Kontrolle derer, die
in unsere Sozialsysteme einwandern und sie schon in Kürze sprengen werden, findet nicht statt. Und auf
die bittere, noch vor einem Jahr als rassistische Verschwörungstheorie gebrandmarkte, sich nun tagtäglich
bewahrheitende Wirklichkeit, dass sich unter den Migranten „überproportional“ viele Terroristen, Islamisten,
Mörder, Vergewaltiger, Sozialschmarotzer und vieles mehr befinden, antwortet die Kanzlerin mit einem lakonischen
„Nun sind sie einmal hier.“ Und setzt ihre destruktive Politik fort, die nicht nur Deutschland bis zur
Unkenntlichkeit verändern wird. Ohne dass ihr irgendjemand in den Arm fiele.

Was ist los mit diesem Land und seinen Menschen, die (angeblich) schon wieder danach gieren, es Angela
Merkel für vier weitere Jahre zu ermöglichen, Millionen unkontrollierter Migranten durch ihre Raute ins Land
zu locken, ohne dass sich Widerstand regt?
Die „Fluchtursachen bekämpfen“ lautet eine der uns tagtäglich gebetsmühlenartig eingetrichterten politischen
Floskeln. Abgesehen von den (relativ wenigen) Migranten, die tatsächlich vor Krieg oder Verfolgung fliehen,
ist die mit Abstand wirkungsvollste Fluchtursache die bis heute fortbestehende Einladung der Kanzlerin,
gepaart mit weltweit einmaligen, so gut wie völlig fehlenden Kontrollen, der rund um den Globus beispiellosen,
gegenleistungsfreien Vollversorgung und einer zum running gag verkommenen Strafahndung, die die
im Einsatz an ihre Grenzen stoßende Polizei schon jetzt schier in den Wahnsinn treibt.

Dass die bei weitem überwiegende Mehrzahl der Zuwanderer keine „Schutzsuchenden“ oder „Flüchtlinge“
im Sinne des Asylrechts oder der Genfer Flüchtlingskonvention sind, ist mittlerweile unbestritten. Trotzdem
verwenden Politik und Medien ausschließlich diese Termini. So etwas nennt man Fake News.

Wir sind „ein starkes und ein reiches Land“, tönt es aus dem Kanzlerinnenmund. Ach ja? Sind wir das? Warum
leben denn dann heute mehr Kinder als jemals zuvor in Armut oder in unmittelbar von Armut bedrohten
Verhältnissen? Warum geht denn dann selbst die Bundesregierung davon aus, dass 2030 die Hälfte aller
Rentner nur noch Bezüge unterhalb der Grundsicherung beziehen wird (also faktisch umsonst in die Rentenversicherung
eingezahlt hat) und warum müssen immer mehr Familien mit Kindern Zweit- oder Drittjobs
annehmen, um überhaupt über die Runden zu kommen?

Nationale, soziale Sicherungssysteme eines Staates beruhen auf dem Vertrauen und der Solidarität ihrer
Mitglieder. Und auf einem endlichen Kapitalvermögen. Sollen sie nicht gezielt zur Implosion gebracht werden,
können und dürfen nicht zu „Weltrettungsprogrammen“ umfunktioniert werden.

Auf immer mehr Verwunderung und Ablehnung stößt das Verhalten von Politik und Medien, Straftaten von
Migranten zu vertuschen, zu verschweigen oder zu beschönigen und sie, wenn überhaupt, milder als vom
Gesetzgeber vorgesehen zu ahnden, während gegen die einheimische Bevölkerung selbst bei Bagatelldelikten
wie Mundraub oder GEZ-Verweigerung oftmals am oberen Ende des Strafrahmens geurteilt wird. Die
Zweiklassenjustiz und der Täter- statt Opferschutz feiern fröhliche Urstände. Auch nach Silvester 2015. An
der Kölner Antiterror-Demo vor zwei Wochen haben sich nach verlässlichen Quellen kaum mehr als 300
Moslems beteiligt. Zum Jahreswechsel auf der Kölner Domplatte werden es „ein paar „mehr sein. Und falls
der türkische Präsident Erdogan nach dem Hamburger G20-Treffen tatsächlich eine Rede in Deutschland
halten wird, dann können wir mit einem fünfstelligen Publikum rechnen.

In Berlin, das als Nachtrag, versammelten sich bei der „großen“ Kundgebung der Muslime gegen Terror und
Extremismus am 23. Juni auch nur weniger als 100 Menschen. Glückauf!
Die Demutsgesten gegenüber dem Islam nehmen derweil groteske Züge an. In Berlin verlangen muslimische
Eltern, ihre minderjährigen Kinder während des Ramadan vom Schwimmunterricht zu befreien, da
sie versehentlich Wasser schlucken könnten – und die Aufnahme auch von Flüssigkeiten ist während des
Fastenmonats verboten. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ramadan-in-deutschland-fastendekinder-
sollen-nicht-am-schwimmunterricht-teilnehmen-sie-koennten-wasser-schlucken-a2148515.html

Einem minderjährigen Kind bei Außentemperaturen über 30 Grad 16 1/2 Stunden jede Flüssigkeit zu verweigern,
mag ja vielleicht religiöse Gründe haben. Und unsere hypertoleranten Allesversteher lassen im Namen
der Religionsfreiheit im Zweifelsfall lieber ein paar Kinder am Hitzekollaps oder Hitzschlag umfallen als den
Eltern klarzumachen, dass sie sich schlichtweg der Kindesmisshandlung schuldig machen.

Schluss mit der grundgesetzlich verbrieften Religionsfreiheit ist es für diese Gutmenschen allerdings, wenn
sie von Deutschen wahrgenommen wird. Ein Elternpaar, das sein minderjähriges Kind nicht der möglichen
religiösen Indoktrination bei einem Moscheebesuch seiner Schulklasse aussetzen wollte, findet sich nun vor
Gericht wieder https://www.welt.de/politik/deutschland/article165756063/Schueler-schwaenzt-Moscheebesuch-
Eltern-kommen-vor-Gericht.html

Erklärungsbedarf besteht sicher auch, wenn eine deutsche Staatsanwaltschaft (Hamburg) in der Verwendung
des Begriffs „Köterrasse“ für Deutsche keine strafbare Handlung erkennt, während Kanzlerkandidat Schulz
jubelt, dass das, „was die Flüchtlinge uns bringen, wertvoller als Gold“ ist.

Die von fast allen Parteien, den Medien und auch den Kirchen zur mantra-artig wiederholten Doktrin erhobene
Idee, unter klarem Bruch der Vorgaben des Asylrechts und der Schengen-Verträge einfach jeden
aufzunehmen, der das will, hat mittlerweile Züge einer hasserfüllt wirkenden Meinungsdiktatur angenommen,
die selbst zwar immer lauthals nach einer demokratischen Streitkultur schreit, aber mit zunehmender
Härte auf jeden einschlägt, der sein Recht auf Meinungsfreiheit selbst dann wahrzunehmen wagt, wenn
seine Meinung eben nicht mit der der Regierung und der der von ihr zur Echokammer umfunktionierten
Mainstream-Medien übereinstimmt.

Die Verfolgung und öffentliche Diffamierung Andersdenkender (beispielsweise all derer, die heute noch der
programmatischen Ausrichtung der CDU von 2002 die Treue halten), die Einschränkung der Meinungsfreiheit,
die immer weiter perfektionierte Überwachung, die Konzentration der Staatsmacht auf eine einzige
Person, die fast vollumfängliche Gleichschaltung der Medien und last but not least die tolerierte und teils
sogar staatsfinanzierte Gewalt gegen eine missliebige Partei oder deren Sympathisanten erinnern an
Deutschlands düsterste Zeiten.

Und das ausgerechnet heute, wo der Kampf gegen Wiederkehr dieser Zeiten wie eine Monstranz durch die
Öffentlichkeit getragen wird. Sonderbar.

Heute „Germans last“, morgen „Germans lost“
Als ich vor Jahren auf die Gefahren der geplanten Abschaffung von Bargeld, der Implantation von RFIDChips
und der voranschreitenden Entdemokratisierung warnte, haben das viele weniger dicht mit der Materie
vertraute Leser (nicht jeder kann und will seine Zeit mit Informationsbeschaffung verbringen) für irgendetwas
zwischen Panikmache und Verschwörungstheorie gehalten.

Heute ist all das Realität und massiv auf dem Vormarsch. Meine damaligen Kritiker, haben sie heute auch
schon einen „fortschrittlichen“ RFID-Chip unter der Haut? Unter dem Deckmantel der „Terrorbekämpfung“
lässt sich das, ebenso wie die totale Überwachung, den meisten Bürgern weitgehend problemlos vermitteln.
Da passt es auch (leider) bestens ins Bild, dass beispielsweise die Bundesregierung trotz aller Vorkommnisse
und der erklärten Absicht des IS, Deutschland zu „erobern“, an ihrer Strategie der unbegrenzten Zuwanderung
festhält und der EuGH am Mittwoch letzter Woche entschied, dass eine „anlasslose“ Kontrolle
bei Zuwanderern nicht statthaft ist, etwa weil nur die Vermutung bestehe, dass es sich um einen illegalen
Grenzübertritt handeln könne, der nach § 3 des Aufenthaltsgesetzes strafbar ist. Ich darf einmal zitieren:

§ 3
Passpflicht
(1) 1 Ausländer dürfen nur in das Bundesgebiet einreisen oder sich darin aufhalten, wenn sie einen anerkannten
und gültigen Pass oder Passersatz besitzen, sofern sie von der Passpflicht nicht durch Rechtsverordnung
befreit sind. 2 Für den Aufenthalt im Bundesgebiet erfüllen sie die Passpflicht auch durch den Besitz eines
Ausweisersatzes (§ 48 Abs. 2).

(2) Das Bundesministerium des Innern oder die von ihm bestimmte Stelle kann in begründeten Einzelfällen
vor der Einreise des Ausländers für den Grenzübertritt und einen anschließenden Aufenthalt von bis zu sechs
Monaten Ausnahmen von der Passpflicht zulassen.

Von „begründeten Einzelfällen“ kann ja nun wahrlich nicht gesprochen werden, wenn 80 Prozent der Zuwanderer
ihre Papiere vor der Einreise entsorgen und das mittlerweile auch jedermann weiß. Und wenn man
das weiß, dann ist die Überprüfung jedes einzelnen Migranten alles andere als „anlasslos“.
Gesetze scheinen für die Bundesregierung, überzeichnet formuliert, nur noch dazu da zu sein, um gegen
sie zu verstoßen und denen, die das kritisieren, ins Knie zu schießen oder sie in den sogenannten sozialen
Medien sperren zu lassen.

Das Urteil des EuGH ist gleichwohl bemerkenswert. Erstens tritt es nationales Recht in die Tonne, was es
kann, damit aber ganz grundsätzliche Fragen aufwirft. Zweitens zwingt das Urteil Deutschland, dem Schengen-
Abkommen getreu „anlasslose“ Grenzkontrollen zu unterbinden, während auch Europas höchstem Gericht
sehr bewusst sein dürfte, dass Schengen seit September 2015 permanent an Europas Außengrenzen gebrochen
wird. Die tumbe, vorne und hinten nicht funktionierende Idee, wegen der zu einer Art heiligen Kuh
aufgeblasenen Freizügigkeit innerhalb Europas erst alle Migranten aufzunehmen und sie dann „solidarisch“
umzuverteilen, gleicht dem Gedanken, einen Wasserrohrbruch nicht etwa einzudämmen, sondern das einströmende
Wasser gleichmäßig in alle Zimmer umzupumpen. Sagen Sie, was sie wollen:

Wenn der EuGH den Nationalstaaten eigene Grenzkontrollen untersagt, obwohl er sehr genau weiß, dass
sie auch an Europas Außengrenzen nicht funktionieren, dann wird Recht zu Unrecht. Und dann steht, auch
wenn einer meiner Leser das nach meiner letzten Ausgabe bezweifelte, so gut wie sicher auch ein Plan
hinter all den absurden Geschehnissen dieser Tage. Vergessen Sie nicht:

„In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, dann kann man sicher sein, dass es auf diese
Weise geplant war.“ Franklin D. Roosevelt, 32. Präsident der USA

Und denken Sie an die Worte des US-Militärstrategen Thomas P. Barnett, der empfohlen hatte, Europa mit
jährlich 1,5 Millionen Zuwanderern vornehmlich aus Afrika zu fluten, um hier eine „hellbraune Mischrasse“
zu etablieren, die „zu dumm zum Verstehen“, aber „klug genug, um zu arbeiten“ ist.

Wer nicht daran glauben mag, dass die durch Frontex, kriminelle und unter dem Deckmantel der Humanität
segelnde „Seenotretter“ laufende Massenschleusung illegaler Zuwanderer einem „höheren Plan“ folgt, der
soll die Fragen beantworten, warum trotz der Kriminalitätsstatistik von 2016, jetzt tatsächlich täglich stattfindenden
Terrorattacken, Morden und Vergewaltigungen alles getan wird, um die Kritiker der unkontrollierten
Zuwanderung mundtot zu machen, aber nichts, um den sich mathematisch abzeichnenden Bevölkerungsaustausch
in Deutschland, die Sprengung der Sozialsysteme und heraufziehende, bürgerkriegsähnliche
Zustände zu verhindern.

Sollte hinter all den abstrusen Entwicklungen tatsächlich kein Plan stehen, dann haben wir es mit äußerst
naiven Politikern zu tun, die noch zudem unfähig sind, einmal begangene Fehlentscheidungen zu korrigieren.
Die Masse der Menschen, denke ich, spürt sehr wohl, was vor sich geht, aber sie ist viel zu sehr mit sich
selbst und den „Segnungen“ der modernen Medien beschäftigt, als dass sie Lust und Zeit hätte, ihre demokratischen
Rechte wahrzunehmen und eine gegen sie arbeitenden politischen Kaste das Fürchten zu lehren.

Der Niedergang unserer Sozialsysteme, die Spaltung der Gesellschaft, die Vermögensverschiebung nach
oben, die milliardenschweren „Rettungspakete“ zur Verteidigung der Gemeinschaftswährung, die Ausdünnung
alterssichernder Arbeitsplätze, die an Volksverhetzung grenzenden Hasstiraden gegen Russland, die
Beteiligung an NATO-Angriffskriegen, die Verunglimpfung politisch Andersdenkender, die Zerstörung der
Demokratie, der Angriff auf die Meinungsfreiheit, der Weg in eine bis jetzt nur aus totalitären Staaten bekannte
Überwachungs- und Denzunzierungskultur und eine fast vollkommene Gleichschaltung der Medien haben
sich in den drei Amtszeiten der Kanzlerin ganz hervorragend entwickelt. Angeblich lechzt die Bevölkerung
nach einer vierten.

Im September 2015 scheint Frau Merkel angetreten zu sein, um ihr Werk endgültig zu krönen. Korrigieren
will sie an all dem nichts. Und ein scheinbar mehrheitlich aus leidlich gut bezahlten Statisten bestehendes
Parlament, rückgratlos wirkende Verfassungsrichter und eine (bis jetzt) folgsame Exekutive sehen dem
illustren Treiben zu, an dessen Ende Deutschland seine Identität, seinen Reichtum, seinen Wohlstand und
vor allem seinen inneren und vermutlich auch äußeren Frieden verloren haben wird.

Sähe ich irgendwelche politischen Entwicklungen, die sich den sich ausweitenden Missständen entgegenstemmen
oder in Richtung einer Kurskorrektur arbeiten, könnte ich vermuten, dass diese Entwicklungen
einfach nur Folge von Inkompetenz und allzu menschlichen Irrtümern waren und sind. So aber kann ich gar
nicht anders als anzunehmen, dass all das genau so gewollt und betrieben wird.

„Heute Germans last, morgen Gemans lost“, das wäre m. E. ein trefflicher Slogan für den anstehenden
Wahlkampf der sgn. Christlich Demokratischen Union, die ihr Kürzel vielleicht auch einmal zeitnah der Wirklichkeit
anpassen sollte. Helmut Kohl wird trotz aller seiner Fehler als Kanzler der Wiedervereinigung in die
Geschichtsbücher einziehen, Angela Merkel evtl. als Kanzlerin der Spaltung und der Zerstörung Europas.

Die intellektuelle Elite, die besten Köpfe aus Wirtschaft und Wissenschaft, profilierte Facharbeiter und zahllose
der früher zu uns gekommenen Zuwanderer, die sich hier vortrefflich integriert und sich teils blühende Existenzen
aufgebaut haben, werden diesem Land den Rücken kehren. Erst recht junge Hochschulabsolventen,
denen in anderen Ländern der rote Teppich ausgerollt wird, während sie hier finanziell zum Durchfüttern der
zunehmenden Zahl alter Menschen und zur Alimentierung des einreisenden „Rests der Welt“ ausgeblutet
werden. Schon heute führt Deutschland mit Österreich und Belgien die weltweite Liste der höchsten Einkommensteuerbelastung
an. Aber die Abgaben werden und müssen angesichts der Migration noch steigen.

Der „brain drain“, also die Abwanderung der Talente und Leistungsträger einer Volkswirtschaft, hat längst
begonnen. Substituiert wird er von denen, die tagtäglich zu Tausenden ins Land strömen. Sie wissen schon,
die zahllosen integrationswilligen, friedvollen und hochmotivierten Facharbeiter, Ärzte, Ingenieure, Architekten,
Chemielaboranten etc., die in Grüppchen durch die Städte ziehen und uns immer so dankbar ansehen.

Diese Fachkräfte gibt es natürlich, wenn auch in verschwindend geringer Zahl. Und sie können einem doppelt
leid tun. Wer wirklich aus Krieg und Verfolgung gefl ohen ist und sich hier ein neues Leben aufbauen
will oder das auch schon getan hat, um dann dank einer völlig verfehlten Politik in Sippenhaft mit Kriminellen,
Arbeitsscheuen, Terroristen genommen zu werden – auch und gerade der ist ein Opfer der hinter den
schönen Vokabeln der Weltoffenheit, der Vielfalt, der Bereicherung und der im Zweifelsfall hinter der EU
versteckten Sucht der Kanzlerin, Deutschland einem historisch beispiellosen Experiment auszusetzen, von
dem sie ganz genau weiß, dass es keinen guten Ausgang fi nden wird und dessen Erfüllungsgehilfin sie ist.

EU: Falsche Solidaritätsprediger
Gestatten Sie mir zum Abschluss dieses Themas noch einen Punkt. Am lautesten geschrien wird von Berlin
und Brüssel zurzeit nach Solidarität der EU-Länder, was sich insbesondere auf die Aufnahme von Migranten
bezieht. Beim EU-Treffen vergangener Woche ging das einmal mehr in die Hose. Jean-Claude Juncker und
Angela Merkel gleichen in der EU Geisterfahrern, die einfach nicht verstehen wollen oder können, warum
denn nun alle anderen in die falsche Richtung fahren. Deswegen zum Beispiel, lieber Jean-Claude und liebe
Angela: http://www.anonymousnews.ru/2017/06/23/vergewaltigungs-horror-anzahl-von-migranten-veruebtersexualverbrechen-
hat-sich-verdoppelt/

Wie ist es denn um die Solidarität der EU mit Griechenland, Italien, Spanien und Portugal bestellt? Bis zu
50 Prozent der unter 24jährigen dort sind arbeitslos. Und was tut die EU?

Sie bittet sie sozusagen, beiseitezutreten und einen Korridor zu bilden, um vornehmlich junge Männer aus
Afrika, dem Nahen Osten oder sonst woher in Richtung des gelobten Landes durchmarschieren zu lassen,
wo Milch und Honig fließen.

Für fast nichts hatte die Bundesregierung bis und seit 2015 Geld, abgesehen von der milliardenschweren
Rettung kriminell operierender Banken, die den Steuerzahler derweil durch die Fortführung ihrer anrüchigen
Cum-Cum und Cum-Ex-Geschäfte auslutschten. 60 Milliarden Euro pro Jahr, so namhafte Wirtschaftsforscher,
stehen aber plötzlich für die Neubürger bereit – was erst der Anfang sein dürfte. Wie verkaufen Sie
das, Frau Dr. Merkel?

Griechen, Italiener, Spanier und Portugiesen: Zuwanderer mit Schul- oder Studienabschluss und gut ausgebildete,
uns freundlich gesonnene und nicht nur integrationsfähige, sondern vor allem integrationswillige
Fachkräfte oder auch Auszubildende könnte Deutschland von der Südfl anke Europas sofort en masse
bekommen.

Aber nein, Deutschland will dieses Potential nicht, Merkel-Deutschland importiert kulturfremde Menschen
mit erheblich niedrigerem Bildungsstand. Erklären Sie mir das einmal! Da soll mir noch einmal jemand etwas
von Diskriminierung und Rassismus erzählen, gegen den unbedingt Front zu beziehen sei. Die EU-Politik
ist solidarisch nur mit Nicht-Europäern – und diskriminierend bis rassistisch gegenüber der eigenen Bevölkerung!
Wegklicken lässt sich dieses Programm (theoretisch) nur bei Wahlen.

EMIGS ECKE
Leser Herr Emig hatte mich vor Wochen gebeten, dem Newsletter zum Ausklang immer etwas Positives
hintanzustellen. Was ich gerne aufgegriffen habe. Und glauben Sie mir: Ich wäre froh, einen Newsletter
verfassen zu können, der von positiven Entwicklungen überläuft. Aber da können wir wohl lange warten.
Jetzt aber – und bitte seien Sie nicht zu überrascht, was ich hier an Schönem zu vermelden habe! Es war
alles andere als alltäglich.

McDonalds oder Burger King, Fastfood-Anbieter, zu deren Preisen man übrigens, wenn man nicht wie ich
anspruchsvoller Selbstkocher ist, anderorts auch gesund essen kann, besuche ich mit meinen Lieben etwa
einmal pro Jahr. Fast scheint es, wie bei meinem lieben Leser Matthias H., für viele Deutsche zu einem
alljährlichen Ritual geworden zu sein, sich das einmal im Jahr anzutun.

Also: Bei einem unserer letzten McDonald‘s-Besuche musste ich dem dringenden Drang des Gedärms
folgend die Toilette aufsuchen. Beide zur Verfügung stehenden Etablissements zum Abschluss großer
Geschäfte waren besetzt. Dann hörte ich eine Wasserspülung und nach kurzer Pause die Geräusche, die
eine im Einsatz befindliche Toilettenbürste zu kommunizieren pflegt.

Danach öffnete sich die Türe und ein geschätzt 30jähriger Mann „südländischen Aussehens“ gab mir den
Weg zum Thron frei.
Ich habe so etwas, so banal es auf den ersten Blick erscheinen mag, noch nicht erlebt. Die in Verantwortung
und unter Amtseid stehende Bundeskanzlerin sollte sich ein Beispiel daran nehmen: Egal, ob man etwas
„Beschissenes“ vorfindet (und das hat sie dank Herrn Schröders Agenda 2010), sollte man das Vorgefundene
reinigen und es „künftigen Generationen“ so übergeben, wie man es selbst gerne übernommen hätte.
Frau Dr. Merkel sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Sonst haben wir sehr bald hier „La République am
Arsch“!

Beste Grüße
Axel Retz

„Der größte Missbrauch ist, wenn sie von der Macht das Gewissen trennt.“
William Shakespeare (1564 – 1618)

„Es gibt keinen größeren Beweis der Tugend, als dass man grenzenlose Macht besitzt und sie nicht missbraucht.“
Lord Thomas Babington Macaulay (1800 – 1859)
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Auszug Newsletter 17.06.2017

DEUTSCHLAND IM AUFNAHMEZUSTAND

Liebe Leserinnen und Leser,
vorab ein kleiner Nachtrag zur vergangenen Ausgabe vom 03. Juni, als ich in meinen Augen Betrübliches
über den Evangelischen Kirchentag zu berichten hatte. Dazu erreichte mich umgehend eine E-Mail eines
Pfarrers. Auszugsweise lesen Sie seine Zuschrift hier::

„Lieber Herr Retz,
Gefreut habe ich mich, dass nach Ihrer Erfahrung es noch mehr Pfarrer gibt, die unter ihrer Kirche leiden.
Meine Frau, die keine Pfarrerin ist, und ich kommen uns häufig als Einzelkämpfer vor. Doch wenn ich das,
was wir denken, in Predigten sage, kommt häufig eine positive Resonanz aus der Gemeinde. Die Menschen
spüren, dass etwas nicht stimmt und es so nicht mehr lange weiter gehen kann.

Heute sagte ein Gottesdienstbesucher nach dem Gottesdienst zu mir, dass das, was ich zum Verhältnis von
Thron und Altar im Deutschland des Reformationsjubiläums gesagt habe, ihn an tiefste DDR-Zeiten erinnere.
Das war anerkennend gemeint, nur dass zu DDR-Zeiten Kritik am Staat zum guten Ton gehörte, heute macht
man sich mit Kritik an der sich dem Staat andienenden Kirche zum Außenseiter.

Eine wirkliche Veränderung halte ich erst für realistisch, wenn die Kirchensteuern wegbrechen und dieses
System nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Marx´ Erkenntnis „Das Sein bestimmt das Bewußtsein.“ ist schon
richtig, wenn es auch nur die halbe Wahrheit ist. Lange kann es ja nun nicht mehr dauern bis zum großen
Reset. Schlimm, dass der nötig und offensichtlich unabwendbar ist.

Wie gesagt, Sie sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, Sie persönlich kennen zu lernen.
Herzliche Grüße von
(Unterschrift)“

ZEITENWECHSEL
Die Menschheit hat sich immer schon verschiedener Kalender bedient. Und das tut sie auch heute noch.
Manche der unterschiedlichen Zeitenwechsel können wir auch selbst bezeugen – wenn wir nur ein Auge
auf sie haben.

Es ist noch nicht lange her, da gab es ab und an tragische Tage, die wir im Kalender hätten markieren können.
Tage, an denen „geistig verwirrte“, „traumatisierte“ Einzeltäter aus den Reihen der „Schutzsuchenden“ hier
oder anderswo in Europa Leute umbrachten, Soldaten oder Kleinkindern die Kehle durchschnitten, Frauen
oder Mädchen vergewaltigten, mit LKW auf Menschenjagd gingen oder „im Namen Allahs“ (auch das setze ich
sehr bewusst in Anführungszeichen) mit Schusswaffen, Äxten, Macheten, Messern oder Sprengstoffgürteln
ihren Hass auslebten – und im Idealfall auch ihr eigenes Leben auszulöschen versuchten.

Auch dem letzten grün-linken, gutmenschelnden Träumer, so er denn nicht der völligen Realitätsverweigerung
anheimgefallen ist, sollte mittlerweile aufgefallen sein, dass ein derartiger Kalender heute umzuschreiben wäre:
Denn heute ist längst die Zeit gekommen, die immer seltener werdenden Tage im Kalender einzutragen, an
denen es keines dieser Attentate gibt. Und das nenne ich einen echten Gezeitenwechsel! Wer das immer
noch nicht sehen kann, der gehört in eine Therapie.

Wie reagiert die Politik? Mit dem immer gleichen, abgedroschenen Floskeln von unserer freien Art zu leben,
der wehrhaften Demokratie, des unbeugsamen Rechtsstaats und der Forderung nach noch intensiveren
Integrationsanstrengungen – von uns natürlich, nicht von den Migranten. Nicht zu vergessen das neue Credo,
dass Terror und explodierende Kriminalität die neue „Normalität“ seien. Danke, Frau Merkel.

Tatsächlich ist es so, schrieb mir ein Leser in der letzten Woche, dass an der österreichisch-deutschen Grenze
selbst Hannibal mit seinen Elefanten durchreiten könnte, ohne dass er aufgehalten würde. Und würde
er aufgehalten und seine Elefanten als Kaninchen deklarieren, dann wären es für die deutschen Behörden
eben auch Kaninchen.

Milliarden werden ausgegeben, um „identitätslose“ Zuwanderer aus nach Belieben frei erfundenen Herkunftsländern
ins Land zu schleusen, während die offi zielle Lesart lautet, dass den Schleusern das Handwerk
gelegt werden müsse.

TROJA RELOADED
Hätte Troja nach der List des Odysseus eine zweite Chance gehabt, hätten seine Bewohner das Hölzerne
Pferd gewiss kein zweites Mal in die Stadt geholt. Die Bundeskanzlerin, der Bundesinnenminister und nahezu
alle gewählten Volksvertreter hingegen scheinen regelrecht darauf zu gieren, ganze Heerscharen davon ins
Land zu holen, die sich – auch hier lässt Odysseus grüßen – unter den friedfertigen Schafen der tatsächlich
Asylsuchenden verstecken.

Denn die gibt es auch. Aber die Politik lässt nichts unversucht, um den der Bevölkerung von ihr verbal immer
wieder unterstellten „Generalverdacht“ geradewegs nach Kräften noch zu befeuern.

Fast alle islamistisch motivierten Attentäter, die in den letzten Wochen und Monaten im Aus- und Inland
durch übelste Straftaten gegen Leib und Leben aufgefallen sind, waren den Behörden als Extremisten und/
oder Gefährder bekannt, viele von ihnen hatten bereits langjährige Straftaten hinter sich. Und? Ja was und?
Sie genießen ihre Freiheit, Europas grenzenlose Freizügigkeit und werden vom Steuerzahler (= Ihnen) vollumfänglich
durchgepampert und auch juristisch betreut, bis ihre nächsten Straftaten die Politik angeblich ins
Grübeln bringen, ob man denn unter Umständen etwas falsch gemacht haben könnte.

Zuwanderer, die ohne jeden Identitätsnachweis ins Land wollen, nimmt unter mannigfaltigen Rechtsbrüchen
nur ein einziger Staat auf diesem Globus auf. Was sich herumgesprochen hat, denn rund 80 Prozent der
hier anlandenden Migranten verfügen über keinerlei personenbezogene Dokumente. Nur bei Anschlägen,
falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten, haben sie ihre Pässe plötzlich wieder dabei.

Polen will nun gar keine Moslems mehr ins Land lassen, Tschechien sträubt sich jeden jede weitere EU-Umverteilung
von Flüchtlingen. Und anderen osteuropäischen Ländern zugewiesene Asylsuchende machen
sich größtenteils sobald wie möglich ins gelobte Land auf. Denn dass von hier aus faktisch so gut wie niemand
mehr abgeschoben wird, wenn er erst einmal da ist, auch das hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet.

Wer einmal in Nordafrika ein Gummiboot bestiegen hat, der hat beste Chancen, 100 m vor der Küste aufgefischt zu werden und ab dann ein sorgenfreies Leben in Deutschland zu führen, auch wenn er hier nie
einen Finger rührt, seine Identität erschwindelt, seine Familie nachholt und al Gusto Nachfahren in die Welt
setzt. Da sollte die Regierung konsequenterweise doch gleich die Asylgesetze ganz abschaffen. Oder aber
sich endlich daran halten!

In der Scharia droht Dieben das Abhacken einer Hand, bei uns winkt, überspitzt formuliert, ein Sitzkreis mit
gutmenschelnden Sozialarbeitern. Fragt sich, wie lange die Polizei das noch mitmacht, in der der Frust und
die (vermutlich psychisch bedingten) Krankschreibungen schneller wachsen als der Knöterich. Und wer den
Knöterich nicht kennt, mag ihn ja einmal anpflanzen.

Auf der Strecke bleiben die „echten“ Flüchtlinge und diejenigen Migranten, die schon lange hier im Land
leben uns sich zu Freunden und Kollegen entwickelt haben. Und auf der Strecke bleibt auch die das alles
fi nanzieren müssende deutsche Bevölkerung, die zu all dem nie befragt wurde und auch nie befragt werden
wird. Das Volk ist zu dumm, selbst zu entscheiden, ob es islamisiert werden oder gegen eine neue, kulturfremde
Population ausgetauscht werden möchte. Da braucht es eine Kanzlerdiktatur. Wirklich?

Nein. Am Dienstag vergangener Woche – es gab etwas zu feiern – ließ mich einer meiner Schwäger wissen,
dass er das, was ich im Newsletter vor zwei Jahren schrieb, für „verschwörungstheoretisch“ gehalten habe,
leider aber alles wahr bzw. noch schlimmer als von mir skizziert geworden ist.

Bis auf all jene deutschen Bundesbürger, die (statistisch) pro Tag drei Stunden ihrer Lebenszeit mit Whats-App,
Facebook, Twitter etc. und (ebenfalls statistisch) rund vier Stunden täglich mit ihrem TV-Konsum vergeuden
und damit fast ein ganzes Viertel ihrer Zeit damit verbringen, sich bestens informiert fühlend de Facto keinerlei
bzw. kaum Teilhabe am politischen Zeitgeschehen zu haben, ist durchaus so etwas wie ein Aufwachen
zu erkennen. Ein Aufwachen, das sich gegen die allgegenwärtig gewordene Schuld- und Erduldenskultur
und die zunehmende Lust zur Selbstgeißelung richtet. Und gegen dem Wahnsinn anheimgefallen zu sein
scheinende Politiker und Medien, die Islam, Toleranz bis zur Selbstverleugnung und die Verschwulung der
Gesellschaft zur neuen deutschen „Leitkultur“ zu erheben versuchen.

Ich habe kein Fernsehgerät. Aber ich weiß, dass es vielen Zeitgenossen mittlerweile bis Unterlippe Oberkante
steht, selbst beim sonntäglichen Tatort vom zwangsfinanzierten Staatsfunk so gut wie immer mit erziehendenm
Minderheitenkult zur verherrlichten Homosexualität und zur Integration versorgt zu werden. Haben
Sie schon einmal einen Tatort gesehen, in dem es um Buddhisten, Jeziden, Hindus,Baptisten, Falun Gong
oder Juden ging? Nein? Warum wohl nicht?

Meine Meinung: Wer es nach den nun so gut wie täglich stattfindenden, schweren Gewalttaten und der vor
Wochen vorgelegten Kriminalstatistik immer noch unterlässt, die unkontrollierte Zuwanderung zu stoppen
und bei den Migranten die Spreu vom Weizen zu trennen, der leistet offenkundig ganz bewusst Beihlilfe zur
Ermöglichung all dieser Verbrechen. Und gehört nach §§13 und 27 StGB vor den Kadi.

Auch und gerade, weil er zwar öffentlich Toleranz (natürlich nur von der einheimischen Bevölkerung) einfordert,
durch sein Handeln aber aktiv dazu beiträgt, die sgn. Willkommenskultur zu unterminieren und bis
jetzt rundum hilfsbereite Menschen in die Arme sgn. Rechtspopulisten zu treiben, um sie dann als „Nazis“
zu beschimpfen und zu verfolgen. So geht Aufhetzen, so funktioniert das Spalten einer Gesellschaft!

Wie weit die Bundeskanzlerin das Recht mittlerweile pervertiert hat, das zeigt sich an einem ganz einfachen
Beispiel: In Afghanistan bekämpft die dortige Regierung mit Unterstützung von der Bundesregierung entsandter,
deutscher Soldaten mordende Taliban. Fliehen diese Leute dann nach Deutschland, bekommen sie
hier Asyl, eben weil sie in Afghanistan verfolgt und bekämpft werden. Im „Idealfall“ legen sich diese „Schutzsuchenden“
dann zwei oder mehrere Idenditäten zu, kassieren doppelt und dreifach und unterstützen damit
im Heimatland finanziell die Taliban. Geht es noch?

Dass ich mich mit meiner Kritik am aktuellen Geschehen in bester Gesellschaft von Menschen befinde, die
davon viel mehr verstehen als ich, das können Sie in dem unbedingt lesenswerten Buch „Der Staat in der
Flüchtlingskrise“, ISBN-10: 3506785362, lesen. Verfasst von den führenden Staatsrechtlern unseres Landes.

Ich zitiere aus der Beschreibung dieses beglückend ideologiefreien Buchs der Top-Juristen:
„Die Staatsgrenzen stehen offen und werden von zehntausenden Menschen Woche für Woche weithin unkontrolliert
passiert. Die Staatsgewalt erscheint ratlos, der Rechtsstaat verzichtet auf die Durchsetzung des
geltenden Rechts, Regierung und Exekutive treffen ihre Entscheidungen am demokratisch legitimierten Gesetzgeber
vorbei, staatsfinanzierte Medien üben sich in Hofberichtserstattung, das Volk wird stummer Zeuge
der Erosion seiner kollektiven Identität. Was folgt, ist Verunsicherung; was droht, ist wachsende Radikalisierung;
was Not tut, ist das Aufzeigen Orientierung stiftender Perspektiven. Politik und Staatsrechtslehre sind
aufgefordert, verfassungsrechtliche Leitlinien, Maßstäbe und Grenzen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise
zu formulieren und umzusetzen.“

Fragt sich nur, warum diejenigen, die die Rechtsbrüche der Bundesregierung auf Schärfste kritisieren und
auch über das juristische Rüstzeug verfügen, um dem ein Ende zu bereiten, das nicht endlich tun! Wenn,
dann muss es jetzt geschehen, wenn es nicht eh schon zu spät ist. Die Verfassung, als die das Grundgesetz
gilt, darf nicht länger außer Kraft gesetzt bleiben.

RUSSLAND: VOLLBESCHÄFTIGUNG
So langsam weiß es jeder, der der Aufklärung durch unsere Medien die Treue hält: Fällt Ihnen abends das
Zahnputzglas um, brennt Ihnen mittags die Suppe an, sendet die Kaffeemaschine schon am frühen Morgen
sonderbare Piepsgeräusche aus, die Sie nach der gottverdammten Betriebsanleitung für sie suchen lassen
oder entdecken Sie beim abendlichen Duschen Ihres Kindes eine Zecke neben seinem Bauchnabel: Immer
hatten russische Hacker ihre schmutzigen Hände im Spiel!

Der Russe an sich, ist schon klar, ist abgrundtief schlecht. Eigentlich gibt es auch nur „den“ Russen, eben
diesen bösen Russen und nicht in etwa „die Russen“. Der wirklich aller-, allerböseste aller bösen Russen ist
Wladimir Putin, der dem Westen auf dem gerade auf der „Documenta“ in Kassel und Athen thematisierten
„Neoliberalismus“ die Stirn zu bieten droht. Ich bin gespannt, was mir meine seit drei Tagen dort weilende
Gattin zu berichten haben wird.

Bei dermaßen vielen Attacken, wie wir sie von russischen Hackern derzeit erdulden müssen, trickst Moskau
vermutlich auf übelste Art mit seiner Bevölkerungszahl. Es muss viel mehr Russen geben als uns erzählt
wird. Und sie alle müssen Hacker sein. Von früh bis spät.

Die für uns im Westen unfassbare, ungezügelte Lust der Russen, durch Hackerangriffe die Verantwortung
für alles Böse in dieser Welt zu übernehmen, mag uns auf den ersten Blick kulturfremd vorkommen. Auf den
zweiten Blick, den man ja auch einmal riskieren darf, haben wir ein kleines Problem: Nur 21 Prozent der
Deutschen halten Russland für einen vertrauenswürdigen Partner. Die USA kommen allerdings auch keinen
Deut besser weg, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete: https://de.reuters.com/article/deutschlandusa-
umfrage-idDEKBN18Z2BU

Das Diktat der Medien scheint – in alle Richtungen – bestens zu funktionieren.
Und nun? Wir, die offensichtlich nach dieser Umfrage letzten „Guten“ auf dieser Welt, die am 24. September
mit Frau Merkel oder Herrn Schulz das Programm zur Selbstabschaffung herbeiwählen bzw. bestätigen werden,
sind auf dem besten Weg, uns dem Islam zu unterwerfen. Aber was macht das schon, wen interessiert
es? Sarah Lombardi, Bill Kaulitz auf High Heels, Heidi Klum, Anne Will, Promi Big Brother, Maybritt Illner,
Naked Attraction, Sandra Maischberger: Der Zirkus läuft weiter. Das Nächste, was uns im TV erwartet, wird
vermutlich aus Japan importiert werden: https://www.youtube.com/watch?v=Xefgp6AH96Q

Muss man gesehen haben. Könnte sich hierzulande angesichts der vielen unter Druck stehenden jungen
arabischen und afrikanischen Männer zu einem echten Blockbuster entwickeln. Ob sich das „Öffentlich-
Rechtliche“ diesen offensichtlichen Quotenkiller von der Privaten abjagen lassen werden, bleibt abzuwarten.

EU: Jean-Claudes Roundkick
Wirklich viele Menschen mit dem Vornamen Jean-Claude kenne ich nicht. Jean-Claude van Damme (The
mussels from Bruxelles) und eben den EU-Kommissionspräsidenten Herrn Juncker, dessen Zitat, dass man
lügen müsse, wenn es ernst wird, mittlerweile Geschichte geschrieben hat.
Besagter hat sich am Freitag vergangener Woche zu Wort gemeldet. Und unser Jean-Claude droht Österreich,
Tschechien und Polen mit einem Vertragsverletzungs-Verfahren der EU, weil sie sich gegen die Umverteilung von „Flüchtlingen“ sträuben http://www.epochtimes.de/politik/europa/migrantenaufnahme-juncker-fuervertragsverletzungsverfahren-
bei-verweigerern-polen-und-ungarn-bedroht-a2139065.html

Das hat absolut Charme. Dass die EU Vertragsverletzungsverfahren auf den Weg bringen will, ist genauso
originell wie die Aussage der USA und Saudi-Arabiens, dass Katar den Terrorismus fördere. Wenn die EU
Vertragsverletzungsverfahren auf den Weg bringen will, dann sollte sie beim mit Abstand schlimmsten Vertragsverletzer
beginnen: Bei sich selbst!

„Liste des Schreckens: Kein Tag in Deutschland, an dem Merkels Migranten keinen Mord verüben“, las ich
in der vergangenen Woche als Überschrift einer detaillierten Auflistung. Besonders spektakulär war der
Fall eines Syrers in Oldenburg, der von einem Landsmann erstochen wurde, weil er im Ramadan ein Eis
gegessen hatte http://www.politikversagen.net/syrer-musste-sterben-weil-er-ein-eis-gegessen-hatte

Wer die zunehmende Kriminalität öffentlich zu kritisieren wagt, findet sich in der Nazi-Schublade wieder.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn unsere Nachbarstaaten keine „deutschen Verhältnisse“ in ihren
Ländern haben wollen. Natürlich sind sie verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen. Dazu ist jeder Staat auf
dieser Welt verpflichtet. Aber eben nur Flüchtlinge, nicht Einwanderer in die Sozialsysteme, Kriminelle,
tausendfach „verwirrte“ Einzelfälle und Terroristen.

Die EU schaufelt sich ihr eigenes Grab. Wer hierbei die Rolle der Totengräberin an sich gerissen hat, das
steht außer Frage. Totengräberin leider auch in ganz anderer Hinsicht. Mit voller Rückendeckung ihrer Partei
und angeblich auch wieder explodierender Zustimmungsraten in der Bevölkerung. Na dann. …

EMIGS ECKE
Österreichs Bundespräsident Van der Bellen schwor – ich hatte berichtet – die Alpenrepublik unlängst darauf
ein, dasss der Tag kommen werde, an den man alle Frauen bitten müsse, sich zu verschleiern – aus Rücksicht
auf die, die das aus religiösen Gründen tun.

Als ich in der vergangenen Woche mit meiner Tochter (6) auf dem Bayreuther Volkfest war, kam mir spontan
der Gedanke, dass diese Idee mir vielleicht auch gefallen könnte. Und da ich niemande*n diskriminier*innen
möchte, sollte die Verschleierungspflicht auch für deutsche Männer und Frauen gelten. Lange, schwarze
Burkas, aus denen tätowierte, eine Bierflasche haltende Hände herausragen und die über fluoeresziernden
Turnschuhen wehen – was bitte wäre schöner anzuschauen! Die nach hinten gewendete Baseball-Kappe
würde dem Outfit ein im wahrsten Sinne aussagekräftiges i-Tüpfelchen aufsetzen.

Die österreichische Regierung hat Herrn Van der Bellen jetzt allerdings abgewatscht und ein Verbot der
Vollverschleierung beschlossen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-beschliesst-burka-verbota-
1148007.html

Mir persönlich ist es herzlich egal, wer sich wie kleidet und was er verhüllt oder nicht. Aber die Österreicher
hatten nach der Aussage ihres ex-grünen Bundespräsidenten kaum eine andere Wahl, als seinem Irssinn
einen Riegel vorzuschieben. Oder sollen die Österreicher im Ramadan künftig auch auf Essen verzichten,
weil andere das aus religiösen Gründen tun? Oder auf Schweine- und Rindfleisch, weil es in anderen Religionen
als unrein oder aber als heilig gilt?

Die Grünen haben einen an der Waffel. Natürlich ist eine vegetarische oder auch vegane Ernährung keineswegs
dumm und jedem selbst überlassen. Aber rauchen vom Übrigbleibenden sollte man vielleicht doch
nicht allzu viel. Vielleicht erstellen die Grünen ja auf ihrem gerade laufenden Parteitag einmal eine Liste,
was der toleranzbeseelte Mensch überhaupt noch tun darf, ohne damit irgendeinem aus irgendwelchen
Gründen auf den Schlips zu treten.
Beste Grüße!
Axel Retz

PS: 10.000 Teilnehmer wurden für heute in Köln bei einer Demonstration von Moslems gegen den Terror
erwartet. Knapp 500 sind es nach Angaben der Polizei geworden – die Hälfte davon Journalisten und Deutsche.
Das ist mehr als mager. Und lässt befürchten, dass diese gut gemeinte Initiative nach hinten losgeht.

„Wahnsinn bei Großen darf nicht ohne Wache gehen.“
William Shakespeare (1564 – 1618)

„Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein begangenes Verbrechen behandelt wird, dann werden wir
von Verbrechern regiert.“
Edward Snowden (* 1983)

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Auszug Newsletter 03.06.2017

GENETISCHE NAZIS

Liebe Leserinnen und Leser,
vom Freitag, dem 19. Mai bis zum nachfolgenden Sonntag habe ich mich mit insgesamt 16 von mir eingeladenen Lesern dieses Newsletters im Dresdner Taschenbergpalais getroffen. Nicht um zu „politisieren“, sondern um einfach einmal ein entspanntes Wochenende zu genießen. Denn Dresden ist mehr als Pegida.

Und sehr entspannt war es denn auch. Dresden – wer es nicht kennt – ist eine wunderschöne Stadt. Mit knapp über 500.000 Einwohnern zwar beileibe nicht ganz vorne mit dabei bei der Einwohnerzahl, flächenmäßig dank unendlicher Grünanlagen aber die viertgrößte Stadt Deutschlands.
Was die kulturelle Vergangenheit der Stadt, ihr heutiges diesbezügliches Angebot, ihre Historie und ihre Baudenkmäler betrifft – die meisten mussten nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf Vordermann gebracht werden – würde Dresden mit dem Begriff „Augenweide“ weit unter Wert verkauft.
Die beim Kanzleramt tätige Staatsministerin und Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Aydan Özoğuz, kann jenseits der Sprache allerdings nichts erkennen, was so etwas wie die deutsche Kultur ausmacht https://www.bayernkurier. de/inland/25087-keine-deutsche-kultur/ Ich habe die Frau Staatsministerin lieb eingeladen, sich ihren Standpunkt an einem auf meine Kosten gehenden Wochenende korrigieren zu lassen.

Mit einer Antwort rechnete ich nicht.  Aber ich erhielt sie. Und liest man sich sie durch (s. nächste Seite), fühlt sich Frau Özoğuz missverstanden.

Sehr geehrte Frau  Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Migration, sehr geehrte Frau Özoguz,   als politisch interessierter Mensch verfolge ich seit langem auch Ihre Aussagen zum Zeitgeschehen.   Aus gegebenem Anlass wäre es mir gleichermaßen Ehre und Vergnügen, Sie einmal zu einem Wochenende ins Dresdner Taschenbergpalais Kempinski einladen zu dürfen, wo ich mit 17 geladenen Gästen gerade mein verlängertes Wochenende verbracht habe.   Ich selbst stand am heutigen Sonntag um 06:00 Uhr auf, um in der menschenleeren Stadt einige Fotos zu schießen.    Zu diesem Zeitpunkt trifft man sonntäglich fast nur auf einige junge asiatische Damen, die mit ihren Kameras unterwegs sind.   Für die für Sie jenseits der Sprache nicht existierende deutsche Kultur würde ich Ihnen liebend gerne den Blick öffnen. Beispielhaft in Dresden.   Bitte lassen Sie mich wissen, wann es in Ihren gewiss üppig gefüllten Zeitplan passt. Ich werde es einrichten können.   Mit Dank und besten Grüßen   Axel Retz (freier Journalist)   PS: No blind copies, but to be published in my pp-Newsletter

Sehr geehrter Herr Retz,
vielen Dank für Ihre Email. Frau Özoguz hat mich darum gebeten, Ihnen die folgende Stellungnahme zukommen zu lassen, die sie kürzlich veröffentlicht hat, um entstandene Unklarheiten richtigzustellen:
„Die Leitkultur-Debatte geht auch in diesen Tagen unvermindert weiter. In den sozialen Medien als auch per Email ist diese Debatte für Einige willkommener Anlass, zu hetzen und zu pöbeln. Andere äußern Kritik, sind aber offenbar noch an einer sachlichen Auseinandersetzung interessiert.
Besonders echauffieren sich einige über den letzten Satz in der nachstehenden Textpassage meines Beitrages beim Debattenportal Causa des Tagesspiegels: „Sobald diese Leitkultur aber inhaltlich gefüllt wird, gleitet die Debatte ins Lächerliche und Absurde, die Vorschläge verkommen zum Klischee des Deutschsein. Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ (Voller Text zu finden unter: https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/wie-nuetzlich-ist-eine-leitkultur-debatte/ leitkultur-verkommt-zum-klischee-des-deutschseins.html)

Diesen letzten Satz verdrehen einige so, als hätte ich behauptet, dass es keine Kultur in Deutschland geben würde. Das ist natürlich absurd, vollkommener Unsinn! Natürlich ist die deutsche Geschichte, speziell im Kontext der Nationalstaatsbildung, reich an kulturhistorischen Bezugspunkten, die das Zusammengehörigkeitsempfinden der Bevölkerung geprägt und vertieft haben, die Zusammenhalt stiften. Ebenso sicher ist, dass es Persönlichkeiten und die von ihnen hinterlassenen Werke gibt, die nationale Kulturgüter darstellen und wohl von den meisten Deutschen und natürlich auch von mir als Bezugspunkte ihres Denkens und Empfindens gesehen werden. Das würde niemand in Abrede stellen, darüber wurde im Übrigen ja auch gar nicht diskutiert.

Was aber diskussionswürdig ist, ist die Frage, ob es einen verbindlichen und ausschließlichen Kanon gibt, wer und was genau zu diesen Bezugspunkten zu zählen ist. Dass EINE deutsche Kultur „nicht identifizierbar“ ist, soll ausdrücken, dass es schwierig sein dürfte, sie für jede und jeden Einzelnen definitorisch sicher einzugrenzen, dass es schwierig sein dürfte, genau vorzugeben, wer oder was dazugehört und wer oder was nicht. Dass es eben nicht die EINE Kultur für alle gibt – das wäre übrigens ein ziemlich autoritärer Ansatz, den wir hoffentlich längst überwunden haben.
Gerade in der Abgrenzung nach Rechtsaußen ist es mir wichtig zu betonen, dass Kulturen immer schon von regionaler und individueller Vielfalt geprägt waren und schon vor der deutschen Nationalstaatsbildung die (mehr oder weniger) gemeinsame Sprache das zentrale, verbindende Element darstellte.

So gesehen spreche ich natürlich niemandem ab, sich über die eigene Kulturgeschichte zu definieren. Und ich nehme niemanden die jeweiligen Bezugspunkte, die für sie oder ihn die deutsche Kultur ausmachen. Genauso wenig können wir anderen Kulturen absprechen, dass sie sich beim Hände schütteln anschauen und ihren Namen sagen oder dass sie sich natürlich Bildung für ihre Kinder wünschen. Das als spezifisch deutsche Leitkultur zu definieren, wie es der Innenminister in seinem Debattenbeitrag in der BamS vom 30. April getan hat, ist dann doch etwas schlicht – das haben viele Kommentare ja auch zurecht kritisiert.

Natürlich bleibt die Frage, wie wir bei aller Vielfalt im Land ein gemeinsames Wir schaffen, wie mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft entsteht. Das betrifft alle, die hier leben. Statt dafür eine Leitkultur zu bemühen (was nunmehr seit Jahrzehnten zu keinem Ergebnis führt und eigentlich immer nur zu Wahlkampf- Zeiten herausgeholt wird) ist mein Vorschlag ein anderer: Wir brauchen einen Gesellschaftsvertrag für Deutschland im 21. Jahrhundert, und zwar mit den Werten des Grundgesetzes als unverbrüchliche Basis und darauf aufbauend mit gleichen Chancen auf Teilhabe für alle als Ziel – im Bildungswesen, am Arbeitsmarkt, im Alltag unserer Gesellschaft.“

Mit freundlichen Grüßen i.A. Robert Oszkinat

________________
Wer keine deutsche Kultur erkennt, sollte einfach einmal einen „mentalen Screenshot“ des Status quo machen und ihn in vielleicht 20 oder 30 Jahren einmal mit den dann herrschenden Zuständen vergleichen. Spätestens dann wird er erkennen, was die deutsche Kultur war. Eine Erkenntnis, die dann allerdings zu spät kommt.
Hollahi, hollaho
Nicht erst der Anschlag von Manchester, dem noch zahllose weitere folgen werden, hat einmal mehr die Schattenseiten nicht gelungener „Integration“ bewiesen. Fast parallel zum Hochfahren der Terrorwarnstufe auf den höchsten Level in Großbritannien sprach sich Frankreichs neuer Präsident Macron für eine Verlängerung des seit 2015 bestehenden Ausnahmezustands bis zunächst November aus. Und in Bamberg wurde die traditionelle, seit über 65 Jahren stattfindende „Sandkerwa“ abgesagt, eines der größten Volksfeste Bayerns. Aber:

„Wir lassen uns unsere freie Art zu leben, nicht nehmen.“, tönt es wie auf Knopfdruck genau immer dann aus Politikermund, wenn man diese freie Art noch ein Stückchen weiter einschränkt bzw. einschränken muss, weil der importierte Terror und die im Vergleich zur deutschen Bevölkerung um ein Vielfaches höhere Kriminalität der „Schutzsuchenden“ es erzwingen.

Mit „Horch, was kommt von draußen rein, Hollahi, hollaho“ beginnt das Volkslied des 1926 geborenen deutschen Komponisten Rolf Lukowski.
Die Azteken, die Indianer oder die Aborigines dürften es wegen ihrer „Gnade der frühen Geburt“ (Sie wissen schon) noch nicht gekannt haben. Die Tschechen aber kennen es. Und nun auch offenkundig die Polen. Denn beide Länder sträuben sich mit Zähnen und Klauen gegen die Aufnahme von „Flüchtlingen“. Der Grund: Furcht vor ausufernder, importierter Kriminalität, sozialen Spannungen und – natürlich – Terror.

Beide Länder verweisen auf Schweden, Deutschland und Österreich, wo im vergangenen Jahr jeweils rund 50 Prozent aller (publik gemachten) Tatverdächtigen einen Migrationshintergrund hatten. Was nun einmal statistisch belegt ist, vom „Mainstream“ aber so gut wie irgend möglich unter den Teppich gekehrt wird. Und das auch nach der Vorlage der erschreckenden Kriminalstatistik des BKA für 2016 http://www.bmi.bund.de/ SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2017/pks-2016.html

„Europas Migrantenquoten sind ganz sicher schlimmer als jedwede [finanzielle] Bestrafung durch Brüssel“, resümierte Polens Innenminister Mariusz Blaszczak. Polen sei nicht bereit, Vergewaltigungen, Morde, Terroranschläge und gewaltige Unruhen in den Vorstädten hinzunehmen.
Erschreckende Zahlen kommen erneut aus dem Multikulti-Musterländle Schweden http://unser-mitteleuropa. com/2017/05/23/einzelfaelle-90-der-schiessereien-in-schweden-von-auslaendern-veruebt/

Mit einem vermutlich angeborenen Gespür für perfektes Timing hat sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zwei Tage nach dem Terroranschlag von Manchester zu Wort gemeldet und u. a. wissen lassen, dass wir von Muslimen lernen könnten – „auch Toleranz“. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ schaeuble-wir-koennen-von-muslimen-lernen-im-islam-wuerden-sehr-viele-menschliche-werte-sehr-stark- verwirklicht-a2126987.html

Mit seiner Ansicht, dass Europa ohne Zuwanderung „in Inzucht degenerieren“ würde, hatte sich der Finanzminister in der DIE ZEIT schon im Juni vergangenen Jahres bereits einmal als Komiker versucht. Nun stellt er eine Religion als Leuchtturm der Toleranz dar, die Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt, Andersgläubige oder Atheisten in vielen Ländern verfolgt und ermordet und dazu geführt hat, dass sich in Schweden viele Frauen ihre Haare dunkel färben, in deutschen Kantinen das Schweinefleisch vom Speiseplan entfernt wird und der Vorsitzende der EKD beim Besuch auf dem Tempelberg sein Kreuz ablegte.

Bleibt abzuwarten, wann Herr Schäuble Griechenland als Musterbeispiel solider Haushaltspolitik glorifiziert. Er kann es sich leisten, denn in der Beliebtheitsskala der deutschen Wähler steht er seit langem monolithisch auf Platz 1. Nicht nur der Finanzminister hinterlässt also bisweilen einen etwas verwirrten Eindruck.

Angst vor den „Guten“
Noch gut einen Monat und Hamburg wird sich in einen Hexenkessel verwandeln, da das G20-Treffen aufgrund eines politischen Geniestreichs mitten in die Innenstadt verlegt wurde und sich eine sechsstellige Anzahl von „Demonstranten“ angekündigt hat.
Unter ihnen auch viele Anhänger der sgn. Antifa, die heute in der Regel als „gesundes“ Gegengewicht zur AfD gesehen und politisch nicht nur hofiert, sondern teilweise auch finanziert wird. Meines Erachtens handelt es sich um semiprofessionelle bis professionelle Schlägertrupps faschistoider Prägung, die zwar vom Namen her gegen den Faschismus kämpfen, aber vermutlich auf die Frage nach der Definition von Faschismus keine Antwort zu geben vermöchten.

Diese Klientel, in meiner Jugend als Linksautonome bezeichnet, wird gerne gesehen, wenn sie Wahlplakate der AfD zerstört, Veranstaltungen dieser Partei aufmischt oder sich als Randalierer und Steinewerfer profiliert. In Hamburg aber nun fürchtet sich die politische Elite vor ihr.
Bis zu 20.000 Polizisten werden auf der Straße sein, um die erlauchten Gäste zu schützen. Ich für meinen Teil hätte das Treffen auf ein Kreuzfahrtschiff oder auf Helgoland oder Sylt verlegt, ein paar Fregatten aufs Wasser und einige Kampfhubschrauber in die Luft geschickt. Und fertig.

Im Vorfeld der am 7. Juli startenden Veranstaltung wird die Regierung das tun, wozu sie nach Aussage der Bundeskanzlerin gar nicht in der Lage ist. Sie wird umfassende Grenzkontrollen einführen, um zu prüfen, wer mit welchen Absichten und welchem „Gepäck“ ins Land will.
Genau das ist es, was bundesdeutscher Alltag sein sollte. Und nicht das, was mir bei unserem eingangs erwähnten Treffen in Dresden einer meiner Gäste, in leitender Funktion bei der Polizei tätig berichtete: Ein (mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand) abgeschobener, abgelehnter Asyl-Kandidat wurde nur zwei Tage später im bayerischen Rosenheim beim erneuten Einreiseversuch aufgegriffen.

Überhaupt: Der Bundesinnenminister fordert (gerade auch von der RK und der EKD), neben der Willkommens- auch eine Abschiebekultur zu akzeptieren. Nein, Herr de Maizière. Warum werden Hunderte von Millionen Euro versenkt, um Hunderttausende nicht asylberechtigter Zuwanderer ins Land zu lassen, unsere Gefängnisse zu überfüllen und de facto nicht mehr zur Ausreise gebracht werden zu können. Grenzkontrollen müssen her. Und nicht nur dann, wenn sich die sogenannte Elite in Hamburg ein Stelldichein gibt. Auch und zwar zu allererst die eigene Bevölkerung muss geschützt werden.

So aber erhärtet sich der Verdacht, dass wir es tatsächlich mit einer gewollten Invasion zu tun haben, die mit Asylgesetzen rein gar nichts mehr zu tun hat. Erklären Sie den Menschen doch einmal, warum in unserem Land (dieswöchige Zahlen von Eurostat) mehr als jedes siebte Kind in einem von Armut bedrohten Haushalt aufwächst, während durchgestylte Migranten dank steuerfinanzierter Rundumversorgung durch die Städte flanieren, nachdem sie zu rund 80 Prozent dank „verlorener“ Papiere zu Syrern oder Afghanen geworden sind. Die wirklich Schutzbedürftigen gibt es auch und unser Asylgesetz und die Menschlichkeit gebieten es, sich um sie zu kümmern. Aber nicht um diejenigen, die beides und unsere Sozialsysteme missbrauchen. Erklären Sie, wie es sein kann, dass eine Untersuchung in Schweden (ebenfalls aus dieser Woche) zu Tage gefördert hat, dass drei Viertel der unbegleiteten „minderjährigen“ Flüchtlinge“ tatsächlich Erwachsene sind.

Wie vertrackt die Lage werden würde, das hatte ich Ihnen schon vor rund zwei Jahren hier im Newsletter angekündigt: Von mehreren schon lange in Deutschland lebenden Türken mit deutscher Staatsangehörigkeit weiß ich, dass sie am 24. September ihr Kreuzchen bei der AfD machen wollen. Einfach, weil sie sich davor fürchten, „später einmal“ mit kriminellen Zuwanderern in einen Topf geworfen zu werden.

Erschütternd für mich war, dass mir mein lieber, aus Vietnam stammende Leser Dr. Chi-Trung N., der schon seit 50 Jahren in der Bundesrepublik lebt und arbeitet, nun mitteilte, sich ebenfalls für  meinen „Plan B“, also die Auswanderung zu interessieren. Die finanziell Betuchten, die intellektuelle Elite und die Leistungsträger verlassen verstärkt das Land.

Wohl auch, weil sie mit genau dem rechnen, was die CIA bereits 2008 für Deutschland und andere europäische Länder angkündigte: einen Bürgerkrieg. Zitat aus der Seite „wahrheitfuerdeutschland.de“:
„Die renommierte “Washington Post” zitierte unlängst den Boss des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Hayden, mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei. Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume” selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen.

Doch mit dem Jahr 2020 hat sich Hayden noch reichlich viel Zeit gelassen, etwa weil die sprichwörtliche Geduldigkeit der Deutschen dabei berücksichtigt wurde?
Nun ist CIA-Chef Michael Hayden selbst an die Öffentlichkeit getreten – und warnt eindringlich vor den sich abzeichnenden Bürgerkriegen im Herzen Europas.“

Was die kulturelle Bereicherung, liebe Frau Özoğuz, die Toleranz, werter Herr Dr. Schäuble und vor allem die Zuwanderung dringend benötigter Fachkräfte betrifft, bricht sich mittlerweile bei der Bevölkerung, nicht aber bei der Politik, die Wirklichkeit Bahn. Erhellende (offizielle) Zahlen dazu kommen aus Schweden: https:// www.youtube.com/watch?v=Pyy561Iwv3s

Nur 0,3 Prozent der Zuwanderer, die arbeiten dürfen, nehmen diese Chance auch wahr. Der Rest scheint dazu entweder keine Lust zu haben oder aber mangels Qualifikation gar nicht in der Lage zu sein. Womit wir bereits beim in der letzten Ausgabe angesprochenen Thema sind: Wieviel Migration kann eine Volkswirtschaft/ ein Sozialstaat verkraften? An verantwortlicher Stelle scheint dieses Thema niemanden zu interessieren. Und man verpulvert mit offenen Händen Geld, das in den Heimatländern der Zuwanderer 30 bis 40 Mal effektiver eingesetzt werden könnte – und so den Exodus auch einzudämmen vermöchte.

LUTHER: REFORMATION, WO BIST DU?
Beim Evangelischen Kirchentag in Berlin, den manche Kritiker als politisches Schaulaufen und Schulterschluss zwischen Politik und Kirche betrachten, kam es am Freitag der vergangenen Woche zu einem kleinen Eklat:
Als der Moderator die Anwesenden zum Aufstehen und einer Schweigeminute für die im Mittelmeer ums Leben gekommenen Flüchtlinge aufforderte, wollte einer der Anwesenden ganz und gar nicht schweigen. Und er bezichtigte die EKD des Unrechts und der Heuchelei: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ eklat-beim-evangelischen-kirchentag-was-hier-geschieht-ist-unrecht-eine-heuchelei-a2127562.html

Leider lässt sich akustisch nicht alles recht verstehen, der Anfang seiner Rede aber schon, in der er dem Westen die Gründe für das Elend in Afrika vor Augen und den Versammelten ihre scheinheilige Doppelzüngigkeit vorhält.
Der Mann wurde aus dem Saal geführt und vom Kirchentag ausgeschlossen. Ausgerechnet im „Lutherjahr“, in dem des Reformators gedacht wird, der sich gegen das Obrigkeitsdenken der Kirche und die Verbandelung mit den Herrschenden richtete.
„Pfaffen sollen beten und nicht regieren.“, meinte Luther. Heute tritt die gutmenschliche EKD mit dem Drohnenbaron, Ex-US-Präsident Obama und der Kanzlerin der offenen Grenzen gemeinsam auf. Die Kirche, heißt es dazu, dürfte nicht wie im Dritten Reich schweigen, wenn es um Unrecht gehe. Ach ja?

Wo sind die Statements der EKD zu den deutschen Waffenexporten? Habe ich sie überhört? Wo ist ihr Statement zu US-Präsident Trump, der mit einer noch nicht ganz trockenen Unterschrift unter ein milliardenschweres Rüstungsabkommen mit Saudi-Arabien in den Vatikan eilt, um mal mit dem Papst zu plaudern?

Wo ist die Stellungnahme zur Ausplünderung Afrikas und zur subventionierten Unterdrückung der dortigen Wirtschaft?
Wo sind ihre fast zeitgleich zur durchgeführten Schweigeminute erfolgten Statements zu der Ermordung von 28 ermordeten koptischen Christen in Ägypten, wo ihre Schweigeminuten für die durch Zuwanderer Ermordeten, Vergewaltigten, Verprügelten, U-Bahn-Treppen Hinuntergestoßenen? Wo ihre Schweigeminuten für all die Frauen, die sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen, wo ihre Schweigeminute für ein von einem Kameruner erstochenes, siebenjähriges Mädchen aus Karlsruhe? Wo sind ihre Statements zu der wachsenden Heerschar Obdachloser oder verarmender Rentner, die in Papierkörben nach etwas Verwertbarem kramen? Wo ihre Statements zu Meinungsfreiheit, gegen Entdemokratisierung und gewollte Gleichschaltung? Wo sind ihre Statements zu Manchester? Wo ihre Schweigeminuten für die Opfer von Berlin oder Paris?

Weder von der EKD noch von der RK vernehme ich irgendetwas, was in Richtung Verteidigung des Christentums hinweist. Und höre und sehe eine zunehmende Anbiederung an den Zeitgeist. Und ein blindwütiges Eindreschen auf alles, was als „rechts“ gilt – und das ist heute jeder, der die Politik der gewollten und geförderten Massenmigration in Frage zu stellen wagt. Und was „rechts“ auch ist, das hat auf dem Evangelischen Kirchentag Heinrich Bedord-Strohms Vorgängerin im Amt, Frau Margot Käßmann kundgetan: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“

Der Aufschrei war groß. Erst im Netz. Und dann bei Frau Käßmann selbst, die ihre Aussage „aus dem Zusammenhang gerissen“ sah. Sehe ich mir diesen Zusammenhang an, wird‘s aber eher schlimmer als besser. Die frühere EKD-Ratsvorsitzende rückte die im Wahlprogramm der AfD nachzulesende Forderung nach einer höheren Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung (von „bio-deutsch“ steht da nichts) in die Nähe des „Arierparagrafen der Nationalsozialisten“.

Wer es sich als von Frau Käßmann definierter, genetischer Nazi antun will, hier Auszüge ihres Statements.
http://www.epochtimes.de/politik/welt/margot-kaessmann-bezeichnet-bundesbuerger-mit-zwei-deutschen- eltern-und-vier-deutschen-grosseltern-als-nazis-a2128314.html

Ich weiß nicht, ich weiß nicht, aber irgendwie erinnert mich das arg an vehementen Rassismus und die nationalsozialistische „Rassenhygiene“ – nur dass sie sich diesmal gegen die deutsche Bevölkerung selbst richtet. Wer im Dritten Reich jüdische Eltern und Großeltern hatte, der galt als „Volljude“ Was bitte anderes betreibt Frau Käßmann als lupenreinen Rassismus?

Die Forderung nach einer höheren Reproduktionsrate der einheimischen Bevölkerung, Frau Käßmann, ist etwas, um das sich die Politik schon längst hätte kümmern müssen. Dann gäbe es das allseits beklagte demographische Problem überhaupt nicht. Stattdessen weicht die EKD, dem Zeitgeist treu ergeben, das christlich-abendländische Familienbild auf. Bischöfin Petra Bosse-Huber, Vizepräsidentin des Kirchenamts der EKD, erklärte dazu: „Es braucht noch viel theologische Arbeit, um die Bilder auszurotten, dass nach der Bibel Mann und Frau füreinander geschaffen wurden.“ Na dann mal viel Spaß beim Ausrotten, Frau Bischöfin. 500 Jahre nach der Reformation besteht in der EKD selbst dringendster Reformationsbedarf!

Der EKD liefen die Gläubigen schon vor dem Kirchentag in Scharen davon, prozentual betrachtet noch schlimmer als bei der von Missbrauchsskandalen durchgeschüttelten RK. Der Kirchentag dürfte diesen Exodus vermutlich noch einmal erheblich dynamisieren. Nicht zuletzt, weil die Kirche zu diesem Anlass flugs auch noch auf den Genderwahn aufgesprungen ist. Was selbst bei der FAZ das Fass zum Überlaufen brachte: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/evangelischer-kirchentag-genderwahn-verunstaltet-lieder- buch-15036612.html

Vielleicht hat auch hierzu Martin Luther ins Schwarze getroffen: „Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehn, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist prächtig, blühet und hat ein schön groß Ansehen wie Sodom.“

EMIGS ECKE
Wie in der letzten Ausgabe angekündigt, will ich jede Ausgabe fortan mit einem „positiven“ Abschluss ausklingen lassen. Diesmal aus gegebenem Anlass mit einem Witz:
Im Himmel beschließt man, wieder einmal die Erde zu besuchen. Aber wo? Der erste Vorschlag: Israel. Aber Jesus winkt ab und gibt zu bedenken, dass er da keine guten Erfahrungen gemacht habe. Zweiter Vorschlag: Rom. Dagegen sträubt sich Paulus und verweist darauf, dass er dort vor langer Zeit hingerichtet wurde. Dritter Vorschlag: Ein evangelischer Kirchentag in Deutschland. Allgemeine Unschlüssigkeit. Bis der Heilige Geist plötzlich ruft: Oh ja, da war ich ja noch nie!“

Was daran positiv ist? Positiv ist, dass ich diesen Witz am vergangenen Wochenende bei einem Tässchen Kaffee einem befreundeten Pfarrersehepaar erzählte, das ihn seinerseits voll und ganz bestätigte. Christliche Pfarrer gibt es noch. Nicht nur in der EKD, sondern auch in der RK. Aber, wie man mir sagte, leiden sie an der Kirche. Ich auch.Beste Grüße!
Axel Retz
„Eine Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.“       Martin Luther, Theologe und Reformator

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Auszug Newsletter 13.05.2017

FREUDENTRÄNEN

Liebe Leserinnen und Leser,
einer von Ihnen, Herr Mathias E., schrieb mir kürzlich die Frage, woraus ich denn eigentlich meine Lebensfreude schöpfe, die ihm selbst in Hinblick auf das Handeln bzw. Nichthandeln der Politik zusehends abhanden zu kommen droht.

Nun ja: Jeden Tag gibt es Hunderte von Kommentaren oder auch Verlautbarungen der Behörden, die mein Zwerchfell zum Schwingen bringen, auch wenn sie oft hinter trefflichem Galgenhumor das berühmte „cum grano salis“ oder mehr verbergen.

So las ich unlängst die pointierte Empfehlung für Tunesien-Urlauber, beim Baden im Mittelmeer nicht weiter als maximal 30 Meter hinauszuschwimmen, da es sonst passieren könne, dass man von der „Grenzschutzagentur“ FRONTEX oder NGO-Schiffen an Bord geholt und schnurstracks zurück nach Europa gebracht werde.

Das trifft es wohl zumindest teilweise auf den Punkt. Nach dem internationalen Seerecht ist jedes Schiff verpflichtet, „in Seenot geratene“ Seefahrer aufzunehmen. Die Crux nur: Wer in Nordafrika einen offenkundig nicht seetauglichen Seelenverkäufer, ein Floß oder ein aus allen Löchern pfeifendes Schlauchboot besteigt, der führt diese Seenot selbst herbei und handelt damit erkennbar rechtsmissbräuchlich! Er „gerät“ nicht in Seenot, sondern soll/will in Seenot geraten. Was viele ins vermeintliche Glück aufbrechenden Migranten aber nicht verstehen. Und dann dank einer blühenden, sehr profitablen Schlepper-Kultur dann schlichtweg ertrinken.

Aber in der Regel warten die Wasser-Taxis ja schon. Und nicht, um die Geretteten, wie nach dem Seerecht festgelegt, an die nächste Küste zu bringen, sondern nach Europa.
Welch absurde Dimensionen das mittlerweile angenommen hat, unterstreicht ein Vorfall in den libyschen Hoheitsgewässern, bei dem das deutsche NGO-Schiff „Sea-Watch 2“ einem Patrouillenboot Libyens 350 innerhalb der Dreimeilenzone von einem Holzboot aufgenommene Migranten streitig zu machen versuchte. http://www.n-tv.de/panorama/Seenothelfer-geraten-mit-Marine-aneinander-article19832876.html

Zwei Fragen bleiben dabei offen: Was hat ein NGO-Schiff im Hoheitsgebiet eines anderen Staates zu suchen, der dort über volles Souveränitätsrecht verfügt? Und zweitens: Worin besteht, was das Ergebnis betrifft, eigentlich der Unterschied zwischen kriminellen Schlepperbanden, NGOs oder FRONTEX? ich weiß es nicht. Sie alle fördern die „irreguläre Migration“ und sind dank der sich wie ein Lauffeuer verbreitenden Praxis, Migranten so früh wie möglich im Mittelmeer aufzulesen, durchaus auch mitverantwortlich für diejenigen, die diesem Lockruf und dem der Bundeskanzlerin folgen und ihre Reise mit dem Leben bezahlen.

Wenn Europa angeblich davon ausging, dass u. a. auch in Nordafrika die vielen dringend benötigten Fachkräfte an Bord gehen (wirklich geglaubt haben kann das niemand), hat es sich ja mittlerweile eines Besseren belehren lassen müssen. Wobei die logische Totgeburt dieses Hypes jedem halbwegs wachen Geist ohnehin aufgestoßen sein müsste: Wer aus armen, wirtschaftlich schwachen und im internationalen Vergleich unter- entwickelten Ländern ausgerechnet die intellektuelle Elite, die Leistungsträger und die Motivierten absaugen will, vergrößert damit das Elend dieser Länder doch nur – und befeuert damit den Exodus noch weiter.

Allerdings nicht den der sgn. „Facharbeiter“, sondern vor allem den der (funktionalen) Analphabeten. Denn die wirklich gut qualifizierten Zuwanderer werden es sich zweimal überlegen, ob sie in ein Land einwandern sollten, in dem sie mit ihren Steuern und Abgaben zum einen eine demographiebedingt alternde Bevölkerung und zum anderen nicht arbeitswillige/-fähige Landsleute alimentieren müssen – oder ihr Know How nicht lieber in die USA, nach Kanada, Australien oder Asien verbringen, wo man akribisch darauf achtet, wen und wen nicht man im Land haben möchte.

Aber wie auch immer:
Sind die von der Schlepperindustrie missbrauchten Menschen dann endlich einmal auf dem Weg, verwandeln sie sich mehrheitlich in Syrer, die hierzulande die besten Chancen auf Anerkennung als Asylanten haben. Denn auch das haben ihnen „interessierte Kreise“ mitgegeben: Wer sich beim BAMF schriftlich als Syrer bezeichnet, der ist auch ein Syrer: https://www.welt.de/politik/deutschland/article164309562/Syrer-ist-wer- sich-schriftlich-als-Syrer-bezeichnet.html

Deutschland hat 16 Landesparlamente, 16 Ministerpräsidenten, Art. 16a Abs 2 GG https://dejure.org/gesetze/ GG/16a.html, eine (angebliche) Opposition, ein Bundesparlament, einen Bundesrat, ein Grundgesetz und ein Bundesverfassungsgericht, die all das sehenden Auges mitbekommen.
Über allem aber scheint das Wort der Kanzlerin zu stehen (das nennt man übrigens Demokratie), demzufolge Deutschland als einziges Land auf dieser Welt unter Aushebelung seiner Gesetze jeden ins Land lässt, der das will – begleitet von einer von den Medien unterstützten, infantilen Begeisterung schier epidemischen Ausmaßes, was sich auch nach der Veröffentlichung der desaströsen Kriminalitätsstatistik des BKA für 2016 nicht geändert hat. Zumindest nicht bei den sgn. Gutmenschen.

Speckt man diese mir mehr als irrational erscheinende Begeisterung einmal ab, die ja auch völlig ausblendet, wie stark die Bundesregierung für das Entstehen von Flüchtlingsbewegungen mit verantwortlich zeichnet, stellt sich die Frage nach den daraus abzuleitenden Zukunftsperspektiven. Dazu habe ich schon viel geschrieben und es in den buntesten Farben, nie aber in Rosa geschweige denn in Grün ausgemalt. Einen, wenn nicht den treffendsten Beitrag überhaupt, den ich bis jetzt über Deutschlands Perspektive gelesen habe, den finden Sie hier: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/ein-blick-auf-die-naechsten-50-bis-100-jahre- deutschland/ Unbedingt lesenswert!

Wer den verlinkten Text liest, stößt auf eine sauber erarbeitete Analyse, die frei von Beschönigungen und Verharmlosungen ist, aber auch gänzlich ohne Stereotype oder das heute erkennbar zunehmende Hetzvokabular (von beiden Seiten) daherkommt. Und sicher:
Auch den politischen Verantwortungsträgern dürfte diese Analyse bekannt sein. Und da eine Abkehr von der Politik der offenen Grenzen nicht erkennbar ist, muss m. E. gefolgert werden, dass das in diesem Beitrag Skizzierte nicht nur hingenommen, sondern tatsächlich genau so gewollt wird.
Ob Sie selbst das auch wollen oder nicht, dass muss jeder einzelne Leser für sich entscheiden. Ich für meinen Teil will es nicht. Und werde für die Meinigen und mich Vorsorge tragen, um ggf. einen Plan B umsetzen zu können.

Diesen „Plan B“ hatte ich hier im Newsletter ja vor vielen Monaten bereits einmal thematisiert und Ihnen angekündigt, mich seiner anzunehmen. Alle Leser, die sich dazu angemeldet haben, werden innerhalb der kommenden zwei Monate von mir informiert werden. Anders als von mir erwartet, gilt es, hier auch einige juristische Fallstricke zu umgehen, wie beispielsweise das Auswandererschutzgesetz http://www.gesetze- im-internet.de/auswsg/
Sie werden von mir hören!

Donald Trump und Kafka
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ So beginnt Franz Kafkas wunderschöne Erzählung „Die Verwandlung“.
Ob Donald Trump irgendwann in der vergangenen Wochen ein ähnliches Erlebnis der plötzlichen Metamorphose gehabt hat, weiß ich nicht. Aber dass er innerhalb ganz weniger Tage radikale Wandlungen durchgemacht hat, ist unübersehbar. Ihnen als Lesern dieses Newsletters muss ich sie nicht wiederholen, da Sie zu den (auch) politisch interessierten Zeitgenossen gehören dürften.

Mit dem Rausschmiss von FBI-Chef James Comey hat sich der neue Präsident in gefährliches Fahrwasser begeben. Denn Mr. Comey war ja u. a. auch mit der Untersuchung der Vorwürfe befasst, dass das Wahlkampfteam Donald Trumps mit Moskau kooperiert habe.
Als Präsident jemanden kaltzustellen, der gegen einen selbst ermittelt, dass kennen wir aus Nordkorea. Oder aus der Türkei. Die unabhängige Justiz und Ermittlung – das wir sie hierzulande haben, wage ich zu bezweifeln – scheint nun auch im „land of the free“ zu Grabe getragen worden zu sein. Immherhin:

Der Besuch des russischen Außenministers Lawrow bei seinem amerikanischen Amtskollegen Tillerson in Washington verlief nach Aussage beider Diplomaten sehr positiv. Was unseren zwangsfinanzierten Staatsfunk allerdings nicht daran hinderte, auch daraus wieder eine Hetze gegen Russland zu konstruieren:

In einer kurzen Pressekonferenz fragte eine Journalistin den diesbezüglich völlig überraschten Sergei Lawrow, ob die von Präsident Trump verfügte Demission des FBI-Chefs Comey Konsequenzen für die Gespräche der Außenminister Russlands und der USA habe:

„Does the Comey firing cast a shadow over your talks?“ („Wirft die Entlassung Comeys einen Schatten über ihre Gespräche?“)
Der russische Außenminister antwortete: „Was he fired?“ („Wurde er gefeuert?“) „You are kidding?“ (Sie machen Scherze?“) Wegen des Lärms erneut etwas lauter: „You are kidding?“ (Sie machen Scherze?“)

Und was macht die ARD daraus? Das hier: „Ein russischer Außenminister, der sich über den gerade gefeuerten FBI-Chef lustig macht. Das hat man in Washington so noch nicht gesehen.“
Den kompletten Beitrag hierzu, den ich sehr gerne etwas sachlicher geschrieben gesehen hätte, finden Sie hier: http://www.mmnews.de/index.php/politik/114002-ard-primitiv-propaganda-gegen-russland

„Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“, heißt es in § 186 unseres Strafgesetzbuches.

Soweit ich das erkennen kann, macht sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk, was das dämonisierte Russland betrifft, seit Jahren folgenlos nicht nur der in diesem Paragraphen behandelten „üblen Nachrede“, sondern auch der „Volksverhetzung“ schuldig (https://dejure.org/gesetze/StGB/130.html).

Dass man für staatliche Fake News-Fabriken, die einen gezielt mit falschen, aufstachelnden und hetzerischen Informationen versorgen, eine Steuer zu zahlen hat (nichts anderes ist der Rundfunkbeitrag ja), ist schlimm genug. Noch erstaunlicher ist allerdings, dass sich bis jetzt noch kein einziger, aufrechter Jurist gefunden hat, der diesem Treiben auf dem Rechtsweg einmal ein Ende zu setzen versucht hat.

Schwarzbraun ist die Haselnuss
Mit über 600 Millionen Euro wurden die Steuerzahler für die EU-Aufklärungsdrohne „Euro Hawk“ zur Kasse gebeten, bevor das Objekt der Begierde des Bundesverteidigungsministeriums nun gecancelt und ins Museum verschoben wurde.

Für den Ersatz der gut 120.000 angeblich um die Ecke schießenden G36 Sturmgewehre von Heckler & Koch will die Bundesregierung nun neue Schießgewehre besorgen. Und natürlich ist Heckler & Koch als Anbieter wieder ganz vorne mit dabei, geht es doch um einen Auftrag in Höhe von rund einer Viertelmilliarde Euro:
https://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article163911996/G36-Nachfolger-soll-eine-Viertelmilliarde- Euro-kosten.html

Während Deutschlands neue Seehubschrauber über dem Meer nicht flugfähig sind http://www.ksta.de/politik/ bundeswehr-seehubschrauber-ueber-meer-nicht-flugfaehig-1251362, kippt Deutschlands neue Wunderfregatte F125 nach dem Stapellauf schief ins Meer: http://de.reuters.com/article/deutschland-r-stung-fregatte- idDEKBN1881WG und nur ein einziger Airbus-Transportflugzeug A400M kann noch starten http://www.zeit. de/politik/deutschland/2017-02/a400m-bundeswehr-airbus-probleme

Mit all diesem bedrohlichen Waffenarsenal im Hintergrund phantasiert unsere Bundesverteidungsministerin nun gehäuft über „robuste Mandate“, und „humanitäre Interventionen“, mit denen Deutschland in der Welt wieder „mehr Verantwortung“ übernehmen müsse – was allesamt beschönigende Umschreibungen für die Kriegsführung im Ausland sind.

Herhalten muss dafür die interpretatorische Überdehnung des Verteidigungsbegriffs, da die Bundeswehr nach Art. 87a Abs. 2 GG nur im Verteidigungsfall eingesetzt werden darf, wobei der Verteidigungfsfall nach Art. 115 a Abs. 1 GG die Verteidigung des Terrioriums der Bundesrepublik, d. h. der Staatsgrenzen meint, was einen Angriff auf diese Grenzen voraussetzt.

Gottlob ist unsere Verteidiungsministermin multitaskingfähig. So hat sie sich auch die „Entnazifizierung“ und die Bekämpfung der (angeblichen) Verherrlichung der Wehrmacht in der Bundeswehr auf die Fahnen geschrieben.

Dem fiel in vorauseilendem Ghorsam nun auch ein in der nach nach ihm benannten Helmut Schmidt-Bundeswehr-Universität hängendes Foto des Altkanzlers zum Opfer, das am 11. Mai abgehängt wurde, da es ihn in Wehrmachtsuniform zeigte. Das Verteidigungsministerium selbst kommentierte, dass „die Entscheidung nicht zwingend so hätte ausfallen müssen.“, aber in den heutigen Zeiten geht man lieber auf Nummer sicher.

Damit nicht genug: Auf eisernem Besen fliegt Frau von der Leyen auch durch das Bundeswehr-Liederbuch. Verbannt werden soll aus diesem Buch nun unter anderem das aus dem 19. Jahrhundert stammende Volkslied „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzbraun_ist_die_Haselnuss, dessen Text m. E. nichts, aber auch gar nichts irgendwie mit „rechts“ in Verbindung zu Bringendes aufweist.
Wie weit der Wahn mittlerweile gediehen ist, fiel mir einmal mehr einen Tag vor der Stichwahl der Franzosen auf, als in B5 aktuell, dem Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks, darauf hingewiesen wurde, dass „das französiche Volk morgen über seinen neuen Präsidenten entscheiden werde“.

Fällt Ihnen etwas auf? Nein? Mir aber schon. Oder glauben Sie allen Ernstes, dass wir am 23. September von unseren Nachrichtensendern informiert werden, dass „das deutsche Volk“ morgen zu den Urnen schreiten wird? Brief und Siegel darauf: Ganz bestimmt nicht!
Denn „deutsch“ und Volk“ stoßen sich nach der mittlerweile in die Köpfe der Menschen implantierten Sprachdiktatur ab wie zwei gleiche Pole von Magneten und dürfen nicht gemeinsam in einem Satz genannt, geschrieben oder auch nur gedacht werden.

Permanent zu proklamieren, dass die in WK I und WK II begangenen Gräueltaten niemals in Vergessenheit geraten dürfen, dann Fotos aus diesen dunklen Zeiten zu inkriminieren, das muss man erst einmal unter einen Hut bringen. Vor allem zu einem Zeitpunkt, wo deutsche Soldaten wie damals an die russische Grenze verlegt werden und die Medien (s. o.) vor buchstäblich nichts zurückscheuen, um den Menschen parallel zum Einkesselung Russlands durch die NATO Moskau als Aggressor zu verkaufen.

Emigs Ecke
Leser Mathias E., mit dem ich diesen Newsletter heute begann, fragte in seiner Zuschrift nach, ob ich denn  nicht am Ende meiner Ausführungen auch einmal etwas Positives schreiben könnte. Ich will es mir zur Pflicht machen und benenne den ab jetzt zum festen Bestandteil dieses Newsletters werdenden, positiven Ausklang nach ihm.

Da ich mir wie jedes Geschöpf auf diesem Erdball meine Eltern (die besten, die ein Kind haben kann) nicht selbst aussuchen konnte, bin ich Zufalls-Deutscher. Sowohl von meinem Geburtsort als auch von der Zeit, in die ich geboren wurde, hätte es besser nicht kommen können. Und ich möchte diesen Glücksfall gerne für die nachkommenden Generationen verewigen. Nur deshalb gibt es diesen Newsletter.

Dem Versagen der Politik, die Zustände auf dieser Welt zu ändern, kann jeder Einzelne etwas entgegensetzen. Beispielsweise mit einer Kinderpatenschaft bei World Vision (in der Spitze hatte ich davon gleichzeitig 20). Aber fast täglich ergeben sich Chancen, andere und damit auch sich selbst glücklich zu machen:

Als ich in dieser Woche zum Einkaufen fuhr, wartete gleich an der ersten Ampel ein Anhalter, den ich mitnahm. Er kam aus Hamburg. Nach Bayern hatte es ihn verschlagen, da seine Ehe gerade gescheitert war, seine Frau das gemeinsame Kind mit Ritalin fütterte und er „einfach weg“ musste, um sich neu zu sortieren, wie er sagte.

Als ich ihn wieder absetzte, meinte er, dass es ihm sehr peinlich sei, aber er müsse bis zum Abend noch ein paar Euro zusammenbekommen, um irgendwo zu übernachten. Ich habe ihm 100 Euro gegeben. So einfach ist es, einen Mann zum hemmungslosen Weinen zu bringen.

Beste Grüße!
Axel Retz

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Auszug Newsletter 06.05.2017

ACH DU GRÜNE NEUNE!

Liebe Leserinnen und Leser,
die Bundestagswahlen nahen. Und immer mehr Wähler kommen ins Grübeln darüber, wo sie denn nur ihr Kreuzchen platzieren sollen. Früher war es einfach, sich für das kleinere Übel zu entscheiden, aber heute?

Bei der CDU, die heute in der Zuwanderungsfrage 2002 exakt die heute von der AfD vertretenen Positionen in ihr Programm schrieb (siehe Vorausgabe), obwohl noch viel, viel weniger Migranten ins Land strömten, und die heute auf die AfD eindrischt?

Bei der SPD, die wieder einmal die Wundertüte der neuen sozialen Gerechtigkeit zu öffnen verspricht, das aber während all der vielen Jahre in der Großen Koalition nicht getan hat und deren Heilsbringer Martin Schulz in nahezu allen politisch brisanten Themen für die Fortsetzung der Politik der GroKO steht?

Bei der FDP, deren politisches Profil in der letzten Woche gerade neu geschärft wurde und die im Falle ihres Einzugs in den Bundestag dienstbarer Koalitionär eines „Weiter so!“ würde?

Bei der AfD, die heute in der Flüchtlingsthematik die exakt gleichen Standpunkte der CDU von 2002 ver- tritt und beim Euro die Haltung Gregor Gysis (DIE LINKE) von 1996?  http://www.mmnews.de/index.php/ politik/108206-gysi-der-euro-demokratie – sehr sehenswertes Video!

Bei den DIE GRÜNEN, die sich in für politische Verhältnisse ungemein kurzer Zeit in Umfragen von 14 auf sechs Prozent zurückentwickelt haben und deren Claudia Roth an Demonstrationen teilnimmt, in der „Deutschland verrecke!“ und „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße!“ skandiert wird.

Ich gebe Ihnen heute keine Wahlempfehlung und werde das auch künftig nicht tun. Ich beiße mir allerdings auch nicht auf die Lippen, um mein Unverständnis über die „Politik“ der DIE GRÜNEN kundzutun, deren ko- metenhafter Absturz meines Erachtens beweist, dass die Wähler beileibe ganz und gar nicht so dumm sind, für wie sie von der Politik gehalten werden. Dass das Thema Migration Europa und insbesondere Deutschland vor enorme, evtl. gar nicht zu stemmende Herausforderungen stellen könnte, hat zuerst die AfD thematisiert, deren damalige Vorsitzende Frauke Petry Anfang 2016 von nicht gerade seriös arbeitenden Journalisten des „Mannheimer Morgen“ geradewegs zu der Aussage genötigt wurde, dass man die Bundesgrenzen als Ultima Ratio ggf. auch durch den Einsatz von Schusswaffen verteidigen müsse.

Der damalige Aufschrei in den Medien übertönt bis heute bei mir jeden bisweilen auftretenden Tinnitus. „AfD will auf Flüchtlinge schießen lassen.“ etc. etc.
Niemand der Empörten schien oder scheint § 11 des UZwG zu kennen, den ich Ihnen hier abdrucke:
Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG)
§ 11 Schußwaffengebrauch im Grenzdienst
(1) Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch ge- gen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.
(2) Als Grenzdienst gilt auch die Durchführung von Bundes- und Landesaufgaben, die den in Absatz 1 be- zeichneten Personen im Zusammenhang mit dem Grenzdienst übertragen sind.

Gewiss: Zustände, die so etwas erforderlich machen, wollen wir uns alle nicht vorstellen. Fast alle nicht. Denn der langjährige Herausgeber und auch Chefredakteur der DIE ZEIT, Herr Theo Sommer, breitete sich am 21. März ebenfalls über dieses Thema aus. Und ließ Frau Frauke Petrys inkriminierte Aussagen regel- recht verblassen. Von „drastischen Abwehr- und Gegenmaßnahmen“, einer „militärischen Kontrolle über die libysche Mittelmeerküste“ und dem Wiederhervorholen der „alten Generalstabskarten des Wüstenfuchses Rommel“ [Generalfeldmarschall in Nordafrika in der Nazi-Zeit] ist hier die Rede. Lesen Sie selbst:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-03/migration-fluechtlinge-afrika-europa-grenzen

Und? Gab es einen Aufschrei? Thematisierte Claus Kleber das, kam es im ZDF, haben Sie es in irgendeiner anderen Zeitung gelesen? Merke: Die „Bösen“ werden durchs Dorf getrieben, obwohl sie auf bestehende Gesetze hätten verweisen können (die Frau Pertry vermutlich nicht kannte), die „Guten“ können mit einer Armada oder Panzerdivisionen wie unter Herrn Rommel winken, ohne dass es irgendeine Sau juckt.
Kann es sein, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird?

Kein Wunder, dass Deutschland im Ranking von „Reporter ohne Grenzen“ von Platz 12 aus 2015 2016 auf Platz 16 abgerutscht ist. Es herrschen die blanke Selbstzensur und die sgn. political correctness. Und wo das nicht ausreicht, werden andere Geschütze aufgefahren. Beispielsweise beim SWR, der seine Mitarbeiter nun (ähnlich ver.di) dazu aufruft, Kollegen auf potentiell fremdenfeindliche Aussagen hin zu überwachen und ggf. bei der Personalführung zu denunzieren. Wer im Netz „pauschale Beschuldigungen postet, was z.B. die Aussage wäre „Flüchtlinge sind in einem extremen Ausmaß krimineller als Deutsche“, der soll die Rote Karte bekommen. Und das, obwohl diese Aussage durch die unlängst vom BKA vorgelegte Kriminalitätsstatistik voll und ganz bestätigt wird. Einen treffsicheren Beitrag dazu finden Sie hier: https://www.fischundfleisch.com/ ineslaufer/dein-kollege-ein-rassist-leitfaden-zum-bespitzeln-und-denunzieren-beim-oeffentlich-rechtlichen- swr-34453

ROG-Vorstandssprecher Michael Rediskev brachte es in der letzten Woche auf den Punkt: „Viele Staatsführer reagieren geradezu paranoid auf legitime Kritik durch unabhängige Journalisten. Wenn sich selbstherrliche Präsidenten und Regierungen per Gesetz jeder Kritik entziehen, fördert das Selbstzensur und erstickt jede politische Diskussion. Dabei sind lebendige, debattierfreudige Medien gerade dort nötig, wo die Probleme am größten sind und sich Gesellschaften über den besten Weg in die Zukunft verständigen müssen.“

Ach Du grüne Neune
Aber noch einmal zurück zu den DIE GRÜNEN, die auch ich einmal gewählt habe. Ich will jetzt nicht ihre pädophiliebelastete Vergangenheit und ihre im „Veggie-Day“ oder ihre im zur Manie angeschwollenen Gen- derwahn kulminierenden Volkserziehungsideen thematisieren. Die DIE GRÜNEN, geradezu besessen davon, so schnell wie möglich Millionen von vorwiegend aus islamisch geprägten Ländern stammende Migranten nach Europa zu holen (die Kanzlerin hilft ja eifrig) wissen auch den österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen in ihren Reihen, auch wenn der sein Parteibuch mittlerweile abgegeben hat. Bitte lassen Sie sich eine Aussage von ihm aus der letzten Woche auf der Zunge zergehen:
„Wenn es so weitergeht … bei der tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, an dem wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – alle – aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“ https://www.welt.de/vermischtes/article164022903/Van-der-Bellens-Tag-an-dem-alle-Frauen-Kopftuch-tragen. html

Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass die „DIE GRÜNEN“ und ich sehr unterschiedliche Vor- stellungen vom Begriff Integration haben. Gerade diese Partei trommelt doch 24 Stunden an sieben Tagen für „Multikulti“ und die bunte Vielfalt der Völker. Zu meinen scheint sie aber etwas ganz Anderes, nämlich nicht Toleranz gegenüber anderen Menschen, Kulturen oder Religionen, sondern Abschaffung oder Unterdrückung unserer eigenen Art zu leben, unserer Kultur und unserer Religion – wobei EKD und RK das mehr und mehr zu unterstützen scheinen. Die Antwort der Gläubigen: Geradezu dramatisch explodierende Kirchenaustritte.

„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich großartig.“, hatte Jürgen Trittin am 02. Januar 2005 in der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ wissen lassen. Ich darf erwidern: Die Grünen verschwinden jeden Tag immer mehr. Und bei ihren Bemühungen, die Fünf-Prozent-Hürde im September nach unten zu reißen, legen sie ein Arbeitstempo vor, an dem sich andere Parteien getrost einmal eine Scheibe abschneiden könnten – vor allem, wenn es um Politik für die eigene Bevölkerung geht!

Ruanda, ach ja …
Auch die überzeugtesten Befürworter der unbegrenzten Zuwanderung kommen kaum umhin, sich einmal mit der vor zwei Wochen vom Bundesinnenministerium veröffentlichten Kriminalitätsstatistik für 2016 zu beschäftigen. Die Anzahl der tatverdächtigen Migranten stieg gegenüber dem Vorjahr um 52,7 Prozent, in fast allen Deliktbereichen übertraf ihr Anteil den der deutschen Tatverdächtigen um ein Vielfaches, vor allem leider auch bei der Gewaltkriminalität. Und das hat Folgen: Im gerade vorgelegten Sicherheits-Ranking des World Economic Forum ist Deutschland 2016 unter 136 untersuchten Staaten um 31 auf Platz 51 abgerutscht bzw. abgestürzt. http://reports.weforum.org/travel-and- tourism-competitiveness-report-2017/ranking/#series=TTCI.A.02

Was Auswirkungen nicht nur für den Tourismus, sondern vor allem auch für die Investitionsentscheidungen ausländischer Unternehmen hat. Denn bei der Auswahl eines Wirtschaftsstandortes wird heute mehr denn je eben auch darauf geachtet, wie sicher das Leben dort für die Mitarbeiter ist. Und dabei sieht es für unser Land nicht sonderlich gut aus.
Auf Platz 9 und damit unter den „Top Ten“ des Sicherheitsrankings liegt der ostafrikanische Staat Ruan- da. Und zu diesem Land hat das Auswärtige Amt im März unter https://www.auswaertiges-amt.de/DE/ Laenderinformationen/00-SiHi/RuandaSicherheit.html folgende Reisewarnung ausgegeben:

„Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten. Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam – insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen. Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen zu meiden.“
Ruanda auf Platz 9 – mit Reisewarnung, Deutschland auf Platz 51 – ohne Reisewarnung. Aber klar: Dafür ist das Auswärtige Amt ja auch nicht zuständig. Hingegen warnen die USA: https://www.welt.de/politik/ausland/ article164161003/USA-sprechen-Reisewarnung-fuer-Europa-aus.html

Dreckskerle
In Zeiten, in denen die politische Mitte leider austrocknet, ein inhaltlicher Diskurs über strittige Themen immer schwieriger wird und die Meinungsfreiheit zu einem gesetzlich verankerten Recht verkommen ist, das immer weniger Menschen zu nutzen wagen, findet die gesellschaftliche Polarisierung optimale Wachstumsbedin- gungen vor, wobei sich die Kontrahenten auch sprachlich soweit fortentwickelt haben, dass zu schließen ist, dass in Ihrer „Bildung“ der Dung-Anteil überhandgenommen hat.

Mit den Bezeichnungen „Pack“ oder den „Arschlöchern“ des heutigen Bundesaußenministers Gabriel für Pegida-Anhänger und den auch nicht gerade zimperlich anmutenden Begriffen der „Volksverräter“ oder „Volkszertreter“ der Gegenseite hat sich ein verbaler Klimawandel entwickelt, der dringend der Korrektur bedürfte. Aber wie?
Die „Frankfurter Allgemeine“ hat dazu einen bemerkenswerten Artikel verfasst, der es jeder Seite erlauben würde, die jeweils andere als „Dreckskerle“ zu bezeichnen und beiden Seiten auch noch maximales Wohlgefühl verspricht: http://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/nordstrom-bringt-dreckige-luxus-jeans-auf-den- markt-14989750.html Bescheidene 850 US-Dollar, um als echter Dreckskerl durchzugehen, halte ich fast schon für ein Schnäpp- chen. Sollten sich „Volksverräter“ und „das Pack“ zusammentun, ließe sich der Preis für das schicke Outfit gewiss für ein beide Seiten erfreuliches Niveau senken.

Den Bock zum Gärtner gemacht
Am letzten Tag des vergangenen Monats stattete die Bundeskanzlerin Saudi-Arabien einen Besuch ab – offiziell zur Vorbereitung des am 07. Juli in Hamburg startenden G20-Gipfels. Für die saudische Monarchie, die an der Spitze des Wahabiten-Gottesstaats steht, ist Deutschland der drittgrößte Handelspartner. Auf deutsche Waffen will Saudi-Arabien künftig verzichten, dafür hat die Kanzlerin umfassende Hilfen bei der Ausbildung des Militärs zugesagt.

Im Jemen, dessen Regierung von der UN anerkannt wurde, bombardieren die Saudis seit 2015 die Huthi-Re- bellen, in Syrien unterstützen sie regierungsfeindliche Verbindungen wie die al-Qaida-nahe Fata asch-Scham (früher al-Nusra-Front), um den gewählten syrischen Präsidenten Assad zu stürzen, in Deutschland fördert der Ölstaat seit Jahren den Salafismus https://www.heise.de/tp/features/Herz-der-Finsternis-3394622.html
Auch den Saudis ist sehr bewusst, dass sie sich mit ihrem von Berlin unterstützten „Engagement“ nicht nur Freunde machen. Und deswegen bauen Sie nach ihrer Grenzsicherungsanlage gegenüber dem Jemen u. a. auch einen HighTech-Zaun zum Nachbarland Irak.
Die beim Besuch der Kanzlerin in  Riad vereinbarte Ausbildung von Militär und Polizei durch deutsche Kräfte ist keinesfalls neu. Und vermutlich dient(e) sie im Wesentlichen dem Zweck, EADS (heute Airbus Defence and Space) den milliardenschweren Auftrag zum Bau des Grenzzauns gegenüber dem Irak zu verschaffen. Was auch glückte. https://www.welt.de/politik/deutschland/article146113292/Warum-deutsche-Polizisten- Saudi-Arabien-dienen.html

Die offizielle Begründung Saudi-Arabiens für den Bau der Grenzsicherungsanlagen: Man müsse sich vor dem IS und anderen religiösen Extremisten schützen. Das war und ist für die Bundesregierung natürlich nachvollziehbar. Im Falle Ungarns hingegen ist es das nicht. Ich meine:
Ein weiterer Fall eines eklatanten doppelten Standards. Wenn die Bundesregierung der Ansicht ist, dass sich Saudi-Arabien vor dem IS und anderen religiösen Fanatikern schützen müsse, warum vertritt sie sie nicht auch in Bezug auf die eigene Bevölkerung? Oder gegenüber Ungarn?

Genau an diesem Punkt setzen all die sgn. Verschwörungstheorien“ an, die ihrerseits der Regierung oder Dritten eine Verschwörung vorwerfen – einer Verschwörung gegen das eigene Volk. Ob (erzwungene oder gewollte) Massenmigration als Waffe eingesetzt werden kann, das hat die an einer Elite-Universität in Boston lehrende US-amerikanische Politologin Kelly Greenhill  in ihrem 2010 erschienenen, unbedingt lesenswerten Buch „Weapons of mass Migration“ untersucht, auf das ich bereits in meinem „Offenen Brief“ vom September 2015 hinwies https://publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/ , der auf verschiedenen Kanälen mittlerweile weit über zwei Millionen Menschen erreicht hat.

Unter dem Titel „Massenmigrationswaffen – Vertreibung, Erpressung und Außenpolitik“ gibt es von diesem Buch nun auch eine deutsche Übersetzung.
Wer‘s kann, sollte zum englischsprachigen Original greifen. Die deutschte Fassung trägt die ISBN 9783864452710.

Europas Grenzen wieder gesichert
Deutschland, so hat es Brüssel am Dienstag beschlossen, muss (und darf!) die eigenen Grenzen nur noch bis Ende November schützen, da Europa nun durch Küstenwachen ausreichend geschützt sei http://www. epochtimes.de/politik/welt/bruessel-fordert-aufhebung-der-grenzkontrollen-aller-eu-laender-bis-ende-des- jahres-a2110024.html

Diametral entgegenstehen dem die alltäglichen Berichte über stark zunehmende Zuwanderung aus aller Herren Länder. Vorwiegend, wie von mir bereits vor über 18 Monaten angekündigt, aus Afrika. In Italien klagt die Staatsanwaltschaft gegen eine vermutete Zusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit libyschen Schleppern. Widerspruch kam vom bereits zitierten österreichischen Bundeskanzler Van der Bellen (ehemaliger Freimaurer), der sich gegen die von Österreichs Außenminister Kurz signalisierte „Schließung“ des Brenner-Passes aussprach: https://kurier.at/politik/inland/van-der-bellen-gegen-schliessung- der-mittelmeer-route/261.676.930

(K)eine rote Linie
Dass die EU gegenüber der Türkei eine ultradicke „rote Linie“ gezogen hat, falls Präsident Erdogan über die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen lassen sollte, ist bekannt. Bei Saudi-Arabien, wo öffentliche Enthauptungen beispielsweise für Atheisten auf der Tagesordnung stehen  http://www.faz.net/aktuell/poli- tik/ausland/asien/saudi-arabien-zahl-der-enthauptungen-auf-rekordstand-13619178.html, zeigt sich Berlin weitaus verständnisvoller. Wie ja auch bei den USA, wo im Bundesstaat Arkansas zuletzt ein Wettlauf gegen die Uhr lief, um noch rechtzeitig vor dem Verfalltermin eines der zur Mischung der Giftspritze erforderlichen Medikaments möglichst viele Delinquenten aus der Welt zu schaffen. Nachvollziehbar, da man ja erstens nichts noch Verwendbares umkommen lassen sollte und sich zweitens nie sicher sein kann, dass ein ab- gelaufenes Medikament nicht evtl. doch zu gesundheitlichen Problemen des Patienten führt.

Kann es sein, dass es auch hier schon wieder so etwas wie doppelte Standards gibt?
Wegen seines „vorbildlichen“ Verhaltens wurde Saudi-Arabien 2013 Mitglied des UN-Menschenrechtsrates. Und da Frauen in diesem Land unter der Aufsicht ihrer Väter, Brüder oder Männer stehen, sich nicht mit fremden Männern in der Öffentlichkeit zeigen geschweige denn Auto fahren dürfen, erscheint es nur folge- richtig, dass das Land im April in die UNO-Frauenrechtskommission gewählt wurde.
Falls Sie die höhere Logik hinter alldem nicht verstehen können, dann können Sie aber sicher nachvollzie- hen, warum sich die Bundesregierung und die EU so beharrlich gegen Volksbefragungen stemmen: Für Politik sind wir zu dumm!

Ich darf dem ein Zitat des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD) entgegenstellen: „Die Dumm- heit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.“ Was im Hinblick auf das heute in diesem Land ablaufende Geschehen aber gewiss keines Hinweises mehr bedurft hätte.

Nordkorea: Wie in den guten alten Zeiten
„Iraqi rockets to New York“ lief vor dem Angriff der USA auf den Irak damals bei CNBC über das Laufband des US-Senders. Grund: Der amerikanischen Bevölkerung musste ein Bedrohungsszenario vorgegaukelt werden, um sie auf den anstehenden Überfall der Amerikaner auf den Irak einzustimmen.

Wenige Wochen zuvor hatte der damalige Chef-Waffeninspekteur der UNO, der Schwede Hans Blix, fest- gestellt, dass er Irak keine Massenvernichtungswaffen besaß und dass die dem Land laut UNO-Resolution 687 zugebilligten Scud-Raketen mit Gefechtskopf eine maximale Reichweite von 130 km hatten.

„Iraqi rockets to New York“ war also ein Paradebeispiel dessen, was heute als „Fake News“ bezeichnet wird. Für jedermann erkennbar, der nicht verblödet war. Aber davon gab es nicht allzu viele. Aus Wikipedia:
„Am 5. März 2004 warf Blix den USA und Großbritannien vor, sie hätten keine rechtliche Grundlage für ihre Militäraktion gegen den Irak gehabt. Schon seit einiger Zeit ging er zur damaligen „Koalition der Willigen“ auf kritische Distanz. In seinem am 9. März 2004 veröffentlichten Buch „Mission Irak“ beklagt Blix, George W. Bush und Tony Blair hätten Mahnungen in Geheimdienstberichten zur Vorsicht bei der Beurteilung von Angaben zu Iraks mutmaßlichen Massenvernichtungswaffen ignoriert. Er schildert in dem Buch die Ausein- andersetzungen bei den Vereinten Nationen in den Wochen vor dem Irak-Krieg sowie die Anfeindungen, denen er als Chef der UN-Waffenkontrolleure in Washington ausgesetzt gewesen sei.“ https://de.wikipedia. org/wiki/Hans_Blix

Die zahlreichen Ehrungen, mit denen der schwedische Politiker (auch aus Deutschland) später bedacht wurde, sehen im heutigen Gefüge leider aus wie eine peinlich wirkende Lobhudelei für einen Pausenclown. Wenn die USA einen Krieg führen wollen, dann tun sie es einfach.
Hans Blix hatte es gewagt, den USA und Großbritannien ihre vorgeschobenen und konstruierten Kriegsgründe vorzuhalten. Dass er damit vollumfänglich Recht hatte, wissen wir nicht erst seit Colin Powells Rede  vor dem UN-Sicherheitsrat http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/irak-krieg-powell-schandfleck- meiner-karriere-1255325.html

Heute wiederholt sich der Spuk: Nordkorea Mittelstreckenraketen getestet. Die plumpsten allerdings ins Meer. Aber der mediale Widerhall war gewaltig: Kim Jong-un provoziert, er verstößt gegen UN-Resolutionen. Das Auswärtige Amt verurteilte „den erneuten Bruch des Völkerrechts“ aufs Schärfste.

Penetrant von den westlichen Medien unterdrückt und vom Auswärtigen Amt „übersehen“ wurde hingegen, dass die USA am 26. April und am vergangenen Mittwoch https://de.sputniknews.com/politik/20170427315532280- usa-minuteman-raketentest/ zwei erneute Tests ihrer ballistischen Interkontinentalrakete Minuteman III absol- viert haben. Meldungen dazu gab es nur aus den USA und aus Russland. Unsere Medien – sie schwiegen.

Googeln Sie getrost einmal nach News zu Minuteman III. Soweit zum pervertierten Zustand der deutschen Medienlandschaft. Die Implementierung von klaren Freund/Feindbildern in den Köpfen von Journalisten scheint ebenso gut funktioniert zu haben wie beim sgn. kleinen Mann. Zum SWR und seiner ethischen Kampagnge für die Menschenrechte abschließend noch das:

Im März dieses Jahres promotete der Sender das Onlinespiel „Schulzzug“, das die SPD im längst verflogenen Schulz-Rausch entwickeln ließ und in dessen Originalversion die schwangere Frauke Petry und Donald Trump auf dem Weg ins Kanzleramt zu überfahren waren, um Bonuspunkte zu erzielen. Kein Kommentar von mir.

Um die Verdrehung von Fakten  einmal aus der Sicht eines der begnadetsten unserer heutigen Kaba- rettisten zu beleuchten, empfehle ich Ihnen für heute abschließend das hier https://www.youtube.com/ watch?v=U19ij63Qa24
Beste Grüße und ein friedvolles Wochenende!

Axel Retz

„Es gibt viele Religionen, aber nur eine Moral.“     John Ruskin, brit. Schriftsteller, Maler und Philosoph
„Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen    Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt.“      Nelson Mandela, erster schwarzer Präsident Südafrikas

„Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft.“     Henry Kissinger, US-Außenminister von 1973 – 1977

„Ich habe gesehen und gehört, dass Führer anderer Planeten beunruhigt sind, weil sie   sich dafür interessieren, welchen Weg die Europäische Union künftig einschlagen wird.“     Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

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Auszug Newsletter 22.04.2017

GESTERN SCHWARZ = HEUTE BRAUN

Liebe Leserinnen und Leser,
wer für den Giftgasangriff in Syrien verantwortlich war, weiß ich nicht. Die syrische Armee, maßlose „gemäßigte Rebellen“, Geheimdienste, die USA?
Getreu dem Motto „Erst schießen, dann fragen“ wartete der neue US-Präsident auch gar nicht auf eine Antwort auf die Frage nach den Tätern, sondern beschoss einen syrischen Luftwaffenstützpunkt mit 59 Tomahawk- Lenkwaffen. Kläger, Richter und Henker in Personalunion, könnte man formulieren.

[Anm.: hierzu gibt es auch andere Theorien, die man mal recherchieren sollte]

Das mutet fatal an. Früher (Vietnam, Irak) hat man sich in Washington zumindest noch die Mühe gemacht, der Welt konstruierte und gefälschte „Beweise“ für einen Kriegseintritt zu präsentieren; heute scheint man nicht einmal mehr das für erforderlich zu halten. Warum auch – man weiß ja mittlerweile, dass die halbe Welt völkerrechtswidrige Kriege nie verurteilt oder sogar gutheißt, wenn sie von „den Guten“ angezettelt werden.
Ohne auch nur den Hauch eines Beweises in Händen zu haben, konstatierte US-Präsident Trump, dass der syrische Präsident mit dem Einsatz von Chemiewaffen eine „rote Linie“ überschritten habe.

Das ist insofern originell, weil die USA, die sich durch den Tonkin-Zwischenfall https://de.wikipedia.org/wiki/ Tonkin-Zwischenfall selbst einen Angriffsgrund verschafft hatten, in Vietnam Tausende von Tonnen „Agent Orange“ versprüht haben, das als giftigstes aller Dioxine nach Einschätzung des Roten Kreuzes von 2002 etwa eine Million Vietnamesen erkranken ließ und für eine bis heute andauernde, gewaltige Anzahl schwerer und schwerster Missbildungen bei Neugeborenen verantwortlich ist. Googeln Sie nach „Agent Orange“, wenn Sie mehr wissen möchten.
Und es ist auch insofern bemerkenswert, weil die USA, wie ich bereits 2003 in meinem „Kapitalschutz-Report“ feststellte, Anfang der achtziger Jahre aus Fort Detrick (Maryland) Giftgasgranaten und Anthrax-Bestände an Saddam Hussein lieferten. Freigegeben hatte die Lieferung Donald Rumsfeld, damals Nahostbeauftragter der USA und später Verteidigungsminister. Heute, das am Rande, forscht man in Fort Detrick an der Entwicklung gefährlicher Krankheitserreger zu „Verteidigungszwecken“.

All dessen ungeachtet, verfiel die sgn. westliche Wertegemeinschaft ob des Angriffs der USA in eine regelrechte Orgie der Zustimmung. Was bedeutet: Diese „Wertegemeinschaft“ steht hinter dem Vorgehen, einen missliebigen Zeitgenossen einer Tat zu beschuldigen und umgehend die Strafe zu vollziehen. Ist das das viel beschworene „Rechtsstaat“-Prinzip? Für die Strafverfolgung jedes Taschendiebs braucht man handfestere Beweise als für einen Angriff auf einen souveränen Staat. Schande über alle, die dazu applaudieren!

Als Donald Trump im Wahlkampf ankündigte, das Verhältnis zu Russland normalisieren und die (seine Wortwahl) „interventionalistische“ und auf „Regime Change“ sinnende US-Politik seiner Vorgänger zu beenden, erntete er seitens der US-Partner im internationalen Kriegsspiel ein unüberhörbares Pfui. Jetzt tost die Begeisterung.

Der staunenden Öffentlichkeit wird dazu in den Medien aber nicht Information, sondern Indoktrination aufgetischt. Es war Assad! Wieso? Weil es Assad war! Völlig übersehen bzw. unterdrückt wurde dabei, dass der gewählte syrische Präsident, den die G7 nun so rasch wie möglich zumindest in der politischen Versenkung sehen möchten, mit Hilfe Russlands, dem nach dem Völkerrecht einzigen legal in Syrien militärisch operierenden ausländischen Staat, den IS in Syrien so gut wie bezwungen hat. Präsident Assad wäre schön dumm gewesen, hätte ausgerechnet er das Erreichte durch eine in keiner Weise „kriegsentscheidende“ Giftgasattacke auf seine Bevölkerung in Gefahr gebracht.

Willy Wimmer, 33 Jahre für die CDU im Bundestag, verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), hat in der vergangenen Woche einen wie immer lesenswerten Artikel dazu verfasst, aus dem ich zitieren darf:

„Moskaus Engagement und Fähigkeiten sind in der Friedensfrage dennoch eine nicht zu überbietende Herausforderung für Washington. Nicht nur, dass in Syrien der Frieden droht. Er droht, durch Moskau hergestellt zu werden, so wie das Ende des Kalten Krieges auch.“ Den ganzen Artikel finden Sie hier: http://www.world- economy.eu/details/article/bon-voyage-rex-tillerson/

Und wenn wir schon einmal bei Herrn Wimmer sind, hier noch ein Zitat aus dem DER SPIEGEL vom 01.10.1990(!):
„Und neue Zeiten, neue Schreckensbilder: Nicht mehr die Atomwaffen der Sowjetunion sind für den Bonner Verteidigungs-Staatssekretär Willy Wimmer die Bedrohung – „der Wandermensch ist die Waffe der Zukunft“, behauptet der CDU-Mann. Sein Horrorszenario: Hunderttausende oder gar Millionen aus den Hungergürteln Asiens und Afrikas machen sich auf den Weg ins reiche Westeuropa.“
Nachzulesen hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13500246.html

Geschichtlich nach hinten und vorne dermaßen weitsichtige Mitmenschen dieses Kalibers sterben langsam aus und sind in der aktiven Politik mittlerweile so selten anzufinden wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Ändert Donald Trump seinen geänderten Kurs nicht und ändert er ihn nach einer Änderung nicht erneut, gehen wir sehr ungemütlichen Zeiten entgegen. Am 14. März 2003 schrieb die indische Schriftstellerin Arundhati Roy in „Le Monde Diplomatique“: „Es ist nicht wahr, dass die Menschen dieser Welt nur die Wahl zwischen einer bösartigen Mickimaus und wahnsinnigen Mullahs haben.“ So ganz sicher wäre ich mir da mittlerweile nicht mehr. Und bezgl. der Zuweisung der verwendeten Adjektive würde ich es legerer handhaben.

Staaten ausradieren!
Staaten auslöschen zu wollen, erinnert irgendwie an den Sprachduktus international als eher schwierig bezeichneter Machthaber.  Aber andere können das anscheinend auch. Beispielsweise Frans Timmermans, Vizepräsident der EU-Kommission, der fordert, dass „monokulturelle Staaten“ verschwinden (im engl. Original erased = „ausradiert“) werden sollten, um die multikulturelle Vielfalt in Europa zu beschleunigen. http://quer- denken.tv/vizepraesident-der-eu-kommission-monokulturelle-staaten-ausradieren/

Ich habe keine Ahnung, von was er spricht. Einen „monokulturellen Staat“ gibt es in Europa nicht, wohl aber viele Völker. Was eben auch den Reiz Europas ausmacht, wie jeder weiß, der schon einmal nach Italien, Frankreich, Spanien, Österreich, Skandinavien, die Niederlande, Polen, Ungarn etc. gereist ist.

Und wenn sich Staaten dagegen zur Wehr setzen, von „oben“ diktiert zu bekommen, wen und wie viele aus welchen Kulturkreisen sie aufzunehmen gedenken, dann ist das ihr gutes Recht. Unbedingt sehenswert dazu ist auch ein Statement unserer Bundeskanzlerin, dass Sie hier finden https://www.youtube.com/ watch?v=BE6dR7T-zIQ

Von der Wirklichkeit eingeholt
Natürlich darf man auch einmal träumen. Regierungsmitglieder oder Parlamentarier sollten das aber evtl. außerhalb ihres Amtes tun. Und wären sie dem bis jetzt gefolgt, hätten sie und erst recht halbwegs ausgeschlafene Journalisten schon seit rund zwei Jahren wissen können (und müssen), dass die uns allen aufgetischte Mär von der Flut hochqualifizierter Ärzte, Architekten, Ingenieure, Chemiker und Raketenforscher eine reine Illusion bzw. Zweck-Propaganda war.

„Deutschland muss sich ehrlich machen.“, schrieb die WELT jetzt dazu. Und wie auch andere Medien veröffentlichte sie einen Aufruf der Bundesregierung und der Wirtschaft an ausgewanderte deutsche Fachkräfte, wieder in ihr Heimatland zurückzukehren, um dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken. https://www. welt.de/wirtschaft/article163653124/Auslandsdeutsche-werden-zu-begehrten-Fachkraeften.html

Ich kommentiere das nicht, da es sich so wunderbar selbst kommentiert.
Dass Europa auf der positiven Seite der vor allem von der Bundeskanzlerin verstärkten Zuwanderung nur wenig auf die Waagschale zu bringen hat, ist offensichtlich. Denn eine „Verjüngung“ des rechnerischen Altersdurchschnitts einer Bevölkerung, die mit einer Zunahme von dauerhaft auf die Sozialsysteme angewiesenen Menschen, einer eklatanten Senkung des Bildungsniveaus und einer Zunahme an Kriminalität und ethnischen Konflikten einhergeht, ist kein „Wert an sich“. Sondern ein politisch offensichtlich – zumindest in Deutschland – gewollter Weg in eine Zukunft, die nur von Blauäugigen für rosa gehalten wird, vor allem, wenn sie Grüne sind.

Justament als meine frühere Gattin, zu der ich ein sehr gutes Verhältnis pflege, in Bayreuth zur Schule ging, ging ein junger Mensch dort in ein anderes Gymnasium: Claus Strunz. Der Knabe, alles andere als strunz- dumm, widmete sich nach seinem Studium dem Journalismus und war u. a. Chefredakteur/stellvertretender Chefredakteur der DIE WELT, der Bild am Sonntag und des Hamburger Abendblatts.

Der „Mainstream“-Medien ganz offensichtlich überdrüssig, hat sich der gute Mann (und das meine ich auch so) nun einmal auf eigene Füße gestellt. Um „News“ zu verbreiten und nicht mehr länger „Fake News“, wie ich vermute. Ein unbedingt sehenswertes Video von ihm finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=TxLujSbuoRs

Sieht man sich diesen Beitrag an, wirkt der rot-grüne Vorstoß, neben Deutsch künftig auch Arabisch, Persisch und Türkisch an den Gymnasien einzuführen, umso abstruser. Denn erstens werden geschätzte 99,9 Prozent der im Video gezeigten Klientel nie ein Gymnasium von innen sehen. Und zweitens muss man mir erklären, wie Integration und Eingliederung in den deutschen Arbeitsmarkt funktionieren sollen, wenn das Abitur in einer fremden Sprache abgelegt wurde, die weder an den Universitäten noch in den Unternehmen gesprochen wird. Was rot-grün hier vorschlägt, ist der ideale Nährboden für das Entstehen von Parallelgesellschaften und der sicherste Weg, Integration wirksam zu verhindern. Die schöne Idee der grünen Weltverschlimmbesserer finden Sie hier:
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/rot-gruen-will-arabisch-persisch-tuerkisch-als-schulfaecher- abitur-geplant-cdu-befuerchtet-parallele-schulhofsprache-a2092538.html

Dass unter den „Flüchtlingen“ auch einige oder mehr als einige Übelgesonnene ins Land geströmt sind, räumte in der vergangenen Woche ja auch die Bundeskanzlerin ein. Aber bedurfte es als Weckruf dazu erst des Rohrbombenanschlags auf den Bus des BVB, dessen Hintergrund sich ja nun ganz anderer Art erwiesen hat? Studentinnen, die in einer ostdeutschen Großstadt nur noch mit Unbehagen zur Uni gehen oder die Gattin eines Lesers aus Bonn, die sich nun nicht mehr alleine zum Joggen aufmacht, eine explodierende Kriminalität, Terror und verängstigte Menschen, die sich all das nicht öffentlich und teilweise auch nicht mehr im Familienkreis zu thematisieren wagen – das ist Deutschlands neue Wirklichkeit – das ist das „freie, friedliche, demokratische“ und vom Grundgesetz (nicht mehr?) geschützte Deutschland 2017.

Aber die Grenzen sind und bleiben ungeschützt, während einerseits lautstark gegen Schlepper gewettert wird, FRONTEX und diverse NGOs aber tagtäglich einen höchst professionellen Shuttle-Service von Nordafrika nach Europa durchführen. Die „Bekämpfung der Ursachen der Flüchtlingsbewegung“, um die es in all den schönen Sonntagsreden immer geht, interessiert politisch vermutlich ebenso wenig wie eine wirkliche Hilfe für die von Hunger heimgesuchten Länder.

Diese Entwicklung, um es noch einmal zu betonen, geht ja nicht nur in Richtung der sgn. Biodeutschen los, sondern auch und gerade in Richtung wirklich integrationswilliger Neuankömmlinge und derer, die schon lange hier als Zuwanderer leben und zu Freunden und Kollegen geworden sind. Denn die anfängliche Willkommens-Euphorie ist einer skeptischeren Einstellung gegenüber der unbegrenzten Zuwanderung gewichen.

Wer zumindest einen Teil der wirklichen Fluchtursachen bekämpfen will, der kommt kaum umhin, sich einmal mit der Rüstungsindustrie zu beschäftigen: Die Aktie von Rheinmetall, Deutschlands größtem Rüstungskonzern, ging am Gründonnerstag mit einem neuen Allzeithoch ins Osterwochenende. Und das „Handfeuerwaffen“ herstellende Unternehmen Heckler & Koch ist am durch die Null- bzw. Minuszinspolitik der EZB ausgetrockneten Anleihemarkt mit einer mit sage und schreibe 9,50 Prozent verzinsten Unternehmensanleihe unterwegs. Man kann klotzen und muss nicht kleckern – im Rüstungsbereich rollt der Rubel.

Klar: Zwei Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt), die die USA als Beitrag ihrer Partner zum „Verteidigungs“haushalt gerne sähen, muten vergleichsweise gering an. Aber warum nur redet man dort vom BIP? Bezogen auf den Bundeshaushalt entspricht diese Summe 20 Prozent. Gut versteckt, Ihr Schelme!

Als meine Meinung mag das einigen verdächtig erscheinen. Diesen Lesern empfehle ich einen Beitrag aus ZEIT online http://www.zeit.de/politik/2017-04/die-profiteure-des-terrors-markus-bickel-buch-ursula-von-der- leyen-militaer-ruestung-export/komplettansicht

Identität Deutschlands bewahren, Zuwanderung steuern und begrenzen
Weder diese Zwischenüberschrift noch die nachfolgenden Textpassagen stammen von mir, die Kursivstellungen heute als besonders „heikel“ geltender Aussagen hingegen schon:

„Zusammengehörigkeitsgefühl und ein aufgeklärter Patriotismus, also ein positives Verhältnis zur Nation, sind eine Grundlage, auf die für die gemeinsame Gestaltung einer guten Zukunft nicht verzichtet werden kann.“

„Deutschland ist ein weltoffenes und gastfreundliches Land. Mit einem Anteil der Ausländer an der Bevölkerung von 9 % nimmt Deutschland unter den großen westlichen Industrienationen den Spitzenplatz ein. Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer hat seit 1972 von 3,5 Millionen auf 7,3 Millionen zugenommen, die der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer ist dagegen von 2,3 Millionen auf 2,0 Millionen zurückgegangen. Die Ausländerarbeitslosigkeit hat sich in dieser Zeit massiv erhöht und liegt heute mit rund 20% doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung.

Die Zuwanderung erfolgte also überwiegend nicht in Arbeitsplätze, sondern in die sozialen Sicherungssysteme. Drei Viertel der Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland leben, kommen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union. Deutschland kann aufgrund seiner historischen, geographischen und gesellschaftlichen Situation aber kein klassisches Einwanderungsland wie etwa Australien oder Kanada werden.
Deutschland muss Zuwanderung stärker steuern und begrenzen als bisher. Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft überfordern. Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten.

Rot-Grün will keine wirksame Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung. Rot-grün schafft mit der ungeregelten Aufgabe des Anwerbestopps Einfallstore für erweiterte Zuwanderung und mit der angeblichen „Härtefallregelung“ und der Ausweitung der Aufenthaltsrechte über die Genfer Flüchtlingskonvention hinaus massive Anreize für Armutsflüchtlinge aus aller Welt. Dies würde in kurzer Zeit zu einer erheblich höheren  Zuwanderung nach Deutschland führen, die nicht im Interesse unseres Landes ist. Wir werden unverzüglich nach der Wahl die falschen Weichenstellungen der rot-grünen Bundesregierung korrigieren. Bei einer Arbeitslosigkeit von insgesamt fast 6 Millionen Menschen gibt es für Arbeitsmigration nach Deutschland nur in Ausnahmefällen eine Rechtfertigung. Angesichts staatlicher Programme zur Eingliederung Jugendlicher in den Arbeitsmarkt und einer wachsenden Arbeitslosigkeit bei Arbeitnehmern, die älter als 55 Jahre sind, ist mehr Zuwanderung nicht verantwortbar. Die Qualifizierung einheimischer Arbeitskräfte hat Vorrang vor Zuwanderung. Wir müssen in Zukunft nicht nur in Sport und Kultur, sondern auch zur Sicherung wissenschaftlicher Spitzenleistungen, hoher Innovationskraft und wirtschaftlicher Dynamik für ausländische Spitzenkräfte verstärkt offen sein.

Wir wollen Zuwanderungsanreize für nicht anerkennungsfähige Asylbewerber weiter einschränken. Nur staatliche Verfolgung darf einen Anspruch auf Asyl und Aufenthalt auslösen. Wir werden die verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen in Asylverfahren beschleunigen und dazu die gerichtlichen Zuständigkeiten zur Überprüfung von Asylentscheidungen konzentrieren, um den Missbrauch des Asylrechts zu bekämpfen.
Wir wollen Schleuserorganisationen das Handwerk legen. Dazu setzen wir auf eine europaweite Strategie. Die Außengrenzen der Europäischen Union müssen gegen illegale Zuwanderung und organisierte Einschleusung gesichert werden. Wir werden auf eine effizientere Zusammenarbeit von Grenzschutz, Polizei und Justiz der beteiligten Länder hinwirken.

Wir werden in das Asylbewerberleistungsgesetz mit den gegenüber der Sozialhilfe niedrigeren Leistungen alle ausländischen Flüchtlinge für die Dauer ihres nur vorübergehenden Aufenthalts einbeziehen. Die Leistungen sollen so ausgestaltet werden, dass von ihnen kein Anreiz ausgeht, nach Deutschland statt in ein anderes europäisches Land zu kommen.“

„Ohne Solidarität und das Gefühl der Zusammengehörigkeit kann auch ein moderner Staat nicht bestehen. Deutschland soll seine Identität bewahren. Die von Rot-Grün betriebene Umgestaltung in eine multikulturelle Einwanderergesellschaft lehnen wir ab.“ —– So weit, so gut. Der Text insgesamt und die kursiv gestellten Passagen insbesondere würden seinen Verfassern heute unweigerlich den Vorwurf des Rechtspopulismus, der Fremdenfeindlichkeit, der Nazi-Nähe und des Rassismus einbringen und evtl. die von Anetta Kahane (DDR-Stasi-Deckname „Victoria“) geleitete, auf die Definition und Jagd von „Nazis“ spezialisierte  Amadeu-Antonio-Stiftung auf den Plan rufen.

Zu dumm nur, dass diese Textpassagen 1 : 1 aus dem Wahlprogramm der CDU von 2002 stammen, nachzulesen hier: http://www.documentarchiv.de/brd/2002/wahlprogramm_cdu_2002.html

Die nach heutiger Lesart als Rechtspopulisten, Fremdenfeinde, Nazis und Rassisten zu verunglimpfenden Wähler, die aufgrund des Wahlprogramms von 2002 der CDU ihre Stimme gegeben haben, haben allerdings keines der zitierten Versprechen erfüllt bekommen und stattdessen das genaue Gegenteil dessen erhalten.

Und wenn es darum geht, die zitierten damaligen Standpunkte, die heute inhaltlich voll und ganz von der AfD adaptiert wurden, in Bausch und Bogen zu diskreditieren, spielt die CDU-Führung ganz vorne dabei mit.

Ein wahrhaft schizophren anmutendes Wendemanöver, das die meisten Wähler nicht einmal mitgekommen zu haben scheinen. Ganz im Gegenteil: Auch sie dreschen mehrheitlich auf diejenigen ein, die den konservativen (lat. conservare = bewahren, erhalten) Werten der CDU die Treue gehalten haben.

Nur: Wenn die CDU 2002 nicht rassistisch, rechtspopulistisch, fremdenfeindlich etc. galt und ihre Wähler auch nicht, wieso sind es dann heute die AfD und ihre Anhänger? Die damaligen programmatischen Aussagen der CDU standen voll und ganz auf dem Boden des Grundgesetzes. Und das tun sie auch heute noch, egal wer sie in den Mund nimmt oder zu Papier bringt.

Sehen wir an diesem Wochenende einmal nach Köln. Ich bin gespannt, wie es die „Verteidiger“ der Demokratie und Gegner der AfD mit den Grundrechten, dem Grundgesetz und der Menschenwürde halten.
Deutschland ist auf dem besten Weg in eine Gesinnungsdiktatur – mit Hilfe einer eigenartigen, teils zwangsfinanzierten Medien“kultur“, die den totalen Paradigmenwechsel der Christdemokraten verschlafen hat und nun teilweise sogar den Verfassungsschutz gegen die heute von anderen vertretenen, damaligen Aussagen der Partei bemühen möchte. Der Verfassungsschutz mag aber nicht. Eventuell sind ausschließlich dort noch weniger Praktikanten als bei anderen Schlüsselstellen von Politik und Medien beschäftigt.

Beste Grüße!
Axel Retz
„Der Meinungsstreit ist keine Störung des Zusammenlebens, sondern Teil der Demokratie.“
Joachim Gauck, Bundespräsident von März 2012 – März 2017
„Es ist nicht EU-Philosophie, dass die Masse über ihr Schicksal entscheiden kann.“
Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD und neuer Messias
PS: Morgen wird in Frankreich der erste Wahlgang zur Präsidentschaftswahl stattfinden; die Stichwahl wird am 7. Mai durchgeführt werden. Bon choix, mes amis! [Amis = frz. für Freunde]!
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Auszug Newsletter 08.04.2017

VOM LAND DER GESETZLOSEN ZUM US-ANGRIFF AUF SYRIEN

Liebe Leserinnen und Leser,

Donald Trump und Victor Orbán eint, dass sie sich vehementer internationaler Kritik ausgesetzt sehen, weil sie ihre Landesgrenzen schützen bzw. wissen wollen, wer ins Land will. Dieser heute permanent mit „rechts“ oder „rechtspopulistisch“ gebrandmarkte Wunsch ist jedoch nicht nur legitim, er ist auch die gesetzlich festgezurrte Aufgabe jeder Regierung. Und auch der EU. Und wie geht das?

Für die BRD konkretisiert das § 2 Abs. 1 und 2 des Bundespolizeigesetzes (BPolG):
(1) Der Bundespolizei obliegt der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes (Grenzschutz), soweit nicht ein Land im Einvernehmen mit dem Bund Aufgaben des grenzpolizeilichen Einzeldienstes mit eigenen Kräften wahrnimmt.
(2) Der Grenzschutz umfaßt
1. die polizeiliche Überwachung der Grenzen,
2. die polizeiliche Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs einschließlich
a) der Überprüfung der Grenzübertrittspapiere und der Berechtigung zum Grenzübertritt,
b) der Grenzfahndung,
c) der Abwehr von Gefahren,

Bis 2005 oblag diese Aufgabe in der BRD dem BGS (Bundesgrenzschutz), der ab dann in Bundespolizei umbenannt wurde.
Bis zu Schengen I und II bzw. dem „Schengener Durchführungsübereinkommen“, Sie werden sich erinnern, herrschten an allen innereuropäischen Grenzen mehr oder minder strikte Kontrollen, ohne dass irgendjemand auf den Gedanken gekommen wäre, darin eine „Diskriminierung“ oder etwas „Rechtes“ erkennen zu wollen. Die Staaten schützten ihre Grenzen und machten von ihrem Recht Gebrauch, selbst zu bestimmen, wer den Schlagbaum passieren durfte und wer nicht. Und wer gar ohne oder mit gefälschten Papieren einreisen wollte, der konnte sich warm anziehen.
Die anfänglich gefeierte Idee, den Schutz der europäischen Grenzen an die Außengrenzen zu verlagern, funktioniert bis heute nicht. Ebenso wenig wie das Dubliner Abkommen, wonach ein Asylsuchender seinen Antrag in dem Land zu stellen hat, in dem er zuerst europäischen Boden betreten hat. Ebenso wenig wie die vollständige Erfassung von Fingerabdrücken und deren Verfügbarkeit für Polizei und Sicherheitsbehörden. Ebenso wenig wie die rechtzeitige Festsetzung identifizierter „Gefährder“. Ebenso wenig wie die von der EU beschlossene Umverteilung von „Flüchtlingen“ auf die verschiedenen Mitgliedsländer. Und ebenso wenig wie die Rückführung abgelehnter Asylbewerber, von denen rund die Hälfte einfach im Land bleibt. Womit man getrost die Frage stellen darf, was denn bei „Wir schaffen das“ überhaupt funktioniert.

Überlegt man sich, was hier an Kosten verursacht wurde und weiter werden wird und was man mit diesem Geld an Integrationsleistungen für nach dem Asylrecht bleibeberechtigte, wirklich Schutz Suchende(!) tun könnte, bleibt völlig im Dunkeln, warum die Dinge laufen, wie sie laufen, während andere zu Hunderten auf die Straße gehen, wenn einige wenige, nach dem Asylrecht eben nicht bleibeberechtigte, teils straffällig gewordene junge Männer wieder in ihre Herkunftsländer verbracht werden, sich einige Bundesländer strikt weigern, ihrer gesetzlichen Ausweisungspflicht nachzukommen und sich – nach unterschiedlichen Schätzungen – derzeit zwischen 300.000 und 600.000 nicht registrierte bzw. nicht hinreichend sicher identifizierte Zuwanderer im Land befinden.

Ungarns Parlament hat beschlossen, all das nicht zu wollen und Asylsuchende erst ins Land zu lassen, nachdem sie identifiziert und ihr Asylverfahren positiv abgeschlossen wurde. Über zwei Dinge bin ich mir recht sicher. Erstens: Diesen Ansatz wäre in jedem EU-Land mehrheitsfähig. Zweitens: Mehrheitsfähig wäre auch, dass wirklich Schutzbedürftigen nach Maßgabe des Asylrechts nach Kräften geholfen werden sollte.

Um es mit den letztwöchigen Worten eines mit mir befreundeten evang. Pfarrers auszudrücken: „Nicht die, die Grenzen und Mauern sichern, sind das Problem, sondern die, die vorgegebene Grenzen missachten“. Was gewiss in vielerlei Hinsicht richtig ist.

Wie auf der Titanic
Mit einem kommunalen Wahlrecht für dauerhaft in Deutschland lebende Ausländer aus Nicht EU-Staaten fing es an https://www.welt.de/politik/deutschland/article162070856/Oezoguz-fordert-Wahlrecht-fuer-Migranten-ohne-deutschen-Pass.html. Aber nicht nur Frau Özoguz forderte ein kommunales Wahlrecht für im Land lebende Nicht-EU-Staatsbürger, sondern in NRW planten auch SPD, Grüne und Piraten eine diesbezgl. Änderung der Landesverfassung, was im Landtag am 15. März in einer durchaus turbulent zu nennenden Abstimmung scheiterte.
Übersehen wurden von den Antragstellern Artikel 28 Abs. 1 des Grundgesetzes und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 31. Oktober 1990 (http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv083037.html#):
„Das „Volk“, das nach dieser Vorschrift in den Ländern, Kreisen und Gemeinden eine gewählte Vertretung haben muss, sei ebenso wie das Volk, von dem nach Art. 20 Abs. 2 GG alle Staatsgewalt ausgeht, die es in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausübt, nur das deutsche Volk, das Staatsvolk der Bundesrepublik Deutschland. Das schließe die Gewährung eines Kommunalwahlrechts an Ausländer aus.“

Sicherlich: Auch die Artikel des Grundgesetzes, soweit sie nicht der sgn. Ewigkeitsklausel unterliegen, können geändert werden. Aber nicht durch den Beschluss eines Landtags oder ihr einfaches Übergehen. Das sollten auch Frau Özoguz und ihre Partei (SPD) wissen.

Der heute m. E. ans Manische grenzende Versuch, allüberall irgendwelche „Diskriminierungen“ aufzuspüren und sie rigoros zu bekämpfen, gipfelte in der Forderung der Juso-Vorsitzenden Johanna Uekermann, die Altersschwelle im Wahlrecht von aktuell 18 (Bundestagswahl) auf dann null Jahre zu senken. Sie schrieb:
„Der Weg zum allgemeinen Wahrrecht war lang. Wir sollten ihn jetzt zu Ende gehen, die Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen beenden und das Wahlalter auf null festlegen.“ https://www.neues-deutschland.de/artikel/1046006.alle-muessen-waehlen-duerfen.html

Allein der Gedanke an eine Wahlurne im Brutkasten oder in der Kinderkrippe macht mich ein wenig sprachlos. Und wenn schon, Frau Uekermann: Ihr Vorschlag diskriminiert ja das besonders schutzbedürftige, ungeborene Leben unter null Jahren. Aber da könnte man ja einfach mit den Füßen abstimmen lassen. Rechts oder links treten – und schon fertig. Oder wollen Sie tatsächlich, dass ein politisch hochinteressierter Embryo im achten Monat kein Wahlrecht hat, ein Ein- oder Zweijähriger ohne jedwedes politisches Interesse (und davon kenne ich wirklich jede Menge) hingegen schon? Ich meine:

Bei vielen politischen Themen (fehlende Grenzsicherung, Terror, Zuwanderung und Integration, Renten, Bildung, Zunahme von Niedriglohnjobs, Auslandseinsätze der Bundeswehr, Kriegsvorbereitungen der USA, Zerfall der EU, „Rettung“ Griechenlands, Entdemokratisierung, Meinungsfreiheit, Überwachungsstaat, Anstieg der Kriminalität) brennt zunehmend die Hütte, ohne dass ich tragfähige Lösungsansätze oder teilweise auch nur -versuche erkennen könnte. Und unsere Politik eröffnet Nebenkriegsschauplätze. Deren Hintergrund mag ja teils auch durchaus berechtigt sein, erinnert mich aber an das emsige Putzen der Messingglocke auf der Titanic, kurz bevor mit ihr geschah, was mit ihr geschah.
Die Antidiskriminierungshysterie und die fast schon zur Ersatzreligion hochstilisierte Political Correctness bewegen sich im Grenzbereich des Diktatorischen und sind selbst teilweise extrem diskriminierend und gegen die Meinungsfreiheit und die freie Selbstbestimmung des Individuums gerichtet. Teilweise aber auch einfach lächerlich. Was durch den „Wahlerfolg“ der Die Grünen im Saarland auch beim Wähler angekommen ist.

Veranstaltung geplant
Was die Zunahme schlecht bezahlter Arbeitsplätze betrifft: Kurzfristige Jobs gibt es immer. Beispielsweise den in Berlin beworbene, von denen www.epochtimes.de einen Screenshot gemacht und ihn online gestellt hatte, den ich nebenstehend abgebildet habe.

Stelle

Das Ganze kam mir dermaßen absurd vor, dass ich mich bei EpochTimes noch einmal persönlich vergewissert habe, dass man dort keinen „Fake-News“ aufgesessen ist.
Leider nein, denn man sandte mir folgenden Link zu, der vom offiziellen Hauptstadtportal Berlin.de stammt:
http://www.berlin.de/special/jobs-und-ausbildung/stellenangebote/index.php/de/detail/10000-1152039603-S

Dazu: Am Dienstag vergangener Woche und vorgestern habe ich am Bahnhof in Speichersdorf (Oberfranken) mit eigenen Augen zwei mit geschätzt mindestens 200 militärischen Sanitätsfahrzeugen beladene Güterzüge gesehen, der gen Osten fuhren.

Sanitätseinsätze auch im Ausland werden in aller Regel hier in der BRD geübt, für Afghanistan beispielsweise in Bayern. Die massenhafte Verlegung entsprechender Fahrzeuge (ohne jedes Hoheitskennzeichen übrigens) in Richtung Osten gibt in der Tat Anlass zum Grübeln, nachdem zu Jahresbeginn ja bereits das größte Kontingent an schwerem Kriegsgerät seit dem Ende des Kalten Krieges in Richtung der russischen Grenze verlegt worden war und die militärischen „Falken“ in Donald Trumps republikanischer Partei (insbesondere die Senatoren John McCain und Lindsay Graham) nach Ansicht des neuen Präsidenten regelrecht besessen von der Idee sind, einen Dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen http://derwaechter.net/trump-beschuldigt-senatoren-mccain-und-graham-als-kriegstreiber-die-3-weltkrieg-riskieren

Immerhin wurden am Donnerstag vergangener Woche in Brüssel die Gespräche im NATO-Russland-Rat wieder aufgenommen, in denen es u. a. darum ging, im Rahmen der an Zahl und Format massiv ausgebauten Manöver an der russischen Grenze drohenden Konflikten und Missverständnissen vorzubeugen. Der Raketenangriff der USA auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt hat das Verhältnis zwischen Washington und Moskau allerdings auf einen neuen Tiefpunkt abtürzen lassen.

EU: Raus und rein
In der vergangenen Woche hat 10 Downing Street Nägel mit Köpfen gemacht und den hauptsächlich aufgrund der Merkelschen Flüchtlingspolitik zustande gekommenen Brexit-Antrag in Brüssel eingereicht. Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei, die vier sgn. Visegràd-Staaten, stemmen sich ebenfalls vehement gegen die unkontrollierte Migration. Der Witz: Wer sich auf das beruft, was Europa in all seinen Verträgen selbst festgeschrieben hat, aber einfach nicht liefert, der wird unter dem Applaus gar nicht einmal Weniger als „Anti-Europäer“ verschrien. Absurder geht es kaum.

Kroatien, Bosnien/Herzegowina, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Serbien und das Kosovo hingegen möchten gerne hinein in die EU. Noch, möchte ich anfügen. Denn platzt der sgn. Flüchtlingsdeal mit der Türkei, liegen alle diese Länder auf der Reiseroute in Richtung des Wunschlandes der Migranten.
Mit seinen vollmundigen Drohungen gegen all jene Staaten, die sich der „solidarischen Verteilung“ von Zuwanderen widersetzen (und dazu zählt nun auch Österreich), verkennt Brüssel offenkundig seine Machtposition ganz erheblich und läuft zwangsläufig Gefahr, weitere Austritte aus der EU zu provozieren.

Die EU hat keinerlei demokratische Legitimation, ihren Mitgliedsstaaten quasi als verlängerter Arm Berlins die Folgen des mit niemandem abgestimmten Vorgehens der Bundeskanzlerin in der Migrationspolitik aufs Auge zu drücken, selbst wenn dieses Vorgehen auf Grund humanitärer Erwägungen zustande gekommen sein sollte.
An diesem gilt es festzuhalten, notfalls auch im deutschen Alleingang. Aber die Realitätsverweigerung gegenüber dem, was der Lockruf der Kanzlerin eben auch ausgelöst hat und fortdauernd auslöst, muss korrigiert werden. Es kann und darf nicht sein, dass ein Staat auf dem Rücken einer romantischen Multikulti-Ideologie seine eigenen Bürger Gefahren aussetzt, die es ohne offenkundige Rechtsbrüche und bei konsequenter Anwendung bestehender Gesetze gar nicht gäbe.

Es kann erst recht auch nicht sein, dass (beispielhaft) allein in Hamburg im vergangenen Jahr pro Monat 466,67 Euro pro Einwanderer allein für die Sicherung in den Erstaufnahmelagern ausgegeben wurden, während der Regelsatz für Hartz IV-Empfänger bei 409 Euro pro Monat liegt. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hamburg-565-mio-in-2016-hohe-und-intransparente-kosten-fuer-heim-ueberwachung-durch-private-dienste-a2083983.html

Hier ist gewaltig etwas aus den Fugen geraten. Und gemessen am eingangs zitierten Bundespolizei-Gesetz (BPolG) haben wir es im Bereich der Migration mit einem offensichtlich politisch gewollten, zumindest aber stillschweigend geduldetem Zustand der Nichtanwendung von Gesetzen zu tun.
Ich selbst kann sehr gut verstehen, warum sich alle unsere Nachbarländer dagegen sperren, Zehn- bis zu Hundertausende von Euro pro Person für Leute auszugeben, deren nach dem Asylgesetz definierte Schutzbedürftigkeit überhaupt nicht feststeht, die größtenteils aktiv ihre Identität verschleiern und sich dann nach irgendwann einmal beschlossener Abschiebung auf Steuergelder über Jahre durch die Instanzen klagen.

Geht es nach der hier ausgebrochenen Massenpsychose, sind wir also von neun „Nazi-Staaten“ umzingelt. Geht es hingegen nach der Meinung dieser Länder, deren Verlautbarer wir im Gegensatz zu Kritikern im eigenen Land tunlichst nicht als Nazis zu verunglimpfen versuchen, haben wir Deutschen ganz gehörig einen an der Waffel.
Hier werden Milliarden von Euro buchstäblich versenkt, mit denen denjenigen, die wirklich unsere Hilfe brauchen, sehr effektiv geholfen werden könnte, erst recht, wenn man dieses Geld in den Herkunftsländern der Flüchtlinge einsetzen würde, wo es nach Einschätzung von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller eine etwa 30 bis 40 Mal höhere Wirkung hätte wie hier https://www.welt.de/politik/deutschland/article158263747/Dann-kommen-die-Probleme-nach-Deutschland.html

Deutschland – das Thema der die Flüchtlingsströme mit anheizenden, unseligen deutschen Waffenexporte lasse ich einmal bewusst außen vor – könnte den anderen europäischen Ländern durchaus vorexerzieren, wie eine wirkliche Bekämpfung der Ursachen der Massenmigration und eine erfolgreiche Zuwanderung und Integration ginge. Derzeit ist unser Land leider in Europa das alle Augen auf sich ziehende Paradebeispiel für das Gegenteil.

Es grünt nicht grün
Viele ältere Leser werden sich gewiss noch an die Bilder erinnern, die uns aus den Parlamenten strickende Männer oder Zigarillos rauchende Frauen übermittelten. Gut, diesen spätpubertären Mummenschanz sollte man vielleicht im Rückblick auf seine eigene Jugend nicht verdammen, zumal die Grünen in der Tat einiges bewegt haben, was überfällig war.
Aber heute? Heute ist die Partei ihrer Themen beraubt. Den Atomausstieg hat nach einem schier endlos anmutenden Zickzackkurs die Bundeskanzlerin adaptiert, für die Homo-Ehe macht sich der parlamentarische Staatssekretär der CDU im Bundesministerium der Finanzen, Jens Spahn, stark, der mit seinem Partner zusammen gerne Kinder adoptieren möchte. Und von der ehemaligen Nähe zur Friedensbewegung ist so gut wie nichts mehr übrig geblieben.

Die „die Grünen“ sind, blickt man einmal in ihre pädophile Vergangenheit hinein http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-danys-phantasien-und-traeume-12164560.html, scheinen sich immer noch sehr dem Nachwuchs verpflichtet zu fühlen, vor allem wenn es darum geht, unmündige Mädchen (und nach der angestrebten Einführung der Homo-Ehe auch Jungs) den Gelüsten meist deutlich älterer Männer auszuliefern.

Einen Vorstoß in diese Richtung gestattete sich Niedersachsens Justizministerin Niewisch-Lennartz, die die Ansicht vertrat, dass Kinderehen „differenziert betrachtet“ werden müssten. http://info-direkt.eu/2017/03/30/niedersachsens-gruene-verteidigt-kinderehen/
Als Justizministerin eines deutschen Bundeslandes sollte man sich an Gesetze halten. Und zwar nicht an die der Scharia, sondern an die eigenen. Will man jedoch aus lauter „Toleranz“ und „Weltoffenheit“ die Rechtsprechung anderer Länder der unsrigen gleichberechtigt zur Seite stellen, schlage ich vor, auch das dortige Strafrecht mit zu importieren und auf straffällige Zuwanderer aus diesen Ländern anzuwenden.

Womit wir auch das Argument der Gutmenschen vom Tisch hätten, dass der straffällige Teil der Migranten ja gar nicht wissen konnte, was bei uns unter Strafe steht: Weitgehend das Gleiche wie in ihrem Herkunftsland, nur ohne ausbleibende Konsequenzen oder einen Kuschelkurs der Justiz.

Beste Grüße

Axel Retz

„Wahres Unglück bringt der falsche Wahn.“
Friedrich Schiller (1759 – 1805)

PS: Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich nicht alle mir empfohlenen und in der Regel unbedingt erwähnenswerten Links veröffentlichen kann.
Diesen hier aber aus meiner Lieblings-Satireseite mag ich Ihnen mit ins Wochenende geben: http://www.der-postillon.com/2017/04/syrien.html
Wahres Unglück bringt der falsche Wahn – wie wahr!

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Auszug Newsletter 25.03.2017

SELTSAM IST DES PROPHETEN LIED, DOPPELT SELTSAM, WAS GESCHIEHT!

Liebe Leserinnen und Leser,
als meine Mutter mit mir schwanger war, dem damaligen Stand der Technik und eines mit dem Umgang des Stethoskops ausbaufähigen Frauenarztes zufolge nicht ahnend, dass neben mir in ihr noch zwei weitere Jungs dem Weg in die Freiheit entgegenwuchsen, steigerten sich ihre angeborenen oder erlernten Ängste noch ins Hysterische.
Was irgendwie schon die alten Griechen erklären zu können glaubten, da sie die Hysterie mit der Gebärmutter (altgriechisch ὑστέρα = hystéra) in Verbindung brachten, wobei auch Koryphäen wie Platon oder Hippokrates durchaus wunderliche Theorien entwickelten, wie Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Hysterie lesen können, wenn Sie dort unter Beitrag 2.1 „Antike Wurzeln“ einmal nachlesen wollen.

Sie können‘s für jede Party verwenden, falls Ihnen die Gesprächsthemen ausgehen und Sie es nicht wie ich bevorzugen, mehr zuzuhören als zu reden.
Meine Mutter also ängstigte sich damals vor Schlangen, Krokodilen, Mäusen und dunkelhäutigen Menschen. Warum auch immer. Andere haben eine Spinnenphobie, leiden unter Platzangst (worunter im Allgemeinen im Gegensatz zur Klaustrophobie das verstanden wird, was sie gerade nicht ist), Flugangst, Höhenangst, Angst vor der Dunkelheit, vor Katzen, Hunden, Mäusen, dem eigenen Mann, der Arbeit, dem Auffahren auf die Autobahn, einem Einbruch, dem Verlust des Arbeitsplatzes oder gar Phobophobie, also der Angst vor der Angst.

Wie auch immer: Krokodile und Schlangen liefen oder krochen, soweit ich weiß, bei uns damals nur im Kölner Zoo herum. Maximal pigmentierte Menschen gab es auch nur selten; der inkl. seines „Präludiums“ Millionen von Menschenleben kostende Zweite Weltkrieg war vorbei, die GI‘s aus den USA meistenteils wieder längst zurück in den USA.
Ängste sind Bestandteil unseres Lebens. Auch ich habe sie. Ich ängstige mich, und das schon lange, vor Dummheit, vor allem, wenn sie gepaart mit Arroganz und moralisierender Indoktrination auftritt. Jeder in unserem Land – und natürlich nicht nur dort – sollte im Rahmen des Möglichen angstfrei aufwachsen und auch tagtäglich angstfrei aufwachen können.
Eine Leserin aus Sachsen, erst 24 Jahre jung und Studentin, kann das nicht mehr. Und ihr Anfang letzter Woche hier eingetroffener Brief berührte mich sehr.

Erst einmal, weil er zweieinhalbseititg eng geschrieben handschriftlich verfasst und mit Tesafilm rundum „versiegelt“ wurde. Anbei fand sich ein kleiner Zettel mit dem Hinweis, dass die Briefschreiberin davon ausgehe, dass meine E-Mails und auch meine Post abgefangen und kontrolliert werden könnten, sie mir aber dennoch jetzt einfach schreiben müsse.
Frau „X.“ berichtete, behütet aufgewachsen und gerade auch durch im Rückblick als „linkslastig“ eingestufte Lehrer in ein festes Weltbild hineingewachsen zu sein, in dem auch Gut und Böse sauber vordefiniert waren und ihr das vermittelte Weltbild so selbstverständlich und „wahr“ erschien wir nur irgendwas.

Mit dem Beginn der Flüchtlingskrise änderte sich das. Frau X., schlank und mit langen, blonden Haaren, wie sie schrieb, hatte bei Urlauben in einem islamisch geprägten Land bereits einschlägige, ungute Situationen und Belästigungen erlebt.

Die TV-Bilder von den in Massen ins Land strömenden jungen, arabischen Männern lösten bei ihr von Beginn an Skepsis und Sorge aus. Was ihr persönliches Umfeld reflexartig veranlasste, sie in die „rechte Ecke“ zu stellen, obwohl sie selbst gegen rechts demonstriert hatte. Dann schreibt Frau X (ich zitiere):
„Ich fühle mich als Einzelperson so extrem hilflos. Was soll/kann ich tun? Soll ich auswandern? Ist bereits alles verloren? Ruft der Muezzin auch bald in meinem Ort zum Gebet? Muss ich jetzt auf Dauer in meiner Stadt Angst vor diesen arabischen und afrikanischen Männergruppen haben? Muss ich mich jetzt öfters als „German Schlampe“ beschimpfen lassen? Ich schreibe Ihnen diese Zeilen mit Tränen in den Augen.“

Frauen wie Frau X. dürfte es sehr viele geben. Sie haben Angst. Und das nicht etwa, weil sie hysterisch wären, sondern ganz im Gegenteil, weil sie sich der allgegenwärtigen Gehirnwäsche des Gutmenschentums und dem um sich greifenden, intellektuellen Aderlass erfolgreich entzogen haben.
Illustrerweise haben diese Frauen (und Mädchen) aber im Gegensatz zu denen, vor denen sie sich fürchten, keine mächtige Lobby hinter sich stehen, keine der von der angeblichen Verteidigung von Menschenrechten trunkenen NGOs hat ein Ohr für sie, keine Stimme in der Politik nimmt sich ihrer an. Für Sie gelten Ratschläge wie eine Armlänge Abstand oder wieder mal Blockflöte spielen.

Spätestens seit der geschichtsträchtigen Silvesternacht 2015 in Köln und ihrer politisch-medialen Verarbeitung dürften sich viele Menschen fragen, ob es hierzulande mehr um den Täter- als um den Opferschutz geht.
Schweden lebt uns Multikulti bekanntermaßen vor. Und dort gibt es seit geraumer Zeit Code 291, der die Polizei zum Schweigen verpflichtet, sobald (egal ob Täter oder Opfer) „Flüchtlinge“ in eine Straftat verwickelt sind. http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingskriminalitaet-in-schweden-die-medien-schweigen.795.de.html?dram:article_id=373438

Frau X. habe ich mangels anderer Kontaktmöglichkeiten auf dem Postweg geantwortet. Ob meine Kommunikation überwacht wird, weiß ich nicht. Aber wenn: Ich freue mich über jeden Leser, dem ich vielleicht etwas mehr bieten kann als er allabendlich vorgesetzt bekommt. Die vergleichsweise äußerst bescheidene Kunst, öffentlich zugängliche Quellen zu zitieren und sie mit meinem Senf zu garnieren, scheint mir indes wenig prädestiniert, den Verfassungsschutz zu bemühen, der m. E. auch besser damit beraten wäre, einmal zu überprüfen, inwieweit Frau Merkel und unsere Medien noch innerhalb der Leitplanken des GG (unserer so genannten Verfassung) unterwegs sind. Ich darf auf Artikel 18 GG hinweisen. Hier heißt es (Unterstreichungen durch mich):
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

Da ist er wieder, der Begriff der „freiheitlich demokratischen Grundordnung“. Um ihn aus der Beliebigkeit des Diffusen herauszuholen, hat ihn das Bundesverfassungsgericht schon 1952 wie folgt präzisiert:
„Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG ist eine Ordnung, die unter Ausschluss jeglicher Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind mindestens zu rechnen: die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition.“ – BVerfGE 2, 1 (Ls. 2, 12 f.)

Was die Einführung und „Rettung“ des Euro oder die grenzenlose Zuwanderung betrifft, muss man mir erklären, wie ich argumentieren könnte, um das Vorgehen der Regierung nicht als Willkürherrschaft bezeichnen zu müssen. In einem Aufwasch könnte mir auch dargelegt werden, wie es dabei mit der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit bestellt war und ist. Und wie um das Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung und die nach meinem Dafürhalten mit Füßen getretene Volkssouveränität.
Sicherlich: Meine Mutter (s. o.) hatte keinerlei objektivierbaren Grund, Angst vor dunkelhäutigen Menschen zu haben. Aber so ist das nun einmal mit den meisten Ängsten. Frau X.´ Ängste hingegen gründen sich auf eigene Erfahrungen. Erfüllt das den Tatbestand der Fremdenfeindlichkeit oder des Rassismus?

Wenn es nach dem Willen des Anfang des Monats veröffentlichten Berichts der Antirassismus-Kommission des Europarats geht, ja. Denn die Kommission beklagt nicht nur, dass in Deutschlands offiziellen Statistiken zu wenige Fälle von „Hasskriminalität“ gelistet seien, sie weiß auch gleich, wie die Zahlenreihen aufgeplustert werden könnten: Künftig, so die Forderung, sollen dort nicht nur tatsächliche, aus rassistischen, trans- oder homophoben Motiven begangene Straftaten erfasst werden, sondern auch alle Handlungen, die von dem Opfer oder Dritten als rassistisch, homo- oder transphob verstanden werden könnten.

Wenn das mal nicht Charme hat! Setzt sich diese erweiterte Definition von Hasskriminalität durch, sollte sich Frau X. künftig zweimal überlegen, ob sie wirklich vor einer ihr entgegenkommenden Gruppe junger, arabischer oder afrikanischer Männer die andere Straßenseite wechseln sollte. Und das künftige Nichterscheinen junger Mädchen und Frauen zur Silvesterfeier auf der Kölner Domplatte könnte von denen, die im Bericht des Europarates als „Opfer“ bezeichnet werden, natürlich ebenfalls als rassistisch motiviert verstanden und unter „Hasskriminalität“ subsumiert werden. Verkehrte Welt!

Dass dieser Schuss des in Straßburg ansässigen Europarates (Plenarsaal nebenstehend abgebildet), der als „Tochterunternehmen“ auch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) betreibt, allerbeste Chancen hat, voll nach hinten loszugehen, liegt auf der Hand.
Weicht das aus der Physik bekannte Massenträgheitsmoment auf, das es mittlerweile eher in der Gesellschaft zu Ruhm und Ehren bringt und folgen die Menschen dem Geniestreich des Europarats, kann das viele Folgen haben. Nur eine nicht: Den offenen Dialog mit den Zuwanderern. Denn jeder kritische Einwand, jeder Verweis auf die Suren des Korans, jede Kritik an der Vollverschleierung, jedes Nein zur Scharia oder am Umschreiben unserer Speisekarten in Richtung „Halāl“ etc. wird die EU-Gesinnungspolizei auf den Plan rufen. Sich sicherheitshalber abzuschotten anstatt den Dialog zu suchen, ist jedoch genau das Gegenteil dessen, was der Integration dienlich wäre. Und könnte letztlich selbst als Akt der Fremdenfeindlichkeit interpretiert werden.

Auf oder im Kopf?
In der vergangenen Woche fällte der EuGH ein Richtung weisendes Urteil zum Dauerthema „Kopftuchverbot am Arbeitsplatz, nachzulesen hier: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-03/eugh-kopftuch-verbot-arbeitsplatz-urteil

Ob und wie irgendwer seine oder keine Haare trägt, wie er sie färbt, wie lang oder kurz er sie zu haben wünscht und ob er/sie sie nun zeigt oder verbirgt, ob sich die Männer nun die Beine rasieren oder Schambehaarung out oder in ist, ist mir offen gestanden schnurzpiepegal. Solange dieser Mensch das selbst für sich entscheidet, aus welchen Gründen auch immer. Und eine Diskussionskultur, die sich daran aufreibt, hatten wir schon einmal. Im Dritten Reich. Ich sebst habe in meinem Zuhause keinen Spiegel, weiß also gar nicht, was ich meiner Umwelt optisch zumute, wenn ich morgens das Haus verlasse. Es wird ertragen.

Meine für mich stinknormale Toleranz bürstet aber sowohl den Befürwortern als auch den Gegnern des Kopftuchverbots gehörig gegen den Strich. Von der gegenseitig eingeforderten Toleranz keine Spur. Was auf einem Kopf wächst oder was man daraus macht, ist mir wie erwähnt sehr egal. Was sich unter der Schwarte tut, hingegen nicht. Ob in den Köpfen blank geschorener Neonazis oder Hooligans überhaupt irgendwelche Gehirnaktivitäten messbar sind, weiß ich nicht. In Anis Amris Kopf hingegen ging wohl schon Einiges vor. Und wie viele Anis Amris wir unter den 300.000 – 600.000 (die Zahlen differieren) gar nicht oder unter falschem oder verschiedenen Namen registrierten Zuwanderern im Land haben, weiß niemand. Und wie viele neue Anis Amris tagtäglich neu ins Land kommen, auch nicht.

Den von der Politik lange bestrittenen und wohl auch bewusst vertuschten Zusammenhang zwischen unkontrollierter Migration und der Einschleusung von gewaltbereiten Islamisten hat am Freitag letzter Woche auch der deutsche Verfassungsschutz erkannt, der nun 250 zusätzliche Mitarbeiter zur Aufklärung einreisender, potentieller Gefährder einstellen will http://derstandard.at/2000054417545/Deutscher-Verfassungsschutz-will-bei-Asylverfahren-mehr-mithoeren

Leute, führt stringente Grenzkontrollen ein. Wenn – und es ist Fakt – die EU ihre Außengrenzen nicht schützen kann, muss das her. Und jeder, der sich dem in Willkommens-Enthusiasmus der „Die Grünen“ (ich hab sie früher auch mal gewählt) hingibt, macht sich mit schuldig an all dem, was mittlerweile tagtäglich die Schlagzeilen füllt. Allein die am Dienstag vorgelegte Jahres-Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Mannheim wies für 2016 aus, dass 57,6 Prozent aller Strafverdächtigen (ohne Verstöße gegen das Ausländerrecht) auf Nicht-Deutsche bzw. Asylbewerber entfielen https://www.polizei-bw.de/Dienststellen/PPMannheim/Documents/PKS2016.pdf Besonders unschön: 2016 wurden von den insgesamt erfassten 11.594 Asylbewerbern 47,4 Prozent straffällig – unter den 843.820 dort erfassten Deutschen betrug diese Quote zwei Prozent.

Aber zurück zum Urteil des EuGH zum Kopftuchverbot: Hierzu meldete sich umgehend die Evangelische Kirche zu Wort: http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/kopftuch-urteile-verkennen-religionsfreiheit207921.html
Nun ja. Sich für das Kopftuch als Zeichen der gelebten Religionsfreiheit (GG) einzusetzen, ist das Eine. Aber wenn der sich für das Tragen von Kopftüchern aussprechende Ratsvorsitzende der EKD Bedford-Strohm und sein Kollege Reinhard Marx in Jerusalem auf Geheiß ihrer muslimischen Gastgeber ihre Kreuze ablegen, was ist das dann?
SPIEGEL online, von mir oft kritisiert, hat das in einer Kolumne auf den Punkt zu bringen versucht: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christentum-und-islam-die-unterwerfung-kolumne-a-1120073.html

Ob Deutschland (ich bin fest davon überzeugt) in 20, 30 oder erst 50 Jahren ein vom Islam geprägtes Land haben werden, weiß ich nicht. Aber die Weichen dafür sind perfekt gestellt. Allein über die Reproduktionsrate der vorwiegend aus moslemischen Ländern eintreffenden Zuwanderer, die mit mathematischer Unausweichlichkeit auf einen Religionswechsel in Deutschland hinweist. Hinzu kommt: Unsere „Christen“ sind mehrheitlich nur noch Namenschristen, die sich allenfalls zu Ostern und Weihnachten in die Kirche verirren. Die Moslems hingegen „leben“ mehrheitlich ihren Glauben.

Wollen wir/Sie diese Entwicklung unserer Gesellschaft? Wenn die Mehrheit des Volkes das möchte, dann ist der demokratisch vorgezeichnete Weg. Und wenn sie es nicht möchte, dann ist das auch so. Und die Regierung hätte sich diesem Votum der Bürger ohne jedes Wenn und Aber zu beugen und es umzusetzen. Hätte.

Dumm nur: Niemand fragt nach der Mehrheitsmeinung des grundgesetzlich Ton angebenden Volkssouveräns. Stattdessen ist es eine fast tägliche Übung der Bundesregierung, in anderen Ländern Demokratie-Defizite anzumahnen und sich darüber zu ereifern.

Wer im Glashaus sitzt, …
Nun haben wir den Salat. Während hierzulande so gut wie jede von der political correctness abweichende Meinung Gefahr läuft, als „rechtspopulistisch“ bezeichnet zu werden und die kritischen Stimmen schlimmstenfalls als Nazis diffamiert werden, kam genau dieser üble, hakenkreuzige Bumerang nun aus der Türkei zurück, deren Präsident Erdogan sich mittlerweile nicht minder sportlich daran abmüht, in Menschen, die definitiv keine Nazis sind, Nazis erkennen zu wollen. Ein nationaler wie zunehmend auch internationaler Volkssport, dessen Unterhaltungswert gleich Null ist, der aber immer mehr Anhänger in seinen Bann zieht.

Etwas Gutes hat das ganz und gar nicht. Allenfalls eine Erwähnung wert wäre es, dass nun die, die hierzulande so eifrig mit der Nazikeule um sich schlagen, nun selbst einmal selbst Gewahr werden, wie beklemmend es sich vermutlich anfühlen muss, auf diese Art und Weise verunglimpft zu werden.
Europas zu Beginn der verbalen Angriffe aus Ankara wirkende Strategie glich der eines vom Ziegelstein getroffenen Ameisenhaufens; mittlerweile herrscht ein zu dieser Analogie passendes, emsiges Treiben, eine gemeinsame Linie zu finden.

Fündig wurde man beim Plan des türkischen Präsidenten, das Parlament nach dem am 16. April stattfindenden Verfassungsreferendum über die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen zu lassen. Hintergrund dieses Vorhabens war der Putschversuch gegen die Regierung vom Juli vergangenen Jahres.
Der einhellige Tenor der EU dazu lautet: Sollte die Türkei die Rückkehr zur im September 2001 vom Parlament mit 368 zu 65 Stimmen abgeschafften Todesstrafe beschließen, würde sie eine „rote Linie“ überschreiten, die den EU-Beitritt der Türkei für immer ausschlösse.

„Deutschland und die EU haben eine klare Haltung: Wir lehnen die Todesstrafe kategorisch ab. Ein Land, das die Todesstrafe hat, kann nicht Mitglied der Europäischen Union sein“, fasste Regierungssprecher Steffen Seibert das zusammen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/bundesregierung-todesstrafe-in-tuerkei-wuerde-eu-beitrittsgespraeche-beenden-a-1103485.html
Deutschland und die EU wären gut beraten, sich ihre eigenen diesbezgl. Regularien einmal zu Gemüte zu führen. Beispielsweise hier: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF

Die Erläuterungen zur Charta der Grundrechte in Bezug auf die Todesstrafe dort sind unmissverständlich. Denn dort heißt es in Bezug auf Artikel 2 Absatz 2 (Recht auf Leben):
„Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
a) Jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
b) Jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemandem, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
c) Einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen.“

In der Erläuterung zu Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK (Europäische Menschenrechts-Konvention) ist außerdem zu lesen: „Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden …“

Wenn es also darum geht, „einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“ oder eine Regierung z. B. eine „unmittelbare Kriegsgefahr“ erkennen zu können meint, kann als Reaktion darauf nach EU-Recht die Todesstrafe vorgesehen werden.
Die EU verfügt also schlichtweg bereits über genau den rechtlichen Rahmen, den der türkische Präsident sich erst noch vom Parlament für den Fall von Aufruhr, Aufständen (Putsch) und (Bürger-)krieg genehmigen lassen will. Weiß man das in Berlin und Brüssel wirklich nicht? Präsident Erdogan weiß es gewiss nicht, sonst hätte er es den „kategorischen“ Gegnern der Todesstrafe in der EU schon längst unter die Nase gerieben.

Dass es in Europa eine Regierung gibt, die tatsächlich vom „Recht“ auf die Verhängung der Todesstrafe Gebrauch machen würde, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt wohl auszuschließen. Aber eine künftige Regierung, die sich evtl. eines legereren Umgangs damit bedienen wollen könnte, fände dafür ein solides juristisches Fundament vor.
Beste Grüße!
Axel Retz

„Wenn man den Tod abschaffen könnte, dagegen hätten wir nichts; die Todesstrafen abzuschaffen, wird schwer halten. Geschieht es, so rufen wir sie gelegentlich wieder zurück.“
Johann
Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
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Auszug Newsletter 11.03.2017

DIE IDEN DE MÄRZ

Liebe Leserinnen und Leser,
die Anzahl von Zeitgenossen, mit denen man sich argumentativ nicht mehr auseinandersetzen kann, weil sie die Wahrheit gepachtet zu haben glauben, Argumente scheuen wie der Teufel das Weihwasser und last but noch least gewisse unangenehme Dinge lieber erst gar nicht wissen wollen, wird von Tag zu Tag größer. Und jede Wahrnehmung der Wirklichkeit wird von dieser Klientel so hingebogen, dass die Welt auch bitteschön genau ihrer in Stein gemeißelten Ideologie entspricht, an deren Feindbildern nicht gerüttelt werden darf. Drei heutzutage gar nicht einmal selten anzutreffende, verquere Beispiele für dieses Denken, die aus unterschiedlichen politischen Lagern stammen:

Erstens: Zuwanderer, die keiner Arbeit nachgehen, sind Menschen, die es sich in unseren Sozialsystemen bequem machen. Zuwanderer, die einen Job haben, nehmen deutschen Arbeitslosen den Job weg. Quintessenz: Die Migranten können tun, was sie wollen, verdammt werden sie allemal.

Zweitens: Ein Mann sucht nach der Scheidung keinen Kontakt mehr zu seinem Nachwuchs. Typisch Mann, der erst Kinder in die Welt setzt, sich dann aber nicht mehr um sie kümmert. Ein anderer Mann versucht, sich per Gericht mehr Umgang mit den bei seiner geschiedenen Frau lebenden Kindern zu erstreiten. Auch typisch Mann, der sogar den Rechtsweg beschreitet, um sein patriarchalisches Verhaltensmuster durchzusetzen, sich aber eigentlich nicht den Dreck um seinen Nachwuchs schert. Quintessenz hier: Männer sind Schweine.

Drittens: Ein Europäer sorgt sich um eine migrationsbedingte, mögliche Überlastung der Sozialsysteme, eine Zunahme der Kriminalität oder gar importieren Terrorismus. Diese Person ist – was sonst – rassistisch, fremdenfeindlich und, nur falls in Deutschland lebend, ein Nazi. Ein anderer Europäer teilt zwar diese Sorgen, versucht aber, wo möglich, den Migranten zu helfen. Diese Person ist – ebenfalls was sonst – natürlich noch viel übler, da sie ihre rechtsradikale Haltung durch ihre Hilfestellung für die Zuwanderer auf raffinierte Weise zu maskieren versucht. Quintessenz hier: Wer auch nur den leisesten Zweifel daran äußert, dass es nicht möglich ist, die ganze Welt aufzunehmen, kann nur ein Rassist und Fremdenfeind sein.

Mit dieser Art von Denkweise anheimgefallenen Leuten zu diskutieren, ist sinnlos. Zum einen, weil sie für sich selbst eine höher stehende moralische Qualität in Anspruch nehmen und zweitens, weil sie streng dualistischen Denkmustern aufsitzen, in denen es nur „Opfer“ gibt, denen bis zur Selbstaufgabe geholfen werden muss und „Täter“, die schonungslos niedergemacht werden müssen. Dazwischen gibt es – nichts.

Sinnlos ist es auch, Vertretern dieser Spezies neben Argumenten Statistiken, Berechnungen oder wissenschaftliche Studien vorzulegen, da sie nichts unversucht lassen werden, alle nicht in ihr Weltbild passenden Fakten im „Täter“-Genre zu verorten oder darauf verweisen, dass es der jeweiligen Quelle an Seriosität mangele. Überspitzt formuliert, würden solche Menschen eher einer zu ihrer Weltsicht passenden Quelle abnehmen, dass die Sonne im Westen aufgeht als von einer alternativen Quelle zu akzeptieren, dass sie eben doch im Osten aufgeht. Auch für diese „Selektion“ der Quellen und ihre höchst unterschiedliche, gesellschaftliche Rezeption möchte ich Ihnen ein aktuelles Beispiel nicht schuldig bleiben:
Endlich! Super! Wunderbar!

Als Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin (SPD) 2010 sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ veröffentlichte, löste er damit einen Aufschrei aus, der bis heute nachhallt und dem Autor seitens der Multikulti-Szene den Rang eines Beelzebubs eintrug. Im Wesentlichen beschäftigt sich das Buch mit den Folgen, die Deutschland nach Ansicht des Autors (laut Wikipedia) „durch die Kombination aus Geburtenrückgang, wachsender Unterschicht und Zuwanderung aus vorwiegend muslimischen Ländern“ zu erwarten habe.
Bereits vor der ersten Veröffentlichung am 30.08.2010 bezeichnete Bundeskanzlerin Merkel Thesen des Buches zur Migration und Arbeitsmarktpolitik als „dumm und nicht weiterführend“. Ich selbst beurteile Bücher erst, wenn ich sie gelesen habe. Und von Herrn Sarrazin habe ich kein einziges Buch je von innen gesehen. Aber darum geht es auch gar nicht. Denn knapp ein Jahr nach der Erstveröffentlichung von „Deutschland schafft sich ab“ erschien – wohl als Antwort auf dieses Buch – Folgendes:

„Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab!

Nur 16,5 Prozent der 81 Millionen Deutschen, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, sind unter 18 Jahre alt, nirgends in Europa ist der Anteil der Minderjährigen derart niedrig. Auf je 1.000 Einwohner kommen nur noch 8,3 Geburten – auch das der geringste Wert in Europa.
Besonders erfreulich: Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben.“

Wer der Autor war? Herr Deniz Yücel, Korrespondent der „WELT“, Inhaber der türkischen und der deutschen Staatsangehörigkeit und derzeit in der Türkei in Polizeigewahrsam. Was im türkisch-deutschen Hickhack Politik und Medien hierzulande seit seiner Festsetzung in Aufruhr versetzt, wie Sie aus den Medien wissen. Den ganzen, damals in der „taz“ erschienenen Artikel lesen Sie hier: http://www.taz.de/!5114887/

Den Artikel Herrn Yücels, der im Jahre seines genannten taz-Artikels mit dem „Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik“ und 2014 mit dem Sonderpreis „Journalist des Jahres“ geehrt wurde, wollte ich zuerst als Satire verstehen (was mir nicht gelang), aber seine Freude über das Deutschensterben war durchaus ernst gemeint. Was spätestens klar wurde, als er sich über Thilo Sarrazin so äußerte:

“So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“
Die „taz“, die auch diese journalistische Meisterleistung des preisgekrönten Herrn Yücel veröffentlichte, wurde dafür im August 2013 vom Landgericht Berlin wegen schwerer Verletzung des Persönlichkeitsrechts zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 20.000 Euro an Herrn Sarrazin verurteilt. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/die-taz-muss-20-000-euro-an-thilo-sarrazin-zahlen-a-916975.html

Die Zahlen, auf die sich Deniz Yücel mit „Endlich! Super! Wunderbar!“ bezog, entstammen dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden, die Sie in bürokratendeutschbefreiter, griffiger Zusammenfassung hier lesen können: http://www.tagesspiegel.de/politik/statistik-30-prozent-der-neugeborenen-sind-migrantenkinder/1883768.html Zu lesen ist hier unter anderem: Die ethnisch deutsche Bevölkerung stirbt nach Ansicht der Statistiker (Erhebung von 2010) laut Gunther Brückner vom Statistischen Bundesamt „praktisch weg“. Das heißt:
„Deutschland schafft sich ab“, vom Statistischen Bundesamt ein Jahr nach seiner Ersterscheinung als Aussage bestätigt, steht nach wie vor ganz oben auf der Liste der meistgehassten Bücher sgn. Gutmenschen. Deniz Yücels offen zur Schau getragene Freude über das Deutschensterben hingegen scheint nicht einmal ein Hindernis zu sein, zum Träger diverser journalistischer Preise zu avancieren.

Sehen wir uns noch einmal einen Satz aus Herrn Yücels erstgenanntem taz-Artikel „Super! Endlich! Wunderbar!“ an: „Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben.“
Ich für meinen Teil komme da ins Grübeln, was genau mit dem bejubelten „freilich noch steigerungsfähigen Beitrag zum Deutschensterben“ gemeint ist. Einen Beitrag zum Sterben einer „nationalen Gruppe“ (Formulierung aus Artikel II der UN-Völkermordkonvention) zu leisten, ist bitte wie zu verstehen? Man stelle sich vor, solch eine Formulierung, aber gegen Türken, Iraker, Syrer oder Marsmännchen gerichtet, fände sich in einem Facebook-, Twitter- oder WhatsApp-Eintrag – die Staatsanwaltschaft wäre längst ausgerückt.
Wie gesagt: Ich kenne weder Herrn Sarrazins Schriften noch (bis auf das hier Zitierte) das literarische bzw. journalistische Werk Herrn Yücels. Mich verwundert nur, dass sich so gut wie niemand an dieser paradoxen öffentlichen Rezeption der beiden Aussagen zu stören scheint.

Gut: Die Einschätzung des Statistischen Bundesamtes (s. o) setzt auf der Auswertung der Zahlen von 2010 auf. Wenn das aber schon damals zu dem Ergebnis führte, dass die ethnisch deutsche Bevölkerung „wegstirbt“, was gilt denn dann heute, was in fünf, zehn oder 20 Jahren?
Wie bereits in der letzten Ausgabe dargelegt (und von zwei Lesern als „manipulativ“ bzw. „manipuliert“ kritisiert), führt m. E. kein Weg an der Islamisierung Deutschlands mehr vorbei. Und auch nicht daran, dass in gar nicht einmal ferner Zukunft die statistisch so genannten „ethnisch Deutschen“ im Land in der Minderzahl sein werden. Vielleicht fehlte es an Zahlen. …
Für 2015 liegen uns http://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/geburtenrate.aspx folgende Geburtenraten (Anzahl der Lebendgeborenen pro Jahr bezogen auf 1.000 Einwohner) vor: Deutschland 8,47, Syrien 22,17, Irak 31,45, Afghanistan 38,57. Ich führe hier nur die drei derzeit wichtigsten Herkunftsländer der derzeitigen Migration nach Deutschland an, die komplette Übersicht finden Sie unter dem angegebenen Link.

Syrer bekamen also 2015 im Schnitt 2,62 mal so viel Nachwuchs wie die Deutschen, Iraker 3,71 und Afghanen 4,55 mal so viel. Die Deutschen reduzieren sich also, die Zuwanderer (übrigens aus allen Herkunftsländern von Migranten) hingegen reproduzieren sich, wobei noch hinzukommt, dass in die Geburtenrate Deutschlands von 8,47 natürlich auch die von Zuwandererfamilien stammenden Neugeborenen eingeflossen sind.
Es wäre also plakativ und irreführend zu behaupten, dass „islamische Horden“ über Deutschland herfallen, um die sgn. christlich-abendländische Kultur zu zerstören; die Balanceverschiebung der nach Herkunft, Kultur und Religion verschiedenen Ethnien der Bevölkerungsstruktur erfolgt (naturgegeben dort nicht immer ganz leise) im Kreißsaal, wie ich hier schon mehrfach dargelegt habe.

Die Crux dabei:
Aus unserer KiTA, deren Elternbeiratsvorsitzender ich nun im vierten Jahr bin, weiß ich, dass sich selbst viele Familien mit zwei vollschichtig berufstätigen Elternteilen mittlerweile schwer tun, finanziell über die Runden zu kommen. Da überlegt man sich zweimal, ob man sich ein zweites oder drittes Kind im wahrsten Sinne de Wortes überhaupt „leisten kann“. Von alleinerziehenden Elternteilen, die oft nur halbtags arbeiten können und deren Weg in die Altersarmut sicherer ist als das Amen in der Kirche, einmal ganz zu schweigen.
Dem steht eine Vollversorgungsstruktur für neu ins Land kommende Menschen gegenüber, ganz gleich, wie viele Kinder sie haben oder noch haben werden und ganz gleich, ob sie jemals einer Beschäftigung nachgegangen sind oder das überhaupt anstreben. Sehen wir es einmal realistisch:

Eine Frage der Perspektive
Wenn der Paritätische Wohlfahrtsverband in der letzten Woche veröffentlichte, dass die Armut in Deutschland auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung geklettert ist http://www.heute.de/armut-erreicht-laut-bericht-von-sozialverbaenden-neuen-hoechststand-von-157-prozent-46674932.html und die Hälfte aller heute Berufstätigen nach Berechnung der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamtes auf Altersbezüge unterhalb des gesetzlichen Grundsicherungsniveaus zusteuert http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-12/altersarmut-grundsicherung-beschaeftigte-deutschland-gesetzliche-rente, bedeutet das für die Betroffenen eine ausgesprochen düstere Perspektive und den meist ausweglosen Kurs in einen ausweglosen sozialen Abstieg.

Für Zuwanderer hingegen, die nie einen einzigen Cent an die Sozialversicherungskassen oder ans Finanzamt überwiesen haben, müssen sich ein- und dieselben Bezüge hingegen wie das Knacken eines Lotto-Jackpots anfühlen. Verglichen mit den vermutlich für uns gewiss unvorstellbaren Zuständen in ihren Herkunftsländern ist dem auch so. Und wären wir an der Stelle dieser perspektivlosen Menschen und jemand lüde uns ein, hier Kost, Logis, medizinische Versorgung, ein Taschengeld und falls gewünscht auch eine Ausbildung für sich, seine Familie und seinen Nachwuchs zu bekommen, dann wären wir schön blöde, diesem Lockruf nicht zu folgen. Deutschland wäre auch für uns das weltweit einzige Land, wo Milch und Honig fließen.
Neben der profanen, aber durchaus pragmatischen Frage, wie lange eine Volkswirtschaft welche Anzahl nicht selbst für ihre Lebensführung aufkommender Menschen versorgen kann, stellen sich noch andere Fragen. Aber bleiben wir erst einmal bei dieser.

Die offenkundige, von den Bundesregierungen der vergangenen Jahrzehnte immer und immer wieder auf die lange Bank geschobene statt durch eine familien- und kinderfreundliche Politik bekämpfte, demographische Schieflage, in der immer weniger Erwerbstätige für immer mehr Nicht-Erwerbstätige aufzukommen haben, lässt sich nicht dadurch lösen, dass man, nur um die ja keineswegs mit einer gesunden Volkswirtschaft gleichzusetzende Bevölkerungszahl stabil zu halten, noch mehr Menschen ins Land holt, die (siehe Beispiel Schweden oder Niederlande) wahrscheinlich mehrheitlich nie oder allenfalls in staatlich zu alimentierende Arbeitsplätze vorrücken werden.
Von der Ideologie des harmonischen Multikulturalismus beseelte Zeitgenossen übersehen jedoch neben der Frage, welcher Bevölkerungsteil das eigentlich wie bezahlen soll, dass es neben den zu erwartenden finanziellen Engpässen (wobei „Engpässe“ noch ein Euphemismus sein dürften) auch noch ganz andere Probleme gibt, die jeder, der sich nicht mit Zähnen und Klauen dagegen sträubt, das wahrnehmen zu wollen, am Beispiel Schweden ablesen kann.

Einige dieser Themen hat der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, auf dem „Politischen Bildungsforum“ der Konrad Adenauer Stiftung angesprochen http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/rainer-wendt-romantik-weicht-realistischer-lageeinschaetzung-nicht-ueberall-gruene-und-linke-werden-es-nie-begreifen-video-a2061494.html?meistgelesen=1 Bitte sehen Sie sich in diesem Beitrag das Video an!

Natürlich steht es Ihnen frei, den jetzt wegen seiner Doppelbezüge zu Recht in die Kritik geratenen Herrn Wendt als rechtsradikal, faschistisch, demokratiefeindlich oder fremdenfeindlich zu bezeichnen. Aber diese Attribute prasseln heutzutage auf fast jeden nieder, der die Dinge und Rechtstatbestände beim Namen nennt.
Wie weit – und damit schließe ich dieses Thema für heute ab – die „political correctness“ mittlerweile als Schere in den Kopf vieler Menschen vorgedrungen ist, das habe ich in der vorletzten Woche beim Gespräch mit einigen Mitgliedern des Elternbeirates unserer KiTa erlebt, als es darum ging, Vorträge für die Elternschaft auszusuchen und zu organisieren. Das Thema „Herausforderungen für KiTa und Schule durch die Migration“ stieß auf ablehnende Skepsis. Weil? Weil es ja sein könnte, dass es in der auf den Vortrag folgenden Diskussion zu Wortmeldungen käme, die nicht in die politische Landschaft passen könnten. Wie bitte?

Die politische Landschaft in diesem Land lebt(e) von dem Recht auf freie Meinungsäußerung und der Selbstverständlichkeit unterschiedlicher Sichtweisen und des gegenseitigen Austauschs von Argumenten.
Diese Zeiten, ich schrieb es eingangs dieses Newsletters, sind vorbei. Fakten – insofern trifft der Begriff des Postfaktischen tatsächlich ins Schwarze – werden von der Angst aufgefressen, nicht mehr der political correctness zu entsprechen. Den Drahtziehern dieser Gehirnwäsche muss ich neidvoll zugestehen, dass sie ihr Handwerk verstehen und ganze Arbeit geleistet haben.
In Wien, das am Rande, hatten 50,9 Prozent aller einer Straftat Verdächtigen 2016 einen Migrationshintergrund; die Anzahl der Anzeigen sexueller Übergriffe stieg gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent, was teilweise auf die Verschärfung des § 218 des österreichischen StGB zurückzuführen ist. http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Hotspot-Wien-55-5-mehr-Sex-Attacken/271719261
Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf, hat sich die deutsche Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin Mithu Melanie Sanyal in der „taz“ dafür stark gemacht, den Opfern sexueller Gewalt künftig anheimzustellen, ob sie sich nicht lieber als „Erlebende“ bezeichnen wollen. Hier ein Kommentar von welt.de: https://www.welt.de/kultur/article162348104/Wenn-aus-Opfern-Erlebende-sexualisierter-Gewalt-werden.html

Nicht nur Frau Sanyal, die als feste Autorin auch für den WDR tätig ist und daneben Texte für NDR, BR, Frankfurter Rundschau etc. und ebenfalls für die Bundeszentrale für Politische Bildung verfasst, wünsche ich aufrichtig, dass sie niemals auf eine Gruppe von „Erlebnisspendern“ oder „Eventmanagern“ trifft, die ihre akademischen Gehversuche im Neusprech dahingehend korrigieren, sich als hilfloses Opfer und als nichts Anderes als das zu fühlen zu müssen. So wie jedes Opfer sexueller oder anderweitiger Gewalt.

Die Iden des März
Am 15. März des Jahres 44 v. Chr. wurde Gaius Julius Caesar ermordet. Seitdem sind die „Iden des März“, wobei Iden für die zur Monatsmitte stattfindenden Feiertage stehen, die im März, Mai und Juli auf den 15. d. M fielen.

Am kommenden 15. März, also Mittwoch nächster Woche, wird in den Niederlanden gewählt werden. Dass Geert Wilders von der „Partij voor de Vrijheid“ dabei die meisten Stimmen auf sich vereinigen können wird, steht Umfragen zufolge außer Frage. Unklar ist hingegen, ob es einen Koalitionär geben könnte, der den islam- und zuwanderungskritischen (bis -feindlichen) Kurs des rechtsorientierten Kandidaten mitträgt.

Ebenfalls am 15. März werden die Staatschulden der USA die gesetzliche Obergrenze von 20 Billionen US-Dollar erreichen. Pro Kopf der Bevölkerung, vom Neugeborenen bis zum Greis, lasten also knapp 63.000 US$ an Staatsschulden auf jedem US-Bürger.
Diese Schuldengrenze muss also – wieder einmal – nach oben verschoben werden. Das hat in den Vereinigten Staaten Tradition, auch wenn es bisweilen im Umfeld zu heftigem Gezänk kam. Aber das Gespenst einer drohenden Staatspleite – das ja immer auch die mittlerweile etwas wackelig gewordene Vormachtstellung des US-Dollars bedroht – führte stets zu einer Einigung. Und das wird auch diesmal so kommen.

Steuersenkungen, von Donald Trump ja geplant, bedeuten für die Staatsverschuldung der USA (die bis jetzt fast immer durch die militärischen Aktivitäten aufgebläht wurden), noch einmal so etwas wie einen Turbo. Ein gefundenes Fressen für die Federal Reserve, um auch vor dem Hintergrund der (offiziell) ja immer besser werdenden Arbeitsmarktdaten und der anziehenden Inflationsraten – auch am 15. März – die Zinsschraube weiter anzuziehen. Auch wenn es für Sie als Leser evtl. nur des „allgemeinen“ Teils meines Newsletters zweitrangig erscheinen mag: Der 15. März hat es auch hier in sich. Bereits jetzt liegt die Rendite lang laufender Staatsanleihen über 50 Prozentpunkte oberhalb der der aus Dow Jones-Aktien zu erzielenden Dividendenrendite. Erfahrungsgemäß – und ich weiß aus über 30 Jahren Erfahrung, von was ich spreche – das ist so etwas wie eine tickende Zeitbombe. …

Zeitbomben scheinen ohnehin derzeit wieder in Mode zu kommen. In der EU. die am 25. des Monats in Rom feierlich den 60. Jahrestag der Römischen Verträge (Gründung der EWG) begehen will, tickt es sogar ganz besonders laut. Aber auch im transatlantischen Verhältnis, das scheinbar unaufhaltsam auf einen Wirtschaftskrieg zusteuert, scheinen die Verantwortlichen nicht mehr in der Lage zu sein, den entwichenen Geist wieder in die Flasche zurückzubekommen. Gar nicht erst zu reden vom Verhältnis zwischen der EU und der Türkei, über dem die Aufkündigung des Flüchtlingsdeals schwebt. Bliebe noch Griechenland, das mit dem Euro nicht nur sich selbst in den Abgrund zu reißen droht.

Wie sich all diese Prozesse entwickeln, muss abgewartet werden. Anzunehmen, dass schon „alles gut werden“ wird, scheint mir dabei keine lohnende Wette zu sein. Und davon auszugehen, dass die gegenwärtige Hausse niemals enden wird, erst recht nicht. 2000 – 2001 und 2007 – 2009 kamen die Baissiers zuletzt so richtig auf ihre Kosten. Und 2017 – 2018 hat exzellente Chancen, „antizyklisch“ denkende Anleger erneut zu beglücken.

Beste Grüße – genießen Sie das erste Frühlingswetter!
Axel Retz

„Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, dass sie verdummen.“
Oscar Wilde (1854 – 1900), eigentlich Oscar Fingal O‘Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor
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Auszug Newsletter 25.02.2017

MATHE FÜR DUMMIES

Liebe Leserinnen und Leser,
viele von Ihnen werden die alte Parabel kennen, der zu Folge ein König einem Getreuen aus Dankbarkeit einmal die Erfüllung eines Wunsches anbot. Der Getreue bat den König, einen Cent auf das erste Feld eines Schachbrettes zu legen, zwei Cent auf das zweite Feld, vier Cent auf das dritte, acht Cent auf das vierte, 16 Cent auf das fünfte usw., also die Anzahl der Centmünzen von Feld zu Feld zu verdoppeln, bis alle 64 Felder des Schachbrettes besetzt wären und ihm diese Summe dann auszuhändigen.

Der König, dessen Rechenkünste ihn heute für den Posten eine Notenbankchefs oder eines Finanzministers prädestinieren würden, staunte gleich zweimal. Zuerst ob der vermeintlichen Bescheidenheit seines Unter- tanen – und dann nach der Gewährung des Wunsches.
Denn mathematisch haben es hier mit einer Exponentialfunktion (2n-1 mit n=1, 2, 3, …, 64) zu tun. Da jeder Taschenrechner da an seine Grenzen stößt, hier die Summe, die der König seinem Getreuen auszuhändigen gehabt hatte: 184 Trillionen, 467 Billionen, 440 Milliarden, 737 Millionen und 96.000 Euro (nicht Cent)! Wenn unser König nicht über eine adäquate Müllerstochter nebst dienstbarem Rumpelstilzchen verfügte (https:// de.wikipedia.org/wiki/Rumpelstilzchen#Handlung), musste er  da vermutlich einmal kurz sein Konto überziehen.

Die Bundesregierung legte Anfang des Monats ihre neue „Demografie-Bilanz“ vor. In dieser von ihr als opti- mistisch empfundenen Studie gelangte sie zu der Erkenntnis, dass die Einwohnerzahl der Republik bis 2060 nicht (wie in sgn. worst case-Szenarien angenommen) von aktuell rund 82 Millionen auf dann 67,7 Millionen Menschen sinken, sondern stattdessen stabil bleiben werde, wobei zu Grunde gelegt wurde, dass ggf. auch mehr als 300.000 neue Migranten pro Jahr zu uns kommen könnten. http://www.rp-online.de/politik/deutsch- land/die-demografie-krise-faellt-aus-aber-die-probleme-wachsen-aid-1.6574588 bbb

Nun ja, auch da hapert es ein wenig mit den Rechenkünsten. Gehen wir einmal von den angeblich nur rund eine Million Zuwanderern in 2015 aus und lassen wir die Dunkelziffer nicht registrierter Migranten außen vor.  Sehen wir uns also nur dieses einzige Jahr an, nicht all die Jahre, die bis 2060 noch folgen werden. Im März 2018 und damit aus gutem Grund erst nach der Bundestagswahl im kommenden September wird  dann der Nachzug von Familienangehörigen freigegeben – was defensiv geschätzt drei bis vier Menschen pro bereits angekommenen Migranten sein werden. Statistisch erfasst werden diese Neuankömmlinge im Bundesamt für Migration und Zuwanderer nicht mehr, weswegen offiziell auch immer mit viel niedrigeren Zahlen operiert werden wird. Aber:

Aus der einen Million von Migranten eines einzigen Jahres (2015) werden dann bis 2018 drei bis vier Mil- lionen geworden sein. Und rechnet man einmal die normale statistische, deutlich über der der „indigenen“ Bevölkerung Deutschland liegende Reproduktionsrate der Zuwanderer ein, dürften bis 2040 allein aus dem Kontingent der Migranten von 2015 zwölf bis sechzehn Millionen Menschen geworden sein. Für 2060 dürfen Sie selbst mal rechnen. …

Aber nach 2015 kam 2016, jetzt 2017 und danach folgen bis 2060 noch 43 Jahre. Afrika wird, ich schrieb es Ihnen schon seit langem, dabei eine erheblich größere Rolle spielen, da Europa hier lieber in Waffenexporte statt in Hilfe zur Selbsthilfe investiert. Rund sechs Millionen Afrikaner, so die Zahlen von FRONTEX, warten derzeit darauf, in diesem Jahr nach Europa zu gelangen. Wobei klar sein dürfte, was mit „Europa“ gemeint ist.
Deutschland wird dank Frau Merkel und den von Gedanken an die Unterwerfung und die Selbstausrottung trunkenen Fanatikern der „DIE GRÜNEN“ und „DIE LINKE“ (nicht Frau Dr. Wagenknecht und Okar Lafontaine), der SPD und auch der beiden großen Kirchen, die sich aus mir nicht erkennbarem Grund nichts sehnlicher wünschen, als endlich für Deutschlands dunkelste Jahre zwischen 1933 und 1945 büßen zu dürfen, nach vorbeschriebenem Schachbrett-Beispiel selbst bei allerdefensivster Berechnung zwangsläufig islamisch werden, falls diese Politik Fortbestand hat.
Natürlich ließe sich einwenden, dass ein vom Christentum geprägtes Land wie Deutschland unmöglich is- lamisiert werden könne. Dabei wird übersehen, dass es Länder gibt, deren Bevölkerung einmal zu fast 100 Prozent dem christlichen Glauben angehörte, heute aber nur noch 0,2 Prozent Christen beheimatet und so gut wie komplett vom Islam beherrscht wird. Wie beispielsweise die Türkei.

Gewiss: Nicht asylberechtigte Zuwanderer werden auch abgeschoben, wie Politik und Medien immer wieder vollmundig berichten. Verschwiegen wird, dass es sich hierbei um reine Symbolpolitik handelt. In den ver- gangenen beiden Monaten starteten zwei Flieger mit je 50 ausgewiesenen Zuwanderern nach Afghanistan. In dieser Woche folgte ein dritter Flieger, in dem statt der vorgesehenen 50 Passagiere aber lediglich 18 saßen. Der Rest, teilweise verurteilte Straftäter, war zuvor einfach untergetaucht. Deutschland 2017.

Und auch mit der neuen SPD- Lichtgestalt Martin Schulz, der das, was die Flüchtlinge bringen, für wertvoller als Gold hält  https://politikstube.com/martin-schulz-was-die-fluechtlinge-zu-uns-bringen-ist-wertvoller-als-gold/ wird sich daran nichts ändern.
Wertvoller als Gold, lieber Herr Schulz, ist jedes Menschenleben. Aber diejenigen, die regelrecht und durchaus erfolgreich danach gieren, den Deutschen endlich ihre so lange vernachlässigte Kollektivschuld nahezubringen und sie zur Unterwerfung unter den Islam zu bewegen, darf ich einmal einige Fragen stellen:

1. Das Dritte Reich hat Millionen von Juden umgebracht. Dass das nicht so war, glauben nur Realitätsver- weigerer. Warum aber forciert die Bundesregierung dann den Zuzug ausgerechnet von Moslems, die Juden (und Christen) und andere „Ungläubige“ nach dem Koran dezidiert zum Töten freigeben?

2. Das Toleranz-Geschwätz und seine bis hoch in die EU hineinreichend aufgebauten, sanktionsbewehrten  Geschütze bleiben mir die Antwort auf eine Frage schuldig: Es ist ja gut und schön und nach dem GG auch rechtens, dass wir zu akzeptieren haben, was jeder aus seinem Leben machen will. Genau so sollte es sein. Aber warum in aller Welt glauben diese Toleranzapostel, uns diktieren zu können, dass wir zu respektieren haben, was sie aus unserem Leben machen wollen?

3. Die vor allem von Vertretern der „DIE GRÜNEN“ stillschweigend argumentativ instrumentalisierte Idee einer „genetischen Kollektivschuld“ der Deutschen, die es nun endlich abzutragen gilt, ist mehr als abstrus. Wer ernsthaft der Ansicht ist, für die Taten anderer verantwortlich zu sein, etwa die seiner Eltern oder Groß- eltern, mag sich einen Strick nehmen, aber nicht die in den Untergang zu reißen zu versuchen, die sich zwar sehr bewusst sind, was ihre Vorfahren angerichtet habe, aber gerade deswegen einen ganz anderen Weg als sie gehen wollen.
Warum richten sich diese Menschen nicht selbst? Eine Kollektivschuld gibt es nicht, jede Straftat ist eine sehr persönliche, individuelle. Ihre morgen geborene Tochter oder Enkelin, Ihr lieben „DIE GRÜNEN“, hat sie auch zu haften und zu büßen für das, was Ur- oder Ur-Ur-Opa taten?

4. Einmal mehr zu „unserer freien Art zu leben“: Die nun auf ihren Höhepunkt zusteuernden Faschings- bzw. Karnevalsaktivitäten werden durch querstehende LKW, Betonpylone und ein Großaufgebot teils mit Maschi- nenpistolen bewaffneter Polizisten geschützt. Immer mehr Menschen, insbesondere Frauen vor allem in größeren Städten, überlegen sich mittlerweile sehr genau, ob sie abends noch vor die Türe gehen können oder sorglos um ihr Hab und Gut in Urlaub fahren können. Ist das normal? Zum Normalzustand hier:
Der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, hat am Mittwoch dieser Woche ausgeführt: „Wir müssen anerkennen, dass wir in einer Lage leben, und nicht mehr in einem Normalzustand.“ http:// www.epochtimes.de/politik/deutschland/petry-nach-maassen-aussage-ueber-terrorgefahr-wir-wollen-nor- malzustand-fuer-deutschland-keine-lage-a2055927.html

Wir leben also neuerdings in einer „Lage“, meint Herr Maaßen, dessen erste Aufgabe als oberster Verfas- sungsschützer es wäre, den von ihm selbst zitierten „Normalzustand“ zu garantieren und für ihn mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten Sorge zu tragen.
Da erscheint mir dieses Projekt hier besonders erwähnenswert: http://www.epochtimes.de/politik/deutsch- land/integrations-pilotprojekt-bundesinnenministerium-sponsert-kampfsportausbildung-fuer-fluechtlinge-in- sachsen-anhalt-a2054113.html Starten soll es am heutigen Samstag.
Aus Steuermitteln gesponserte Kampfsportausbildungen für Frauen und Mädchen könnte ich mittlerweile sehr gut nachvollziehen, aber für Migranten? Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass der Berliner CDU-Politiker Kai Wegner gestern konstatierte, dass „ein Überschuss an Männern eine Gesellschaft aus dem Gleichge- wicht bringen könne. […] Wenn eine große Anzahl von Männern partnerlos ist, könne dies zu Frustration und
aggressivem Verhalten führen.“ Eine zwar richtige, aber ausgesprochen spät kommende Erkenntnis. Aber der Staat nimmt nun (Steuer-)Geld in die Hand, um die jungen Männer im Kampfsport auszubilden anstatt dafür Sorge zu tragen, die Grenzen zu sichern, die wirklichen Ursachen der Massenmigration abzustellen, die immer länger (aktuell im Durchschnitt 17 Monate) dauernden Asylverfahren zu beschleunigen und bei straffälligen Zuwanderern rigoros durchzugreifen.

Die Frage, die sich stellt ist, ob die Mehrheit der Deutschen die schleichende und neben der Zuwanderung vor allem in den Kreißsälen ins Leben gerufene Islamisierung will oder nicht. Aber die Allermeisten sind sich des auch mathematisch abbildbaren Problems gar nicht bewusst oder vertrauen auf das rheinische Grund- gesetz „Et hätt noch emmer joot jejange“. Nur: Gefragt werden wir nicht, ob und was wir wollen. Stattdessen werden die, die etwa eine derartige Volksbefragung wünschen, als Feinde der Demokratie, Rassisten oder Fremdenfeinde verunglimpft.
In Großbritannien ist Mohammed schon seit 2009 der häufigste Name neugeborener Jungen. In der „EU- Hauptstadt“ Brüssel, in Mailand, Marseille, Amsterdam und Oslo bereits seit 2006. Und seit 2010 hat es der Name des Propheten auf Platz 1 in der gesamten EU geschafft. http://www.katholisches.info/2014/08/26/ mohammed-haeufigster-jungenname-in-london-die-zerstoerung-der-europaeischen-voelker-und-islamisie- rung-europas/

Zu glauben, dass der aus der Nazi-Zeit stammende und heute bei Verwendung fast zwangsläufig unter Strafandrohung gestellte Begriff der geplanten „Umvolkung“ (replacement migration) nicht ins Schwarze trifft, ist allerdings irrig. Denn auch die Vereinten Nationen (UN) haben diesen Plan längst in der Tasche. Nachzulesen hier: http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm
Ob Sie das toll finden, weiß ich nicht. Und es ist ja auch Ihr Ding. Fakt ist, dass dieser schöne Plan irgendwie finanziert werden muss. Ohne Moos nichts los. Die ursprüngliche Idee, „denen, die schon länger hier leben“ (Kanzlerin Frau Dr. Merkel) die Zuwanderer als dringend benötigte Facharbeiter zu verkaufen, ist angesichts des nun erkennbar gewordenen Bildungsstands der Migranten stillschweigend ad acta gelegt worden.
Dank zunehmender Digitalisierung/Computeriserung und Roboterisierung der Arbeitswelt wird es weltweit künftig weniger Arbeitsplätze geben. Auch bei uns.

Die neue UN-Doktrin lautet also, dem Aussterben demographie-bedingter Populationen entgegen zu wirken, um die Bevölkerung der betroffenen Staaten (s. Link oben) stabil zu halten.
Warum und vor allem aber wie könnte ein Land mit im internationalen Wettbewerb sinkenden Beschäfti- gungszahlen und Jobs, die vom Steuerzahler durchgefüttert werden müssen, noch mehr reine Kostgänger aufnehmen? Vor allem aber: Wer soll das bezahlen? Die UN weiß es. Denn in ihrem Plan findet sich auch die schöne Idee, dass die Deutschen bis 72 oder gar 75 arbeiten sollen, ihre Verdrängung also selbst finanzieren.
Leider ist es nicht so, dass derartig abstruse Ideen nur im Elfenbeinturm der Vereinten Nationen herum- geistern, Bündnis90/DIE GRÜNEN hat sich den Angriff auf alles „Deutsche“ klipp und klar auf die Fahnen geschrieben. Das glauben Sie nicht? Dann sollten Sie einmal auf den nachstehenden Link klicken! http:// www.novayo.de/politik/deutschland/001722-gruene-hassen-ihre-eigenen-waehler.html

Natürlich kommt einem spontan die Frage in den Sinn, ob der Verfassungsschutz hier nicht gefordert wäre. Denn wenn das, war wir da lesen, nicht unter Rassismus fällt, was fällt denn dann darunter?

Dass sich die Bundesregierung bemüht, das Thema Migration und seine Folgen so gut wie irgend möglich kleinzureden, ist angesichts der im September stattfindenden Bundestagswahlen gut nachvollziehbar. Aber wenn wir heute abseits der um weitestgehendes Totschweigen bemühten Medien einmal ins Nachbarland Frankreich blicken, dann sehen wir dort vermutlich eine Blaupause dessen, was auch hierzulande einmal Wirklichkeit werden könnte.

Selbstverständlich muss man auf der Hut sein, hier keinen „Fake-News“ aufzusitzen oder ihnen auch noch den publizistischen Teppich auszurollen, aber die Ausschreitungen vor allem in den von Arbeitslosigkeit, einem hohen Immigranten-Anteil, Verwahrlosung und Gewalt geprägten Banlieus sind auf dem besten Weg, wieder Zustände wie 2005 hervorzurufen. Einen „unverdächtigen“ Beitrag dazu finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung https://www.bpb.de/internationales/europa/frankreich/152511/ problemgebiet-banlieue

Eulen nach Athen tragen
γλαῦκας εἰς Ἀθήνας κομίζειν – ich habe einmal (freiwillig, nicht in der Schule) Altgriechisch gelernt – bezieht sich auf das Symbol der mythologischen Gestalt der Göttin Athene, der Schutzgöttin Athens. Bis zur Ein- führung des Euros war auf der Rückseite der Drachme eine Eule geprägt; heute ziert die Abbildung einer attischen Vier-Drachmen-Münze (vermutlich um 300 vor Christus entstanden) die griechische 1-Euro-Münze.
Die Redewendung „Eulen nach Athen zu tragen“, steht vermutlich für die unsinnige Idee, Geld ins damals reiche Athen bringen zu wollen.
Heute geht es wieder einmal um die Frage, wie lange die EU noch Euros nach Athen tragen will, um damit die künstlich am Leben erhaltene Gemeinschaftswährung vor dem Zerbrechen zu bewahren. Denn dass es dabei nicht um die „Rettung“ Griechenlands geht, hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Um das Unausweichliche so lange wie möglich hinauszuzögern, kauft die Europäische Zentralbank regel- widrig für rund 80 Milliarden Euro pro Monat Staatsanleihen und andere (Un-)Wertpapiere auf, die sie ihren Gläubigern als Sicherheit für deren Zahlungen benennt.
Während der „Club Med“ (Italien, Spanien, Griechenland und Portugal) bei diesen sgn. Target 2-Forderungen bei der EZB tief in der Kreide sitzt, hat Deutschland gegen die EZB eine durch „Müll“ abgesicherte Forderung von 796 Milliarden Euro (Stand Ende Januar 2017). Schlimmer sieht es nur noch in den Niederlanden aus, dessen Forderungen sich seit 2015 von 19 Mrd. Euro auf jetzt 87 Mrd. Euro fast verfünffacht haben.
Und die EZB? Sie hat ein offizielles Haftungskapital von elf Milliarden Euro, wird aber bis Ende d. J. 2,28 Billionen Euro an Anleihekäufen in den Büchern stehen haben.

Sollten Sie als Geschäftsmann/frau einmal versuchen, dieses Modell zu kopieren, würde der Staat für viele Jahre ihre Unterbringung und Verpflegung garantieren. Auch, wenn Sie nicht Mario heißen.

Die Bombe, die hier tickt, ist keine kleine. Und dass die mit ihr verbundenen Risiken (Staatsbankrott der BRD und anderer Nord-EU-Länder) immer größer werden, liegt einzig und allein am Unvermögen der politi- schen Kaste, begangene Fehler eingestehen und sie frühzeitig korrigieren zu können. Was für die willfährige Unterstützung des militärisch-industriellen Komplexes der USA, die verquere Politik gegenüber Russland, die verfehlte Flüchtlingspolitik und eben auch den mit „koste es, was es wolle“ (Mario Draghi „whatever it takes“) am Leben erhaltenen Euro gilt.
Europa als Friedens- und Wohlstandsgemeinschaft ist dabei, sich zu pulverisieren. All die Werte, auf die es sich immer so gerne bezieht, werden von ihm selbst mit Füßen getreten. Vor allem die Demokratie und die Meinungsfreiheit.

Ein Trennbankensystem im Sinne des Glass-Steagall-Acts von 1932 https://de.wikipedia.org/wiki/Glass- Steagall_Act, die Einführung einer von mir bereits mehrfach skizzierten Mikrotransaktionssteuer und vor allem die Installation der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild (Volksbefragungen) könnten Abhilfe schaffen. Die Anwendung statt Beugung von Gesetzen ebenfalls.

Als alter Kölner, der dem lustigen Treiben allerdings rein gar nichts abgewinnen kann, wünsche ich Ihnen ein paar schöne, den Frühling ankündigende Tage.
Beste Grüße
Axel Retz

PS „Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“               Erich Kästner (1899 – 1974)

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Auszug Newsletter 11.02.2017

GERMAN ANGST

Liebe Leserinnen und Leser,
hinter dem aus der deutschen Sprache ins Englische übernommenen Begriff „German Angst“ verbirgt sich eine uns Deutschen zugeschriebene Grundhaltung, der zufolge sich hierzulande weit mehr Menschen als in anderen Ländern sonntags überlegen, ob es sich überhaupt noch lohnt, für die kommende Woche fünf Hemden zu bügeln.

Vielleicht hängt es mit einem im Gegensatz zum Ausland verbreiteteren, m. E. aber aussterbenden Ge- schichtsbewusstsein zusammen, dass wir dazu neigen zu übersehen, dass sich der Untergang der Welt bis jetzt in Grenzen gehalten hat.
Angst als Instrument der Steuerung der Massen, als Argument zur Durchsetzung sonst kaum installierbarer Überwachungsorgien und zur Beschränkung von Freiheitsrechten hat eine lange Geschichte. Und wenn ich zurückdenke, habe ich in den vergangenen 40 Jahren immer wieder junge Menschen getroffen, die sich die Frage stellten, ob man „in diese Welt“ denn heute überhaupt noch Kinder setzen könne.
Heute schüren führende Politiker und die Massenmedien wieder mächtig Ängste, verniedlichen oder verbiegen hingegen Sachverhalte, die tatsächlich begründeten Anlass zur Sorge geben.

Russlands „aggressive“ Politik (die NATO rückt auf Russland zu, nicht umgekehrt) und Chinas nicht minder „aggressive“ Politik wurde nun laut EU-Ratspräsident Donald Tusk durch eine potentielle Bedrohung aus den USA ergänzt, weil die neue Führung unter Donald Trump – so wörtlich – „die letzten 70 Jahre amerikanischer Außenpolitik in Frage zu stellen scheint“.
Entweder der EU-Ratspräsident weiß wirklich nicht, welchem Leitbild diese 70 Jahre amerikanischer Außen- politik gefolgt sind oder aber erst stellt sich absichtlich unwissend, da er an dieser „Politik“ festhalten möchte. Herrn Tusk rate ich, sich einmal über die  „Operation Moongoose“, Operation Northwoods“, den „Tonkin-Zwischenfall“, die irakischen Massenvernichtungswaffen oder die „Brutkastenlüge“ zu informieren, um nur einige Beispiele herauszugreifen. Das Strickmuster ist immer das Gleiche:

Mit dem, was man heute als „Fake News“ bezeichnet, versuchten die USA in den vergangenen sieben Jahrzehnten – leider oft erfolgreich – sich Kriegsgründe zu konstruieren und sie herbei zu manipulieren. Zur Brutkastenlüge beispielsweise schreibt Wikipedia: „Die PR-Kampagne gilt als Beispiel für gezielte Medien- manipulation und Desinformation, um Politik, Medien und Öffentlichkeit kriegsreif zu machen.“
Dass das so ist, ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Denn es geht um nichts anderes als Kriegsverbrechen, die natürlich vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gehörten.  Ein nicht minder großer Skandal ist es in meinen Augen, dass eigentlich die ganze Welt das seit Jahrzehn- ten weiß, der „Westen“ mit seinen „Werten“ aber so tut, als ob er ahnungslos wäre, die Medien dieser zum Himmel schreienden Aggressionspolitik den Weg ebneten und ebnen, die Drahtzieher dieser Millionen von Menschenleben kostenden Kriege glorifizieren und die Gegner dieser Politik dämonisieren. Kritisiert wird bis jetzt aber nicht Barack Obama, der völkerrechtswidrig zahllose Kriege vom Zaun brach, sondern sein Nachfolger, der diese unheilvolle Politik beenden will.

Ob man Donald Trump als „Friedensengel“ bezeichnen kann, weiß ich wirklich nicht. Seinen bzw. seine Vorgänger ganz bestimmt nicht. Aber die ganz richtige Feststellung Donald Tusks, dass der neue Mann im Weißen Haus die alte Politik der USA über Bord werfen könnte, hat eine beispiellose Hetzkampagne losge- treten, in der der US-Präsident den Part des Bösewichts und die Bundeskanzlerin als Verteidigerin „unserer gemeinsamen Werte“ auftreten. Ein schönes Beispiel, wie sehr hier mit zweierlei Maß gemessen wird:
Wie bekannt, hat Donald Trump ein zeitlich auf drei befristetes Einreiseverbot für die Bürger sieben musli- misch geprägter Staaten veranlasst, da er von der Gefahr terroristischer Anschläge ausgeht.

Falls Sie den Aufschrei in den Medien nicht vernommen haben, ist es an der Zeit, über ein Hörgerät nach- zudenken. Zudem muss bedacht werden:
2011 hat Barack Obama, mit dem Nobelpreis geadelte Lichtgestalt der Friedensbewegung, wegen „erhöhter Terrorgefahr“ ein Einreiseverbot für irakische Staatsbürger erlassen – gleich für sechs statt drei Monate. Und Bill Clinton ging noch einen Schritt weiter: 2000 ließ er knapp zwei Millionen bereits in den USA befindliche Migranten wieder aus dem Land werfen. http://www.freiewelt.net/nachricht/obama-verhaengte-2011-wegen- terrorgefahr-ein-einreiseverbot-10069980/

Weder bei Mr. Obama noch bei Mr. Clinton regte sich irgendjemand darüber auf. Bei Mr. Trump hingegen wird von den Medien ein beispielloser Shitstorm losgetreten.
Medial regelrecht ausgeweidet wurde auch die Kritik der Trump-Truppe an der angeblich falschen Bericht- erstattung über die Anzahl der Besucher bei der Inaugurationsfeier des neuen Präsidenten. Sicherlich: Die veröffentlichten Luftbilder lassen tatsächlich den Schluss zu, dass bei Präsident Obamas Vereidigungsfeier erheblich mehr Gäste zugegen waren als bei der Feier Donald Trumps. Wobei ich mich frage, ob dieses Thema wirklich wichtig ist.

Markus Lanz, in meinen Augen neben Anne Will einer der bekanntesten Protagonisten der „political correct- ness“, wollte dazu aus dem erklärten Trump-Gegner und Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar eine entsprechende, destruktive Aussage herauskitzeln. Was allerdings zum Bumerang wurde.
Denn Herr Yogeshwar wies darauf hin, dass die beiden veröffentlichten Bilder zu völlig unterschiedlichen Zeitpunkten der jeweiligen Feierlichkeiten aufgenommen, hier also Äpfel mit Birnen mit Birnen verglichen wurden. Und so etwas nennt man heute „Fake News“. Öffentlich-rechtliche. http://www.epochtimes.de/politik/ deutschland/markus-lanz-ausgerechnet-ranga-yogeshwar-entlarvt-bildervergleich-fake-obama-vs-trump-der- oeffentlich-rechtlichen-a2037897.html?meistgelesen=1

Der dritte aus dem Hut gezauberte Aufreger war, dass Donald Trumps Gattin Melania der scheidenden „First Lady“ Michelle Obama ein Geschenk überreichte und sie damit ungebührlich in Verlegenheit brachte. Böse Melania! Geflissentlich übergangen wurde, dass diese Geste Usus ist. So übergab Michelle Obama 2009 der damaligen „First Lady“ Laura Bush beim Antrittsbesuch im Weißen Haus eine mit roter Schleife versehene, weiße Schachtel mit einem ledergebundenen Notizbuch nebst graviertem, silbernem Kugelschreiber. http:// www.bild.de/politik/ausland/melania-trump/trump-geschenk-fuer-obamas-49903546.bild.html

Wir sehen: Die Medien machten und machen gegen den neuen US-Präsidenten auf eine Art und Weise mobil, die jeder Beschreibung spottet. Sicherlich kann und muss man dem neuen Mann im Oval Office auf die Finger schauen – eine Forderung, die ja ausdrücklich von ihm selbst kommt. Aber so – mit Tatsachenent- stellungen, gefakten Fotos und Vertuschen und Verdrehen? Gewiss nicht!
Das System der „Fake News“ findet sich allerdings nicht nur im öffentlichen Rundfunk, es durchsetzt fast die gesamte Presse bis hin zu Lokalzeitungen. Immer samstags lässt der von hier aus nur einen Steinwurf entfernt liegende „Nordbayerischer Kurier“ sgn. Nichtleserhaushalten (Haushalten, die die Zeitung nicht abonniert haben) den kostenlosen „Blickpunkt am Wochenende“ in die Briefkästen stecken.
In der Ausgabe vom vergangenen Wochenende setzte sich die Zeitung bzgl. ihrer „political correctness“ einmal mehr ein unrühmliches Denkmal:
Der Leitartikel auf Seite 1 war überschrieben mit „Bayreuth: Keine Stadt der Diebe“, Unterüberschrift: „Studie zeigt: Die meisten Täter sind Deutsche, die wenigsten Nordafrikaner – Handelsverband zweifelt“

Liest man die Ergebnisse der Studie, findet sich dort, dass Deutsche mit 57 Prozent bei den Ladendiebstählen vertreten sind, Migranten aus Tunesien und Algerien aber nur mit sechs Prozent. Suggeriert wird sowohl mit der Unterüberschrift als auch mit diesen Zahlen, dass die einheimische Bevölkerung bei Ladendiebstählen fast zehnmal höher auffällig wird als besagte Nordafrikaner, im Polizeisprech auch als Nafris (nordafrikani- sche Intensivtäter) bekannt. Oh weh, oh weh!

Oh weh vor allem, weil die scheinbar mit statistischer Unbestechlichkeit daher kommende Studie verschweigt, dass (Daten des Stat. Bundesamtes Destasis aus 2015) rund 82 Millionen Einwohnern der Bundesrepublik nur rund 94.500 aus Tunesien und Algerien stammende Einwohner gegenüberstanden, ihr Bevölkerungsanteil somit weniger als 0,12 Prozent betrug. Nachzulesen beim Statistischen Bundesamt hier:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1221/umfrage/anzahl-der-auslaender-in-deutschland-nach- herkunftsland/

Rechnet man das einmal nach, kommt statistisch Folgendes heraus: Wenn 0,12 Prozent einer Stichprobe für sechs Prozent einer Erhebung verantwortlich sind, übertreffen sie den statistischen Durchschnitt exakt um das Fünfzigfache bzw. 4.900 Prozent.
Die korrekte Aussage des Artikels hätte also lauten müssen: „Die meisten Täter sind Deutsche, Nordafrikaner werden allerdings 50 Mal so häufig straffällig“. Und nicht „Die meisten Täter sind Deutsche, die wenigsten Nordafrikaner“.

Wenn Medien die Fakten nicht nur verdrehen, sondern regelrecht auf den Kopf stellen und in einem Atemzug andere der „Fake News“ und des „Postfaktischen“ bezichtigen, müssen sie sich nicht wundern, mit Attributen wie „Lügenpresse“ oder „Lückenpresse“ bedacht zu werden.
Glücklicherweise bröckelt das institutionalisierte System der alltäglichen Desinformationen selbst an aller- höchster Stelle. Niemand Geringeres als Axel Springer-Chef Matthias Döpfner ging Anfang vergangener Woche hart mit den Medien und der Bekämpfung angeblicher „Fake News“ ins Gericht. In einem unbedingt lesenswerten Beitrag stellte er richtigerweise fest: „Unsere beste Methode, die Leute vom Konsum von Fake News abzubringen, ist, wenn wir authentisch und wahrhaftig berichten. Das ist die Aufgabe von Zeitungen.“ Den Artikel finden Sie hier: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/george-orwell-war-harmlos-dagegen- axel-springer-chef-kritisiert-fake-news-kampf-der-bundesregierung-a2039458.html

Chapeau, Herr Döpfner. Aber eben weil das derzeit nicht so ist, können mehr und mehr Menschen die abend(teuerlichen) „Fake News“ um 19:00 und 20:15 Uhr schlichtweg nicht mehr ertragen. Und kündigen ihre Abos der von ihnen als „Systempresse“ empfundenen Zeitungen. So gräbt man sich selbst sein Grab.

Der Hinweis des Springer-Chefs auf die „Fake News“-Bekämpfung der Bundesregierung („George Orwell war harmlos dagegen“) trifft ins Schwarze. Aus jedem Verein können Sie austreten, aus jeder Partei, Sie können sich scheiden lassen, jedwede formellen oder informellen Verbindungen lösen – nur aus dem Kartell der öffentlich-rechtlichen Medien gibt es kein Entrinnen. Nein? Doch! Sehen Sie hier: http://www.macht- steuert-wissen.de/gez/
Aber auch in der Politik traut sich mittlerweile manch eine Galionsfigur endlich, Tacheles zu reden. Öster- reichs Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) zum Beispiel, der vor dem EU-Gipfel letzter Woche auf Malta formulierte: „Es ist zweifellos so, dass Amerika eine Mitverantwortung für die Flüchtlingsströme hat durch die Art und Weise, wie hier militärisch interveniert worden ist. […] Es ist für die internationale Gemeinschaft dann nicht akzeptabel, wenn sich Amerika da aus jeder Verantwortung stehlen will. Und das müssen wir, glaube ich, mit aller Klarheit unseren amerikanischen Freunden hier näher bringen.“ Nachzulesen hier: http://www.europeonline-magazine.eu/kern-usa-tragen-mitverantwortung-fuer-fluechtlingsstroeme_513645. html

Herr Kern, auch Sie haben wie Springer-Chef Döpfner völlig Recht. Bis jetzt war es das Alleinstellungsmerkmal der „DIE LINKE“ und sonderlicher Schreiberlinge wie mir, die Dinge beim Namen zu nennen. Dass jemand wie Sie dem nun folgt, ist mehr als ein Silberstreif! Wie bereits erwähnt: Die ganze Welt weiß es, nur zu sagen traute es sich witzigerweise kaum jemand.

Schon einmal gar nicht der neue Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, der letzte Woche kundtat, Amerika während des von vielen seiner Altersgruppe massiv in die Kritik geratenen Vietnam-Kriegs wegen „seiner Werte“ bewundert zu haben. Herr Schulz: Niemandem bricht ein Zacken aus der Krone, frühere Fehlein- schätzungen und Fehlentscheidungen beim Namen zu nennen und sie ggf. zu korrigieren und dafür um Entschuldigung zu bitten. Colin Powell, als Außenminister der USA für den Beginn des unter gefälschten Anschuldigungen begonnenen Irakkiegs maßgeblich mitverantwortlich, besaß diese Größe. „Etwas“ spät, aber immerhin: http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-sicherheitsrat-powell-bedauert-irak-rede-a-373779.html

United we stand, divided we fall
Diese in die Jahre gekommene Redewendung, die inhaltlich dem deutschen „Einigkeit macht stark“ entspricht, hat es schon fast rund um den Globus zu Ruhm und Ehre gebracht, noch heute ist sie offizielles Motto des US-Bundesstaates Kentucky und findet sich auf der Flagge Missouris. Dort steht allerdings auch die von Cicero ersonnene Maxime zu lesen „Salus populi suprema lex esto“ – Das Wohl des Volkes sei höchstes Gesetz.
Was die EU betrifft, kann von einem „United we stand“ heute beileibe nicht mehr gesprochen werden. Und was das „Wohl des Volkes“ betrifft, sieht es kaum besser aus. Aber der Reihe nach:

In der „Flüchtlingsfrage“ scheint einzig Berlin noch im Brüsseler Boot zu sitzen, während Deutschlands Nachbarländer bei der Ablehnung der ihnen „zugewiesenen“ Migranten immer klarer auf Konfrontations- kurs gehen. Was eigentlich überflüssig wäre, da einmal nach Polen, die Schweiz oder Ungarn verbrachte Zuwanderer sehr rasch wieder den Weg zurück ins deutsche Sozialsystem suchen und auch finden dürften.
Brüssels zur Wochenmitte lancierte Drohung, sich gegenüber den unwilligen Aufnahmeländern „alle Optionen“ offen zu halten und der damit einhergehende Wink mit dem Zaunpfahl von „Vertragsverletzungsverfahren“ offenbaren m. E. nur, dass man in Brüssel immer noch nicht verstanden hat, wie es um die Akzeptanz einer sich zentralistisch aufführenden, demokratisch in keiner Weise legitimierten EU-Kommission mittlerweile in den meisten Mitgliedsländern bestellt ist.

Polen, die baltischen Staaten (Estland, Litauen, Lettland), Ungarn, Bulgarien, Ungarn, Dänemark, Schweden, Kroatien, die Tschechische Republik, Slowenien, die Slowakei, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Grie- chenland, Italien und last but not least Großbritannien pfeifen weitestgehend auf den Im Herbst (witzigerweise gemeinsam vereinbarten) Plan der „schnellen“ Umverteilung von rund 160.000 Migranten aus Italien und Griechenland. Was danach angekommene und noch kommende Zuwanderer betrifft, natürlich erst recht.

Will die EU das „erzwingen“ – sie scheint es tatsächlich nicht zu wissen – wird es Austritte aus der Gemein- schaft  geben. In den Niederlanden (Wahlen am 15.03.) wird sich das zuerst zeigen, da der vermutliche Wahlsieger Geert Wilders (demokratisch) über den Verbleib in der EU abstimmen lassen will. Was auch Frankreichs rechtskonservative Marine le Pen auf ihrer Agenda hat. Basisdemokratische Volksentscheide nach Schweizer Modell aber werden von den meisten europäischen Regierungen gefürchtet wie das Weih- wasser vom Teufel. Meistbemühtes Argument für diese Ablehnung:

Das Volk ist zu dumm, um komplexe Zusammenhänge zu verstehen – und neuerdings: Es entscheidet mög- licherweise gar nicht aufgrund von Fakten, sondern aus anderen Gründen wie Fake News oder Emotionen.
Ich meine: Schwächere Argumente gibt es kaum. Dass die Mainstreammedien dank ihrer Regierungsnähe gewiss nicht der Garant für unabhängige Nachrichten sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Und wird auch von „Insidern“ betätigt: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/zdf-chef-bestaetigt-keine- freie-berichterstattung-bei-ard-und-zdf-a2044529.html?meistgelesen=1

Zudem: Haben viele Wähler nicht schon immer aufgrund heute „postfaktisch“ gescholtener Gründe das gewählt, was sie gewählt haben? Zum einen weil sie die Fakten gar nicht kannten und auch bewusst davon abgeschnitten wurden. Und zum anderen, weil es in vielen Familien gepflegtes Brauchtum war und ist, dass „man“ das wählt, was „man“ bzw. die Vorfahren immer schon gewählt haben – wobei diese sgn. Stammwähler ihrer Partei die Treue halten, auch wenn sich deren Politik um 180 Grad gedreht hat? Und was ist mit den vielen (Ehe-)PartnerInnen, wo der/die eine sein Kreuzchen dort zu setzen pflegt, wo der/die andere es tut?

Das „United we stand“, das wie ich denke, schon immer mehr Wunsch als Wirklichkeit war, gilt heute für die EU weniger denn je. Nicht der Wahlspruch der vier Musketiere „Einer für alle, alle für einen“ bestimmt die Realität der Europäischen Union; mehr und mehr scheint das „Jeder für sich, alle gegen Eine(n)“ die Oberhand zu gewinnen. Und diese Eine ist die deutsche Bundeskanzlerin, namentlich festgemacht heute bei der Ablehnung ihrer Flüchtlingspolitik, deren verheerende Perspektiven wir am Beispiel Schwedens ablesen können:

Dort wurden vor gut 40 Jahren (1975) die Weichen für eine „politisch korrekte“ Multikulti-Gesellschaft ge- stellt. Das Ergebnis: Die Kriminaliltätsrate ist explodiert, bei den Vergewaltigungen liegt das Land auf dem weltweit zweiten Platz, die Zahl der Vergewaltigungen ist in diesem Zeitraum um 1.472 Prozent nach oben geschnellt https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden
Und auch, was die so oft beschworene Zuwanderung dringend benötigter „Fachkräfte“ betrifft, liefert das schwedische Beispiel Erschreckendes ab: Im November 2016 war es so weit: Erstmals überschritt die ab- solute Zahl arbeitsloser Ausländer die Zahl arbeitsloser „Bio-Schweden“ http://www.epochtimes.de/politik/ europa/schweden-jetzt-mehr-arbeitslose-auslaender-als-einheimische-a2044808.html?meistgelesen=1

Schweden, so die Prognose der UN, wird aufgrund seiner Migrationspolitik bis 2030 auf den Stand eines Dritte Welt-Landes abgerutscht sein. Und (nur!) Deutschland bzw. seine Regierung scheint diesen jeder- mann offen einsehbaren Präzedenzfall auf Biegen und Brechen als Vorlage kopieren zu wollen. http://www. preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-man-die-dritte-welt-importiert.html
Gemach, gemach, könnten Sie einwenden: Ab September besteht ja die Chance, dass die SPD mit Martin Schulz den Kanzler stellt. Ja und? Die SPD ist Teil der heutigen Politik der GROKO. Und die sich zuletzt drastisch verschoben habenden Zustimmungsraten zu den Parteien zeigen einzig eine Rochade zwischen dem Zuspruch zu CDU/CSU und SPD, aber keinen Abfluss hin zu DIE GRÜNEN, DIE LINKE, FDP oder AfD. Das heißt: Auch unter einem Kanzler Schulz wird sich nichts ändern, egal ob er mit CDU/CSU oder DIE GRÜNEN und DIE LINKE koaliert.

Salus populi suprema lex esto
„Das Wohl des Volkes sei höchstes Gesetz“ – ich schrieb es oben – ist die zweite Maxime, die sich auf der Flagge des US-Bundesstaates Missouri wiederfindet.

Hand aufs Herz: Haben Sie das Gefühl, dass die Bundesregierung oder auch die EU dieser Vorgabe folgt? Ich nicht. 20 Prozent der deutschen Bevölkerung sind (statistisch) arm oder armutsbedroht. In Bremerhaven (40,5%), Gelsenkirchen (38,5%) Offenbach (34,5%), Halle (33,4%), Essen (32,6%) und Berlin%) wachsen im bundesdeutschen Vergleich die meisten davon betroffenen Kinder in Armut auf. http://www.sueddeutsche. de/leben/bertelsmann-studie-kinderarmut-in-deutschland-steigt-1.3157841 Kinder sind unsere Zukunft?
Was die Altersarmut betrifft, waren 2015 20,8 Prozent aller Menschen über 55 von Armut bedroht. Tendenz: stark steigend. Zum einen, weil immer mehr Menschen im Niedriglohnsektor beschäftigt werden, also über- haupt nicht in der Lage sind, für ihr Alter vorzusorgen, zum anderen, weil die Nullzinspolitik der EZB die Altersvorsorge unterminiert und das ehemalige „Volk der Sparer“ in ein Volk der Konsumenten“ mutieren ließ, was zwar dem sgn. Wirtschaftswachstum zu Gute kommt, den Prozentsatz künftig in die Altersarmut hineingleitender Menschen aber noch massiv erhöhen wird.

Und ja: Die demographische Entwicklung, zusammen mit der von realitätsfernen Migrationspolitik der Bun- desregierung und vor allem der Digitalisierung/Automatisierung von Arbeitsplätzen wird so gut wie sicher dazu führen, dass der Sozialstaat heutiger Prägung schlichtweg unbezahlbar wird https://www.destatis.de/ DE/Publikationen/StatistischesJahrbuch/Arbeitsmarkt.pdf?__blob=publicationFile
Das Statistische Bundesamt führt hier unter der allerdings nicht unbedingt in die richtige Richtung weisen- den Unterüberschrift „2015 niedrigste Erwerbslosenquote EU-weit […]“ aus, dass 2015 44,5 Prozent der Bevölkerung erwerbs- bzw. berufstätig waren.
In diese Zahl, die uns zeigt, dass schon 2015 44,5 Prozent der Bevölkerung letztlich für den Lebensunterhalt der anderen 55,5 Prozent aufzukommen hatten, fließt allerdings nicht ein, dass sich die Anzahl der „atypisch Beschäftigten“, die von ihrer Erwerbstätigkeit nicht leben kann, von 1991 bis 2015 um 61,5 Prozent erhöht hat.

Meine Meinung dazu: Die Regierung folgt keineswegs der Maxime, das Wohl des Volkes als höchste Ma- xime zu betrachten und danach zu handeln, obwohl sie permanent „vom besten Deutschland aller Zeiten“ redet. Sie bekämpft Altersarmut und die mangelnden Fortpflanzungsbereitschaft der Bevölkerung keines- wegs, sondern fördert sie spätestens seit Bundeskanzler Schröder (SPD/Hartz IV) und durch den Ausbau ultraschlecht bezahlter Arbeitsplätze sogar massiv.

All die vielen Hundert Milliarden Euro, die nun in bei den unkontrollierten Migranten in die Unterbringung, Versorgung, Überwachung, Rechtsstreitigkeiten, Abschiebungen, Bekämpfung des importierten Terrorismus, Rückreise-Gelder etc. gesteckt werden, ließen sich zum von Cicero stammenden Begriff des „Wohle des Volkes“ und eben auch für die sgn. Flüchtlinge einsetzen, wenn Berlin einerseits stringente Grenzkontrollen durchführte und andererseits damit aufhören würde, durch die Unterstützung des militärischen Interventio- nalismus der USA/NATO selbst dafür Sorge zu tragen, dass die Flüchtlingsströme anschwellen.

Deutschland, auch wenn es vielen Gutmenschen nicht ins selektive Weltbild passt, ist mitverantwortlich für die Kriegstreiberei auf diesem Globus. Sich gleichzeitig als Gralshüter des Humanismus zu profilieren zu versuchen und in einem Aufwasch den Weg in schwedische Verhältnisse zu verfolgen, ist ebenso perfide wie pervers. Oder auch grün.

Wobei ich es falsch formuliert habe: Nicht Deutschland ist auf diesem Weg, sondern die Kanzlerin und ein Club von Abnickern, der früher einmal für unsere parlamentarische Demokratie geradezustehen pflegte. Sahra Wagenknecht  (DIE LINKE) und Wolfang Bosbach (CDU) nehme ich ausdrücklich von diesem Urteil aus.

2017: Achten Sie auf den 15. März, den 23. April / 07. Mai und den 07. / 08. Juli (Wahlen in den Niederlan- den, erster und zweiter Wahltermin in Frankreich, G20 Treffen in Hamburg).
Alle drei Termine haben das Potential, zu Sprengsätzen für die EU zu werden.
Mit besten Grüßen!
Axel Retz

PS  „Die EU ist als Instrument zur Lösung von Problemen geschaffen worden, aber viele Menschen haben den Eindruck, sie ist eher Teil des Problems denn der Lösung.“        Martin Schulz
Sehr richtig, Herr Schulz. Ihr Problem aber hat Albert Einstein ganz unprätentiös auf den Punkt gebracht: „Probleme kann man nicht mir derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

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Auszug Newsletter 17.12.2016

AUF ZU NEUEN ZIELEN!
Die nun vor Ihnen liegende Ausgabe dieses Newsletters ist die letzte des Jahres, da ich Heiligabend und Silvester im Kreise der Meinigen verbringen werde. Seit Silvester 2015 hat sich unser Land in vielfältiger Weise verändert – leider nicht zum Besseren. Was ebenso für den Zustand der EU wie auch die Demokratie und hier insbesondere die Meinungsfreiheit gilt. Ob ein von der Regierung als halbvoll bezeichnetes Glas künftig noch als halbleer bezeichnet werden darf, ohne dass es strafrechtliche Konsequenzen hagelt, bleibt abzuwarten. Aber der Verdunstungseffekt steht auf unserer Seite!

Liebe Leserinnen und Leser,
„1984“ – wer diese literarisch bittere Pille George Orwells und auch Aldous Huxleys „Schöne Neue Welt“ noch nicht gelesen hat, für den bzw. die wäre es ein unbedingt lesenswerter Nachgang zur Weihnachtsgans. Nach der Lektüre dieser Bücher zweier Männer, vor deren Weitsichtigkeit ich mich nur verbeugen kann, werden Sie schwerlich um den Eindruck herumkommen, dass uns die Wirklichkeit längst ein- und teilweise auch überholt hat.
Nun, aber dazu später, gibt es aus gutem Grund die Entdeckung der „Fake News“, gegen die die Regierenden immer stärker Front beziehen. Was sind Fake News? Schlicht und ergreifend: Falsche Nachrichten

Beispielsweise die Meldung der Polizei und der Medien, dass der letzte Silvesterabend in Köln „weitgehend ruhig“ verlaufen sei. Oder aber die Aussage des US-Außenministers Collin Powell (von im selbst später als größter Fehler seiner politischen Karriere bezeichnet), dass der Irak über Massenvernichtungswaffen verfüge. Oder die Aussage des Bundesinnenministeriums, dass man „sehr wohl wisse“, wer sich aufgrund der hohen Zuwanderung im Land befinde. Oder aber die erste Meldung nach den (Ihnen bekannt) „U-Bahn-Tritten“ in Berlin, dass Neonazis eine Syrerin die Rolltreppe hinunter gestoßen hätten. Und so unendlich viele mehr, die uns tagtäglich von unseren Medien (Orwell sprach vom „Ministerium für Wahrheit“) verabreicht werden.

Wer sich an all dem aufreiben will, wird kein glücklicher Mensch werden bzw. bleiben. Wer aber einfach die Hände in seinen Schoß legt und dort mit seinem Smartphone daddelt, wird es noch viel weniger. Sehen wir uns einfach einmal – stellvertretend – den Fall des Berliner „U-Bahn-Treters“ an:
Aus Deutschlands Medien kommt da nicht allzu viel. Von der Polizei und der Staatsanwaltschaft auch nicht. Wohl aber aus dem Ausland, das bzgl. der Lage in unserem Land teilweise gewiss übertreibt, wohl aber in keiner Weise der hier mittlerweile herrschenden (Selbst?-)Zensur unterliegt. Und Fragen stellt, die wirklich mehr als gut begründet sind. So wies US-Autor Chris Manahan vom Portal „Information Liberation“ ganz zu Recht  darauf hin, dass Polizei und Medien den grässlichen U-Bahn-Vorfall über einen Monat verschwiegen. Dann aber gab es eine „Anzeige gegen unbekannt“. Nicht jedoch etwa gegen den mittlerweile als bulgari- schen Asylbewerber enttarnten Haupttäter, sondern gegen den Mann, der das Video des Überfalls ins Netz gestellt hatte.

Man muss sich wirklich fragen, was in diesem Lande eigentlich vor sich geht. Und wer eigentlich verrückter ist – die dogmatische Politik des blindwütigen Multikulti oder die Bürger, die sich das (bis jetzt) so einfach gefallen lassen. Des Auslands vernichtendes Urteil, hier dargestellt z. B. mit dem Verweis auf die zitierte US-Seite, lesen Sie hier: http://n8waechter.info/2016/12/naechste-haltestelle-schaum-vorm-mund/

Fake News: Das Schwert der Meinungsdiktatur
Falschmeldungen und Desinformationskampagnen vor allem im Internet – und vor allem (natürlich) aus Russland kommend – sind der neu definierte Feind  vieler Politiker, die sich vor allem um die versuchte Einflussnahme Moskaus auf die Bundestagwahl sorgen.
Hintergrund dieses neuen Feindbildes ist die Veröffentlichung zahlreicher E-Mails Hillary Clintons, für die US-Präsident Obama gestern Moskau verantwortlich machte und die die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten angeblich den Wahlsieg gekostet haben. Beweise für eine Federführung Russlands beim Hack des E-Mail-Kontos Hillary Clintons wurden nicht vorgelegt. So oder so:

Ich meine: Falls die Inhalte der geleakten E-Mails ausgewiesen haben sollten, dass Mrs. Clinton einiges an Dreck am Stecken hatte, dann sollte man denjenigen, die diese Mails veröffentlichten, einen Orden ver- leihen anstatt die Veröffentlichung dieser Fehltritte zu kriminalisieren. Aber spätestens seit Julian Assange und Edward Snowden wissen wir, dass es der Politik nicht darum geht, den Stall sauber zu halten, sondern darum, eigene Gesetzesverstöße und anderes zu verdecken und diejenigen zu verfolgen, die auf den Dreck im Stall hinweisen. Verkehrte Welt.

Einige „Fake News“ der öffentlich-rechtlichen Medien hatte ich ja auf der Vorseite genannt. Gegen diese Art von Falschinformationen soll natürlich nicht vorgegangen werden, da sie ja von „den Guten“ kommen. Wie aber soll man unterdrückte Nachrichten benennen? „Hidden News“ oder „Suppressed News“ vielleicht, wenn‘s denn schon Englisch sein muss. Das sind Nachrichten, die aus Gründen der mittlerweile scheinbar das Grundgesetz überstrahlenden political correctness gar nicht öffentlich gemacht werden. Wobei offen bleibt, ob es hierzu klare Anordnungen gibt oder das im Rahmen eines präventiven Wegduckens geschieht. Dieses präventive Wegducken dürfte sich durch die in Arbeit befindlichen Bemühungen zur Kontrolle der Inhalte von Webseiten oder Blogs vermutlich noch stark ausweiten – einfach weil alles, was wir darüber bis jetzt wissen, aufgrund bemerkenswert schwammiger Formulierungen jedweder Willkür Tür und Tor öffnet.

Artikel 5 (1) des Grundgesetzes führt aus: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Dieses Grundrecht scheint nun in Gefahr zu sein. Ausgehöhlt werden kann es sehr leicht, indem man ein- fach den  „allgemein zugänglichen Quellen“ an der Kragen geht und beispielsweise alle Nachrichtenquellen blockiert, abschaltet oder deren Nutzer diskriminiert, die nicht genügend Linientreue aufweisen. Das Ergebnis wäre der Untergang der freien Meinungsäußerung und der freien Informationsbeschaffung.

Sehr treffend auf den Punkt gebracht hat das der US-Republikaner Ron Paul im folgenden Beitrag, den ich Ihnen ans Herz legen möchte:  http://www.epochtimes.de/politik/welt/angriff-auf-freie-meinungsaeusserung- politiker-fordern-strafregelung-gegen-fake-news-a1998831.html
Zweierlei will ich nicht unerwähnt lassen. Zum einen, dass all diejenigen, die nun mit erhobenem Zeigefin- ger gegen angebliche Fake-News vorgehen und damit de facto eine Zensur ausüben wollen, den Bürgern damit jede eigene Medienkompetenz absprechen und den Informationsfluss augenscheinlich auf wenige, staatlich legitimierte bzw. linientreue Nachrichtenquellen beschränken möchten. Was nachvollziehbar ist, da dort bekanntermaßen nie gelogen, verschwiegen, beschönigt, Desinformation betrieben geschweige denn Propaganda oder Volksverhetzung betrieben wird. Abgesehen natürlich von Fällen, wo das einfach mal sein muss.

Zum anderen sollte klar werden, dass die lautstarken Befürworter der Bekämpfung von „Fake News“ damit stillschweigend die Botschaft transportieren, selbst keine falschen Nachrichten unters Volk zu bringen.  Was erwiesenermaßen (siehe oben genannte Beispiele) selbst zu den „Fake News“ gehört.

Dass so genannte Hate Speech verfolgt und geahndet werden sollte, steht für mich außer Frage. Aber unter dem Deckmantel aus dem Boden gestampfter neuer Worthülsen die Meinungsfreiheit und -vielfalt einzuschränken und Zuwiderhandlungen auch strafrechtlich zu sanktionieren, das ist genau das, was „der Westen“ so gerne an China, Nordkorea oder neuerdings auch an Polen und der Türkei anprangert.
Abschließend zu diesem durchaus verstörenden Thema noch ein schönes Beispiel für „Fake News“. Rus- sland, wir „wissen“ es alle, hält die Krim besetzt und hat dort widerrechtlich Truppen stationiert. Ach ja? Sie brauchen sich gar nicht in die Tiefen nebulöser Quellen zu begeben, um hier etwas Licht hineinzubringen. Wikepedia schreibt dazu:

„Nachdem die Schwarzmeerflotte während Juschtschenkos Amtszeit immer wieder zum rhetorischen An- griffsobjekt der ukrainischen Führung wurde, einigten sich im April 2010 der russische Präsident Dimitri Medwedew und sein damaliger ukrainischer Kollege Wiktor Janukowytsch auf eine Verlängerung der Sta- tionierung der Schwarzmeerflotte um weitere 25 Jahre ab Ablauf des bisherigen Vertrags im Jahr 2017. So sollte die russische Schwarzmeerflotte bis 2042 auf der Krim stationiert bleiben. Als Gegenleistung erhielt die Ukraine einen dreißigprozentigen Preisnachlass für russisches Erdgas.“

Da eine Armada von der Größe der Schwarzmeerflotte ohne Personal nichts anderes als ein schwimmender Schiffsfriedhof wäre, wurde Russland in diesem Vertrag bis 2042 auch die Stationierung von bis zu 25.000 Soldaten auf der Krim zugesagt. Punkt.
Nachzulesen auch bei ZEIT ONLINE vom 21. April 2010: http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-04/russland- ukraine-gas  Am 03. März 2014 und erneut am 27.02.2015 redete DIE ZEIT ungeachtet dieser sachlich korrekten Berichterstattung dann plötzlich von einer russischen „Invasion“. So schnell kann es gehen mit dem Wechsel von „Real News“ zu „Fake News“. Andere brauchen für ihren Umschwung etwas länger. Auch dafür habe ich Ihnen – wie immer – ein beredtes Beispiel mitgebracht.

Eine fast schon kafkaeske Verwandlung
In Franz Kafkas wunderbarer Kurzgeschichte „Die Verwandlung“ stellt deren Protagonist Gregor Samsa eines Morgens nach dem Aufwachen fest, dass er „zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt“ wurde.

Radikale, meist schleichend vor sich gehende Verwandlungen (nur bei der „Blitzradikalisierung“ geht‘s von jetzt auf gleich) kennt wohl jeder von uns, sei es von sich selbst oder von Menschen im näheren Umfeld. Eine bzw. eigentlich zwei zwar nicht blitzschnelle, wohl aber völlige Verwandlungen darf ich Ihnen jetzt vorstellen. Unter wohlwollendem Begrüßungsapplaus Vorhang auf für einige Zitate:
„Meine Damen und Herren, das Maß des Zumutbaren ist überschritten (…) Bevor wir neue Zuwanderung haben, müssen wir erstmal die Integration der bei uns lebenden ausländischen Kinder verbessern.“

“Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechts- extreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Paral- lelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine regelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.“

„Wir wollen nicht nur, dass wir in der Vergangenheit im Wohlstand gelebt haben, wir wollen das für die künftigen Generationen genauso und das ist unsere Aufgabe. Deshalb sage ich ganz klar, wir werden nicht ruhen, bevor wir nicht hier versuchen, über Qualifizierung und Wiedereingliederung jedem eine Chance zu geben und dem leichten Ruf, jetzt soll doch ganz viel Zuwanderung kommen, diesem leichten Ruf dürfen wir nicht nachgeben, bevor wir alles daran gesetzt haben, unsere eigenen Menschen im Lande zu qualifizieren und ihnen eine Chance zu geben.“

“Wir sind ein Land, das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt hat, und jetzt leben sie bei uns. Wir haben uns eine Weile lang in die Tasche gelogen. Wir haben gesagt, die werden schon nicht bleiben. Irgendwann werden sie weg sein. Das ist nicht die Realität, und natürlich war der Ansatz zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so neben einander her und freuen uns über einander … Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert!“

Dass diese Aussagen heute mit der allgegenwärtigen Nazikeule unangespitzt in den frostigen Boden ge- schlagen würden ist klar. Und ebenso sicher ist, dass sie als „rechts“, fremdenfeindlich, diskriminierend und populistisch gebrandmarkt werden würden. Nur:
Diese Aussagen stammen von unser aller Bundeskanzlerin – und sind nicht einmal so lange her. Nachzu- lesen hier: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merkel-zitate-die-wie-afd-klingen-das-mass-des- zumutbaren-ist-ueberschritten-meuthen-praesentiert-einwanderungskritik-von-einst-a1997422.html

Man muss schlussfolgern, dass Frau Merkel ihre „Überzeugungen“ (falls sie jemals welche gehabt oder heute haben sollte) um 180 Grad gedreht hat. Und jetzt auf die AfD eindrischt, die ihre damaligen Positionen heute vertritt und damit auch den damaligen Standpunkt der Kanzlerpartei CDU. Was die erste, geradezu frappierende Verwandlung ist. Nun zur zweiten:

Die Wähler der CDU machen heute, was die Themen unbegrenzte Zuwanderung und Russland betrifft, ihre Kreuzchen beim exakt gegenteiligen Politikentwurf wie damals. Eine (fast) ganze Gefolgschaft, die ihren Standpunkt gemeinsam ins Gegenteil verkehrt, ist schon hinterfragenswert. Und ebenfalls eine Verwandlung, die Gregor Samsas Mutation zum Käfer blass aussehen lässt.

Wären sich diese Wähler treu geblieben, wäre die CDU heute nicht mehr im Parlament vertreten. Nein, das ist keine einseitige Schelte für die CDU. Ähnliche inhaltliche Totalwenden hat auch die SPD vollzogen. Das „Goldene Chamäleon“ für die politische Selbst-Neuerfindung – nachrangige Preisträger werden sich damit trösten, bald neue Chancen zu bekommen – gebührt aber Bündnis 90/Die Grünen, einer Partei, die in so gut wie nichts mehr von dem wiederzuerkennen ist, mit dem und für das sie einmal an den Start ging.

Das Sahnehäubchen auf dem politischen Eintopf der Beliebigkeiten und der rein willkürlichen Verortung von Meinungen besteht in dem möglichen Versuch der Regierung, Ordnung zu schaffen in dem Sinne, dass nur die eigene Meinung die richtige und alle abweichenden bekämpfenswert sind. Während der völlig gläserne Bürger, der zumeist nicht einmal weiß, wie gläsern er durch sein Smartphone, seine Internetnutzung, sein TV und das im Haus befindliche, internetfähige Kinderspielzeug schon geworden ist, weiter ahnungs- und widerstandslos seiner Entmündigung entgegentreibt
Nicht aber der gläserne Bürger tut Not, sondern der gläserne Politiker, gläserne Medien und ihrer Auftrag- geber und eine gläserne Sicht auf den Lobbyismus des unser alle Leben durchdringenden Einflusses der großen Finanziers unserer sgn. Volksvertreter!

ZUSAMMENFASSUNG: Die Dollarstärke bzw. die Euroschwäche, aber auch neue Rekordmarken an der Wall Street haben den DAX in Richtung auf ein zumindest versöhnliches Jahresende gebracht, auch wenn es aktuell sehr stark nach einer anstehenden Abwärtskorrektur riecht. Charttechnisch betrachtet, sieht der US-Dollar, fundamental unterstützt von der Zinsentwicklung, weiterhin ausgesprochen bullish aus. Kupfer kann beim Überwinden des letzten Zwischenhochs auf der Callseite angegangen werden. Sehr viel verspre- chende Perspektiven bietet aber auch der RTX – ebenso wie russische Anleihen, wo es zum einen eine gute Verzinsung und zum anderen die berechtigte Aussicht auf zusätzliche Währungsgewinne gibt!

Allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, hoffentlich friedvolles und erfolgreiches Neues Jahr!
Mit besten Grüßen
Axel Retz

PS: Die nächste Ausgabe dieses Newsletters wird Ihnen am 07. Januar 2017 zugehen.
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Auszug Newsletter 10.12.2016

WAS KEINER WAGT, DAS SOLLT IHR WAGEN!
Ist sie nicht wunderschön, diese ruhige, besinnliche Adventszeit? Die Alltagshektik ist so gut wie zum Erliegen gekommen, das Leben entschleunigt sich auf wudersame Weise und die Menschen haben endlich wieder mehr Zeit füreinander. Die Smartphones und der Fenseher bleiben ausgeschaltet, die Familien oder Freunde sitzen bei Plätzchen und Glühwein zusammen. Oder so ähnlich. Nicht nur in diesem Jahr sieht es etwas anders aus. Aber in diesem Jahr geht es noch viel verrückter zu denn je. Auch und gerade, weil wir uns verrückt machen lassen von denen, die genau das wollen!

Liebe Leserinnen und Leser,
1977 habe ich mein erstes neues Auto gekauft – heute fahre ich nur noch „Gebrauchte“. Das damalige Objekt meiner Begierde war ein Golf 1 mit 1.100 ccm und 37 kW bzw. 50 PS. Es dauerte nicht lange und der Wagen verlor an Leistung, entschädigte mich dafür aber mit einem drehzahlabhängigen Klappern aus dem Motorraum, dessen Quelle unüberhörbar direkt unter dem Zylinderkopfdeckel auszumachen war.

Die Werkstatt meines Vertrauens wurde rasch fündig und tauschte – natürlich auf Gewährleistung – die oben liegende Nockenwelle aus, die nach ihrer Einschätzung einen Materialfehler am Nocken für das Einlassventil des zweiten Zylinders aufwies.

Knapp 7.000 km später klapperte es erneut. Und der Wagen bekam seine nunmehr dritte Nockenwelle. Wie es weiterging, können Sie sich denken. Meiner VW-Werkstatt, die nun nicht mehr die meines Vertrauens war, wollte ich den Wagen trotz noch bestehender Garantie nicht mehr überlassen und bestellte mir einfach eine Nockenwelle und eine Zylinderkopfdeckeldichtung und machte mich selbst ans Werk. Denn dass ein dreimaliger Verschleiß ein- und desselben Nockens eine erkenn- und auch aus der Welt schaffbare Ursache haben musste, der die Werkstatt nicht auf die Schliche kam, das lag nun einmal auf der Hand.

Also frisch ran an die Buletten: Deckel ab, Zahnriemen runter, Nockenwelle raus und neue Nockenwelle rein. Zahnriemen unter peinlich genauer Beachtung der Steuerzeiten wieder drauf, Abstand zwischen Nocken und Ventilstößeln adjustiert und in einem den Schließwinkel der Unterbrecherkontakte auf 47 Grad und mit der Stroboskoplampe den werksseitig auch ordentlich daneben liegenden Zündzeitpunkt eingestellt. Dann:
Zylinderkopfdeckel wieder abgebaut und Motor gestartet. Und einfach mal geschaut, was darunter vor sich ging. Und siehe da: Das über der Nockenwelle angebrachte Metallröhrchen, das die Nocken von oben mit Motoröl versorgte, spritzte brav auf sieben der Nocken, nicht aber auf den des in Frage stehenden Einlassventils. Dort also lag der Hase im Pfeffer! Das Röhrchen kostete im Vergleich zu einer Nockenwelle so gut wie nichts. Und nachdem ich auch das ausgetauscht hatte, war das Problem ein für alle Mal gelöst. Und meine Werkstatt einen Kunden los.

Merke mit Aurelius Agustinus: „Rem viderunt, causam non viderunt“ – „Die Sache haben sie gesehen, die Ursache haben sie nicht gesehen.“
Dass das, was wir vordergründig vor Augen haben, nicht unbedingt die Wirklichkeit und das ihr zugrunde Liegende abbildet, wissen wir spätestens seit Sokrates‘ Höhlengleichnis https://de.wikipedia.org/wiki/ H%C3%B6hlengleichnis#Inhalt

Auch angeblich nüchtern denkende Anleger sind keinesfalls vor derartigen Fallstricken gefeit, wie sich an einer schönen Geschichte zeigt, die ich vor langer Zeit gelesen habe und die sich tatsächlich zugetragen hat:

Ein Sommer in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Auf dem Parkett des Chicago Board of Trade, der größten Rohstoffbörse der USA, schwitzen sich die Broker fast zu Tode. Seit Wochen herrscht eine erbarmungslose Hitze, die die Handelsräume extrem aufgeheizt hat. Und Tag für Tag tut die Sonne das Ihrige, um durch die große Glasfront die Temperatur noch weiter nach oben zu treiben.

Was den Brokern allerdings noch viel mehr zu schaffen macht, sind die Weizenpreise. Die lange Dürre hat die riesigen Weizenfelder im mittleren Westen völlig austrocknen lassen. Statt saftiger Halme stehen raschelnde, kaum noch lebensfähige Pflänzchen auf den von tiefen Trockenrissen durchzogenen Äckern. Und die Weizenpreise steigen ins Unermessliche, Tag für Tag kommt es zu Limit-up-Bewegungen, die niemandem mehr den Ausstieg aus Shortpositionen erlauben und viele Kunden Haus und Hof kosten.

Dann, eines Nachmittags, brauen sich über Chicago dunkle Gewitterwolken zusammen. Und kurz darauf öffnet der Himmel seine Schleusen. Und es beginnt nicht zu regnen, sondern sintflutartig zu schütten.

Blitzartig drehen die Weizen-Futures nach unten ab, unter den Brokern bricht schierer Enthusiasmus aus. Nur: Im mittleren Westen, dort wo die Weizenhalme Stück für Stück verdorren, steht unverändert die gleißende Sonne am Himmel.
Was lässt sich aus diesen Geschichten lernen? Zum einen sicherlich, sich nicht nur immer mit dem Vordergründigen zu beschäftigen, sondern die Grenzen des eigenen Tellerrandes so weit wie möglich nach außen zu schieben und scheinbaren Profis auch einmal das eigene Know-how entgegenzusetzen. Zum anderen die Erkenntnis, in aller Gelassenheit das in Frage zu stellen, was sich vor unseren Augen auftut – gerade in Zeiten, wo im großen medialen Kino immer fragwürdigere Stücke gegeben werden.

Zustimmen kann ich der Kanzlerin voll und ganz, wenn sie in dieser Woche beklagte, dass zwar Hunderttausende gegen die Freihandelsabkommen protestieren, aber kaum jemand gegen die Bombardierungen beispielsweise in Aleppo die Stimme erhebt. Nur, liebe Frau Merkel: Weltweit ist der Wert der Rüstungsexporte, für die die USA für rund zwei Drittel verantwortlich zeichnen, 2016 wie in den Vorjahren leicht gesunken. Gestiegen (um sieben Prozent) ist er hingegen in Deutschland. Frau Merkel, auch ich wünsche mir, dass gegen die Bombardierungen und andere Massaker vermehrt auf die Straße gegangen würde. Aber dann bitte auch gegen die deutschen Rüstungsexporte, die zu einem gerüttelt Maß mitverantwortlich sind für die Fluchtursachen. Deren größte, das am Rande, Ihre fortbestehende Einladung an die ganze Welt ist.

Einmal in Deutschland angekommen, das hat sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen, wird so gut wie niemand mehr abgeschoben. Kein Asylrecht – dann halt ein Bleiberecht. Kein Bleiberecht – dann halt eine Duldung. Von alldem nichts – dann halt eine Straftat, die die Abschiebung verhindert. Sage und schreibe 50 Afghanen, las ich in dieser Woche, will die Bundesregierung noch vor dem Jahreswechsel via Linienflug ausfliegen lassen, was uns als „Wir tun was“ verkauft wurde.

50 von 12.500 abgelehnten afghanischen Asylbewerbern. 99,6 Prozent bleiben. Was für ein Irrsinn, auch finanziell! Berlin sollte seine Waffenexporte und seine durch nichts außer ein weitgehend aus Abnickfiguren bestehendes Parlament abgesegneten militärischen Auslandseinsätze stoppen. Und vor Ort helfen anstatt Steuerzahler und Sozialkassen durch unsinnigen Hin- und Her-Migrantentourismus an den Rand des Zusammenbruchs zu bringen.

Die vom Wiener Innenministerium veröffentlichte Zunahme der Sexualdelikte durch Asylbewerber um 133 Prozent http://www.epochtimes.de/politik/europa/oe-innenministerium-133-prozent-mehr-sexattacken- durch-asylwerber-in-2016-a1993919.html und die vom sächsischen Innenminister Ulbig preisgegebene Kriminalitätsrate der Migranten aus Nordafrika in Höhe von 46 Prozent http://www.epochtimes.de/politik/ deutschland/sachsen-innenminister-ulbig-legt-zahlen-offen-46-prozent-migranten-aus-maghreb-staaten- sind-kriminell-a1993424.html dürfen im Zuge der durch „political correctness“ verdrehten „Meinungsfreiheit“ ja heute offiziell nicht mehr thematisiert werden. Aber gerade auch deswegen ist mir das ein Bedürfnis.

Bis auf ein paar Dumpfbacken, die es in jedem Land gibt, dürften m. E. über 99 Prozent der Deutschen voll und ganz hinter Frau Merkels Idee stehen, „echten“ Flüchtlingen zu helfen und sie best- und schnellstmöglich wie auch immer zu integrieren. Deutschlands Bevölkerung ist nicht „rechts“, nicht fremdenfeindlich und auch nicht rassistisch. Aber die von oben verordnete Massenmigration inkl. leider auch krimineller und terroristischer Elemente muss auf die wirklich Schutzbedürftigen nach dem Asylrecht und der Genfer Konvention beschränkt werden. Wenn die EU wirklich helfen will, muss sie zum einen ihre Beteiligung an illegalen US-Kriegen mit dem Ziel eines „Regime change“ beenden und zum anderen in den Herkunftsländern der Migranten für Perspektiven sorgen anstatt auf Kosten dieser Staaten eigene Wirtschaftsinteressen zu verfolgen.

Die EU winkt derweil wieder einmal mit finanziellen Sanktionen: Alle Staaten, die sich einem von Brüssel festgelegten Kontingent an „Flüchtlingen“ verweigern, sollen dafür Strafzahlungen leisten. Der Witz dabei: Am Donnerstag veröffentlichte EuroStat neue Zahlen, nach denen ein Sechstel der Arbeitnehmer in der EU im Mindestlohnbereich tätig ist, bei den unter 30jährigen ist es gar ein Drittel.

Nun sollen Herr Juncker und die Seinen diesen Ländern und vor allem den Betroffenen dort einmal erklären, warum die Gruppe der unter 30jährigen jetzt durch Migranten (nicht Flüchtlinge) par ordre du mufti noch zusätzlich aufgebläht werden soll. Mit Fug und Recht muss hier von einer politisch-ideologischen Grundsteinlegung für die Altersarmut der jüngeren Generation gesprochen werden – was in Anbetracht leerer Staatskassen im Gegenzug auch Einschnitte für die demnächst in den Ruhestand gehenden Menschen und/oder aber massive Steuererhöhungen bedeutet.

Einen Lösungsvorschlag zur Sanierung der von der Implosion bedrohten Rentenkassen hatte ich hier bereits mehrfach vorgestellt – und vielleicht findet er doch einmal das verdiente Gehör: Über eine bei jedem Kauf/Verkauf fällig werdende „Mikrotransaktionssteuer“, die sich im Promillebereich bewegt, ließen sich die Rentenkassen dank der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes völlig problemlos und dauerhaft sanieren – ohne dass es jemandem weh täte. In der Schweiz wurde berechnet, dass sich damit sogar die Idee eines „bedingungslosen Grundeinkommens“ finanzieren ließe (eine Idee, von der ich allerdings rein gar nichts halte, da sie völlig falsche Fehlanreize setzt).

Griechenland, Italien oder Frankreich?
Für 2017 darf ich, was die EU betrifft, einige Prognosen wagen. Jeder Sanktionsversuch nicht nach der Brüsseler Pfeife tanzenden Staaten wird Austritte aus der Gemeinschaft zur Folge haben. Griechenland und Italien, aber auch Frankreich haben eine hohe Wahrscheinlichkeit für bürgerkriegsähnliche Zustände. Platzt der Merkel-Deal mit der EU, weitet sich dieses Risiko auch auf die Balkanstaaten aus. Und über allen Staaten schwebt die Gefahr grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich importierter Terroranschläge, zunehmender Kriminalitätsraten, der weiteren Verunsicherung der Bevölkerung und der weiteren „Rechtsverschiebung“ der politischen Gemengelage.

All das hätte nicht sein müssen und ließe ich auch immer noch korrigieren, gäbe es da nicht eine die Migrationsdruck permanent befeuernde Einladungsmentalität der Kanzlerin, dem warum auch immer niemand einfach einen Riegel vorschiebt. Und gäbe es in der EU noch eine Demokratie, in der der Bürger als der verfassungsgemäße Souverän nicht bevormundet, sondern befragt und gehört wird, um dann nach seinem Plebiszit zu handeln.

Ich weiß, dass es einigen Lesern gegen den Strich bürsten wird: Aber für mich persönlich handelt die Bundeskanzlerin autokratisch. Nicht nur in Deutschland. Und der Wasserkopf der EU scheint noch nicht gewahr geworden zu sein, dass er in ihrem gegenwärtigen Zustand von so gut wie niemandem mehr ernst genommen wird. Wie gesagt: All das hätte nicht sein müssen und ließe sich auch immer korrigieren. Wenn im „vermeintlichen“ Oben verstanden würde, was das tatsächliche Oben will!

Der größte Umbruch der Politik seit dem Zweiten Weltkrieg ist nicht mehr aufzuhalten. Und das ist auch gut so. Denn einen dritten sehnen zwar einige Perverse dringend herbei, aber „das Volk“ bzw. die Völker werden dabei nicht mehr mitziehen. Auch und gerade dank des Internets. Der nun immer vehementer erkennbare Versuch etwa der EU, des sgn. Bundesjustizministers und Frau Kahanes, den gegen den Mainstream und die political correctness gerichteten, aus der Flasche entwichenen Geist wieder in selbige einzutüten, erscheint aussichtlos. Und das trotz teilweise plumpster Versuche der „Umerziehung“:

Alte, vor Verve sprühende Satire-Sendungen wie die leider abgeschaffte „Die Anstalt“ vom ZDF sind heute als  „Neues aus der Anstalt“ das genaue Gegenteil dessen geworden, was sie einmal waren und nun, ebenso wie die einstmals frechkritische Sendereihe „quer“ des BR, zu Sprachrohren des politischen Mainstream verkommen. Sie, die früher nur zu gerne den Finger in schwärende politische Wunden legten, rudern heute vehement gegen all die Menschen an, die das tun und versuchen vor allem bei den Themen Migration, AfD und Russland/Krim die Zuschauer wieder auf Linie zur Regierungspolitik zu bringen.

Meine beiden Empfehlungen dieser Woche, die ich Ihnen ganz arg ans Herz legen möchte und die Sie einmal mit dem vergleichen sollten, was das ZDF im Gegensatz dazu heute in „Neues aus der Anstalt“ sendet:
https://www.youtube.com/watch?v=CxSHpp65RNU und  https://www.youtube.com/watch?v=CxSHpp65RNU

Sieht man sich das an und vergleicht es mit den heutigen Sendungen, scheint das „Postfaktische“ nicht in den Köpfen der Menschen abzulaufen, sondern in den meistgesehen und -gelesenen Nachrichtenkanälen des Landes – bis hinein nun auch in Satire und Kabarett. Wenn Sie in dieser angeblich „ruhigen“ Adventszeit, die für die meisten Menschen hierzulande zur alljährlich stressigsten Zeit geworden ist, eine es auf den Punkt bringende Kurzfassung sehen möchten, sehen Sie sich im zweiten Link Konstantin Wecker an. Ab Minute 43:00. Was keiner wagt, das sollt Ihr wagen!

ZUSAMMENFASSUNG: Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein, wo man auch hinschaut. Und das, was wir darüber erfahren, passt meist so ganz und gar nicht mit dem zusammen, was wir wollen, selbst erleben oder was uns als angebliche Mehrheitsmeinung einzubläuen versucht wird.
„Trumponomics“ als neues Mantra der Märkte steht markttechnisch nicht unbedenklichen Risiken gegenüber. Die Charttechnik von Dow Jones und DAX ist allerdings klar bullish. Für Neueinsteiger sind Stopps unerlässlich.

Sehr gute Aussichten bieten sich Anlegern momentan beim US-Dollar und bei Kupfer. Bei beidem sollten aber lange Laufzeiten gewählt werden!
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS: Heiko Schrang bat mich, auf die neue, erweiterte Auflage seines Buchs „Die GEZ-Lüge“ hinzuweisen, das die Hintergründe unseres „Zwangsfernsehens“ und auch Gegenmaßnahmen aufzeigt, was ich sehr gerne tue: http://www.macht-steuert-wissen.de/gez/
10.12.2016
Andererseits bin ich der Ansicht, dass unsere Medien doch die nahezu bestmögliche Chance bieten zu erkennen, wie die Wirklichkeit eben nicht beschaffen ist und in welche Richtung uns eine vom Volk entfremdete Regierung/EU gerne lenken möchte. Aber dieser Zug ist abgefahren.
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Auszug Newsletter 03.12.2016

RING THE BELLS THAT STILL CAN RING!
Großbritannien hat der EU Adé gesagt. Und die USA haben Donald Trump gewählt. In beiden Fällen versanken weder die Wirtschaft geschweige denn die Börsen im prognostizierten Chaos, ganz im Gegenteil. Nun stehen neue Entscheide in Italien und Österreich vor der Türe, dann in den Niederlanden, Frankreich und bei uns. Der Wind, der den Protagonisten des Euro, der EU und des Konfrontationskurses gegen Russland entgegenweht, scheint zum Sturm heranzuwachsen. Die Menschen holen sich die Demokratie zurück.

Liebe Leserinnen und Leser,
beginnen wir heute einmal wieder mit einem Zitat: „Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg.  … Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um eine Parlament oder um eine kommunistische Diktatur handelt. Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu ge- bracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“

Die illustre These einer sich zuspitzenden Bedrohungssituation seitens Russlands zieht sich seit dem bewiesenermaßen vom Westen orchestrierten Putsch in der Ukraine wie ein roter Faden durch die uns von Washington, Berlin und Brüssel auch und gerade mit Hilfe der Medien eingetrichterte Kost: Russland wird immer und immer aggressiver! Nur Donald Trump und 81 Prozent der Bundesbürger sehen es anscheinend anders.
Darf man nach Belegen fragen? Wer rückt seit rund zwei Jahren mit großen Truppenkontingenten und schwerstem Gerät an wen heran? Russland an die NATO? Hier werden die Tatsachen auf den Kopf gestellt!

Von einer durch den Ukrainekonflikt „dramatisch veränderten Sicherheitslage“ in Europa sprach in dieser Woche Noch-Bundesaußenminister Steinmeier: „Der Ukraine-Konflikt hat die Frage von Krieg und Frieden auf einen Kontinent zurückgebracht, auf dem wir doch geglaubt haben, das sei ein für alle Mal erledigt.“

Man darf bzw. muss da getrost widersprechen. Die Frage von Krieg oder Frieden nach Europa zurückgebracht haben die (ohne UN-Mandat durchgeführten) Bombardements Ex-Jugoslawiens durch die NATO, die zur Zerschlagung dieses Staates führten und die erste große Flüchtlingswelle nach Zentraleuropa in Gang setzen, lieber Herr Steinmeier.

Wer suchte scheinbar geradezu händeringend nach einem Kriegsgrund, in dem man auch „Cyber-Attacken“ zum Anlass für einen militärischen Angriff erklärte? Hillary Clinton. Und wer hat deswegen vor ihr als wahrscheinlicher Initiatorin des Dritten Weltkriegs gewarnt: Die Präsidentschaftskandidatin der Grünen, Jill Stein, die nun die Neuauszählung der Stimmen in drei Bundesstaaten ins Rollen gebracht hat – um evtl. doch noch Mrs. Clinton den Einzug ins Weiße Haus zu ebnen. http://www.epochtimes.de/politik/welt/erstaunlich- stein-warnte-vor-3-weltkrieg-mit-clinton-als-us-praesidentin-und-fordert-nun-neuauszaehlungen-in-drei-us- staaten-a1985915.html

Wer hat sowohl im Vorfeld des Brexit als auch der US-Wahlen massiv einseitige Propaganda betrieben und sich damit in die Entscheide der Bürger souveräner Staaten einzumischen versucht? Deutschland und die EU. Und wer arbeitet nun mit Hochdruck daran, die Nachrichtenkanäle Russlands wie etwa RT Deutsch oder SPUTNIK News mundtot zu machen, da sie mit ihrer Propaganda Einfluss auf Wahlergebnisse in der EU nehmen könnten?  Deutschland und die EU.

Kaum hatte die US-Regierung nach der Präsidentschaftswahl eingeräumt, dass Moskau nicht an den US- Wahlen herummanipuliert habe, ist das Gespenst russischer Cyber-Attacken auf die Meinungsbildung im Westen in Windeseile mit Kind und Kegel aus den USA in die EU umgesiedelt, vor allem nach Deutschland.

Die Russen waren es! Sie waren auch die ersten, die „mutmaßlich“ für den Zusammenbruch des T-Online- Netzwerkes in dieser Woche verantwortlich gezeichnet haben. Und „mutmaßlich“ werden sie auch alles daran setzen, die Erfolge der Merkel-Regierung vor den Wahlen im kommenden Jahr zu „diskreditieren“. Und die sgn. Populisten in Frankreich, Österreich, Italien, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Skandinavien und Deutschland wird Russland „mutmaßlich“ auch finanziell unterstützen. Dumm nur, dass in dieser Woche herauskam, dass das Bundesumweltministerium mit einem Millionenbetrag an die immer mehr ins Zwielicht geratene Clinton-Stiftung in den US-Wahlkampf eingetroffen hat https://www.welt.de/wirtschaft/ article159791364/Bundesregierung-zahlte-Millionen-an-Clinton-Stiftung.html Aus unserem Steuergeld!

Das Volk: Dumm und leicht verführbar?
Das eingangs abgedruckte Zitat, falls Sie es noch nicht wussten, stammt von NS-Größe Hermann Göring. Zu seinen „Betätigungsfeldern“ gehörte auch die Gleichschaltung der Menschen, deren Ziel es war, den Pluralismus in der Gesellschaft auszulöschen und demokratische Strukturen zu beseitigen.

Wikipedia schreibt dazu:
„Entweder erfolgte die Gleichschaltung auf Anweisung oder in vorauseilendem Gehorsam (sogenannte Selbstgleichschaltung, z. B. Deutscher Hochschulverband, Deutscher Richterbund). Andere Verbände und Organisationen reagierten auf den Druck mit der ersatzlosen Selbstauflösung und Beendigung ihrer Tätigkeit. Allgemein betrachtet war damit die Einschränkung oder der Verlust der individuellen Persönlichkeit beziehungsweise der Unabhängigkeit, Mündigkeit und Freiheit eines Menschen durch Regeln und Gesetze sowie sonstige Maßnahmen der Gleichsetzung und Vereinheitlichung der Massen verbunden.“

Liest man das und zieht man auch die außer Rand und Band geratene Kriegshetze gegen Russland und die immer vehementeren Angriffe Berlins und Brüssels auf die freie Meinungsäußerung ins Kalkül, drängt sich zwangsläufig die Frage auf, wer hier mit welcher Absicht und welchem Ziel gut 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Untergang des Dritten Reichs ganz offensichtlich mit immer härteren Bandagen an der Wiederauferstehung der Gleichschaltung der Menschen arbeitet. Eines aber dürfte sich kaum bestreiten lassen:

In Zeiten des Internets, des zunehmenden Misstrauens der Bevölkerung gegenüber den sgn. politischen Eliten und den Massenmedien stellen sich die Erfolgsaussichten der Volksverdummung heute glücklicherweise ungleich geringer dar als zu Zeiten eines Hermann Göring: Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen befürwortet ein kooperatives, friedliches Verhältnis zu Russland.

Gerade auch die auf eine Konfrontation abzielende Russlandhetze gehört daher zu einem der Themen, bei denen die Wähler mit der offiziellen Stoßrichtung der NATO, der EU und der Medien längst nicht mehr konform gehen. Und dieser Mehrheit klarzumachen, warum Berlin, EU und NATO so vehement gegen das Vorhaben Donald Trumps lamentieren, mit Russland wieder eine harmonischere Gangart anzustreben, gerade das entfremdet das Volk (nur in Deutschland darf es nur „Bevölkerung“ heißen) immer mehr von der Politik der sgn. westlichen Werte. Diese Werte gibt es. Aber wer folgt ihnen denn noch?

Auch um die Wähler kritisch gegenüber dem zunehmenden Brüsseler Zentralismus, der Bankenrettung, der Verarmung großer Bevölkerungsanteile, der Abschaffung der Rendite für die Altersvorsorge, dem Gender- Wahn, der versuchten Kastration der freien Meinungsäußerung, der für ihre Belange taub gewordenen Regierungen oder der unbegrenzten Zuwanderung über ungesicherte Grenzen werden zu lassen, liebe Frau Merkel, liebe Herren Juncker und Schulz, bedarf es beileibe keiner russischen „Propaganda“: Die Menschen erleben all das tagtäglich am eigenen Leibe. Und sie wissen sehr genau, dass es nicht Russland ist, das dafür die Verantwortung trägt.

Einen unbedingt lesenswerten Artikel, der zwar nur teilweise darauf eingeht, haben wir in dieser Woche der Welt/N24 zu verdanken. Mitten aus dem Leben eines so genannten kleinen Mannes:  https://www.welt.de/ debatte/kommentare/article159839255/Es-reicht-Bekenntnisse-eines-angeblich-Abgehaengten.html Lesetipp dieser Woche!

Schlag auf Schlag
Noch maximal zwei Tage und wir werden wissen, wie das italienische Referendum zur geplanten Verfassungsreform und die Präsidentschaftswahl in Österreich ausgegangen sind. Beide Entscheide bergen Sprengstoff für die EU bzw. das bestehende Euro-System. Im Frühjahr kommenden Jahres werden, so wie es derzeit aussieht, der „tiefschwarze“ (ZEIT online) Monsieur François Fillon und Madame Marine Le Pen um die Präsidentschaft streiten. Das Problem für die EU und die EZB:

Beide sind erklärte Gegner der „Islamisierung“ Frankreichs, der Verbleibs der Grande Nation im Euro und (Le Pen) auch des Verbleibs Frankeichs in der EU. Und beide wollen eine Rückkehr zu „normalen“ Beziehungen mit Moskau. In Berlin und Brüssel weiß man vermutlich gar nicht, was von all dem man am schlimmsten finden soll.

In die Niederlande – seit Jahrzehnten mein Lieblingsurlaubsland – schaut derweil fast niemand mehr. Und so weiß auch kaum jemand, dass die Wähler dort bereits im März kommenden Jahres zum Gang an die Urnen aufgerufen werden. Glaubt man den Umfrageergebnissen Maurice de Honds, des bekanntesten Meinungsforschers der Niederlande, wird der nächste Präsident, der in Den Haag ins Catshuis einzieht, Geert Wilders heißen, der aktuell gerade wegen negativer Äußerungen über Marokkaner vor Gericht steht (sein Statement dazu hatte ich Ihnen in der vergangenen Woche im P.S. verlinkt).

Summiert man all diese Entwicklungen einmal ganz nüchtern auf, scheint sich in der EU in der Tat mehr als nur eine Protestbewegung zu formieren. Gegen die EU, gegen den Euro, gegen die Globalisierung, gegen jedes Meinungsdiktat, gegen die selbstherrliche Rolle der deutschen Politik und vor allem gegen die interventionalistische (Kriegs-)Politik der NATO bzw. der USA, der Donald Trump ein Ende bereiten will.

In Teilen gab es eine derartige Bewegung vor nicht ganz so langer Zeit schon einmal, ausgehend von den USA. Ich rede von der 68er-Bewegung https://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung, die damals die Schlagzeilen beherrschte. Seinerzeit wurden die Vertreter dieser Bewegung als „links“ geächtet, heute würde ihnen das Prädikat „rechts“ zuteil. So ändern sich die Zeiten (bzw. die ihnen zugeschriebenen Seiten).

Die Einsicht in tatsächliche oder vermeintliche, politische oder wirtschaftliche und soziale Fehlentwicklungen ist jedoch bei aller Beliebigkeit ihrer Verortung kein „linkes“ oder „rechtes“ Phänomen.

Sich in den Wolkenkuckucksheimen der meisten EU-Regierungen und in Brüssel bzw. Straßburg in tiefster Überzeugung von der eigenen Unfehlbarkeit taub und blind zu stellen, lässt nur drei Schlussfolgerungen zu: Entweder man ist dort tatsächlich so dumm und vor allem abgehoben, wie man aus dem Verhalten rückschließen müsste oder man verfolgt gegen die eigene Bevölkerung gerichtete Pläne oder aber man arbeitet gezielt auf so etwas wie Bürgerkriege in Europa hin.

So lange wird die Antwort auf diese Auswahl gar nicht mehr auf sich warten lassen. Ich selbst hoffe, wir haben es mit der ersten Spielart zu tun, die im Rückblick auf die vergangenen Jahre auch die mit Abstand wahrscheinlichste ist.

Wie das Ausland (und ich darf hier wirklich einmal verallgemeinern) über die Merkelsche Migrationspolitik denkt und urteilt, ist hinlänglich bekannt. Das einzige Lob dafür gab‘s vom scheidenden US-Präsidenten Obama, der sich für die gegenwärtigen Fluchtbewegungen erhebliche Meriten erworben hat. Wie das deutsche Volk die deutsche Bevölkerung (nach Kanzerlinnen-Aussage neuerdings noch weiter umdefiniert in „diejenigen, die schon länger hier leben“) darüber denkt, das können Sie für sich in Ihrem Umfeld ganz gewiss besser herausfinden als ich.

Wenn Sie wissen wollen, wie all die bestens integrierten Zuwanderer, die einst als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kamen und ihre Nachfahren oder wie der Italiener, Türke, Grieche oder Chinese Ihres Vertrauens darüber denken, dann suchen Sie bitte einfach das Gespräch mit diesen Menschen. Ich selbst bemühe mich gerade, vier Vertreter meiner Lieblingslokalitäten dieser Herkunftsländer einmal an einen Tisch zu bekommen, um herauszufinden, was in ihren Köpfen vor sich geht.

Vielleicht geht gerade eine Ära zu Ende. Nur welche? Die einen scheinen es darauf anzulegen, die über siebzigjährige Friedensgeschichte in Europa zu beenden, die anderen wittern unter dem kommenden US- Präsidenten Morgenluft, um eine neue, friedlichere Welt zu schaffen. Deutschland, gründlich wie es ist, wird sich derweil damit beschäftigen, ob „die einen“ oder „die anderen“ in diesem Absatz nun groß oder klein geschrieben gehört: http://gfds.de/der-eine-der-andere-gross-kleinschreibung-von/

Herrn Putins Abschiedsworte an den scheidenden US-Präsidenten sprachen davon, dass Mr. Obama willentlich das Verhältnis zu Russland zerstört habe. Und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass sich das unter Mr. Trump ändern möge.

Eine Hoffnung, die die allermeisten überzeugten Europäer sofort unterschreiben dürften. Achten wir darauf, wer den „Hate Speech“ gegenüber Moskau weiter pflegt und all diejenigen diffamiert, die sich gegen eine weitere Fortsetzung des Konfrontationskurses gegen Russland aussprechen. Und wer diesen „Hate Speech“ nicht verfolgt – es sind ein- und dieselben Leute, die dem „militärisch-industriellen Komplex“ das Wort reden. Leuten, vor denen die früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy warnten und denen ihre eigenen Profite exponentiell wichtiger sind als Tod oder Leben Millionen Unschuldiger. Wer dieses kurze Video noch nicht kennt, kann sich hier kundig machen (zweiter und letzter Lesetipp dieser Woche): https://www.youtube.com/watch?v=jRER8m0zHrM

ZUSAMMENFASSUNG: Die Brüche, die sich in den westlichen Gesellschaften (aber auch in China) auftun, werden immer unübersehbarer. Und die an Panikattacken erinnernden Versuche der Politik und der Medien, den aus der Flasche entwichenen Geist wieder einzufangen, nehmen zu. Bis Montagfrüh werden wir wissen, was sich in Österreich und Italien bewegt hat. Dass ein „weiter so“ uns geradewegs in den Abgrund geführt hätte, erkennen immer mehr Menschen. Natürlich birgt alles Neue auch Risiken. Aber heute vermutlich viel mehr Chancen. An den Märkten befinden sich die wichtigsten Aktienindizes jetzt charttechnisch in einem labilen Gleichgewicht. Und labil bedeutet hier wirklich labil! Für „Faites vos jeux“ ist es noch einen Tick zu früh, auch wenn die Kugel bereits rollt.

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS: Ich wünsche Ihnen einen schönen Zweiten Advent! Mit einem zur aktuellen Situation passenden, auch sehr textstarken Song eines leider kürzlich verstorbenen Genies, das ich gerne zum Freund gehabt hätte, was ich wahrlich nicht von vielen sagen kann: https://www.youtube.com/watch?v=48AJBXs5dNc
Ring the bells that still can ring!
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Auszug Newsletter 26.11.2016

AUS ELFENBEINTURM UND GLASHAUS
Mit Russland hat es sich Berlin vergrault. Mit den USA scheint man sich nach der Wahl Donald Trumps auf einem ähnlichen Weg zu befinden. Großbritannien hat der EU den Ausstieg erklärt, Österreich dürfte bald einen „Rechten“ als Bundespräsidenten bekommen, Italien steht vor einer zu entscheidenden Verfassungsreform, Frankreich 2017 höchstwahrscheinlich Marine Le Pen im Elysée sehen. Deutschland hat sich mit seiner Euro- und seiner „Flüchtlings“-Politik in Europa völlig isoliert. Und ist auf dem besten Weg, das auch international zu tun.

Liebe Leserinnen und Leser,
zumindest von seinem Namen her hätte sich die Bundeskanzlerin für die Veröffentlichung ihrer Entscheidung, eine vierte Amtsperiode anzustreben, kaum einen unpassenderen Tag aussuchen können als den vergangenen Sonntag: Es war Totensonntag.

Illustrer Weise häufen sich in den Medien nun die Aussagen, die die Kanzlerin nach der Wahl Donald Trumps zum künftigen US-Präsidenten als letzte verbliebene Bastion der „westlichen Werte“ wie der Demokratie, der Meinungsfreiheit etc. sehen. So einsam auf weiter Flur?

Ja, so einsam ist Frau Merkel noch nicht, aber sie wird es werden. Ende kommender Woche werden die Österreicher Norbert Hofer (FPÖ) zum Einzug in die Wiener Hofburg verhelfen. Und glaubt man den Wahlumfragen, was zugegebenermaßen immer schwieriger wird, dürfte Marine Le Pen (Front National) im Juni Francois Hollande ablösen. Nach dem Brexit und der Präsidentschaftswahl in den USA würden dann weitere, wichtige Verbündete der Bundesregierung ausfallen, nicht zu vergessen natürlich auch Italien und evtl. die Niederlande.
Die Bundeskanzlerin, die nach der US-Wahl Donald Trump in aberwitziger Selbstüberschätzung anbot, mit ihm „auf Basis gemeinsamer Werte“ zusammenzuarbeiten und Noch-Außenminister Steinmaier, der den künftigen US-Präsidenten als „Hassprediger“ bezeichnete und künftig als Bundespräsident in die nicht allzu großen Fußstapfen Joachim Gaucks treten wird, werden sich schwer tun, ihren diplomatisch eigenartig unklug wirkenden Fauxpas gegenüber der Neubesetzung des Oval Office wieder zu begradigen. Beider Problem:

Sowohl die Kanzlerin als auch der Außenminister haben zu sorglos und viel zu lange zuviel von einer US-Politik inhaliert, wie sie seit spätestens George Bush dem Ersten gang und gäbe war und deren Doktrin es ist, Amerika die Rolle eines selbsternannten Weltpolizisten zuzugestehen, der, wo immer es ihm auch beliebt, demokratisch gewählte Regierungen zu destabilisieren, hinweg zu putschen, Vernichtungsfeldzüge anzuzetteln und so genannte Verbündete dazu zu bringen, dabei trotz fehlender Legitimation durch den UN-Sicherheitsrat immer munter mitzumischen. Zwei Kriege bzw. Bombardierungen souveräner Staaten hatte US-Präsident Obama von seinem Vorgänger „geerbt“. Ebenso Guantanamo, wo immer noch (seit nun 15 Jahre) rund 70 Häftlinge unter extremsten Bedingungen einsitzen, ohne dass jemals Anklage gegen sie erhoben worden wäre. Keine Anklage, kein Prozess, keine Verteidigung.

An Donald Trump übergibt Barack Obama nicht nur dieses von ihm angeblich nach Amtsantritt unverzüglich geschlossene Gefängnis auf Kuba, sondern auch gleich sieben statt zweier miltärischer/geheimdienstlicher Interventionen der USA.
Die deutsche Bundesregierung hält an einem Kurs fest, auf dem sich das Schiff gar nicht mehr befindet. In Europa nicht und auch nicht mehr in den USA. Am Kurs der US-Hegemonie (die zu einem Großteil für die hohe Zahl an Kriegsflüchtlingen verantwortlich ist), der unbedingten Globalisierung, der Vorherrschaft des US-Dollars, am Kurs der Konfrontation mit Russland, die (immer schon) eine zu engere Annäherung zwischen Deutschland und Russland verhindern sollte.

Schwarz auf weiß nachzulesen ist das Meiste davon im Buch des Gründers des US-Think-Tanks STRATFOR, George Friedman „The Next Decade“, auf dass ich ja schon im Herbst vergangenen Jahres hingewiesen habe. Und das heute noch ein Stückchen aktueller ist und jeden, der den Eindruck hat, dass es einfach nicht stimmt, dass die Bundeskanzlerin ureigene US-Interessen verfolgt, von jetzt auf gleich eines Besseren belehren könnte, weil sich hier alles wiederfindet, was die USA bzgl. des US-Dollars, der Spaltung Deutschlands von Frankreich und vor allem von Russland planen, eines Besseren belehren wird.

Dieses Buch sollten Sie sich selbst unter den Weihnachtsbaum legen! Den Lichterglanz könnte es allerdings ein wenig trüben.

Am Dienstag dieser Woche hat der „President elect“ die Kongressabgeordnete der Demokraten(!) Tulsi Gabbard zu sich geladen, die eine Gesetzesvorlage zur Beendigung „des illegalen Krieges unseres Landes, mit dem wir die syrische Regierung stürzen wollen“ ins Parlament eingebracht hat. Mrs. Gabbard ist selbst Irakkrieg-Veteranin.
In ihrem Bericht über das Gespräch mit Donald Trump schreibt sie unter anderem: „Seit Jahren ist die Frage der Beendigung interventionalistischer Kriege mit dem Ziel, andere Regierungen zu stürzen (regime change) eines meiner wichtigsten Ziele.“ Ihre bemerkenswerte Zusammenfassung über das Gespräch mit dem künftigen US-Präsidenten lesen Sie hier: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/23/mutige-demokratin-draengt-donald-trump-zur-beendigung-der-us-kriege/ Unbedingt lesenswert!

Wer George Friedmans Buch oder die Gesprächszusammenfassung der Kongressabgeordneten Tulsi Gabbard liest, vertieft sein Verständnis über die Abläufe der US-Politik der vergangenen Jahrzehnte. Und gelangt, ganz gewiss ohne sich dem Totschlagargument des „Antiamerikanismus“ auszusetzen, zu Einsichten, die zwar fast jedem geopolitisch Interessierten geläufig sind, aber gerade hier in Deutschland einer eigenartigen Spielart der Selbstzensur unterliegen. Dabei gibt es ja auch und gerade aus den USA selbst unendlich viele Beweise für eine aus dem Ruder gelaufene, sich verselbständigt habende Kriegstreiberei, veröffentlicht beispielsweise vom US-Kongress, von US-Gerichten, von führenden Ex-Militärs und hochrangigen Vertretern der Geheimdienste.

Wirklich antiamerikanisch im ureigensten Sinn ist die Außen- bzw. sgn. Verteidigungspolitik der USA selbst, nicht die berechtigte Kritik daran, wie sie von Frau Gabbard als Gesetzesentwurf formuliert wurde. Ein Land, das sich in den 240 Jahren seines Bestehens in 223 Jahren im Krieg befand, gibt es nur einmal auf dieser Welt.
Und genau das hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Sympathien selbst der traditionell sehr US-freundlichen Deutschen für „die“ Amerikaner in den vergangenen 40 Jahren regelrecht in den Keller gerauscht sind.

Deutschland allein zu Haus
Der Gedanke der NWO, der Gedanke einer zentralistischen EU, der Gedanke einer über alles stehenden Rettung der Banken oder einer vom Start weg fehlkonstruierten Währung, der Gedanke einer jede Vorsorge ad absurdum führenden Geldpolitik, der Gedanke einer neuen militärischen Konfrontation mit Russland, der Gedanke einer unkontrollierten Zuwanderung, der Gedanke des Hasses selbst schon auf das Adjektiv „deutsch“, wer hegt und pflegt all diese Gedanken und steht dabei zunehmend allein auf weiter Flur in Europa? Beantworten Sie sich diese Frage bitte selbst.
Niemand in unseren Nachbarländern kann noch nachvollziehen, was hierzulande abgeht. Einen ausgesprochen guten Beitrag zur gegenwärtigen, deutschen Medienlandschft haben wir Focus zu verdanken. Einem Magazin, das sich früher auch einmal dem verschrieben hatte, was man damals als „vierte Gewalt im Staat“ verstand:
http://www.focus.de/politik/deutschland/am-schlimmsten-ist-der-spiegel-roger-koeppel-rechnet-mit-deutscher-berichterstattung-zu-trump-sieg-ab_id_6243176.html

Dass es dem Focus nicht unwillkommen ist, gegen den Mitbewerber DER SPIEGEL gerichtete Stellungnahmen aus dem Ausland zu veröffentlichen, liegt auf der Hand, ändert aber nichts an der Treffsicherheit Roger Köppels. Auch diesen Artikel empfehle ich Ihnen sehr gerne zur Lektüre.
Die nun erklärte Absicht der Bundeskanzlerin, im Internet künftig gegen „Falschmeldungen“ vorgehen zu wollen und der Beschluss des Europäischen Parlaments, gegen Medien wir RT Deutsch anzugehen.

https://deutsch.rt.com/europa/43509-eu-parlament-stimmt-fur-massnahmen/, zeugt davon, dass es nach der Wahl Donald Trumps im Vorfeld wichtiger Wahlen in der EU in Berlin und Straßburg zugeht wie in einem Hühnerstall, der gerade Überraschungsbesuch vom Marder bekommen hat.
Wer Demokratie und Meinungsfreiheit/-vielfalt nur dann mag, wenn das Volk „auf Linie“ bleibt, der steht einer Diktatur verdächtig nahe. Laut Grundgesetz ist der Bürger der Souverän des Staates, alle „Staatsdiener“ sind sozusagen seine Befehlsempfänger. Auch hier ist Ihr Urteil gefragt: Ist das bei uns noch so oder regiert eine sich autokratisch aufführende Kanzlerin über unser aller Köpfe hinweg? Ich meine:

In der BRD schaltet und waltet eine Regierung, die den Bürgern mit Hilfe einer weitgehend unterwürfigen Presse, einer an „Staatsfunk“ erinnernden TV-Clownerie und grotesken Meinungsumfragen zu diktieren versucht, was sie zu glauben haben und in welche Richtung ihr Land geführt wird, ohne sie jemals zu befragt zu haben oder ihren offenkundigen Willen zur Kenntnis zu nehmen. Und die jede abweichende Meinung mit der allgegenwärtigen Nazi-Keule niederdrischt. Keine Frage: Unsere Vorfahren haben jede Menge Dreck am Stecken. Aber nennen Sie mir bitte ein einziges Volk auf diesem Globus, für das das nicht gälte!

Donald Trump hat dem militärisch-industriellen Komplex die schon zum Greifen nahe erscheinende Aussicht auf eine baldige große Konfrontation mit Russland genommen, er will mit Moskau ein Verhältnis auf Augenhöhe, ebenso mit China. Er möchte die illegalen US-Kriege beenden, die Politik des „regime change“ in die Tonne treten und sich als Präsident vor allem den Interessen seines Landes widmen. Bei Licht betrachtet, hätte man ihn dafür vor zehn oder zwanzig Jahren als „links“ bezeichnet, nicht als „rechts“.

Ja, das sind für viele Leute mehr als genug Gründe, den Mann zu hassen und sowohl vor als auch nach der Wahl nichts unversucht zu lassen, ihn schon vor seinem Amtsantritt mit allen Mitteln zu bekämpfen. Den eigenen Stern sinken und einen neuen aufsteigen zu sehen, der – mit Fragezeichen zu versehen – womöglich die derzeit höchstprekäre geopolitische Situation entschärfen könnte, ist für einige ein regelrechter Alptraum, für andere ein sich in rasanter Geschwindigkeit global ausbreitender Hoffnungsschimmer.
Eine Fortsetzung der Politik der beiden Bushs und Obamas unter Hillary Clinton hätte uns vielleicht schneller als erwartet ein für alle Mal von absolut allen unseren Probleme befreit. Diese unerfreuliche Option ist nun vom Tisch. Weswegen der Wahlausgang in den USA das zweitkleinere Übel bedeutet.

Was Donald Trump tatsächlich tun und welchen Zwängen er sich zu beugen haben wird, bleibt abzuwarten. Bleibt er seiner Linie treu, sich den Hardlinern unter den Neokonservativen und dem militärisch-industriellen Komplex in den Weg zu stellen, sollten sich die Redaktionen der großen US-Zeitungen (die fast alle in „privater“ Hand sind), rasch daran machen, schöne Nachrufe zu verfassen. Ob man Trump mag oder nicht: Mut hat der Mann! Wie John F. Kennedy.

Aus erster Hand
In dieser Woche hatte ich ein längeres Telefonat mit einem in leitender Funktion tätigen Beamten der Bundespolizei, der aus einem reichen Erfahrungsfundus schöpfen kann. Ich habe ihn nach seinen Einschätzungen zur „Flüchtlingskrise“ und den Perspektiven befragt. Hier seine Kernaussagen:
Der heute weit verbreitete Tenor, die Reisefreiheit sei die größte Errungenschaft Europas, trifft nicht zu. Ziel der Gründerväter Europas war es, Kriege zu verhindern und den wirtschaftlichen Wohlstand seiner Bürger zu mehren. Was auf der einen Seite gut gelungen ist, auf der anderen weniger gut.
Der Asylmissbrauch ist keinesfalls erst nach der sgn. Grenzöffnung durch die Kanzlerin entstanden, es gibt ihn bereits seit dem Wegfall der statischen Grenzkontrollen nach dem Schengener Durchführungsübereinkommen von 1995.

Die Reisefreiheit und Narrenfreiheit der Zuwanderer hat erschreckende Ausmaße angenommen. Grenzkontrollen, von denen immer wieder in den Medien berichtet wird, gibt es an den Landesgrenzen (Ausnahme sind die Flughäfen) nicht. Bestenfalls errichtet die Bundespolizei auf einer Hauptzufahrtsstraße einmal einen sgn. Trichter (Verjüngung der Fahrspuren auf nur eine mit Zwang zur langsamen Passage), aus dem dann sporadisch Fahrzeuge herausgewunken werden. Einen wirklichen Schutz der Grenze gibt es wegen Schengen de facto nicht mehr. Illegale Migranten, die dort aufgegriffen und wieder zurückgeschickt werden, versuchen den Grenzübertritt einfach wieder – meist mit Erfolg.

In der Bundespolizei gibt es ein „Zauberwort“: „Asyl“. Beruft sich ein Zuwanderer mit oder ohne möglichem Straftatsbestand darauf, ruht die Strafverfolgung zwar nicht, wird aber dem Asylverfahren regelmäßig hintangestellt.
Solange Asylbewerber keine Kapitalverbrechen (z. B. Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung etc.) begehen, gibt es gegen sie keine Haftbefehle, keine Urteile, nichts. Geht das so weiter, meinte mein Gesprächspartner, wird die Polizei die Herrschaft über die Straße verlieren.

FRONTEX zählte bis September d. J. 435.000 unerlaubte Grenzüberstritte durch Migranten nach Europa, in Griechenland landeten 172.000 Neuankömmlinge an, in Italien 165.000. Weitere Zuwanderung gibt es durch das sgn. Resettlement-Programm der EU und die Rückführung von Zuwanderern aus Skandinavien, wo bestehende EU-Abkommen (Dubliner Übereinkommen) einfach umgesetzt werden, da (insbesondere im Multikulti-Musterlände Schweden) die öffentliche Ordnung einfach nicht mehr zu gewähren ist, die Kriminalitätsraten explodieren und die Staaten an ihre finanziellen Belastungsgrenzen stoßen.

Rechnet man die bis jetzt vorliegenden Zahlen aus 2016 einmal zusammen und berücksichtigt man dazu all jene, die völlig unerkannt in die BRD einwandern, hat sich gegenüber 2015 keineswegs etwas verbessert. „Germany“ ist und bleibt das Topp-Ziel aller Zuwanderer, von denen nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz unter das deutsche Asylrecht oder die Regularien der Genfer Konvention fällt.
Soweit die Ausführungen meines Gesprächspartners. Zieht man ins Kalkül, dass der EU/Türkei-Deal immer offenkundiger auf sein Ende zusteuert, darf man gespannt sein, wie Europa in diesem Fall zu reagieren gedenkt. An Warnungen an die Kanzlerin, dass sie sich von Ankara erpressbar mache, hat es wahrlich nicht gefehlt. Aber auch hier wollte Frau Merkel nicht zuhören.

Den Handel mit Russland hat sich die Kanzlerin wie die gesamte EU von den USA gegen den eigenen Willen (gibt es den?) verbieten lassen https://www.freitag.de/autoren/julian-k/biden-obama-musste-eu-zu-sanktionen-zwingen, zum künftigen US-Präsidenten haben Deutschlands führende Politiker und Medien schon vor der Wahl in blinder „Hilleuphorie“ in geradezu dümmlicher Weise die Brücken abgebrochen.
Und die Blindwütigkeit, mit der auf die Briten und alle anderen d e m o k r a t i s c h zustande gekommenen und zustande kommen werdenden Wahlen oder Volksentscheide in und außerhalb der EU eingedroschen wird, dürfte nicht nur im Ausland zum Stirnrunzeln darüber führen, welcher Wind denn eigentlich in Berlin weht. Platzt der EU/Türkei-Deal, wird sich das verschärfen. „Buy American“ hat Donald Trump in den USA aufgerufen. Verbotsschilder für Handys, Fotoapparate, Waffen und AfD-Mitglieder hängen an den Türen einiger Berliner Nobelfressbuden. Irgendwie erinnert mich das an etwas. Und es war nichts Gutes, egal ob es aus der linken oder der rechten Ecke kam.

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS: Meine wiederholten Verweise auf m. E. sehr richtige Aussagen Sahra Wagenknechts (DIE LINKE) haben mir nicht viele, aber doch einige kritische Zuschriften gebracht, die es zu bearbeiten galt. Frau Dr. Wagenknecht ist gewiss nicht der dümmste Kopf im Parlament, womit ich gelinde untertreibe.

Heute als PS für Ihre persönliche Meinungsbildung einmal ein Statement von der Gegenseite. Von Geert Wilders (PVV) aus den Niederlanden. https://de.gatestoneinstitute.org/9427/wilders-prozess-erklaerung
(letzter Lesetipp dieser Woche)
Liest man die „linke“ Sahra Wagenknecht oder auch den „Rechtspopulisten“ Geert Wilders, verdichtet sich m. E. der Eindruck, dass es leider ausgerechnet die sich selbst als „Mitte“ bezeichnende Politik ist, die im Elfenbeinturm sitzt und aus dem Glashaus mit Steinen um sich wirft.
Gud‘s Nächte Ihnen, wie man hier in Oberfranken zu sagen pflegt!
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Auszug Newsletter 19.11.2016

WELT-TOILETTENTAG – ZEIT FÜR DEN CHAMPAGNER!
Ob Sie es glauben oder nicht: Heute ist tatsächlich „Welt-Toilettentag“! Die Stille dieses Örtchens bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, was in den vergangenen Jahren alles so den Bach hinuntergegangen ist. Die friedliche Kooperation mit Russland, der Glanz des Friedensnobelpreises, das Vertrauen in Politik und Medien, der soziale Zusammenhalt vieler Gesellschaften, die Demokratie, der Ölpreis, die Rendite angelegten Geldes. Aber eine verlorene Schlacht ist noch lange kein verlorener Krieg – die Menschen wollen und werden sich mit vielen dieser Fehlentwicklungen nicht abfinden!

Liebe Leserinnen und Leser,
„Deutschland und Amerika sind durch Werte verbunden“, stand in einem Pressestatement der Bundeskanzlerin zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl zu lesen. Und weiter: „Demokratie, Freiheit, Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung.“

Soweit die Theorie. Jeder Mosaikstein dieser Aussage wäre es wert, an der Messlatte der Praxis gemessen und damit ad absurdum geführt zu werden. Fokussieren wir uns nur auf die „politische Einstellung“. Sowohl vor als auch den US-Präsidentschaftswahlen war es Übung der Demokraten und der Republikaner, einander nach Kräften zu verteufeln, von „Respekt“ keine Spur. Und in Europa gibt es regelrechte Hetzkampagnen gegen all jene politischen Kräfte (ganz gleich welcher Couleur), die dem ungeschriebenen Gesetz der verpflichtenden Regierungstreue, der EU, der Asyldoktrin der Bundeskanzlerin oder anderen einer Meinungsdiktatur unterworfenen Themen skeptisch oder gar ablehnend gegenüberstehen.
Die Mischung aus Stigmatisierung und Kriminalisierung jedweder Kritik mag eine Zeitlang funktionieren, vor allem, wenn Politiker und Massenmedien bei jeder abweichenden Meinung vehement in die Klaviatur der Empörungsorgel greifen und dort „volles Werk“ spielen.

Der Brexit, der Wahlsieg Donald Trumps, der so gut wie sicher anzunehmende Einzug Norbert Hofers (FPÖ)in die Wiener Hofburg und die höchstwahrscheinliche Ablehnung der italienischen Verfassungsreform am 4. Dezember sind vor allem eines: Katalysatoren. Nicht wie wir sie in der Abgasanlage unserer Autos haben, sondern im klassischen Sinne der Chemie: Sie erhöhen die Geschwindigkeit eines Prozesses, ohne selbst dabei verbraucht zu werden. Will heißen:

Der Brexit, der Wahlsieg Mr. Trumps und alles, was wir in den kommenden Wochen noch erleben werden, verdeutlichen den Wählern, dass sie mit ihrer abweichenden Meinung so gut wie sicher eben genau das nicht sind, als das „Meinungsumfragen“ und politisches Bürger-Bashing sie darzustellen versuchen: verwirrte, asoziale Einzelgänger, Abgehängte und Abgehalfterte am Rande der „weltoffenen“ Gesellschaft. Was heute passiert, ist etwas Entscheidendes, der Beginn einer Bewusstseinsveränderung, der sich am besten in einer überlieferten Geschichte aus dem alten Rom wiederfindet.

Dieser Geschichte nach, deren Wahrheitsgehalt unerheblich ist, soll ein römischer Senator einmal vorgeschlagen haben, alle Sklaven zum Tragen von Armbinden zu zwingen, damit man sie besser als Sklaven identifizieren könne. Worauf ein anderer Senator eingewendet haben soll, dass das keine gute Idee sei, da sich die Sklaven dann bewusst werden könnten, wie viele es von ihnen gibt, um in der Folge eine Revolte vom Zaun zu brechen.

Genau dieser Geist scheint nun aus der Flasche entwichen zu sein. In Großbritannien und den USA haben die als Außenseiter gebrandmarkten Wähler – vermutlich auch zu ihrer eigenen Verwunderung – festgestellt, dass sie alles andere als eigenbrötleriche Außenseiter waren, sondern die Mehrheit!
Für Politik und Medien stellt das so etwas wie ein dreifaches worst case-Szenario dar: Den Verlust des als uneinnehmbar angenommenen Kontroll- und Steuerungsmechanismus‘, die damit vergemeinschaftete Preisgabe der sicher geglaubten Meinungsbildungshoheit und einen weiteren, vielleicht entscheidenden Schlag ins Kontor der Glaubwürdigkeit!

Zahlen, bitte!
An emotional aufgeheizten Themen kann man sich als Ungeübter – kleiner Gratistipp von mir – noch viel besser die Finger verbrennen als am Backofen.
Prophylaktisch wertvoll und so etwas wie ein mentaler Schutzhandschuh können da nackte Zahlen sein, vorausgesetzt, sie stammen nicht von „interessierten Kreisen“.
Was das Flüchtlingsthema betrifft, steht die Organisation „Mediziner der Welt“ (medicins du monde) ganz gewiss nicht im „rechten“ Lager. Im Jahresbericht 2016 hat die Ärzteorganisation nun in einer repräsentativen Umfrage einmal herauszufinden versucht, aus welchen Gründen die „Asylanten“, „Schutzbedürftigen“ oder wie immer man sie denn auch nennen will, in welche Länder eingereist sind. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/fluechtlinge-in-deutschland-nur-49-aus-kriegsgruenden-696-aus-wirtschaftlichen-gruenden-a1977918.html

Damit wir uns nicht im Zahlenwust verlieren, möchte ich hier nur zwei der untersuchten Länder vergleichen: Deutschland mit seinen vergleichsweise hohen finanziellen Leistungen für wie immer wir die Zuwanderer nun auch nennen wollen und unser Nachbarland Schweiz, das sich diesbezüglich ausgesprochen knauserig zeigt. Die Zahlen sprechen für sich: Nach Deutschland sind laut dieser Statistik gerade einmal 4,9 Prozent der Zuwanderer wegen eines Kriegszustandes aus ihrer Heimat ausgewandert, bei den unter das Asylgesetz fallenden Menschen sind es 5,6 Prozent. Um uns nicht in den Höhen bzw. Tiefen der Juristerei zu begeben, hier ein kurzer, ebenfalls „unverdächtiger“ Einblick ins deutsche Asylrecht, veröffentlicht von der Caritas: https://www.caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/migration/asylundflucht/wer-bekommt-asyl-in-deutschland

Hingegen gaben 69,6 Prozent der Zuwanderer in der repräsentativen Umfrage von „Ärzte der Welt“ an, aus wirtschaftlichen Gründen in die BRD eingereist zu sein. Beim Namen genannt, handelt es sich also schlicht und ergreifend um sgn. Wirtschaftsmigranten, die vermutlich die Segnungen unseres Sozialsystems schätzen gelernt haben. Und darüber auch bestens informiert sind bzw. waren.

Sehen wir uns unsere Schweizer Nachbarn an, die zwar Alphörner, nicht aber Füllhörner für bedingungslose Sozialleistungen an Zuwanderer vorhalten: Der Prozentsatz der aus Kriegsgründen dort eingewanderten Menschen lag bei 54,2 Prozent, also mehr als zehnmal so hoch wie bei uns. Und bei den Menschen, die de jure einen Asylgrund vorzuweisen hatten, waren es 37,2 Prozent, also knapp siebenmal so viele wie bei uns.

Ganz anders sieht es beim Anteil der Wirtschaftsmigranten aus: 69,6 Prozent (BRD) stehen in der Schweiz nur 14,9 Prozent gegenüber. Das bedeutet:
Während 91,4 Prozent der in die Schweiz eingereisten Migranten aus Kriegsgebieten kommen oder tatsächlich unter das Asyrecht fallen, sind es hierzulande 10,5 Prozent. Der ganz überwiegende Teil der Zuwanderer kommt also aus ganz anderen Gründen zu uns – und meidet aus eben diesen Gründen auch die Schweiz.

Es ist also eine geradewegs absurd falsche Tatsachendarstellung, wenn Politik und Medien alle Zuwanderer als „Flüchtlinge“, „vor Krieg und Verfolgung fliehende Menschen“, „Schutzsuchende“ oder „Schutzbefohlene“ bezeichnen. Der Großteil der Migranten wandert in ein als paradiesisch empfundenes deutsches Sozialsystem ein, das sie rein rechnerisch (s. Ausgabe vergangener Woche/Berechnungen von Professor Raffelhüschen) in wenigen Jahren völlig gesprengt haben dürften, falls der unheilvolle Kurs nicht beendet wird.
Wie man mit den rund 90 Prozent der Migranten umgehen will, die weder unter das Asylrecht noch unter die Genfer Konvention fallen, ist eine politisch zu beantwortende Frage, die durch eine demokratisch herbeigeführte Entscheidung längst beantwortet hätte werden müssen.

So zu tun – und genau das ist gängige Praxis – als ob diese Menschen unter das Asylrecht fielen, ist eine vorsätzliche Täuschung, geboren aus edlen oder vielleicht auch ganz und gar nicht edlen Motiven. Für die politisch Verantwortlichen war diese Täuschung der einzige Weg, unter dem Deckmantel der Humanität die illegale Zuwanderung mit oder ohne Papiere zu ermöglichen. Mit dieser, Ihnen ja bekannten Einschätzung stehe ich ganz und gar nicht alleine da.

Professor Hans-Jürgen, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts, schrieb dazu in einem Interview der Welt am Sonntag vom 15.11. unter anderem: „Die Asylgewährung ist ein ganz wichtiges, für unsere rechtsstaatliche Ordnung wesentliches Element. Aber es ist kein Recht auf Zuwanderung. Tatsächlich sind die Asylverfahren nicht erst seit 2015 auch dazu eingesetzt worden, um letztlich – gewollt oder ungewollt – eine ungeregelte, ungesteuerte und unkontrollierte Migration zu betreiben. […] Aus dem Asyl war letztlich ein Jedermann-Recht geworden, sich das Wunschland der Zuwanderung in der EU aussuchen zu können.“

Ganz und gar nicht von edlen Motiven geleitet sein dürfte der Anteil der Zuwanderer, der islamistischem Terrorgedankengut nachgeht. Dass „muslimische Terrorkrieger“ als Flüchtlinge getarnt nach Europa kommen könnten, gehörte zu den Gedanken, die zwar schon recht lange durch sehr, sehr viele Köpfe geisterten, aber mangels „political corectness“ nur selten den Weg durch die Zahnreihen ins Freie fanden. Im angeblichen Musterländle der Meinungsfreiheit war die Angst, mit solchen Aussagen durchaus ernste Konsequenzen zu ernten, einfach zu groß. Was sie teilweise auch heute noch ist.

Österreichs Innenminister Sobotka hat nun die Katze aus dem Sack gelassen: Jeder zweite in unser Nachbarland eingereiste Terrorkrieger ist demnach als sgn. Flüchtling ins Land gekommen. Was für Austria eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung dieser Leute bedeutet, die derweil von Wien weitaus komfortabler vollversorgt werden als der Großteil der Renter (auch) der Alpenrepublik. Die Details lesen Sie hier: http://www.epochtimes.de/politik/welt/amtlich-jeder-zweite-muslimische-terrorkrieger-als-fluechtling-eingereist-a1975795.html
Ich mag das nicht kommentieren; die Fakten sind nicht interpretationsbedürftig.

„Postfaktisch“ – eine Woche später
Erst in der vergangenen Woche hatte ich mich durchaus belustigt über das neue Mantra einer Blabla-Berichterstattung ausgelassen: „postfaktisch“. Und Ihnen angekündigt, dass Sie diesen Terminus nun immer häufiger erdulden werden müssen. Dann passierte es:
Die Oxford Dictionaries (vergleichbar mit unserem Duden) haben „postfaktisch“ (post-truth) in dieser Woche zum internationalen Wort des Jahres 2016 gewählt. „Das Adjektiv beschreibe Umstände, in denen die öffentliche Meinung weniger durch objektive Tatsachen als durch das Hervorrufen von Gefühlen und persönlichen Überzeugungen beeinflusst werde, heißt es in einem Auszug aus dem Wörterbuch.“ kommentierte das Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/oxford-dictionaries-postfaktisch-zum-internationalen-wort-2016-gekuert/14854818.html

Dem möchte ich widersprechen und es dabei auch nicht bei schlappen 179 Grad belassen: Die „objektiven Tatsachen“, die den Menschen via TV und öffentlichem Rundfunk verabreicht werden, werden [siehe oben dargestelltes Thema der „Asylanten“] immer häufiger als ideologisch verbrämte Tatsachenverdrehungen bis hin zu -entstellungen enttarnt.
Die sgn. öffentliche Meinung dürfte sich, egal ob es um das Thema Russland, die Freihandelsverträge, die unkontrollierte Zuwanderung, die EU, die Bankenrettung, die Rüstungsexporte, den Einfluss von Großkonzernen und Lobbyisten oder den Zustand der Medien geht, viel, viel näher an den Tatsachen befinden als das, was uns von Politik, Medien und Meinungsforschungsinstituten als „objektive Tatsachen“ tagtäglich einzubläuen versucht wird.

Haben die Menschen jedoch erst einmal den Eindruck gewonnen, eher mit gesteuerter Propaganda als mit einer neutralen, vielschichtigen und auch kontroversen Tatsachendarstellung versorgt zu werden, ist es nur folgerichtig, wenn sie sich davon abwenden. Erst recht, wenn sich die ihnen präsentierte Konstruktion der Wirklichkeit gegen ihre eigenen Interessen und dezidiert gegen genau die „Werte“ richtet, die Regierung und Medien bei jeder Gelegenheit wie eine Monstranz in die Höhe halten, ohne ihnen aber wirklich zu folgen.

Das angekündigte Interview mit der Polizeikommissarin Frau Tania Kambouri wurde mir aus Zeitgründen leider abgesagt. „Etwas“ höher in der Hierarchie der Bundespolizei angesiedelt, habe ich einen neuen Interview-Partner gefunden, der mir Rede und Antwort stehen wird.
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS: Lesern, die sich nach diesem Newsletter etwas verstört eher besinnlich einstimmen wollen, empfehle ich https://www.youtube.com/watch?v=rrVDATvUitA
Wenn am Welt-Toilettentag alles den Bach hinuntergeht, er gewiss nicht.
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Auszug Newsletter 13.11.2016

DONALD OHNE DUCK
„Ich selbst rechne mit einem deutlichen Wahlsieg des politischen „Trumpeltiers“, mag mich aber irren.“, schrieb ich vor einer Woche an dieser Stelle. Und lag damit, anders als all die Umfragen, TV-Sender und Zeitungen, völlig richtig. Politisch stellt der Triumph des Republikaners, der sich auch auf Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat stützen kann, eine Zäsur dar. Und wenn zahlreiche deutsche und europäische Politiker „erschüttert“ oder „geschockt“ reagieren: Leute, es war eine demokratische Wahl. Wenn Ihnen so etwas nicht gefällt, dann ist das erschütterend und schockierend!

Liebe Leserinnen und Leser,
erst der „Brexit“, jetzt der Wahlsieg Donald Trumps – zweimal hat sich das bestätigt, was die Spatzen schon lange von den Dächern tirilieren: Wahlumfragen sind heutzutage wohl eher zu Instrumenten der Meinungssteuerung als der Meinungsabfrage verkommen. Instrumente, die aber nicht mehr zu funktionieren scheinen.
Ob der Wahlausgang tatsächlich auf eine Zustimmung zu Donald Trump oder doch mehr auf eine Ablehnung des sgn. Establishments in Washington zurückzuführen ist, spielt für das Ergebnis keine Rolle.

Zweierlei muss noch gesagt werden. Erstens: Das seit Mittwoch um die Häuser ziehende Bedauern darüber, dass man durch die Niederlage Mrs. Clintons nun nicht mehr auf die Kontinuität der amerikanischen Politik setzen könne, zeigt nur die eine Seite der Medaille. Denn „Kontinuität“ um ihrer selbst willen ist keinen Pfifferling wert. Wertvoll wird sie erst, wenn sie etwas Gutes in die Zukunft fortschreibt.

Und, oh Wunder: Jetzt nach der Wahl werden wir auf einmal mit „Expertisen“ überschüttet, die die unheilvolle Ausrichtung der amerikanischen Außenpolitik gerade unter Außenministerin Clinton hervorheben, die alles, was sich den USA nicht beugen wollte, destabilisiert hat, in zahlreichen Staaten einen „Regime Change“ betrieben und diese Länder in Chaos und Kriege gestürzt hat. Bis vor wenigen Wochen galt es als zumindest politisch unkorrekt, das öffentlich auszusprechen und insbesondere auf Mrs. Clintons kriegstreiberische Ambitionen und ihren tief verwurzelten Russlandhass hinzuweisen. Was mich aber nicht davon abgehalten hat, wie Sie wissen.
Donald Trumps erste Auslandsreise, da bin ich mir sicher, wird ihn nach Moskau führen, ganz sicher nicht nach Berlin oder Brüssel – und dort schon einmal gar nicht zur NATO, die der am 20. Januar ins Weiße Haus einziehende 45. US-Präsident für „überflüssig“ hält.

Dem im blinden Vertrauen eines Wahlsiegs Hillary Clintons seit vielen Monaten laufenden Konfrontations- und Provokationskurs des Westens gegenüber Russland (http://www.epochtimes.de/politik/welt/will-die-nato-eine-eskalation-300-000-nato-soldaten-belagern-russische-grenze-a1970441.html) stehen – hoffentlich – schwere Zeiten bevor. Und der „Regime Change“-Politik der USA ebenfalls. Beidem hat der kommende US-Präsident im Wahlkampf abgeschworen. Wobei sich wie immer nach Wahlen erst zeigen muss, was von dem umgesetzt wird, was vorher angekündigt wurde.

Zu zwei Statements aus Politikermund will ich noch kurz Stellung beziehen. Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte am Mittwochmorgen, dass „Donald Trump ein zutiefst gespaltenes Land hinterlässt“ und dass die Welt unter dem neuen Präsidenten „ganz sicher nicht friedlicher werden wird“. Und Bundesaußenminister Steinmeier (SPD) tat kund, dass er in der künftigen US-Außenpolitik „mehr Alleingänge“ befürchte.

Zum einen: Barack Obama hinterlässt ein zutiefst gespaltenes Land, werte Frau Roth, nicht Donald Trump, der ja noch nie ein politisches Amt innehatte. Und unfriedlicher als unter Clinton, Bush sen., Bush jun. und Obama kann die Welt kaum werden. Und zum anderen: Die US-Außenpolitik war und ist geprägt von Alleingängen und einsamen Entscheidungen, die sich auch nicht ansatzweise um internationales Recht oder den UN-Sicherheitsrat kümmern.
Dass gerade die Europäer diese politischen Alleingänge immer wieder durch willenlos anmutende, blinde Gefolgschaft unterstützt haben und dabei wie bei den Wirtschaftssanktionen gegen Russland auf Befehl Washingtons gegen ihre eigenen Interessen handelten, das ändert nichts daran, dass es Alleingänge waren.

Donald Trump lebt gefährlich
Offenkundig ins Grübeln kommen müssen nun all jene, die ohne Unterlass alle politischen Strömungen, die nicht völlig deckungsgleich mit der Regierungslinie sind, als „populistisch“, „rechts“ oder „links“ brandmarken. Wenn die Amerikaner in einer freien und demokratischen Wahl mit einer dermaßen überzeugenden Mehrheit für Donald Trump stimmen und ihm im gleichen Atemzug auf die Lufthoheit im Repräsentantenhaus und im Senat sichern – ist dann die Mehrheit der US-Bürger „populistisch“?

Die zuletzt immer hoffähiger gewordene und von den Medien mit aller Kraft gepushte Idee, Wahlergebnisse zur dann „gut“ zu finden, wenn sie die bestehende Regierung bestätigen, ist ein gefährlicher und vor allem zutiefst demokratiefeindlicher Gedanke, egal ob er eine linke, eine rechte oder eine in der politischen Mitte beheimatete Regierung betrifft.
Die klare Mehrheit der amerikanischen Wähler hat sich vielmehr an einer politischen Kampfansage Donald Trumps orientiert, die Sie (mit deutscher Übersetzung) in einem kurzen Video sehen können, von dem unsere Medien – natürlich – nicht berichten. Und offen gestanden: Das Meiste von dem, was der künftige Präsident hier vorträgt, hätte man bis vor wenigen Jahren noch eindeutig dem politisch linken Lager zugeschrieben. Bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild: https://www.gloria.tv/video/3HtmFGnXM1rM6VWAfHKrn2EuA

Kontinuität, das ist wohl wahr, ist von Donald Trump nicht zu erwarten. Aber eine Kontinuität der US-Politik der vergangenen Jahrzehnte wäre m. E. auch nicht das, was sich mitdenkende Zeitgenossen wünschen sollten. Donald Trump ist ein politisch unbeschriebenes Blatt. Ein Umdenken der US-Politik, ein Neuanfang und eine Ausrichtung auf Kooperation statt Konfrontation sind noble Ziele, keine Frage. Was davon übrig bleibt und inwieweit die Strippenzieher der NWO und des militärisch-industriellen Komplexes den designierten Präsidenten gewähren lassen werden, bleibt abzuwarten. Die Absicht einer radikalen politischen Wende zum Besseren war für einige frühere US-Präsidenten auch ihr Todesurteil, wobei die prominentesten Beispiele gewiss Abraham Lincoln und John F. Kennedy sind.

Ich selbst hätte mir andere Kandidaten in dieser Wahl gewünscht. Froh bin ich, dass Hillary Clinton die Wahl verloren hat. Dass zahlreiche namhafte Politologen meiner Ansicht sind, dass diese Dame für Krieg, Destabilisierung missliebiger Regierungen etc. steht, das habe ich mit einer Mischung aus Bestätigung und Bedauern erst in den vergangenen drei Tagen gehört: Es hätte früher kommen müssen!

Was Donald Trump betrifft, verdient eine Chance. Sein erster Redeauftritt nach seinem Wahlsieg lässt hoffen, dass seine Aussage „Ich kann auch Präsident“ nicht falsch war. https://www.youtube.com/watch?v=vpYLccGHRpY

Prinzipientreue Opportunisten …
… sind ein Widerspruch in sich. Aber sehen wir uns einmal ein paar Forderungen an, die in der vergangenen Woche (noch vor Bekanntgabe des US-Wahlergebnisses!) hierzulande auf einmal die Runde machen.
Man solle auf dem Mittelmeer aufgegriffene Migranten sofort wieder nach Afrika zurückbringen, forderte Bundesinnenminister Thomas des Maizière (CDU). http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/thomas-de-maiziere-fluechtlinge-mittelmeer-nordafrika Dort könnten sie dann, beispielsweise in Ägypten oder Tunesien, einen Asylantrag stellen. Dem Schleuser(un)wesen könne nur so wirksam begegnet werden.

Das entspricht weitgehend der gängigen Praxis Australiens – und dem Standpunkt der AfD.
Am Montag präsentierte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann (SPD) ein Konzept seiner Partei. https://www.neues-deutschland.de/artikel/1031344.der-migrant-hat-punkte.html Danach soll Deutschland ein Einwanderungskonzept erarbeiten, bei dem Zuwanderer nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden sollen: Qualifikation, Sprachkenntnisse, Arbeitsplatzangebot, Integrationsbereitschaft etc.

Das entspricht exakt dem Einwanderungsmodell Kanadas – und dem Standpunkt der AfD.
Nun: Nach dem Wahlsieg Donald Trumps und vor dem hoffentlich letzten (??) Durchgang der österreichischen Präsidentschafts-Wahl am 4. Dezember schwenken hierzulande die ihre Felle davonschwimmen sehenden, etablierten Parteien auf einen Kurs ein, den sie zwar nie an Australien oder Kanada in irgendeiner Weise kritisiert haben, wohl aber an der diese Modelle 1 : 1 aufgreifenden AfD, die dafür unablässig als „rechtsradikal“, „fremdenfeindlich“ oder „rassistisch“ an den Pranger gestellt wurde.
Was denn nun, liebe GroKo, liebe Medien? Welcher ein und derselben Idee aufgeklebten Etikette belieben wir denn zu folgen? Und wie belieben wir zu erklären, dass Australien und Kanada eine nachahmenswerte Migrations- oder Einwanderungspolitik praktizieren, während diese Idee, sobald von der AfD aufgegriffen, sich in Teufelszeug verwandelt, was sie aber nicht mehr ist, sobald Sie selbst ihr auch folgen? Wendehälse!

Klagen gegen die Bundesregierung bzw. gegen die Kanzlerin und den Bundesinnenministerin haben jetzt mehrere Bundesbürger eingereicht. Begründung: Während „Schleuser“, die illegale Zuwanderer ins Land bringen, der Strafverfolgung ausgesetzt seien, betreibe die Bundesregierung nichts Anderes. Das damit befasste Gericht ließ durchblicken, dass die Klage „nicht ganz abwegig“ sei. Mehr dazu in Kürze.

Vom Wirtschaftswunder zum sozialen Problem
Nach dem Brexit, nach dem Wahlsieg Donald Trumps und nach dem so gut wie sicheren Wahlsieg Norbert Hofers Anfang Dezember schwant der GroKo, was ihr bei den Bundestagswahlen ins Haus stehen könnte, erst recht, wenn das stark emotional geführte Flüchtlingsthema einmal auf das Faktische reduziert wird. Diese Metamorphose hat bereits begonnen. Erinnern wir uns:
Vor rund einem Jahr bejubelte Daimler-Chef Zetsche die Zuwanderung als Schlüssel zur Lösung des Fachkräftemangels und schwadronierte von einem neuen Wirtschaftswunder, stellte aber in den nachfolgenden zwölf Monaten, abgesehen von sgn. Bückenpraktika, nicht einen einzigen Migranten ein. Und die Aufforderung Bundeswirtschaftsministers Gabriel, die DAX-Unternehmen mögen doch bitte mehr Zuwanderer beschäftigen, quittierte Daimlers Personalchef Porth mit den Worten „Alle sozialen Probleme bei der Wirtschaft abzuladen, das kann auch nicht funktionieren.“.

Das was Herr Porth als „soziale Probleme“ bezeichnet, lässt sich zumindest näherungsweise auch ökonomisch berechnen: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kosten-der-fluechtlingskrise-eine-hochrechnung-kommt-auf-431-mrd-euro-fuer-2017-a1969884.html
Ausgehend von einer Zahl von einer Million Migranten (jeder weiß, dass es erheblich mehr sind), kommen die Berechnungen für 2017 und die Folgejahre auf jährlich 43,1 bis 75 Mrd. Euro an Kosten, was 14,4 bzw. 25,07 Prozent der Staatsausgaben entspricht. Selbst unter der realitätsfernen Annahme, dass tatsächlich nur eine Million Zuwanderer zu „versorgen“ sind, würde der Nachzug von je drei Familienangehörigen bei Zugrundelegung der von Herrn Prof. Raffelhüschen berechneten Kosten rechnerisch mehr als den gesamten deutschen Staatshaushalt aufzehren. Jahr für Jahr.

Bei allem Bemühen, die sgn. Gutmenschen zu verstehen, die wie die Bundeskanzlerin jedwede Obergrenze der Zuwanderung partout ablehnen, stellt sich angesichts dieser Zahlen nolens volens die Frage, ab welcher Zahl von Zuwanderern der deutsche Staatshaushalt schlichtweg implodiert. Und ebenfalls die Frage, wie man diese Zahlen den 25 Prozent von Armut bedrohten Deutschen und den 16 Prozent unter Hartz IV-Bedingungen aufwachsenden Kindern vermitteln will.

Abschließend zu diesem Thema nun ein Querverweis, der wieder ein ganz andere Facette der Migration betrifft. Eine Facette, über die zu berichten politisch nicht opportun ist – weswegen eben einfach auch nicht darüber berichtet wird. Die schönfärberische Hollywoodisierung der Wirklichkeit hat leider einen ganz entscheidenden Nachteil, mit dem sich vor allem die Polizei tagtäglich auseinanderzusetzen hat: Probleme verschwinden nicht einfach, wenn an sie totschweigt. Ganz im Gegenteil, in diesem Klima gedeihen sie sogar ausgesprochen prächtig! http://www.huffingtonpost.de/petra-haeffner/nogoarea-deutschland-ghetto-armut_b_12841006.html Wenn Sie das in diesem Beitrag Beschriebene anzweifeln, empfehle ich Ihnen (nicht guten Gewissens!), einfach einmal selbst dorthin zu reisen.

Angst essen Seele auf
So lautete der Titel eines 1974 von Rainer Werner Fassbinder gedrehten Melodrams. Und offenbar gefällt der Titel den Angstmachern der Börsenszene dermaßen gut, dass sie auch aus ihrer Schieflage beim „Brexit“ nicht dazuzulernen bereit waren:

Den uns als sicher verkauften Kurseinbruch des Londoner FT-SE 100 gab es nicht, einfach weil wie von mir im Vorfeld beschrieben, der Kursverfall des Britischen Pfundes die Exportchancen der Insel erhöhte. Der uns ebenfalls als „Crash“ aufgetischte Zusammenbruch der Finanzmärkte nach einem (für so gut wie ausgeschlossen erklärten Wahlsieg Donald Trumps) verwandelte sich ebenfalls ins Gegenteil: Weltweit stiegen die Kurse, der Dow Jones markierte gar ein neues Allzeithoch. Der Grund:
Die Siegesrede des designierten neuen US-Präsidenten stellte den von ihm im Wahlkampf gewählten Tenor regelrecht auf den Kopf. Und bei Themen, die in der Auseinandersetzung mit Mrs. Clinton noch als unverrückbare Forderungen skizziert worden waren, ließ Mr. Trump in den vergangenen Tagen bereits Kompromissbereitschaft erkennen. Das hat die Märkte – und gang klar auch mich – völlig überrascht. Und es bedeutet:

Erstens: Der Börsen- und Wirtschaftsschreck Trump wirkt auf einmal weit weniger bedrohlich als während des Wahlkampfes. Und zweitens: Der Mann, der ja keinerlei „politische Historie“ aufzuweisen hat, scheint völlig unberechenbar zu sein. Im positiven wie im negativen Sinne.

Unsere Medien scheinen mehrheitlich ein Problem mit der Demokratie zu haben, wenn ihnen ein Wahlergebnis nicht passt. Zu erkennen ist das meist am gehäuften Auftreten eigenartiger Worthülsen. Bis vor kurzem geisterte das Wort „Narrativ“ durch fast jede Kolumne oder jeden Kommentar. Ganz neu und sehr stark im Kommen sind das „Postfaktische“ und das „Postpolitische“.
Klingt intellektuell, aber was soll es bedeuten? Sicher: Donald Trump hat keinerlei politische Erfahrung. Aber das allein ist kein Grund, ihn in Bausch und Bogen zu verdammen. Ronald Reagen war Schauspieler – und später US-Präsident. „Terminator“ Arnold Schwarzenegger war ebenfalls Schauspieler – und dann Gouverneur von Kalifornien.

Für die Weltpolitik könnte der neue Präsident mit seiner Einstellung zur Stärkung der Nationalstaaten, zur Zusammenarbeit mit anderen Ländern und zur NATO die größte Zäsur seit dem Zweiten Weltkrieg einleiten – falls „man“ ihn lässt. Und das scheint man an den Märkten dem ersten Augenschein nach zu begrüßen. Wohl auch, weil den meisten Marktteilnehmern sehr deutlich vor Augen steht, dass es für das internationale Finanzsystem fünf vor zwölf oder auch ein wenig später ist.

Die blitzschnelle, nur auf einer einzigen Rede des künftigen US-Präsidenten beruhende 180°-Wende der Finanzmärkte sollte zu denken geben. Denn die Wiedereinführung von Zöllen, die Aufkündigung bestehender bzw. geplanter „Freihandelsabkommen“ etc. sind keine Maßnahmen, die der Wirtschaft letztendlich nutzen.
Nähern sich Russland, China und die USA einander an, wäre Europa gut beraten, vielleicht doch einmal über eine eigene Außen- und Wirtschaftspolitik nachzudenken. Denn hält Brüssel am derzeitigen Kurs fest, wird die EU der Abgehängte sein. Kooperieren die wichtigsten Wirtschaftsnationen, sollte auch Europa mit von der Partie sein. Donald Trump wird sich als Präsident nicht als „lame duck“ verkaufen. Das ist sicher!

Bei Epoch Times fand ich heute einen bemerkenswerten, redaktionellen Artikel zur Wahl Donald Trumps, der einmal wohltuend über den Tellerrand blickt: http://www.epochtimes.de/politik/welt/editorial-trumps-sieg-eroeffnet-der-welt-eine-neue-aera-a1973352.html

Das angekündigte Interview mit der Polizeikommissarin Frau Tania Kambouri https://www.piper.de/autoren/tania-kambouri-4526 folgt in Kürze. Sie wird uns aus dem Alltag berichten. Aus der wirklichen Welt, die nicht immer bzw. immer weniger mit dem übereinstimmt, was Politik und Medien skizzieren.

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

Jeder kennt sie: Die Ikonen der Jugend, die dann, mit etwas Glück, vor einem selbst das Zeitliche segnen, was man dann, so ist der Mensch, auch wieder schade findet.
Ich habe ihn sehr gemocht. In dieser Woche verstarb er. Und ich hoffe, dass er mit diesem Song Recht bekommt! https://www.youtube.com/watch?v=DU-RuR-qO4Y
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Auszug Newsletter 06.11.2016

NICHT ALLES, WAS HINKT, IST EIN VERGLEICH
Kann man Hillary Clinton und Donald Trump miteinander vergleichen? Natürlich kann man das, zu einer gemeinsamen Schnittmenge wird man dabei aber nicht gelangen. Am Dienstag – falls nichts „Unvorhergesehenes“ passiert, werden die US-Bürger ihre Kreuzchen bzw. Mausklicks machen dürfen. Ich selbst rechne mit einem deutlichen Wahlsieg des politischen „Trumpeltiers“, mag mich aber irren. Nicht irren werde ich mich mit der Prognose, dass den USA eine äußerst unschöne Nachwahlzeit droht.

Liebe Leserinnen und Leser,
die Zeiten vom Goethe sind vorbei, wie ich tagtäglich selbst erlebe, fast egal, mit wen ich spreche. Nen Unterschied gibt noch zwischen die Alten und die Jungen, aber sonst ist die Rechtsschreibung ins Hinterträffen geraten! Das formulirte Wort ebenpfalz! Unter den mir fehlerfrei schreibenden Lesern: Türken und Vietnamesen!

Ja, in der Tat. Und bedauerlich. Die Feststellungen aus dem meisterlichen Buch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ sind längst überholt; dem Dativ selbst geht es heute nicht minder an den Kragen! Singular und Plural verschwimmen, wenn es darum geht, das entsprechende Verb anzupassen. Tagtäglich werden wir auch von den Medien damit regelrecht bombardiert.
Sprache verändert sich. Das war immer so. Aber die Bruchlandung einer Sprache, wie wir sie heute hierzulande erleben, adelt uns Deutsche als Vorreiter. Niemand sonst auf diesem Globus hält da mit; wir sind die Schnellsten! Ein wenig Stolz, den wir Deutschen ja aus Angst, uns irgendwie verdächtig zu machen, nicht so gerne zu zeigen bereit sind, wäre durchaus angebracht.

Nun zu einem Gans (es weihnachtet ja bald wieder) schwierigen Thema: Zu den „Reichsbürgern“, die sich ja seit kurzem einer hohen medialen Aufmerksamkeit erfreuen. Wer sind diese Leute? Eine verschwindend kleine und in ihren Überzeugungen ganz und gar nicht homogene Minderheit von Menschen, die u. a. behaupten, dass das Deutsche Reich fortbestehe, Deutschland kein souveräner Staat sei und die die Gesetze der BRD für null und nichtig erklären, die keine Steuern zahlen und sich auch sonst der sgn. Staatsgewalt verweigern, die behaupten, dass Deutschland von den Vereinten Nationen als Feindstaat betrachtet wird und die vortragen, dass Personalausweis und Reisepass keine Beweise für die deutsche Staatsangehörigkeit seien, wohl aber der „Staatsangehörigkeitsausweis“.
Es würde den Rahmen dieses Newsletters sprengen, auf alle diese Punkte einzugehen. Aber einige sind es sicher wert, einmal beleuchtet zu werden. Ich habe das getan. Mit erstaunlichem Ergebnis.

Zur Frage, ob das Deutsche Reich fortbesteht oder nicht, hat sich das Bundesverfassungsgericht mehrfach geäußert. Einige Aussagen finden Sie nachstehend:
„Die Annahme eines solchen Restbestandes gegenseitiger Rechtsbeziehungen setzt voraus, daß das Deutsche Reich als Partner eines solchen Rechtsverhältnisses über den 8. Mai 1945 hinaus fortbestanden hat, eine Rechtsauffassung, von der das Bundesverfassungsgericht […] ausgegangen ist.“
– BVerfGE 3, 288 (319 f., Zit. Abs. 92) von 1954 – Berufssoldatenverhältnisse
„Die rechtliche Struktur des staatlichen Partners hat sich freilich grundlegend gewandelt. Die Gewaltherrschaft brach zusammen. Das änderte aber nach herrschender und auch vom Gericht geteilter Auffassung nichts am Fortbestand des Deutschen Reichs und daher auch nichts am Fortbestand der von ihm geschlossenen internationalen Verträge, …“
„Das Deutsche Reich, welches nach dem Zusammenbruch nicht zu existieren aufgehört hatte, bestand auch nach 1945 weiter, wenn auch die durch das Grundgesetz geschaffene Organisation vorläufig in ihrer Geltung auf einen Teil des Reichsgebiets beschränkt ist, so ist doch die Bundesrepublik Deutschland identisch mit dem Deutschen Reich.“
– BVerfGE 6, 309 (336 ff., Zit. Abs. 160, Abs. 166) von 1957 – Reichskonkordat

Wie es um die Souveränität Deutschlands bestellt ist, dazu hat der heutige Bundesfinanzminister eine klare Aussage getroffen: http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/stimmt-es-dass-uebt-schaeuble-busse-fuer-den-weltkrieg/6700550.html

Richtig ist zweifellos auch, dass die UN Deutschland (und Japan) tatsächlich als „Feindstaat“ einstuft, was zur Folge hat, dass die BRD von anderen Staaten auch ohne Beschluss des Sicherheitsrates militärisch angegriffen werden darf, falls es eine „aggressive Politik“ verfolgt https://de.wikipedia.org/wiki/Feindstaatenklausel
Was Personalausweis und Pass als nicht beweiskräftigen Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit betrifft, dazu hatte ich schon einmal Stellung bezogen. Stimmt ebenfalls: https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsangeh%C3%B6rigkeitsausweis

Den Staatsangehörigkeitsausweis besitzen übrigens über vier Millionen Deutsche. An ihm kommt man beispielsweise gar nicht vorbei, wenn man als Deutscher eine im Ausland erlangte Approbation als Mediziner anerkennen und damit den Arztberuf in Deutschland ausüben möchte. Oder wenn man beabsichtigt, ein aus dem Ausland stammendes Kind zu adoptieren, dem ebenfalls die deutsche Staatsangehörigkeit zuteilwerden soll.

Sie sehen: Zumindest vieles von dem, was die „Reichsbürger“ proklamieren, hat Hand und Fuß. Und diese Leute sind nicht einfach als „Spinner“ abzutun, weil sie die entsprechenden Statements der Bundesverfassungsgerichts, des Bundesfinanzministers, der UN oder eines deutschen Gesetzes besser kennen als die ganz überwiegende Mehrheit der Bevölkerung. Aber:
Deswegen schießt man noch lange nicht durch eine Türe auf SEK-Beamte! Einer der „Reichsbürger“ hat aber genau das getan, was zum blitzartigen Reflex führte, all den Jägern oder Sportschützen unter den „Reichsbürgern“, die im Besitz einer Waffenbesitzkarte sind, nun ihre Schusswaffen abzunehmen.

Eines zumindest lässt sich da nicht leugnen: Während ausländischen Straftätern in um sich greifendem Ausmaß das Prädikat eines „Einzelfalls“ und einer „psychischen Störung“ zugestanden wird und deren Straftaten „keinesfalls generalisiert“ werden dürfen, wird diese Generalisierung den sgn. Reichsbürgern in Windeseile übergestülpt. Warum eigentlich? Hier werden Leute stigmatisiert und einer regelrechten Hetzkampagne ausgesetzt, die in manchen Punkten mehr wissen als andere. Deswegen aber sind sie doch nicht als kriminell, rechts oder als potentielle Gewalttäter einzustufen. Da kenne ich viel schlimmere Elemente.

Um zwei Fragen kommen die „Reichsbürger“ aber dennoch nicht herum: Die Verweigerung jedweder Steuerzahlung und die gleichzeitige Nutzung staatlicher Leistungen (Schulen, Kindergärten, Kindergeld, Infrastruktur etc. etc.) – wie bitte lässt sich das vereinbaren? Und zweitens:
Wenn die BRD und ihre Ämter, Behörden usw. von ihnen nicht anerkannt werden, wieso glauben die „Reichsbürger“ dann, mit dem von eben diesen Behörden ausgestellten Staatsangehörigkeitsausweis ein gültiges Dokument in Händen zu halten?

Aus den Augen, aus dem Sinn
Obwohl im laufenden Jahr mehr Asylanträge gestellt werden als im Vorjahr, werden wir tagtäglich mit der Botschaft versorgt, dass „immer weniger“ Migranten zu uns kommen. Grund: Der EU/Türkei-Deal, der m. E. keine lange Lebenserwartung mehr haben dürfte und die „geschlossene“ Balkanroute.
Bilder aus Serbien und ein Bericht des kroatischen Fernsehens sprechen eine ganz andere Sprache http://www.epochtimes.de/politik/welt/video-die-balkanroute-ist-nicht-dicht-es-wird-nur-nicht-mehr-berichtet-a1963410.html?meistgelesen=1

In unseren Mainstream-Medien findet sich davon kein Wort, stattdessen wird mantra-artig das falsche Credo der gesperrten Balkanroute wiederholt.
(Fast) kein Wort findet sich auch über die Zustände auf den griechischen Inseln, wohl aber bei Griechenland.net. Bekanntermaßen hatte die EU Athen fest zugesagt, in großem Umfang Asyl-Entscheider, fachkundige Beamte und Richter zu entsenden. Passiert ist nichts. Denn die Zusagen werden von der EU aus Furcht um Gesundheit und Leben der Mitarbeiter nicht entsandt. https://www.griechenland.net/nachrichten/politik/20888-eu-asyl-beamte-wollen-nicht-auf-griechische-inseln

Diese Botschaft wird in Europa verstanden werden: Wenn selbst die für die Abwicklung der Zuwanderung und die Bearbeitung von Asylanträgen zuständigen Beamten offenkundig Angst vor ihrer Klientel haben, wird die Bereitschaft der EU-Staaten, diese Menschen aufzunehmen, noch weiter sinken.
Derweil werden Bundeskanzleramt und EU-Vertreter gar nicht müde mit ihren Statements, die europäische Solidarität zu beschwören. Für die es weit weniger belegbare Beweise gibt als für die Existenz des Yeti oder des Ungeheuers von Loch Ness. Die Botschaft, die davon ausgeht, ist verheerend: Katastrophale Verhältnisse herrschen nicht nur auf den ägäischen Inseln, sondern auch bei der Problemlösungskompetenz der EU. Vom so oft zitierten Schutz der Außengrenzen über den Anspruch, die Fluchtursachen zu bekämpfen bis hin zur gemeinsamen Bewältigung der Aufgaben hören wir bis jetzt nichts außer schönen Worten. Das Chaos geht aber einfach nicht fort, indem man es verschweigt – es breitet sich schneller aus als der Hausschwamm.

Meinem lieben Leser Uwe L. aus Bonn habe ich – abschließend zu diesem Thema – den folgenden Link zu verdanken. In der m. E. noch besten deutschsprachigen Zeitung, der NZZ, hat sich Völkermordforscher Gunnar Heinsohn zu Wort gemeldet. Und eine wissenschaftliche Analyse vorgestellt, die es in sich und vermutlich auch noch stimmt, was das Ganze nicht erfreulicher macht. Das dort Thematisierte hatte ich ja bereits bei meinem Interview im „Schrang-TV“ kundgetan – allerdings ohne die in diesem Artikel vorhandene Expertise. Ich meine: Unbedingt lesenswert: http://www.nzz.ch/articleeo5x7-1.76650

US-Wahlen: Ein Schmutz, der einen Plural verdient hätte
Hass und Mitleid, heute recht verbreitet, lassen sich nicht in den Plural erheben. Aber spätestens seit dem tobenden und nun bald endenden US-Präsidentschaftswahlkampf hätte es der „Schmutz“ verdient, in den edlen Stand der Mehrzahlfähigkeit erhoben zu werden.

Nicht unbedingt deshalb, weil beide Seiten im Wahlkampf keinerlei Mindeststandards zeigen, die geeignet wären, der Welt bzgl. der nächsten Besatzung des Oval Office Zuversicht einzuhauchen, sondern weil hier – vor allem dank Wikileaks – ein Dreck aus dem Gulli hochgespült wird, den man sich nicht hätte träumen lassen können. Und deswegen sitzt Julian Assange ja auch seit Jahren sozusagen im Gefängnis.

Hillary Clinton, schon als sichere Siegerin der Wahl gehandelt, fallen immer mehr Stolpersteine in den Weg, die sie selbst betreffen, wohl aber auch Ihren Gatten, den Ex-Präsidenten.
Das spurlose Verschwinden Zehntausender von E-Mails, die Zerstörung von PCs und Laptops lassen den Verdacht aufkommen, dass hier Beweise für irgendwelche strafwürdigen Vorgänge betrieben wurden und wohl am ehesten als „Strafvereitelung im Amt“ zu bezeichnen wären – was nach US-Recht eine Haftstrafe nicht unter 20 Jahren nach sich ziehen würde.
Frau Clintons öffentlichkeitswirksame Aufforderung an das FBI, alle Fakten auf den Tisch zu legen, soll vermutlich den Eindruck erwecken, dass sie nichts zu verbergen habe. Tatsächlich aber verdient diese Aufforderung das Prädikat „scheinheilig“: Auch Frau Clinton weiß sehr genau, dass das FBI während eines schwebenden Verfahrens keine Einzelheiten veröffentlichen kann und darf.

Für die Präsidentschaftskandidatin wird die ganze Geschichte so oder so Folgen haben. Denn all diejenigen, die Mrs. Clinton auf verschiedenste Art und Weise „gefördert“ haben, um sich sofortige oder spätere Gegenleistungen zu sichern, werden sich nun zweimal überlegen, ob sie auf das richtige Pferd gesetzt haben: Eine Präsidentin, die vielleicht kurz nach dem Einzug ins Oval Office ins amerikanische Hochsicherheits-Gefängnis „Big House“ in Pennsylvania umzieht, auf jeden Fall aber unter ständiger Beobachtung all ihres Tuns uns Lassens steht, ist nicht das, was sich ihre Förderer aus der Finanz- und Rüstungsindustrie erhoffen.

So oder so: Wenn Sie der Ansicht sind, dass der US-Wahlkampf mit das Schlimmste war, was Amerika in den letzten Jahren gesehen hat, dann werden Sie m. E. Ihre Einschätzung revidieren müssen, wenn die Wahl vorbei ist. Ich denke, das Chaos danach wird die USA erschüttern. Und bei einem Wahlsieg Donald Trumps auch die Wall Street. Damit zu den Märkten:

Der Umbruch
Ägypten löst die Anbindung seines LE an den US-Dollar auf, Italien zahlt trotz wirtschaftlicher Implosionsrisiken der die Marktgesetze aushebelnden EZB-Politik nur ein Zehntel an Zinsen dessen, was sonst für seine Anleihen fällig wäre, die Edelmetalle werden in Shanghai seit April ausschließlich in Yuan abgerechnet, Öl von immer mehr Förderländern nicht mehr ausschließlich auf Dollarbasis gehandelt. Es ist unübersehbar: Amerikas über Jahrzehnte hinweg funktionierende, durchaus als genial zu bezeichnende Strategie, die Welt über den US-Dollar zu beherrschen, scheint dem Untergang geweiht zu sein. In Washington wird darüber kaum gelacht werden.

ZUSAMMENFASSUNG: Der Countdown bei der US-Wahl läuft – begleitet von einer Explosion der Volatilität an der Wall Street, zunehmender Nervosität an den Finanzmärkten, einem rückläufigen Ölpreis und anziehenden Edelmetallen. Manchmal braucht es halt ein wenig Geduld, bevor Erwartetes sich bewahrheitet.
Nach den Wahlen in den USA wird es, das steht zu befürchten, „unruhig“ werden.
Aus technischer Sicht sind die US-Indizes wie auch der DAX für Tieferes ausgerichtet. Öl ebenfalls, nicht aber die Edelmetalle.

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Ralf Flierl, Chefredakteur des m. E. einzig verbliebenen, tiefschürfenden Börsenmagazins in unserem Lande, bietet allen Lesern dieses Newsletters ein Probe-Abo des „Smart Investor“ an:
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PPS: In der nächsten Woche oder in der übernächsten werde ich ein Interview mit Frau Tania Kambouri veröffentlichen, einer Polizistin, die uns einmal aus ihren tagtäglichen Erfahrungen berichten wird.
PPPS: Und ja, auch bei „Plan B“ geht es voran. Alle Anmelder werden bald von mir hören.
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Auszug Newsletter 29.10.2016

DIE WAHL DER QUAL
Da haben sie den Salat, die Amerikaner. Eine Kandidatin, gegen die zehn Tage vor der Wahl das FBI ermittelt und einen Kandidaten, der von einigen Frauen sexueller Übergriffe bezichtigt wird. Die Schmutzigkeit des Wahlkampfes und die radikale Spaltung der Gesellschaft lassen für die Tage nach der Wahl nichts Gutes erahnen. Auch nicht für die Wall Street. Clinton oder Trump – die spannendste Wahl, vor der die US-Bürger je standen.

Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Woche fanden in München die 30. Medientage statt. Die Themen: Apps, Augmented Reality, Cloud-Services, CSM, Digital Broadcasting, HbbTV, Mobile Media, Radio, Recruiting, Smart Data, Smart TV, Social Media, Startups, Streaming, Ultra-HD, Video on Demand, Wearables – ob man da die deutschen Untertitel vergessen hat?
Angetreten war die Veranstaltung unter dem irreführenden Titel „Mobile & Me – Wie das Ich die Medien steuert“. Na, haben Sie den sinnentstellenden Fehler gefunden?
Sinnentstellung und Absurdität haben, das am Rande, offensichtlich Hochkonjunktur; fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass die mittlerweile zur Normalität geworden sind: Die schönsten Stilblüten dieser Woche:

1. Die Bundeskanzlerin schlug allen Ernstes vor, Ängste vor dem „politischen Islam“ mit dem Singen von Weihnachtsliedern und Blockflöten zu bekämpfen http://www.wiwo.de/politik/deutschland/angela-merkel-und-die-blockfloeten-postfaktisch-im-endstadium/14730918.html . Damit toppt sie noch den Ratschlag der Kölner Oberbürgermeisterin, zu sexuell übergriffigen Migranten „immer eine Armlänge Abstand“ zu halten.

2. Mohammed B., bekannt geworden als „marokkanischer Syrer“, der wegen eines fehlenden Schokopuddings zum Drahtzieher einer Brandlegung seiner Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf geworden war und einen Schaden in Höhe von zehn Millionen verursacht und dabei zahlreiche Menschenleben in Gefahr gebracht hatte, ist auf Veranlassung der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Aber es kommt noch „besser“:

Rechtsanwalt Loehne (CDU), Vorsitzender des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes des Landesverbands Düsseldorf, forderte die Abschiebung des bzw. der Brandstifter: „Wer eine solche Einrichtung anzündet und damit andere Flüchtlinge und die Hilfskräfte in Gefahr bringt, ist kriminell. Und wer kriminell ist, den braucht unser Land nicht.“ Was ich unterschreiben würde. Aber andere eben nicht:
„Es ist verheerend, wenn der Vorsitzende einer angesehenen Hilfsorganisation die Bestrafung und Abschiebung seiner Schutzbefohlenen verlangt.“, kommentierte Christian Jäger (DIE LINKE) das Statement des DRK-Mannes. Lieber Herr Jäger, nur zu gerne wüsste ich Ihre Rechtsauffassung, wenn nicht ein mit gefälschter Identität eingereister Brandstifter, dem ein Schoko-Pudding fehlte, sondern ein „Rechter“ die Asylunterkunft angezündet und niedergebrannt hätte. § 306b des Strafgesetzbuches sollten Sie auch einmal lesen.

3. Wenn eine der Realität von der Schippe gesprungene Regierung wissen will, was im Land vor sich geht, setzt sie eine Kommission ein, beauftragt eine teure Studie oder befragt den wissenschaftlichen Rat des Bundestags. Unausgesprochenes Ziel scheint dabei immer zu sein, auch das wissen zu wollen, was „draußen im Land“, wie Helmut Kohl zu formulieren pflegte, eh schon die Spatzen von den Dächern pfeifen oder was sich bei der Beherrschung zumindest eines Teils der vier Grundrechenarten von selbst ergibt.

Diesem Drang nach Erkenntnis haben wir den alle vier Jahre vorgelegten, von TNS Infratest Sozialforschung im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums bei mehr als 30.000 Bürgern erhobenen „Alterssicherungsbericht“ zu verdanken, der am Mittwoch zu der bemerkenswerten Einsicht kam, dass Menschen, die in ihrem Arbeitsleben wenig verdienen, im Alter auch nur wenig aus der gesetzlichen Rentenkasse zu erwarten haben und daher dringlich ihre Eigenvorsorge für den Ruhestand erhöhen müssen, da das Risiko der Altersarmut zunehme. Vor dieser Expertise ziehe ich mal den Hut!

Niemand von uns – ich darf Sie einbinden – hätte sich das je träumen lassen können, oder? Noch vor einem Jahr hieß es doch, dass Deutschlands unleugbare demographische, seit Jahrzehnten thematisierte Schieflage durch die Zuwanderung der hochqualifizierten Flüchtlinge wieder zurechtgerückt würde. Nun stehen bis 2020 94 Milliarden Euro im Raum, die die deutschen Steuerzahler für die Flüchtlinge aufzubringen haben werden, was wie bei Prognosen dieser Art nur einen Bruchteil des Tatsächlichen ausmachen dürfte.

Denn die Mehrzahl der sgn. Schutzbedürftigen landet nun einmal eben nicht im Arbeitsmarkt, sondern im Sozialsystem (nach Ansicht des CDU-Urgesteins Wolfgang Bosbach dürfte das 80 Prozent der Migranten betreffen). Erst recht, wenn der Nachzug der Familienmitglieder einsetzt und die hohe Reproduktionsrate der Zuwanderer zum Tragen kommt.
Die Hälfte aller unter 30-Jährigen hierzulande spart überhaupt nicht – warum auch, wenn das für später Angelegte dank der EZB-Zinspolitik und jetzt wieder anziehender Inflation wegschmilzt statt sich wie früher über Zins- und Zinseszinseffekt zu vermehren oder – inflationsbereinigt – zumindest stabil zu bleiben.

Die Politik muss sich fragen lassen, welcher ihrer widersprüchlichen Forderungen die Bürger denn nun nachgehen sollen: Dem Wachstumsfetisch folgend konsumieren, bis die Schwarte kracht oder Geld (falls überhaupt möglich) auf die hohe Kante legen? Für die allermeisten Verbraucher schließt das Eine das Andere aus. Und die Keule der Negativzinsen tut ein Übriges, um Vorsorge zu bestrafen statt zu belohnen.
Und, natürlich: Den rund 25 Prozent der in „prekären Beschäftigungsverhältnissen“ tätigen Arbeitnehmer, die mit ihrem Entgelt einfach nicht über die Runden kommen können, muss die Aufforderung der Regierung, mehr Eigenvorsorge fürs Alter zu betreiben, wie blanker Zynismus vorkommen. Von was denn bitte, Frau Nahles, Frau Merkel?

Dass Teilen der Bevölkerung der Gedanke kommt, gegenüber Menschen, die niemals einen einzigen Cent in unsere Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, aber nun diesbezgl. eine Vollversorgung genießen, vom Staat als Menschen „zweiter Klasse“ behandelt zu werden, das kann ich durchaus nachvollziehen. Eine Regierung, die einen „Alterssicherungsbericht“ braucht, um Offenkundiges zu erfahren und die Zuwanderung in die Sozialsysteme forciert, kann das nicht.
Nicht nur diesem Teil der Bevölkerung dürfte auch schwer zu vermitteln sein, warum – mit Haftungsrisiko des Steuerzahlers – Hunderte von Milliarden Euro in die sgn. Rettung des Euro versenkt werden. Ein Erfolgsmodell muss nicht gerettet werden und immer mehr Steuergeld verschlingen – ein Erfolgsmodell bringt Rendite!

4. Bundesinnenminister de Maizière plant, die Videoüberwachung massiv auszubauen und dabei eine Gesichtserkennungssoftware einzusetzen, um der wachsenden Terrorgefahr zu begegnen. Tolle Idee, finde ich – direkt aus dem Tollhaus. Rund 80 Prozent der Zuwanderer kommen ohne Papiere ins Land. Und nun soll eine Software mögliche Terroristen an Bahnhöfen, Flughäfen oder Fußballstadien identifizieren.

Selbstredend kann dieser ministeriale Geniestreich auch von Privatpersonen adaptiert werden. Zur Erhöhung Ihrer Sicherheit sollten Sie gerade in Zeiten explodierender Wohnungseinbrüche strategisch klug vorgehen: Öffnen Sie am Abend Ihre Haus- oder Wohnungstüre sperrangelweit. Aber erst, nachdem Sie Ihre Schlafzimmertüre mit einer Videokamera abgesichert haben. Damit diese Maßnahme auch die Chance hat, vom verdienten Erfolg gekrönt zu werden, dürfen Sie es natürlich nicht versäumen, vorab möglichst viele Menschen wissen zu lassen, dass bei Ihnen immer „offen Holland“ ist. Sonst müssen Sie vielleicht lange warten, bis sich Ihre Investition amortisiert. Oder schlimmstenfalls passiert gar nichts!

5. In dieser Woche erfuhren wir die Daten der deutschen Waffenexporte für das erste Halbjahr. Rechnet man sie aufs ganze Jahr hoch, dürfte 2016 hier ein neuer Rekord winken. Erstmals Wort gehalten hat Wirtschaftsminister Gabriel hinsichtlich seines Versprechens, weniger Kleinwaffen auszuführen. Diese Waffen und nicht schweres Gerät sind für die meisten Toten in Kriegs- und Krisengebieten verantwortlich.

In den ersten sechs Monaten d. J. sanken die Exporte deutscher Kleinwaffen im Jahresvergleich um 6,45 Prozent. So weit, so gut. Handfeuerwaffen selbst sind jedoch in den allermeisten Fällen natürlich erst dann potentiell tödlich, wenn aus ihnen geschossen wird. Und dafür braucht es eine Munitionierung. Beim Export von Munition für Kleinwaffen hat die Bundesregierung im o. g. Vergleichszeitraum allerdings um sage und schreibe 951 Prozent „expandiert“.

Wohin exportiert wird, das weiß man. Wo Waffen und Munition aber letztlich landen, ist ein Buch mit mindestens sieben Siegeln. Was in Berlin bestens bekannt sein dürfte. Im Übrigen wären Regierung, das Parlament und auch die Bundeswehrangehörigen gut beraten, sich mit den §§ 16 und 63 (1) des Soldatengesetzes (SG) vertraut zu machen.
In Ersterem heißt es: „Außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes ist dem Soldaten jede Einmischung in die Angelegenheiten des Aufenthaltsstaates versagt.“ Und in Zweiterem: „Hilfeleistung im Ausland sind Verwendungen der Streitkräfte im Rahmen von humanitären Hilfeleistungen.“ Was also treibt die Bundeswehr im Ausland? Sie mischt sich ein. Und AWACS-Flüge oder die Ausbildung des Militärs anderer Staaten sind wohl kaum als humanitäre Hilfsaktionen zu verstehen. Aber auf Gesetze wird leider immer weniger gesetzt.

6. In der kommenden Nacht ist es wieder an der Zeit, die Uhren auf Winterzeit umzustellen. Die Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) scheiterten in dieser Woche mit ihrem Vorhaben, sich des bei der Energieeinsparung erwiesenermaßen sinnlosen Wechsels von Sommer- zu Winterzeit und umgekehrt zu entledigen.
Initiiert hatte diesen Vorstoß eine Bürgerinitiative, diskutiert und abgesegnet wurde sie vom Parlament der Balearen. Grund: Aufgrund ihrer östlichen Lage wird es auf den vier Inseln ohnehin schon erheblich früher dunkel als in der Mitte oder gar im Westen Spaniens.

Die Zentralregierung in Madrid wies die Eingabe der Balearen jedoch ab. Mit der Begründung, dass die Entscheidung über die Zeitumstellung nicht bei ihr, sondern bei der EU-Kommission liege.
Inhaltlich geht es hier nicht um wirklich Weltbewegendes. Der Ablauf der Ereignisse steht jedoch stellvertretend für das, was viele an der EU kritisieren: Eine „basisdemokratisch“ zustande gekommene und von einem Regionalparlament beschlossene Eingabe wird von der Regierung mit dem Hinweis abgeschmettert, dass die Entscheidung darüber von einer eben nicht demokratisch gewählten Institution – hier der EU-Kommission – zu treffen sei. Dieses Muster zieht sich wie ein roter Faden durch die Politik der EU. Und es spuckt dem Volkswillen nachgerade ins Gesicht. Auch zeigt sich an dieser Geschichte, wie unendlich schwer sich eine zementierte Bürokratie damit tut, frühere Fehlentscheidungen wieder rückgängig zu machen.

Wobei sich natürlich der Gedanke an CETA aufdrängt. Den Wallonen ist es geglückt, in den jetzt unterschriftsreifen Vertrag eine Ausstiegsklausel aufnehmen zu lassen, die es Belgien erlaubt, das Abkommen ggf. auch wieder zu kündigen. Allein das lässt bei mir alle Alarmglocken schrillen: 27 EU-Staaten hatten also einem Vertrag ihr Placet gegeben, aus dem sie nie mehr hätten aussteigen können. Wer mit einen derartigen Vertrag vorlegen würde, der bräuchte mit mir über den Inhalt gar nicht mehr zu diskutieren.

DAX: Jetzt gilt‘s!
Im Wochenvergleich hat sich der deutsche Aktienindex um ein prickelndes Nichts verändert, während die Voraussagen einer „Jahresendrallye“ mal wieder zunahmen.
Ein Wahlsieg Donald Trumps – und der ist durch die neuen Enthüllungen über Mrs. Clinton nun wieder ein Stückchen wahrscheinlicher geworden, wäre allerdings angetan, die Wall Street und damit geradezu zwangsläufig auch den DAX nachhaltig auf Talfahrt zu schicken.
Die durch zahlreiche, regelrecht hasserfüllte Medienkampagnen (auch hierzulande) betriebene Versuch, den Wahlkampf von der sachlichen auf die emotionale Ebene zu zerren, hat einen ganz einfachen Grund: Mr. Trump stellt eine ernst zu nehmende Gefahr für so ziemlich alles dar, was in den USA an den Schalthebeln der Macht, des Geldes und auch des Todes steht. Leider ist das Bemühen, uns den Standpunkt auch dieses Kandidaten vorzustellen, in den Medien kaum aufzufinden. Hier aber schon: http://www.epochtimes.de/politik/welt/trump-scharf-gegen-globalisten-fuer-establishment-stehen-billionen-dollar-auf-dem-spiel-a1960100.html

Laut SPIEGEL online gibt es für die Republikaner „keinen unblutigen Weg“, „Trump noch loszuwerden“. Wie bitte? Wie muss es dann denn erst bei den Demokraten bestellt sein? Einen klugen und sehr lesenswerten, heute erschienenen Beitrag dazu empfehle ich Ihnen: http://chaosmitsystem.blogspot.de/2016/10/kustos-kopiert-alle-gegen-trump.html#more
Ja, es geht nicht um Bildung, Renten, Krankenversicherung, Kriminalitätsbekämpfung oder sonst etwas, was sich in Wahlprogrammen wiederfindet, es geht um Globalisierung, Billionen von US-Dollars, Lobbyismus, das Großkapital, Korruption, gekaufte Staatsdiener, Krieg und Frieden.

ZUSAMMENFASSUNG: Glauben wollte es eigentlich fast niemand mehr, aber so langsam mehren sich die Zeichen, dass es an den Rentenmärkten zu einem Richtungswechsel kommen könnte. Für die Aktienmärkte sind das keine guten Nachrichten. Für die Notenbanken auch nicht – denn die Zinspfeile, mit denen sie auf einen größeren Kursrückgang der Aktienkurse reagieren könnten, haben sie längst verschossen.

Aber: Während 2016 bis jetzt bei den Aktienindizes weder für die Bullen noch für die Bären erfreulich verlief, dürfte diese ungute Phase nun bald beendet sein. Zeit, sich wieder um den Markt zu kümmern!

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz
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Auszug Newsletter 22.10.2016

DES KAISERS NEUE KLEIDER
Das irakische Mossul wird gerade unter der Führung der USA in Schutt und Asche gebombt befreit, während syrische und russische Militärs in Aleppo menschenverachtende Bombardierungen durchführen. Kranker geht‘s wohl kaum noch bei der Berichterstattung. Dumm nur, dass immer mehr Menschen diese Gehirnwäsche durchschauen. Nicht Krieg, nicht Entdemoktratisierung, nicht die Herrschaft der Großkonzerne, nicht Bevormundung will das „dumme“ Volk. Sondern Schluss mit all diesem Spuk!

Liebe Leserinnen und Leser,
in fast jedem Erwachsenen – in Männern angeblich viel häufiger als in Frauen – steckt ein Kind. Und Kinder lieben Märchen. Anders wäre es kaum zu erklären, dass so viele Erwachsene allabendlich als Gutenachtgeschichte die Tagesschau, das heute journal oder Ähnliches konsumieren. Claus Kleber singt sie sozusagen in den Schlaf.

Als ich noch ein TV-Gerät besaß, waren mir Märchen auch das mit Abstand Liebste des Dargebotenen. Allerdings die, die am Sonntagmittag um 12:00 Uhr im KiKA liefen. Eines meiner Lieblingsmärchen ist Hans Christian Andersens „Des Kaisers neue Kleider“, erschienen zuerst am 7. April 1837. Wikipedia fasst den Inhalt so zusammen:

„Das Märchen handelt von einem Kaiser, der sich von zwei Betrügern für viel Geld neue Gewänder weben lässt. Diese machen ihm vor, die Kleider seien nicht gewöhnlich, sondern könnten nur von Personen gesehen werden, die ihres Amts würdig und nicht dumm seien. Tatsächlich geben die Betrüger nur vor, zu weben und dem Kaiser die Kleider zu überreichen.

Aus Eitelkeit und innerer Unsicherheit erwähnt er nicht, dass er die Kleider selbst auch nicht sehen kann und auch die Menschen, denen er seine neuen Gewänder präsentiert, geben Begeisterung über die scheinbar schönen Stoffe vor. Der Schwindel fliegt erst bei einem Festumzug auf, als ein Kind sagt, der Kaiser habe gar keine Kleider an, diese Aussage sich in der Menge verbreitete und dies zuletzt das ganze Volk rief. Der Kaiser erkannte, dass das Volk recht zu haben schien, entschied sich aber, „auszuhalten“ und er und der Hofstaat setzen die Parade fort.“
Auch heute gibt es eine Menge an Offenkundigem, das sich jedem halbwegs informierten Zeitgenossen erschließt, aber aus vielerlei Gründen nicht thematisiert werden darf. Der König (bzw. „die Königin“) kennt diese Wahrheiten, der Hofstaat kennt sie und große Teile des Volkes ebenfalls. Aber die Parade wird munter fortgesetzt.

Im Gegensatz zu Andersens Märchen wird heutzutage die Verbreitung der Erkenntnis, dass der Kaiser nackt ist, durch soziale, politische und moralische Ächtung bedroht. Jedes Abweichen vom pseudohumanistischen Dogma, vom Multikulti-Glaubenssatz, vom Genderwahn oder vom längst überkommen geglaubten Schwarzweiß- bzw. Freund-/Feinddenken wird mit Querulantentum, Staatsfeindlichkeit, Fremdenhass, Rückwärtsgewandtheit oder rechtem Gedankengut in Verbindung gesetzt und entsprechend stigmatisiert.

Dass der Begriff der seit Mitte des 19. Jahrhunderts gebräuchliche und zuerst von konservativen Katholiken benutzte Begriff der „Lügenpresse“ heute in den neuen Bundesländern viel extensiver genutzt wird als im Westen, dürfte einen guten Grund haben:

Während Menschen wie beispielsweise ich sozusagen mit der unverrückbaren Gewissheit groß geworden sind, in einer Tagesschau, einer FAZ oder einer DIE WELT objektiv, ehrlich und umfassend über das politische Weltgeschehen aufgeklärt zu werden (was nie so war), wuchsen die Bürger der ehemaligen DDR mit der Aufgabe heran, in dem ihnen von den Medien Präsentierten wie bei der Nadel im Heuhaufen nach einem vielleicht doch noch auffindbaren Stückchen Wahrheit zu suchen.

Die Bürger der neuen Bundesländer sind dem über Jahrzehnte hinweg unkritischen, westlichen Medienkonsumenten in diesem Bereich vermutlich ein gutes Stück voraus, zumindest aber sensibilisierter für ein Problembewusstsein, das in den alten Bundesländern erst seit rund zwei Jahren Einzug in die Köpfe hält, sich jetzt aber immer schneller, sogar rasant auszubreiten scheint.

Putin in Berlin
Seit Monaten mehren sich die Stimmen, die vor einem 3. Weltkrieg warnen, der dann in der nuklearen Katastrophe enden werde. Den ersten Teil dieser Warnung kennen Sie von mir, da ich ihn schon viel früher thematisiert habe als die heutigen Auguren. Den zweiten Teil der Warnung halte ich allerdings für so gut wie ausgeschlossen. Warum?
Auch beim „militärisch-industrielle Komplex“, vor dem bekanntermaßen die beiden US-Präsidenten Eisenhower und Kennedy warnten (Video mit deutschen Untertiteln hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=46zNV7x_lN0 ) warnten, geht es, wie bei allen Wirtschaftsunternehmen, klassischerweise um die Erzielung von Rendite, also Gewinnen. Und so zynisch es auch klingt:

Wollen Rüstungsfirmen Gewinne erzielen, müssen ihre Produkte auch ge- bzw. verkauft werden. Dafür kann es kein besseres Umfeld geben als einen wunderschönen Krieg, in dem möglichst viele der Produkte erst benötigt, dann zerstört und folglich nachgeordert werden müssen.
Atomwaffen würden für dieses bewährte Geschäftsmodell (seit dem Zweiten Weltkrieg haben die USA über 40 Angriffskriege durchgeführt; unter Präsident Obama flossen über 4.000.000.000.000 US$ in den milit-industr. Komplex) das Ende bedeuten. Und so gut wie sicher eine Welt hinterlassen, auf der die Überlebenden die Toten beneiden würden, wozu dann auch alle gehören würden, die am „Day after“ dann aus ihren Bunkern krabbeln – und keine Waffen mehr verkaufen könnten.

Das seit langem unter dem mantra-artig vorgetragenen Argument der „russischen Aggression“ laufende, militärische Heranrücken der NATO an Russland, die massiven, vor allem in Ostdeutschland zu beobachtende Verlagerung schweren Militärgeräts in Richtung Osten, die geplante Stationierung neuer US-Atomwaffen in Europa, die der EU von den USA aufgezwungenen Wirtschaftssanktionen gegen Moskau, die von den USA initiierte Destabilisierung der Ukraine, der als „Bürgerkrieg“ bezeichnete Angriff des Westens auf Syrien, der einzig das Ziel eines „Regime-change“ hat – um all das weiß jeder, der eben nicht nur „Sekundärquellen“ wie unsere Medien konsumiert, sondern stattdessen „Primärquellen“ wie die jedermann zugänglichen Aussagen führender Leute der US-Think-Tanks, die Aussagen namhafter US-Generäle oder der bekanntesten Berater der US-Politik.

Es ist schon mehr als verstörend, dass das Nutzen von Primärquellen – dem ich mich hier im Newsletter seit Anfang seines Bestehens verpflichtet fühle – in unseren Medien so gut wie völlig in der Versenkung verschwunden zu sein scheint. Ein Leser meldete sich kürzlich von meinem Newsletter ab, weil er ihn als „unerträglich amerikafeindlich“ empfand. Nun ja. Mr. Breedlove, Mr. Brzezinski, Mr. Kissinger, Mr. Friedman, Mr. Wolfowitz, Mr. Barnett, Mr. Kennedy und Mr. Eisenhower sind die USA im O-Ton: Die Einen gut, die Anderen wohl weniger. Ich zitiere sie. So what?
Dass man mir aus dem Zitieren ihrer Aussagen den Strick einer Amerikafeindlichkeit dreht, ist ein nicht einmal neuer Treppenwitz der Geschichte. In Deutschland hat sich, denke ich, neuerdings ein sonderbarer Geist der vorauseilenden Unterwerfung breitgemacht, der diese Unterwerfung schon anbietet und ihr den roten Teppich ausrollt, bevor sie überhaupt gefordert wird. Aber nun zu Herr Putin:

Dass es am Mittwoch in Berlin überhaupt einmal wieder zu einem Treffen zwischen Frau Merkel und den Herren Hollande, Putin und Poroschenko kam, ist in diesen sonderbaren Zeiten schon einmal als Lichtblick zu bewerten.

Ich halte es kurz: In Syrien gibt es nach UN- bzw. Völkerrecht nur einen einzigen „legalen“ militärischen Mitspieler: Russland! Frankreich, Belgien, die USA, Israel, die Türkei etc. und auch Deutschland sind de jure dort nichts Anderes als Invasoren – angetreten, um im Auftrag der USA einen weiteren „Regime-change“ zu bewerkstelligen.
Das weiß die Kanzlerin, das weiß die EU, das weiß die NATO, das wissen unsere Medien. „Unmenschlich“ findet die Kanzlerin das Bombardement Aleppos. Frankreichs Monsieur Hollande sprach gar von „Kriegsverbrechen“.

Sehen Sie sich das hier an: http://www.der-postillon.com/2016/10/mossul-aleppo.html (Lesetipp 2 dieser Woche). Besser könnte ich es nicht auf den Punkt bringen!
„Kriegsverbrechen“ (cimes de guerre), Herr Hollande, das ist ein Schwachsinns-Begriff. Der Krieg selbst ist ein Verbrechen. Frankreich, Belgien, die USA, Israel, die Türkei und auch Deutschland täten gut daran, sich an ihre Geschichte zu erinnern. Wann noch mal griff das jetzt laut NATO, EU und Berlin jetzt schon wieder so „aggressive“ Russland zuletzt Europa an? Wie war das 1812 unter Napoleon, wie beim ersten und beim zweiten Weltkrieg? Und wer rückt heute von allen Seiten militärisch an die russischen Außengrenzen heran?

Militärische Angriffe auf Staaten sind nach UN-Charta nur nach Ermächtigung durch den Sicherheitsrat „erlaubt“. Dürften wir erfahren, wann der Sicherheitsrat den in Syrien und Irak operierenden westlichen Staaten grünes Licht für ihre Angriffe gegeben hat? Nie.

Noch ein Wort zu den wegen seiner Angriffe auf Aleppo geplanten, aber noch nicht beschlossenen, neuerlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland, deren stärkste und EU-weit derzeit offenkundig auch einzige Befürworterin die deutsche Bundeskanzlerin ist. Wem dienen sie, wem schaden siie, was bringen sie?

In der Ukraine-Frage ist Russland wegen der Sanktionen keinen Strich von seinem Kurs abgewichen. In Europas und insbesondere Deutschlands Exportindustrie indes haben sie merkliche Spuren hinterlassen. Profitiert haben hingegen die USA, die die der EU gegen ihren Willen abgetrotzten Wirtschaftssanktionen entstandene Handelslücke selbst ausfüllten.

Eine Verschärfung der EU-Sanktionen würde also hauptsächlich den Vereinigten Staaten nutzen, die (auch) aus ökonomischem Blickwinkel gar kein Interesse an einer Umsetzung der Minsker Abkommen haben dürften, die ja die Europäer wieder als Mitwettbewerber im Handel mit Russland auf den Plan riefe. Minsk I und II, zur Erinnerung, wurden von Russland auf die Schiene gesetzt, können aber durch jeden Schuss im Donbass (von wem immer auch) jederzeit konterkariert werden. Ich denke, Sie wissen, dass ich weiß, was Sie vermuten. Und ich gebe Ihnen Recht.
Dass den neuen wie den alten Sanktionsbemühungen der Bundeskanzlerin aus der deutschen Wirtschaft mittlerweile immer heftigerer Gegenwind entgegenbläst, ist nachvollziehbar. Politik ist heute – zumindest im Westen – in weiten Teilen zum verlängertem Arm der Wirtschaft verkümmert. Die Frage, wessen Wirtschaftsinteressen Frau Merkel denn eigentlich vertritt, stellt man sich anscheinend auch in der deutschen Industrie mittlerweile immer häufiger. Die Deutschlands erkennbar wohl kaum.

Ceta und Mordio
Juristen, die sich einmal mit der Historie der Rechtsprechung beschäftigt haben, kennen vielleicht noch den Begriff des Zetermordio bzw. Zeter und Mordio. Ich will Sie damit nicht aufhalten, wer‘s näher wissen will, wird bei Wikipedia fündig werden.

Ceta und Mordio sind aktueller: Nach vollen sieben Jahren harter Verhandlungen um das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada wollte die kanadische Handelsministerin gestern Nacht frustriert abreisen, bevor EU-Parlamentschef Martin Schulz intervenierte. Aktuelle Lesart: Ceta ist nicht „am Ende“, sondern „abgeschlossen“. Faktisch hat sich am Nein der Wallonen gegen das Abkommen allerdings nichts geändert.

Das ganze Geceta, dass uns suggerieren soll, dass ohne die neuen Handelsabkommen die Wirtschaft unterginge, Europa danach mit niemandem mehr Verträge schließen könne und sein Gesicht (ist was?) verlöre, ist schon arg daneben. China hat durch den Aufbau seiner „Seidenstraße“ mittlerweile direkten Zugang zu über vier Milliarden potentiellen Verbrauchern, ohne seinen Handelspartnern zuvor fragwürdige Verträge aufs Auge gedrückt haben zu müssen. So geht‘s auch. China geht seinen Weg an die Spitze der Weltwirtschaft, falls es sich darauf besinnt, beim Kopieren der ökonomischen Fehler der USA und Europas etwas mehr Abstinenz walten zu lassen.

Der Eindruck, dass Ceta und TTIP letztlich zu einer weiteren Machtkonzentration der Großkonzerne und zu einer Aushöhlung der Demokratie und der Absenkung mühsam erreichter Sozial- und Umweltstandards führen wird, ist schwerlich aus der Welt zu schaffen. Und dass die Mehrheit der Entscheidungsträger, die bei Ceta den Daumen nach oben gedreht hat, den Vertragsentwurf überhaupt nicht kennt, ist für mich so gut wie ausgemacht. 1.598 Seiten. Wenn Sie an langen Herbst- und Winterabenden mal wieder Lust aufs Lesen verspüren: http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2014/september/tradoc_152806.pdf Aber Vorsicht: Bitte erwarten Sie keine Pointe!

ZUSAMMENFASSUNG: Politisch scheint das große Chaos ausgebrochen zu sein, was im Umfeld internationaler Attacken gegen den US-Dollar nicht anders zu erwarten war. Russland spielt auf Stärke, während die USA und die NATO ihre illegalen Militäroperationen fortsetzen, Moskau aber wegen seines völkerrechtlich abgesegneten Eingreifens in Syrien an den Pranger stellen statt sich an die eigene Nase zu fassen.
DAX und die Wall Street setzten ihre trendlose Phase fort und warten auf das Ergebnis der US-Wahl. Ein Sieg Frau Clintons scheint sicher zu sein und könnte den Märkten einen letzten Push geben.

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz
PS US-Sängerin Madonna ist nun auch im Wahlkampf aktiv. Jedem Wähler Frau Clintons will sie „einen blasen“. Ehrgeiziges Projekt http://www.gala.de/stars/news/starfeed/madonna-blowjob-fuer-jeden-clinton-waehler_1548513.html
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Auszug Newsletter 16.10.2016

ANSCHLAGSVERZÖGERUNG AKTIVIEREN?
Erst entwischt ein potentieller Bombenleger der Polizei, dann wird er von Landsleuten festgesetzt, um sich kurz später in der Untersuchungshaft zu erhängen. Und die spontanen Rufe, den tatkräftigen Syrern das Bundesverdienstkreuz zu verleihen, verstummen, als der Verdacht auftaucht, dass sie Mitwisser des geplanten Anschlags gewesen seien. All das hätte es vermutlich nicht gegeben, wenn es so etwas wie wirksame Grenzkontrollen gäbe.

Liebe Leserinnen und Leser,
Katzen und Kinder – von beidem habe ich je ein Exemplar daheim – hat die Natur mit einem sonderbaren Talent ausgestattet, das uns Erwachsene immer wieder in Erstaunen versetzt.
Als ich mir heute Früh überlegte, dass ich in dieser Woche auch auf den wohl in letzter Minute vereitelten Anschlag des Chemnitzer syrischen Bombenbauers eingehen sollte, stand ich kurz auf, um mir im Nebenzimmer einen weiteren Espresso zu holen.

Diese Zeit nutzte meine Katze, um sich mit der Tastatur meines PC zu beschäftigen. Als ich sie von dort vertrieb, sah ich das Ergebnis ihrer „Arbeit“? Auf dem Monitor hatte sich ein Windows-Fenster aufgetan, in dem ich gefragt wurde: „Möchten Sie die Anschlagsverzögerung aktivieren?“
Spontan wünschte ich mir, wenn auch nicht bezogen auf meine Tastatur, dass das in meiner Macht stünde. Was den PC betrifft, wusste ich bis dahin nicht einmal, was es eine „Anschlagsverzögerung“ gibt geschweige denn, was sie bedeutet.

Dass der von aus Syrien stammenden Asylbewerbern in Leipzig überwältigte, mutmaßliche Attentäter sein Vorhaben nicht umsetzen konnte, lässt aufatmen. Andererseits legt es auch den Finger in die Wunde: Niemand weiß, wie viele al-Bakr‘s sich noch im Land befinden. Einige, Hunderte, Tausende? Triacetontriperoxid, auch als Acetonperoxid bezeichnet, lässt sich aus den relativ leicht erhältlichen Chemikalien Aceton, Wasserstoffperoxid und Schwefelsäure herstellen, allerdings mit einem äußerst hohen Risiko, bei diesem chemischen Versuch das anderen zugedachte Schicksal selbst auskosten zu dürfen (Crepitus praecox).

Den Vorschlag, den den Bomben-Banausen festsetzenden Syrern das Bundesverdienstkreuz zu verleihen, finde ich gut. Allerdings nur dann, wenn sie nicht Mitwisser des geplanten Attentats waren. Und wenn die Ehrung auch jedem Polizisten in diesem Lande und den zahllosen Flüchtlingshelfern verliehen wird, die mit ihrer Arbeit nicht so spektakulär in Erscheinung treten, deren aufreibendes Wirken oftmals ganz im Verborgenen stattfindet und die sich „am Limit“ befinden.

Abrüstung, einmal anders
Liest oder hört man, mit welchen teils wirklich menschenverachtenden, hasserfüllten Kommentaren Politiker das Volk und das Volk die Politiker mittlerweile bedenken – und es ist kein rein deutsches Phänomen – wird es einem so richtig warm ums Herz. Konsens-Suche ist der gegenseitigen Beschimpfung gewichen.
Ursächlich dafür ist m. E. der ausufernde Vertrauensverlust der Bevölkerung in die sgn. Eliten und die Medien, jüngst ja richtigerweise auch von Bundesfinanzminister Schäuble erkannt: http://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/72d815fe5238685 Nur:

Wenn die Bürger das Gefühl haben, bei buchstäblich als existenziell empfundenen Themen nicht mehr gehört geschweige denn überhaupt noch gefragt zu werden, dann ist diese Entwicklung absehbar. (Fast) niemand in Europa, davon bin ich felsenfest überzeugt, will einen Krieg gegen Russland, niemand, abgesehen von der Partei mit dem Zeigefinger, eine unbegrenzte Zuwanderung, niemand die Aushöhlung demokratischer Rechte und das Über-die-Köpfe-Hinwegregieren einer demokratisch in keiner Weise legitimierten EU.
Es ist ein Armutszeugnis summa cum laude, wenn bei Auftritten deutscher Politiker (s. Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden) die Bürger abgeschottet „hinter Gittern“ stehen müssen, um die Politiker vor ihnen zu schützen, während sich Russlands Wladimir Putin bei Gelegenheiten aller Art ganz einfach unters Volk mischen kann.
Was jetzt allererst einmal Not täte, wäre eine verbale Abrüstung. Auf beiden Seiten. Nicht alle „besorgten Bürger“ sind „Pack“ oder „Dunkeldeutschland“, nicht alle Politiker „Volksverräter“ oder wollen die „Umvolkung“ Deutschlands. „Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.“, meinte einmal Joseph Rudyard Kipling, der 1907 mit nur 42 Jahren als bis heute jüngster Geehrter den Literaturnobelpreis erhielt.

Was Worte bewirken können, sehen Sie im nachfolgenden Video. Ich habe es vor über einem Jahr hier schon einmal verlinkt; angesichts der aktuellen Sprachverhärtung möchte ich es beiden Seiten noch einmal empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=Hzgzim5m7oU

Wagenknecht: Halbverrückte und Kranke
Meinem geschätzten Leser Matthias H. aus W., der mich sogar einmal verdächtigt hatte, für die RAF tätig gewesen zu sein (andere Leser sehen mich „rechts“), weil sie mich mit Axel Reitz verwechseln, widme ich heute einen Redebeitrag von Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) aus dieser Woche http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/wagenknecht-nicht-nur-russland-alle-waffenlieferer-sanktionieren-halbverrueckte-und-kranke-machen-nato-europa-politik-a1947020.html
Nur zwei Dinge habe ich an dieser ansonsten meine volle Zustimmung bekommenden Rede zu kritisieren: Wir haben es erstens (leider) wahrscheinlich nicht mit sehr schmeichelhaft als „Halbverrückten“ bezeichneten

Zeitgenossen zu tun und zweitens müsste die NATO nicht aufgelöst, sondern einfach wieder auf ihre Funktion als Verteidigungsbündnis zurückgeführt und ihrer klammheimlich installierten Funktion als Destabilisierungs- und Angriffsorganisation enthoben werden, wobei dann auch Russland mit einbezogen werden müsste.

Die jetzigen Beschlüsse, die NATO mit AWACS-Aufklärungsflügen in den Syrienkonflikt einzubeziehen und neue Atomraketen nach Europa zu verlegen, sprechen jedoch eine ganz andere Sprache. Was hat die NATO mit Syrien zu tun, auf welcher völkerrechtlichen Grundlage operieren amerikanische, französische, britische, israelische Söldner, Spezialkräfte und Geheimdienstler dort? Auf gar keiner. Nach dem Völkerrecht einzig legitim in Syrien tätige, ausländische Kräfte sind die Russen, die als Verbündete Assads von diesem zur Hilfe gerufen wurden. Zudem:
Wie der Name AWACS (Airborne Warning and Control System) schon sagt, geht es hier um die Luftüberwachung. Da die Amerikaner wissen dürften, welche ihrer Flieger sich über syrischem Luftraum befinden, kann es sich beim Einsatz der Aufklärer nur um die Ausspähung russischer bzw. syrischer Flugbewegungen handeln. Und mit welchem Ziel wohl?!

Gestern erteilte US-Präsident Obama den „Falken“ (unter ihnen Außenminister Kerry), die einen militärischen Angriff auf Syrien oder die Ausrüstung der sgn. Rebellen mit modernstem Militärgerät fordern, erneut eine Absage. Zwar setzten sich gestern in Lausanne USA und Russland wieder an den Verhandlungstisch. Ergebnis: Keines, bis auf die Entsendung eines russischen Flugzeugträgers ins Mittelmeer.

Aus der SPD und der CSU kommen nun erste Forderungen, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben und die Annäherung zu suchen. Im Gegensatz dazu fordern Vertreter der Grünen, gegen Moskau wegen seiner Aktivitäten in Syrien neue Sanktionen zu verhängen. Ach, Ihr Lieben, da wären andere aber erst mal an der Reihe. Sanktioniert Euch selbst, wenn Ihr der Beteiligung deutscher Soldaten an den AWACS-Operationen zustimmt. Frau Wagenknecht (s. o.) hat alles gesagt, was es dazu zu sagen gab.

Die Umfragewerte für die CDU/CSU sind laut INSA in dieser Woche erstmals auf unter 30 Prozent gesunken. Und die Vorgänge in Chemnitz bzw. Leipzig dürften einen weiteren Schlag ins Kontor der Wählergunst bedeuten. Ihr Waterloo erleben dürfte die GroKo allerdings im Falle eines neuen, großen Anschlags. Und der, darauf Brief und Siegel, ist nur eine Frage der Zeit. Kommt es dazu, wird der Trend zur Re-Nationalisierung der EU-Staaten, zum Rechtsruck des Wählerverhaltens und zum Aufbau innereuropäischer Grenzkontrollen/-zäune/-mauern) in Stein gemeißelt. Was dem Ende der EU gleichkommt, auch wenn das so nicht zugegeben werden wird.

Europa hatte sich Regeln gegeben. Und die Gründerväter dieses Europas in der EWG (1957 BRD, Frankreich, Belgien, Italien, Luxemburg und die Niederlande) hatten sich bei diesen Regeln auch etwas gedacht. Etwas (wenn auch etwas zu wenig) hatte man sich wohl auch bei den Verträgen von Maastricht (1992) und Lissabon (2007) und beim Dubliner Übereinkommen (beschlossen 1990) gedacht. Nur:
Was und wem nützen die schönsten Vertragsabschlüsse, akustisch teilweise untermalt von Beethovens noch wunderschöner 9. Symphonie, wenn sie von den Unterzeichnern – unter Führung und Druck vor allem aus Berlin – einfach in die Tonne getreten werden?

Heute sehen wir uns einer Situation gegenüber, in dem beim Euro so gut wie alles Vereinbarte der „Rettung“ der Banken und der im Interesse der „Globalisierer“ liegenden Privatisierung geopfert wurde, während die, die sich wie Ungarns Viktor Orbán schlicht an das Dublin-Abkommen halten, als Zerstörer Europas diffamiert werden. Ein unhaltbarer Zustand. Wenn die Europäische Union – ausnahmsweise vielleicht einmal auf demokratischem Wege – (?) die von ihr selbst beschlossenen Verträge ändern möchte, mag sie das anleiern. Gemeinsam und nicht unter Führung Berlins. Und bis dahin sollte sie aufhören, ausgerechnet auf die wenigen Politiker einzudreschen, die diese Verträge erfüllen. Oder auf die Briten, die auf demokratischem Wege nun die Reißleine gezogen und sich aus der EU verabschiedet haben.

Gezeitenwechsel
Irgendwie geht es nun Schlag auf Schlag. Nach der Gründung der New Development Bank BRICS und der AIIB (Asian Infrastructure Investment Bank) sitzen die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) seit heute im indischen Urlaubsort Goa zusammen. Ziel ihres achten Gipfeltreffens: Eine weitere Loslösung von „westlichen“ Institutionen wie der Weltbank und dem IWF und die Gründung eigener Ratingagenturen.

Gleichzeitig kündigte Russland an, erstmals Anleihen im chinesischen Yuan aufzulegen – was als klarer Affront gegen den US-Dollar gewertet werden muss http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/10/15/angriff-auf-den-dollar-russland-erwaegt-erstmals-anleihen-in-yuan/

Der Angriff aus den US$ als unangefochtene Number one im Weltwährungskorb ist rundum geeignet, die USA in massivste Schwierigkeiten zu bringen. Weswegen solche Versuche in der Vergangenheit von Washington sehr rigoros angegangen wurden. Drei Staaten (Iran, Libyen und der Irak) haben die Abkehr vom US-Dollar versucht – was aus diesen Staaten wurde, ist bekannt.
Dass ein Krieg der USA u. a. mit Russland und China „fast unvermeidlich“ sei, hatte der US-Stabschef unlängst wissen lassen (s. pp-Newsletter-Vorausgabe der verg. Woche). Der Plan der BRICS-Staaten, den Dollar vom Thron zu stoßen und stattdessen ein multipolares Währungssystem zu etablieren, dürfte dabei ein kaum zu unterschätzende Rolle spielen.

Kaum anzunehmen ist, dass der amtierende US-Präsident in den letzten Tagen seiner Regentschaft noch ein größeres militärisches Abenteuer eingehen wird. Donald Trump ist diesbezüglich so gut wie nicht einschätzbar, Hillary Clinton, Sie wissen es, steht für mich so gut wie sicher für eine äußerst martialische Außenpolitik, um es einmal vorsichtig zu formulieren.
Ginge es den USA wirtschaftlich so gut wie die offiziellen Statistiken ausweisen, wäre eine Schwächung des Greenback unproblematisch. Schon George Friedman (Sie kennen ihn als STRATFOR-Gründer und Verfasser des Beststellers „The Next Decade“ wies in eben diesem Buch ausdrücklich darauf hin, dass alles unternommen werden müsse, damit die Welt nicht versteht, dass sie für Waren und Dienstleistungen von den USA nur beliebig vermehrbares, bedrucktes Papier erhält.

Genau dieses Verständnis scheint sich aber durchzusetzen. Und Washington steht vor der Wahl, das zu akzeptieren oder zu versuchen, den noch bestehenden Status quo militärisch durchzusetzen. Mit Konsequenzen, die ich mir unschwer ausmalen kann, aber nicht wirklich will.

ZUSAMMENFASSUNG: Die geopolitische Lage hat in dieser Woche der russische UN-Botschafter auf den Punkt gebracht: Das Verhältnis zwischen Washington und Moskau ist so angespannt wie seit 43 Jahren nicht mehr. Hinzu kommen unübersehbare Bemühungen der BRICS-Staaten, insbesondere Chinas und Russlands, die Vormachtstellung des US-Dollars auszuhebeln, was von Washington eine Art wirtschaftlicher Kriegserklärung aufgefasst werden dürfte.

Die Wall Street befindet sich derweil an einem charttechnisch sehr kritischen Punkt, was jetzt auch kurzfristig und denkbarer Weise auch schon vor den US-Präsidentschaftswahlen zu herben Kursverlusten am Markt führen könnte. Zu Edelmetallen kennen Sie meine Meinung: Niedrigere Kurse sind Kaufkurse!
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz
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Auszug Newsletter 09.10.2016

KRIEG UND FRIEDEN
Leo Tolstois gleichnamigem Buch sind bereits dermaßen viel kompetente Kritiken zuteil geworden, dass ich es mir nicht anmaßen würde, noch einen weiteren hinzuzufügen. Krieg und bzw. oder Frieden sind aber auch heute wieder das dringlichste Thema. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos bekam gestern den Friedensnobelpreis verliehen. Für einen Frieden, den es noch gar nicht gibt. Gleichwohl eine gute Entscheidung, finde ich. Der Chef des US-Generalstabs droht derweil mit einem bald anstehenden, „fast garantierten“ 3. Weltkrieg der USA gegen Russland, China, Iran und Nordkorea, aus dem die USA (what else?) natürlich siegreich hervorgehen werden.

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist schon sonderbar: Am (in welchem Sinn auch verstanden) „verstrichenen“ Tag der Deutschen Einheit mussten das Volk und seine Regierung sorgsam voneinander getrennt werden, was in der Tat Erinnerungen an die letzten Tage der DDR weckte.

Beide Seiten sind im Umgang nicht zimperlich. Und die Wortwahl der Auseinandersetzung hat hier wie dort längst ein Niveau erreicht, das nichts Gutes erahnen lässt. Die Entfremdung der Bürger von ihrer Regierung, umgekehrt formuliert wäre es vermutlich richtiger, hat natürlich auch mit der emotional aufgeheizten Flüchtlingsthematik zu tun, ihr größter Treibsatz dürfte aber dem Gefühl der Bürger zuzurechnen sein, dass wir nicht mehr wirklich in einer Demokratie leben.

Dass das Volk der Souverän des Staates ist und dass die Regierung den politischen Willen der Mehrheit der Bürger zu vertreten hat, das steht im Grundgesetz. Dort steht auch, dass es hierzulande ein Recht auf Meinungsfreiheit gibt. Grau ist alle Theorie. Denn wie in den letzten Wochen hier im Newsletter dargestellt, trauen sich immer mehr Bürger gar nicht, zu gewissen Themen in der Öffentlichkeit Stellung zu beziehen, weil es eine Art „moralischer Diktatur“ gibt, die das Kanzleramt auch zum Exportschlager in der EU zu machen versuchte, damit aber scheiterte.
Was sich dann in der Wahlkabine rächt. Im In- wie im Ausland. Rund ein Viertel ihrer Mitglieder hat die CDU in der vergangenen zwölf Monaten verloren – während uns der ARD-Deutschlandtrend am Donnerstag erzählte, wie stark die Zustimmung zur Kanzlerin wieder zugenommen habe. Das kennen wir, Danke auch!

Wer wissen will, ob der zwangsfinanzierte öffentliche Rundfunk schon in die Stapfen des Staatsfunks getreten ist, der muss sich einfach nur die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF anschauen. Oder die Scheindebatten in den vorgeblich kritischen Sendungen wie z. B. bei Anne Will. Wer dem dort Beabsichtigten allerdings in die Quere kommt, das sind Politiker wie der junge, österreichische Außenminister Sebastian Kurz, den ich hier im Newsletter unlängst auch einmal interviewt habe. Herr Kurz hält rein gar nichts vom heute verbreiteten Links-/Rechts-Schubladendenken und fordert stattdessen eine pragmatische Realpolitik.

Schwer wiegt, dass wir offenkundig auch bei der Ausgrenzung kritischer Bücher jetzt einen Zustand erreicht haben, der an schlimmste Zeiten erinnert: http://www.macht-steuert-wissen.de/1703/skandal-um-das-buch-die-gez-luege/

Herr Schrangs neues Buch „Die GEZ-Lüge“ war in der ersten Auflage blitzschnell vergriffen. Aber von dem mit der Druckerei vereinbarten Nachdruck wollte diese auf einmal nichts mehr wissen. „Es gibt da Anweisungen …“, lautete die Begründung, wie mir der gute Heiko schrieb.
Ich selbst kenne das Buch noch gar nicht, da es erst Anfang November in den Handel kommen wird. Aber dass es von „interessierter Seite“ dermaßen bekämpft wird, lässt es mir lesenswert erscheinen!

Der verstörte, unendliche Selbst- und Deutschenhass der „DIE GRÜNEN“ treibt trotz unverkennbar kühlerer Witterung immer illusterere Blüten: Der Berliner Grünen-Politiker Matthias Oomen forderte in dieser Woche eine erneute Bombardierung Dresdens: http://www.metropolico.org/2016/10/02/gruenen-politiker-fordert-bombardierung-von-dresden/
Meine Mutter, liebe Leserinnen und Leser, war im Februar 1945 in Dresdens Feuerhölle. Hätte sie es nicht überlebt, gäbe es mich nicht. Und lebte sie noch, würde sie Herrn Oomen vermutlich liebend gerne einladen, damals mit dabei gewesen zu sein. Dass er das spaßig gefunden hätte, wage ich sehr zu bezweifeln. Mit 35 sollte man das Pubertäre überwunden haben. Hat man es nicht, sollte man der Politik fern bleiben.

Einen Link zu Politikeraussagen möchte ich Ihnen heute als besondere Leseempfehlung mit auf den Weg gaben: https://1truth2prevail.wordpress.com/2014/06/07/unverfalschte-zitate-von-brd-politikern-und-anderen-einflussreichen-personen-in-der-brd-uber-das-deutsche-volk/

Aufgelesen …
Und wo wir gerade bei Politikeraussagen sind, kann ich es mir in Zeiten, in denen man sich schneller in der rechten Ecke wiederfindet als man vor dem Stuhlgang den Hosenknopf geöffnet hat, nicht verkneifen, Sie mit Ausschnitten einer vor dem deutschen Bundestag gehaltenen Rede bekannt zu machen, bei der heute vermutlich ganze Fraktionen aus Protest geschlossen das hohe Haus verlassen würden. Auf geht‘s:

„Auch die Widerstände in der Bevölkerung wachsen. Das hat überhaupt nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun.
Wieso eigentlich wollen wir von unseren Mitbürgern verlangen, daß sie ertragen und verstehen sollen, daß Hunderttausende von Asylbewerbern mit erheblichen finanziellen Belastungen für die Steuerzahler für Jahre untergebracht und versorgt werden sollen, obwohl von vornherein klar ist, daß die Allermeisten nicht als politisch verfolgt anerkannt werden können und daß sie nach jahrelangen Verfahren am Ende unser Land dennoch nicht verlassen?

Ich will die Mißstände, die sich im einzelnen in den Städten und Dörfern unseres Landes zutragen, hier gar nicht schildern, weil ich ja wirklich dafür bin, diese besonders schwierige Debatte behutsam zu führen. Aber niemand darf doch bestreiten, daß es diese Mißstände zuhauf gibt und daß sie natürlich eine wachsende Zahl unserer Mitbürger besorgen, die zunehmend daran zweifeln, ob die Verantwortlichen in Bund und Ländern überhaupt noch wissen, was sich in den Gemeinden abspielt, und die im übrigen in Gefahr geraten, zunehmend an der Handlungsfähigkeit unseres Staates bzw. derjenigen, die in Bund und Ländern Verantwortung tragen, zu zweifeln. […]

Ich kann doch nicht darüber hinwegsehen, daß der Vertreter des nordrhein-westfälischen Sozialministeriums bei einer Anhörung, die ich im Innenministerium gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz der Länder, dem Kollegen Läpple, durchgeführt habe, erklärt hat, daß in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens, in denen Asylbewerber untergebracht werden, zum Teil bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten. Das ist doch die Wahrheit.

Das ist Kern des Problems. Das hat — ich sage es noch einmal — nichts mit Ausländerfeindlichkeit unserer Bevölkerung zu tun.“
Zitat Ende. Ich will Sie gar nicht auf die Folter spannen, von wem diese Sätze stammen. Sie stammen aus einer Rede des heutigen Bundesfinanzministers Dr. Wolfgang Schäuble aus dem Jahre 1991, nachzulesen hier:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/12/12051.pdf

Herrn Minister dürfte nicht verborgen geblieben sein, dass die von ihm damals geschilderten Sachverhalte heute in ganz andere Dimensionen vorgestoßen sind. Dennoch vertritt er heute den Standpunkt, dass Europa eine massenhafte Zuwanderung brauche, um nicht „in Inzucht zu degenerieren“.
Vielleicht gelingt es erfahrenen Puzzle-Freunden, diese beiden Fundstücke irgendwie zusammenzusetzen – ich versuche es gar nicht erst.

Erst kommt der Hochmut, dann der Knall
Ja, es ist ein unappetitliches Thema. Hier im Newsletter hatte ich Sie ja seit langem und wiederholt darauf hingewiesen, dass die Gefahr einer großen militärischen Auseinandersetzung näher rücke. Heute nun hat auch Bundesaußenminister Steinmeier in der Zeitung mit den großen Buchstaben dieses Thema unverbümt angesprochen http://www.bild.de/politik/ausland/dr-frank-walter-steinmeier/das-ist-gefaehrlicher-als-kalter-krieg-48190550.bild.html Ins gleiche Horn stieß Wolfgang Ischinger, Chef der Münchener Sicherheitskonferenz.

Hintergrund dieser (späten) Erkenntnis dürften Aussagen führender US-Militärs sein, die alles andere als beruhigend wirken: Die USA, militärisch seit ihrem Bestehen noch nie angegriffen, aber permanent Krieg führend, bereiten sich offenkundig auf den Dritten Weltkrieg vor. Hauptfeinde: Russland, China, der Iran und Nordkorea. http://www.epochtimes.de/politik/welt/sicherheitslage-angespannt-us-militaerchefs-prophezeien-krieg-mit-russland-und-china-waere-extrem-toedlich-und-schnell-a1945376.html
Seit ihrer Gündung vor 239 Jahren haben sich die USA in 222 Jahren in kriegerischen Auseinandersetzungen befunden, seit 1776 gab es nur fünf Jahre (1935 – 1940), wo das nicht so war.

Was im Kopf des „obersten Führers“ Nordkoreas, Kim Jong-un, vor sich geht, weiß ich nicht, obwohl es mich brennend interessieren würde. Bedauernswerter Weise werde ich auch wohl nie die Gelegenheit bekommen, mal beim Tee mit ihm zu plaudern, um herauszufinden, was dieser Mann denkt und wie er tickt. Aber was Russland, China und den Iran betrifft, schließe ich Angriffspläne auf die USA völlig aus.

„Don‘t overthrow your bow“, sagt man in den Vereinigten Staaten zu unserem „den Bogen nicht überspannen“. Genau das tun die USA aber gerade. Und warum? Es ist ganz einfach. So einfach, dass es „normal“ denkenden Menschen dermaßen abstrus vorkommt, dass sie es weder glauben noch verstehen können:
Das Finanzsystem ist am Ende. Und es braucht einen Reset, mit dem quasi en passant auch die Schuldentürme zum Einsturz gebracht werden. „Es war ja Krieg.“, wird die Begründung lauten.

Aber:
Erst kürzlich hat US-Präsidentschaftskandidatin Clinton kundgetan, dass auch Cyberspionage als Grund für einen Krieg taugen. Und wie der „Zufall“ es so will, haben die USA Russland gestern vorgeworfen, sich in die Webseiten der demokratischen Partei der USA und auch in die Wahlcomputer eingehackt zu haben. Beweise: Wie gewohnt keine. http://www.n-tv.de/politik/Moskau-soll-US-Wahlen-manipulieren-article18813576.html

Donald Trumps heute bekannt gewordenen, sexistischen Statements krönen den schmutzigen Wahlkampf in den USA. Bis jetzt. Denn Julian Assange (Wikileaks) hat seinerseits neue Veröffentlichungen über Hillary Clinton (und Google) angekündigt, auf die man gespannt sein darf.
Ich meine noch einmal: Wenn Frau Clinton und Herr Trump aus dem Pool möglicher neuer US-Präsidenten als die besten verfügbaren Kandidaten herausdestilliert wurden, dann haben die USA ein offenkundiges Problem.

ZUSAMMENFASSUNG: Die Zerfallserscheinungen der EU treten immer deutlicher zutage; zu gegensätzlich sind die Auffassungen beim Flüchtlingsthema. Zugespitzt hat sich aber zweifellos auch die geopolitische Lage, was die USA nun zu offenen Drohungen gegenüber Russland, China, dem Iran und Nordkorea veranlasste. Endlich scheint diese Gefahr auch vom Bundesaußenminister wahrgenommen zu werden.

An den Märkten ging es moderat aufwärts – hauptsächlich weil die Deutsche Bank-Aktie ihren Abstieg nicht weiter fortsetzte. Aus der Bredouille ist das Geldhaus aber noch lange nicht. Die Edelmetalle setzten ihre Abwärtskorrektur fort, bleiben aber die mittel- und langfristig aussichtsreichste Anlage.

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz
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Auszug Newsletter 02.10.2016

Z. B. ZUM BEISPIEL
Es ist entweder eine Gnade des Alters oder ein Zeichen der Verblendung, dass viele Menschen all ihrer dummen Fehler selbst bis zum Anklopfen des Sensenmannes an ihrer Haustür nicht gewahr werden. Z. B. (Zbigniew Brzezinski), dem wohl prominentesten und mächtigsten Vertreter des amerikanischen Traums von der US-Weltherrschaft (siehe sein Bestseller „Die einzige Weltmacht“) ist diese Gnade nicht zuteilgeworden. Und es ist schon als wirkliche Sensation zu bewerten, dass er den sein ganzes Leben lang geradezu verbissen verfolgten Kurs nun vehement in Frage stellt. Möge er ein Beispiel geben!

Liebe Leserinnen und Leser,
das langsame Abgleiten ins Absurde ist mittlerweile so omnipräsent geworden, dass die meisten Menschen es kaum noch mitgekommen oder es, schlimmer noch, für „normal“ halten.
Es ist aber nicht normal, wenn Deutschland faktisch immer noch weitgehend offene Grenzen hat und keine Obergrenze der Zuwanderung existiert, das in München stattfindende, weltweit größte Volksfest hingegen eingezäunt werden muss und es für den Zugang dort auch eine zahlenmäßige Obergrenze gibt.

Es ist auch nicht normal, wenn die Kölner Polizei zur nächsten Silvesternacht den Dom einzäunen will http://www.morgenpost.de/incoming/article208245687/Polizei-will-Koelner-Dom-in-der-Silvesternacht-einzaeunen.html.

Nicht normal ist es ebenfalls, wenn über ein Drittel der Deutschen Angst haben, ihre politische Meinung öffentlich zu äußern. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/freiheitsindex-viele-deutsche-haben-angst-ihre-politische-meinung-zu-aeussern-a1940186.html Nach der Ursache dafür braucht nicht lange gesucht zu werden: Wer vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch macht (Artikel 5 (1) GG), begibt sich heute auf das verminte Feld der neuen Todsünden.

Die katholische Kirche, der ich nicht angehöre, kennt derer nur sieben (Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit), neu hinzugekommen sind Kritik an der Regierungspolitik (harmlosere Variante), öffentliche Kritik an der Regierungspolitik (verschärfte Variante) und das auf eigenem Denken beruhende Erkennen lügen- bzw. lückenhafter Berichterstattung in den Medien (= „Selbstradikalisierung“). Was die katholischen Todsünden betrifft, hänge ich bisweilen der Völlerei nach, was die neuen Delikte betrifft, erkläre ich mich in allen Punkten für schuldig. Und wer mich deswegen verdammt, der hat das GG nicht gelesen.

Kurz und bündig, was wahrlich nicht die Domäne aller Schriftsteller und Philosophen ist, hat diese eigenartigen Vorgänge einmal Voltaire zusammengefasst, dessen Vorname im Gegensatz zu einem bundesweit bekannten französischen Weindepot allerdings nicht auf Jacques lautete:
„Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, dann musst Du herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.“

Das setzt Zeichen. Denn der „Herrscher“ unseres Staats ist aber nun einmal nach dem GG das Volk. Was de facto auch nicht richtig ist, da Deutschland kein souveräner Staat ist. Was ich bald einmal thematisieren werde, da hier auch viele verstümmelte Politiker-Aussagen durchs Netz geistern, die man nicht braucht.
Ich sage und schreibe meine Meinung. Wie jeder andere Mensch, der keine Alternativlosigkeit proklamiert, unterliege ich damit einer Irrtumswahrscheinlichkeit. Aber den Mund halten in Anbetracht dessen, was hier gerade geschieht, das tun nur die, die später einmal zu Opfern ihres Schweigens werden.

„Die Weimarer Republik ist letztlich nicht daran gescheitert, dass zu früh zu viele Nazis, sondern dass zu lange zu wenige Demokraten vorhanden waren.“, sagte einmal unser früherer Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Heute droht die BRD daran zu scheitern, dass sich viele Bürger einen Maulkorb umhängen statt ihren Willen kundzutun.

Die neue 49-Stundenwoche
Den sonderlichen Artikel aus der Apotheken-Postille „Baby & Familie“ zur Erkennung rechtsradikaler Gesinnungen in KiTas hatte ich Ihnen schon in der letzten Woche präsentiert: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/so-erkennen-sie-eine-nazi-familie-blond-nett-unauffaellig-antideutscher-rassismus-in-apothekenblatt-a1937215.html
Nun ja. Am Dienstag hatte der neue Elternbeirat unserer KiTa Auenzwerge im oberfränkischen Weidenberg, deren Vorsitzender ich nun im vierten und letzten Jahr bin, sein erstes diesjähriges Treffen. Die absurden, von der Bundesregierung qua Förderung der Amadeu-Antonio-Stiftung (zuletzt 870.000 Euro p. a. ) finanziell mit unterstützten Attacken auf Elternbeiräte, unauffällige Kinder, Mädchen mit Röcken oder Zöpfen etc. stießen bei unserem Treffen auf eine Mischung aus schierem Unglauben und Kopfschütteln.

Niemand der knapp über 20 Anwesenden wusste etwas von dieser Schrift. Nachvollziehen konnte die Vorwürfe niemand. Unser Elternbeirat hat im vergangenen Jahr zwei Übersetzungs-Computer angeschafft, um die Kommunikation mit Zuwanderern aus fast allen derzeit aktuellen Herkunftsländern zu ermöglichen.
Warum aber, frage ich mich, war ich am vergangenen Dienstag im Kreis all dieser wirklich engagierten und motivierten Eltern der Einzige, der um diesen unsäglich dummen Artikel wusste? Die

Antwort ergab sich so nebenbei:
„Die Menschen haben halt immer weniger Zeit!“ Das Gegenteil, so ich mich erinnere, war aber doch das Ziel der immer und immer neuen Technologien, die uns Freiräume eröffnen sollten und unser Leben endlich von überflüssigem Ballast zu befreien versprachen. Heute sind manche dieser Technologien ein Teil des Ballasts.

Denn heute nutzen immer mehr Menschen ihre Smartphones, um ständig „online“ zu sein und nichts zu verpassen. Die tatsächliche Kommunikation Auge in Auge hingegen bricht regelrecht weg. Drei Stunden, so eine neue, repräsentative Studie, verbringt der Durchschnittsnutzer eines dieser Geräte mittlerweile mir ihm. Bei Jugendlichen sieht es noch einmal etwas schlimmer aus: https://www.ovb-online.de/muehldorf/waldkraiburg/smartphone-dazu-gehoeren-6789308.html

Hinzu kommen, hier gibt es unterschiedliche Ergebnisse, pro Tag drei bis vier Stunden, die der deutsche Bundesbürger vor dem TV verbringt. Das heißt: Irgendetwas zwischen sechs bis sieben Stunden täglich bzw. 42 – 49 Stunden pro Woche setzt sich der statistische Durchschnittsbürger dem Konsum von etwas aus, dass unter dem Schlagwort „soziale Medien“ seine echten sozialen Kontakte minimiert und unter der falschen Flagge der Information wirklich Wissenwertes in aller Regel konsequent von ihm fernhält. Beispielsweise auch das hier:

Zbigniew Brzezinski: „Meine Jahrzehnte auf dem Holzweg“
Nein, das vorweg, so hat es der frühere Berater des US-Präsidenten Lyndon B. Johnson und spätere Sicherheitsberater Jimmy Carters und Beraters auch des amtierenden US-Präsidenten selbst nicht formuliert. Aber der zusammen mit Henry Kissinger wohl wichtigste und prominenteste Hardliner des US-Hegemonie- und Unilateralismusgedankens, den ich für einen der im Hintergrund tätigen Motoren des amerikanischen Imperialismus und der zahllosen Kriege der USA halte, ist nun zu neuen Erkenntnissen gekommen.

Erkenntnisse, für deren Formulierung man hierzulande in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten sofort als antiamerikanisch (=russlandfreundlich), je nach gerade vorherrschender politischer Mode als rechts oder links diffamiert und zumindest ein wenig oder total unzurechnungsfähig bezeichnet worden wäre.
Was Brzezinski nun in „The American Interest“ unter dem Titel „Toward a Global Realignment“ veröffentlich hat, darf ohne Übertreibung als Sensation bezeichnet werden. Den englischen Originaltext finden Sie hier: http://www.the-american-interest.com/2016/04/17/toward-a-global-realignment/

Wer sein Schulenglisch längst vergessen oder verdrängt hat, für den findet sich eine kurze Zusammenfassung hier: http://www.profil.at/ausland/us-imperialpolitik-angst-rache-7556752
Herr Brzezinski räumt nun ein, dass mit Russland und vor allem China zwei weitere „big player“ auf der Weltbühne operieren. Er räumt auch ein, dass die imperialistischen/kolonialistischen Feldzüge des Westens, angefangen vom Angriff der spanischen Eroberer auf die Azteken im 16. Jahrhundert, die Ermordung rund einer Million Inder durch die Briten zwischen 1857 und 1867, die Millionen von Toten der von Großbritannien gegen China geführten „Opiumkriege“, die Ermordung von zehn bis 15 Millionen Einwohner Kongos durch den belgischen König Leopold II in den zwanzig Jahren bis 1910, das Abschlachten bzw. Aushungern von ca. 1,5 Millionen Algeriern durch Frankreich bis 1845, die unter herbeigelogenen Argumenten geführten Massenvernichtungen der USA in Vietnam, Laos, dem Irak und Afghanistan (dort nicht minder heftig durch die frühere Sowjetunion) etc. etc. in den betroffenen Ländern ein erhebliches Rache-Potential aufgebaut haben. Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang: Der „Krieg gegen den Terrorismus.

Seine von seinem gesamten bisherigen Denken abweichende Forderung: Die USA müssen mit Russland und China gemeinsam die neuen Herausforderungen angehen, auch um dem neuen geopolitischen Thema der Umweltverschmutzung bzw. Klimaveränderung zu begegnen.

Ob Herr Brzezinski mit seinen nun 88 Jahren tatsächlich einen Sinneswandel vollzogen hat, kann ich nicht beurteilen. Falls er selbst der Autor des Artikels war, dann wünsche ich Ihnen und mir, in diesem Alter im Kopf ähnlich fit und wandlungsfähig zu bleiben!

Noch unklarer bleibt allerdings, ob er sich damit gegen den „militärisch-industriellen Komplex“ durchsetzen kann.
Das sich verschärfende Klima zwischen den USA und Russland in Syrien deutet nicht in diese Richtung, könnte allerdings auch ein Hinweis darauf sein, dass sich beide Seiten vor einer wie auch immer aussehenden Neuordnung ihrer Beziehungen noch auf die Schnelle Vorteile im Poker um die Machtverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten sichern wollen. So oder so: Was in und um Aleppo abläuft, disqualifiziert alle Beteiligten, künftig an einer „Neuen Weltordnung“ mitzuwirken.

„Nicht alles, was es an der Welt an unguten Entwicklungen gibt, ist auf die falsche Politik der USA zurückzuführen.“ So der Kommentar eines US-Abgeordneten anlässlich der gestrigen Bestattung des früheren israelischen Präsidenten Jitzchak Rabin. Den Satz unterschreibe ich gerne.
Gar nicht unterschreiben würde ich hingegen die ebenfalls bei der Beerdigung Herrn Rabins vom US-Präsidenten geäußerte Aussage, dass es Aufgabe der nächsten Generation sei, die Friedensvisionen des Verstorbenen umzusetzen.

No, Mr. President, es ist Ihre und unsere Aufgabe! Und zwar jetzt, heute! Wenn die Politik und Sie als krasseste Fehlbesetzung des Friedensnobelpreises nicht verstehen, dass die Menschen, um es einmal ganz krass zu sagen, die Schnauze gestrichen voll haben von der weltweiten Kriegstreiberei, dann ist es an der Zeit für eine andere Art von Politikern. Und Zeit für uns, sich dem offensichtlich ungebremsten Treiben der Marionetten des militärisch-industriellen Komplexes entgegenzustellen. Mit einem deutlichen Nein. Amerika wurde von niemandem je der Krieg erklärt, aber Amerika befindet sich permanent im Krieg. Herr Brzezinski scheint das nun begriffen zu haben. Mit 88. Sie sind erst 55.

Griechenland: Aus dem Fokus in den Lokus

Spätestens seit Idomeni wird Griechenland nur noch im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik wahrgenommen, bei der sich en passant zeigt, dass die EU das Land mit diesem Problem so gut wie alleine lässt.

Aber die Schuldenkrise gibt es auch noch. Auf dem immer wieder von Berlin und Brüssel herausprosaunten „guten Weg“ befindet sich das Land ganz und gar nicht. Neue „Reformen“ reiten Griechenland immer tiefer in die Bredouille. Erst am Dienstag verabschiedete das Parlament ein weiteres, von den Gläubigern gefordertes Reformpaket, das eine umfangreiche „Privatisierung“ der Wasser- und Gaswerke, der Flughäfen und der Autobahnen fordert, die an sgn. internationale Investoren verscherbelt werden sollen.

Um es auf einen kurzen Nenner zu bringen:
Jede neue „Reform“, die Griechenland aufgezwungen wurde und wird, bedeutet ein weiteres Stück des Ausverkaufs dessen, womit sich das Land wirtschaftlich stabilisieren könnte. Was Athen m. E. wirklich angekreidet werden kann ist, dass es immer noch keine Obergrenze für (abwandernde) Steuerflüchtlinge hat.
Es brodelt mächtig in der griechischen Schuldenkrise, auch wenn kaum einer mehr hinschaut. Der IWF will (wieder einmal) aus der „Rettung“ aussteigen, falls es nicht bald zu einem Schuldenschnitt kommt, gegen den sich vor allem Berlin stemmt.

Dass der Internationale Währungsfonds jetzt erkannt hat, dass Griechenland seine Schulden so gut wie sicher nie mehr zurückzahlen können wird, das ist eine Einsicht, die Sie hier im Newsletter schon vor Jahren gelesen haben und die sich jedem erschließt, der bei der Vorstellung der vier Grundrechenarten in der Schule nicht gerade Mumps oder Masern hatte. Um in Weltbank, IWF und diversen Think Tanks in Amt und Würden zu kommen, sind besagte M&M zur rechten Zeit allerdings fast schon wegbereitend, wie es aussieht.

Fallen lassen werden „die Institutionen“ aka Troika Griechenland nicht. Einfach weil es ihnen ja ganz und gar nicht um Hellas geht, sondern um die Abwendung der Verluste, die den ohnehin wieder bzw. weiter am Rand des Abgrunds herumtaumelnden Banken drohen.

ZUSAMMENFASSUNG: An den Aktienmärkten bleibt der Fokus auf den angeschlagenen Finanzwerten. Im Fokus dabei: Deutsche Bank. Wer auf der Putseite zugegriffen hat, sollte nun zur Gewinnsicherung einen Stopp einziehen. Kaufenswert sind und bleiben Edelmetallaktien. Beim DAX hat die Volatilität (s. Freitag) zuletzt stark zugenommen. Einzelwerte zu handeln, halte ich aktuell hier für reizvoller als Indexpositionen. Bei Öl sollte abgewartet werden, ob sich die auf dem Papier vereinbarte Kürzung der Förderquoten durchsetzen kann.
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

In der vergangenen Woche hatte ich Sie auf das TV-Interview hingewiesen, das Erfolgsautor Heiko Schrang vor gut einer Woche mit mir geführt hat. Im Licht der resoluten Trendwende Zbigniew Brzezinskis betrachtet, bekommen meine Aussagen dort eine unerwartete Bestätigung aus noch viel unerwarteterem Mund. Sie finden das Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=EPV05txS8-o
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Auszug Newsletter 24.09.2016

WER ZU SPÄT KOMMT, …
Die Warner haben wieder Hochkonjunktur: Die einen sehen den Wirtschaftsstandort Deutschland wegen möglicher terroristischer Anschläge und der Bildung von Parallelgesellschaften in Gefahr, die anderen wegen zunehmender Fremdenfeindlichkeit. Schwarzsehen ist keine Tugend, den Kopf in den Sand zu stecken aber auch nicht. Verantwortungs- statt Gesinnungsethik ist das Gebot der Stunde. Davon sind GroKo und Medien weit entfernt. Noch ein Stückchen weiter weg sind sie von demokratischen Grundprinzipien und Meinungsfreiheit. Und damit pushen sie die AfD immer weiter nach oben.

Liebe Leserinnen und Leser,
vermutlich hat der letzte Staatspräsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, den in der heutigen Überschrift angedeuteten Satz nie gesagt. Belegt ist nur, dass er am 5. Oktober 1989 beim Empfang auf dem Berliner Flughafen Schönefeld zu Erich Honecker geäußert hat: „Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.“
Das dieswöchige Eingeständnis der Kanzlerin „Wenn ich könnte, würde ich die Zeit um viele, viele Jahre zurückdrehen, um mich mit der ganzen Bundesregierung und allen Verantwortungsträgern besser vorbereiten zu können auf die Situation, die uns im Spätsommer 2015 eher unvorbereitet traf.“, unterstreicht, dass Angela Merkel die Aussage Gorbatschows entweder nicht verstanden oder in den Wind geschlagen hat.

Und das gilt nicht nur für den Flüchtlingszustrom, sondern auch für die „Rettung“ des Euro, die Erosion der Beziehungen zu Russland und den Zerfall des innereuropäischen Zusammenhalts.
Bei all diesen Themen fährt die Bundeskanzlerin einen beharrlichen oder besser starrsinnigen Kurs. Die Ergebnisse: Das Flüchtlingsthema hat politisch fast alles andere in den Hintergrund gedrängt, die Zustimmungsraten zur Groko stürzen dramatisch ab, die Euro-“Rettung“ hat sich als Fass ohne Boden erwiesen und die nächste Bankenkrise steht vor der Türe, die Spannungen zwischen USA/Nato und Russland haben sich an den Rand eines neuen „heißen Krieges“ bewegt und die EU steht vor dem Zerfall und der Rückkehr zur Nationalstaaterei.

Heute die Zeit zurückdrehen zu wollen, ist eine späte Einsicht. Und nicht richtig ist m. E., dass Kanzlerin und Regierung von den Geschehnissen überrascht worden wären. Spätestens seit meinem „offenen Brief“ vom 11.09. vergangenen Jahres http://quer-denken.tv/1706-axel-retz-offener-brief-an-politiker-und-medien/ waren Regierung und Medien informiert. Aber sie ließen die Dinge laufen. Sie ließen sie auch laufen, obwohl die Stellvertreterkriege zwischen den USA und Russland eskalierten und die Nato ihre Einkesselung Russlands immer weiter forcierte. Sie ließen sie ebenfalls laufen, obwohl sich die Wirtschaftslage immer weiter eintrübte. Sie ließen sie laufen, wenngleich immer klarer wurde, dass mit den Flüchtlingströrmen auch Terroristen nach Europa kamen. Und sie ließen sie auch laufen, als Großbritannien der EU den Rücken kehrte, der Vertrauensverlust der Bevölkerung immer greifbarer wurde und letztlich in ein generalisiertes, offenes Misstrauen gegen die politische Kaste umschlug.

Niemand in Berlin kann von sich behaupten, die wirklichen Ursachen all dieser für Europa durchaus dramatischen Entwicklungen nicht zu kennen. Und wenn er/sie es doch kann, ist er/sie fehl am Platze. Wer immer in Deutschland ein politisches Amt bekleidet, ohne die Strategiepapiere bzw. Bücher beispielsweise der Herren Wolfowitz, Brzesinsky, Friedman und Barnett gelesen zu haben, befindet sich in einem sträflichen Zustand der Ahnungslosigkeit.

Einen Zustand der Ahnungslosigkeit kann man zumindest dem Teil der Medien, die ihre Berichterstattung nicht nach der Methode des Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg betreiben, nicht unterstellt werden. Dennoch wirkten sie geradezu wie besessen daran mit, jeden Kritiker der Euro-Rettung, des Säbelrasselns gegenüber Russland, der Kriege der Nato und der Flüchtlingskrise als „europafeindlich“, „fremdenfeindlich“, „rechts“ oder „nationalsozialistisch“ zu bezeichnen.

Das jüngste i-Tüpfelchen dieses Wahnsinns hat sich jüngst die Apothekenzeitschrift „Baby&Familie“ geleistet. In einem m. E. atemberaubend dummen Artikel wird hier geradezu zwanghaft versucht, ganz normale Menschen auf Biegen und Brechen in die rechte Ecke zu stellen. Mitgewirkt an diesem Artikel hat eine Mitarbeiterin der Amadeu Antonio-Stiftung.
Wenn es beim berechtigten Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus so weit gekommen ist, dass diese hauptsächlich aus Steuermitteln finanzierte Stiftung aus gehorsamen und stillen Kindergarten-Kindern mit Röcken und Zöpfen, die vielleicht selten Kleidung mit amerikanischen Logos tragen und deren Eltern sich im Elternbeirat engagieren, auf einen rechtsextremen Hintergrund schließt, dann weiß ich nicht, ob ich das eher lächerlich oder absurd nennen soll.

Und das führt zu meinem unbedingten Lesetipp dieser Woche: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/so-erkennen-sie-eine-nazi-familie-blond-nett-unauffaellig-antideutscher-rassismus-in-apothekenblatt-a1937215.html

Eltern, die sich nicht des Rassismus und des Rechtsextremismus verdächtig machen wollen, sollten blonde Haare ihrer Kinder umfärben, blauäugige Kinder mit andersfarbigen Kontaktlinsen versehen, möglichst viele Markenklamotten von Nike, GANT, Tommy Hilfiger etc. kaufen und darauf achten, dass die Kleinen möglichst laut und renitent auftreten. Und natürlich sollten es diese Eltern vermeiden, dem Elternbeirat der KiTa beizutreten. Ich meine:
Wer von der Frisur, der Kleidung, dem unauffälligen Verhalten eines Kindes und dem sozialen Engament seiner Eltern einen Brückenschlag zum Rechtsextremismus zu konstruieren versucht, vor dem ist niemand mehr sicher. Und der sollte nicht mit 870.000 Euro p. a. an stattlichen, staatlichen Zuschüssen bedacht werden.

Destasis legt die Fakten auf den Tisch
In den vergangenen beiden Ausgaben hatte ich skizziert, dass die hohe Zuwanderung für die Sozialsysteme und insbesondere die Renten keinesfalls die immer wieder prognostizierten, positiven Impulse setzen wird. Und dass sich die Islamisierung Deutschlands auch ohne weitere Zuwanderung gelingen wird, einfach weil die Reproduktionsrate (Kinder/Frau) der Migranten weitaus höher ist als die der sgn. „Bio-Deutschen“, was immer darunter zu verstehen ist.

Am 16. September hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) meine Aussagen mit harten Zahlen untermauert, die ich ausschnittweise einmal weitergebe. Bitte beachten Sie, dass in diesen Daten die seit 2015 zugewanderten Migranten nicht berücksichtigt wurden, es sei denn, sie verfügten bereits über einen eigenen Haushalt, was so gut wie nicht der Fall ist.
Im „Mikrozensus“ (einer Art reduzierter Volkszählung) kam Destasis zu folgenden Ergebnissen (Stand 2015):
17,118 Millionen (erfasste) Migranten leben derzeit in Deutschland, was 21,1 Prozent der Bevölkerung entspricht. Bei den unter 18-jährigen beträgt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund 30 und bei den Kindern unter fünf Jahren 36 Prozent.

26,12 Prozent der Migranten haben keinen Berufsabschluss, 1,690 Millionen nicht einmal einen Schulabschluss. Was sich natürlich auch auf die Armutsgefährdung auswirkt. 12,5 Prozent der Menschen ohne Migrationshintergrund fallen laut Destasis in diese Gruppe, bei den Migranten sind es 27,7 Prozent.
Zur Quote der Erwerbstätigen: 2015 betrug sie bei den „Biodeutschen“ 50,6 Prozent, bei den Migranten aus Afrika 35,5 Prozent, bei afghanischen 31,4 Prozent, bei Zuwanderern aus dem Irak 26,2 und ausgerechnet bei den immer wieder als besonders qualifiziert dargestellten, aus Syrien stammenden Migranten nur 16,9 Prozent.
Nach diesen Zahlen steht zu erwarten, dass bei den Einschulungen in wenigen Jahren Kinder mit Migrationshintergrund die Mehrheit stellen werden – was das darauf bis jetzt so gut wie gar nicht vorbereitete Schulsystem enorme Anstregungen bedeutet, vor allem bei der Anzahl neuer Lehrer und Dolmetscher, die es bis jetzt schlichtweg nicht gibt. Was die im Raum stehende Forderung betrifft, die Lerninhalte der Schulen abzusenken, wird sich das von ganz allein ergeben.

Ebenso zeichnet sich ab, dass ein Großteil der Migranten nie in der Arbeitswelt Fuß fassen wird und dass ein beachtlicher Prozentsatz der Zuwanderer, der doch einen Job findet, zwangsläufig im Niedriglohnbereich landet. Die gestern vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen belegen, dass 5,7 Millionen Menschen in Deutschland gerne mehr arbeiten würden. Womit sich die Frage stellt, wie die viel beschworene „rasche“ Integration der Migranten in den Arbeitsmarkt eigentlich funktionieren soll, erst recht wenn sich die beim G20-Treffen skizzierte Vision vom vermehrten Einsatz der Robotik durchsetzt.

Die von Destasis veröffentlichte Erwerbstätigkeitsquote (in der die in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebrachte, 2015 eingetroffene Zuwanderer wie gesagt noch gar nicht berücksichtigt sind), lässt keinen Zweifel daran, dass ein erheblicher Teil der Migranten auf dauerhafte Unterstützung angewiesen sein wird, erst recht, wenn der Familiennachzug in Gang kommt. Und auch wenn die Politik sie entweder verschweigt oder beschönigt, sind die Folgen klar:

Die Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung werden steigen, die Lebensarbeitszeit verlängert, die Renten noch stärker abgesenkt werden. Und Steuererhöhungen und/oder die Maut für alle dürften auch wieder zum Thema werden – natürlich erst nach den Bundestagswahlen.
Das Flüchtlingsthematik darf gewiss nicht nur aus ökonomischem Blickwinkel betrachtet werden, unter den Tisch fallen darf sie aber auch nicht. Denn irgendwer muss nun einmal für die Kosten geradestehen.

Der Aufreger der Woche war zweifellos die von BILD veröffentlichte Meldung, dass sich rund 550.000 abgelehnte Asylbewerber im Land befinden – teilweise seit vielen Jahren. Dem stehen in diesem Jahr (Januar – Juli) ca. 13.000 Abschiebungen gegenüber. Auch hier scheinen der Regierung die Fäden völlig entglitten zu sein.

Abschließend lässt sich im Rückblick festhalten, dass sowohl bei den Zuwanderern als auch bei den „Wir schaffen das“-Anhängern völlig realitätsfremde Erwartungen und Hoffnungen vorlagen und teilweise auch immer noch vorliegen. Weder wartet auf die Migranten ein Haus, eine Arbeitsstelle und ein großes Auto noch werden die Zuwanderer Deutschlands Fachkräftemangel beheben oder seine Rentenkassen füllen – aus heutiger Sicht eher im Gegenteil. Sicher werden sie die auf der Spitze stehende, demographische Pyramide entschärfen, aber ein statistisch verjüngter Altersdurchschnitt einer Bevölkerung allein, der ökonomisch rote statt schwarzer Zahlen bedeutet, ist kein Gewinn und damit eben auch nicht das, was GroKo und Industrieverbände prognostiziert hatten.

Und er ist nicht nur kein Gewinn, er ist auch politisch hochbrisant. US-Präsident Obama – einer der Hauptverantwortlichen für die Fluchtbewegungen – lobte zwar in dieser Woche vollmundig die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und verwies darauf, dass auch Amerika einst von Flüchtlingen und Migranten aufgebaut worden sei. Er vergaß allerdings den Hinweis, dass danach 90 Prozent der Ureinwohner Amerikas den Gang in die ewigen Jagdgründe angetreten hatte, was in Australien ähnlich war.

Welche Ängste die Menschen in die Arme der AfD treiben, weiß ich nicht, aber dass die Partei nach neuesten Erhebungen (Infratest dimap) nun bundesweit 16 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen kann, sollte von der GroKo ernst genommen werden http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/09/23/umfrage-afd-steigt-bundesweit-auf-16-prozent/
Was die Menschen vielleicht wirklich zur AfD treibt, ist das Gefühl, nicht mehr gehört zu werden. Wenn leitende SPD-Funktionäre (die EU-Kommission immer vorneweg) vor ihrem Partei-Konvent forderten, die Proteste der Bevölkerung gegen Ceta und TTIP einfach nicht zu beachten, zeugt das vom Totalverlust der Einsicht in die einfachsten Regeln der Demokratie. Niemand, wirklich niemand treibt die Wähler effektiver in die Arme der AfD als CDU und SPD und natürlich die Deutschlandhasser aus den Reihen der DIE GRÜNEN.

Leser Uwe L. aus Bonn hat mich in dieser Woche noch einmal an dieses wunderschöne Zitat unseres früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann erinnert, das ich gerne weitergebe:
„Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamsverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetzte verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.“

Und heute? Heute wird jeder in die rechte Ecke gestellt, der es wagt, in einem Satz die Worte „Flüchtlinge“ und „aber“ gemeinsam auszusprechen oder laut über den fehlkonstruierten Euro oder die EU nachzudenken. Wären solche Menschen alle Nazis, was wären nach dieser Lesart dann die Niederländer, die Franzosen, die Dänen, die Österreicher, die Ungarn und die Einwohner der baltischen Staaten, die Slowenen oder gar die Briten?

ZUSAMMENFASSUNG: Die GroKo bombt die Wähler geradezu in die AfD, ohne es zu bemerken. Und auch rund um Deutschland wächst der Widerstand gegen den autokratischen Merkel-Kurs. Aber die Kanzlerin hält Kurs. Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun. Die „Bereicherung“ durch die Zuwanderung verblasst, die Wirklichkeit bricht sich Bahn!
Minenaktien: Kaufen!
Viel Erfolg und beste Grüße!

Axel Retz


Nicht neu für Sie, inhaltlich. Heiko Schrang wird, denke ich, seinen Weg in den „alternativen Medien“ gehen. Zu wünschen ist es allemal.
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Auszug Newsletter 17.09.2016

O‘ZAPFT IS!
Dass sich ausgerechnet auch im heute wieder erklungenen Lieblingssatz der Bayern der IS versteckt, wollen wir mal nicht als Omen deuten. Die gestern zutage getretene Schludrigkeit des BAMF beim Durchwinken gefälschter Pässe gibt allerdings berechtigten Grund zu der Annahme, dass sich nicht Hunderte, sondern Tausende oder sogar Zehntausende „Schutzsuchende“ im Land befinden, die mit unguten Absichten eingereist sind. Wie es bei den 80 Prozent der Zuwanderer aussieht, die ihre Pässe „verloren“ haben, ist unklar. Deutschland ist isoliert – was keineswegs „alternativlos“ war.

Liebe Leserinnen und Leser,
wäre ich islamistischer Terrorist, würde ich zuerst einmal darüber nachdenken, ob die meiner nach meinem Selbstmordanschlag im Paradies harrenden 72 Jungfrauen nicht doch eher als Strafe denn als Belohnung zu interpretieren wären, auch und gerade weil man selbst nach dem Attentat evtl. etwas grob frikassiert Einzug ins Paradies hält, und wie frisch aus dem Fleischwolf kommend aussehende Männer nicht auf jede Jungfrau die gleichen, magischen Anziehungskräfte ausüben. Nun gut, so sind die Frauen halt – schauen anders als wir Männer immer zuerst aufs Äußere, selbst wenn man ihnen die inneren Werte auf dem Tablett serviert.

Sollte diese Hürde genommen und ich zu den Ansicht gelangt sein, dass sich 72 Jungfrauen und Paradies tatsächlich nicht gegenseitig ausschließen, ginge der Stress erst richtig los. Ein Angriffsziel muss her. „Ungläubige“ – in meinem Falle wären damit vor allem Andersgläubige gemeint – klaro. Aber in welchem Land?
Idealerweise in einem Land, in das man auch ohne weiteres hineinkommt. Die USA, Kanada oder Australien könnte ich also schon einmal vergessen. Europa und da vor allem Deutschland böten sich jedoch geradezu an. Denn dort wird zwar tagaus tagein über Grenzsicherung geblubbert, tatsächlich aber ist die „Grenzsicherungsagentur“ Frontex so etwas wie ein See-Taxi, das mir eine gefahr- und kostenlose Überfahrt nach Europa offerieren würde.

Deutschland böte mir auch das kaum widerlegbare Argument, dass die USA dort über ihre Luftwaffenbasis Ramstein ihre Drohnenangriffe im Nahen Osten steuern. Völkerrechtswidrig: http://www.epochtimes.de/politik/welt/ex-nato-offizier-ueber-us-drohnenkrieg-von-ramstein-aus-klarer-voelkerrechtsbruch-bundesregierung-schaut-weg-a1934327.html
Papiere irgendwelcher Art könnte ich ja vergessen und mir die Kosten fürs Fälschenlassen sparen. Die nehmen jeden. Auf der Flucht verlorene Papiere „besitzen“ ja ohnehin über 80 Prozent – da ist es allemal geboten, nicht durch Überprüfbares aufzufallen. Im Land der Paradies-Träume angekommen, würde ich mich dann bis zu meinem Einsatz von meinen künftigen Opfern unterbringen, bewirten, betreuen, gesundheitlich versorgen und mit einem Taschengeld versehen lassen – und diese Leute für wirklich abartig durchgeknallt halten.

Wäre ich halbwegs gebildet, käme ich vielleicht auf die Idee, dass Terrorakte den Zielen der Islamisierung Europas einen Bärendienst erweisen. Denn nur sie könnten die dortige Bevölkerung vielleicht doch noch auf die Idee bringen, sich ihrer rein mathematisch unausweichlich erscheinenden Verdrängung durch eine Population aus islamischen Ländern zu widersetzen:
1,38 Kinder bekommt eine deutsche Frau pro Jahr (Stand 2014). 2,8 Kinder waren es im gleichen Zeitraum in Syrien, 4,82 Kinder in den Ländern südlich der Sahara. Noch zwei oder drei Generationen – und die BRD wäre allein fortpflanzungsbedingt von ganz allein islamisiert. Denn was die Reproduktion betrifft, fahren die Deutschen auf der Kriech- und die Zuwanderer auf der Überholspur.

Für Furore sorgte in dieser Woche ein Bericht über einen Syrer, der mit vier Frauen und 23 Kindern im Westerwald angekommen war: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/montabaur-syrischer-harem-trifft-auf-deutsche-dorflandschaft-eine-grossfamilie-mit-4-frauen-und-23-kindern-kommt-a1934378.html
Der Witz: Während „Mann“ sich im Nahen Osten mehrere Frauen und eine Vielzahl von Kindern im wahrsten Sinne des Wortes leisten können muss – man muss sie dort nämlich selbst versorgen – herrscht hierzulande das „All inclusive“-Programm. Dass das eine gewisse Sogwirkung auslöst, sollte nachvollziehbar sein.

111.000 Erstklässler gingen am vergangenen Montag hier im schönen Bayern in die Schulen. 60.000 Flüchtlingskinder, so „B5 aktuell“, der Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks.
Über 80 Prozent der Zuwanderer des letzten Jahres waren junge Männer. Deutschland hat 16 Bundesländer. Wenn allein Bayern 60.000 Flüchtlingskinder einzuschulen hat – dann kann an der offiziellen Migrantenzahl irgendetwas so ganz und gar nicht passen.

Der IS, so hat das BKA in dieser Woche herausgefunden, nutzt gezielt die Flüchtlingsrouten, um Terroristen nach Europa zu schleusen. Und der Verfassungsschutz beobachtet, wie wir am Mittwoch erfuhren, die Strategien der Islamisten-Szene und der Terrormiliz IS „mit Sorge“.
Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden, die nach über einem Jahr zu Erkennnissen kommen, die sich dem gemeinen Volk schon damals offenbarten, könnten eigentlich den Laden zumachen. Dass die faktisch unkontrollierte Zuwanderung eben auch Bösewichten aller Art Tür und Tor öffnet, ist selbstverständlich – und wird von den Verantwortlichen offenkundig in Kauf genommen. Allerdings nur im Merkel-Land.

Ungarns Politik der Grenzschließung, die Luxemburgs Außenminister Asselborn dazu veranlasste, das Land aus der EU ausschließen zu wollen, beantwortete Serbien (noch kein EU-Staat) am Mittwoch mit der Ankündigung, Grenzzäune gegen Bulgarien und Mazedonien zu errichten.
Jean-Claude Juncker http://www.dw.com/de/juncker-eu-in-einer-existenzkrise/a-19549240 kam derweil auf die Idee, die EU in einer Existenzkrise zu sehen. Lieber Herr Juncker, lesen Sie einfach einmal meine Newsletter von vor einem Jahr! Alles, was Sie heute bejammern, war vorhersehbares Ergebnis der Politik des Brüsseler „Zentralkommitees“ und der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Nun liegt das Kind im Brunnen.

Früge man Europas Bürger, was sie wollen, wären die Ergebnisse für mich sonnenklar: Keinen Krieg mit Russland. Stopp der unkontrollierten Zuwanderung und – wichtiger – der Waffenexporte. Afrika als regelrechte „Brutstätte“ weiterer künftiger Migranten muss endlich Zugang zu Bildung und Wirtschaftswachstum bekommen anstatt postkolonialistisch weiter ausgebeutet zu werden. Und Afrika muss sich mit dem Thema Geburtenkontrolle beschäftigen. Und zwar jetzt und nicht erst morgen oder übermorgen.

Nicht Europa – wohl aber die EU – wird an der Flüchtlingsthematik zerbrechen, schrieb ich vor einem Jahr hier zum erstem Mal. Und Europa wird den Terror importieren – auch und gerade weil es ihn Schulter an Schulter mit seinen „Verbündeten“ exportiert, verbrämt mit den euphemistischen Prädikaten „westlicher Werte“, „Demokratie“ und „Menschenrechte“.

Die EU muss ihre Außenpolitik hinsichtlich der USA und der Nato überdenken, sie muss ihre Außengrenzen nach australischem, kanadischem oder spanischen Vorbild schützen. Sie muss aufhören, Völkern, die ihre wie auch immer verstandene Individualität beibehalten möchten, ein anderes Bevölkerungsmodell aufzwingen zu wollen. Und sie muss nach einem gemeinsamen Nenner suchen anstatt ihn zu diktieren. Alte Forderungen dieses Newsletters – bis jetzt verhallt, aber doch unausweichlich

Frau Merkel – Sie tragen den größten Teil der Schuld am Zerfall Europas! Mit einem Starrsinn, der von 27 der (noch) 28 EU-Staaten abgelehnt wird. Das „Wir schaffen das“, lässt sich ohne EU-Beteiligung nicht schaffen, wie sich beim Gipfeltreffen in Bratislava gezeigt hat. Und diese Beteiligung existiert schlichtweg nicht – was nach dem Alleingang der Bundeskanzlerin nicht anders anzunehmen war.

Berlin betreibt die Islamisierung Europas, meine ich. Zumindest die Evangelische Kirche scheint sich auch auf diesen Kurs begeben zu haben: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/ekd-distanziert-sich-von-luthers-abgrenzungen-gegenueber-dem-islam-97344.html oder http://www.focus.de/politik/deutschland/islam-in-deutschland-ekd-ratsvorsitzender-fordert-flaechendeckenden-islamunterricht_id_5570256.html

Der Bau von Grenzzäunen – das stelle ich heute einmal in den Raum – wird Schule machen. Und sollte die Kanzlerin widerstandslos ihren Kurs fortsetzen und tatsächlich einmal in Nacht- und Nebelaktionen auf dem Luftweg Migranten einfliegen lassen, dann werden Deutschlands neun direkte Nachbarländer diese Zäune um unser Land herum errichten.
Das klingt verrückt. Vor einem Jahr klang es aber noch verrückter, was hier im Newsletter stand. Heute ist es in der Wirklichkeit angekommen. Von einer EU, die schon ohne Panikmodus immer und immer wieder Entscheidungen gegen Artikel 2 EGV fällt https://dejure.org/gesetze/EG/2.html , dürften im Panikmodus – und damit haben wir es heute zu tun – kaum weisere Entscheidungen zu erwarten sein.

Morgen finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt – vergleichbar mir den Landtagswahlen in Flächenstaaten. Berlin ist „multikulti“-führend in der Republik. Daher dürfte der Zuwachs der AfD dort schwächer ausfallen – mit einem zweistelligen Ergebnis ist dennoch zu rechnen.

Zur Börse gibt es keine Alternative
Die Phase von realer Null- bzw. Minusrenditen befindet sich nun in ihrem achten Jahr; was als Notfallmaßnahme angedacht war, ist längst Standard geworden. Mit ausgesprochen unschönen Ergebnissen. Denn Gewinne aus Zinserträgen schaffen nun einmal Kaufkraft und damit Wirtschaftswachstum. Vor allem aber waren sie, ob nun über Sparverträge, Lebensversicherungen oder eben Anleihen, einer der wichtigsten Bausteine der Altersvorsorge.

Dass Bundesarbeits- und Sozialministern Nahles in Kürze neue Berechnungen vorlegen wird, die ein Absinken des Rentenniveaus auf unter 40 Prozent des aktuellen Durchschnittseinkommens signalisieren, passt da wie die Faust aufs Auge. Völlig kontraproduktiv ist in diesem Zusammenhang auch der Vorstoß der Notenbanken und namhafter „Think Tanks“, die Bürger über eine Negativverzinsung aus dem Sparen heraus- und in den Konsum hineinzwingen zu wollen.

Die Effekte der Geldschwemme für die Realwirtschaft halten sich in überschaubarem Rahmen. Gepusht haben die Liquiditätsinjektionen hingegen die Aktienkurse und die Immobilienpreise, die ihrerseits auch und gerade wegen der hohen Zuwanderung nach oben gehen, zumal sich die meisten Vermieter laut neuester Untersuchungen nicht an die „Mietpreisbremse“ halten.
Die Blasenbildung an den Märkten wird enden, wie sie immer endet. Mit einem Einbruch. Davon ist mittlerweile die Mehrheit der Anleger überzeugt: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/09/17/mehrheit-der-investoren-erwartet-kurssturz-bei-aktien-und-anleihen/?nlid=5f802c9ef1

Zusammenfassung: Niemals zuvor seit dem zweiten Weltkrieg war Deutschland in Europa so isoliert wie heute. Und Bratislava hat gezeigt, dass die Ablehnung des Merkelkurses eher noch zunehmen wird. Weder Berlin noch die EU zeigen Anzeichen, sich um die wirklichen Ursachen der Massenmigration zu kümmern. Frontex ersetzt die Schlepper, die EU unterstützt die Angriffskriege der USA und drückt Afrika ausbeuterische Handelsabkommen aus Auge, während unsere Kanzlerin bei den EU-Staaten hinsichtlich der unausweichlichen Folgen dieses Treibens zunehmend auf Granit beißt.

Beim DAX geht es vermutlich schon in der kommenden Woche um die Verteidigung der wichtigen 10.000er Marke, wobei der genaue Zeitpunkt egal ist – Hauptsache, Sie sind beim dritten großen Bärenmarkt dieses Jahrhunderts mit von der Partie. Denn bessere Möglichkeiten zur immer dringlicher werdenden Altersvorsoge als die Börse gibt es nicht – vorausgesetzt, man spielt die Klaviatur nicht nur auf den weißen Tasten.

Deutsche Bank und der Ölpreis entwickeln sich wie erwartet. Silber wird folgen. Wo immer Sie auch zugreifen – bitte vergessen Sie nie, nach dem Einstieg Stopps zu setzen. Erfolgsgarantien gibt es an den Börsen nicht, auch nicht meinerseits. Und wer Ihnen welche verspricht, ist ein Windhund.
Viel Erfolg und beste Grüße
Axel Retz
PS: Gerade ofenfrisch hereingekommen – und wegen der heutigen Großdemonstrationen gegen Ceta und TTIP und im Zusammenhang mit BAYER sicherlich sehr interessant: http://www.konjunktion.info/2016/09/gentechnik-gottfried-gloeckner-ein-landwirt-packt-aus/
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Auszug Newsletter 11.09.2016

RECHTLICH NICHT BINDEND
Auch wenn man manchmal gar nicht mehr hinsehen mag, wie sich die Mehrheit der Zeitgenossen in die wenigen Quadratzentimeter ihrer Smartphones flüchtet, kann man es doch teilweise verstehen. Das wirkliche Leben ist nicht in allen Facetten geeignet, Euphorie auszulösen. Der gefühlte Krisen- modus hat das Land im Griff. Und schamhaft im sorgsam geschürten Schuldkult versunken, wagen es die Meisten nicht mehr, Fragen zu stellen. Eine Masse von Einzelnen, die nicht wissen, dass sie eben doch eine Masse sind und etwas bewegen können.

Liebe Leserinnen und Leser,
rund 50 Millionen Kinder, so Unicef am Mittwoch, befinden sich derzeit weltweit auf der Flucht. Und 70 Pro- zent der Kinder, die in diesem Jahr in Europa einen Asylantrag stellten, stammen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, also aus Ländern, in denen die USA – mit Unterstützung der NATO und auch Deutschlands, militärisch intervenierten bzw. intervenieren. Alles ohne UN-Mandat wohlgemerkt.

Wer Krieg führen will, der braucht Waffen. Und Deutschland findet sich unter den größten Waffenexporteuren der Welt.
Da ist es nachgerade als Hohn zu bezeichnen, wenn die Kanzlerin wieder und wieder darüber schwadroniert, dass man die „Fluchtursachen“ bekämpfen müsse. Und es ist zynisch, wenn sich die öffentliche Diskussion immer nur um das mittlerweile alles beherrschende Thema „Flüchtlinge“ dreht und die wirklichen Gründe der Flucht konsequent verschweigt. Ebenso zynisch ist es, wenn Unicef die Kanzlerin wegen ihrer großen Humanität als Vorbild darstellt. Deutschland wirkt munter mit bei den Angriffskriegen der USA, fügt sich der Kriegshetze gegen Russland und verdient sich an Waffenexporten eine goldene Nase.

Wer hierzulande behauptet, dass es das Ziel der USA war und ist, eine zu enge Annäherung zwischen Rus- sland und Deutschland bzw. Europa zu verhindern und wer die Ansicht vertritt, dass die NATO kein Vertei- digungsbündnis, sondern eine zur Kriegsführung bestimmte Allianz sei, der hat es schnell mit dem Vorwurf des plumpen Anti-Amerikanismus zu tun. Und wer gar fordern würde, Gegner der „Globalisierung“ und der „Neue-Welt-Ordnung“ einfach umzubringen, der fände sich wohl rasch vor dem Kadi wieder.

Wenn Sie diesen Newsletter schon etwas länger lesen, wissen Sie, dass sich beides in den Beststellern des STRATFOR-Gründers George Friedman und des Militärstrategen Thomas P. Barnett findet. Nur Berlin und  Brüssel tun (offiziell) weiter so, als ob sie von all dem nichts wüssten.

Über die Gründe dafür lässt sich viel spekulieren. Einer meiner Leser mutmaßte in der vergangenen Woche, dass Europa und insbesondere Berlin von den USA schlichtweg erpresst werden. Eingedenk der aktuellen Asienreise Barack Obamas und der Forderung Laos‘ nach Reparationszahlungen für die Flächenbombar- dements in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist diese These nicht von der Hand zu weisen. Krieg, ich meine es keineswegs zynisch, ist der nachhaltigste Exportschlager der USA. Damals hatten die USA das im Vietnamkrieg neutrale Laos ohne Kriegserklärung mit geschätzten 2,5 Tonnen an Sprengsätzen pro Einwohner bzw. 260 Millionen Bomben überzogen https://de.wikipedia.org/ wiki/Laotischer_B%C3%BCrgerkrieg Die Wiederauffüllung der Waffenlager dürfte sich wirtschaftlich für die Vereinigten Staaten gerechnet haben. Aber auch nur wirtschaftlich.

Dieser öffentlich eigentlich nie thematisierte, in den USA als „forgotten war“ bezeichnete Massenmord sollte doch ausgereicht haben, um der Welt vor Augen zu führen, wer auf diesem Globus nicht müde wird, einen Krieg nach dem anderen anzuzetteln.
Was aber ist mit denen, die dabei nicht mehr mitspielen möchten? Das hier: http://www.welt.de/politik/artic- le154714/USA-wollten-uns-in-die-Steinzeit-bomben.html

Rechtlich nicht bindend
Nach Artikel 20 des Grundgesetzes geht alle Staatgewalt vom Volk aus. Damit das nicht problemlos funk- tioniert, etwa durch Volksentscheide, hat man zwischen Volk und Regierung ein Parlament geschaltet. Aber auch das garantiert leider nicht immer, dass alles glattgeht.
Denn das Parlament hatte in der sgn. Armenien-Resolution beschlossen, den Völkermord des Osmanischen Reiches an den Armeniern als Völkermord zu bezeichnen. Die Dinge beim Namen zu nennen, zeitigt wie in diesem Falle bisweilen unschöne Konsequenzen, weswegen Regierung und Medien mehr und mehr ihr Sorgerecht wahrnehmen, die Bürger vor dieser Untugend zu schützen.

Nicht bekannt ist zwar, ob die Einschätzung zum Völkermord in Armenien von der Mehrheit der Wähler ge- tragen wird, aber in einer parlamentarischen Demokratie wird es nun einfach einmal unterstellt. Bekannt ist hingegen, dass die Armenien-Resolution des das Volk repräsentieren sollenden Parlaments der Regierung in Anbetracht widerborstiger Reaktionen aus Ankara nicht zu Pass kam und daher kurzerhand als „rechtlich nicht bindend“ abqualifiziert wurde. Das heißt:

Gefällt es Berlin nicht, was via Parlament als Volkes Wille oder Meinung kundgetan wird, ist es für die Re- gierung im Zweifelsfall irrelevant. „Alle Staatsgewalt geht vom Kanzleramt aus“ steht aber nun einmal nicht in Artikel 20 GG.

Wie gleichgültig der Kanzlerin das Parlament ist, vor allem wenn es eine abweichende Meinung kundtut, zeigte sich am Dienstag bei der Haushaltsdebatte, als sie zu Redebeginn von Gesine Lötzsch (DIE LINKE) aufstand und in der ersten Reihe bei Herrn Kauder ein Pläuschchen beginnen wollte. Bundestagspräsident Lammert schritt ein, ganz zu Recht, wie ich meine: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bundes- tagspraesident-mahnt-merkel-vor-versammeltem-plenum-ab-a1931142.html

G20-Treffen: Warme Worte, krude Pläne
Was die Konfliktherde in Nahen Osten und in der Ukraine betrifft, brachte das zu Wochenbeginn beendete G20-Treffen im chinesischen Hangzhou, wenn man es freundlich umschreiben möchte, Absichtserklärungen. Keine Resultate.

Einigkeit herrschte hingegen bei der Beurteilung der Weltwirtschaft, um deren Wachstum man sich sorgte. Um hier gegenzusteuern, wurde ein sgn. Aktionsplan verabschiedet. Eines der Kernstücke ist ein forcierter Ausbau der „Robotik“, also der zunehmende Einzug digital gesteuerter Fertigungssysteme in den Produkti- onsprozess, von dem man sich eine „industrielle Revolution 4.0“ erhofft.

So weit, so gut. Wenn man jedoch bedenkt, was die Industriestaaten und Schwellenländer erst mit giganti- schen Konjunkturprogrammen und danach mit noch gigantischeren Finanzspritzen der Notenbanken alles versucht haben, um das Wachstum anzukurbeln und das an den damit erzielten Erfolgen misst, sind Zweifel am Erfolg des neu skizzierten ökonomischen Heilsbringers „Robotik“ durchaus berechtigt.
Vor allem muss man sich fragen, warum ein angeblich von Tausenden von Sachkompetenz beseelten Ex- perten einfachste Regeln der Ökonomie nicht mehr verstehen kann.

Natürlich ist es richtig, dass Roboter die volkswirtschaftlich so bezeichnete Produktivität erhöhen können. Die Stückkosten pro gefertigtem XY sinken, klar. Nur:
Umso mehr Roboter in die industriellen Fertigungsprozesse eingreifen, umso mehr menschliche Arbeitskräfte werden überflüssig. Meist in Jobs, die eh nicht sonderlich gut vergütet werden.

Der Wegfall von Arbeitsplätzen bedeutet immer auch den Wegfall von Lohnempfängern. Der Wegfall von Lohnempfängern oder auch jedwede Art von unter welcher Flagge (z. B. Globalisierung) segelndes Lohndum- pings bedeutet immer auch den Wegfall von Kaufkraft. Der Wegfall von Kaufkraft bedeutet immer auch den Wegfall von Konsum. Und der Wegfall von Konsum bedeutet immer auch ein sinkendes Wirtschaftswachstum!

Das bedeutet:
Setzt sich dieser G20- „Geniestreich“ zur Steigerung des Wirtschaftswachstums wirklich durch (bis jetzt lei- sten derartige Treffen meist nur der Umweltverschmutzung Vorschub, da auf Worte keine Taten folgen), wird die Anzahl der Beschäftigten logischerweise sinken. Und mit ihr … ich muss die Leier ja nicht noch einmal abspulen … auch das Wirtschaftswachstum.

Gewiss kann es sein, dass in einigen oder sogar vielen Ländern dadurch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigt, das  für mich irgendwo zwischen heiliger Kuh und goldenem Kalb rangiert. Es ist eine ökonomische Messlatte, die ihre Beobachter mehr blendet, als Odysseus das mit seinem dem Zyklopen ins Auge geramm- ten Pfahl jemals vermocht hätte. Jeder wirtschaftlich interessierte Zeitgenosse weiß es.

Damit das „Wirtschaftswachstum“ qua Bruttoinlandsprodukt gut aussieht, hatten sich die Verantwortlichen schon vor der jetzt beschlossenen „Robotik“-Phantasie schon vieles einfallen lassen. Beispielsweise das hier, federführend durchgesetzt durch die EU:
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/bip-neuberechnung-sex-koks-und-waffen-machen- uns-reicher/10050312.html
Erträge aus dem Waffenhandel, der Prostitution und dem Schmuggel in das Wirtschaftswachstum aus- weisende BIP (Bruttoinlandsprodukt) einfließen zu lassen, adelt deren Bedeutung zwar, bekommt von mir dennoch das Prädikat „dekadent“.

Die „spätrömische Dekadenz“, die der verstorbene Ex-Außenminister Guido Westerwelle, das nur am Ran- de, 2010 mit dem Missbrauch und der Plünderung des Sozialstaats in Verbindung brachte, entschuldigte er später damit, dass „Dinge im Spiel gewesen seien, die man in Promille misst“.
Die Verweigerung der politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen, sich mit der einfachen Idee von Kaufkraft als Motor des Wirtschaftswachstums anzufreunden, ist mit Promille allein schwerlich zu erklären. Solange die Welt ihre Produkte nicht auf den Mars oder den Sirius exportieren kann, bedeutet Lohndumping (auch gerne unter der Flagge Austeritätspolitik segelnd) programmierten, wirtschaftlichen Niedergang. Europa, insbesondere und gerade Deutschland werden davon bald ein ganz neues Lied zu singen haben.

Dass die deutschen Exporte, wie vorgestern veröffentlicht, im August so stark eingebrochen sind wie zuletzt 2009, ist in diesem Zusammenhang auch nicht gerade als Erfolg zu bewerten. TTIP und Ceta, ob sie nun kommen oder nicht, würden daran auch nichts ändern, sondern die Problematik eher verschärfen.

ZUSAMMENFASSUNG: Am heutigen Jahrestag des „Nine-eleven“ regen sich bei vielen wieder die Fragen, ob die Verantwortlichen – so wie auch bei Flug MH17 – eine Aufklärung der Ereignisse nicht eher behindern als fördern. 60 Prozent der US-Bürger glauben nicht an die offizielle Darstellung der Ereignisse in Manhat- tan. Das Vertrauen in die Politik scheint weltweit auf dem Rückzug zu sein, was sich in entsprechenden Verschiebungen der Wählerstimmen abbildet. Was aber erst der Anfang zu sein scheint.

An den Aktienmärkten scheint die Wirkung der ultraleichten Geldpolitik abzubröckeln, was die Gefahr von Rückschlägen erhöht, für die auch schon geringe Anlässe ausreichen, von größeren Schieflagen im Ban- kenbereich einmal ganz abgesehen.

Die Edelmetalle haben sich seit Jahresbeginn gut entwickelt, dürften aber noch sehr viel Aufwärtspotential haben, insbesondere Silber. Neben physischem Silber sind Minenaktien die Wahl der Stunde und in jede Korrektur hinein kaufenswert. Bestehende Aktienpositionen sollten über enge Stopps abgesichert werden. Und was die Empfehlung der Bundesregierung betrifft, ein wenig an Verpflegung einzulagern – es kann nicht schaden, meine ich. Ob nennenswerte Bargeldbestände angesichts der rasant steigenden Einbruchsdelikte allerdings eine kluge Idee sein, sei einmal dahingestellt.

Beste Grüße,

Axel Retz

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Auszug Newsletter 03.09.2016

HUMOR IST, WENN MAN TROTZDEM LACHT
Ein Jahr „Wir schaffen das“ liegt nun hinter uns. Die Bilanz hat mich keineswegs desillusioniert. Nicht weil sie so positiv ausgefallen wäre, sondern weil ich keinerlei Illusionen hatte. Illusionen hatten al- lerdings die meisten Zuwanderer, die nun in grenzwertig zu nennenden Unterkünften hocken, ohne das sie eine Perspektive sähen. Der Migrationsdruck hingegen scheint größer zu sein als offiziell zugegeben. Was sich auch nicht ändern wird, solange NATO, USA und EU ihre Politik nicht ändern. Europas Zerfall scheint gewisser denn je – das zumindest hat die Kanzlerin geschafft.

Liebe Leserinnen und Leser,
das heute als Überschrift dienende Bonmot des Dichters Otto Julius Bierbaum, besser bekannt unter seinem Pseudonym „Simpliciccimus“, ist heute vielleicht aktueller denn je. Beispielsweise beim Lesen einer Tages- zeitung oder dem Genuss der Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Vor gut einer Woche berichtete B5 aktuell, der Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks über die rus- sischen Medien. Und man braucht nicht einmal viel Humor zu haben, um über diese Art der Berichterstattung herzlich lachen zu können:
„Das Weltbild“, hieß es dort, „das die Russen von den Medien vermittelt bekommen, unterscheidet sich ekla- tant von der Wirklichkeit.“ Köstlich, oder?

Ja, da darf man sich wirklich einmal auf die Schenkel klopfen. Die Türkei kritisiert in Europa vornehmlich die deutschen Medien als „regierungsgelenkt“ oder „regierungsgesteuert“. Nach dem massiven Vorgehen Anka- ras gegen kritische Medien im eigenen Land hat diese Kritik zwar wirklich einen  ganz besonderen Charme, bleibt aber dennoch richtig. Und genau diese unsere Medien erheben die gleichen Vorwürfe gegen Russland!

Vergleiche ich deutsche Zeitungen mit denen aus Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich oder Ungarn, liegt Herr Erdogan mit seiner Kritik deutscher Medien (nicht nur die Türkei betreffend) nicht ganz daneben. Recht genau vor 49 Jahren wurde in der Bundesrepublik das Farbfernsehen eingeführt. Die Kunst,  schwarz-weiß-Nachrichten auch in bunt zu transportieren, hat es erst viel später zu Ruhm und Ehre gebracht, ist aber heute endlich dort angekommen, wo sie schon viel früher einmal war: bei der Propaganda!

„Alle Genialität der Aufmachung der Propaganda wird zu keinem Erfolg führen, wenn nicht ein fundamentaler Grundsatz immer gleich scharf berücksichtigt wird. Sie hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen. Die Beharrlichkeit ist hier wie bei so vielem auf der Welt die erste und wichtigste Voraussetzung zum Erfolg.“ Schrieb Adolph Hitler in „Mein Kampf“.

Und deswegen wird Russland auch, wirklich ganz gleich, um was es geht, als abgrundtief böse dargestellt. Besonders perfide dabei: Während die NATO bis zum Ende des Kalten Krieges tatsächlich weitgehend als Verteidigungsbündnis fungierte, führte und führt sie heute Krieg um Krieg – u. a. auch und gerade in den Ländern, aus denen heute die meisten Migranten nach Europa strömen: Afghanistan, Irak, Syrien. Als „Schuldiger“ für die aus Syrien fliehenden Menschen wird uns aber Russland präsentiert, das sich als einzige fremde Macht völkerrechtlich legal an dem Konflikt beteiligt.

Immerhin:
Der in den Medien mehr oder weniger als „Trumpeltier“ bezeichnete republikanische Präsidentschafts- kandidat hat zugesagt, dass es unter ihm als Präsident künftig keine US-amerikanischen Versuche eines „regime change“ in anderen Ländern mehr geben werde – womit er natürlich auch ein klares Statement zur bisherigen bzw. aktuellen Politik traf.

Wer erwartet hatte, dass sich unsere Medien nach Silvester auf ihre einfachsten Grundlagen zurückbeson- nen hätten, sieht sich heute leider enttäuscht. Das Kartell des Verschweigens ist vermutlich heute sogar stärker als damals.

Aus meiner vor meinem Urlaub gestarteten Umfrage unter Ihnen habe ich erfahren, dass es durchaus Ge- meinden und Städte gibt, in denen sich die Anzahl der Neuankömmlinge kaum verändert zu haben scheint. Der Schwerpunkt der Antworten, insbesondere Berlin, Frankfurt, Wiesbaden und zahlreiche bayerische Städte/Gemeinden betreffend, unterstreicht allerdings genau meine Wahrnehmung: Die Aussage, dass immer weniger „Flüchtlinge“ nach Deutschland kommen, scheint nach dieser nicht repräsentativen Leserbefragung schlichtweg frei erfunden zu sein. Und dass es in der Tat einen massiven Zuwachs von Migranten aus den südlich der Sahara liegenden Ländern gibt, belegen nicht nur meine Leserkontakte, sondern auch Berichte aus Italien. Warum, man muss es sich fragen, kommt das Thema eigentlich in unseren Medien nicht mehr vor?
In den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, Ungarn, der Schweiz, der Slowakei, Bulgarien und Finnland ist die „Umverteilungs“-Politik der Bundeskanzlerin ebenso gescheitert wie in Schweden, Dänemark, Frankreich und natürlich Großbritannien. Italien und Griechenland? Da muss man wohl gar nicht drüber nachdenken.

Auf besonders harten Widerstand der von ihr im Alleingang beschlossenen „Willkommens“- und „Wir schaf- fen das“-Kultur stößt Frau Merkel in den sgn. Visegrád-Staaten (Polen, Tschechien, Ungarn und Slowakei). Die dort vorherrschende Gleichsetzung aller Muslime mit den Themenkreisen Terror und Vergewaltigung ist zwar einfältig, aber solange die EU keinerlei Kontrolle darüber hat (und auch nicht wirklich haben zu wollen scheint), wer denn überhaupt mit welchen Absichten einreist, sind die dort sichtbaren Reflexe durchaus menschlich. Und sie erinnern stark an die Position Donald Trumps.

Da ja nun in unseren Medien über die von mir bereits vor gut einem Jahr prognostizierte Explosion sexueller Übergriffe durch Migranten so gut wie gar nicht berichtet wird, müssen wir uns auf internationale Medien zu- rückziehen. Schwedens Ruf als Vergewaltigungsmetropole Europas droht nun durch Deutschland der Rang abgelaufen zu werden. Bis zum diesbezgl. Weltmeister-Status ist es zwar noch ein weiter Weg, aber wir sind auf dem besten Weg, auch das zu schaffen: https://de.gatestoneinstitute.org/8715/migranten-vergewaltigung oder auch https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden

Natürlich ist es richtig, dass sexuelle Übergriffe und Gewalt gegen Frauen auch seitens deutscher Männer gibt und dass dieses gesellschaftlich weitgehend tabusierte Thema von der absoluten Größenordnung her viel, viel dringlicher der Bekämpfung bedürfte. Falsch ist hingegen die selbst vom BKA unters Volk gebrachte Behauptung, dass Ausländer nicht häufiger straffällig würden als „indigene“ Deutsche. Denn obwohl die Behauptung, dass Migranten von der Polizei und Justiz erheblich milder behandelt werden, mittlerweile immer deutlicher an Kontur gewinnt, beträgt der Anteil von Ausländern beispielsweise in baden- württembergischen Justizvollzugsanstalten (Stand März 2016) 44,6 Prozent, in der JVA Stammheim sogar bei 75,3 Prozent http://www.esslinger-zeitung.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-die-gefaengnisse- sind-uebervoll-_arid,2071093.html
Gäbe es statt des unseligen „komme, wer wolle“ der Kanzlerin eine kontrollierte, den europäischen und deut- schen Gesetzen entsprechende Zuwanderung, hätten wir dieses Phänomen kaum zu beklagen. So aber wird es von Tag zu Tag größer. Eine Gesellschaft, in der sich beim reproduktionsfähigen Teil der Bevölkerung der Männerüberschuss drastisch erhöht, ist bewiesenermaßen mehr als problematisch. Für das betroffene Land selbst, genauso aber auch für die Zuwanderer. Nur eine Obergrenze der Zuwanderung macht es möglich, die integrationswilligen Migranten auch wirklich zu integrieren, sie auszubilden und ihnen Wohnraum und Arbeit zu verschaffen. So, wie es derzeit praktiziert wird, malt es das Menetekel von Verteilungskämpfen (um Wohnraum, um Arbeit und auch um Frauen) an die Wand.

Für einen Migranten ist es zweifellos alles andere als lustig zuzusehen, wie immer und immer mehr Men- schen nachdrängen, während man selbst tagaus tagein angesichts personell und materiell völlig überfor- derter Behörden an der Grenze des Zumutbaren herumvegetiert, ohne zu wissen, ob und wann es welche Perspektiven gibt. Und das teilweise über Jahre hinweg – die deutsche „Gründlichkeit“ lässt grüßen.

Würden die EU und insbesondere Deutschland ihre Unterstützung der Destabilisierungspolitik der NATO unter Führung der USA, die postkolonialistische, kommerzielle Ausbeutung Afrikas und den blühenden Waf- fenhandel beenden – und das gemeinsam mit Russland und China – wäre dem ganzen Spuk rasch ein Ende gesetzt. Die Beispiel gebende „Wirtschaftspolitik“ der USA (das Schüren von Konflikten, das anschließende Verdienen am Waffenexport an beide jeweils beteiligte Konfliktparteien und das Profitieren vom danach an- stehenden Wiederaufbau) ist kein zukunftsweisendes Modell. Europa muss sich auf sich selbst besinnen, oder es wird von Freunden im „friendly fire“ untergehen.

Noch rechtzeitig vor den morgen stattfindenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern besann sich Vize-Kanzler Gabriel angesichts der grottenschlechten Umfragewerte für die SPD  in der letzten Woche darauf, das Merkelsche „Wir schaffen das“ öffentlich zu kritisieren, wobei seine Statements ebenso gut von der AfD, der CSU oder von der aus ihrer eigenen Partei dafür scharf kritisierten Sahra Wagenknecht hätten stammen können.  Die Retourkutsche der CDU erfolgte umgehend.
Der Wähler darf sich nun aus den gegenseitigen Vorwürfen selbst heraussuchen, welcher der beiden Koali- tionäre denn nun für was verantwortlich ist und wer wen bei was blockiert hat. Immerhin bleibt festzuhalten, dass die GroKo durch ihre gegenseitigen, in ungewöhnlicher Deutlichkeit vorgetragenen Beschuldigungen endlich einräumt, dass vom „Wir schaffen das“ bis jetzt noch nicht viel zu sehen ist.

Der Rückzug Wolfgang Bosbachs („Früher warst Du Rebell, wenn Du eine revolutionäre Bewegung ange- führt hast. Heute bist Du ja schon Rebell, wenn Du bei Deiner Meinung bleibst.“) aus der Politik halte ich für sehr bedauerlich. Nicht weil ich mit ihm in allen Punkten einer Meinung gewesen wäre, sondern weil er nicht nur in der CDU, sondern im ganzen Bundestag zu der immer kleiner werdenen Gruppe von Parlamen- tariern gehörte, der zum einen geradlinig und zum anderen nicht den Höflingen oder Sprechpapageien der Kanzlerin zuzurechnen war.

Bleibt zu hoffen, dass uns Herr Bosbach nach Ausscheiden aus dem Parlament noch lange als kritischer Geist erhalten bleibt. Und vielleicht an die Seite Willy Wimmers tritt, den man als so etwas wie das politische Gewissen der CDU bezeichnen könnte, der 33 Jahre für diese Partei im Bundestag gesessen hat: http:// info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-gaertner/willy-wimmer-die-nato-hat-derzeit-einen- klaren-kampfautrag-.html

Dass der Kreml die Sache ähnlich sieht wie Herr Wimmer und dass Präsident Putin ebenfalls der Meinung ist, dass eine Hillary Clinton im Oval Office einen Krieg zwischen den USA und Russland bedeutet, erfahren Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=vIbMG3HHvZ4
Arch Crawford, wohl bekanntester Börsenastrologe der USA, schrieb am Montag dieser Woche [Überset- zung durch mich]:
„Zumindest in den USA und Israel sind die Schwachen immer noch in der Lage, sich zu bewaffnen und ihre Familien zu beschützen. Darum werden sie von den Vertretern der „Eine-Welt-Regierung“ wie G. Soros und ihren Freunden so sehr gehasst. Und deswegen unterstützen sie die Bildung eines Islamischen Staates, um Israel zu zerstören und über offene Grenzen dann auch die USA. Ist das erreicht, wird sich die Opposition  zerstreuen und ist leicht zu vereinnahmen, umzuerziehen oder zu zerstören.

Die größte Verzögerung ihrer Pläne war der zuletzt ja auch von Russland unterstützte Widerstand der syri- schen Regierung gegen unsere Machenschaften, den Mittleren Osten zu kontrollieren […].
Ihr nächster großer Tiefschlag war der Brexit, den nur wenige erwartet hatten. Das wird gewiss die Wahr- scheinlichkeit erhöhen, dass ihre Pläne einer „Eine-Welt-Regierung“ durch die Auflösung der Europäischen Union, ihre bisher beste Erfindung, weiteren Schaden erleiden. Wenn sie es mit friedlichen Mitteln nicht zu- stande bringen können, werden sie es wahrscheinlich als Verzweiflungstat mit einem 3. Weltkrieg versuchen.“ (Zitat Ende)

Arch Crawford und das Thema Astrologie will ich hier gar nicht thematisieren, aber Arch, dessen Börsendienst ich über sehr viele Jahre ins Deutsche übersetzt habe, war als junger Mann im Vietnamkrieg. Und weiß heute, auf welch perfide Art die USA auch diesen leidvollen Krieg initiiert hatten. Aus Wikipedia zum Tonkin- Zwischenfall: „Am 30. November 2005 vom US-Geheimdienst NSA freigegebene Dokumente bestätigten nochmals, dass der an US-Präsident Johnson gemeldete Angriff Nordvietnams durch einseitige Auswahl von Funkmeldungen suggeriert, also gezielt vorgetäuscht worden war.“

Ich würde nicht sagen, dass Arch, den ich vor über 20 Jahren zum ersten Mal in Tucson besucht habe, heute verbittert ist. Aber er ist hellwach, da ihm nur zu gut vertraut ist, dass die USA wie bei Vietnam auch alle nach- folgenden Kriege unter herbeigelogenen oder selbst konstruierten Szenarien vom Zaun gebrochen haben.

Die Crux ist, dass das selbst vom US-Kongress und US-Waffeninspekteuren bestätigt wird, ohne dass es jemals zu rechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen geführt hätte. https://www.wsws.org/de/ articles/2003/10/irak-o15.html
Und die Crux ist auch, dass unsere Bundesregierung so tut, als ob die von allem nichts wüsste und die US- Kriegstreiberei unterstützt, wobei ihr unsere „Qualitätsmedien“ beim  Verdrängen bzw. Unterdrücken trefflich zuarbeiten und den Schwarzen Peter für alle militärischen Konflikte dieser Welt immer nach Moskau schieben.

Das hier sollten Sie auch gelesen haben. Ein kluger Artikel: https://de.gatestoneinstitute.org/8815/europa- bevoelkerung-substitution
Dass diese „Substitution“ der europäischen Bevölkerung einen wirtschaftlichen Aufschwung und damit auch eine Entschärfung der tickenden demografischen Bombe bewerkstelligen wird, ist auszuschließen: http:// www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-paar-zahlen-der-wirtschaft-zu-wir-schaffen-das-bilanz-des- ersten-jahres-a1927799.html

Morgen wird sich in Mecklenburg-Vorpommern zeigen, wie die Wähler über die Merkelsche Willkommens- politik urteilen. Besonders pikant dabei ist, dass in diesem Bundesland auch der Wahlkreis der Kanzlerin liegt. Sollte die AfD zweitstärkste oder gar stärkste politische Kraft werden, dürfte die Verantwortung dafür in Berlin gesucht werden.

ZUSAMMENFASSUNG: Europa zerbricht. An der Flüchtlingsfrage, an der die EU munter mitgewirkt hat und das auch weiterhin tut. „Meck-Pomm“ morgen: Wir werden sehen.
Edelmetallminen-Aktien: KAUFEN! KAUFEN!
Viel Erfolg und beste Grüße
Axel Retz

PS Nachstehend ein Auszug aus einer mir heute Früh von Leserin Ann McL. zugegangenen Nachricht:
„What worries me almost more than that, is the quality of the media reporting in Germany (press, TV and radio) of which you have often complained. I follow the press in Britain, France and Germany and I am often shocked at the lengths to which the German media go to, let me be frank, „manipulate“ public opinion, not so much by incorrect reporting as by omission and distraction where the main themes discussed revolve around „Turkei Abkommen“ and „Burkini Verbot“ – and I mean revolve!“
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Auszug Newsletter 13.08.2016

NOCH BRODELT ES NUR
Die schlechte Nachricht vorweg: In den kommenden beiden Wochen mache ich mal Pause. Die schlechteren Nachrichten: Die Bundesregierung spricht von einer Entspannung bei der Migration und bringt gleichzeitig den Einsatz der Bundeswehr im Inland zur Sprache. Was denn nun? Die Türkei sucht, für die NATO sehr brisant, wieder den Schulterschluss mit Moskau. Und ausgerechnet Großbritannien, engster Verbündeter der USA, ebenfalls. Das nenne ich einmal richtig gute Neuigkeiten. Ob dem Ausbruch des DAX und vor allem des MDAX zu trauen ist – wir schauen mal nach.

Liebe Leserinnen und Leser,
seit dem vergangenen Wochenende spuken Meldungen durchs Netz, denen zufolge am Flughafen Köln-Wahn, aber auch an anderen deutschen Airports, nachts Passagiermaschinen mit auf Regierungsgeheiß eingeflogenen Flüchtlingen landen. Wie üblich, verbreiten sich derartige „Neuigkeiten“ rasend schnell, in den entsprechenden Foren sofort garniert mit teils deftigen Kommentierungen – obwohl es bis jetzt für diese Meldungen keinerlei belastbare Beweise gibt. Was angesichts der zwangsläufig hohen Anzahl potentieller Mitwisser (ein Flughafen ist keine Einsiedlerklause) nachdenklich stimmen und voreilige Kommentierungen verbieten sollte.

Nachdenklich stimmen sollte allerdings auch, dass das Bundesinnenministerium neben einem kurzen Dementi auf Anfrage nur ausweichende Antworten gab.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, ich habe es bei www.flightradar24.com geprüft, wurden von 20:25 bis 22:45 Uhr folgende dreizehn Destinationen angegeben: Teneriffa, Berlin, Palma de Mallorca, Berlin, Barcelona, Rom, Alicante, Hamburg, Palma de Mallorca, Moskau, London, Mailand und Nador in Marokko. Ein breites Spektrum.
Von 22:55 bis 03:30 Uhr ging dann die breit gestreute Internationalität verloren; die in dieser Zeit gelisteten dreizehn Flüge lauteten auf Izmir, Istanbul, Antalya, Edremit, Istanbul, Adana, Istanbul, Istanbul, Izmir, Istanbul, Izmir, Antalya und noch einmal Antalya – ausschließlich türkische Flughäfen. Ab 03:30 Uhr wurde der Flugplatz dann wieder international. Das wirft in der Tat Fragen auf.

Auf meine Anfrage von Dienstagfrüh hin hat sich der langjährige Lufthansa-Langstreckenpilot Peter Haisenko (www.anderweltonline.com), ein durchaus ernst zu nehmender, kritischer Beobachter der Zeitgeschichte, binnen Kürze wie folgt geäußert:

„Guten Morgen, Herr Retz,
das sieht nach einer Ente aus. Gerade in Köln gab es schon immer Nachtflüge zu und von Tourismuszielen. Betrachtet man […] die Flughäfen, dann sind das ganz normale Touristenorte. […] Ich selbst habe Ende der 90er Jahre diese ekelhaften Frühabgänge – 3 Uhr morgens – aus Köln geflogen und natürlich auch gelandet.
Beste Grüße,
Peter Haisenko“

Das ist nun einmal ein Wort eines wirklich Sachkundigen – von den selbsternannten „Experten“ gibt es heute einfach zu viele. Eine andere Thematik ist damit natürlich nicht aus dem Rennen:
Während die offiziellen Verlautbarungen von immer weniger eintreffenden Migranten, einer erhöhten Anzahl von Abweisungen an der Bundesgrenze und einer zunehmenden Anzahl von Abschiebungen sprechen, sagt uns der Augenschein in unseren Städten das genaue Gegenteil: Insbesondere, so mein persönlicher Eindruck, explodiert seit einigen Wochen die Zahl der Schwarzafrikaner mit Herkunft südlich der Sahara regelrecht, wobei es sich auch bei diesen Menschen zu geschätzt > 80 Prozent um junge Männer handelt.

Der ganz offenkundig starke, sich in den Zahlen der angeblich jetzt ja funktionierenden Registrierung jedes Neuankömmlings nicht bestätigende Zuwachs an Migranten muss also doch irgendwie „vom Himmel gefallen sein“, was die Hypothese „geheimer“ Wege des Zuzugs m. E. durchaus stützt. Aber nun ja:
Ich bin nicht in vielen Städten unterwegs – und vielleicht sind meine Wahrnehmungen anders als die Ihrigen. Klären Sie mich einfach auf, damit sich das Bild für uns alle objektiviert: axel-retz@t-online.de

Mal ganz einfach an die Gutmenschen
Ich bin alles andere als ein Fan irgendwelcher Sportberichte – man kommt ja leider immer weniger um sie herum. So wie ich weiß, ist die deutsche Equipe bei den Medaillen in Brasilien noch ausbaufähig. Wahrlich, da hatten sich die Offiziellen mehr erwartet.
Genau das hatten sie, angefangen von der euphorischen Kanzlerin bis hin zu Dieter Zetsche (Daimler AG) und den Arbeitgeberverbänden auch getan, allerdings nicht in Bezug auf die Olympiade, sondern auf den Ansturm von Facharbeitern (mittlerweile im Netz ein vornehmlich sexualisiertes Schimpfwort), Ingenieuren, Architekten, Ärzten etc.

Nach allem, was die Mittlung über verschiedene Statistiken derzeit heute für mich hergibt, liegt das Alter der Neubürger zwischen 15 und 35 Jahren (min. 80 Prozent männlich) und der durchschnittliche Bildungsstand in etwa auf Höhe des 5. Schuljahrs unserer Mittelschule. Und so gut wie niemand der Zuwanderer spricht unsere Sprache.
Nun machen wir einmal eine ganz nüchterne Rechnung auf, die sich auf diese Zahlen stützt und von der ebenso optimistischen wie unrealistischen Annahme ausgeht, dass alle diese Menschen integrations- und lernwillig sind und tatsächlich den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt suchen.

Das Durchschnittalter der Zuwanderer liegt danach bei 25 Jahren. Drei Jahre Deutsch-Unterricht – für den es faktisch nur einen Bruchteil der erforderlichen Angebote gibt – danach das Aufstocken des Bildungsniveaus auf einen Mittelschulabschluss (+ 5 Jahre) und anschließend eine mindestens dreijährige Ausbildung.
Fluppt das alles optimal, treten die Zuwanderer (gemittelt) mit 36 Jahren in den Arbeitsmarkt ein – falls sie eingestellt werden. Und sie treten in Konkurrenz zu einheimischen Jobbewerbern, die in der Regel in etwa halb so alt sind.

Die gleiche Rechnung zugrunde gelegt, wäre ein mit den genannten Voraussetzungen ankommender „statistischer Durchschnittsmigrant“, der erst die Hochschulreife erlangt und danach ein sechsjähriges Studium absolviert, bis zum fertigen Akademiker 42 Jahre alt.
Natürlich wäre es schäbig, menschliche Schicksale einer Art Kosten/Nutzenrechnung zu unterwerfen, volkswirtschaftlich und auch sozialpolitisch betrachtet lässt sich das Thema aber auch nicht auf Dauer wegtabuisieren. Das bedeutet:

Lebensunterhalt und Ausbildung der eben nicht als Akademiker und Facharbeiter zu uns kommenden Menschen und ihrer mittlerweile forciert nachziehenden Familienangehörigen muss die öffentliche Hand finanzieren. Und nach einer relativ kurzen Zeit als Beitragszahler müssen diese Menschen dann auch im Alter wieder versorgt werden, da sie sich aufgrund der kurzen Lebensarbeitszeit ja keine hinreichenden Altersbezüge aufbauen konnten – was aufgrund des explodierenden Anteils prekärer Beschäftigungsverhältnisse und sinkender Altersbezüge auch schon immer mehr unserer eigenen Landsleute nicht gelingt.

Diese Menschen werden also keineswegs „unsere „Renten“ zahlen, sondern wir die ihrigen. Falls ich mich verrechnet habe, schreiben Sie es mir!
Noch gilt bei den sgn. Agenturen für Arbeit zumindest teilweise die sgn. Vorrangprüfung, nach der eine offene Stelle nur dann durch einen Nicht-Deutschen besetzt werden darf, wenn sich kein entsprechend qualifizierter einheimischer Bewerber findet.

Diese bereits stark aufgeweichte Regelung dürfte künftig von der Politik vollends abgeschafft werden. Mit der Folge, dass gerade im Niedriglohnbereich eine enorme Wettbewerbssituation entstehen wird, die jedweder Art von Lohndumping Tür und Tor öffnet – und die Spannungen und Ressentiments innerhalb des „abgehängten“ Teils der Gesellschaft noch weiter erhöhen wird.
Alles in allem lässt sich – ohne jede Wertung – feststellen, dass Bundesregierung und Wirtschaft im vergangenen Jahr mit ihrer Annahme eines zuwanderungsbedingten neuen „Wirtschaftswunders“ entweder von völlig falschen oder aber von Wunschdenken beseelten Grundvoraussetzungen ausgegangen sind.

Was aber, wenn die Türkei Ernst damit machen würde, den EU/Türkei-Deal, mit dem sich die Kanzlerin der möglichen Erpressung durch Ankara unterworfen hat, tatsächlich aufzukündigen? Es käme zu einer schlagartigen Zunahme nach „Nordeuropa“ (= Deutschland) strebender Migranten, was die Situation des Vorjahres vermutlich wie ein verspieltes Intermezzo aussehen lassen dürfte. Kommt der türkische Präsident hingegen mit seiner Forderung nach Visumfreiheit durch, dürfte es so gut wie sicher zu einem Exodus aus der Türkei und hier insbesondere als den Kurdengebieten in Richtung Deutschland kommen. So oder so: Eine Win-Win-Situation, Frau Bundeskanzlerin, haben Sie mit ihrem selbstherrlichen, nicht mit anderen EU-Staaten abgesprochenen Flüchtlingsdeal zweifellos nicht auf die Schiene gesetzt. Das Gegenteil hingegen ist Ihnen ganz gut gelungen.

Hollahi-hollaho-holla-hopsasa
So lautet ein Teil des Refrains aus dem „Pippi Langstrumpf-Lied“, in dem der Rotschopf auch kundtut, sich seine Welt so zu machen, wie sie ihm gefällt.
Nicht Beethovens „Ode an die Freude“ (Schlusssatz der 9. Symphonie) sollte sich die EG (nun ja EU) 1985 als offizielle Hymne einverleibt haben, sondern eben das Pippi-Langstrumpf-Lied.
Denn Pippi-Langstrumpf und Brüssel haben viele Gemeinsamkeiten: Die rot Bezopfte trotzt mit bemerkenswerten Erfolgen den Regeln der Mathematik und der Naturwissenschaften; Brüssel trotzt dem Regelwerk seiner eigenen Verträge, dem gesunden Menschenverstand, jedweder ökonomischen Logik und der Anerkenntnis des Faktischen.

Aktuelles, noch warmes Beispiel: Aus dem riesigen Beamtenviertel der belgischen Hauptstadt verlautbarte, das man für den Fall des Scheiterns des EU-/Türkei-Deals natürlich andere Optionen in der Hinterhand habe. Dann möge man die Karten doch bitte einmal auf den Tisch legen, was ja in Richtung Herrn Erdogan sicherlich längst angezeigt gewesen wäre. Tatsache ist: Der oben beschriebenen Loose-Loose-Situation, in die Berlin die EU gegenüber der Türkei hinein manövriert hat, hat Brüssel rein gar nichts entgegenzusetzen. Man sitzt – wie der der Euro-“Rettung“ – in einer ausweglosen Zwickmühle.

Europa muss zu seinen Verträgen stehen und seine Grenzen selbst schützen. Wenn die nicht der EU zugehörige Türkei etwas kann, was ganz Europa nicht auf die Beine zu stellen vermag und die Grenzsicherungsagentur FRONTEX mittlerweile zum größten Konkurrenten illegaler Schleuserbanden geworden ist, dann passt hier einiges nicht mehr zusammen.
Ankara hat seit dem Treffen des türkischen und des russischen Präsidenten am Dienstag in St. Petersburg noch einen weiteren Trumpf in der Hand: Während die EU in gen Westen gerichteter Demutsstellung die ihr von Washington aufs Auge gedrückten Sanktionen gegen Russland ein ums andere Mal verlängert, bahnte die Türkei in dieser Woche einen umfangreichen Ausbau des bilateralen Handels mit Russland an.

Sowohl über Herrn Erdogan als auch über Herrn Putin mag jeder denken, wie er will. Aber dass die beiden Politiker nach der durch den Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei am 24. November letzten Jahres nun einen Schlussstrich unter dieses unselige Vorkommnis gezogen und wieder zu einem „Wir“ zurückgefunden haben, das ist genau das, was der Außenpolitik Washingtons, der EU und insbesondere auch Deutschlands leider völlig abgeht.

Brüssel, der Unsicherheitsrat UN-Sicherheitsrat und die NATO wären gut beraten, auch einmal über einen möglichen Austritt der Türkei aus dem westlichen „Verteidigungsbündnis“ nachzudenken: Wann und wo wurde ein NATO-Mitglied von wem angegriffen, was den Verteidigungsfall heraufbeschworen hätte? Eben.

Warum dann befindet sich die NATO in immer mehr Staaten im militärischen Einsatz? Ganz einfach: Weil es zwischen den USA und insbesondere den baltischen Staaten einerseits und Europa andererseits eine ganz grundlegende, leider so gut wie nie thematisierte Auffassung über die Aufgabe der NATO gibt, die STRATFOR-Gründer George Friedman in seinem „New York Times“-Bestseller-Buch THE NEXT DECADE (Ausgabe 2011/2102) auf Seite 122 so zusammenfasste [Übersetzung durch mich]:
„In der NATO gab es einige, insbesondere die Amerikaner und die früheren Satellitenstaaten der Sowjetunion, die die Gelegenheit zu ihrem Vorteil nutzen und aus strategischen Gründen expandieren wollten. Aber andere, insbesondere die Europäer, hatten zur NATO eine andere Einstellung zu entwickeln begonnen. Anstatt die NATO als eine auf Kriegsführung ausgerichtete Allianz zu betrachten, sahen sie sie als regionale Vereinte Nationen an, geschaffen, um in einer Organisation freundliche, liberale Demokratrien zusammenzubringen, deren vorrangiges Ziel die Bewahrung der Stabilität war.“

Welcher der beiden Lesarten der Aufgabe der NATO das Bündnis in den vergangenen Jahren gefolgt ist, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Funktionieren konnte das nur, weil europäische Regierungen dem – entgegen ihrem eigenen Verständnis der Aufgaben des Verteidigungs- (und eben nicht Angriffsbündnisses) – blind gefolgt sind. Die Türkei scheint das mit ihrer Annäherung an Russland jetzt zu überdenken.

Und London, einmal vom Gängelband der EU befreit, sucht ebenfalls wieder den Schulterschluss mit Moskau http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/10/grossbritannien-strebt-annaeherung-an-russland-an/

Unmittelbar nach ihrem Amtsantritt hatte ich ja hier geschrieben, dass wir uns bei der neuen Premierministerin Theresa May noch auf einige positive Überraschungen gefasst machen können. …
Eines muss ich George Friedman bewundernd zugestehen: Er ist sehr offen. Obwohl Vertreter eines US-Thinktanks und damit in der Funktion eines Regierungsberaters, war er es doch, der den Putsch in der Ukraine als klipp und klar von den USA eingefädelt und „klarsten“ Putsch der Geschichte“ beschrieb. Und auch keinen Hehl daraus machte, dass er US-Waffenlieferungen an verfeindete, Krieg führende Parteien zwar nicht als „moralisch“, wohl aber als sehr effektiv betrachtet.

George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln,Theodore Roosevelt, Franklin S. Roosevelt, Harry S. Truman, Dwight D. Eisenhower, John F. Kennedy. Präsidenten der USA. Nie fehlerfrei – wie niemand außer meinem Freund Matthias H. aus W., der sich selbst für die DIN-Norm des deutschen Mannes hält. Therapieren kann man vieles. Und Normen kann man überbieten.
Aber Donald Trump gegen Hillary Clinton: Was ist nur aus den USA geworden?

Plan B
Alle Leser, die sich für den Fall einer wie auch immer zuspitzenden Lage in Deutschland/Europa nicht erst dann zu interessieren beginnen wollen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und über eine evtl. Auswanderung nachdenken, hatte ich in der letzten Woche signalisiert, ein diesbezügliches Netzwerk aufbauen zu wollen.
Wie Sie mich kennen, sind die ersten Schritte eingeleitet, da das Interesse aus der Leserschaft mit bis jetzt gut 400 Anfragen doch bemerkenswert war.
Eine Webseite ist zur Registrierung beantragt, Kontakte bahnen sich derzeit an in Richtung Kanada, Südafrika, Brasilien, Peru, Thailand und Dominikanische Republik. Weitere Länder werden folgen.

Wenn die Webseite einmal steht – und ich mache nun mal nichts mit heißer Nadel – werden Sie von mir seriöse Informationen/Angebote inkl. alles jeweils Erforderlichen erhalten; leider gibt es auch in diesem Bereich mehr schwarze als weiße Schafe. Der erste Schritt ist getan.
Auch ich hoffe, den letzten Schritt – fort aus Deutschland – nie gehen zu müssen. Aber wenn warum auch immer plötzlich alles sehr schnell gehen muss, will ich für mich und die Meinen etwas Spruchreifes, rasch Umsetzbares in der Schublade haben.
Viel Erfolg
Axel Retz

PS Nachstehend ein Brief. Authentisch. Ebenso wie der dort erwähnte Leiter der Bundespolizei am Hamburger Flughafen, zu dem ich Kontakt habe.
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/rundmail-betreff-migration-tuerkei-integration-islamismus-merkel-terror-grenzsicherung-wirtschaft-innere-sicherheit-bildung-a1922011.html
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Auszug Newsletter 06.08.2016

DIE SCHAFFEN DAS!
Der Banken-Stresstest, meint die Bundesregierung, habe die Widerstandsfähigkeit der Geldhäuser auch für den Fall einer ausgeprägten Rezession bestätigt. „Die schaffen das“, ließe sich nicht ohne Ironie kommentieren. Die Anleger attestierten Berlin einen offenkundigen Realitätsverlust und sahen die Dinge nüchterner. Die Bankenkrise 2.0 steht vor der Türe. Schlecht für die Aktienmärkte, ausgezeichnet für Edelmetalle. Denn die Notenbanken haben ihr Pulver verschossen und sich selbst in eine schier ausweglose Lage manövriert.

Liebe Leserinnen und Leser,
die Schnittmenge zwischen offiziellen Verlautbarungen aus Berlin und Brüssel und der Realität passt bei vielen Themen mittlerweile in eine Streichholzschachtel. Und immer mehr Menschen fragen sich, warum das, was ihnen allmorgendlich bzw. -abendlich an Nachrichten ins Haus flattert bzw. flimmert, mit der wahrgenommenen Wirklichkeit so oft im Widerstreit steht.

160.000 in Italien und Griechenland festsitzende Zuwanderer hatte die EU „rasch“ in andere Staaten umverteilen wollen. Das ist jetzt bald ein Jahr her. Tatsächlich in andere Länder überführt wurden bis jetzt rund 2.000 Migranten.
Im März hatte die EU Griechenland fest zugesagt, 1.580 zusätzliche Frontex-Beamten zu entsenden, ferner Asylexperten, Dolmetscher und 30 Juristen. Tatsächlich vor Ort sind bis jetzt 66 Frontex-Leute und immerhin null Juristen.

Man muss sich also keinerlei Illusionen hingeben, was passieren wird, falls die Türkei ernst damit machen sollte, den „Flüchtlingsdeal“ mit der EU platzen zu lassen. Die sgn. Balkanroute wird wieder rekanalisiert und Griechenland wird, was sollte es auch sonst machen, die nächste große Migrantenwelle durchzuwinken versuchen. Einmal mehr ist es nur Österreichs Außenminister Kurz, der an die EU-Verträge erinnert.

War die Bereitschaft der meisten EU-Staaten zur Aufnahme der von der Kanzlerin eingeladenen Menschen schon vor den Terrorakten gering, tendiert sie nach ihnen gegen null. Und auch die gutmenschelnde Willkommenskultur hierzulande wird es nicht noch einmal in dem Umfang geben wie 2015. Der Stimmungsumschwung der Bevölkerung ist unverkennbar, europaweit.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der türkische Präsident seine Drohung wahr macht, ist ausgesprochen hoch.

Und auch wenn Berlin und Brüssel gar nicht mehr damit aufhören können zu betonen, dass man sich nicht erpressen lässt, stehen beide vor einem gewaltigen Dilemma: Ein zweites Jahr mit einer millionenhaften Zuwanderung würde wohl weder die Bundesregierung noch die EU politisch überleben, da die Wählerverschiebung zu den sgn. rechtspopulistischen Parteien explodieren würde – was einige größer dimensionierte Terrorakte allerdings ebenfalls bewirken dürften.

Dass das BAMF am Dienstag wissen ließ, dass nun alle bis jetzt zugewanderten Menschen behördlich registriert und erkennungsdienstlich erfasst worden seien und man daher wisse, wer sich im Land befindet, ist nicht ganz nachvollziehbar. Denn erstens weiß niemand, wie viele Zuwanderer es überhaupt gab und wo sie sich teilweise aufhalten. Und zweitens können aus der Riege der 70 Prozent der Eingereisten, die immer nur ihre Pässe, nie aber ihre Smartphones verlieren, beliebig viele Zuwanderer ihre Identität frei erfinden.

Lange von ihr geleugnet, streut die Politik heute wie selbstverständlich unters Volk, dass es „natürlich“ auch als Flüchtlinge getarnte IS-Terroristen gegeben haben könnte und weiter geben wird. Die Kanzlerin wird, ich kann es nicht anders ausdrücken, noch viel mehr Blut an ihren Händen kleben haben, wenn ihre Amtszeit einmal endet.

Nicht nur wegen der von ihr losgetretenen, weltweit nur auf Unverständnis stoßenden Zuwanderungspolitik und den damit als „Beifang“ importierten Terrorismus, sondern auch wegen der von ihr mit zu verantwortenden Waffenexporte und der Beteiligung an immer neuen Angriffskriegen der Nato und der über sgn. Freihandelsabkommen der EU mit Afrika direkt den Massenexodus fördernde Ausbeutungspolitik des schwarzen Kontinents.
Einer meiner Leser, früher einmal bei der Deutschen Bank tätig, hat in Kenia ein florierendes Unternehmen aufgebaut, das 400 Großfamilien ernährt. Niemand dieser Menschen, schrieb mir dieser Leser, „käme auch nur im Traum auf die Idee, auszuwandern“. Und er folgert: „Hier könnte die EU viel tun – aber es passiert eigentlich nichts.“ Zu Kenia bald mehr, insbesondere zu den dortigen Staatsanleihen …

Und wenn … ?
Und wenn, so fragen mich immer mehr Leser, die Lage hier völlig aus dem Ruder laufen sollte, was dann? Auswandern?
In der Tat steigt die Zahl der aus Deutschland auswandernden Menschen nun bereits seit fünf Jahren und meist sind es die sgn. Höherqualifizierten, die dem Land den Rücken kehren: http://de.statista. com/statistik/daten/studie/157440/umfrage/auswanderung-aus-deutschland/

Die Frage ist natürlich, wohin? Thailand, Panama, Peru, Dominikanische Republik? Ich habe viele Kontakte, die ich bald einmal zusammenfassen werde und aus denen sich so etwas wie ein Netzwerk ergeben wird. Ich selbst möchte hier ganz und gar nicht weg, mir ist aber auch klar, dass es neben Wollen auch ein Müssen geben könnte. Eine Erkenntnis, die die Meisten nachvollziehbarerweise hartnäckig verdrängen.

Mein Hauptproblem, um es ganz offen zu formulieren, ist auch keineswegs eine zu vermutende Welle des islamistischen Terrors, sondern eine in meinen Augen so gut wie sicher auf einen neuen, großen Krieg in Europa sinnende, mögliche US-Präsidentin Hillary Clinton. Was es nahelegen würde, den Wohnsitz auf die südliche Halbkugel zu verlegen.

Leser, die sich – wohl oder übel – mit dem Gedanken einer Auswanderung beschäftigen und einen „Plan B“ in der Schublade haben möchten, schreiben mir bitte einfach eine kurze, leere E-Mail mit dem Betreff „Plan B“, damit ich sie auf dem Laufenden halten kann. Natürlich begrüße ich auch alle Zuschriften, die Konstruktives zu diesem Thema beitragen können. E-Mail-Adresse: axel-retz@t-online.de
Ich hoffe und wünsche, dass dieser Newsletter auch künftig immer in unserem schönen Land geschrieben werden wird; sicher bin ich mir da mittlerweile nicht mehr.

Notenbanken: Nichts geht mehr
Die Erkenntnis, dass sie mit ihrer Bekämpfung einer schuldeninduzierten Krise durch noch mehr Schulden die Dinge nur verschlechtert statt verbessert haben, ist (nur?) bei den Währungshütern bis jetzt noch nicht angekommen. Japan legte in dieser Woche ein weiteres, diesmal umgerechnet 240 Milliarden Euro umfassendes Konjunkturprogramm auf, um mittels Geldschwemme das zu bewirken, was schon bis jetzt nicht funktioniert hat. Und das seit immerhin deutlich über 30 Jahren.

Ich möchte die Lage der Notenbanken einmal kurz skizzieren: Zinsanhebungen verbieten sich, weil das der weder in Asien noch in den USA oder den meisten EU-Staaten wirklich anziehenden Konjunktur den Todesstoß versetzen und die wieder aufgeblähten Immobilienmärkte kollabieren lassen dürfte.

Zinssenkungen hingegen – noch tiefer in den negativen Bereich – würden den eh schon jenseits von Gut und Böse operierenden Banken den Lebensfaden völlig durchtrennen, was auf eine ausgewachsene Panik hinauslaufen würde. Die Notenbanken dürften dann die durch die Negativzins vereinnahmten Gelder (und noch viel mehr Frischgedrucktes) von jetzt auf gleich wieder an die Banken überweisen – und könnten sich das ganze Negativzinsgetue damit wirklich ersparen, denn in der Realwirtschaft ist es bis jetzt nicht angekommen. Und das wird es auch nicht, solange es keine die Kaufkraft der Konsumenten stärkende Politik gibt.

Der steht allerdings der Austeritätswahn der EU und unseres Bundesfinanzministers entgegen. Griechenland wird das erste Opfer sein. Von der EU in jeder Weise verlassen und „mit etwas Unglück“ bis zum Jahresende vielleicht das größte (Durchgangs-)Flüchtlingslager der Welt.
Nicht dass es in der EU-Beamteria keine findigen Köpfe gäbe, die durchaus verstehen, wie man die wirklichen Ursachen der Massenmigration bekämpfen könnte – sie sitzen in Brüssel gar nicht weit von der EU-Kommission entfernt, werden von dieser aber lediglich als eine Art Pausenclowns gehalten. Weswegen – siehe das Zitat meines Lesers aus Kenia – „eigentlich nichts passiert“.

US-Arbeitsmarkt: Die größte Fata Morgana
In meiner unmittelbaren Nähe, in Bayreuth, finden seit dem 25. August wieder einmal die Wagner- Festspiele statt. „Der fliegende Holländer“ steht in diesem Jahr auch wieder einmal auf dem Programm.
Seefahrer vergangener Jahrhunderte fassten unter diesem Begriff ein physikalisch bedingtes Phänomen zusammen, das man an Land als Fata Morgana bezeichnen würde, das aber entgegen landläufiger Meinung nichts mit einer optischen Täuschung zu tun hat.

Nichts mit Physik, aber viel mit einer gewollten optischen Täuschung hat hingegen die allmonatlich am ersten Freitag vom Bureau of Labour Statistics veröffentlichte US-Arbeitsmarktstatistik zu tun, die für den Juli wieder einmal sehr positiv ausfiel. Wie gewohnt, halte ich mich da lieber an die von www.shadowstats.com ermittelten Daten, die die Arbeitslosenquote so berechnen, wie es das BLS selbst bis 1994 auch getan hat. Danach landete die Quote der Joblosen im Juli bei 23 Prozent, nicht bei knapp über fünf Prozent.

Aber so lange die meisten Anleger trotz besseren Wissens gerne bereit sind, das zu glauben, was andere, sich genauso Verhaltende auch nicht glauben, lässt sich daraus Honig saugen, selbst wenn das angebliche Jobwunder tendenziell auf weitere Leitzinsanhebungen hindeutet.
Sich der kollektiven Gehirnwäsche zu entziehen, ist theoretisch sehr einfach. Für abhängig gewordene Smartphone-Nutzer (es ist tatsächlich eine Sucht) und den glücklicherweise schrumpfenden Pool der Mainstream-Medien-Gläubigen ist dieser Weg allerdings verbaut. Und am Markt geht es nicht um richtig oder falsch, wahr oder unwahr. Es geht nur darum, dem Trend zu folgen – wie unsinnig oder sogar wahnsinnig er tatsächlich auch sein mag. Anders als im Leben, wo man durch neue „Trends“ hindurch Kurs halten kann.

Wer den 1987er Crash, das Platzen der dot.com-Blase oder die Subprime-/Immobilenkrise mitgemacht oder zumindest von ihr gehört hat, weiß, von was ich rede. Lehren daraus ziehen zu können (wie auch aus Kriegen und ihren Vorbereitungen), scheint in der menschlichen Natur nur bei Wenigen angelegt zu sein.

Gerade auch Anleger wären gut beraten, sich einmal mit der langen Tradition menschlicher Dummheit und Gier auseinanderzusetzen: Für meist 1,99 Euro können Sie heute bei ALDI, LIDL, Netto und anderen Discountern zehn frische Tulpen kaufen, die in riesigen Sattelschleppern aus den Niederlanden bis nach Bayern und auch noch tiefer in den Süden verbracht werden.
Die Preise lagen allerdings auch schon einmal etwas höher: Im 16. Jahrhundert – und das ist die erste gut dokumentierte Spekulationsblase – zahlten die sgn. Reichen und Schönen für eine einzige Tulpenzwiebel den Gegenwert einer sechsspännigen Kutsche inkl. der sie ziehenden Rosse. Heute würde man so etwas mit einem neuen Rolls Royce oder Maybach vergleichen.

Dass Anleger, die heutzutage erkennbar am Rande des finanziellen Abgrundes stehenden Staaten, die noch dazu Negativzinsen für ihre Anleihen zahlen, ihr Geld anvertrauen und das auch noch für eine „sichere Anlage“ halten, steht diesem Wahnsinn kaum nach. https://de.wikipedia.org/wiki/Tulpenmanie

Und es wird, nach allem, was sich aus vergangenen Spekulationsblasen lernen lässt, auch diesmal nicht anders enden. Denken Sie bitte daran. Bei jedem Tulpenbund, den Sie für Ihre Lieben mit nach Hause nehmen! Und bei jeder eurphorischen Kaufentscheidung. Und vor allem: Profitieren Sie davon!

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Die Russen, genauer Herr Putin, Urheber wirklich allen Ungemachs dieser Welt, wurden am vergangenen Wochenende von der ARD in der Tagesschau für einen immerhin sieben Kilometer langen Stau verantwortlich gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=DPoumhB8zPg Gleichzeitig gab es, weil es das erste Sommerwochenende war, an dem alle 16 Bundesländer Urlaub hatten, anderweitig Staus von über 60 Kilometern, was der ARD entglitt. Weil sie ja auch kein Rund-, sondern ein Staatsfunk ist und gar nicht mehr davon lassen kann, auf Russland einzudreschen. Die Verantwortlichen dieser sonderbaren „Anstalt“ öffentlichen Rechts sollten dieses hier ansehen. Ich hatte es Ihnen schon einmal mitgebracht, aber es gibt viele neue Leser, die das noch nicht kennen. https://www. youtube.com/watch?v=DPoumhB8zPg
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Auszug Newsletter 01.08.2016

ACHT PROZENT SIND „WIR“
Nun hat sie gesprochen, die Kanzlerin. „Wir schaffen das“, hat sie wiederholt. Und konkreten Fragen ist sie ausgewichen. Einen weiten Bogen und die Wirklichkeit und die brennenden Pobleme hat aber auch der gestern Abend nach Börsenschluss veröffentlichte Banken-Stresstest gemacht. Was zu erwarten war. Dass das Tabuisieren von Wirklichkeit weder hier noch dort zur Lösung der Probleme beiträgt, sondern sie in aller Stille weiter wachsen lässt, ist kaum zu bestreiten. In einer Gesellschaft, in der Tabus fast so beliebt sind wie Tatoos, löst das was aus? Richtig: Nichts!

Liebe Leserinnen und Leser,
schlimmer Weise ist leider alles, was ich Ihnen hier zum Thema der unkontrollierten Migration seit rund einem Jahr geschrieben habe, mittlerweile Realität geworden und wird nur noch von Menschen mit einem sonderbaren Mix aus Autoagressivität und Sozialromantik geleugnet:

Der islamistische Terror bzw. das, was in seinem Windschatten segelt, schafft es in Europa mittlerweile fast täglich in die Schlagzeilen, die Anzahl der sexuellen Übergriffe auf Mädchen und Frauen explodiert geradezu; im Gegenzug schießen wie erwartet die Ressentiments gegenüber den wirklich Schutzbedürftigen nach oben, was T-Online in dieser Woche mit der treffenden Überschrift „Die Deutschen wechseln die Straßenseite“ zusammenfasste. Und nur acht Prozent der Bürger (repräsentative YouGov-Umfrage) glauben an „Wir schaffen das“. Am vergangenen Samstag hatte ich knapp 60 Gäste bei meinem Sommerfest, die politisch sehr verschieden sind. Einhellige Meinung: Die außer Kraft gesetzten Grenzkontrollen waren die größte politische Dummheit seit Jahrzehnten. Eine Ansicht, die übrigens von allen unseren Nachbarländern geteilt wird.

Wie weit sich die politischen Parteien dieser einfachen Erkenntnis verweigern, verdeutlichte in dieser Woche der Umgang mit Sahra Wagenknecht. In einer Pressemitteilung hatte die Fraktionschefin der „DIE LINKE“ geäußert: „Die Ereignisse zeigen, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ›Wir schaffen das‹ uns im letzten Herbst einreden wollte“ Und sie forderte, „dass wir wissen, wer sich im Land befindet und nach Möglichkeit auch, wo es Gefahrenpotenziale gibt.“ https://www.neues-deutschland.de/artikel/1020077.wagenknecht-loest-parteiintern-empoerung-aus.html
Mit diesen Aussagen löste Frau Wagenknecht – warum eigentlich?- einen Sturm der Entrüstung und Fassungslosigkeit aus, vor allem parteiintern. Der Vorwurf: Sie attackiere die Politik der Kanzlerin von rechts. Wenn die Äußerungen Frau Wagenknechts „rechts“ und falsch sind, dann ist daraus zu folgern, dass alle

„Nicht-Rechten“ der Ansicht sind, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern keine erheblichen Probleme verursacht und dass man auch nicht wissen wollen sollte, wer sich im Land befindet und wo es Gefahrenpotenziale gibt.
Ich wage zu behaupten, dass nach dieser Logik mindestens 90 Prozent der Deutschen „rechts“ sind. Frau Wagenknecht natürlich auch. Merke:
Nichts, aus welcher politischen Ecke es auch immer kommt, ist allein deswegen richtig oder falsch, nur weil es aus dieser Ecke kommt. Falsch ist eine Politik, die sich in einer sgn. Demokratie nicht den Dreck um den Willen der Mehrheit kümmert und diese Mehrheit mit „regierungsnahen“ Medien falsch bzw. nicht informiert und jedes abweichende Denken als populistisch oder Schlimmeres zu stigmatisieren versucht.

Den meisten unserer Medien ging erst das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und nun in zunehmendem Umfang die Gefolgschaft verloren. Aufwärts geht es indes bei der Frequentierung von Webseiten, die die Dinge beim Namen nennen. Wie beispielsweise www.epochtimes.de. Dass sich derartige, „alternative“ Informationsquellen mit gewissen Anfeindungen konfrontiert sehen und so gut wie immer in die rechte Ecke zu stellen versucht werden, ist heute bedauerlicher Weise fast schon als Qualitätssiegel zu bewerten. Objektiver, nicht verschleiernder und nicht beschönigender Journalismus, der teilweise nur berichtet und nicht einmal interpretiert, gilt heute in diesem Land nach offizieller Lesart als „rechts“. Ein armes Land, das angeblich nur noch rechte Medien und die sgn. Lügenpresse hätte! Was aber eben nicht so ist.

Während die deutschen Medien nur sehr selten halbwegs objektiv die Frage nach dem möglichen Zusammenhang zwischen unkontrollierter Zuwanderung und dem Anstieg von Terrorakten und Kriminalität stellt, spricht die europäische Presse länderübergreifend Klartext: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8885966/-nach-frankreich-und-belgien-ist-deutschland-an-der-reihe-.html

(Diese Presseschau sollten Sie wirklich lesen, allein um zu sehen, wie unendlich weit die deutsche „Qualitätspresse“ mittlerweile von den Auslandsmedien abgehängt wurde).
Die wirtschaftlichen Folgen von Terroranschlägen – über die langfristigen will ich hier gar nicht spekulieren – lassen sich am besten am Beispiel Belgiens erkennen, das durch die Vorfälle in den letzten Monaten konjunkturell eine regelrechte Vollbremsung hingelegt hat. Schweden, langjähriger Vorreiter der europäischen Multikulti-Euphorie, hat bereits Geschichte geschrieben. Aus unbekanntem Grund scheint daraus aber – nur hier in Deutschland – niemand lernen zu wollen: http://ef-magazin.de/2016/03/22/8634-schweden-die-multikulti-hoelle

Eines ist nun so gut wie in Stein gemeißelt: Brüssel und Berlin können ihre Träume von einer Umverteilung von Zuwanderern in Europa endgültig begraben. Weder Österreich, Ungarn, Italien, Frankeich, Finnland, die Niederlande noch irgendjemand sonst möchte der Nächste sein, der den Eiffelturm in den Farben seiner Nationalflagge beleuchtet sehen möchte.
Internationale Reisewarnungen für Deutschland mehren sich mittlerweile, was ich für übertrieben halte. Aber setzt sich das Chaos weiter fort, wird Deutschland als internationaler Wirtschaftsstandort Schaden nehmen. Denn Deutschland wird auf „seinen“ Flüchtlingen und Zuwanderern sitzenbleiben, da andere EU-Staaten keine Lust haben, der Kanzlerin zu folgen.

USA: Trump vorne
Am 8. November dürfen die US-Bürger darüber entscheiden, ob Hillary Clinton oder Donald Trump ins Weiße Haus einziehen wird. Ich hatte hier schon einmal meine Verwunderung darüber geäußert, dass ausgerechnet diese beiden Menschen die besten Kandidaten sein sollen, die die USA als künftige Präsidenten und eben auch Oberbefehlshaber über ihr üppiges Atomwaffenarsenal aufzustellen in der Lage sind.

Donald Trump, von Moskau offenkundig für gegenüber Russland friedfertiger gehalten als eine mit dem militärisch-industriellen Komplex verheiratete Frau Clinton, liegt in aktuellen Wahlumfragen vorne. Mit dazu beigetragen hat neben der E-Mail-Affäre der früheren Außenministerin auch das jetzt von Wikileaks ans Licht gebrachte Mobbing Bernie Sanders‘ durch die Führung der demokratischen Partei. Verantwortlich für die Veröffentlichung der geleakten Unterlagen war angeblich – wer denn auch sonst – Russland.
Niemals in seiner Geschichte haben die USA mehr Geld für Rüstung ausgegeben und mehr Menschen durch Drohnenangriffe ins Jenseits befördert als unter dem amtierenden Präsidenten. Frau Clinton, fürchte ich, würde die diesbezüglichen Benchmarks noch ein gutes Stück nach oben schieben, bei Donald Trump weiß man es schlichtweg nicht.
Wer der beiden Kandidaten von der Rüstungsindustrie und der Wall Street favorisiert wird, ist bekannt. Und das lässt erahnen, dass Donald Trump, sollte er in Wahlumfragen seinen Vorsprung vor Hillary Clinton beibehalten oder gar noch ausbauen können, ausgesprochen gefährlich lebt. Vor und auch nach der Wahl. Zumal er laut darüber nachdenkt, Russlands „Annexion“ der Krim zu akzeptieren.

Bankenkrise 2.0
Der gestrige sgn. Stresstest der europäischen Banken hätte so etwas wie die Vorankündigung eines wie auch immer aussehenden, abermals Hunderte von Milliarden Euro kostenden Rettungsmarathons sein können, für den letztlich entgegen aller Dementis natürlich die Bürger gerade zu stehen haben werden. Aus gutem Grund wurde er – anders als 2014 – also so konstruiert, dass es gar keine Durchfaller geben konnte. Derartige Tests verschlingen ein hübsches Sümmchen, das man ebenso gut in den Gulli etecken könnte.

War es ab Mitte 2007 noch durchaus bestreitbar, dass es überhaupt Banken gab, die „too big to fail“ waren, ist es das heute nicht mehr. Allein der Derivatesektor der Deutschen Bank beläuft sich auf etwa das Siebzehntausendfache des Bundeshaushalts bzw. knapp das Zehntausendfache des gesamten Geldvermögens der deutschen Privathaushalte.
Zu „retten“ gibt es da schlichtweg nichts mehr; hier geht es um künstliche, lebensverlängernde Maßnahmen von Zombie-Instituten. Der angesichts der beim Verscheiden eines Hauses dieser Größe allerdings mittlerweile zu erwartende GAU würde das gesamte Finanzsystem implodieren lassen. Also wird man den bzw. die Patienten mit kosmetischen Maßnahmen schönschminken müssen. Anders gesagt:

Gegen die drohende Kernschmelze des Finanzsystems wird eine noch exzessivere Geldfluft eingesetzt werden. Das frühere Unvermögen, dem Untergang gweihte Geldhäuser rechtzeitig in die Insolvenz zu verabschieden, hat eine Situation geschaffen, die ausweglos ist: Der Zusammenbruch ist unausweichlich. Und weil die Verantwortlichen nur zu gut wissen, welche Dimension er haben wird, lassen sie nichts unversucht, um ihn hinauszuschieben, obwohl ihnen auch sehr klar ist, dass sie das Ausmaß des zu erwartenden Desasters damit nur noch vergrößern werden.

ZUSAMMENFASSUNG: Während nur noch acht Prozent der Deutschen an „Wir schaffen das“ glauben, hat die Kanzlerin für von sexuellen Übergriffen betroffene Frauen am Donnerstag einen Ratschlag ausgepackt, der die „Armlänge Abstand“ noch toppt: Frauen müssten sich damit „natürlich nicht abfinden“.
Ähnlich hochnotpeinlich ist auch der Bankenstresstest ausgefallen, in den die Prüfer die Schummelsoftware selbst eingebaut haben, damit da auch bloß nicht das Falsche herauskommt.
Deutsche Bank bleibt ein aussichtsreicher Put-Kandidat. Ebenso wie Rohöl. Gegenbewegungen nach oben bieten hier Spätstartern eine gute Einstiegsgelegenheit. Randgold Resources und Freeport-McMoRan haben Großes vor sich.
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Frau Merkel sollte an die Aussage des Konfuzius denken „Hüte Dich vor der Wut eines geduldigen Menschen.“ Oder auch an das chinesiche Sprichwort. „Löse das Problem, nicht die Schuldfrage.“

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Auszug Newsletter 16.07.2016

ALLES NEU MACHT DIE MAY
Nein, zu Nizza werde ich heute nichts schreiben. Und zu den Vorgängen in der Türkei auch nicht. Einfach, weil mir hier noch viel zu vieles unbekannt ist. Unverkennbar aber scheint 2016 das Jahr zu sein, in dem in Europa die Luft dermaßen zu brennen beginnt, dass die EU in ihrer derzeitigen Form verdampfen dürfte. Die Briten haben sich ja rechtzeitig vom Acker gemacht, Frankreich steht am Rande eines Bürgerkriegs, Österreichs nächster Bundespräsident dürfte Hofer heißen. Und über Italien braut sich die Bankokalypse 2.0 zusammen. Die Sonne scheint dennoch!

Liebe Leserinnen und Leser,
ja, hört‘s denn mit dem „Brexit“ gar nicht mehr auf? Irgendwelche Banausen am westlichen Rand Europas, die geographisch zwischen Cap Griz Nez in Frankreich und Dover durch knapp 34 km Wasser von Kontinental- Europa entfernt liegen, wollen Brüssel jetzt erklären, wie Demokratie geht?
Nur knapp 72 Prozent der Wähler, tönt es aus dem Walhalla der EU, haben sich an der Brexit-Abstimmung beteiligt, weswegen sie von Demagogen verzerrt worden sei. Ich darf daran erinnern, dass die langjährige Wahlbeteiligung beispielsweise in Deutschland unter diesen 72 Prozent liegt. Und die Stimmabgabenquote bei Europawahlen seit 1979, gestartet bei 61,99 Prozent und seitdem permanent fallend, 2014 bei 42,16 Prozent landete. http://www.europarl.europa.eu/elections2014-results/de/turnout.html

Und ich darf auch daran erinnern, dass die oberste Behörde der EU, die EU-Kommission, von null Prozent der Wähler in Amt und Würden gebracht wurde, da sie sich dem demokratischen Regelwerk entzieht und von den Regierungen der EU „ernannt“ wird. Genau diese Leute aber fühlen sich berufen, besonders vehement gegen den demokratischen Volksentscheid der Briten und erst recht gegen die Berufung Boris Johnsons zum Außenminister zu poltern.

Hierzulande sprach die „Stiftung Politik und Wissenschaft“ hinsichtlich des neuen britischen Außenministers gar von „einem Affront für Brüssel und die ganze Welt“. http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/ id_78406378/brexit-boris-johnson-wird-von-theresa-may-zum-neuen-aussenminister-ernannt.html

Ich meine: Wenn beim britischen Volksentscheid die Europa-Skeptiker gesiegt haben, dann ist es nur fol- gerichtig, dass die neue Regierung diesem Votum folgt – auch und gerade bei der personellen Besetzung. Was die „Stiftung Wissenschaft und Politik“ betrifft, darf ich darauf verweisen, dass dieser sich selbst seiner politischen Unabhängigkeit rühmende Think Tank in seinem Kerngeschäft zu 100 Prozent durch eine „institutionelle Zuwendung“ aus dem Haushalt des Bundeskanzleramts finanziert wird. http://www.swp-berlin.org/ de/ueber-uns/stiftung/finanzierung.html
Eine „Stiftung“, die die Regierung berät, zum Großteil von ihr finanziert wird und eine ausgesprochen hohe Medienpräsenz genießt, sollte bitte erklären, wie die Besetzung eines Ministerpostens durch die Premier- ministerin eines souveränen Staates ein “Affront für Brüssel“ und sogar „die ganze Welt“ sein kann. Warum nicht gleich auch für die Führer anderer Planeten, zu denen unser aller Jean-Claude (nicht Van Damme) ja neuerdings gute Kontakte pflegt?

Was ich bis jetzt an Veröffentlichungen der „Stiftung Politik und Wissenschaft“ mitbekommen habe, lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Allerdings konnte und kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass es hier oft weniger um unabhängige Forschung als vielmehr um das wissenschaftlich verbrämte Fördern der Verbreitung von „Meinungen“ geht, die mehrheitlich unverkennbar denen der Bundesregierung bzw. der Washingtons entsprechen. So etwas ist für mich kein Think Tank, sondern ein (ohne dessen Wissen) vorwiegend vom Steuerzahler finanziertes und ihn betreuendes Meinungsmanipulationsorgan.

Ein bei seinem Abgang laut summender und gelöst wirkender David Cameron hat nun für 10 Downing Street besenrein an Theresa May übergeben. Das, was ich bis jetzt von der dem konservativen Lager zugerechneten Politikerin gehört habe, klang eher nach „links“ als nach dem gewohnten Sprachduktus der Tories. Eine im Gegensatz zu Margaret Thatcher „linke Konservative“, noch dazu intelligent und tough: Ich beneide die Briten. Der „Brexit“ hat sich für sie schon jetzt gelohnt!

Ursache und Wirkung
In einer kleinen, informellen Sitzung, an der ich am Mittwochabend teilnahm, erklärte eine der anwesenden Damen, die ich auf Anfang 30 schätze, dass ihr Gedächtnis immer schlechter werde und sie daher alles mit ihrem Smartphone fotografieren bzw. dort abspeichern müsse.
Zu vermuten steht, dass hier etwas verwechselt wird. Unser Gehirn, so man ihm die Arbeit nicht wegnimmt, ist eine ungemein geniale Konstruktion, die beim Ausbleiben von Krankheiten oder anderweitiger Zerstörung bis ins hohe Alter hin immer besser statt schlechter wird. Wahrnehmungsvermögen, analytisches Denken und die Fähigkeit, beides zu kombinieren, ergänzen sich zusammen mit Erfahrung und eben dem Gedächtnis zu etwas wirklich Wundervollem.

Wer aber einmal damit anfängt – es ist wie bei den Muskeln – die grauen Zellen vermeintlich zu „entlasten“, stolpert mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine Falle hinein: Einmal entlastet, passt sich die Kapazität jedwedes unserer Organe den neuen Anforderungen an. Ein durch Technik entlastetes Gehirn wird seinen Träger, wenn er denn den Herausforderungen unserer immer schnelleren Informationsflut gerecht werden will, daher über kurz oder lang mit einer gewissen Zwangsläufigkeit dazu zwingen, noch ein wenig mehr auf die Technik zu vertrauen. Und danach noch mehr und immer weiter.

Ich bin durchaus ein Freund sinnvoller technischer Innovationen. Sie waren einmal dazu gedacht, unser aller Leben einfacher zu machen, um uns mehr Zeit für Sinnvolleres oder auch Gemeinsamkeit zu geben. Eine Waschmaschine tut das auch. Als ich sieben Jahre alt war und meine Eltern sich 1961 die erste Wasch- maschine kauften, tat ich so ziemlich genau das, was ich mir – eben aus eigener Erfahrung – heute bei den exzessiven Smartphone-Nutzern – zu kritisieren erlaube: Damals saß ich beim Waschprogramm fasziniert auf dem gegenüberliegenden Badewannenrand und stierte selbstvergessen in die sich drehende Trommel, die, Weißwäschen einmal ausgenommen, ständig neue Farbmuster gebar. Bis sich beim Schleudern alles drehte.

Das Vertauschen von Ursache und Wirkung, politisch durchaus gewollt, lässt sich heute besonders gut bei den zunehmenden Auslandseinsätzen der Bundeswehr, den völlig aus dem Ruder gelaufenen Waffenex- porten Deutschlands, dem Ukraine-Konflikt, den Kriegen in Afghanistan, Irak, Syrien und in immer weiteren Staaten Afrikas beobachten.

All diese Kriege, bei denen der Westen ohne UN-Mandat munter mitmischt bzw. sie teilweise auch inittiert hat, sind so etwas wie ein Schnellkochtopf für die beschleunigte Garung neuer islamistischer Terroristen, die dank der Einladung der Bundeskanzlerin und des Unvermögens Europas, seine Grenzen zu sichern, plötzlich selbst nach Ansicht Frau Merkels auch als „Flüchtlinge“ zu uns kommen. Was uns unsere Medien leider verschweigen, obwohl sie sich sonst so gerne auf die Nachrichtenagentur Reuters berufen: http:// deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/12/merkel-terroristen-wurden-mit-fluechtlingen-eingeschleust/

Genau das schrieb ich Ihnen ja schon vor vielen, vielen Monaten. Nun steht es „ante portas“ oder auch schon „in domo“. Was als nächstes folgen wird, werden wir noch in diesem Jahr in Frankreich und vermutlich auch in Italien erleben. Es ist erst drei Tage her, da warnte der französische Geheimdienst vor Anschlägen und auch dem Ausbrechen eines Bürgerkriegs.

Der von „unseren Werten“  getragene Westen, der schier gar nicht mehr damit aufhören kann, sich (verbal) vermehrt den Ursachen der Fluchtbewegungen zuwenden zu wollen, müsste sich als zumindest teilverant- wortlich einfach einmal vor den Spiegel setzen, womit ich nicht das gleichnamige Magazin meine.

Italien rechnet für dieses Jahr mit einem Zustrom aus Afrika von „biblischem Ausmaß“, Kenia wird das weltgrößte Flüchtlingslager Dadaab (übersetzt: steiniges Gelände) binnen Kürze schließen, in Lybien warten nach unterschiedlichen Zahlen zwischen 600.000 und zwei Millionen Menschen) auf des Exodus nach Europa, während wir zum Zustrom aus den Hauptflüchtlingsländern des Vorjahres und auch aus Afrika medienseitig so gut wie gar nichts mehr erfahren, außer dass „immer weniger“ Migranten eintreffen.

Für jeden rechenfähigen und vor allem rechenwilligen Sozialromantiker – die konkreten Zahlen bitte ich in der letztwöchigen Ausgabe nachzulesen – ergibt sich folgendes Szenario: Ein finanziell nicht mehr zu stem- mender Sozialstaat wird einer explodierenden Zahl zu alimentierender, finanziell Abhängiger gegenüber- stehen. Denn den Traum der mit dem Flüchtlingszustrom einwandernden, gut ausgebildeten Facharbeiter und Akademiker träumt nun auch BAMF-Chef Frank-Jürgen Weise nicht mehr: http://www.huffingtonpost. de/2016/07/11/fluechtlinge-fachkraefte_n_10921580.html

Wirtschaftlich gut sortierte Staaten wie Deutschland sind sicherlich noch lange nicht an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt, in Griechenland, Frankreich und dem von der Bankenkrise bedrohten Italien sieht das ganz anders aus. “Die Zukunft kommt in Raten, das ist das Erträgliche an ihr“, hat der österreichische Schriftsteller Alfred Polgar einmal formuliert. Manche Raten fallen größer aus als andere.

Von Australien lernen: Strauß oder Känguru?
Der Strauß, der es dank seines Körpergewichts von bis zu 130 kg aufgegeben hat, sich in die Luft erheben zu wollen, hat vor allem eines: Richtig dicke Eier, was vor allem deren Schale betrifft: Auf ein Straußenei darf sich getrost auch ein 100 Kg schwerer Mensch stellen, ohne das es zerbräche.

Können Sie ja mal ausprobieren, falls Papa und Mama Strauß nicht in der Nähe sind.
Strauße verorten wir Europäer gerne nach Australien. Was aber nur bedingt richtig ist: Der größte Laufvogel der Welt wurde um 1860 aus Afrika dorthin eingeführt und auf sgn. Straußenfarmen gezüchtet. Was sich jedoch als wirtschaftlich wenig erfolgreich erwies und mangels SoFFin, EFSF und ESM etc. zugrunde gehen durfte, ohne einen Staatsbankrott heraufzubeschwören. Bei unseren Geldfarmen hat man das nicht verstanden.
Der Emu hingegen, kleiner Bruder des Strauß‘, ist zusammen mit dem Känguru offizieller Halter des Staatswappens des fünften Kontinents. Aber:
Weder Strauß noch Emu stecken  bei Gefahr wirklich den Kopf in den Sand. Brüssel und Berlin hingegen schon. London nicht mehr.
Von den Kängurus, denen aufgrund der Rechtschreibreform seit 1996 im Singular hinten schmerzlicherweise das „h“ fehlt, lässt sich hingegen auch für Anleger einiges lernen:

Recht weit oben auf ihrem Speisezettel stehen junge Eukalyptusblätter. Was diesen pflanzlichen Urein- wohnern in Down Under natürlich nicht wirklich gefiel. Die Eukalypten entwickelten daher eine scheinbar gute Abschreckung: Wurde in die Blätter eines Baums gebissen, sonderte er einen Duft ab, den die Kängu- rus gar nicht mochten und der mit dem Wind in Richtung  möglicher weiterer, herannahender Fressfeinde getragen wurden. Dumm nur: Die Kängurus begriffen es irgend wann und nähern sich heute Eukalyptushainen nur noch aus und nicht mehr entgegen der Windrichtung.

Den Kopf in den Sand stecken sollten Sie an den Börsen heute beileibe nicht. Darauf achten, aus welcher Richtung der Wind bläst, aber schon. In Zeiten einer (absurden) Negativverzinsung und eines sich abzeich- nenden, noch viel verrückteren Gelddruckens sollten Sie sich vor allem aus dem Anleihemarkt zurückziehen. Die nächste Bankenkrise – an sich ist es immer noch die alte – ist allgegenwärtig. Und die EU wird am Ruf der Kanzlerin nach Zuwanderung scheitern.

Qualitätsaktien (=Sachwerte), Silber (=Sachwert) und eine Wette im Währungsbereich sind m. E. die Wege, die Sie jetzt ins Auge fassen sollten. Falls Sie angesichts der immer häufiger in Richtung Osten fliegenden Lockheed C-130 und der auffällig vielen ohne Nationalitätskennzeichen ebenfalls gen Osten fahrenden Mili- tärfahrzeuge ärgere Bedenken haben sollten: In den kommenden Wochen nehme ich mich des Themas an!

Zusammenfassung: Nicht Europa, wohl aber die EU steht am Abgrund. Die Geister, die die Kanzlerin rief, lassen Sicht mehr zurück in die Flasche befördern. Der „Brexit“ war realistischerweise nur der erste Austritt aus einer niemand Vernünftigem noch verständlichen, gigantischen Fehlkonstruktion, die leider alles andere als lernfähig ist.
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Wirklich sehr ans Herz legen möchte ich Ihnen heute das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider ken- nen: erkennen, erwachen, verändern.“ von Heiko Schrang. Bei amazon wird das Buch in 278 Rezensionen mit 4,5 von 5 möglichen Sternen bewertet. Zehn wären gerechter. Ich selbst kaufe meine Bücher nicht bei amazon, sondern beim Buchhändler meiner Wahl. Kleiner Laden, liebe Menschen, kompetente Buchhändlerin. Die mich zwar immer erkennt, aber nie meinen Namen kennt. Die App dazu fehlt wohl noch.

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Auszug Newsletter 09.07.2016

LESEN GEFÄHRDET DIE DUMMHEIT
Dass es auf Büchern immer noch keine Warnhinweise gibt, ist nicht nachvollziehbar. Zumindest bei Ceta und TTIP scheint die EU die Risiken unkontrollierten Lesens verstanden zu haben, was hoffnungsfroh stimmt. Verstörte, Depressive und Desorientierte hat die EU ja wirklich schon genug, hinzugekommen sind die Traumatisierten. Überlegen Sie sorgsam, ob Sie weiterlesen möchten. Und wenn, nie ungeschützt! Rosarote pp-Newsletter-Brillen werde ich in Auftrag geben. Versprochen!

Liebe Leserinnen und Leser,
Wie in der letzten Woche berichtet, hatte EU-Kommissionspräsident Juncker die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit Kanada (Ceta) als reines EU-Projekt darzustellen und damit an den nationalen Parlamenten vorbei zu schleusen versucht. Der vehemente Protest gegen dieses Vorhaben zwang die EU zum Einlenken; über Ceta, das gemeinhin auch als Probelauf für TTIP gilt, wird nun doch auch auf Ebene der EU-Mitgliedsstaaten entschieden werden. Zur Erinnerung:

Diese sgn. Freihandelsabkommen zielen u. a. darauf ab, dass ein Handelspartner, der seinem Gegenüber Waren anbietet, die dort aufgrund bestehender Gesetze oder Schutzvorschriften nicht verkäuflich sind, von diesem dann für den entgangenen Umsatz bzw. Gewinn Schadenersatz verlangen kann. Bekanntestes Beispiel: Will die EU keine US-amerikanischen „Chlorhühnchen“ importieren, könnten die entsprechenden US-Firmen dafür eine Entschädigung einfordern, wobei sie ihrer Phantasie freien Lauf dabei lassen könnten, welche Stückzahl des präparierten Geflügels sie denn evtl. hätten absetzen können.

Dass es tatsächlich Leute gibt (EU, CDU/CSU), die derartige Vertragsentwürfe nach dem ersten Lesen nicht gleich der Altpapierversorgung zuführen, deutet erneut auf einen möglichen Zusammenhang mit der „vierten Macht im Staate“ hin, die heute nicht mehr Presse heißt, sondern Lobbyismus.
Meine Meinung: Weder Ceta noch TTIP in der (soweit bekannten) gegenwärtigen Form werden das Licht der Welt erblicken.  Und sollten EU und/oder Bundeswirtschaftsminister die Abkommen, wie geplant „vorläufig in Kraft setzen“, würde das einen weiteren Sargnagel für den Niedergang der etablierten Parteien und die Zustimmung zur EU darstellen.

Die in der EU offenkundig irgendwo zwischen „weit verbreitet“ und „dominierend“ grassierende Idee, dass die Bürger zu dumm sind, um selbst über ihr Schicksal entscheiden zu können (s. Zitat des EU-Parlaments- präsidenten Martin Schulz im pp-Newsletter der vergangenen Woche) oder gar „vor sich selbst geschützt werden müssen“, transportiert keineswegs ein fragwürdiges Demokratieverständnis – sie transportiert den völligen Verlust des Demokratieverständnisses.

Erklärungsnot im Kanzleramt
Sie haben es geahnt: Nicht nur Lesen, auch Rechnen gefährdet die Dummheit: Die Risiken lauern heute an allen Ecken und Enden, sozusagen.
Der schöne Gedanke, jemand anderen etwas aufdrängen zu wollen, was dieser partout nicht haben will und ihn dann bei Nichtabnahme dafür finanziell abzustrafen, wurde bekanntermaßen auch von der Bundeskanzlerin adaptiert, was im nachfolgenden Artikel recht treffsicher kommentiert wird: http://unser-mitteleuropa. com/2016/05/06/merkel-250-000-e-pro-fluchtling-sind-eine-form-der-loyalitat/

Das wirft einige Fragen auf, die natürlich nicht dem Pfad der politischen Korrektheit entsprechen. Und auch keineswegs der nach wie vor bestehenden Bereitschaft der Bevölkerung entsprechen, wirklichen Flüchtlingen jedwede Hilfe zuteilwerden lassen zu wollen:

Erstens: Wenn die Migranten, wie mantra-ähnlich wiederholt, der Wirtschaft die dringend benötigten Arbeitskräfte bescheren und die durch die Demografie verursachte Erosion der Sozialsysteme ausbalancieren oder gar ins Positive wenden können, warum will sie dann außer Berlin niemand haben? Und: Wenn sie nach Ansicht Berlins tatsächlich eine derartige Bereicherung darstellen – warum fordert die Kanzlerin dann ein „Kopfgeld“ von 250.000 Euro von nicht aufnahmewilligen EU-Ländern anstatt ihnen für jeden nicht abgenommenen Migranten eine Prämie in gleicher Höhe zu zahlen?

Zweitens: Laut „Statista“ gab es im Juni in Deutschland 664.872 offene Stellen. Dem standen (Migranten werden in dieser Statistik nicht geführt) in der ersten Jahreshälfte durchschnittlich 2.780.000 gemeldete Arbeitslose gegenüber – zzgl. rund zwei Millionen arbeitsfähiger Menschen, die aufgrund statistischer „Bereinigungen“ nicht mehr gelistet werden.

Pro offener Stelle gibt es also derzeit etwas mehr als sieben Arbeitslose. Im vergangenen Jahr kamen zwischen einer und zwei Millionen Zuwanderer hinzu, was irgendwie keiner genau weiß, weil Deutschland als weltweit einziger Staat keine Grenzen mehr hat. Und in diesem Jahr werden es – Brief und Siegel darauf – noch erheblich mehr Zuwanderer werden. Menschen, die größtenteils nie im Arbeitsmarkt Fuß finden werden geschweige denn dort einen unter dem Strich positiven Beitrag für die Sozialsysteme leisten werden.

Da ein Vortrag wie dieser hier in diesen eigenartigen Zeiten meist blitzschnell mit der Rassismuskeule beantwortet wird, lasse ich Herrn Professor Bassam Tibi zu Wort kommen, gebürtiger Syrer und Träger des „Bundesverdienstkreuzes“: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/heute-sieht-goettingen-aus-wie- ein-fluechtlingslager-syrischer-professor-rechnet-mit-merkel-ab-a1341938.html  Sollten Sie gelesen haben!

Drittens: Der im November 2015 für das laufende Jahr verabschiedete Bundeshaushalt beläuft sich auf 361,9 Mrd. Euro. Zieht man das von der Kanzlerin von anderen EU-Ländern eingeforderte „Kopfgeld“ von 250.000 Euro pro Migrant ins Kalkül, ergeben sich bei einmal angenommenen 1,5 Mio. Zuwanderern Kosten von 375. Mrd Euro. Natürlich nicht pro Jahr. Es sei denn, die Zuwanderung setzt sich im gegenwärtigen Tempo fort oder – was ich annehme – beschleunigt sich noch. Denn die Bereitschaft anderer Länder, Migranten aufzunehmen, ist umgekehrt proportional zur Anzahl der nach Europa einwandernden Menschen und immer lauter wird der Tenor: „Deutschland hat sie eingeladen – dann soll sich Deutschland auch um sie kümmern“.

Floskeln wie „gefordert, aber nicht überfordert“ oder „Deutschland ist ein starkes Land“ sind da wenig hilfreich. Es gibt, ob man es nun wahr haben will oder nicht, auch Grenzen der Belastbarkeit. Nicht nur finanzieller Art, sondern insbesondere bei der viel beschworenen Integration, der Sicherung des inneren Friedens, beim Wohnungsmarkt und auch bei der Kriminalitätsbekämpfung.

Im vergangenen Herbst schrieb ich, dass im Sommer mit einer Zunahme sexueller Übergriffe durch Migranten zu rechnen sei. Dazu hat nun in einem Interview für Focus Online Rainer Wendt, der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Stellung bezogen. U. a. führte er aus: „Die Probleme werden dadurch größer, dass man sie nicht benennt. Wer vor diesem Phänomen vor einem halben Jahr gewarnt hat, wurde als rechter Hetzer verrissen. Nun tun alle überrascht, wenn die Probleme eingetreten sind. Das hätte man vorher wissen können.“ Das komplette Interview finden Sie hier: http://www.focus.de/politik/deutschland/ zahl-der-uebergriffe-gestiegen-wendt-schwimmbaeder-brauchen-private-sicherheitsfirmen_id_5695578.html

Das Nichtbenennen des Offensichtlichen – ein wichtiger Baustein der sgn. political correctness – hat sich auch bei der mittlerweile aus Politikermund nicht mehr wegzudenkenden Forderung breit gemacht, dass man „die Fluchtursachen bekämpfen“ müsse.
Einer der stichhaltigsten Fluchtgründe ist zweifellos Krieg. Wie in dieser Woche bekannt wurde, hat die Bundesrepublik nun das erste von insgesamt 48 bestellten militärischen Patrouillebooten an Saudi-Arabien ausgeliefert, Ägypten erhält ein weiteres U-Boot nebst 32 Torpedos, Brunei 900.000 Schuss Munition und Katar Kampfpanzer und Haubitzen. Und von zumindest einem dieser Staaten weiß man, dass er freundschaftliche Kontakte zum IS unterhält.

Die Destabilisierung vieler Staaten des Nahen Ostens, meist eingefädelt durch mehr oder weniger gut erfundene Bedrohungsszenarien, hatte jetzt ein Nachspiel. Nach siebenjähriger Arbeit stellte die von der britischen Regierung selbst initiierte Untersuchungskommission am Mittwoch fest, dass Großbritannien 2003 voreilig und ohne Ausschöpfung aller friedlichen Mittel an der Seite de USA den Irakkrieg vom Zaun gebrochen hatten. Ohne UN-Mandat natürlich.

Tony Blair berief sich damals auf angebliche, präzise Geheimdienstberichte, von denen die Geheimdienste selbst allerdings teilweise gar nichts wussten. Zuvor hatten FBI und CIA (Januar/Februar 2003) darüber geklagt, dass die US-Regierung entgegen den Erkenntnissen ihrer Geheimdienste den Eindruck erweckten, dass es eine Verbindung zwischen Saddam Hussein und Al Kaida gebe und das Washington von klaren Beweisen für die Existenz von Massenvernichtungswaffen spräche, obwohl derartige Erkenntnisse überhaupt nicht vorlägen.

Geschichte wiederholt sich: Vor dem gestern begonnenen, zweitägigen NATO-Gipfel warnten ehemalige US-Top-Geheimdienstler die Kanzlerin davor, weiterhin die Drohgebärden gegenüber Moskau zu verfolgen. Erkenntnisse, dass Russland aggressive Absichten hege, gebe es nicht.
Einen weiterführenden Artikel dazu finden Sie unter http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/07/ fruehere-us-geheimdienstler-warnen-merkel-vor-saebelrasseln-gegen-russland/

Merke: Regierungen halten sich Geheimdienste, deren Befugnisse sie – unter dem Druck vorgeblicher  Bedrohungsszenarien – immer stärker ausweiten. Die Erkenntnisse dieser Dienste werden aber entweder  völlig übergangen oder absichtlich fehlinterpretiert, falls irgendwer beschlossen hat, dass es mal wieder Zeit wäre, einen hübschen Krieg zu führen, mit dem sich gutes Geld verdienen lässt (siehe P.S. dieser Ausgabe).
Als Komplizen für dieses seit Jahrzehnten verbreitete Treiben haben die USA so gut wie immer ihre angelsächsischen Freunde gewinnen können, aber auch die NATO und (meist) die EU. Würden die Mitglieder dieser „Achse des Guten“ den Vereinigten Staaten den Kadavergehorsam verweigern, wären die Drahtzieher der Kriegstreiberei enttarnt und so gut wie sicher längst international ausgegrenzt. Aber glücklicherweise hat sich nun auch Vize-Kanzler Gabriel auf die Seite Herrn Steinmeiers geschlagen.

Über andere Erkenntnisse als die ihrer Minister-Kollegen und der zitierten US-Geheimdienstler scheint Bundesverteidigungsminister von der Leyen zu verfügen, die gestern auf der NATO-Konferenz  (wieder einmal) das „völlig unberechenbare und aggressive Russland“ ins Spiel brachte und das u. a. mit der starken Präsenz seiner Streitkräfte an der Grenze begründete.

Frau Dr. med. von der Leyen, liebe Ursula: Einen dermaßen geballten militärischen Aufmarsch vor seinen Grenzen hat Russland zuletzt vor dem Zweiten Weltkrieg gesehen. Wer ist hier aggressiv? Soll Moskau Däumchen drehend zusehen, wie Sie und Ihresgleichen zum großen Gefecht antreten lassen?

Im Übrigen kann ein souveräner Staat seine Streitkräfte innerhalb seiner Staatsgrenzen positionieren, wo er das zu tun gedenkt. Haben Euer Gnaden das vergessen? Und haben Euer Gnaden auch Erinnerungslücken dabei, wer wo in den letzten Jahrzehnten sein Militär ohne UN-Mandat und damit völkerrechtswidrig zum Einsatz brachte? Wissen Euer Gnaden, dass das US-Militärbudget 13 mal so groß ist wie das Moskaus? Und dass die USA weltweit über 120 Militärbasen betreiben, Russland aber nur zwei?

Kriege lösen Migration aus. Migration kann ab einem gewissen Punkt die Zielländer überfordern und destabilisieren, wie Kelly M. Greenhill in ihrem Buch „Weapons of Mass Migration“ darlegt. Die Rolle der Bundeskanzlerin dabei mag jeder für sich nach seinem Gutdünken beurteilen. So oder so:
Das vom Bundesaußenminister und nun auch vom Vizekanzler kritisierte „Säbelrasseln“ gegen Russland und die von der Kanzlerin geförderte „Willkommenskultur“ erfüllen perfekt die US-Doktrin, einen Keil zwischen Deutschland und Russland zu treiben, da nur diese beiden Länder zusammen – so US-Glaube – für die Vereinigten Staaten eine Bedrohung darstellen könnten.

Schön ausformuliert hat diese Zusammenhänge der Gründer der US-Denkfabrik STRATFOR, George Friedman. Wer dieses kleine Video noch nicht kennt, dem möchte ich es wirklich ans Herz legen; es gibt einen guten Einblick in die US-Außenpolitik.
Ein wenig Zynismus – aber mein Newsletter hat Sie ja darin geschult – sollten Sie beim Anschauen aber schon aushalten können: https://www.youtube.com/watch?v=9fNnZaTyk3M

ARD-Deutschlandtrend: Langsam beginnt‘s zu schmerzen
Gar Verblüffendes hat einmal mehr der dieswöchige ARD-Deutschlandtrend herausgefunden. Also, nun ja, allem Anschein nach nicht direkt herausgefunden, aber doch so getan: Die AfD sinkt in der Wählergunst, während CDU/CSU und SPD zulegen. Klar, erfahre ich auch aus meinem Umfeld. Nach dem „Brexit“, sagt uns die Umfrage auch, haben die Deutschen wieder ihren Glauben an die EU zurückgewonnen. Stimmt sicher auch, ist ja auch nachvollziehbar. Und zweifellos richtig muss auch sein – kommt ja schließlich im Fernsehen – dass die Ablehnung der Deutschen gegenüber Volksabstimmungen gewachsen ist.

Der deutsche Autor Thaddäus Troll hat Propaganda einmal so definiert: „Hartnäckiger Versuch, andere Menschen glauben zu machen, was man selbst nicht glaubt.“

„Gute“ Propaganda erkennt man daran, dass man sie gar nicht als solche wahrnimmt. Bei der ARD hingegen wartet man mittlerweile regelrecht darauf, dass die veröffentlichten Zustimmungsraten zur GroKo, der Kanzlerin, den Sanktionen gegen Russland, der „Willkommenskultur“ und der EU auf über 100 Prozent klettern.

Zusammenfassung: Die Welt, Sie werden mir zustimmen, befindet sich in einem eigenartigen Zustand, der täglich eigenartiger wird. Aber gegen die Verursacher dieses Zustands regt sich mehr und mehr Widerstand, was überfällig war. Die USA befinden sich am Rande massiver innerer Unruhen, was die Lage auch nicht gerade entschärft, sondern in bekannter Manier dafür sorgen könnte, jetzt erst recht äußere Feindbilder nach vorne zu stellen. Die Deutsche Bank ist m. E. dem Untergang geweiht. Die Edelmetalle sind reif für eine Gegenbewegung nach unten, nach deren Abschluss Großes nach oben zu erwarten ist.. Und der Ölpreis dürfte wieder feine Chancen nach unten bieten.
Außerdem ist es wider Erwarten doch noch Sommer geworden. Genießen Sie ihn!
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Bevor ich in der kommenden Woche eine Buchempfehlung abgeben werde, die es in sich hat, heute ein Link, den ich der heute zu Ende gehenden NATO-Konferenz und unserer „Bundes-“kriegsministerin“ eintätowieren würde, wenn ich denn könnte: http://www.epochtimes.de/politik/europa/papst-franziskus-die-maechtigen-wollen-keinen-frieden-weil-sie- vom-krieg-leben-a1238464.html?meistgelesen=1
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Auszug Newsletter 02.07.2016

VERWIRRTE, VERIRRTE UND ALIENS
Die Antwort der EU auf den Brexit hätte schlimmer kaum ausfallen können. Was sich Jean-Claude Juncker und Martin Schulz in dieser Woche geleistet haben, stellt die Mainstream-Aussagen geradewegs vom Kopf auf die Füße. Die größten Feinde Europas sind nicht die sgn. Rechtspopulisten, die größten Feinde eines demokratisch verfassten Europas sitzen an seiner Spitze. Richtiger gesagt, sie schweben dort. Bar jeder Bodenhaftung. Und taub und blind.

Liebe Leserinnen und Leser,
„Wer nicht für uns ist, ist gegen uns., hatte George W. Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 formuliert („I‘ve said it in the past that nations are either with us or against us in the war on terror.“).

Der Satz ist nicht nur ziemlich dumm, sondern auch gefährlich: Niemand, der nicht meine Meinung teilt, ist allein deswegen mein Feind. Und niemand, der sie teilt, allein deswegen mein Freund. Um von denen, die meine Meinung gar nicht kennen oder ihr nur in Teilen zustimmen, gar nicht erst zu reden.

Diese erzwungene Spaltung in „gut“ und „böse“ – mit einem dazwischen liegenden Vakuum – hat leider Schule gemacht. Und brisant wird sie immer dann, wenn sie Hand in Hand mit einem ausgesprochenen oder auch nur subtilen „Parteiergreifungszwang“ daherkommt, der nicht auf Verständigung, sondern auf Konfrontation aus ist.

So etwas sehen wir heute beispielsweise beim Flüchtlingsthema. Natürlich gibt es einen (öffentlich meist schweigenden) Teil der Bevölkerung, der das Für und Wider einer unkontrollierten Zuwanderung kritisch auseinander zu halten vermag. In der öffentlichen Diskussion und insbesondere in den Medien kommt diese Gruppe aber praktisch nicht vor:

Die vom Kanzlerinnenwort Getriebenen und mit wenig Sinn für das tatsächlich „Schaffbare“ ausgestatteten, heute als „Gutmenschen“ diffamierten Protagonisten offener Grenzen stigmatisieren all jene, die nicht geschlossen hinter ihnen stehen, als fremdenfeindlich, als Nazis und sonderbarerweise im selben Atemzug oft auch gleich als homophob, islamophob und rückwärtsgewandt. Kurz: als all das, was heute unter dem bedeutungsveränderten Begriff „rechts“ zusammengefasst wird.

Die Gegenseite wirft den „Gutmenschen“ die zumindest fahrlässige Zerstörung Europas durch arabische und nordafrikanische „Invasoren“ vor, bezichtigt sie des Hasses auf die eigene Bevölkerung, der Förderung des Untergangs der Sozialsysteme und des inneren Friedens, der Islamisierung oder Afrikanisierung Europas usw.

Beide Seiten, und da liegt der Hase im Pfeffer, haben ihre Meinung längst zum Dogma erhoben, an dem es nichts zu zweifeln und schon einmal gar nicht etwas zu rütteln gibt. Und liest man sich in einigen Foren durch, was sich „Gutmenschen“ und „Nazis“ gegenseitig an den Hals wünschen (den Strick nämlich), scheint die Rückkehr zu einer gemäßigten, konsensfähigen Streitkultur wenig wahrscheinlich zu sein.

Was besonders aufstößt ist, mit welcher Vehemenz sich beide Seiten gegenseitig angreifen. Und mit welcher Penetranz die „Gutmenschen“ die bedingungslose Kapitulation vor einer allumfassenden Toleranz einfordern, selbst aber partout nicht bereit sind, eine andere als die eigene Einstellung zu tolerieren, während die „Nazis“ fast jeden ihnen hingestellten Fettnapf nutzen, um mit beiden Füßen hineinzuspringen. Und doch:
Die „Mitte“ der Bevölkerung gibt es auch noch. Aber da sie sich politisch immer weniger gehört und verstanden fühlt, hat das Flüchtlingsthema mittlerweile wirklich das Potential, die Spaltung der Gesellschaft zu forcieren.

EU: Nichts verstanden
Ja, leider hat sich auch die EU die Aussage George W. Bushs zu Eigen gemacht: „Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns“. Wenn EU-Kommissionspräsident Juncker am Dienstag vor dem Europaparlament auf einmal die englische Sprache mied, verdient das nur noch das Prädikat „pubertär“.

Wenn es wirklich wahr war und ist, dass sowohl Großbritannien als auch die EU von ihrem Miteinander profitiert haben, warum hat man es dann so eilig, den Briten so rasch wie möglich den Stuhl für die Türe zu setzen? Eigene Vorteile preiszugeben, nur um einem scheidungswilligen Partner damit Schaden zufügen zu können – auch das ist bestenfalls als pubertär zu bezeichnen.

Am Donnerstag, Englands Noch-Premier Cameron hatte gerade erst betont, dass der „Brexit“ im Wesentlichen auf die Migrationsthematik und das Demokratiedefizit der EU zurückzuführen sein, trat die EU dann noch einmal richtig aufs Gaspedal:
Jean-Claude Juncker gab bekannt, das nach wie vor streng geheime Freihandelsabkommen mit Kanada (Ceta) an den nationalen Parlamenten vorbei in Kraft setzen zu wollen. Dass die EU-Kommission, selbst in keiner Weise demokratisch legitimiert, nun gewählten Volksvertretern (was immer man von ihnen halten mag) ein Mitspracherecht zu verwehren versucht, unterstreicht, dass Brüssel den Warnschuss aus London tatsächlich nicht gehört hat. Entsprechend groß war der Aufschrei in Europas Hauptstädten:  http://www.spiegel.de/ politik/ausland/jean-claude-juncker-will-ceta-an-nationalen-parlamenten-vorbeischleusen-a-1100444.html

Juncker, dessen teilweise etwas derangiert wirkende Auftritte ihm in den „sozialen Medien“ zuletzt den wenig schmeichelhaften Spitznamen „Boris Jelzin der EU“ einbrachten, scheint der Wirklichkeit – aus welchen Gründen auch immer – tatsächlich mehr und mehr entrückt zu sein:
Nach dem Brexit will er nun auch dafür Sorge tragen, „die Währungsunion zu vollenden“, also auch EU-Länder wie Schweden, Dänemark, Polen und Tschechien mit dem Euro zu beglücken. Einen lesenswerten Artikel, in dem sich auch die von mir bereits früher zitierten Aussagen Herrn Junckers wiederfinden, sehen Sie hier: http://www.heise.de/tp/artikel/48/48677/1.html.

Das von mir ja wiederholt skizzierte, undemokratische, selbstherrliche und arrogante Gebaren des Europarates und der EU-Kommission könnten beiden gefährlich werden: Wenn die nationalen Regierungen erst einmal auf den Trichter kommen, mit berechtigtem Widerstand gegen Brüssel bei der eigenen Wählerklientel punkten zu können, verlören beide Institutionen ihre derzeit wichtigsten Krücken.

Die neue Marschrichtung Brüssels gegenüber London ist unüberhörbar: Ein Land, das die EU zu kritisieren wagt und dafür in einem Akt der Demokratie auch noch die Mehrheit hinter sich bringt, möge sich so schnell wie möglich vom Acker machen. Und danach am besten schwungvoll in Schutt und Asche versinken.

Sieht man sich einmal die Liste der größten Nettozahler und -empfänger der EU an, muss London nicht zittern. Mit einem Minus von 4,9 Mrd. Euro hatten die Briten (Zahlen aus 2014) nach Deutschland und Frankreich das drittgrößte nominale Defizit in der EU zu tragen.
Festhalten lässt sich nach dem Brexit bis jetzt vor allem eines – was wir aber eigentlich schon wussten: Die von Brüssel gewollte, künstlich propagierte „Kollektivseele“ der EU-Länder gibt es nicht. Die Europäer wollen ein Europa der Vielfalt, ein Europa der Völker. Und sie wollen ein „Wollen“, kein „Müssen“.

Nun käme es darauf an, dass die EU die Gunst der Stunde – und genauso würde ich das Signal des Brexits bezeichnen – nutzt, um sich von Grund auf zu reformieren. Die Kanzlerin tat jedoch am Mittwoch kund, dass das nicht nötig sei. http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merkel-lehnt-grosse-eu-reform-ab- a1340532.html und dass man die Maastricht-/Lissabon-Verträge nicht verändern müsse, da sie ein „großes Maß an Flexibilität“ böten“.

Wie bitte? Die Juristen selbst betrachten die „Konkordanz“, also die Eindeutigkeit als wichtigstes Merkmal ihrer Fachsprache. „Flexible Rechtsanwendung“ nennt man Rechtsbeugung. Was die EU-Verträge betrifft, hat sich die EU tatsächlich bis jetzt vor allem damit hervorgetan, sich einfach nicht an die von ihr selbst beschlossenen Regelwerke zu halten. Wie war das noch mit dem „Stabilitäts- und Wachstumspakt“? Maximales Haushaltsdefizit von 3 Prozent des BIP, Begrenzung der öffentlichen Verschuldung auf 60 Prozent des BIP?

Wie war das noch mit der „No-Bailout-Klausel“ (Nicht-Beistandsklausel), nach der kein EU-Mitgliedsstaat für Schulden und Verbindlichkeiten anderer EU-Länder in Anspruch genommen werden darf? Wie war es bei den EZB-Statuten, nach denen die Notenbank keine Staatsanleihen kaufen darf?

Ich denke: Weder die Bundeskanzlerin noch die EU haben überhaupt begriffen, wo die Bürger der Schuh drückt. Beide re(a)gieren zunehmend autokratisch, was ich auch etwas pointierter formulieren könnte. Aber bitte, lassen wir doch einmal die Kirche im Dorf:

Das alles spielt sich doch schon so lange vor den Augen der EU-Bürger ab, dass es wirklich mehr als schäbig ist, nun auf die Briten einzuschlagen, die als erste (more to follow) den Mut und vor allem auch die Gelegenheit hatten, ihren Unmut einmal kundzutun.
Mir persönlich – Sie mögen anderer Meinung sein – imponiert das. Denn die Bereitschaft der meisten EU- Bürger, sich gegen die bestehenden – und vielleicht doch noch reparablen Missstände der EU zu wehren, tendierte in den letzten Jahren gegen null. Der Aufschrei hätte schon viel früher kommen müssen!

ARD: Es hört einfach nicht auf!
In der „Tagesschau“ vom Mittwochabend http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-14781.html brachte einer unserer zwangsfinanzierten Sender einen Beitrag über mögliche Verwicklungen der Türkei in  eine Kooperation mit dem IS.

Als Leser dieses pp-Newsletters ist Ihnen das schon seit sehr langem bekannt: Waffen-Durchschleusung an den IS, Öl-Importe vom IS. Ein wirklich sehr, sehr alter Hut. Warum aber taucht es erst jetzt in unseren „Qualitätsmedien“ auf? Ganz einfach: Am Dienstag äußerste der türkische Präsident eine Entschuldigung für den Abschuss einer russ. SU-24 am 24. November gegenüber Moskau. Und am Mittwoch telefonierten der russische und der türkische Präsident gar miteinander, um ihren Zwist erfolgreich beizulegen. Nur: Wer oder was aber auch immer sich um eine Verbesserung der Beziehungen zu Moskau bemüht, ist heute ein absolutes „rotes Tuch“ für unsere Medien. Vor gut einer Woche hatte es Bundesaußenminister Frank- Walter Steinmeier kalt erwischt, nun kommt die Türkei aufs Tapet.

Deren Seriosität als Partner eines keineswegs von der EU, sondern einzig von der Bundeskanzlerin eingefädelten Deals hätten sich die Medien schon viel früher annehmen müssen. Nun, da Moskau wieder im Spiel ist, wird auf einmal scharf geschossen. Die unheilige Allianz von Politik und Medien enttarnt sich derzeit in einem Tempo, das auf eine aus dem Ruder laufende Panikstimmung schließen lässt. Quintessenz: Demokratische Entscheidungen sind nur dann akzeptabel, wenn sie dem „Establishment“ in den Kram passen, das Volk selbst ist viel zu dumm, politische Entscheidungen zu treffen. Oder um es mit den Worten des Präsidenten des EU-Parlaments, Martin Schulz, vom vergangenen Montag auszudrücken:
„Es ist nicht EU-Philosophie, dass die Masse über ihr Schicksal entscheiden kann.“ (It is not the EU philosophy that the crowd can decide its fate). http://www.ronpaulinstitute.org/archives/peace-and- prosperity/2016/june/27/president-of-the-european-parliament-it-is-not-the-eu-philosophy-that-the-crowd- can-decide-its-fate/ . Danke, Martin: Wer jetzt hinsichtlich der EU immer noch nicht aus dem Wachkoma erwacht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Zusammenfassung: Die EU, ach diese EU. Martin Schulz und Jean-Claude Juncker, was immer sie auch genommen haben, hat uns in dieser Woche wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt. Den Börsen war der Brexit – ich hatte es ja schon in der letzten Woche geschrieben, entgegen aller Panikmache völlig egal. In London schloss die Börse auf Jahreshoch!
Meine Einschätzung zu den Edelmetallen bekommt nun immer mehr Fleisch an die Knochen. Nutzen Sie die noch günstigen Einstiegskurse! Mögliche Rückschläge sollten Sie einfach aussitzen!
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Jean-Claude Juncker, noch einmal: http://www.epochtimes.de/politik/europa/fuehrer-anderer-planeten- beobachten-uns-juncker-spricht-im-eu-parlament-von-ausserirdischen-a1341029.html?meistgelesen=1

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Auszug Newsletter 25.06.2016

INDEPENDENCE DAY
Jetzt haben Sie‘s also getan, die Linksfahrer und Inch-Messer. Und befragte man die Tschechen, die Franzosen, die Niederländer, die Griechen, Italiener, Dänen und Österreicher, täten Sie‘s auch. Der Brüsseler Widerstand gegen Volksbefragungen wird weiter zunehmen – und das genaue Gegenteil des Beabsichtigten bewirken. Den Brexit werden wir uns heute einmal näher ansehen. Vor allem aber auch wichtigere Dinge, die zuletzt bewusst oder unbewusst aus dem Fokus der Medien verdrängt wurden.

Liebe Leserinnen und Leser,
so gut von den Medien gar nicht oder nur am Rande wahrgenommen, jährte sich am Mittwoch zum 75. Mal der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Russland, in dessen Folge auf sowjetischer Seite zwischen 24 und 40 Millionen Menschen – meist Zivilisten – ihr Leben verloren. In der 329. Infantrie-Division (Division „Hammer“) damals im Alter von 24 Jahren mit dabei: mein Vater. Der davon überzeugt war, dass Russland die Weltherrschaft anstrebe und Deutschland bedrohe.

Wer zu diesem Zeitpunkt wen bedrohte und in ganz Europa eine expansive Kriegspolitik betrieb, war völlig offensichtlich, wurde aber in den Köpfen der meisten Menschen durch eine perfekte Propaganda-Maschinerie sehr erfolgreich ins Gegenteil verkehrt.

Das Vorgehen, eigene Aggressionen hinter konstruierten Bedrohungsszenarien zu verstecken, funktioniert auch heute noch – weil viele Menschen jede noch so dumme Lüge glauben, wenn sie nur groß genug ist. Denken Sie nur 2003: Die USA befürchteten damals (angeblich), vom Irak mit Giftgasraketen und Anthrax- Beständen überfallen zu werden. In der Tat hatte der Irak solche Waffen einmal besessen – geliefert wurden sie anfang der achtziger Jahre direkt aus Fort Detrick im US-Bundesstaat Maryland. Federführend für die Lieferung war übrigens der damalige Sonderbotschafter der USA im Nahen Osten, Donald Rumsfeld – zum Zeitpunkt des Angriffs auf den Irak dann Verteidigungsminister.

Um die US-Bevölkerung auf die drohende „Gefahr“ hinzuweisen (der Irak hatte all diese Waffen bereits vernichtet) und sie auf Krieg einzustimmen, flackerte kurz nach einer Reichweitenprüfung irakischer Raketen durch UN-Waffenkontrolleure bei CNBC das Laufband „Iraqi rockets to New York“ über die Bildschirme. Dass die irakischen Raketen gemäß UNO-Resolution 687 http://www.un.org/depts/german/sr/sr_91/sr687-91.pdf nur eine Reichweite von 150 Km hatten und zwischen dem Irak und New York einige Tausend Kilometer Wasser liegen, verschwieg man. Feindbilder wollen und müssen sorgsam gepflegt werde.

Auf ihn mit Gebrüll!
Es war so sicher wie das Amen in der Kirche: Nach der Äußerung des Bundesaußenministers, die NATO solle gegenüber Russland die Lage nicht durch „lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ anheizen und stattdessen „Russland in eine internationale Verantwortungspartnerschaft einbinden“, ging auf Frank-Walter Steinmeier ein regelrechter Shitstorm nieder, wobei sich vor allem die Zeitung mit den großen Buchstaben, die FAZ und DIE WELT hervortaten.

Hätten die Damen und Herren die vorherigen Ausführungen des Bundesaußenministers (veröffentlicht in der führenden außenpolitischen Fachzeitschrift der USA, „Foreign Affairs“) gelesen, wäre die mediale Hexenjagd wahrscheinlich noch viel krasser ausgefallen. Denn Herr Steinmeier führte in diesem Artikel aus: „Die Administration von George W. Bush ist nicht nur damit gescheitert, die Region [den Nahen Osten] gewaltsam neu zu ordnen, die politischen, wirtschaftlichen und nicht-militärischen Kosten dieses Abenteuers haben auch die Gesamtstellung der Vereinigten Staaten unterhöhlt.“ und „Die Illusion einer unipolaren Welt ist verblasst.“

Ordnet man diese Aussagen des Außenministers im Licht der in der Regel sehr behutsamen Wortwahl des Diplomatensprechs richtig ein, handelt es sich um eine ungewöhnlich scharfe und deutliche Kritik sowohl an der NATO als auch den den USA. Und um eine Kritik, die längst überfällig war. Was sich am klarsten daran zeigt, dass jeder, der auf Kooperation statt Kriegstreiberei und auf Dialog statt auf Konfrontation setzt,  von unseren „unanbhängigen Medien“ reflexhaft als illoyaler „Verräter“ an den Pranger gestellt wird.

Nein, man muss nicht „putinophil“ sein. Aber eingedenk der langen Phase konstruktiver Zusammenarbeit zwischen der EU und Russland muss man sich die Frage stellen, warum man das nun unter Inkaufnahme evtl. sogar eines Dritten Weltkriegs aufgeben sollte, nur weil „jemand anderes“ das zu wollen scheint.

Wer den Umsturz in der Ukraine herbeigeführt hat und sich dazu auch ganz offen bekennt, müssten bzw. könnten auch all jene wissen, die nun auf den Bundesaußenminister eindreschen. Falls nicht, sollten sie es sich hier zu Gemüte führen: http://www.washingtonsblog.com/2014/12/head-stratfor-private-cia-says- overthrow-yanukovych-blatant-coup-history.html

Einmal mehr führt  Stratfor-Gründer George Friedman auch hier wieder aus, dass es das Ziel der USA war und ist, Deutschland gegen Russland aufzubringen. Unsere Medien, beinharte Realitäts-Atheisten, spielen hier munter mit. Der Außenminister nicht mehr. Es sei ihm noch einmal gedankt. Mag sein, dass wahltaktische Gründe dafür ausschlaggebend waren. Aber auch derjenige, der das Richtige aus falschen Beweggründen tut, tut das Richtige. Nicht gelesen haben die Steinmeier-Kritiker auch George Friedmans Bestseller „The Next Decade“, in dem er unmissverständlich darstellt, dass die Europa und die USA grundverschiedene Auffassungen vertreten, was die Rolle der NATO betrifft: Europa sieht sie danach als „kleine UN“ an, deren Aufgabe die Friedenssicherung sei, die USA hingegen als Machtinstrument zur Durchsetzung eigener Interessen. Die einen denken an einen Wach-, die anderen an einen Kampfhund. Letzterer, da hat der Außenminister Recht, gehört an die Leine!

Am Dienstag hat die EU die Verlängerung „ihrer“ Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland um weitere sechs Monate beschlossen. Dumm nur, dass es nicht wirklich „ihre“ waren. US-Vizepräsident Joe Biden erläutert es Ihnen hier: https://www.freitag.de/autoren/julian-k/biden-obama-musste-eu-zu-sanktionen-zwingen

Die meisten Deutschen, wenn man sie denn ließe, wurden Frank-Walter Steinmeier gerne als nächsten Bundespräsidenten sehen. Ich meine: Er sitzt auf dem genau richtigen Stuhl!
Ist der Außenminister – auch diesen Vorwurf gab‘s in dieser Woche – nun ebenfalls ein „Putin-Troll“? Ich frage mich, was das überhaupt sein soll. Die Russen beschäftigen Zehntausende bösartiger Propagandisten, die völlig hilf- und orientierungslosen Deutschen das Gift eines einseitigen, manipulierten Journalismus zu verabreichen versuchen? Selbst wenn es tatsächlich so wäre:
In langjährigem, unermüdlichem Wirken haben die deutschen Medien die Menschen im besonnenen Umgang mit bösartiger Propaganda und manipuliertem Journalismus bereits dermaßen gründlich geschult, dass der Medienkonsument heute gar nicht mehr so leicht über den Tisch zu ziehen ist, schon mal gar nicht mehr um 19:00 Uhr und um 20:15 Uhr.

Das ganze Kriegsgeschrei des Westens wurde und wird nach wie vor damit begründet, dass Russland sein Militär seit der „Annexion“ der Krim an immer mehr Grenzen zur NATO aufstocke. Stimmt, stellt aber Ursache und Wirkung auf den Kopf. Denn die Frage, wieso und seit wann die NATO überhaupt plötzlich an so vielen Stellen an die russische Grenze heranrückt, dort aufrüstet und Kriegsspiele abhält, fällt dabei einfach vom Tisch. Nicht die Russen rücken an die NATO heran, sondern erwiesenermaßen umgekehrt.

Schützenhilfe bekam der von der Hochleistungspresse verdroschene Außenminister am Mittwoch ausge- rechnet von über 3.000 deutschen Unternehmern des „CDU-Wirtschaftsrats“. Die Gastrede von Frankreichs Ex-Staatspräsident Nicolas Sarkozy erhielt genau in den Positionen den größten Beifall, die dem Kurs der Kanzlerin diametral gegen den Strich bürsteten: Dialog mit Russland, eigenständige Politik gegenüber den USA. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/22/weniger-usa-dialog-mit-russland-deutsche- wirtschaft-denkt-anders-als-merkel/

Am Donnerstag schlug sich dann auch der „Russlandbeauftragte der Bundesregierung“, Gernot Erler, auf die auf Dialog setzende Seite des Bundesaußenministers. Erler, nach meiner Einschätzung bis jetzt eher Vertreter einer harten Haltung gegenüber Moskau, warnte angesichts der NATO-Manöver in Polen vor einer militärischen Eskalationsspirale bis hin zum Krieg.

Ich frage mich nur, warum das alles so lange auf sich warten lassen ließ. Und sollte die gegenwärtige Kriegstreiberei der USA/NATO zum Rohrkrepierer werden – was wir alle hoffen sollten – bin ich mir auch völlig sicher, dass die Geschichtsschreibung später einmal unterstreichen wird, dass sich die Welt im Sommer 2016 dramatisch nahe am Rande des Dritten Weltkriegs befand.

Russland ist ein aggressiver Bösewicht, so der Medien-Mainstream. Noch böser sind nur die, die das zu bezweifeln wagen und die Rückkehr zu einer Politik der friedlichen Kooperation und der wirtschaftlich-politischen Zusammenarbeit fordern. So wie der Bundesaußenminister.
Böse und natürlich „rechts“ sind heute generell alle, die überhaupt noch etwas zu hinterfragen wagen. Die NATO, den Euro, die EU, TTIP, die EZB, die Einschränkung/Abschaffung des Bargeldes, die Migrationspolitik, die Frühsexualisierung der Kinder in der Schule, die Aushöhlung der Demokratie, die Austeritätspolitik, die Ursachen des Klimawandels usw.. Böse ist damit in immer mehr Staaten Europas damit ein großer und rasant wachsender Teil der Bevölkerung. Anders ausgedrückt: Die Vernunft metastasiert.

Am morgigen Sonntag – man übersah es im Getümmel um den Brexit leicht – finden in Spanien Parlamentswahlen statt, in Italien hat es am vergangenen Wochenende bei den Kommunalwahlen einen Erdrutschsieg der „Fünf-Sterne“-Partei gegeben, die ihrerseits nun einen Volksentscheid über den Euro fordert („der nicht mehr funktioniert“), in Frankreich würde, wenn jetzt die erst im kommenden Jahr anstehenden Präsident- schaftswahlen stattfänden, Marine Le Pen vom Front National in den Elysée einziehen, in der Schweiz ist die rechtskonservative SVP wählerstärkste Regierungspartei und in Österreich hat das Verfassungsgericht bis zum (vermutlich) 06. Juli darüber zu entscheiden, ob die Wahl des Bundespräsidenten wiederholt werden muss – wovon auszugehen ist.

Die EU zerbröselt an allen Ecken und Enden. Und die Kanzlerin, die das „L‘état c‘est moi“ Ludwigs des XIV zum „L‘Europe, c‘est moi“ auszuweiten versuchte, ist einer der Treibriemen (nicht der Motor) dieses Zerfallsprozesses. Berlin und Brüssel haben europaweit die Demokratie entkernt und sich zum Handlanger der Politik Dritter gemacht. Dass sich nun „die Mitte radikalisiert“, wie ich in dieser Woche treffend formuliert las, ist zum einen ein Beweis dafür, dass es sie erfreulicherweise noch gibt, zum anderen aber auch ein Votum, dass ein erzwungener Multikultilarismus, die Dauerrettung nicht von Staaten, sondern von Banken und die faktische Abschaffung jedes Mitspracherechts der Bürger vom erwachten Teil der Menschen in der EU nicht länger akzeptiert wird.

Die Demokratie in Europa scheint eine Wiederauferstehung zu erleben. Und das ist in Anbetracht all des teils grobschlächtigen Widerstands, mit dem sie sich konfrontiert sieht, sehr ermutigend!

BREXIT: Höre, Brüssel, die Signale …
Von „traurig“,  „enttäuscht“ über „entsetzt“ bis hin zu „geschockt“ und „unfassbar“ erstreckten sich die Kommentare der EU-Politiker zum Austrittswunsch der Briten aus der Gemeinschaft. Einig zu sein – und hier offenbart sich auch schon das ganze Dilemma – scheint man sich nur in einer einzigen Einschätzung: „David Cameron ist der Schuldige“ http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_78217748/eu-politiker-david- cameron-ist-schuld-am-brexit-.html

Die „Schuld“, die der britische Premier auf sich geladen hat, verorten die EU-Politiker darin, ein Referendum zum Austritt auf den Weg gebracht zu haben. Anders ausgedrückt: Europas Spitzenpolitiker, die nach den USA weltweit zweitgrößten Exporteure von „Demokratie“ und „westlichen Werten“ beklagen es, wenn die Demokratie doch mal wieder aufflackert. Und der Bösewicht in 10 Downing Street hat dieses zu verlöschen drohende Flämmlein wieder angefacht.

Weder Brüssel noch die meisten EU-Politiker scheinen begreifen zu können, dass es gerade das Demokratie- Defizit, der Zentralismus und die Arroganz der EU sind, die die Menschen vom „europäischen Gedanken“ wegführen. Soweit ich das überblicke – ich schreibe das nun schon seit Jahren – will die Mehrheit der Europäer einen funktionierenden Staatenbund, aber eben nicht den Untergang ihrer nationalen Identität und des Rechts auf Selbstbestimmung. Weder durch die EU noch durch unkontrollierte Zuwanderung. Volkes Wille.

Zusammenfassung: Rund um den BREXIT haben sich die Medien wieder mal einen abgeturnt. Und dabei von nicht existierenden Katastrophen berichtet. Möge Europa am Votum der Briten wachsen!
Die Börsen und EUR/GBP dürften sich m. E. in der kommenden Woche beruhigen. Danach aber wird es ungemütlicher werden. Edelmetalle – vor allem Silber – sind alles andere als ein Fehler. Aber nur anfassbar, nicht „verbrieft“.

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz
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Auszug Newsletter 18.06.2016

EINFACH „DANKE“, HERR STEINMEIER
DER SPIEGEL, eine der sich selbst abstumpfenden Speerspitzen unserer Massenmedien, wird seit „Stoppt Putin – Jetzt“ ja gar nicht mehr müde, die Kriegsrhetorik zu befeuern. Und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg – noch so eine personelle Enttäuschung – ist realitätsblind, was er wegen eben dieser Blindheit nicht mehr erkennen kann. Deutschlands oberster Diplomat, der Bundesaußenminister, der gewiss nicht im Verdacht steht, ein „Putin-Troll“ zu sein, hat heute seine Stimme erhoben. Und liegt nun auf Linie mit mir. Chapeau!

Liebe Leserinnen und Leser,
spätestens seit Herrn Dr. Wolfgang Schäubles Erkenntnis, dass 500 Millionen Europäer im Inzest zu degenerieren drohen, falls das nicht durch Zuwanderung verhindert wird, sollte auch politisch eher Desinteressierten die Augen geöffnet haben: Diese Bundesregierung erfüllt schlicht und ergreifend den u. a. vom US-Militärstrategen Thomas P. Barnett ausgeheckten Plan, den ich im meinem „offenen Brief“ vom 11. September vergangenen Jahres beschrieb https://publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/
Wer diesen zugegebenermaßen langen Brief nicht kennt, sollte ihn sich zu Gemüte führen. Warum es eine Massenmigration und den zunehmend konfrontativen Kurs gegenüber Russland gibt? Sie lesen es dort! „Unsere Regierung“ – ich habe es mir reiflich überlegt, es so zu formulieren – ist nicht mehr unsere Regierung. Und sie arbeitet nicht nur gegen die deutsche Bevölkerung, sondern gegen ganz Europa. Dazu weiter unten mehr.

Ein kleiner Teil der nach Europa zu wandernden „Schutzsuchenden“ sind tatsächlich genau das: Verzweifelte Menschen, die vor nicht enden wollenden Kriegen fliehen. Aus den Nahen Osten und aus Nordafrika. Der überwiegende Teil der Zuwanderer gehört unter den Terminus Wirtschaftsmigranten. Zum einen bietet Deutschland EU-weit die höchsten gegenleistungsfreien Sozialleistungen, zum anderen sorgt die EU-Nicht-Politik bzw. Ausbeutungspolitik Afrikas dafür, dass sich Menschen ohne Perspektive einfach auf den Weg machen. Tatsächlich alternativlos, wie ich meine.

Der Nahe Osten und Nordafrika aber sind nun einmal die Brandherde. Denn da läuft seit langem die Leistungsschau der internationalen Waffenindustrie, was halt hin und wieder gewisse „Kollateralschäden“ verursacht.
Einschränken wollte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die deutschen Waffenexporte. Hat er versprochen, sich dabei aber wohl versprochen. 2015 hat es die BRD beim Verkauf von Kriegsgerät (ohne Kleinwaffen) vom Platz 5 auf Platz 3 geschafft. Müßig zu erwähnen, in welche Regionen diese Waffen vornehmlich gingen: In den Nahen Osten und nach Nordafrika!

Ich denke, eine zynischere Politik kann es kaum geben: Man folgt den Plänen der Herren George Friedman und Thomas P. Barnett (Links dazu alle im o. g. „offenen Brief“), unterstützt das muntere Regime change-Treiben der USA durch Waffenexporte in die betreffenden Regionen und Auslandseinsätze der Bundeswehr, destabilisiert (auch) Deutschland und Europa und stellt sich dann mit der Raute der Menschlichkeit und der „westlichen Werte“ vor laufende Kameras und fordert von der eigenen Bevölkerung und allen EU-Staaten Solidarität zur Bewältigung der Folgen dieser Politik ein.

Welch absurde Züge das mittlerweile angenommen hat, lesen Sie hier: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/essentraeger-fuer-asylbewerber-gesucht-gruenenpolitikerin-miriam-koch-wer-zuerst-kommt-malt-zuerst-a1336886.html. Man muss schon sehr grün hinter und vor allem zwischen den Ohren sein, um Helfer zu suchen, die 200 jungen, unbegleiteten männlichen Migranten das Essen in den fünften Stock tragen, nachdem diese ihre vorherige Unterkunft wegen eines fehlenden Schokopuddings in Brand gesetzt und zerstört hatten.
Die erklärte Partei der Deutschlandhasser und der masochistischen Selbstzerstörung hat also wieder ein neues Ei gelegt, das der AfD in die Hände spielen wird. Und fatalerweise scheint man das nicht einmal mehr begreifen zu können.

Der Bundesinnenminister, der uns ja gelegentlich sagt, dass er uns gewisse Dinge nicht sagen kann, um uns nicht zu beunruhigen, hat am Donnerstag wieder etwas gesagt: „Wachsam“ soll der Bürger sein und es den Behörden melden, wenn ihm in der Verwandtschaft, im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft jemand auffällt, der sich „radikalisiert“. Machen wir!
Und der Vorsitzende der Bundesinnenministerkonferenz, Klaus Bouillon, warnte gar, dass es in Deutschland noch nie ein so „hohes abstraktes Gefährdungspotential durch Islamisten gegeben habe wie heute.“ Der wachsame Bürger fragt sich natürlich, woran das denn nur liegen könnte. Auf den Gedanken kommen, dass es mit dem unkontrollierten Zustrom nicht identifizierter Menschen zu tun haben könnte, sollte er dabei nicht. Denn das ist völlig ausgeschlossen und gilt natürlich auch für die explodierende Zahl von Wohnungseinbrüchen. Schengen – „Europas größte Errungenschaft“.

Am Mittwoch haben die belgischen Sicherheitsbehörden eine Terrorwarnung an alle Polizeidienststellen herausgegeben. Danach ist seit eineinhalb Wochen eine Gruppe syrischer IS-Kämpfer mit dem Boot in Richtung Europa unterwegs. Über Griechenland und die Türkei und natürlich inkl. „während der Flucht verlorener Pässe“. Die Einladung der Kanzlerin hat nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

beLEAVE in Britain
Mit dieser Schlagzeile machte am Montag die auflagenstärkste britische Tageszeitung „THE SUN“ auf und forderte ihre Leser auf, am 23. Juni für den Austritt aus der EU zu stimmen. https://www.thesun.co.uk/news/1277920/we-urge-our-readers-to-believe-in-britain-and-vote-to-leave-the-eu-in-referendum-on-june-23/
Wenn Sie einmal Ihr Schulenglisch zusammenkratzen, wird es Ihnen schwerfallen, die in dem Artikel aufgeführten Argumente zu widerlegen. Mir spricht er aus der Seele. Die Briten wollen Ihre Souveränität nicht an ein zentralistisches Brüssel aufgeben, ihre eigene Kultur nicht an den Nagel hängen, sich bei der Zuwanderung nur „die Besten“ herauspicken und sich migrationsbedingte Torsionen in den Sozialsystemen und am Arbeits- und Immobilienmarkt ersparen und entscheiden, wer ins Land kommt und wer nicht. Vor allem aber möchten sie demokratisch selbst bestimmen, wer in ihrem Land die Politik bestimmt und wie sie aussehen soll.

Gott sei Dank, heißt es in dem Artikel, hat sich die Insel den Euro nicht aufschwatzen lassen. „Not my cup of tea,“ wie man auf der Insel zu sagen pflegt. Damit sind die Briten gut gefahren. Und damit werden sie m. E. auch nach einem Brexit gut fahren. Denn sie können ihre Währung jederzeit abwerten und damit als derzeit fünftgrößte Wirtschaftsmacht ihre Exporte auf dem Weltmarkt stärken. Halten Sie die von mir empfohlenen EUR/GBP-Calls! Denn vorgestern warnte die Bank of England: „Es wird immer wahrscheinlicher, dass das Pfund Sterling im Falle eines negativen Wahlausgangs weiter fallen wird – vielleicht sogar scharf.“ http://www.bbc.com/news/business-36548460

Zwischen Skylla und Charybdis
Etwas größer gestrickt als der britische Volksentscheid – und auch für die Märkte relevanter – wird der 8. November sein. In den USA finden die Präsidentschaftswahlen seit 160 Jahren immer an einem Dienstag statt, was historisch gute Gründe hatte. Man behält es bei, auch wenn man‘s heute nicht mehr bräuchte.
So wie die rätselhafte kleine Innentasche in der rechten Hosentasche jeder Jeans, von der heute auch kaum noch jemand weiß, warum es sie gibt. Nun ja: Vor der Erfindung der Armbanduhr war sie der Schlafplatz der Taschenuhr.

Hillary Clinton und Donald Trump scheinen also das Beste zu sein, was die USA an Präsidentschaftskandidaten aufbringen konnten. Das wirft ein fahles Licht auf „God‘s own country“. Mrs. Clinton, in manchen Medien auch wenig schmeichelhaft als „Killary“ bezeichnet, werden ausgezeichnete Kontakte zur Wall Street und zum militärisch-industriellen Komplex nachgesagt – was die Gefahr eines großen Krieges – idealerweise natürlich in Europa – m. E. unter ihrer Regentschaft weitaus größer macht als unter Donald Trump.
Der Immobilienmogul hingegen ist hinsichtlich seiner politischen Erfahrungen ein unbeschriebenes Blatt. Und er lebt gefährlich, da er sich ausgesprochen kritisch zu NATO und UN äußerst – und sich damit gegen den militärisch-industriellen Komplex stellt. In den USA ist das alles andere als eine solide Lebensversicherung. Noch ein oder zwei weitere „Orlando“, die dem Republikaner noch mehr Zulauf garantieren würden, könnten für den recht unbeherrscht und aufbrausenden Moslem- und Frauenbeschimpfer schon vor dem Wahltermin ungute Konsequenzen haben.
Wie verschieden die beiden Kandidaten sind und welches Polarisationspotential sie für die USA bedeuten, lässt sich an den sie unterstützenden Lagern ablesen. Mrs. Clinton wird von der Wall Street und Saudi-Arabien gefördert, während Donald Trump die Waffenlobby (National Rifle Association) und Israel hinter sich weiß. Eines seiner ersten Projekte, so der Republikaner, wäre die Aufhebung des „Atomdeals“ mit dem Iran.

Für den Nahen Osten lassen beide Kandidaten nichts Gutes erwarten. Für Amerikas sozialen Frieden ebenfalls nicht. Wen Moskau lieber im Oval Office sähe? Das lässt sich daran ablesen, dass Russland mit dem Gedanken spielt, geheime E-Mails von Hillary Clinton zu veröffentlichen: http://www.epochtimes.de/politik/welt/insider-russland-droht-mit-veroeffentlichung-geheimer-clinton-emails-a1337037.html?meistgelesen=1

ZUSAMMENFASSUNG: Der gestrige große Verfalltag an den Terminbörsen macht die Dinge nicht einfacher. Eine Erholung nach den Verlusten der Vorwoche ist technisch wahrscheinlich, weswegen Sie bestehende Puts absichern sollten.
Die Edelmetalle könnten kurzfristig ebenfalls etwas schwächeln, bleiben aber unverändert bullish. Denn die Vertrauenskrise in die Problemlösungskompetenz der Notenbanken zieht immer größere Kreise. Silber und Gold – nur in physischer Form oder als Minenaktien sind m. E. das Gebot der Stunde.
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Einen sehr lesenwerten Artikel mit einem brillanten Schlusswort zur gegenwärtigen Meinungsdiktatur der Politik und der Hochleistungspresse finden Sie hier: http://chaosmitsystem.blogspot.de/2016/06/mehr-schlecht-als-recht.html#more

PPS Äußerst bemerkenswerte Aussagen kamen heute von Deutschlands oberstem Diplomaten, Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Es tut gut zu wissen, dass es auch in der Regierung noch Köpfe gibt, die sich der um sich greifenden Sehnsucht nach einem großen Krieg entgegenstemmen. Zusammen mit Jean-Claude Junckers dieswöchigem Besuch in St. Petersburg scheint sich erster Widerstand gegen die US-“Außenpolitik“ und die NATO zu formieren, wie wir ihn sonst nur bei „Die Linke“ und der „AfD“ sehen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/konflikt-mit-russland-steinmeier-kritisiert-nato-manoever-in-osteuropa-14294513.html
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Auszug Newsletter 11.06.2016

VERDORBENES BLUT
Der Eine sorgt sich um die Reinheit türkischen Blutes, ein anderer um zu wenig genetische Durchmischung der Europäer mit anderen Ethnien. In meinen Augen sind das zwei Fälle von Rassismus, der eine gerichtet gegen die Menschen anderer Völker, der andere gegen die eigenen Leute. Da aber ein türkischer Premier und ein deutscher Bundesfinanzminister per se gar nicht „rassistisch“ sein können, bleibt dieses Attribut dem gemeinen Volk vorbehalten. Vor allem natürlich jenen, die den verordneten, gewollten und eifrigst herbeigebombten Migrationshype kritisch sehen oder gar die Verantwortlichen beim Namen zu nennen wagen.

Liebe Leserinnen und Leser,
Zu Herrn Gauland (AfD) und seinen Äußerungen über den Fußballprofi Jérôme Boateng wollte ich eigentlich nicht Stellung beziehen. Aber nachdem die Empörungsbeauftragten in Politik und Medien sich in das Thema geradezu verbissen zu haben scheinen und es in alles andere als ergebnisoffenen „Talkshows“ herauf- und herunternudeln, muss ich nun doch einmal meinen Senf dazugeben. Und zwar in Form eines Witzes, den ich schon viele, viele Jahre kenne:

In einem Münchener Reihenhaus wohnt ein deutscher Arzt mit seiner Familie. Sein Nachbar, der ein Haus gleichen Typs und Baujahrs bewohnt, stammt aus dem Irak. Eines Samstags entdeckt der Iraker beim morgendlichen Frühstück in der Tageszeitung, dass sein Nachbar sein Haus für 1,5 Millionen Euro zum Kauf anbietet. Da er selbst sein Haus auch verkaufen möchte, setzt er es ebenfalls in die Zeitung, aber für 2,5 statt 1,5 Millionen Euro.

Samstags drauf klingelt es an des Irakers Tür. Draußen steht der Arzt, mit dem er gut befreundet ist. „Sag mal, fragt der Mediziner, ich habe mein Haus für 1,5 Millionen Euro angeboten und Du jetzt für 2,5 Millionen. Zu dem Preis kriegst Du es doch nie weg.“ „Warte mal ab, antwortet der Iraker. Was meinst Du denn, wen ein Käufer lieber als Nachbarn hätte – einen deutschen Arzt oder mich?“

Damals, als dieser Witz umging, hätten viele, wenn nicht die meisten Deutschen wie auch Menschen mit Migrationshintergrund in ihm ein Stück Lebenswirklichkeit erkannt. Einfach weil in dem, was der Iraker in ihm ausführt, mehr als nur ein kleines Fünkchen Wahrheit steckt.
Und wer von uns würde sich nicht an all die vielen Untersuchungen erinnern, die belegen, dass Bewerber um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, die einen ausländischen Namen tragen, bei den Auswahlverfahren weitaus schlechtere Chancen haben als etwa ein „Klaus Schmitz“? Siehe hier http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/auslaendische-vornamen-migranten-diskriminierung-durch-firmen-bestaetigt-a-960855.html oder auch hier http://www.jobware.de/Karriere/Hochqualifizierte-Migranten-sind-wenig-begehrt.html

Das waren und sind nun einmal einfach Fakten in Deutschland. Als DER SPIEGEL 2014 den verlinkten Artikel veröffentlichte oder das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) den seinigen, hat niemand auch nur im Traum daran gedacht, die Verfasser in Talkshows zu zerren, sie dort aufs Glatteis führen zu wollen oder sie des Rassismus zu bezichtigen. Heute sieht das anders aus: Wer die Dinge so beschreibt, wie sie sind, wird bisweilen selbst zum Zielpunkt genau der Ressentiments, auf die er hinweist.

Der (nicht überprüfbaren) Überlieferung nach wurden im finsteren Mittelalter die Überbringer einer inhaltlich richtigen, aber schlechten Botschaft einen Kopf kürzer gemacht. Heute versucht man, welch schönes Paradoxon, sie über Talkshows zum Schweigen zu bringen. Da aber nach letzten Untersuchungen zwei Drittel der Bevölkerung den Medien in keinem Thema mehr vertrauen, dürfte auch dieser Schuss eher nach hinten losgehen. Hier ein Link zum Ukraine-Konflikt http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/umfragen/aktuell/mehrheit-hat-kein-vertrauen-in-medien-berichterstattung-zum-ukraine-konflikt/

Auch die Kanzlerin hat sich vor wenigen Tagen sehr besorgt über den Vertrauensverlust der Bürger in die Medien gezeigt: http://www.deutschlandfunk.de/medienwelt-merkel-beklagt-vertrauensverlust-muss-alle.447.de.html?drn:news_id=620096 Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin: Sie wohnen in Berlin im wahrsten Wortsinn Tür an Tür mit der „Atlantikbrücke e. V.“ Und wenn man sich ansieht, wer da außer Ihnen auch und gerade aus dem Mediensektor dort Mitglied ist, muss man sich doch nicht wundern, wenn das Vertrauen der Bürger in das, was Sie als Qualitätsjournalismus bezeichnen, einen regelrechten Sturzflug vollzieht: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke#Mitglieder_.28Auswahl.29
„„Deutschland“, so schrieb es mir ein Leser kürzlich, „ hat mit seinen Medien schon längst das übertroffen, was ich meinen über 30 Jahren in der ehemaligen DDR erlebt habe. Ich lese oder sehe nur noch Medien aus der Schweiz, Österreich, Russland oder Großbritannien. Ich für meinen Teil kann deutsche Medien einfach nicht mehr ertragen.“

Regierungsgrüße zum Ramadan
Einen „friedlichen und gesegneten Ramadan“ hat die Bundesregierung am Montag allen Moslems gewünscht. Das ist nett. Wünsche einer friedlichen und gesegneten Fastenzeit habe ich, vielleicht noch vom Karneval bzw. Fasching oder Aschenkreuz be(s)täubt, im christlichen Abendland bis jetzt noch nie vernommen. Von einem friedlichen Ramadan kann zumindest in der ersten Woche allerdings ganz und gar nicht die Rede sein.

„Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir werden unsere Arbeitsweise öffnen und dem kritischen Bedürfnis nach Information Genüge tun.“, hatte Bundeskanzler Willy Brandt in seiner Regierungserklärung vom 28. Oktober 1968 formuliert.
Dieses „mehr Demokratie wagen“ ist heute dank Bundesregierung und EU längst vom Tisch. Was Willy Brandts zweite Formulierung betrifft, war sie schon damals unfreiwillig komisch, sprach der damalige Bundeskanzler doch von einem „kritischen Bedürfnis nach Information“. Gemeint war vermutlich das „Bedürfnis nach kritischer Information“ bzw. Berichterstattung, was allerdings etwas ganz Anderes ist.

Damals war es diesbezgl. noch deutlich besser bestellt als heute, man denke nur an den früher von der politischen Elite gefürchteten „DER SPIEGEL“. Heute muss man ihn sich nicht mehr kaufen, es sei denn man hat ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Einseitigkeit, Bevormundung, Indoktrination und Putin-Bashing. Wie die Auflagen des Magazins und der allermeisten deutschen Printmedien aussehen, scheint dieses Bedürfnis bei den Medienkonsumenten allerdings weitaus kümmerlicher ausgeprägt zu sein als sich das die Auftraggeber und Macher dieser Blätter glauben.
Am Mittwochabend traf ich mich mit Leser Michael P. aus Weiden. Herr P. ist – ebenso wie oben zitierter Leser – in der „DDR“ aufgewachsen. Zwei Bemerkungen von ihm will ich Ihnen nicht vorenthalten: Erstens meinte er, dass unsere Medien mittlerweile eine ähnliche Glaubwürdigkeit genießen wie die Staatsmedien des damaligen Arbeiter- und Bauernstaats und zweitens war er der Ansicht, dass hierzulande in der Bevölkerung eine Stimmung herrsche wie ein oder zwei Jahre vor dem Aus der DDR.

Ob ersteres so stimmt, kann ich mangels eigener Erfahrungen nicht beurteilen. Aber dass es im Volk und in der gesamten EU gärt und brodelt, ist unübersehbar. Das Flüchtlings-Thema wirkt dabei nur als beschleunigender Katalysator. Ich selbst kenne rein niemanden, der den Brüsseler Zentralismus gutheißt. Oder die Rettung krimineller Banken mit Steuergeldern. Oder die „neoliberale“ Wirtschaftspolitik. Oder die Zinspolitik der EZB. Oder die konfrontative Politik gegenüber Russland. Oder das über die Medien ausgestreute „gelenkte Denken“. Oder die Umverteilung von unten nach oben. Oder den politisch eingefädelten und nicht korrigierten Weg in die Altersarmut. Oder die sgn. Austeritätspolitik. Oder die Hasstiraden und die Verunglimpfung gegen jeden, der sich dem „Mainstream“ (der längst keiner mehr ist) entgegenstellt. Oder die unkontrollierte Einwanderung eben auch von Terroristen und „identitätslosen“ Zuwanderern, die faktisch ganz und gar nicht unter das Asylrecht fallen. Oder den „Merkel-Deal“ mit der Türkei, deren Präsident nun Bluttests von türkischstämmigen deutschen Bundestagsmitgliedern einfordert, um deren „Türkentum“ überprüfen zu können.

„Oben“ hat man vermutlich immer noch nicht verstanden, wie verstörend weit man sich vom laut Grundgesetz definierten „Souverän“ der BRD (https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html) entfernt hat. Absatz (4) dieses Artikels des Grundgesetzes wird für diese Bundesregierung noch zum Tsunami werden, weil die Absätze (1), (2) und (3) von ihr in die Tonne getreten wurden und werden. Die GroKo bewegt sich auf immer dünnerem Eis.
Ob es etwas zu bedeuten hat, dass die Bundeskanzlerin dem am Donnerstag in Dresden eröffneten und bis morgen dauernden Treffen der „Bilderberger“ diesmal nicht beiwohnt und aller Voraussicht nach diesmal auch nicht bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele zugegen sein wird, weiß ich nicht. Und an die sich darum rankenden Erklärungsversuche mag ich keine Zeit vergeuden.

Wichtiger und richtiger scheint mit der Vorwurf zu sein, dass Frau Dr. Merkel so etwas wie eine Kanzler-Diktatur betreibt, die sich in einer Mischung aus Selbstherrlichkeit und Auftragserfüllung (für die USA) weder um die Zustimmung ihrer eigenen Partei, des Parlaments, des Volks oder die Befindlichkeiten anderer EU-Länder schert. Der sich dagegen formierende Widerstand nimmt in allen drei genannten Gruppen mittlerweile regelrecht dramatisch zu. Lachender Profiteur: Die AfD, die eigentlich nicht anderes mehr tun zu braucht als die Hände in den Schoß zu legen und zu abzuwarten. Klar:

Solange man weder im Bundestag sitzt geschweige denn in Regierungsverantwortung steht, ist es leicht, mit rundum berechtigter Kritik auf Wählerfang zu gehen. „Besser machen“ ist schon ein ganz anderes Kaliber. Die zunehmende Einschätzung der Bevölkerung, dass es hierzulande nicht mehr weitergehen kann wie bisher, wird die AfD in er einen oder anderen Weise über kurz oder lang in den Praxistest führen. Was dann vom Grundsatzprogramm der Partei noch übrig bleibt, wird sich zeigen müssen. Sie finden es hier: https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/03/Leitantrag-Grundsatzprogramm-AfD.pdf

Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz

PS Die Sorge um „verdorbenes Blut“, die den türkischen Premier umtreibt, hat nun auch von unserem Bundesfinanzminister Besitz ergriffen. Gegenüber der Wochenzeitung DIE ZEIT führte er aus:
„Die Abschottung ist doch das, was uns [Europäer] kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe.“ Herr Schäuble, Herr Schäuble …
Herr Erdogan und der Bundesfinanzminister sollten sich den nächsten Nobelpreis für Medizin teilen – für ihre Bahn brechenden Erkenntnisse in Genetik. Und ihre daraus abgeleiteten Ratschläge zur Partnerwahl.
PPS Einfach lesen und ansehen: http://www.altermannblog.de/deutschland-hat-einen-an-der-waffel/

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Auszug Newsletter 04.06.2016

UNTER FRÄNKISCHER AUFSICHT
Seit der Präsidentschaftswahl halten 100 Prozent der Österreicher 50 Prozent der Österreicher für Idioten, wobei sich die Geister vor allem an einem Thema aufreiben. Bald dürfte, neben dem Fußball noch ein weiteres hinzukommen. Denn nach dem für den 23. Juni angesetzten Referendum der Bri- ten zum Verbleib in der EU will Brüssel die Umsetzung der Fiskalunion forcieren. Ein EU-weites, von Brüssel gesteuertes, gemeinsames Budget ist Wasser auf die Mühlen der EU-Skeptiker und wird den Widerstand gegen den Zentralismus nur noch befeuern. Europaweit.

Liebe Leserinnen und Leser,
der Franke, ich habe es in den vergangenen 20 Jahren seit meiner Migration hierher immer wieder erlebt, leidet selbst heute noch unter der Annexion durch Bayern. Der Wunsch, die eigene Identität zumindest im Kleinen zu bewahren, treibt dabei bisweilen sonderbare Blüten. Beim Spargelstand auf dem Wochenmarkt stand einmal eine Frau neben mir, die vom Verkäufer wissen wollte, ob der Spargel denn auch aus Oberfran- ken käme. Antwort: „Nein, er wächst in Dschechien, aber under frängischa Aufsichd.“

Gerne würde ich der Bundesregierung einmal die Frage stellen, auf welchem Mist denn ihre Wirtschafts-, Außen- und sgn. Verteidigungspolitik gewachsen ist und ob sie aus Deutschland stammt. Ehrlicherweise müsste die Antwort „Nein“ lauten. Und ehrlicherweise müsste auch zugegeben werden, dass sie nicht einmal mehr unter deutscher Kontrolle gedeiht geschweige denn sich in irgendeiner Weise um den laut Grundgesetz bestimmten „Souverän“ der BRD, also den Bürger und dessen Willen kümmert.

Die Dame am Spargelstand empfand die Aussage des Verkäufers überzeugend genug, um sich ein Kilo vom weißen Gestänge zu kaufen. Die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung, der Regierung ihre Politik abzukaufen, sinkt allerdings beständig. Kaum jemand ist so neben der Kappe, dass er die Militarisierung der deutschen Außenpolitik gutheißen könnte. Oder die Fortsetzung der Aggression gegenüber Russland und die Verlängerung der von der EU nie gewollten und ihr vom US-Präsidenten aufs Auge gedrückten Sanktionen gegen Moskau. Oder die Begeisterung für CETA und TTIP und die von der EU im rechtsfreien Raum durch- gesetzte Verlängerung des Glyphosateinsatzes.

Von der EZB-Politik, der ebenso aussichts- und endlosen „Rettungspolitik“ Griechenlands, der geplanten Anhebung der Grundsteuern, der schleichenden Abschaffung des Bargelds, der Stationierung neuer „strate- gischer“ US-Atomwaffen in der BRD, der jeder Diktatur zur Ehre gereichenden, teilweise zwangsfinanzierten Gleichschaltung der Medien (DDR 2.0) und einer katastrophalen Wirtschaftspolitik einmal ganz zu schweigen.

Eine Politik, die Krieg statt Frieden will, Armut statt Wohlstand, totale Überwachung statt Freiheit, Propaganda statt unabhängiger Medien und die Unterordnung nationaler Interessen unter eine nicht gewählte EU-Direktive – nein, das kann nicht funktionieren. Und es ist und bleibt, wie hier ja wiederholt, die beste Wahlhilfe für die AFD, die sich Partei denken könnte.

Den Erfolg des Zugrffs auf drei syrische Attentäter, die einen Terrorakt in Düsseldorf geplant hatten, als Erfolg zu verkaufen, ist so etwas wie ein Selbstschuss. Mindestens zwei der anschlagsbereiten Syrer wur- den in Asylheimen festgenommen, in die sie als „Flüchtlinge“ eingereist waren und vielleicht von Fähnchen schwenkenden Stofftier-Werfern bejubelt wurden.. Die gestrige Aussage des Gewerkschaft der Polizei, dass der IS seine „Kämpfer“ als Asylbewerber nach Deutschland schleuse, um Flüchtlinge zu diskreditieren, trifft das Thema nicht: Auch der IS nutzt halt den von der Kanzlerin ausgerollten roten Teppich. Was jedem mit halbwegs gesundem Menschenverstand aus- gestatteten Bürger schon lange klar war.
Offene Grenzen: Es kommt, wer will. IS-Terroristen, Christal Meth-Importe, organisierte Einbrecherbanden aus Ostereuropa. Themen, vor denen ausgerechnet die Bundesregierung warnt. Europa hat keine sicheren Außen- und keine sicheren Innengrenzen. Und dieser nicht nur fahrlässige, sondern vorsätzliche Unfug hat schon viele Menschenleben gekostet, weitere werden folgen. Wie war das noch einmal mit dem Amtseid der Kanzlerin?

Zusammenfassung: Lustige Zeiten, in denen wir leben? Gewiss nicht. Von der Kriegssehnsucht alter Psy- chopathen einmal abgesehen, steht Europa am Abgrund bzw. vor der Neuausrichtung. Politisch sind die Weichen in die kontinentübergreifende Altersarmut gestellt. Brexit or not – in knapp drei Wochen werden wir es wissen.
EUR/GBP, Deutsche Bank und die Edelmetalle (MINEN-AKTIEN!) lege ich Ihnen ans Herz. Und wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende.
Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz
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Auszug Newsletter 28.05.2016

DON‘T WORRY: PAVLOK FOR ME, PAVLOK FOR YOU
„Rechte“, las ich heute im neuen „Smart-Investor“, für den ich gelegentlich Kolumnen schreibe, sind EU-weit heute Menschen, die den aktuellen politischen Führern nicht bedingungslos folgen. „Rechte“ sind aber auch Menschen, die der Ansicht sind, dass Deutschland nicht alle Flüchtlinge dieser Welt aufnehmen könne. So wie Sahra Wagenkrecht (DIE LINKE), die dafür heute auf dem Parteitag in Magdeburg eine Torte ins Gesicht geworfen bekam. Beatrix von Storch (AfD) hatte das bereits im Februar bereits erlebt. Die Gutmenschen: Stofftiere hier, Torten dort.

Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt ja eine ganze Menge Menschen, die einen für einen Spinner oder einen Lügner halten, wenn man ihnen klar zu machen versucht, dass sich die Welt auch vor der Erfindung der Smartphones schon gedreht hat. Technik hat ja auch was. Vor allem hat sie einen entscheidenden Vorteil: Man muss gar nicht verstehen, wie sie funktioniert, man muss sie nur bedienen können.

Dass Technik auch ihre Risiken birgt und sich vor allem auch vortrefflich missbrauchen lässt, für diese Erkenntnis hätte es nicht einmal mehr eines Edward Snowden bedurft. Abschreckend wirkt das allerdings nicht auf alle. Und so lassen sich die Tüfter immer wieder Neues einfallen – auch Entwicklungen, die ihre Nutzer letztlich zu Sklaven machen werden.

Vom jedem Menschen implantierten RFID-Chip hatte ich ja bereits berichtet. Vor wenigen Jahren galten Hinweise darauf noch abstruse Verschwörungstheorien, heute bereitet uns der öffentlich-(un)rechtliche Rundfunk behutsam auf diese schöne Technologie vor. Eine kurze Übersicht finden Sie hier: http://www.macht-steuert- wissen.de/1191/warum-nach-dem-bargeldverbot-jeder-einen-rfid-chip-bekommt/
Wer technisch wirklich auf dem neuesten Stand sein möchte, kommt natürlich heute auch an Google nicht mehr vorbei: Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat der universelle Informationsdienst, von Kritikern auch als Datenkrake bezeichnet, bereits die Weichen für Größeres gestellt.

Nein, ich meine nicht die  bereits 2012 vorgestellte „Google Glass“, jene ominöse Brille mit Internetverbindung, die die Umgebung ihres Trägers aufnimmt und auch auf Google-eigene Server überträgt. Schon daran gab es reichlich Kritik, vor allem im Zusammenhang mit dem von Edward Snowden 2013 öffentlich gemachten Überwachungsprogramm „PRISM“, an dem neben Google (inkl. YouTube) auch die US-Konzerne Microsoft (inkl. Skype), Facebook, Yahoo und Apple mitwirken. Das Problem von „Google Glass“, aus Sicht der alles wissen zu müssenden Überwachungsfetischisten, offenkundig: Eine Brille kann man absetzen und ins Etui oder in die Tasche stecken.

Schon 2014 erkannte Google diese Schwachstelle und beantragte ein Patent auf eine neue Erfindung, die dem Vernehmen nach technisch bereits einsatzfähig sein soll: Ein Kamera-Implantat für den Augapfel: http:// www.konjunktion.info/2016/05/google-patent-fuer-ein-kamera-implantat-im-augapfel-veroeffentlicht/

Diesen Link empfehle ich Ihnen wirklich! Wer etwas zum Patent anmeldet, geht davon aus, mit dem Angemeldeten auch einmal (sehr viel) Geld zu verdienen. Womit Google wahrscheinlich nicht einmal falsch liegt. Die Mehrheit der Heutigen steht den Risiken der neuen Technologien sehr unbedarft gegenüber. Oder auch ahnungslos.

Das patentierte Augapfel-Implantat würde alles (A L L E S) an Google übertragen können, was Sie vor die Augen bekommen. Mal Hand aufs Herz: Wollen Sie das? Die NSA und andere aus dem Ruder Gelaufene könnten ja feststellen, dass Sie Ihrerseits „aus dem Runder laufen“ und Ihnen über den Ihnen implantierten RFID-Chip evtl. den Zugriff auf Ihr Konto verweigern – nach der Abschaffung des Bargeldes.

Aber: Da ist Hoffnung in Sicht! Wer befürchtet, mit seinem Denken evtl. die Leitplanken eines totalen Überwachungsstaats durchbrechen zu können, auch für den ist bereits Rettung in Sicht: PAVLOK!

Sie trinken zu viel Alkohol? Sehen sich Pornos an? Sie rauchen? Sie hegen kritische Gedanken gegenüber der Regierung, sind auf Seiten wie change.org oder ähnlichen unterwegs? Sie schreiben E-Mails, über deren Inhalt Sie vielleicht besser noch einmal nachgedacht haben sollten? Und/oder Ihr Google-Glass oder Ihre in den Augapfel implantierte, mit Google kommunizierende Kamera signalisieren, dass Sie Gedanken haben, die nicht dem entsprechen, was irgendjemand von ihnen will und von denen Sie gar nicht wissen, ab wann Sie in den „roten Bereich“ kommen?
http://pavlok.com/hello.php [zweitens in der heutigen Ausgabe sehr ansehenswert], in Deutsch auch unter http://www.konjunktion.info/2016/05/kurz-eingeworfen-will-der-mensch-ein-elektronischer-sklave-sein/  schafft hier Abhilfe!

Ra(s)tlose Techno-Zombies können sich hier helfen und sich ihre unguten Angewohnheiten mittels leichter bis mittelstarker Stromschläge aufs Handgelenk abtrainieren und sich wieder auf Linie bringen lassen. Ein neues „Must-have“, das Ihnen Ihr irgendwem nicht passendes Verhalten angeblich binnen fünf Tagen abtrainieren wird.

Wie auch bei der „Google Glass“ kann der potentielle Nutzer (noch) selbst entscheiden, ob und wann er „Pavlok“ zum Einsatz kommen lassen möchte. Dass technische Geräte, die als besagte „must haves“ unters Volk gebracht werden, von ihren Besitzern Besitz ergreifen können, das ist spätestens seit dem fast flächendeckenden Siegeszug der Smartphones unbestreitbar. Der Weg in die hundertprozentige Kontrolle jedweder menschlichen Lebensäußerung gewinnt zunehmend an Kontur. Wie viele Stromschläge ich beim Schreiben oder Sie beim Lesen dieses Newsletters verabreicht bekämen? Sehr viele!

Griechenland: Wieder mal gerettet
Ja, die Börsen haben das gefühlt 126ste Rettungspaket für Griechenland wieder ordentlich gefeiert. Zwar haben sich dadurch die Schulden der Hellenen noch einmal ordentlich erhöht, aber EU, EZB und IWF haben ihr Hütchenspiel mittlerweile dermaßen perfektioniert, dass weniger aufgeklärten Zeitgenossen gar nicht mehr bewusst wird, dass die „Troika“ mit der linken Hand Geld herausreicht, um es sich mit der rechten wieder selbst in die Tasche zu stecken. Immerhin:

Der Ausverkauf des griechischen Staates, neudeutsch als Privatisierung bezeichnet, schreitet voran. 71.500 im Staatsbesitz befindliche Immobilien gelangten am vergangenen Wochenende für 99 Jahre unter die Verwaltung eines sgn. Privatisierungsfonds, der auch berechtigt ist, diese Liegenschaften zu verkaufen http:// lostineu.eu/ausverkauf-ohne-ende/

Griechenland bekommt also, zumindest theoretisch, einen weiteren Haufen bedrucktes Papier. In der Praxis nicht mal das. Im Gegenzug händigt es reale Werte an sgn. Investoren heraus. Am Ende des scheinbar endlosen Prozesses wird Griechenland nichts mehr besitzen außer nicht bedienbarer Zahlungsverpflichtungen. Die griechische Witschaft wird an „Investoren“ übergegangen sein, die Schulden bzw. den Preis für die griechischen Realwerte werden die Bürger der EU zu bezahlen haben.

Das ist der Euro, das ist die EU. Die meisten Menschen durchschauen dieses perfide Spiel zwar nicht wirklich, aber sie spüren instinktiv, dass ihnen unter dem Deckmantel einer schönen Idee in aller Stille das Fell über die Ohren gezogen wird.
Frankreich: Je suis qui?
„L‘état c‘est moi“ ist ein längst verklungenes Credo Ludwig des Vierzehnten, das nur die Bundeskanzlerin für noch zeitgemäß oder alternativlos hält.
Die Franzosen sehen in Hollande – und auch in Europa – keine Zukunft mehr. Die Arbeitslosenquote (siehe Chart) ist alles andere als ermutigend. Und der Frust der Bevölkerung wächst.

Im Vorfeld des Europa-Fußball-Spektakels bemühen sich Politik und Medien zwar, die tatsächlichen Verhältnisse im Land kleinzureden. Aber es gibt Quellen, die einem anderes sagen: http://www.mmnews.de/ index.php/politik/74615-video-paris-brennt-was-das- tv-nicht-zeigt
Österreich ist um Haaresbreite um einen „rechtspopulistischen“ Bundesprädidenten herumgekommen. Frankreichs Marine Le Pen ist derweil auf dem besten Weg, in den Élysée-Palast einzuziehen. „Europa – Nein Danke“ bekommt immer mehr Zulauf – europaweit. Dafür mitverantwortlich ist auch die „Flüchtlingspolitik“ der Bundeskanzlerin. Dass es töricht war, erst eine einsame Entscheidung zu fällen und dann zu erwarten, dass sich andere um die Folgen dieser Entscheidung zu kümmern hätten, ist kaum zu bestreiten. Kein Wunder also, dass die Verteilung von Migranten innerhalb der EU ist bestenfalls als schleppend zu bezeichnen ist. Und der Blick nach Libyen oder auch ins westliche Ägypten lässt vermuten, dass die Aussage, dass immer weniger Menschen nach Europa drängen, bald von der Wirklichkeit eingeholt werden wird.

Kommt es zu neuen Anschlägen – und dabei geht es nicht um das Ob, sondern um das Wann – dürfte die Abschottung weitere Kreise ziehen. Einen ähnlichen Effekt dürfte auch das Enstehen neuer „Idomenis“ haben, etwa an der italienisch-österreichischen Grenze. 24 der 28 EU-Staaten haben derweil unmissverständlich klar gemacht, keine illegalen Migranten aufnehmen zu wollen – was vermutlich überflüssig war, da das Zielland so gut wie aller Zuwanderer nun einmal das Land mit den höchsten gegenleistungsfreien Sozialleistungen ist.

Natürlich schweben diese Themen auch über dem für den 23. Juni angesetzten Volksentscheid über einen „Brexit“. Dass Volksentscheide als schärfstes Schwert der direkten Demokratie der EU gehörig gegen den Strich bürsten, wissen wir spätestens seti dem „Nee“ der Niederländer zum Aussoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine.

Zusammenfassung: Europa wankt. Brexit oder nicht. Frankreich – nun ja: Die Hütte brennt lichterloh. Griechenland: Fest in der Hand der „Neoliberalen“ und faktisch pleite- die EU wird es zu zahlen haben. „Retten“ auf Kosten der Steuerzahler.
Frankeichs CAC 40 und der britische FT-SE 100 verdienen Ihre Aufmerksamkeit in den kommenden Wochen.
Und Viel Erfolg und beste Grüße!
Axel Retz
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Auszug Newsletter 21.05.2016

DAS GROSSE WACKELN
Ja, es hat begonnen. Politisch vor allem beim EU-Türkei-Deal. Bis auf die Kanzlerin hatte fast jeder zuvor begriffen, auf was man sich da einließ. Und die Nachrichten von dort lassen vermuten, dass dieser Deal keinen Bestand haben wird.  Am morgigen Sonntag sind die Österreicher aufgerufen, ihren Bundespräsidenten zu wählen. Und am 23. Juni dürfen auch die Briten „direkte Demokratie“ ausüben. Hierzulande undenkbar. Das große Wackeln steht aber auch den Aktienmärkten bevor. Denn das propagierte „Wachstum“ entpuppt sich mehr und mehr als Wunschdenken.

Liebe Leserinnen und Leser,
nein, ich habe den European Song Contest nicht gesehen. Aber natürlich auch die dortige Auswertung mitbekommen, deren Genialität vielleicht auch einmal Einzug in andere Wahlen halten wird:
Die Zuschauer, die es bis zum Ende des Spektakels durchgehalten haben, wählen voten danach europaweit per natürlich kostenpflichtigem Anruf für den Künstler ihrer Wahl. Aber da dem Zuschauer bzw. Zuseher nicht zugestanden werden kann, über die Qualität des Dargebotenen selbst befinden zu können (schließlich geht es um Schlager), stellt ihm der ESC eine Jury zur Seite, die ihrerseits genau so viel Stimmen hat wie die in die Millionen gehenden Anrufer.

Die Demokratie wird hier sozusagen durch eine Expertokratie perfektioniert. Mit durchaus beachtlichem Ergebnis: Beim diesjährigen ESC sorgte die Jury dafür, dass sich die aus den Zuschauerstimmen ergebende Platzierung der lustigen Musikanten um bis zu acht Plätze nach oben bzw. unten verschob.

Meines Erachtens ist das Modell absolut zukunftsweisend! Ob Landtags-, Bundestags- oder gar Europawahlen: Erst einmal muss die Stimmabgabe kostenpflichtig werden. „Wat nix kost, dat is auch nix!“, pflegt man in meiner Geburtsstadt Köln zu sagen. Verglichen mit früher, erscheint eine kleine Abgabe auch angemessen: Um überhaupt in die Walhalla zu kommen, musste man in der nordischen Mythologie erst einmal d