Axel Retz

Im Folgenden finden Sie den offenen Brief von Axel Retz, der im Land für viel Aufmerksamkeit sorgte. Danach folgen Auszüge seines (zwei-) wöchentlich erscheinenden Newsletters. Nähere Informationen finden Sie unter www.privat-profits.de oder www.axel-retz.de.

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Offener Brief vom 11-09-2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist bekannt, dass diese Anrede protokollarisch bei einigen von Ihnen nicht dem entspricht, was der Etikette etspricht. Sie werden es mir nachsehen, hoffe ich. Dieser Brief geht an den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, die Führer der beiden großen Kirchen hierzulande, die Intendanten von ARD und ZDF und die Chefredakteure von „DIE ZEIT“, „FAZ“, „DIE WELT“, „Süddeutsche Zeitung“ und an die gut 6.800 Leser meines wöchentlichen Newsletters.

Ich schreibe Ihnen heute als freiberuflicher, beim Bundeskanzleramt akkreditierter Journalist, Übersetzer von Wirtschafts- und Börsenliteratur, ehemaliger Chefredakteur eines bundesweit vertriebenen Börsenmagazins, langjähriger wöchentlicher Kolumnist für Börse online und Herausgeber eines wöchentlich erscheinenden Newsletters, der sich an die intellektuell besser Situierten unseres Landes richtet, aber auch in allen Kontinenten zahlreiche Leser hat.

Ich schreibe aber vor allem als Bürger, der sowohl den inneren wie den äußeren Frieden ohne Not erheblichen Gefahren ausgesetzt sieht. Und ich bitte Sie um eine (gerne kurze) Stellungnahme, die ich in meinem samstäglich erscheinenden Newsletter veröffentlichen werde. Keine Antwort, Sie wissen es, wird von meinen Lesern auch als Antwort wohl verstanden werden.
Angesichts meiner erkennbaren Affinität zum Wirtschaftsgeschehen, das untrennbar mit dem politischen Geschehen verbunden ist, darf ich mit einem durchaus provozierenden Zitat von John Maynard Keynes beginnen: „Praktiker, die sich ganz frei von intellektuellen Zwängen glauben, sind gewöhnlich die Sklaven irgendeines verblichenen Ökonomen. Wahnsinnige in hoher Stellung saugen ihren wilden Irrsinn aus dem, was irgendein akademischer Schreiber vorher verfasste.“

Insbesondere in den USA, in zunehmendem Umfang aber auch hierzulande hat es sich eingebürgert, politisches Tun und Lassen an den Elaboraten externer Berater oder „Think Tanks“ auszurichten. Man denkt nicht mehr selbst, man lässt denken.
Zwei der in den USA einflussreichsten Think Tanks sind die von George Friedman gegründete und geleitete Stratfor und die Gruppierung um den US-Militärstrategen Thomas P. M. Barnett. Und mit Blick auf diese beiden Herren sollten wir uns jetzt erst des Ukraine-Konflikts und dann der Flüchtlingsproblematik annehmen. Zu Wort kommen werden aber auch die ehemaligen US- Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy sowie der frühere Leiter des militärischen US-Geheimdienstes DIA, General a. D. Michael T. Flynn  .
Die spannendste Frage, die sich ergeben wird, ist die, ob Sie das hier Vorgestellte tatsächlich alles nicht wissen oder es zwar wissen, aber vor der Öffentlichkeit und letztlich auch ihrem Gewissen und Ihrer Verantwortung verstecken. Immerhin: Nach Lektüre dieses Briefes wird die erste Möglichkeit ad acta gelegt werden können.

THEMA 1
Ukraine – „Most blatant coup in history“
Spätestens nach Bekanntwerden des abgehörten Telefonats zwischen Victoria Nuland (Assistant Secretary of State im US-Außenministerium) und Geoffrey R. Pyatt (US-Botschafter für die Ukraine) vom 4. Februar 2014 hätte den politisch Verantwortlichen, aber auch dem, was früher einmal unter dem Begriff Journalismus/der Medien subsumiert war, ein erstes Licht aufgehen müssen, zumal Frau Nuland zusammen mit Richard Lugar schon 1997 das schöne Werk „Russia, it’s neighbors, and an enlarging NATO“, veröffentlich hatte, in dem u. a. der Effekt einer Ausweitung der NATO in die baltischen Staaten und die Ukraine untersucht wird (https://books.google.de/books?id=o42_jgO8wncC).
Einmal abgesehen davon, dass dem damaligen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow von US- Außenminister James Baker und seinem deutschen Amtskollegen Hans-Dietrich Genscher im Gegenzug zum russischen „ да“ zur deutschen Wiedervereinigung zugesagt wurde, dass es keine Osterweiterung der NATO geben werde, gehe ich davon aus, dass Sie, liebe/r Leser/in die Verfassungen souveräner Staaten achten, unabhängig davon, ob Sie sie kennen oder nicht.
Sehen wir uns daher einmal die Artikel der auch heute noch gültigen ukrainischen Verfassung an, die für den mit dem im Februar 2014 vollzogenen „Regierungswechsel“ in Kiew in Betracht kommen: Artikel 108 definiert zur Beendigung der Befugnisse des Präsidenten folgende vier mögliche

Voraussetzungen:
1)відставки; 2) неможливості виконувати свої повноваження за станом здоров’я; 3) усунення з поста в порядку імпічменту; 4) смерті.
Das heißt: Rücktritt, Verhinderung der Amtsausübung aus gesundheitlichen Gründen, Amtsenthebung in einem Amtsenthebungsverfahren, Tod.
Alternativ zur Beendigung der Amtszeit eines gewählten Präsidenten käme noch Artikel 111 in Frage: Президент України може бути усунений з поста Верховною Радою України в порядку імпічменту у разі вчинення ним державної зради або іншого злочину. Danach kann ein Präsident auch wegen Hochverrats oder eines anderen schweren Verbrechens des Amtes enthoben werden, was allerdings der Beantragung einer Untersuchungskommission durch das Parlament und der Einschaltung des Verfassungsgerichts bedarf.
Da die Absetzung des Präsidenten weder auf Artikel 108 noch auf Artikel 111 der Verfassung gestützt werden konnte, begründete das Parlament sie damit, dass sich der Präsident von der Ausübung seiner Verfassungsgemäßen Macht „selbst zurückgezogen“ habe. Nur:
De jure verfängt diese Argumentation nirgends in der Verfassung. Zudem ist sie an Zynismus kaum zu überbieten. Wer aus berechtigter Furcht um sein Leben und das seiner Angehörigen die Flucht ergreifen muss, „zieht sich nicht selbst zurück“. Ebenso wenig wie etwa die, die heute in Syrien vor Krieg und Verfolgung fliehen.

Wenn wir uns also nicht über die ukrainische Verfassung hinwegsetzen wollen, dann ist Wiktor Janukowytsch unverändert rechtmäßiger, demokratisch gewählter Präsident der Ukraine. Dass er hinweggeputscht wurde, ändert daran nichts. Und es ist schon eine gewaltige Verdrehung der Fakten, ausgerechnet die, die diesem Präsidenten noch die Treue halten, unmittelbar nach dem Sturz des legitimen Präsidenten und bis heute anhaltend  als „Separatisten“ oder „Aufständische“ zu betiteln. Der exakt gleichen Logik folgend, gab es im Deutschland der Weimarer Republik nach dem 30. Januar 1933 auch eine Menge „Separatisten“ und „Aufständische“ – leider zu wenige.
Aber wurde Wiktor Janukowitsch überhaupt hinweggeputscht? Und von wem? Hier kommt Stratfor- Chef George Friedman ins Spiel. In einem Interview für die russische Zeitung Kommersant, datierend vom 19. Dezember 2014, nachzulesen hier (http://russia-insider.com/en/2015/01/20/2561) führt der Leiter der auch als „Schatten-CIA“ bezeichneten Denkfabrik u. a. aus:
„Russia calls the events that took place at the beginning of this year a coup d’etat organized by the United States. And it truly was the most blatant coup in history.” Auf Deutsch: „Russland bezeichnet die Ereignisse vom Jahresbeginn als einen von den USA organisierten Staatstreich. Und es war wahrlich der offensichtlichste Staatsstreich der Geschichte.“

Lesenswert ist das ganze Interview. Ebenso wie Mr. Friedmans Buch 2011 erschienenes „The Next Decade“, in dem er ganz freimütig beschreibt, dass es schon seit über 100 Jahren das Ziel der USA gewesen sei, eine zu dichte Annäherung zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, da dies die einzige Allianz sei, die den USA gefährlich werden könne.
Friedman warnt in “The Next Decade” auch ausdrücklich davor, die Krise zu rasch zu eskalieren. So stellt er auf Seite 162 fest: “If the United States drives the relationship to a crisis too soon, it will only strengthen Germany’s hand in the region.” Übersetzt: Falls die Vereinigten Staaten  die Entwicklung der Krise zu rasch forcieren, wird das nur zu einer Stärkung der deutschen Position in der Region führen.“
Ohne mich in weitere Details verlieren zu wollen (lesen Sie das Buch bitte einfach selbst) empfiehlt Mr. Friedman des Weiteren, Europa „einzulullen“ und warnt: „Any indication that the United States is directly seekig to block Germany or to create a crises with Russia will generate a counterreaction in Europe […]“. Und „At all costs, the United States must prevent the geographical amalgamation of Russia and the European peninsula, because that would create a power the United States would be hard-pressed to contain“.  Ich denke, ich brauche es nicht zu übersetzen. Sehr aufschlussreich liest sich aber auch das hier:

„This is the challenge for the American president as we enter the next decade. He must move with misdirection in order not to create concern in Moscow or Berlin that might make those governments increase the intensityof their relationship before the United States can create a structure to limit it.“

„Beim Eintritt in die nächste Dekade steht der amerikanische Präsident vor folgender Herausforderung: Er muss mit in die falsche Richtung weisenden Informationen arbeiten, um in Moskau und Berlin keine Bedenken zu schüren, die die Regierungen dort die Intensität ihrer Beziehungen vertiefen lassen könnten, bevor die Vereinigten Staaten eine Struktur errichtet haben, die das einschränkt.“
Womit ich auf den Anfang dieses Briefes und das Zitat von John Maynard Keynes verweise: Die Vorgänge in und um die Ukraine wurden vom Think Tank Stratfor minutiös “vorgedacht”. Und augenscheinlich auch bis heute so perfekt umgesetzt, dass eine zufällige Koinzidenz von Planung und Ablauf der Ereignisse nahezu ausgeschlossen erscheint.

Dem deutschen Bundestag dürften einige der von mir angesprochenen Fakten bekannt sein, da sie von Frau Dr. Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) dort am 19. März d. J. angesprochen wurden. Auszüge aus der Rede finden Sie hier: http://pressejournalismus.com/2015/03/ueber-georg-friedmans- aussagen-wird-auch-im-deutschen-bundestag-gesprochen/.
Wenn Sie sich (aus Zeitgründen) vielleicht nur einen ganz kurzen Überblick über Mr. Friedmans Denkweise verschaffen wollen, ist sein Auftritt beim „The Chicago Council on Global Affairs“ am 04. Februar d. J. hilfreich (deutsche Übersetzung). Fündig werden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=IuTCKy8uL7A . Die Übersetzung, von mir geprüft, ist in Ordnung.
ZWEI FRAGEN HIERZU:

Erstens: Es ist kaum vorstellbar, dass Ihnen als politischen Entscheidungsträgern bzw. Verantwortlichen für die von mir adressierten Medien die dargestellten Fakten unbekannt sind. Warum also lassen Sie sich von den USA wie am Nasenring durch die aktuelle Geschichtsschreibung ziehen, aus der – im rechten Licht betrachtet – sehr bald eine größere militärische Konfrontation bis hin zu einem atomaren Krieg werden könnte?
Zweitens: Warum sind unsere Medien in Anbetracht des Ausgeführten zu einem derartigen, Russland dämonisierenden und die USA glorifizierenden Einheitsbrei verkommen, von dem sich (siehe Auflagen, Zuschauerzahlen und Zugriffe auf Online-Seiten) immer mehr Menschen abwenden? Wenn die USA den Putsch in Kiew inszeniert haben und wenn die NATO rund um Russland in immer höherem Tempo neue „Dependancen“ einrichtet und an der russischen Grenze Manöver bis hin zu Abwurf von Übungs-Atombomben durchführt, was glauben Sie denn, wie viele Ihrer Leser oder Zuschauer Ihnen Ihre Konstruktion der „russischen Aggression“ abnehmen? Wollen Sie den totalen Krieg? Herr Bundespräsident:
„Manchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.“, haben Sie auf der Münchener Sicherheitskonferenz letzten Jahres kundgetan, wobei Sie bedauernd anfügten, dass „diese Bereitschaft zur Hingabe selten geworden“ ist. Ich darf anfügen:
Vermutlich meinten Sie nicht „ein“ junger Mensch, sondern „Millionen“. Und: Für Jesus Christus war Ihre Feststellung korrekt. Heute hingegen müsste jeder Mensch, egal welchen Alters, alle seine Begabungen einsetzen, um diesen Globus friedfertiger zu machen. „Artikel 5“ Ihres „christlichen Grundgesetzes“ steht Ihrer Sichtweise zudem etwas entgegen, falls noch erinnerlich.
Mit Klimaveränderung, demographischer Entwicklung, geradezu explosiv wachsendem Auseinanderklaffen der Vermögensverteilung national wie international und den beispiellosen Flüchtlingsströmen gibt es für die Verwendung „menschlicher Ressourcen“, Herr Bundespräsident, sogar noch viel reizvollere Projekte als sich für die Ziele als die Hingabe seines Lebens im Krieg. Wenn Sie um die Einfädelung all der vielen heutigen Konflikte und der der vergangenen 50 Jahre auf diesem Erdball und die dabei verwendeten, fast immer gleichen Strategien wirklich gar nichts wissen, schade. Für einen raschen Wissenstransfer stehe ich zur Verfügung. Sie können aber auch nur ein wenig lesen. Mehr tue ich ja auch nicht.
Natürlich ließe sich fragen, ob denn niemand das heutige Desaster hätte kommen sehen. Und in der Tat werden wir fündig. Dwight D. Eisenhower, 34. Präsident der USA und sein Nachfolger John F. Kennedy warnten mehr als deutlich vor dem Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes. Einen auszugsweisen Mitschnitt der Reden der beiden Präsidenten finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=jRER8m0zHrM

THEMA 2
Weapons of Mass Migration
Nun ja, das klingt ein wenig irritierend. Ist aber nur der Titel eines 2010 erschienenen Buches der US- Autorin Kelly M. Greenhill (http://www.cornellpress.cornell.edu/book/?GCOI=80140100627270).
Darin untersucht die heute an der Stanford University tätige Politologin, wie Vertreibung, Flucht und erzwungene Zuwanderung in andere Länder als politische Waffe eingesetzt wurden und werden, um andere Länder zu destabilisieren oder auch zu erpressen. Fazit: Klappt in drei von vier Fällen. Ebenfalls lesenswert!
Falls Sie nach jemandem suchen sollten, der zu diesem Thema ein ähnlich großkalibriges Standing hat wie George Friedman zur US-Außenpolitik, dann werden Sie, ein wenig Geschick vorausgesetzt, bei Thomas P. M. Barnett landen. Unter Donald Rumsfeld war der mittlerweile zu Ruhm gekommene Militärstratege als Mitarbeiter im Pentagon tätig, wo er schon früh den Islamismus als möglichen Feind definierte, dafür aber erst nach dem sich heute jährenden 9/11 offiziell Gehör bekam.
Einmal als „Vordenker“ anerkannt, verspürte auch Mr. Barnett die Berufung, Bücher zu verfassen. Was er dann auch tat. Und ebenso wie Mr. Friedmans Bücher wurden sie in den USA Besteller: „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action“. In Letzterem lesen wir:
„Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde. Sie soll durch die Vermischung der Rassen herbeigeführt werden. Mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa. Hierfür sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten.“
Mr. Barnett, einen dessen seiner Auftritte mal einfach einmal gesehen haben muss (http://www.ted.com/talks/thomas_barnett_draws_a_new_map_for_peace) , ist ebenso wie Mr. Friedman Bestseller-Autor. Und beide schreiben sich Ideen von der Seele, die hierzulande durchaus strafrechtsrelevant wären,  stattdessen aber als „Blueprint of Action“ (Thomas P. M. Barnett) tatsächlich umgesetzt werden.
Dazu meine ich:

Erstens: Die westliche Politik und ihre gleichgeschaltet wirkenden Medien werden/könnten/sollten das wissen. Falls nicht, haben sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Der Flüchtlingsstrom ist erkennbares Ergebnis der US-Politik. Irak, Afghanistan, Syrien, diverse afrikanische Länder und kommend die Ukraine: Überall dort bombardieren die USA angeblich die „Demokratie“ herbei. Geklappt hat es nirgends. Nur ein Heer von Toten, politische Instabilität und verbrannte Erde geschaffen. Und einen Hass auf den Westen geschürt, der nur darauf wartet, sich entladen zu können.

Zweitens: Was bei uns an Flüchtlingsströmen anlandet, ist exakt das, was die Herren Barnett und Friedman zur Destabilisierung Europas und vor allem Deutschlands geplant haben – und was die Bundesregierung – wissend oder nicht – mit der fast euphorischen Forderung nach einer Willkommenskultur unterstützt.
Bruch des EU-Rechts und Verstoß gegen die staatliche Schutzpflicht.
Drittens: Zur von Deutschland und Österreich praktizierten „Flexibilität“ der Zuwanderung fehlt jede Grundlage. Wer aus einem Kriegsgebiet flüchtet und in Europa ankommt, der ist in Sicherheit. Und darf getrost einmal ein paar Tage warten, bis er registriert und überprüft ist. Denn es ist keine Gefahr mehr im Verzug.

All diejenigen zur völlig unkontrollierten Ein- und Weiterreise  zuzulassen, die zuvor ihren Pass wegwerfen, sich einen syrischen kaufen oder einfach nur bei der Registrierung davonlaufen, steht nicht nur im offenen Widerspruch zu den im Schengen-Abkommen festgelegten Kontrollpflichten; es ist nachgerade auch eine Einladung an all die, die mit der erklärten Absicht der Errichtung eines
Kalifats in Europa einreisen und explizit auch der Bundeskanzlerin selbst gedroht haben. Sieht man sich an, welch hohe Anzahl an kriminellem „Beifang“ der bayerischen Polizei im Umfeld des G7- Gipfels auf Schloss Elmau ins Netz ging und sieht man sich an, dass die Behörden schon mit der Überwachung einiger Handvoll potentiell gewaltbereiter Islamisten an ihre Grenzen stoßen, ist die unkontrollierte und wohl auch außer Kontrolle geratene Zuwanderung beim besten Willen nicht nachvollziehbar.

In Tateinheit mit dem Verstoß gegen EU- Recht hebelt der unkontrollierte Zustrom von Migranten auch die Schutzpflicht des Staates aus, „die umso ernster genommen werden muss, je höher der Rang des infrage stehenden Rechtsgutes innerhalb der Werteordnung des Grundgesetzes anzusetzen ist“ (BVerfGE 39, 1 42 = NJW 1975, 573). Was so gilt, wenn auch unter einer anderen Thematik zustande gekommen.
Dass sich unter den 450.000, 800.000 oder (NRW-Ministerin Hannelore Kraft in dieser Woche: „Jeder weiß“, dass es viel mehr sind.“) Zuwanderern auch salafistische Extremisten befinden dürften, auch das „weiß jeder“, der sich und andere nicht belügt. Und es ist einfach nur eine Frage der Zeit, bis wir die Ergebnisse der ohne Not begangenen Verstöße gegen die Kontrollpflicht an den Außengrenzen der EU sehen werden.

Viertens: Ungarn hat Grenzzäune errichtet, da es eine Außengrenze der EU zu kontrollieren hat. Grundlage: Das Schengen-Abkommen, das eben genau das vorschreibt. Ungarns in der EU ungeliebte Regierung hat sich dafür heftige Schelte eingefangen. Vertragstreue ist out. Spanien, Frankreich und Großbritannien haben Zäune seit langem. Und bauen sie immer weiter aus, etwa am Ärmel-Tunnel. Kritik: keine, obwohl es sich in Frankreich und Großbritannien nicht um Sperranlagen an den Außengrenzen der EU handelt, sondern um Binnengrenzen.

Fünftens: Der schöne Begriff der Evidenz besagt, dass irgendetwas unmittelbar einsichtig ist, ohne dass es eines weiteren Beweises bedarf.
Dass im Zuge der in jeder Hinsicht unkontrollierten Zuwanderung nach Europa auch viele Personen eingewandert sind, die Ungutes im Schilde führen, das ist evident. Nur:
Kommt es erst einmal zu den ersten „spektakulären“ Ereignissen in Deutschland (und so lange wird das nach Planung des IS ja nicht auf sich warten lassen), wird die heutige Willkommenskultur inkl. des Verteilens nicht mehr benötigter Plüschtiere so rasch in sich zusammenfallen wie ein unsachgemäß behandeltes Soufflé. Und dann, auch das ist evident,  wird sich der aufkeimende Hass auch auf ausgerechnet all die ergießen, die „echte“ Flüchtlinge sind und waren.
Die EU, von der Jean Claude Juncker am Mittwoch dieser Woche ganz richtig bemerkte, dass es ihr sowohl „an Europa“ wie auch „an Union“ fehle, zeigt sich einmal mehr in sich gespalten, hilf- und orientierungslos.

Die nun in Brüssel diskutierte Quotenregelung werden viele Mitgliedsländer einfach ablehnen. Die Flüchtlingsproblematik spielt derweil den politischen Kräften in die Hände, die die EU ablehnen. Und: Wie kann es sein, dass laut über die Möglichkeit nachgedacht wird, dass sich aufnahmeunwillige EU- Staaten durch die Einzahlung in einen „Flüchtlingsfonds“ ihrer humanitären Pflicht entziehen? Reden wir denn auf der Ebene von „Verschmutzungsrechten“?

Sechstens: Was sollte denn die angestrebte EU-Quotenregelung bringen, wenn der ganz überwiegende Anteil der Flüchtlinge nicht „in die EU“, sondern schlicht und ergreifend nach Deutschland will? Will man die Menschen deportieren? Auf welcher Rechtsgrundlage denn?

Siebtens: Das Eintreten der USA in den Vietnamkrieg wurde von Washington mit dem von den USA selbst inszenierten „Tonkin-Zwischenfall“ begründet (https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin- Zwischenfall). Der Angriff auf den Irak mit gefälschten „Beweisen“ der Existenz von Massenvernichtungswaffen, was der ehemalige US-Außenminister Powell später als den „größten  Schandfleck meiner Karriere“ bezeichnete (http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische- union/irak-krieg-powell-schandfleck-meiner-karriere-1255325.html). Der Angriff auf Afghanistan gilt als unmittelbare Folge der Ereignisse vom 11.09.2001, von denen selbst jeder zweite Amerikaner nicht an die offizielle Darstellung des Geschehens glaubt (http://deutsche-wirtschafts- nachrichten.de/2013/09/11/mehrheit-der-amerikaner-glaubt-911-war-kontrollierte-sprengung/).  Wer tatsächlich der Ansicht ist, dass Washington zum Herbeizaubern eines neuen Kriegsgrundes nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehen würde, der hat vermutlich noch nie etwas von der „Operation Northwoods“ gehört (https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods). Und was die Ukraine betrifft, kennen wir ja dank George Friedman (s. o.) die Wahrheit auch bereits.

Achtens: Wie steht es um die heutige Lage im Irak und Syrien, also die Konstellation, die heute für den Großteil der Migrationsbewegung verantwortlich ist? Offiziell ist es das Ziel der USA, den IS zu bekämpfen. Tatsächlich aber waren es gerade die USA, die den Islamischen Staat in aller Ruhe haben wachsen lassen und mit Waffen versorgt haben.
In einem Interview mit dem arabischen Sender Al Jazeera räumt der frühere Chef des DIA (militärischer Nachrichtendienst der USA), General Michael Flynn am 10. August d. J. ein, dass es eine absichtliche Entscheidung Washingtons war, IS wachsen zu lassen und zusammen mit der Türkei und einigen arabischen Golfstaaten Al Qaida-geführte Rebellen in Syrien politisch und mit Waffen zu unterstützen. Mehr dazu finden Sie hier: https://www.rt.com/usa/312050-dia-flynn-islamic-state/.

Zwei Dinge dürften klar sein. 1. So sicher wie die russische Armee laut Aussagen Präsident Putins binnen zweier Wochen in Kiew stehen könnte, wenn sie wollte, so sicher könnten die USA den IS in der gleichen Zeit ausschalten, wenn sie wollten. 2. Mit der gleichzeitigen Unterstützung und Bekämpfung des IS schlagen die USA gleich drei Klappen: Sie steigern ihre Einnahmen aus Waffenexporten, halten den in Syrien laufenden Stellvertreterkrieg gegen Russland in Gang und destabilisieren Europa ganz im Sinne der oben zitierten „Vordenker“ George Friedman und Thomas P. M. Barnett.

DREI FRAGEN HIERZU:
Erstens: Warum hat die Bundesregierung (ohne Not) die Verpflichtungen des Schengen-Abkommens gebrochen und damit ganz zweifellos gegen die staatliche Schutzpflicht ihrer Bürger verstoßen, wobei wohl kaum noch von Fahrlässigkeit gesprochen werden kann?

Zweitens: Wie viele von den USA mit Lügen, Intrigen, false flag-Operationen, dem Wegputschen von Regierungen und der Destabilisierung anderer Staaten initiierte Kriege wollen sich die Bundesregierung, die EU und die Weltgemeinschaft  denn noch gefallen lassen?

Drittens: Bemerken Politik und Medien wirklich nicht, dass Deutschland nun selbst zum Ziel der unter „Zweitens“ genannten US-Bemühungen geworden ist? Die Bundesregierung hat Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Die Medien als „Vierte Gewalt“ haben den Auftrag, Speerspitze des Rechts auf freie Meinungsäußerung zu sein und objektiv zu berichten, um die Meinungsbildung ihrer Leser/Seher/Hörer zu fördern.
Ihre Aufgabe ist nicht die Fabrizierung einer Volksmeinung, die aus veröffentlichter Meinung öffentliche Meinung werden lassen will und in einer Art Meinungsdiktatur all jene diffamiert und in irgendwelche „Ecken“ stellt, die noch willens und in der Lage sind, sich das zum Luxusgut gewordene eigene Denken zu leisten.

Medien, die das nicht verstehen – und das ist ein gutes Zeichen – schaffen sich seit  geraumer Zeit selbst ab. Nichts von dem, was ich in diesem offenen Brief geschrieben habe, bedurfte eines investigativen Ansatzes. Bestseller lesen kann jeder, Interviews anschauen ebenfalls. Wollen unsere Medien den Krieg, die Destabilisierung Deutschlands und der EU? Wissen sie es nicht besser, können es nicht besser oder dürfen sie es nicht besser?

QUINTESSENZ: Die EU weist erschreckende Auflösungserscheinungen auf. Wie hypnotisiert durch die ihr von den USA aufs Auge gedrückte, dem altbewährten Strickmuster folgende und von führenden US Think-Tanks minutiös geplante Zerlegungsstrategie insbesondere Deutschlands starren Politik und Medien nur noch auf Bahnhöfe. Und sie scheinen auch nur noch „Bahnhof zu verstehen“. Schon bei der „Rettung“ des Euro verstießen EU und EZB gegen ihre eigenen Verträge und Regularien. Bei der Flüchtlingsthematik ist das nun auch auf den Weg gebracht. Und man darf gespannt sein, wann nach der obstrusen Nomenklatur der „Euro-Rebellen“ nun die „Flüchtlings- Rebellen“ aus der Taufe gehoben werden.  Ein Europa bzw. richtiger ja eine EU, die mit Schimpf und Schande gegen die vorgeht, die Vertragstreue einfordern, befindet sich auf einer höchst Besorgnis erregenden Geisterfahrt.

Wer die mittlerweile im Allgemeinwissen verankerte „Geschichte“ des Vietnamkriegs, des Feldzugs gegen den Irak und all der vielen anderen Kriege kennt, wer die Bücher oder Interviews der führenden Köpfe der US-Think Tanks kennt, wer die freimütige Aussage George Friedmans kennt, dass die USA in Kiew den „offensichtlichsten Staatsstreich der Geschichte“ orchestriert haben, wer seine Ausführungen kennt, dass die USA „um jeden Preis“ die Annäherung Europas und Russlands unterbinden muss, wer Thomas P. M. Barnetts „Blueprint for Action“ und die dort skizzierte Handlungsanweisung kennt, Europa mit jährlich 1,5 Millionen Migranten zu destabilisieren – und wer diese Fakten dann ignoriert oder auf den Kopf stellt und auf die eindrischt, die sie beim Namen nennen, der macht sich zum Handlanger dieser düsteren Pläne – und auch zum Mitverantwortlichen für das, was geschehen ist, geschieht und geschehen wird.

Deutschland als Teil der EU, aber auch die EU sind nicht zum buchstäblichen Kadavergehorsam verpflichtet. Sie sind nicht verpflichtet, sich in den nächsten Krieg hineinziehen zu lassen. Wohl aber sind sie verpflichtet, ihre Bürger davor zu schützen. Die Aggression der USA/NATO gegenüber Russland hat zum Zusammenrücken Moskaus und Pekings geführt. Das war ein von Washington unbedachtes Ergebnis – könnte uns aber über ein neues Kräftegleichgewicht vielleicht in letzter Minute doch noch den Frieden auch für Europa sichern
Wenn die USA eine dominante Politik praktizieren, dann kann das nur funktionieren, weil sich andere dieser Dominanz unterwerfen – wiewohl sie an den Fingern einer Hand abzählen könnten, welche Pläne man für sie hegt. Und wer nicht zählen mag, der kann es sich ja in all den von mir angegebenen Quellen ansehen.

Ich weiß, dass es mühsam und zeitaufwändig ist, sich alle in diesem Brief genannten Links und Quellen zu Gemüte zu führen. Tun Sie es in Ihrem Interesse, im Interesse Deutschlands, Ihrer Kinder, Europas und der Aufrechterhaltung des Friedens. Kriege hatte und hat diese Welt mehr als genug.
Auf Ihre geschätzte Reaktion freue ich mich und danke Ihnen herzlich für Ihre Zeit. Sie haben sie nicht für mich geopfert.

Mit besten Grüßen und Wünschen
Axel Retz

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Hinweis: Ältere Newsletter als die hier vorgestellten finden sich im Archiv. Ab 2017 erscheint der Newsletter nicht mehr wöchentlich, sondern 14-tägig.

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Auszug Newsletter 23.03.2019

447 : 0

Liebe Leserinnen und Leser,
„Das große Fressen“ ist ein 1973 erschienener französisch-italienischer Kinofilm aus dem Jahre 1972, in dem
u. a. Marcello Mastroianni und Michel Piccoli auftraten. Er handelt vom Treffen vierer des Lebens überdrüssiger,
dekadenter Männer aus der „feinen Gesellschaft“, die sich an einem Wochenende zu sexuellen Ausschweifungen
und einem ausufernden Fressgelage treffen und dieses Wochenende allesamt nicht überleben.

Wegen seiner damals als zu offen empfundenen Sex-Szenen, diverser lautstarker Furzereien und fulminanter
Fressgelage wurde die Aufführung des Films z. B. in Irland verboten, bei uns galt eine Altersbeschränkung
von 18 Jahren, die mittlerweile auf 16 herabgesetzt wurde.

Wobei sich im Hinblick auf das GroFre die Frage ergibt, wofür eigentlich GroKo steht. Allem Anschein nach
kann diese Frage nur von den Koalitionären selbst beantwortet werden. Dort aber dürfte die Antwort nicht
schwer fallen. Denn nach einem äußerst kurz währenden Burgfrieden dreschen CDU/CSU auf der einen
und die SPD auf der anderen Seite wieder dermaßen aufeinander ein, dass man sich fragt, ob diese aus
rein machtpolitischen Gründen geschlossene Zwangsehe bis zur Wahl des Europa-Parlaments Ende Mai
überhaupt noch Bestand haben wird. So oder so:

Die CDU, die ihr „C“ immer mehr zur Disposition stellt und deren Generalsekretär Brinkhaus von einem
muslimischen Bundeskanzlerin fabuliert und die SPD sind längst nichts anderes mehr als verkappte Grüne.
Anhänger einer dogmatischen, sich gegen alle Argumente abschottenden Ideologie, die jedwede Art konventioneller
Energieerzeugung abschaffen und Esel-Taxis einführen, in Berlin den Autoverkehr abschaffen und in
Hamburg für Handwerker „Lasten-Fahrräder“ einführen will, die Zuwanderer wie Kathrin Göring-Eckhardt mit
„Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt“ bejubelt und in einem Atemzug wissen lässt, dass „Willkommenskultur
der beste Schutz vor Terroristen ist.“.

Frau Göring-Eckhardt; Sie haben ja so Recht, was sich erst
gestern wieder bewiesen hat: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/festnahmen-bei-antiterrorrazzia-salafisten-wollten-so-viele-unglaeubige-wie-moeglich-toeten-a2832313.html

In der GroKo streitet man sich derzeit offenkundig darum, wer den Ideen der grünen politischen Blindgänger
am nächsten kommt. Und wenn ich politische Blindgänger schreibe, dann meine ich das auch. Wenn Sie es
anders sehen, schauen Sie einfach einmal in diesen schönen, mit Quellenangaben unterlegten Zitatenfundus:
http://alexander-wendt.com/blog/ich-schweige/

Dogmen statt Fakten
Der Klimawandel ist menschengemacht, die „Flüchtlinge“ sind nicht krimineller als die „indigene Bevölkerung“,
deutsche Männer leiden an einer „toxischen Männlichkeit“, Kinder sind klimaschädlich, es sei denn
sie werden von Nicht-Deutschen in die Welt gesetzt. Diese und ähnliche Aussagen werden von grün-linken
Gutmenschen zu unumstößlichen Dogmen erhoben, an denen nicht gerüttelt werden und die nicht einmal
hinterfragt werden dürfen.

Dass Annalena Baerbock den jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2-Emissionen in Deutschland für 2017 von
knapp neun Tonnen auf neun Milliarden Tonnen „aufrundet“, Cem Özdemir 140 für das Zweieinhalbfache von
80 hält und Anton Hofreiter Prozent nicht von Grad zu unterscheiden vermag – alles egal, Hauptsache es dient
einem apokalyptischen Alarmismus. https://juergenfritz.com/2019/03/13/gruene-wissen-nicht-was-sie-reden/

Auch, dass sich einige Planeten unseres Sonnensystems ähnlich stark erwärmen wie unser Globus und
dass es auf der Erde deutliche Erwärmungs- und Abkühlungsphasen gab, bevor wir Menschen sie überhaupt
bevölkerten, das hat gefälligst nicht zu interessieren! Ein Dogma ist ein Dogma – und wer es in Zweifel zu
ziehen versucht, der ist ein „Rechter“. Und Rechte sind heutzutage nicht etwa politisch Konservative wie
ehedem die CDU/CSU, sondern beinharte Nazis.

In dieser Woche las ich einen Leserbrief, dessen Autor bei einer „Fridays for Future“-Demonstration zwei
Dutzend Schüler, Studenten und Lehrer befragte, ob sie wüssten, wieviel ein Kubikmeter Luft wiegt, aus
welchen Gasen er sich zusammensetzt, wie viel CO2 darin enthalten ist und wie viel davon vom Menschen
„gemacht“ wird. Nicht ein einziger der Klima-Demonstranten konnte irgendeine dieser Fragen beantworten.
Vielleicht wollen viele der Klimaretter auch gar nicht tiefer in die Materie einsteigen, denn es könnte ja zu dem
Ergebnis führen, dass ein geheiligtes Dogma mir nichts, dir nichts vom Sockel fällt.

Dass die apokalyptische Klimakatastrophe weder eine Katastrophe geschweige denn menschengemacht ist,
diese These vertritt ausgerechnet Greenpeace-Gründungsmitglied Patrick Moore, der von der Thematik erheblich
mehr verstehen dürfte als Sie und ich https://www.epochtimes.de/umwelt/greenpeace-gruendungsmitgliedklimawandel-
gibt-es-aber-er-ist-weder-menschengemacht-noch-eine-krise-a2824829.html?meistgelesen=3

Geleugnete Zahlen, erschreckende Zahlen
Seit 2015 sind, so der damalige Tenor der Willkommensphantasten, rund zwei Millionen „Facharbeiter“ ins
Land geströmt. Bejubelt wurden die Neuankömmlinge damals u. a. von Daimer-Chef Dieter Zetsche. „Genau
solche Menschen suchen wir bei Mercedes und überall in unserem Land.“ führte Herr Zetsche damals aus.
https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/iaa/daimler-chef-zetsche-fluechtlinge-koennten-neues-wirtschaftswunder-
ausloesen-13803671.html

Ein Jahr später hatte Daimler von den „genau solchen gesuchten Menschen“ nicht einen Einzigen eingestellt.
Weil sich auch Herr Zetsche unreflektiert dem Regierungs- und Mediensprech der zuwandernden
„Facharbeiter“ hingab. Joe Kaeser von Siemens ist m. E. der zweite Realitätsverweigerer an der Spitze
eines DAX-Konzerns, an den anderen ging das Geschenk der naiven Illusion vorbei oder wurde rechtzeitig
durch die Wirklichkeit korrigiert.

Noch erschreckender als dieser Irrtum ist allerdings die von der Regierung und den ihr getreuen Medien
verbreitete Lüge, dass die „Welcome Refugees“ keineswegs krimineller seien als die Einheimischen (inkl. der
schon länger hier lebenden, meist bestens integrierten Zuwanderer wohlgemerkt). Diejenigen, die das behaupten,
sind witziger Weise die Gleichen, die Statistiken veröffentlichen, die das genaue Gegenteil beweisen!

Der wegen seines Festhaltens an der Wahrheit aus dem Amt ernfernte, frühere Präsident des Verfassungsschutzes
Maaßen stellte unlängst treffsicher fest, „dass Sicherheit in Zeiten der millionenfachen unkontrollierten
Masseneinwanderung keine Selbstverständlichkeit ist und dass Schafe und Wölfe nicht friedlich miteinander
weiden.“ https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/maassen-spricht-von-hetzjagd-gegen-sich/

Neu auf dem Tisch liegen haben wir nun das „Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung
2017“ des Bundeskriminalamtes (BKA), dass Sie hier herunterladen können: https://www.bka.de/Shared-
Docs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/
KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2017.html

Sollten Sie lesen. Oder weiter träumen. Ich will aus diesem 62seitigen Werk nur den Tatbestand der „Straftaten
gegen das Leben“ herausnehmen. 447 Menschen kamen laut des BKA-Berichts 2017 durch einen oder
mehrere Zuwanderer hierzulande ums Leben. Richtiger formuliert: Sie wurden ermordet.

Zum Vergleich weist die BKA-Statistik auch die Anzahl der 2017 durch deutsche Straftäter aus dem Dasein
beförderten „Asylbewerber“ aus: Null. Und unter dieser Null sind auch die laut Medien besonders gewaltaffinen,
rechtsextremen „Reichsbürger“ subsumiert, die ja unsere Verfassung (die wir ja noch gar nicht haben)
nicht anerkennen.

Diese Zahlen dürfen Sie sich getrost erst einmal setzen und auf der Zunge zergehen lassen. Und alle die,
die uns immer tagaus tagein noch die Mär von den edlen Wilden erzählen wollen, sollten das erst recht
tun. Bündig zusammengefasst finden Sie den neuen Bericht des BKA hier: https://philosophia-perennis.
com/2019/03/14/kriminalitaet-im-kontext-von-zuwanderung-mehr-als-100-geschaedigte-pro-tag/

Jeder der 447 Morde der Merkel-Gäste im Jahr 2017, dem null Tötungsdelikte Einheimischer an den Zuwanderen
gegenüberstanden, sofern er überhaupt in den Medien veröffentlicht wurde, provozierte aber nicht
etwa den überfälligen Aufruf, diesem Spuk endlich ein Ende zu bereiten. Nein.

Jedem dieser Morde, von denen ja nur ein Bruchteil von dem bekannt wurde, was das BKA nun auswies und
was wiederum nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein dürfte, folgte der reflexartige Refrain, bloß nichts
zu „instrumentalisieren“, und „nicht den Rechten in die Hände zu spielen“.
Wer aber instrumentalisiert denn hier überhaupt irgendetwas? Ein Kratzer, den ein alkoholisierter „Bio-Deutscher“
einem Bürgermeister zufügt, der ihm das Wasser abgedreht hat, führt zu einem Anruf der Kanzlerin
aus fernen Landen und zu einer Sondersendung des Staatsfunks – aber haben Sie irgendwann auch nur
einmal ein Wort von den 2017 durch „Schutzsuchende“ getöteten 447 Menschen gehört? Mitnichten.

Die
bösen „Rechten“, auf deren Konto im gleichen Zeitraum kein einziger Mord an „Flüchtlingen“ ging, sie sind
das Ziel besessener, wahnwitzig gewordener Realitätsverweigerer.

Angela: Du sagst dazu gar nichts? Weil? Weil es Dein Plan ist?
Die Morde im neuseeländischen Christchurch, wo ein Australier in zwei Moscheen 50 Muslime tötete, führten
bei unseren Massenmedien ganz zu Recht zu einer wahren Flut der Berichterstattung. Die Ermordung
von über 120 Christen durch Muslime in Nigeria in den vergangenen drei Wochen hingegen ging in einer
Schweigespirale unter.
Ganz offensichtlich gibt es für die rotgrünen Massenmedien gute Täter und schlechte Täter, gute Opfer und
schlechte Opfer, wobei „wir“ stets als die Schlechten und Muslime stets als die Guten eingestuft werden.
Warum eigentlich?

Nockherberg: Politisch korrekt
Weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus erfreut sich der seit 1982 vom Bayrischen Rundfunk übertragene
sog. Starkbieranstich mit seiner „Fastenpredigt“ und dem nachfolgenden Singspiel zunehmender
Zuschauerzahlen.

Der Kabarettist Maxi Schafroth, der in diesem Jahr die legendäre Kunstfigur Mama Bavaria ablöste, teilte in
seiner Fastenpredigt recht behutsam aus. An alle Parteien bzw. fast an alle. Denn von der AfD war niemand
zugegen, was Herr Schafroth mit folgenden Sätzen kommentierte: „Ich hätte jetzt hier gern einiges über die
AfD sagen wollen. Ich kann das nicht tun, weil ihr nicht da seid. Ich hab einen Anstand, ich spreche nicht
über Leute, die nicht da sind.“

Beim geneigten Publikum im Saal und an den Fernsehgeräten, dem der Kabarretist immer wieder die Aufforderung
nach mehr Miteinander unter die Nase rieb, musste zwangsläufig der Eindruck entstehen, die
Vertreter der AfD hätten sich ihre Anwesenheit mit vollen Hosen verkniffen. Weit gefehlt:

Vertreter der AfD waren schlichtweg nicht eingeladen worden, offensichtlich wollte der Veranstalter diese
im Bundestag und auch im bayerischen Landtag vertretene Partei bei der Veranstaltung nicht dabei haben.
Ganz schön link, wie Maxi Schaffroth das ans Publikum verkaufte.
Aber leider prototypisch für die heutige, jede abweichende Meinung ausgrenzende Interpretation von Demokratie.
https://philosophia-perennis.com/2019/03/14/paulaners-nockherberg-und-die-afd-wenn-unternehmenparteipolitik-
machen/

Verantwortung übernehmen
Unter diesem schönen Euphemismus, kommt er aus Politikermund, ist zumeist zu verstehen, dass Deutschland
grundgesetzwidrig in weitere Kriege der NATO eintreten soll. Aber wer übernimmt in dieser Regierung
überhaupt noch die Verantwortung für irgendwas? Das Kanzleramt für die „Flüchtlingskrise“ und die dadurch
ausgelöste Spaltung der Gesellschaft und Europas? Nicht doch!

Am Dienstag ließ Bundesfinanzminister Olaf Scholz wissen, künftig dei Zuschüsse des Bundes für „Flüchtlinge“
drastisch herunterzufahren. Was wie zu erwarten eine Welle der Kritik seitens der Bundesländer und
der Kommunen auslöste. Anders gesagt: Die absehbaren Verteilungskämpfe haben begonnen.
Nur unser aller Außenminister Maaß geht ja davon aus, dass die Kosten der Migration niemanden belasten
werden, da der Bund „gut gewirtschaftet“ habe. Eine Aussage, die dermaßen majestätisch daneben ist, dass
sie das politische Multitalent Heiko Maas als künftigen Wirtschaftsminister prädestiniert erscheinen lässt.

Denn der Bund wirtschaftet überhaupt nicht, er gibt lediglich Steuergelder aus. Und das nach den jährlichen
Berichten des Bundesrechnungshofes allzu oft mehr schlecht als recht.
Die Kommunen, sollte sich der Finanzminister durchsetzen, werden ihre Steuern und Abgaben deutlich
erhöhen müssen, um die Kosten der sog. Integration stemmen zu können. Aber irgendwie ist es auch egal:

Der Steuerzahler muss Frau Merkels am Parlament vorbeigeschleuste Willkommenskultur so oder so berappen,
ganz gleich, ob ihm nun der Bund oder die Kommunen das Geld dafür aus der Tasche leiern. Nur:
Das Narrativ, mehr Geld für die Integration aufbringen zu müssen, geht stillschweigend am offen kommunizierten
Bekenntnis vieler Zuwanderer vorbei, sich überhaupt nicht integrieren zu wollen, unsere Art zu leben
abzulehnen und den Koran über das Grundgesetz zu stellen. Diese Verweigerungshaltung wird von Politik
und Medien jedoch solange durch den Wolf gedreht, bis „wir“ daran schuld sind und uns gefälligst noch
mehr anzustrengen hätten, um etwas Unmögliches zu erreichen, für das nicht wird die Bringschuld haben
und das von denen, die sie haben, unmissverständlich abgelehnt wird.

Malu Dreyer (SPD), Regierungschefin des wunderschönen Baden-Württembergs, stellte fest, dass „zunehmend
weniger“(??) Flüchtlinge nach Deutschland kämen. Offenkundig geht die Dame seit sehr vielen
Monaten nicht mehr aus dem Haus. Denn das Land wird in einem geradezu Atmen beraubenden Tempo
immer „bunter“, auch wenn die veröffentlichten Statistiken das leugnen und das Auswärtige Amt, in dessen
Obhut sich der „Familiennachzug“ befindet, gar keine Zahlen veröffentlicht.
Übernimmt das Verteidigungsministerium Verantwortung? Dafür, dass der neue Bericht zur Verfassung der
Bundeswehr erstmalig als geheim eingestuft wurde, weil er schlichtweg grottenschlecht ausfiel? Übernimmt

Frau von der Leyen Verantwortung dafür, dass nur 20 Prozent aller Hubschrauber der Bundeswehr einsatzfähig
sind, Flieger nicht fliegen und Schiffe nicht schwimmen, Panzer nicht fahren können, die Reparaturkosten
für die Gorch Fock von zehn auf 135 Millionen Euro stiegen und zig Millionen von Euro nutz- und sinnlos für
„externe Berater“ versemmelt wurden?
Nein. Stattdessen dachten Kanzlerin und AKK laut darüber nach, zusammen mit Frankeich einen Flugzeug-
träger zu bauen. Nicht schwimmfähige Wasserfahrzeuge und nicht lufttaugliches Fluggerät ließen sich in der
Tat kaum besser kombinieren.

Aber Stuttgart 21 und der Flughafen BER legen die Vermutung nahe, dass
dieses Schiff nicht mehr rechtzeitig zum nächsten Krieg fertig werden würde. Auch doof. Davon abgesehen:
Ein Flugzeugträgerverband ist alles andere als eine Verteidigungswaffe. Er erlaubt es, gegen entfernte Länder
Krieg zu führen, ohne in deren Nähe eigene Militärbasen unterhalten zu müssen. Gegen wen planen Kanzlerin
und CDU-Vorsitzende ihn? https://www.waz.de/politik/angela-merkel-will-flugzeugtraeger-fuer-europafrankreich-
hat-grosse-skepsis-id216642235.html

Um dem grundgesetzlichen Rahmen der Bundeswehr als reiner Verteidigungsarmee gerecht zu werden, böten
sich als Liegeplatz für das neue maritime Prachtstück der Chiemsee, der Bodensee oder besser noch das
Steinhuder Meer an. Denn die Maximaltiefe dieses Sees beträgt lediglich 2,90 m, was dem Flugzeugträger
trotz deutscher Mitwirkung beim Bau die Unsinkbarkeit garantieren würde.

Merkel-Speech
Wenn ein Volk soweit ist, dass es sich selbst nicht mehr als Volk zu bezeichnen wagt, wenn führende Politiker
gar die Existenz des Volkes leugnen und die Bürger nicht mehr auszusprechen wagen, was sie sehen und
was sie denken, wenn sich Frauen nicht mehr frei und sorglos bewegen können, Volksfeste zu Hochsicherheitszonen
mutieren, die freie Meinungsäußerung dort endet, wo sie nicht mehr der Ideologie der Regierung
entspricht und sich die meisten Medien im Faktenstreik befinden, dann liegt der Verdacht nahe, dass sich
eine im Mantel der Demokratie auftretende Diktatur breit gemacht hat.

Eine Diktatur, die (noch) zumeist „nur“ die Sprache betrifft, die die rot-grünen Moraliban allerdings bereits so
weit vorangetrieben haben, dass Aldous Huxleys und George Orwells dystopische Vorahnungen dagegen
reinster Kinderkram waren. Eine Sprachdiktatur, wie sie sich heute in der „political correctness“ und dem
Gender-Gaga zeigt, transportiert aber auch eine Denkdiktatur, was auch so gewollt ist.

„Krieg ist Frieden“ Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!“ lauteten die drei wichtigsten Parolen des
Ministeriums für Wahrheit in Orwells 1948 erschienenen Meisterwerk „1984“. Der Autor beschreibt, wie Fernsehanstalten
den ganzen Tag über den Staatssender zeigen, die Wohnzimmer von den TV-Geräten überwacht
werden, der „Neusprech“ vermeintlich schädliche Begriffe aus der Sprache tilgt und schon allen das bloße
Denken an Widerstand gegen die Obrigkeit als „Gedankenverbrechen“ bestraft wird.

Wer heutzutage öffentlich das sagt, was kürzlich selbst der regierungstreue SPIEGEL kundtat, nämlich dass
das deutsche Abschiebesystem „ein Desaster“ ist und wer heute das ausspricht, was auch der Präsident
des deutschen Städte- und Gemeindebundes konstatierte, also dass die Mehrzahl der „Flüchtlinge“ direkt
und auf Dauer in die Sozialsysteme einwandert, der riskiert eine mehrjährige Haftstrafe, selbst wenn er
seine Äußerungen nicht nur durch die Meinungsfreiheit, sondern zusätzlich durch die im Karneval geltende
Narrenfreiheit gedeckt glaubt. https://philosophia-perennis.com/2019/03/07/blackfacing-beim-wuerzburgerfaschingszug-
taetern-drohen-nun-bis-zu-fuenf-jahre-haft/

Wie absurd ist das denn? Und wie absurd ist es
erst, dass sich dieses Deutschland anmaßt, anderen Ländern in Sachen Demokratie und Meinungsfreiheit
Nachhilfe geben zu können?

Wie schlimm unsere Sprache unter der Merkel-Regierung vergewaltigt und verstümmelt wurde [was keineswegs
im Verantwortungsbereich der Kanzlerin liegt, von ihr aber auch nie kritisiert wurde], das plant mein
geschätzter, nahe Wien lebender Leser Alexander Glück nun in ein einzigartiges Buchwerk zu gießen, das
hoffentlich heute viele Augen öffnen und späteren Generationen zeigen wird, wie sich eine politische Ideologie
über die Hoheit über die Sprache der Weg in die Köpfe der Menschen zu bahnen und die Bürger in ihrem
Sinne zu instrumentalisieren versuchte – ein Unterfangen, das hoffentlich nicht gelingen wird.
Und dazu, damit es nicht gelingt, können auch Sie beitragen: https://vera-lengsfeld.de/2019/03/11/aufrufzur-
gemeinschaftsarbeit-das-vokabular-der-merkel-jahre/

DDR 2.0
Das Schmunzeln, das mich früher beschlich, wenn ausgerechnet der öffentlich-rechtliche Rundfunk wieder
einmal darauf hinwies, dass es in Russland, China, Nordkorea, Ungarn oder der Türkei keine freie Presse
und nur unnütze Scheinparlamente gebe, da eh alles von „oben“ gesteuert werde und die Bürger nichts anzumelden
hätten, ist mit den Jahren einem müden Gähnen gewichen.

In Deutschland herrschen offene Grenzen, Scheindemokratie, Scheinparlament, EU-Unterwürfigkeit, der um
sich greifende, masochistisch-suizidale Wille zur Selbstaufgabe, zur Islamisierung und Rassenvermischung,
die Auslöschung aller Werte, eine Gesinnungsdiktatur und die weitghende Gleichschaltung der Medien, eine
naiv-weltfremde Integrationsromantik und eine neue, militante Klima-Religion, komplettiert durch die Unterminierung
und Bekämpfung jedes kritischen Denkens.


Beste Grüße!
Axel Retz

„Die Flüchtlinge sind unsere Gewaltlosigkeit einfach nicht gewohnt! Wir müssen klar zur Kenntnis nehmen,
dass mit Asylbewerbern eine Reihe von Menschen in unser Land gekommen sind, die nicht unseren Maßstab
von Gewaltlosigkeit gewohnt sind.“
Joachim Herrmann, Innenminister Bayerns, am Dienstag im Bayerischen Rundfunk

Ach was, nee. Wirklich, Herr Herrmann?

„Als man Fakenews noch Wahlversprechen nannte, wollte kein Politiker sie verbieten.“
Werner R. Niedermeier
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Auszug Newsletter 02.03.2019

GEFÜHLTE HÖRNCHEN

Liebe Leserinnen und Leser,
wie schön zu sehen, dass es nicht nur mir auffällt, in welch beängstigendem Tempo es mit unserer wunderschönen
Muttersprache bergab geht! https://www.epochtimes.de/video/deutschland/grammatik-experteschueler-
koennen-kaum-noch-vollstaendige-saetze-bilden-a2803462.html

Schon 2004 erschien dem Sebastian Sick sein wunderschönes Buch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.“
Besser geworden ist es seitdem nicht.
Ein „Schweineländchen“ wurde im vergangenen Jahr auf der Schiefertafel eines Szene-Lokals in Bayreuth
angepriesen, REWE bewarb im nahen Speichersdorf „Halbblut-Orangen“ und eine ortsansässige Bäckerei
offerierte „gefühlte Hörnchen“.

Kürzlich saß ich in der Schule meiner Tochter in der Jury eines Vorlesewettbewerbs von Sechstklässlern. Bei
der Bewertung des Dargebotenen stellte eine anwesende, frühere Lehrerin resigniert fest: „So wie die Kinder
heute lesen, haben sie früher im zweiten Schuljahr lesen können.“
Nun sollen die Schulen digitalisiert werden. Der Qualität des schulischen Bildungssystems wird das aller
Voraussicht nach eher schaden als nutzen, wie Ihnen dieser sehr lesenswerte Artikel verdeutlicht: http://www.
aufwach-s-en.de/2017/06/ob_kmk_irrweg-der-bildungspolitik/

Bereits 2010 keimte in den USA im Zusammenhang mit dem Versuch der Digitalisierung des schulischen
Bildungssystems der Begriff des „Laptop-Flops“ auf, 2016 wurden in Australien die für 2,4 Milliarden Dollar
angeschafften Laptops in den Schulen wieder eingesammelt, da „die Schüler/innen damit alles Mögliche
gemacht haben – nur nicht gelernt“.
Warum sich die Bundesregierung in ihrem Tun und Lassen so auffallend selten durch die Erfahrungen anderer
Länder bereichern lässt, bleibt ihr Geheimnis.

Bildungsdefizite, ganz gleich, wer oder was für sie verantwortlich
ist, lassen sich durch ihre Digitalisierung nicht beheben. Nach den Erkenntnissen anderer Länder, die
dieses Experiment bereits hinter sich haben, dürfte der Schuss wohl eher nach hinten losgehen. Wenn es
schon an der Lernfähigkeit der Regierung hapert, warum sollte es bei den Kindern anders sein? Es bedarf
kompetenter Lehrkräfte und der Entideologisierung des Bildungssystems. Ansonsten wird PISA zeigen, wie
falsch die Weichen derzeit gestellt sind.

Und rotgrün ideologisiert ist unser Bildungssystem längst: Weigert sich ein Schüler, an einem Moschee-Besuch
teilzunehmen, wird er sanktioniert, das Fernbleiben vom Unterricht, um fürs Klima zu demonstrieren, wird
hingegen ausdrücklich gutgeheißen.

Auf einem guten Weg!
Seit Jahren schwelt sie nun, die finanzielle Krise Griechenlands. Hatte Odysseus schon alle Hände voll damit
zu tun, sein Schiff zwischen Skylla und Charybdis auf Kurs zu halten, schiffte die griechische Regierung
gleich zwischen drei von Athen als bedrohlich empfundenen Monstern hindurch, der EZB, der EU und dem
IWF. Der berühmten „Troika“ also, die später in „die Institutionen“ umbenannt wurde.
Seit der Installation des in die Milliarden gehenden „Rettungspakets“ besagter Troika befindet sich Griechenland
seit Jahren „auf einem guten Weg“. Sagt die Bundeskanzlerin, weswegen es auch so sein muss.
Gewiss doch. Die Renten wurden gekürzt, andere Sozialleistungen ebenfalls, Griechenlands Unternehmen
zum Großteil „privatisiert“ (= von ausländischen „Investoren“ übernommen).
Für die griechische Bevölkerung war der „gute Weg“
alles andere als gut, für die sog. Investoren hingegen
war er ein Segen, da sie zu Schnäppchenpreisen das
wirtschaftliche Tafelsilber Griechenlands einsacken
konnten.

Alles andere als ein guter Weg war die Austeritätspolitik
hingegen für den griechischen Staatshaushalt.
Denn dessen Schulden nähern sich wieder dem
Startpunkt des ganzen Spektakels, wie Sie in der
nebenstehenden Abbildung erkennen können.
Bei Licht betrachtet, wurden in Griechenland Hunderte
von Milliarden Euro an Steuergeldern anderer
EU-Staaten versenkt, ohne dass es zu einer Verbesserung
der Wirtschaftslage des Landes geschweige
denn zu einer nachhaltigen Schuldentragfähigkeit gekommen wäre. Das als Erfolg oder auch nur als einen
„guten Weg“ zu bezeichnen, verdient einzig das Attribut dreist. „Gerettet“ wurde nicht Griechenland, denn
darum ging es zu keinem Zeitpunkt. Gerettet wurden vornehmlich Banken und der vom Start weg fehlkonstruierte
Euro. Kritik daran, gar mit dem Verweis auf die Maastricht-Verträge, ist nicht erwünscht. Und daher
gilt sie als „Europa-feindlich“, populistisch und nationalistisch.

Das Aussprechen der Wahrheit als revolutionärer Akt
Wäre ich verbeamtet und vielleicht auf einem höher dotierten Posten und hätte heute in der Frühe die Sonne
wie immer im Osten aufgehen sehen und hätte „Mutti“ sie stattdessen im Westen aufgehen sehen, wäre ich
gut beraten zu behaupten, sie ebenfalls im Westen aufgehen gesehen zu haben.
Denn erstens kommt aus Osten immer nur Dunkelheit, die ja laut des Bundespräsidenten sogar die dort
liegenden Bundesländer verschattet. Und zweitens ist das, was die Bundeskanzlerin sieht, nicht nur Gesetz,
es steht sogar weit über ihm.

Es ist keineswegs als witzig zu verstehen, dass Menschen wie Regierungssprecher Steffen Seibert nicht die
Stirn aufbringen, sich nicht zum Sprachrohr der offensichtlichen Falschaussage der Kanzlerin in Bezug auf
Chemnitz machen zu lassen. Aber links am Arsch vorbei ist ja auch ein Weg, Hauptsache links.

Hans-Georg Maaßen, im November 2018 von Bundesinnenminister Horst Seehofer in den einstweiligen
Ruhestand verabschiedeter Ex-Verfassungsschutz-Präsident, hat andere Qualitäten als etwa Steffen Seibert.
Oder als Horst Seehofer. Nun ist er wegen des Aussprechens der schlichten Wahrheit aus dem Amt entfernt
worden. Eingetreten ist er hingegen in die CDU-Werteunion, den konservativen Flügel der Christdemokraten,
wo er eine rundum bemerkenswerte Rede hielt, die in diametralem Gegensatz zur alltäglich gewordenen
Verdrehung der Wirklichkeit stand. Meine Meinung: Unbedingt lesenswert!

Nicht, weil sie irgendetwas Neues brächte, sondern weil in ihr die Dinge einfach so angesprochen werden,
wie sie nun einmal sind – was in unseren sonderbaren Zeiten ja fast schon als revolutionärer Akt bezeichnet
werden kann. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/maassen-die-fehler-von-2015-werden-jedentag-
wiederholt-a2799419.html

Reif für die Geschlossene
Die offensichtliche Wahrheit, das Festhalten an der Verfassung, am traditionellen Familienbild oder dem, was
früher einmal als die „Werte“ galten, all das wird heute pathologisiert. Die beiden Geschlechter sind „soziale
Konstrukte“, was die Grünen aber nicht daran hindert, beispielsweise für die Bundeswehr reine Frauen-
Bataillone zu fordern und für die deutschen Auslandsvertretungen eine feministische, gendergerechte (ja,
was denn nun?) Besetzung. https://www.sueddeutsche.de/politik/krieg-frieden-frauen-maenner-1.4341986.

Keine der im Bundestag vertretenen Parteien scheint weiter von der in einer Art Endlosschleife begackerten
Gleichberechtigung entfernt zu sein als die Grünen, keine verbietet sich selbst jeden Gedanken darüber, wohin
sich die Gesellschaft beim Thema Gleichberechtigung entwickeln wird, wenn deren per Willkommenskultur
ins Land gelockten und dank der faktischen Aushebelung des Rechtsstaats durch die Bundesregierung an
Zahl zunehmenden Gegner immer mehr werden.
Menschen, die nun einmal ein mit der Muttermilch aufgesogenes Geschlechterbild haben und dem ganzen
Homo-/Lesben-/Transgender-Wahn der rot-grünen Ideologen gewaltig einheizen werden, sobald sie sich
dazu in der Lage fühlen.

Schätzen auch Sie ein leckeres Kaffee-Trinken so mit allem Drum und Dran? Ich auch. Was zum Teufel
aber mag ein „lesbisches Kaffee-Trinken“ sein? Und was gar ein „lesbisches Kaffee-Trinken gegen rechts“?
Genau das sollte heute vor einer Woche stattfinden, veranstaltet von den „Lesben gegen Rechts Leipzig“
https://philosophia-perennis.com/2019/02/25/leipzig-lesbisches-kaffeetrinken-gegen-rechts-abgesagt/

Leider mussten die kampferprobten Lesben das Käffchen gegen rechts mit „lesbisch-antifaschistischen
Grüßen“ absagen. Aber auch der gute Wille zählt. Und ich danke herzlich dafür.

Schule schwänzen für das Klima, lesbisches Kaffee-Trinken gegen rechts, schwules Wettfurzen für den
Weltfrieden, diverses Diverses gegen Diverses, Menstruationstöpfern gegen den Populismus, Komasaufen
für den schnelleren Breitbandausbau, Einfalt für Vielfalt – den Weltverbesserern wird noch vieles einfallen,
was sich Zeitgenossen mit funktionierender, biologisch vorgesehener Vernetzung ihrer Synapsen im Hirn
beim besten Willen gar nicht ausdenken könnten.

Jede, wirklich jede menschliche Lebensäußerung der politisch Korrekten wird heute zum Akt der Gegenwehr
gegen „Rechte“, „Populisten“, „Nationalisten“ und „Nazis“ umfunktioniert. Wobei der Feind in der Regel überall
dort ausgemacht wird, wo sich noch Relikte des gesunden Menschenverstandes aus der Deckung wagen.

Chemnitz war ein Prototyp dieses m. E. wirklich hochpathologischen Phänomens, dessen Opfer nicht den
Hauch einer Ahnung davon zu haben scheinen, vor wessen Karren sie sich spannen lassen. „Schutzsuchende“
erstachen damals einen Menschen. Die Bundeskanzlerin fabulierte Hetzjagden gegen Zuwanderer herbei,
der Bundespräsident lobte den Auftritt linksradikaler Musikbands, bei dem gleichsam auf dem Grab des Ermordeten
gegen „rechte Hetzjagden“ demonstriert wurde, die es erwiesenermaßen gar nicht gegeben hatte.
Die Grünen, nein alle Parteien des Bundestags, wären m. E. gut beraten, sich so langsam doch einmal
meinen Mitte September 2015 erschienenen „offenen Brief“ (knapp zwei Wochen nach der Grenzöffnung)
zu Gemüte zu führen. https://publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/

Dort, jetzt dreieinhalb Jahre alt, findet sich alles, was heute in unserem Land passiert. Aber geschichtsblinde,
durchideogisierte Fanatiker wie ehedem die Hitlerjugend, schreien gegen den neuen Faschismus an, den
sie selbst verkörpern. Die frühere politische Mitte (CDU, SPD) ist längst tief durchgegrünt, die FDP wird
durch den neoliberalen Kurs der GroKo ausgebremst, die Linke verliert an die Grünen, die vor allem von
indoktrinierten, fanatisierten Jungwählern profitieren.

Wer ein lesbisches Kaffee-Trinken gegen rechts oder ein Hetero-Teeschlürfen gegen links einfädelt, dem
steht unsere Psychiatrie offen. Falls noch Plätze frei sind. „Geistig verwirrte Einzelfälle“ verstopfen sie momentan
leider ein wenig, wo immer das auch herrühren mag.

Wieder mal dieser Orban!
Ja, nun reicht es auch selbst der CSU! Ungarns Präsident Orban verbeißt sich mittlerweile dermaßen in
demokratische Grundprinzipien, dass es selbst seinen früheren Sympathisanten zu viel wird. Da die Mehrheit
der Ungarn eine Migration nach deutschem Vorbild ablehnend gegenübersteht, setzt der Präsident einfach
den Volkswillen um. Wie krank ist das denn?
Welche „deutschen Verhältnisse“ man in Ungarn vermeiden will, dazu ein paar Zahlen: 2018 gab es in
Deutschland über 4.100 Messerangriffe, 2017 waren es 3.800. Zum Vergleich: 2008 waren 400 solcher
Taten zu verzeichnen. Eine Zahl, die allein in den ersten 45 Tagen des laufenden Jahres mit 500 Attacken
überschritten wurde. https://www.gatestoneinstitute.org/13802/germany-stabbings-knife-crimes

Was nach der Logik der rotgrünen Antifaschisten noch viel mehr Aktionen „gegen rechts“ bedeuten dürfte,
während den Opfern der „Schutzsuchenden“ schlimmstenfalls Hohn, in der Regel aber „nur“ Ignoranz zuteil
wird.

Der böse Herr Orban treibt es aber noch bunter: Auf einem umstrittenen Plakat seiner Fidesz-Partei wagte
er es zuletzt, den Migrations-Beschleuniger George Soros zusammen mit Jean-Claude Juncker abzubilden
und die EU der Unterstützung der illegalen Zuwanderung zu bezichtigen. Nur:
Wo der Mann Recht hat, da hat er Recht. Aber ähnlich wie bei Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg
Maaßen gilt auch für Viktor Orban der geflügelte Satz „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd“.

Es war und ist die EU, die wegen der demographischen Entwicklung mehr Migration fordert https://ec.europa.
eu/commission/priorities/migration_de.

Vorgeblich, um die Renten zu sichern und dem „Fachkräftemangel“
entgegenzusteuern. Geflissentlich verdrängt wird dabei, dass die bisherigen Erfahrungen mit der 2015 losgetretenen
Zuwanderung nur sehr wenige Fachkräfte unter den Asylsuchenden erkennen lassen, dafür aber
umso mehr Menschen, die in die Sozialsysteme einwandern anstatt sie zu stabilisieren.

Es war und ist die EU, die schon 2009/2010 eine Studie veröffentlichte, wonach in der EU statt gegenwärtig
rund 500 Millionen Einwohnern auch 3,8 Milliarden Menschen leben könnten. Und nicht in etwa durch steigende
Geburtszahlen in Europa, denn die Studie überträgt übersetzt den Namen „Studie über die Machbarkeit
der Umsiedlung von international Schutzsuchenden.“ http://www.zaronews.world/zaronews-presseberichte/
eu-studie-deutschland-kann-fast-200-mio-migranten-aufnehmen/

Nach der Veröffentlichung der Studie versuchte die EU, zurück zu rudern, indem sie betonte, dass es ihr um
die Eindämmung der illegalen Migration und die Sicherung der EU-Außengrenzen gehe. Zum einen steht das
aber eben nicht in diesem Papier, zum anderen hat die EU erst in der vergangenen Woche beschlossen, die
für 2020 geplante Aufstockung der Grenzschutzagentur Frontex von 750 auf 10.000 Mitarbeiter bis 2027 zu
verschieben. https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/frontex-aufstockung-verzoegert-sich/

Die EU darf also begründeter Weise mehr als nur verdächtigt werden, genau das zu tun, was Viktor Orban
ihr unterstellt. Und die Bundesregierung erst recht. Denn der laufende Nachzug Familienangehöriger sog.
subsidiär Schutzbedürftiger, in seinen Auswirkungen kleingeredet, könnte sich durchaus als neues Einfallstor
erweisen, durch das weitaus mehr Zuwanderer ins Land kommen als Asylsuchende selbst. Und: Diese
Menschen tauchen nicht in der offiziellen Asylstatistik auf.

Welche Erfahrungen man in den Vereinigten Staaten mit diesen „Familienangehörigen“ gemacht hat, das
können Sie hier nachlesen https://www.freiewelt.net/nachricht/asyl-plaene-der-eu-koennten-neue-massenmigration-
nach-deutschland-ausloesen-10073283/

Viktor Orban tut nicht nur das, was die demokratische Mehrheit will, neben Italiens Innenminister Salvini und
der österreichischen Regierung hält er sich als einer der Wenigen auch an die EU-Verträge, das Dublin- und
das Schengen-Abkommen. Genau aus diesem Grund wird er in der heutigen EU bekämpft, in die rechte Ecke
gestellt und als Populist verunglimpft.

Komischerweise haben Ungarns, Italiens und Österreichs Regierungen im Volk Zustimmungswerte, von denen
in der EU sonst nur geträumt wird oder die mit höchst fragwürdigen Meinungsumfragen konstruiert werden.
Woran das nur liegen mag?

Beste Grüße!
Axel Retz

„Der Atheismus und der Fanatismus sind zwei Ungeheuer, die die Gesellschaft verschlingen und zerreißen
können.“
Voltaire, franz. Philosoph der Aufklärung (1694 – 1778)

„Ich kann verstehen, dass ein Mensch zum Atheisten wird, wenn er auf die Erde hinunterschaut. Aber wie
jemand den Blick zum Himmel emporrichten und sagen kann, es gebe keinen Gott, ist mir unbegreiflich. “
Abraham Lincoln, 16. US-Präsident (1809 – 1865)
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Auszug Newsletter 16.02.2019

KINDER MEUCHELN, RAUPEN RETTEN.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir leben in einer Welt, wie es sie früher wohl nur innerhalb geschlossener Anstalten gegeben hat, deren
wenige weggesperrte Bewohner heute frei herumzulaufen scheinen und uns diktieren zu können glauben, wo
es lang geht. Diesen Psychopathen stehen in Überzahl andere gegenüber, die sich das mit geballter Faust
in der Tasche gefallen lassen, ohne mit der Wimper zu zucken – man könnte ja sonst auffallen. …

Hierzulande, ich berichtete, sind es ja die Jusos, die gerne Abtreibungen bis zum Einsetzen der Wehen in
Gesetzesform gießen möchten. In den USA ist es die demokratische Abgeordnete Kathy Tran, die gleichermaßen
in dieses Horn stößt. http://n8waechter.info/2019/02/die-sau-und-das-dorf-was-die-abtreibungsdebattein-
uebersee-mit-der-mauer-zu-tun-hat/

Weg damit, jawohl! Besagte Kathy Tran brachte am gleichen Tag, als sie das Recht zur Abreibung bis unmittelbar
vor der Geburt forderte, auch einen Gesetzesentwurf zum Schutz einer in Nordamerika beheimateten
Raupenart ein http://lis.virginia.gov/cgi-bin/legp604.exe?191+sum+HB2495.

Bisweilen beschleicht mich die Frage, warum die Eltern solcher Menschen nicht eine Generation früher auf
ähnliche Ideen kamen. Uns wäre viel erspart geblieben.

Einfach wegsehen
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, bis jetzt der einzige namhafte Politiker der Grünen, der sich
in der „Flüchtlingsfrage“ einen klaren Kopf bewahrte und dankenswerter Weise eben auch die negativen
Seiten der unkontrollierten Migration thematisierte, mag nicht mehr https://www.welt.de/politik/deutschland/
article188227053/Boris-Palmer-will-sich-mit-den-Gruenen-versoehnen.html.

Um Harmonie mit den Parteigenossen
bemüht, will er sich dieses Themas künftig weit weniger annehmen als bisher, da er ja dazu ein Buch
geschrieben habe und damit eigentlich alles gesagt habe.
Einen Tag nach dieser Ankündigung prügelten, wie zuvor bereits in Amberg, alkoholisierte „Schutzsuchende“
in Regensburg wahllos auf Passanten ein https://www.merkur.de/bayern/bayern-pruegel-orgie-inregensburg-
asylbewerber-gehen-auf-passanten-los-11735804.html

Und noch einen Tag später messerte
ein „Schutzbedürftiger im österreichischen Dornbrin einen Behördenchef zu Tode, weil „seine Forderungen“
nicht zufriedenstellend erfüllt wurden. https://www.epochtimes.de/politik/europa/beamten-mord-in-dornbirnhalsstich-
in-sozialabteilung-unzufriedener-asylbewerber-toetet-behoerdenleiter-50-a2787737.html

Geschätzter Herr Palmer: Probleme verschwinden in der Regel eben nicht, wenn man einfach nicht mehr
über sie spricht. Die Bundesregierung hat Deutschland in einen dermaßen grenzenlos rechtsfreien Raum
verwandelt, wie ihn die Bundesrepublik seit ihrem Bestehen noch nie erlebt hat.
Ein kleiner Teil der Migranten ist nun einmal hochgradig kriminell, die Anzahl radikaler Salafisten steigt und
steigt https://www.morgenpost.de/politik/article216342537/Mehr-Salafisten-in-Deutschland-die-Zahl-steigtauf-
11-500.html,

die Anzahl in deutschen Haftanstalten einsitzender „Ausländer“ explodiert ungeachtet
ihres (noch) überschaubaren Anteils an der Bevölkerung und hat sich in Hamburg mittlerweile auf 61 und
in Berlin auf 51 Prozent aller Inhaftierten erhöht https://www.freiewelt.net/nachricht/immer-mehr-haeftlingesind-
auslaender-10076985/.

Und das, obwohl die deutsche Justiz immer häufiger durch auffällig milde Urteile gegenüber Migranten auffällt
und sie, wie man uns weismachen will, statistisch betrachtet überhaupt nicht öfter straffällig werden als
„diejenigen, die schon länger hier leben“. Es dürfte gelacht werden, wenn es nicht verboten wäre.

Herr Palmer, sie mögen es vielleicht nicht mehr ansprechen wollen. Das ist Ihr gutes Recht. Für mich geht
mit Ihnen bei diesem Thema allerdings einer der Wenigen unter den Grünen von Bord, der sich nicht bedingungslos
einer Sozial- und Klima-Utopie hingab und die Dinge überhaupt noch beim Namen zu nennen
wagte. Das ist schade. Haben Sie am vergangenen Freitag das Statement des Präsidenten des Deutschen
Städte- und Gemeindebundes Uwe Brandl vernommen, Herr Palmer?

Er stellte klipp und klar fest, dass „der Großteil der Zugewanderten an unseren Angeboten [Integrations- und
Sprachkurse] kein Interesse“ hat, es nur einen „verschwindend geringen Prozentsatz echter Integrationswilliger“
gebe und der Rest „auf Dauer in den sozialen Netzen“ hängen bleiben dürfte https://www.n-tv.de/ticker/
Praesident-Brandl-bezweifelt-Integrationswillen-von-Zugewanderten-article20848828.html.

Dafür, Herr Palmer, sind diese Netze aber nicht gemacht worden geschweige denn werden sie die Invasion
weder integrations- noch arbeitswilliger Migranten überstehen. Und dagegen sollten Sie Ihre Stimme erheben.
Oder Ihren Grünen, der SPD und den Linken nahelegen, die Kosten für diese Menschen und ihre Parallelgesellschaften
bitteschön selbst zu übernehmen!

Wie gut, dass es der Präsident des Städte- und Gemeindebundes war, der jetzt einmal Klartext sprach. Was
er konstatierte, überraschte niemanden, der sein Gehirn noch nicht zu lange im rotgrünen Zeitgeist mariniert
hatte.
Der „verschwindend geringe Prozentsatz echter Integrationswilliger“ dürfte daher rühren, dass es ja nun einmal
auch nur einen verschwindend geringen Anteil echter Flüchtlinge gibt. Der Rest wandert in die Rundumversorgung
ein, wohl wissend, dass es ziemlich egal ist, ob man als asylberechtigt anerkannt wird oder nicht.

Warum sollten sich diese Menschen irgendwie an unsere Kultur anpassen? Niemand verlangt es von ihnen,
am wenigsten diejenigen, die sonst so gerne von „Fördern und Fordern“ reden, niemand sanktioniert sie,
wenn sie es nicht tun. Und niemand von den Altparteien denkt auch nur im Traum daran, echte Flüchtlinge
von Zuwanderern in die Sozialsysteme überhaupt unterscheiden zu wollen, was die Akzeptanz der Migranten
in der Bevölkerung indes erheblich verbessern dürfte.

Einen Funken Hoffnung gibt noch der grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretzschmann,
dessen kurze Einlassung zur Elektromobilität Sie in diesem herrlichen, kurzen Video vom Parteitag der Grünen
sehen können https://www.youtube.com/watch?v=57UOP5s0mvg,

wobei er noch nicht einmal auf die
Frage eingeht, woher denn all der Strom der Elektromobile kommen soll, wenn Atom- und Kohlekraftwerke
keinen mehr erzeugen, Nord Stream 2 nicht zu Ende gebaut wird und gerade weder der Wind bläst noch
die Sonne scheint.

Ist aber auch eine dumme Frage. Aus der Steckdose natürlich! Denn wie die grüne Ikone Annalena Baerbock
unlängst kundtat, wird der Strom ja im Netz gespeichert https://unbesorgt.de/ausgerechnet-die-gruenekompetenz-
von-annalena-baerbock/.

Gewiss doch, Frau Baerbock. Waren Sie damals für oder gegen
irgendetwas demonstrieren, während in der Schule Physik für Anfänger gegeben wurde?

Hier bei mir in Bayern ist es ja die Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze, die sich so richtig für Umweltschutz
und Klima ins Zeug legt und alte, weiße Männer als Feindobjekt ausgemacht hat. Natürlich ohne
jede Diskriminierungsabsicht. Die gute Katharina hat 124.547 Bonus-Flugmeilen auf ihrem Konto https://
www.achgut.com/artikel/miles_and_more_oder_jetset_der_pharisaeer.

Ich selbst bin 1999 zum letzten Mal
mit einer Airline geflogen, ihr „ökologischer Fußabdruck dürfte im Vergleich zum meinigen ein regelrechter
Grand Canyon sein. Kussi, Katharina!

Es lebe die Quote!
Endlich: Angeschoben von den üblichen Verdächtigen, will das schöne Land Brandenburg bei künftigen
Wahlen nun eine verbindliche Frauenquote einführen, damit in den Parlamenten endlich das Verhältnis von
Frauen und Männern ausbalanciert wird.
Das kann man machen. Die Kanzlerin, Frau von der Leyen, Frau Nahles, Frau Roth, Frau Göring-Eckhardt
oder Annalena Baerbock fallen in punkto Überforderung im Amt gewiss auch nicht schwerer ins Gewicht als
Heiko Maas, Olaf Scholz oder Peter Altmaier.

Aber eine sinnvollere Idee wäre es doch, (nicht nur) politische Ämter an diejenigen zu vergeben, die für sie
die größtmögliche Kompetenz mitbringen anstatt sie nach dem Geschlecht zu vergeben. Mir wäre es völlig
egal, wenn das Bundeskabinett zu 100 Prozent aus Frauen oder Männern bestünde – wenn es denn fähige
Menschen anstelle teils gewissenloser Ideologen und Dogmatiker wären. Zudem:
Sie lieben rot-grünen Gleichberechtigungskämpfer: Für Sie ist das Geschlecht doch neuerdings ohnehin
eine soziale Konstruktion, da müsste es doch völlig wurscht sein, wie viele Männer und Frauen wo vertreten
sind.

Und: Was ist mit dem von Euch erfundenen „dritten Geschlecht“? Bekommt es denn gar keine Quote,
sondern wird tatsächlich nur mit neuen Scheißhäusern abgespeist?
Um jeden Diskriminierungsverdacht auszuschließen, fordere ich auch gerechte Kontingente für Schwule
und Lesben, Bisexuelle, Pädophile, Alkoholiker und anderweitige Drogenkonsumenten, Fleischfresser und
Vegetarier, Katholiken, Protestanten, Muslime, Buddhisten und Atheisten.

Eine faire Quote für Quotenbefürworter
und Quotengegner sollte ebenfalls bedacht werden.
Auf dass die Laientruppe in der deutschen Politik, über die mittlerweile die ganze Welt lacht, wachsen und
gedeihen möge https://www.epochtimes.de/wirtschaft/wirtschaft-news/wall-street-journal-deutsche-oekoplanwirtschaft-
markiert-duemmste-energiepolitik-der-welt-a2787054.html.

SPD: Falsche Antworten auf falsche Fragen
Der heilige Hubertus hat es zum Schutzpatron der Jagd und auch noch einiger Zünfte gebracht. Hubertus
Heil (SPD), seines Zeichens Bundesminister für Arbeit und Soziales, hat in der vergangenen Woche ebenfalls
zur Jagd geblasen. Aber auf wen oder was?

Mit einer „Grundrente“ möchte Herr Minister gegen die Altersarmut vorgehen. Richtig zu Ende gedacht ist
sein Konzept nicht, aber so etwas muss sich ja auch erst einmal entwickeln und an Pro und Contra schärfen.
Außerdem plant die SPD, die Leistungen für Arbeitslose zu erhöhen, damit sich diese stressfreier um einen
neuen Job bemühen können. Der Blick nach Finnland hätte den Sozialdemokraten den Unsinn dieses
Wunschdenkens vor Augen führen können. Denn dort lief Ende vergangenen Monats ein zweijähriges Pilotprojekt
aus, bei dem Arbeitslose mit einem bedingungslosen Grundeinkommen versorgt wurden, um ihnen
die Rückkehr in den Arbeitsmarkt zu erleichern. Ergebnis: Kaum jemand der 2000 Teilnehmer des Projekts
fand wieder eine neue Arbeit und nur wenige versuchten, sich etwas dazuzuverdienen https://t3n.de/news/
grundeinkommen-finnland-arbeitslos-und-gluecklich-1142916/

Es war die SPD, die unter Altkanzler Schröder und dem Applaus der Grünen die „Agenda 2010“ ins Leben
rief, die prekäre Beschäftigungsverhältnisse bzw. den Niedriglohnsektor förderte und damit den vorgezeichneten
Weg in die Altersarmut. Die Kosten dieses Spektakels wurden den Arbeitnehmern und erst recht den
arbeitslos werdenden Menschen aufgehalst.
Heute zündet diese Rakete des ökonomischen Irrsinns ihre zweite Stufe: Die „Grundrente“ soll steuerfinanziert
werden – also erneut von denen bezahlt werden, die mit ihrer Arbeit dieses Land am Laufen halten.

Die geplante und gerade erst auf den Weg gebrachte „Digitalisierungsoffensive“ für die Schulen hingegen
soll nun evtl. abgespeckt, der Verteidigungshaushalt (Frau von der Leyens Gelder für externe „Berater“)
hingegen aufgestockt werden. Das Segelschulschiff Gorch Fock (braucht man das?), dereinst für unter zehn
Millionen in elf Monaten gebaut, das für rund zehn Millionen Euro repariert werden sollte, scheint per heute
auch für 135 Millionen Euro nicht wiederhergestellt werden zu können. Leute, wer „regiert“ uns denn da?

Liebe SPD, ehemalige Arbeiterpartei: Seit Altkanzler Schröder sich den Titel „Genosse der Bosse“ verdiente,
seid Ihr diesem Kurs treu geblieben. Nein: Nicht die deutschen Steuerzahler, ohnehin in ihrer Belastung ganz
vorne in der EU mitspielend, dürfen weiter belastet werden.
Es müssen Löhne/Einkommen her, die nicht nur eine auskömmliche Altersversorgung garantieren, sondern
auch die Fähigkeit von Familien, ihre Mieten zu zahlen und Kinder zu bekommen und ernähren zu können
– auch und gerade, wenn nicht beide Elternteile berufstätig sind. Und bezl. der Renten sollte das „reiche“
Deutschland doch zumindest das können, was Österreich kann. Es kann und darf nicht sein, dass heutzutage
selbst hier im prospedierenden Bayern jeder vierte Gast der „Tafeln“ ein Rentner ist, Tendenz steigend.

Sie, Frau Nahles, Herr Heil und all ihre rot-grünen Realitätsverweigerer jubeln verzückt Migranten zu, die
den öffentlichen Haushalt schon jetzt mit rund 50 Mrd. Euro pro Jahr belasten – auf Kosten der Steuerzahler.
Migranten, die zur Explosion der Wohnraumkosten beitragen und es damit wirksam dazu beitragen,
dass sich Deutsche nur noch selten für Nachwuchs entscheiden können, während vermehrungsfreudigen
„Schutzsuchenden“ der finanzielle rote Teppich ausgerollt wird.

Nun wollen Sie den Steuerzahlern erneut die Kosten ihrer verfehlten „Sozialpolitik“ aufs Auge drücken, unterstützen
aber mit Verve die fortgesetzte Zuwanderung nicht oder nur gering Qualifizierter, die (falls sie denn
arbeiten wollen) im Wettbewerb um die abnehmende Zahl an Arbeitsplätzen in diesem Beschäftigungssektor
ungeachtet jedes Mindestlohns dem Lohndumping Tür und Tor öffnen.

Anders gesagt: Die Arbeitnehmer werden immer stärker für jene zur Kasse gebeten, die keiner Beschäftigung
nachgehen können bzw. wollen. Da wird das Geld, nicht zuletzt durch rasant steigende Mieten, halt
immer knapper und radiert einen evtl. Kinderwunsch einfach aus, während nicht Arbeitswillige sorglos ihrer
Familienplanung nachgehen können und das auch tun. Die Konsequenzen liegen auf der Hand, zeigen sich
aber auch in ganz anderen Bereichen:

Den rund 50 Milliarden Euro an jährlichen Kosten für Zuwanderer, von denen der Großteil vermutlich lebenslang
alimentiert werden muss, steht in diesem Jahr ein Verteidigungshaushalt in Höhe von 43,2 Milliarden
Euro gegenüber.
Der eine Etat geht eine Truppe, bei der die Panzer nicht mehr einsatzfähig sind, die Schiffe in den Docks
liegen und die Flugzeuge am Boden bleiben müssen, der andere in die gegenleistungsfreie Versorgung von
Menschen, von denen de jure nur ein verschwindend geringer Anteil unter die Asylgesetzgebung fällt.

Wie
das ökonomisch enden wird, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Der Teil der Bevölkerung, der jenseits des öffentlichen Dienstes mit seiner Arbeit die ganze Chose im Land
finanziell stemmt, bewegt sich nach unterschiedlichen Expertisen zwischen 15 und 20 Prozent. Diesen Arbeitnehmern
wird man immer mehr abpressen müssen.
Aber wer von diesen Menschen es kann, verlässt dieses Land und geht schweren Herzens in eine neue
Heimat (was mir selbst nicht schwer fiele, da ich mich als „Zufallsdeutschen“ verstehe und auch anderorts
leben könnte, bevorzugt dort, wo der grassierende Wahnsinn noch nicht als hippe Tugend gilt).

Drei Landtagswahlen wird es in diesem Jahr in den neuen Bundesländern geben. Für die SPD dürften sie
zum Waterloo werden! „Das Pack“ (Sigmar Gabriel) ist kein Pack. Es ist der aufgewachtere Teil Deutschlands,
der sich aufgrund seiner Geschichte ein wenig besser damit auskennt, wie Regierungsfunk und Propaganda
funktionieren.

Beste Grüße und ein entspanntes Wochenende!
Axel Retz

„Heutzutage muss man ja froh sein, wenn es mit uns bergab geht. Das spart Energie und Energiekosten.“
Ernst Ferstl (1955 – )

„Ohne Strom müssten wir bei Kerzenlicht fernsehen.“
Annalena Baerbock Gräfin Fito (Pseudonym)
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Auszug Newsletter 02.02.2019

ES HILFT KEIN DRUCKSEN UND GENIEREN

Liebe Leserinnen und Leser,
wissen Sie, was für das Finanzamt ein „Umsatzsteuerlager“, eine „ruhende Lagerlieferung in einem Reihengeschäft“,
ein „Dreiecksgeschäft“, der „Mini-One-Stop-Shop“, das Reverse-Charge-Verfahren“ oder eine „zu
versteuernde, nicht steuerbare Leistung“ bedeutet? Vermutlich nicht. Ich auch nicht. Denn der Fachjargon
des Fiskus ist nicht dazu konzipiert worden, dass Sie ihn verstehen, sondern dazu, dass Sie nach reiflicher
Überlegung tunlichst davon absehen, ihn zu hinterfragen, zumal jede evtl. Antwort der tapferen Steuerbeamten
nur zu noch mehr Fragen führt.

Für fiskalische Kleinunternehmer wie mich, die ihre Geschäfte auch im Ausland abwickeln, wird es aber noch
ein wenig komplizierter, zumindest, wenn die betreffenden Länder im Euroraum beheimatet sind.
Denn dank der Segnungen der EU ist unsereins verpflichtet, die in gestellten Rechnungen ausgewiesene
Mehrwertsteuer in der Regel an das Finanzamt desjenigen Landes zu überweisen, in dem der Abonnent
wohnt. Natürlich mit dem in diesem Land geltenden Steuersatz.
Um die Sache zu „vereinfachen“, rief das Bundeszentralamt für Steuern den o. g. Mini-One-Stop-Shop ins
Leben. Dem BZSt sind nunmehr vierteljährlich die nach Ländern aufgeteilten EU-Auslandsumsätze inkl. des
geltenden Mehrwertsteuersatzes zu erklären.

So weit, so gut. Obwohl ich mich nach Kräften bemühe, mich ungeachtet der immer wieder von Grund auf
geänderten Webseite des Mini-One-Stop-Shop dieser zeitraubenden Prozedur zu unterziehen, erhielt ich
nun eine E-Mail der italienischen Finanzbehörden. Schlappe acht Seiten lang und natürlich in perfektem
Steuerjargon. Und leider auch in (vermutlich) perfektem Italienisch!
Einen achtseitigen Text eines deutschen Finanzamtes kann der Durchschnitts-Deutsche nicht verstehen, ein
achtseitiges Schreiben des italienischen Finanzamtes der Durchschnitts-Italiener auch nicht. Da lässt sich erahnen, wie es um einen deutschen Steuerzahler bestellt ist, der ein auf Italienisch verfasstes Schreiben
der dortigen Finanzbehörden erhält.

Aber zu was hat man einen Steuerberater, dachte ich mir. Nur: Die Antwort von dort lautete, man könne mir
nicht helfen und ich möge mich an das Bundeszentralamt für Steuern wenden. Was ich tat. Von dort beschied
man mir, nicht zuständig zu sein und verwies mich an die italienischen Steuerbehörden. D. h.:
Die angebliche „Vereinfachung“ des ganzen Steuerspuks hat zu einer Situation geführt, in der vom Steuerzahler
ganz offenkundig erwartet wird, die Landessprachen aller Euro-Länder zu beherrschen – was ihm ja,
wenn er es denn könnte, auch nicht hülfe, da er den Text auch dann nicht verstünde.

Ich liebe die EU. Und das von Tag zu Tag ein klein wenig mehr!

Die Machtübernahme der Nazis
Schaltet man heutzutage ein Rundfunkgerät ein, ohne sich in „zeitgenössische Musik“ zu versteigen, fühlt
man sich einer ganztätigen Berieselung von Aufrufen gegen „Diskriminierung, Nationalismus, Antisemitismus
und Fremdenfeindlichkeit“ und für „Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit“ ausgesetzt. Angeblich, weil sich das
politische Klima immer und immer stärker nach rechts verschoben hat.

Wobei „rechts“ im Sinne von konservativ
klammheimlich mit rechtsextrem auf eine Stufe gestellt wurde.
Erinnern Sie sich noch? 1986 kam es in Block 4 des Kernreaktors in Tschernobyl zu einem GAU, also einem
„größten anzunehmenden Unfall“. Wir haben es überlebt. Auch das Ozonloch haben wir überlebt anstatt am
Hautkrebs zu sterben. Es folgte der saure Regen, die Wälder stehen aber immer noch, obwohl ja auch der
Borkenkäfer wütete. Auch BSE, SARS, Vogel- und Schweinegrippe konnten die Menschheit nicht dahinraffen.

Mit Feinstaub und Stickoxiden sieht das natürlich ganz anders aus, erst recht, wenn sie Hand in Hand mit
dem vom Menschen verursachten Klimawandel einhergehen. Sagen zumindest die Grünen und die Roten.
Sollten Sie daran Zweifel haben, müssen Sie sich trotz der Erderwärmung warm anziehen. Denn die immer
und immer tiefer ins Psychopathische abgerutschten Reaktionsmuster der Gutmenschen treiben beständig
absurdere Blüten.

So versuchte der „Relotius“-Spiegel, den tragischen Tod des zweijährigen Julen in Spanien
dem Klimawandel in die Schuhe zu schieben, ein Abgeordneter der Grünen rückte die über 100 Lungenfachärzte,
die sich für eine unabhängige Untersuchung der Grenzwerte von Dieselabgas-Schadstoffen
ausgesprochen hatte, in die Nähe der sog. Reichsbürgerszene, die Linken bezeichneten die von Schweden
ins Land geschwappte „Friday for Future“-Proteste von Schülern gegen den Klimawandel als „gelebte Demokratie“
und Österreichs Sänger Andreas Gabalier, der am heutigen Samstag den Karl-Valentin-Orden
verliehen bekommen soll, wurde als Nazi, homophob und frauenfeindlich beschimpft.

Ist auch nachvollziehbar. 80.000 Frauen, in einem ausverkauften Stadion, die ihm zujubeln, irren halt. Merke:
Es ist mittlerweile recht egal, ob Sie sich für neutrale wissenschaftliche Untersuchungen von diesem oder
jenem einsetzen, darauf verweisen, dass die von Linksradikalen (siehe Hamburgs G-20-Gipfel) ausgehende Gefahr ungleich größer ist als etwa die von den „Reichsbürgern“ ausgehende, die von Schutzbedürftigen
verübten Straftaten gegen Leib und Leben um ein Vielfaches höher liegen als die der sog. Biodeutschen:

Sobald Sie irgendetwas in Frage stellen oder gar faktenbasiert belegen können, das dem rot-grünen Narrativ
widerspricht, saust die Nazikeule auf Sie nieder.
Vor vierzehn Tagen hatte ich Ihnen hier im Newsletter einen „Nazi-Selbsttest“ vorgestellt. Aber zur erfolgreichen
Nazifizierung gibt es noch viele weitere Möglichkeiten:

Sie genehmigen sich lieber ein auf den Punkt gegrilltes Filetsteak als einen Tofu-Bratling: Nazi! Sie stellen
im Stadtbild fest, dass immer mehr alte Menschen, die größtenteils ein langes Arbeitsleben hinter sich und in
die Sozialkassen eingezahlt haben, regelrecht „abgerissen“ herumschlurfen, während viele rundum versorgte
Welcome-Refugees durchgestylt durch die Fußgängerzonen flanieren: Nazi!

Sie mutmaßen, dass der weltweit einzigartige Ausstieg Deutschlands sowohl aus der Atomkrafterzeugung
als auch aus der Kohleverstromung neben der bereits heute bestehenden Gefahr eines Blackouts letztlich
zum Import mit Kohle erzeugten Stroms aus Polen oder mittels AKW bereitgestellten Stroms aus Frankreich
oder Belgien führen wird: Nazi!

Sie vertreten die Ansicht, dass man nicht den kleinen Mann zur Kasse bitten oder gar mit Fahrverboten
belegen sollte, wenn ihm die Automobilindustrie ein mit Schummel-Software ausgerüstetes Vehikel verkauft,
sondern die dafür Verantwortlichen: Nazi!

Sie meinen, dass die Genderitis an den seit Jahrzehnten bestehenden Problemen etwa der Lohndifferenz zwischen
Frauen und Männern nicht das Geringste ändern wird, egal ob der Schreibtisch künftig Schreibtisch*in
heißt oder nicht: Nazi!

Sie glauben, dass es dem Klima ziemlich egal ist, ob verfemte Dieselfahrzeuge nun bei uns herumrollen
oder dank des blühenden Exports dieser angeblichen zumeist noch sehr jungen „Dreckschleudern“ nach
Polen, Tschechien und in andere osteuropäische Länder verkauft werden: Nazi!

Sie vertreten die Ansicht, dass die geplante Digitalisierungsoffensive in den Schulen recht unsinnig ist, wenn
das dort vermittelte Bildungsniveau nicht zuletzt dank immer höherer Zahlen von Kindern mit Migrationshintergrund
mehr und mehr in den Keller rauscht: Nazi!

Sie ziehen aus einem sozial schwachen Stadtteil mit hohem Migrantenanteil, hoher Arbeitslosigkeit und zunehmender
Kriminalität fort: Nazi und Rassist! Sie ziehen in einen solchen hinein: Auch Nazi und Rassist, da
Sie durch ihren Zuzug die einkommensschwachen Migranten verdrängen und ihnen den Wohnraum rauben.

Ihnen ist es egal, ob jemand in Brennpunktviertel hinein- oder von dort fortzieht: Auch Nazi und Rassist, da
Sie die beiden vorgenannten Formen des Rassismus offensichtlich billigend in Kauf nehmen.

Sie sehen: Es
ist völlig gleich, was Sie tun oder nicht tun: Sie sind und bleiben Nazi!
Dass sich Politik und Medien damit auf einem äußert brüchigen Holzweg befinden, belegt die Studie des
Bielefelder Gewaltforschers Andreas Zick vom Institut für Konflikt- und Gewaltforschung, die Sie hier finden:
https://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/22358794_Rechtsruck-Von-wegen.html

Aber da schauen die
Rassismus- und Nazijäger lieber nicht hin. Ihnen ist es völlig egal, ob sie Phantome jagen oder zwickmühlenartige
Konstrukte errichten, die jeden Nicht-Gutmenschen und Willkommenskulturkritiker vollautomatisch
zum Nazi stempeln.
Ansonsten liefe man ja auch Gefahr, erklären zu müssen, wie man einerseits gegen zunehmenden Antisemitismus
wettert und andererseits mit der Nazikeule auf diejenigen eindrischt, die den importierten, institutionalisierten
Antisemitismus islamischer „Schutzsuchender“ anprangern.

Ansonsten liefe man Gefahr, den
extremen Winter in Bayern und Österreich und die antarktischen Temperaturen in den USA mit teils unter
50 Grad nicht mit der Erderwärmung in Einklang bringen zu können. Und man liefe Gefahr, den eigenen
Rassismus gegen die verbliebene, indigene Bevölkerung Europas erklären zu müssen, die faktisch ja seit
schon seit Jahrzehnten von Vielfalt geprägt ist.
Gewiss auch nicht lesen wollen werden die Gutmenschen den Brief des aus Syrien geflohenen und jetzt in
Saarbrücken lebenden syrischen Zahnarztes Dr. Majd Abboud https://kenfm.de/tagesdosis-30-1-2019-einestimme-
aus-syrien/?fbclid=IwAR1XedbpV01XfpHEW1VTkdtgLUxXNYjIWkL8vXB3iF6E8nkGBwCkZfRggrw

Denn hier spricht eine sachkompetente Stimme aus Syrien. Sie hingegen werden aus der Lektüre dieses
Briefes Gewinn ziehen!
Welche Höhen bzw. Tiefen Wahnsinn ausloten kann, weiß ich nicht. Aber ein schönes Beispiel sehen Sie hier:
https://www.welt.de/vermischtes/article176625952/Nappygate-Sexualpaedagogin-will-Babys-vor-dem-
Wickeln-um-Erlaubnis-fragen.html

Demnach sollten Eltern ihren Säugling vor dem Wickeln um Erlaubnis fragen. Sexuelle Selbstbestimmung
und so. Zum einen: Gerade die Grünen und ihre Sympathisanten haben ja ihre Meriten um das sexuelle
Selbstbestimmungsrecht von Kindern hinlänglich unter Beweis gestellt. Zum anderen empfehle ich der Dame:
Lassen Sie einen Säugling bei dessen Verweigerung des Windelwechsels doch einfach in seiner Scheiße
liegen. Der oder die Kleine werden es Ihnen lautstark danken. Ich meine: Besser unten rechtzeitig gewickelt
als oben falsch gewickelt!

Kurz vor der Geburt abtreiben, wie es die Jusos fordern, ist natürlich auch eine
Alternative, da Sie der Welt damit einen atmenden, CO2 produzierenden Neubürger ersparen und somit
Ihren ökologischen Fußabdruck klein halten. Aber für wen denn dann eigentlich?
Sobald Sie den gesunden Menschenverstand in Stellung bringen gegen den permanenten Öko-Alarmismus,
die Klima-Hysterie, den Genderwahn oder die Migration in die Sozialsysteme, landen Sie heute zwangsläufig
in der Nazi-Ecke.

Gut – und nur gut – ist alles, was die Wirtschaft gegen die Wand fährt, die ungeregelte
Zuwanderung verewigt, den Nachwuchs der eigenen Bevölkerung, heute das CO2 und morgen irgendetwas
Anderes minimiert und den Menschen klipp und klar vorschreibt, wie sie deswegen zu leben und zu denken
haben – ausgenommen natürlich den als Weltrettern betrachteten Migranten.

Die in dieser Woche aufgedeckte Planung dreier in Schleswig-Holstein lebender, anerkannter irakischer
„Flüchtlinge“, hier alsbald so viele „Ungläubige“ wie möglich töten zu wollen, gerät dabei ebenso rasch in
den Hintergrund wie die mittlerweile tagtäglichen Messerangriffe der „Schutzsuchenden“. Anstatt dessen
wird ein nicht minder ideologisch verbrämter Feldzug gegen die Ungläubigen des menschengemachten Klimawandels und der Segnungen des Multikulturalismus geführt. Sind die Gutmenschen noch bei Sinnen?
Ich fürchte, nein.

Ansonsten würden sie sich nicht beharrlich dem verweigern, was die schwedische Pastorin und Autorin
Helena Edlund jüngst aus eigener Erfahrung in Afghanistan berichtete: https://www.epochtimes.de/politik/
welt/ein-bericht-aus-afghanistan-die-menschen-im-westen-vertragen-die-wahrheit-nicht-traut-ihr-euch-unszuzuhoeren-
a2778334.html

Der von den rotgrünen Moral-Wanderpredigern allgegenwärtig geprägte Begriff der Toleranz beschränkt
sich derweil exklusiv auf das eigene Weltbild und setzt sich mit Händen und Füßen umso mehr gegen jedes
Argument zur Wehr, je stärker es dieses Weltbild evtl. als ebenso einfach wie falsch enttarnen könnte.
Dass dieser psychiatriereife Wahnwitz auch aus den Reihen der Grünen selbst Widerspruch erfährt, dafür
steht der von mir hier bereits mehrfach löblich erwähnte Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Aber
auch mit Baden-Württembergs grünem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gehen bisweilen die
Pferde durch, wenn er die absurden Phantasmen seiner Klientel vergeblich mit der Wirklichkeit in Einklang
zu bringen versucht.
Einen wunderschönen, sehr aufschlussreichen und nur zwei Minuten kurzen Video-Beitrag verdanke ich
meiner lieben Freundin Renate Lilge-Stodieck von Epoch Times: https://www.facebook.com/DCT.KONTAKTBUERO/
videos/236481363905471/

Prädikat: Sehr sehenswert, obwohl darin noch nicht einmal thematisiert
wird, woher denn der Strom für die Elektromobilität kommen soll, wenn hier alles heruntergefahren wird geschweige
denn, wie die Ökobilanz dieses Gesamtvorhabens ausfällt. Gönnen Sie sich diese zwei Minuten,
es ist köstlich!

Fridays for Future
Für oder gegen etwas zu demonstrieren, gilt in den sog. Verfassungen der sog. westlichen Demokratien
gemeinhin als ein sog. Grundrecht, bei dessen Wahrnehmung sich nicht der political correctness Getreue
hierzulande allerdings zunehmend der Gefahr aussetzen, in bester SA-Manier von sog. „Antifaschisten“
angegriffen zu werden.

Das ist die muntere Truppe, die wir vom G20-Treffen in Hamburg kennen, die die
SPD für „unverzichtbar“ hält und die sich auch finanzieller Unterstützung der öffentlichen Hand erfreut.
Dass Teile der Medien der zur neuen Ikone avancierten, jetzt 16-jährigen, schwedischen „Klima-Aktivistin“
Greta ihr Asperger-Syndrom, ihre schon so früh aufgetretenen Depressionen und ihren selektiven Mutismus
bis hin zum Verdacht eines fetalen Alkoholsyndroms [die Mutter hätte ihr Kind durch Alkoholsyndroms
geschädigt] ankreiden und es genüsslich ausweiden, ist mehr als schäbig.

Greta selbst wäre bzw. ist für nichts von alldem verantwortlich. Und niemand ihrer Kritiker scheint nach den
Ursachen seiner eigenen psychischen Schäden zu fragen.
https://fridaysforfuture.de/ hat es nun aber auch nach Deutschland geschafft. Kinder gehen für ihre Zukunft
auf die Straße. Gerne, aber nicht immer, wie Greta, bevorzugt innerhalb der Schulzeit. Weil, so ihre Aussage und Befürchtung, sie bei Fortsetzung der derzeitigen Klimapolitik gar keine Zukunft mehr hätten, für die es
sich überhaupt noch zu lernen lohnte.

Es hilft kein Drucksen und Genieren – ein jeder muss mal pubertieren
Dass die Jugend Althergebrachtes in Frage stellt und ihre jeweiligen Vorfahren damit bisweilen auf die Palme
bringt, ist alles andere als neu. Für mich bedeutete es damals äußerlich einen harten Kampf gegen meine
Eltern, um mir lange Haare wachsen lassen zu dürfen, während sie auf die Beatles schimpften und ich auf
Roy Black, Mireille Mathieu und Heintje.

In den vergangenen Jahrhunderten dürfte es die Regel gewesen sein, dass eifrig Pubertierende sich dem
politischen Mainstream in den Weg stellten, ihn kritisierten und den Finger schonungslos in seine Schwachstellen
legten. Heute ist das anders. Der politische Mainstream (keineswegs aber die schweigende Mehrheit)
ist linksgrün, multikulti, islamophil, infantil ökologisch, fortschrittsfeindlich, hypermoralisierend und deutschenfeindlich.
Und die Heranwachsenden setzen dem nicht etwa einen eigenen, kritisch-vernünftigen Lebensentwurf
entgegen, sondern beschränken sich aufs Wiederkäuen des ihnen Vorgesetzten.

Dabei gäbe es durchaus Fragen, die die sich um ihre Zukunft sorgende Jugend zu Recht vorzubringen hätte.
Leser Dipl.-Chem Dr. rer. nat Hans Penner hat sie in dieser Woche in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin
zusammengefasst, den ich nachstehend mit seiner freundlichen Genehmigung wiedergebe.

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
Ihre lange Amtszeit haben Sie dem Denkverzicht der Mehrzahl der Bürger zu verdanken, denen die regierungstreuen
Medien rationale Überlegungen abgewöhnt haben. Nur wenige Bürger fragen, wie sich Deutschland
unter Ihrer Regierung verändert hat:

– Wie hat sich die innere Sicherheit verändert?
– Wie viele Morde durch illegale Einwanderer haben Sie zu verantworten?
– Wie hat sich die Messerstecherei in Deutschland entwickelt?
– Wie haben sich die Stadtviertel verändert?
– Wie hat sich das Bildungssystem verändert?
– Was ist aus der Bundeswehr geworden?
– Wie hat sich die Staatsverschuldung verändert?
– Wie hat sich das Volksvermögen verändert?
– Welchen Sinn hat die Energiewende?
– Was kostet die Energiewende und wer bezahlt sie?
– Wie haben sich die Stromkosten verändert?
– Wie hat sich die Sicherheit der Stromversorgung verändert?
– Wie hat sich das Landschaftsbild verändert?
– Was kosten Ihre Brüche des Maastricht-Vertrages?
– Was kostet die Vernichtung der deutschen Kerntechnik?
– Wie hat sich das psycho-soziale Klima verändert?
– Wie haben sich psychische Erkrankungen entwickelt?
– Wie hat sich die Einheit Europas verändert?
– Wie hat sich die Armutsrate verändert?
– Wie hat sich das Bildungsniveau verändert?
– Wie haben sich die Eigentumsverhältnisse in deutschen Unternehmen verändert?
– Wie hat sich die Zuverlässigkeit der Medien verändert?
– Wie hat sich die Meinungsfreiheit verändert?
– Wie hat sich die Familienstruktur verändert?
– Wie haben sich die Zukunftsaussichten der jungen Generation verändert?
– Wie hat sich die Korruption verändert?
– Wie hat sich der Moralkonsens verändert?
– Wie viele deutsche Fachkräfte sind ausgewandert?

Für diese Themen interessiert sich die CDU nicht. Hoffentlich wird dieses Schreiben verbreitet (siehe www.
fachinfo.eu/merkel.pdf). Hoffentlich gibt es Bürger, die über diese Fragen nachdenken.
Mit besorgten Grüßen
Hans Penner

Sieht man sich diese Liste an, dürfte rasch klar werden, warum die Klima-/Feinstaubdebatte und der an Don
Quijote erinnernde Kampf gegen Rassismus von Politik und Medien derzeit zu den scheinbar drängendsten
Themen unserer Zeit aufgeblasen werden: Weil sich nur so vom nahezu flächendeckenden Politikversagen
der Merkel-Regierung ablenken lässt. Schade, dass weite Teile der heutigen Jugend anders als ihre Vorgänger
dafür das Gespür verloren zu haben scheinen und blind im Strom mitschwimmen.

Beste Grüße und ein entspanntes Wochenende!
Axel Retz

„Die meisten Menschen benutzen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren.“
Jean de La Bruyère (1645 – 1696)

„Greise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles.“
Oscar Wilde (1854 – 1900)
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Auszug Newsletter 19.01.2019

AUF, AUF ZUM GROSSEN NAZI-TEST!

Liebe Leserinnen und Leser,
in einen Sportverein, eine Partei, irgendwelche informellen Verbindungen oder auch in eine Ehe oder die
Kirche kann man ein- und auch wieder „austreten“. Bei der EU ist das anders. Und bei der GEZ auch.

Das alte, bei all ihren Kriegen von den USA konsequent vernachlässigte Übersehen einer „Exit-Strategie“
hat eine unbekannte Anzahl an Toten gefordert. Nicht zu wissen, wie man aus einem per heute noch so
euphorisch eingeschätzten Unterfangen im Falle des Fehlschlags wieder herauskommt, ist eine zumeist
aus Überheblichkeit oder anderen die Sinne vernebelnden Umständen geborene Torheit.

In eine Staatengemeinschaft wie die EU sollte man selbstverständlich sowohl ein- als auch austreten können.
Die Paragraphenhengste der EU haben das jedoch nicht bedacht, was zur jetzt aufgebrochenen, höchst
unerfreulichen Situation beim „Brexit“ führte, bei dem eigentlich nur ein demokratisch herbeigeführter Volksentscheid
umgesetzt werden müsste, will man sich nicht dem Verdacht aussetzen, so lange neu abstimmen
zu lassen, bis das Ergebnis Dritten passt.

Bei der GEZ liegt die Sache völlig anders. Niemand kann entscheiden, dort „Mitglied“ zu werden oder nicht,
egal ob er sich das von dort aus Verbreitete nun antun mag oder nicht.
Ich selbst bin seit Jahrzehnten kein „Fernseher“ mehr, abgesehen einmal von dem, was sich in meinem
Kopf abspielt und ohne Verzicht auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vermutlich kaum abspielen könnte.
Nein, ich bin kein „GEZ-Verweigerer“, einfach weil ich schon im Interesse dieses Newsletters auch weiter
gewahr werden möchte, was das zwangsfinanzierte Fernsehen zur Umerziehung des Volkes noch alles
von der Leine lässt.

Wer diesen Grund nicht hat und sich vom „Staatsfunk“ verabschieden möchte, dem kann ich nachstehendes Video guten Gewissens wärmstens empfehlen: https://www.heikoschrang.de/de/neuigkeiten/2019/01/16/
gez-verweigerung-fuer-alle-dieses-interview-ist-dynamit/

Vertrauensverlust
Die alljährliche Forsa-Umfrage zum Thema Vertrauen der Bürger in einzelne Berufsstände und Institutionen
offenbart Erschreckendes: Die Menschen verlieren ihren Glauben. Und das nicht nur an Politiker, Rundfunk,
Fernsehen und Presse, sondern auch und gerade an die Kirchen.
Der Verlierer des vergangenen Jahres schlechthin: Papst Franziskus, der von 54 Prozent 2017 auf 34 Prozent
abstürzte. https://hpd.de/artikel/deutschen-vertrauen-universitaeten-mehr-kirchen-16400

Wundern müssen
sich die Kirchen darüber nicht: Immer mehr Christen gewinnen den Eindruck, dass von den Kanzeln allzu
oft nicht mehr Gottes Wort, sondern der rotgrüne Zeitgeist und der heilige Schein gepredigt werden.
Vertrauen in andere Menschen ist eines der Grundbedürfnisse schon Neugeborener, falls sie das Glück
hatten, entgegen dem Beschluss der Jusos (ich berichtete) nicht bis zum letzten Schwangerschaftstag von
ihren nach feministischer Selbsterfüllung strebenden Müttern aus dem Uterus entfernt zu werden.
Dass sich zu diesem klaren Bekenntnis zum Kindermord kein Aufschrei in der Gesellschaft, der Politik oder
auh den Kirchen regte, demaskiert sie als von Grund auf krank. Von Grund auf krank zu sein scheint mir
auch das hier: https://www.t-online.de/nachrichten/id_85092060/messerangriff-auf-schwangere-gedenkveranstaltungen.
html

Der 25-jährige Vater des Kindes, ein afghanischer „Flüchtling“ hatte die werdende Mutter im Krankenhaus
Bad Kreuznachs mit einem Messer attackiert. Sie überlebte, das Kind nicht. Anklage der Staatsanwaltschaft
bezgl. des durch mehrere Messerstiche in den Bauch der Mutter getöteten Kindes: „Vollendeter Schwangerschaftsabbruch“!

Überschneidungen zwischen der Juristerei und dem gesunden Menschenverstand sind keineswegs immer
die Regel, zumindest nicht für Laien, aber wenn die Tötung eines Kindes im Mutterleib mittels mehrerer
Messerstiche neuerdings als „Schwangerschaftsabbruch“ bezeichnet wird, dann scheint mir das ein wenig
daneben zu liegen.

Nach der Rechtsprechung tötet derjenige heimtückisch, der „die Arg- und Wehrlosigkeit seines Opfers ausnutzt
und dabei in feindlicher Willensrichtung handelt“. Zumindest für den getöteten Säugling wäre demnach
von einem „heimtückischen Mord“ zu reden.
Großen Teilen unserer Gesellschaft scheint jede Art von Kompass abhandengekommen zu sein. Gerade
diejenigen, die heute am lautesten nach den „unveräußerbaren Menschenrechten“, der „Menschenwürde“,
der „Vielfalt“, der „Demokratie“, der „Meinungsfreiheit“ und „unserer freien Art zu leben“ reden, handeln allzu
oft gegen all das, sie unterdrücken und bekämpfen jede von der ihrigen abweichende Meinung – und das in
zunehmendem Umfang auch mit physischer Gewalt.

Die infantilen, geschichtsblinden und die offenkundige Realität des Tagtäglichen leugnenden, mittlerweile
immer militanter auftretenden guten Seelen, die in der unbegrenzten Zuwanderung „edler Wilder“ den
Schlüssel zu einer strahlend bunten Zukunft sehen, haben sich in ein Lager verirrt, das im Gegensatz etwa
zur nun als „Prüffall“ des Verfassungsschutzes geltenden AfD tatsächlich monothematisch ist und offenkundig
keinerlei Ahnung davon hat, mit seinem Tun recht alte Pläne umzusetzen, deren Ziel die „verpflichtende“
Rassenvermischung und die Auslöschung der europäischen Kultur bzw. ihrer Völker ist.

Nachlesen könnte das jeder dieser Gutmenschen. Nachlesen auch, dass die Vertreter dieser Pläne keine
Verschwörungstheoretiker sind, sondern in der EU und namhaften US-Thinktanks sitzen. Ich berichte
darüber seit Jahren.
In den vergangenen Jahren sprudelten sie geradezu aus dem Boden: Bücher, die das Thema Massenmigration
kritisch hinterfragten. Natürlich wurden sie alle in die „rechte Ecke“ gestellt“. Ich war früher dran:

Bereits eine Woche nach der „Grenzöffnung“ der Bundeskanzlerin verfasste ich einen „offenen Brief“
an die Größen aus Politik und Medien, den Sie hier nachlesen können: https://publikumskonferenz.de/
blog/2015/09/14/offener-brief/

Nichts von dem, was ich damals in einer Art von Reflex zu Papier brachte, müsste oder könnte ich heute
zurücknehmen, so gerne ich das würde. Denn wohlgemerkt „leider“ hat alles gepasst. Der Schrieb ist zwar
ein paar Seiten lang, aber den Abgleich zwischen damals und heute zu sehen, wird Ihnen Freude bereiten!

Dass immer mehr Menschen das Vertrauen in die Politik und die Medien verloren haben, bringt beide nicht
etwa zur Besinnung, sondern lässt sie ihren verbissenen Kampf gegen die Bürger nur noch intensivieren,
was sich ja nicht auf Deutschland beschränkt. Fast niemand dort scheint noch über einen
Kompass zu verfügen. Der einzige Fix- und Orientierungspunkt, an dem man sich ausrichtet, ist der abstoßende
Pol „rechts“, also das (ich schrieb es schon so oft), was sich 2002 im Wahlprogramm der CDU
fand und heute in dem der AfD.

Die Frage, warum denn die CDU 2002 nicht als „rassistisch“ galt und vom Verfassungsschutz als „Prüffall“
eingestuft wurde, thematisierte ich im April 2017 hier: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/axelretz-
wieso-gilt-die-afd-eigentlich-als-rassistisch-ein-blick-ins-wahlprogramm-der-cdu-von-2002-a2102032.
html?print=1

Sie stellt sich heute mehr denn je. Bitte lesen Sie auch diesen jetzt bald zwei Jahre alten Artikel noch einmal!
Er zeigt, wie perfide die fortbestehende politische Mitte in wenigen Jahren als rechts, rechtspopulistisch
oder nationalsozialistisch diffamiert wurde.

Rechtstest: Sind Sie ein Nazi?
Wenn Sie auch nicht mehr so recht (sorry) wissen, ob sie noch den Guten oder vielleicht doch nur der
vermeinten, überwältigenden Mehrheit derer zugehören, die „schon länger hier leben“, biete ich Ihnen nachfolgend
einen Schnelltest an, der Sie nach bester DDR- oder Nordkorea-Manier wieder auf Kurs bringen kann. Vorteil: Bei uns geht das (noch). 21 entlarvende Fragen: Sind Sie ein Nazi, ein Rechtspopulist, ein
Reichsbürger? Lesen Sie sich bitte einfach die folgenden Fragen durch. Und führen Sie eine Strichliste
darüber, wie oft Sie den Aussagen mit einem Ja zugestimmt haben.

Los geht‘s:
1. Würden Sie öffentlich die Meinung vertreten, dass es in Deutschland schwierig bis unmöglich bzw. sogar
gefährlich geworden ist, seine politsche Meinung öffentlich zu vertreten?

2. Denken Sie, dass die aus welchen Gründen auch immer erfolgte „Grenzöffnung“ der Kanzlerin im September
2015 danach wieder widerrufen hätte werden müssen?

3. Sind Sie der Meinung, dass es wunderbar ist, in Frankreich auf Franzosen, in Spanien auf Spanier und
in Griechenland auf Griechen zu treffen und die verschiedenen Kulturen Europas zu erforschen?

4. Meinen Sie, Europa als kooperativer, friedvoller Verbund freier, selbstbestimmter Völker sollte in seinem
Bestehen fortgeführt werden, ohne sich dabei von der EU hereinreden zu lassen?

5. Mutmaßen Sie, dass ein Großteil der „Flüchtlinge“ gar keine sind, sondern sich nur das Versorgungsangebot
der Bundesregierung sichern wollen?

6. Fürchten Sie, dass sich unter den nach wie vor unkontrollierten Immigranten auch Kriminelle, Terroristen,
Islamisten und Dschihadisten befinden könnten?

7. Denken Sie, dass unsere Bildungssysteme unter dem Zustrom von Migranten und ihren Kindern im
internationalen Bereich einen regelrechten Absturz vollziehen könnten?

8. Stimmen Sie der Aussage zu, dass sich der Islam niemals unserem Grundgesetz unterwerfen wird, weil
der Koran das strengstens verbietet?

9. Glauben Sie, dass es Unrecht ist, „Andersgläubige“ oder „Ungläubige“ zu töten? Oder Mädchen, die sich
von den Jünglingen aus dem Morgenland abwandten?

10. Meinen Sie, unseren Medien würde bei der Darstellung des Migrationsthemas einseitig auf positive
Entwicklungen verweisen und die negativen so gut wie irgend möglich unter den Teppich kehren?

11. Vertreten Sie die Auffassung, dass man mit rund 50.000 p. a. ausgegebenen Euro für einen „minderjährigen,
unbegleiteten Flüchtling“ besser ein Jahr lang in Afrika eine Schule für 100 Kinder unterhalten sollte?

12. Glauben Sie, dass Migration und Kinderreichtum der Zuwanderer irgendwann problematisch werden
könnten?

13. Nehmen Sie an, dass unsere solidarisch aufgebauten Sozialsysteme durch die Einwanderung von
Menschen, die selbst nie in diese Systeme eingezahlt haben und das zu einem Großteil auch niemals tun
werden, implodieren könnten?

14. Meinen Sie, in unserem „Rechtsstaat“ gäbe es seitens der Justiz einen unterschiedlichen Umgang mit
„Asylsuchenden“ und „denen, die schon länger hier leben“?

15. Wünschen Sie sich, dass es unmöglich sein sollte, dass ein ausgewiesener und mit einem Einreiseverbot
belegter „Asylbewerber“ einfach wieder ins Land kommen und einen erneuten Asylantrag stellen kann?

16. Wünschen Sie, dass sich unsere Asylgesetzgebung auf Menschen in Not beschränken sollte anstatt
einen Schutzschirm über alle nach Vollversorgung suchende Zuwanderer und leider auch Kriminelle aufzuspannen?

17. Wünschen Sie sich ferner, dass Deutschland ein von gegenseitiger Wertschätzung geprägtes und kooperatives
Verhältnis zu Russland anstreben sollte anstatt Moskau wo auch immer möglich zu dämonisieren
und die russische Regierung permanent zum Schwarzen Peter für allerlei Fehlentwicklungen zu erklären?

18. Wünschen Sie sich auch, dass die Klimadebatte versachlicht werden sollte, da sich unsere Nachbarplaneten
aufgrund der zyklischen Sonnenaktivitäten ähnlich stark erwärmen wie die Erde und der durchs
Dorf gejagte Anteil des menschenverursachten CO2-Ausstoßes nur im Promillebereich liegt?

19. Meinen Sie, dass sich die Bundesregierung nicht oder nur wenig um den Willen der Mehrheit des Volkes
kümmert und eine wirkliche Demokratie längst abgeschafft hat?

20. Denken Sie, der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird seiner Aufgabe unabhängiger, neutraler, und objektiver
Berichterstattung nicht mehr gerecht?

21: Würden Sie es begrüßen, wenn die allgegenwärtige Jagd auf Nazis sich auf diese Klientel beschränken
würde anstatt sich selbstdenkende Zufallsopfer aus der Mitte der Gesellschaft auszusuchen?

AUSWERTUNG
Falls Sie den obigen Aussagen ein- bis dreimal zugestimmt haben, wissen Sie vermutlich gar nicht, dass
Sie auf dem besten Weg sind, sich zum staatsgefährdenden, gefährlichen Rechtspopulisten zu entwickeln.

Drei- bis sechsmal Ja: Sie sind rechts. Aber bis jetzt nur ein Ferkel und noch keine Sau, der nach der humanistischen
Denkweise der „Antifa“ der Schädel eingeschlagen gehört.

Sieben- bis 16 mal Ja: Sie sind ein Voll-Nazi und gehören weggesperrt, erschossen oder umerzogen.

16 – 21 mal Ja: Sie haben noch alle Tassen im Schrank. Glückwunsch meinerseits!

Palmer bringt die Grünen auf die Palme
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/boris-palmer-fuenf-vor-12-wenn-realisten-als-rassisten-beschimpftwerden/

Tja, der gute Oberbürgermeister Tübingens, Boris Palmer, hat‘s nicht leicht in seiner Partei. Umso „erfrischender“
ist auch der oben verlinkte Beitrag von ihm, den Sie unbedingt lesen sollten. Was er dort beschreibt, das
kann sich heutzutage eigentlich jeder an jedem Bahnhof einer mittelgroßen oder großen Stadt selbst ansehen.
Im Gegensatz zu seinen Parteifreunden ist Herr Palmer nach wie vor frei von jeder ideologischen Idealisierung
des Migrationsthemas und in der Lage zu differenzieren zwischen der Mehrheit friedlicher Zuwanderer
und denen, die das ganz und gar nicht sind.
Noch nicht zur Erkenntnis gelangt ist er allerdings, dass es nicht darum gehen sollte, Probleme zu verwalten
anstatt sie im Rahmen des Möglichen gar nicht erst entstehen zu lassen.

CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach
merkte dazu kürzlich treffend an, dass die Schengen-Freizügigkeit in Europa unter der Prämisse aus der
Taufe gehoben wurde, dass Europa seine Außengrenze schütze, davon aber heute weniger die Rede sein
könne denn je. Aber Herr Palmer wäre nicht Herr Palmer, wenn er nicht auch noch zu dieser Erkenntnis
käme. Dafür ist er schlichtweg zu gescheit und zu immun gegenüber dem Zeitgeist.

Ihnen allen ein entspanntes Wochenende!
Beste Grüße
Axel Retz

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Welt gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.“
Mark Twain, Schriftsteller (1835 – 1910)

„Wer leicht rot wird, sollte beim Lügen Grün tragen.“
Yves Saint Laurent, Modeschöpfer (1936 – 2008)
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Auszug Newsletter 22.12.2018

DEADLINE

Liebe Leserinnen und Leser,
erinnern Sie sich noch an den Namen Aylan Kurdi? So hieß der Zweijährige, dessen Leichnam am 2. September
2015 nahe Bodrum an die türkische Mittelmeerküste gespült wurde, was der Flüchtlingskrise in den
Medien einen völlig neuen Stellenwert einbrachte.
Dass Menschen auf der Flucht umkommen, ist unabhängig von ihrem Alter nichts anderes als eine Katastrophe,
zuzuschreiben oftmals denen, die nicht müde werden, vom Bekämpfen von Fluchtursachen zu reden,
tatsächlich aber zu diesen Fluchtursachen beitragen.

Politisch spielte der Tod des kleinen Aylan hierzulande vor allem den Grünen, der SPD und der Die Linke in
die Hände, die diesen schrecklichen Tod instrumentalisierten thematisierten, um bis heute ein Menschenrecht
auf Migration zu fordern, womit sie auf Linie mit dem im Marrakesch abgesegneten US-Migrationspakt
liegen, der das Europa, wie wir es heute kennen, grundlegend verändern wird, ohne dass den Menschen der
wirtschaftlich durch die Globalisierung, aber auch durch Korruption, Misswirtschaft und Kriege abgehängten
Länder damit geholfen würde. Im Gegenteil.

Einige mehr oder weniger prominente, dem sog. linken Gedankengut nahestehenden Mitbürger relativierten die
Ermordung der deutschen Studentin Sophia Lösche durch einen marokkanischen LKW-Fahrer in Spanien mit
dem Hinweis, dass sie ja vielleicht sonst einen Tag später bei einem Autounfall ums Leben gekommen wäre.
Stellen Sie sich vor, irgendein von ähnlichem Zynismus vergifteter Zeitgenosse hätte nach der Auffindung
des zweijährigen Aylan am Mittelmeerstrand beschwichtigend ausgeführt, dass der Junge, falls noch nicht
ertrunken, ja auch einen Tag später hätte ertrinken können …
Verglichen mit den geradezu schizophrenen Abgründen, die sich zwischen rot-grünen Gedankengut und den
von ihnen proklamierten und eingeforderten Werten auftun, ist der Grand Canyon eine winzig-kleine Furche.

Glaubt man Wahlumfragen, locken die Grünen und der Linksflügel der SPD immer mehr Wähler mit ihrem
vorgeblichen Einsatz für den Erhalt der Schöpfung und der Verteidigung der Menschenrechte an. Diese
Wähler gehen auf einen sonderbaren Leim.

Jusos: Kindermord legalisieren
Laut, sehr laut sogar war der Aufschrei aus den Kreisen der selbst totgeweihten SPD, als der kleine Aylan
an den türkischen Mittelmeerstrand gespült wurde. Ein junges, unschuldiges Menschenkind, so früh einem
tragischen Unfall zum Opfer gefallen! Dem konnte ich nur beipflichten.
Die tiefempfundene Empathie der Jusos, der ganz besonders gutmenschelnden Speerspitze der SPD, die
Andersdenkenden auch via Antifa gerne einmal die politisch korrekte Gesinnung „erklären“ lässt, beschränkt
sich aber offensichtlich nur auf Kinder von Migranten; andere Kinder sollten nach ihrem Beschluss nicht nur
diskriminiert, sondern auch massakriert werden dürfen.

Glauben Sie nicht? Dann sehen Sie sich bitte das im nachfolgenden Beitrag verlinkte, kurze Video an: https://
www.epochtimes.de/politik/deutschland/jusos-mehrheit-fuer-vollstaendige-legalisierung-von-abtreibungen-
%c2%a7%c2%a7-218-und-219-stgb-streichen-a2731444.html

Nach dem Mehrheitsbeschluss der Jungsozialisten sollen Schwangerschaftsabbrüche bis zum Zeitpunkt
der natürlichen Geburt grundsätzlich straffrei gestellt – und von den solidarisch finanzierten Krankenkassen
bezahlt werden. In der Praxis ergäben sich dafür drei probate Vorgehensweisen:

Entscheidet sich die werdende Mutter beispielsweise im neunten Monat, allerspätestens aber nach dem
Einsetzen der ersten Geburtswehen für eine Abtreibung, könnte der Embryo entweder per Kaiserschnitt
aus der Gebärmutter geholt und anschließend erschlagen, ertränkt, erstickt oder sonstwie zu Tode gebracht
oder aber über den vaginalen Zugang im Mutterleib waidmännisch*fraulich sorgsam tranchiert und dann
stückchenweise entsorgt werden.

Wer nicht so auf Blut steht, dem bietet sich die Möglichkeit eines medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs
an: die Verabreichung von Mifepriston und Misoprostol an die werdende Mutter. Da diese Methode bei
fortgeschrittener Schwangerschaft allerdings von einigen Embryos überlebt wird, die sich gegen ihren Exitus
wehren, eröffnet die Injektion von Kaliumchlorid in die Nabelschnur eine todsichere Chance, das abgehende
Kind nicht noch nachbehandeln zu müssen, um den angestrebten Erfolg zu erzielen.

Ihr Jusos, ihr: Bitte benennt doch aus Euren Reihen diejenigen, die sich der Durchführung dieser schönen
Aufgaben annehmen. Kevin K., wie wäre es mit Ihnen? Und zwei weitere Frage hätte ich da auch noch:
Warum eigentlich wollt Ihr den Zeitpunkt der natürlichen Geburt als wortwörtliche Deadline für die Entscheidung
zu einer Abtreibung festsetzen? Was, wenn der Euren Vorschlägen entronnene Säugling zu viel schreit, sich
permanent einnässt, bei Eurem unermüdlichen Einsatz für eine bessere Welt hinderlich ist oder schlichtweg
nicht gefällt? Vielleicht solltet Ihr auch hierfür eine Endlösung finden? Postnatale Abtreibung oder so.

Die Nationalsozialisten des Dritten Reiches erfanden den Begriff der „Kinder-Euthanasie“, um behinderte
Kinder und Jugendliche mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen umzubringen. Die Jusos haben
sich diesbezüglich zu neuen Höhen bzw. Tiefen aufgeschwungen. Sie, die so gerne mit dem Slogan „Kein
Mensch ist illegal“ durch die Lande tingeln, fordern die Legalisierung der Tötung ihrer eigenen Kinder.

Liebe Jusos: Sagt Ihr mir bitte Bescheid, wenn Ihr wieder einmal irgendwo eine Lichterkette für ein im Mittelmeer
ertrunkenes Kind organisiert, weinend Kerzchen aufstellt und nach Schuldigen sucht?

Auf den Knopf gedrückt
Die Tinte unter dem UN-Pakt für Migration war noch nicht trocken, da schlug „Einmann“ wieder zu https://
www.achgut.com/artikel/einmann_das_geheimnisvolle_phantom Diesmal in Straßburg. Fünf Besucher des
dortigen Weihnachtsmarktes, die die Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, zu potentiellen
Gewalttätern immer eine Armlänge Abstand zu halten, offensichtlich nicht kannten, bezahlten ihre
Ahnungslosigkeit mit dem Leben, andere wurden schwer verletzt.
Der Täter, Sohn marokkanischer Zuwanderer, geisterte erst als „Einmann“, dann als „Franzose“ und schließlich
als „Straßburger“ durch die Medien. Parallel dazu wurde wie auf Knopfdruck die gewohnte Litanei abgespult,
in der von der Gefahr der Instrumentalisierung, von unbotmäßiger Verallgemeinerung, von plötzlicher Radikalisierung,
von unserer freien Art zu leben, von westlichen Werten, dem engeren Zusammenrücken und
Sich-an-den Händen-Nehmen die Rede war.

67 Mal war Chérif Chekatt straffällig geworden, 27 mal wurde er verurteilt und er galt als islamistischer Gefährder.
Ein Klon Anis Amris sozusagen. Das ewig gleiche Strickmuster, ohne dass erkennbar wäre, dass
die sog. Sicherheitsbehörden angemessen reagieren könnten oder wollten.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass der ganz überwiegende Teil der Migranten die Zielländer zwar auf Sicht „nur“
finanziell in Nöte bis hin zum unausweichlichen Kollaps der in keiner Weise auf diese Herausforderungen
zugeschnittenen Sozialsysteme bringen wird, aber nicht durch Straftaten auffällt.

Andererseits lügen uns Politik und Medien auf dreisteste Weise ins Gesicht, wenn sie behaupten, die Zuwanderer
wären nicht häufiger straffällig als diejenigen, die „schon länger hier leben“. http://unser-mitteleuropa.
com/2018/12/13/jeder-dritte-gefaengnisinsasse-ist-auslaender/
Bei einem offiziellen Ausländeranteil von rund zwölf Prozent an der Gesamtbevölkerung belief sich die Quote
(Stand Ende März d. J.) einsitzender Straftäter in den Justizvollzugsanstalten auf 32 Prozent, wobei zu berücksichtigen
ist, dass sich a) in Deutschland eine Art Doppeljustiz gebildet zu haben scheint, die zwar auf
GEZ-Verweigerer oder Benutzer einer nicht blau-weißen Parkscheibe eindrischt, Straftaten „Schutzsuchender“
aber mit größtmöglicher Milde behandelt und b) verurteilte Straftäter mit doppelter Staatsangehörigkeit
statistisch als „Deutsche“ erfasst werden.

Dass Politiker lügen (nach Ansicht Jean-Claude Junckers sogar „lügen müssen, wenn es ernst wird“, ist nicht
neu. Neu ist die Paarung von Dreistigkeit und Dummheit, mit der das heutzutage geschieht.

Paris s‘éveille
Keineswegs selten, wenn alle ins gleiche Horn stoßen, kommt bisweilen eine aufmüpfige, schnellgefingerte
Querflöte des Weges, um sich dem Zug der Lemminge in Richtung Klippe in den Weg zu stellen.
Anzuhören hier unter diesem kleinen, aus 1968 stammenden und damit nicht mehr taufrischen, aber umso
erfrischenderen chef d’oeuvre de la chanson française: https://www.youtube.com/watch?v=7whXkifG_ms
Die Franzosen begehren auf. Begonnen hat der Aufstand der „gelben Westen“ mit einem Protest gegen die
geplante Verteuerung der Treibstoffkosten, mittlerweile werden andere Themen ausgerollt, gegen die die
Bevölkerung seit fünf Wochen auf die Straße geht:

1. Gegen den sozialen Abstieg und Hungerlöhne, von denen die Arbeitnehmer nicht mehr leben können,
während auf dem Arbeitsmarkt die Zahl der potentiellen Arbeitnehmer steigt, was dem Lohndruck Tür und Tor
öffnet. Erst recht, da Robotik, „künstliche Intelligenz“ und Digitalisierung den Bedarf an niedrig qualifizierten
Abreitnehmern massiv abfallen lassen werden.

2. Gegen die von den sog. Eliten ohne irgendeine Legitimation an die EU-Kommission abgegebenen Kompetenzen,
die ihrerseits keinerlei demokratische Legitimation hat.

3. Gegen die aus Steuermitteln und den Sozialkassen finanzierte Massenmigration muslimischer Zuwanderer,
die sich zu einem Großteil hier weder integrieren noch arbeiten wollen und dem westlichen Lebensmodell
ablehnend bis feindlich gegenüberstehen.

4. Gegen die abgehobene Art ihres aus der „Finanzelite“ stammenden Präsidenten, der sich erst auf massiven
Druck der Straße hin überhaupt für die Belange der Bürger zu interessieren scheint und nun mit finanziellen
Erleichterungen wedelt, die selbst wieder aus Steuermitteln aufgebracht werden müssen.

5. Gegen die Abschaffung der Demokratie, die sich Politik und Medien auf die Fahnen geschrieben zu haben
scheinen.
Der m. E. noch in seinen Kinderschuhen steckende Widerstand der „Gelbwesten“ gegen die Entdemokratisierung,
gegen taub geworden zu sein scheinende Regierungen, gegen die EU und gegen die UN beschränkte
sich am vergangenen Wochenende nicht auf Frankreich, er erfasste auch London, Brüssel, Amsterdam, Den
Haag, Rotterdam, Maastricht und Nijmegen.

Am Dienstag trat Belgiens Regierungschef Charles Michel zurück, dessen Regierung wegen seiner Unterzeichnung
des UN-Migrationspaktes zerbrochen war.
Die Aufstände in der „Grande Nation“ waren die heftigsten seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Und die fehlgesteuerte Politik des Elysée, der EU und der UN gießt – meines Erachtens sehenden
Auges – weiteres Öl in dieses sich über ganz Europa auszubreiten drohende Feuer. Die Menschen wollen
die Demokratie zurück – zumindest das, was ihnen früher davon zugestanden wurde.

Zirkus Sarrazin – Vorhang auf zur dritten Aufführung!
Die SPD hat ihren Thilo Sarrazin, die Grünen haben ihren Boris Palmer und die DIE LINKE hat Sahra Wagenknecht.
Alle drei Politiker eint, dass sie ihre Partei nicht verlassen wollen, da sie von der hehren Hoffnung
beseelt sind, dass sich diese Parteien entgegen aller erkennbaren Entwicklungen doch noch einmal ihrer
Wurzeln, ihrer ureigenen Ideen und ihrer Wähler erinnern werden.
SPD, die Grünen und DIE LINKE hingegen würden Herrn Sarrazin, Herrn Palmer und Frau Wagenknecht lieber
heute als morgen vor die Tür setzen, da diese drei Querulanten im infantil-moralischen Multikulti-Bällebad
als Störfaktoren empfunden werden und sich erdreisten, etwa in der Migrationsfrage bar aller Skrupelbauf
brennende Probleme hinzuweisen.

An wen genau Andrea Nahles dachte, als sie den „Parlamentskreis Pferd“ ins Leben rief, ist nicht bekannt
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/nahles-gruendet-arbeitskreis-pferd/ Dennoch fanden die SPDVorsitzende
und eine speziell dafür ins Leben gerufene Kommission neben diesem lobenswerten Projekt
noch genügend Zeit, um einen dritten Versuch zu starten, den ungeliebten Thilo Sarrazin aus der Partei
auszuschließen, da seine „Thesen“ mit der SPD nicht vereinbar und rassistisch geprägt seien.

In seinem letzten „Skandalbuch“ behauptet dieser Sarrazin allen Ernstes, dass der Islam ein frauenfeindliches
Geschlechterbild vertrete, Moslems im Durchschnitt gewaltbereiter und krimineller seien als die sog.
indigene Bevölkerung Deutschlands, die Scharia über das Grundgesetz stellen und dass die Gefahr eines
importierten Antisemitismus bestehe.
Zudem meint dieser Thilo S., dass es höchst problematisch sei, dass ganz überwiegend junge Männer aus
den islamischen Staaten ins Land strömen und er mutmaßt, dass der moslemisch geprägte Teil der Bevölkerung
bei Fortsetzung des derzeitigen Merkel-Kurses dank der erheblich höheren Kinderzahl binnen weniger
Generationen die Mehrheit im Land stellen werde.

Die SPD hat natürlich Recht. Wahrlich gibt es keine Religion, die Frauenrechte und Gleichberechtigung noch
höher schätzt als der Islam, Moslems sind in unseren Gefängnissen nur deswegen massiv präsenter, weil die
Justiz wie bekannt mit unbilliger Härte gegen sie vorgeht, sie stellen unser Grundgesetz beim Grenzübertritt
per se über die Scharia und hegen gegenüber „Ungläubigen“ wie Christen und Juden ein geradezu herzliches
Verhältnis. Und ein Land, dass der Islam durch sein aggressives Auftreten, Gewalt und Unterdrückung
binnen Kürze völlig umgekrempelt und in einen sog. Gottesstaat verwandelt hätte, hat es bekanntemaßen
auch noch nie gegeben.

Der Thilo ist also leider ein bisschen doof. Der Boris auch. Wer evtl. mehr Grips hat als Annalena Baerbock,
Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter, Robert Habeck und Claudia Roth zusammen, der muss ja doof sein.
Und die Sahra sowieso. Da ihr Vater ja Iraner war, könnte sie in der Öffentlichkeit und im Bundestag zumindest
ein Kopftuch oder so ein Imker-Kostüm tragen. Oder besser noch, ganz darauf verzichten, in der
Öffentlichkeit aufzutreten und es ihrer Partei ermöglichen, sich in Toleranz, Frauenrechten, Gender-Sprech
und all den Segnungen des UN-Paktes für Migration zu suhlen.

Richtig Doofe gibt es neuerdings auch in der CDU, wie übel. Die gab‘s zwar immer schon, so wie Willy Wimmer.
Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer
Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. https://deutsch.rt.com/meinung/75450-willywimmer-
2018-wird-letztes-jahr-des-friedens-sein/

Auf dem Parteitag in Hamburg, auf dem die Delegierten, teils mit Tränen in den Augen, den überfälligen
Abschied Angela Merkels als Parteivorsitzende bejubelten, ihr dafür dankten, dass sie die CDU rund eines
Drittels ihrer Wählerschaft beraubte, das Land und Europa spaltete, die von Ex-Kanzler Schröder initiierte
Altersarmut zementierte, Russland wieder als Feind definierte und die Massenmigration in Gang setze, gab
es allerdings auch Widerspruch. Zu sehen hier im ansehenswertesten Kurz-Video der heutigen Ausgabe:
https://www.youtube.com/watch?v=CwaoXkVCT4Y

Der SPIEGEL: „Kein Platz für die Wahrheit“
47 lange Jahre hatte „Der SPIEGEL“ an seinem Slogan „Das deutsche Nachrichten-Magazin“ festgehalten,
bevor man sich Anfang 2015 für „Keine Angst vor der Wahrheit“ entschied“.
Wie Sie wissen, habe ich dieses journalistische Meisterstück der deutschen Medien hier im Newsletter seit
Jahren auf dem Korn. Claus Kleber als Printausgabe sozusagen, wobei ich mir bei dieser meiner Meinung
nicht sicher bin, ob sich nun Der Spiegel oder das ZDF mehr über den verliehenen Lorbeer freuen.

Dass SPIEGEL-Star-Journalist Claas Relotius überhaupt noch lebt, grenzt an ein Wunder und lässt dürfte
selbst eingefleischte Atheisten veranlassen, doch an eine höhere Macht zu glauben. Denn wie ein Schreiberling
schadlos die Fülle der über ihn ausgeschütteten nationalen und internationalen Journalismus-Preise
überleben kann, ohne unter ihnen zu ersticken, das grenzt an ein Wunder. Oder es ist eins.

Was Herr Relotius alles so an rührigen Märchen erfand, wird aufzuarbeiten sein. 2015 häuften sich ja die
Meldungen über „Flüchtlinge“, die auf Straßen 500 oder gar 1.000 Euro fanden und sie dann bei der Polizei
abgaben. Herr Relotius war mit vom Team. Er spielte die gesamte Klaviatur der kulleräugigen Flüchtlingskinder
und der ihnen gegenüber stehenden „Rassisten“ besser als Hélène Grimaud Brahms‘ erstes Klavierkonzert.
https://www.youtube.com/watch?v=OOlc2PAiWUU

Auch „Der Spiegel“ weiß, was ein hier für junge „Flüchtlinge“ vom Steuerzahler abgeschröpfter Euro in den
Herkunftsländern bewirken könnte. Aber das Ziel, Europa (= Deutschland) mit Migranten zu fluten, scheint
über allem zu stehen.
Auch „Der Spiegel“ weiß, dass offene Grenzen Einfallstore für koranverwirrte Terroristen sind, er weiß, wie
sehr Thilo Sarrazin (s. o.), Boris Palmer und Sahra Wagenknecht recht haben. Er weiß, was die völkerrechtswidrigen
Kriege der USA/Nato an Flüchtlingswellen ausgelöst haben, er weiß, dass er seit Jahren die Fake
News-Schiene bedient.
Ein zerbrochener Spiegel ist allemal besser als „Der Spiegel“.

Wir werden sehen, was aus all dem werden wird. Den alles verstehenden, hypertoleranten Gutmenschen
möchte ich zu Weihnachten noch etwas mit auf den Weg geben, das ihnen die Auswüchse ihrer angeblichen
„Toleranz“ vor Augen führt:

Emigs Ecke
Es ist viele Monate her, dass mich mein Leser M. Emig darum bat, diesen Newsletter stets mit etwas Positivem
ausklingen zu lassen. Er übersandte mir (Quelle unbekannt) in dieser Woche diese Nachricht:
8:00 Schneemann gebaut.
8:10 Die erste Emanze auf dem Weg zur Arbeit beschwert sich, warum das keine Schneefrau ist.
8:15 Schneefrau dazu gebaut.
8:17 Die Kindergärtnerin beschwert sich über die angedeuteten Brüste der Schneefrau.
8:20 Der Schwule eine Straße weiter beschimpft mich, weil es auch 2 Schneemänner geben sollte.
8:25 Meine vegan lebende Nachbarin pöbelt über die Strasse, das die Wurzelnase Verschwendung
von Lebensmitteln sei….
8:30 Ich werde als Rassist beschimpft weil der Schnee weiß ist.
8:35 Meine Nachbarin Fatma fordert ein Kopftuch für die Schneefrau.
8:40 die Polizei trifft ein und beobachtet das Szenario.
8:45 Das SEK trifft ein weil der Besenstiel als Schlagwaffe benutzt werden kann.
8:50 Der IS bekennt sich zu dem Schneemann.
8:55 mein Handy wird beschlagnahmt und ausgewertet während ich mit verbundenen Augen im Hubschrauber
zum Generalbundesanwalt unterwegs bin.
9:00 ich werde nach möglichen Mitbauern befragt.
Schneemann bauen 2018.
Ich war dabei.

Ihnen allen Frohe Weihnachten und ein friedliches, gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr. Und

DANKE, dass Sie diesen Newsletter lesen.
Axel Retz

„Weihnachten: ein besonderer Tag der Völlerei, Trunksucht, Gefühlsduselei, Annahme von Geschenken,
öffentlichem Stumpfsinn und häuslichem Protzen gewidmet.“
Ambrose Gwinnett Bierce (1842 – 1914)
Machen Sie es anders!
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Auszug Newsletter 08.12.2018

DER UNTERGANG DER ABSCHAFFER

Liebe Leserinnen und Leser,
nun auch das noch: Weihnachten steht vor der Türe! Ja hört der Stress denn niemals auf? Black Friday und
CyberMonday haben wir hinter uns gebracht. Vorgestern war Nikolaus. Früher erzählte man seinen Kindern
da ein paar Geschichten und abends kam ggf. jemand mit angeklebtem Bart und rotem Umhang vorbei, um
den Kleinen Geschenke zu übergeben und samt Knecht Rupprecht weiterzuziehen.

Heute beginnt das undenkbar zu werden. In den Niederlanden tobt seit Jahren ein an Schärfe zunehmender
Streit, ob der dort als „Zwarte Pieter“ auftretende Knecht Rupprecht nicht „rassistisch“ und damit diskriminierend
sei und abgeschafft gehöre. Klar doch! Der jonge Gouda-Kaas diskriminiert allerdings auch den ouden
Gouda und umgekehrt. Und der Gouda überhaupt den Maasdamer, die rote Tulpe die gelbe usw. Aber: Jede
Entscheidung zwischen der einen Seite einer Alternative bedeutet eine Absage an die andere Seite. Was
daran ist denn diskriminierend?

Das gesamte Denken der Gutmensch*innen, wenn man es denn überhaupt so nennen kann, ist vom Abschaffen
geradezu beseelt. Ein paar Beispiele darf ich Ihnen vorstellen.
Wem wie mir die Gnade der frühen Geburt zuteilwurde, der erinnert sich wahrscheinlich noch daran, dass
die Menschheit früher aus Männlein und Weiblein bestand, was ich nach wie vor für eine ausgesprochen
prickelnde Angelegenheit halte. Und ganz gleich, ob man es nun mit der biblischen Schöpfungsgeschichte hält
oder mit der Evolutionstheorie: Seitdem es die angebliche Krone der Schöpfung, die Tiere und die Pflanzen
gibt, haben sie sich über die nur wenigen Lebewesen vorenthalten gebliebene Unterscheidung in ♂ und ♀
entwickelt und fortgepflanzt. Seit vielen, vielen Jahrtausenden.
Vielleicht hat der heutige Bundestagspräsident Schäuble (CDU) ja doch recht mit seiner abstrusen Aussage,
dass Europa ohne Zuwanderung in Inzucht degenerieren werde. Denn anders ist es ja kaum noch zu erklären, dass eine zunehmende Anzahl derer, die nun einmal zwangsläufig selbst aus der Verbindung von
Mann und Frau hervorgegangen sind, dieses „Naturgesetz“ nun für null und nichtig zu erklären versucht.

Aus den Kopfgeburten dieser Klientel ist zwar noch niemals ein neues Leben entstanden, aber die von ihnen
erdachten über 60 Geschlechtervariationen der Menschheit müssen angeblich nun mit Macht Eingang in
die Gesellschaft finden. Immer wieder köstlich dazu und von mir bereits wiederholt gebracht: https://www.
youtube.com/watch?v=2Wp_YOOv3QQ

Besser kann man diesen mittlerweile universitätsgängigen Unfug der ABSCHAFFUNG der Geschlechter
nicht auf den Punkt bringen. Liebe rot-grüne Gutmensch*innen, eine nebensächliche Frage hätte ich da noch:

Warum eigentlich wollen Sie es nicht den Hühnern freistellen, Hähne zu sein und das Eierlegen anderen
zu überlassen? Oder es den Kühen ermöglichen, sich fortan als Stiere zu definieren? Warum es nicht den
Forellen, Lachsen oder Saiblingen anheimstellen, selbst über ihr Geschlecht zu entscheiden? Warum ereifern
Sie sich nicht dafür, es jeder Biene freizustellen, ob sie Blüten befruchten oder von diesem Rollenbild
abweichen möchte?

Die „Rollenbilder“ der Geschlechter, laut Gender-Gaga ja keineswegs biologisch angelegt, sondern bekämpfenswertes
soziales Konstrukt, finden sich übrigens auch bei den Bienen wie nahezu in der gesamten Flora
und Fauna. Warum können die Gender-Verwirrten das nicht erkennen?
Mag es daran liegen, dass Sie, falls es Ihnen gelänge, Ihre nur auf den Menschen beschränkte Gender-Gaga-
Ideologie auf die gesamte Schöpfung zu übertragen, schlichtweg nichts mehr zu beißen hätten?

Rassen: Abschaffen!
Man nehme einen Menschen aus der Subsahara, einen Chinesen, einen Araber, einen Nachfahren der Indianer,
einen Eskimo und einen Mongolen und stelle sie nebeneinander. Falls Sie beim Betrachten dieser
kleinen Menschengruppe Unterschiede feststellen sollten, egal ob Sie sie nun unter die Begriffe „Rasse“ oder
„genetische Variation“ subsumieren, sind Sie heutigen Gutmenschen vermutlich obsolet.

Und diejenigen aus dieser Klientel, die überhaupt noch in der Lage sind, verschiedene genetische Merkmale
verschiedener Volksgruppen zu erkennen, fühlen sich heute der Ideologie verpflichtet, diese seit Bestehen
der Menschheit vorhandenen Unterschiede einzuebnen. Rassenvermischung heißt ihr verpflichtendes Credo.
Stehen Sie selbst dieser angeblichen Verpflichtung kritisch oder ablehnend gegenüber, sind Sie in den Augen
dieser Leute ein „Rassist“, obwohl ja nicht Sie irgendeine Rasse bekämpfen, sondern sie selbst gleich alle.

Der Witz dabei: Gerade diejenigen, denen irgendeine Art von Einheitsmensch durch den Kopf geistert,
bezeichnen sich selbst als die glühendsten Verfechter der Vielfalt. Irgendetwas in ihren Köpfen hindert sie
jedoch daran, diesen Widerspruch erkennen zu können.
Auch hier geht es den verbohrten Ideologen ausschließlich wieder um Menschen. Gegen ein saftiges Filet
vom Angus-Rind, einen ausschließlich aus Arabica gewonnen Espresso, einen sortenreinen Riesling, eine
Siamkatze oder einen Lipizzaner-Hengst haben die Rassenvermischer allerdings keinerlei Einwände.

Erneut hier zeigt sich die an Größenwahn grenzende Hybris der Gutmenschen, sich über die Schöpfung und
ihre wunderbare Vielfalt zu stellen, sie für falsch zu erklären und die menschliche Rasse nach ihren abstrusen
Ideen umzugestalten. Und das ganz unverhohlen auch unter offener Androhung von Gewalt.

Grenzen: Abschaffen
Landesgrenzen zwischen verschiedenen Völkern gibt es seit Jahrtausenden. Zuerst waren sie nicht klar
definiert, später dann um so genauer. Und verschoben haben sie sich bzw. wurden sie auch immer wieder.
Ziel jeder Grenze und ihrer Verteidigung war es, den Zustrom bzw. die Invasion von Menschen anderer
Ethnien zu unterbinden, die in der Regel mit unfreundlichen Absichten ins Land drängten (Landnahme,
Plünderung, Übernahme der Wirtschaft und/oder Ressourcen, Vernichtung der indigenen Bevölkerung mit
Ausnahme von reproduktionsfähigen Frauen, Unterwerfung etc.).
Die beiden UN-Pakte zu Flüchtlingen und Migration, die die Kanzlerin am 10./11. Dezember in Marrakesch
zu unterzeichnen vorhat, wollen jedwede Art von Grenzen für null und nichtig erklären. Und die Mehrheit der
Parlamentarier im Bundestag scheint mit geradezu biblischer Blindheit geschlagen zu sein und teilt reflexartig
gegen die Wenigen aus, die den Ernst der Lage aufs Tapet bringen.
Was ich (Schande über mein Haupt!) verpennt habe ist, wer ebenfalls einer der maßgeblichen Wegbereiter
der unkontrollierten Völkerwanderung ist. Ich liefere es hiermit nach: https://www.epochtimes.de/meinung/
gastkommentar/vatikan-befahl-migrantenflutung-und-islamisierung-europas-papst-franziskus-und-sein21-
punkte-plan-a2728950.html?meistgelesen=1

Ob man heute noch reinen Gewissens der EKD oder der RK angehören kann, die sich (siehe letzte Ausgabe
dieses Newsletters) in keiner Weise der weltweit verfolgten Millionen von Christen annehmen, sondern ihre
Wertschätzung und Hilfe mehr und mehr vor allem dem Islam gegenüber erkennen lassen
Über die zu erwartenden gesellschaftlichen Folgen des Migrationspaktes will ich nicht spekulieren. Ein „höheres
Tier“ der Bundespolizei, mit dem ich mich am Montag in Berlin zu einem Treffen verabredet hatte, sieht
erst einmal keine dadurch ausgelöste, neue Flüchtlingswelle auf Deutschland zukommen. Ich schätze das
anders ein. Die wirtschaftlichen Perspektiven dazu werde ich im später am Tag zur Versendung kommenden
Teil B dieses Newsletters skizzieren. Denn die „bösen“ Finanzmärkte bieten für jedes Szenario beste
Möglichkeiten, um Geld zu verdienen und sich vielleicht bald erforderlich werdende Alternativen zu eröffnen.

Wer die Grenzen eines Landes abschafft und die unbegrenzte Zuwanderung nicht nur ermöglicht, sondern
wider besseres Wissen auch noch als Win-Win-Situation für Ausgangs- und Zielländer der Migration verherrlicht,
dessen Absichten sind das genaue Gegenteil der behaupteten humanitären Motive.

Freie Medien: Abschaffen
Wer heutzutage immer noch für bare Münze nimmt, was ihm in den öffentlich-rechtlichen Medien als „Fakten“
serviert wird und sich auch immer noch nicht wundert, was ihm von diesen Medien bewusst vorenthalten wird,
dem ist schwerlich zu helfen. Migration, der Kampf gegen „rechts“, die Gender-Ideologie, die Demontage
des klassischen Familienbildes, der Lobpreis nicht heterosexueller Gemeinschaften, die allgegenwärtige
Verunglimpfung der AfD und die sehr bemühte Unterdrückung oder Falschdarstellung importierter Kriminalität
finden sich zur besten Sendezeit fast flächendeckend. Ihrem Auftrag zu seriöser, objektiver Berichterstattung
werden die zwangsfinanzierten Sender nicht gerecht, stattdessen wirken sie wie reiner Staatsfunk. Jüngstes
Beispiel:

Zur Ermordung einer 17jährigen heute vor einer Woche nahe Sankt Augustin bei Bonn berichtete das ZDF:
„Im Fall der getöteten 17-Jährigen bei St. Augustin ist ein Deutscher festgenommen worden. Einsatzkräfte
haben die Leiche in einer städtischen Unterkunft gefunden.“ Der „Deutsche“ war allerdings ein 19jähriger,
polizeibekannter Kenianer, der auch die deutsche Staatsangehörigkeit besaß. Und die „städtische Unterkunft“
ein Asylantenwohnheim. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/zdf-politisch-korrekt-im-fall-dergetoeteten-
17-jaehrigen-bei-st-augustin-ist-ein-deutscher-festgenommen-worden-a2729317.html

Wer gedacht hatte, nach dem unsäglichen Medienversagen vom Jahreswechsel 2015 in Köln hätte eine
Trendwende der Berichterstattung stattgefunden, sieht sich getäuscht. Abgesehen von Ausnahmen der
Mainstream-Medien wie z. B. der WELT haben die „Fake News“ der Berichterstattung leider weiter zugenommen.
Bekämpft werden hingegen alle, die diesen Missstand anprangern.

Grundrechte: Abschaffen
Das Recht der freien Meinungsäußerung, das Asylrecht, das Demonstrationsrecht und die Rolle des Bürgers
als Souverän des Staates finden sich zwar im Grundgesetz. Das Asylrecht wird allerdings von der Regierung
rechtsmissbräuchlich ausgehebelt, die freie Meinungsäußerung wird fast überall dort bekämpft, wo sie
nicht linientreu zur Regierungspolitik ist, die Bundeskanzlerin regiert autokratisch und bei Demonstrationen
gegen Migrantenkriminalität oder Trauermärschen für deren Opfer werden die Schlägertrupps der „Antifa“
herangekarrt.

Dass es in Chemnitz nach der Ermordung eines Deutschen durch Zuwanderer keine Hetzjagden gab, steht
spätestens seit dem Aufspüren der jungen Frau fest, die das sgn. „Antifa-Zeckenbiss“-Video aufnahm. Ex-
Bundesverfassungsschutzpräsident Maaßen musste seinen Hut nehmen, weil er zu Recht darauf hinwies,
dass die Bundeskanzlerin und ihr dienstbeflissener Regierungssprecher die vermeintlichen Hetzjagden
erfunden hatten. „Gehetzt“ wurden in der Causa Chemnitz nur diejenigen, die die Wahrheit sagten und sich
damit des Widerspruchs gegen die Kanzlerin schuldig machten. Was wohl auch als Signalwirkung an die
gesamte deutsche Beamteria gedacht war.

Kultur: Abschaffen
https://conservo.wordpress.com/2018/07/16/15-minuten-video-so-schoen-ist-deutschland-unser-land/ Wer
unter diesem Link das wunderschöne fünfzehnminütige Video „This is Germany“ anklickt, kommt nicht umhin,
die Aussage der früheren „Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im
Rang einer Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin“, dass es in Deutschland jenseits der Sprache keine
spezifisch deutsche Kultur gebe, für einen Offenbarungseid der Ignoranz zu halten.
Frau Özoguz, die ich daraufhin anschrieb, relativierte ihre Aussage daraufhin (ich berichtete hier im Newsletter).
Vom Begriff der „deutschen Leitkultur“ halte ich wenig. Wer oder was soll von wem wohin geleitet werden?
Die deutsche Kultur mit ihren unermesslichen Schätzen in der Literatur, der Malerei, der Musik, der Architektur,
der Philosophie und auch des Made in Germany hingegen bestaune ich. Und wer das nicht kann,
möge beispielsweise einmal einen halben Tag in der „Veste Coburg“ verbringen.

Jetzt läuft die „Kulturbereicherung“, Multikulti. Wenn Sie bis jetzt keinem der Links dieser Newsletter-
Ausgabe gefolgt sind, dann sehen Sie sich bitte diesen hier an. Er ist es wert! https://www.youtube.com/
watch?v=bBJiz9sthas

Sie sehen: Die Bundeskanzlerin, die auf dem gestrigen CDU-Parteitag in Hamburg einen fast neunminütigen
Applaus erhielt, hat ihre Politik um 180 Grad gedreht und war damit nach den heute verwendeten Stereotypen
noch vor wenigen Jahren ein „Nazi“, eine „Rassistin“ oder eine „Fremdenfeindin“. Sonderbar, dass
dieser Schwenk sie nicht alle politischen Ämter gekostet hat. Oder aber den Totalverlust ihrer Wählerschaft.

Sozialsysteme: Abschaffen
Dass jeder Mensch für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich ist und es sich aussuchen kann, ob er es
eher mit den Zehn Geboten, Kants Kategorischem Imperativ oder weniger hehren Lebensregeln hält, auch
das macht das Menschsein aus.
Im Rahmen seiner Möglichkeiten liegt es daher bei jedem Einzelnen, sich um seinen Lebensunterhalt und
den seiner Familie selbst zu kümmern. Für diejenigen, die das nicht können, wurden solidarische Sozialsysteme
wie die Rentenversicherung, die Arbeitslosen- und die Krankenversicherung ersonnen, mit denen die
Gemeinschaft in solchen Fällen einspringt. Die Crux nur:
Bereits heute ist absehbar, dass 42 Prozent aller Arbeitnehmer später einmal Altersbezüge unterhalb der
sog. Grundsicherung erhalten werden. https://www.jungewelt.de/artikel/344836.arm-trotz-arbeit-schuftenf%
C3%BCr-sozialhilfe.html Für diese Menschen werden also diejenigen aufzukommen haben, die zu den
Besserverdienenden gehören.

Den Rechenkünstlern der Grünen und der Linken, aber auch der SPD, reicht das nicht. Sie fordern ein unter
welchem Terminus auch immer segelndes „bedingungsloses Grundeinkommen“, das unabhängig davon
gezahlt werden soll, ob jemand in seinem Leben überhaupt in die solidarisch aufgebauten Sozialsysteme
eingezahlt hat oder nicht.

Das wird diese Systeme vollends zur Implosion bringen. Beschleunigt werden wird diese Implosion durch
die im UN-Migrationspakt festgezurrte Forderung, praktisch jedem Migranten dieser Welt Zugang zu den
Sozialsystemen zu gewähren. Mit diesen eleganten Schachzügen lassen sich nicht nur die maßgeblich von
Otto von Bismarck ins Leben gerufenen Sozialsysteme abschaffen, sondern in einem Aufwasch auch der
innere Frieden, der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Prinzip eigenverantwortlichen Handelns.

Freiheit: Abschaffen
Gestern beschwor Bundespräsident Steinmeier in Peking einmal mehr die „westlichen Werte“. Und verwies
darauf, dass es gerade den Deutschen ein äußerst wichtiges Anliegen sei, für das Recht auf freie Meinungsäußerung
und gegen jedwede Beschränkung der Freiheit einzutreten.
Inwieweit sich die Bundesregierung überhaupt noch legitimiert fühlen sollte, sich selbst als Vertreter der Freiheit
zu bezeichnen, will ich einmal offen lassen. Die Überwachung nahezu der gesamten nicht unter vier Augen
ablaufenden Kommunikation bis hin zum sog. Staatstrojaner, der Versuch, eine allgegenwärtige Gesichtserkennungssoftware
einzuführen und die Bewegungsprofile von Automobilen zu erfassen und das Maas‘sche,
immer noch nicht vom EuGH gekippte Netzwerkdurchsetzungsgesetz und die mittlerweile institutionalisiert
wirkende Verfolgung nicht regierungskonform denkender Zeitgenossen lassen mich zweifeln, ob der Herr
Bundespräsident und ich den Begriff der Freiheit ähnlich definieren.
Vollends wider mein Freiheitsverständnis bürstet der UN-Migrationspakt, der Presse- und Meinungsfreiheit bis
hin zum selbständigen Denken in Frage stellt. Migration soll nach diesem „Pakt“ verpflichtend positiv dargestellt
werden, kritisch darüber berichtenden Medien der Geldhahn zugedreht werden, falls es denn einen gibt.

Freiheit, Herr Bundespräsident, sollten Sie von der chinesischen Führung m. E. erst anmahnen, wenn Sie
offen gegen die Beschränkung der Freiheit im eigenen Land Stellung beziehen.

FAZIT: Mit „La République en Marche“ hatte Manuel Macron im vergangenen Jahr den Einzug in den Elysèe
geschafft. Es ist schon einige Monate her, dass ich hier im Newsletter ein wenig respektlos von „La République
am Arsch“ schrieb. Aber (auch) diese meine Einschätzung hat sich leider bewahrheitet. Der Sturm auf die Bastille
erlebt nach 229 Jahren soeben eine Neuauflage. Monsieur Macrons Stuhl wackelt. Und mit ihm die EU.

Der Langmut der Deutschen ist von einem anderen Zuschnitt als etwa der der Franzosen oder der Italiener.
Aber auch er hat eine Grenze. Das Brodeln im Lande mag noch nicht laut sein, aber es ist flächendeckend.
Die Abschaffer können und werden nicht obsiegen.

Beste Grüße und einen frohen 2. Advent!
Axel Retz

„Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheit hingegen kann ganze Armeen aufhalten.“
Otto von Bismarck (1815 – 1898)

„Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.“
Otto von Bismarck (1815 – 1898)

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Auszug Newsletter 24.11.2018

CETERUM CENSEO, GERMANIAM ESSE MERKELENDAM!

Liebe Leserinnen und Leser,
vor zwei Wochen hatte ich mich bemüht, hier im Newsletter zum leidigen Thema des UN-Migrationspaktes die
angeblichen Verschwörungstheoretiker von den tatsächlichen Verschwörungspraktikern, d. h. insbesondere
von der Bundesregierung und der EU zu unterscheiden.

Dass dieser Pakt in seinen Auswirkungen für Europa bzw. allererst Deutschland dermaßen ungeheuerliche
Konsequenzen haben könnte, dass „normale“ Menschen Kritik an diesem Machwerk fast reflexartig als Verschwörungstheorie
abtun, ist nachvollziehbar.

So erging es auch Tübingens grünem Oberbürgermeister Boris Palmer, der deswegen nach eigenem Bekunden
bis zur vergangenen Woche keinerlei Lust verspürte, den Vertrag überhaupt zu lesen. Es dann aber
schließlich doch tat. Seine neue Einschätzung zum Migrationspakt finden Sie in diesem Beitrag: https://www.
epochtimes.de/politik/deutschland/boris-palmer-findet-problematische-passagen-im-un-migrationspakt-undfordert-
so-nicht-unterschreiben-a2708404.html

Heute möchte ich dazu zwei Fragen stellen und auch beantworten.

Erstens: Da der Migrationspakt ja nicht wie Arnold Schwarzenegger in „Terminator“ mit Blitz und Donner
vom Himmel fiel, wer hat ihn verfasst oder sich maßgeblich daran beteiligt und dabei eine „internationale
Gestalterrolle“ übernommen?
Die Antwort auf diese Frage finden Sie im „Bericht der Bundesregierung zur Zusammenarbeit zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen und einzelnen, global agierenden internationalen
Organisationen und Institutionen im Rahmen des VN-Systems in den Jahren 2016 und 2017“, nachzulesen
hier: https://www.auswaertiges-amt.de/blob/274850/be419af7324f421a7655b490a2e2ea18/vn-bericht16-
17-data.pdf

Was Sie dort auf Seite 71 lesen, stellt die heutigen Statements aus Berlin als „unrichtige Tatsachendarstellung“
dar, womit sich auch erklärt, warum die Bundesregierung eine öffentliche Diskussion des Migrationspaktes
fürchtete wie der Teufel das Weihwasser und sie nach Kräften zu verhindern versuchte – was aber glücklicher
Weise misslang. Ich zitiere aus Seite 71/72:

„Auf Basis der New Yorker VN-Erklärung vom 19. September 2016 treibt die Bundesregierung zudem die
Prozesse zur Erarbeitung eines Globalen Paktes für Flüchtlinge (Global Compact on Refugees, GCR) und eines
Globalen Paktes für sichere, geordnete und reguläre Migration (Global Compact on Migration, GCM) politisch,
inhaltlich, personell und finanziell voran und unterstreicht dadurch ihre internationale Gestalterrolle im
Bereich Flucht und Migration. Während der GCR auf eine gerechtere internationale Verantwortungsteilung
in großen Flüchtlingssituationen abzielt, soll der GCM die Grundlage für eine global gesteuerte, sichere und
reguläre Migration werden. Deutschland hat die Ausgestaltung der beiden Pakte durch Textvorschläge
aktiv mitgestaltet. Beide Pakte sind als rechtlich nicht bindend, aber politisch verpflichtend konzipiert.“

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

Ich gebe Ihnen Brief und Siegel darauf, dass Sie bis vor einem Monat über 99 Prozent unserer Bundestagsabgeordneten
nach diesem Bericht der Bundesregierung fragen können, ohne dass Sie auf jemanden getroffen
wären, der ihn überhaupt gekannt hat. Denn die Bundesregierung hat wohl auch dieses entscheidende
Vorhaben im verborgenen, stillen Kämmerlein ausgeheckt, wohl wissend, was sie tut.

Was hier abläuft, ich schrieb es ja bereits vor vierzehn Tagen, ist ein Putsch der Regierung gegen das eigene
Volk, ein Putsch gegen das Parlament, gegen die Demokratie, gegen das Grundgesetz und gegen das
Völkerrecht. Und es grenzt an ein Wunder, dass das Auffliegen dieses Komplotts nicht sofort zur Machtenthebung
der Bundeskanzlerin geführt hat. Die CDU ist auf dem besten Weg, das Schicksal der SPD zu teilen.

Zweite Frage: Wie denken unsere Nachbarländer über den Migrationspakt?
Wie bekannt, grenzen an unser Land neun andere Staaten: Um im Uhrzeigersinn bei 00:00 Uhr zu beginnen:
Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.
Sechs dieser Staaten haben mittlerweile erklärt, den Migrationspakt nicht zu unterzeichnen bzw. diese Unterzeichnung
noch zu prüfen. Ich bin mir völlig sicher: Keiner dieser Staaten wird diesen Pakt in der vorliegenden
Form am 11./12. Dezember unterschreiben!

Luxemburg und Frankreich schlafen momentan noch ein wenig, Belgien ist ins Grübeln gekommen. Aber
ich habe alle Regierungen unserer neun lieben Nachbarstaaten angeschrieben und sie darüber informiert,
unter wessen Federführung dieses unselige Dokument entstand und dass es als „politisch verpflichtend
konzipiert“ wurde.

Wie sich abzeichnet, könnte Deutschland zum Vertragsunterszeichnungstermin am 10./11. Dezember evtl.
keinen einzigen Nachbarstaat mehr haben, der den UN-Migrationspakt unterzeichnet. Was das in der Konsequenz
bedeutet, muss ich nicht weiter ausformulieren.
24.11.2018

„Rechtlich nicht bindend, aber politisch verpflichtend“
Ja, was ist denn das für eine Aussage der Bundesregierung, wenn nicht die, dass die Politik sich anmaßt,
über dem Recht zu stehen? Das tut sie in der Tat hier und da auf diesem Globus tatsächlich. Aber eben nie
in Staaten, die den Titel „Rechtsstaat“ verdienen.

Allein die naive Offenheit dieser unsäglichen Formulierung der Bundesregierung schreit schon zum Himmel.
Sieht man ein wenig genauer hin, wird es keineswegs besser: Die Stoßrichtung des UN-Migrationspaktes
ist es, das von ihr selbst als Menschenrecht definierte Selbstbestimmungsrecht der Völker („Jedes Volk hat
das Recht, frei über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche,
soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden.“) auszuhebeln, womit der Vertrag der UN klipp und klar
gegen die eigene Menschenrechts-Charta verstößt.

Zudem ist die UNO weder demokratisch gewählt noch kann sie überhaupt rechtlich bindende Entscheidungen
treffen, natürlich schon einmal gar keine, die gegen die Menschenrechts-Charta verstoßen.
Das „rechtlich nicht bindend“, aber politisch verpflichtend“ der Bundesregierung spricht im ersten Teil somit
eine Selbstverständlichkeit aus, denn ein gegen das Recht verstoßender Pakt kann natürlich nicht rechtlich
verbindlich sein. Im zweiten Teil aber wird versucht, diese Illegitimität des Migrationspaktes zur politischen
Verpflichtung zu erheben.

Der Verstoß gegen die unveräußerlichen Menschenrechte als politische Verpflichtung – wie bitte? Der
Rechtsbruch als Pflicht? Ach ja?

Der Migrationspakt selbst, die maßgebliche Mitwirkung der Bundesregierung an diesem Vertrag, die angestrebte
Vergewaltigung des Rechts durch die Politik und der angesichts all dessen nachvollziehbare, aber
gescheiterte Versuch, den Migrationspakt einer öffentlichen Diskussion vorzuenthalten, werfen Fragen auf.
Fragen hinsichtlich der wirklichen Motive der Bundesregierung, der EU und der UN. Und Fragen auch hinsichtlich
ihrer Strafrechtsrelevanz.

Humanitäre Beweggründe? Never ever!
Frau Dr. Merkels emotionalen Satz von Mitte 2015 dürften zumindest einige meiner Leser noch präsent
haben: „Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür,
dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“

Der September 2015 mag als „Notsituation“ durchgehen. Nach meiner Überzeugung muss er das sogar. Aber
2016, 2017 und 2018 und die seitdem ins Land geströmten, größtenteils „identitätslosen“, leider statistisch
zum Teil gerade bei schweren Straftaten besonders auffälligen, ganz überwiegend jungen, männlichen Zuwanderer
nach wie vor unter dem gleichen Label zu listen, das lässt ganz andere als humanitäre Absichten
vermuten. Warum denke ich das?

Die Betreuung eines „jungen, unbegleiteten Flüchtlings“, egal ob er jetzt tatsächlich jung, tatsächlich unbegleitet und tatsächlich Flüchtling ist, kostet den Steuerzahler laut seriöser Berechnungen rund 50.000 Euro
pro Jahr (Quelle unten). Und nun bitte aufgepasst:

Für eben diese 50.000 Euro lässt sich in den ärmeren Regionen Afrikas ein Jahr lang eine Schule für rund
1.000 Schüler betreiben. Nachzulesen in ein einer bemerkenswerten Initiative hier: https://www.br.de/nachrichten/
deutschland-welt/1-000-schulen-fuer-die-welt-spendenprojekt-gestartet,R8dkwlp

Wer wie die Bundeskanzlerin tatsächlich „in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen“ bzw. wirklich
wirksam gegen Fluchtursachen vorgehen wollte, der würde genauso wie der einzige von mir geschätzte
Minister der GroKo, Bundesentwicklungshilfeminister Müller (CSU), selbstverständlich mit den 50.000 Euro
in Afrika ein Jahr lang eine Schule für 1.000 Kinder finanzieren anstatt mit diesem Geld hier einen einzigen
„Flüchtling“ zu alimentieren, der mit Nike-Schuhen, Smartphone und meist trefflich gestylter Frisur heimatund
allzu oft auch perspektivlos durch unsere Fußgängerzonen streicht und der mit den gemittelt 10.000
benötigten Euro für seine Schleusung in seinem Heimatland Enormes in Gang hätte setzen können.

Auch, dass jeder hier von deutschen „Schuldsuchenden“ für „Schutzsuchende“ ausgegebene Euro in deren
Heimatländern rund das 30- bis 50-Fache an sinnvollem Effekt hätte, ist eine Erkenntnis mit einem schon
recht langen Bart. Dass die ungebremste Bevölkerungsexplosion in Afrika (pro Woche rund eine Million Geburten)
„problematisch“ ist, gehört ebenfalls zum verbrieften Wissensfundus, dessen schlichte Erwähnung
heute aber reflexartig als „rechts“ gebrandmarkt wird.

Sarkozy: Das Ziel ist die Rassenvermischung

Aber nein: Entgegen aller Vernunft soll und muss („politisch verpflichtend“) die Zuwanderung nach Europa
forciert werden. Kein „kann“, sondern ein „muss“, was mich Ihnen noch einmal die kurze Rede des früheren
französischen Präsidenten Sarkozy vorstellen lässt: https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Sarkozy-
in-Polizeigewahrsam-wegen-libyscher-Affaere/Sarkozy-ist-auch-ein-Rassist/posting-32073232/show/

Das heißt: Während der allgegenwärtige, überschäumende Kampf gegen sgn. Rechtspopulisten und Rassisten
immer üppigere Ausmaße annimmt, propagieren Herr Sarkozy, die Bundesregierung, die EU und die
UN ihrem Plan bzw. Vertrag die „Pflicht“ zur Rassenvermischung. Die Entscheidung darüber, wer mit wem
künftig Kinder in die Welt setzen darf, das will künftig die Politik bestimmen. Und laut Herrn Sarkozy ggf.
auch durchaus mit Gewalt. Legendär ist auch die Aussage des heutigen Bundestagspräsidenten Schäuble,
der schon im Sommer 2016 die Zuwanderung aus außereuropäischen Ländern lobpries, ohne die „Europa
in Inzucht degenerieren ließe“ https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/nicht-ganz-dicht/
Ich frage Sie: Wo sitzen denn nun die Rassisten? Dort, wo heute am häufigsten die Rassismuskeule gegen
andere geschwungen wird!

Den meisten Bürgern, die bis jetzt überhaupt vom UN-Migrationspakt gehört haben, dürfte eine winzige, aber
durchaus richtungweisende Nuance entgangen sein: Während die Bundesregierung (s. o.) maßgeblich an
seiner Ausgestaltung mitarbeitete, hieß er noch „Global Compact on Migration“. Heute aber heißt er „Global
Compact for Migration“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Am Donnerstag letzter Woche besuchte die Bundeskanzlerin Chemnitz. Dort verteidigte sie noch einmal den
UN-Migrationspakt und bezichtigte dessen Kritiker der Lüge. Sie unterstrich, dass jedes Land auch weiterhin
das Recht haben werde, über seine Zuwanderung selbst zu entscheiden. Komisch, dass auch sechs der neun
deutschen Nachbarländer den Pakt ganz anders als Frau Dr. Merkel interpretieren und den Migrationspakt
nicht unterzeichnen werden. Lügen die auch alle so wie die AfD, Frau Dr. Merkel? Und ebenso Australien,
die USA, China, Israel, Polen, Ungarn, Bulgarien, Estland, die Schweiz? Und Ihre CDU-Wirtschafts- und
Mittelstandsvereinigung (MIT) und die CDU-WerteUnion?

Letztlich in einer Demokratie entscheidend ist aber diese Frage: Wie denkt der laut Grundgesetz definierte
Souverän Deutschlands („Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“) über den Migrationspakt?
Dank des bis kürzlich recht erfolgreich verlaufenen Versuchs, den UN-Migrationspakt völlig vor der Öffentlichkeit
zu verbergen, wissen selbst die meisten politisch interessierten Zeitgenossen bis heute rein gar nichts
von diesem Vertrag. Aber von denjenigen, die ihn kennen, hat „Die Welt“ ein Stimmungsbild abgefragt, das
Sie hier einsehen können: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article183533070/Debatte-im-Bundestag-
Der-Pakt-und-die-Grenzen.html

Von über 100.000 abgegebenen Stimmen sprachen sich zwei Prozent für die Unterzeichnung dieses Paktes
aus und 93 Prozent dagegen. In wessen Auftrag und Interesse will und wird diese Bundesregierung diesen
Vertrag denn unterzeichnen? Ich weiß nur, in wessen Namen sie es zu 93 Prozent nicht tun wird: In dem
des Volkes!

Nur zu gerne, wie zuletzt am Mittwoch im Bundestag, warnt die Bundeskanzlerin vor Nationalismus, beschwört
europäische Werte und verwahrt sich gegen nationale Alleingänge. Dass ausgerechnet sie so argumentiert,
ohne dass sich die gerade nicht in ihre Smartphones vertieften Parlamentarier im Plenarsaal hilflos vor Lachen
einnässen, ist rational nicht mehr erklärbar.

Ihnen allen ein friedvolles Wochenende in ja durchaus verrückt zu nennenden Zeiten!
Axel Retz

“Es gibt keine grausamere Tyrannei als die, welche unter dem Deckmantel der Gesetze und mit dem Scheine
der Gerechtigkeit ausgeübt wird; denn das heißt sozusagen Unglückliche auf der Planke ertränken, auf die
sie sich gerettet haben.” – Charles Baron de Montesquieu (1689 – 1755)

„Lächelnd scheidet der Despot; / denn er weiß, nach seinem Tod / wechselt Willkür nur die Hände, / und die
Knechtschaft hat kein Ende.“ – Heinrich Heine (1797 – 1856)

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Auszug Newsletter 10.11.2018

VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER UND -PRAKTIKER

Liebe Leserinnen und Leser,

EU: Wirtschaftskollaps durch Grenzkontrollen?
Die größte Errungenschaft der EU, es wird uns ja immer wieder eingebläut, sind die offenen Grenzen
innerhalb der Gemeinschaft. Schlösse man sie, stünde uns ein kaum zu beziffernder volkswirtschaftlicher
Schaden ins Haus. Ach wirklich?

Als ich 1977 bei der Rückkehr aus meinem ersten Tauchurlaub an die Costa Brava zwei mit bestem Sherry
gefüllte Zehnliter-Pressluftflaschen erst über die spanisch-französische und dann über die französisch-deutsche
Grenze schmuggelte, stand ich vor den Schlagbäumen jeweils rund 20 Minuten in der Warteschlange.
So wie alle anderen Reisenden und der Schwerverkehr auch.

Heute wird uns eingeredet, dass Grenzkontrollen innerhalb der EU so etwas wie der Todesstoß für die Wirtschaft
wären. Und bis auf seltenste Ausnahmen schaut niemand mehr hin, wer oder was sich in welchem
Fahrzeug befindet. Migranten, Waffen, Drogen?

Der running Gag dabei: 2017 hat sich die vom ADAC veröffentlichte Staubilanz innerhalb unseres Landes
gegenüber 2016 um vier Prozent erhöht. In der Summe wies der Automobilclub 1.488.000 Staukilometer
aus und bezifferte die Zeit, die Verkehrsteilnehmer im Stau verbrachten, auf 457.000 Stunden https://www.
adac.de/der-adac/verein/reifenbreite/staubilanz-2017/

Ein LKW, der an der Grenze eine viertel, eine halbe oder gar eine ganze Stunde darauf warten muss,
akribisch kontrolliert zu werden, würde nach heutiger EU-Propaganda massivste Auswirkungen auf die
Wirtschaftsleistung und das wie eine Monstranz präsentierte „Wirtschaftswachstum“ haben. Die summa
summarum erheblich längeren Stauzeiten, die ein Laster aus Sizilien, Marseille, Warschau, Amsterdam
oder Antwerpen auf einer A3, einer A9, A4 oder einer A61 herumsteht, spielen hingegen keine Rolle?

Womit der Brückenschlag zu etwas anderem auf der Hand liegt: Die „Anti-Europäer“, die „Nationalisten“, die
„Populisten“ etc. geistern als Feindbild Brüssels ähnlich stark herum wie beleuchtete Kürbisse an Halloween.
Ich für meinen Teil kenne rein niemanden, der gegen Europa Front bezieht. Aber eine ganze Menge Menschen,
die erkannt haben, dass die EU und Europa zwei völlig unterschiedliche Paar Stiefel sind.

Europa besteht aus einem Verbund sehr unterschiedlicher Völker, die in Frieden und gegenseitigem Respekt
miteinander verbunden sind und das auch bleiben möchten. Jeder dieser zumindest nach dem Gesetz
souveränen Staaten ist demokratisch ausgerichtet, zumindest auf dem Papier..
Die EU-Kommission hingegen, hinter der sich Europas Regierungen, vor allem Berlin, immer wieder so
gerne verstecken, wenn sie gegen die eigenen Verfassungen verstoßen, ist in keiner Weise demokratisch
legitimiert, sondern ein sich selbst Autorität verliehen habender Moloch, der entweder vom Thron gestoßen
oder aber im Sinne eines Europas der Völker neu erfunden werden muss.

Die Wahlen zum EU-Parlament im Mai 2019 werden da kaum weiterhelfen. Denn die Wahlbeteiligung sinkt
seit 1979 unter dem Strich kontinuierlich ab. Kein Wunder: EU-Parlament, EU-Kommission, der Europäische
Rat, der Rat der Europäischen Union (Ministerrat), der Europäische Gerichtshof (EuGH), das Gericht der
Europäischen Union – kaum jemand versteht, wer da für was warum zuständig sein soll, woher all diese
Institutionen ihre vorgebliche Legitimation haben geschweige denn, warum sich die nationalen Parlamente
von dieser aufgeblähten Beamteria duckmäuserisch mehr und mehr entmachten lassen.

Vielen Schweizern stößt das schon lange auf https://www.epochtimes.de/politik/europa/schweizer-verfassung-
als-oberste-rechtsnorm-selbstbestimmungs-initiative-will-vollstaendige-souveraenitaet-wiederherstellen-
a2691918.html

In Kürze werden die Eidgenossen im letzten diesjährigen Reigen der Volksentscheide daher auch über eine
„Selbstbestimmungsinitiative“ zu entscheiden haben, die der schweizerischen Verfassung Vorrang über alle
anderen (auch internationalen) Rechtsnormen einräumen würde. Die EU oder die UN würden damit auf die
Plätze verwiesen. Und inländische Gerichte könnten sich bei nicht verfassungskonformen Entscheidungen
nicht länger hinter einer vermeintlich höheren Gerichtsbarkeit in Deckung bringen. Eine ausgesprochen
interessante Sache, meine ich.

GCM: Mauschelei aufgeflogen
Am Freitag letzter Woche ging es dann wohl nicht mehr mit dem Verschweigen und Vertuschen. Nachdem
regierungsnahe Medien im vergangenen halben Jahr den GCM (Globaler Pakt für Migration der UN) völlig
totgeschwiegen hatten und die Chefredakteure von ARD und ZDF noch vor zwei Wochen angaben, noch
nie von diesem am 10./11. Dezember in Marrakesch zur Unterzeichnung anstehenden Vertragswerk gehört
zu haben, wurde der Druck der alternativen Medien zuletzt wohl doch zu hoch, um das Thema weiter
unter der Decke halten zu können, erst recht, nachdem auch Österreich ankündigt hatte, diesen Vertrag
keinesfalls zu unterschreiben.

Gestern vor einer Woche veröffentlichte die CDU dann einen bezeichnender Weise selbst erstellten „Fragenkatalog“
zum Migrationspakt, um „Falschmeldungen“ entgegenzutreten. Sie finden diesen Katalog hier:
https://www.cdu.de/artikel/fragen-und-antworten-zum-un-migrationspakt

In ihrem Statement weist die CDU darauf hin, dass der UN-Vertrag kein völkerrechtlicher Vertrag, sondern
„rechtlich unverbindlich“ und lediglich eine „politische Absichtserklärung“ sei. Formal ist das richtig, wie ich
bereits in meinen Ausführungen der vergangenen Monate betont habe. Aber:
Warum finden sich im Vertragswerk dann fast 100 Mal die Begriffe „Verpflichtung“ bzw. „verpflichten“? Meint
die CDU nun eine „Absichtserklärung zur Verpflichtung“ oder was meint sie? Und überhaupt:

Wenn dem Dokument keinerlei rechtliche Verbindlichkeit zukommt, warum muss es dann überhaupt unterschrieben
werden? Und warum bricht dann aus Berlin ein Sturm der Entrüstung über all jene herein,
die den GCM nicht unterschreiben werden (Australien, die USA, Österreich, Ungarn und Kroatien) und die
Staaten, die ihn wahrscheinlich auch nicht gegenzeichnen werden (zur Zeit Brasilien, Norwegen, Japan,
Polen, Tschechien, Israel und Dänemark)?

Die Aussage der CDU, dass der Migrationspakt von der Regierung keineswegs am Parlament vorbeigeschleust
worden sei, entspricht schlichtweg nicht der Wirklichkeit. Einige wenige „kleine Anfragen“ seitens der
AfD gab es dazu im Parlament, eine Diskussion des Vertragswerkes mit anschließender Beschlussfassung
gab es im Bundestag nie, was nun neben Bundesgesundheitsminister Spahn auch andere CDU-Politiker
auf die Barrikaden brachte. https://www.focus.de/politik/deutschland/einige-cdu-politiker-wollen-dagegenstimmen-
wachsender-widerstand-in-unionsfraktion-gegen-migrationspakt_id_9856916.html Erst auf Antrag
der AfD wurde der Migrationspakt vorgestern dann doch im Bundestag besprochen. Einziger Gegner: Die AfD.

Dass das Schriftstück, einmal beschlossen, eine gewaltige Sogwirkung vor allem aus Richtung Afrika
auslösen wird, steht völlig außer Frage, steht jedem Migranten danach doch ein Rechtsanspruch auf eine
Versorgung zu, wie sie auch den Einheimischen gewährt wird – egal ob der Zuwanderer als Asylbewerber,
Flüchtling, Armutsmigrant oder aus welchen Gründen auch immer ins Land kommt. Deutschland würde
wahrscheinlich schneller als selbst von Realisten erwartet zum Eldorado aller werden, die die Einladung
zu einem auskömmlichen Leben ohne Arbeit beim Schopf ergreifen.

Vorsicht, Klarstellung …
Die Erfahrung lehrt leider, dass Klarstellungen der Bundesregierung
wie die vorliegende zum Migrationspakt mit äußerster Vorsicht zu genießen
sind, da das Dementierte durchaus das Gewollte sein könnte.
Veröffentlicht werden sie erst, wenn der Druck der Kritik zu hoch
wird. Vor der Einführung des Euros, die ebenfalls am Volk vorbei
entschieden wurde, war es nicht anders. Ich erinnere noch einmal an
nebenstehende Wahlaussage der CDU von 1999. Rückblickend war
sie das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt wurde.

Dass die UN sich anmaßt, über die Köpfe souveräner Staaten hinweg
über deren künftige Population entscheiden zu können und dass die
Mehrheit der Regierungen dem auch noch zustimmt, ist historisch
beispiellos und im Falle Deutschlands gegenüber dem grundgesetzlich
definierten „Souverän“ (dem Volk) nach meiner Meinung fast schon als
ein diktatorischer Akt der Regierung oder ein Putschversuch gegen
das von ihr ohnehin mit Füßen getretene Grundgesetz zu bezeichnen.

Unterzeichnet die Bundesregierung wie in der vergangenen Woche noch einmal bekräftigt tatsächlich
dieses Abkommen, setzt sie sich damit in eklatanter Weise auch über die im Koalitionsvertrag festgezurrte
„Obergrenze“ hinweg. In der Praxis tut sie das zwar schon jetzt fortwährend, da der Kontrollverlust bei der
Zuwanderung allumfassend ist. Mit dem Global Compact for Migration aber, den sie selbst als „politische
Absichtserklärung“ bezeichnet, erklärt sie nach meiner Meinung expressis verbis, dass es tatsächlich ihre
volle Absicht ist, diese Obergrenze nicht nur zu ignorieren, sondern sie regelrecht in die Luft zu sprengen.
Die SPD, die Grünen und die Linken dürften jubeln.

Wer den UN-Pakt für Migration einmal liest, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Von einer Freiwilligkeit
der Umsetzung ist hier nicht die Rede, sondern vom „Müssen“. Völlig an der Lebenswirklichkeit vorbei geht
der allgegenwärtige Tenor des Textes, der ausschließlich positive Seiten der Migration erwähnt. Und erst am
Mittwoch dieser Woche betonte die zuständige Sonderbeauftragte der UN, Louise Arbour: „Wenn ein Land
nicht darauf angewiesen ist oder es nicht für richtig hält, Arbeitskräfte aus anderen Ländern aufzunehmen,
dann lässt sich aus dem Pakt keine Verpflichtung ableiten, die Grenzen zu öffnen.“

„Arbeitskräfte aus anderen Ländern“, ja, das kennen wir schon. Auch bei der UN sollte mittlerweile erkannt
worden sein, welche Klientel sich neben „echten“ Flüchtlingen auf den Weg nach Europa gemacht hat: Nicht
oder nur minimal qualifizierte, junge Männer, die nicht am Arbeitsmarkt, sondern anderorten Fuß fassen.
Und nicht nur Fuß.

Die Art und Weise, wie die Bundesregierung den verhängnisvollen Migrationspakt vor der Öffentlichkeit zu
verbergen versuchte und das Ausmaß der Beihilfe, das ihr dabei von den Medien gewährt wurde, unterstreicht
überdeutlich, dass die Damen und Herren sehr gut wissen, wie die Mehrheit der Bevölkerung über
diesen Vertrag urteilen würde und dass man das nach Aussage der Grünen nicht mehr Volk heißen dürfende
Volk deswegen vor vollendete Tatsachen stellen und dabei gleichsam entschuldigend auf die UN verweisen
wollte. Aber es kommt noch besser:

Aus Bosnien-Herzegowina ist zu vernehmen, dass Migranten mit namenlosen Mastercard-Karten an Geldautomaten
Bares abheben. Und auf diesen Karten prangen die Logos von EU oder dem UN-Flüchtlingshilfswerk
UNHCR. https://www.epochtimes.de/politik/europa/migranten-verfuegen-ueber-namenlose-mastercards-miteu-
und-unhcr-logo-a2694487.html?meistgelesen=1

Da kann der eine oder andere Spender für die UNO-Flüchtlingshilfe (so wie ich) durchaus ins Grübeln kommen,
welche Vorhaben er denn da eigentlich finanziert. Ich für meinen Teil habe die Konsequenzen gezogen
und meine Spenden an die UN und ihre Abkömmlinge gestoppt. Aber es kommt noch einmal besser:
Denn die EU hat bereits 2009 in einer Studie erforscht, wie viele Migranten welches europäische Land
noch aufnehmen kann. https://www.mmnews.de/politik/99138-eu-studie-deutschland-kann-fast-200-miomigranten-
aufnehmen

Der Originaltext der Studie inkl. aufschlussreicher Berechnungen über den angegebenen Link einsehbar.
Danach kann Deutschland mit einer derzeitigen Einwohnerzahl von gut 80 Millionen Menschen noch rund
192 Millionen Migranten verkraften. Andere EU-Länder, die weniger dicht besiedelt sind, dürften sich auf
mehr als das Zehnfache ihrer eigenen Bevölkerung freuen. Und diese Menschen werden sich vermehren…

Bedenkt man, in welchem Maße allein die rund ein bis zwei Millionen seit 2015 ins Land gekommenen Migranten
(die genauen Zahlen kennt man nicht) das politische Klima, die Kriminalität, den inneren Frieden,
den gesellschaftlichen Zusammenhalt und auch die Psyche vieler Menschen beeinträchtigt haben, sollte
eigentlich wirklich jeder nicht ganz Naive verstehen können, was der UN-Pakt für Migration und die EUStudie
für Europa bedeuten würden, ohne dass ich das hier in inkriminierte Vokabeln zu gießen brauche.

Schon meinem „offenen Brief“ von 2016 hatte ich auf Frau Prof. Kelly M. Greenhills 2010 erschienenes Buch
„Weapons of Mass Migration“ hingewiesen, das zwar stellenweise durchaus langatmig geschrieben ist, aber
die Migrationswaffe als Instrument der politisch-gesellschaftlichen Destabilisierung im historischen Kontext
und im heutigen Zusammenhang beleuchtet.

Dass die Verwendung der Worte „Umvolkung“, Überfremdung“, Volksaustausch“ oder „Volkstod“ heute ausreichen,
um den Verfassungsschutz auf den Plan zu rufen, hat sich herumgesprochen. Nach meiner Meinung
wäre es allerhöchste Zeit, dass sich die Schlapphüte einmal Gedanken darüber machen, wo denn im In- und
Ausland die Verfassungsfeinde tatsächlich sitzen, wer fortgesetzt gegen das Grundgesetz verstößt und die
verfassungsmäßige Ordnung unseres Landes zu zerstören versucht.

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Papier und der scheidende Chef des Verfassungsschutzes
Maaßen haben dazu alles Nötige kundgetan. Und dass die heutige Regierung sie deswegen nicht
mag, das spricht wahrlich Bände.

Ihnen allen ein entspanntes Wochenende!
Beste Grüße
Axel Retz

„Wir sollten niemals aus den Augen verlieren, dass der Weg zur Tyrannei mit der Zerstörung der Wahrheit
beginnt.“ – Bill Clinton (1946 – )

„Das erste was Diktatoren tun ist, die freie Presse abzuschaffen und die Zensur einzuführen. Es gibt keinen
Zweifel, dass die freie Presse der erste Feind der Diktaturen ist.“ – Fidel Castro (1926 – 2016)
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Auszug Newsletter 06.10.2018

WER NICHT HÖREN WILL, MUSS FÜHLEN

Liebe Leserinnen und Leser,
morgen in einer Woche finden die bayerischen Landtagswahlen statt. Glaubt man den aktuellen Umfragen,
werden hinter der viel von ihrem früheren Glanz eingebüßt habenden CSU die Grünen zweitstärkste Partei.
Da die christsozialen Unionisten meilenweit unterhalb der absoluten Mehrheit der Stimmen bleiben werden,
stellt sich für Ministerpräsident Söder die Frage nach einem Koalitionär, falls er keine Minderheitsregierung
anstrebt. Sowohl die Grünen als auch die in Bayern landtagsfähigen Freien Wähler haben der Münchener
Staatskanzlei bereits ganz unverblümt schöne Augen gemacht.

Die Signalwirkung der bayerischen und der zwei Wochen später stattfindenden hessischen Landtagswahlen
für die Bundespolitik sollte man gewiss nicht überbewerten. Eines aber kann dennoch als ausgemacht gelten:
Sollte sich in Bayern eine schwarz-grüne Regierung bilden, wird das den Niedergang der CSU und mittelbar
auch der CDU weiter beschleunigen. Einfach, weil der klassische, wertkonservative CSU-Wähler, der größtenteils
auch mit dem „C“ im Parteinahmen noch etwas anzufangen weiß, zum Großteil durchaus Gefallen an
Natur- und Umweltschutz findet, ganz und gar nicht aber am die grüne Politik dominierenden Gesellschaftsbild,
dem Deutschlandhass, der Gender-Ideologie und der grenzenlosen rot-grünen Willkommenskultur. Kurzum:

Wird sich Herr Söder in eine Allianz mit den Grünen versteigen, wird das sowohl auf Landes- als auch auf
Bundesebene seinen erklärten politischen Buhmännern in die Hände spielen. Der AfD.
Bemerkenswert fand ich in diesem Zusammenhang die Äußerung von CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach,
der sehr zutreffend formulierte, dass man die AfD zwar argumentativ stellen sollte, dazu aber erst einmal in
der Lage sein müsse. Das hat gesessen. Die Bundestagsreden lassen grüßen.

Dass gerade die CDU/CSU, deren Parteiprogramm von 2002 sich hinsichtlich der Zuwanderungsfrage heute
fast wortwörtlich im Parteiprogramm der „Alternative“ wiederfindet, heute aus allen Rohren auf die AfD schießt,
ist mit ein Grund dafür, dass die AfD so stark zulegen konnte. Politisch informierte Menschen wählen nach
Inhalten, nicht nach Namen. Und wenn die CDU heute für das steht, für das die Grünen, wenn auch nicht in
der heutigen Ausprägung, immer schon standen, dann muss sich wahrlich niemand wundern. Weder über
den Exodus der Wähler aus den (früheren) Parteien der Mitte noch über den Zulauf zur AfD. Es ist ja weder
nachvollzieh- noch vermittelbar, dass ein Wähler, der sich 2002 wie heute voll und ganz zum Programm der
CDU und dessen Inhalten bekennt, heute als Rechtsradikaler oder gar Nazi beschimpft wird, obwohl er an
seiner politischen Ausrichtung nicht ein Iota geändert hat.

Nach meiner Ansicht ist der Erfolg der Alternative für Deutschland nicht darauf begründet, dass sie „Neues“
zu bieten hätte. Ganz im Gegenteil: Sie ist zum Magneten all derer geworden, die sich als Konservative (lat.
conservare = bewahren) verstehen. Mit „rechts“ hat das rein gar nichts zu tun. Und das muss die AfD auch
klar machen, indem sie sich von tatsächlich rechtsradikalen Mitgliedern oder Mitläufern rigoros distanziert.
Aber das scheint mittlerweile verstanden worden zu sein.

Die Bundestagswahl vom 22. September 2002 brachte der CDU/CSU ebenso wie der SPD einen Stimmenanteil
von jeweils 38,5 Prozent. Zusammen also mehr als drei Viertel der Urnengänger. Wie düster es heute
aussieht, wissen Sie: Union bei 26 Prozent, SPD bei 16 Prozent (AfD bei 18,5 Prozent).

Wirklich fatal mutet an, dass die früheren großen Volksparteien nicht begreifen zu können scheinen, dass
ihnen die Wähler erst abhandenkamen, nachdem sie selbst diesen Wählern durch eine radikale Veränderung
ihrer ureigensten Inhalte den Rücken zugekehrt haben. Die Wähler sind sich treu geblieben, die Parteien
ihnen aber nicht. Was erklärt, warum die AfD ihren größten Zulauf eben aus der früheren politischen Mitte
von CDU/CSU und SPD rekrutieren kann.

SPD: Auf einem guten Weg
Immer, wenn irgendein politisches Vorhaben oder ein Prozess so ganz und gar keinerlei Fortschritte oder gar
Rückschritte zu verzeichnen hat, wird das seit Jahren mit dem Euphemismus des „guten Weges“ umschrieben.
Die „Rettung“ Griechenlands wanderte am längsten darauf, die Wohnungs-, Renten- und Bildungspolitik sind
aber ebenso wie die Bundeswehr auch schon lange auf besagtem Pfad unterwegs.
Die SPD fühlt das übrigens auch. Je tiefer es nach unten geht mit den Wahlumfragen, umso stärker wird
der gute Weg beschworen. Auch hier in Bayern. Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin der Partei für die anstehende
Landtagswahl. entdeckte in der vergangenen Woche, dass es das Merkmal der Demokratie sein,
Angst zu nehmen statt Angst zu schüren.

Was Demokratie und Angst miteinander zu tun haben, erschloss sich mir erst auf den zweiten Blick:
Deutschlands Polizei fahndet nach 450.000 Ausländern https://www.mmnews.de/vermischtes/92326-
asylchaos-polizei-fahndet-nach-450-000-auslaendern, die irgendwie abhandengekommen sind und von
denen zumeist nicht einmal bekannt ist, wer sie eigentlich wirklich sind und wo sie herkommen, 2017 erhielt
das BAMF 10.597 Hinweise auf [Achtung, eine bemerkenswerte Wortschöpfung] „sicherheitsgefährdende
Schutzbedürftige“, die an den Verfassungsschutz weitergeleitet wurden https://politikstube.com/viermal-so-
viele-hinweise-deutschland-wird-zum-terrornest/ Vor diesen Menschen und ihren Plänen haben die Menschen
Angst, sie haben Angst, aufs Dreisteste belogen zu werden, wenn sie binnen eines Jahres zehnmal mehr
Schwarzafrikaner im Stadtbild sehen als zuvor, obwohl ihnen fast allabendlich eingebläut wird, dass „immer
weniger“ Migranten kommen, sie haben Angst, als Frau alleine joggen oder abends überhaupt noch auf die
Straße zu gehen.

Sie haben Angst, als Nazis beschimpft und aus ihrem Job katapultiert zu werden, wenn sie das sagen, was
die überwältigende Mehrheit der Bürger denkt. Oder als Beamter auszusprechen, dass man nicht das sieht,
was die Kanzlerin gesehen zu haben vorgibt, ohne es zu belegen. Und sie hätten noch viel, viel mehr Angst,
wenn sie den „Globalen Pakt für Migration der UN“ kennen würden, der am 11. Dezember unterzeichnet
werden soll und den Politik und Medien der Öffentlichkeit vorenthalten – obwohl er das Zeug hat, Europa
binnen Kürze in Eurafika zu verwandeln. https://www.epochtimes.de/politik/welt/migrationspakt-der-un-inzwei-
generationen-ist-deutschland-gekippt-wenn-die-masseneinwanderung-nicht-gestoppt-wird-a2662363.
html?meistgelesen=1

Ja, werte Frau Kohnen, wenn es denn ein Merkmal der Demokratie sein sollte, Angst zu nehmen anstatt sie
zu verbreiten, dann hat die seit dreizehn Jahren amtierende Bundeskanzlerin die fulminanteste Bruchlandung
seit Bestehen der BRD hingelegt. Mit Hilfe eben Ihrer sich in heißer Luft auflösenden SPD.
Der wertvollen Wortspende Ihrer großen Vorsitzenden Andrea Nahles, „Bätschi!“, setze ich ein christliches
„Gott schütze unser Land!“ entgegen, auch wenn Ihre SPD-nahe Antifa-Truppe die Christen etwa bei Anti-
Abtreibungsdemonstrationen mit „Hätt‘ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ bedenkt.

Einfache Lösungen
Als Alexander der Große der Überlieferung nach den Gordischen Knoten mit seinem Schwert durchschlug,
war das eine sprichwörtlich „einfache Lösung“. Im politischen Alltag gilt diese Art der Problembewältigung
heute als populistisch. Wie heißt es immer so schön: „Wer den Menschen einfache Lösungen verspricht,
instrumentalisiert sie für seine Zwecke. Denn einfache Lösungen gibt es nicht.“

Doch, die gibt es. Bei der illegalen Einreise sich nicht ausweisen könnender/wollender Zuwanderer bestünde
sie in einem klassischen Grenzschutz früherer Gangart oder in der Festsetzung der betreffenden Personen,
bis deren Identität zweifelsfrei geklärt ist. Vorgeschlagen hat dieses EU-rechtskonforme, bereits von Finnland,
den Niederlanden, Norwegen, Bulgarien und den Niederlanden praktizierte Vorgehen der sächsische
Innenminister Prof. Roland Wöller (CDU) https://www.welt.de/politik/deutschland/article181645692/Sachsens-
Innenminister-will-Asylbewerber-ohne-Pass-inhaftieren.html

Um sich im Bestreben, potentielle Wähler vor den Kopf zu stoßen, keine Ruhepause zu gönnen, konstatierte
SPD-Mann Mahmut Özdemir dazu, dass es sich bei Einreisenden ohne Papiere ja nicht um ein Massenphänomen,
sondern um eine kleine Minderheit handele. Herr Özdemir, Herr Özdemir: Zwischen 180.000
und 500.000 Menschen sind eine „kleine Minderheit? https://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-undillegalitaet-
zahl-der-migranten-ohne-papiere-duerfte-weiter-steigen/13048502.html Immerhin haben Sie sich
den Terminus „Einzelfälle“ verkniffen. …

Es gibt also eine einfache Lösung, aber politisch scheint sie nicht gewollt zu sein. Gewollt zu sein scheint
indes entgegen aller Bekundungen der fortgesetzte Rechtsbruch. Ausgerufen EU und Kanzleramt, hingenommen
und verteidigt von einer ihr blind ergebenen, nur ansatzweise bröckelnden Gefolgschaft in Fraktion
und Parlament, rasant schwindend aber in der Wählerschaft.

Als der Bundesrechnungshof am Freitag vergangener Woche dem Bundeswirtschaftsministerium in punkto
Energiewende die denkbar schlechteste Note ausstellte und auf eine fast ergebnislose Verschwendung von
rund 160 Milliarden Euro (in den letzten fünf Jahren) hinwies, sträubten sich mir ein wenig die Nackenhaare,
zumal ich am gleichen Tag von Kirchensteueramt einen korrigierten Bescheid für 2011 erhielt, demzufolge
meiner Gattin 0,22 Euro zurückerstattet werden. Und eine Aufforderung der BaFin, eine notariell beglaubigte
Kopie meines Personalausweises einzureichen. Liebe BaFin, die habt Ihr seit 2007. Aber ich schicke Euch
noch eine zu.

Verstehe ich ja, dass man bei einem 64-jährigen, unbescholtenen Bundesbürger mitsamt all seiner langen
Historie amtlicher Registrierungen seit der Geburtsurkunde besser immer wieder mal genau hinschaut, um
wen es sich denn bloß handeln möge und eine notariell beglaubigte Ausweiskopie einfordert. Der Staat will
halt wissen, wer sich im Land aufhält!

Deutschlands hyperpenible Bürokratie, die hier mit Argusaugen und spitzem Stift auf kleinste Kleinigkeiten
achtet und Verstöße teils jenseits aller Verhältnismäßigkeit ahndet, bei (s. o.) „sicherheitsgefährdenden Schutzsuchenden“
jedoch von Blindheit geschlagen ist, begeistert immer wieder. Aber zurück zur „Energiewende“:
Wie der Bundesrechnungshof konstatierte, ist die Bundesregierung mit viel Verve an das Thema herangegangen,
um sich dann in Kleinklein und einem unübersichtlichen Wust an unverständlichen Verordnungen zu
verzetteln. Mit dem Ergebnis, dass Deutschland seine propagierten „Klimaziele“ für 2020 niemals erreichen
können wird.

Auch hier gibt es eine einfache Lösung, die dort ansetzt, wo die meisten Schadstoffe emittiert werden, beim
Autoverkehr. Wann endlich kann sich die Politik dazu durchringen, auf den deutschen Straßen das zu tun,
was in allen anderen industrialisierten Ländern gang und gäbe ist, also ein Tempolimit einzuführen? In den
Niederlanden gilt auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h, in der Schweiz sind es 120, in
Österreich 130 und in Frankreich ebenfalls 130 bzw. bei Regen 110 km/h.

X mal Pi mal Paddelboot lässt sich sagen, dass ein mit 160 km/h gefahrenes Fahrzeug rund 50 Prozent
mehr Treibstoff verbraucht als wenn es mit 120 km/h unterwegs wäre; bei Tempo 200 km/h verdoppelt sich
der Verbrauch im Vergleich zu 120 km/h sogar.

Ein Geschwindigkeitslimit würde daher massiv zur Reduktion all dessen führen, was hinten am Auspuff der
Fahrzeuge den Weg ins Freie findet. Und durch eine anzunehmende, gleichförmigere gefahrene Geschwindigkeit
auf den Straßen, die ständiges Abbremsen und Beschleunigen minimiert, würde dieser Effekt noch
deutlich verstärkt, ebenfalls durch einen zu erwartenden Rückgang von Unfällen und dem damit einhergehenden,
oftmals stundenlangen Stop-and-go-Verkehr.

Deutschlands Sonderrolle bei diesem Thema gehört spätestens in Zeiten immer dichter werdenden Verkehrs
und der laut Bundesrechnungshof unfähig erscheinenden Energiepolitik auf den Prüfstand. Eine „einfache
Lösung“, mit der sich der Wille der Regierung zur Einhaltung selbstgesteckter Klimaziele erheblich überzeugender
darstellen ließe als durch die Kumpanei mit Automobilkonzernen.

Eine ebenfalls ungemein einfache Lösung zur Festigung der brüchig gewordenen Demokratie wäre die überfällige
Einführung der „direkten Demokratie“ nach Schweizer Vorbild, also Volksentscheide. Ich gebe Ihnen
Brief und Siegel darauf, dass es dann heute weder eine Fortsetzung der unkontrollierten Zuwanderung noch
der Russlandhetze noch der Beteiligung der Bundeswehr an willfährigen US- und NATO-Kriegen geschweige
denn das Hätscheln und Tätscheln des Gender-Wahnsinns und seiner Auswüchse gäbe. Und schon einmal
gar nicht mehr gäbe es den zum Staatsfunk verkommenen öffentlich-rechtlichen Rundfunk bzw. seine
GEZ-Zwangsfinanzierung. Oder Deutschland als weltweit drittgrößten Waffenexporteur und damit Anheizer
der Flüchtlingsströme. Oder eine personell ausgehungerte Polizei, eine zur Schrotthalde abgewirtschaftete
Bundeswehr, kaputte Schulen und den Lehrermangel.

Wenn rund 500 vollschichtig beschäftigte Beamte in fünf Jahren 160 Milliarden Euro vergeigen, um die Energiewende
unter einem monströsen Sarkophag von Vorschriften zu ersticken, mag man sich vorstellen, was die
gleiche Summe, in unser Bildungswesen an den Schulen investiert, an messbaren Erfolgen gebracht hätte.

Dass die Merkel-Regierung die direkte Demokratie mehr scheut als der Teufel das Weihwasser, womit sie
sich in perfektem Gleichklang zur EU befindet, wissen wir. Und spätestens seit dem Brexit ist diese Scheu
noch größer geworden. Ja, wo kämen wir denn hin, wenn dem grundgesetzlich verbrieften Souverän unseres
Staates ein wirkliches Mitspracherecht eingeräumt würde? Ich sage es Ihnen: Zu „einfachen Lösungen“ und
zur Erkenntnis der Wähler, ernst genommen statt zur unerwünschten Verfügungsmasse degradiert zu werden.

Die Bürger sind, auch wenn es die Gegner der Volksentscheide nur durch die Blume ausdrücken, zu „dumm“,
um komplexe politische Vorgänge und Entscheidungen verstehen zu können. Ach ja? Das Gegenteil ist der
Fall. Die überwältigende, „dumme“ Mehrheit der Wähler wünscht sich Frieden, innere Sicherheit, ein friedvolles
Verhältnis zu Russland, gute Bildung, sichere, auskömmliche Arbeitsplätze und Renten, den Schutz
der Familie, einen soliden Umweltschutz und die Wiedereinsetzung der Demokratie.

Irgendwie findet sich all das mehr oder minder deutlich im Grundgesetz wieder. Aber diejenigen Bürger, die
für all das stehen und die CDU/CSU jetzt auf und die SPD auf 16 Prozent versenkt und die AfD auf 18,5
Prozent katapultiert haben, sind „Populisten“ oder gar „Nazis“.

So genannte „Umfragen“ oder „Studien“, denen zufolge die Bundeskanzlerin der beliebteste Deutsche aller
Zeiten ist und die Menschen die Massenmigration mehrheitlich gut oder sogar sehr gut finden, sind erkennbar
dermaßen an der Wirklichkeit vorbeigelogen, dass mittlerweile selbst politisch weniger interessierter
Zeitgenossen die Spucke wegbleibt.

Nichts verstanden, leider …
Dass der GroKo einerseits jeder Kontakt zum Wähler verloren gegangen ist und sie andererseits in Hinsicht
auf die Migration völlig hilflos ist, belegt das am Dienstag von der Groko mit heißer Nadel aus dem Hut gezauberte „Einwanderungs- bzw. Fachkräftezuwanderungsgesetz“ bzw. sein Entwurf. Zuwanderer aus Nicht-
EU-Ländern sollen danach auch außerhalb der Asylgesetzgebung eine Bleibeperspektive erhalten, wenn sie
eine ausreichende Qualifikation, Deutschkenntnisse und einen erkennbaren Integrationswillen mitbringen.
Asylmissbrauch und die Einwanderung in die Sozialsysteme soll es hingegen nicht geben. Das haben CDU
und SPD aber auch 2002 schon geschrieben.

Eine größere Luftnummer hat selbst die GroKo selten aus dem Hut gezaubert, haben uns die Berliner Komiker
doch gar so lange weismachen wollen, dass seit 2015 bereits rund zwei Millionen „Fachkräfte“ zu uns
gekommen wären.

Natürlich ist es wünschenswert, dass Akademiker und Fachkräfte ins Land kommen, ganz egal, woher. Mindestens
ebenso dringlich erscheint es jedoch, nicht asylberechtigte Zuwanderer aus unseren Sozialsystemen
und aus dem Land zu bekommen. Kein Land kann Welt-Sozialamt spielen, ohne daran zugrunde zu gehen.
Fachkräftezuwanderungsgesetz hin oder her: Wer die faktisch nicht vorhandene deutsche Grenze überschreitet
und das Wort Asyl ausspricht, für den gilt nach wie vor das Merkel‘sche „Nun sind sie halt da.“. Und so
gut wie niemand dieser Klientel, größtenteils ohne Papiere eingereist, wird tatsächlich wieder abgeschoben.

Unter ihnen eben auch Wirtschaftsmigranten, Kriminelle, Kriegsverbrecher, radikale Islamisten und Terroristen.
Jeder Mord oder Totschlag, jede der tagtäglichen Messerstechereien oder Körperverletzungen, jede Vergewaltigung,
jeder Überfall, jede Massenschlägerei wie gestern im Ulm, aber auch jeder Asylbetrug, die die
Schutzsuchenden vom Zaun brechen, steht letztlich in der Verantwortung der Bundeskanzlerin und ihrer
Gefolgstreuen in Kabinett und Parlament.

Das ist der Grund der erdrutschartigen Talfahrt von CDU/CSU und SPD, gekrönt durch den jeder Diktatur zur
Ehre reichenden Versuch, die Kritiker der unhaltbaren Zustände des „Populismus“, der Fremdenfeindlichkeit
oder rechtsradikaler Überzeugungen zu bezichtigen, sie zu diffamieren und immer häufiger auch gesellschaftlich
aufs Abstellgleis zu stellen.

Wer sich nach wie vor dagegen sträubt anzuerkennen, dass die Bundesregierung Erfüllungsgehilfe der
Protagonisten eines Bevölkerungsaustauschs und einer Rassenvermischung ist, der sei noch einmal an den
nachstehende ARD-Beitrag erinnert, in dem Harvard-Absolvent Yascha Mounk klarstellt, dass „wir ein historisch
einzigartiges Experiment wagen“, nämlich die Verwandlung einer monoethnischen, monokulturellen
Demokratie in eine multiethnische. https://www.youtube.com/watch?v=3qkaAyKLeBs

Wo die Rassisten, die Eugeniker und die Feinde des Grundgesetzes und des Völkerrechts wirklich sitzen,
sollte spätestens nach Betrachten dieses kurzen Videos wirklich jedem klar sein. Diejenigen, die der Kanzlerin
immer noch die Treue halten, sollten sich gewahr sein, sich dafür in m. E. gar nicht einmal mehr ferner
Zukunft rechtfertigen zu müssen!

„Keine Experimente“ lautet der Slogan der CDU im Wahlkampf von 1957. https://de.wikipedia.org/wiki/Keine_
Experimente „Keine Menschen-Experimente“ wünschen sich heute die, die der GroKo den Rücken
kehren.

Ich meine: Fährt die CSU hier in Bayern am übernächsten Sonntag ein noch schlimmeres Ergebnis ein als
die aktuellen Umfragen erwarten lassen, werden die Konsequenzen vor allem die CDU betreffen. Der Tag,
an dem es innerparteilich dort zur offenen Revolte gegen die Willkommens-Kanzlerin kommen wird, ist nah.

Dass die Partei danach fähig ist, sich innerlich zu erneuern anstatt nur ein Merkel-Plagiat zu gebären, wage
ich zu bezweifeln. „Wer nicht hören will, muss fühlen.“, lautet ein altes Sprichwort, womit gemeint ist, dass
jeder, der auf Warnungen nicht hört, seine eigenen, bitteren Erfahrungen zu erwarten hat.
Der beispiellose Absturz von CDU/CSU und SPD in der Wählergunst lässt vermuten, dass dieses alte Bonmot
in Berlin binnen Kürze eine fulminante Auferstehung feiern wird. Warten wir auf die Bayern!

Mein jedes Jahr stets vor Weihnachten stattfindender Spendenaufruf hat das Ziel, dort Hilfe zu leisten, wo es
entweder dem Gemeinwohl oder aber besonders hilfebedürftigen Menschen zugute kommt, die unverschuldet
durch schwere Zeiten gehen.

Vor Weihnachten – ganz im Sinne Sankt Martins – etwas zu spenden, halte ich für eine gute Sache, vorausgesetzt,
sie „trifft“ die Richtigen und kommt auch zu 100 Prozent beim Empfänger an. Das ist nicht überall der Fall.

So ist es mir beispielsweise ein Rätsel, warum der Vorstand von „Ärzte ohne Grenzen“ mit über 95.000 Euro
pro Jahr vergütet wird, der Chef von „Brot für die Welt“ mit rund 174.000 Euro, der Vorsitzende der Diakonie
mit 194.000 Euro, der der Welthungerhilfe mit 155.000 Euro etwas mehr als der Unicef-Vorstand mit 151.700
Euro und der Leiter von SOS-Kinderdorf mit 157.163 Euro. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
ngos-hilfsorganisationen-vergeben-spitzengehaelter-a2140939.html

Natürlich können Sie spenden, wo Sie mögen. Eine wirklich sinnvolle Alternative habe ich Ihnen vorgschlagen.
Beste Grüße
Axel Retz

„Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst immer dann macht, nachdem man sie gebraucht
hätte.“ – Friedrich Nietzsche (1844 – 1900)

„Man gibt Almosen, um der Not abzuhelfen, aber nicht, um die Faulheit auf die Weide zu treiben.“ – Augustinus (354 – 430)
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Auszug Newsletter 22.09.2018

VERBLENDUNG

Liebe Leserinnen und Leser,
mein Lieblingskurzwitz lautet „Kommt ein Zyklop zum Augearzt.“ Leider, so ist es halt mit dem Bildungsniveau,
verstehen ihn immer weniger Leute. Witze und vermeintlich Lustiges – meist auf Kosten Dritter – nehmen
heutzutage den Weg über What‘s App.

Im Schutze einer Schafherde, so die Überlieferung, hatten sich Odysseus und seine Gefährten aus ihrer
Gefangenschaft des Zyklopen Polyphem befreit, den Odysseus zuvor mit einem glühenden Pfahl seines
einäugigen Sehsinns beraubt und ihn damit zum Blinden gemacht hatte, nachdem der Unhold bereits einige
seiner Getreuen gefrühstückt hatte.

Ohne Frage bietet sich nicht nur die griechische Mythologie zum Vergleich mit Heutigem an, die römische
und die germanische sind ja auch nicht ohne. Leider ist derzeit kein Odysseus in Sicht. An Zyklopen und
Schafen hingegen besteht kein Mangel.

Es liegt mir ferner denn je, Ihre Meinungsbildung in die eine oder andere Richtung beeinflussen zu wollen.
Aber es liegt mir auch näher denn je, Ihnen bei der Bildung eines eigenen Urteils den Steigbügel zu halten.
Nach dem „Pogrom“ und den „Hetzjagden“ von Chemnitz übermittelte mir Leser Willi A. (Danke sehr!) nachstehenden
Video-Auszug aus dem am 03. September stattfindenden Konzert „gegen rechts“. Zur Erinnerung:
Bundespräsident Steinmeier hatte zum Besuch dieser Veranstaltung aufgerufen. Und Bundesaußenminister
Maas, Ex-Justizminister und irgendwie für alles gut, was man sich noch gar nicht vorstellen mag, lobte das
Konzert im Nachhinein noch einmal ausdrücklich.

Sehen Sie sich bitte unbedingt diesen Ausschnitt des Konzerts an: https://www.youtube.com/watch?v=sYtsoQ8u_
E ab Minute 10:20 an.
65.000 Gäste geben dem von Migranten ermordeten Daniel Hillig, dessen Mörder „mutmaßlich von irgendwo
her kamen, teils polizeibekannt und ausreisepfichtig“ waren, die letzte Ehre. Hieß es.
22.09.2018

Herr Bundespräsident, Herr Bundesaußenminister: Dieser Konzertausschnitt zeigt sehr schön, was Sie
unter einer Trauerfeier, aufrechten Demokraten und Freunden des Rechtsstaats zu verstehen scheinen. Mir
schaudert‘s. Aber die Quittung folgte gestern auf dem Fuße: Die AfD liegt im ARD-Deutschlandtrend bei 18
Prozent und damit (wie von mir im Frühjahr prognostiziert) auch bundesweit vor der SPD.

Aus dem oben verlinkten Kleinod humanistischen Liedguts aus Chemnitz hingegen triefen Hass, Gewalt,
Hetze und Menschenverachtung nur so heraus. 2013 hatte das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern
zur vom Bundesaußenminister Heiko Maas schon wiederholt gelobten Band „Feine Sahne Fischfilet“
festgestellt, dass „von der Musikgruppe Bestrebungen ausgehen, die gegen die freiheitlich-demokratische
Grundordnung gerichtet sind“. http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?doc.id=M
WRE130002201&st=ent&showdoccase=1&paramfromHL=true#focuspoint

Regierung und Medien stellen die Realität mittlerweile in einem Maße auf den Kopf, dass es nur noch von
den wirklich ganz, ganz Dummen nicht bemerkt wird. Und wer wie die ARD Tagesthemen gar in die Berichterstattung
über Chemnitz auch noch ein altes Video mit grölenden Fußball-Hooligans hineinmontiert https://
www.freiewelt.net/nachricht/tagesthemen-manipulierten-chemnitz-berichterstattung-10075553/, der setzt
ganz bewusst und in verleumderischer Absicht auf Fake News weit jenseits purer Propaganda. Getreu dem
Motto: Ist der politische Gegner nicht böse, stellen wir ihn halt einfach so dar!

Dass Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen im Video von „Antifa Zeckenbiss“ keine Hetzjagden erkennen
konnte, liegt einfach daran, dass es bis auf das geschätzt zehn Meter währende Zulaufen eines Mannes auf
zwei andere und einen versuchten Fußtritt in dieser Sequenz schlichtweg nichts zu sehen gab. Die Forderungen
nach einem Rücktritt oder Rausschmiss des obersten Verfassungsschützers fußten daher wohl eher
darauf, dass er es wagte, der Kanzlerin Paroli zu bieten. Mit unschuldiger Naivität stellte das auch SPDEx-
Lichtgestalt Martin Schulz in der Sendung „Anne Will“ am vergangenen Sonntag fest, als er formulierte,
Frau Merkel müsse sich entscheiden, ob sie eine stabile Regierung haben oder einen Mann im Amt halten
wolle, der ihr öffentlich widerspricht. Frau Merkel ist die Wahrheit. Und was sie sieht, auch wenn es gar
nicht da ist, wird dadurch geschaffen, dass sie es sieht. Die Schöpfungsgeschichte war ein Klacks dagegen!

Wer in der Geschichte dem politischen Gegner argumentativ nichts entgegenzusetzen hatte, bediente sich
gerne der Mittel Diffamierung, Propaganda oder der Agitation, wie es in der DDR hieß. Ein weiteres, erschrekkendes
aktuelles Beispiel dafür finden Sie im nachstehenden Video https://juergenfritz.com/2018/09/13/
fake-video-jagdszene/

Gezeigt wird ein angeblicher Wahlstand der AfD, an dem vor laufender Kamera ein Dunkelhäutiger von
zwei Weißen „gehetzt“ wird. Nur: Weder war der Stand überhaupt von der AfD geschweige denn wurde der
schwarze Mann tatsächlich gehetzt. Denn kaum war er an der Kamera vorbei geflüchtet, spazierte er von
rechts wieder ins Bild hinein. Zu sehen ist im Video auch die professionelle Kamera- und Tontechnik der
Produzenten des Videoclips. Die Auftraggeber, Finanziers und Komparsen dieses ebenfalls auf Volksverhetzung
sinnenden Videos, hoffe ich, finden sich alsbald vor dem Kadi wieder.

ln unserem Land scheint es eine Menge Leute zu geben, die ganz bewusst, zielstrebig und mit wirklich allen
Mitteln auf die Spaltung der Gesellschaft und die bedingungslose Vernichtung des politischen Gegners
hinarbeiten. Nach allem, was ich erkennen kann, sitzen sie aber mehrheitlich nicht im sgn. rechten Lager.
Der permanente, vor keiner Lüge und keinen Verunglimpfungen mehr Halt machende Versuch, „ganz
normale“ Bürger zu nazifizieren, Opfer zu verhöhnen oder zu ignorieren, birgt leider durchaus die Gefahr,
einmal zur Explosion zu führen und den Eklat etwa zwischen dem edlen Publikum des Chemnitzer Konzerts
(s. o.) und den sich schutzlos gestellt fühlenden Bürgern auf der Straße eskalieren zu lassen.

Eine tragende Rolle dabei spielt der GEZ-finanzierte Staatsfunk, der von freier, objektiver und wenn nötig
auch kritischer Berichterstattung heute weiter entfernt ist als der Neptun von der Erde. Und das sind schon
ein paar Meter.

Was in Chemnitz geschah und die Menschen auf die Straße brachte, war ein Mord. Davon ist, wenn überhaupt,
allenfalls am Rande die Rede. Im Vordergrund der Berichterstattung stehen „die rechten Demonstrationen“.
Nur: Wenn in einer Demo ein Promille oder auch ein Prozent ewig Gestriger mitlaufen, dann lässt
sich das zum einen nicht verhindern und stellt zum zweiten keine Rechtfertigung dafür dar, den gesamten
Demonstrationszug in die rechte Ecke zu stellen. Aber unsere Medien tun das. Größtenteils.
Gebetsmühlenartig wurde uns in den letzten Jahren eingebläut, dass wir von den berühmten „Einzelfällen“
gefälligst nicht auf alle „Flüchtlinge“ schließen dürfen. Was niemand tat, den ich kenne. Die gleichen Leute
bis hin ins Kanzleramt entblöden sich aber nicht, von Einzelfällen rechtsradikaler Mitläufer bei Demonstrationen
auf den gesamten Demonstrationszug zu verallgemeinern.

Aber es gibt auch Lichtblicke im Blätterwald. So konstatierte der Herausgeber der WELT, Stefan Aust, am
Freitag vergangener Woche in einem mit „Mutti aller Probleme“ betitelten Beitrag zur „Causa Maaßen“: „Es
drängt sich der Verdacht auf, als sei in diesem Lande der kollektive, parteiübergreifende, galoppierende
Rinderwahn ausgebrochen.“ Und: „Die Wurzeln der gegenwärtigen Misere lagen schon im Sommer 2015
blankgespült für jeden sichtbar offen da.“ https://www.journalistenwatch.com/2018/09/14/stefan-aust-merkel/
Ja, Herr Aust, wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Aber warum dauert es so lange, bis die Medien das
schon 2015 Blankgespülte aussprechen statt es zu verschweigen, zu vertuschen oder schönzureden? Wie
auch immer: Herzlich willkommen im Club!

Mit Volldampf in die akademische Verblödung
Dass viele Gutmenschen die tatsächlichen Begleiterscheinungen der Massenmigration dank ideologischer
Lobotomie gar nicht mehr erkennen können und sich stattdessen tagtäglich neuen Weltverschlechterungsphantasien
zuwenden, erfüllt nicht nur mich mit tiefer Sorge.

Mit Inbrunst und viel Liebe zum Detail an einem besonders viel versprechenden diesbezüglichen Ei brütet
derzeit das Studenten-Studierendenparlament der Berliner Humboldt-Universität. Im vom die Hirne vernebelnden
Genderwahn blieb erfreulicherweise immer noch ein Eckchen frei, das sich nun (wieder einmal)
der Gleichberechtigung der Geschlechter annimmt. Komischerweise werden darunter – der Zweck heiligt
die Mittel – plötzlich nur das männliche und das weibliche Geschlecht verstanden, obwohl es derer laut
universitärer Genderforschung der gleichen Klientel doch mittlerweile über 60 gibt. Geschenkt, Ihr Lieben.
58 Eurer >60 „Geschlechter“ müssen halt mal kurz von Bord gehen, wenn es den Feminismus zu verteidigen
gilt. Verstehe ich.

Nach den Ideen der Gleichberechtigungs-Junkies sollen Diskussionen künftig abgebrochen werden, wenn
sich nur noch Männer, aber keine Frau mehr zu Wort melden. Die 58 anderen von Euch aus dem Boden
gestampften Geschlechter können so lange mal die Klappe halten.

Warum das so sein soll, blieb bis auf Weiteres ungeklärt. Aber es kommt noch etwas härter. Denn im Beschluss
des akademischen Nachwuchses steht zu lesen: „Eine sich weiblich identifizierende Person“ soll
auf der Rednerliste vor die erste „sich männlich identifizierende Person“ gezogen werden, sofern davor
nicht bereits eine „sich weiblich identifizierende Person“ steht. Stehen nur noch drei „sich männlich identifizierende
Personen“ auf der Redeliste, wird die Debatte beendet (…).“ https://www.bz-berlin.de/berlin/
kolumne/studenten-wollen-debatte-beenden-wenn-sich-keine-frau-mehr-meldet

Das setzt dem Hokuspokus die verdiente Krone auf und verleiht ihm einen Nobelpreis-verdächtigen Logenplatz
auf dem Olymp gehobenen Schwachsinns: Nicht auf das tatsächliche Geschlecht der Redner soll es
ankommen, sondern auf das, als das der/die Redewillige sich gerade „identifiziert“.
Und natürlich wäre es ein diskriminierender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, irgendjemandem vorschreiben
zu wollen, dass er seinem von ihm „identifizierten Geschlecht“ einen ganzen Tag lang die Treue halten
muss. Jede/r kann die Diskussion also am Abbruch hindern, in der er/sie ad hoc ein anderes Geschlecht
bei sich entdeckt.

Wenn die Multikulti-Gender-Homo-Gaga-Ideologie nicht verfängt, dann muss halt ein wenig nachgeholfen
werden. So geschehen in der im französischen Lyon beheimateten Kunsthochschule École Émile Cohl. Die
eifrigen Kulturschaffenden dort planten, eine Dependance in Los Angeles zu eröffnen. Zu Werbezwecken
veröffentliche man in den USA ein Jahrgangsfoto, das Studenten beim Besuch einer Kunstgalerie zeigte
und in einem Aufwasch, wenn auch in die Hose gegangen, eine Kostprobe der eigenen kreativen Schaffensfreude
ablieferte.

Denn da nach Ansicht der intellektuellen Leichtmatrosen zu wenig Menschen verschiedender Hautfarbe
auf dem Foto zu sehen waren, wurden einige Studenten/innen mit Hilfe des Bildbearbeitungsprogramms
Adobe Photoshop an Haut und Haaren kurzerhand „nachgeschwärzt“ https://www.welt.de/vermischtes/article181544262/
Lyoner-Ecole-Emile-Cohl-Franzoesische-Kunst-Uni-manipuliert-Fotos-ihrer-Studenten.html
Die Hochschule gab mittlerweile an, davon nichts gewusst zu haben (ja, wie denn auch?) und entschuldigte
sich. Tol(l)eranz und Multikulti waren den Versuch aber wert, oder nicht?

In Fernost wird an den Universitäten gelehrt und geforscht. Bei uns drohen Forschung und Lehre nicht nur
vom Einfluss von Wirtschaftsunternehmen, sondern auch von der Konstruktion fingierter Probleme, der Jagd
nach Phantomen und bodentiefen, weltoffenen Bücklingen vor dem rotgrünen Zeitgeist überlagert zu werden.

Zündler am Werk
Dass es, warum auch immer, gerade im Bereich der in ihrem Tun kaum angemessen gewürdigten Feuerwehren
auch immer wieder Pyromanen gibt, ist bekannt.

Sich Kriegsgründe herbei zu lügen oder sie gar selbst zu konstruieren, ist ebenfalls alles andere als ein
neues Phänomen. Beim Vietnamkrieg hatten die USA den Tonkin-Zwischenfall aus dem Hut gezaubert,
beim Irak operierten sie – sogar gegen die eigenen Geheimdienste – mit der Behauptung angeblicher Massenvernichtungswaffen
und Afghanistan wurde zum neuen US-Bombodrom, nachdem bei Nine-Eleven zwei
Skyscraper wider alle Physik und nur durch eine kontrollierte, extrem professionelle Sprengung erklärbar
senkrecht in Schutt und Asche versanken, gefolgt von Turm WT7, in den zuvor rein gar nichts eingeschlagen
war https://www.youtube.com/watch?v=5MNwQM5EYyQ (wirklich sehenswert).

Zu den erfundenen und erlogenen Gründen des US-Kriegseintritts gegenüber Vietnam und dem Irak hat
nicht nur der US-Kongress mittlerweile klar Stellung bezogen. Jeder kann es heute bis hin zu Wikipedia
nachlesen, falls er sich nicht partout dagegen sträubt, sein Weltbild der Wirklichkeit anzupassen.
Der Prozentsatz der US-Bürger, die an die offizielle Geschichte zu Nine-Eleven glauben, liegt bei rund
vierzehn Prozent, im Nachbarland Kanada gehen rund 85 Prozent der Bürger davon aus, dass es sich bei
diesem „Terrorangriff“ um einen sgn. Inside-Job gehandelt hat https://equapio.com/geschichte/911-umfragemeinungen-
ueber-die-offizielle-darstellung/

Und nun rüsten sich Teile der NATO und unserer Parteienlandschaft, allen voran Bundesverteidigungsministerin,
um „im Falle eines Giftgasangriffs“ der syrischen Regierung (natürlich als Regime bezeichnet)
die Bundeswehr gegen die von Russland unterstützten Truppen des demokratisch gewählten syrischen
Präsidenten (natürlich Diktator genannt) zum Einsatz zu bringen.

Dass der wissenschaftliche Dienst des Bundestags einen solchen Plan als verfassungswidrig bezeichnete
– wen juckt das denn noch in Regierungen, die Rechtsbrüche zur Strategie erhoben haben? Im April
wiesen die Juristen des Bundestags darauf hin, dass schon der Luftangriff auf „mutmaßliche“ Chemiewaffeneinrichtungen
Syriens völkerrechtswidrig war. Was sogar den Weg in die Tagesschau fand https://www.
tagesschau.de/ausland/syrien-angriff-gutachten-101.html

Den Volltext des damaligen Gutachtens lesen Sie hier: https://www.bundestag.de/blob/551344/f8055ab0bba0ced333ebcd8478e74e4e/
wd-2-048-18-pdf-data.pdf

Klar: Nachdem die syrische Armee Hand in Hand mit Moskau fast in ganz Syrien klar Schiff gemacht hat,
wird ein intelligenter Mensch wie Herr Assad nun so dämlich sein, Giftgas einzusetzen, obwohl er den Rest
der von unseren Medien je nach Tageslaune als „gemäßigte „Rebellen“, „Extremisten“, „Opposition“ oder
„Regimegegner“ bezeichneten Kämpfer militärisch auch so bezwingen kann. Wer bitte sehr sollte denn das
nach der Vorgeschichte aller großen westlichen Kriege der vergangenen Jahrzehnte nun wieder glauben?
Sie in etwa? Und:

Wie es aussieht, scheint es Bestrebungen zu geben, einen neuen Giftgasangriff der syrischen Truppen zu
inszenieren. Das zumindest behauptet US-Senator (Bundesstaat Virginia) Richard Black, der den britischen
Geheimdienst MI6 beschuldigt, federführend für den geplanten neuen Fake-Giftgasanschlag zu sein, an
dessen Ausführung nicht zum ersten Mal die angeblichen „Retter“ der sgn. Weißhelme beteiligt sein sollen.
https://www.independent.co.uk/news/world/americas/syria-chemical-weapons-virginia-senator-richard-blackuk-
mi6-assad-russia-a8529681.html

Die Bundesregierung und ihre Medien-Entourage ignorieren seit Jahren nicht nur ihre eigenen Experten im
wissenschaftlichen Rat des Bundestags, sondern richten ihr Tun und Lassen stattdessen an höchst dubiosen
Quellen aus:

In der „Causa Chemnitz“ an einem neunzehnsekündigen Video von „Antifa Zeckenbiss“, das rein gar nichts
von dem hergibt, was daraus gemacht wurde. Beim Abschuss des Flugs MH17 war es das britische Ein-
Mann-Unternehmen „Bellingcat“ https://de.wikipedia.org/wiki/Bellingcat#MH_17, das von den westlichen
Medien als Beweis für die Schuld Russlands zum Einsatz kam.

Der Bayerische Rundfunk bezeichnete „Bellingcat“ heute vor einer Woche als „international anerkanntes
Recherchenetzwerk“, genau das ist es aber keineswegs. Und in Syrien ist es stets die von einem Assadfeindlichen
Londoner Boutique-Besitzer betriebene „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die
als Beleg für neue Gräueltaten des syrischen Präsidenten präsentiert wird.

Warum eigentlich unterwerfen sich ARD und ZDF und fast alle (ehemals) auflagenstarken Printmedien dem
Widerkäuen der Vorgaben des Kanzleramts, dem Popanz eines angeblich drohenden neuen Nationalismus`,
warum stoßen sie bei den Themen AfD, Trump, Putin, Assad allesamt einhellig ins gleiche Horn anstatt sich
einmal bei der aufgeklärteren und zumeist faktenbasiert arbeitenden Konkurrenz alternativer Medien zu
bedienen? Guter Journalismus steht auf den Füßen der Objektivität, der Unabhängigkeit, der Recherche
und des Verweises auf seriöse Quellen.

Damit, das am Rande, lässt sich Geld verdienen. Die Menschen wollen nicht aufs Platteste indoktriniert,
belogen und erzogen, sondern einfach nur seriös informiert werden. Die WELT scheint das jetzt verstanden
zu haben.

Ihnen allen ein entspanntes Wochenende!
Beste Grüße
Axel Retz

„Diktatur ist ein Staat, in dem das Halten von Papageien lebensgefährlich sein kann.“
Jack Lemmon, US-Schauspieler (1925 – 2001)

„Ein großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.“
Otto von Bismarck, dt. Politiker (1815 – 1898)

„Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan
werden könnte.“
Marie von Ebner-Eschenbach, mährisch-österr. Schriftstellerin ( 1830 – 1916)

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Auszug Newsletter 08.09.2018

LAND UNTER, LAND IN SICHT

Liebe Leserinnen und Leser,
auch fernab der mit maximaler Verwirrung geschlagenen großen Politik beginne ich mich langsam zu fragen,
was hier im Land eigentlich los ist und warum selbst alltägliche Abläufe von vielen offenkundig nicht mehr
bewältigt werden können. […]

Angriff auf unsere Wahrheitssysteme
Nolens volens komme ich damit zwangsläufig auf das Thema Chemnitz zu sprechen, das während unseres
Urlaubs in den Niederlanden auch dort schon durch die Zeitschriften getrieben wurde.

Geradezu hochnotpeinlich entlarvend empfand ich die Aussage des sächsischen Ministerpräsidenten
Kretschmer, der wegen der Berichterstattung über die Vorkommnisse in Chemnitz von einem „Angriff auf
unsere Wahrheitssysteme“ sprach, was er in der vergangenen Woche auch anlässlich eines Besuchs im
von hier aus nur wenige Kilometer entfernt liegenden Bayreuth wiederholte https://www.nordbayerischerkurier.
de/inhalt.kretschmer-in-bayreuth-was-wir-aus-chemnitz-lernen-muessen.ce35cf93-a529-47e3-82fb-
25e97819bea2.html.

Werter Herr Ministerpräsident: Von Thomas Jefferson, dem 3. Präsidenten der Vereinigten Staaten und
Mitbegründer der Unabhängigkeitsverfassung, soll der berühmte Satz stammen „Nur die Lüge braucht die
Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht“.
Was bitte meinen Sie mit „unseren Wahrheitssystemen“? Die mittlerweile unerträglich werdende, systematische
Konstruktion der sgn. Wahrheit durch die Staatsmedien und die allermeisten Printprodukte? Oder
meinten Sie gefakte Umfragen? Sehen wir einfach nach Chemnitz:

Die dortigen „Hetzjagden“, „Zusammenrottungen“, „Progrome“ und „Aufmärsche“ – von was reden die Bundeskanzlerin,
die ARD-Sprechpuppe Claus Kleber, Maybritt Illner, der unter seinen Aussagen optisch zunehmend
leidende Regierungssprecher Seibert und all die anderen Regierungspaqageien denn da eigentlich?

Der sächsische Generalstaatsanwalt, die Polizei in Chemnitz und die dortige Presse haben wiederholt klipp und
klar unterstrichen, dass ihnen keinerlei Hinweise auf geschweige denn Beweise für irgendwelche „Hetzjagden“
vorliegen. https://www.publicomag.com/2018/09/sachsens-generalstaatsanwaltschaft-widerspricht-merkel/

Wer glaubt, Versammlungen der „Antifa“ oder der Vertreter rot-grüner Wahrheitskonstrukteure als Demonstrationen
bezeichnen zu können, die friedlichen Demonstrationen der auch in Sachsen dominierenden
politischen Mitte hingegen als „Zusammenrottungen“ oder „Aufmärsche“, der bedient sich des klassischen,
der Bundeskanzlerin aus ihrer DDR-Zeit Zeit als „FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda“ bestens
vertrauten Sprachstils.

Dass es auch in Chemnitz wie überall und beileibe nicht nur in unserem Land echte, beinharte Rechtsradikale
gibt, soll gar nicht in Abrede gestellt werden. Die von Politik und Medien unablässlich zitierten rechten
Hasstiraden, die Hetzjagden, die Zusammenrottungen und Aufmärsche hingegen sind nach allem, was wir
von der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft, der Polizei und seit gestern auch des Präsidenten des
Verfassungsschutzes erfuhren, aber reine Erfindung der politischen „Wahrheitssysteme“ in inniger Komplizenschaft
mit dem zwangsfinanzierten Staatsfunk.

Der Denunziationsjournalismus inkl. rüdester Fake News richtet sich immer unverblümter gegen jeden, der
zur Merkelschen „Willkommenskultur“ und ihren negativen Auswüchsen nicht gesinnungskompatibel ist.

Dass das das Vertrauen in die etablierten Parteien und die Glaubwürdigkeit der Medien mit der Brechstange
aushebelt, liegt auf der Hand. Fatalerweise scheinen die Verantwortlichen nicht einmal mehr das noch
erkennen zu können.

Zufall oder Plan?
Es ist schon absurd: Getrieben von den alternativen Medien, kommen auch Staatsfunk und die großen
Tageszeitungen nicht mehr umhin, Schlag auf Schlag von Messermorden, Vergewaltigungen und anderen
Straftaten zu berichten, um im Gegenzug mehr und mehr „Experten“ zu Wort kommen zu lassen, die verzweifelt
beweisen sollen/wollen, dass von den „Flüchtlingen“ keine höhere kriminelle Energie ausginge als
von denen, die „schon länger hier leben“.

Was wir aus Chemnitz wissen, entspricht dem mittlerweile bekannten Ablauf: Ein „vermutlicher“ Iraker, der
mit rundum gefälschten Papieren vom BAMF zertifiziert wurde, hatte 2015 schon in Bulgarien einen Asylantrag
gestellt, er war „polizeibekannt“ und wurde trotz aller vorliegenden Gründe nicht abgeschoben. Woher
der zweite Täter, ein „mutmaßlicher“ Syrer kam, weiß man auch nicht. Und nach einem dritten Tatverdächtigen
namens Farhad Ramazan Ahmad https://www.welt.de/politik/deutschland/article181416508/Daniel-
H-erstochen-Haftbefehl-gegen-dritten-Tatverdaechtigen-in-Chemnitz.html wird nun bundesweit gefahndet.

Muster: Jeder, der das will, kommt ungehindert ins Land, erfindet sein Alter, seine Identität oder auch mehrere,
tut und lässt hier, was er will. Und unsere Behörden nicken all das offenkundig hilflos ab und geben
seine Rundumversorgung und sein Gefährdungspotential an den Steuerzahler weiter.
Wer von den „Schutzbedürftigen“ straffällig wird, hat in aller Regel nichts zu befürchten, auch nicht, wenn
er immer und immer wieder straffällig wird. Wie Anis Amri. Und treibt er es allzu arg, darf er in der Regel mit
einer Sanktion im unteren Bereich des möglichen Strafrahmens rechnen.

Der Rechtsstaat – es ist einfach Fakt – funktioniert vorne, hinten, rechts und links, oben und unten nicht
mehr. Und das in einem Ausmaß, das geradezu die Frage aufdrängt, ob das wirklich nur auf Inkompetenz
und Hilflosigkeit zurückzuführen oder nicht vielmehr ganz bewusst so gewollt ist.

Dass Menschen, die diesen völligen Kontrollverlust des Staates kritisieren und dagegen auf die Straße gehen,
als „rechts“ oder als „Nazis“ niedergemacht werden, zeugt von einem Denken, das die politische Mitte in
keiner Weise mehr nachvollziehen kann. Weswegen sich niemand wundern muss, dass die AfD in Umfragen
wie von mir (ich berichtete) in einem persönlichen Brief an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu
Dreyer (SPD) prognostiziert, nun die SPD um einen vollen Prozentpunkt überholt hat. Und gemittelt über alle
ostdeutschen Bundesländer hat sich die AfD nun in der Wählergunst sogar vor die CDU geschoben. Frau
Merkel will Chemnitz besuchen. Soll sie. Ich halte das für keine gute Idee.

Das alles hat sich gerächt und es wird sich weiter rächen. Die Menschen wollen einfach nur den Rechtsstaat
zurück und keine Politiker, die sich als Vorreiter der Rechtsbrüche profilieren und völlig zu Recht tief
„besorgte Bürger“ als Rassisten oder Nazis beschimpfen. Natürlich gibt es einen rechten Mob. Aber einen
linken ebenfalls. Der aber wird als Verteidiger der Demokratie verehrt.

Tübingens grünen Oberbürgermeister Boris Palmer wollte ich einmal interviewen. Auf den letzten Drücker
sagte er ab. Meine Fragen und seine Antworten wären zu deckungsgleich gewesen. Hier finden Sie einen
Beitrag der einzigen leuchtenden Kerze am Baum der Grünen: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
ob-palmer-je-laenger-ich-mir-die-berichte-ueber-chemnitz-anschaue-um-so-weniger-verstehe-ichsie-
a2625722.html

Die Krone der politisch-medialen Fake News lieferte am Dienstagabend um 22:45 Uhr B5 aktuell, der Nachrichtensender
des Bayerischen Rundfunks ab. Dort hieß es (Zitat): „Gut eine Woche nach dem mutmaßlichen
Messerangriff auf einen Deutschen …“

Dass Daniel H. von einem „mutmaßlichen“ Syrer und einem „mutmaßlichen“ Iraker mit 20 – 25 Messerstichen
regelrecht abgeschlachtet wurde, das belegen Staatsanwaltschaft und Polizei. Aber unser Regierungsfunk
berichtet allen Ernstes, dass dieser tödliche Messerangriff „mutmaßlich“ gewesen sei. Tiefer sinken können
unsere Medien nicht mehr. Aber das hatte ich Anfang Januar 2016 nach den Ereignissen in Köln schon
einmal gedacht.

Ich schrieb B5 aktuell nach dieser geradezu demagogisch anmutenden Meldung eine kurze E-Mail. Am
nächsten Tag war dieser Spuk vorbei. Allerdings kam dann ein „Experte“ zu Wort, der zu den Demonstrationen
in Chemnitz ausführte, dass sich dort „Bürger, aber auch Rechtsradikale bis hin zur AfD“ eingefunden
hätten. Man beachte die Steigerung!
Mittlerweile ruderten sie alle zurück. Die Kanzlerin, ihr Steffen Seibert, ARD, ZDF, T-Online etc. etc.. Helfen
wird es nicht mehr.

Die größten Feinde der Demokratie …
… sind die Rechten. So der fast einhellige Tenor der Politik und der Medien. Falsch. Der größte Feinde der
Demokratie sind diejenigen, die permanent Gesetzesbrüche nicht nur auf Bundesebene, sondern auch im
EU- und Völkerrecht begehen, gegen die eigenen Bürger vorgehen und die willfährigen Medien für sich
einspannen. Und das ist – ich hatte es ja bereits mehrfach belegt – die Bundesregierung.

Dass CDU-Urgesteine wie Willy Wimmer und Wolfgang Bosbach so massiv Front gegen die Bundeskanzlerin
machen, ist löblich. Aber warum um Himmels Willen sind es so wenige? Auch die CDU/CSU sollte doch
erkennen können, in welchem Tempo sich die SPD unter ihrer hysterischen Frau Nahles zerlegt.
Innenminister Horst Seehofer, der Fleisch gewordene Mann des Worts, nie jedoch der Tat, brandmarkte
in dieser Woche die Migration „als Mutter aller politischen Probleme“. https://www.tagesschau.de/inland/
seehofer-migration-debatte-101.html

Wer permanent und vorsätzlich gegen das Grundgesetz, das AsylG, das AufenthaltG, das PolG und das
Dublin-Abkommen verstößt, die Presse gleichzuschalten versucht und die Kritiker an diesen unverblümten
Rechtsverstößen als „rechts“ abstempelt, der muss sich nicht wundern, wenn ihm die rechtstreuen Gefolgsleute
von der Fahne gehen.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Wer könnte noch von einem Staate sprechen, wenn durch die Grausamkeit eines einzigen alle unterdrückt
werden und nicht ein Band des Rechts alle gemeinsam verbindet?“ (Marcus Tullius Cicero)

„Nicht die Diktatoren schaffen Diktaturen, sondern die Herden.“ (Georges Bernanos)
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Auszug Newsletter 28.07.2018

IN VIELFALT GEEINT

Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn man es nicht wahr haben will und lieber ins Reich der Verschwörungstheorien verdrängt: Die
Frage, wie es zum zügellos ausufernden Verwirrungszustand vieler Politiker und Bürger kam, wird immer
unabweisbarer. Tut man ihnen etwas ins Trinkwasser? Wohl kaum, sonst wären wir alle betroffen. Berieselt
man sie über TV oder Smartphones mit unterschwelligen Botschaften? Vielleicht. Oder leiden sie an einer
ideologischen Besessenheit? Ich weiß es nicht, halte aber Letzteres für am wahrscheinlichsten.

Die EU- und UN-Pläne zur Massenmigration vor allem nach Europa hatte ich hier wiederholt zitiert. Und die
schönen Begriffe „Resettlement“ und „Relocation“ finden sich auch im Wahlprogramm der CDU von 2017.

Um es klar zu machen:
Hier geht es keineswegs um die immer wieder betonte „humanitäre Verpflichtung“ zur Hilfe, es geht um einen
vorsätzlichen Bevölkerungsaustausch. Die „Homogenität der Völker zerstören“ wollte Peter Sutherland (gest.
07.01.2018), UN-Sondergesandter für Migration. Und Frans Timmermans, Vizepräsident der EU-Kommission
fordert, „sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben“.

EU und UN können also mit Fug und Recht als zutiefst rassistisch bezeichnet werden, da sie sich anmaßen,
Völker nach ihrem Gutdünken genetisch zu „optimieren“ und die Menschen dazu zu zwingen, sich der Auslöschung
ihrer kulturellen Identität, Tradition und Verschiedenheit zu unterwerfen. Eine gute Zusammenfassung
dazu finden Sie hier: https://www.geolitico.de/2018/04/28/massenmigration-als-strategie/

Und während der Fall Sami A. wieder und wieder durchs Dorf getrieben wird und vor unser aller Augen scheinbar
erbittert um irgendwelche Zahlen, Obergrenzen, Solidarität, Familiennachzug oder nicht, Abschiebungen,
Frontex, die bayerische Grenzpolizei und die zu Tode zitierte Bekämpfung von Fluchtursachen gestritten
wird, setzt Bundesaußenminister Maas in Marrakesch freudig seine Unterschrift unter den neuen UN-Pakt
für Migration https://refugeesmigrants.un.org/sites/default/files/180528_draft_rev_2_final_1.pdf.

Und dieser Vertrag, unterzeichnet von 27 europäischen Staaten (nur Ungarn verweigerte sich), bedeutet bei
genauerem Hinsehen nicht mehr und nicht weniger als den gewollten Untergang des Abendlandes. Offiziell
gilt dieser Pakt zwar als „freiwillig“, Ungarn unterzeichnete ihn aber eben nicht, weil es an diese Freiwilligkeit
nicht glauben mochte.

Wer nach der Lektüre des auf der Vorseite verlinkten Dokuments immer noch glaubt, die Bundesregierung
und ihre Helfershelfer würden von edlem Humanismus getrieben, dem ist nicht mehr zu helfen. Es geht um
den Umbau, den Austausch, die Rassenvermischung der Bevölkerung. Aber lesen Sie einfach weiter:

„Gemeinsam eine neue Nation erschaffen“, glaubt man SPIEGEL-Mitherausgeber Jakob Augstein, dürfen
sich die Deutschen ruhig einmal richtig was kosten lassen, nämlich die Aufgabe ihres bisherigen Sozialstaats
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/einwanderung-ein-deutscher-traum-kolumne-a-1217379.html ,
wobei der mehrfach preisgekrönte Autor für Europa auf einen Input aus dem Nahen Osten und Afrika setzt.

Bekanntermaßen pfeift dieser Sozialstaat schon jetzt aus allen Löchern, aber die moralisch gebotene Idee
eines neuen „Schmelztiegels“ rechtfertigt es laut Herrn Augstein, ihn aufzugeben. Durch was er ersetzt werden
soll und wie das alles finanziert werden könnte, dazu schweigt er sich leider aus.

„Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt.“ hatte Katrin Göring-Eckhardt (Die Grünen) schon 2015
erkannt. Und sich gefreut, dass die Unternehmen nun endlich die dringend benötigten Fachkräfte bekämen
und die Zuwanderer die Rentenkassen füllen würden. Phantasie hatte die Dame ja.

Und, Frau Göring-Eckhart: „Menschen schenken“ würden sich die Einheimischen selbst vermutlich in einem
weit gößerem Umfang, wenn es nicht „gewisse“ Parteien und Strömungen gäbe, die die klassische Familie
als Form des Zusammenlebens bekämpfen, wo immer es nur geht. Welche „gewissen“ Parteien?

Die Parteien, die Schwule, Lesben, Homo-Ehen, 60 neu erdachte „Geschlechter“, den Gender-Gaga und
eben alles vergöttern, was die Reproduktion der indigenen Bevölkerung unterdrückt.
Die Parteien, die für eine Lohn-, Lebenshaltungskosten- und Mietpreisentwicklung gesorgt haben, die den
Kinderwunsch vieler Eltern schlicht nicht umsetzbar erscheinen lässt. Ehe und Familie stehen laut Art. 6 (1)
des Grundgesetzes ausdrücklich unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.

Dass die Gründerväter*innen dieser Schrift geahnt haben könnten, dass die Familie dieses besonderen
Schutzes einmal bedürfen sollten, wage ich zu bezweifeln. Aber seitdem ist viel Wasser den Rhein hinab
geflossen. Oder auch die Rheinin.

Aber macht ja nichts, wir bekommen den Nachwuchs ja jetzt von außerhalb, wobei ebenso blöder- wie
natürlich rein zufälligerweise die Mädchen und Frauen fehlen. Aber keine Sorge, die stellen wir gerne. Und
damit nicht etwa die Deutschen auf die Idee kommen, selbst Kinder in die Welt zu setzen, hat der fürs junge
Publikum gedachte SPIEGEL online-Ableger Bento die Kleinen schon vor längerer Zeit wissen lassen, dass es
egoistisch sei, für eigenen Nachwuchs zu sorgen. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/unglaublichbento-
autorin-verlangt-ende-des-kinderkriegens-denn-das-ist-egoistisch-a2498942.html

Schon Kindern Schuldgefühle einzutrichtern, die sie in die Richtung lenken sollen, selbst keinen Nachwuchs
haben zu wollen, ist wohl mehr als nur schräg. Bento hätte ja auch auf die Idee kommen können, die Bevölkerungsexplosion
in Afrika zu thematisieren. Oder Geburtenkontrolle. Oder Verhütung. Hätte …

Als kleiner Einwurf: Es kommen, wir hören es ja tagtäglich, immer weniger „Schutzsuchende“, „Asylbewerber“,
„Flüchtlinge“, „Migranten“ und „Einwanderer ins Sozialsystem“ – suchen Sie es sich einfach aus. Im nahen
Bayreuth hat sich die Anzahl der Kopftuchträgerinnen nach meiner Einschätzung allerdings binnen eines
Jahres verdoppelt, die der Afrikaner gefühlt verzehnfacht.

Nun ja, an den am Mittwoch wieder gestarteten Bayreuther Wagner-Festspielen kann es vermutlich nicht
liegen. Eher daran, dass der Bundesregierung jegliche Kontrolle über die Zahl, Identität und Absicht der
Zuwanderer komplett entglitten ist und sie halt zeigt, was sie weiß. Die Spitze des schwarzen Eisbergs
sozusagen.

Ginge es Merkel, Maas, der SPD, den Grünen und den Linken tatsächlich um die Linderung der Not der
Ärmsten dieser Welt und um die Bekämpfung von Fluchtursachen, würden sie das logischerweise vor Ort
tun, dort, wo ein Euro 20 mal oder 50 mal mehr hilft als hier. Aber nein, stattdessen streicht man die Entwicklungshilfe
gegen den Protest des zuständigen, klugen Ministers noch zusammen – auf dass sich noch
mehr Menschen nach Europa aufmachen – und auf dass Herrn Augsteins „neue Nation“ entstehe.

Was EU und UN da treiben, beklatscht übrigens von der vom Mitgliederschwund geplagten katholischen und
evangelischen Kirche, das lässt an einen geplanten Genozid denken. Wikipedia schreibt dazu: „Gekennzeichnet
ist er [der Völkermord] durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale,
ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Wohlgemerkt: Schon
die Absicht erfüllt den Tatbestand!

Also genau das, wofür sich der EU-Vizepräsident, der verstorbene UN-Sondergesandte für Migration und
auch Nicholas Sarkozy mit ihrer Forderung nach der verpflichtenden Auslöschung der Nationalstaaten und
der Rassenvermischung aussprechen. Bis jetzt – ich betone „bis jetzt“ ungestraft. Warten wir auch in dieser
Hinsicht einmal auf die Blackbox Donald Trump. Weit über 40.000 versiegelte Anklagen. … Mehr in Kürze.

Wurde der von Außenminister Maas unterzeichnete Migrations-Pakt dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt?
Nein, die Kanzlerin entsandte ihren Außenminister mal flott zum Unterschreiben. Haben Sie vom
Treffen in Marrakesch von unserem Qualitätsjournalismus auch nur eine Silbe erfahren? Nein.

Erst in der vergangenen Woche betonte das Bundesverfassungsgericht den hohen Stellenwert des GEZzwangsfinanzierten
öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nur: Welchen Stellenwert haben staatlich gelenkte
Medien, wenn sie über für Deutschland und Europa im wahrsten Sinne (über-)lebenswerte Vorgänge nicht
berichten, sondern sie zweifellos vorsätzlich verschweigen und Pseudo-Aufreger aufblähen?

Es ging und geht den Verantwortlichen nie um die Rettung von Menschen in Not, denn dieses Ziel könnten
sie auf andere Weise erheblich effektiver und auch preiswerter erreichen. Es ging und geht um die Umsetzung
der „Neuen Weltordnung“ im Sinne eines Nikolaus Coudenhove-Kalergi, eines Thomas P. Barnett, einer
Barbara Lerner-Spectre, eines Jean-Claude Juncker, eines Frans Timmermans, eines Peter Sutherland,
einer Angela Merkel, eines Joachim Gauck, eines Jakob Augstein. Andere Namen gehörten gewiss auch
noch in diese Reihe, aber vielen, die die finsteren Pläne unterstützen, will bzw. muss ich sogar wohlwollend
unterstellen, dass sie sie gar nicht verstanden haben und/oder ihre Konsequenzen nicht erfassen können.

In Vielfalt geeint
Wissen Sie, wessen Wahlspruch dieser sympathische Slogan ist? Es ist der der EU. Unter genau dieser
Vision sind die heutigen Mitglieder der Europäischen Union diesem Bündnis beigetreten. Auf einen heute
üblichen Terminus gebracht, ging es also um nicht mehr und nicht weniger als ein „Europa der Völker“ oder
ein „Europa der Vaterländer“.

Diese Vielfalt der Nationen und ihre Bewahrung finden sich ausdrücklich in den EU-Verträgen. Die „Konsolidierten
Fassungen des Vertrages über die Europäische Union und des Vertrags über die Arbeitsweise der
Europäischen Union“ von 2010 finden Sie hier https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=O
J:C:2010:083:FULL&from=DE

Schon in der Präambel des Vertragswerkes ist vom „kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas“
die Rede, auch von dem Wunsch, „die Solidarität zwischen ihren Völkern unter Achtung ihrer Geschichte,
ihrer Kulturen und ihrer Traditionen zu stärken.“

Und in Artikel 4 (2) heißt es: „Die Union achtet die Gleichheit der Mitgliedsstaaten vor den Verträgen und ihre
jeweilige nationale Identität, die in ihren grundlegenden politischen und verfassungsmäßigen Strukturen einschließlich
der regionalen und lokalen Selbstverwaltung zum Ausdruck kommt. Sie achtet die grundlegenden
Funktionen des Staates, insbesondere die Wahrung der territorialen Unversehrtheit, die Aufrechterhaltung
der öffentlichen Ordnung und den Schutz der nationalen Sicherheit. Insbesondere die nationale Sicherheit
fällt weiterhin in die alleinige Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten.“

So weit, so gut. Fakt ist allerdings, dass diejenigen EU-Anhänger, die heute vom kulturellen, religiösen und
humanistischen Erbe Europas reden oder gar von „Völkern“ oder der zu achtenden „nationalen Identität“
überhaupt zu sprechen wagen, nicht etwa als vertragskonforme Verteidiger der europäischen Werte gelten,
sondern als Populisten bzw. in der Kampfsprache der Gutmenschen als „völkische Nationalisten“.

Die Feinde der Demokratie, des inneren Friedens, des Geistes der Europäischen Verträge, des Selbstbestimmungsrechts
und der Vielfalt der Völker und Individuen, der Völkerverständigung, der nationalen Identität
der Völker, des Friedens, der Freiheit und der Humanität, aber auch der territorialen Unversehrtheit und last
but not least des Grundgesetzes finden sich mithin nicht bei den sgn. Rechtpopulisten, sondern in der EU,
der UN und dezidiert auch in der deutschen Bundesregierung.

Diejenigen, die am lautesten nach Vielfalt schreien, wollen sie abschaffen, diejenigen, die ohne Ende Toleranz
einfordern, meinen nur die Toleranz für die eigene Weltsicht. Und viele derjenigen, die allerorten „rechte
Feinde“ der EU ausmachen, sollten einfach einmal die Verträge der Gemeinschaft lesen, die von diesen
bösen Rechten verteidigt, von ihnen selbst aber mit Füßen getreten werden.

Um es zu einem wunderschönen Ende zu bringen, darf ich FDP-Chef-Lindners Aussage beim traditionellen
ZDF-Sommerinterview des ZDF wiedergeben, dessen Aussagen Sie hier nachlesen können: https://www.
liberale.de/content/wir-wollen-eine-europaeische-loesung-fuer-die-migrationsfrage Herr Lindner führte aus:

„Man bekämpft Populisten dadurch, dass man an rechtsstaatlichen Prinzipien festhält.“
Danke, Herr Lindner, für diese Klarstellung! Irgendwer scheint nach Ihrer Aussage also nicht an rechtsstaatlichen
Prinzipien festzuhalten. Stimmt. Und da können Sie sich ja auch auf das Urteil des OLG Koblenz,
Aktenzeichen 3 UF 32 / 17 berufen https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechtsstaat-laut-urteil-ausserkraft-
gesetzt-das-geheimnis-der-grenzoeffnung.239229aa-c042-468b-8979-e2910e9fea49.html

Nun, Herr Lindner: Wenn der Rechtstaat nach Auffassung des OLG Koblenz durch die Grenzöffnung tatsächlich
teilweise außer Kraft gesetzt wurde, warum nennen Sie dann die, die das kritisieren und die Wiederherstellung
rechtsstaatlicher Prinzipien einfordern, Populisten? Und warum wollen Sie diese Leute gar
„bekämpfen“? Bekämpfen sollten Sie kraft Ihres politisch bestenfalls Mittelschwergewichtes wohl besser
diejenigen, die sich eben nicht an rechtsstaatliche Prinzipien halten. Meine Vorschläge an Sie:

„Political correctness bekämpft man dadurch, dass man an rechtsstaatlichen Prinzipien festhält.“ und „Nicht
Bürger, die sich für rechstsstaatliche Prinzipien einsetzen, sind unser Problem, sondern Politiker, die diese
Prinzipien brechen und ihre Kritiker als Populisten verunglimpfen.“ FREIE DEMOKRATEN müssten die
Kanzlerin vor den Kadi bringen. FDP heißt es doch. Oder hat sich das P längst zum J verschlankt?

Wenn „Fälle“ uns als weltentscheidend eingebläut werden wollen, dann werden sie von den Medien zur
„Causa“ erklärt. Das meint zwar ein und dasselbe, salbt den einfachen Fall aber mit der höheren Weihe der
Bedeutsamkeit.

Vor lauter Sami A. Und Mesut Ö. kann man sich ja gar nicht mehr retten. Ich mag also dazu weitgehend
schweigen. Nur eines darf ich zum Fall Özil anmerken:
Dem Mann wird die „falsche“ nationale Gesinnung vorgeworfen bzw. ein fehlendes Bekenntnis vorrangig
zu seiner (einzigen) deutschen Staatsangehörigkeit bzw. Deutschland, einem Land, dem er gewiss viel zu
verdanken hat. Ich finde das ausgesprochen amüsant.

Denn die „Deutsche Nationalmannschaft“ hatte sich schon vor Jahren in „Die Mannschaft“ umbenannt.
„Deutsch“ und erst recht „national“ sind ja im Sprachgebrauch zu Unwörtern geworden. Wie viele Deutschlandfähnchen
haben Sie zu Beginn der WM an Autos oder Häusern gesehen?

Wer forderte dazu auf, mit schwarz-rot-gold geschmückte Autospiegel abzutreten? Die Antifa. Wer stellte fest,
dass es ein Volk gar nicht gebe? Robert Habeck (Die Grünen), der im Nachgang angab, falsch verstanden
worden zu sein. Wer urinierte auf die Deutschlandfahne (Die „Grüne Jugend“ in Bonn 2008). Wer schmiss
mit peinlich berührter Miene ein Deutschlandfähnchen fort? Die Bundeskanzlerin https://www.youtube.
com/watch?v=uZEcT6OsJg4 Und wer bezeichnete die Deutschen, juristisch durch die Staatsanwaltschaft
Hamburg als rechtskonform abgesegnet, als „Köterrasse“? Der türkische Grünen-Politiker Malik Karabulut.

Eingedenk des von einigen im Bundestag vertretenen Parteien nach Kräften geförderten, extrem gestörten
Verhältnisses der Deutschen zu sich selbst eingedenk – wie hätte sich Mesut Ö. denn „richtig“ verhalten?
Kein Foto mit Erdogan? Meinetwegen. Nationalhymne der Köterrasse mitsingen? Schwierig, da „völkischnationalistisch“.
Sich zu Deutschland bekennen, wenn es schon einige Parteien und die Kanzlerin nicht tun?
Auch diffizil.

Auf dem physisch nicht allzu breiten Rücken Özils beharken sich in epischer Breite zwei Lager, denen beiderseits
etwas ganz Einfaches fehlt: Ein ganz „normales“ Verhältnis zu ihrem Land. Ein Verhältnis, wie es
in allen unseren Nachbarländern gang und gäbe ist. Bei unseren Nachbarn in Frankreich, Italien, Spanien,
der Schweiz oder sonst wo in Europa gibt es so etwas wie Nationalstolz; in Deutschland haben viele den
Eindruck, als Nazi zu gelten, wenn sie keine Nationalscham zur Schau tragen.

Seit aus „Zu Gast bei Freunden“ das „Land, in dem wir gut und gerne leben“ wurde, hat man den Deutschen
ein neues Selbstbild verordnet. Das des für alles Übel der Welt Verantwortlichen, das der Liebe zur
Selbstaufgabe, zur Unterwerfung und zum warum auch immer verdienten Untergang der Nation. Und viele
haben es verinnerlicht. Begeistert verinnerlich sogar. Warum? Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk
der Büßer und Altruisten? Warum?

Herr Özil soll sich mehr zu Deutschland bekennen? Zu welchem denn bitte: Zu dem, in dem er geboren wurde
und aufgewachsen ist? Oder zu dem von heute, dessen Zukunft auch nicht mehr das ist, was sie einmal war,
falls nicht diejenigen gestoppt werden, die sich ihre Ideologie nicht von der Wirklichkeit vermiesen lassen
wollen. Und viele dieser Realitätsresistenten sitzen nun einmal in der Politik. In …

… Emigs Ecke
möchte ich Ihnen heute dazu einige Beispiele geben. Es ist zwar nicht schön, aber immerhin schön absurd:
Am Dienstag veröffentlichte die Bundesanwaltschaft, dass im seit Silvester 2015 noch bekannter gewordenen
bunten, weltoffenen und toleranten Köln auch die zum Islam konvertierte deutsche Staatsangehörige Yasmin
H. verhaftet wurde, deren syrischen Gatten Sief Allah H. man bereits zuvor wegen des Versuchs aus dem
Verkehr gezogen hatte, mit hochgiftigem Rizin einen Anschlag auszuführen. Um die Wirksamkeit des Gifts
zu testen, hatte sich das freundliche Paar zuvor in einer Kölner Zoohandlung einen Goldhamster besorgt.
Tierschützer vor! http://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?newsid=783

Am Donnerstag stach in Vilshofen ein 25jähriger Eritreer einen 11jährigen Nachbarsjungen nieder und gab
an, sich beleidigt gefühlt zu haben.
Ebenfalls vorgestern überrannten 600 afrikanische „Schutzsuchende“ in der spanischen EU-Exklave Ceuta
den sechs Meter hohen Grenzzaun unter dem Einsatz selbstgebauter Flammenwerfer und stark ätzenden
Branntkalks. https://meta.tagesschau.de/id/136518/spanische-exklave-hunderte-ueberwinden-grenzzaunvon-
ceuta, wobei das Wachpersonal von einer noch nie erlebten Brutalität sprach.

Und was tut Spanienes neue, rote Regierung? Sie ließ die Angreifer mit mobilen Hebebühnen von den Stacheldrahtzäunen
holen und plant, die messerscharen Klinge an den Zäunen zu entfernen.

Am Donnerstagabend sprachen sich dann die Oberbürgermeister der drei nordrheinwestfälischen Städte
Köln, Bonn und Düsseldorf in einem Brief an die Kanzlerin dafür aus, die „Seenotrettung“ im Mittelmeer wieder
zu reaktivieren, was vom Deutschen Städtetag postwendend als „Signal für Humanität“ begrüßt wurde.

Schon vor zwei Wochen hatte die SPD-Landtagsfraktion der SPD in Bayern beschlossen, dem Kapitän der
„Lifeline“ ihren Ehrenpreis zu verleihen. Für „praktizierte Humanität“. Gestern erhielt er ihn.
RTW-Fahrer, aufgepasst: Wenn Sie in München einen Obdachlosen aufgabeln, der sich zur Rush Hour
mutwillig auf den Mittleren Ring legt und dort in Schwierigkeiten gerät, fahren Sie ihn bitte keinesfalls ins
Klinikum rechts der Isar, sondern nach Hamburg oder Berlin. Gibt einen Ehrenpreis von der SPD!

Ihnen allen ein entspanntes Wochenende!
Beste Grüße
Axel Retz

„Diese Flüchtlinge klopfen nicht an die Türe, sie treten sie ein.“
Viktor Orban, ungarischer Präsident

„Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass die Integration von Muslimen unmöglich ist.“
Milos Zeman, Präsident der Tschechischen Republik

„Es ist nicht Teil der EU-Philosophie, dass die Menge über ihr Schicksal entscheidet.“
Martin Schulz. ehem. Präsident des europ. Parlaments
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Auszug Newsletter 14.07.2018

VORHANG AUF: DER GROSSE TRUMPUTIN

Liebe Leserinnen und Leser,
wegen der Einladung zu einem Familienfest in meiner unmittelbaren Nachbarschaft am kommenden Wochenende
wird Teil A dieses Newsletters heute vorgezogen. Teil B wird turnusgemäß am 21. Juli zur Versendung
kommen.

Ludwig van Beethovens 4. Satz seiner 9. Symphonie, deren Text von Friedrich Schillers Ode „An die Freude“
stammt, kam bekanntermaßen auch als sgn. Europa-Hymne zu Ehren, ohne dass man den Komponisten
oder den Dichter um ihr Placet hätte bitten können.

„Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!“ hat seit Herbst 2015 eine ganz aktuelle Bedeutung
gewonnen, die aber nicht bei allen die im Text angedachte Freude hervorrufen konnte.
Ob die Bundeskanzlerin als Physikerin „Die Ode“ kennt, weiß ich nicht. Aber in ihrer Ausbildung hat zweifellos
die Diode einmal ihren Weg gekreuzt.

Eine Diode ist ein elektronisches Bauteil, das einen Strom nur in einer Richtung passieren lässt, ihn in der
anderen Richtung aber blockiert, weswegen in der Elektrotechnik auch von einer „Durchlassrichtung“ und
einer „Sperrrichtung“ gesprochen wird. Was wunderbar zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin passt: Die Durchlassrichtung
des Stroms führt im von Frau Merkel ausgetüftelten Schaltkreis nach Deutschland herein, die
Sperrrichtung steuern Österreich, Italien und Nordafrika bei, die ihrerseits beneidenswerterweise schon über
hinreichend viele Atomphysiker, Ärzte, Raketenforscher, Architekten und Ingenieure verfügen.
Im Zuge des fließenden Stroms kam und kommt es leider immer wieder zu teils tödlichen Kurzschlüssen
und Überspannungsphänomenen, die dringend nach Entladung suchen und dabei den Gesetzen der Physik
folgend den Weg des geringsten Widerstands wählen.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass es die Bundeskanzlerin war, die im Gegensatz zu ihrem heutigen Credo,
dass es in Europa keine Alleingänge geben dürfe, den Kontinent und die EU gespalten hat. Sie war es, die
der AfD den Steigbügel zu ihrem Aufstieg hielt, einfach weil sie sich nicht die Bohne für die Mehrheitsmeinung
der Bürger interessierte und mit kräftiger Unterstützung „ihrer“ Medien dafür Sorge trug, üble Entwicklungen
zu vertuschen oder totzuschweigen, die Kritiker ihrer Politik mundtot zu machen und die ungeborene Meinungsfreiheit
bereits in den Köpfen ihrer potentiellen Widersacher abzutreiben. Nur:

„Alle große politische Aktion besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische
Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“, stellte Ferdinand Lasalle,
Gründervater der SPD, einst fest. Bzgl. der Entscheidung, wo die frühere Volkspartei bzw. die gesamte
GroKo diesbezgl. heute steht, mag ich niemanden bevormunden.

Wegen ihres Engagements gegen „Kandel ist überall“ prognostizierte ich der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin
„Malu“ Dreyer (SPD) in einem persönlichen Brief schon vor Monaten, dass die AfD die Sozialdemokraten
in der Wählergunst sehr bald überholen werde. Was nun passiert ist. Frau Dreyer, das am Rande,
ist auch Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder und Vorsitzende des Verwaltungsrats des ZDF.
Vor vierzehn Tagen hatte ich hier den spitzen Finger in die schwärende Wunde der Meinungsumfragen
gelegt, die über Wochen hinweg Punktverluste der CDU/CSU und Zuwächse der AfD kundtaten, ohne dass
sich die Ergebnisse (CDU/CSU 30 Prozent, AfD 16 Prozent) jemals änderten. Eine Woche später fingen sie
dann an, sich zu ändern, was nun wirklich nicht ich ausgelöst haben muss.

Die Rückkehr der Vernunft?
Die gesamte politische Diskussion um das Thema Migration wird mittlerweile dermaßen unsachlich und
destruktiv geführt, dass die meisten Bundesbürger wahrscheinlich ganz zu Recht davon ausgehen, von der
GroKo keine Problemlösungskompetenz mehr erwarten zu dürfen. Und von den Sozialdemokraten schon
einmal gar nicht. Und bitte:

Die Politik sollte geflissentlich damit aufhören, den Bürgern eine Verrohung der Sprache vorzuwerfen. Da
muss heute wirklich erst einmal vor der eigenen Haustüre gekehrt werden! Was die GroKo abliefert, das ist
schon kein „Rosenkrieg“ mehr, das ist semiprofessionell verschleierter, gegenseitiger Hass. Also lassen wir
einmal die Fakten sprechen:

Rund 1,3 Milliarden Menschen leben derzeit auf dem afrikanischen Kontinent, in der EU sind es geschätzt
511,81 Millionen https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14035/umfrage/europaeische-union-bevoelkerung-
einwohner/

Bis 2050 wird für Afrika von einer Einwohnerzahl von 2,5 Milliarden Menschen ausgegangen. Weil, auch
wenn diese Aussage vielleicht nicht der „political correctness“ entspricht, die Vermehrung im ärmsten Kontinent
der Welt „recht ungezügelt“ verläuft.
14.07.2018

Seit nun schon über 50 Jahren läuft, wohl nicht zu Unrecht auch aus einem schlechten Gewissen heraus,
die sgn. Entwicklungshilfe Europas für Afrika. Gab es seitdem weniger Kriege dort? Nein. Mehr Bevölkerungszuwachs:
Ja.

Soll Europa all diese Menschen aufnehmen, sobald sie sich auf den Weg zu uns machen? „Seid umschlungen,
Millionen“, liebe SPD, liebe CDU, liebe die Grünen, liebe die Linken? Und müssen/wollen/können wir
diese Menschen hier gegenleistungslos versorgen, selbst wenn sie kriminell werden? Nehmen wir einmal
ein konkretes Beispiel, das kürzlich hohe Wellen schlug:

Am 3. Juli wurden, wie bekannt, 69 Afghanen per Flieger nach Kabul abgeschoben. Einer dieser abgelehnten
Asylbewerber beging dann in Kabul Suizid. Was hierzulande in der Folge eine Welle der Empörung bis hin
zu Rücktrittsforderungen gegenüber dem Bundesinnenminister auslöste.
Der 23-jährige, in Hamburg lebende Afghane war rechtskräftig wegen Diebstahls, versuchter gefährlicher
Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
verurteilt. Weitere Strafanzeigen wegen Raubes, erneut gefährlicher Körperverletzung und anderer
Delikte waren anhängig.

Eingereist war der Mann 2011. Der gestellte Asylantrag wurde 2012 abgelehnt. Eine dagegen eingereichte
Klage wurde Anfang 2017 vom Verwaltungsgericht für erledigt erklärt, da sie nicht weiter verfolgt wurde.
Im März 2017 wurde eine Duldung ausgesprochen, weil die Abschiebung nicht vollziehbar war. Nun war
sie es offensichtlich.

So: Seit acht Jahren lebte der „Schutzbedürftige“ in Deutschland und wurde vom Steuerzahler finanziert.
Inkl. seiner Strafprozesse, inkl. seiner Klage. Das umfangreiche Strafregister, mit dem er sich dafür acht
Jahre lang erkenntlich zeigte, verdeutlicht die ganze Schwäche des sgn. Rechtsstaates. Und dass jemand
„geduldet“ wird, weil seine Abschiebung nicht vollziehbar war, setzt dieser Schwäche das Sahnehäubchen auf.
Ich denke, dass der junge Mann acht Jahre lang gute Chancen hatte, etwas aus seinem Leben zu machen.
Dass das trotz diverser Hürden geht, dafür gibt es glücklicherweise zahlreiche Beweise. Aber offenkundig
entschied er sich für eine kriminelle Laufbahn. Und wenn er sich nach seiner Abschiebung das Leben nimmt,
dann soll deswegen der Bundesinnenminister zurücktreten? Wie bitte?

Zurücktreten müssen hätte sein Vorgänger inkl. des damaligen Bundesjustizministers und der Kanzlerin,
unter deren schützenden Händen permanenter Rechtsbruch, illegale, unkontrollierte Zuwanderung und
der Missbrauch des Asylrechts aufblühten. Und das tausend- oder zehntausendfach, wenn es denn reicht.
Asylsuchende haben zu 100 Prozent Smartphones, aber nur zu knapp 30 Prozent Papiere. Gut, in Einzelfällen
mag es dafür gute Gründe geben. Aber wer sich dann der Mitwirkung an der Feststellung seiner
Identität verweigert oder dabei betrügt, der gehört nicht gepampert, sondern in den nächsten Flieger gesetzt.
SPD, Grüne und Linke, aber auch ProAsyl und diverse andere NGOs sollten bitte einmal die Frage beantworten, welches Ausmaß von Straftaten die Gastgeber der „Schutzbedürftigen“ denn eigentlich noch
erdulden sollen, bevor die Täter abgeschoben werden dürfen. Und ob sie das überhaupt akzeptieren sollten
anstatt bei straffällig werdenden Zuwanderern rigoros und kompromisslos sofort die Reißleine ziehen zu
können. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen? Nicht in D.: Märchenhaftes Staatsversagen!

Aber diese Frage können sich die Gutmenschen nicht einmal stellen geschweige denn beantworten. Vermutlich,
weil verletzte, ermordete oder Vergewaltigte als eine Art den eigenen Hypermoralismus heiligende
Märtyrer betrachtet werden. Je „humaner“ die Deutschen sind, gerade wenn sie dafür ins Gras beißen müssen,
umso edler fühlt sich der das alles tolerierende Gutmensch. Was hingegen die Opfer ihrer Lieblinge
betrifft, zeigen SPD, Grüne und Linke im Übrigen nicht das geringste Mitgefühl. Im Gegenteil:

Diejenigen, die dieses Mitleid haben, werden von ihnen als Rassisten beschimpft und im Falle einer Demo
gegen die importierte Gewalt von ihrer prügelnden Antifa heimgesucht. Das Ergebnis sind dann halt 17,5
Prozent Wählerstimmen für die AfD. Mehr als jeder Sechste – wie lange will wer da noch von Nazis sprechen?
Seit Donnerstag scheint sich, so der österreichische Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), in der Migrationsdebatte
ein „Paradigmenwechsel“ anzubahnen, den man als den Wiedereinzug der Vernunft bezeichnen
kann – falls er denn auch umgesetzt wird.

Denn Österreich, Italien und der deutsche Bundesinnenminister sprachen sich gemeinsam mit anderen
EU-Innenministern in Innsbruck dafür aus, die Zuwanderung künftig nicht mehr bloß zu „verwalten“, sondern
sie wirksam zu steuern, was wohl „begrenzen“ heißen soll.

Gelingt dieses gewiss ambitionierte Vorhaben, den von der Kanzlerin angerichteten Scherbenhaufen wieder
zu kitten, dürfte das nicht nur den äußerst brüchigen Zusammenhalt der EU noch einmal etwas kitten,
sondern auch die Wiedereinsetzung des geltenden Rechts einleiten und damit auch den originären Geist
des Asylgedankens über seinen hunderttausendfachen Missbrauch triumphieren lassen.

Zögen hier alle EU-Staaten an einem Strang, würden die immensen Kosten der illegalen Migration in sich
zusammenfallen wie ein unsachgemäß behandeltes Soufflé. In zwei Hälften aufgeteilt, könnte das dadurch
frei werdende Geld einen weitgehenden Schutz der Außengrenzen der EU gewährleisten (und ob das geht!)
und in den Herkunftsländern der Zuwanderer dafür sorgen, die Migrationsgründe abzustellen.
Für Zweiteres, ich schrieb es bereits einmal, veranschlagt Bundesentwicklungsminister Müller schlappe zehn
Milliarden Euro pro Jahr, also ein Fünftel dessen, was allein Deutschand derzeit für „Flüchtlinge“ ausgibt.
Und es würde die Pläne derer durchkreuzen, die sich für Europa die verpflichtende Rassenvermischung
auf die Fahnen geschrieben haben.

Entpuppt sich der Innsbrucker „Paradigmenwechsel“ jedoch als Mogelpackung, wird die CSU bei der
Landtagswahl im Oktober ihr Waterloo erleben, während die AfD bundesweit in Richtung 25 Prozent zulegen
dürfte. Wie es dann um die Austritte aus der SPD und aus den beiden großen, auf Kanzlerinnenlinie
liegenden Kirchen in Deutschland bestellt sein würde, kann man an maximal fünf Fingern abzählen.

Und dass es bei einer Mogelpackung bleiben könnte, ist leider ausgesprochen wahrscheinlich. Denn bei
genauerem Hinsehen zeigt sich, dass sich auch die Innsbrucker „Ergebnisse“ in die Tradition reiner Absichtserklärungen
einreihen. Und auch die sind nicht neu, sondern schlicht und ergreifend Zitate aus den
von den Willkommensfanatikern außer Kraft gesetzten EU- und Dublin-Verträgen.

NSU: Mehr Fragen als Antworten
Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis der Prozess gegen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ in ein
Urteil einmündete. Und wer sich einmal echte Neonazis ansehen wollte, der konnte das in München am Tag
der Urteilsverkündung tun. Und diese Herrschaften, das am Rande, sind wohl gewiss keine AfD-Wähler.
Welche Rolle die Behörden bei den Morden und Anschlägen der Rechtsradikalen spielte, warum die Polizei
troz klarer Hinweise so lange einen Bogen um Ermittlungen eines rechtsextremen Hintergrundes machte,
warum der Verfassungsschutz so eifrig Akten schredderte und im Prozess nur widerwillig kooperierte, ob
und wie viele Hintermänner der „Döner-Morde“ es gab – alle diese Fragen sind bis heute unbeantwortet.

Den Angehörigen der Opfer der Morde und den bei den beiden Bombenanschlägen verletzten Menschen
gebühren mein Mitgefühl und mein höchster Respekt. Dass ihr Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat
(vielleicht nicht erst nach den Urteilen) erschüttert ist, weist sie als Musterbeispiele gelungener Integration
aus: Sie denken und empfinden wie die Mehrheit der Bürger. Ihre Toten werden dadurch nicht mehr lebendig.
Auch nicht die vom Berliner Breidscheidplatz.

Der Scheck heiligt die Mittel
Ob man jemanden, der sich wie der US-Präsident am Donnerstag letzter Woche beim NATO-Gipfel selbst
als „sehr, sehr stabiles Genie“ bezeichnet, obwohl kaum jemand auf der internationalen Bühne der Politik
seine Meinung schneller ändert als er und viele seiner Ideen auch mit viel Wohlwollen bestenfalls als subgenial
zu bezeichnen sind, das mag jeder Leser für sich entscheiden.

Nicht mehr „nur“ zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts will Donald Trump künftig von den NATO-Partnern
als Schutzgeld eintreiben, sondern vier. Deutschland sieht er in der Gewalt Russlands, da wir uns von dessen
Erdgas abhängig gemacht hätten. Er droht mit Sanktionen, falls die Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream
2 zum Einsatz käme. Und jeden auf diesem Globus, der künftig dem Iran Öl abkaufen will, gedenkt er mit
ebenfalls mit Sanktionen zu belegen. Sanktionen soll es auch gegen die Briten geben, falls sie nach dem
Brexit mehr Handel mit der EU treiben, als es dem US-Präsidenten gefällt.

Irgendwie sind alle ganz schrecklich böse zu Amerika, dessen nationale Sicherheit der Präsident ja in Kürze
wahrscheinlich schon gefährdet sehen wird, wenn irgendein Europäer mittags weder zu McDonalds noch
zu Burger King geht.

Das sehr, sehr stabile Genie geniert sich nicht zu destabilisieren, wo immer es dafür eine Chance wittert.
Und davon wittert es mehr als überhaupt da sind. Wie immer geht es dabei im Wesentlichen nur ums Geld.

Der Scheck heiligt die Mittel. Sich der fixen Idee hinzugeben, Völkern oder gar der ganzen Welt diktieren zu
können, wer mit wem was zu tun oder zu unterlassen hat – der gute Donald hat es noch nicht verstanden
– ist der Grundgedanke auch derer, die er bekämpft: Der EU und der UN. Denn genau diesen fixen Ideen
hängen auch diese beiden Institutionen nach. Nennt man Diktatur, Mr. President. Wird trotz Abrissbirne-
Politik nicht klappen.

Fußball-WM: Der auffälligste Seitenwechsel
Für Männer wie mich, die vermutlich aufgrund irgendeines noch nicht erforschten Gendefekts im Fußball
nicht die angeblich schönste Nebensache der Welt erkennen können, sind vier Wochen WM keine leichte
Kost, da man in den Medien flink wie ein Knallfrosch sein muss, um der Berichterstattung darüber zu entkommen.
Nun ja, es gibt wahrlich Schlimmeres. Beispielsweise Damenwahl, wenn man nicht tanzen mag.
Oder köstliche Tofu-Spezialitäten vom Grill inkl. Klangschalen-Therapie.

Auffällig war – und hier beziehe ich mich nur auf B5 aktuell, den Nachrichtenkanal des Bayerischen Rundfunks
– wie sich der Tenor der gesendeten Beiträge in vier Wochen änderte.
Vor und zu Beginn der WM überwog eine tendenziöse, teils leicht ironische Berichterstattung, mit transportiert
wurde, dass Russland mit der Ausrichtung des Fußballspektakels krampfhaft versuche, seine „völkerrechtswidrige
Besetzung der Krim“ vergessen zu machen und dabei um schöne Bilder heischen werde, auf die
man bitte nicht hereinfallen möge.

Schon im Viertelfinale bekam diese Art der Berichterstattung erkennbare Risse. Und je näher das Finale rückt,
umso russlandfreundlicher geht es zu. Erst recht nach der gestrigen Aussage des mit den Namen Infantino
gesegneten FIFA-Präsidenten, Moskau habe die beste aller Fußballweltmeisterschaften ausgerichtet.
Ein wahrlich fulminanter Seitenwechsel. Die äußerst elastische Handhabung von Urteilen oder Verurteilungen
wird von unseren Medien einfach vollzogen, nie aber kommentiert geschweige denn mit der Bitte um
Entschuldigung für vorherige Verirrungen verziert.

Am Montag werden sich in Helsinki Donald Trump und Wladimir Putin treffen. Ein sehr, sehr stabiles Genie
mit, ja mit wem eigentlich? „Der Westen“ ex USA weiß ja gar nicht mehr, wen er mehr beschimpfen soll. Das
Weiße Haus oder den Kreml. Oder Ungarn, Polen, Italien, Österreich. Egal, Hauptsache, es wird geschimpft
statt konstruktive Politik gemacht.

Trumputin, denke ich, dürfte für einige Überraschungen gut sein. Und zwar für Positive. Sehr gespannt bin
ich darauf, ob und wie die Spitzen-Chamäleons von ARD und ZDF darauf reagieren werden. Das wird allemal
spannender werden als das Endspiel der WM!

Emigs Ecke
Leser Mathias Emig bat mich ja, diesen Teil des Newsletters mit etwas Positiven ausklingen zu lassen. Heute
habe ich Ihnen etwas ganz Besonderes mitgebracht. Ich lege es vor allem Frau Aydan Özoguz (SPD) ans
14 VORHANG AUF:

Herz, deren Antwort auf meine persönliche Zuschrift ich ja hier im Newsletter veröffentlicht hatte. Bis März
d. J. war Frau Özoguz im Rang einer Staatsministerin als Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration
und als stellvertretende SPD-Chefin für die Bundeskanzlerin tätig und vor allem durch ihre Äußerungen
aufgefallen, dass „eine spezifisch deutsche Kultur jenseits der Sprache schlicht nicht identifizierbar“ ist und
dass „das Zusammenleben [mit den Migranten] täglich neu ausgehandelt“ werden müsse.

Ich will Sie nicht weiter auf die Folter spannen: https://www.youtube.com/watch?v=06YvNPAD2lg
Genießen Sie es. Und gönnen Sie sich vor allem auch die Kommentare unterhalb dieses 15-minütigen
Highlights. Die meisten kommen aus dem Ausland, in dem es weitaus weniger Deutschenhasser zu geben
scheint als im Bundestag.

Ihnen allen ein entspanntes Wochenende!

Beste Grüße
Axel Retz

„Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben. Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie“
Ralph W. Emerson (1803 – 1882), amerik. Geistlicher

„Das schönste aller Geheimnisse ist: Ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.“
Mark Twain (1835 – 1910), amerik. Schriftsteller

„Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration.“
Thomas Edison (1847 – 1931), amerik. Erfinder
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Auszug Newsletter 07.07.2018

FRANKENSTEINS RASSISTENJÄGER

Liebe Leserinnen und Leser,
dass es das Thema der unkontrollierten Migration mittlerweile auf Platz eins der öffentlichen Wahrnehmung
geschafft hat, ist der Sache angemessen, auch wenn es seit geraumer Zeit richtig nervt. Nicht angemessen
aber ist die Art und Weise, mit welchem Dilettantismus, welcher Hilflosigkeit und mit welcher Schönfärberei
die Politik mit diesem Thema umgeht. Was insbesondere für Berlin und vor allem Brüssel gilt.

Von dort kehrte die Kanzlerin mit einer Menge ungedeckter Schecks in die Bundeshauptstadt zurück, wobei
es nicht ganz so viele waren, wie sie kundtat. Dass sie dafür aus ihren eigenen Reihen gar so arg gelobt
wurde, mag daran liegen, dass ungedeckte Schecks in der Politik zum täglich Brot gehören.

Danach begeisterte der Bundesinnenminister durch den bis jetzt großartigsten aller zirkusreifen Wendetänze
seiner politischen Laufbahn, bevor sich endlose Nachsitzungen unter bemüht wirkendem Applaus der CDU/
CSU, vehementen Buhrufen aus den Reihen der SPD, der Grünen und der Linken vor den Augen eines
weggedämmerten Publikums in einem riesigen Schwall heißer Luft auflösten, wie ihn Welt lange nicht mehr
gesehen hat.

Geändert hat sich – nichts. Die Linke und die Grünen schreien weiter wie von der Tarantel gestochen auf,
sobald sie nur das Wort Grenze hören, die SPD versucht, sich durch Verweise auf dies und jenes, was mit
ihr nicht zu machen sei, die verloren gegangene Kontur zurückzuerobern und die CSU weiß noch nicht, wie
sie mit der Eskalation ihres Glaubwürdigkeitsverlusts umgehen soll.

Was die Neuauflage der GroKo vor ihrem Zustandekommen aufgeführt hat, war in der Tat schrecklich. Aber
was sie danach abgeliefert hat, verdient nur noch das Prädikat unerträglich.
Während sich Rot-Grün-Links immer noch an den „geschenkten Menschen“, den „Goldstücken“, „Facharbeitern“
und „Kulturbereicherern“ berauscht und sich vor lauter humanitärer Verpflichtung der alles tolerierenden
Selbstaufgabe verpflichtet fühlt, ist vom in Brüssel als Erfolg verkauften „europäischen Geist“ auf weiter Flur
nichts auszumachen. „Nun sind sie einmal hier“, hatte die Kanzlerin in Bezug auf die Migranten einst formuliert.
Und hier sollen sie bitteschön auch bleiben, meinen heute unsere Nachbarstaaten ebenso lakonisch,
ohne dass es ihnen zu verübeln wäre.

Der orchestrierte Burgfrieden zwischen CDU/CSU mit den geplanten „Transitzentren“ nahe der bayerischösterreichischem
Grenze, die seit vorgestern auf Druck der SPD nicht mehr Transitzentren heißen dürfen,
ist nicht mehr als die altbekannte Symbolpolitik. Zum einen, weil diese Einrichtungen auf Druck der auf die
Fortsetzung der Armutsmigration fixierten SPD keine geschlossene Anlagen sein werden – womit man sich
diese Investitionen auch gleich ersparen kann.

Zum anderen, weil die CSU die wirklichen Migrationsprobleme überhaupt nicht angefasst und sich stattdessen
an einem verschwindend kleinen Teil von Asylbewerbern festgebissen hat, der numerisch unter der Gesamtzahl
der Zuwanderer frühestens auf der zweiten Nachkommastelle sichtbar wird.

Das sind diejenigen, die bereits in einem anderen EU-Staat einen Asyleintrag (für dieses Land!) gestellt haben.
Da aber nahe 100 Prozent der Migranten aus bekanntem Grund unbedingt nach Deutschland wollen, werden
sie natürlich dank Herrn Seehofers Pyrrhussieg auf ihrer ungehinderten Reise durch Europa nirgends einen
Asylantrag stellen. Und dann? Dann werden sie leer stehen, die neu geplanten „Transitzentren“. Aber soweit
scheint man in Berlin nicht mehr denken zu wollen oder zu können.

Die Kompromistkäfer feiern es als Erfolg und klopfen sich dafür auf die Schenkel, künftig und rein theoretisch
eine klitzekleine Spezies von Asylbewerbern abweisen zu können. Vorausgesetzt, man könnte dieser
Migranten überhaupt habhaft werden. Aber wie sollte das geschehen?

„Hierher, hierher, hier wird kontrolliert“? Klar doch, so geht das. Während dem dummen Volk über B5 aktuell,
den Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks, im Viertelstundentakt verkündet wird, wie lang die
Wartezeiten an der Grenze auf der A8 und der A93 sind, gehen oder fahren die Asylsucher links und rechts
an diesen Kontrollpunkten vorbei.

Der tolle Durchbruch, den die Kanzlerin und der Pirouettenmeister Seehofer zustande brachten, ist de facto
nichts anderes als ein neues „Willkommen“, garniert mit dem Hinweis, bitte einen Asylantrag ab sofort erst
auf deutschem Boden zu stellen.

Dass Österreichs smarter Kanzler Kurz unmittelbar nach dem Berliner „Asylkompromiss“ betonte, wie wichtig
die Sicherung der Europäischen Außengrenzen sei, falls man innereuropäische Grenzkontrollen verhindern
wolle, unterstreicht das Dilemma in seiner ganzen Größe:

Denn diese Erkenntnis wird seit drei Jahren heruntergebetet, aber nichts bewegt sich. Wer in die EU will, spaziert
hinein, kann sich dort nach Belieben bewegen, braucht keine Papiere, kann seine Identität verschleiern
oder sich mehrere zulegen, Urlaub in dem Land machen, aus dem er angeblich flüchten musste, weitgehend
unbehelligt straffällig werden, Abschiebungsbeschlüsse einfach ignorieren etc. etc. Immerhin:

Frontex-Chef: Ende der Naivität
Sebastian Kurz stellte richtigerweise fest, dass in der EU die Zeit des Vertuschens und Beschönigens des
Migrationsthemas vorbei ist. Ebenso wie Frontex-Chef Fabrice Leggeri „das Ende der Naivität“ der Europäer
in der Migrationspolitik begrüßte https://www.epochtimes.de/politik/welt/frontex-chef-begruesst-ende-dernaivitaet-
der-europaeer-in-migrationspolitik-a2483353.html

„Die“ Europäer, in diesem Punkt kann ich Herrn Leggeri nicht zustimmen, waren allerdings keinesfalls naiv.
Und diejenigen von ihnen, die es waren, sind es größtenteils auch heute noch. Weil sie unfähig sind, sich der
Wirklichkeit zu stellen und zu differenzieren, unfähig, Andersdenkende nicht mit ihrem Hass zu überziehen.
Und weil sie den Koran noch nie gelesen haben und das vermutlich auch niemals tun werden und mit vom
Humanitätsfieber glänzendem und entrücktem Blick angetreten sind, die ganze Welt zu retten (nicht auf
ihre Kosten natürlich) und in einem Aufwasch die von Degeneration bedrohten Europäer durch die seit
Jahrzehnten in den Köpfen der „Eliten“ grassierende Rassenvermischung zu veredeln – eine Ideologie, die
selbst zutiefst rassistisch ist. Dazu gleich mehr.

Wenn ich oben von der Unfähigkeit naiver Gutmenschen schrieb zu „differenzieren“ kann ich Ihnen dazu
ein einfaches Beispiel aus der Praxis liefern: Am vergangenen Samstag traf ich mich mit der Leiterin einer
nahen Kindertagesstätte, die mir von ihren Erfahrungen berichtete.

Demnach gibt es Migrantenkinder, deren Eltern alles in ihrer Kraft Liegende unternehmen, um ihre Kinder
in Deutschland zu verwurzeln. Und es gibt Eltern, die ihren Nachwuchs schon nach wenigen Tagen überhaupt
nicht mehr in die Kinderkrippe/den Kindergarten bringen oder bei Sonnenschein („zu heiß“), Regen
(„zu nass“) oder Frost („zu kalt“) erwarten, dass ihre Kinder vom Personal mit dem Auto von und zur KiTa
chauffiert werden, was natürlich nicht zu leisten ist und von einer pathologischen Anspruchshaltung zeugt.

Aber: Letztgenannte Klientel steht unter rot-grünem Artenschutz. Wie formulierte es Katrin Göring-Eckhardt
(Bündnis 90/Die Grünen) doch so nett: „Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen
und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte,
sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause
sind und sich auch zu Hause fühlen können.“ https://www.youtube.com/watch?v=SM_uDzdlGu8

Sehr geehrte Frau Göring-Eckhardt: Wer in unseren Sozialsystemen landet, hat in der Regel einen Arbeitsplatzverlust,
eine lange Krankheit, eine Scheidung oder einfach einen langfristig zu niedrigen Lohn vorzuweisen.
Diese Menschen sind zu bedauern. Und für sie wurde das solidarische Sozialsystem geschaffen. Aber
Menschen, die mit voller Absicht in dieses Sozialsystem einwandern, einzig um sich hier vom Steuerzahler
eine Rundumversorgung zu erschleichen, nein, die „brauchen“ wir nicht. Die braucht kein Land dieser Welt.
Und die sollten sich auch nicht hier zu Hause fühlen.

Frankensteins Rassistenjäger und ihre Kindersoldaten
Die alten Theorien Herrn Nikolaus Coudenhove-Kalergis, heute etwa von Nicholas Sarkozy, EU-Vizepräsident
Frans Timmermans oder Barbara Lerner-Spectre so weit zu Ende gedacht, dass es für Europa eine Pflicht
zur Rassenvermischung gebe, die gegenüber der Bevölkerung ggf. auch mit Gewalt durchgesetzt werden
muss, hatte ich hier im Newsletter wiederholt (und mit Quellenangabe) wiedergegeben. Alle, die diese
unverblümte Menschenzucht ablehnen, gelten diesen Herrschaften als bekämpfungspflichtige Rassisten.
Überlegt man sich das einmal etwas genauer, stößt man zwangsläufig auf eine ebenso perverse wie enttarnende
Logik:

Alle Menschen sind, abgesehen von der Hautfarbe, gleich. Behaupten die „Anti-Rassisten“. Und alle Menschen,
die annehmen, dass Menschen auch jenseits der Hautfarbe sehr vielfältig und unterscheidlich sind,
sind deswegen in ihren Augen „Rassisten“. Nur:

Wenn sich die Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe aber tatsächlich alle so ähnlich sind, warum sollen sie
dann auf Biegen und Brechen einer Rassenvermischung unterzogen werden – und das notfalls mit Gewalt?
Auf diese Frage gibt es nur eine einzige Antwort: Die „Antirassisten“ sind in Wahrheit selbst felsenfest davon
überzeugt, dass es gewaltige Unterschiede zwischen den Rassen gibt. Und sie sind beseelt vom Gedanken,
durch die Kreuzung von Rassen so etwas wie einen „neuen“, „besseren“ Menschen züchten zu können.

Dass es diese neuen Frankensteins stramme Eugeniker sind, ist unverkennbar. Im Dritten Reich gab es
den Begriff der Rassenschande https://de.wikipedia.org/wiki/Rassenschande, der Deutschstämmigen unter
Strafandrohung die Ehe oder den sexuellen Verkehr mit Menschen bestimmter Volksgruppen verbot.
Der frühere französische Präsident Sarkozy, Frans Timmermans und ihre „Follower“ sind auf dem besten
Wege, genau diese dunkle Zeit wiederzubeleben, wenn auch mit entgegengesetztem Vorzeichen. Unter
Strafe gestellt werden sollen nach ihren Vorstellungen offenkundig Menschen, die sich der verpflichtenden
Paarung mit anderen Rassen verweigern.

Wer sich mit wem paart, um eine Nachkommenschaft in die Welt zu setzen oder auch nicht, lieber Nicholas
und lieber Frans, das geht Euch rein gar nichts an. Heute nicht und auch in Zukunft nicht, Hand drauf!
DAS ist EU-Rassismus und Schlimmeres vom Allerfeinsten, gerichtet gegen die eigenen Bevölkerungen.

Verkauft unter den gefälschten Labels der „Weltoffenheit“, der „Toleranz“, der „Vielfalt“ und der „Humanität“.
Und auch, wenn die in der „Antifa“ versammelten (wie auf der ganzen Welt verführten und missbrauchten)
Kindersoldaten der Grünen, der Linken und der SPD noch so vehement gegen die Menschen vorgehen, die
sich diesen durch und durch kranken Gehirnen entgegenstellen, wird dieser Unfug in Europa nach meiner
Überzeugung in keinem einzigen Staat der EU jemals Wirklichkeit werden.

Die Flaumbart-Antifaschisten werden uns dafür später dafür dankbar sein, falls ihre Gehirne trotz permanenter,
ritueller, ideologischer Waschungen, dem Konsum nicht unproblematischer Substanzen und einer
bedenklich hohen Dosis Zeitgeist zur Ausreifung gelangen sollten. Was ich hoffe.

Irrtums-Experten
Wenn Sie wie ich beim heutigen Besuch des Wochenmarktes plötzlich etwas Eigenartiges an der Gesäßtasche
Ihrer Hose gepürt haben – dort, wo das Portemonnaie ruht -, reflexartig nach hinten griffen und doch
nicht das zu fassen bekamen, das an Ihre Euros wollte, dann dürfte es sich so gut wie sicher um die öffentliche
Hand gehandelt haben. Denn wiewohl sie sich „öffentlich“ nennt und allgegenwärtig ist, ist sie völlig
unsichtbar und der ungekrönte König der Taschendiebe.

Was tut die öffentliche Hand mit Ihrem Geld? Unter anderem finanziert sie jede Menge „Forschungsinstitute“
und „Stiftungen“, die nach eigener Meinung vor allem eines sind: „hochkarätig“. Aber was diese Häuser ab
und an so von sich geben, lässt in der Tat Zweifel aufkommen, ob ihr Wirken ernst zu nehmen ist oder nicht
nur Gefälligkeitsstudien für ihren Auftraggeber erstellt.

Am vergangenen Wochenende erlaubte ich mir, darauf hinzuweisen, dass die seit Jahren gebetsmühlenartig
vorgetragene Mär der dramatisch schrumpfenden Bevölkerung unseres Landes reine „Fake News“ sind,
vermutlich ersonnen, um die Bevölkerung auf die Notwendigkeit der Zuwanderung der dann doch irgendwie
ausgebliebenen „Facharbeiter“ einzuschwören.

Nix Facharbeiter, nicht einmal Interesse daran, einer zu werden: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/
handwerker-finden-kaum-nachwuchs-kunden-muessen-warten-a-1214745.html
Ich verwies darauf, dass die Einwohnerzahl seit langem steigt und aktuell eine historische Rekordmarke
markiert. Am Mittwoch dieser Woche, welch ein Zufall, bestätigte das „Berlin-Institut für Bevölkerung und
Entwicklung“ meine Aussagen https://www.berlin-institut.org/publikationen/studien/einflussfaktoren-desdemographischen-
wandels.html in einer von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie.

„Statt Schrumpfung kam Wachstum“, steht hier zu lesen. Und „Wachstum falsch eingeschätzt“. Ebenfalls
„zitierte“ die Studie meine Feststellung, dass in Deutschland aktuell mehr Menschen leben denn jemals zuvor.
Irren ist menschlich. Sich irren wollen offenkundig auch. In schon dreist zu nennender Form rollen auch
die „Experten“ der sgn. Meinungsforschungsinstitute durch die Medien. Und kaum jemandem scheint es
aufzufallen. Führen Sie einfach einmal Buch:

Die CDU/CSU ging in der aktuellen „Sonntagsfrage“ mit 30 Prozent (minus 1) ins Wochenende, die AfD
hingegen legte auf 16 Prozent zu (plus 1). Seit sechs Wochen verliert die CDU/CSU einen Prozentpunkt
pro Woche, während die AfD im gleichen Zeitraum angeblich stets um einen Prozentpunkt zulegte. Der Witz
dabei ist nur:

Auch vor sechs Wochen wurde die CDU/CSU schon mit 30 Prozent angegeben und die AfD mit 16 Prozent.
Die einen verlieren also ständig, ohne dass sie verlieren, die anderen haben eine Gewinnsträhne, bleiben
aber ebenfalls auf ihrem früheren Stand. Solche Umfragen braucht kein Mensch, es sei denn als Beweis
dafür, dass man sie nicht braucht.

Zahlen zur neuen „Härte“
Ob man die Migrationspolitik Australiens, Kanadas oder (in Kürze) aller anderen Staaten außer Merkelland
mag oder nicht, ist diskussionswürdig. Aber nur möglich mit Menschen, die auf ihrer Odyssee in die Multikulti-
Zukunft zwischen Skylla und Charybdis kein Wachs in oder gar zwischen den Ohren haben.

Von München aus wurden am Mittwoch per Flieger 69 Afghanen in ihr Heimatland abgeschoben. Details will
man der Öffentlichkeit nicht nennen. Diese (warum bitte nicht veröffentlichten?) Zahlen und ein paar andere
mehr habe ich vorgestern Früh direkt aus Kabul erfahren.
Zitat: „Im Flieger saßen neben den 69 Afghanen 134 Polizisten, zwei Dolmetscher und zwei Beobachter. Zur

Einordnung der Zahlen:
Mehrere Millionen Afghanen leben als Flüchtlinge in Pakistan und im Iran. Der Iran hat im ersten Hj. mehr
als 190.000 Afghanen in ihr Heimatland zwangsweise abgeschoben. In den ersten drei Monaten des Jahres
sind über 27.000 Afghanen illegal in die Türkei gereist. Ihr Ziel ist klar.

Zigtausende verlassen jeden Monat ihr Land wegen fehlender Perspektive. In diesem Jahr haben in Deutschland
ca. 5.000 Afghanen um Asyl nachgesucht. Deutschland hat von 2016 bis Juni 2018 234 Afghanen nach
Afghanistan abgeschoben.

Jetzt könnt Ihr die Abschiebung von 69 Afghanen in der Relation vernünftig einordnen.“ Zitat Ende.

Wir reden also seit Jahren von Zehntausenden, Hunderttausenden oder noch erheblich mehr an tatsächlichen
und potentiellen Zuwanderern allein aus Afghanistan und parallel dazu von sündhaft teuren Rückführungen im
niedrigen dreistelligen Bereich, die hier in den Medien als Beweis für ein funktionierendes Abschiebesystem
zelebriert werden.

Die Bundeskanzlerin reitet in jüngster Zeit wieder besonders halsbrecherisch auf dem hohen Ross der Menschenrechten
durch die Medien. Ich darf daran erinnern: 1979 zogen die Russen in Afghanistan gegen die
Taliban zu Felde, denen ihrerseits die NATO(!) und andere islamische Staaten zur Seite standen. Vermutlich
unterstützte Deutschland damals die Taliban, um irgendwie die westlichen Werte und so weiter und so fort.
Seit 2001 bekämpft die NATO die zuvor unterstützten Taliban (die Guten waren ab da die Bösen) und Deutschland
verteidigt seine Freiheit am Hindukusch. Auch wegen der westlichen Werte wahrscheinlich. …
40 Jahre Chaos unter munterer Beteiligung der NATO. „Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen.“ Ach ja?

Emigs Ecke
Leser Mathias Emig hatte angeregt, diesen Teil des Newsletters immer mit etwas Positivem ausklingen zu
lassen. Dass ich den heutigen Beitrag dazu wirklich positiv finde, kann ich nicht behaupten. Aber er unterstreicht
eindrucksvoll, in welchem Tollhaus wir uns mittlerweile befinden:

Am Landgericht Kiel erging am Mittwoch ein Urteil gegen einen 20-jährigen Syrer, der nach dem zu viel versprechenden
Ruf „Ich schlachte Dich ab!“ einem Landsmann einen achteinhalb Zentimeter langen Schnitt am Hals
beigebracht hatte, weil dieser ihm knapp 20 Euro Schulden für verkaufte Drogen nicht zurückzahlen konnte.
Soweit ich das verstehe, ging es hier also um ein Drogendelikt und um gefährliche Körperverletzung, begangen
nicht von einem (jur.) Jugendlichen, sondern von einem Erwachsenen.

Das Urteil der deutschen Justiz: Vier Trainingseinheiten Sport in einem Fußballverein. Die Legenden bildende
„volle Härte des Rechtsstaats“ sozusagen. Aber:

Der Delinquent und sein Anwalt legten Berufung gegen den Richterspruch ein – zu hart … https://www.epochtimes.
de/politik/deutschland/jugendgericht-bestraft-20-jaehrigen-messer-attacke-syrer-mit-fussballspielenacht-
zentimeter-hals-schnitt-nicht-tief-genug-fuer-bewaehrungsstrafe-a2485960.html

Die Botschaft des LG Kiel und dieses gesamten Prozesses an die Welt ist an Deutlichkeit nicht zu übertreffen.
Ich wünsche Ihnen dennoch ein entspanntes Wochenende.
Mit besten Grüßen!
Axel Retz

„Es muss mehr Ordnung in alle Arten der Migration kommen, damit Menschen den Eindruck haben, Recht
und Ordnung wird durchgesetzt.“     Angela Merkel (1954 – ) aus Regierungserklärung dieser Woche

„Die Verantwortung liegt bei jenen, die 2015 und 2016 eine falsche Flüchtlingspolitik betrieben haben.“
Sebastian Kurz (1986 – )
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Auszug Newsletter 30.06.2018

EU-GIPFEL: GEMEINSAM JEDER FÜR SICH

Frau Merkel hat alles richtig gemacht. Denkt sie. Jogi Löw dürfte das auch mal gedacht haben. Ob er hat oder
nicht, weiß ich nicht, da ich Ihnen nicht einmal erklären kann, was ein „Abseits“ ist oder der „Sechszehner“
geschweige denn eine „Bogenlampe“.

Nun rumpelt es so richtig in der EU. Was nicht nötig gewesen wäre, wenn man statt ideologisch verblendeter
Politiker und einer grotesken Brüsseler Beamteria einfach Menschen in der Regierung hätte, die a) Rückgrat
und b) ein wenig Sachverstand hätten.

Wenn Sie im Keller einen Wasserrohrbruch haben und das kühle Nass ihnen morgens beim Aufstehen im
ersten Erdgeschoss die Füße umspült – was tun Sie?

Der Kurs der EU und der Kanzlerin, die ja angeblich in Physik promoviert hat, ist bekannt: Sie legen Schlauchleitungen
in die Wohnungen Ihrer Nachbarn, ob die das wollen oder nicht. Und wer kein Wasser haben will,
dem drohen Sie mit Bestrafung. Und fließt das Wasser aus den Wohnungen der die Stirn runzelnden Nachbarschaft
via Schwerkraft wieder in Ihren eigenen Keller zurück, erhöhen Sie die Strafandrohung. Bis man

Ihre Schläuche einfach abklemmt.
Wird der Nachbarschaft klar, dass Sie selbst gar keinen Wasserrohrbuch in Ihrem Haus hatten, sondern die
Leitung absichtlich aufgedreht und sich danach auch beharrlich geweigert haben, sie wieder zuzudrehen, wird
es noch etwas diffiziler. Ihre Nachbarn, an sich immer um ein gutes Verhältnis mit Ihnen bemüht, kommen
auf die Idee, dass Sie ungeachtet des Wassers im Keller einen viel weiter oben liegendes Problem haben
könnten: einen fulminanten Dachschaden.

Natürlich sind diese Aussagen recht plakativ. Aber sie zeigen, wie naiv das Bundeskanzleramt, pagodenhaft
nickende Parlamentarier und die EU seit 2015 unterwegs waren. Nur:

Wenn noch zwei Millionen Kubikmeter Wasser in den Keller wollen, was soll dann überhaupt das ganze
Gezetere um ein paar Tausend Liter hin oder her?

Die „Fluchtursachen“ wollte (nie im Leben!) die Bundeskanzlerin bekämpfen. Und wie? Diabetikern verkauft
man Süßkram, Alkoholikern Schnaps und verfeindeten Staaten Waffen. Dann klappt das schon! Oder wie?
Der Blick auf eine im Mittelmeer herumdümpelnde „Aquarius“ mit ihren gut 600 „Flüchtlingen“ oder die „Lifeline“
mit 236 Migranten beherrschte zuletzt die Medien.

Flüchtlinge im Sinne des geltenden Asylgesetzes waren, soweit bekannt, auf der Aquarius oder der Lifeline
nicht oder nur in der Minderzahl dabei, ca. 94 Prozent waren junge Männer aus Ländern, in denen es keine
Verfolgung aus politischen Gründen und keinen Krieg gibt. Ein Bild, das man kennt und das halt allem
widerspricht, was man von früheren Fluchtbewegungen her kennt.

Dass sich Menschen auf den Weg machen, um ein besseres Leben zu suchen – wer wollte es ihnen verübeln?
Aber die Gutmenschen verweigern sich der Frage, wie nicht kompatible Kulturen zusammengebracht werden
sollen, wenn ein nicht zu unterschätzender Teil der Neuankömmlinge eben genau das überhaupt nicht
will und „unserer Art zu leben“ sogar ablehnend bis feindlich gegenübersteht. Sie verweigern sich auch der
Frage, in wie weit der „Westen“ selbst für die Probleme verantwortlich ist, die die Migration anheizen. Und
was getan werden müsste und auch könnte, um das zu beenden.

Dass die „Retter“ im Mittelmeer in Wahrheit Schlepper sind, hat sich mittlerweile bis zur CDU herumgesprochen:
„Wir stellen fest, dass wir auch solche Missionen haben, die nicht mehr darauf ausgerichtet sind,
Menschen aus einer akuten Gefahr zu retten, sondern die eben das Ziel haben, die Menschen aufzugreifen,
bevor es etwa die Küstenwache kann, die die Menschen dann wieder zurückbringt.“, stellte CDU-Generalsekretärin
Kramp-Karrenbauer Mitte vergangener Woche fest.

Nee, jetzt, wirklich, Frau Kramp-Karrenbauer? Echt? Das wissen wir seit drei Jahren. Und bis jetzt wurden
wir gesteinigt, geteert und gefedert, wenn wir das auszusprechen wagten.
Die Kanzlerin stieß ebenfalls auf eine Selbstverständlichkeit, als sie am Donnerstag vergangener Woche
feststellte, dass die Migration zur „Schicksalsfrage Europas“ werden könnte. Ja, Frau Dr. Merkel, das ist
wohl wahr. Aber wer trägt denn dafür die Verantwortung? Und wer gießt auch heute noch unbeirrt weiterÖl ins Feuer?
Und der Papst? Er redet von einer „demographischen Leere“ Europas, die durch Migration aufgefüllt werden
müsse. Lieber Herr Franziskus:

Wir haben keinesfalls eine „demographische Leere“, auch wenn Sie und unsere Politiker es uns permanent
einreden wollen. Deutschland ist nach Belgien das dichtestbesiedelte Land Europas. 1961 hatte die Bundesrepublik
73,4 Mio. Einwohner, 1984 waren es 77,7 Mio. und aktuell sind es 82,6 Millionen – so viele wie
noch nie zuvor! Von welch dramatischem Bevölkerungsschwund wird da eigentlich immer geredet?

Europa hat keine „demographische Leere“, aber Afrika hat eine „demographische Fülle“. Sieben Jungen
und sieben Mädchen wünscht man einem frisch vermählten Ehepaar in Madagaskar. Und an Familienplanung
oder gar Verhütung, Heiliger Vater, darf man ja nicht einmal denken, wenn es nach der katholischen
Kirche geht.

Die Bevölkerungsexplosion des schwarzen Kontinents nach Europa zu exportieren, verschiebt Teile dieses
Problems geographisch, trägt aber nicht das Geringste zu seiner Lösung bei. Wenn in Afrika pro Jahr rund
100 Millionen Kinder auf die Welt kommen und eine Million Afrikaner p. a. nach Europa einreisen, was soll
sich da wo verbessern? Was für Afrika, was für Europa?

Bestandserhaltungsmigration. Wie bitte?
Die UN, von US-Präsident Trump richtigerweise zunehmend kritisch gesehen, hat längst Konzepte ausgearbeitet,
wie einem Bevölkerungsschwund und der Überalterung der westlichen Staaten, Japans, Koreas,
Russlands und der USA begegnet werden könnte.

„Bestandserhaltungsmigration“ lautet das Zauberwort. Klingt irgendwie nach Hühnerhof oder planwirtschaftlicher
Viehzucht. http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf
Eine Population soll also zahlenmäßig auf ihrer bestehenden Höhe gehalten werden. Weil? Offiziell, um
den Wohlstand und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der von zunehmender Überalterung betroffenen
Länder zu gewährleisten und die Renten zu sichern. Mit Zuwanderern, die nicht in den Arbeitsmarkt zu
integrieren sind oder so wenig verdienen, dass sie nicht einmal ihre eigene Altersvorsorge erwirtschaften
können, geht dieser Schuss aber nun einmal genau in die entgegengesetzte Richtung los. Um das zu
erkennen, muss man nicht studiert haben. Um es anders darzustellen, vielleicht.

Wie sich mittlerweile immer klarer abzeichnet, ist der Merkel‘sche Willkommenskult weder im In- geschweige
denn im Ausland mehrheitsfähig. Die früher vor allem mit Hilfe der von den Medien geschwungenen Nazikeule
ist einer realistischeren Sichtweise auf die unkontrollierte Massenmigration gewichen. Einer Migration,
die die Zielländer gesellschaftlich zu destabilisieren und finanziell zu überfordern droht.

Wenn es die Absicht der Bundeskanzlerin war, durch permanenten Rechtsbruch den inneren Frieden und
den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen, die Kriminalitätsrate nach oben zu treiben, die Medien
unter ihre Fuchtel zu bringen, den sgn. Rechtspopulismus zu fördern und die EU in ihren Grundfesten zu
erschüttern, dann und nur dann kann man ihr politisches Erbe als Erfolg bezeichnen. Ansonsten ist es nicht
einmal ein Erbe, sondern eine Hinterlassenschaft.

Die Folgen ihrer Zweckentfremdung des Asylrechts möchte die Bundeskanzlerin gerne in andere Länder
verlagern. Auffangzentren in Italien oder Spanien, in Libyen, südlich von Libyen oder auf dem Westbalkan
geistern als Szenarien durch die Medien. Aber keines der angedachten Länder zeigt auch nur ansatzweise
Bereitschaft dazu. Aus Brüssel kehrte die einst angeblich „mächtigste Frau der Welt“ mit leeren Absichtserklärungen
und Händen zurück. Sie sieht es anders. Aber:

Der EU-Erklärung vom Donnerstag, in Europa in den Ländern, die das wollen, geschlossene Auffanglager für
Migranten zu schaffen und Asylberechtigte nach Prüfung in Länder weiterzuleiten, die das wollen, bedeutet
nichts anderes als eine völlig realitätsferne Absichtserklärung. Ebenso worthülsenhaft mutet die Aussage
der Bundeskanzlerin an, dass sich kein Migrant in der EU das Land aussuchen könne, in das er einreisen
wolle. Frau Merkel, wie wollen Sie das denn verhindern? Fakt ist:

Das ihm „zugewiesene“ Aufenthaltsland der EU wird den Migranten in der Regel gar nicht aufnehmen wollen.
Und ebenso wenig wird er dort bleiben wollen. Aber diese Fragen werden sich nicht stellen, weil es
keine geschlossenen Auffanglager geben wird, weil die EU-Außengrenzen nur mit dem Politikermundwerk
kontrolliert werden und bis jetzt auch nicht erkennbar ist, was sich in den vergangenen drei Jahren daran
geändert hat oder in den kommenden Jahren ändern wird.

160.000 Migranten aus Griechenland und Italien aufzunehmen, dazu hatten sich die EU-Länder vor rund
drei Jahren verpflichtet. Geworden ist daraus nichts. Und der „Erfolg“ des jetzigen EU-Gipfels besteht darin,
aus verpflichtend nun freiwillig zu machen. Das können Sie knicken!

Die Bundeskanzlerin hat im September 2015 möglicherweise tatsächlich aus einer einmaligen Notlage heraus
gehandelt. Aber sie zeigt sich bis heute nicht bereit, die von ihr weit geöffneten Einfallstore auch wieder zu
schließen und zu einem geordneten, im Eingang mit deutschem und EU-Recht stehenden Asylverfahren
zurückzukehren. Nein, sie will Europa mit Migranten fluten. Und da sie sehr wohl genau weiß, dass letztlich
niemand ihr die Zuwanderer abnehmen wird, kann letztlich nur geschlossen werden, dass sie Deutschland
mit Migranten fluten will. Und noch etwas:

Auch wenn rot-grüne Weltverbesserer es nicht wahr haben wollen: Wer sich aus Afrika nach Europa auf
den Weg macht und dafür 5.000 – 15.000 Euro auf den Tisch legen kann und zwar angeblich keine Papiere,
wohl aber ein Smartphone der neuesten Generation besitzt – ist das wirklich der „Schutzbedürftige“, um
den es uns gehen sollte?

Die in der gleißenden Sonne südlich der Sahara hockenden, ausgemergelten Kinder mit ihren vom Hungerödem
aufgequollenen Bäuchen – sitzen sie an Bord der „Seenotretter“? Haben Sie seit September 2015
auf all den vielen durch die Medien geisternden Bildern auch nur ein einziges solches Kind gesehen?
Ich nicht. Ich sehe so gut wie ausschließlich junge Männer in gutem Ernährungszustand, die alles andere als
einen irgendwie angeschlagenen Eindruck machen. Und diese Jungs müssen an der afrikanischen Küste
nur den dicken Zeh ins Wasser halten, um eine „aufgedrängte Seenot-Rettung“ (Philipp Amthor, CDU, am
Mittwoch im Bundestag) loszutreten.

Die „Bestandserhaltungsmigration“ der UN – um das vorauszusagen, muss man kein Prophet sein – wird
unter diesen Bedingungen zu einer Bestandsverdrängungsmigration. Und zu einem Weg, der m. E. über
kurz oder lang in einen Bürgerkrieg einmünden wird – also das, was die CIA für Deutschland schon im
Jahre 2008 für spätestens 2020 erwartet hat https://schluesselkindblog.com/2017/10/27/europa-2020-derprogrammierte-
buergerkrieg/

Lustigerweise geht eine nicht einmal kleine Zahl von Mitbürgern immer noch davon aus, dass das ganze
Thema sie selbst eigentlich gar nichts angehe. Solange das Morden und Messern, Vergewaltigen nicht
einen selbst oder die Familie betrifft, was soll‘s?

Und wer keine Kinder oder Enkel hat, aufgrund seines Chromosomengemischs nicht als Frau zur Welt kam
und seine Informationen nach wie vor vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezieht oder statistisch betrachtet
eh nicht mehr lange bis zum Dahinscheiden hat, dem mag das alles vielleicht egal sein. 50 Milliarden Euro
pro Jahr für meist illegale Zuwanderer, glauben diese Menschen, wachsen auf den Bäumen. Noch etwas
schneller als diese Geldbäumchen gedeiht derweil die Drogenkriminalität.

Den Gutmenschen, die sich so aufregen, wie viele Migranten denn nun in Italien festsitzen, mag ich einen
Link weiterreichen, der mich in dieser Woche von Leser J. B. aus Baden-Baden erreichte: https://www.welt.
de/politik/deutschland/article178141460/Migration-nach-Europa-In-NRW-leben-mehr-Asylzuwanderer-alsin-
ganz-Italien.html#Comments

Den Italienern ist das nicht mehr egal. Den Ungarn auch nicht. Nicht den Schweden, den Belgiern, den
Österreichern, den Niederländern, den Maltesern, den Tschechen, den Slowenen, den Dänen, den Schweden
und den Polen. Den Briten schon einmal gar nicht, für deren BREXIT die Bundeskanzlerin das Zünglein
an der Waage lieferte.

Hirntot, aber dennoch reanimierbar
Das Brüsseler Bla-Bla-Treffen, in dessen Folge nun abzuwarten steht, ob der schon so oft als Tiger gestartete
jetzige Bundesinnenminister Seehofer am Montag erneut auf dem Bettvorleger der Bundeskanzlerin landet,
war de facto ein Beweis für eine am „Flüchtlings“thema gescheiterte EU, die sich immer noch anmaßt, sich
mit Europa gleichzusetzen.

Europa rekrutiert sich aus der Summe seiner Bürger. Punkt. Nicht aus den Beschlüssen, Ideen oder Ideologien
selbsternannter oder in Selbstherrlichkeit verfallener Phantasten. Europa hat lange gebraucht, um
demokratisch zu werden. Aber diese Demokratie steht in Gefahr. Weil sie, um dieses Schlagwort aufzugreifen,
nicht „wehrhaft“ ist. Nicht wehrhaft gegen eigene Regierungen oder Brüsseler Konstrukte, die selbst
jeder demokratischen Legitimierung entbehren.

Ein zu Tode gemerkeltes Europa, dem sich weder innen noch außen jemand in den Weg stellt, was ist das?
Falsche Frage! Richtiger lautet sie: Was war das?

Agenda Kurz und lang
Die Kanzlerin ist abgekanzelt. Sie weiß es. Aber sie ist leider zu krank, sich selbst einen würdevollen Abgang
zu verschaffen, Fehler einzugestehen und dem zu folgen, auf das sie einstmals ihren Amtseid schwor.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, ich interviewte ihn ja hier für den Newsletter, als er noch Außenminister war, hat in der EU die Zügel in seine Hände genommen. Und ich denke, er wird den Begriff der
„Agenda“, durch den Zusatz „2010“ von Altkanzler Schröder mit einem negativen Beigeschmack goutiert,
rehabilitieren können. Dieser Newsletter geht also auch nach Wien.

Die EU muss:
1. definieren, wer von den Migranten „schutzbedürftig“ und asylberechtigt ist und wer nicht. Muss sie eigentlich
nicht, da das alles längst festgezurrt ist.

2. Die EU muss klären, wer einreiseberechtigt ist und wer nicht (muss sie eigentlich nicht, da längst festgezurrt).
Wer das nicht ist: Aus die Maus!

3. Die EU muss ihre Außengrenzen wirksam schützen. Eine Herkulesaufgabe, gewiss. Aber immer noch
billiger als das, was wir heute haben (steht ebenfalls in den EU-Verträgen).

4. Die EU sollte ihr Verhältnis zu Organisationen wie der UN oder der NATO überdenken, Waffenexporte in
Kriegsgebiete unter Strafe stellen.

5. Die EU sollte sich gegenüber den USA, Russland und China öffnen anstatt es sich in ihrem Migrationsproblem
(un)gemütlich zu machen. Die EU sollte sich ehrlich machen in der Frage, wer die Ukraine destabilisiert
hat.

6. Die EU sollte sorgsam beobachten, welche ihrer Industrien Afrika ausbeutet, das Entstehen einer eigenen
Wirtschaft dort durch Billigexporte unterminiert und Selbstverständlichkeiten wie Wasser auszubeuten
versucht. Und diese Unternehmen zur Raison rufen.

7. Die EU sollte Bedingungen schaffen, unter denen ihre eigene Bevölkerung wieder wachsen kann anstatt
sie durch migrationsbedingte und familienfeindliche Wohnungsnot und prekäre Löhne abzuwürgen. Eine
Willkommenskultur vor den Kreißsälen, Kindergärten, Schulen und vor allem faire Löhne statt Bärchenwerfern
an den Bahnhöfen braucht die EU.

8. Die EU muss mithelfen, die Bevölkerungsexplosion in Afrika einzudämmen. Auf den Papst können wir da
lange warten. Obwohl im Vatikan selbst ja der Heterosexualität Grenzen gesetzt sind.

9. Die EU muss dringend ihre Brüche sanieren, sich an ihre eigenen Verträge halten und Frau Merkel,
Monsieur Macron und die Europäische Zentralbank notfalls unter Einsatz aller juristischen Mittel auf ihrem
Selbstvernichtungskurs stoppen.

10. Wie schon seit Jahren von mir angeführt, könnte allein die Einführung einer minimalen Mikrotransaktionssteuer
alle finanziellen Probleme der EU lösen. https://www.youtube.com/watch?v=1HJ38scn7PE

Herrn Kurz traue ich zu, diese Punkte in Angriff nehmen zu können. Gemeinsam, Sie werden staunen oder
auch nicht, mit Donald Trump und Wladimir Putin.

Und wenn sie nicht gestorben sind, …
ja, dann leben sie noch heute. Die Wahlumfragen des ZDF mutieren mehr und mehr zu echten Schenkelklopfern.
Sich selbst vorführender Politfunk vom Allerfeinsten!

Wissen Sie, wer nach der gestrigen ZDF-Umfrage der derzeit beliebteste Politiker der Republik ist? Angela
Merkel, der Bundespräsident, unser Außenminister-Auszubildender Heiko Maas, Finanzminister Scholz,
Flinten-Uschi, Florian Silbereisen, Albert Einstein, Boris Becker, Sahra Wagenknecht, Biene Maja, Alice
Weidel oder Maria Callas?

Alles falsch! Der beliebteste deutsche Politiker ist Cem Özdemir! https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
politbarometer-cdu-csu-spd-gehen-den-bach-runter-oezdemir-beliebtester-politiker-vor-olaf-scholz-undangela-
merkel-a2481112.html

Ja. Danke auch. Überall, wo ich mit Menschen spreche oder mich mit ihnen via E-Mail austausche, fällt
ebenfalls immer wieder begeistert nur der Name Cem Özdemir. Geht Ihnen allen gewiss auch ebenso!
Bitte, bitte, liebes ZDF, liebe ARD: Wir müssen Eure teils an psychische Körperverletzung grenzenden Fake
News ja zwangsfinanzieren. Aber muss es denn wirklich gar so grober Unfug sein? Ich bitte um Mäßigung.

Emigs Ecke
Zum Ausklang dieses Newsletters wie immer etwas Positives. Heute sogar etwas sehr Positives: Am 16. Juli
werden sich in Helsinki Donald Trump und Wladimir Putin treffen. Just, nachdem die EU ihre Wirtschaftssanktionen
gegenüber Moskau erneuert hat. Und just einen Tag nach dem Ende der Fußballweltmeisterschaft.
Dass der US-Präsident dieses Sport-Event nicht besuchen würde, war klar. Aber zur nächsten Olympiade
wird er auf jeden Fall anreisen, allein um sich mit eigenen Augen ein Bild davon zu machen, wie hoch die
Mexikaner springen können.

Dieser makabre Witz geistert neuerdings durchs Netz. Er steht stellvertretend für eine neue US-Politik, in
der der nach außen extrem sprunghaft und impulsiv wirkende Präsident Zug um Zug seine Wahlversprechen
einlöst.

Und zu diesen Versprechen gehörte auch eine Normalisierung des Verhältnisses zu Russland. Der NATO
bzw. ihren Hintermännern wird das gar nicht gefallen. Aber vielleicht gefällt es Donald Trump einmal, auch
ihr den Rücken zu kehren. Auch das kam ihm ja bekanntermaßen schon einmal in den Sinn.
Was wäre, wenn Mr. Trump in Helsinki kundtäte, den Anschluss der Krim an Moskau zu akzeptieren? Was
verlöre er? Nichts. Aber in der EU bräche die große Ratlosigkeit aus.

Eine engere Kooperation mit Russland (und China?) würde den USA neue wirtschaftliche Möglichkeiten
eröffnen und womöglich den Zugriff auf die Rohstoffe des Riesenreichs eröffnen.

Vor allem aber würde sie die Kriegsgefahr in Europa abkühlen und den Kriegstreibern die Butter vom Brot
nehmen. Amerikas Unilateralismus inkl. New World Order wäre vom Tisch.
Beim Großreinemachen in Washington, ebenfalls von Donald Trump angekündigt, dürfte sich binnen Kürze
der Vorhang zum ersten Akt öffnen. Auch das sind ausgesprochen gute Nachrichten.

Mit besten Grüßen
Axel Retz

„Die Balance zwischen dem, was in Brüssel und was auf nationaler Ebene entschieden wird, hat sich auf
ungute Weise verschoben.“ Edmund Stoiber (1941 – )

„Die EU ist als Instrument zur Lösung von Problemen geschaffen worden, aber viele Menschen haben den
Eindruck, sie ist eher Teil des Problems denn der Lösung.“ Martin Schulz (1955 – )

Nachtrag: Im vergangenen Newsletter hatte ich zitiert, dass Bundesentwicklungsminister Müller
davon ausgeht, dass sich der Hunger auf der Welt mit lumpigen 10 Mrd. Euro pro Jahr bekämpfen ließe,
womit die Migration wirkungsvoll bekämpft werden könnte. Nehmen Sie die Bevölkerung der EU und der
USA, zusammen in etwa 800 Millionen Menschen. Pro Kopf müssten wir 12,50 pro Jahr aufwenden.
Trennstrich2

Auszug Newsletter 17.06.2018

HASS GESÄT, NICHTS GEERNTET.

Liebe Leserinnen und Leser,
es sei, so führte der frühere Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich am Freitag vergangener Woche
aus, zu seiner Amtszeit (2011 – 2013) „völlig unvorstellbar“ gewesen, dass es einmal eine Bundesregierung
geben könne, die unter Missachtung deutschen und europäischen Rechts das Land mit Hundertausenden
Flüchtlingen fluten würde. Aber:

Über Jahre hinweg brach und bricht die Bundeskanzlerin geltendes Recht. Asylrecht, AufenthG, PolG, Dublin-
Verträge, wie der frühere Bundesinnenminister ganz richtig feststellte, womit die Kanzlerin juristisch betrachtet
als Serientäterin eingestuft werden müsste. Und die, die sie unterstützten, als ihre Helfershelfer.

Seit Jahren nimmt in unserem Land die Massenzuwanderung zu. Und mit ihr leider auch Kriminalität,
Messermorde, (Gruppen-)Vergewaltigungen, Massenschlägereien, begangene oder gerade noch einmal
abgefangeneTerrorattacken, Überfälle, frei herum laufende, von der Justiz gepamperte Mehrfachstraftäter,
zunehmende Gewalt an den Schulen, vor allem gegen Lehrer/innen, die betrügerische Plünderung der Sozialsysteme,
eine bestenfalls als Symbolpolitik zu bezeichnender Grenzsicherung und Abschiebekultur und
die allgegenwärtige Furcht vieler Frauen, nach Einbruch der Dunkelheit auf die Straße zu gehen.
Das alles ist zum Kennzeichen eines Landes geworden, das von Frau Merkel zynisch als eines bezeichnet
wird, in dem wir gut und gerne leben.

Gedeckt wurde dieses auf dauerhaften Rechtsbruch angelegte und – wie selbst in der ARD zu sehen war
– durchaus geplante „multi-ethnische Experiment“ von einem fast auf eine reine Statistenfunktion eingedampften
Bundestag und einem zur Propagandamaschinerie verkommenen Staatsfunk, der erst durch
Verschweigen und Vertuschen, dann durch Beschönigen und Zwangserziehung widerborstiger Selbstdenker
auffiel, die bis hin zur wirtschaftlichen Existenzvernichtung geknutet wurden, wo immer sie öffentlich
vom dogmatischen Heilsgedanken der political correctness und dem alles überstrahlenen Narrativ des „Wir
schaffen das“ abzuweichen wagten. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/das-hatte-die-redaktionder-
tagesthemen-nicht-geplant/

Wie stete Wassertropfen sickerte jedoch trotz aller hurtig am Himmel aufgehängten und ihn verdunkelnden
Nazikeulen langsam, sehr langsam ins Bewußtsein der Menschen durch, dass die zu Hunderttausenden
ins Land strömenden Migranten eben keineswegs alle Flüchtlinge und nur in Unterzahl Facharbeiter waren.
Es sickerte ebenfalls durch, dass ihre Kriminalität entgegen aller offiziellen Aussagen ungleich höher war als
das der deutschen Bevölkerung. Und es offenbarte sich, dass der „mit aller Härte“ auftretende Rechtsstaat
einen Besorgnis erregenden Kontrollverlust aufwies und eine Zweiklassenjustiz entwickelte.

Auch wurde immer deutlicher, dass es völlig ausreichte, am Strand von Marokko, Libyen oder Tunesien den
Fuß in ein Gummiboot zu setzen, um von wartenden Schleppern und Schleusern nicht etwa in den nächsten
Hafen (Seerecht!), sondern nach Europa überführt zu werden. Ob IS-Kämpfer, eine arme Socke auf der
Suche nach einem besseren Leben, Boko-Haram-Sympathisant oder sonst was – egal: Kaum an Bord eines
Schiffes nach Europa, mutierten alle zu „Schutzsuchenden“. Aber nur in Deutschland.

Wenn Sie sich einmal Fotos von diesen Schiffen ansehen, dann entdecken Sie 90 bis 95 Prozent junge
Männer. Womit ich einfach einmal die Frage in den Raum stelle, warum sich die seit 2015 laufende Flüchtlingswelle
als vermutlich erste in der Geschichte überhaupt fast ausschließlich auf junge, gesunde Männer
beschränkt. Klassischerweise flohen in der Menschheitsgeschichte immer die, die sich nicht selbst schützen
konnten: Frauen, Kinder, Kranke, Greise, während die jungen Männer daheim versuchten, die die Flucht
auslösenden Faktoren zu bekämpfen.

Mehr oder weniger nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass in der vergangenen Woche ein geplantes Massaker
in der Düsseldorfer Innenstadt und ein Giftanschlag mit dem biologischen Dreckszeug Rizin in Köln
verhindert werden konnten. Aber immerhin: Die Medien berichten mittlerweile so breit darüber, dass ich mir
Details ersparen kann. Was aber auch die Frage aufwirft, warum auch immer das Kartell des Schweigens
erstens überhaupt entstand und zweitens gerade jetzt aufbricht wie ein platzender Abszess.
Hass gesät, nichts geerntet

Der nicht nur vom europäischen Ausland mittlerweile flächendeckend in Bausch und Bogen verdammte
Willkommenswahn einer der Wirklichkeit entrückten Kanzlerin, die auch heute noch keinen Anlass auslässt,
über Menschenwürde zu schwadronieren und selbst unfähig erscheint, ihren eigenen Abgang würdevoll zu
inszenieren, steht vor seinem Ende.

Und der neuerdings festzustellende, erdrutschartige Seitenwechsel der bisherigen Scharfmacher gegen die
Warner, Mahner und Kritiker die Merkel-Politik lässt erahnen, dass man wegen des schändlichen Tuns der
letzten Jahre Konsequenzen befürchtet.
Mir selbst würde es völlig ausreichen, zusehen zu dürften, wie sich Politik und Medien wieder die Krone des
gesunden Menschenverstandes aufsetzen. Den politischen (R)evolutionsverweigerern bei den Grünen und
der Die Linke wird das vermutlich unmöglich sein. Weswegen Frau Dr. Sahra Wagenknecht im Herbst eine
neue „Bewegung“ (= Partei) gründen wird. Meine Sympathie hat sie, wie Sie wissen.

„A man‘s got to know his limitations“, formulierte „Dirty Harry“ Clint Eastwood einmal so treffend. „A women‘s
got to know them as well“, möchte ich anfügen. Aber die Kanzlerin kann auch das nicht.
Was bleibt – das als vorauseilender Nachruf auf ihre verheerende Politik – ist eine zutiefst gespaltene Bevölkerung
und eine zerbrechende EU. Wobei der Riss in der Bevölkerung m. E. keineswegs so tief ist wie
er erscheinen mag. Schon zum Jahreswechsel schrieb ich hier, dass die sich in der Minderheit wähnenden
„Mir Reicht‘s-Bürger“ de facto längst in der Mehrheit waren, sich aber selbst wegen der allgegenwärtigen,
in dieser Ausprägung einzig in Deutschland möglichen Diffamierung völlig irren Denk- und Redeverboten
unterwarfen.

Wozu ich, wie Sie wissen, niemals die geringste Lust verspürte, da ich in meinem Leben die Erfahrung
gemacht habe, dass man auch massiven Gegenwind aushalten können muss, da er sich, falls man auf
der Seite der Wahrheit steht, über kurz oder lang immer in nicht minder heftigen Rückenwind verwandelt.
So wie heute.

Den beispiellosen Hass, wie ich ihn beispielsweise beim jüngsten Parteitag der „Die Linke“ feststellen
musste, hat die Kanzlerin zu verantworten. Niemand in diesem Land hasst augenscheinlich stärker als die
Gutmenschen, die das Recht auf freie Meinungsäußerung wie eine Monstranz vor sich her tragen, jede von
der eigenen Meinung abweichende Ansicht aber als Missbrauch dieser Freiheit bekämpfen.
Die Blutspur der seit 2015 Gemesserten, Erschlagenen, Überfahrenen, der Vergewaltigten, Gedemütigen
und zu Unrecht in die rechte Ecke gestellten Menschen führt „über Bande“ ins Bundeskanzleramt und in
die Redaktionsstuben von ARD und ZDF, SPIEGEL etc.. Und zu (fast) allen Parteien im Bundestag.
Glücklicherweise als falsch erwiesen hat sich meine bereits 2015 skizzierte, damals folgerichtig geäußerte
Vermutung, dass der Zeitpunkt kommen werde, an dem die Bevölkerung geneigt sein könnte, auch längst
bestens integrierte Zuwanderer und integrationswillige Neuankömmlinge unseligerweise über einen Kamm
zu scheren.

Zu den zum stereotypen Selbstläufer gewordenen Ermahnungen, nicht alle „Flüchtlinge“ unter Generalverdacht
zu stellen (Kirchen und Gewerkschaften wurden gar nicht müde dabei): Ich kenne bis heute nicht
einen Einzigen, der das tat oder tut, und der Verteiler meines Newsletters ist nicht so ganz klein.
Aber unterstellend aufgepropft wurde diese Verallgemeinerung den Menschen permanent. Während die
Regierung ihnen rund 50 Milliarden Euro p. a. für dieses und jenes für die Neuankömmlinge abknöpfte,
einheimische Flaschensammler und GEZ-Verweigerer aber im Knast landeten.

Ja, das hat wohl einiges an Wut aufgebaut. Und das völlig zu Recht. Die Grünen suchten Freiwillige, die
bereit wären, den jungen Prinzen aus dem Morgenland das Essen in den fünften Stock zu tragen und
Oma wurde verhaftet und hinter Gitter gesperrt, weil sie im Bahnhof in den Mülleimern nach Pfandflaschen
suchte. Diesen tobenden Wahnwitz kann niemand mehr erklären außer vielleicht Frau Roth, Herrn Habeck
oder Herrn Kühnert.

Auch das geht auf das Konto des Kanzleramtes. Und ohne die Tragödie dieser Einzelfälle schmälern zu
wollen: Den größten Hass hat die Bundeskanzlerin vermutlich in Europa gesät. Auch dort ohne Ernte.
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Holland,
Italien, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien,
Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien,Tschechien, Ungarn und Zypern zeigen dem Merkelschen „Wir
schaffen das“-Kurs mittlerweile günstigstenfalls die kalte Schulter. Ok, das sind nur 27 der 28 EU-Staaten,
sollte also nicht überbewertet werden.

Dass die Bundeskanzlerin angesichts dessen beim in zwei Wochen stattfindenden EU-Gipfel von einer
„europäischen Lösung“ der Verteilung der von ihr eingeladenen Gäste fabuliert, ist nur auf den ersten Blick
infantil. Denn auch Frau Merkel weiß, dass eine solche Lösung heute unwahrscheinlicher ist denn je. Keines
unserer Nachbarländer will Merkels Gäste bei sich einquartieren. Und das ganz bestimmt nicht, weil die
ganze EU nur noch aus Fremdenfeinden und Rassisten bestünde.

Horst Seehofers Vorstoß, Asylsuchende, die bereits in einem anderen EU-Land registriert wurden, an der
deutschen Grenze zurückzuweisen (wie denn eigentlich bei offenen Grenzen?) lehnte die Kanzlerin am
Donnerstag mit dem Hinweis ab, dass sie „unilaterale“ Lösungen ablehne und „bilaterale“ Lösungen bevorzuge.
Liebe Frau Merkel: Sie haben mit einem ultimativ „unilateralen“ Vorgehen die Massenmigration in
Gang gesetzt und wissen auch heute noch nicht, „was ich anders hätte machen sollen“. Und ausgerechnet
Sie meinen nun, „bilaterale“ Lösungen zum Auslöffeln der von Ihnen eingebrockten Suppe vorgeben zu
können. Frau Merkel, Frau Merkel … geht es Ihnen wirklich gut?

Die Kanzlerin spielt auf Zeit. Zeit, die sie zusammen mit der SPD, den Grünen und der Die Linke nutzen
will, um die unkontrollierte Migration so lange wie irgend möglich in Gang zu halten. Wer das immer noch
bezweifelt, sollte einfach weiterlesen. …

Zehn Milliarden
Zehn Milliarden Euro pro Jahr würde es laut des von mir (hiermit erneut) sehr geschätzten Bundes-Entwicklungsministers
Gerd Müller (CSU) kosten, um den Hunger auf der Welt zu besiegen und niemanden mehr
in ein seeuntaugliches Boot in Richtung Europa steigen zu lassen. https://www.daserste.de/information/
politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/gerd-mueller-116.html

Zehn Milliarden Euro – ein Klacks im Vergleich zu dem, was Berlin und die EU zur „Rettung“ in Schieflage
geratener Banken oder gar des Euros auf dem Tisch gelegt haben. Und ein Klacks auch im Vergleich zu dem,
was allein Deutschland jährlich für die Alimentierung der „Flüchtlinge“ ausgibt. Die Preisfrage lautet also:

Wenn die Kanzlerin die Berechnungen ihres eigenen Entwicklungshilfe-Ministers in den Wind schlägt, der zu
Folge zehn Milliarden Euro ausreichen, um den Flüchlingsstrom zum Versiegen zu bringen und stattdessen
dem Steuerzahler jährlich die fünffache Summe aus der Tasche zieht, um rechtswidrig die von ihr selbst
als „illegale Zuwanderung“ bezeichnete Migration am Laufen zu halten, dann kann sie sich unmöglich auf
humanitäre Gründe herausreden.

Nein, sie will auf Biegen und Brechen offene Grenzen und den ungebremsten Zustrom nach Deutschland.
So wie die Grünen und die Die Linke und die überwiegende Mehrheit der SPD. Und die EU ebenso wie die
UN. Mit welchem Ziel? Die einzig halbwegs logische Antwort auf diese Frage liefern heutzutage Leute, die
leider gemeinhin mit dem Stempel „Verschwörungstheoretiker“ bedacht werden. Dieses Themas werde ich
mich in Kürze breiter annehmen.

Dass sich Bundesinnenminister Seehofer den Namen Drehhofer in den vergangenen Jahren wahrlich
verdient hat, ist nachvollziehbar. Aber ein erneutes Umkippen mit anschließender Kniebeuge vor der Bundeskanzlerin
kann er sich nicht mehr leisten, will er seine CSU bei den Landtagswahlen im Oktober nicht
untergehen sehen. Denn schon jetzt bröckelt in Bayern die Zustimmung der Wähler zu den Christsozialen,
während die AfD in Umfragen zur zweitstärksten Kraft im Freistaat aufgestiegen ist. Und wo wir schon
einmal bei Umfragen sind:

62 Prozent der Bundesbürger befürworten es, Flüchtlinge ohne Papiere gar nicht erst einreisen zu lassen.
Nur 62 Prozent scheinen die Gesetzeslage also zu kennen. 86 Prozent der Bürger sprechen sich für die konsequente
Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus. https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/
index.html Der Bundeskanzlerin wäre das vermutlich selbst dann egal, wenn es 99,99∞ Prozent wären.

Eine Frage zur Migrationsthematik gestatten Sie mir bitte noch: Wenn das nach wie vor gültige, unausgesprochene
Credo der Kanzlerin an alle Zuwanderer lautet „Ihr habt hier nichts zu befürchten, wenn Ihr mit
einer oder mehreren gefälschten Identitäten oder auch ganz ohne zu uns kommt und Ihr habt auch nichts
zu befürchten, wenn wir Eure Asylanträge ablehnen – warum macht man dann das BAMF nicht einfach
dicht und versteckt das frei werdende Geld in städtischen Papierkörben?
Dort, wie ich erst in dieser Woche in Bayreuth zweimal sah, suchen Einheimische nach Mitteln, um ihre
Lage zu verbessern.

Die von Bundesentwicklungsminister Müller vorgeschlagene Methode, mit zehn Milliarden Euro p. a. die
Fluchtursachen radikal (wörtlich übersetzt „von der Wurzel her“) zu bekämpfen, würde die öffentliche Hand
auf einen Schlag um jährlich 40 Milliarden Euro entlasten, mit denen ein Grenzschutz und die Ausbildung,
Unterstützung und Integration wirklich Schutzbedürftiger locker zu bewerkstelligen wären. Wer sich dem
unter permanenten Rechtsbrüchen verweigert, setzt sich dem Verdacht aus, andere Ziele zu verfolgen.

Die SPD, die sich angesichts schnell verlöschender politischer Glühwürmchen so gerne an ihre alten, zu
Leuchttürmen hochstilisierten Lichtgestalten klammert, wäre gut beraten, sich einmal dieses Interview des
Altkanzlers Helmut Schmidt anzusehen: https://www.youtube.com/watch?v=sj2iG3gOolw
Abschließend für heute zu diesem Thema: Wenn sich, wie wir alle sehen, die „Flüchtlinge“ so gut wie nur
aus jungen, durchgestylten und offenkundig mit besten mobilen Endgeräten versorgten jungen Männern
rekrutieren, dann wird der Bevölkerungsanteil der indigenen männlichen Einwohner dieser Altersgruppe (die
für die Nachkommen sorgen) sehr bald unter den der Zuwanderer sinken. Und Deutschland wird islamisiert
werden. Rechnerisch und praktisch.

Kann man mögen oder wollen oder vor lauter Smartphone-Aktivitäten und Fußballfieber übersehen, muss
man aber nicht. Für meine nun siebenjährige Tochter will ich, dass sie nicht unter einem als Religion auftretenden,
Frauen verachtenden, rassistischen, homophoben und antisemitischen Totalitarismus aufwächst,
über dessen Gebetsruf des Muezzins sich der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm so verzückt zeigt.
Meine Kirchensteuer – und sie war üppig – bekommt der klerikale Arm der Grünen seit vergangenem Jahr
nicht mehr. Der Himmel freut sich. Und die, denen dieses Geld nun zugeht, ebenfalls.

Politik und Medien haben das entdeckt, was seit 2015
immer schon da war, aber von ihnen unterdrückt, bekämpft und teilweise mit ungutesten Mitteln verunglimpft
wurde: Die Meinung des Volkes, die Mehrheitsmeinung, um genauer zu sein.

Wenn es in einer „Demokratie“ so weit kommen kann, dass Parteien, Parlament und vor allem die regierungstreuen
Medien mit „Journalisten“ wie Anne Will oder Sandra Maischberger Rechtsbrüche der Regierung in
zwangsfinanzierten, durchgeplanten Talkshow-Shows mit handverlesenen Freudenklatschern absegnen und
Kritiker aufs Übelste abstrafen, dann ist das keine Demokratie mehr, sondern ein Angriff auf sie.

Das Thema ist durch. Die Medien sind gekippt, die CSU ist gekippt, weite Teile der der CDU ebenfalls. Mit ein
klein wenig Glück wird unser Land wieder ein entmerkelter Rechtsstaat werden. Demokratisch, weltoffen und
europäisch. Und hilfsbereit. Die auf die ggf. mit Gewalt durchzusetzende Rassenvermischung programmierte
EU und die UN werden es zu verhindern versuchen. Dazu, wie oben erwähnt, bald mehr.
Mit besten, an meinen Optimismus des Jahreswechsels anschließenden Grüßen!

Axel Retz

Hören und verstehen:
https://www.youtube.com/watch?v=JTTC_fD598A
https://www.youtube.com/watch?v=6wRYjtvIYK0
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Auszug Newsletter 09.06.2018

DER GROSSE EMPÖRATOR

Liebe Leserinnen und Leser,
ja ja, die liebe Kriminalitätsstatistik: Jeder, aber auch jeder, der etwas von dieser Materie versteht, tut uns
kund, dass die veröffentlichten Daten allenfalls das sgn. Hellfeld widerspiegeln, nicht aber das um den Faktor
fünf bis zehn höhere Dunkelfeld. Und ich versichere Ihnen: Selbst das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Denn wie ich in dieser Woche mit eigenen Augen gesehen habe, wimmelt es auf unseren Straßen nur so von
Kriminellen. In aller Regel handelt es sich dabei um Menschen, die bis jetzt noch nie straffällig geworden sind
und von denen geschätzt über 99,9 Prozent auch gar nicht wissen, dass sie streng Verbotenes tun.

Es geht um die DSGVO, die Datenschutz-Grundverordnung, der zufolge Sie (ich berichtete) in der Öffentlichkeit
keinerlei Fotos mehr machen dürfen, ohne von allen dort Abgelichteten zuvor eine schriftliche Einverständniserklärung
eingeholt zu haben. Der einfache Austausch von Visitenkarten – auch verboten. Von jemandem
angerufen zu werden, der Ihnen nicht zuvor seine Einwilligung zum Verfassen einer Gesprächsnotiz gegeben
hat – ja sind Sie denn des Wahnsinns? Streng verboten!

Und zwar so streng, dass es im Strafrecht kein anderes Delikt gibt, das mit einer vergleichbar hohen Strafe
geahndet würde. Bis zu 20 Millionen Euro pro Einzelfall können fällig werden. Tröstlich immerhin: Falls Sie
die Summe gerade einmal nicht zur Hand haben, können Sie Ihr Vergehen auch einfach flott absitzen. Bei
einem angenommenen Tagessatz von 200 Euro (6.000 Euro mtl. Einkommen) kommen Sie ja schon nach
278 Jahren wieder auf freien Fuß. Was Sie am Tag Ihrer Entlassung dann draußen erwarten wird, falls psychopathischen
Weltenlenkern nicht Einhalt geboten wird, sollten Sie sich lieber nicht vorzustellen versuchen.

Anzunehmen, dass sich kein Richter findet, der die neuen Straftatbestände aus der Brüsseler Wundertüte
„angemessen“ ahndet, könnte sich als Trugschluss herausstellen. Wenn der Gesetzgeber offenkundig ins
völlig Irrationale abgeglitten ist, steht diese Spielwiese fairerweise auch den Schwarzroben offen. Denn natürlich
wollen wir den Richterstand nicht diskriminieren.

Sehr griffig zusammengefasst sehen Sie die bis jetzt perversesten und wirtschaftsschädlichsten Auswüchse
kranker EU-Bürokraten in diesem kleinen Video https://www.tageszeitung.it/2018/05/27/absurde-dsgvo/ Viel
Spaß dabei!

Klar, Datenschutz ist wichtig. Aber während die Masse der Menschen mir nichts
Dir nichts selbst Intimstes bedenkenlos in irgendwelchen so genannten sozialen
Medien kundtut, perfektioniert die Obrigkeit ihre Totalüberwachung der Bürger.
Wann Sie wo sind oder waren: Ihr Smartphone verrät es. Und in Kürze auch
Ihr Auto. Und die explodierende Zunahme von Überwachungskameras mit Gesichtserkennungssoftware.
Wann Sie wo eingekauft haben: Ihre Kreditkarte oder erneut Ihr Smartphone
übermitteln es. Und so gut wie sicher wird jeder Ihrer Tastaturanschläge erfasst,
jeder Facebook-, Twitter-, What‘s-App- oder Instagram-Eintrag protokolliert. Das
Ganze mutet schon an wie ein Stück aus dem Tollhaus:

Während die EU mit ihrer in sich völlig widersprüchlichen, von technisch offenbar
weitgehend ahnungslosen Bürohengsten, -stuten uns -wallachen verabschiedeten
Datenschutz-Orgie den Eindruck erweckt, als wären ein Name, ein Vorname oder eine Adresse dermaßen
heiße Kartoffeln, dass sie unbedingt unter Verschluss gehalten werden müssen, bunkern die Behörden selbst
alles an Daten im Keller ein, dessen sie irgendwie habhaft werden können.

So viel sogar, dass es nun auch dem weltgrößten Betreiber eines Internetknotenpunktes, der De-Cix zu
bunt wurde, die dagegen klagte, dass der Bundesnachrichtendienst (BND), der eigentlich nur ausländischen
Datenverkehr mitschneiden darf, sich keineswegs daran hält, sondern auch den rein inländischen Telekommunikation
im Visier hat. Nicht länger, so Aufsichtsratsmitglied Klaus Landefeld, wolle man „Komplize eines
Rechtsbruchs gegenüber den Nutzern“ sein. Aber: Am späten Mittwochabend vergangener Woche wurde
die Klage vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Rechtsmittel wurden nicht zugelassen.

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
Natürlich liegt es mir fern, Sie dazu zu ermuntern, mit Ihrem Smartphone oder Ihrer Digicam weiterhin wie
gewohnt Fotos zu schießen oder Visitenkarten auszutauschen. Ich selbst bin der Meinung, dass die Strafwürdigen
in diesem Falle nicht die von der DSGVO in ihrer ganz normalen Lebensgestaltung gepiesackten
Menschen, sondern diejenigen Herrschaften sind, die unter dem Deckmantel des von ihnen selbst mit Füßen
getretenen Datenschutzes neue, völlig realitätsfremde Straftatbestände aus dem Hut zaubern. Besäße ich
ein Smartphone, wäre ich mit Sicherheit seit dem 25. Mai zum kriminellen Serientäter geworden.

Wer angesichts dieses munteren Treibens immer noch der Ansicht ist, dass in den Köpfen der in Brüssel
tätigen Spitzenbeamten keinesfalls der Rinderwahn ausgebrochen ist, der kann sich – interessant auch für
das gleich angesprochene Flüchtlingsthema – hier eines Besseren belehren lassen: https://www.t-online.de/
nachrichten/panorama/tiere/id_83865972/bulgarien-kuh-penka-soll-sterben-weil-sie-die-eu-aussengrenzeuebertrat.
html

Erfinder vor: Wir basteln uns einen Identomaten!
Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und müssen nicht mehr erfunden werden. Für das ins
Kreuzfeuer der Kritik geratene BAMF hingegen wären Identomaten so etwas wie ein echter Befreiungsschlag,
der an der derzeit praktizierten Begutachtung von Asylanträgen vermutlich im Ergebnis kaum etwas ändern,
dafür aber jede Menge Zeit und Arbeitskraft einsparen könnte. Also ran ans Erfinden, Ihr Tüftler und Bastler
der Republik:

Mir schwebt ein Automat vor, mit dessen Hilfe „Schutzsuchende“ an der deutschen Grenze per Touchscreen
Namen, Alter, Herkunftsland, Religionszugehörigkeit, Flucht- und Asylgrund aus einem Auswahlmenü frei
zusammenstellen können und der dann automatisch einen Asylbescheid ausdruckt und das erste Welcomoney
ausspuckt.

Zur Anscheinswahrung sollte ab und an natürlich auch einmal eine Ablehnung ausgegeben werden, die
aber mit der Zusage zu versehen ist, dass das kein Beinbruch sei, da es für das Bleiberecht in Deutschland
ziemlich egal ist, ob man nun anerkannt oder abgelehnt wurde und man außerdem ja am nächsten Tag mit
einer etwas innovativeren Identitätsidee noch einmal sein Glück versuchen könne. Für Migranten, die des
Lesens selbst nicht mächtig und zur Bedienung des Identomaten daher nicht in der Lage sind, böte sich in
diesem Zusammenhang die Schaffung des neuen Berufsbildes des staatlich zertifizierten Identitätsberaters
an, der die ohnehin hohe Funktionalität des Identomaten sinnvoll abrunden könnte.

Verzeihen Sie mir meinen Sarkasmus. Aber dass ein solches Procedere, so abstrus es klingen mag, wirklich
weit vom aktuellen Ablauf der Bearbeitung von Asylanträgen entfernt ist, das wage ich in Frage zu stellen.
Schlimm mutet an, dass erst eine Handvoll BAMF-Angestellter, die – man höre und merke auf – „Mut zur
Wahrheit“ einforderten, den ganzen maroden Behördenapparat ans Licht der Öffentlichkeit gebracht haben,
in dem jeder Asylbewerber seiner Phantasie freien Lauf lassen kann, ohne dass ernsthaft versucht würde,
ihm auf die Schliche zu kommen.

Was aber nach dem derzeitigen Kenntnisstand politisch auch gar nicht gewollt war. Ganz im Gegenteil: http://
www.achgut.com/artikel/ausdrueckliche_anweisung_papiere_nicht_anfordern Und das, obwohl in Bremen
mindestens 115 „nachrichtendienstlich relevante“ Personen Schutzstaus erhielten. Ein Fall für den Kadi!
Das spricht sich herum. Mit durchaus anhaltendem Erfolg: Der Zustrom von Migranten über die Türkei nach
Europa hat sich in den erten Monaten des Jahres gg. dem Vorjahr verzwölffacht, an jedem Wochenende
erfahren wir von 2.000 oder 3.000 allein vor Libyen vom Frontex-Shuttle-Service nach Europa importierten
Zuwanderern, und dem Vernehmen nach schwillt der Zustrom nach Deutschland aus unseren östlichen
Nachbarländern und Dänemark, insbesondere aber auch auf der Balkanroute massiv an. Und?

„Es kommen immer weniger“, rechnen Politik und Medien daraus heraus. Nur im Stadtbild sieht es komischerweise
ganz, ganz anders aus. Noch komischer ist es, dass die Vertreter des „immer weniger“ auf der
anderen Seite selbst warnen, dass die Anzahl von „Gefährdern“, Salafisten, Kriminellen und eingereisten
IS-Kämpfern immer weiter zunehme und schlichtweg der staatlichen Kontrolle entgleitet.
Im Medienzirkus scheint derweil ein Umdenken eingesetzt zu haben. Die erste mir bekannte objektive Sendung:
https://www.youtube.com/watch?v=AM5kmKxtqmE. Vorbei die Zeiten der Totalverweigerung von Berichten über Messerstechereien, Massenschlägereien, Vergewaltigungen, Morden, zugewanderte Intensivtäter,
Sozialbetrug etc. Vorbei die Zeiten, in denen uns Schlag auf Schlag „der geistig Verwirrte“ und „der Einzelfall“
um die Ohren gehauen wurden. Vorbei auch die gebetsmühlenartige Warnung, bloß nicht alle Migranten
in einen Topf zu werden. Ich zumindest kenne niemanden, der das jemals getan hätte. Neuerdings scheint
sich endlich eine gewisse Sachlichkeit durchzusetzen. Und das Ende der Unterdrückung von Tatsachen.

Der Standpunkt der „Grünen“, weiten Teilen der SPD und der „Die Linke“ ist klar: Allein seine schiere Existenz
berechtigt jeden Erdenbürger, bei uns aufgenommen und von den verhassten „Biodeutschen“ lebenslang
versorgt zu werden, inkl. seiner Familie und/oder denen, die er dafür ausgibt und all denen, die fortpflanzungsbedingt
hinzukommen werden. Sinn und Inhalt des Asylgesetzes wurden von diesen Parteien nicht
verstanden, einen Untersuchungsausschuss zur BAMF-Affäre lehnen sie ab. Die FDP fordert ihn, womit sie
sich dem Vorstoß der AfD fast deckungsgleich anschloss, diesen aber gleichzeitig in Bausch und Bogen verdammte.

Auch die FDP wird sich wieder mühsam Stück für Stück in die Demokratie zurückarbeiten müssen.
Wer sich noch nie gefragt hat, warum beispielsweise Griechen, Russen, Japaner, Italiener, Spanier, Tschechen,
Chinesen, Briten, Franzosen oder Niederländer und und und … problemlos in unsere Gesellschaft
integriert wurden und sie tatsächlich bereichert haben und warum Juden, Hindus, Buddhisten, Agnostiker
oder irgendwelche Sekten noch nie eingefordert haben, unseren Lebensstil nach ihren Vorstellungen zu
verändern, der ist ein scheuklappenbewehrter, geschichtsblinder ideologischer Frischling, der sich zum von
ihm angestrebten Wohle aller, die hier leben, von der Politik fernhalten sollte.
Und fernhalten von ihr sollten erst recht all jene, die sich diesen Forderungen mit keineswegs nur gespielter
Begeisterung regelrecht unterwerfen. Ja, Herr Bedford-Strohm und Herr Marx, genau Sie meine ich auch.

Na, Na, Nahles
Am vorletzten Sonntag demonstrierte in Berlin die AfD. Glücklicherweise blieb alles friedlich, da die Polizei
die schlagkräftigen Demokraten der Antifa vom Demonstrationszug fernzuhalten wusste. Im Nachgang zur
Demo äußerte sich auch die SPD-Vorsitzende Nahles, die erklärte, dass die deutsche Willkommenskultur
„nur zusammen mit einem durchsetzungsstarken Rechtsstaat“ funktioniere. „Wer Schutz braucht, ist willkommen.
Aber wir können nicht alle bei uns aufnehmen.“ Oh, oh …

Sorry: Geht gar nicht, Frau Nahles! Denn das ist genau der Standpunkt der ganz überwiegenden Mehrheit
der Bundesbürger – und exakt auch der der AfD. Und es ist der majestätisch einfache Standpunkt, der sich
aus Grundgesetz, AsylG, AufenthG und BPolG ergibt. Sie als SPD-Chefin sollten wissen, dass viele Ihrer
Genoss*innen beim Erwähnen von Gesetzen in einen Zustand lebensbedrohlicher Schnappatmung verfallen.
Gesetze, die die Bundesregierung stillschweigend außer Kraft gesetzt hat und deren Anwendung in einem
seinen Namen verdienenden Rechtsstaat selbstverständlich sind. Nicht im Deutschland von 2015 – 2018.
Frau Nahles‘ Aussage kam der Auslobung eines neuen Preises für den „größten Empörator“ gleich. Als erster
brachte sich prompt Juso-Chef Kevin Kühnert ins Gespräch, der Frau Nahles riet, „solche Eskapaden“ der
AfD zu überlassen. Herr Kühnert: Sagen Sie‘s dem bereits geständigen 20-jährigen irakischen „Flüchtling“,
der in Wiesbaden die 14-jährige Susanna ermordet hat. Der Täter entschwand mitsamt seiner achtköpfigen
Familie – alle mit neuen Namen. Unerkannt rein, unerkannt raus: Deutschland als „weltoffenes“ Irrenhaus.

Dieses Irrenhaus lieben die Linken, die erst heute wieder „offene Grenzen“ forderten, die Grünen und die
Roten. Und sie scheinen sowohl ein Problem mit dem Rechtsstaat als auch mit der Feststellung zu haben,
dass wir nicht die ganze Welt bei uns aufnehmen können. Bemerkenswert ist allerdings, dass Frau Nahles‘
Statement sowohl die geltenden Gesetze als auch eine Portion gesunden Menschenverstandes durchblicken
ließ. Was mag sie nur geritten haben? Oder hatte sie einfach einmal einen schlechten Tag erwischt?

Italien: Basta con il divertimento!
Recht weit im Norden Europas findet sich Schweden. In Kürze die Islamische Republik Schweden, falls die
im September anstehenden Wahlen dem nicht den vermutlich letztmöglichen Riegel vorschieben. Wohin das
Multikulti-Musterland mittlerweile abgedriftet ist, hatte ich Ihnen ja wiederholt skizziert. Aber bekanntermaßen
sagen Bilder mehr als tausend Worte.

Sehen Sie sich einfach den folgenden, kurzen Videobeitrag an – er zeigt Ihnen die Umsetzung grün-roter Träume
in Reinkultur: https://www.youtube.com/watch?v=3KSJY0c8QWw Prädikat: Muss man gesehen haben!
„Basta con il divertimento“, „Schluss mit lustig“ also, scheint derzeit die italienischen Wähler umzutreiben,
die so gar keine Anstalten machen zu wollen scheinen, Schwedens an Dynamik beispiellosen Selbstabschaffungskurs
nachzuahmen. Die Slowenen haben das am letzten Wochenende ebenfalls abgelehnt und
die Tschechen ließen wissen, selbst zu entscheiden, wer zu ihnen ins Land kommt und wer nicht.

Auch wenn sich die Regierungsbildung erst einmal nach italienischer Art und Weise ausgesprochen holprig
gestaltete, ist die Dominanz von Lega und Fünf Sterne-Bewegung gewaltig. Und seit den Wahlen am 04.
März hat sich der Zulauf vor allem zur Lega noch einmal vehement verstärkt.

Die „Populisten“ sind also am Drücker. Populos (lat.) bedeutet übersetzt das Volk, so wie das „demos“ (gr.)
in unserem Wort Demokratie auch. Wenn ein Volk also demokratische Wahlen abhält, ist das sozusagen
gleich doppelt populistisch. Wie auch immer: Das laut Grünen-Chef Habeck ja gar nicht existierende Volk
hat gewählt. Basta.

Welches Thema die Italiener vorrangig in die Arme der Lega und der Fünf Sterne-Bewegung trieb, wissen
wir. Und ich kann es nachvollziehen. Das Brüsseler Politkabarett fordert zwar einerseits lauthals eine solidarische
Flüchtlingsverteilung, wobei man es erst mit Drohungen und nun mit Belohnungen versuchte, hat aber
bis heute die Staaten der Südflanke Europas mit der Massenzuwanderung schlichtweg im Regen stehen
lassen. Nun reicht es der Bevölkerung, die nicht länger „bereichert“ werden mag.

Den Großmut und die Duldsamkeit der Italiener und Griechen hätte in diesem Ausmaß wohl kaum jemand für
möglich gehalten. Und niemand wird ihnen heute vorwerfen können, dass sie sich fremdenfeindlich verhielten.
Aber wenn „Schutzsuchende“ konkreten Anlass geben, sich vor ihnen schützen zu müssen, was dann?
Die Italiener, wenn man es ganz platt ausdrücken will, haben die Nase gestrichen voll. Von der ungewollten
Zuwanderung und ihren kaum mehr beherrschbaren Folgen, von der diktatorisch auftretenden EU, vom
Euro und auch vom stets mit erhobenem Zeigefinger auftretenden Berlin. Noch mag die sich anbahnende
Revolution im Stiefelstaat von vielen für bloßes Murren gehalten werden. Tatsächlich ist sie ein Umbruch.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Im Kommunismus saßen die Demokraten im Gefängnis, in der Demokratie sitzen die Kommunisten im
Parlament.“
Volker Rühe, CDU (1942 – )

„Bürger schätzen die Wahrheit, auch wenn sie unbequem sein mag.“
Volker Rühe, CDU (1942 – )
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Auszug Newsletter 26.05.2018

DAS ENDE DER GUTE MACHT-GESCHICHTEN

Liebe Leserinnen und Leser,
vor gut einem halben Jahr bestand Xiaoyi den schriftlichen Teil des Abschlussexamens in Medizin, wobei er
mit 456 Punkten 96 Punkte oberhalb des Geforderten aus der Prüfung ging.

Xiaoyi ist allerdings weder weiblich noch männlich noch irgendeines der heutzutage von frenetischem Hype
bejubelten gefühlt 532 anderen Geschlechter, sondern ein Roboter. Ein chinesischer Roboter, von seinen
Erfindern sorgfältig auf das medizinische Examen vorbereitet. http://www.chinadaily.com.cn/bizchina/tech/2017-
11/10/content_34362656.htm

Bis Dr. Robot im OP stehen und seine Aufgaben über kurz oder lang besser erfüllen wird als seine menschlichen
Kollegen, dürfte es nicht mehr lange dauern. Denn den Vorsprung an Erfahrung, den menschliche
Ärzte für sich reklamieren können, werden Roboter dank künstlicher Intelligenz rasch wettmachen können.
Was da in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten im Deutschen Bundestag zu „bewundern“ war, erinnert mich
stark an Roboter, denen größtenteils aber nicht nur die künstliche Intelligenz zu fehlen schien. Irgendwie
wusste man bei jeder Rede schon, was kam. Immer das Gleiche: Hohle, teils mit viel emotionalem Einsatz
aufgeblähte Worthülsen, meist entschlossen vorgetragen und kompromisslos im Vagen verharrend.

Diese „Gute Macht-Geschichten“ wirkten zunehmend einschläfernd, womit sie ihren Zweck erfüllt haben
dürften: Das Interesse der Menschen an Bundestagsdebatten dämmerte nach und nach weg.
Da standen sie. Und redeten. Vom atmenden Deckel, der Flexibilisierung oder Instrumentalisierung von
irgendetwas, von der Alternativlosigkeit, substanziellen Reformen, dem Übernehmen von Verantwortung,
dem Zukunftsfestmachen ihrer Politik, der vollen Härte des Rechtsstaates, der Weltoffenheit und der Nachhaltigkeit,
dem notwendigen Schaffen völliger Transparenz, der Unverrückbarkeit dessen, was sie ständig
verrückten, roten Linien, dem Fehlen jedes Wenn oder Aber, dem Einfordern von Solidarität, schnellem und
unbürokratischem Handeln, den Segnungen der forcierten Ditilaisierung, dem mit ihnen nicht Machbaren,
robusten Mandaten und ihrer Entschlossenheit, vor diesem oder jenem keinen Millimeter zurückweichen zu
wollen und von bilateral, zielführend, regelbasiert, bilateral, schonungslos und ehrlich.

Ob man sie nun mag oder nicht, eines muss man der AfD zugestehen. Sie ist wie ein Blitz über dieses zum
Abnickverein verkommene Quasselbudenparlament gekommen. Außer besagten „Gute-Macht-Geschichten“
sind auf einmal wieder Argumente zu hören. Und das gleich salvenartig.

Ja, es macht wieder Spaß, sich Parlamentsdebatten anzuschauen. Beispielsweise die Rede Frau Dr.
Alice Weidels von letzter Woche https://www.youtube.com/watch?v=eG3TAvZvocI Argumentativ ist ihren
Aussagen schwerlich zu widersprechen. Taktisch geschickter wäre es gewiss, wenn sie sich ihre teilweise
durchblitzende sprachliche Schärfe ersparen würde. Falls diese überhaupt echt ist – manche Frauen spielen
bekannterweise ihren Sarkasmus nur vor.

„Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und Taugenichtse“ gemeinsam in einem Satz
unterzubringen, ist trotz der für jeden der deutschen Sprache mächtigen Zeitgenossen klar ersichtlichen
Trennung der Erst- und Zweitgenannten heutzutage problematisch. Und es kam, wie es kommen musste:
So wie die Wasserwacht bei schönstem Badewetter geradezu darauf lauert, endlich den überdimensionierten
Außenborder anwerfen und in Gleitfahrt quer über den See zur Lebensrettung eines in eine Glasscherbe
getretenen Kindes brettern zu können, ließ auch Bundestagspräsident Schäuble die Chance nicht ungenutzt
verstreichen, um die AfD-Vorsitzende mit einem Ordnungsruf zu bedenken. Dass er sich den inkriminierten
Satz dabei entsprechend zurechtbog – nun ja, eventuell hatte er einfach nicht richtig zugehört. Denn:

Mich nervt es schon lange, Bundestagsdebatten ertragen zu müssen, bei denen die Abgeordneten aller
Fraktionen demonstratives Desinteresse zur Schau tragen, wenn jemand am Rednerpult steht, der u. U. in
der Lage wäe, sie aus ihrem schon seit Jahren bestehenden Dornröschenschlaf wach zu küssen. Da wird
gewitzelt, auf dem Tablet oder dem Smartphone gespielt, gelangweilt vor sich hin oder zur Decke gestarrt
oder mit dem Blättern in irgendwelchen Dokumenten Arbeitseifer simuliert, der an sich lobenwert wäre, wenn
er sich aufs Zuhören richtete. Denn dafür haben wir ihnen unsere Stimme gegeben, den sgn. Volksvertretern.
Nicht aber dafür, entweder durch physische oder psychische Abwesenheit zu glänzen.

Rechtsstaat in Gefahr
Der Rechtsstaat sei in Gefahr, hören wir immer wieder, ergänzt aber stets durch die Platitude, dass er wehrhaft
sei. Von wo die Gefahr ausgehe, daran lassen die Kommentatoren des öffentlich-rechtlichen Erziehungsfunks
und die an Auflage zusammensinkende Qualitätspresse keinen Zweifel: Sie kommt von den „Populisten“,
genauer gesagt von den Rechtspopulisten. Ich meine:

Nicht diese angeblichen Populisten, die nicht mehr und nicht weniger vertreten als den von der Politik unter
den Teppich gekehrten demokratischen Mehrheitswillen, bringen den Rechtsstaat in Gefahr. Nicht diese
Populisten veröffentlichen „Aufrufe zum Krawall“, die sich (Zitat) „gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft“
richten https://augsburgfuerkrawalltouristen.noblogs.org/, nicht diese Populisten sind es, die vermummt
vor der Wohnung einer Polizistenfamilie aufmarschieren und skandieren „Wir haben einen Spaten für den
Garten“ https://www.youtube.com/watch?v=f0uAWIJxTH0 und nicht die vermeintlichen Populisten sind es,
die Blogger, Journalisten, Vertreter einer demokratisch gewählten Bundestagsfraktion oder Andersdenkende
verfolgen, bedrohen und Gewalt gegen sie und/oder ihr Eigentum einsetzen. Nicht die Populisten sind es,
die morgen in Berlin gewaltsam gegen eine AfD-Demonstration auftreten werden. Und der Rechtsstaat?
Er schaut nicht nur geflissentlich weg, sondern fördert diese sgn. Antifa und ihre Entourage auch noch finanziell.
Und das nicht zu knapp, wie der Bundestag auf eine Anfrage hin veröffentlichte http://dipbt.bundestag.
de/dip21/btd/19/010/1901012.pdf

Mit 104,5 Millionen Euro sponserte die Bundesregierung 2017 den „Kampf gegen rechts“, gegen Kritiker des
Genderwahns oder gegen Antisemitismus. Gleichzeitig nahm sie Milliarden von Euro an Steuergeldern in die
Hand, um erklärte Antisemiten, Rassisten, Homophobe und Feinde der westlichen Staatsordnung ins Land
zu locken und zu alimentieren. Und wo das Geld nicht reicht, springen gerne die beiden großen deutschen
Kirchen und die Gewerkschaften ein. Gegen linke Gewalt gab es ein paar Groschen aus der Portokasse.
Der Name Antifaschisten trifft m. E. aber tatsächlich ins Schwarze, vorausgesetzt, man lässt die ersten beiden
Silben fort. Schlägertruppen, die politisch Andersdenkende attackieren. Gab‘s schon mal. …

Ein immer eklatanteres Rechtsstaatsversagen zeigt sich aber auch in unserer offensichtlichen Zweiklassenjustiz,
die bei der Anwendung von Recht und Gesetz peinlich genau unterscheidet zwischen denen, die
„schon länger hier leben“ und denen, die das nicht tun.

Wie in der letzten Ausgabe dieses Teils A meines Newsletters berichtet, warfen über 50 Prozent der Teilnehmer
von Sprachkursen für Migranten laut einer Studie der BAMF den Kurs einfach hin. Ohne irgendwelche
Konsequenzen. Beim Start der Pfingstferien hier im wunderschönen Bayern kontrollierte die Polizei hingegen
an den Flughäfen, ob Eltern mit ihren schulpflichtigen Kindern evtl. unerlaubt einen Tag zu früh in den Urlaub
starteten. Endlich, endlich wird die unerlaubte Ausreise von deutschen Urlaubern angegangen!

„Ein Land, das Schulschwänzer jagt, kann nur sicher sein“, bemerkte die Süddeutsche Zeitung dazu lakonisch.
Und ich möchte anmerken: Wie schön, dass die geschätzte Obrigkeit für unsere Polizei keine wichtigeren
Aufgaben erkennen kann. Dass ich ganz und gar kein Gegner der Schulpflicht bin, muss ich kaum betonen.
Aber dem Bürger stellt sich die Frage, warum er hier ein geradezu penibles, hypertrophes Ordnungsdenken
sieht und dort ein großzügiges Laissez-faire bis hin zum schulterzuckenden Durchwinken von Straftaten.
Vor dem Gesetz sind alle gleich? Ganz gewiss nicht mehr.

Last but not least krankt unser Rechtsstaat an zweierlei, das beides auch im Verfügungsbereich des Bundestages
liegt. Zum einen krankt er an sich selbst. Es kann nicht sein, dass offen verfassungsfeindliche
Zeitgenossen, die beispielsweise das Grundgesetz durch eine aus dem 7. Jhdt. stammende Religion ersetzen
wollen, ungehindert an ihrem Projekt werkeln können, während der Rechtsstaat außer zahnlosen
Ausschüssen, Kommissionen, Bundesbeauftragten etc. nichts aufzubieten hat, um diesen Spuk im Keim
zu ersticken und stattdessen auf diejenigen eindrischt, die diese falsch verstandene Toleranz ansprechen.
Zum anderen verstecken sich Parlament und Regierung mit zunehmender Häufigkeit allzu gerne hinter der
EU oder der UN. Dabei entscheiden dann weder die Bundesregierung noch die Länder geschweige denn
die Kommunen oder gar die Bürger; entschieden wird im demokratisch nicht legitimierten Brüssel, das den
Bürgern die Probleme dann ungefragt vor die Füße kippt. Da kann und muss man ja nichts machen, schon
einmal gar nicht das deutsche Parlament. Liebe Bundesregierung:

Wenn Ihr das so seht, warum macht Ihr den Bundestag nicht einfach dicht? Er ist Euch doch eh nur im
Wege, aus bekanntem Grunde vor allem neuerdings. Beispielsweise hierbei: https://www.journalistenwatch.
com/2018/05/22/new-yorker-erklaerung-unbegrenzte-zuwanderung-wird-verankert/
Dass die vor unser aller Augen ablaufende Entmachtung der nationalen Parlamente, die Einführung des
Europa letztlich spaltenden Euros und einer nachfolgenden Fiskalunion sowie die Vormachtstellung der EU
gegenüber den Einzelstaaten schon von sehr langer Hand geplant wurden, findet sich in einem britischen
Geheimdokument von 1971, in dem auch zu lesen steht, dass das Volk und die Presse über die Folgen im
Dunkeln zu belassen und der Eindruck der Souveränität für mindestens 30 Jahre aufrecht zu erhalten sei.
https://www.epochtimes.de/politik/europa/britisches-geheimdokument-von-1971-zeigt-plaene-zur-nationalenentmachtung-
durch-die-eu-a2438843.html

Gemäßigter Islam
Leicht wie ein Schmetterling schweifen meine Gedanken beim „gemäßigten Islam“ wie von selbst zu den
„gemäßigten Rebellen“ in Syrien oder dem Irak ab. Diese als gemäßigte Rebellen oder auch gerne als
Aufständische oder Widerstandskämpfer bezeichneten Mörder waren nach westlicher Lesart diejenigen,
die gegen den gewählten syrischen Präsidenten Assad und seine Truppen kämpften. Die Militärs Assads
hingegen waren Schlächter. So ist das halt.

Dass es einen gemäßigten Islam gibt oder auch einen unmäßigen, wage ich in Abrede zu stellen. Es gibt
nur einen, wenn auch mit unterschiedlichen Auslegungen. Und das ist der, der dem Koran folgt, dessen
Originalschrift ja der Überlieferung nach bei Allah selbst liegt. Unsere Politiker träumen so gerne von einem
„westlichen Islam“, was vermuten lässt, dass sie auch von vegetarischen Rindersteaks träumen.
Menschen, die dem Koran wirklich folgen, vor denen darf und muss man sich fürchten. Und wer das bestreitet,
der hat ihn entweder nie gelesen oder nicht verstanden. So wie vermutlich auch die meisten Moslems.
Nicht nur, dass es in den islamischen Ländern ungleich mehr An- oder Halbalphabeten gibt als bei uns. Nein,
das Werk ist einfach recht umfangreich. So umfangreich zumindest, dass wohl ebenso wenig Moslems den
Koran wie Christen die Bibel wirklich gelesen haben.

Hätten sie es, wäre es zumindest was den Staat Israel betrifft, auf einen Schlag vorbei mit ihrem Antisemitismus.
Denn die Suren 7:137, 10:93, 5:21 und 17:106 lassen keinen Zweifel daran, dass Allah selbst den
Israelis das Land, das sie heute bewohnen, als ihr Land zugedacht hatte. Womit der Koran in diesem Punkt
auffällig mit der Bibel übereinstimmt.

Den islamischen Schriftgelehrten, egal ob sie sich als Ayatollahs, Mullahs oder Imame bezeichnen, dürfte das
sehr wohl vertraut sein. Dem „Durchschnitts-Moslem“ hingegen nicht. Und das so gut wie sicher, weil er/sie
etwas ganz anderes zu hören bekommt und ihm diese Suren verschwiegen werden. Über das Warum will
ich gar nicht spekulieren, denn klerikale Bemühungen, den Gläubigen den wahren Inhalt „heiliger Schriften“
vorzuenthalten, waren (und sind?) prägend auch für das Christentum.

Wenn aber selbst die ganz überwiegende Mehrheit der Moslems eohl keinen blassen Schimmer von „Allahs
Aussagen“ zum Staat Israel hat, dann ist davon auszugehen, dass unsere links-grünen Islamverehrer und
die Vertreter der den Islam hofierenden christlichen Kirchen das erst recht nicht haben. Ihr Vorgehen ist ein
ganz anderes, mit dem sie sich konform zum Zeitgeist wissen, ohne in ihrer ideologischen Verblendung ihre
eigene Widersprüchlichkeit erkennen zu können:

In einem alle Menschen gleich machen wollenden, völlig realitätsbefreiten Kollektivismus hauen und stechen
sie auf diejenigen ein, die früher einmal als Konservative bezeichnet wurden, also diejenigen, die das
bewahrt und behutsam weiterentwickelt haben, dem wir unsere Kultur und Zivilisation zu verdanken haben.
Während dieser Konservativismus abgelehnt bis verdammt und als rückwärtsgewandt angeprangert wird,
heben die gegenüber allem und allen Hypertoleranten ausgerechnet eine Religion in den Himmel, die als
zutiefst archaisch, antisemitisch, rassistisch, frauenfeindlich, homophob und intolerant bezeichnet werden
muss und zur Gewalt gegen Andersdenkende aufruft – was sie übrigens gemein hat mit der moralischen
Menschenjagd der Antifa. Das vermeintlich Gestrige unter Sperrfeuer zu nehmen, um dem unzweifelhaft Vorvorgestrigen
den blütenbestreuten, roten Teppich auszurollen, das spricht für eine cerebrale Synapsenzerrung.

Denn genau die von ihnen als zutiefst dekadent empfundenen Allesversteher und -umarmer sind die Ersten,
die ins Visier zu Hunderttausenden ins Land geströmter und strömender muslimischer Fundamentalisten geraten
werden, die leider zuletzt auch vermehrt Zulauf vor allem jüngerer, schon länger hier lebender Moslems
erhielten. „Liebe Deine Feinde“ kann gewaltig ins Auge gehen, wenn die so Geliebten das andersherum sehen.
Der moralische Schönheitswettbewerb, den SPD, Grüne, Rote, Kirchen und Gewerkschaften aufführen, droht
zum Schaulaufen geschichtsblinder Fanatiker zu werden. Abgeschoben, das am Rande, werden nach meiner
eigenen Erfahrung oftmals gut integrierte Familien, die selbst für sich sorgen können. Aber die scheinen den
Gutmenschen irgendwie nicht exotisch genug zu sein. Vermutlich weil sie schon zu „deutsch“ sind.

Abschließend zu diesem Thema ein bemerkenswerter Beitrag eines sehr jungen Menschen: https://juergenfritz.
com/2018/05/22/diskriminierung-des-schlechteren/ Verfasst hat ihn Naomi Seibt, 17 Jahre jung und
schon das Abitur in der Tasche. Als sie 16 war, urteilte jemand über sie, dass sie mehr Grips habe als der
halbe Bundestag zusammen. Unbedingt lesenswert.

Einer für alle, alle für einen
Edel, tapfer, treu und sich gegenseitig zur Seite stehend, so sollen sie gewesen sein, die sagenumwobenen
drei Musketiere.

Für die deutsche Parteienlandschaft müsste das hehre Motto der drei Haudegen ein wenig ungeschrieben
werden, was allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe wäre. Beispielsweise beim Thema Zuwanderung.
Die FDP greift eine Forderung der AfD auf uns fordert einen Untersuchungsausschuss zum Thema Grenzöffnung ab 2015. Die Grünen können diese Grenzöffnung gar nicht erkennen und sprechen von einer „angeblichen“
Grenzöffnung. Und die DIE LINKE ist erst einmal weiter gegen alles, was den weiteren Zustrom
von Zuwanderern in Gefahr bringen könnte. Orientierungslos präsentiert sich die mit ihrer Selbstabschaffung
ausgelastet erscheinende SPD, während CDU/CSU Horst Seehofers „Ankerzentren“ unterstützen, die irgendwie
von allen bejaht, aber nur von zwei der 16 Bundesländer auch umgesetzt werden wollen.

Ach ja, da gibt es ja auch noch das BAMF. Nur gut acht Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, dass
dort „gut“ oder „eher gut“ gerabeitet werde. Acht Prozent zuviel, denn offenkundig folgten im seit sieben
Jahrzehnten rot regierten Bremen viele der Mitarbeiter unausgesprochenen Direktiven, mit Asylbescheiden
großzügig umzugehen.

Dafür kann der neue Bundesinnenminister nichts. Aber er kann etwas dafür, dass er die von seinem Vorgänger
de Maizière per Federstrich verfügte Aussetzung der Grenzkontrollen nicht einfach mit einem neuen
Federstrich wieder aufhebt. Und das bereits gegenüber den USA und Russland insolierte Deutschland nicht
auch noch via unbegrenzter Migration innerhalb der EU völlig ausgrenzt. Denn abnehmen, das dürfte auch
Berlin wissen, werden unsere Nachbarn uns nicht einen einzigen der neuen Facharbeiter.

16,5 Prozent brachte in einer dieswöchigen Umfrage von INSA die SPD noch auf die Waage der Wählergunst,
15,5 Prozent die AfD. Und auf bewährt wundersame Weise blieben die Werte der CDU/CSU stabil.
Vor Monaten hat sich einmal ein Mitarbeiter eines sehr bekannten, unweit des Bodesees beheimateten
Meinungsforschungsinstituts an mich gewandt. Nach seinen Angaben ist der Begriff „Meinungsforschungsinstitut“
alles andere als zutreffend. Was man irgendwie ahnte, aber erst noch bewiesen werden muss.

Gezeitenwechsel
Gar nicht mal heimlich, still und leise scheint sich in der deutschen Außenpolitik ein bis jetzt kaum für möglich
gehaltener Paradigmenwechsel zu vollziehen. Unter „dem Westen“ wurde in den vergangenen Jahrzehnten
unausgesprochen immer die Allianz zwischen Europa und den USA verstanden, wobei geflissentlich
unthematisiert blieb, dass es sich nicht wirklich um eine Partnerschaft, sondern um ein ausgesprochen
hierarchisches Verhältnis handelte, um das Wort Vasallentum einmal außen vor zu lassen.

Die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch den US-Präsidenten hat dieser fragwürdigen
Tradition augenscheinlich ein Ende gesetzt. Denn erstmals überhaupt beschlossen die EU-Staaten einmütig,
entgegen den Forderungen aus Washington an diesem Abkommen festzuhalten. So wie, man merke
auf, auch China und Russland, denen es eh immer schon recht egal war, was die USA dem Rest der Welt
befehlen zu können glaubten.

Der Affront der EU dürfte im Oval Office ins Schwarze getroffen haben. Und natürlich wird es Reaktionen
geben. Und Reaktionen lassen sich auch bereits in der deutschen Medienlandschaft erkennen, die ansonsten
mit größter Selbstverständlichkeit am Gängelband Washingtons hing, Russland wider besseres Wissen für
alles Böse auf dieser Welt verantwortlich machte und die USA als primus inter pares einer was auch immer
bedeutenden Wertegemeinschaft zelebrierte.
Vorbei, aus die Maus. Nichts mehr ist zu hören vom Fall Skripal, nichts mehr vom angeblichen Giftgasangriff aufs syrische Douma. Lediglich ein paar rudimentäre Reste der bis heute ebenfalls unbewiesenen
Cyberangriff-Vorwürfe gegen russische Hacker schwirren noch herum, Tendenz abnehmend.

Stattdessen sendete B5 aktuell, der Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks, am vergangenen
Sonntag im Stundentakt eine Dokumentation über das Massaker von My Lai, bei dem US-Soldaten im
Vietnamkrieg 504 unbewaffneter Frauen, Kinder, Säuglinge und Greise sowie alle Nutz- und Haustiere
niedergemetzelt hatten https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_M%E1%BB%B9_Lai
Dieses Kriegsverbrechen bildete in den USA den Wendepunkt der öffentlichen Wahrnehmung eines Krieges,
der schon mit einer Lüge (s. Tonkin-Zwischenfall) von Washington vom Zaum gebrochen worden war.

Sicher: Das alles ist nicht neu. Aber der 50. Jahrestag des Massakers von My Lai war am 16. März. Womit
sich die Frage stellt, warum unsere Medien diese Kuh am vergangenen Sonntag ausgruben und immer und
immer wieder durchs Dorf scheuchten. Der Verdacht, dass beim Errichten von Feindbildern jetzt auf einmal
die USA aus dem Hut gezaubert werden, liegt nahe. Mit objektivem Journalismus hat auch das wieder wenig
zu tun, auch wenn es diesmal bestimmt nicht die Falschen trifft und nicht auf Mutmaßungen, sondern auf
gesicherten Fundamenten fußt.

Die EU und die USA gehen auf Konfrontationskurs. Der die USA umgebende Mythos der ewig guten Cowboys
war schon immer nur ein Mythos. Donald Trump ist es zu verdanken, dass sich Europa diesbezüglich
nicht weiter selbst in die Tasche lügen kann. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind!

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Ein Western für Erwachsene ist ein Film, in dem der Held klüger ist als sein Pferd.“
Jim Laker, britischer Cricketspieler (1922 – 1986)

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Auszug Newsletter 12.05.2018

DAS GLÜCK STEHT VOR DER TÜR

Liebe Leserinnen und Leser,
zwei Nachrichten aus der Bundeshauptstadt ließen mich am Dienstag vergangener Woche aufhören, waren
sie doch irgendwie stellvertretend für den Zustand der Politik unseres Landes.

Zum einen beklagte der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knipsel, dass die Strafjustiz in Berlin nicht mehr
„in vollem Umfang funktionstauglich“ sei, womit er sich einer sehr moderaten Wortwahl befleißigte. https://
www.epochtimes.de/politik/deutschland/berliner-oberstaatsanwalt-strafjustiz-in-berlin-nicht-mehr-in-vollemumfang-
funktionstauglich-a2415493.html

Fast zeitgleich dazu lobte der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) einen neuen,
mit 3.000 Euro dotierten Preis aus, der künftig alle zwei Jahre vergeben werden soll. Aber nicht etwa für
Vorschläge, wie man die Gangart der fußkranken Strafjustiz wieder erhöhen könnte. Nein, der neue Preis
soll „für lesbische Sichtbarkeit“ in der Stadt vergeben werden.

In einem ausführlichen Kriterienkatalog hat der Herr Justizsenator festgelegt, wer den Preis bekommen soll.
Das liest sich so: „Die Person(en) soll(en) sich als lesbisch* definieren und durch ihr Handeln zur Sichtbarkeit
von Lesben*, lesbischem* Leben, lesbischer* Kultur oder Geschichte in Berlin beitragen.“ https://www.bzberlin.
de/allgemein/senator-vergibt-preis-fuer-lesbische-sichtbarkeit-aber-was-soll-das-sein
Wer des Preises zuerst würdig wird, entscheidet [Auszug aus dem Text des Berliner Justizsenators] „eine
5-köpfige, lesbische* Expert*innen-Jury“.

Finde ich so gut, dass ich Herrn Behrendt aus freien Stück*innen spontan und selbstlos zehn nigelnagelneue
***** ***** schenke, mit denen er machen kann, was er mag. Falls er sie sich seinem Körper einzuverleiben
gedenken sollte, muss er ja nicht den oralen Weg wählen.

Den wirklichen Problemen, mit denen sich Deutschland u. a. durch die keinesfalls abnehmende Migration,
die Vergreisung, die Verarmung der Kommunen, den Niedergang der Bildung, die zunehmende Gewalt an
den Schulen, den importierten Rassismus und Antisemitismus, die Einschränkung der Grundrechte, die regierungsseitigen
Verstöße gegen das Grundgesetz, Dublin III, die fast völlige Gleichschaltung der Medien,
die Volksverhetzung gegenüber Russland, die Kriegstreiberei des Westens im Nahen/Mittleren Osten etc.
konfrontiert sieht, werden von irgendwelchen politischen Traumtänzern randständige Pseudo-Themen entgegengesetzt,
mit denen die Rettung der Welt vorangetrieben werden soll.

Klar, ein Preis für besonders lesbisch aussehende Lesben (wie sehen die aus?), die sich auch öffentlich ganz
besonders lesbisch aufführen (und wie?), muss her in der Bundeshauptstadt. Eine alleinerziehende Mutter,
die dort ab der Monatsmitte die Mäuler ihrer Kinder nicht mehr stopfen kann, ist dafür viel zu banal. Sich in
der Pathologie des Zeitgeistes zu suhlen und dabei auch noch von Werten zu faseln, ist heutztage hip.
„Gearbeitet“ wird dabei mit den immer gleichen sprachlichen Versatzstücken, die ihren Verwendern wie auf
Knopfdruck aus dem Mund sprudeln, als ob man gerade eine Ein-Euro-Münze eingeworfen und auf Political
Correctness gedrückt hätte: „Weltoffenheit“ (heißt was?), „Vielfalt“ (bedeutet was?), „keine Instrumentalisierung“
(von allem), „Diversity“ (endlich auch im Deutschen angekommen) etc.

Ach Ihr lieben grünen Weltumarmer: Was glaubt Ihr denn, was die von Euch mit Stofftieren bejubelten Surensöhne
aus Euch Multikulti-Homo-Lesbo-Genderwahn-Clowns machen werden, wenn sie sich in der Position
dazu fühlen und die Deutschen durch eine familienfeindliche Politik und die Glorifizierung der Homosexualität
weggebrütet wurden?

Wunder gibt es immer wieder …
Jeder, der sich die Entwicklung eines europäischen Multikulti-Staats ansehen mag, kommt um Schweden nicht
herum. Am 09. September werden dort die Reichstagswahlen stattfinden. Schweden, dessen Behörden bis
heute alle Statistiken über die Herkunft der Täter in den explodierenden Kriminalitätsstatistiken verweigern,
hält Platz 1 im Bereich der Vergewaltigungen in der EU, brilliert mit einem Spitzenranking an No-Go-Areas
und der Anhebung des Rentenalters für seine Bürger, um die Versorgung der Migranten zu finanzieren.
Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, einen ausladenderen Überblick über Schwedens sicheren Weg
hin zu einem Dritte-Welt Staat [laut UN] geben diese beiden Links: https://www.basel-express.ch/redaktion/
geopolitik/315-un-schweden-wird-bis-2030-ein-dritt-welt-land-werden und https://www.youtube.com/
watch?v=FUD4pIcU4z0 Sollten Sie gesehen haben, denke ich. Denn dort gibt es Deutschlands Zukunft zu
bestaunen. EINTRITT frei!

Mit „Wunder gibt es immer wieder“, sang sich Katja Ebstein 1970 auf den dritten Platz des Eurovision Song
Contests. 45 Jahre später erhielt die Songzeile „Dabei steht das Glück schon der Tür“ eine ganz neue Bedeutung,
wurde sie von Politik und Medien doch stillschweigend mit dem massenhaften Zustrom von Facharbeitern
verknüpft, die den demographiebedingten Schrumpfkurs der Rentenkassen ins Gegenteil verkehren sollte.
Im Widerspruch dazu führte ich in einem TV-Interview am 23.09.2016 aus: „Wir werden deren Renten finanzieren.“
Nachzusehen hier: https://www.youtube.com/watch?v=EPV05txS8-o&feature=share

Und mittlerweile lässt es sich kaum mehr unter der Decke halten: Die überwiegende Zahl der vorwiegend aus
jungen Männern bestehenden Zuwanderer füllt keineswegs den austrocknenden Pool benötigter Facharbeiter
auf, wird nicht einen neuen Aufschwung generieren geschweige denn jemals, wie von CDU/CSU, SPD,
FDP, den DIE GRÜNEN und der DIE LINKE behauptet, unsere Rentenkassen auffüllen können, sondern
unsere Sozialsysteme sprengen.

Einfach deswegen, weil unter den Zugewanderten einfach zu viele sind, die nicht in unserem Arbeitsmarkt Fuß
fassen können oder wollen, sondern in den Sozialsystemen hängenbleiben werden. Sagen mag‘s niemand.
Ernüchternde, aber keineswegs überraschende Zahlen dazu kamen bei der Auswertung der sgn. Integrationskurse
heraus. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/fluechtlinge-jeder-zweite-scheitertam-
deutschtest-15565140.html

Nach Angaben des Bundesamtes für Migration (BAMF) erreichten nur 48,7 Prozent der Zugewanderten
beim Sprachtest das geforderte Level B1, das seinerseits nicht ausreicht, um eine Berufsausbildung zu
absolvieren. Noch erschreckender: Bei den 528 untersuchten Kursen blieben die Teilnehmer im Verlauf
immer häufiger fern. Von 10.000 gemeldeten Kursteilnehmern, so das BAMF, wurden bei Stichproben nur
43,3 Prozent angetroffen. Das bedeutet nachgerechnet:

Rund vier Fünftel der vermeintlichen Facharbeiter erschienen summa summarum entweder gar nicht erst
zum sechsmonatigen „Integrationskurs“, verließen ihn vorzeitig oder fielen durch den eher anspruchslosen
Sprachtest. Ein Großteil dieser vier Fünftel denkt vermutlich nicht im Traum daran, sich zu integrieren und
wird so gut wie sicher niemals Zugang zum Arbeitsmarkt finden, was ehrlicherweise so langsam einmal
thematisiert werden müsste. Denn diese Menschen haben hier keine Perspektive. Wir aber haben die Perspektive,
sie lebenslang alimentieren zu dürfen. Inklusive derer, die in den kommenden Monaten und Jahre
de jure legal oder illegal ungehindert in unsere Sozialsysteme einwandern werden.

Wo wir gerade beim Bruchrechnen sind: Rund ein Sechstel des Bundeshaushalts wird derzeit für „Flüchtlinge“
ausgegeben. Verdoppelt sich deren Zahl, reden wir von einem Drittel. Verdreifacht sie sich, reden wir
von der Hälfte. Und vom Zusammenbruch der Sozialsysteme. Nicht verdrängen sollten die Gutmenschen
in diesem Zusammenhang die Frage, was denn eigentlich zu erwarten steht, wenn der Staat die Migranten
dann nicht mehr mit Geld versorgen kann. Die Antwort darauf lässt sich an fünf Fingern abzählen, nur auszusprechen
wagt auch sie niemand.

Ich denke, da müssten die Grünen wieder mal einen Stuhlkreis einberufen, um zu definieren, dass Sie und
ich uns einfach mehr anstrengen müssen. Ein*e Lichterkett*e wäre gewiss auch hilfreich.
Schizophrenie als Staatskunst

Über den „Abschiebeskandal“ im baden-württembergischen Ellwangen will ich mich nicht weiter auslassen.
Nur eines erlaube ich mir anzumerken: Der selten einmütige Schulterschluss aller im Bundestag vertretenen
Parteien mit dem Vorgehen der Polizei am Donnerstag vergangenen Woche offenbart in epischer Breite den
Irrsinn, der im Berliner Regierungsviertel um sich gegriffen hat.

Dass der Polizei von 150 oder 200 wildgewordenen „Schutzsuchenden“ oder „Gästen“ am Montag zuvor
erst ein Ultimatum gestellt und sie dann zum Abzug gezwungen wurde, das ist bedenklich. Denn es sendet
ein verheerendes Signal in alle Welt aus. Viel bedenklicher erscheint aber, dass nun alle Parteien wie die
aufgescheuchten Hühner über den Fuchs im Stall gackern, den sie selbst (mit Ausnahme der AfD) nicht nur
eingeladen, sondern auch auf einem roten Teppich ins Land geholt haben. Und das auch heute noch tun,
nur geschickter verstuscht als früher.

Zustände wie in Ellwangen, das tagtägliche Messern, Vergewaltigen, den zahlreichen Betrug gegen unser
Sozialsystem, die völlig hilflose Abschiebepraxis, die ins Uferlose steigenden Kosten für Klagen, die Spaltung
der Gesellschaft – all das hätte es nicht gegeben und würde es nicht geben, wenn die Damen und Herren im
Bundestag und die „vierte Gewalt“ im Staat, die Medien, die Einhaltung des Rechts und damit Grenzkontrollen
eingefordert und durchgesetzt hätten. Ein Asylrecht im Sinne des Grundgesetzes dürfte den vollen Rückhalt
der Bevölkerung finden, denn – quod erat demonstradum – die Deutschen sind ein hilfsbereites Volk.

Aber die Spreu muss auch hier vom Weizen getrennt werden. Auch und gerade im Interesse derer, die wirklich
schutzbedürftig sind. Ansonsten bekommen wir schwedische Zustände. Oder eben das, was die CIA
ja schon 2008 für Europa prognostiziert hatte http://n23.tv/geheimdienst-erwartet-buergerkrieg-in-europa/
Deutschland braucht eine andere Führungsspitze, keine wie dem Tollhaus entsprungen wirkende, beliebig
austauschbare Politdarsteller, über die mittlerweile die ganze Welt lacht oder den Kopf schüttelt. Dazu:

Kluge Sätze einer klugen Frau waren in der vergangenen Woche wieder von Frau Dr. Sahra Wagenknecht
(DIE LINKE) zu hören, die so gar nicht in den Multikulti-Jubelchor einstimmen mag und mir mit vielen ihrer
Statements aus dem Herzen spricht. Anzuschauen hier: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
wagenknecht-sorgen-wegen-zuwanderung-haben-nichts-mit-rassismus-zu-tun-a2416632.html

Das klingt ein wenig nach der Programmatik der AfD bzw. dem Wahlprogramm der CDU von 2002. Was nichts
macht. Die Richtigkeit von Aussagen hängt ja nicht davon ab, wer sie ausspricht. Heute aber schon, wie wir
wissen. Denn die Wahrheit, ob sie nun aus dem linken Lager, der Mitte oder von rechts kommt, wird nicht
falsch, nur weil sie von den „Falschen“ ausgesprochen wird. Eine Regel, die nur im Deutschen Bundestag
noch nicht verstanden wurde.

Iran: The same procedure as every year
Als US-Außenminister Colin Powell am 05. Februar 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat kleine Zettelchen und
einige 3D-Computergrafiken präsentierte, um damit die nicht existierenden Massenvernichtungswaffen im
Irak zu „beweisen“ und die Zustimmung zum Angriff auf das Land zu erhöhen, ahnten viele, dass sie genau
dem aufsaßen, was heutzutage als Fake News bezeichnet wird.

Bewiesen wurde es später: https://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BCndung_des_Irakkriegs: Alle, wirklich
alle Beweise der USA und Großbritanniens gegen den Irak waren frei erfunden bzw. erlogen. Wer das auch
heute noch nicht glaubt (u. a. viele Amerikaner, die ihrer Regierung eine solche Schweinerei schlichtweg
nicht zutrauen), sollte einfach einmal auf den Link klicken.

Dieser Krieg und die nachfolgende Besetzung des Iraks forderten 150.000 – 650.000 Tote und eine unbekannte
Zahl von Verletzten. Auch nach Bekanntwerden dieser ungeheuerlichen Menschenrechtsverbrechen
wurde keinem der Verantwortlichen jemals der Prozess gemacht, brenzlig wurde es hingegen für einige, die
zur Aufdeckung der ganzen Sauerei beigetragen hatten.

Der Fall Skrpial und der angebliche Giftgasanschlag im syrischen Douma müssen nicht nach gleichem
Strickmuster abgelaufen sein. Aber es liegt nahe. Denn die behaupteten oder „mutmaßlichen“ Beweise für die
der Taten Beschuldigten wurden von niemandem vorgelegt. Und auch dieser Schwindel droht aufzufliegen.
In ähnlich trüben Gewässern fischt nun der israelische Ministerpräsident Netanjahu. Auch er wieder unterwegs
mit angeblichen Geheimdienstinformationen und hübschen Computergrafiken. Bewiesen werden soll nun,
dass der Iran ungeachtet des Atomdeals weiterhin an Atomwaffen arbeitet. Dass die IAEO Teheran bei all
ihren Kontrollen Vertragstreue attestiert hatte und hat, interessiert nicht. So wie UNO-Chef-Waffeninspekteur
Hans Blix` Statements, dass der Irak keineswegs über Massenvernichtungswaffen verfüge, 2003 auch
ungehört verpufften. Lesenswert dazu: http://www.spiegel.de/politik/ausland/blix-kritisiert-usa-irak-kriegwar-
von-langer-hand-geplant-a-244241.html Der gute alte SPIEGEL, was ist seitdem aus ihm geworden?

Israel, die Saudis und die USA scheinen einen Feldzug gegen den Iran einzufädeln. Wie bekannt, gab USPräsident
Trump schon am Dienstag bekannt, sich aus dem Atomdeal mit dem Iran verabschieden zu wollen,
was zu erwarten stand. Damit stehen die Zeichen auf Sturm. Die zu erwartenden Folgen:

Eine weitere Destabilisierung des Nahen/Mittleren Ostens mit einem dadurch ausgelösten Anschwellen des
Flüchtlingsstroms und eine Preisexplosion bei Rohöl, die den Barrelpreis bis auf 100 US$, im Falle einer
zu vermutenden Panik aber auch weit darüber steigen lassen wird. Letzteres werde ich im später am Tage
versendeten Teil B dieses Newsletters beleuchten. Denn falls auch dieses nächste Meisterstück der Kriegstreiberei
aufgehen sollte, lässt sich auch damit eine Stange Geld verdienen.

Erfreut nahm ich die jüngsten Aussagen des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen zur Kenntnis, der sich in
seiner Amtszeit als Minister nicht mit Ruhm bekleckert hat und dem ich damals wegen seines Dämmungswahns
für Wohngebäude einmal einen lieben Brief zukommen ließ.
Herr Röttgen hat mittlerweile eine eigene Linie gefunden. Das ist gut. Was er zu den neuen Anschuldigungen
Israels gegenüber dem Iran ausführte, ist nur einen Klick entfernt: http://www.deutschlandfunk.de/
atomabkommen-mit-dem-iran-was-netanjahu-macht-ist-ein.694.de.html?dram:article_id=416960

Goldene Bittermandel (neu)
Was Berlins Justizsenator Dirk Behrendt recht ist, soll mir billig sein: Auch ich möchte einen Preis ausloben.
Und zwar einmal im Monat. Der ist zwar nicht mit Geld dotiert, nein, ich werde dem Preisträger nur eine
Siegerurkunde aussteilen.

Als Namen der neuen Trophäe habe ich mir „Goldene Bittermandel“ überlegt. Vergeben werden kann der
Preis an einzelne Menschen, Gruppen oder Institutionen. Ausgezeichnet und für preiswürdig erachtet werden
Preisträger, die sich innerhalb der vergangenen vier Wochen besondere Verdienste beim Demokratieabbau,
der Einschränkung der grundgesetzlich verbrieften Bürgerrechte, der Volksverdummung oder der Spaltung
der Gesellschaft erworben haben. Zur ersten Preisverleihung schafften es in die Ausscheidungsrunde:

1. Die EU. Sie setzt am 25. Mai endgültig die DSGVO in Kraft. Eine neue Datenschutzrichtlinie, die nach
offizieller Darstellung die Verbraucherrechte stärken uns seine von Unternehmen erfassten, verarbeiteten
und gespeicherten Daten sicherer machen und gegen Missbrauch schützen sollen.

Tatsächlich aber kann (und wird) dieses Bürokratiemonster viele kleine und mittlere Unternehmen an den
Rand des Zusammenbruchs oder in den Ruin führen, erst recht, falls den Behörden oder den in den Starlöchern
hockenden Abmahnanwälten Verstöße auffallen. Denn unser aller EU hat die mögliche Strafe für jeden
Einzelfall eines Verstoßes auf bis 20.000.000 Euro festgesetzt.

Betroffen sein können aber auch Privatpersonen, beispielsweise wenn sie in der Öffentlichkeit oder bei Feiern
mit einer Digitalcamera fotografieren, die Datum und GPS-Daten speichert (und das tun sie heute fast alle),
ohne von den auf dem Foto Abgebildeten zuvor ein schriftliches, dauerhaft dokumentiertes Einverständnis
eingeholt zu haben. Um sich strafbar zu machen, muss das Foto gar nicht veröffentlich werden, es genügt
die Speicherung auf der Speicherkarte. Glauben Sie nicht, weil einfach zu irrsinnig? Lesen Sie hier: https://
www.ipcl-rieck.com/allgemein/wissen-zur-dsgvo-7-tipps-fuer-fotografen.html

Fazit: Tausende völlig unidentifizierte Menschen strömen tagtäglich in die EU und reisen wie Anis Amri ungehindert
durch die Gemeinschaft – vollversorgt und ggf. mit einer Dutzend Identitäten. Wenn Sie aber ab
dem 26. Mai ein Foto vom Kölner Dom machen, auf dem als „Beiwerk“ Menschen zu erkennen sind, machen
Sie sich strafbar – mit Strafandrohung (s. o.) von bis zu 20.000.000 Euro pro Fall. Sollten auf Ihrem Foto 50
Menschen zu erkennen sein, müssen Sie rechnersich ganz schön lange schuften, um die theoretisch maximalfällige
Milliarde Euro an Strafzahlung aufbringen zu können.

Die EU wird an ihrem eigenen Wahnsinn untergehen, aber nicht Europa. Und beides ist gut so.

2. Robert Habeck, neuer Frontmann von „Bündnis 90/Die Grünen“. Er stellte in dieser Woche fest, dass es
„kein Volk“ gibt. Dass er selbst als Noch-Minister in Schleswig-Holstein einen Eid „zum Wohle des Deutschen
Volkes“ geleistet hat, dass laut Grundgesetz „alle Staatsgewalt vom Deutschen Volke“ ausgeht (Artikel 20)
und dass er nun in Berlin häufig in oder aus dem Reichstag geht, über dem in großen Lettern „DEM DEUTSCHEN
VOLKE“ zu lesen steht und er das Amt eines Volksvertreters innehat, interessiert Herrn Habeck nicht.

Fazit hier: Herr Habeck kennt weder § 130 (2) StGB noch unser Grundgesetz, das von ihm geleugnet und
bekämpft wird. Seine Aussage outet ihn als Verfassungsfeind. Nicht mehr und nicht weniger. Wieso sitzt dieser
vom nicht existenten Volk alimentierte grüne „Nichts-Vertreter“ im Deutschen Bundestag?

3. Bundesinnenminister Horst Seehofer: Er stellte am Dienstag dieser Woche die Kriminalitätsstatistik
für 2017 vor. Und das recht zufrieden. Denn laut seiner Aussage sank die Anzahl der Straftaten im Lande im
vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung [in Relation zur Bevölkerungszahl
sogar auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren – Anm. von mir]. Unser lieber Horsti (ich als Wahl-Bayer darf das
sagen) merkte an, dass lediglich die „gefühlte“ Häufung von Strafstaaten gestiegen sei.

Islamistisch begründete Straftaten stiegen 2017 gg. dem Vorjahr um 50 Prozent, antisemitische um 2,5 Prozent
– was in den Medien irgendwie ganz, ganz anders rüberkommt, gefühlt. So oder so meine ich:

Seit Wochen bzw Monaten hören, sehen und lesen wir, dass die Zunahme von Vergewaltigungen, Messerangriffen,
Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte explodiert. Selbst 25 Prozent der Lehrer und der Ärzte
wurden zu Opfern von Attacken. Und auf den Schulhöfen von Schulen mit hohem Migrantenanteil tanzt der
Bär, während NRW den Alarm aussendet, die Püfung islamischer Terrorverdächtiger nicht mehr leisten zu
können, unsere Justizvollzugsanstalten aus allen Nähten platzen, keine Großveranstaltung mehr ohne Merkel-
Poller geht und die Polizei Frauen rät, nicht mehr alleine joggen zu gehen. Und nun hat die Bundesregierung
beschlossen, auch die Familienmitglieder von „geläuterten Gefährdern“ ins Land zu lassen, richtiger: ins Land
zu holen. Denn die Kosten für diese Flüge darf der Steuerzahler berappen!

Lustig: In Herrn Seehofers Bayern hat die Anzahl der von Migranten begangenen Drogendelikte 2017 innerhalb
eines Jahres um 68 Prozent zugenommen und die Quote von Mord, Totschlag und schwerer Körperverletzung
um 25 Prozent. In Bayern wohlgemerkt, das als das bundesweit sicherste Bundesland gilt. Horsti, Horsti, was
erzählst Du uns denn da, ohne rot zu werden?

Warum will der Bundesinnenminister die Anzahl der Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Justizvollzugsangestellten
denn erhöhen und die Videoüberwachung inkl. Gesichtserkennung massiv ausbauen, wenn doch
die innere Sicherheit auf dem besten Stand der vergangenen 30 Jahre angekommen ist?

Ja, Herr Seehofer, die Bürger „fühlen“ die Zunahme der Kriminalität tatsächlich. Am eigenen Leibe oder in
ihrem Umfeld. Zumindest – und das ist noch das Ehrlichste an ihr, leugnet die neue BKA-Kriminalstatistik
nicht, dass die Quote der von Migranten begangenen Straftaten (ohne ausländerrechtliche Vergehen) um
ein Vielfaches höher ist als die der „Deutschen“ und der schon lange hier lebenden, integrierten Ausländer.

And the winner is: Nach reifllicher Überlegung und Abwägung wird meine erste „Goldene Bittermandel“ an
die EU verliehen. Nicht dass ich Herrn Habecks Ergüsse weniger bedenklich fände, aber ihm ist nach seinen
Äußerungen m. E. ein wie auch immer hervorgerufenes Defizit an politischer Zurechnungsfähigkeit zugutezuhalten.
Auch Herr Seehofer geht heute leider leer aus. Aber, lieber Horsti, Du gehst natürlich nicht wirklich leer aus.
nur gefühlt, wenn Du weißt, was ich meine.

Emigs Ecke
Leser Emig regte vor Monaten an, diesen nicht immer herzerwärmenden Teil A meines Newsletters ausgangs
immer mit etwas Erfreulichem zu beenden, was ich gerne aufgegriffen habe.
Heute geht es dabei um etwas, was unsere Medien mit Kräften unterdrücken, weil es so ganz und gar nicht
in ihr ständig wiederholtes Konzept passt. Und es ist eine Überraschung – oder auch nicht.
Denn der vatikanische Preis „Goldene Palme“ (nicht die von Cannes) soll von „Assisi Pax International“ in
diesem Jahr an einen Politiker verliehen werden. Und zwar „für die Festigung des Friedens im Nahen Osten
und den Schutz der Christen in Syrien“. Zu den früheren Preisträgern dieser „Goldenen Palme“ gehörten
Michail Gorbatschow und Ronald Reagan.

Nach übereinstimmenden Berichten der polnischen Zeitung „Wyborcza“ und der italienischen „La Stampa“
wird der Preis aus Rom in diesem Jahr dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verliehen werden. https://
infoglitz.com/polandeng/and-thats-good-the-italians-will-honor-putin-for-services-to-peace-in-the-middle-east/
Dass das in unseren Medien nicht vorkommt, wen wundert‘s noch! Sie in etwa? Der Leibhaftige aus dem
Kreml erhält einen Friedenspreis ausgerechnet aus Rom. Oh Gott!

Ebenso nett: Die USA beginnen zu verstehen, was die syrischen „Weißhelme“ wirklich sind (ich berichtete):
https://www.unzensuriert.at/content/0026816-USA-beenden-finanzielle-Unterstuetzung-der-umstrittenen-
Weisshelme-Syrien. Eine etwas späte Erkenntnis. Statt der CIA hätte man ja auch mich fragen können.
Das ist unserem zwangsfinanzierten Staatsfunk natürlich auch keiner Erwähnung wert.

Mit besten Grüßen und Wünschen – feiern wir morgen die Mütter, auch die deutschen!
Bätschi, Frau Nahles, oder?
Axel Retz

„Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groß wie die Gefahr, dass der Mensch
so wird wie der Computer.“
Konrad Zuse (1910 – 1995), Erfinder des ersten Computers

„Argwöhnisch wacht der Mensch über alles, was ihm gehört. Seine Zeit lässt er sich stehlen, am meisten
vom Fernsehen.“
Linus Carl Pauling (1901 – 1994), Chemiker und Träger zweier Nobelpreise
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