Axel Retz

Im Folgenden finden Sie den offenen Brief von Axel Retz, der im Land für viel Aufmerksamkeit sorgte. Danach folgen Auszüge seines (zwei-) wöchentlich erscheinenden Newsletters. Nähere Informationen finden Sie unter www.privat-profits.de oder www.axel-retz.de.

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Offener Brief vom 11-09-2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist bekannt, dass diese Anrede protokollarisch bei einigen von Ihnen nicht dem entspricht, was der Etikette etspricht. Sie werden es mir nachsehen, hoffe ich. Dieser Brief geht an den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, die Führer der beiden großen Kirchen hierzulande, die Intendanten von ARD und ZDF und die Chefredakteure von „DIE ZEIT“, „FAZ“, „DIE WELT“, „Süddeutsche Zeitung“ und an die gut 6.800 Leser meines wöchentlichen Newsletters.

Ich schreibe Ihnen heute als freiberuflicher, beim Bundeskanzleramt akkreditierter Journalist, Übersetzer von Wirtschafts- und Börsenliteratur, ehemaliger Chefredakteur eines bundesweit vertriebenen Börsenmagazins, langjähriger wöchentlicher Kolumnist für Börse online und Herausgeber eines wöchentlich erscheinenden Newsletters, der sich an die intellektuell besser Situierten unseres Landes richtet, aber auch in allen Kontinenten zahlreiche Leser hat.

Ich schreibe aber vor allem als Bürger, der sowohl den inneren wie den äußeren Frieden ohne Not erheblichen Gefahren ausgesetzt sieht. Und ich bitte Sie um eine (gerne kurze) Stellungnahme, die ich in meinem samstäglich erscheinenden Newsletter veröffentlichen werde. Keine Antwort, Sie wissen es, wird von meinen Lesern auch als Antwort wohl verstanden werden.
Angesichts meiner erkennbaren Affinität zum Wirtschaftsgeschehen, das untrennbar mit dem politischen Geschehen verbunden ist, darf ich mit einem durchaus provozierenden Zitat von John Maynard Keynes beginnen: „Praktiker, die sich ganz frei von intellektuellen Zwängen glauben, sind gewöhnlich die Sklaven irgendeines verblichenen Ökonomen. Wahnsinnige in hoher Stellung saugen ihren wilden Irrsinn aus dem, was irgendein akademischer Schreiber vorher verfasste.“

Insbesondere in den USA, in zunehmendem Umfang aber auch hierzulande hat es sich eingebürgert, politisches Tun und Lassen an den Elaboraten externer Berater oder „Think Tanks“ auszurichten. Man denkt nicht mehr selbst, man lässt denken.
Zwei der in den USA einflussreichsten Think Tanks sind die von George Friedman gegründete und geleitete Stratfor und die Gruppierung um den US-Militärstrategen Thomas P. M. Barnett. Und mit Blick auf diese beiden Herren sollten wir uns jetzt erst des Ukraine-Konflikts und dann der Flüchtlingsproblematik annehmen. Zu Wort kommen werden aber auch die ehemaligen US- Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy sowie der frühere Leiter des militärischen US-Geheimdienstes DIA, General a. D. Michael T. Flynn  .
Die spannendste Frage, die sich ergeben wird, ist die, ob Sie das hier Vorgestellte tatsächlich alles nicht wissen oder es zwar wissen, aber vor der Öffentlichkeit und letztlich auch ihrem Gewissen und Ihrer Verantwortung verstecken. Immerhin: Nach Lektüre dieses Briefes wird die erste Möglichkeit ad acta gelegt werden können.

THEMA 1
Ukraine – „Most blatant coup in history“
Spätestens nach Bekanntwerden des abgehörten Telefonats zwischen Victoria Nuland (Assistant Secretary of State im US-Außenministerium) und Geoffrey R. Pyatt (US-Botschafter für die Ukraine) vom 4. Februar 2014 hätte den politisch Verantwortlichen, aber auch dem, was früher einmal unter dem Begriff Journalismus/der Medien subsumiert war, ein erstes Licht aufgehen müssen, zumal Frau Nuland zusammen mit Richard Lugar schon 1997 das schöne Werk „Russia, it’s neighbors, and an enlarging NATO“, veröffentlich hatte, in dem u. a. der Effekt einer Ausweitung der NATO in die baltischen Staaten und die Ukraine untersucht wird (https://books.google.de/books?id=o42_jgO8wncC).
Einmal abgesehen davon, dass dem damaligen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow von US- Außenminister James Baker und seinem deutschen Amtskollegen Hans-Dietrich Genscher im Gegenzug zum russischen „ да“ zur deutschen Wiedervereinigung zugesagt wurde, dass es keine Osterweiterung der NATO geben werde, gehe ich davon aus, dass Sie, liebe/r Leser/in die Verfassungen souveräner Staaten achten, unabhängig davon, ob Sie sie kennen oder nicht.
Sehen wir uns daher einmal die Artikel der auch heute noch gültigen ukrainischen Verfassung an, die für den mit dem im Februar 2014 vollzogenen „Regierungswechsel“ in Kiew in Betracht kommen: Artikel 108 definiert zur Beendigung der Befugnisse des Präsidenten folgende vier mögliche

Voraussetzungen:
1)відставки; 2) неможливості виконувати свої повноваження за станом здоров’я; 3) усунення з поста в порядку імпічменту; 4) смерті.
Das heißt: Rücktritt, Verhinderung der Amtsausübung aus gesundheitlichen Gründen, Amtsenthebung in einem Amtsenthebungsverfahren, Tod.
Alternativ zur Beendigung der Amtszeit eines gewählten Präsidenten käme noch Artikel 111 in Frage: Президент України може бути усунений з поста Верховною Радою України в порядку імпічменту у разі вчинення ним державної зради або іншого злочину. Danach kann ein Präsident auch wegen Hochverrats oder eines anderen schweren Verbrechens des Amtes enthoben werden, was allerdings der Beantragung einer Untersuchungskommission durch das Parlament und der Einschaltung des Verfassungsgerichts bedarf.
Da die Absetzung des Präsidenten weder auf Artikel 108 noch auf Artikel 111 der Verfassung gestützt werden konnte, begründete das Parlament sie damit, dass sich der Präsident von der Ausübung seiner Verfassungsgemäßen Macht „selbst zurückgezogen“ habe. Nur:
De jure verfängt diese Argumentation nirgends in der Verfassung. Zudem ist sie an Zynismus kaum zu überbieten. Wer aus berechtigter Furcht um sein Leben und das seiner Angehörigen die Flucht ergreifen muss, „zieht sich nicht selbst zurück“. Ebenso wenig wie etwa die, die heute in Syrien vor Krieg und Verfolgung fliehen.

Wenn wir uns also nicht über die ukrainische Verfassung hinwegsetzen wollen, dann ist Wiktor Janukowytsch unverändert rechtmäßiger, demokratisch gewählter Präsident der Ukraine. Dass er hinweggeputscht wurde, ändert daran nichts. Und es ist schon eine gewaltige Verdrehung der Fakten, ausgerechnet die, die diesem Präsidenten noch die Treue halten, unmittelbar nach dem Sturz des legitimen Präsidenten und bis heute anhaltend  als „Separatisten“ oder „Aufständische“ zu betiteln. Der exakt gleichen Logik folgend, gab es im Deutschland der Weimarer Republik nach dem 30. Januar 1933 auch eine Menge „Separatisten“ und „Aufständische“ – leider zu wenige.
Aber wurde Wiktor Janukowitsch überhaupt hinweggeputscht? Und von wem? Hier kommt Stratfor- Chef George Friedman ins Spiel. In einem Interview für die russische Zeitung Kommersant, datierend vom 19. Dezember 2014, nachzulesen hier (http://russia-insider.com/en/2015/01/20/2561) führt der Leiter der auch als „Schatten-CIA“ bezeichneten Denkfabrik u. a. aus:
„Russia calls the events that took place at the beginning of this year a coup d’etat organized by the United States. And it truly was the most blatant coup in history.” Auf Deutsch: „Russland bezeichnet die Ereignisse vom Jahresbeginn als einen von den USA organisierten Staatstreich. Und es war wahrlich der offensichtlichste Staatsstreich der Geschichte.“

Lesenswert ist das ganze Interview. Ebenso wie Mr. Friedmans Buch 2011 erschienenes „The Next Decade“, in dem er ganz freimütig beschreibt, dass es schon seit über 100 Jahren das Ziel der USA gewesen sei, eine zu dichte Annäherung zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, da dies die einzige Allianz sei, die den USA gefährlich werden könne.
Friedman warnt in “The Next Decade” auch ausdrücklich davor, die Krise zu rasch zu eskalieren. So stellt er auf Seite 162 fest: “If the United States drives the relationship to a crisis too soon, it will only strengthen Germany’s hand in the region.” Übersetzt: Falls die Vereinigten Staaten  die Entwicklung der Krise zu rasch forcieren, wird das nur zu einer Stärkung der deutschen Position in der Region führen.“
Ohne mich in weitere Details verlieren zu wollen (lesen Sie das Buch bitte einfach selbst) empfiehlt Mr. Friedman des Weiteren, Europa „einzulullen“ und warnt: „Any indication that the United States is directly seekig to block Germany or to create a crises with Russia will generate a counterreaction in Europe […]“. Und „At all costs, the United States must prevent the geographical amalgamation of Russia and the European peninsula, because that would create a power the United States would be hard-pressed to contain“.  Ich denke, ich brauche es nicht zu übersetzen. Sehr aufschlussreich liest sich aber auch das hier:

„This is the challenge for the American president as we enter the next decade. He must move with misdirection in order not to create concern in Moscow or Berlin that might make those governments increase the intensityof their relationship before the United States can create a structure to limit it.“

„Beim Eintritt in die nächste Dekade steht der amerikanische Präsident vor folgender Herausforderung: Er muss mit in die falsche Richtung weisenden Informationen arbeiten, um in Moskau und Berlin keine Bedenken zu schüren, die die Regierungen dort die Intensität ihrer Beziehungen vertiefen lassen könnten, bevor die Vereinigten Staaten eine Struktur errichtet haben, die das einschränkt.“
Womit ich auf den Anfang dieses Briefes und das Zitat von John Maynard Keynes verweise: Die Vorgänge in und um die Ukraine wurden vom Think Tank Stratfor minutiös “vorgedacht”. Und augenscheinlich auch bis heute so perfekt umgesetzt, dass eine zufällige Koinzidenz von Planung und Ablauf der Ereignisse nahezu ausgeschlossen erscheint.

Dem deutschen Bundestag dürften einige der von mir angesprochenen Fakten bekannt sein, da sie von Frau Dr. Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) dort am 19. März d. J. angesprochen wurden. Auszüge aus der Rede finden Sie hier: http://pressejournalismus.com/2015/03/ueber-georg-friedmans- aussagen-wird-auch-im-deutschen-bundestag-gesprochen/.
Wenn Sie sich (aus Zeitgründen) vielleicht nur einen ganz kurzen Überblick über Mr. Friedmans Denkweise verschaffen wollen, ist sein Auftritt beim „The Chicago Council on Global Affairs“ am 04. Februar d. J. hilfreich (deutsche Übersetzung). Fündig werden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=IuTCKy8uL7A . Die Übersetzung, von mir geprüft, ist in Ordnung.
ZWEI FRAGEN HIERZU:

Erstens: Es ist kaum vorstellbar, dass Ihnen als politischen Entscheidungsträgern bzw. Verantwortlichen für die von mir adressierten Medien die dargestellten Fakten unbekannt sind. Warum also lassen Sie sich von den USA wie am Nasenring durch die aktuelle Geschichtsschreibung ziehen, aus der – im rechten Licht betrachtet – sehr bald eine größere militärische Konfrontation bis hin zu einem atomaren Krieg werden könnte?
Zweitens: Warum sind unsere Medien in Anbetracht des Ausgeführten zu einem derartigen, Russland dämonisierenden und die USA glorifizierenden Einheitsbrei verkommen, von dem sich (siehe Auflagen, Zuschauerzahlen und Zugriffe auf Online-Seiten) immer mehr Menschen abwenden? Wenn die USA den Putsch in Kiew inszeniert haben und wenn die NATO rund um Russland in immer höherem Tempo neue „Dependancen“ einrichtet und an der russischen Grenze Manöver bis hin zu Abwurf von Übungs-Atombomben durchführt, was glauben Sie denn, wie viele Ihrer Leser oder Zuschauer Ihnen Ihre Konstruktion der „russischen Aggression“ abnehmen? Wollen Sie den totalen Krieg? Herr Bundespräsident:
„Manchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.“, haben Sie auf der Münchener Sicherheitskonferenz letzten Jahres kundgetan, wobei Sie bedauernd anfügten, dass „diese Bereitschaft zur Hingabe selten geworden“ ist. Ich darf anfügen:
Vermutlich meinten Sie nicht „ein“ junger Mensch, sondern „Millionen“. Und: Für Jesus Christus war Ihre Feststellung korrekt. Heute hingegen müsste jeder Mensch, egal welchen Alters, alle seine Begabungen einsetzen, um diesen Globus friedfertiger zu machen. „Artikel 5“ Ihres „christlichen Grundgesetzes“ steht Ihrer Sichtweise zudem etwas entgegen, falls noch erinnerlich.
Mit Klimaveränderung, demographischer Entwicklung, geradezu explosiv wachsendem Auseinanderklaffen der Vermögensverteilung national wie international und den beispiellosen Flüchtlingsströmen gibt es für die Verwendung „menschlicher Ressourcen“, Herr Bundespräsident, sogar noch viel reizvollere Projekte als sich für die Ziele als die Hingabe seines Lebens im Krieg. Wenn Sie um die Einfädelung all der vielen heutigen Konflikte und der der vergangenen 50 Jahre auf diesem Erdball und die dabei verwendeten, fast immer gleichen Strategien wirklich gar nichts wissen, schade. Für einen raschen Wissenstransfer stehe ich zur Verfügung. Sie können aber auch nur ein wenig lesen. Mehr tue ich ja auch nicht.
Natürlich ließe sich fragen, ob denn niemand das heutige Desaster hätte kommen sehen. Und in der Tat werden wir fündig. Dwight D. Eisenhower, 34. Präsident der USA und sein Nachfolger John F. Kennedy warnten mehr als deutlich vor dem Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes. Einen auszugsweisen Mitschnitt der Reden der beiden Präsidenten finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=jRER8m0zHrM

THEMA 2
Weapons of Mass Migration
Nun ja, das klingt ein wenig irritierend. Ist aber nur der Titel eines 2010 erschienenen Buches der US- Autorin Kelly M. Greenhill (http://www.cornellpress.cornell.edu/book/?GCOI=80140100627270).
Darin untersucht die heute an der Stanford University tätige Politologin, wie Vertreibung, Flucht und erzwungene Zuwanderung in andere Länder als politische Waffe eingesetzt wurden und werden, um andere Länder zu destabilisieren oder auch zu erpressen. Fazit: Klappt in drei von vier Fällen. Ebenfalls lesenswert!
Falls Sie nach jemandem suchen sollten, der zu diesem Thema ein ähnlich großkalibriges Standing hat wie George Friedman zur US-Außenpolitik, dann werden Sie, ein wenig Geschick vorausgesetzt, bei Thomas P. M. Barnett landen. Unter Donald Rumsfeld war der mittlerweile zu Ruhm gekommene Militärstratege als Mitarbeiter im Pentagon tätig, wo er schon früh den Islamismus als möglichen Feind definierte, dafür aber erst nach dem sich heute jährenden 9/11 offiziell Gehör bekam.
Einmal als „Vordenker“ anerkannt, verspürte auch Mr. Barnett die Berufung, Bücher zu verfassen. Was er dann auch tat. Und ebenso wie Mr. Friedmans Bücher wurden sie in den USA Besteller: „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action“. In Letzterem lesen wir:
„Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde. Sie soll durch die Vermischung der Rassen herbeigeführt werden. Mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa. Hierfür sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten.“
Mr. Barnett, einen dessen seiner Auftritte mal einfach einmal gesehen haben muss (http://www.ted.com/talks/thomas_barnett_draws_a_new_map_for_peace) , ist ebenso wie Mr. Friedman Bestseller-Autor. Und beide schreiben sich Ideen von der Seele, die hierzulande durchaus strafrechtsrelevant wären,  stattdessen aber als „Blueprint of Action“ (Thomas P. M. Barnett) tatsächlich umgesetzt werden.
Dazu meine ich:

Erstens: Die westliche Politik und ihre gleichgeschaltet wirkenden Medien werden/könnten/sollten das wissen. Falls nicht, haben sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Der Flüchtlingsstrom ist erkennbares Ergebnis der US-Politik. Irak, Afghanistan, Syrien, diverse afrikanische Länder und kommend die Ukraine: Überall dort bombardieren die USA angeblich die „Demokratie“ herbei. Geklappt hat es nirgends. Nur ein Heer von Toten, politische Instabilität und verbrannte Erde geschaffen. Und einen Hass auf den Westen geschürt, der nur darauf wartet, sich entladen zu können.

Zweitens: Was bei uns an Flüchtlingsströmen anlandet, ist exakt das, was die Herren Barnett und Friedman zur Destabilisierung Europas und vor allem Deutschlands geplant haben – und was die Bundesregierung – wissend oder nicht – mit der fast euphorischen Forderung nach einer Willkommenskultur unterstützt.
Bruch des EU-Rechts und Verstoß gegen die staatliche Schutzpflicht.
Drittens: Zur von Deutschland und Österreich praktizierten „Flexibilität“ der Zuwanderung fehlt jede Grundlage. Wer aus einem Kriegsgebiet flüchtet und in Europa ankommt, der ist in Sicherheit. Und darf getrost einmal ein paar Tage warten, bis er registriert und überprüft ist. Denn es ist keine Gefahr mehr im Verzug.

All diejenigen zur völlig unkontrollierten Ein- und Weiterreise  zuzulassen, die zuvor ihren Pass wegwerfen, sich einen syrischen kaufen oder einfach nur bei der Registrierung davonlaufen, steht nicht nur im offenen Widerspruch zu den im Schengen-Abkommen festgelegten Kontrollpflichten; es ist nachgerade auch eine Einladung an all die, die mit der erklärten Absicht der Errichtung eines
Kalifats in Europa einreisen und explizit auch der Bundeskanzlerin selbst gedroht haben. Sieht man sich an, welch hohe Anzahl an kriminellem „Beifang“ der bayerischen Polizei im Umfeld des G7- Gipfels auf Schloss Elmau ins Netz ging und sieht man sich an, dass die Behörden schon mit der Überwachung einiger Handvoll potentiell gewaltbereiter Islamisten an ihre Grenzen stoßen, ist die unkontrollierte und wohl auch außer Kontrolle geratene Zuwanderung beim besten Willen nicht nachvollziehbar.

In Tateinheit mit dem Verstoß gegen EU- Recht hebelt der unkontrollierte Zustrom von Migranten auch die Schutzpflicht des Staates aus, „die umso ernster genommen werden muss, je höher der Rang des infrage stehenden Rechtsgutes innerhalb der Werteordnung des Grundgesetzes anzusetzen ist“ (BVerfGE 39, 1 42 = NJW 1975, 573). Was so gilt, wenn auch unter einer anderen Thematik zustande gekommen.
Dass sich unter den 450.000, 800.000 oder (NRW-Ministerin Hannelore Kraft in dieser Woche: „Jeder weiß“, dass es viel mehr sind.“) Zuwanderern auch salafistische Extremisten befinden dürften, auch das „weiß jeder“, der sich und andere nicht belügt. Und es ist einfach nur eine Frage der Zeit, bis wir die Ergebnisse der ohne Not begangenen Verstöße gegen die Kontrollpflicht an den Außengrenzen der EU sehen werden.

Viertens: Ungarn hat Grenzzäune errichtet, da es eine Außengrenze der EU zu kontrollieren hat. Grundlage: Das Schengen-Abkommen, das eben genau das vorschreibt. Ungarns in der EU ungeliebte Regierung hat sich dafür heftige Schelte eingefangen. Vertragstreue ist out. Spanien, Frankreich und Großbritannien haben Zäune seit langem. Und bauen sie immer weiter aus, etwa am Ärmel-Tunnel. Kritik: keine, obwohl es sich in Frankreich und Großbritannien nicht um Sperranlagen an den Außengrenzen der EU handelt, sondern um Binnengrenzen.

Fünftens: Der schöne Begriff der Evidenz besagt, dass irgendetwas unmittelbar einsichtig ist, ohne dass es eines weiteren Beweises bedarf.
Dass im Zuge der in jeder Hinsicht unkontrollierten Zuwanderung nach Europa auch viele Personen eingewandert sind, die Ungutes im Schilde führen, das ist evident. Nur:
Kommt es erst einmal zu den ersten „spektakulären“ Ereignissen in Deutschland (und so lange wird das nach Planung des IS ja nicht auf sich warten lassen), wird die heutige Willkommenskultur inkl. des Verteilens nicht mehr benötigter Plüschtiere so rasch in sich zusammenfallen wie ein unsachgemäß behandeltes Soufflé. Und dann, auch das ist evident,  wird sich der aufkeimende Hass auch auf ausgerechnet all die ergießen, die „echte“ Flüchtlinge sind und waren.
Die EU, von der Jean Claude Juncker am Mittwoch dieser Woche ganz richtig bemerkte, dass es ihr sowohl „an Europa“ wie auch „an Union“ fehle, zeigt sich einmal mehr in sich gespalten, hilf- und orientierungslos.

Die nun in Brüssel diskutierte Quotenregelung werden viele Mitgliedsländer einfach ablehnen. Die Flüchtlingsproblematik spielt derweil den politischen Kräften in die Hände, die die EU ablehnen. Und: Wie kann es sein, dass laut über die Möglichkeit nachgedacht wird, dass sich aufnahmeunwillige EU- Staaten durch die Einzahlung in einen „Flüchtlingsfonds“ ihrer humanitären Pflicht entziehen? Reden wir denn auf der Ebene von „Verschmutzungsrechten“?

Sechstens: Was sollte denn die angestrebte EU-Quotenregelung bringen, wenn der ganz überwiegende Anteil der Flüchtlinge nicht „in die EU“, sondern schlicht und ergreifend nach Deutschland will? Will man die Menschen deportieren? Auf welcher Rechtsgrundlage denn?

Siebtens: Das Eintreten der USA in den Vietnamkrieg wurde von Washington mit dem von den USA selbst inszenierten „Tonkin-Zwischenfall“ begründet (https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin- Zwischenfall). Der Angriff auf den Irak mit gefälschten „Beweisen“ der Existenz von Massenvernichtungswaffen, was der ehemalige US-Außenminister Powell später als den „größten  Schandfleck meiner Karriere“ bezeichnete (http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische- union/irak-krieg-powell-schandfleck-meiner-karriere-1255325.html). Der Angriff auf Afghanistan gilt als unmittelbare Folge der Ereignisse vom 11.09.2001, von denen selbst jeder zweite Amerikaner nicht an die offizielle Darstellung des Geschehens glaubt (http://deutsche-wirtschafts- nachrichten.de/2013/09/11/mehrheit-der-amerikaner-glaubt-911-war-kontrollierte-sprengung/).  Wer tatsächlich der Ansicht ist, dass Washington zum Herbeizaubern eines neuen Kriegsgrundes nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehen würde, der hat vermutlich noch nie etwas von der „Operation Northwoods“ gehört (https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods). Und was die Ukraine betrifft, kennen wir ja dank George Friedman (s. o.) die Wahrheit auch bereits.

Achtens: Wie steht es um die heutige Lage im Irak und Syrien, also die Konstellation, die heute für den Großteil der Migrationsbewegung verantwortlich ist? Offiziell ist es das Ziel der USA, den IS zu bekämpfen. Tatsächlich aber waren es gerade die USA, die den Islamischen Staat in aller Ruhe haben wachsen lassen und mit Waffen versorgt haben.
In einem Interview mit dem arabischen Sender Al Jazeera räumt der frühere Chef des DIA (militärischer Nachrichtendienst der USA), General Michael Flynn am 10. August d. J. ein, dass es eine absichtliche Entscheidung Washingtons war, IS wachsen zu lassen und zusammen mit der Türkei und einigen arabischen Golfstaaten Al Qaida-geführte Rebellen in Syrien politisch und mit Waffen zu unterstützen. Mehr dazu finden Sie hier: https://www.rt.com/usa/312050-dia-flynn-islamic-state/.

Zwei Dinge dürften klar sein. 1. So sicher wie die russische Armee laut Aussagen Präsident Putins binnen zweier Wochen in Kiew stehen könnte, wenn sie wollte, so sicher könnten die USA den IS in der gleichen Zeit ausschalten, wenn sie wollten. 2. Mit der gleichzeitigen Unterstützung und Bekämpfung des IS schlagen die USA gleich drei Klappen: Sie steigern ihre Einnahmen aus Waffenexporten, halten den in Syrien laufenden Stellvertreterkrieg gegen Russland in Gang und destabilisieren Europa ganz im Sinne der oben zitierten „Vordenker“ George Friedman und Thomas P. M. Barnett.

DREI FRAGEN HIERZU:
Erstens: Warum hat die Bundesregierung (ohne Not) die Verpflichtungen des Schengen-Abkommens gebrochen und damit ganz zweifellos gegen die staatliche Schutzpflicht ihrer Bürger verstoßen, wobei wohl kaum noch von Fahrlässigkeit gesprochen werden kann?

Zweitens: Wie viele von den USA mit Lügen, Intrigen, false flag-Operationen, dem Wegputschen von Regierungen und der Destabilisierung anderer Staaten initiierte Kriege wollen sich die Bundesregierung, die EU und die Weltgemeinschaft  denn noch gefallen lassen?

Drittens: Bemerken Politik und Medien wirklich nicht, dass Deutschland nun selbst zum Ziel der unter „Zweitens“ genannten US-Bemühungen geworden ist? Die Bundesregierung hat Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Die Medien als „Vierte Gewalt“ haben den Auftrag, Speerspitze des Rechts auf freie Meinungsäußerung zu sein und objektiv zu berichten, um die Meinungsbildung ihrer Leser/Seher/Hörer zu fördern.
Ihre Aufgabe ist nicht die Fabrizierung einer Volksmeinung, die aus veröffentlichter Meinung öffentliche Meinung werden lassen will und in einer Art Meinungsdiktatur all jene diffamiert und in irgendwelche „Ecken“ stellt, die noch willens und in der Lage sind, sich das zum Luxusgut gewordene eigene Denken zu leisten.

Medien, die das nicht verstehen – und das ist ein gutes Zeichen – schaffen sich seit  geraumer Zeit selbst ab. Nichts von dem, was ich in diesem offenen Brief geschrieben habe, bedurfte eines investigativen Ansatzes. Bestseller lesen kann jeder, Interviews anschauen ebenfalls. Wollen unsere Medien den Krieg, die Destabilisierung Deutschlands und der EU? Wissen sie es nicht besser, können es nicht besser oder dürfen sie es nicht besser?

QUINTESSENZ: Die EU weist erschreckende Auflösungserscheinungen auf. Wie hypnotisiert durch die ihr von den USA aufs Auge gedrückte, dem altbewährten Strickmuster folgende und von führenden US Think-Tanks minutiös geplante Zerlegungsstrategie insbesondere Deutschlands starren Politik und Medien nur noch auf Bahnhöfe. Und sie scheinen auch nur noch „Bahnhof zu verstehen“. Schon bei der „Rettung“ des Euro verstießen EU und EZB gegen ihre eigenen Verträge und Regularien. Bei der Flüchtlingsthematik ist das nun auch auf den Weg gebracht. Und man darf gespannt sein, wann nach der obstrusen Nomenklatur der „Euro-Rebellen“ nun die „Flüchtlings- Rebellen“ aus der Taufe gehoben werden.  Ein Europa bzw. richtiger ja eine EU, die mit Schimpf und Schande gegen die vorgeht, die Vertragstreue einfordern, befindet sich auf einer höchst Besorgnis erregenden Geisterfahrt.

Wer die mittlerweile im Allgemeinwissen verankerte „Geschichte“ des Vietnamkriegs, des Feldzugs gegen den Irak und all der vielen anderen Kriege kennt, wer die Bücher oder Interviews der führenden Köpfe der US-Think Tanks kennt, wer die freimütige Aussage George Friedmans kennt, dass die USA in Kiew den „offensichtlichsten Staatsstreich der Geschichte“ orchestriert haben, wer seine Ausführungen kennt, dass die USA „um jeden Preis“ die Annäherung Europas und Russlands unterbinden muss, wer Thomas P. M. Barnetts „Blueprint for Action“ und die dort skizzierte Handlungsanweisung kennt, Europa mit jährlich 1,5 Millionen Migranten zu destabilisieren – und wer diese Fakten dann ignoriert oder auf den Kopf stellt und auf die eindrischt, die sie beim Namen nennen, der macht sich zum Handlanger dieser düsteren Pläne – und auch zum Mitverantwortlichen für das, was geschehen ist, geschieht und geschehen wird.

Deutschland als Teil der EU, aber auch die EU sind nicht zum buchstäblichen Kadavergehorsam verpflichtet. Sie sind nicht verpflichtet, sich in den nächsten Krieg hineinziehen zu lassen. Wohl aber sind sie verpflichtet, ihre Bürger davor zu schützen. Die Aggression der USA/NATO gegenüber Russland hat zum Zusammenrücken Moskaus und Pekings geführt. Das war ein von Washington unbedachtes Ergebnis – könnte uns aber über ein neues Kräftegleichgewicht vielleicht in letzter Minute doch noch den Frieden auch für Europa sichern
Wenn die USA eine dominante Politik praktizieren, dann kann das nur funktionieren, weil sich andere dieser Dominanz unterwerfen – wiewohl sie an den Fingern einer Hand abzählen könnten, welche Pläne man für sie hegt. Und wer nicht zählen mag, der kann es sich ja in all den von mir angegebenen Quellen ansehen.

Ich weiß, dass es mühsam und zeitaufwändig ist, sich alle in diesem Brief genannten Links und Quellen zu Gemüte zu führen. Tun Sie es in Ihrem Interesse, im Interesse Deutschlands, Ihrer Kinder, Europas und der Aufrechterhaltung des Friedens. Kriege hatte und hat diese Welt mehr als genug.
Auf Ihre geschätzte Reaktion freue ich mich und danke Ihnen herzlich für Ihre Zeit. Sie haben sie nicht für mich geopfert.

Mit besten Grüßen und Wünschen
Axel Retz

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Hinweis: Ältere Newsletter als die hier vorgestellten finden sich im Archiv. Ab 2017 erscheint der Newsletter nicht mehr wöchentlich, sondern 14-tägig.

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Auszug Newsletter 08.09.2018

LAND UNTER, LAND IN SICHT

Liebe Leserinnen und Leser,
auch fernab der mit maximaler Verwirrung geschlagenen großen Politik beginne ich mich langsam zu fragen,
was hier im Land eigentlich los ist und warum selbst alltägliche Abläufe von vielen offenkundig nicht mehr
bewältigt werden können. […]

Angriff auf unsere Wahrheitssysteme
Nolens volens komme ich damit zwangsläufig auf das Thema Chemnitz zu sprechen, das während unseres
Urlaubs in den Niederlanden auch dort schon durch die Zeitschriften getrieben wurde.

Geradezu hochnotpeinlich entlarvend empfand ich die Aussage des sächsischen Ministerpräsidenten
Kretschmer, der wegen der Berichterstattung über die Vorkommnisse in Chemnitz von einem „Angriff auf
unsere Wahrheitssysteme“ sprach, was er in der vergangenen Woche auch anlässlich eines Besuchs im
von hier aus nur wenige Kilometer entfernt liegenden Bayreuth wiederholte https://www.nordbayerischerkurier.
de/inhalt.kretschmer-in-bayreuth-was-wir-aus-chemnitz-lernen-muessen.ce35cf93-a529-47e3-82fb-
25e97819bea2.html.

Werter Herr Ministerpräsident: Von Thomas Jefferson, dem 3. Präsidenten der Vereinigten Staaten und
Mitbegründer der Unabhängigkeitsverfassung, soll der berühmte Satz stammen „Nur die Lüge braucht die
Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht“.
Was bitte meinen Sie mit „unseren Wahrheitssystemen“? Die mittlerweile unerträglich werdende, systematische
Konstruktion der sgn. Wahrheit durch die Staatsmedien und die allermeisten Printprodukte? Oder
meinten Sie gefakte Umfragen? Sehen wir einfach nach Chemnitz:

Die dortigen „Hetzjagden“, „Zusammenrottungen“, „Progrome“ und „Aufmärsche“ – von was reden die Bundeskanzlerin,
die ARD-Sprechpuppe Claus Kleber, Maybritt Illner, der unter seinen Aussagen optisch zunehmend
leidende Regierungssprecher Seibert und all die anderen Regierungspaqageien denn da eigentlich?

Der sächsische Generalstaatsanwalt, die Polizei in Chemnitz und die dortige Presse haben wiederholt klipp und
klar unterstrichen, dass ihnen keinerlei Hinweise auf geschweige denn Beweise für irgendwelche „Hetzjagden“
vorliegen. https://www.publicomag.com/2018/09/sachsens-generalstaatsanwaltschaft-widerspricht-merkel/

Wer glaubt, Versammlungen der „Antifa“ oder der Vertreter rot-grüner Wahrheitskonstrukteure als Demonstrationen
bezeichnen zu können, die friedlichen Demonstrationen der auch in Sachsen dominierenden
politischen Mitte hingegen als „Zusammenrottungen“ oder „Aufmärsche“, der bedient sich des klassischen,
der Bundeskanzlerin aus ihrer DDR-Zeit Zeit als „FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda“ bestens
vertrauten Sprachstils.

Dass es auch in Chemnitz wie überall und beileibe nicht nur in unserem Land echte, beinharte Rechtsradikale
gibt, soll gar nicht in Abrede gestellt werden. Die von Politik und Medien unablässlich zitierten rechten
Hasstiraden, die Hetzjagden, die Zusammenrottungen und Aufmärsche hingegen sind nach allem, was wir
von der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft, der Polizei und seit gestern auch des Präsidenten des
Verfassungsschutzes erfuhren, aber reine Erfindung der politischen „Wahrheitssysteme“ in inniger Komplizenschaft
mit dem zwangsfinanzierten Staatsfunk.

Der Denunziationsjournalismus inkl. rüdester Fake News richtet sich immer unverblümter gegen jeden, der
zur Merkelschen „Willkommenskultur“ und ihren negativen Auswüchsen nicht gesinnungskompatibel ist.

Dass das das Vertrauen in die etablierten Parteien und die Glaubwürdigkeit der Medien mit der Brechstange
aushebelt, liegt auf der Hand. Fatalerweise scheinen die Verantwortlichen nicht einmal mehr das noch
erkennen zu können.

Zufall oder Plan?
Es ist schon absurd: Getrieben von den alternativen Medien, kommen auch Staatsfunk und die großen
Tageszeitungen nicht mehr umhin, Schlag auf Schlag von Messermorden, Vergewaltigungen und anderen
Straftaten zu berichten, um im Gegenzug mehr und mehr „Experten“ zu Wort kommen zu lassen, die verzweifelt
beweisen sollen/wollen, dass von den „Flüchtlingen“ keine höhere kriminelle Energie ausginge als
von denen, die „schon länger hier leben“.

Was wir aus Chemnitz wissen, entspricht dem mittlerweile bekannten Ablauf: Ein „vermutlicher“ Iraker, der
mit rundum gefälschten Papieren vom BAMF zertifiziert wurde, hatte 2015 schon in Bulgarien einen Asylantrag
gestellt, er war „polizeibekannt“ und wurde trotz aller vorliegenden Gründe nicht abgeschoben. Woher
der zweite Täter, ein „mutmaßlicher“ Syrer kam, weiß man auch nicht. Und nach einem dritten Tatverdächtigen
namens Farhad Ramazan Ahmad https://www.welt.de/politik/deutschland/article181416508/Daniel-
H-erstochen-Haftbefehl-gegen-dritten-Tatverdaechtigen-in-Chemnitz.html wird nun bundesweit gefahndet.

Muster: Jeder, der das will, kommt ungehindert ins Land, erfindet sein Alter, seine Identität oder auch mehrere,
tut und lässt hier, was er will. Und unsere Behörden nicken all das offenkundig hilflos ab und geben
seine Rundumversorgung und sein Gefährdungspotential an den Steuerzahler weiter.
Wer von den „Schutzbedürftigen“ straffällig wird, hat in aller Regel nichts zu befürchten, auch nicht, wenn
er immer und immer wieder straffällig wird. Wie Anis Amri. Und treibt er es allzu arg, darf er in der Regel mit
einer Sanktion im unteren Bereich des möglichen Strafrahmens rechnen.

Der Rechtsstaat – es ist einfach Fakt – funktioniert vorne, hinten, rechts und links, oben und unten nicht
mehr. Und das in einem Ausmaß, das geradezu die Frage aufdrängt, ob das wirklich nur auf Inkompetenz
und Hilflosigkeit zurückzuführen oder nicht vielmehr ganz bewusst so gewollt ist.

Dass Menschen, die diesen völligen Kontrollverlust des Staates kritisieren und dagegen auf die Straße gehen,
als „rechts“ oder als „Nazis“ niedergemacht werden, zeugt von einem Denken, das die politische Mitte in
keiner Weise mehr nachvollziehen kann. Weswegen sich niemand wundern muss, dass die AfD in Umfragen
wie von mir (ich berichtete) in einem persönlichen Brief an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu
Dreyer (SPD) prognostiziert, nun die SPD um einen vollen Prozentpunkt überholt hat. Und gemittelt über alle
ostdeutschen Bundesländer hat sich die AfD nun in der Wählergunst sogar vor die CDU geschoben. Frau
Merkel will Chemnitz besuchen. Soll sie. Ich halte das für keine gute Idee.

Das alles hat sich gerächt und es wird sich weiter rächen. Die Menschen wollen einfach nur den Rechtsstaat
zurück und keine Politiker, die sich als Vorreiter der Rechtsbrüche profilieren und völlig zu Recht tief
„besorgte Bürger“ als Rassisten oder Nazis beschimpfen. Natürlich gibt es einen rechten Mob. Aber einen
linken ebenfalls. Der aber wird als Verteidiger der Demokratie verehrt.

Tübingens grünen Oberbürgermeister Boris Palmer wollte ich einmal interviewen. Auf den letzten Drücker
sagte er ab. Meine Fragen und seine Antworten wären zu deckungsgleich gewesen. Hier finden Sie einen
Beitrag der einzigen leuchtenden Kerze am Baum der Grünen: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
ob-palmer-je-laenger-ich-mir-die-berichte-ueber-chemnitz-anschaue-um-so-weniger-verstehe-ichsie-
a2625722.html

Die Krone der politisch-medialen Fake News lieferte am Dienstagabend um 22:45 Uhr B5 aktuell, der Nachrichtensender
des Bayerischen Rundfunks ab. Dort hieß es (Zitat): „Gut eine Woche nach dem mutmaßlichen
Messerangriff auf einen Deutschen …“

Dass Daniel H. von einem „mutmaßlichen“ Syrer und einem „mutmaßlichen“ Iraker mit 20 – 25 Messerstichen
regelrecht abgeschlachtet wurde, das belegen Staatsanwaltschaft und Polizei. Aber unser Regierungsfunk
berichtet allen Ernstes, dass dieser tödliche Messerangriff „mutmaßlich“ gewesen sei. Tiefer sinken können
unsere Medien nicht mehr. Aber das hatte ich Anfang Januar 2016 nach den Ereignissen in Köln schon
einmal gedacht.

Ich schrieb B5 aktuell nach dieser geradezu demagogisch anmutenden Meldung eine kurze E-Mail. Am
nächsten Tag war dieser Spuk vorbei. Allerdings kam dann ein „Experte“ zu Wort, der zu den Demonstrationen
in Chemnitz ausführte, dass sich dort „Bürger, aber auch Rechtsradikale bis hin zur AfD“ eingefunden
hätten. Man beachte die Steigerung!
Mittlerweile ruderten sie alle zurück. Die Kanzlerin, ihr Steffen Seibert, ARD, ZDF, T-Online etc. etc.. Helfen
wird es nicht mehr.

Die größten Feinde der Demokratie …
… sind die Rechten. So der fast einhellige Tenor der Politik und der Medien. Falsch. Der größte Feinde der
Demokratie sind diejenigen, die permanent Gesetzesbrüche nicht nur auf Bundesebene, sondern auch im
EU- und Völkerrecht begehen, gegen die eigenen Bürger vorgehen und die willfährigen Medien für sich
einspannen. Und das ist – ich hatte es ja bereits mehrfach belegt – die Bundesregierung.

Dass CDU-Urgesteine wie Willy Wimmer und Wolfgang Bosbach so massiv Front gegen die Bundeskanzlerin
machen, ist löblich. Aber warum um Himmels Willen sind es so wenige? Auch die CDU/CSU sollte doch
erkennen können, in welchem Tempo sich die SPD unter ihrer hysterischen Frau Nahles zerlegt.
Innenminister Horst Seehofer, der Fleisch gewordene Mann des Worts, nie jedoch der Tat, brandmarkte
in dieser Woche die Migration „als Mutter aller politischen Probleme“. https://www.tagesschau.de/inland/
seehofer-migration-debatte-101.html

Wer permanent und vorsätzlich gegen das Grundgesetz, das AsylG, das AufenthaltG, das PolG und das
Dublin-Abkommen verstößt, die Presse gleichzuschalten versucht und die Kritiker an diesen unverblümten
Rechtsverstößen als „rechts“ abstempelt, der muss sich nicht wundern, wenn ihm die rechtstreuen Gefolgsleute
von der Fahne gehen.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Wer könnte noch von einem Staate sprechen, wenn durch die Grausamkeit eines einzigen alle unterdrückt
werden und nicht ein Band des Rechts alle gemeinsam verbindet?“ (Marcus Tullius Cicero)

„Nicht die Diktatoren schaffen Diktaturen, sondern die Herden.“ (Georges Bernanos)
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Auszug Newsletter 28.07.2018

IN VIELFALT GEEINT

Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn man es nicht wahr haben will und lieber ins Reich der Verschwörungstheorien verdrängt: Die
Frage, wie es zum zügellos ausufernden Verwirrungszustand vieler Politiker und Bürger kam, wird immer
unabweisbarer. Tut man ihnen etwas ins Trinkwasser? Wohl kaum, sonst wären wir alle betroffen. Berieselt
man sie über TV oder Smartphones mit unterschwelligen Botschaften? Vielleicht. Oder leiden sie an einer
ideologischen Besessenheit? Ich weiß es nicht, halte aber Letzteres für am wahrscheinlichsten.

Die EU- und UN-Pläne zur Massenmigration vor allem nach Europa hatte ich hier wiederholt zitiert. Und die
schönen Begriffe „Resettlement“ und „Relocation“ finden sich auch im Wahlprogramm der CDU von 2017.

Um es klar zu machen:
Hier geht es keineswegs um die immer wieder betonte „humanitäre Verpflichtung“ zur Hilfe, es geht um einen
vorsätzlichen Bevölkerungsaustausch. Die „Homogenität der Völker zerstören“ wollte Peter Sutherland (gest.
07.01.2018), UN-Sondergesandter für Migration. Und Frans Timmermans, Vizepräsident der EU-Kommission
fordert, „sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben“.

EU und UN können also mit Fug und Recht als zutiefst rassistisch bezeichnet werden, da sie sich anmaßen,
Völker nach ihrem Gutdünken genetisch zu „optimieren“ und die Menschen dazu zu zwingen, sich der Auslöschung
ihrer kulturellen Identität, Tradition und Verschiedenheit zu unterwerfen. Eine gute Zusammenfassung
dazu finden Sie hier: https://www.geolitico.de/2018/04/28/massenmigration-als-strategie/

Und während der Fall Sami A. wieder und wieder durchs Dorf getrieben wird und vor unser aller Augen scheinbar
erbittert um irgendwelche Zahlen, Obergrenzen, Solidarität, Familiennachzug oder nicht, Abschiebungen,
Frontex, die bayerische Grenzpolizei und die zu Tode zitierte Bekämpfung von Fluchtursachen gestritten
wird, setzt Bundesaußenminister Maas in Marrakesch freudig seine Unterschrift unter den neuen UN-Pakt
für Migration https://refugeesmigrants.un.org/sites/default/files/180528_draft_rev_2_final_1.pdf.

Und dieser Vertrag, unterzeichnet von 27 europäischen Staaten (nur Ungarn verweigerte sich), bedeutet bei
genauerem Hinsehen nicht mehr und nicht weniger als den gewollten Untergang des Abendlandes. Offiziell
gilt dieser Pakt zwar als „freiwillig“, Ungarn unterzeichnete ihn aber eben nicht, weil es an diese Freiwilligkeit
nicht glauben mochte.

Wer nach der Lektüre des auf der Vorseite verlinkten Dokuments immer noch glaubt, die Bundesregierung
und ihre Helfershelfer würden von edlem Humanismus getrieben, dem ist nicht mehr zu helfen. Es geht um
den Umbau, den Austausch, die Rassenvermischung der Bevölkerung. Aber lesen Sie einfach weiter:

„Gemeinsam eine neue Nation erschaffen“, glaubt man SPIEGEL-Mitherausgeber Jakob Augstein, dürfen
sich die Deutschen ruhig einmal richtig was kosten lassen, nämlich die Aufgabe ihres bisherigen Sozialstaats
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/einwanderung-ein-deutscher-traum-kolumne-a-1217379.html ,
wobei der mehrfach preisgekrönte Autor für Europa auf einen Input aus dem Nahen Osten und Afrika setzt.

Bekanntermaßen pfeift dieser Sozialstaat schon jetzt aus allen Löchern, aber die moralisch gebotene Idee
eines neuen „Schmelztiegels“ rechtfertigt es laut Herrn Augstein, ihn aufzugeben. Durch was er ersetzt werden
soll und wie das alles finanziert werden könnte, dazu schweigt er sich leider aus.

„Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt.“ hatte Katrin Göring-Eckhardt (Die Grünen) schon 2015
erkannt. Und sich gefreut, dass die Unternehmen nun endlich die dringend benötigten Fachkräfte bekämen
und die Zuwanderer die Rentenkassen füllen würden. Phantasie hatte die Dame ja.

Und, Frau Göring-Eckhart: „Menschen schenken“ würden sich die Einheimischen selbst vermutlich in einem
weit gößerem Umfang, wenn es nicht „gewisse“ Parteien und Strömungen gäbe, die die klassische Familie
als Form des Zusammenlebens bekämpfen, wo immer es nur geht. Welche „gewissen“ Parteien?

Die Parteien, die Schwule, Lesben, Homo-Ehen, 60 neu erdachte „Geschlechter“, den Gender-Gaga und
eben alles vergöttern, was die Reproduktion der indigenen Bevölkerung unterdrückt.
Die Parteien, die für eine Lohn-, Lebenshaltungskosten- und Mietpreisentwicklung gesorgt haben, die den
Kinderwunsch vieler Eltern schlicht nicht umsetzbar erscheinen lässt. Ehe und Familie stehen laut Art. 6 (1)
des Grundgesetzes ausdrücklich unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.

Dass die Gründerväter*innen dieser Schrift geahnt haben könnten, dass die Familie dieses besonderen
Schutzes einmal bedürfen sollten, wage ich zu bezweifeln. Aber seitdem ist viel Wasser den Rhein hinab
geflossen. Oder auch die Rheinin.

Aber macht ja nichts, wir bekommen den Nachwuchs ja jetzt von außerhalb, wobei ebenso blöder- wie
natürlich rein zufälligerweise die Mädchen und Frauen fehlen. Aber keine Sorge, die stellen wir gerne. Und
damit nicht etwa die Deutschen auf die Idee kommen, selbst Kinder in die Welt zu setzen, hat der fürs junge
Publikum gedachte SPIEGEL online-Ableger Bento die Kleinen schon vor längerer Zeit wissen lassen, dass es
egoistisch sei, für eigenen Nachwuchs zu sorgen. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/unglaublichbento-
autorin-verlangt-ende-des-kinderkriegens-denn-das-ist-egoistisch-a2498942.html

Schon Kindern Schuldgefühle einzutrichtern, die sie in die Richtung lenken sollen, selbst keinen Nachwuchs
haben zu wollen, ist wohl mehr als nur schräg. Bento hätte ja auch auf die Idee kommen können, die Bevölkerungsexplosion
in Afrika zu thematisieren. Oder Geburtenkontrolle. Oder Verhütung. Hätte …

Als kleiner Einwurf: Es kommen, wir hören es ja tagtäglich, immer weniger „Schutzsuchende“, „Asylbewerber“,
„Flüchtlinge“, „Migranten“ und „Einwanderer ins Sozialsystem“ – suchen Sie es sich einfach aus. Im nahen
Bayreuth hat sich die Anzahl der Kopftuchträgerinnen nach meiner Einschätzung allerdings binnen eines
Jahres verdoppelt, die der Afrikaner gefühlt verzehnfacht.

Nun ja, an den am Mittwoch wieder gestarteten Bayreuther Wagner-Festspielen kann es vermutlich nicht
liegen. Eher daran, dass der Bundesregierung jegliche Kontrolle über die Zahl, Identität und Absicht der
Zuwanderer komplett entglitten ist und sie halt zeigt, was sie weiß. Die Spitze des schwarzen Eisbergs
sozusagen.

Ginge es Merkel, Maas, der SPD, den Grünen und den Linken tatsächlich um die Linderung der Not der
Ärmsten dieser Welt und um die Bekämpfung von Fluchtursachen, würden sie das logischerweise vor Ort
tun, dort, wo ein Euro 20 mal oder 50 mal mehr hilft als hier. Aber nein, stattdessen streicht man die Entwicklungshilfe
gegen den Protest des zuständigen, klugen Ministers noch zusammen – auf dass sich noch
mehr Menschen nach Europa aufmachen – und auf dass Herrn Augsteins „neue Nation“ entstehe.

Was EU und UN da treiben, beklatscht übrigens von der vom Mitgliederschwund geplagten katholischen und
evangelischen Kirche, das lässt an einen geplanten Genozid denken. Wikipedia schreibt dazu: „Gekennzeichnet
ist er [der Völkermord] durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale,
ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Wohlgemerkt: Schon
die Absicht erfüllt den Tatbestand!

Also genau das, wofür sich der EU-Vizepräsident, der verstorbene UN-Sondergesandte für Migration und
auch Nicholas Sarkozy mit ihrer Forderung nach der verpflichtenden Auslöschung der Nationalstaaten und
der Rassenvermischung aussprechen. Bis jetzt – ich betone „bis jetzt“ ungestraft. Warten wir auch in dieser
Hinsicht einmal auf die Blackbox Donald Trump. Weit über 40.000 versiegelte Anklagen. … Mehr in Kürze.

Wurde der von Außenminister Maas unterzeichnete Migrations-Pakt dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt?
Nein, die Kanzlerin entsandte ihren Außenminister mal flott zum Unterschreiben. Haben Sie vom
Treffen in Marrakesch von unserem Qualitätsjournalismus auch nur eine Silbe erfahren? Nein.

Erst in der vergangenen Woche betonte das Bundesverfassungsgericht den hohen Stellenwert des GEZzwangsfinanzierten
öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nur: Welchen Stellenwert haben staatlich gelenkte
Medien, wenn sie über für Deutschland und Europa im wahrsten Sinne (über-)lebenswerte Vorgänge nicht
berichten, sondern sie zweifellos vorsätzlich verschweigen und Pseudo-Aufreger aufblähen?

Es ging und geht den Verantwortlichen nie um die Rettung von Menschen in Not, denn dieses Ziel könnten
sie auf andere Weise erheblich effektiver und auch preiswerter erreichen. Es ging und geht um die Umsetzung
der „Neuen Weltordnung“ im Sinne eines Nikolaus Coudenhove-Kalergi, eines Thomas P. Barnett, einer
Barbara Lerner-Spectre, eines Jean-Claude Juncker, eines Frans Timmermans, eines Peter Sutherland,
einer Angela Merkel, eines Joachim Gauck, eines Jakob Augstein. Andere Namen gehörten gewiss auch
noch in diese Reihe, aber vielen, die die finsteren Pläne unterstützen, will bzw. muss ich sogar wohlwollend
unterstellen, dass sie sie gar nicht verstanden haben und/oder ihre Konsequenzen nicht erfassen können.

In Vielfalt geeint
Wissen Sie, wessen Wahlspruch dieser sympathische Slogan ist? Es ist der der EU. Unter genau dieser
Vision sind die heutigen Mitglieder der Europäischen Union diesem Bündnis beigetreten. Auf einen heute
üblichen Terminus gebracht, ging es also um nicht mehr und nicht weniger als ein „Europa der Völker“ oder
ein „Europa der Vaterländer“.

Diese Vielfalt der Nationen und ihre Bewahrung finden sich ausdrücklich in den EU-Verträgen. Die „Konsolidierten
Fassungen des Vertrages über die Europäische Union und des Vertrags über die Arbeitsweise der
Europäischen Union“ von 2010 finden Sie hier https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=O
J:C:2010:083:FULL&from=DE

Schon in der Präambel des Vertragswerkes ist vom „kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas“
die Rede, auch von dem Wunsch, „die Solidarität zwischen ihren Völkern unter Achtung ihrer Geschichte,
ihrer Kulturen und ihrer Traditionen zu stärken.“

Und in Artikel 4 (2) heißt es: „Die Union achtet die Gleichheit der Mitgliedsstaaten vor den Verträgen und ihre
jeweilige nationale Identität, die in ihren grundlegenden politischen und verfassungsmäßigen Strukturen einschließlich
der regionalen und lokalen Selbstverwaltung zum Ausdruck kommt. Sie achtet die grundlegenden
Funktionen des Staates, insbesondere die Wahrung der territorialen Unversehrtheit, die Aufrechterhaltung
der öffentlichen Ordnung und den Schutz der nationalen Sicherheit. Insbesondere die nationale Sicherheit
fällt weiterhin in die alleinige Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten.“

So weit, so gut. Fakt ist allerdings, dass diejenigen EU-Anhänger, die heute vom kulturellen, religiösen und
humanistischen Erbe Europas reden oder gar von „Völkern“ oder der zu achtenden „nationalen Identität“
überhaupt zu sprechen wagen, nicht etwa als vertragskonforme Verteidiger der europäischen Werte gelten,
sondern als Populisten bzw. in der Kampfsprache der Gutmenschen als „völkische Nationalisten“.

Die Feinde der Demokratie, des inneren Friedens, des Geistes der Europäischen Verträge, des Selbstbestimmungsrechts
und der Vielfalt der Völker und Individuen, der Völkerverständigung, der nationalen Identität
der Völker, des Friedens, der Freiheit und der Humanität, aber auch der territorialen Unversehrtheit und last
but not least des Grundgesetzes finden sich mithin nicht bei den sgn. Rechtpopulisten, sondern in der EU,
der UN und dezidiert auch in der deutschen Bundesregierung.

Diejenigen, die am lautesten nach Vielfalt schreien, wollen sie abschaffen, diejenigen, die ohne Ende Toleranz
einfordern, meinen nur die Toleranz für die eigene Weltsicht. Und viele derjenigen, die allerorten „rechte
Feinde“ der EU ausmachen, sollten einfach einmal die Verträge der Gemeinschaft lesen, die von diesen
bösen Rechten verteidigt, von ihnen selbst aber mit Füßen getreten werden.

Um es zu einem wunderschönen Ende zu bringen, darf ich FDP-Chef-Lindners Aussage beim traditionellen
ZDF-Sommerinterview des ZDF wiedergeben, dessen Aussagen Sie hier nachlesen können: https://www.
liberale.de/content/wir-wollen-eine-europaeische-loesung-fuer-die-migrationsfrage Herr Lindner führte aus:

„Man bekämpft Populisten dadurch, dass man an rechtsstaatlichen Prinzipien festhält.“
Danke, Herr Lindner, für diese Klarstellung! Irgendwer scheint nach Ihrer Aussage also nicht an rechtsstaatlichen
Prinzipien festzuhalten. Stimmt. Und da können Sie sich ja auch auf das Urteil des OLG Koblenz,
Aktenzeichen 3 UF 32 / 17 berufen https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechtsstaat-laut-urteil-ausserkraft-
gesetzt-das-geheimnis-der-grenzoeffnung.239229aa-c042-468b-8979-e2910e9fea49.html

Nun, Herr Lindner: Wenn der Rechtstaat nach Auffassung des OLG Koblenz durch die Grenzöffnung tatsächlich
teilweise außer Kraft gesetzt wurde, warum nennen Sie dann die, die das kritisieren und die Wiederherstellung
rechtsstaatlicher Prinzipien einfordern, Populisten? Und warum wollen Sie diese Leute gar
„bekämpfen“? Bekämpfen sollten Sie kraft Ihres politisch bestenfalls Mittelschwergewichtes wohl besser
diejenigen, die sich eben nicht an rechtsstaatliche Prinzipien halten. Meine Vorschläge an Sie:

„Political correctness bekämpft man dadurch, dass man an rechtsstaatlichen Prinzipien festhält.“ und „Nicht
Bürger, die sich für rechstsstaatliche Prinzipien einsetzen, sind unser Problem, sondern Politiker, die diese
Prinzipien brechen und ihre Kritiker als Populisten verunglimpfen.“ FREIE DEMOKRATEN müssten die
Kanzlerin vor den Kadi bringen. FDP heißt es doch. Oder hat sich das P längst zum J verschlankt?

Wenn „Fälle“ uns als weltentscheidend eingebläut werden wollen, dann werden sie von den Medien zur
„Causa“ erklärt. Das meint zwar ein und dasselbe, salbt den einfachen Fall aber mit der höheren Weihe der
Bedeutsamkeit.

Vor lauter Sami A. Und Mesut Ö. kann man sich ja gar nicht mehr retten. Ich mag also dazu weitgehend
schweigen. Nur eines darf ich zum Fall Özil anmerken:
Dem Mann wird die „falsche“ nationale Gesinnung vorgeworfen bzw. ein fehlendes Bekenntnis vorrangig
zu seiner (einzigen) deutschen Staatsangehörigkeit bzw. Deutschland, einem Land, dem er gewiss viel zu
verdanken hat. Ich finde das ausgesprochen amüsant.

Denn die „Deutsche Nationalmannschaft“ hatte sich schon vor Jahren in „Die Mannschaft“ umbenannt.
„Deutsch“ und erst recht „national“ sind ja im Sprachgebrauch zu Unwörtern geworden. Wie viele Deutschlandfähnchen
haben Sie zu Beginn der WM an Autos oder Häusern gesehen?

Wer forderte dazu auf, mit schwarz-rot-gold geschmückte Autospiegel abzutreten? Die Antifa. Wer stellte fest,
dass es ein Volk gar nicht gebe? Robert Habeck (Die Grünen), der im Nachgang angab, falsch verstanden
worden zu sein. Wer urinierte auf die Deutschlandfahne (Die „Grüne Jugend“ in Bonn 2008). Wer schmiss
mit peinlich berührter Miene ein Deutschlandfähnchen fort? Die Bundeskanzlerin https://www.youtube.
com/watch?v=uZEcT6OsJg4 Und wer bezeichnete die Deutschen, juristisch durch die Staatsanwaltschaft
Hamburg als rechtskonform abgesegnet, als „Köterrasse“? Der türkische Grünen-Politiker Malik Karabulut.

Eingedenk des von einigen im Bundestag vertretenen Parteien nach Kräften geförderten, extrem gestörten
Verhältnisses der Deutschen zu sich selbst eingedenk – wie hätte sich Mesut Ö. denn „richtig“ verhalten?
Kein Foto mit Erdogan? Meinetwegen. Nationalhymne der Köterrasse mitsingen? Schwierig, da „völkischnationalistisch“.
Sich zu Deutschland bekennen, wenn es schon einige Parteien und die Kanzlerin nicht tun?
Auch diffizil.

Auf dem physisch nicht allzu breiten Rücken Özils beharken sich in epischer Breite zwei Lager, denen beiderseits
etwas ganz Einfaches fehlt: Ein ganz „normales“ Verhältnis zu ihrem Land. Ein Verhältnis, wie es
in allen unseren Nachbarländern gang und gäbe ist. Bei unseren Nachbarn in Frankreich, Italien, Spanien,
der Schweiz oder sonst wo in Europa gibt es so etwas wie Nationalstolz; in Deutschland haben viele den
Eindruck, als Nazi zu gelten, wenn sie keine Nationalscham zur Schau tragen.

Seit aus „Zu Gast bei Freunden“ das „Land, in dem wir gut und gerne leben“ wurde, hat man den Deutschen
ein neues Selbstbild verordnet. Das des für alles Übel der Welt Verantwortlichen, das der Liebe zur
Selbstaufgabe, zur Unterwerfung und zum warum auch immer verdienten Untergang der Nation. Und viele
haben es verinnerlicht. Begeistert verinnerlich sogar. Warum? Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk
der Büßer und Altruisten? Warum?

Herr Özil soll sich mehr zu Deutschland bekennen? Zu welchem denn bitte: Zu dem, in dem er geboren wurde
und aufgewachsen ist? Oder zu dem von heute, dessen Zukunft auch nicht mehr das ist, was sie einmal war,
falls nicht diejenigen gestoppt werden, die sich ihre Ideologie nicht von der Wirklichkeit vermiesen lassen
wollen. Und viele dieser Realitätsresistenten sitzen nun einmal in der Politik. In …

… Emigs Ecke
möchte ich Ihnen heute dazu einige Beispiele geben. Es ist zwar nicht schön, aber immerhin schön absurd:
Am Dienstag veröffentlichte die Bundesanwaltschaft, dass im seit Silvester 2015 noch bekannter gewordenen
bunten, weltoffenen und toleranten Köln auch die zum Islam konvertierte deutsche Staatsangehörige Yasmin
H. verhaftet wurde, deren syrischen Gatten Sief Allah H. man bereits zuvor wegen des Versuchs aus dem
Verkehr gezogen hatte, mit hochgiftigem Rizin einen Anschlag auszuführen. Um die Wirksamkeit des Gifts
zu testen, hatte sich das freundliche Paar zuvor in einer Kölner Zoohandlung einen Goldhamster besorgt.
Tierschützer vor! http://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?newsid=783

Am Donnerstag stach in Vilshofen ein 25jähriger Eritreer einen 11jährigen Nachbarsjungen nieder und gab
an, sich beleidigt gefühlt zu haben.
Ebenfalls vorgestern überrannten 600 afrikanische „Schutzsuchende“ in der spanischen EU-Exklave Ceuta
den sechs Meter hohen Grenzzaun unter dem Einsatz selbstgebauter Flammenwerfer und stark ätzenden
Branntkalks. https://meta.tagesschau.de/id/136518/spanische-exklave-hunderte-ueberwinden-grenzzaunvon-
ceuta, wobei das Wachpersonal von einer noch nie erlebten Brutalität sprach.

Und was tut Spanienes neue, rote Regierung? Sie ließ die Angreifer mit mobilen Hebebühnen von den Stacheldrahtzäunen
holen und plant, die messerscharen Klinge an den Zäunen zu entfernen.

Am Donnerstagabend sprachen sich dann die Oberbürgermeister der drei nordrheinwestfälischen Städte
Köln, Bonn und Düsseldorf in einem Brief an die Kanzlerin dafür aus, die „Seenotrettung“ im Mittelmeer wieder
zu reaktivieren, was vom Deutschen Städtetag postwendend als „Signal für Humanität“ begrüßt wurde.

Schon vor zwei Wochen hatte die SPD-Landtagsfraktion der SPD in Bayern beschlossen, dem Kapitän der
„Lifeline“ ihren Ehrenpreis zu verleihen. Für „praktizierte Humanität“. Gestern erhielt er ihn.
RTW-Fahrer, aufgepasst: Wenn Sie in München einen Obdachlosen aufgabeln, der sich zur Rush Hour
mutwillig auf den Mittleren Ring legt und dort in Schwierigkeiten gerät, fahren Sie ihn bitte keinesfalls ins
Klinikum rechts der Isar, sondern nach Hamburg oder Berlin. Gibt einen Ehrenpreis von der SPD!

Ihnen allen ein entspanntes Wochenende!
Beste Grüße
Axel Retz

„Diese Flüchtlinge klopfen nicht an die Türe, sie treten sie ein.“
Viktor Orban, ungarischer Präsident

„Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass die Integration von Muslimen unmöglich ist.“
Milos Zeman, Präsident der Tschechischen Republik

„Es ist nicht Teil der EU-Philosophie, dass die Menge über ihr Schicksal entscheidet.“
Martin Schulz. ehem. Präsident des europ. Parlaments
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Auszug Newsletter 14.07.2018

VORHANG AUF: DER GROSSE TRUMPUTIN

Liebe Leserinnen und Leser,
wegen der Einladung zu einem Familienfest in meiner unmittelbaren Nachbarschaft am kommenden Wochenende
wird Teil A dieses Newsletters heute vorgezogen. Teil B wird turnusgemäß am 21. Juli zur Versendung
kommen.

Ludwig van Beethovens 4. Satz seiner 9. Symphonie, deren Text von Friedrich Schillers Ode „An die Freude“
stammt, kam bekanntermaßen auch als sgn. Europa-Hymne zu Ehren, ohne dass man den Komponisten
oder den Dichter um ihr Placet hätte bitten können.

„Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!“ hat seit Herbst 2015 eine ganz aktuelle Bedeutung
gewonnen, die aber nicht bei allen die im Text angedachte Freude hervorrufen konnte.
Ob die Bundeskanzlerin als Physikerin „Die Ode“ kennt, weiß ich nicht. Aber in ihrer Ausbildung hat zweifellos
die Diode einmal ihren Weg gekreuzt.

Eine Diode ist ein elektronisches Bauteil, das einen Strom nur in einer Richtung passieren lässt, ihn in der
anderen Richtung aber blockiert, weswegen in der Elektrotechnik auch von einer „Durchlassrichtung“ und
einer „Sperrrichtung“ gesprochen wird. Was wunderbar zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin passt: Die Durchlassrichtung
des Stroms führt im von Frau Merkel ausgetüftelten Schaltkreis nach Deutschland herein, die
Sperrrichtung steuern Österreich, Italien und Nordafrika bei, die ihrerseits beneidenswerterweise schon über
hinreichend viele Atomphysiker, Ärzte, Raketenforscher, Architekten und Ingenieure verfügen.
Im Zuge des fließenden Stroms kam und kommt es leider immer wieder zu teils tödlichen Kurzschlüssen
und Überspannungsphänomenen, die dringend nach Entladung suchen und dabei den Gesetzen der Physik
folgend den Weg des geringsten Widerstands wählen.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass es die Bundeskanzlerin war, die im Gegensatz zu ihrem heutigen Credo,
dass es in Europa keine Alleingänge geben dürfe, den Kontinent und die EU gespalten hat. Sie war es, die
der AfD den Steigbügel zu ihrem Aufstieg hielt, einfach weil sie sich nicht die Bohne für die Mehrheitsmeinung
der Bürger interessierte und mit kräftiger Unterstützung „ihrer“ Medien dafür Sorge trug, üble Entwicklungen
zu vertuschen oder totzuschweigen, die Kritiker ihrer Politik mundtot zu machen und die ungeborene Meinungsfreiheit
bereits in den Köpfen ihrer potentiellen Widersacher abzutreiben. Nur:

„Alle große politische Aktion besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische
Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“, stellte Ferdinand Lasalle,
Gründervater der SPD, einst fest. Bzgl. der Entscheidung, wo die frühere Volkspartei bzw. die gesamte
GroKo diesbezgl. heute steht, mag ich niemanden bevormunden.

Wegen ihres Engagements gegen „Kandel ist überall“ prognostizierte ich der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin
„Malu“ Dreyer (SPD) in einem persönlichen Brief schon vor Monaten, dass die AfD die Sozialdemokraten
in der Wählergunst sehr bald überholen werde. Was nun passiert ist. Frau Dreyer, das am Rande,
ist auch Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder und Vorsitzende des Verwaltungsrats des ZDF.
Vor vierzehn Tagen hatte ich hier den spitzen Finger in die schwärende Wunde der Meinungsumfragen
gelegt, die über Wochen hinweg Punktverluste der CDU/CSU und Zuwächse der AfD kundtaten, ohne dass
sich die Ergebnisse (CDU/CSU 30 Prozent, AfD 16 Prozent) jemals änderten. Eine Woche später fingen sie
dann an, sich zu ändern, was nun wirklich nicht ich ausgelöst haben muss.

Die Rückkehr der Vernunft?
Die gesamte politische Diskussion um das Thema Migration wird mittlerweile dermaßen unsachlich und
destruktiv geführt, dass die meisten Bundesbürger wahrscheinlich ganz zu Recht davon ausgehen, von der
GroKo keine Problemlösungskompetenz mehr erwarten zu dürfen. Und von den Sozialdemokraten schon
einmal gar nicht. Und bitte:

Die Politik sollte geflissentlich damit aufhören, den Bürgern eine Verrohung der Sprache vorzuwerfen. Da
muss heute wirklich erst einmal vor der eigenen Haustüre gekehrt werden! Was die GroKo abliefert, das ist
schon kein „Rosenkrieg“ mehr, das ist semiprofessionell verschleierter, gegenseitiger Hass. Also lassen wir
einmal die Fakten sprechen:

Rund 1,3 Milliarden Menschen leben derzeit auf dem afrikanischen Kontinent, in der EU sind es geschätzt
511,81 Millionen https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14035/umfrage/europaeische-union-bevoelkerung-
einwohner/

Bis 2050 wird für Afrika von einer Einwohnerzahl von 2,5 Milliarden Menschen ausgegangen. Weil, auch
wenn diese Aussage vielleicht nicht der „political correctness“ entspricht, die Vermehrung im ärmsten Kontinent
der Welt „recht ungezügelt“ verläuft.
14.07.2018

Seit nun schon über 50 Jahren läuft, wohl nicht zu Unrecht auch aus einem schlechten Gewissen heraus,
die sgn. Entwicklungshilfe Europas für Afrika. Gab es seitdem weniger Kriege dort? Nein. Mehr Bevölkerungszuwachs:
Ja.

Soll Europa all diese Menschen aufnehmen, sobald sie sich auf den Weg zu uns machen? „Seid umschlungen,
Millionen“, liebe SPD, liebe CDU, liebe die Grünen, liebe die Linken? Und müssen/wollen/können wir
diese Menschen hier gegenleistungslos versorgen, selbst wenn sie kriminell werden? Nehmen wir einmal
ein konkretes Beispiel, das kürzlich hohe Wellen schlug:

Am 3. Juli wurden, wie bekannt, 69 Afghanen per Flieger nach Kabul abgeschoben. Einer dieser abgelehnten
Asylbewerber beging dann in Kabul Suizid. Was hierzulande in der Folge eine Welle der Empörung bis hin
zu Rücktrittsforderungen gegenüber dem Bundesinnenminister auslöste.
Der 23-jährige, in Hamburg lebende Afghane war rechtskräftig wegen Diebstahls, versuchter gefährlicher
Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
verurteilt. Weitere Strafanzeigen wegen Raubes, erneut gefährlicher Körperverletzung und anderer
Delikte waren anhängig.

Eingereist war der Mann 2011. Der gestellte Asylantrag wurde 2012 abgelehnt. Eine dagegen eingereichte
Klage wurde Anfang 2017 vom Verwaltungsgericht für erledigt erklärt, da sie nicht weiter verfolgt wurde.
Im März 2017 wurde eine Duldung ausgesprochen, weil die Abschiebung nicht vollziehbar war. Nun war
sie es offensichtlich.

So: Seit acht Jahren lebte der „Schutzbedürftige“ in Deutschland und wurde vom Steuerzahler finanziert.
Inkl. seiner Strafprozesse, inkl. seiner Klage. Das umfangreiche Strafregister, mit dem er sich dafür acht
Jahre lang erkenntlich zeigte, verdeutlicht die ganze Schwäche des sgn. Rechtsstaates. Und dass jemand
„geduldet“ wird, weil seine Abschiebung nicht vollziehbar war, setzt dieser Schwäche das Sahnehäubchen auf.
Ich denke, dass der junge Mann acht Jahre lang gute Chancen hatte, etwas aus seinem Leben zu machen.
Dass das trotz diverser Hürden geht, dafür gibt es glücklicherweise zahlreiche Beweise. Aber offenkundig
entschied er sich für eine kriminelle Laufbahn. Und wenn er sich nach seiner Abschiebung das Leben nimmt,
dann soll deswegen der Bundesinnenminister zurücktreten? Wie bitte?

Zurücktreten müssen hätte sein Vorgänger inkl. des damaligen Bundesjustizministers und der Kanzlerin,
unter deren schützenden Händen permanenter Rechtsbruch, illegale, unkontrollierte Zuwanderung und
der Missbrauch des Asylrechts aufblühten. Und das tausend- oder zehntausendfach, wenn es denn reicht.
Asylsuchende haben zu 100 Prozent Smartphones, aber nur zu knapp 30 Prozent Papiere. Gut, in Einzelfällen
mag es dafür gute Gründe geben. Aber wer sich dann der Mitwirkung an der Feststellung seiner
Identität verweigert oder dabei betrügt, der gehört nicht gepampert, sondern in den nächsten Flieger gesetzt.
SPD, Grüne und Linke, aber auch ProAsyl und diverse andere NGOs sollten bitte einmal die Frage beantworten, welches Ausmaß von Straftaten die Gastgeber der „Schutzbedürftigen“ denn eigentlich noch
erdulden sollen, bevor die Täter abgeschoben werden dürfen. Und ob sie das überhaupt akzeptieren sollten
anstatt bei straffällig werdenden Zuwanderern rigoros und kompromisslos sofort die Reißleine ziehen zu
können. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen? Nicht in D.: Märchenhaftes Staatsversagen!

Aber diese Frage können sich die Gutmenschen nicht einmal stellen geschweige denn beantworten. Vermutlich,
weil verletzte, ermordete oder Vergewaltigte als eine Art den eigenen Hypermoralismus heiligende
Märtyrer betrachtet werden. Je „humaner“ die Deutschen sind, gerade wenn sie dafür ins Gras beißen müssen,
umso edler fühlt sich der das alles tolerierende Gutmensch. Was hingegen die Opfer ihrer Lieblinge
betrifft, zeigen SPD, Grüne und Linke im Übrigen nicht das geringste Mitgefühl. Im Gegenteil:

Diejenigen, die dieses Mitleid haben, werden von ihnen als Rassisten beschimpft und im Falle einer Demo
gegen die importierte Gewalt von ihrer prügelnden Antifa heimgesucht. Das Ergebnis sind dann halt 17,5
Prozent Wählerstimmen für die AfD. Mehr als jeder Sechste – wie lange will wer da noch von Nazis sprechen?
Seit Donnerstag scheint sich, so der österreichische Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), in der Migrationsdebatte
ein „Paradigmenwechsel“ anzubahnen, den man als den Wiedereinzug der Vernunft bezeichnen
kann – falls er denn auch umgesetzt wird.

Denn Österreich, Italien und der deutsche Bundesinnenminister sprachen sich gemeinsam mit anderen
EU-Innenministern in Innsbruck dafür aus, die Zuwanderung künftig nicht mehr bloß zu „verwalten“, sondern
sie wirksam zu steuern, was wohl „begrenzen“ heißen soll.

Gelingt dieses gewiss ambitionierte Vorhaben, den von der Kanzlerin angerichteten Scherbenhaufen wieder
zu kitten, dürfte das nicht nur den äußerst brüchigen Zusammenhalt der EU noch einmal etwas kitten,
sondern auch die Wiedereinsetzung des geltenden Rechts einleiten und damit auch den originären Geist
des Asylgedankens über seinen hunderttausendfachen Missbrauch triumphieren lassen.

Zögen hier alle EU-Staaten an einem Strang, würden die immensen Kosten der illegalen Migration in sich
zusammenfallen wie ein unsachgemäß behandeltes Soufflé. In zwei Hälften aufgeteilt, könnte das dadurch
frei werdende Geld einen weitgehenden Schutz der Außengrenzen der EU gewährleisten (und ob das geht!)
und in den Herkunftsländern der Zuwanderer dafür sorgen, die Migrationsgründe abzustellen.
Für Zweiteres, ich schrieb es bereits einmal, veranschlagt Bundesentwicklungsminister Müller schlappe zehn
Milliarden Euro pro Jahr, also ein Fünftel dessen, was allein Deutschand derzeit für „Flüchtlinge“ ausgibt.
Und es würde die Pläne derer durchkreuzen, die sich für Europa die verpflichtende Rassenvermischung
auf die Fahnen geschrieben haben.

Entpuppt sich der Innsbrucker „Paradigmenwechsel“ jedoch als Mogelpackung, wird die CSU bei der
Landtagswahl im Oktober ihr Waterloo erleben, während die AfD bundesweit in Richtung 25 Prozent zulegen
dürfte. Wie es dann um die Austritte aus der SPD und aus den beiden großen, auf Kanzlerinnenlinie
liegenden Kirchen in Deutschland bestellt sein würde, kann man an maximal fünf Fingern abzählen.

Und dass es bei einer Mogelpackung bleiben könnte, ist leider ausgesprochen wahrscheinlich. Denn bei
genauerem Hinsehen zeigt sich, dass sich auch die Innsbrucker „Ergebnisse“ in die Tradition reiner Absichtserklärungen
einreihen. Und auch die sind nicht neu, sondern schlicht und ergreifend Zitate aus den
von den Willkommensfanatikern außer Kraft gesetzten EU- und Dublin-Verträgen.

NSU: Mehr Fragen als Antworten
Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis der Prozess gegen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ in ein
Urteil einmündete. Und wer sich einmal echte Neonazis ansehen wollte, der konnte das in München am Tag
der Urteilsverkündung tun. Und diese Herrschaften, das am Rande, sind wohl gewiss keine AfD-Wähler.
Welche Rolle die Behörden bei den Morden und Anschlägen der Rechtsradikalen spielte, warum die Polizei
troz klarer Hinweise so lange einen Bogen um Ermittlungen eines rechtsextremen Hintergrundes machte,
warum der Verfassungsschutz so eifrig Akten schredderte und im Prozess nur widerwillig kooperierte, ob
und wie viele Hintermänner der „Döner-Morde“ es gab – alle diese Fragen sind bis heute unbeantwortet.

Den Angehörigen der Opfer der Morde und den bei den beiden Bombenanschlägen verletzten Menschen
gebühren mein Mitgefühl und mein höchster Respekt. Dass ihr Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat
(vielleicht nicht erst nach den Urteilen) erschüttert ist, weist sie als Musterbeispiele gelungener Integration
aus: Sie denken und empfinden wie die Mehrheit der Bürger. Ihre Toten werden dadurch nicht mehr lebendig.
Auch nicht die vom Berliner Breidscheidplatz.

Der Scheck heiligt die Mittel
Ob man jemanden, der sich wie der US-Präsident am Donnerstag letzter Woche beim NATO-Gipfel selbst
als „sehr, sehr stabiles Genie“ bezeichnet, obwohl kaum jemand auf der internationalen Bühne der Politik
seine Meinung schneller ändert als er und viele seiner Ideen auch mit viel Wohlwollen bestenfalls als subgenial
zu bezeichnen sind, das mag jeder Leser für sich entscheiden.

Nicht mehr „nur“ zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts will Donald Trump künftig von den NATO-Partnern
als Schutzgeld eintreiben, sondern vier. Deutschland sieht er in der Gewalt Russlands, da wir uns von dessen
Erdgas abhängig gemacht hätten. Er droht mit Sanktionen, falls die Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream
2 zum Einsatz käme. Und jeden auf diesem Globus, der künftig dem Iran Öl abkaufen will, gedenkt er mit
ebenfalls mit Sanktionen zu belegen. Sanktionen soll es auch gegen die Briten geben, falls sie nach dem
Brexit mehr Handel mit der EU treiben, als es dem US-Präsidenten gefällt.

Irgendwie sind alle ganz schrecklich böse zu Amerika, dessen nationale Sicherheit der Präsident ja in Kürze
wahrscheinlich schon gefährdet sehen wird, wenn irgendein Europäer mittags weder zu McDonalds noch
zu Burger King geht.

Das sehr, sehr stabile Genie geniert sich nicht zu destabilisieren, wo immer es dafür eine Chance wittert.
Und davon wittert es mehr als überhaupt da sind. Wie immer geht es dabei im Wesentlichen nur ums Geld.

Der Scheck heiligt die Mittel. Sich der fixen Idee hinzugeben, Völkern oder gar der ganzen Welt diktieren zu
können, wer mit wem was zu tun oder zu unterlassen hat – der gute Donald hat es noch nicht verstanden
– ist der Grundgedanke auch derer, die er bekämpft: Der EU und der UN. Denn genau diesen fixen Ideen
hängen auch diese beiden Institutionen nach. Nennt man Diktatur, Mr. President. Wird trotz Abrissbirne-
Politik nicht klappen.

Fußball-WM: Der auffälligste Seitenwechsel
Für Männer wie mich, die vermutlich aufgrund irgendeines noch nicht erforschten Gendefekts im Fußball
nicht die angeblich schönste Nebensache der Welt erkennen können, sind vier Wochen WM keine leichte
Kost, da man in den Medien flink wie ein Knallfrosch sein muss, um der Berichterstattung darüber zu entkommen.
Nun ja, es gibt wahrlich Schlimmeres. Beispielsweise Damenwahl, wenn man nicht tanzen mag.
Oder köstliche Tofu-Spezialitäten vom Grill inkl. Klangschalen-Therapie.

Auffällig war – und hier beziehe ich mich nur auf B5 aktuell, den Nachrichtenkanal des Bayerischen Rundfunks
– wie sich der Tenor der gesendeten Beiträge in vier Wochen änderte.
Vor und zu Beginn der WM überwog eine tendenziöse, teils leicht ironische Berichterstattung, mit transportiert
wurde, dass Russland mit der Ausrichtung des Fußballspektakels krampfhaft versuche, seine „völkerrechtswidrige
Besetzung der Krim“ vergessen zu machen und dabei um schöne Bilder heischen werde, auf die
man bitte nicht hereinfallen möge.

Schon im Viertelfinale bekam diese Art der Berichterstattung erkennbare Risse. Und je näher das Finale rückt,
umso russlandfreundlicher geht es zu. Erst recht nach der gestrigen Aussage des mit den Namen Infantino
gesegneten FIFA-Präsidenten, Moskau habe die beste aller Fußballweltmeisterschaften ausgerichtet.
Ein wahrlich fulminanter Seitenwechsel. Die äußerst elastische Handhabung von Urteilen oder Verurteilungen
wird von unseren Medien einfach vollzogen, nie aber kommentiert geschweige denn mit der Bitte um
Entschuldigung für vorherige Verirrungen verziert.

Am Montag werden sich in Helsinki Donald Trump und Wladimir Putin treffen. Ein sehr, sehr stabiles Genie
mit, ja mit wem eigentlich? „Der Westen“ ex USA weiß ja gar nicht mehr, wen er mehr beschimpfen soll. Das
Weiße Haus oder den Kreml. Oder Ungarn, Polen, Italien, Österreich. Egal, Hauptsache, es wird geschimpft
statt konstruktive Politik gemacht.

Trumputin, denke ich, dürfte für einige Überraschungen gut sein. Und zwar für Positive. Sehr gespannt bin
ich darauf, ob und wie die Spitzen-Chamäleons von ARD und ZDF darauf reagieren werden. Das wird allemal
spannender werden als das Endspiel der WM!

Emigs Ecke
Leser Mathias Emig bat mich ja, diesen Teil des Newsletters mit etwas Positiven ausklingen zu lassen. Heute
habe ich Ihnen etwas ganz Besonderes mitgebracht. Ich lege es vor allem Frau Aydan Özoguz (SPD) ans
14 VORHANG AUF:

Herz, deren Antwort auf meine persönliche Zuschrift ich ja hier im Newsletter veröffentlicht hatte. Bis März
d. J. war Frau Özoguz im Rang einer Staatsministerin als Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration
und als stellvertretende SPD-Chefin für die Bundeskanzlerin tätig und vor allem durch ihre Äußerungen
aufgefallen, dass „eine spezifisch deutsche Kultur jenseits der Sprache schlicht nicht identifizierbar“ ist und
dass „das Zusammenleben [mit den Migranten] täglich neu ausgehandelt“ werden müsse.

Ich will Sie nicht weiter auf die Folter spannen: https://www.youtube.com/watch?v=06YvNPAD2lg
Genießen Sie es. Und gönnen Sie sich vor allem auch die Kommentare unterhalb dieses 15-minütigen
Highlights. Die meisten kommen aus dem Ausland, in dem es weitaus weniger Deutschenhasser zu geben
scheint als im Bundestag.

Ihnen allen ein entspanntes Wochenende!

Beste Grüße
Axel Retz

„Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben. Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie“
Ralph W. Emerson (1803 – 1882), amerik. Geistlicher

„Das schönste aller Geheimnisse ist: Ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.“
Mark Twain (1835 – 1910), amerik. Schriftsteller

„Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration.“
Thomas Edison (1847 – 1931), amerik. Erfinder
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Auszug Newsletter 07.07.2018

FRANKENSTEINS RASSISTENJÄGER

Liebe Leserinnen und Leser,
dass es das Thema der unkontrollierten Migration mittlerweile auf Platz eins der öffentlichen Wahrnehmung
geschafft hat, ist der Sache angemessen, auch wenn es seit geraumer Zeit richtig nervt. Nicht angemessen
aber ist die Art und Weise, mit welchem Dilettantismus, welcher Hilflosigkeit und mit welcher Schönfärberei
die Politik mit diesem Thema umgeht. Was insbesondere für Berlin und vor allem Brüssel gilt.

Von dort kehrte die Kanzlerin mit einer Menge ungedeckter Schecks in die Bundeshauptstadt zurück, wobei
es nicht ganz so viele waren, wie sie kundtat. Dass sie dafür aus ihren eigenen Reihen gar so arg gelobt
wurde, mag daran liegen, dass ungedeckte Schecks in der Politik zum täglich Brot gehören.

Danach begeisterte der Bundesinnenminister durch den bis jetzt großartigsten aller zirkusreifen Wendetänze
seiner politischen Laufbahn, bevor sich endlose Nachsitzungen unter bemüht wirkendem Applaus der CDU/
CSU, vehementen Buhrufen aus den Reihen der SPD, der Grünen und der Linken vor den Augen eines
weggedämmerten Publikums in einem riesigen Schwall heißer Luft auflösten, wie ihn Welt lange nicht mehr
gesehen hat.

Geändert hat sich – nichts. Die Linke und die Grünen schreien weiter wie von der Tarantel gestochen auf,
sobald sie nur das Wort Grenze hören, die SPD versucht, sich durch Verweise auf dies und jenes, was mit
ihr nicht zu machen sei, die verloren gegangene Kontur zurückzuerobern und die CSU weiß noch nicht, wie
sie mit der Eskalation ihres Glaubwürdigkeitsverlusts umgehen soll.

Was die Neuauflage der GroKo vor ihrem Zustandekommen aufgeführt hat, war in der Tat schrecklich. Aber
was sie danach abgeliefert hat, verdient nur noch das Prädikat unerträglich.
Während sich Rot-Grün-Links immer noch an den „geschenkten Menschen“, den „Goldstücken“, „Facharbeitern“
und „Kulturbereicherern“ berauscht und sich vor lauter humanitärer Verpflichtung der alles tolerierenden
Selbstaufgabe verpflichtet fühlt, ist vom in Brüssel als Erfolg verkauften „europäischen Geist“ auf weiter Flur
nichts auszumachen. „Nun sind sie einmal hier“, hatte die Kanzlerin in Bezug auf die Migranten einst formuliert.
Und hier sollen sie bitteschön auch bleiben, meinen heute unsere Nachbarstaaten ebenso lakonisch,
ohne dass es ihnen zu verübeln wäre.

Der orchestrierte Burgfrieden zwischen CDU/CSU mit den geplanten „Transitzentren“ nahe der bayerischösterreichischem
Grenze, die seit vorgestern auf Druck der SPD nicht mehr Transitzentren heißen dürfen,
ist nicht mehr als die altbekannte Symbolpolitik. Zum einen, weil diese Einrichtungen auf Druck der auf die
Fortsetzung der Armutsmigration fixierten SPD keine geschlossene Anlagen sein werden – womit man sich
diese Investitionen auch gleich ersparen kann.

Zum anderen, weil die CSU die wirklichen Migrationsprobleme überhaupt nicht angefasst und sich stattdessen
an einem verschwindend kleinen Teil von Asylbewerbern festgebissen hat, der numerisch unter der Gesamtzahl
der Zuwanderer frühestens auf der zweiten Nachkommastelle sichtbar wird.

Das sind diejenigen, die bereits in einem anderen EU-Staat einen Asyleintrag (für dieses Land!) gestellt haben.
Da aber nahe 100 Prozent der Migranten aus bekanntem Grund unbedingt nach Deutschland wollen, werden
sie natürlich dank Herrn Seehofers Pyrrhussieg auf ihrer ungehinderten Reise durch Europa nirgends einen
Asylantrag stellen. Und dann? Dann werden sie leer stehen, die neu geplanten „Transitzentren“. Aber soweit
scheint man in Berlin nicht mehr denken zu wollen oder zu können.

Die Kompromistkäfer feiern es als Erfolg und klopfen sich dafür auf die Schenkel, künftig und rein theoretisch
eine klitzekleine Spezies von Asylbewerbern abweisen zu können. Vorausgesetzt, man könnte dieser
Migranten überhaupt habhaft werden. Aber wie sollte das geschehen?

„Hierher, hierher, hier wird kontrolliert“? Klar doch, so geht das. Während dem dummen Volk über B5 aktuell,
den Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks, im Viertelstundentakt verkündet wird, wie lang die
Wartezeiten an der Grenze auf der A8 und der A93 sind, gehen oder fahren die Asylsucher links und rechts
an diesen Kontrollpunkten vorbei.

Der tolle Durchbruch, den die Kanzlerin und der Pirouettenmeister Seehofer zustande brachten, ist de facto
nichts anderes als ein neues „Willkommen“, garniert mit dem Hinweis, bitte einen Asylantrag ab sofort erst
auf deutschem Boden zu stellen.

Dass Österreichs smarter Kanzler Kurz unmittelbar nach dem Berliner „Asylkompromiss“ betonte, wie wichtig
die Sicherung der Europäischen Außengrenzen sei, falls man innereuropäische Grenzkontrollen verhindern
wolle, unterstreicht das Dilemma in seiner ganzen Größe:

Denn diese Erkenntnis wird seit drei Jahren heruntergebetet, aber nichts bewegt sich. Wer in die EU will, spaziert
hinein, kann sich dort nach Belieben bewegen, braucht keine Papiere, kann seine Identität verschleiern
oder sich mehrere zulegen, Urlaub in dem Land machen, aus dem er angeblich flüchten musste, weitgehend
unbehelligt straffällig werden, Abschiebungsbeschlüsse einfach ignorieren etc. etc. Immerhin:

Frontex-Chef: Ende der Naivität
Sebastian Kurz stellte richtigerweise fest, dass in der EU die Zeit des Vertuschens und Beschönigens des
Migrationsthemas vorbei ist. Ebenso wie Frontex-Chef Fabrice Leggeri „das Ende der Naivität“ der Europäer
in der Migrationspolitik begrüßte https://www.epochtimes.de/politik/welt/frontex-chef-begruesst-ende-dernaivitaet-
der-europaeer-in-migrationspolitik-a2483353.html

„Die“ Europäer, in diesem Punkt kann ich Herrn Leggeri nicht zustimmen, waren allerdings keinesfalls naiv.
Und diejenigen von ihnen, die es waren, sind es größtenteils auch heute noch. Weil sie unfähig sind, sich der
Wirklichkeit zu stellen und zu differenzieren, unfähig, Andersdenkende nicht mit ihrem Hass zu überziehen.
Und weil sie den Koran noch nie gelesen haben und das vermutlich auch niemals tun werden und mit vom
Humanitätsfieber glänzendem und entrücktem Blick angetreten sind, die ganze Welt zu retten (nicht auf
ihre Kosten natürlich) und in einem Aufwasch die von Degeneration bedrohten Europäer durch die seit
Jahrzehnten in den Köpfen der „Eliten“ grassierende Rassenvermischung zu veredeln – eine Ideologie, die
selbst zutiefst rassistisch ist. Dazu gleich mehr.

Wenn ich oben von der Unfähigkeit naiver Gutmenschen schrieb zu „differenzieren“ kann ich Ihnen dazu
ein einfaches Beispiel aus der Praxis liefern: Am vergangenen Samstag traf ich mich mit der Leiterin einer
nahen Kindertagesstätte, die mir von ihren Erfahrungen berichtete.

Demnach gibt es Migrantenkinder, deren Eltern alles in ihrer Kraft Liegende unternehmen, um ihre Kinder
in Deutschland zu verwurzeln. Und es gibt Eltern, die ihren Nachwuchs schon nach wenigen Tagen überhaupt
nicht mehr in die Kinderkrippe/den Kindergarten bringen oder bei Sonnenschein („zu heiß“), Regen
(„zu nass“) oder Frost („zu kalt“) erwarten, dass ihre Kinder vom Personal mit dem Auto von und zur KiTa
chauffiert werden, was natürlich nicht zu leisten ist und von einer pathologischen Anspruchshaltung zeugt.

Aber: Letztgenannte Klientel steht unter rot-grünem Artenschutz. Wie formulierte es Katrin Göring-Eckhardt
(Bündnis 90/Die Grünen) doch so nett: „Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen
und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte,
sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause
sind und sich auch zu Hause fühlen können.“ https://www.youtube.com/watch?v=SM_uDzdlGu8

Sehr geehrte Frau Göring-Eckhardt: Wer in unseren Sozialsystemen landet, hat in der Regel einen Arbeitsplatzverlust,
eine lange Krankheit, eine Scheidung oder einfach einen langfristig zu niedrigen Lohn vorzuweisen.
Diese Menschen sind zu bedauern. Und für sie wurde das solidarische Sozialsystem geschaffen. Aber
Menschen, die mit voller Absicht in dieses Sozialsystem einwandern, einzig um sich hier vom Steuerzahler
eine Rundumversorgung zu erschleichen, nein, die „brauchen“ wir nicht. Die braucht kein Land dieser Welt.
Und die sollten sich auch nicht hier zu Hause fühlen.

Frankensteins Rassistenjäger und ihre Kindersoldaten
Die alten Theorien Herrn Nikolaus Coudenhove-Kalergis, heute etwa von Nicholas Sarkozy, EU-Vizepräsident
Frans Timmermans oder Barbara Lerner-Spectre so weit zu Ende gedacht, dass es für Europa eine Pflicht
zur Rassenvermischung gebe, die gegenüber der Bevölkerung ggf. auch mit Gewalt durchgesetzt werden
muss, hatte ich hier im Newsletter wiederholt (und mit Quellenangabe) wiedergegeben. Alle, die diese
unverblümte Menschenzucht ablehnen, gelten diesen Herrschaften als bekämpfungspflichtige Rassisten.
Überlegt man sich das einmal etwas genauer, stößt man zwangsläufig auf eine ebenso perverse wie enttarnende
Logik:

Alle Menschen sind, abgesehen von der Hautfarbe, gleich. Behaupten die „Anti-Rassisten“. Und alle Menschen,
die annehmen, dass Menschen auch jenseits der Hautfarbe sehr vielfältig und unterscheidlich sind,
sind deswegen in ihren Augen „Rassisten“. Nur:

Wenn sich die Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe aber tatsächlich alle so ähnlich sind, warum sollen sie
dann auf Biegen und Brechen einer Rassenvermischung unterzogen werden – und das notfalls mit Gewalt?
Auf diese Frage gibt es nur eine einzige Antwort: Die „Antirassisten“ sind in Wahrheit selbst felsenfest davon
überzeugt, dass es gewaltige Unterschiede zwischen den Rassen gibt. Und sie sind beseelt vom Gedanken,
durch die Kreuzung von Rassen so etwas wie einen „neuen“, „besseren“ Menschen züchten zu können.

Dass es diese neuen Frankensteins stramme Eugeniker sind, ist unverkennbar. Im Dritten Reich gab es
den Begriff der Rassenschande https://de.wikipedia.org/wiki/Rassenschande, der Deutschstämmigen unter
Strafandrohung die Ehe oder den sexuellen Verkehr mit Menschen bestimmter Volksgruppen verbot.
Der frühere französische Präsident Sarkozy, Frans Timmermans und ihre „Follower“ sind auf dem besten
Wege, genau diese dunkle Zeit wiederzubeleben, wenn auch mit entgegengesetztem Vorzeichen. Unter
Strafe gestellt werden sollen nach ihren Vorstellungen offenkundig Menschen, die sich der verpflichtenden
Paarung mit anderen Rassen verweigern.

Wer sich mit wem paart, um eine Nachkommenschaft in die Welt zu setzen oder auch nicht, lieber Nicholas
und lieber Frans, das geht Euch rein gar nichts an. Heute nicht und auch in Zukunft nicht, Hand drauf!
DAS ist EU-Rassismus und Schlimmeres vom Allerfeinsten, gerichtet gegen die eigenen Bevölkerungen.

Verkauft unter den gefälschten Labels der „Weltoffenheit“, der „Toleranz“, der „Vielfalt“ und der „Humanität“.
Und auch, wenn die in der „Antifa“ versammelten (wie auf der ganzen Welt verführten und missbrauchten)
Kindersoldaten der Grünen, der Linken und der SPD noch so vehement gegen die Menschen vorgehen, die
sich diesen durch und durch kranken Gehirnen entgegenstellen, wird dieser Unfug in Europa nach meiner
Überzeugung in keinem einzigen Staat der EU jemals Wirklichkeit werden.

Die Flaumbart-Antifaschisten werden uns dafür später dafür dankbar sein, falls ihre Gehirne trotz permanenter,
ritueller, ideologischer Waschungen, dem Konsum nicht unproblematischer Substanzen und einer
bedenklich hohen Dosis Zeitgeist zur Ausreifung gelangen sollten. Was ich hoffe.

Irrtums-Experten
Wenn Sie wie ich beim heutigen Besuch des Wochenmarktes plötzlich etwas Eigenartiges an der Gesäßtasche
Ihrer Hose gepürt haben – dort, wo das Portemonnaie ruht -, reflexartig nach hinten griffen und doch
nicht das zu fassen bekamen, das an Ihre Euros wollte, dann dürfte es sich so gut wie sicher um die öffentliche
Hand gehandelt haben. Denn wiewohl sie sich „öffentlich“ nennt und allgegenwärtig ist, ist sie völlig
unsichtbar und der ungekrönte König der Taschendiebe.

Was tut die öffentliche Hand mit Ihrem Geld? Unter anderem finanziert sie jede Menge „Forschungsinstitute“
und „Stiftungen“, die nach eigener Meinung vor allem eines sind: „hochkarätig“. Aber was diese Häuser ab
und an so von sich geben, lässt in der Tat Zweifel aufkommen, ob ihr Wirken ernst zu nehmen ist oder nicht
nur Gefälligkeitsstudien für ihren Auftraggeber erstellt.

Am vergangenen Wochenende erlaubte ich mir, darauf hinzuweisen, dass die seit Jahren gebetsmühlenartig
vorgetragene Mär der dramatisch schrumpfenden Bevölkerung unseres Landes reine „Fake News“ sind,
vermutlich ersonnen, um die Bevölkerung auf die Notwendigkeit der Zuwanderung der dann doch irgendwie
ausgebliebenen „Facharbeiter“ einzuschwören.

Nix Facharbeiter, nicht einmal Interesse daran, einer zu werden: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/
handwerker-finden-kaum-nachwuchs-kunden-muessen-warten-a-1214745.html
Ich verwies darauf, dass die Einwohnerzahl seit langem steigt und aktuell eine historische Rekordmarke
markiert. Am Mittwoch dieser Woche, welch ein Zufall, bestätigte das „Berlin-Institut für Bevölkerung und
Entwicklung“ meine Aussagen https://www.berlin-institut.org/publikationen/studien/einflussfaktoren-desdemographischen-
wandels.html in einer von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie.

„Statt Schrumpfung kam Wachstum“, steht hier zu lesen. Und „Wachstum falsch eingeschätzt“. Ebenfalls
„zitierte“ die Studie meine Feststellung, dass in Deutschland aktuell mehr Menschen leben denn jemals zuvor.
Irren ist menschlich. Sich irren wollen offenkundig auch. In schon dreist zu nennender Form rollen auch
die „Experten“ der sgn. Meinungsforschungsinstitute durch die Medien. Und kaum jemandem scheint es
aufzufallen. Führen Sie einfach einmal Buch:

Die CDU/CSU ging in der aktuellen „Sonntagsfrage“ mit 30 Prozent (minus 1) ins Wochenende, die AfD
hingegen legte auf 16 Prozent zu (plus 1). Seit sechs Wochen verliert die CDU/CSU einen Prozentpunkt
pro Woche, während die AfD im gleichen Zeitraum angeblich stets um einen Prozentpunkt zulegte. Der Witz
dabei ist nur:

Auch vor sechs Wochen wurde die CDU/CSU schon mit 30 Prozent angegeben und die AfD mit 16 Prozent.
Die einen verlieren also ständig, ohne dass sie verlieren, die anderen haben eine Gewinnsträhne, bleiben
aber ebenfalls auf ihrem früheren Stand. Solche Umfragen braucht kein Mensch, es sei denn als Beweis
dafür, dass man sie nicht braucht.

Zahlen zur neuen „Härte“
Ob man die Migrationspolitik Australiens, Kanadas oder (in Kürze) aller anderen Staaten außer Merkelland
mag oder nicht, ist diskussionswürdig. Aber nur möglich mit Menschen, die auf ihrer Odyssee in die Multikulti-
Zukunft zwischen Skylla und Charybdis kein Wachs in oder gar zwischen den Ohren haben.

Von München aus wurden am Mittwoch per Flieger 69 Afghanen in ihr Heimatland abgeschoben. Details will
man der Öffentlichkeit nicht nennen. Diese (warum bitte nicht veröffentlichten?) Zahlen und ein paar andere
mehr habe ich vorgestern Früh direkt aus Kabul erfahren.
Zitat: „Im Flieger saßen neben den 69 Afghanen 134 Polizisten, zwei Dolmetscher und zwei Beobachter. Zur

Einordnung der Zahlen:
Mehrere Millionen Afghanen leben als Flüchtlinge in Pakistan und im Iran. Der Iran hat im ersten Hj. mehr
als 190.000 Afghanen in ihr Heimatland zwangsweise abgeschoben. In den ersten drei Monaten des Jahres
sind über 27.000 Afghanen illegal in die Türkei gereist. Ihr Ziel ist klar.

Zigtausende verlassen jeden Monat ihr Land wegen fehlender Perspektive. In diesem Jahr haben in Deutschland
ca. 5.000 Afghanen um Asyl nachgesucht. Deutschland hat von 2016 bis Juni 2018 234 Afghanen nach
Afghanistan abgeschoben.

Jetzt könnt Ihr die Abschiebung von 69 Afghanen in der Relation vernünftig einordnen.“ Zitat Ende.

Wir reden also seit Jahren von Zehntausenden, Hunderttausenden oder noch erheblich mehr an tatsächlichen
und potentiellen Zuwanderern allein aus Afghanistan und parallel dazu von sündhaft teuren Rückführungen im
niedrigen dreistelligen Bereich, die hier in den Medien als Beweis für ein funktionierendes Abschiebesystem
zelebriert werden.

Die Bundeskanzlerin reitet in jüngster Zeit wieder besonders halsbrecherisch auf dem hohen Ross der Menschenrechten
durch die Medien. Ich darf daran erinnern: 1979 zogen die Russen in Afghanistan gegen die
Taliban zu Felde, denen ihrerseits die NATO(!) und andere islamische Staaten zur Seite standen. Vermutlich
unterstützte Deutschland damals die Taliban, um irgendwie die westlichen Werte und so weiter und so fort.
Seit 2001 bekämpft die NATO die zuvor unterstützten Taliban (die Guten waren ab da die Bösen) und Deutschland
verteidigt seine Freiheit am Hindukusch. Auch wegen der westlichen Werte wahrscheinlich. …
40 Jahre Chaos unter munterer Beteiligung der NATO. „Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen.“ Ach ja?

Emigs Ecke
Leser Mathias Emig hatte angeregt, diesen Teil des Newsletters immer mit etwas Positivem ausklingen zu
lassen. Dass ich den heutigen Beitrag dazu wirklich positiv finde, kann ich nicht behaupten. Aber er unterstreicht
eindrucksvoll, in welchem Tollhaus wir uns mittlerweile befinden:

Am Landgericht Kiel erging am Mittwoch ein Urteil gegen einen 20-jährigen Syrer, der nach dem zu viel versprechenden
Ruf „Ich schlachte Dich ab!“ einem Landsmann einen achteinhalb Zentimeter langen Schnitt am Hals
beigebracht hatte, weil dieser ihm knapp 20 Euro Schulden für verkaufte Drogen nicht zurückzahlen konnte.
Soweit ich das verstehe, ging es hier also um ein Drogendelikt und um gefährliche Körperverletzung, begangen
nicht von einem (jur.) Jugendlichen, sondern von einem Erwachsenen.

Das Urteil der deutschen Justiz: Vier Trainingseinheiten Sport in einem Fußballverein. Die Legenden bildende
„volle Härte des Rechtsstaats“ sozusagen. Aber:

Der Delinquent und sein Anwalt legten Berufung gegen den Richterspruch ein – zu hart … https://www.epochtimes.
de/politik/deutschland/jugendgericht-bestraft-20-jaehrigen-messer-attacke-syrer-mit-fussballspielenacht-
zentimeter-hals-schnitt-nicht-tief-genug-fuer-bewaehrungsstrafe-a2485960.html

Die Botschaft des LG Kiel und dieses gesamten Prozesses an die Welt ist an Deutlichkeit nicht zu übertreffen.
Ich wünsche Ihnen dennoch ein entspanntes Wochenende.
Mit besten Grüßen!
Axel Retz

„Es muss mehr Ordnung in alle Arten der Migration kommen, damit Menschen den Eindruck haben, Recht
und Ordnung wird durchgesetzt.“     Angela Merkel (1954 – ) aus Regierungserklärung dieser Woche

„Die Verantwortung liegt bei jenen, die 2015 und 2016 eine falsche Flüchtlingspolitik betrieben haben.“
Sebastian Kurz (1986 – )
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Auszug Newsletter 30.06.2018

EU-GIPFEL: GEMEINSAM JEDER FÜR SICH

Frau Merkel hat alles richtig gemacht. Denkt sie. Jogi Löw dürfte das auch mal gedacht haben. Ob er hat oder
nicht, weiß ich nicht, da ich Ihnen nicht einmal erklären kann, was ein „Abseits“ ist oder der „Sechszehner“
geschweige denn eine „Bogenlampe“.

Nun rumpelt es so richtig in der EU. Was nicht nötig gewesen wäre, wenn man statt ideologisch verblendeter
Politiker und einer grotesken Brüsseler Beamteria einfach Menschen in der Regierung hätte, die a) Rückgrat
und b) ein wenig Sachverstand hätten.

Wenn Sie im Keller einen Wasserrohrbruch haben und das kühle Nass ihnen morgens beim Aufstehen im
ersten Erdgeschoss die Füße umspült – was tun Sie?

Der Kurs der EU und der Kanzlerin, die ja angeblich in Physik promoviert hat, ist bekannt: Sie legen Schlauchleitungen
in die Wohnungen Ihrer Nachbarn, ob die das wollen oder nicht. Und wer kein Wasser haben will,
dem drohen Sie mit Bestrafung. Und fließt das Wasser aus den Wohnungen der die Stirn runzelnden Nachbarschaft
via Schwerkraft wieder in Ihren eigenen Keller zurück, erhöhen Sie die Strafandrohung. Bis man

Ihre Schläuche einfach abklemmt.
Wird der Nachbarschaft klar, dass Sie selbst gar keinen Wasserrohrbuch in Ihrem Haus hatten, sondern die
Leitung absichtlich aufgedreht und sich danach auch beharrlich geweigert haben, sie wieder zuzudrehen, wird
es noch etwas diffiziler. Ihre Nachbarn, an sich immer um ein gutes Verhältnis mit Ihnen bemüht, kommen
auf die Idee, dass Sie ungeachtet des Wassers im Keller einen viel weiter oben liegendes Problem haben
könnten: einen fulminanten Dachschaden.

Natürlich sind diese Aussagen recht plakativ. Aber sie zeigen, wie naiv das Bundeskanzleramt, pagodenhaft
nickende Parlamentarier und die EU seit 2015 unterwegs waren. Nur:

Wenn noch zwei Millionen Kubikmeter Wasser in den Keller wollen, was soll dann überhaupt das ganze
Gezetere um ein paar Tausend Liter hin oder her?

Die „Fluchtursachen“ wollte (nie im Leben!) die Bundeskanzlerin bekämpfen. Und wie? Diabetikern verkauft
man Süßkram, Alkoholikern Schnaps und verfeindeten Staaten Waffen. Dann klappt das schon! Oder wie?
Der Blick auf eine im Mittelmeer herumdümpelnde „Aquarius“ mit ihren gut 600 „Flüchtlingen“ oder die „Lifeline“
mit 236 Migranten beherrschte zuletzt die Medien.

Flüchtlinge im Sinne des geltenden Asylgesetzes waren, soweit bekannt, auf der Aquarius oder der Lifeline
nicht oder nur in der Minderzahl dabei, ca. 94 Prozent waren junge Männer aus Ländern, in denen es keine
Verfolgung aus politischen Gründen und keinen Krieg gibt. Ein Bild, das man kennt und das halt allem
widerspricht, was man von früheren Fluchtbewegungen her kennt.

Dass sich Menschen auf den Weg machen, um ein besseres Leben zu suchen – wer wollte es ihnen verübeln?
Aber die Gutmenschen verweigern sich der Frage, wie nicht kompatible Kulturen zusammengebracht werden
sollen, wenn ein nicht zu unterschätzender Teil der Neuankömmlinge eben genau das überhaupt nicht
will und „unserer Art zu leben“ sogar ablehnend bis feindlich gegenübersteht. Sie verweigern sich auch der
Frage, in wie weit der „Westen“ selbst für die Probleme verantwortlich ist, die die Migration anheizen. Und
was getan werden müsste und auch könnte, um das zu beenden.

Dass die „Retter“ im Mittelmeer in Wahrheit Schlepper sind, hat sich mittlerweile bis zur CDU herumgesprochen:
„Wir stellen fest, dass wir auch solche Missionen haben, die nicht mehr darauf ausgerichtet sind,
Menschen aus einer akuten Gefahr zu retten, sondern die eben das Ziel haben, die Menschen aufzugreifen,
bevor es etwa die Küstenwache kann, die die Menschen dann wieder zurückbringt.“, stellte CDU-Generalsekretärin
Kramp-Karrenbauer Mitte vergangener Woche fest.

Nee, jetzt, wirklich, Frau Kramp-Karrenbauer? Echt? Das wissen wir seit drei Jahren. Und bis jetzt wurden
wir gesteinigt, geteert und gefedert, wenn wir das auszusprechen wagten.
Die Kanzlerin stieß ebenfalls auf eine Selbstverständlichkeit, als sie am Donnerstag vergangener Woche
feststellte, dass die Migration zur „Schicksalsfrage Europas“ werden könnte. Ja, Frau Dr. Merkel, das ist
wohl wahr. Aber wer trägt denn dafür die Verantwortung? Und wer gießt auch heute noch unbeirrt weiterÖl ins Feuer?
Und der Papst? Er redet von einer „demographischen Leere“ Europas, die durch Migration aufgefüllt werden
müsse. Lieber Herr Franziskus:

Wir haben keinesfalls eine „demographische Leere“, auch wenn Sie und unsere Politiker es uns permanent
einreden wollen. Deutschland ist nach Belgien das dichtestbesiedelte Land Europas. 1961 hatte die Bundesrepublik
73,4 Mio. Einwohner, 1984 waren es 77,7 Mio. und aktuell sind es 82,6 Millionen – so viele wie
noch nie zuvor! Von welch dramatischem Bevölkerungsschwund wird da eigentlich immer geredet?

Europa hat keine „demographische Leere“, aber Afrika hat eine „demographische Fülle“. Sieben Jungen
und sieben Mädchen wünscht man einem frisch vermählten Ehepaar in Madagaskar. Und an Familienplanung
oder gar Verhütung, Heiliger Vater, darf man ja nicht einmal denken, wenn es nach der katholischen
Kirche geht.

Die Bevölkerungsexplosion des schwarzen Kontinents nach Europa zu exportieren, verschiebt Teile dieses
Problems geographisch, trägt aber nicht das Geringste zu seiner Lösung bei. Wenn in Afrika pro Jahr rund
100 Millionen Kinder auf die Welt kommen und eine Million Afrikaner p. a. nach Europa einreisen, was soll
sich da wo verbessern? Was für Afrika, was für Europa?

Bestandserhaltungsmigration. Wie bitte?
Die UN, von US-Präsident Trump richtigerweise zunehmend kritisch gesehen, hat längst Konzepte ausgearbeitet,
wie einem Bevölkerungsschwund und der Überalterung der westlichen Staaten, Japans, Koreas,
Russlands und der USA begegnet werden könnte.

„Bestandserhaltungsmigration“ lautet das Zauberwort. Klingt irgendwie nach Hühnerhof oder planwirtschaftlicher
Viehzucht. http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf
Eine Population soll also zahlenmäßig auf ihrer bestehenden Höhe gehalten werden. Weil? Offiziell, um
den Wohlstand und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der von zunehmender Überalterung betroffenen
Länder zu gewährleisten und die Renten zu sichern. Mit Zuwanderern, die nicht in den Arbeitsmarkt zu
integrieren sind oder so wenig verdienen, dass sie nicht einmal ihre eigene Altersvorsorge erwirtschaften
können, geht dieser Schuss aber nun einmal genau in die entgegengesetzte Richtung los. Um das zu
erkennen, muss man nicht studiert haben. Um es anders darzustellen, vielleicht.

Wie sich mittlerweile immer klarer abzeichnet, ist der Merkel‘sche Willkommenskult weder im In- geschweige
denn im Ausland mehrheitsfähig. Die früher vor allem mit Hilfe der von den Medien geschwungenen Nazikeule
ist einer realistischeren Sichtweise auf die unkontrollierte Massenmigration gewichen. Einer Migration,
die die Zielländer gesellschaftlich zu destabilisieren und finanziell zu überfordern droht.

Wenn es die Absicht der Bundeskanzlerin war, durch permanenten Rechtsbruch den inneren Frieden und
den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen, die Kriminalitätsrate nach oben zu treiben, die Medien
unter ihre Fuchtel zu bringen, den sgn. Rechtspopulismus zu fördern und die EU in ihren Grundfesten zu
erschüttern, dann und nur dann kann man ihr politisches Erbe als Erfolg bezeichnen. Ansonsten ist es nicht
einmal ein Erbe, sondern eine Hinterlassenschaft.

Die Folgen ihrer Zweckentfremdung des Asylrechts möchte die Bundeskanzlerin gerne in andere Länder
verlagern. Auffangzentren in Italien oder Spanien, in Libyen, südlich von Libyen oder auf dem Westbalkan
geistern als Szenarien durch die Medien. Aber keines der angedachten Länder zeigt auch nur ansatzweise
Bereitschaft dazu. Aus Brüssel kehrte die einst angeblich „mächtigste Frau der Welt“ mit leeren Absichtserklärungen
und Händen zurück. Sie sieht es anders. Aber:

Der EU-Erklärung vom Donnerstag, in Europa in den Ländern, die das wollen, geschlossene Auffanglager für
Migranten zu schaffen und Asylberechtigte nach Prüfung in Länder weiterzuleiten, die das wollen, bedeutet
nichts anderes als eine völlig realitätsferne Absichtserklärung. Ebenso worthülsenhaft mutet die Aussage
der Bundeskanzlerin an, dass sich kein Migrant in der EU das Land aussuchen könne, in das er einreisen
wolle. Frau Merkel, wie wollen Sie das denn verhindern? Fakt ist:

Das ihm „zugewiesene“ Aufenthaltsland der EU wird den Migranten in der Regel gar nicht aufnehmen wollen.
Und ebenso wenig wird er dort bleiben wollen. Aber diese Fragen werden sich nicht stellen, weil es
keine geschlossenen Auffanglager geben wird, weil die EU-Außengrenzen nur mit dem Politikermundwerk
kontrolliert werden und bis jetzt auch nicht erkennbar ist, was sich in den vergangenen drei Jahren daran
geändert hat oder in den kommenden Jahren ändern wird.

160.000 Migranten aus Griechenland und Italien aufzunehmen, dazu hatten sich die EU-Länder vor rund
drei Jahren verpflichtet. Geworden ist daraus nichts. Und der „Erfolg“ des jetzigen EU-Gipfels besteht darin,
aus verpflichtend nun freiwillig zu machen. Das können Sie knicken!

Die Bundeskanzlerin hat im September 2015 möglicherweise tatsächlich aus einer einmaligen Notlage heraus
gehandelt. Aber sie zeigt sich bis heute nicht bereit, die von ihr weit geöffneten Einfallstore auch wieder zu
schließen und zu einem geordneten, im Eingang mit deutschem und EU-Recht stehenden Asylverfahren
zurückzukehren. Nein, sie will Europa mit Migranten fluten. Und da sie sehr wohl genau weiß, dass letztlich
niemand ihr die Zuwanderer abnehmen wird, kann letztlich nur geschlossen werden, dass sie Deutschland
mit Migranten fluten will. Und noch etwas:

Auch wenn rot-grüne Weltverbesserer es nicht wahr haben wollen: Wer sich aus Afrika nach Europa auf
den Weg macht und dafür 5.000 – 15.000 Euro auf den Tisch legen kann und zwar angeblich keine Papiere,
wohl aber ein Smartphone der neuesten Generation besitzt – ist das wirklich der „Schutzbedürftige“, um
den es uns gehen sollte?

Die in der gleißenden Sonne südlich der Sahara hockenden, ausgemergelten Kinder mit ihren vom Hungerödem
aufgequollenen Bäuchen – sitzen sie an Bord der „Seenotretter“? Haben Sie seit September 2015
auf all den vielen durch die Medien geisternden Bildern auch nur ein einziges solches Kind gesehen?
Ich nicht. Ich sehe so gut wie ausschließlich junge Männer in gutem Ernährungszustand, die alles andere als
einen irgendwie angeschlagenen Eindruck machen. Und diese Jungs müssen an der afrikanischen Küste
nur den dicken Zeh ins Wasser halten, um eine „aufgedrängte Seenot-Rettung“ (Philipp Amthor, CDU, am
Mittwoch im Bundestag) loszutreten.

Die „Bestandserhaltungsmigration“ der UN – um das vorauszusagen, muss man kein Prophet sein – wird
unter diesen Bedingungen zu einer Bestandsverdrängungsmigration. Und zu einem Weg, der m. E. über
kurz oder lang in einen Bürgerkrieg einmünden wird – also das, was die CIA für Deutschland schon im
Jahre 2008 für spätestens 2020 erwartet hat https://schluesselkindblog.com/2017/10/27/europa-2020-derprogrammierte-
buergerkrieg/

Lustigerweise geht eine nicht einmal kleine Zahl von Mitbürgern immer noch davon aus, dass das ganze
Thema sie selbst eigentlich gar nichts angehe. Solange das Morden und Messern, Vergewaltigen nicht
einen selbst oder die Familie betrifft, was soll‘s?

Und wer keine Kinder oder Enkel hat, aufgrund seines Chromosomengemischs nicht als Frau zur Welt kam
und seine Informationen nach wie vor vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezieht oder statistisch betrachtet
eh nicht mehr lange bis zum Dahinscheiden hat, dem mag das alles vielleicht egal sein. 50 Milliarden Euro
pro Jahr für meist illegale Zuwanderer, glauben diese Menschen, wachsen auf den Bäumen. Noch etwas
schneller als diese Geldbäumchen gedeiht derweil die Drogenkriminalität.

Den Gutmenschen, die sich so aufregen, wie viele Migranten denn nun in Italien festsitzen, mag ich einen
Link weiterreichen, der mich in dieser Woche von Leser J. B. aus Baden-Baden erreichte: https://www.welt.
de/politik/deutschland/article178141460/Migration-nach-Europa-In-NRW-leben-mehr-Asylzuwanderer-alsin-
ganz-Italien.html#Comments

Den Italienern ist das nicht mehr egal. Den Ungarn auch nicht. Nicht den Schweden, den Belgiern, den
Österreichern, den Niederländern, den Maltesern, den Tschechen, den Slowenen, den Dänen, den Schweden
und den Polen. Den Briten schon einmal gar nicht, für deren BREXIT die Bundeskanzlerin das Zünglein
an der Waage lieferte.

Hirntot, aber dennoch reanimierbar
Das Brüsseler Bla-Bla-Treffen, in dessen Folge nun abzuwarten steht, ob der schon so oft als Tiger gestartete
jetzige Bundesinnenminister Seehofer am Montag erneut auf dem Bettvorleger der Bundeskanzlerin landet,
war de facto ein Beweis für eine am „Flüchtlings“thema gescheiterte EU, die sich immer noch anmaßt, sich
mit Europa gleichzusetzen.

Europa rekrutiert sich aus der Summe seiner Bürger. Punkt. Nicht aus den Beschlüssen, Ideen oder Ideologien
selbsternannter oder in Selbstherrlichkeit verfallener Phantasten. Europa hat lange gebraucht, um
demokratisch zu werden. Aber diese Demokratie steht in Gefahr. Weil sie, um dieses Schlagwort aufzugreifen,
nicht „wehrhaft“ ist. Nicht wehrhaft gegen eigene Regierungen oder Brüsseler Konstrukte, die selbst
jeder demokratischen Legitimierung entbehren.

Ein zu Tode gemerkeltes Europa, dem sich weder innen noch außen jemand in den Weg stellt, was ist das?
Falsche Frage! Richtiger lautet sie: Was war das?

Agenda Kurz und lang
Die Kanzlerin ist abgekanzelt. Sie weiß es. Aber sie ist leider zu krank, sich selbst einen würdevollen Abgang
zu verschaffen, Fehler einzugestehen und dem zu folgen, auf das sie einstmals ihren Amtseid schwor.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, ich interviewte ihn ja hier für den Newsletter, als er noch Außenminister war, hat in der EU die Zügel in seine Hände genommen. Und ich denke, er wird den Begriff der
„Agenda“, durch den Zusatz „2010“ von Altkanzler Schröder mit einem negativen Beigeschmack goutiert,
rehabilitieren können. Dieser Newsletter geht also auch nach Wien.

Die EU muss:
1. definieren, wer von den Migranten „schutzbedürftig“ und asylberechtigt ist und wer nicht. Muss sie eigentlich
nicht, da das alles längst festgezurrt ist.

2. Die EU muss klären, wer einreiseberechtigt ist und wer nicht (muss sie eigentlich nicht, da längst festgezurrt).
Wer das nicht ist: Aus die Maus!

3. Die EU muss ihre Außengrenzen wirksam schützen. Eine Herkulesaufgabe, gewiss. Aber immer noch
billiger als das, was wir heute haben (steht ebenfalls in den EU-Verträgen).

4. Die EU sollte ihr Verhältnis zu Organisationen wie der UN oder der NATO überdenken, Waffenexporte in
Kriegsgebiete unter Strafe stellen.

5. Die EU sollte sich gegenüber den USA, Russland und China öffnen anstatt es sich in ihrem Migrationsproblem
(un)gemütlich zu machen. Die EU sollte sich ehrlich machen in der Frage, wer die Ukraine destabilisiert
hat.

6. Die EU sollte sorgsam beobachten, welche ihrer Industrien Afrika ausbeutet, das Entstehen einer eigenen
Wirtschaft dort durch Billigexporte unterminiert und Selbstverständlichkeiten wie Wasser auszubeuten
versucht. Und diese Unternehmen zur Raison rufen.

7. Die EU sollte Bedingungen schaffen, unter denen ihre eigene Bevölkerung wieder wachsen kann anstatt
sie durch migrationsbedingte und familienfeindliche Wohnungsnot und prekäre Löhne abzuwürgen. Eine
Willkommenskultur vor den Kreißsälen, Kindergärten, Schulen und vor allem faire Löhne statt Bärchenwerfern
an den Bahnhöfen braucht die EU.

8. Die EU muss mithelfen, die Bevölkerungsexplosion in Afrika einzudämmen. Auf den Papst können wir da
lange warten. Obwohl im Vatikan selbst ja der Heterosexualität Grenzen gesetzt sind.

9. Die EU muss dringend ihre Brüche sanieren, sich an ihre eigenen Verträge halten und Frau Merkel,
Monsieur Macron und die Europäische Zentralbank notfalls unter Einsatz aller juristischen Mittel auf ihrem
Selbstvernichtungskurs stoppen.

10. Wie schon seit Jahren von mir angeführt, könnte allein die Einführung einer minimalen Mikrotransaktionssteuer
alle finanziellen Probleme der EU lösen. https://www.youtube.com/watch?v=1HJ38scn7PE

Herrn Kurz traue ich zu, diese Punkte in Angriff nehmen zu können. Gemeinsam, Sie werden staunen oder
auch nicht, mit Donald Trump und Wladimir Putin.

Und wenn sie nicht gestorben sind, …
ja, dann leben sie noch heute. Die Wahlumfragen des ZDF mutieren mehr und mehr zu echten Schenkelklopfern.
Sich selbst vorführender Politfunk vom Allerfeinsten!

Wissen Sie, wer nach der gestrigen ZDF-Umfrage der derzeit beliebteste Politiker der Republik ist? Angela
Merkel, der Bundespräsident, unser Außenminister-Auszubildender Heiko Maas, Finanzminister Scholz,
Flinten-Uschi, Florian Silbereisen, Albert Einstein, Boris Becker, Sahra Wagenknecht, Biene Maja, Alice
Weidel oder Maria Callas?

Alles falsch! Der beliebteste deutsche Politiker ist Cem Özdemir! https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
politbarometer-cdu-csu-spd-gehen-den-bach-runter-oezdemir-beliebtester-politiker-vor-olaf-scholz-undangela-
merkel-a2481112.html

Ja. Danke auch. Überall, wo ich mit Menschen spreche oder mich mit ihnen via E-Mail austausche, fällt
ebenfalls immer wieder begeistert nur der Name Cem Özdemir. Geht Ihnen allen gewiss auch ebenso!
Bitte, bitte, liebes ZDF, liebe ARD: Wir müssen Eure teils an psychische Körperverletzung grenzenden Fake
News ja zwangsfinanzieren. Aber muss es denn wirklich gar so grober Unfug sein? Ich bitte um Mäßigung.

Emigs Ecke
Zum Ausklang dieses Newsletters wie immer etwas Positives. Heute sogar etwas sehr Positives: Am 16. Juli
werden sich in Helsinki Donald Trump und Wladimir Putin treffen. Just, nachdem die EU ihre Wirtschaftssanktionen
gegenüber Moskau erneuert hat. Und just einen Tag nach dem Ende der Fußballweltmeisterschaft.
Dass der US-Präsident dieses Sport-Event nicht besuchen würde, war klar. Aber zur nächsten Olympiade
wird er auf jeden Fall anreisen, allein um sich mit eigenen Augen ein Bild davon zu machen, wie hoch die
Mexikaner springen können.

Dieser makabre Witz geistert neuerdings durchs Netz. Er steht stellvertretend für eine neue US-Politik, in
der der nach außen extrem sprunghaft und impulsiv wirkende Präsident Zug um Zug seine Wahlversprechen
einlöst.

Und zu diesen Versprechen gehörte auch eine Normalisierung des Verhältnisses zu Russland. Der NATO
bzw. ihren Hintermännern wird das gar nicht gefallen. Aber vielleicht gefällt es Donald Trump einmal, auch
ihr den Rücken zu kehren. Auch das kam ihm ja bekanntermaßen schon einmal in den Sinn.
Was wäre, wenn Mr. Trump in Helsinki kundtäte, den Anschluss der Krim an Moskau zu akzeptieren? Was
verlöre er? Nichts. Aber in der EU bräche die große Ratlosigkeit aus.

Eine engere Kooperation mit Russland (und China?) würde den USA neue wirtschaftliche Möglichkeiten
eröffnen und womöglich den Zugriff auf die Rohstoffe des Riesenreichs eröffnen.

Vor allem aber würde sie die Kriegsgefahr in Europa abkühlen und den Kriegstreibern die Butter vom Brot
nehmen. Amerikas Unilateralismus inkl. New World Order wäre vom Tisch.
Beim Großreinemachen in Washington, ebenfalls von Donald Trump angekündigt, dürfte sich binnen Kürze
der Vorhang zum ersten Akt öffnen. Auch das sind ausgesprochen gute Nachrichten.

Mit besten Grüßen
Axel Retz

„Die Balance zwischen dem, was in Brüssel und was auf nationaler Ebene entschieden wird, hat sich auf
ungute Weise verschoben.“ Edmund Stoiber (1941 – )

„Die EU ist als Instrument zur Lösung von Problemen geschaffen worden, aber viele Menschen haben den
Eindruck, sie ist eher Teil des Problems denn der Lösung.“ Martin Schulz (1955 – )

Nachtrag: Im vergangenen Newsletter hatte ich zitiert, dass Bundesentwicklungsminister Müller
davon ausgeht, dass sich der Hunger auf der Welt mit lumpigen 10 Mrd. Euro pro Jahr bekämpfen ließe,
womit die Migration wirkungsvoll bekämpft werden könnte. Nehmen Sie die Bevölkerung der EU und der
USA, zusammen in etwa 800 Millionen Menschen. Pro Kopf müssten wir 12,50 pro Jahr aufwenden.
Trennstrich2

Auszug Newsletter 17.06.2018

HASS GESÄT, NICHTS GEERNTET.

Liebe Leserinnen und Leser,
es sei, so führte der frühere Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich am Freitag vergangener Woche
aus, zu seiner Amtszeit (2011 – 2013) „völlig unvorstellbar“ gewesen, dass es einmal eine Bundesregierung
geben könne, die unter Missachtung deutschen und europäischen Rechts das Land mit Hundertausenden
Flüchtlingen fluten würde. Aber:

Über Jahre hinweg brach und bricht die Bundeskanzlerin geltendes Recht. Asylrecht, AufenthG, PolG, Dublin-
Verträge, wie der frühere Bundesinnenminister ganz richtig feststellte, womit die Kanzlerin juristisch betrachtet
als Serientäterin eingestuft werden müsste. Und die, die sie unterstützten, als ihre Helfershelfer.

Seit Jahren nimmt in unserem Land die Massenzuwanderung zu. Und mit ihr leider auch Kriminalität,
Messermorde, (Gruppen-)Vergewaltigungen, Massenschlägereien, begangene oder gerade noch einmal
abgefangeneTerrorattacken, Überfälle, frei herum laufende, von der Justiz gepamperte Mehrfachstraftäter,
zunehmende Gewalt an den Schulen, vor allem gegen Lehrer/innen, die betrügerische Plünderung der Sozialsysteme,
eine bestenfalls als Symbolpolitik zu bezeichnender Grenzsicherung und Abschiebekultur und
die allgegenwärtige Furcht vieler Frauen, nach Einbruch der Dunkelheit auf die Straße zu gehen.
Das alles ist zum Kennzeichen eines Landes geworden, das von Frau Merkel zynisch als eines bezeichnet
wird, in dem wir gut und gerne leben.

Gedeckt wurde dieses auf dauerhaften Rechtsbruch angelegte und – wie selbst in der ARD zu sehen war
– durchaus geplante „multi-ethnische Experiment“ von einem fast auf eine reine Statistenfunktion eingedampften
Bundestag und einem zur Propagandamaschinerie verkommenen Staatsfunk, der erst durch
Verschweigen und Vertuschen, dann durch Beschönigen und Zwangserziehung widerborstiger Selbstdenker
auffiel, die bis hin zur wirtschaftlichen Existenzvernichtung geknutet wurden, wo immer sie öffentlich
vom dogmatischen Heilsgedanken der political correctness und dem alles überstrahlenen Narrativ des „Wir
schaffen das“ abzuweichen wagten. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/das-hatte-die-redaktionder-
tagesthemen-nicht-geplant/

Wie stete Wassertropfen sickerte jedoch trotz aller hurtig am Himmel aufgehängten und ihn verdunkelnden
Nazikeulen langsam, sehr langsam ins Bewußtsein der Menschen durch, dass die zu Hunderttausenden
ins Land strömenden Migranten eben keineswegs alle Flüchtlinge und nur in Unterzahl Facharbeiter waren.
Es sickerte ebenfalls durch, dass ihre Kriminalität entgegen aller offiziellen Aussagen ungleich höher war als
das der deutschen Bevölkerung. Und es offenbarte sich, dass der „mit aller Härte“ auftretende Rechtsstaat
einen Besorgnis erregenden Kontrollverlust aufwies und eine Zweiklassenjustiz entwickelte.

Auch wurde immer deutlicher, dass es völlig ausreichte, am Strand von Marokko, Libyen oder Tunesien den
Fuß in ein Gummiboot zu setzen, um von wartenden Schleppern und Schleusern nicht etwa in den nächsten
Hafen (Seerecht!), sondern nach Europa überführt zu werden. Ob IS-Kämpfer, eine arme Socke auf der
Suche nach einem besseren Leben, Boko-Haram-Sympathisant oder sonst was – egal: Kaum an Bord eines
Schiffes nach Europa, mutierten alle zu „Schutzsuchenden“. Aber nur in Deutschland.

Wenn Sie sich einmal Fotos von diesen Schiffen ansehen, dann entdecken Sie 90 bis 95 Prozent junge
Männer. Womit ich einfach einmal die Frage in den Raum stelle, warum sich die seit 2015 laufende Flüchtlingswelle
als vermutlich erste in der Geschichte überhaupt fast ausschließlich auf junge, gesunde Männer
beschränkt. Klassischerweise flohen in der Menschheitsgeschichte immer die, die sich nicht selbst schützen
konnten: Frauen, Kinder, Kranke, Greise, während die jungen Männer daheim versuchten, die die Flucht
auslösenden Faktoren zu bekämpfen.

Mehr oder weniger nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass in der vergangenen Woche ein geplantes Massaker
in der Düsseldorfer Innenstadt und ein Giftanschlag mit dem biologischen Dreckszeug Rizin in Köln
verhindert werden konnten. Aber immerhin: Die Medien berichten mittlerweile so breit darüber, dass ich mir
Details ersparen kann. Was aber auch die Frage aufwirft, warum auch immer das Kartell des Schweigens
erstens überhaupt entstand und zweitens gerade jetzt aufbricht wie ein platzender Abszess.
Hass gesät, nichts geerntet

Der nicht nur vom europäischen Ausland mittlerweile flächendeckend in Bausch und Bogen verdammte
Willkommenswahn einer der Wirklichkeit entrückten Kanzlerin, die auch heute noch keinen Anlass auslässt,
über Menschenwürde zu schwadronieren und selbst unfähig erscheint, ihren eigenen Abgang würdevoll zu
inszenieren, steht vor seinem Ende.

Und der neuerdings festzustellende, erdrutschartige Seitenwechsel der bisherigen Scharfmacher gegen die
Warner, Mahner und Kritiker die Merkel-Politik lässt erahnen, dass man wegen des schändlichen Tuns der
letzten Jahre Konsequenzen befürchtet.
Mir selbst würde es völlig ausreichen, zusehen zu dürften, wie sich Politik und Medien wieder die Krone des
gesunden Menschenverstandes aufsetzen. Den politischen (R)evolutionsverweigerern bei den Grünen und
der Die Linke wird das vermutlich unmöglich sein. Weswegen Frau Dr. Sahra Wagenknecht im Herbst eine
neue „Bewegung“ (= Partei) gründen wird. Meine Sympathie hat sie, wie Sie wissen.

„A man‘s got to know his limitations“, formulierte „Dirty Harry“ Clint Eastwood einmal so treffend. „A women‘s
got to know them as well“, möchte ich anfügen. Aber die Kanzlerin kann auch das nicht.
Was bleibt – das als vorauseilender Nachruf auf ihre verheerende Politik – ist eine zutiefst gespaltene Bevölkerung
und eine zerbrechende EU. Wobei der Riss in der Bevölkerung m. E. keineswegs so tief ist wie
er erscheinen mag. Schon zum Jahreswechsel schrieb ich hier, dass die sich in der Minderheit wähnenden
„Mir Reicht‘s-Bürger“ de facto längst in der Mehrheit waren, sich aber selbst wegen der allgegenwärtigen,
in dieser Ausprägung einzig in Deutschland möglichen Diffamierung völlig irren Denk- und Redeverboten
unterwarfen.

Wozu ich, wie Sie wissen, niemals die geringste Lust verspürte, da ich in meinem Leben die Erfahrung
gemacht habe, dass man auch massiven Gegenwind aushalten können muss, da er sich, falls man auf
der Seite der Wahrheit steht, über kurz oder lang immer in nicht minder heftigen Rückenwind verwandelt.
So wie heute.

Den beispiellosen Hass, wie ich ihn beispielsweise beim jüngsten Parteitag der „Die Linke“ feststellen
musste, hat die Kanzlerin zu verantworten. Niemand in diesem Land hasst augenscheinlich stärker als die
Gutmenschen, die das Recht auf freie Meinungsäußerung wie eine Monstranz vor sich her tragen, jede von
der eigenen Meinung abweichende Ansicht aber als Missbrauch dieser Freiheit bekämpfen.
Die Blutspur der seit 2015 Gemesserten, Erschlagenen, Überfahrenen, der Vergewaltigten, Gedemütigen
und zu Unrecht in die rechte Ecke gestellten Menschen führt „über Bande“ ins Bundeskanzleramt und in
die Redaktionsstuben von ARD und ZDF, SPIEGEL etc.. Und zu (fast) allen Parteien im Bundestag.
Glücklicherweise als falsch erwiesen hat sich meine bereits 2015 skizzierte, damals folgerichtig geäußerte
Vermutung, dass der Zeitpunkt kommen werde, an dem die Bevölkerung geneigt sein könnte, auch längst
bestens integrierte Zuwanderer und integrationswillige Neuankömmlinge unseligerweise über einen Kamm
zu scheren.

Zu den zum stereotypen Selbstläufer gewordenen Ermahnungen, nicht alle „Flüchtlinge“ unter Generalverdacht
zu stellen (Kirchen und Gewerkschaften wurden gar nicht müde dabei): Ich kenne bis heute nicht
einen Einzigen, der das tat oder tut, und der Verteiler meines Newsletters ist nicht so ganz klein.
Aber unterstellend aufgepropft wurde diese Verallgemeinerung den Menschen permanent. Während die
Regierung ihnen rund 50 Milliarden Euro p. a. für dieses und jenes für die Neuankömmlinge abknöpfte,
einheimische Flaschensammler und GEZ-Verweigerer aber im Knast landeten.

Ja, das hat wohl einiges an Wut aufgebaut. Und das völlig zu Recht. Die Grünen suchten Freiwillige, die
bereit wären, den jungen Prinzen aus dem Morgenland das Essen in den fünften Stock zu tragen und
Oma wurde verhaftet und hinter Gitter gesperrt, weil sie im Bahnhof in den Mülleimern nach Pfandflaschen
suchte. Diesen tobenden Wahnwitz kann niemand mehr erklären außer vielleicht Frau Roth, Herrn Habeck
oder Herrn Kühnert.

Auch das geht auf das Konto des Kanzleramtes. Und ohne die Tragödie dieser Einzelfälle schmälern zu
wollen: Den größten Hass hat die Bundeskanzlerin vermutlich in Europa gesät. Auch dort ohne Ernte.
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Holland,
Italien, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien,
Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien,Tschechien, Ungarn und Zypern zeigen dem Merkelschen „Wir
schaffen das“-Kurs mittlerweile günstigstenfalls die kalte Schulter. Ok, das sind nur 27 der 28 EU-Staaten,
sollte also nicht überbewertet werden.

Dass die Bundeskanzlerin angesichts dessen beim in zwei Wochen stattfindenden EU-Gipfel von einer
„europäischen Lösung“ der Verteilung der von ihr eingeladenen Gäste fabuliert, ist nur auf den ersten Blick
infantil. Denn auch Frau Merkel weiß, dass eine solche Lösung heute unwahrscheinlicher ist denn je. Keines
unserer Nachbarländer will Merkels Gäste bei sich einquartieren. Und das ganz bestimmt nicht, weil die
ganze EU nur noch aus Fremdenfeinden und Rassisten bestünde.

Horst Seehofers Vorstoß, Asylsuchende, die bereits in einem anderen EU-Land registriert wurden, an der
deutschen Grenze zurückzuweisen (wie denn eigentlich bei offenen Grenzen?) lehnte die Kanzlerin am
Donnerstag mit dem Hinweis ab, dass sie „unilaterale“ Lösungen ablehne und „bilaterale“ Lösungen bevorzuge.
Liebe Frau Merkel: Sie haben mit einem ultimativ „unilateralen“ Vorgehen die Massenmigration in
Gang gesetzt und wissen auch heute noch nicht, „was ich anders hätte machen sollen“. Und ausgerechnet
Sie meinen nun, „bilaterale“ Lösungen zum Auslöffeln der von Ihnen eingebrockten Suppe vorgeben zu
können. Frau Merkel, Frau Merkel … geht es Ihnen wirklich gut?

Die Kanzlerin spielt auf Zeit. Zeit, die sie zusammen mit der SPD, den Grünen und der Die Linke nutzen
will, um die unkontrollierte Migration so lange wie irgend möglich in Gang zu halten. Wer das immer noch
bezweifelt, sollte einfach weiterlesen. …

Zehn Milliarden
Zehn Milliarden Euro pro Jahr würde es laut des von mir (hiermit erneut) sehr geschätzten Bundes-Entwicklungsministers
Gerd Müller (CSU) kosten, um den Hunger auf der Welt zu besiegen und niemanden mehr
in ein seeuntaugliches Boot in Richtung Europa steigen zu lassen. https://www.daserste.de/information/
politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/gerd-mueller-116.html

Zehn Milliarden Euro – ein Klacks im Vergleich zu dem, was Berlin und die EU zur „Rettung“ in Schieflage
geratener Banken oder gar des Euros auf dem Tisch gelegt haben. Und ein Klacks auch im Vergleich zu dem,
was allein Deutschland jährlich für die Alimentierung der „Flüchtlinge“ ausgibt. Die Preisfrage lautet also:

Wenn die Kanzlerin die Berechnungen ihres eigenen Entwicklungshilfe-Ministers in den Wind schlägt, der zu
Folge zehn Milliarden Euro ausreichen, um den Flüchlingsstrom zum Versiegen zu bringen und stattdessen
dem Steuerzahler jährlich die fünffache Summe aus der Tasche zieht, um rechtswidrig die von ihr selbst
als „illegale Zuwanderung“ bezeichnete Migration am Laufen zu halten, dann kann sie sich unmöglich auf
humanitäre Gründe herausreden.

Nein, sie will auf Biegen und Brechen offene Grenzen und den ungebremsten Zustrom nach Deutschland.
So wie die Grünen und die Die Linke und die überwiegende Mehrheit der SPD. Und die EU ebenso wie die
UN. Mit welchem Ziel? Die einzig halbwegs logische Antwort auf diese Frage liefern heutzutage Leute, die
leider gemeinhin mit dem Stempel „Verschwörungstheoretiker“ bedacht werden. Dieses Themas werde ich
mich in Kürze breiter annehmen.

Dass sich Bundesinnenminister Seehofer den Namen Drehhofer in den vergangenen Jahren wahrlich
verdient hat, ist nachvollziehbar. Aber ein erneutes Umkippen mit anschließender Kniebeuge vor der Bundeskanzlerin
kann er sich nicht mehr leisten, will er seine CSU bei den Landtagswahlen im Oktober nicht
untergehen sehen. Denn schon jetzt bröckelt in Bayern die Zustimmung der Wähler zu den Christsozialen,
während die AfD in Umfragen zur zweitstärksten Kraft im Freistaat aufgestiegen ist. Und wo wir schon
einmal bei Umfragen sind:

62 Prozent der Bundesbürger befürworten es, Flüchtlinge ohne Papiere gar nicht erst einreisen zu lassen.
Nur 62 Prozent scheinen die Gesetzeslage also zu kennen. 86 Prozent der Bürger sprechen sich für die konsequente
Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus. https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/
index.html Der Bundeskanzlerin wäre das vermutlich selbst dann egal, wenn es 99,99∞ Prozent wären.

Eine Frage zur Migrationsthematik gestatten Sie mir bitte noch: Wenn das nach wie vor gültige, unausgesprochene
Credo der Kanzlerin an alle Zuwanderer lautet „Ihr habt hier nichts zu befürchten, wenn Ihr mit
einer oder mehreren gefälschten Identitäten oder auch ganz ohne zu uns kommt und Ihr habt auch nichts
zu befürchten, wenn wir Eure Asylanträge ablehnen – warum macht man dann das BAMF nicht einfach
dicht und versteckt das frei werdende Geld in städtischen Papierkörben?
Dort, wie ich erst in dieser Woche in Bayreuth zweimal sah, suchen Einheimische nach Mitteln, um ihre
Lage zu verbessern.

Die von Bundesentwicklungsminister Müller vorgeschlagene Methode, mit zehn Milliarden Euro p. a. die
Fluchtursachen radikal (wörtlich übersetzt „von der Wurzel her“) zu bekämpfen, würde die öffentliche Hand
auf einen Schlag um jährlich 40 Milliarden Euro entlasten, mit denen ein Grenzschutz und die Ausbildung,
Unterstützung und Integration wirklich Schutzbedürftiger locker zu bewerkstelligen wären. Wer sich dem
unter permanenten Rechtsbrüchen verweigert, setzt sich dem Verdacht aus, andere Ziele zu verfolgen.

Die SPD, die sich angesichts schnell verlöschender politischer Glühwürmchen so gerne an ihre alten, zu
Leuchttürmen hochstilisierten Lichtgestalten klammert, wäre gut beraten, sich einmal dieses Interview des
Altkanzlers Helmut Schmidt anzusehen: https://www.youtube.com/watch?v=sj2iG3gOolw
Abschließend für heute zu diesem Thema: Wenn sich, wie wir alle sehen, die „Flüchtlinge“ so gut wie nur
aus jungen, durchgestylten und offenkundig mit besten mobilen Endgeräten versorgten jungen Männern
rekrutieren, dann wird der Bevölkerungsanteil der indigenen männlichen Einwohner dieser Altersgruppe (die
für die Nachkommen sorgen) sehr bald unter den der Zuwanderer sinken. Und Deutschland wird islamisiert
werden. Rechnerisch und praktisch.

Kann man mögen oder wollen oder vor lauter Smartphone-Aktivitäten und Fußballfieber übersehen, muss
man aber nicht. Für meine nun siebenjährige Tochter will ich, dass sie nicht unter einem als Religion auftretenden,
Frauen verachtenden, rassistischen, homophoben und antisemitischen Totalitarismus aufwächst,
über dessen Gebetsruf des Muezzins sich der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm so verzückt zeigt.
Meine Kirchensteuer – und sie war üppig – bekommt der klerikale Arm der Grünen seit vergangenem Jahr
nicht mehr. Der Himmel freut sich. Und die, denen dieses Geld nun zugeht, ebenfalls.

Politik und Medien haben das entdeckt, was seit 2015
immer schon da war, aber von ihnen unterdrückt, bekämpft und teilweise mit ungutesten Mitteln verunglimpft
wurde: Die Meinung des Volkes, die Mehrheitsmeinung, um genauer zu sein.

Wenn es in einer „Demokratie“ so weit kommen kann, dass Parteien, Parlament und vor allem die regierungstreuen
Medien mit „Journalisten“ wie Anne Will oder Sandra Maischberger Rechtsbrüche der Regierung in
zwangsfinanzierten, durchgeplanten Talkshow-Shows mit handverlesenen Freudenklatschern absegnen und
Kritiker aufs Übelste abstrafen, dann ist das keine Demokratie mehr, sondern ein Angriff auf sie.

Das Thema ist durch. Die Medien sind gekippt, die CSU ist gekippt, weite Teile der der CDU ebenfalls. Mit ein
klein wenig Glück wird unser Land wieder ein entmerkelter Rechtsstaat werden. Demokratisch, weltoffen und
europäisch. Und hilfsbereit. Die auf die ggf. mit Gewalt durchzusetzende Rassenvermischung programmierte
EU und die UN werden es zu verhindern versuchen. Dazu, wie oben erwähnt, bald mehr.
Mit besten, an meinen Optimismus des Jahreswechsels anschließenden Grüßen!

Axel Retz

Hören und verstehen:

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Auszug Newsletter 09.06.2018

DER GROSSE EMPÖRATOR

Liebe Leserinnen und Leser,
ja ja, die liebe Kriminalitätsstatistik: Jeder, aber auch jeder, der etwas von dieser Materie versteht, tut uns
kund, dass die veröffentlichten Daten allenfalls das sgn. Hellfeld widerspiegeln, nicht aber das um den Faktor
fünf bis zehn höhere Dunkelfeld. Und ich versichere Ihnen: Selbst das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Denn wie ich in dieser Woche mit eigenen Augen gesehen habe, wimmelt es auf unseren Straßen nur so von
Kriminellen. In aller Regel handelt es sich dabei um Menschen, die bis jetzt noch nie straffällig geworden sind
und von denen geschätzt über 99,9 Prozent auch gar nicht wissen, dass sie streng Verbotenes tun.

Es geht um die DSGVO, die Datenschutz-Grundverordnung, der zufolge Sie (ich berichtete) in der Öffentlichkeit
keinerlei Fotos mehr machen dürfen, ohne von allen dort Abgelichteten zuvor eine schriftliche Einverständniserklärung
eingeholt zu haben. Der einfache Austausch von Visitenkarten – auch verboten. Von jemandem
angerufen zu werden, der Ihnen nicht zuvor seine Einwilligung zum Verfassen einer Gesprächsnotiz gegeben
hat – ja sind Sie denn des Wahnsinns? Streng verboten!

Und zwar so streng, dass es im Strafrecht kein anderes Delikt gibt, das mit einer vergleichbar hohen Strafe
geahndet würde. Bis zu 20 Millionen Euro pro Einzelfall können fällig werden. Tröstlich immerhin: Falls Sie
die Summe gerade einmal nicht zur Hand haben, können Sie Ihr Vergehen auch einfach flott absitzen. Bei
einem angenommenen Tagessatz von 200 Euro (6.000 Euro mtl. Einkommen) kommen Sie ja schon nach
278 Jahren wieder auf freien Fuß. Was Sie am Tag Ihrer Entlassung dann draußen erwarten wird, falls psychopathischen
Weltenlenkern nicht Einhalt geboten wird, sollten Sie sich lieber nicht vorzustellen versuchen.

Anzunehmen, dass sich kein Richter findet, der die neuen Straftatbestände aus der Brüsseler Wundertüte
„angemessen“ ahndet, könnte sich als Trugschluss herausstellen. Wenn der Gesetzgeber offenkundig ins
völlig Irrationale abgeglitten ist, steht diese Spielwiese fairerweise auch den Schwarzroben offen. Denn natürlich
wollen wir den Richterstand nicht diskriminieren.

Sehr griffig zusammengefasst sehen Sie die bis jetzt perversesten und wirtschaftsschädlichsten Auswüchse
kranker EU-Bürokraten in diesem kleinen Video https://www.tageszeitung.it/2018/05/27/absurde-dsgvo/ Viel
Spaß dabei!

Klar, Datenschutz ist wichtig. Aber während die Masse der Menschen mir nichts
Dir nichts selbst Intimstes bedenkenlos in irgendwelchen so genannten sozialen
Medien kundtut, perfektioniert die Obrigkeit ihre Totalüberwachung der Bürger.
Wann Sie wo sind oder waren: Ihr Smartphone verrät es. Und in Kürze auch
Ihr Auto. Und die explodierende Zunahme von Überwachungskameras mit Gesichtserkennungssoftware.
Wann Sie wo eingekauft haben: Ihre Kreditkarte oder erneut Ihr Smartphone
übermitteln es. Und so gut wie sicher wird jeder Ihrer Tastaturanschläge erfasst,
jeder Facebook-, Twitter-, What‘s-App- oder Instagram-Eintrag protokolliert. Das
Ganze mutet schon an wie ein Stück aus dem Tollhaus:

Während die EU mit ihrer in sich völlig widersprüchlichen, von technisch offenbar
weitgehend ahnungslosen Bürohengsten, -stuten uns -wallachen verabschiedeten
Datenschutz-Orgie den Eindruck erweckt, als wären ein Name, ein Vorname oder eine Adresse dermaßen
heiße Kartoffeln, dass sie unbedingt unter Verschluss gehalten werden müssen, bunkern die Behörden selbst
alles an Daten im Keller ein, dessen sie irgendwie habhaft werden können.

So viel sogar, dass es nun auch dem weltgrößten Betreiber eines Internetknotenpunktes, der De-Cix zu
bunt wurde, die dagegen klagte, dass der Bundesnachrichtendienst (BND), der eigentlich nur ausländischen
Datenverkehr mitschneiden darf, sich keineswegs daran hält, sondern auch den rein inländischen Telekommunikation
im Visier hat. Nicht länger, so Aufsichtsratsmitglied Klaus Landefeld, wolle man „Komplize eines
Rechtsbruchs gegenüber den Nutzern“ sein. Aber: Am späten Mittwochabend vergangener Woche wurde
die Klage vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Rechtsmittel wurden nicht zugelassen.

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
Natürlich liegt es mir fern, Sie dazu zu ermuntern, mit Ihrem Smartphone oder Ihrer Digicam weiterhin wie
gewohnt Fotos zu schießen oder Visitenkarten auszutauschen. Ich selbst bin der Meinung, dass die Strafwürdigen
in diesem Falle nicht die von der DSGVO in ihrer ganz normalen Lebensgestaltung gepiesackten
Menschen, sondern diejenigen Herrschaften sind, die unter dem Deckmantel des von ihnen selbst mit Füßen
getretenen Datenschutzes neue, völlig realitätsfremde Straftatbestände aus dem Hut zaubern. Besäße ich
ein Smartphone, wäre ich mit Sicherheit seit dem 25. Mai zum kriminellen Serientäter geworden.

Wer angesichts dieses munteren Treibens immer noch der Ansicht ist, dass in den Köpfen der in Brüssel
tätigen Spitzenbeamten keinesfalls der Rinderwahn ausgebrochen ist, der kann sich – interessant auch für
das gleich angesprochene Flüchtlingsthema – hier eines Besseren belehren lassen: https://www.t-online.de/
nachrichten/panorama/tiere/id_83865972/bulgarien-kuh-penka-soll-sterben-weil-sie-die-eu-aussengrenzeuebertrat.
html

Erfinder vor: Wir basteln uns einen Identomaten!
Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und müssen nicht mehr erfunden werden. Für das ins
Kreuzfeuer der Kritik geratene BAMF hingegen wären Identomaten so etwas wie ein echter Befreiungsschlag,
der an der derzeit praktizierten Begutachtung von Asylanträgen vermutlich im Ergebnis kaum etwas ändern,
dafür aber jede Menge Zeit und Arbeitskraft einsparen könnte. Also ran ans Erfinden, Ihr Tüftler und Bastler
der Republik:

Mir schwebt ein Automat vor, mit dessen Hilfe „Schutzsuchende“ an der deutschen Grenze per Touchscreen
Namen, Alter, Herkunftsland, Religionszugehörigkeit, Flucht- und Asylgrund aus einem Auswahlmenü frei
zusammenstellen können und der dann automatisch einen Asylbescheid ausdruckt und das erste Welcomoney
ausspuckt.

Zur Anscheinswahrung sollte ab und an natürlich auch einmal eine Ablehnung ausgegeben werden, die
aber mit der Zusage zu versehen ist, dass das kein Beinbruch sei, da es für das Bleiberecht in Deutschland
ziemlich egal ist, ob man nun anerkannt oder abgelehnt wurde und man außerdem ja am nächsten Tag mit
einer etwas innovativeren Identitätsidee noch einmal sein Glück versuchen könne. Für Migranten, die des
Lesens selbst nicht mächtig und zur Bedienung des Identomaten daher nicht in der Lage sind, böte sich in
diesem Zusammenhang die Schaffung des neuen Berufsbildes des staatlich zertifizierten Identitätsberaters
an, der die ohnehin hohe Funktionalität des Identomaten sinnvoll abrunden könnte.

Verzeihen Sie mir meinen Sarkasmus. Aber dass ein solches Procedere, so abstrus es klingen mag, wirklich
weit vom aktuellen Ablauf der Bearbeitung von Asylanträgen entfernt ist, das wage ich in Frage zu stellen.
Schlimm mutet an, dass erst eine Handvoll BAMF-Angestellter, die – man höre und merke auf – „Mut zur
Wahrheit“ einforderten, den ganzen maroden Behördenapparat ans Licht der Öffentlichkeit gebracht haben,
in dem jeder Asylbewerber seiner Phantasie freien Lauf lassen kann, ohne dass ernsthaft versucht würde,
ihm auf die Schliche zu kommen.

Was aber nach dem derzeitigen Kenntnisstand politisch auch gar nicht gewollt war. Ganz im Gegenteil: http://
www.achgut.com/artikel/ausdrueckliche_anweisung_papiere_nicht_anfordern Und das, obwohl in Bremen
mindestens 115 „nachrichtendienstlich relevante“ Personen Schutzstaus erhielten. Ein Fall für den Kadi!
Das spricht sich herum. Mit durchaus anhaltendem Erfolg: Der Zustrom von Migranten über die Türkei nach
Europa hat sich in den erten Monaten des Jahres gg. dem Vorjahr verzwölffacht, an jedem Wochenende
erfahren wir von 2.000 oder 3.000 allein vor Libyen vom Frontex-Shuttle-Service nach Europa importierten
Zuwanderern, und dem Vernehmen nach schwillt der Zustrom nach Deutschland aus unseren östlichen
Nachbarländern und Dänemark, insbesondere aber auch auf der Balkanroute massiv an. Und?

„Es kommen immer weniger“, rechnen Politik und Medien daraus heraus. Nur im Stadtbild sieht es komischerweise
ganz, ganz anders aus. Noch komischer ist es, dass die Vertreter des „immer weniger“ auf der
anderen Seite selbst warnen, dass die Anzahl von „Gefährdern“, Salafisten, Kriminellen und eingereisten
IS-Kämpfern immer weiter zunehme und schlichtweg der staatlichen Kontrolle entgleitet.
Im Medienzirkus scheint derweil ein Umdenken eingesetzt zu haben. Die erste mir bekannte objektive Sendung:
https://www.youtube.com/watch?v=AM5kmKxtqmE. Vorbei die Zeiten der Totalverweigerung von Berichten über Messerstechereien, Massenschlägereien, Vergewaltigungen, Morden, zugewanderte Intensivtäter,
Sozialbetrug etc. Vorbei die Zeiten, in denen uns Schlag auf Schlag „der geistig Verwirrte“ und „der Einzelfall“
um die Ohren gehauen wurden. Vorbei auch die gebetsmühlenartige Warnung, bloß nicht alle Migranten
in einen Topf zu werden. Ich zumindest kenne niemanden, der das jemals getan hätte. Neuerdings scheint
sich endlich eine gewisse Sachlichkeit durchzusetzen. Und das Ende der Unterdrückung von Tatsachen.

Der Standpunkt der „Grünen“, weiten Teilen der SPD und der „Die Linke“ ist klar: Allein seine schiere Existenz
berechtigt jeden Erdenbürger, bei uns aufgenommen und von den verhassten „Biodeutschen“ lebenslang
versorgt zu werden, inkl. seiner Familie und/oder denen, die er dafür ausgibt und all denen, die fortpflanzungsbedingt
hinzukommen werden. Sinn und Inhalt des Asylgesetzes wurden von diesen Parteien nicht
verstanden, einen Untersuchungsausschuss zur BAMF-Affäre lehnen sie ab. Die FDP fordert ihn, womit sie
sich dem Vorstoß der AfD fast deckungsgleich anschloss, diesen aber gleichzeitig in Bausch und Bogen verdammte.

Auch die FDP wird sich wieder mühsam Stück für Stück in die Demokratie zurückarbeiten müssen.
Wer sich noch nie gefragt hat, warum beispielsweise Griechen, Russen, Japaner, Italiener, Spanier, Tschechen,
Chinesen, Briten, Franzosen oder Niederländer und und und … problemlos in unsere Gesellschaft
integriert wurden und sie tatsächlich bereichert haben und warum Juden, Hindus, Buddhisten, Agnostiker
oder irgendwelche Sekten noch nie eingefordert haben, unseren Lebensstil nach ihren Vorstellungen zu
verändern, der ist ein scheuklappenbewehrter, geschichtsblinder ideologischer Frischling, der sich zum von
ihm angestrebten Wohle aller, die hier leben, von der Politik fernhalten sollte.
Und fernhalten von ihr sollten erst recht all jene, die sich diesen Forderungen mit keineswegs nur gespielter
Begeisterung regelrecht unterwerfen. Ja, Herr Bedford-Strohm und Herr Marx, genau Sie meine ich auch.

Na, Na, Nahles
Am vorletzten Sonntag demonstrierte in Berlin die AfD. Glücklicherweise blieb alles friedlich, da die Polizei
die schlagkräftigen Demokraten der Antifa vom Demonstrationszug fernzuhalten wusste. Im Nachgang zur
Demo äußerte sich auch die SPD-Vorsitzende Nahles, die erklärte, dass die deutsche Willkommenskultur
„nur zusammen mit einem durchsetzungsstarken Rechtsstaat“ funktioniere. „Wer Schutz braucht, ist willkommen.
Aber wir können nicht alle bei uns aufnehmen.“ Oh, oh …

Sorry: Geht gar nicht, Frau Nahles! Denn das ist genau der Standpunkt der ganz überwiegenden Mehrheit
der Bundesbürger – und exakt auch der der AfD. Und es ist der majestätisch einfache Standpunkt, der sich
aus Grundgesetz, AsylG, AufenthG und BPolG ergibt. Sie als SPD-Chefin sollten wissen, dass viele Ihrer
Genoss*innen beim Erwähnen von Gesetzen in einen Zustand lebensbedrohlicher Schnappatmung verfallen.
Gesetze, die die Bundesregierung stillschweigend außer Kraft gesetzt hat und deren Anwendung in einem
seinen Namen verdienenden Rechtsstaat selbstverständlich sind. Nicht im Deutschland von 2015 – 2018.
Frau Nahles‘ Aussage kam der Auslobung eines neuen Preises für den „größten Empörator“ gleich. Als erster
brachte sich prompt Juso-Chef Kevin Kühnert ins Gespräch, der Frau Nahles riet, „solche Eskapaden“ der
AfD zu überlassen. Herr Kühnert: Sagen Sie‘s dem bereits geständigen 20-jährigen irakischen „Flüchtling“,
der in Wiesbaden die 14-jährige Susanna ermordet hat. Der Täter entschwand mitsamt seiner achtköpfigen
Familie – alle mit neuen Namen. Unerkannt rein, unerkannt raus: Deutschland als „weltoffenes“ Irrenhaus.

Dieses Irrenhaus lieben die Linken, die erst heute wieder „offene Grenzen“ forderten, die Grünen und die
Roten. Und sie scheinen sowohl ein Problem mit dem Rechtsstaat als auch mit der Feststellung zu haben,
dass wir nicht die ganze Welt bei uns aufnehmen können. Bemerkenswert ist allerdings, dass Frau Nahles‘
Statement sowohl die geltenden Gesetze als auch eine Portion gesunden Menschenverstandes durchblicken
ließ. Was mag sie nur geritten haben? Oder hatte sie einfach einmal einen schlechten Tag erwischt?

Italien: Basta con il divertimento!
Recht weit im Norden Europas findet sich Schweden. In Kürze die Islamische Republik Schweden, falls die
im September anstehenden Wahlen dem nicht den vermutlich letztmöglichen Riegel vorschieben. Wohin das
Multikulti-Musterland mittlerweile abgedriftet ist, hatte ich Ihnen ja wiederholt skizziert. Aber bekanntermaßen
sagen Bilder mehr als tausend Worte.

Sehen Sie sich einfach den folgenden, kurzen Videobeitrag an – er zeigt Ihnen die Umsetzung grün-roter Träume
in Reinkultur: https://www.youtube.com/watch?v=3KSJY0c8QWw Prädikat: Muss man gesehen haben!
„Basta con il divertimento“, „Schluss mit lustig“ also, scheint derzeit die italienischen Wähler umzutreiben,
die so gar keine Anstalten machen zu wollen scheinen, Schwedens an Dynamik beispiellosen Selbstabschaffungskurs
nachzuahmen. Die Slowenen haben das am letzten Wochenende ebenfalls abgelehnt und
die Tschechen ließen wissen, selbst zu entscheiden, wer zu ihnen ins Land kommt und wer nicht.

Auch wenn sich die Regierungsbildung erst einmal nach italienischer Art und Weise ausgesprochen holprig
gestaltete, ist die Dominanz von Lega und Fünf Sterne-Bewegung gewaltig. Und seit den Wahlen am 04.
März hat sich der Zulauf vor allem zur Lega noch einmal vehement verstärkt.

Die „Populisten“ sind also am Drücker. Populos (lat.) bedeutet übersetzt das Volk, so wie das „demos“ (gr.)
in unserem Wort Demokratie auch. Wenn ein Volk also demokratische Wahlen abhält, ist das sozusagen
gleich doppelt populistisch. Wie auch immer: Das laut Grünen-Chef Habeck ja gar nicht existierende Volk
hat gewählt. Basta.

Welches Thema die Italiener vorrangig in die Arme der Lega und der Fünf Sterne-Bewegung trieb, wissen
wir. Und ich kann es nachvollziehen. Das Brüsseler Politkabarett fordert zwar einerseits lauthals eine solidarische
Flüchtlingsverteilung, wobei man es erst mit Drohungen und nun mit Belohnungen versuchte, hat aber
bis heute die Staaten der Südflanke Europas mit der Massenzuwanderung schlichtweg im Regen stehen
lassen. Nun reicht es der Bevölkerung, die nicht länger „bereichert“ werden mag.

Den Großmut und die Duldsamkeit der Italiener und Griechen hätte in diesem Ausmaß wohl kaum jemand für
möglich gehalten. Und niemand wird ihnen heute vorwerfen können, dass sie sich fremdenfeindlich verhielten.
Aber wenn „Schutzsuchende“ konkreten Anlass geben, sich vor ihnen schützen zu müssen, was dann?
Die Italiener, wenn man es ganz platt ausdrücken will, haben die Nase gestrichen voll. Von der ungewollten
Zuwanderung und ihren kaum mehr beherrschbaren Folgen, von der diktatorisch auftretenden EU, vom
Euro und auch vom stets mit erhobenem Zeigefinger auftretenden Berlin. Noch mag die sich anbahnende
Revolution im Stiefelstaat von vielen für bloßes Murren gehalten werden. Tatsächlich ist sie ein Umbruch.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Im Kommunismus saßen die Demokraten im Gefängnis, in der Demokratie sitzen die Kommunisten im
Parlament.“
Volker Rühe, CDU (1942 – )

„Bürger schätzen die Wahrheit, auch wenn sie unbequem sein mag.“
Volker Rühe, CDU (1942 – )
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Auszug Newsletter 26.05.2018

DAS ENDE DER GUTE MACHT-GESCHICHTEN

Liebe Leserinnen und Leser,
vor gut einem halben Jahr bestand Xiaoyi den schriftlichen Teil des Abschlussexamens in Medizin, wobei er
mit 456 Punkten 96 Punkte oberhalb des Geforderten aus der Prüfung ging.

Xiaoyi ist allerdings weder weiblich noch männlich noch irgendeines der heutzutage von frenetischem Hype
bejubelten gefühlt 532 anderen Geschlechter, sondern ein Roboter. Ein chinesischer Roboter, von seinen
Erfindern sorgfältig auf das medizinische Examen vorbereitet. http://www.chinadaily.com.cn/bizchina/tech/2017-
11/10/content_34362656.htm

Bis Dr. Robot im OP stehen und seine Aufgaben über kurz oder lang besser erfüllen wird als seine menschlichen
Kollegen, dürfte es nicht mehr lange dauern. Denn den Vorsprung an Erfahrung, den menschliche
Ärzte für sich reklamieren können, werden Roboter dank künstlicher Intelligenz rasch wettmachen können.
Was da in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten im Deutschen Bundestag zu „bewundern“ war, erinnert mich
stark an Roboter, denen größtenteils aber nicht nur die künstliche Intelligenz zu fehlen schien. Irgendwie
wusste man bei jeder Rede schon, was kam. Immer das Gleiche: Hohle, teils mit viel emotionalem Einsatz
aufgeblähte Worthülsen, meist entschlossen vorgetragen und kompromisslos im Vagen verharrend.

Diese „Gute Macht-Geschichten“ wirkten zunehmend einschläfernd, womit sie ihren Zweck erfüllt haben
dürften: Das Interesse der Menschen an Bundestagsdebatten dämmerte nach und nach weg.
Da standen sie. Und redeten. Vom atmenden Deckel, der Flexibilisierung oder Instrumentalisierung von
irgendetwas, von der Alternativlosigkeit, substanziellen Reformen, dem Übernehmen von Verantwortung,
dem Zukunftsfestmachen ihrer Politik, der vollen Härte des Rechtsstaates, der Weltoffenheit und der Nachhaltigkeit,
dem notwendigen Schaffen völliger Transparenz, der Unverrückbarkeit dessen, was sie ständig
verrückten, roten Linien, dem Fehlen jedes Wenn oder Aber, dem Einfordern von Solidarität, schnellem und
unbürokratischem Handeln, den Segnungen der forcierten Ditilaisierung, dem mit ihnen nicht Machbaren,
robusten Mandaten und ihrer Entschlossenheit, vor diesem oder jenem keinen Millimeter zurückweichen zu
wollen und von bilateral, zielführend, regelbasiert, bilateral, schonungslos und ehrlich.

Ob man sie nun mag oder nicht, eines muss man der AfD zugestehen. Sie ist wie ein Blitz über dieses zum
Abnickverein verkommene Quasselbudenparlament gekommen. Außer besagten „Gute-Macht-Geschichten“
sind auf einmal wieder Argumente zu hören. Und das gleich salvenartig.

Ja, es macht wieder Spaß, sich Parlamentsdebatten anzuschauen. Beispielsweise die Rede Frau Dr.
Alice Weidels von letzter Woche https://www.youtube.com/watch?v=eG3TAvZvocI Argumentativ ist ihren
Aussagen schwerlich zu widersprechen. Taktisch geschickter wäre es gewiss, wenn sie sich ihre teilweise
durchblitzende sprachliche Schärfe ersparen würde. Falls diese überhaupt echt ist – manche Frauen spielen
bekannterweise ihren Sarkasmus nur vor.

„Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und Taugenichtse“ gemeinsam in einem Satz
unterzubringen, ist trotz der für jeden der deutschen Sprache mächtigen Zeitgenossen klar ersichtlichen
Trennung der Erst- und Zweitgenannten heutzutage problematisch. Und es kam, wie es kommen musste:
So wie die Wasserwacht bei schönstem Badewetter geradezu darauf lauert, endlich den überdimensionierten
Außenborder anwerfen und in Gleitfahrt quer über den See zur Lebensrettung eines in eine Glasscherbe
getretenen Kindes brettern zu können, ließ auch Bundestagspräsident Schäuble die Chance nicht ungenutzt
verstreichen, um die AfD-Vorsitzende mit einem Ordnungsruf zu bedenken. Dass er sich den inkriminierten
Satz dabei entsprechend zurechtbog – nun ja, eventuell hatte er einfach nicht richtig zugehört. Denn:

Mich nervt es schon lange, Bundestagsdebatten ertragen zu müssen, bei denen die Abgeordneten aller
Fraktionen demonstratives Desinteresse zur Schau tragen, wenn jemand am Rednerpult steht, der u. U. in
der Lage wäe, sie aus ihrem schon seit Jahren bestehenden Dornröschenschlaf wach zu küssen. Da wird
gewitzelt, auf dem Tablet oder dem Smartphone gespielt, gelangweilt vor sich hin oder zur Decke gestarrt
oder mit dem Blättern in irgendwelchen Dokumenten Arbeitseifer simuliert, der an sich lobenwert wäre, wenn
er sich aufs Zuhören richtete. Denn dafür haben wir ihnen unsere Stimme gegeben, den sgn. Volksvertretern.
Nicht aber dafür, entweder durch physische oder psychische Abwesenheit zu glänzen.

Rechtsstaat in Gefahr
Der Rechtsstaat sei in Gefahr, hören wir immer wieder, ergänzt aber stets durch die Platitude, dass er wehrhaft
sei. Von wo die Gefahr ausgehe, daran lassen die Kommentatoren des öffentlich-rechtlichen Erziehungsfunks
und die an Auflage zusammensinkende Qualitätspresse keinen Zweifel: Sie kommt von den „Populisten“,
genauer gesagt von den Rechtspopulisten. Ich meine:

Nicht diese angeblichen Populisten, die nicht mehr und nicht weniger vertreten als den von der Politik unter
den Teppich gekehrten demokratischen Mehrheitswillen, bringen den Rechtsstaat in Gefahr. Nicht diese
Populisten veröffentlichen „Aufrufe zum Krawall“, die sich (Zitat) „gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft“
richten https://augsburgfuerkrawalltouristen.noblogs.org/, nicht diese Populisten sind es, die vermummt
vor der Wohnung einer Polizistenfamilie aufmarschieren und skandieren „Wir haben einen Spaten für den
Garten“ https://www.youtube.com/watch?v=f0uAWIJxTH0 und nicht die vermeintlichen Populisten sind es,
die Blogger, Journalisten, Vertreter einer demokratisch gewählten Bundestagsfraktion oder Andersdenkende
verfolgen, bedrohen und Gewalt gegen sie und/oder ihr Eigentum einsetzen. Nicht die Populisten sind es,
die morgen in Berlin gewaltsam gegen eine AfD-Demonstration auftreten werden. Und der Rechtsstaat?
Er schaut nicht nur geflissentlich weg, sondern fördert diese sgn. Antifa und ihre Entourage auch noch finanziell.
Und das nicht zu knapp, wie der Bundestag auf eine Anfrage hin veröffentlichte http://dipbt.bundestag.
de/dip21/btd/19/010/1901012.pdf

Mit 104,5 Millionen Euro sponserte die Bundesregierung 2017 den „Kampf gegen rechts“, gegen Kritiker des
Genderwahns oder gegen Antisemitismus. Gleichzeitig nahm sie Milliarden von Euro an Steuergeldern in die
Hand, um erklärte Antisemiten, Rassisten, Homophobe und Feinde der westlichen Staatsordnung ins Land
zu locken und zu alimentieren. Und wo das Geld nicht reicht, springen gerne die beiden großen deutschen
Kirchen und die Gewerkschaften ein. Gegen linke Gewalt gab es ein paar Groschen aus der Portokasse.
Der Name Antifaschisten trifft m. E. aber tatsächlich ins Schwarze, vorausgesetzt, man lässt die ersten beiden
Silben fort. Schlägertruppen, die politisch Andersdenkende attackieren. Gab‘s schon mal. …

Ein immer eklatanteres Rechtsstaatsversagen zeigt sich aber auch in unserer offensichtlichen Zweiklassenjustiz,
die bei der Anwendung von Recht und Gesetz peinlich genau unterscheidet zwischen denen, die
„schon länger hier leben“ und denen, die das nicht tun.

Wie in der letzten Ausgabe dieses Teils A meines Newsletters berichtet, warfen über 50 Prozent der Teilnehmer
von Sprachkursen für Migranten laut einer Studie der BAMF den Kurs einfach hin. Ohne irgendwelche
Konsequenzen. Beim Start der Pfingstferien hier im wunderschönen Bayern kontrollierte die Polizei hingegen
an den Flughäfen, ob Eltern mit ihren schulpflichtigen Kindern evtl. unerlaubt einen Tag zu früh in den Urlaub
starteten. Endlich, endlich wird die unerlaubte Ausreise von deutschen Urlaubern angegangen!

„Ein Land, das Schulschwänzer jagt, kann nur sicher sein“, bemerkte die Süddeutsche Zeitung dazu lakonisch.
Und ich möchte anmerken: Wie schön, dass die geschätzte Obrigkeit für unsere Polizei keine wichtigeren
Aufgaben erkennen kann. Dass ich ganz und gar kein Gegner der Schulpflicht bin, muss ich kaum betonen.
Aber dem Bürger stellt sich die Frage, warum er hier ein geradezu penibles, hypertrophes Ordnungsdenken
sieht und dort ein großzügiges Laissez-faire bis hin zum schulterzuckenden Durchwinken von Straftaten.
Vor dem Gesetz sind alle gleich? Ganz gewiss nicht mehr.

Last but not least krankt unser Rechtsstaat an zweierlei, das beides auch im Verfügungsbereich des Bundestages
liegt. Zum einen krankt er an sich selbst. Es kann nicht sein, dass offen verfassungsfeindliche
Zeitgenossen, die beispielsweise das Grundgesetz durch eine aus dem 7. Jhdt. stammende Religion ersetzen
wollen, ungehindert an ihrem Projekt werkeln können, während der Rechtsstaat außer zahnlosen
Ausschüssen, Kommissionen, Bundesbeauftragten etc. nichts aufzubieten hat, um diesen Spuk im Keim
zu ersticken und stattdessen auf diejenigen eindrischt, die diese falsch verstandene Toleranz ansprechen.
Zum anderen verstecken sich Parlament und Regierung mit zunehmender Häufigkeit allzu gerne hinter der
EU oder der UN. Dabei entscheiden dann weder die Bundesregierung noch die Länder geschweige denn
die Kommunen oder gar die Bürger; entschieden wird im demokratisch nicht legitimierten Brüssel, das den
Bürgern die Probleme dann ungefragt vor die Füße kippt. Da kann und muss man ja nichts machen, schon
einmal gar nicht das deutsche Parlament. Liebe Bundesregierung:

Wenn Ihr das so seht, warum macht Ihr den Bundestag nicht einfach dicht? Er ist Euch doch eh nur im
Wege, aus bekanntem Grunde vor allem neuerdings. Beispielsweise hierbei: https://www.journalistenwatch.
com/2018/05/22/new-yorker-erklaerung-unbegrenzte-zuwanderung-wird-verankert/
Dass die vor unser aller Augen ablaufende Entmachtung der nationalen Parlamente, die Einführung des
Europa letztlich spaltenden Euros und einer nachfolgenden Fiskalunion sowie die Vormachtstellung der EU
gegenüber den Einzelstaaten schon von sehr langer Hand geplant wurden, findet sich in einem britischen
Geheimdokument von 1971, in dem auch zu lesen steht, dass das Volk und die Presse über die Folgen im
Dunkeln zu belassen und der Eindruck der Souveränität für mindestens 30 Jahre aufrecht zu erhalten sei.

https://www.epochtimes.de/politik/europa/britisches-geheimdokument-von-1971-zeigt-plaene-zur-nationalenentmachtung-

durch-die-eu-a2438843.html

Gemäßigter Islam
Leicht wie ein Schmetterling schweifen meine Gedanken beim „gemäßigten Islam“ wie von selbst zu den
„gemäßigten Rebellen“ in Syrien oder dem Irak ab. Diese als gemäßigte Rebellen oder auch gerne als
Aufständische oder Widerstandskämpfer bezeichneten Mörder waren nach westlicher Lesart diejenigen,
die gegen den gewählten syrischen Präsidenten Assad und seine Truppen kämpften. Die Militärs Assads
hingegen waren Schlächter. So ist das halt.

Dass es einen gemäßigten Islam gibt oder auch einen unmäßigen, wage ich in Abrede zu stellen. Es gibt
nur einen, wenn auch mit unterschiedlichen Auslegungen. Und das ist der, der dem Koran folgt, dessen
Originalschrift ja der Überlieferung nach bei Allah selbst liegt. Unsere Politiker träumen so gerne von einem
„westlichen Islam“, was vermuten lässt, dass sie auch von vegetarischen Rindersteaks träumen.
Menschen, die dem Koran wirklich folgen, vor denen darf und muss man sich fürchten. Und wer das bestreitet,
der hat ihn entweder nie gelesen oder nicht verstanden. So wie vermutlich auch die meisten Moslems.
Nicht nur, dass es in den islamischen Ländern ungleich mehr An- oder Halbalphabeten gibt als bei uns. Nein,
das Werk ist einfach recht umfangreich. So umfangreich zumindest, dass wohl ebenso wenig Moslems den
Koran wie Christen die Bibel wirklich gelesen haben.

Hätten sie es, wäre es zumindest was den Staat Israel betrifft, auf einen Schlag vorbei mit ihrem Antisemitismus.
Denn die Suren 7:137, 10:93, 5:21 und 17:106 lassen keinen Zweifel daran, dass Allah selbst den
Israelis das Land, das sie heute bewohnen, als ihr Land zugedacht hatte. Womit der Koran in diesem Punkt
auffällig mit der Bibel übereinstimmt.

Den islamischen Schriftgelehrten, egal ob sie sich als Ayatollahs, Mullahs oder Imame bezeichnen, dürfte das
sehr wohl vertraut sein. Dem „Durchschnitts-Moslem“ hingegen nicht. Und das so gut wie sicher, weil er/sie
etwas ganz anderes zu hören bekommt und ihm diese Suren verschwiegen werden. Über das Warum will
ich gar nicht spekulieren, denn klerikale Bemühungen, den Gläubigen den wahren Inhalt „heiliger Schriften“
vorzuenthalten, waren (und sind?) prägend auch für das Christentum.

Wenn aber selbst die ganz überwiegende Mehrheit der Moslems eohl keinen blassen Schimmer von „Allahs
Aussagen“ zum Staat Israel hat, dann ist davon auszugehen, dass unsere links-grünen Islamverehrer und
die Vertreter der den Islam hofierenden christlichen Kirchen das erst recht nicht haben. Ihr Vorgehen ist ein
ganz anderes, mit dem sie sich konform zum Zeitgeist wissen, ohne in ihrer ideologischen Verblendung ihre
eigene Widersprüchlichkeit erkennen zu können:

In einem alle Menschen gleich machen wollenden, völlig realitätsbefreiten Kollektivismus hauen und stechen
sie auf diejenigen ein, die früher einmal als Konservative bezeichnet wurden, also diejenigen, die das
bewahrt und behutsam weiterentwickelt haben, dem wir unsere Kultur und Zivilisation zu verdanken haben.
Während dieser Konservativismus abgelehnt bis verdammt und als rückwärtsgewandt angeprangert wird,
heben die gegenüber allem und allen Hypertoleranten ausgerechnet eine Religion in den Himmel, die als
zutiefst archaisch, antisemitisch, rassistisch, frauenfeindlich, homophob und intolerant bezeichnet werden
muss und zur Gewalt gegen Andersdenkende aufruft – was sie übrigens gemein hat mit der moralischen
Menschenjagd der Antifa. Das vermeintlich Gestrige unter Sperrfeuer zu nehmen, um dem unzweifelhaft Vorvorgestrigen
den blütenbestreuten, roten Teppich auszurollen, das spricht für eine cerebrale Synapsenzerrung.

Denn genau die von ihnen als zutiefst dekadent empfundenen Allesversteher und -umarmer sind die Ersten,
die ins Visier zu Hunderttausenden ins Land geströmter und strömender muslimischer Fundamentalisten geraten
werden, die leider zuletzt auch vermehrt Zulauf vor allem jüngerer, schon länger hier lebender Moslems
erhielten. „Liebe Deine Feinde“ kann gewaltig ins Auge gehen, wenn die so Geliebten das andersherum sehen.
Der moralische Schönheitswettbewerb, den SPD, Grüne, Rote, Kirchen und Gewerkschaften aufführen, droht
zum Schaulaufen geschichtsblinder Fanatiker zu werden. Abgeschoben, das am Rande, werden nach meiner
eigenen Erfahrung oftmals gut integrierte Familien, die selbst für sich sorgen können. Aber die scheinen den
Gutmenschen irgendwie nicht exotisch genug zu sein. Vermutlich weil sie schon zu „deutsch“ sind.

Abschließend zu diesem Thema ein bemerkenswerter Beitrag eines sehr jungen Menschen: https://juergenfritz.
com/2018/05/22/diskriminierung-des-schlechteren/ Verfasst hat ihn Naomi Seibt, 17 Jahre jung und
schon das Abitur in der Tasche. Als sie 16 war, urteilte jemand über sie, dass sie mehr Grips habe als der
halbe Bundestag zusammen. Unbedingt lesenswert.

Einer für alle, alle für einen
Edel, tapfer, treu und sich gegenseitig zur Seite stehend, so sollen sie gewesen sein, die sagenumwobenen
drei Musketiere.

Für die deutsche Parteienlandschaft müsste das hehre Motto der drei Haudegen ein wenig ungeschrieben
werden, was allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe wäre. Beispielsweise beim Thema Zuwanderung.
Die FDP greift eine Forderung der AfD auf uns fordert einen Untersuchungsausschuss zum Thema Grenzöffnung ab 2015. Die Grünen können diese Grenzöffnung gar nicht erkennen und sprechen von einer „angeblichen“
Grenzöffnung. Und die DIE LINKE ist erst einmal weiter gegen alles, was den weiteren Zustrom
von Zuwanderern in Gefahr bringen könnte. Orientierungslos präsentiert sich die mit ihrer Selbstabschaffung
ausgelastet erscheinende SPD, während CDU/CSU Horst Seehofers „Ankerzentren“ unterstützen, die irgendwie
von allen bejaht, aber nur von zwei der 16 Bundesländer auch umgesetzt werden wollen.

Ach ja, da gibt es ja auch noch das BAMF. Nur gut acht Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, dass
dort „gut“ oder „eher gut“ gerabeitet werde. Acht Prozent zuviel, denn offenkundig folgten im seit sieben
Jahrzehnten rot regierten Bremen viele der Mitarbeiter unausgesprochenen Direktiven, mit Asylbescheiden
großzügig umzugehen.

Dafür kann der neue Bundesinnenminister nichts. Aber er kann etwas dafür, dass er die von seinem Vorgänger
de Maizière per Federstrich verfügte Aussetzung der Grenzkontrollen nicht einfach mit einem neuen
Federstrich wieder aufhebt. Und das bereits gegenüber den USA und Russland insolierte Deutschland nicht
auch noch via unbegrenzter Migration innerhalb der EU völlig ausgrenzt. Denn abnehmen, das dürfte auch
Berlin wissen, werden unsere Nachbarn uns nicht einen einzigen der neuen Facharbeiter.

16,5 Prozent brachte in einer dieswöchigen Umfrage von INSA die SPD noch auf die Waage der Wählergunst,
15,5 Prozent die AfD. Und auf bewährt wundersame Weise blieben die Werte der CDU/CSU stabil.
Vor Monaten hat sich einmal ein Mitarbeiter eines sehr bekannten, unweit des Bodesees beheimateten
Meinungsforschungsinstituts an mich gewandt. Nach seinen Angaben ist der Begriff „Meinungsforschungsinstitut“
alles andere als zutreffend. Was man irgendwie ahnte, aber erst noch bewiesen werden muss.

Gezeitenwechsel
Gar nicht mal heimlich, still und leise scheint sich in der deutschen Außenpolitik ein bis jetzt kaum für möglich
gehaltener Paradigmenwechsel zu vollziehen. Unter „dem Westen“ wurde in den vergangenen Jahrzehnten
unausgesprochen immer die Allianz zwischen Europa und den USA verstanden, wobei geflissentlich
unthematisiert blieb, dass es sich nicht wirklich um eine Partnerschaft, sondern um ein ausgesprochen
hierarchisches Verhältnis handelte, um das Wort Vasallentum einmal außen vor zu lassen.

Die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch den US-Präsidenten hat dieser fragwürdigen
Tradition augenscheinlich ein Ende gesetzt. Denn erstmals überhaupt beschlossen die EU-Staaten einmütig,
entgegen den Forderungen aus Washington an diesem Abkommen festzuhalten. So wie, man merke
auf, auch China und Russland, denen es eh immer schon recht egal war, was die USA dem Rest der Welt
befehlen zu können glaubten.

Der Affront der EU dürfte im Oval Office ins Schwarze getroffen haben. Und natürlich wird es Reaktionen
geben. Und Reaktionen lassen sich auch bereits in der deutschen Medienlandschaft erkennen, die ansonsten
mit größter Selbstverständlichkeit am Gängelband Washingtons hing, Russland wider besseres Wissen für
alles Böse auf dieser Welt verantwortlich machte und die USA als primus inter pares einer was auch immer
bedeutenden Wertegemeinschaft zelebrierte.
Vorbei, aus die Maus. Nichts mehr ist zu hören vom Fall Skripal, nichts mehr vom angeblichen Giftgasangriff aufs syrische Douma. Lediglich ein paar rudimentäre Reste der bis heute ebenfalls unbewiesenen
Cyberangriff-Vorwürfe gegen russische Hacker schwirren noch herum, Tendenz abnehmend.

Stattdessen sendete B5 aktuell, der Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks, am vergangenen
Sonntag im Stundentakt eine Dokumentation über das Massaker von My Lai, bei dem US-Soldaten im
Vietnamkrieg 504 unbewaffneter Frauen, Kinder, Säuglinge und Greise sowie alle Nutz- und Haustiere
niedergemetzelt hatten https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_M%E1%BB%B9_Lai
Dieses Kriegsverbrechen bildete in den USA den Wendepunkt der öffentlichen Wahrnehmung eines Krieges,
der schon mit einer Lüge (s. Tonkin-Zwischenfall) von Washington vom Zaum gebrochen worden war.

Sicher: Das alles ist nicht neu. Aber der 50. Jahrestag des Massakers von My Lai war am 16. März. Womit
sich die Frage stellt, warum unsere Medien diese Kuh am vergangenen Sonntag ausgruben und immer und
immer wieder durchs Dorf scheuchten. Der Verdacht, dass beim Errichten von Feindbildern jetzt auf einmal
die USA aus dem Hut gezaubert werden, liegt nahe. Mit objektivem Journalismus hat auch das wieder wenig
zu tun, auch wenn es diesmal bestimmt nicht die Falschen trifft und nicht auf Mutmaßungen, sondern auf
gesicherten Fundamenten fußt.

Die EU und die USA gehen auf Konfrontationskurs. Der die USA umgebende Mythos der ewig guten Cowboys
war schon immer nur ein Mythos. Donald Trump ist es zu verdanken, dass sich Europa diesbezüglich
nicht weiter selbst in die Tasche lügen kann. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind!

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

„Ein Western für Erwachsene ist ein Film, in dem der Held klüger ist als sein Pferd.“
Jim Laker, britischer Cricketspieler (1922 – 1986)

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Auszug Newsletter 12.05.2018

DAS GLÜCK STEHT VOR DER TÜR

Liebe Leserinnen und Leser,
zwei Nachrichten aus der Bundeshauptstadt ließen mich am Dienstag vergangener Woche aufhören, waren
sie doch irgendwie stellvertretend für den Zustand der Politik unseres Landes.

Zum einen beklagte der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knipsel, dass die Strafjustiz in Berlin nicht mehr
„in vollem Umfang funktionstauglich“ sei, womit er sich einer sehr moderaten Wortwahl befleißigte. https://
www.epochtimes.de/politik/deutschland/berliner-oberstaatsanwalt-strafjustiz-in-berlin-nicht-mehr-in-vollemumfang-
funktionstauglich-a2415493.html

Fast zeitgleich dazu lobte der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) einen neuen,
mit 3.000 Euro dotierten Preis aus, der künftig alle zwei Jahre vergeben werden soll. Aber nicht etwa für
Vorschläge, wie man die Gangart der fußkranken Strafjustiz wieder erhöhen könnte. Nein, der neue Preis
soll „für lesbische Sichtbarkeit“ in der Stadt vergeben werden.

In einem ausführlichen Kriterienkatalog hat der Herr Justizsenator festgelegt, wer den Preis bekommen soll.
Das liest sich so: „Die Person(en) soll(en) sich als lesbisch* definieren und durch ihr Handeln zur Sichtbarkeit
von Lesben*, lesbischem* Leben, lesbischer* Kultur oder Geschichte in Berlin beitragen.“ https://www.bzberlin.
de/allgemein/senator-vergibt-preis-fuer-lesbische-sichtbarkeit-aber-was-soll-das-sein
Wer des Preises zuerst würdig wird, entscheidet [Auszug aus dem Text des Berliner Justizsenators] „eine
5-köpfige, lesbische* Expert*innen-Jury“.

Finde ich so gut, dass ich Herrn Behrendt aus freien Stück*innen spontan und selbstlos zehn nigelnagelneue
***** ***** schenke, mit denen er machen kann, was er mag. Falls er sie sich seinem Körper einzuverleiben
gedenken sollte, muss er ja nicht den oralen Weg wählen.

Den wirklichen Problemen, mit denen sich Deutschland u. a. durch die keinesfalls abnehmende Migration,
die Vergreisung, die Verarmung der Kommunen, den Niedergang der Bildung, die zunehmende Gewalt an
den Schulen, den importierten Rassismus und Antisemitismus, die Einschränkung der Grundrechte, die regierungsseitigen
Verstöße gegen das Grundgesetz, Dublin III, die fast völlige Gleichschaltung der Medien,
die Volksverhetzung gegenüber Russland, die Kriegstreiberei des Westens im Nahen/Mittleren Osten etc.
konfrontiert sieht, werden von irgendwelchen politischen Traumtänzern randständige Pseudo-Themen entgegengesetzt,
mit denen die Rettung der Welt vorangetrieben werden soll.

Klar, ein Preis für besonders lesbisch aussehende Lesben (wie sehen die aus?), die sich auch öffentlich ganz
besonders lesbisch aufführen (und wie?), muss her in der Bundeshauptstadt. Eine alleinerziehende Mutter,
die dort ab der Monatsmitte die Mäuler ihrer Kinder nicht mehr stopfen kann, ist dafür viel zu banal. Sich in
der Pathologie des Zeitgeistes zu suhlen und dabei auch noch von Werten zu faseln, ist heutztage hip.
„Gearbeitet“ wird dabei mit den immer gleichen sprachlichen Versatzstücken, die ihren Verwendern wie auf
Knopfdruck aus dem Mund sprudeln, als ob man gerade eine Ein-Euro-Münze eingeworfen und auf Political
Correctness gedrückt hätte: „Weltoffenheit“ (heißt was?), „Vielfalt“ (bedeutet was?), „keine Instrumentalisierung“
(von allem), „Diversity“ (endlich auch im Deutschen angekommen) etc.

Ach Ihr lieben grünen Weltumarmer: Was glaubt Ihr denn, was die von Euch mit Stofftieren bejubelten Surensöhne
aus Euch Multikulti-Homo-Lesbo-Genderwahn-Clowns machen werden, wenn sie sich in der Position
dazu fühlen und die Deutschen durch eine familienfeindliche Politik und die Glorifizierung der Homosexualität
weggebrütet wurden?

Wunder gibt es immer wieder …
Jeder, der sich die Entwicklung eines europäischen Multikulti-Staats ansehen mag, kommt um Schweden nicht
herum. Am 09. September werden dort die Reichstagswahlen stattfinden. Schweden, dessen Behörden bis
heute alle Statistiken über die Herkunft der Täter in den explodierenden Kriminalitätsstatistiken verweigern,
hält Platz 1 im Bereich der Vergewaltigungen in der EU, brilliert mit einem Spitzenranking an No-Go-Areas
und der Anhebung des Rentenalters für seine Bürger, um die Versorgung der Migranten zu finanzieren.
Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, einen ausladenderen Überblick über Schwedens sicheren Weg
hin zu einem Dritte-Welt Staat [laut UN] geben diese beiden Links: https://www.basel-express.ch/redaktion/
geopolitik/315-un-schweden-wird-bis-2030-ein-dritt-welt-land-werden und https://www.youtube.com/
watch?v=FUD4pIcU4z0 Sollten Sie gesehen haben, denke ich. Denn dort gibt es Deutschlands Zukunft zu
bestaunen. EINTRITT frei!

Mit „Wunder gibt es immer wieder“, sang sich Katja Ebstein 1970 auf den dritten Platz des Eurovision Song
Contests. 45 Jahre später erhielt die Songzeile „Dabei steht das Glück schon der Tür“ eine ganz neue Bedeutung,
wurde sie von Politik und Medien doch stillschweigend mit dem massenhaften Zustrom von Facharbeitern
verknüpft, die den demographiebedingten Schrumpfkurs der Rentenkassen ins Gegenteil verkehren sollte.
Im Widerspruch dazu führte ich in einem TV-Interview am 23.09.2016 aus: „Wir werden deren Renten finanzieren.“
Nachzusehen hier: https://www.youtube.com/watch?v=EPV05txS8-o&feature=share

Und mittlerweile lässt es sich kaum mehr unter der Decke halten: Die überwiegende Zahl der vorwiegend aus
jungen Männern bestehenden Zuwanderer füllt keineswegs den austrocknenden Pool benötigter Facharbeiter
auf, wird nicht einen neuen Aufschwung generieren geschweige denn jemals, wie von CDU/CSU, SPD,
FDP, den DIE GRÜNEN und der DIE LINKE behauptet, unsere Rentenkassen auffüllen können, sondern
unsere Sozialsysteme sprengen.

Einfach deswegen, weil unter den Zugewanderten einfach zu viele sind, die nicht in unserem Arbeitsmarkt Fuß
fassen können oder wollen, sondern in den Sozialsystemen hängenbleiben werden. Sagen mag‘s niemand.
Ernüchternde, aber keineswegs überraschende Zahlen dazu kamen bei der Auswertung der sgn. Integrationskurse
heraus. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/fluechtlinge-jeder-zweite-scheitertam-
deutschtest-15565140.html

Nach Angaben des Bundesamtes für Migration (BAMF) erreichten nur 48,7 Prozent der Zugewanderten
beim Sprachtest das geforderte Level B1, das seinerseits nicht ausreicht, um eine Berufsausbildung zu
absolvieren. Noch erschreckender: Bei den 528 untersuchten Kursen blieben die Teilnehmer im Verlauf
immer häufiger fern. Von 10.000 gemeldeten Kursteilnehmern, so das BAMF, wurden bei Stichproben nur
43,3 Prozent angetroffen. Das bedeutet nachgerechnet:

Rund vier Fünftel der vermeintlichen Facharbeiter erschienen summa summarum entweder gar nicht erst
zum sechsmonatigen „Integrationskurs“, verließen ihn vorzeitig oder fielen durch den eher anspruchslosen
Sprachtest. Ein Großteil dieser vier Fünftel denkt vermutlich nicht im Traum daran, sich zu integrieren und
wird so gut wie sicher niemals Zugang zum Arbeitsmarkt finden, was ehrlicherweise so langsam einmal
thematisiert werden müsste. Denn diese Menschen haben hier keine Perspektive. Wir aber haben die Perspektive,
sie lebenslang alimentieren zu dürfen. Inklusive derer, die in den kommenden Monaten und Jahre
de jure legal oder illegal ungehindert in unsere Sozialsysteme einwandern werden.

Wo wir gerade beim Bruchrechnen sind: Rund ein Sechstel des Bundeshaushalts wird derzeit für „Flüchtlinge“
ausgegeben. Verdoppelt sich deren Zahl, reden wir von einem Drittel. Verdreifacht sie sich, reden wir
von der Hälfte. Und vom Zusammenbruch der Sozialsysteme. Nicht verdrängen sollten die Gutmenschen
in diesem Zusammenhang die Frage, was denn eigentlich zu erwarten steht, wenn der Staat die Migranten
dann nicht mehr mit Geld versorgen kann. Die Antwort darauf lässt sich an fünf Fingern abzählen, nur auszusprechen
wagt auch sie niemand.

Ich denke, da müssten die Grünen wieder mal einen Stuhlkreis einberufen, um zu definieren, dass Sie und
ich uns einfach mehr anstrengen müssen. Ein*e Lichterkett*e wäre gewiss auch hilfreich.
Schizophrenie als Staatskunst

Über den „Abschiebeskandal“ im baden-württembergischen Ellwangen will ich mich nicht weiter auslassen.
Nur eines erlaube ich mir anzumerken: Der selten einmütige Schulterschluss aller im Bundestag vertretenen
Parteien mit dem Vorgehen der Polizei am Donnerstag vergangenen Woche offenbart in epischer Breite den
Irrsinn, der im Berliner Regierungsviertel um sich gegriffen hat.

Dass der Polizei von 150 oder 200 wildgewordenen „Schutzsuchenden“ oder „Gästen“ am Montag zuvor
erst ein Ultimatum gestellt und sie dann zum Abzug gezwungen wurde, das ist bedenklich. Denn es sendet
ein verheerendes Signal in alle Welt aus. Viel bedenklicher erscheint aber, dass nun alle Parteien wie die
aufgescheuchten Hühner über den Fuchs im Stall gackern, den sie selbst (mit Ausnahme der AfD) nicht nur
eingeladen, sondern auch auf einem roten Teppich ins Land geholt haben. Und das auch heute noch tun,
nur geschickter verstuscht als früher.

Zustände wie in Ellwangen, das tagtägliche Messern, Vergewaltigen, den zahlreichen Betrug gegen unser
Sozialsystem, die völlig hilflose Abschiebepraxis, die ins Uferlose steigenden Kosten für Klagen, die Spaltung
der Gesellschaft – all das hätte es nicht gegeben und würde es nicht geben, wenn die Damen und Herren im
Bundestag und die „vierte Gewalt“ im Staat, die Medien, die Einhaltung des Rechts und damit Grenzkontrollen
eingefordert und durchgesetzt hätten. Ein Asylrecht im Sinne des Grundgesetzes dürfte den vollen Rückhalt
der Bevölkerung finden, denn – quod erat demonstradum – die Deutschen sind ein hilfsbereites Volk.

Aber die Spreu muss auch hier vom Weizen getrennt werden. Auch und gerade im Interesse derer, die wirklich
schutzbedürftig sind. Ansonsten bekommen wir schwedische Zustände. Oder eben das, was die CIA
ja schon 2008 für Europa prognostiziert hatte http://n23.tv/geheimdienst-erwartet-buergerkrieg-in-europa/
Deutschland braucht eine andere Führungsspitze, keine wie dem Tollhaus entsprungen wirkende, beliebig
austauschbare Politdarsteller, über die mittlerweile die ganze Welt lacht oder den Kopf schüttelt. Dazu:

Kluge Sätze einer klugen Frau waren in der vergangenen Woche wieder von Frau Dr. Sahra Wagenknecht
(DIE LINKE) zu hören, die so gar nicht in den Multikulti-Jubelchor einstimmen mag und mir mit vielen ihrer
Statements aus dem Herzen spricht. Anzuschauen hier: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/
wagenknecht-sorgen-wegen-zuwanderung-haben-nichts-mit-rassismus-zu-tun-a2416632.html

Das klingt ein wenig nach der Programmatik der AfD bzw. dem Wahlprogramm der CDU von 2002. Was nichts
macht. Die Richtigkeit von Aussagen hängt ja nicht davon ab, wer sie ausspricht. Heute aber schon, wie wir
wissen. Denn die Wahrheit, ob sie nun aus dem linken Lager, der Mitte oder von rechts kommt, wird nicht
falsch, nur weil sie von den „Falschen“ ausgesprochen wird. Eine Regel, die nur im Deutschen Bundestag
noch nicht verstanden wurde.

Iran: The same procedure as every year
Als US-Außenminister Colin Powell am 05. Februar 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat kleine Zettelchen und
einige 3D-Computergrafiken präsentierte, um damit die nicht existierenden Massenvernichtungswaffen im
Irak zu „beweisen“ und die Zustimmung zum Angriff auf das Land zu erhöhen, ahnten viele, dass sie genau
dem aufsaßen, was heutzutage als Fake News bezeichnet wird.

Bewiesen wurde es später: https://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BCndung_des_Irakkriegs: Alle, wirklich
alle Beweise der USA und Großbritanniens gegen den Irak waren frei erfunden bzw. erlogen. Wer das auch
heute noch nicht glaubt (u. a. viele Amerikaner, die ihrer Regierung eine solche Schweinerei schlichtweg
nicht zutrauen), sollte einfach einmal auf den Link klicken.

Dieser Krieg und die nachfolgende Besetzung des Iraks forderten 150.000 – 650.000 Tote und eine unbekannte
Zahl von Verletzten. Auch nach Bekanntwerden dieser ungeheuerlichen Menschenrechtsverbrechen
wurde keinem der Verantwortlichen jemals der Prozess gemacht, brenzlig wurde es hingegen für einige, die
zur Aufdeckung der ganzen Sauerei beigetragen hatten.

Der Fall Skrpial und der angebliche Giftgasanschlag im syrischen Douma müssen nicht nach gleichem
Strickmuster abgelaufen sein. Aber es liegt nahe. Denn die behaupteten oder „mutmaßlichen“ Beweise für die
der Taten Beschuldigten wurden von niemandem vorgelegt. Und auch dieser Schwindel droht aufzufliegen.
In ähnlich trüben Gewässern fischt nun der israelische Ministerpräsident Netanjahu. Auch er wieder unterwegs
mit angeblichen Geheimdienstinformationen und hübschen Computergrafiken. Bewiesen werden soll nun,
dass der Iran ungeachtet des Atomdeals weiterhin an Atomwaffen arbeitet. Dass die IAEO Teheran bei all
ihren Kontrollen Vertragstreue attestiert hatte und hat, interessiert nicht. So wie UNO-Chef-Waffeninspekteur
Hans Blix` Statements, dass der Irak keineswegs über Massenvernichtungswaffen verfüge, 2003 auch
ungehört verpufften. Lesenswert dazu: http://www.spiegel.de/politik/ausland/blix-kritisiert-usa-irak-kriegwar-
von-langer-hand-geplant-a-244241.html Der gute alte SPIEGEL, was ist seitdem aus ihm geworden?

Israel, die Saudis und die USA scheinen einen Feldzug gegen den Iran einzufädeln. Wie bekannt, gab USPräsident
Trump schon am Dienstag bekannt, sich aus dem Atomdeal mit dem Iran verabschieden zu wollen,
was zu erwarten stand. Damit stehen die Zeichen auf Sturm. Die zu erwartenden Folgen:

Eine weitere Destabilisierung des Nahen/Mittleren Ostens mit einem dadurch ausgelösten Anschwellen des
Flüchtlingsstroms und eine Preisexplosion bei Rohöl, die den Barrelpreis bis auf 100 US$, im Falle einer
zu vermutenden Panik aber auch weit darüber steigen lassen wird. Letzteres werde ich im später am Tage
versendeten Teil B dieses Newsletters beleuchten. Denn falls auch dieses nächste Meisterstück der Kriegstreiberei
aufgehen sollte, lässt sich auch damit eine Stange Geld verdienen.

Erfreut nahm ich die jüngsten Aussagen des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen zur Kenntnis, der sich in
seiner Amtszeit als Minister nicht mit Ruhm bekleckert hat und dem ich damals wegen seines Dämmungswahns
für Wohngebäude einmal einen lieben Brief zukommen ließ.
Herr Röttgen hat mittlerweile eine eigene Linie gefunden. Das ist gut. Was er zu den neuen Anschuldigungen
Israels gegenüber dem Iran ausführte, ist nur einen Klick entfernt: http://www.deutschlandfunk.de/
atomabkommen-mit-dem-iran-was-netanjahu-macht-ist-ein.694.de.html?dram:article_id=416960

Goldene Bittermandel (neu)
Was Berlins Justizsenator Dirk Behrendt recht ist, soll mir billig sein: Auch ich möchte einen Preis ausloben.
Und zwar einmal im Monat. Der ist zwar nicht mit Geld dotiert, nein, ich werde dem Preisträger nur eine
Siegerurkunde aussteilen.

Als Namen der neuen Trophäe habe ich mir „Goldene Bittermandel“ überlegt. Vergeben werden kann der
Preis an einzelne Menschen, Gruppen oder Institutionen. Ausgezeichnet und für preiswürdig erachtet werden
Preisträger, die sich innerhalb der vergangenen vier Wochen besondere Verdienste beim Demokratieabbau,
der Einschränkung der grundgesetzlich verbrieften Bürgerrechte, der Volksverdummung oder der Spaltung
der Gesellschaft erworben haben. Zur ersten Preisverleihung schafften es in die Ausscheidungsrunde:

1. Die EU. Sie setzt am 25. Mai endgültig die DSGVO in Kraft. Eine neue Datenschutzrichtlinie, die nach
offizieller Darstellung die Verbraucherrechte stärken uns seine von Unternehmen erfassten, verarbeiteten
und gespeicherten Daten sicherer machen und gegen Missbrauch schützen sollen.

Tatsächlich aber kann (und wird) dieses Bürokratiemonster viele kleine und mittlere Unternehmen an den
Rand des Zusammenbruchs oder in den Ruin führen, erst recht, falls den Behörden oder den in den Starlöchern
hockenden Abmahnanwälten Verstöße auffallen. Denn unser aller EU hat die mögliche Strafe für jeden
Einzelfall eines Verstoßes auf bis 20.000.000 Euro festgesetzt.

Betroffen sein können aber auch Privatpersonen, beispielsweise wenn sie in der Öffentlichkeit oder bei Feiern
mit einer Digitalcamera fotografieren, die Datum und GPS-Daten speichert (und das tun sie heute fast alle),
ohne von den auf dem Foto Abgebildeten zuvor ein schriftliches, dauerhaft dokumentiertes Einverständnis
eingeholt zu haben. Um sich strafbar zu machen, muss das Foto gar nicht veröffentlich werden, es genügt
die Speicherung auf der Speicherkarte. Glauben Sie nicht, weil einfach zu irrsinnig? Lesen Sie hier: https://
www.ipcl-rieck.com/allgemein/wissen-zur-dsgvo-7-tipps-fuer-fotografen.html

Fazit: Tausende völlig unidentifizierte Menschen strömen tagtäglich in die EU und reisen wie Anis Amri ungehindert
durch die Gemeinschaft – vollversorgt und ggf. mit einer Dutzend Identitäten. Wenn Sie aber ab
dem 26. Mai ein Foto vom Kölner Dom machen, auf dem als „Beiwerk“ Menschen zu erkennen sind, machen
Sie sich strafbar – mit Strafandrohung (s. o.) von bis zu 20.000.000 Euro pro Fall. Sollten auf Ihrem Foto 50
Menschen zu erkennen sein, müssen Sie rechnersich ganz schön lange schuften, um die theoretisch maximalfällige
Milliarde Euro an Strafzahlung aufbringen zu können.

Die EU wird an ihrem eigenen Wahnsinn untergehen, aber nicht Europa. Und beides ist gut so.

2. Robert Habeck, neuer Frontmann von „Bündnis 90/Die Grünen“. Er stellte in dieser Woche fest, dass es
„kein Volk“ gibt. Dass er selbst als Noch-Minister in Schleswig-Holstein einen Eid „zum Wohle des Deutschen
Volkes“ geleistet hat, dass laut Grundgesetz „alle Staatsgewalt vom Deutschen Volke“ ausgeht (Artikel 20)
und dass er nun in Berlin häufig in oder aus dem Reichstag geht, über dem in großen Lettern „DEM DEUTSCHEN
VOLKE“ zu lesen steht und er das Amt eines Volksvertreters innehat, interessiert Herrn Habeck nicht.

Fazit hier: Herr Habeck kennt weder § 130 (2) StGB noch unser Grundgesetz, das von ihm geleugnet und
bekämpft wird. Seine Aussage outet ihn als Verfassungsfeind. Nicht mehr und nicht weniger. Wieso sitzt dieser
vom nicht existenten Volk alimentierte grüne „Nichts-Vertreter“ im Deutschen Bundestag?

3. Bundesinnenminister Horst Seehofer: Er stellte am Dienstag dieser Woche die Kriminalitätsstatistik
für 2017 vor. Und das recht zufrieden. Denn laut seiner Aussage sank die Anzahl der Straftaten im Lande im
vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung [in Relation zur Bevölkerungszahl
sogar auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren – Anm. von mir]. Unser lieber Horsti (ich als Wahl-Bayer darf das
sagen) merkte an, dass lediglich die „gefühlte“ Häufung von Strafstaaten gestiegen sei.

Islamistisch begründete Straftaten stiegen 2017 gg. dem Vorjahr um 50 Prozent, antisemitische um 2,5 Prozent
– was in den Medien irgendwie ganz, ganz anders rüberkommt, gefühlt. So oder so meine ich:

Seit Wochen bzw Monaten hören, sehen und lesen wir, dass die Zunahme von Vergewaltigungen, Messerangriffen,
Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte explodiert. Selbst 25 Prozent der Lehrer und der Ärzte
wurden zu Opfern von Attacken. Und auf den Schulhöfen von Schulen mit hohem Migrantenanteil tanzt der
Bär, während NRW den Alarm aussendet, die Püfung islamischer Terrorverdächtiger nicht mehr leisten zu
können, unsere Justizvollzugsanstalten aus allen Nähten platzen, keine Großveranstaltung mehr ohne Merkel-
Poller geht und die Polizei Frauen rät, nicht mehr alleine joggen zu gehen. Und nun hat die Bundesregierung
beschlossen, auch die Familienmitglieder von „geläuterten Gefährdern“ ins Land zu lassen, richtiger: ins Land
zu holen. Denn die Kosten für diese Flüge darf der Steuerzahler berappen!

Lustig: In Herrn Seehofers Bayern hat die Anzahl der von Migranten begangenen Drogendelikte 2017 innerhalb
eines Jahres um 68 Prozent zugenommen und die Quote von Mord, Totschlag und schwerer Körperverletzung
um 25 Prozent. In Bayern wohlgemerkt, das als das bundesweit sicherste Bundesland gilt. Horsti, Horsti, was
erzählst Du uns denn da, ohne rot zu werden?

Warum will der Bundesinnenminister die Anzahl der Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Justizvollzugsangestellten
denn erhöhen und die Videoüberwachung inkl. Gesichtserkennung massiv ausbauen, wenn doch
die innere Sicherheit auf dem besten Stand der vergangenen 30 Jahre angekommen ist?

Ja, Herr Seehofer, die Bürger „fühlen“ die Zunahme der Kriminalität tatsächlich. Am eigenen Leibe oder in
ihrem Umfeld. Zumindest – und das ist noch das Ehrlichste an ihr, leugnet die neue BKA-Kriminalstatistik
nicht, dass die Quote der von Migranten begangenen Straftaten (ohne ausländerrechtliche Vergehen) um
ein Vielfaches höher ist als die der „Deutschen“ und der schon lange hier lebenden, integrierten Ausländer.

And the winner is: Nach reifllicher Überlegung und Abwägung wird meine erste „Goldene Bittermandel“ an
die EU verliehen. Nicht dass ich Herrn Habecks Ergüsse weniger bedenklich fände, aber ihm ist nach seinen
Äußerungen m. E. ein wie auch immer hervorgerufenes Defizit an politischer Zurechnungsfähigkeit zugutezuhalten.
Auch Herr Seehofer geht heute leider leer aus. Aber, lieber Horsti, Du gehst natürlich nicht wirklich leer aus.
nur gefühlt, wenn Du weißt, was ich meine.

Emigs Ecke
Leser Emig regte vor Monaten an, diesen nicht immer herzerwärmenden Teil A meines Newsletters ausgangs
immer mit etwas Erfreulichem zu beenden, was ich gerne aufgegriffen habe.
Heute geht es dabei um etwas, was unsere Medien mit Kräften unterdrücken, weil es so ganz und gar nicht
in ihr ständig wiederholtes Konzept passt. Und es ist eine Überraschung – oder auch nicht.
Denn der vatikanische Preis „Goldene Palme“ (nicht die von Cannes) soll von „Assisi Pax International“ in
diesem Jahr an einen Politiker verliehen werden. Und zwar „für die Festigung des Friedens im Nahen Osten
und den Schutz der Christen in Syrien“. Zu den früheren Preisträgern dieser „Goldenen Palme“ gehörten
Michail Gorbatschow und Ronald Reagan.

Nach übereinstimmenden Berichten der polnischen Zeitung „Wyborcza“ und der italienischen „La Stampa“
wird der Preis aus Rom in diesem Jahr dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verliehen werden. https://
infoglitz.com/polandeng/and-thats-good-the-italians-will-honor-putin-for-services-to-peace-in-the-middle-east/
Dass das in unseren Medien nicht vorkommt, wen wundert‘s noch! Sie in etwa? Der Leibhaftige aus dem
Kreml erhält einen Friedenspreis ausgerechnet aus Rom. Oh Gott!

Ebenso nett: Die USA beginnen zu verstehen, was die syrischen „Weißhelme“ wirklich sind (ich berichtete):

https://www.unzensuriert.at/content/0026816-USA-beenden-finanzielle-Unterstuetzung-der-umstrittenen-

Weisshelme-Syrien. Eine etwas späte Erkenntnis. Statt der CIA hätte man ja auch mich fragen können.
Das ist unserem zwangsfinanzierten Staatsfunk natürlich auch keiner Erwähnung wert.

Mit besten Grüßen und Wünschen – feiern wir morgen die Mütter, auch die deutschen!
Bätschi, Frau Nahles, oder?
Axel Retz

„Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groß wie die Gefahr, dass der Mensch
so wird wie der Computer.“
Konrad Zuse (1910 – 1995), Erfinder des ersten Computers

„Argwöhnisch wacht der Mensch über alles, was ihm gehört. Seine Zeit lässt er sich stehlen, am meisten
vom Fernsehen.“
Linus Carl Pauling (1901 – 1994), Chemiker und Träger zweier Nobelpreise
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